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Explorez tous les épisodes du podcast Platten-Panorama - der Vinyl und Musikpodcast

Plongez dans la liste complète des épisodes de Platten-Panorama - der Vinyl und Musikpodcast. Chaque épisode est catalogué accompagné de descriptions détaillées, ce qui facilite la recherche et l'exploration de sujets spécifiques. Suivez tous les épisodes de votre podcast préféré et ne manquez aucun contenu pertinent.

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TitreDateDurée
Hinter der Rille: Andreas Kohl über Musik, Vinyl und die Menschen dahinter25 Sep 202602:06:42

Eine Schallplatte ist weit mehr als ein Stück PVC mit Musik darauf: Sie ist Albumkunst, klangliche Übersetzung, Sammlerobjekt, Erinnerung. Und das Ergebnis vieler Entscheidungen von Künstler:innen, Labels, Mastering-Studios, Presswerken und Gestalter:innen. In dieser Folge Platten-Panorama sprechen wir mit Andreas Kohl über genau diese Welt hinter der Rille.

Andreas betreibt seit 1999 das Independent-Label Exile On Mainstream, arbeitet im Tonträgerproduktionsbereich und kuratiert als Conference Director die internationale Making Vinyl Europe in Haarlem, Niederlnade. Mit ihm reden wir darüber, was eine gute Vinylveröffentlichung ausmacht, warum nicht jedes Digital-Master automatisch auf Schallplatte funktioniert und welche Entscheidungen Musikfans beim Hören tatsächlich wahrnehmen können.

Außerdem geht es um Vinyl als lebendige Musikkultur: um Plattenläden, das Haarlem Vinyl Festival, die Menschen hinter den Veröffentlichungen und die Frage, wie bewusster Umgang mit limitierten Editionen, Materialien und Auflagen aussehen kann. Natürlich stellen wir - zusammen mit Andreas - auch wieder jeweils drei Alben vor: ein zuletzt gehörtes, ein zuletzt gekauftes und ein persönliches Lieblingsalbum.

https://www.mainstreamrecords.de
https://makingvinyl.com/making-vinyl-magazine/

Kapitel

00:00:00 Andreas als Musikfan und Labelmacher

00:23:55 Conor Oberst - Conor Oberst

00:32:55 Boards of Canada - Inferno

00:42:40 Mwita Mataro - Austrodrama

00:48:57 Was macht eine gute Platte aus?

01:31:12 Lanterns on the Lake - Until the Colours run

01:39:50 Zahn - Purpur

01:42:18 Thee Marloes - Di Hotel Malibu

01:47:18 Haarlem: Vinyl als lebendige Musikkultur

01:58:24 Zen Guerrilla – Positronic Raygun

02:00:25 Aretha Franklin - Unforgettable

Wie Fee Penafiel auf „Die Wolken über uns" aus halben Songs ganze macht11 Sep 202601:27:07

In dieser Folge zu Gast: Fee Penafiel. Mit „Die Wolken über uns“ veröffentlicht die Frankfurter Singer-Songwriterin am 18. September 2026 ihr drittes Album – sechs Jahre nach „Nachtluft“ (2020). Wir haben uns die Platte intensiv angehört, und was bleibt, ist dieses Gefühl von Unmittelbarkeit: ein Sound zwischen Indie-Pop, folkigen Singer-Songwriter-Momenten und einer bewusst vintage getönten, organischen Produktion, der sich anfühlt, als säße man direkt neben Fee. „First take, ja – Inszenierung, nein“ ist hier kein Slogan, sondern Programm – man hört es etwa in „Dunkel“, wo die Strophen so nah und unproduziert sind, dass wirklich jede Emotion im Gesang mitschwingt. Wir sprechen über die Entstehung, die Themen und eine Reihe von Songs, die unter die Haut gehen.

Fee Penafiel, bürgerlich Felicitas Mietz, war früher Frontfrau der Deutschpop-Band Neoh, ging 2014 solo und hat seitdem „Ein Zimmer Küche Bad“ (2018), „Nachtluft“ (2020) und das Live-Album mit der hr-Bigband (2021) veröffentlicht. 2024 kam die EP „Zwei Jahre“ heraus, entstanden mit dem Filmmusik-Komponisten Ralf Hildenbeutel. Was uns an „Die Wolken über uns“ besonders nimmt: die Bandbreite – von der irre guten Hook in „Lost im Paradies“ über die leichte Positivität und die Field Recordings in „Gut“ bis zur feinen Cabasa in „Genug“. Eine Stunde über ehrlichen Indie-Pop, über das Schreiben mit der alten Flohmarkt-Gitarre und über Geschichten, die manchmal nur halb zu Ende erzählt werden müssen, um wahr zu sein.

Website: https://www.feepenafiel.de

Kapitel

00:00:00 Intro

00:17:24 Welten - Embrace

00:24:06 Romie - Partysongs for the Downcast

00:29:55 Mina Richman - Different flavours of being happy

00:49:10 Julien Baker & Torres - Send a Prayer my Way

00:55:55 Niels Frevert - Putzlicht

01:00:03 Rob Grant - Lost at Sea

01:18:20 Peter Fox - Stadtaffe

Zwei mal fünf Alben: Der beste Song ist der, nach dem nichts mehr kommt28 Aug 202601:19:51

Über Eröffnungen wird mehr geredet als über Enden. Dabei hat der letzte Song eine Aufgabe, die kein anderer übernehmen kann: Er entscheidet rückwirkend, was das Album war, und danach kommt nichts mehr, das einen schwachen Eindruck noch geradebiegen könnte. Auf Vinyl ist dieser Moment sogar körperlich, die Rille läuft leer und man muss aufstehen. In der Playlist gibt es ihn nicht.

Martin und ich haben deshalb je fünf Alben mitgebracht, deren Schlusstitel für uns funktionieren, und diskutieren, woran das eigentlich liegt. Manche dieser Songs brechen mit allem davor, andere sammeln die Platte ein. Was sie verbindet, ist etwas anderes: Keiner von ihnen bestätigt das Album, auf dem er steht. Einig sind wir uns dabei nicht durchgehend...

Kapitel

00:00:00 Intro

00:03:30 Navel - Loverboy

00:13:08 Guards - In Guards we trust

00:20:50 Spaceballs - The Soundtrack

00:30:34 Shye Ben Tzur, Jonny Greenwood & The Rajasthan Express - Ranjha

00:39:17 Thema: Die besten letzten Songs auf Alben

Philine Sonny über ihr Debutalbum Virgin Lake: allein gemacht, laut geworden14 Aug 202601:58:25

Philine Sonny ist 24, kommt aus Unna und hat sich Songwriting und Produktion allein im Zimmer beigebracht. Virgin Lake ist ihr Debüt, vierzehn Songs, komplett in Eigenregie produziert, und es trägt seinen Anspruch offen vor sich her. Die Platte ist als Reise in vier Phasen angelegt, von Wut über Selbstmitleid hin zu einer Art Frieden, lose an Benedict Wells' Roman Hard Land entlang. Uns interessiert vor allem eine Frage: Trägt die Musik diesen Bogen wirklich, oder wurde das Konzept nachträglich draufgelegt? Wir reden mit Philine über die laute und die leise Seite der Platte, über die Entscheidung, alles selbst zu machen, und über Gatekeeper, einen Song, der die Männerdomäne Musikindustrie ziemlich direkt anspricht.

Shop: https://shop.philinesonny.com/merch

Kapitel

00:00:00 Gespräch mit Philine, Teil 1

00:28:26 Mica Millar - A little bit of me

00:43:27 Dijon - Absolutely

00:48:28 Muse - The Wow! Signal

01:00:04 Gespräch mit Philine, Teil 2

01:18:11 Woodkid - The golden age

01:29:00 Neil Young - Decade

01:37:39 Aldous Harding - Train on the island

01:44:58 Leif Vollebekk - Twin solitude

Brockhoff über Easy Peeler: Indie-Rock aus Hamburg und Sensibilität als Stärke31 Jul 202601:44:31

Vor fünf Jahren zog Lina Brockhoff mit 20 aus einem niedersächsischen Dorf nach Hamburg, mitten in den ersten Lockdown. Aus dem WG-Zimmer, in dem sie damals ihre ersten Songs schrieb, ist inzwischen eine der spannendsten Karrieren der deutschen Indie-Rock-Szene geworden: zwei EPs, Supportshows für Paolo Nutini vor fünfstelligem Publikum, Festivals von Reeperbahn bis Haldern Pop und jetzt endlich das Debütalbum "Easy Peeler". In dieser Folge sprechen wir mit ihr über genau diesen Weg, über das Ankommen in der Großstadt, über den Namen Brockhoff und darüber, wie aus einem Solo-Projekt eine feste Band wurde.

"Easy Peeler" ist eine Sammlung abgeschlossener Geschichten aus fünf Jahren, live mit der Band im Studio eingespielt und von Christian Hartung produziert. Der Titel stammt aus dem Bild einer leicht schälbaren Clementine und steht für das, was Lina lange für eine Schwäche hielt und heute als ihre größte Stärke begreift: Sensibilität. Wir reden über den Druck im Musikbusiness, über die Zweifel an der eigenen Bindung zur Musik, über Social-Media-Sucht im Song "Hot Wheels" und über den roten Faden, der die Songs trotz ihrer unterschiedlichen Entstehungszeiten zusammenhält.

Und weil bei uns die Platte im Mittelpunkt steht, geht es natürlich auch um das Album als Gesamtwerk: um die Frage, was sich verändert, wenn Songs nicht einzeln getröpfelt, sondern als zusammenhängendes Stück Kunst gedacht werden, und darum, was es für Lina bedeutet, das eigene Debüt zum ersten Mal auf Vinyl in der Hand zu halten. Reinhören lohnt sich.

Website: brockhoffmusic.com
Instagram: instagram.com/brockiiiiiii/
"Easy Peeler" auf Vinyl kaufen, bitte!

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Kapitel

00:00:00 Gespräch mit Lina, Teil 1

00:28:28 Kacey Musgraves - Middle of nowhere

00:36:50 Winter - Adult Romantix

00:41:08 The Lathums - How beautiful Life can be

00:49:00 Gespräch mit Lina, Teil 2

01:00:28 Graham Coxon - Castle Park

01:07:20 Snail Mail - Ricochet

01:15:16 The Tarney Spencer Band - Run For Your Life

01:24:18 Gespräch mit Lina, Teil 3

01:36:04 Better Oblivion Community Center - Better Oblivion Community Center

Albumcheck: Jack White - Frozen Charlotte17 Jul 202600:34:22

Erschienen am 10. Juli 2026 bei Jack White/Cargo. Unser Review.

