„Qigong und eine Tasse Tee“
Ein ruhiger Podcast für Menschen, die genug haben von Lärm, Tempo und fertigen Antworten.
In diesem Podcast lade ich dich ein, die Tür zu öffnen und einzutreten:
In Geschichten, die atmen.
In Gedanken, die sich setzen dürfen.
In eine Tradition, die nicht erklärt, sondern wirkt.
– still, ehrlich, traditionsverbunden.
Mit Musik, die atmet, und Worten, die Raum lassen.
Kein Ratgeber. Kein „Mach’s so wie alle“.
Nur Tee, Stille und das, was sich zeigt.
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Données mises à jour le 26/10/2026
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Qigong und eine Tasse Tee, podcast de Andreas Manfred Lehmann - Statistiques, épisodes et classements - My Podcast Data
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**Wir verbringen viel Zeit damit, Dinge in unser Leben aufzunehmen. Aber wann nehmen wir uns die Zeit, etwas wieder loszulassen?**
In dieser Folge von *Qigong und eine Tasse Tee* wenden wir uns dem Element Metall und dem Zusammenspiel von Lunge und Dickdarm in der Traditionellen Chinesischen Medizin zu. Zwei Organe, die uns auf ganz unterschiedliche Weise eine gemeinsame Weisheit vermitteln: Leben bedeutet, aufzunehmen und loszulassen.
Wir betrachten den Atem als einen ständigen Wechsel zwischen Fülle und Leere. Wir sprechen über die Trauer, die uns manchmal den Atem nimmt, über alte Kränkungen, an denen wir festhalten, und über die Dinge, die wir sammeln, obwohl sie längst keinen Platz mehr in unserem Leben haben.
Dabei geht es auch um unsere persönlichen Grenzen. Wie viel lassen wir an uns heran? Wann ist es gut, offen zu sein, und wann dürfen wir Nein sagen? Und was hat unser eigener Selbstwert damit zu tun, dass wir uns von Menschen, Verpflichtungen oder vergangenen Erfahrungen lösen können?
Der Herbst zeigt uns, dass Loslassen kein Zeichen von Schwäche ist. Die Bäume werfen ihre Blätter nicht ab, weil sie versagt haben, sondern weil sie ihre Kraft für das bewahren, was vor ihnen liegt.
Vielleicht müssen auch wir nicht immer mehr erreichen, mehr besitzen und mehr aushalten. Vielleicht liegt wahre Stärke manchmal darin, zu erkennen, was wir nicht länger mit uns tragen müssen.
**In dieser Folge sprechen wir darüber:**
- Was Lunge und Dickdarm in der Traditionellen Chinesischen Medizin miteinander verbindet.
- Warum Aufnehmen und Loslassen zwei Seiten desselben Lebensrhythmus sind.
- Wie Trauer unseren Atem und unsere Körperhaltung beeinflussen kann.
- Weshalb alte Kränkungen uns manchmal länger festhalten, als wir wahrhaben wollen.
- Warum gesunde Grenzen und Selbstwert zusammengehören.
- Was uns der Herbst über Veränderung, Reduktion und innere Stärke lehrt.
**Ein Gedanke zum Mitnehmen:**
Mit jedem Atemzug nimmst du etwas auf – und lässt etwas los. Vielleicht lohnt es sich, diesen natürlichen Wechsel nicht nur mit deinem Atem zu erleben, sondern auch in deinem Leben bewusster wahrzunehmen.
☯️ **Qigong und eine Tasse Tee** – Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu leben.
Ich bin Andreas. Schön, dass du dir Zeit für diese gemeinsame Reise nimmst.
Wenn dir diese Folge gefällt, abonniere den Podcast und teile sie mit jemandem, für den diese Gedanken gerade wertvoll sein könnten.
**Bleib bei dir. Spüre, was gerade in dir loslassen möchte – und vertraue deiner Natur.**
Die Alchemie der Mitte - Milz und Magen
Épisode 43
dimanche 18 octobre 2026 • Durée 34:00
In dieser Folge von *Qigong und eine Tasse Tee* wenden wir uns dem Element Erde und dem Zusammenspiel von Milz und Magen in der Traditionellen Chinesischen Medizin zu. Wir entdecken die faszinierende Vorstellung einer inneren Alchemie, die aus Nahrung Kraft und aus Erfahrungen Erkenntnisse entstehen lässt.
Doch diese Verwandlung betrifft nicht nur unseren Körper. Auch unsere Gedanken, Gefühle und Erlebnisse brauchen Zeit, um verarbeitet und zu etwas Wertvollem zu werden.
