"Ich muss zugeben, dass ich lange nicht so ein Fan von der Quote war. Aber ich sehe auch, wie schwer sich Sachen verändern und wie wenig Leute bereit sind, ihre Privilegien aufzugeben" sagt Mariette Rissenbeek auf dem 'Empowered for Equality'-Kongress von Pro Quote Film auf der Berlinale 2024.
10 Jahre ist es nun her, dass sich eine Gruppe von Regisseurinnen fragte, warum 2014 0% der Filmförderung an Projekte von Frauen gingen und nur 6% aller Fernsehfilme von Regisseur*innen gemacht wurden. Als Antwort auf die empörende Ungleichheit der Geschlechter in der Filmbranche gründeten sie Pro Quote Regie und später Pro Quote Film. Und seither hat sich einiges verändert - aber nicht genug.
Eine Quote gibt es in Deutschland nach wie vor nicht und für Frauen aller Altersstufen gibt es immer noch zahlreiche Hindernisse in allen Gewerken der Filmbranche.
Und...der Gegenwind von rechts ist stärker geworden. Warum es gerade im Hinblick darauf so wichtig ist, die verkrusteten Machtverhältnisse in der Branche endlich zu überwinden und neue vielfältige und humanere Strukturen und Geschichten zu kreieren, hört ihr in diesem Podcast, in dem euch unsere rasende Moderatorin Lena Liberta zum Pro Quote Film Kongress auf der Berlinale mitnimmt.
Moderation: Lena Liberta
Konzeption: Lena Liberta
Schnitt: Lena Liberta, Uli Decker
Podcast-Redaktion: Uli Decker
Jingle/Trenner: Derya Atakan
DANKE!
den Gründerinnen von Pro Quote Film:
Annette Ernst, Katinka Feistl, Esther Gronenborn, Nina Grosse, Imogen Kimmel, Maria Mohr, Nathalie Percillier, Barbara Rohm, Margrét Rún, Bettina Schoeller-Bouju, Tatjana Turanskyj, Connie Walter
dem aktuellen Vorstand von Pro Quote Film und allen Mitgestalterinnen und Vortragenden des Kongresses "Empowered for Equality":
Eva-Maria Sommersberg (Schauspielerin, Produzentin, Vorstand PQF)
Paula Essam (Schauspielerin, Vorstand PQF)