"Frozen Charlotte ist ein Füllhorn an Riffs, wie sie sonst kaum noch jemand schreibt: dreckig, dick, sofort im Ohr, und getragen von einer Band, die hörbar Spaß an jedem Takt hat. Selbst mich als bekennenden Blues-Skeptiker hat diese Energie gepackt, und einzelne Songs werden bei mir noch lange in der Rotation bleiben. Als komplettes Album ermüdet mich die schiere Dichte irgendwann, deshalb landet die Platte bei starken 3,5 Platten-Panorama-Punkten." (Dennis)

"Frozen Charlotte von Jack White konnte mich leider nicht vollständig überzeugen. Ich vergebe 2,5 von 5 Punkten. Grundsätzlich ist mir das Album im Bluesbereich zu punklastig. Die vielen anstrengenden Gitarrenpassagen und der häufig stark BH übersteuerte Mikrofon-Sound sind mir persönlich einfach zu viel. Dadurch wirkt das Album auf mich stellenweise eher anstrengend als mitreißend. Wer allerdings die bisherigen Alben von Jack White mag und seinen rauen, experimentellen und teilweise sehr intensiven Sound schätzt, wird mit „Frozen Charlotte“ vermutlich nicht enttäuscht sein. Für mich persönlich bleibt das Album jedoch hinter meinen Erwartungen zurück." (Martin)

Wertung: 6/10

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Die 90er, bewertet: die Platten, die uns geprägt haben03 Jul 202601:42:29

Jeder von uns hat zwanzig Alben mitgebracht, die ihn in der Schulzeit geprägt haben. Nicht die besten Platten der Neunziger, sondern die, die damals wirklich liefen. Auf dem Schulweg, im Zimmer, auf Partys. Alben, bei denen man heute noch genau weiß, in welchem Sommer das war. Wir haben uns vorab auf dieselben zwanzig geeinigt, aber nicht verraten, wie wir sie gewichtet haben.

In der Aufnahme merken wir schnell, dass Musikgeschmack kein fester Zustand ist. Wer 1994 auf Grunge stand, hörte 1998 vielleicht schon längst etwas anderes. Und was einem damals wichtig war, muss heute kein Favorit mehr sein. Genau das macht diese Liste so schwer und so ehrlich zugleich. Wo sich unsere Geschmäcker überschneiden, streiten wir darüber, welches Album eines Künstlers den Platz verdient. Spoiler: einfach wird das nicht.

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Kapitel

00:00:00 Intro

00:03:58 zuletzt gehört: Hard-Fi - Sweating somebody else’s Fever, Sarah Weiß - Back to Surface

00:24:40 zuletzt gekauft: GoGo Penguin - Necessary Fictions, Shed Seven: A Matter of Time

00:38:50 Thema: Die 90er Alben, die uns geprägt haben

Hi Mum - Ghostwood, Nürnberger Slacker-Romantik und die Kunst des Neuanfangs20 Jun 202601:43:31

Manchmal braucht es einen Neuanfang, um zu finden, was vorher noch nicht möglich war. Hi Mum aus Nürnberg sind aus den Umfeld von Maffai entstanden, und mit Sängerin Lilly Kletke haben drei erfahrene Musiker nicht einfach eine neue Stimme gefunden, sondern eine komplett neue Identität. Mit ihrem Debütalbum Ghostwood liefern sie eine sehr überzeugende Platte: dicht, warm, fuzzgeschwängert und mit einem Gespür für Melodie, das sich nicht antrainieren lässt.

In dieser Folge haben wir Lilly zu Gast und sprechen über die Entstehung des Albums, den Weg von Maffai zu Hi Mum und darüber, was es bedeutet, eine Band von Grund auf neu zu erfinden. Wer Weezer und Dinosaur Jr. mag, aber auch keine Angst vor Shoegaze und Indie-Film-Melancholie hat, ist hier genau richtig.

Website: himum.de/
Instagram: instagram.com/himum_666/
"ghostwood" bei Flight 13 kaufen, bitte!

Zuletzt auf den Plattenteller gelegt
  • Martin: Levara - Levara
  • Lilly: INXS - Kick
  • Dennis: Femi Luna - Wash my Pain away
Neue Platten in unseren Sammlungen
  • Martin: Kids in Glass Houses - Pink Flamingo
  • Lilly: Culk - Generation Maximum
  • Dennis: Broken Social Scene - Remember the Humans
Eine Lieblingsplatte von Lilly
  • Jeff Buckley - Grace

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Sönke Torpus und sein Low Key Orchestra: Erst das Studio, dann die Platte06 Jun 202601:45:07

Sönke Torpus kennen viele noch als Frontmann von Torpus & the Art Directors. Nach dem Ende der Band hat er erst mal alles hingeschmissen, aufs Land gezogen, und sich als Produzent für andere Künstler gearbeitet, unter anderem für International Music und Tristan Brusch. Irgendwann hat ihn das Schreiben wieder eingeholt. Das Ergebnis ist Low Key Orchestra, sein neues Projekt mit dem isländischen Produzenten Helgi Helgasson. Das Debütalbum "before the reverb" erscheint am 26. Juni auf dem eigenen Label the resort. Aufgenommen hat Sönke es an der deutsch-dänischen Grenze, und man hört, dass da jemand ohne Erwartungsdruck gearbeitet hat. Die Musik klingt erstaunlich offen und international, irgendwo zwischen Big Thief, Bright Eyes und Whitney. Der Name ist tiefgestapelt, die Musik nicht. Wie aus dem Loslassen ein ganzes Album wurde und warum manchmal erst der Abstand zeigt, was zählt, erzählt uns Sönke in dieser Folge. Reinhören lohnt sich!

Website: lowkeyorchestra.com
Instagram: instagram.com/lowkeyorchestra
YouTube: youtube.com/@lowkeyorchestra
Vinyl kaufen via Bandcamp: lowkeyorchestra.bandcamp.com/album/before-the-reverb

Zuletzt gehörte Alben
  • Martin: M Lucky - Good Entertainment
  • Sönke: Dan Auerbach - Waiting on a Song
  • Dennis: Richard Wagner - Der Ring des Nibelungen
Neue gekaufte Platten
  • Martin: Kalle Mattson - Avalanche
  • Sönke: Niels Frevert - Putzlicht
  • Dennis: Blumfeld - Old Nobody
Eine Lieblingsplatte von Sönke
  • Midlake - Bamnan and Slivercork

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Wie Friends Don’t Lie aus Langeweile zur Festival-Band wurde23 May 202601:41:19

Im klassischen Plattenpanorama-Format treffen wir diesmal Markus Ziesch, Sänger und Gitarrist von Friends Don’t Lie. Eine Band, die sich im Corona-Winter 2020 aus Langeweile gründete, beim allerersten Auftritt die komplette Drum-Hardware vergessen hatte und den Contest trotzdem gewann. Drei Wochen später standen sie bei Rock am Ring auf der Bühne.
Wir sprechen mit Markus über seinen Weg vom dreifachen Schulwechsler zum Fluglotsen, der nebenbei eine der unwahrscheinlichsten Karrieren der deutschen Rockszene hingelegt hat. Über fünf Jahre Straßenmusik bei Wind und Wetter, über 200 Hochzeiten als Brötchengeber während des Studiums und über die Frage, warum eine Trauung nervenaufreibender ist als ein Festivalauftritt vor zehntausenden Menschen.

Zuletzt gehört
  • Dennis: Red Apollo - The Laurels of Serenity
  • Markus: Friends Don’t Lie - Zenit der Dramaturgie
  • Martin: Stranger Things 3 & 5 Soundtrack
Zuletzt gekauft
  • Dennis: Gus Black - Autumn Days
  • Markus: Vinta - Kalypso
  • Martin: Owls by Nature - The great Divide
Eine Lieblingsplatte von Markus
  • Casper - Hinterland

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Kleine Dörfer, große Songs - SO SOON über Herkunft, Erwachsenwerden und ehrliche Musik09 May 202601:44:16

Zwei Jungs aus Rheinland-Pfalz, ein gemeinsames Studium, ein Label in Hamburg und ein Debütalbum, das vier Jahre gebraucht hat, um fertig zu sein. Aber wie wird aus Freunden, die zusammen Musik machen, eine Band, die man ernst nimmt?

So Soon haben mit "Whether you like it or not" ein Album veröffentlicht, das vom Erwachsenwerden handelt, ohne dabei naiv zu klingen. Songs, die klein anfangen und grösser werden. Eine Platte, die weiss, was sie ist.

In dieser Folge reden wir mit David und Marco darüber, wie ein Konzeptalbum entsteht, bevor auch nur ein Song fertig ist. Warum Songs manchmal Jahre brauchen, bis man sie loslassen kann. Was ein Mixer wie Barny Barnicott einem Album gibt, das man selbst nicht geben kann. Und was "whether you like it or not" eigentlich bedeutet, wenn die Texte so persönlich sind.

Zuletzt gehört
  • Dennis: Flora Falls - Everyday love
  • Marco: Wolfgang Muthspiel, Brian Blade - Friendly travelers
  • David: Cameron Winter - Heavy Metal
  • Martin: Billy Lockett - Abington Grove
Neue Platten
  • Dennis: Whitney Johnson, Lia Kohl, Macie Stewart - Body sound
  • Marco: Pat Metheny Group - First circle
  • David: Natalie Bergman - Mercy
  • Martin: Jim Lindberg - Songs from the Elkhorn Trail
Lieblingsplatten
  • Bon Iver - 22, A Million
  • Norah Jones - Come away with me

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Wie sich die Band Abramowicz neu erfindet ohne aufzuhören sie selbst zu sein25 Apr 202601:47:29

Heute zu Gast: Sören Warkentin (Gesang, Gitarre) und Nils Warkentin (Schlagzeug) von Abramowicz aus Hamburg.

Über sechs Jahre Stille nach dem Debütalbum "The Modern Times". Keine neuen Songs, keine Konzerte. Was war das: bewusste Pause, langsames Auseinanderdriften, oder brauchte es einfach Zeit, um zu wissen, was als nächstes kommen soll?

Anfang 2026 die Antwort: erst "Money Takes", dann "Hunter", und die Ankündigung von "Joy Of Missing Out", welches am 22. Mai 2026 erscheint. Was zurückgekehrt ist, klingt nach derselben Band und gleichzeitig nach einer anderen. Heartland-Rock, rau und melodieverliebt, das war immer ihr Kern. Aber jetzt sind es sechs Leute, und man hört es: Synthesizer, Bläser, Streicher, und bei "Hunter" ein Saxophon, das den Song fast alleine trägt. Drei Akkorde, Lo-Fi-Beats, ein wachsendes Finale. Entstanden nicht im Studio, sondern DIY im Proberaum.