Wir sprechen darüber, warum ständiges Grübeln uns im Kreis führen kann, weshalb uns die tägliche Flut an Informationen erschöpft und warum wir manchmal mehr davon haben, weniger aufzunehmen und dem bereits Erlebten mehr Raum zu geben.
Das Element Erde erinnert uns an Vertrauen, Geduld und die stille Kraft der Mitte. Nicht jede Erfahrung muss sofort verstanden werden. Nicht jedes Problem verlangt nach einer schnellen Lösung. Manche Dinge müssen einfach reifen – wie eine gute Brühe, die erst durch Zeit ihren vollen Geschmack entfaltet.
Eine Einladung, innezuhalten, die eigene Mitte bewusster wahrzunehmen und dem natürlichen Prozess der Verwandlung wieder mehr zu vertrauen.
**In dieser Folge erfährst du:**
- Welche Bedeutung Milz und Magen in der Traditionellen Chinesischen Medizin haben.
- Was es bedeutet, Nahrung und Erfahrungen zunächst einmal wirklich aufzunehmen.
- Wie sich die traditionelle Vorstellung der Milz als Verwandlerin auf unser Denken übertragen lässt.
- Warum übermäßiges Grübeln und die ständige Aufnahme neuer Reize uns innerlich belasten können.
- Welche Rolle Vertrauen, Geduld und die Wandlungsphasen der Erde spielen.
- Warum echte Zufriedenheit oft langsam entsteht und nicht mit kurzfristigen Reizen verwechselt werden sollte.
**Ein Gedanke zum Mitnehmen:**
In deiner Mitte steht ein stiller Kessel, der Nahrung, Gedanken und Erfahrungen verwandelt. Gib ihm die Zeit, die er braucht.
☯️ **Qigong und eine Tasse Tee** – Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu leben.
Ich bin Andreas. Schön, dass du dabei bist. Wenn dir diese Folge gefällt, abonniere den Podcast und teile sie mit Menschen, für die diese Gedanken gerade wertvoll sein könnten.
**Bleib bei dir. Spüre, was sich gerade in deiner Mitte verwandelt – und vertraue deiner Natur.**
Das Ministerfeuer – Perikard und Dreifacher Erwärmer
Épisode 42
dimanche 11 octobre 2026 • Durée 33:38
In der letzten Folge haben wir das Herz als Kaiser unseres inneren Reiches kennengelernt. Heute begegnen wir seinen beiden besonderen Begleitern: dem Perikard und dem Dreifachen Erwärmer. In der chinesischen Medizin werden sie gemeinsam dem Ministerfeuer zugeordnet – einer Kraft, die schützt, vermittelt und verbindet.
Der Perikard, der Herzbeutel, steht in der traditionellen chinesischen Medizin sinnbildlich für die schützende Hülle um unser Herz. Doch Schutz bedeutet nicht, dass wir hart werden oder nichts mehr an uns heranlassen müssen. Es geht um etwas Feineres: unterscheiden zu lernen, was uns wirklich berührt und was an unserer Oberfläche vorbeiziehen darf.
Der Dreifache Erwärmer wiederum ist ein besonderer Meridian. Er steht nicht für ein greifbares Organ, sondern für eine Funktion, die in der chinesischen Medizin die drei großen Räume des Körpers miteinander verbindet. Ein Bild, das uns daran erinnert, dass nicht nur die einzelnen Teile wichtig sind, sondern auch das, was sie miteinander verbindet.
Wir sprechen über persönliche Grenzen, über Verletzlichkeit und darüber, warum eine schützende Mauer manchmal eine Tür braucht. Über Erfahrungen, die wir nicht richtig verarbeitet haben, und über die Frage, weshalb manche Worte uns kaum berühren, während andere mitten ins Herz treffen.
Vielleicht liegt die Kunst nicht darin, immer offen zu sein. Und auch nicht darin, sich vor allem zu schützen. Vielleicht geht es darum, beweglich zu bleiben – sich öffnen zu können, wenn Nähe möglich ist, und sich schützen zu dürfen, wenn es nötig wird.
Und vielleicht muss auch nicht jede kleine Reibung des Alltags bis in unser tiefstes Inneres vordringen.
Nimm dir aus dieser Folge ein Bild mit: eine Hülle, die atmen kann. Eine Grenze, die schützt, ohne einzusperren. Und eine Tür, deren Schlüssel du selbst in der Hand hältst.
Nicht glauben. Spüren.