Der Albumtitel ist eine bewusste Umkehrung von FOMO. Was dahintersteckt, ob das ein Lebensgefühl ist oder eine These, und wie viel von der Demo-DNA den Weg ins fertige Album überlebt hat, darüber sprechen Dennis und Martin mit den Warkentin-Brüdern. Und natürlich: über neue, gekaufte und all-time-favourite Platten.

instagram.com/abramowiczband

Zuletzt auf den Plattenteller gelegt
  • Martin: Tom Blackwell - Regency café
  • Nils & Sören: Zach Bryan - The great american bar scene
  • Dennis: Die Sauna - Tut beni
Neue Platten in unseren Sammlungen
  • Martin: Abay - Love and distortion
  • Nils: Jalen Ngonda - Come around and love me
  • Sören: Alogte Oho & his sounds of joy - Mam yinne wa
  • Dennis: Spirits having fun - Two
Lieblingsplatten der Gäste
  • Fleetwood Mac - Rumours
  • Bruce Springsteen - The River

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Eins Zwo haben Christin Nichols wirklich zu ihrem Hopecore inspiriert11 Apr 202601:35:25

Heute ist Christin Nichols bei uns zu Gast. Sie wuchs in Spanien auf und begann schon früh mit einer Ballettausbildung, bevor sie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin studierte. Engagements führten sie ans Berliner Ensemble, an die Volksbühne und ans Schauspiel Leipzig – und mittlerweile ist sie auch regelmäßig im Fernsehen und Kino zu sehen.

Im Podcast soll heute aber vor allem die Musikerin Christin im Mittelpunkt stehen. Sie war Teil des Elektro Punk-Duos Prada Meinhoff Ihr Debütalbum I’m Fine erschien 2022, das Nachfolgealbum Rette sich, wer kann 2024 – mit Features unter anderem von Fatoni. Dafür gab’s begeisterte Kritiken von großen Medien, und zuletzt stand sie sogar bei Rock am Ring und Rock im Park auf der Bühne. Christin veröffentlicht ihr neues, selbstbetiteltes Album „Christin Nichols“ am 24. April. Ab Ende April 2026 geht sie auf „Heute ist mal wirklich alles gut“-Tour.

Wir freuen uns, heute mit ihr über Musik, Vinyl und die Alben zu sprechen, die sie auf ihrer vielschichtigen künstlerischen Reise begleiten.

Zuletzt gehört
  • Martin: The Zutons - Tired of hanging around
  • Christin: The Strokes - Is this it
  • Dennis: Tigers Jaw - Lost on You
Neu gekauft
  • Martin: Will and the People - Will and the People
  • Christin: Depeche Mode - Violator
  • Dennis: The Notwist - News from Planet Zombie
Eine Lieblingsplatte von Christin
  • Eins Zwo - Gefährliches Halbwissen

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Christin bei YouTube und Instagram.

Die weiteren Aussichten im Gespräch zwischen Burnout Popkurs und Indiegitarren28 Mar 202602:01:53

Patrick Scheuermann ist der Kopf hinter dem Indie-Projekt Die weiteren Aussichten. Was zunächst als persönliches Singer-Songwriter-Projekt begann, entwickelte sich über den Popkurs Hamburg zu einer vollständigen Band mit klarer musikalischer Handschrift.

Mit der EP Das alles hier ist Liebe veröffentlichen Die weiteren Aussichten ihre erste Vinylplatte. Die sechs Songs bewegen sich zwischen melancholischem Indierock, druckvollen Gitarren und der emotionalen Direktheit der deutschsprachigen Indie-Tradition. Musikalisch treffen dabei Einflüsse aus der Hamburger Schule auf schottischen Indie-Rock und die Gitarrenenergie der 2000er-Szene.

Inhaltlich kreist die EP um unterschiedliche Formen von Liebe. romantische Beziehungen, toxische Dynamiken, Freundschaft und nicht zuletzt die Liebe zur Musik selbst. Produziert wurde die Platte von Dennis Borger, bekannt durch seine Arbeit mit unter anderem Power Plush und Betterov.

Patrick schreibt Songs, die stark von persönlichen Erfahrungen geprägt sind. Nach einer Phase des persönlichen Umbruchs entstand mit Die weiteren Aussichten ein Projekt, das Verletzlichkeit und Energie miteinander verbindet. Die EP markiert nun den nächsten Schritt dieser Entwicklung und erscheint als limitierte grüne Vinylpressung mit einem exklusiven Bonustrack.

Website: dieweiterenaussichten.de

Zuletzt auf den Plattenteller gelegt
  • Martin: Harry Styles - Kiss all the Time. Disco, occasionally
  • Patrick: Betterov - Große Kunst
  • Dennis: Penelope Isles - Which Way to Happy
Neue Platten in unseren Sammlungen
  • Patrick: Bettina Wegner - Traurig bin ich sowieso
  • Dennis: Mitski - Nothing's about to happen to me
  • Martin: Ocean Colour Scene - One from the Modern, Ocean Colour Scene - Painting
Eine Lieblingsplatte von Patrick
  • Herrenmagazin - Atzelgift

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Chris Weinrich, This Charming Man Records14 Mar 202601:57:41

Heute sprechen wir mit einem Mann, der im deutschen Underground seit vielen Jahren die Fäden mitzieht und trotzdem selten selbst im Rampenlicht steht.

Chris Weinrich ist Gründer und Kopf von This Charming Man Records, einem Label, das seit 2011 aus Münster heraus Punk, Rock und Metal veröffentlicht. Der Name ist eine Verbeugung vor dem Song „This Charming Man“ von The Smiths. Gegründet hat Chris das Label nach dem Ende seiner eigenen Bandlaufbahn, aus einem Netzwerk heraus, das er sich seit den 90ern erspielt hat.

Er arbeitete im Einkauf beim Mailorder und Plattenladen von Green Hell Records. Seine Chefs bei Green Hell (Burkhard Jünger & Frank Kestennus?) sind zugleich Mitgesellschafter beim Label.

Was als Szeneprojekt mit Veröffentlichungen aus dem Freundeskreis begann, nahm mit dem Debüt von Kadavar Fahrt auf. Spätestens da war klar, dass hier mehr entsteht als ein Hobbylabel. Inzwischen stehen Bands wie Die Nerven, Messer oder Fjørt im Katalog. Und auch Bands wie Seoi Nage oder Park Walker waren bei uns schon Thema.

Wir wollen heute verstehen, wie man ein Label über 15 Jahre trägt, was eine gute Band ausmacht und wie sich Idealismus und Wirtschaftlichkeit im Independent-Bereich wirklich anfühlen.

Website: thischarmingmanrecords.de

Zuletzt gehört
  • Dennis: BRUECKEN - Years that answer
  • Martin: Wildlights - Wildlights
  • Chris: Work Money Death - A Portal to here
Neue Platten in unseren Sammlungen
  • Dennis: Gorillaz - The Mountain
  • Martin: Frank Turner - No Man's Land
  • Chris: Home Front - Watch it die, Converge - Love is not enough
Eine Lieblingsplatte von Chris
  • The Smiths - The Queen is dead

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Henning Wehland von den H-Blockx über zweite Anfänge28 Feb 202601:53:32

Henning Wehland ist zurück im Podcast. Und mit ihm eine Band, die sich neu erfunden hat, ohne sich zu verleugnen: H-Blockx.

Mit dem Album "Fillin_the_Blank" erscheint am 06.03.2026 über Solitary Man Records ein Werk, das die Band selbstbewusst ihr „zweites Album“ nennt. Nicht aus Marketinggründen, sondern aus Überzeugung. Haltung, Sound und Energie knüpfen direkter denn je an das Debüt "Time to Move" an.

Wir sprechen mit Henning über Neustart ohne Nostalgie, über Freundschaft statt Erwartungsdruck, über Verantwortung und Absturz. Und über einen Moment, in dem eine Entscheidung alles verändert.

Ein Gespräch über Rückkehr, Reife und die Frage, wie man nach über 30 Jahren Bandgeschichte noch einmal so klingen kann, als hätte gerade alles erst begonnen. Viel Spaß!

Fillin_the_Blank im Bandshop kaufen.
Das Label Papercup Records von Steffen.

Hot spinnings
  • Dennis: Peter Doherty & Frédéric Lo - The Fantasy Life of Poetry & Crime
  • Henning: Slope - Freak Dreams
  • Martin: Aerial - Back within Reach
New
  • Henning: H-Blockx - Fillin_the_Blank
  • Martin: Cast - Yeah Yeah Yeah
  • Dennis: Makaya McCraven - Universal Beings
All-time favorite von Henning
  • Rage against the Machine - Rage against the Machine

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Park Walker im Gespräch zu The Extra Mile, Emopop trifft Slowcore14 Feb 202601:35:56

Park Walker sind eine Band aus Berlin, Stuttgart und Karlsruhe, die 2018 gegründet wurde. Mit Hannes und Nicola an den Gitarren, Arnaud am Bass und Armin am Schlagzeug verbinden sie Emopop-Melodien mit Slowcore-Elementen. Ihr zweites Album "The Extra Mile" erschien am 30. Januar 2026 via This Charming Man Records und bietet 13 Songs voller Ruhe, Emotion und cineastischer Momente - der perfekte Soundtrack für einen langsamen Spaziergang durch einen stillen Stadtpark.

Die Songs drehen sich textlich um stille Reflexionen, über Erinnerungen und Verlust bis hin zu persönlichen Kämpfen und loyalen Freundschaften. Besonders berührend ist das Video zu „Open Sea“, in dem Bassist Arnaud alte VHS-Bänder seines verstorbenen Großvaters wiederentdeckte - eine intime Verbindung von Vergangenheit und Musik.

Über all das und natürlich viele aktuelle Alben und Lieblingsplatten sprechen wir mit Arnaud. Viel Spaß beim Zuhören!

Zuletzt auf den Plattenteller gelegt
  • Dennis: Jimmy Eat World - Clarity
  • Arnaud: The White Birch - Come up for Air
  • Martin: The Elephants - The Elephants
Neue Platten in unseren Sammlungen
  • Dennis: Melody’s Echo Chamber - Unclouded
  • Arnaud: Samling - Autisten
  • Martin: John Southworth - When you're this, this in Love
Eine Lieblingsplatte von Arnaud
  • Texas is the Reason - Do you know who you are?

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Kind Kaputt ins Blau über Erwartungsdruck Zweifel und ehrliche deutsche Alternative Rock Songs31 Jan 202601:39:59

In dieser Folge von Platten Panorama ist Johannes zu Gast, der Sänger von Kind Kaputt. Anlass ist das neue Album Ins Blau, das rund um die Veröffentlichung dieser Episode erscheint. Es geht um hohe Erwartungen und darum, wie es sich anfühlt, ein Album zu veröffentlichen, das so nah an der eigenen Lebensrealität ist.

Im Mittelpunkt stehen ehrliche deutsche Texte, das ständige Vergleichen mit anderen und dieses diffuse Grundgefühl, dass alle anderen ihr Leben scheinbar besser im Griff haben. Johannes gibt Einblicke in den veränderten Schreibprozess von Ins Blau, erklärt, warum Reduktion eine zentrale Rolle spielt und wie aus klaren Strukturen trotzdem eine große emotionale Wucht entsteht.

Die Folge nimmt zentrale Songs des Albums in den Blick, darunter Ins Blau, Wie man lebt, Fernglas, Teufel, Angst, Gleich und So weit. Gedankenspiralen, Selbstzweifel und äußerer Druck treffen dabei auf überraschend tröstende Momente. Auch Streaming, unerwartete Song-Resonanzen und die Vision einer perfekten Liveshow ohne Budgetgrenzen kommen zur Sprache.

Eine Folge über Zweifel, Nähe und ehrliche Musik, die nicht vorgibt zu wissen, wie man leben soll, sondern genau daraus ihre Kraft zieht.

Zuletzt gehört
  • Martin: Second Letter - Cicatrix
  • Johannes: Miley Cyrus - Hannah Montana (The Movie)
  • Dennis: The Zutons - You can do anything
Neue Platten
  • Martin: T. Hardy Morris - The digital Age of Rome
  • Johannes: Heisskalt - Vom Tun und Lassen
  • Dennis: Dos Santos - City of Mirrors
Lieblingsplatte
  • Chappell Roan - The Rise and Fall of a Midwest Princess

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Bald auf dem Plattenteller, unsere Erwartungen für 202616 Jan 202601:24:39

In dieser Folge werfen wir einen Blick auf die Alben, auf die wir uns 2026 besonders freuen. Manche sind bereits angekündigt, bei anderen spekulieren wir noch, und zu manchen gibt es erste bestätigte Infos. Wir sortieren Fakten, Gerüchte und unsere persönlichen Highlights und geben euch einen spannenden Ausblick auf das Musikjahr 2026 - natürlich aus Vinyl-Perspektive. Welche Platten landen auf unserem Radar, welche wollen wir unbedingt im Regal stehen haben, und worauf dürfen wir gespannt sein?

Zuletzt gehört
  • Martin: The Academic - Sitting Pretty
  • Dennis: Yin Yin - Yatta!
Zuletzt gekauft
  • Martin: The Pretty Reckless - Going to Hell
  • Dennis: Whitney - Small Talk

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Kapa Tult wollen immer alles gleichzeitig03 Jan 202601:22:58

Heute sind Inga und Angi von Kapa Tult bei uns zu Gast, einer Band, die sich nicht aufdrängt und trotzdem sofort im Ohr bleibt. Ihre Songs bewegen sich zwischen Indie, Punk und Pop und erzählen vom ganz normalen Straucheln im Alltag, klug beobachtet und oft mit trockenem Humor. Kapa Tult wirken dabei nie beliebig, sondern wie eine Band, die sehr genau weiß, was sie sagen will und was nicht.

Am 13. Februar erscheint ihr zweites Album „Immer alles gleichzeitig“, ein Titel, der ziemlich gut beschreibt, wie sich Gegenwart für viele anfühlt. Dazu kommt eine Tour im März und April, auf der diese Energie auch live spürbar wird. Wir wollen heute darüber sprechen, wie sich ihre Handschrift entwickelt hat, wie sie arbeiten und warum ihre Musik gerade dann hängen bleibt, wenn sie scheinbar leise daherkommt.

Zuletzt auf den Plattenteller gelegt
  • Dennis: Iron and Wine - Light Verse
  • Inga: R.E.M. - In Time: The Best Of R.E.M. 1988-2003
  • Martin: Pink Mountaintops - Outside Love
Neue Platten in unseren Sammlungen
  • Dennis: Barrens - Corpse Lights
  • Martin: Ziggy Alberts - New Love
  • Angi: Rage Against The Machine - Evil Empire
Lieblingsplatten von Kapa Tult
  • Angi: Die Ärzte - Le Frisur
  • Inga: Wir Sind Helden - Die Reklamation

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Jahresrückblick und Plattenliebe 202520 Dec 202501:32:03

Zum Jahresende nehmen wir euch mit auf unseren persönlichen Rückblick auf 2025. Ein Jahr mit vielen intensiven Hörmomenten, spannenden Gesprächen und natürlich jeder Menge Vinyl. In dieser Folge schauen wir gemeinsam zurück auf das, was hängen geblieben ist. Musikalisch, menschlich und manchmal auch emotional.

Im Mittelpunkt stehen auch diesmal unsere Platten des Jahres. Jeder von uns bringt Alben mit, die 2025 besonders geprägt haben. Musik, die uns lange begleitet hat, uns überrascht oder genau zur richtigen Zeit erwischt hat. Gleichzeitig sprechen wir offen über Enttäuschungen und nennen den größten Album-Flop des Jahres aus unserer Sicht. Nicht jede Veröffentlichung hält schließlich, was sie verspricht.

Ein fester Bestandteil unserer Jahresabschlussfolge ist das schönste Vinyl-Gesamtpaket. Also genau die Platte, bei der Musik, Artwork, Haptik und Idee zusammenkommen. Für uns ein zentraler Teil der Vinylkultur und ein guter Anlass, über Gestaltung und Wertigkeit zu sprechen.

Natürlich blicken wir auch auf das Podcastjahr zurück. Auf unsere Gäste, auf besondere Gespräche und auf Momente, die uns selbst noch länger beschäftigt haben. Manche laut, manche leise, aber alle prägend für dieses Jahr Platten-Panorama.

Danke, dass ihr uns auch 2025 begleitet habt. Fürs Zuhören, Weiterempfehlen und für euer Feedback. Diese Folge ist unser gemeinsamer Abschluss eines intensiven Musikjahres.

Viel Spaß mit unserer Best-Of Folge 2025. Wir hören uns im neuen Jahr!

Zuletzt auf den Plattenteller gelegt

  • Martin: Cashier N° 9 - To the Death of Fun
  • Dennis: Radiohead - Hail to the Thief - Live Recordings 2003-2009

Neues Vinyl in unserem Plattenschrank

  • Martin: Catfish And The Bottlemen - The Balcony
  • Dennis: Omar Sosa‘s 88 well-tuned Drums

Album Flop 2025

  • Martin: Lorde - Virgin
  • Dennis: Richard Ashcroft - Lovin’ you

Das schönste Vinyl 2025

  • Martin: Flash Forward - RENEGADE
  • Dennis: Aimee Mann - Lost in Space

Lieblingsalben 2025

  • Martin - Platz 3: Great Grandpa - Patience, Moonbeam
  • Dennis - Platz 3: Tristan Brusch - Am Anfang
  • Martin - Platz 2: Ocean Alley - Love Balloon
  • Dennis - Platz 2: Wednesday - Bleeds
  • Martin - Platz 1: Of Monsters and Men - All is Love and Pain in the Mouse Parade
  • Dennis - Platz 1: Midlake - A Bridge to Far

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Stina Holmquist spielt Musik für alle, die zwischen zwei Welten stehen06 Dec 202501:58:25

In dieser Folge sprechen wir mit Stina Holmquist und ihrem Bruder Lasse über ihre melancholisch-warmen Indie-Pop-Songs, die zwischen Ruhrgebiet und Schweden entstehen. Wir erzählen, wie uns ihr Auftritt auf dem Orange Blossom Special direkt umgehauen hat und warum ihre Debüt-EP It Dances On The Windowsill seitdem bei uns rauf und runter läuft. Stina gibt Einblicke in ihr Songwriting zwischen Sehnsucht, Heimatlosigkeit und hoffnungsvoller Poesie, während Lasse schildert, wie sich das gemeinsame Musizieren als Geschwister entwickelt hat. Wir sprechen über ihren Wechsel von piano-geprägten Arrangements zu modernen, atmosphärischen Sounds, über die Entstehung der kommenden EP If All My Hopes Find Answers, über mehr als 150 gespielte Konzerte und prägende Momente auf Festivals wie Reeperbahn, Juicy Beats oder dem OBS. Außerdem geht es um persönliche Themen wie Loslassen im Song Closing Doors, Kreativität im Alltag und den Weg zu einem eigenen, zeitgemäßen Klangbild.

Auf Stina Holmquists Website könnt ihr mehr über sie erfahren. Und dann bei Bandcamp fleißig Platten kaufen! Instagram: instagram.com/stinaholmquist.

Zuletzt gehörte Alben
  • Martin: Moon vs Sun - I'm going to break your Heart
  • Stina: Lizzy McAlpine - Older
  • Lasse: The Favors, FINNEAS & Ashe - The Dream
  • Dennis: Dave Guy - Ruby
Neue Schallplatten in unseren Sammlungen
  • Martin: Jason Simon - Jason Simon
  • Stina & Lasse: Faber - Addio
  • Dennis: The Good, The Bad and The Queen
Lieblingsplatte von Stina & Lasse
  • Lana Del Rey - Ultraviolence

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Licht, Bruch und Neubeginn bei der Rückkehr von Naked Lunch22 Nov 202501:44:22

Naked Lunch zählen zu den prägendsten, aber auch widersprüchlichsten Bands im deutschsprachigen Raum. Sie genießen hohes Ansehen innerhalb der Indie-Szene und haben eine treue Fangemeinde. In den Neunzigern erlebten sie einen großen Durchbruch, gefolgt von einem Absturz und schließlich einem künstlerischen Comeback mit eindringlich-introspektiven Alben wie Songs for the Exhausted und This Atom Heart of Mine. Ihre Musik bewegt sich seit jeher zwischen Verzweiflung und Zuversicht, zwischen Zerstörung und Schönheit. Am 7. November meldeten sie sich mit Lights - And a Slight Taste of Death zurück - einem Album, das erneut tief ins Leben hineinleuchtet. Freut euch auf eine spannende Folge mit Oliver Welter!

Web: tapeterecords.de/artists/naked-lunch

Zuletzt gehört
  • Oliver: The Divine Comedy - Rainy Sunday Afternoon
  • Dennis: Ash - Ad Astra
  • Martin: Holton's Opulent Oog - Love in the Mist
Neu gekauft
  • Oliver: The Velvet Underground & Nico, Wu-Tang Clan - Enter the Wu-Tang (36 Chambers)
  • Dennis: Air - The Virgin Suicides (Redux)
  • Martin: The Bayonets - Crash Boom Bang!
Eine Lieblingsplatte
  • My Bloody Valentine - Loveless

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Retro Futurismus mit Punch, Pogo McCartney über das Debüt von Seoi Nage08 Nov 202501:48:00

In dieser Folge sprechen wir mit Pogo McCartney über sein Projekt Seoi Nage. Ein Trio, das instrumentale Musik macht, die klingt wie der Soundtrack zu einem Film, den es nie gab: Vintage-Funk, krautige Grooves, psychedelisches Leuchten, Anklänge an martial arts und 70er Filmästhetik. Wir sprechen darüber, wie aus einer gemeinsamen Judo-Vergangenheit ein künstlerischer Rahmen werden kann, was musikalische Frische bedeutet und wie man sich einen Raum schafft, in dem Neugier wieder Vorrang hat. Außerdem geht es natürlich auch um Messer, den Unterschied zwischen Routiniertheit und dem Glühen des Anfangs, und darum, warum Seoi Nage eine Band ist, die langsam Bilder im Kopf freilegt.