Dein Andreas
„Qigong und eine Tasse Tee“ – Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu leben.
Der Kaiser und sein Richter – Herz und Dünndarm
Épisode 41
dimanche 4 octobre 2026 • Durée 32:08
In dieser Folge reisen wir weiter durch die unsichtbaren Flüsse des Körpers und kommen zum zweiten Flusspaar unserer Meridian-Reihe: zum Herz und zum Dünndarm – zum Element Feuer.
In der chinesischen Medizin ist das Herz mehr als ein Organ. Es ist der **Kaiser des inneren Reiches**. Doch dieser Kaiser regiert nicht durch Befehle. Er muss nicht ständig eingreifen, planen oder handeln. Er sitzt auf seinem Thron – und durch seine Klarheit finden die anderen Kräfte ihre Richtung.
Daneben steht der Dünndarm als sein Richter. Seine Aufgabe ist es, zwischen dem Reinen und dem Unreinen zu unterscheiden. Und vielleicht ist genau das auch für unser heutiges Leben ein erstaunlich treffendes Bild: Welche Gedanken, Eindrücke und Erfahrungen nähren mich wirklich – und was darf einfach weiterfließen?
Wir sprechen über den leeren Thron, über Überforderung und darüber, was geschieht, wenn wir ständig funktionieren, handeln und entscheiden – aber den ruhigen Mittelpunkt in uns verlieren.
Wir sprechen über Freude. Nicht über die laute, aufgeregte Freude, die immer nach dem nächsten Höhepunkt sucht, sondern über jene stille Freude, die nichts mehr braucht, weil sie einfach da ist.
Und schließlich landen wir bei einer Frage, die viele von uns kennen:
**„Mein Kopf weiß, was richtig wäre – aber mein Herz will etwas anderes.“**
Vielleicht liegt darin gar kein wirklicher Kampf zwischen Herz und Verstand. Vielleicht fehlt uns manchmal einfach der Ort in uns, an dem beides wieder zusammenfinden kann.
Vielleicht sitzt dein Kaiser längst auf seinem Thron.
Du hast nur vergessen, still genug zu werden, um es zu bemerken.
**Nicht glauben. Spüren.**
Der Architekt der Entscheidung – Leber und Gallenblase
Épisode 40
dimanche 27 septembre 2026 • Durée 33:32
In dieser Folge führt uns unsere Reise durch die unsichtbaren Flüsse des Körpers zum Element Holz – und damit zu Leber und Gallenblase.
In der chinesischen Medizin wird die Leber als „General“ beschrieben: Sie gibt Richtung, plant und bringt Dinge in Bewegung. Die Gallenblase steht ihr als wachsamer Berater zur Seite. Sie beobachtet, prüft und wartet auf den richtigen Moment für eine Entscheidung.
Doch was geschieht, wenn diese beiden inneren Kräfte nicht dieselbe Richtung haben?
Dann kennen wir vielleicht dieses Gefühl: Eigentlich wissen wir längst, was wir wollen – und kommen trotzdem nicht ins Handeln. Oder wir haben eine Entscheidung bereits getroffen, doch irgendetwas in uns sagt noch: Warte.
Wir sprechen über Entscheidungen, über aufgestaute Wut und darüber, was geschieht, wenn etwas, das lange keinen Ausdruck gefunden hat, schließlich einen Weg nach außen sucht. Und wir schauen auf eine Frage, die mich selbst lange begleitet hat:
**Wann ist der richtige Moment, eine Richtung nicht nur zu erkennen, sondern ihr auch zu folgen?**
Leber und Gallenblase erzählen dabei eine Geschichte von Entschlossenheit und Vorsicht, von Ausdehnung und Struktur – und vielleicht auch davon, dass eine gereifte Entscheidung ganz anders klingt als ein impulsiver Entschluss.
Eine Folge über innere Richtung, Mut und die Kunst, den eigenen Weg nicht zu erzwingen – sondern den Moment zu erkennen, in dem die beiden inneren Straßen plötzlich in dieselbe Richtung zeigen.
**Nicht glauben. Spüren.**
Und vielleicht bemerkst du in den nächsten Tagen einmal ganz nebenbei:
**Welche deiner inneren Straßen spricht gerade lauter?**
Die unsichtbaren Flüsse - unser Meridiansystem
Épisode 39
dimanche 20 septembre 2026 • Durée 32:10
In den vergangenen Folgen haben wir die Welt der Trigramme und Hexagramme erkundet. Heute schlagen wir ein neues Kapitel auf – und wenden den Blick nach innen: auf unseren eigenen Körper.