Seoi Nage - The Gentle Way EP: seoinage.bandcamp.com/album/the-gentle-way
Seoi Nage - No Retreat, No Surrender: seoinage.bandcamp.com/album/no-retreat-no-surrender
Messer: messer-band.bandcamp.com

Zuletzt gehört
  • Pogo: Lalo Schifrin - Bullitt (Original Motion Picture Soundtrack)
  • Martin: Light Years - I'll see You when I see You
  • Dennis: Malo Moray - Embrace
Neu gekauft
  • Pogo: Culture - International Herb
  • Martin: Susto - Time in the Sun
  • Dennis: El Michel‘s Affair - 24hr Sports
Eine Lieblingsplatte
  • The Clash - Sandinista!

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Tristan Brusch und der Anfang nach dem Wahn25 Oct 202500:20:34

In dieser Folge sprechen wir mit Tristan Brusch über den Abschluss seiner dunkelromantischen Album-Trilogie. Nach "Am Rest", das vom Sterben einer Beziehung erzählt, und "Am Wahn", das die Verzweiflung danach ausleuchtet, widmet sich sein neues Werk "Am Anfang" der Versöhnung, Transzendenz und der Suche nach höherer Erkenntnis. Tristan erzählt, wie er in großen, warm produzierten Popmelodien nach Wirklichkeit strebt - nach allem, was weh tut, sich entzieht oder zu groß scheint, um es auszuhalten. Wir sprechen über seine künstlerische Entwicklung, seine Songwriting-Prozesse und darüber, was am Anfang eigentlich steht, wenn man alles hinter sich gelassen hat. Und über Seeräuber natürlich.

Zuletzt auf den Plattenteller gelegt
  • Dennis: Mondo Sangue - Rosso come la Notte
  • Tristan: Tom Waits - Swordfishtrombones
  • Martin: Steven Wilson - Last Day Of June
Neue Platten in unseren Sammlungen
  • Dennis: Wednesday - Bleeds
  • Tristan: Lisa Harres - Time As A Frame
  • Martin: Rickolus - Bones
Eine Lieblingsplatte von Tristan
  • Die Heiterkeit - Schwarze Magie
Das neue Album "Am Anfang" kaufen: Shop

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Marlo Grosshardt findet die eigene Frequenz zwischen Herz und Haltung11 Oct 202501:28:09

Heute ist Marlo Grosshardt bei uns zu Gast. Seine Musik vereint provokante und zugleich sozialkritische Texte mit klassischen Einflüssen - mal zart, mal direkt, immer reflektiert. Marlo setzt sich mit persönlichen Sorgen und Ängsten auseinander, mit Gesellschaft, Liebe, Alltag und Politik. Als Singer-Songwriter, Popmusiker und gelegentlich auch Rocker bringt er alles zusammen, was moderner deutscher Pop sein kann: emotional, intelligent und handwerklich stark. Seine Songs lassen einen träumen, aufhorchen, nachdenken - oder einfach fühlen. Mit seiner aktuellen EP „laut“ zeigt Marlo, wie deutsche Popmusik heute klingen darf: ehrlich, detailverliebt produziert und voller Herz. Seine Songs laufen auf Demos, seine Konzerte sind oft ausverkauft, und doch bleibt er bodenständig, reflektiert und nahbar. Willkommen im Platten-Panorama - und viel Freude beim Zuhören!

Website: marlo-musik.de
Bauchladen: marlos-bauchladen.de

Zuletzt gehörte Album
  • Martin: Holly Humberstone - Can you afford to lose me?
  • Marlo: To Athena - Wältuntergang
  • Dennis: Mudhoney - Under a Billion Suns
Neue Vinyls
  • Martin: Cian Ducrot - Little Dreaming
  • Marlo: Noga Erez - The Vandalist
  • Dennis: Tom Odell - A wonderful Life
Marlos Lieblingsplatte
  • Florian Paul & Die Kapelle der Letzten Hoffnung - Dazwischen

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Albumcheck Taylor Swift, The Life of a Showgirl04 Oct 202500:35:45

Erschienen am 03. Oktober 2025 bei Republic. Unser Review.

Taylor Swift präsentiert sich im vertrauten Glitzer-Pop-Gewand - jedoch ohne große Überraschungen. Ihr neues Album überzeugt durch solide produzierte Songs, die in ihrer Gesamtheit ein stimmiges, unterhaltsames Werk ergeben. Der Charme erinnert stellenweise an den Soundtrack eines Teenie-Musicals - leichtfüßig, eingängig und von einer gewissen Unbeschwertheit geprägt. Das mag polarisieren: Während es bei manchen für Begeisterung sorgt, wirkt es auf andere womöglich überzogen. Ein zentraler Kritikpunkt: Das Album wirkt stellenweise etwas aufgesetzt und überladen. Viele Texte kreisen um vermeintlich bedeutende, in Wirklichkeit aber eher triviale Themen - hier hätte man sich mehr Tiefe und Substanz gewünscht. Auch musikalisch fehlen deutliche Höhepunkte: Keine Nummer ragt besonders hervor, kein Track brennt sich nachhaltig ins Gedächtnis. Trotzdem bleibt unterm Strich ein solides Popalbum, das Swift-Fans sicherlich zu schätzen wissen - und das für die eine oder den anderen genau den richtigen Glanz entfalten dürfte. Bewertung: 4 von 5 Platten-Panorama-Punkten.
(Martin)

Nun also die zwölfte Era. Schillerndes, reichhaltiges Showbiz und zugleich sehr viel Fake, sehr viel Emulation. Eine Taylor-Show, in der Synthies wie Fakten durch die Popgeschichte marschieren. Der Versuch, sich neu zu erfinden, wirkt eher wie ein Zwang - und das ohne klaren Plan. Produziert mit Max Martin und Shellback klingt die Platte wie ein Querschnitt durch die Popgeschichte: Synth-Pop, Soft Rock, Disco, Motown-Anklänge. Nostalgie trifft auf modernen Pop. Der größte Popstar der Welt schreibt hier über sein Fame, Reputation, Erfolg. Nur wirkt Taylor längst nicht mehr relatable - dabei war sie das früher wie kaum jemand sonst. Die junge Taylor aus der Zeit von Fearless, Speak Now und Red hat mit Geschichten und normale Menschen berührt. Gewaltige Popsongs, die sofort ins kollektive Gedächtnis übergingen hat sie schon immer geschrieben. Doch hier fehlt dieser Funke. Nach der kräftezehrenden Tour scheint mehr Energie in die perfekt getaktete Marketingkampagne als ins Songwriting geflossen zu sein. Hits fehlen komplett. Ich hoffe, dass nun endlich eine kollektive Müdigkeit einsetzt - denn mehr Taylor bedeutet nicht automatisch besser. Mein Wunsch: eine lange Pause. Aber keine endlose – sonst steigen die Erwartungen nur ins Unermessliche. In zwei, drei Jahren dann ein Songwriting-Vlog, vielleicht die bewusste Wahl einer neuen Era? Dann könnte Taylor wieder zu jener Künstlerin werden, die wir einst so gern gehört haben - ehrlich, nahbar und mitreißend. Ich kann nur 2,5 Punkte vergeben.
(Dennis)

Wertung: 6,5/10

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Lola Young, Bandcamp und Lieblingsalben auf Vinyl27 Sep 202501:07:02
Albumcheck
  • Lola Young - I’m only f**king myself
Neue Bandcamp-Features

Bandcamp hat zwei neue Features vorgestellt: Playlists und Clubs. Die Playlists funktionieren wie Mixtapes, basieren aber ausschließlich auf Songs, die man selbst gekauft hat - das macht Teilen persönlicher, aber auch exklusiver. Mit den Clubs startet Bandcamp ein Abo-Modell, bei dem Kuratorinnen monatlich ein Album auswählen, das dauerhaft in die eigene Sammlung wandert, ergänzt durch Interviews und Listening-Partys. Beide Funktionen zielen darauf ab, Musikentdeckung stärker mit Besitz und direkter Künstlerinnen-Unterstützung zu verknüpfen und so eine Alternative zum klassischen Streaming zu bieten.

Lieblingsalben
  • Dennis: Paradise Lost - Draconian Times
  • Martin: Young Rebel Set - Crocodile

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Albumcheck: Ocean Alley - Love Balloon20 Sep 202500:20:18

Erschienen am 19. September 2025 bei Community Music. Unser Review.

Der Ballon voller Liebe ist ohne Frage handwerklich stark: sauber produziert, voller Groove und mit Songs, die im Moment Spaß machen. Man nickt mit, lächelt, spürt den Soul - doch kaum ist die Platte vorbei, bleibt wenig wirklich haften. Ocean Alley zeigen ihr Können, aber zu oft wirkt es mehr nach Routine als nach Inspiration. Neben Glanzpunkten wie „Down the Line“ und „Sweet Boy“ gibt es auch Ausrutscher ins Beliebige. Unterm Strich bleibt ein solides, aber zu glattes Album, das eher vom Handwerk lebt als von Innovation. 3 von 5 Punkte.
(Dennis)

Für mich ein wunderbarer, musikalischer Roadtrip durch Australien, UK und die USA. Das bekannte Ocean Alley-Flair bleibt für mich auch bei diesem Album deutlich hörbar. Musikalisch keine Revolution der Band, besticht aber durch eine musikalische Vielfalt und thematische Tiefe, rund um das Thema Liebe, Leben und alles zwischendrin. Für Liebhaber von entspannter, soulig-rockiger Musik aus Down Under - ein Kauftip! 4 von 5 Platten-Panorama-Punkte.
(Martin)

Wertung: 7/10

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#62: Catapults: Halbkönige auf einem Thron des Bedauerns13 Sep 202501:40:42

Catapults sind eine Emo-Pop-Punk-Band aus Oldenburg, gegründet 2017. Ihr Sound erinnert stark an amerikanische Vorbilder des Genres, auch wenn die Wurzeln in Niedersachsen liegen. Mit ihrem Debüt I’ll Be Honest haben sie 2021 einen ersten Schritt getan, nun folgt am 19. September 2025 das zweite Album I Hope You Heal - ein Werk, das persönliche Erfahrungen und emotionale Brüche aufgreift. Ab Herbst geht es damit auf Tour, unter anderem nach Bielefeld, Köln, Leipzig, Hamburg und Hannover. Über diese Livekonzerte, über Songtexte und natürlich einen großen Stack frischer Alben auf Vinyl sprechen wir heute mit Joost - viel Vergnügen!

Zuletzt auf den Plattenteller gelegt
  • Dennis: Årabrot - Rite of Dionysus
  • Martin: Boozed - Tight Pants
  • Joost: La Dispute - No one was driving the Car
Neue Platten in unseren Sammlungen
  • Dennis: The Smashing Pumpkins - Machina / The Machines of God
  • Martin: Hot Hot Heat - Happiness Ltd.
  • Joost: Death Grips - The Money Store
Eine Lieblingsplatte des Gastes
  • Viagra Boys - Cave World

Catapults Website: catapultsband.com, Tickets für die Tour bestellen, Tonträger kaufen.

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Albumcheck: Big Thief - Double Infinity06 Sep 202500:25:10

Erschienen am 05. September 2025 bei 4AD. Unser Review.

"Double Infinity" von Big Thief eröffnet ein gesamtes Universum der klangvollen und sanften Musik. Und noch mehr. Es geht doppelt in die Unendlichkeit und beschäftigt sich mit dem inneren Kosmos, Beziehungen und Wirklichkeiten unseres Seins. Zugreifen und sich in der Vielfalt der Platte verlieren! Im positiven Sinne. Von mir gibt’s 4 von 5 Platten-Panorama-Punkten.
(Martin)

„Double Infinity“ zeigt Big Thief in einer Phase des Wandels, ein offenes Indiefolk-Kollektiv, das trancehafte Grooves und spontane Klangfarben zulässt. Stücke wie „No Fear“ mit seinem unfassbaren Groove oder das von Laraaji erweiterte „Grandmother“ gehören zu den Highlights und tragen die Idee von Transformation besonders weit. Auch „All Night All Day“ mit seinem hypnotischen Flow oder das mantraartige „Happy With You“ zeigen, wie sehr diese Band ihre eigenen Grenzen verschiebt. NEs gibt auch unauffälligere Momente wie ausgerechnet den Titeltrack, doch insgesamt überwiegt der Eindruck von Freiheit, Bewegung und Spielfreude. Ein Album, das weniger fertige Form sein will, sondern mehr Sammlung von Momenten - und genau darin seine Stärke findet. Satte 4 von 5 Punkte.
(Dennis)

Wertung: 8/10

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#61: Jesper Munk mit Orchester und Tapes in Mono30 Aug 202501:49:55

In dieser Folge sprechen wir mit Jesper Munk, der schon früh als „Retter des Blues“ galt - sich aber nie auf ein Genre festlegen ließ. Vom Blues über Soul und Indie-Pop bis hin zu Projekten wie Public Display of Affection hat er sich immer wieder neu erfunden, auch in Zeiten von Rückzug und Neuanfang. Mit Yesterdaze (2024) trat er erstmals auch als Produzent auf, nun erscheint am 03.10.2025 sein besonderes Live-Album best of … live mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg und den Cassette Heads. Wir sprechen mit ihm über die Unterschiede zwischen Orchester und Band, über die Bedeutung von Nick Caves Gedanken zur Einzigartigkeit menschlicher Kunst, und über den Umgang mit der Zuschreibung, Anfang 20 als „Retter des Blues“ gefeiert worden zu sein. Außerdem erzählt er, was ihn das Produzieren gelehrt hat – und welche Haltung ihn durch alle Phasen seiner Karriere begleitet.

Zuletzt gehörte Platten
  • Dennis: Sera Cahoone - Deer Creek Canyon
  • The Delines - Colfax
  • Martin: Adiam - Black Wedding
Neue Vinyls aus unseren Regalen
  • Dennis: Modern Nature - Island of Noise/Island of Silence
  • Jesper: Lawrence Goodwin - Soft Eternity
  • Martin: Nathaniel Rateliff - And it's still alright
Eine Lieblingsplatte von Jesper
  • Jesper: Blake Mills - Heigh Ho

Instagram: Jesper Munk
Website: Jesper Munk

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Albumcheck: Deftones - private music22 Aug 202500:25:10

Erschienen am 22. August 2025 bei Reprise. Unser Review.

Die Deftones in vertrauter Stärke: atmosphärisch dicht, hart und doch traumhaft, mit ein paar überraschenden Momenten. Auch hier sind wieder einige Klassiker-Anwärter dabei - ich bin mir sicher, dass sich mindestens ein, zwei Songs langfristig durchsetzen werden. Für mich fühlt sich private music fast wie mein bisheriges Lieblingsalbum der Band an - ein intensives, mitreißendes Erlebnis. Es macht Lust darauf, sich nochmal tiefer mit den anderen Alben auseinanderzusetzen, statt nur meine Favoritensongs herauszupicken. 4 von 5 Punkte!
(Dennis)

Das neue Album der Deftones startet mit einem wuchtigen Auftakt. Man ist sofort in der Welt der Band. „private music“ ist ein Album, dass für mich eine etwas zu eintönige Form von Musik bereithält, die nicht zu meinem Musikgeschmack passt. Dennoch ist das Album da, um entdeckt zu werden - für Fans der Deftones und alle, die eine harte und atmosphärische Stimmung, nah am übersteuern mögen, ist es sicher ein wertvolles Album. Für mich reicht es mit nur 1-3 guten Songs auf der Platte nur für 1,5 von 5 Platten-Panorama-Punkten!
(Martin)

Wertung: 5,5/10

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#60: Solang die Erde sich dreht – Van Holzen über Trauer, Aufbruch und den Sound des Lebens16 Aug 202501:50:37

Zehn Jahre Bandgeschichte mit Mitte 20, schwere Verluste - und ein neues Album, das alles bündelt. Wir sprechen mit Florian, Jonas und Daniel über den Weg von der Major-Label-Band zur völligen Unabhängigkeit, über Griechenland-Sessions sowie 8-Quadratmeter-Studios in Berlin. „Solang die Erde sich dreht“ erscheint am 12. September 2025 und ist Van Holzens bisher persönlichstes Werk - ein ehrliches, therapeutisches Album über das Weitermachen im Chaos, Hoffnung, Freundschaft und den Mut, neue musikalische Wege zu gehen. Dazu gibt’s Geschichten hinter den Songs, Einblicke in die Features mit Lance Butters und Heisskalt - und natürlich jede Menge Musikliebe auf Vinyl.

Zuletzt auf den Plattenteller gelegt
  • Dennis: Guided by Voices - Universal Truths and Cycles
  • Florian: Mk.gee - Two Star & The Dream Police
  • Martin: The Coral - Distance inbetween
Neue Platten in unseren Sammlungen
  • Dennis: Aldous Harding - Warm Chris
  • Daniel: Clipse - Let God sort em out
  • Martin: Warm Graves - Ships will come
Eine Lieblingsplatte von Van Holzen
  • Jonas: Tame Impala - Currents

vanholzen.com, Instagram, Shop/Musik/Merch.

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Albumcheck: The Black Keys - No Rain, No Flowers09 Aug 202500:22:47

Erschienen am 08. August 2025 bei Warner. Unser Review.

"„No Rain, No Flowers“ bekommt von mir knappe 3 von 5 Punkte. Das Album ist hervorragend produziert, bietet ein paar richtig starke Songs und eingängige Hooks, doch es fehlt an Seele und Tiefgang. Die makellose Handwerkskunst kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die emotionale Dringlichkeit und der kreative Biss weitgehend ausbleiben. Am Ende bleibt ein gut klingendes, aber wenig bewegendes Werk, das eher im Hintergrund verläuft, als wirklich Spuren zu hinterlassen."
(Dennis)

“Wie eine komische Vorausahnung war der Opener des Albums zwar schön als Opener, reichte aber nicht um einen roten Faden für das Album zu spannen. Gut und groß produzierte Tracks haben insgesamt für mich nicht ein großes Ganzes gebildet - leider! Denn The Black Keys haben tolle Songs auf dem Album und zeigen was sie drauf haben. Besonders erfreut wäre ich gewesen, wenn mehr Songs wie „The Night Before“ oder „A Little Too High“ das Album gefüllt hätten. So bleiben für mich 2,5 von 5 Platten-Panorama-Punkte als Wertung über.“
(Martin)

Wertung: 5,5/10

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#59: Wahrheit fühlt sich echt an - VINTER über erfundene Romanzen und echte Gefühle02 Aug 202501:48:31

In dieser Folge begrüßen wir Nicola Kilimann alias VINTER - eine der spannendsten Stimmen der aktuellen Alt-Pop- und Indie-Folk-Szene. Ihre Songs klingen wie vertonte Kurzgeschichten: mal melancholisch, mal verstörend leicht, immer überraschend und tiefgründig.

Wir sprechen mit ihr über ihr neues Album „Romance is Dead“, das sie gemeinsam mit Joshua Lange produziert hat. Es ist ein vielschichtiges Werk über zwischenmenschliche Beziehungen, emotionale Brüche und das, was unter der Oberfläche verborgen liegt.

Website: vintermusic.de
Romance is Dead kaufen: vintermusic-shop.de/collections/vinter Zuletzt auf den aufgelegt
  • Dennis: Doves - Constellations for the Lonely
  • Nicola: Weyes Blood - Titanic Rising
  • Martin: The Sheepdogs - Outta Sight
Neue Vinyls im Regal
  • Dennis: Richard Ashcroft - Alone with Everybody
  • Nicola: Ottolien - Bleib lieb
  • Martin: F1 The Album
Die aktuelle Lieblingsplatte von Nicola
  • Tina Dico - Count to Ten

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Albumcheck: Sommer auf Vinyl - Von Hawaii bis Schweden26 Jul 202500:30:15

Ob Hängematte oder Highway, ob Surfbrett oder Sonnenliege: Wir haben den passenden Soundtrack für euren Sommer! In unserer Urlaubsfolge stellen wir euch zwei ganz unterschiedliche, aber gleichermaßen sonnendurchflutete Alben vor.

Jack Johnson - In between Dreams
Hawaiianischer Easy-Listening-Surfpop trifft auf akustische Gelassenheit: Jack Johnson liefert den Sound für entspannte Nachmittage mit Sand zwischen den Zehen.

Roxette - Joyride
Pop-Hooks, die ins Ohr gehen und gute Laune machen. Mit „Joyride“ nehmen uns Roxette mit auf eine musikalische Spritztour durch die 90er - kitschig, catchy und voller Energie.

Dazu gibt’s persönliche Urlaubserinnerungen, musikalische Anekdoten und ein paar Tipps, welche Songs ihr auf eure Sommer-Playlist packen solltet.

Abonniert uns, lehnt euch zurück - und kommt mit auf unsere musikalische Urlaubsreise!