Nicht als Maschine. Nicht als Sammlung einzelner Organe. Sondern als Landschaft, die von unsichtbaren Flüssen durchzogen ist.
In der Tradition der chinesischen Medizin werden diese Wege als **Jingluo**, die Meridiane, beschrieben. Zwölf Hauptmeridiane verbinden die verschiedenen Bereiche des Körpers miteinander und bilden ein System, in dem nichts wirklich für sich allein steht. Wie bei einem Fluss kann eine Störung an einer Stelle Auswirkungen haben, die sich ganz woanders bemerkbar machen.
Dabei geht es in dieser Folge ausdrücklich **nicht um eine Anleitung oder darum, sich selbst zu diagnostizieren**. Es geht um einen anderen Blick auf den eigenen Körper: um die Frage, was wir wahrnehmen können, wenn wir aufhören, nur dort nach einem Problem zu suchen, wo es sich gerade zeigt.
Wir schauen auf das Zusammenspiel von **Yin und Yang**, auf die sechs Meridianpaare und auf den ständigen Übergang zwischen Innen und Außen. Denn vielleicht liegt die entscheidende Frage nicht darin, wie viel wir tun oder wie viel wir ruhen – sondern ob wir den Übergang zwischen beidem noch wahrnehmen.
Und schließlich geht es um etwas, das mir für dieses neue Kapitel besonders wichtig ist:
**Nicht glauben. Spüren.**
Vielleicht bemerkst du irgendwann eine Spannung, ein Ziehen oder eine Wärme in deinem Körper. Du musst daraus nicht sofort ein Problem machen. Du kannst einfach einmal still werden und dich fragen:
**„Wohin will dieser Fluss eigentlich?“**
Denn vielleicht ist dein Körper nicht etwas, das ständig repariert werden muss.
Vielleicht ist er eine Landschaft, die du erst noch lernen darfst zu lesen.
Eine Einladung, den eigenen Körper nicht nur zu betrachten, sondern ihm zuzuhören. Nicht um seine Flüsse zu beherrschen – sondern um sie wieder wahrzunehmen.
Das Hexagramm – Der Tanz zwischen Himmel und Erde
Épisode 38
dimanche 13 septembre 2026 • Durée 29:36
Ein Trigramm erzählt von einer einzelnen Kraft. Ein Hexagramm erzählt von ihrer Begegnung mit der Welt.
In dieser Folge von **„Qigong und eine Tasse Tee“** gehen wir einen Schritt tiefer in die Welt des I Ging. Aus drei Linien werden sechs – und damit entsteht nicht einfach ein größeres Symbol, sondern ein lebendiger Dialog zwischen unserem Inneren und dem, was uns im Außen begegnet.
Wir betrachten die sechs Linien wie einen Weg: von der **Wurzel des Urvertrauens**, über Denken und Gefühl, hinaus in die Welt – bis hin zu sozialer Begegnung, Verantwortung und schließlich zum Loslassen. Dabei geht es nicht darum, ein Hexagramm als festes Schicksalsbild zu betrachten. Vielmehr stellt sich die Frage: **Auf welcher Ebene befinde ich mich gerade?**
Und dann schauen wir noch tiefer.
Denn unter der sichtbaren Struktur eines Hexagramms liegt ein verborgener Prozess: das **Kernzeichen**. Es kann zeigen, was unter der Oberfläche bereits in Bewegung ist – selbst dann, wenn eine Situation nach außen ganz anders erscheint.
Das I Ging wird damit zu etwas anderem als einem Orakel, das uns einfach eine Zukunft vorhersagt. Es wird zu einem Spiegel für die Beziehung zwischen Innen und Außen.
Denn wir sind niemals nur das, was in uns geschieht.
Und wir sind auch niemals nur das, was uns begegnet.
**Wir sind der Tanz dazwischen.**
Eine Folge über sechs Linien, verborgene Prozesse, Resonanz und die Frage, wie wir auf das Leben antworten können, ohne ständig gegen es kämpfen zu müssen.
Und vielleicht ist genau das die Einladung des Hexagramms:
**Nicht fragen: „Was wird passieren?“
Sondern spüren: „Wo stehe ich gerade – und was bewegt sich in mir und um mich herum?“**
Die sanfte Macht des Windes – Wenn Starre lebendig wird
Épisode 37
dimanche 6 septembre 2026 • Durée 32:45
Der Wind ist sanft. Er drängt nicht, er kämpft nicht – und trotzdem ist er unaufhaltsam.