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#58: All Feelings. Lots of Vinyl. Sloe Noon im Gespräch19 Jul 202501:42:16

In dieser Folge ist Anna Olivia Böke alias Sloe Noon zu Gast - Sängerin, Gitarristin und Songwriterin aus Dortmund, deren Musik irgendwo zwischen britischem Shoegaze, deutschem Indie und emotionalem Bedroom-Rock schwebt. Ursprünglich in Brighton gegründet, entwickelte sich Sloe Noon von einem Soloprojekt zu einer vollständigen Band, mit der Anna mittlerweile energiegeladene, intime Liveshows spielt. Im Gespräch mit uns erzählt sie, wie sich der Umzug von England zurück nach Deutschland auf ihre Musik ausgewirkt hat, warum ihre neue EP „All Feelings, No Technique“ genau so heißen musste, und wie es ist, Gefühle ohne Perfektion auf Platte zu bannen.

Wir sprechen über den Spagat zwischen Intuition und Technik beim Songwriting, über Puzzles und Albencover, und darüber, wie sehr ein Ortswechsel auch den Sound und die Perspektive verändern kann. Außerdem verrät Anna, ob ein vollständiges Album geplant ist - und wie viel Chaos und Magie auch in Zukunft in ihrer Musik stecken werden.

Links: Instagram, sloenoon.com, TikTok, Facebook, Spotify.

Zuletzt aufgelegt
  • Dennis: Aimee Mann - Lost in Space
  • Anna: Kim Gordon - The Collective
  • Martin: Liam Gallagher – C’mon you know
Neues Vinyl
  • Dennis: Pulp - More
  • Anna: Coach Party - Killjoy
  • Martin: American Aquarium - Lamentations
Eine Lieblingsplatte von Anna
  • Wolf Alice - Visions of a Life

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Albumcheck: Wet Leg - moisturizer12 Jul 202500:21:35

Erschienen am 11. Juli 2025 bei Domino. Unser Review.

“Wet Leg - „Moisturizer“ ist roh und ungeschliffen in seiner Gesamtheit. Doch welche Schönheit ergibt sich auf den ersten Blick!? Dieses rohe und ungeschliffene birgt schöne Facetten, die den Zuhörer bei ihrem zweiten Album etwas mehr fordern. Einige kleine, für meinen Geschmack, schiefe Töne und zu überladene Songs sind auf dem Album zu finden. Jedoch auch einige wunderbar herzliche Töne, die meine Ohren umschmeicheln. Moisturizer bietet eine gelungene Vielfalt, die insgesamt ein solides Album ergibt. Mein Herz schlägt für die ruhigen Momente des Albums. 3 von 5 Platten-Panorama-Punkte“
(Martin)

""moisturizer" ist der Beweis: Wet Leg sind gekommen, um zu bleiben. Das Album zeigt, dass die Band gelernt hat, ihre Stärken, also Lo-Fi-Hooks und betont gelangweilter Minimalismus, zu nutzen und gleichzeitig neue Territorien zu erkunden. Es ist der würdige Nachfolger des gefeierten Debüts. Die Mischung aus kämpferischen Songs, intimen Balladen und tanzbaren Post-Punk-Hymnen ist richtig gut. Für mich kommen sie aber noch nicht an The Hives, Franz Ferdinand oder Kasabian heran. Zu wenig berührt mich die Band im Herzen. Meine Bewertung lautet daher: 3,5 Punkte."
(Dennis)

Wertung: 6,5/10

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#57: Was mit Raoul und den Beatles - unsere Lieblingsalben der Fab Four auf Vinyl05 Jul 202501:30:24

In dieser Folge dreht sich alles um die Beatles - und das aus drei ganz unterschiedlichen Perspektiven: Zu Gast ist Raoul vom Podcast Was mit Rock und Vinyl, ein echter Beatles-Ultra mit beeindruckendem Wissen, großer Leidenschaft und einer beachtlichen Sammlung. Gemeinsam mit ihm sprechen Martin (dem neugierigen Neuentdecker) und Dennis (als schon-immer-Fan) über drei Alben der Fab Four, die wir auf Vinyl mitgebracht haben: With The Beatles, The Beatles (besser bekannt als „White Album“) und Abbey Road.

Was macht das Bandgefüge der Beatles so besonders? Wie wurde im Studio gearbeitet, welche Rolle spielte Produzent George Martin - und wie veränderten sich Songs und Klangbilder durch Remixes und Remaster? Wir reden über das popkulturelle Erbe der Beatles, unsere Lieblingssongs, überraschende Details und persönliche Erinnerungen. Und natürlich geht es immer wieder um die Liebe zum Vinyl: Wie klingen diese Alben heute, wie sehen sie aus, was spürt man, wenn man sie auflegt?

Eine Folge für Beatles-Kenner, Vinyl-Liebhaber und alle, die Lust haben, sich neu mit dieser legendären Band zu beschäftigen.

Hier könnt ihr den Podcast „Was mit Rock und Vinyl“ bei Spotify hören.

Unsere Lieblingsplatten der Pilzköpfe
  • With the Beatles
  • The Beatles
  • Abbey Road
  • Soundtrack: Yesterday

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Albumcheck: Lorde - Virgin28 Jun 202500:21:52

Erschienen am 27. Juni 2025 bei Universal. Unser Review.

"Ein eindrucksvoll produziertes Album mit einigen echten Banger-Momenten und einer Lorde, die sich mutig öffnet und weiterentwickelt. Thematisch bleibt sie für mich persönlich etwas entrückt – ich bewundere ihre Stimme, ihre Haltung und ihre künstlerische Konsequenz dennoch sehr. Gerade in der zweiten Hälfte verliert das Album für mich an Zugkraft – dennoch ein starker, kunstvoller Popentwurf, den ich mit soliden 3,5 von 5 Punkten bewerte."
(Dennis)

“Lorde hat für mich ein solides Album mit „Virgin“ herausgebracht. Für meinen persönlichen Geschmack ist es in all seiner Jungfräulichkeit doch etwas zu unsortiert. Thematisch ein Knaller, musikalisch für mich etwas zu experimentell und sprunghaft in der Umsetzung. Für Liebhaber von Lorde sicher ein Album das für Gesprächsstoff sorgen wird. Von mir gibt es: 2,5 von 5 Platten-Panorama-Punkte.“
(Martin)

Wertung: 6/10

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#56: Die ganze Torte, bitte! Veigh Malow über Mut und Musik21 Jun 202501:43:50

In dieser Folge ist die Hamburger Musikerin Veigh Malow zu Gast. Gemeinsam sprechen wir über ihre neue EP „Swimming is Lame“, die am 20. Juni 2025 erschien – ein kraftvoller, augenzwinkernder und tiefgründiger Indie-Pop-Entwurf, der sich mit Themen wie Selbstoptimierung, Nähe, Trotz und Identität beschäftigt.

Solveig Heim alias Veigh Malow erzählt uns von ihrem Weg als DIY-Künstlerin, vom Schreiben zwischen Verletzlichkeit und Empowerment – und warum sie lieber in Pfützen springt als mit dem Strom zu schwimmen. Natürlich geht es auch um ihr visuelles Gesamtkonzept, ihre Live-Performances und die Liebe zu detailverliebtem Songwriting.

Wir sprechen unter anderem über den Entstehungsprozess von „Swimming is Lame“, musikalische Einflüsse zwischen Indie-Rock und Pop, Ironie, Ehrlichkeit und Selbstinszenierung in ihren Lyrics, das Leben und Arbeiten als unabhängige Künstlerin sowie den Balanceakt zwischen Perfektion und „messy honesty“.

Zuletzt gehörtes Vinyl
  • Martin: Conner Youngblood - Cheyenne
  • Veigh: Lola Young - This wasn't meant for you anyway
  • Dennis: Homer - Ensatina
Neue Alben
  • Martin: Aaron Lee Tasjan - Karma for cheap
  • Veigh: Pup - Who will look after the Dogs?
  • Dennis: Stina Holmquist - It dances on the Windowsill
Lieblingsplatte
  • Willow - Copingmechanism

Veigh bei Instagram, YouTube und Spotify.

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Albumcheck: King Gizzard and the Lizard Wizard - Phantom Island14 Jun 202500:22:40

Erschienen am 13. Juni 2025 bei p(doom). Unser Review.

“Unbedarft habe ich mich an dan neueste Werk von KGLW gemacht und habe ein völlig entspanntes und dennoch düsteres Album mit allerhand zu hören. Recht eintönig kommt es auf den ersten Blick daher. Doch auf den zweiten Blick hört man die inneren Werte deutlich. Die Musik ist groß, orchestral gestaltet, mit Einflüssen von psychRock, Americana aber auch Funk und groovige 70er Jahre Sounds. Für mich ein gelungenes und entschleunigendes Album das mit Sicherheit in der großen Welt von KGLW noch länger positiv auffallen wird. Von mir gibt‘s 4,5 Platten-Panorama-Punkte.“
(Martin)

"Das Album "Phantom Island" von King Gizzard & the Lizard Wizard ist musikalisch zwar rund, aber etwas zu unaufgeregt und wiederholt sich nach den ersten Tracks etwas schneller, als dass es wirklich begeistern kann. Das Orchester klingt schick, bringt aber selten den gewüschten Wumms, den eine solche Konzeptgeschichte bräuchte. Selbst die besten Melodien bleiben flach, abgesehen von ein paar Ausreißern wie "Sea of Doubt" und "Aerodynamic". Das Cover ist wirklich sehr schön gestaltet und das Vinyl ist nachhaltig, was ich persönlich sehr gut finde. Leider fehlt dem Album die dramatische emotionale Tiefe, um über die Mitte hinauszukommen. 2,5 von 5 PPP.""*
(Dennis)

Wertung: 7/10

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#55: Lemony Rug - Zwischen zwei Leben schrieb Léon seinen ersten Refrain07 Jun 202501:38:54

In dieser Folge ist Lemony Rug zu Gast – das Soloprojekt des Hamburger Musikers Léon Rudolf, der vielen auch als Sänger der Band BILBAO bekannt ist. Mit einer Mischung aus introspektiven Texten, verspielten Indie-Klängen und folkigen Elementen erzählt er von Chaos, Zweifeln und kleinen Neuanfängen. Wir sprechen mit ihm über seine aktuelle EP Uppercut, die kreative Freiheit als Solokünstler und die Kraft musikalischer Perspektivwechsel. Außerdem stellen wir wie immer gemeinsam besondere Alben vor – eine Folge über das Stolpern, Aufstehen und Weitergehen – mit Musik, die genau da ansetzt.

Mehr Infos zu Lemony Rug: lemonyrug.com - Tour und Insta.

Zuletzt auf den Plattenteller gelegt
  • Dennis: L.S. Dunes - Violet
  • Léon: Pedro the Lion - Phoenix
  • Martin: No King no Crown - Smoke Signals
Neue Vinyls in unseren Sammlungen
  • Dennis: Web Web - Plexus Plexus
  • Léon: Spoon - Lucifer on the Sofa
  • Martin: Great Grandpa - Patience Moonbeam
Lieblingsalbum
  • Boygenius - The Record

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Albumcheck: Garbage - Let all that we image be the Light31 May 202500:19:53

Erschienen am 30. Mai 2025 bei BMG Rights. Unser Review.

“Garbage liefern mit diesem Album erneut ihren charakteristischen Mix aus Alternative Rock und elektronischen Elementen. Die Produktion ist wie gewohnt hochwertig, und Shirley Mansons markante Stimme und tolle Leistung sorgt für Wiedererkennungswert. Einige Songs stechen mit eingängigen Hooks und cleveren Texten hervor, doch insgesamt fehlt es dem Album an echten Überraschungen und neuen Impulsen. Die Band bleibt ihrem Stil treu, ohne große Risiken einzugehen – das sorgt für solide, aber wenig aufregende Kost, aber dem besten Album seit „Beautiful Garbage“. Für Fans ein verlässlicher Eintrag in der Diskografie, für Neueinsteiger jedoch kein zwingender Anspieltipp. Wohlwollende 3 PPP.“
(Dennis)

“Die neue Garbage Platte ist definitiv kein Müll. Sie reiht sich besonders in die Reihe der Bandalben ein. Einen besonderen Platz erhält sie meiner Meinung nach aber nicht. Alles etwas einfach und für meinen Geschmack zu langweilig. Das gewisse etwas fehlt. Zwei Songs stechen heraus… Der Opener und besonders das letzte Lied. Mehr davon und das Album würde glänzen. Von mir gibt es gut gemeinte 2,5 Platten-Panorama-Punkte!“
(Martin)

Wertung: 5,5/10

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#54: Zwischen Zweifel und Zuversicht - die Sängerin Weesby über ihren Soundtrack zum Suchen und Scheitern24 May 202501:34:03

In dieser Folge ist die Hamburger Indie-Pop-Künstlerin Weesby zu Gast – alias Dorothee Möller. Mit ihrer Debüt-EP „Du weißt es doch auch nicht“ liefert sie fünf Songs zwischen Singer-Songwriter-Charme und elektronischer Leichtigkeit, die sich ehrlich, humorvoll und musikalisch zugänglich mit dem alltäglichen Struggle in einer überfordernden Welt auseinandersetzen. Weesby erzählt, warum sie gerne schwere Themen in positive Sounds verpackt, wie sie zum Projektnamen kam – und was passiert, wenn man ein Gefühl in einem Song konserviert. Wir sprechen mit ihr über den Entstehungsprozess der EP, über Prokrastination, Selbstoptimierung und darüber, ob überhaupt irgendjemand weiß, wie das Leben funktioniert. Eine Folge für alle, die gerade versuchen, irgendwo zwischen „schon ok“ und „lieber mit dir“ klarzukommen. Viel Spaß beim Zuhören!

Website: weesbymusik.de
Insta-Weesby

Zuletzt auf den Plattenteller gelegt
  • Martin: 1000 Gram - By all Dreams necessary
  • Dorothee: Haller - Akademie der Ängste
  • Dennis: Tocotronic - Golden Years
Neue Platten in unseren Sammlungen
  • Martin: Daniel Hart - A Ghost Story
  • Dorothee: Oehl - 100% Hoffnung
  • Dennis: Father John Misty - Mahashmashana
Eine Lieblingsplatte des Gastes
  • Beatenberg - The Hanging Gardens of Beatenberg

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Albumcheck: Arcade Fire - Pink Elephant17 May 202500:30:12

Erschienen am 09. Mai 2025 bei Sony. Unser Review.

“Insgesamt ist es für mich ein durchwachsenes Album. Musikalisch gibt es einige starke Momente und Songs, die im Ohr bleiben – aber eben auch schwächere Stücke, vor allem die instrumentalen Tracks, die mich weder berühren noch dramaturgisch überzeugen. Besonders schwierig macht es mir das Album im Hinblick auf die Vorwürfe gegen Win Butler: Statt klarer Reue wird mit zweideutigen Bildern gespielt, was die Trennung von Künstler und Werk erschwert. Als Gesamtpaket hinterlässt das Album einen ambivalenten Eindruck – es reicht für 3 von 5 Platten-Panorama-Punkte, aber eben auch nicht mehr.“
(Dennis)

“Arcade Fire schaffen es, in meiner Wahrnehmung, mit diesem Album nicht eine Einheit zu bilden. Musikalische Höhen sind für mich die ruhigen Passagen des Albums, die leider nur kurz und vereinzelt auftauchen. Alles wirkt auf mich nicht rund und behandelt zu dem ein zu heikles Thema, welches nicht nur zwischen irgendwelchen Zeilen wahrgenommen werden darf. Daher ein klarer Punktabzug extra. Da wäre mehr drin gewesen. 2,5 von 5 Platten-Panorama-Punkten.“
(Martin)

Artikel zu den Vorwürfen gegen Win Butler bei Pitchfork: https://pitchfork.com/news/arcade-fires-win-butler-accused-of-sexual-misconduct-by-multiple-women-frontman-responds/

Wertung: 5,5/10

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#53: ZEMENT - mit Motorik-Beats und Bewusstseinsstrom auf der Tanzfläche des Neo-Krautrock10 May 202501:57:34

In dieser Folge sprechen wir mit ZEMENT, dem Duo aus Würzburg, das seit 2014 hypnotischen Neo-Krautrock mit Noise, elektronischer Tanzmusik und seit Kurzem auch mit Jazz- und Gesangselementen kombiniert. Ihr aktuelles Album „Passagen“ zeigt, dass sie sich stetig weiterentwickeln: Es erzählt von inneren Reisen, Übergängen und Utopien – inspiriert von Denkern wie Mark Fisher und Walter Benjamin. Wir reden mit Philipp Hager und Christian Büdel über Spiritual Jazz, Saxophon statt Schönklang, Motorik-Beats und ihre ungewöhnliche Vorliebe für Baumaterialien als Songtitel. Wie entstehen ihre Tracks – durch freies Jammen oder klare Konzepte? Und was bedeutet ihnen das Album als Format im Zeitalter von Streaming und Playlists? Natürlich geht’s auch ums Vinyl – warum sie konsequent auf die physische Form setzen und welche Platten sie selbst immer wieder auflegen. „Passagen“ erscheint am 14. Februar 2025 und ist ihr vielseitigstes Album bisher – mit englischen Titeln, Gesang und Songs wie „Move/Procession“ oder „Journeys to a Beautiful Nowhere“. Live sind sie bald in Frankfurt und Ostfildern zu sehen – Details zur Tour gibt’s in der Folge.

https://zement.bandcamp.com/
https://www.instagram.com/z3m3nt/
https://crazysanerecords.com/artists/zement/

Zuletzt gehört auf Vinyl
  • Martin: Balancing Act - Tightropes and Limericks
  • Christian: Mount Logan - Triple Fuck You
  • Dennis: Richard Ashcroft - Natural Rebel
  • Philipp: Shabaka - Perceive its Beauty, acknowledge its Grace
Neue Schallplatten
  • Martin: Fabrizio Cammarata - Of Shadows
  • Philipp: John Coltrane - Ascension
  • Dennis: Macie Stewart - When the Distance is Blue

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Albumcheck: Stereophonics - Make 'em laugh, make 'em cry, make 'em wait03 May 202500:19:01

Erschienen am 25. April 2025 bei EMI/Universal. Unser Review.

“Stereophonics haben mit Ihrem neuen Album ein wunderbares Werk geschaffen. Von Ihrem gewohnten Sound spürt man eine Menge. Doch man bekommt auch noch etwas mehr: Americana, Südstaaten-Flair mit Brit-Rock wie man es haben will. Opulente Vielfalt gibt es on top. Zwei kleine Dinge gibt es für mich zu bemängeln - aber nur aus Gründen meines persönlichen Musikgeschmacks. Insgesamt ein Album, wie man es haben will: Kurzweilig und voller guter Rockmusik. 4 von 5 Platten-Panorama-Punkte!“
(Martin)

“Eine richtig schöne neue Platte von den Stereophonics. Die ersten vier Songs klingen vertraut, sehr nah am bisherigen Sound der Band. Sie fügen sich nahtlos in den Backkatalog ein und liefern genau das, was man an den Stereophonics schätzt: Melodie, Haltung, Herz. Und dann dreht das Album in der zweiten Hälfte plötzlich ab – stilistisch offener, mutiger, rauer. Es geht hörbar raus aus der Komfortzone, vom heimischen Großbritannien in Richtung Americana und US-Einflüsse. Eine kleine Reise von Zuhause ins Unbekannte – nicht so überraschend wie in anderen, schwächeren Alben der Diskographie, aber stimmig. 4 Punkte!“
(Dennis)

Wertung: 8/10

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#52: ZAHN empfehlen rhythmisch mäandernden Jazz zum Frühstück26 Apr 202501:47:08

Heute haben wir nicht nur einen, sondern gleich zwei Gäste, die mit ihrer Musik die Grenzen des Gewohnten sprengen. Chris Breuer und Felix Gebhard von ZAHN sind bei uns – einem Trio aus Berlin, das mit seiner Mischung aus Post-Rock, Noise und Krautrock etwas völlig Eigenständiges geschaffen hat.

ZAHN stehen für instrumentale Klanggewalten, düstere Texturen, cineastische Atmosphäre und eine kompromisslose künstlerische Haltung. Was Chris und Felix gemeinsam mit Drummer Nic Stockmann auf Platte und Bühne bringen, ist roh, intensiv und oft überraschend – Musik, die nicht unterhalten will, sondern herausfordert und fesselt.

Neben ZAHN bringt Chris mit Crazysane Records auch als Labelbetreiber frischen Wind in die Szene – und Felix ist als Tour-Gitarrist von Tocotronic, Muff Potter und Einstürzende Neubauten tief im deutschen Indie-Underground verankert. Heute sprechen wir mit ihnen über ihren Sound, ihre kreative Zusammenarbeit – und darüber, warum gerade das Dazwischen das Spannendste ist.

ZAHN bei Crazysane Records: "Seite E" vorbestellen!
ZAHN bei Bandcamp
Insta-ZAHN

Zuletzt gehörte Musik
  • Martin: I don't know how but they found me - Razzmatazz
  • Chris: Ry Cooder - Paris, Texas (Soundtrack)
  • Felix: Gregory Uhlmann, Josh Johnson, Sam Wilkes - Uhlmann Johnson Wilkes
  • Dennis: The Soundtrack of our Lives - Welcome to the Infant Freebase
Neue Alben
  • Martin: Ford vs Ferrari (Soundtrack)
  • Chris: Fire! - Testament
  • Felix: SML - Small Medium Large
  • Dennis: Regina Spektor - Home, before and after

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