In dieser Folge von „Qigong und eine Tasse Tee“ schauen wir uns das Trigramm Sun – den Wind genauer an. Wir werfen die Münzen, bauen das Trigramm aus Yin und Yang auf und entdecken, was hinter seinen drei Linien verborgen liegt.
Doch ein Trigramm ist kein starres Bild und keine feste Beschreibung dessen, „wie wir sind“. Sobald sich eine Linie wandelt, beginnt sich das gesamte Bild zu verändern. Aus dem Wind kann der Himmel werden, das Feuer, die Erde oder der Donner.
Wir sprechen darüber, warum gerade die wandelnden Linien so wichtig sind und weshalb wir die Symbole des I-Ging nicht als fertige Identitäten betrachten sollten. Sie sind keine Gefängnisse – sie sind Prozesse.
Denn vielleicht liegt genau darin eine wichtige Erkenntnis für unseren eigenen Weg:
Du bist nicht das Bild, das gerade vor dir liegt.
Du bist die Bewegung, die darin stattfindet.
Eine Folge über Yin und Yang, Veränderung, innere Bewegung und die sanfte Kraft, die nicht gegen den Widerstand kämpft, sondern ihn durchdringt.
Der Dialog mit dem Augenblick – Wie man ein Hexagramm erstellt
Épisode 36
dimanche 30 août 2026 • Durée 29:32
Wie wird aus einer Frage ein Hexagramm? Und was können sechs Linien über den Augenblick erzählen, in dem wir uns gerade befinden?
In dieser Folge verlassen wir die reine Theorie des I-Ging und werden praktisch. Wir schauen uns an, wie mit drei Münzen ein Hexagramm entsteht, wie aus den Zahlen 6, 7, 8 und 9 Yin-, Yang- und wandelnde Linien werden und warum das Hexagramm von unten nach oben aufgebaut wird.
Doch die eigentliche Kunst beginnt nicht beim Werfen der Münzen. Sie beginnt mit der richtigen Frage und der inneren Haltung. Das I-Ging soll nicht einfach Ja oder Nein sagen. Es geht darum, die Qualität einer Situation sichtbar zu machen und einen anderen Blick auf das eigene Leben zu ermöglichen.
Wir schauen, wie aus den ersten drei Linien das innere Trigramm entsteht und wie die weiteren drei Linien die äußere Welt beschreiben. So wird aus sechs einfachen Linien ein Bild für das Zusammenspiel von Innenwelt und Außenwelt.
Und dann kommt der vielleicht wichtigste Schritt: Nicht sofort analysieren. Erst einmal schauen.
Denn ein Hexagramm ist kein fertiges Rezept und keine einfache Vorhersage. Es ist ein Spiegel des Augenblicks – eine Einladung, die eigene Situation mit anderen Augen wahrzunehmen.
Eine Folge über Münzen, Linien, Yin und Yang – und über die Kunst, eine Frage wirklich zu stellen.
Die acht Ur-Kräfte: Trigramme als Bausteine des Seins
Épisode 35
dimanche 23 août 2026 • Durée 33:44
Was passiert, wenn aus einer einfachen Yin- oder Yang-Linie ein Bild entsteht?
In dieser Folge gehen wir den nächsten Schritt auf unserer Reise durch die Welt des I Ging: von der einzelnen Linie zu den acht Trigramme – dem Ba Gua. Himmel, Erde, Donner, Wasser, Feuer, Berg, See und Wind werden dabei nicht nur zu alten Symbolen, sondern zu Bildern für Kräfte, die auch in uns selbst wirken.
Wir schauen darauf, was diese acht Ur-Kräfte mit unserem Körper, unserer Wahrnehmung und unserem Alltag zu tun haben. Besonders spannend wird es beim Zusammenspiel von Wasser und Feuer – und bei der Frage, wie Himmel und Erde in unserer eigenen Mitte zusammenfinden.
Am Ende geht es nicht darum, die Trigramme auswendig zu lernen. Es geht darum, sie zu spüren und in uns selbst wiederzuerkennen.
Welches Trigramm beschreibt deinen heutigen Zustand?
Und welche Kraft fehlt dir vielleicht gerade?
Eine Folge über die Architektur unseres Seins – und darüber, wie aus acht einfachen Bildern eine Landkarte für unser eigenes Leben werden kann.
„Qigong und eine Tasse Tee“ – Gedanken und Geschichten über Philosophie, Spiritualität und die Kunst zu leben.