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Explorez tous les épisodes du podcast NZZ Machtspiel

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Gewinnt Russland gerade, Carlo Masala?29 oct. 202600:38:42
Drohnenangriffe auf Flughäfen, Brandanschläge auf Fabriken und ein US-Präsident, der Kiew die Pistole auf die Brust setzt: Russland führt längst einen verdeckten Zermürbungskrieg gegen den Westen. Für Carlo Masala, Professor für internationale Politik an der Universität der Bundeswehr München, handelt es sich dabei nicht mehr um bloße Provokationen: "Wir befinden uns eigentlich in einer Vorkriegszeit.' Die Bundeswehr rüste zwar materiell auf, doch die grösste Baustelle bleibe das Personal und das fehlende Gefahrenbewusstsein in der Bevölkerung: "Das hilft Ihnen alles nichts, wenn Sie keine Gesellschaft haben, die bereit ist, die Kosten zu tragen." Im Gespräch mit NZZ-Deutschland-Redaktorin Beatrice Achterberg analysiert Masala, warum der Kreml auf die politische Spaltung des Westens setzt und wie gefährlich ein Zögern der Partner sein könnte. Ein Einknicken im Baltikum wäre fatal: "Das wäre der Anfang vom Ende der NATO." Warum Moskau vor allem auf Zeit spielt, wie weit die Ukraine für einen Verhandlungsfrieden wohl gehen würde und was passieren muss, damit Deutschland endlich wehrhaft wird – darum geht es in dieser Folge von "Machtspiel". Gast: Carlo Masala, Professor für Internationale Politik und Experte für bewaffnete Konflikte Host: Beatrice Achterberg Redaktion: Utz Dräger, Elisabeth Krafft Foto Carlo Masala: Michael Herman Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probiert es doch mal aus! Mehr zum Thema: [Deutschland im Visier russischer Spione](https://www.nzz.ch/deutschland/schon-wieder-ein-mutmasslicher-spion-russlands-festgenommen-deutschlands-geheimdienst-kontrolleure-fordern-schaerfere-massnahmen-ld.10005008?srsltid=AYCX9vIPoXDvcUDp7WLWxv0vy1VhcUI4a8UciUbyBAcUkdOE6BG-xkAf) Zum Buch von Carlo Masala: [Wenn Russland gewinnt: Ein Szenario](https://www.amazon.de/Wenn-Russland-gewinnt-Szenario-Paperback/dp/340682448X) [Das sollen die Männer hinter der Drohnen-Attacke sein](https://www.spiegel.de/panorama/justiz/leipziger-flughafen-das-sollen-die-maenner-hinter-der-drohnen-attacke-sein-a-582fc7c1-8a69-41bc-bc3e-64358b8e59ba) - eine Recherche der Kollegen vom Spiegel. [Zielscheibe Bundeswehr](https://www.sueddeutsche.de/politik/russland-deutschland-angriff-bundeswehr-sabotage-gefahr-li.3566249?reduced=true) - eine Recherche der Kollegen der Süddeutschen Zeitung Merz' viel zitierte Rede: [Wir sind nicht mehr im Frieden](https://www.zdfheute.de/politik/ausland/merz-frieden-bedrohung-russland-100.html)
Bremst die Politik Mütter aus, Franca Lehfeldt?22 oct. 202600:38:34
Franca Lehfeldt, Journalistin und Unternehmerin, spricht über alte Rollenzuschreibungen und übergriffige Erwartungen, die die Gesellschaft an Mütter stelle. Nicht die Frau, sondern die Mutter sei benachteiligt. Den Grund dafür sieht sie vor allem im Steuer- und Betreuungssystem. Ein „Dreiklang der Fehlanreize“ - bestehend aus kostenloser Mitversicherung, Steuerklassenmodell und Minijobs - führe dazu, dass Frauen oft nicht frei über ihre Berufs- und Lebensplanung entscheiden würden, sondern entlang politischer Rahmenbedingungen und fehlender Alternativen. Im Gespräch erklärt Lehfeldt außerdem, warum Kürzungen beim Elterngeld und der Abbau von Betreuungsinfrastruktur aus ihrer Sicht die falschen Antworten auf die demographischen Herausforderungen Deutschlands sind. In Zeiten von Sparzwang würde reflexartig Infrastruktur zurückgebaut werden: "Kitas werden geschlossen, Eltern werden konfrontiert mit weiteren Wegen." Dabei gebe es wegen der niedrigen Geburtenrate ein Momentum für die frühkindliche Bildung: Ohne einen Euro mehr auszugeben, könne es endlich einen "wirklich kind-gerechten" Betreuungsschlüssel geben. Nur: "Familien haben keine Lobby, Eltern gehen nicht auf die Straße, weil sie dafür gar keine Zeit haben und Kinder können nicht wählen." Das sei die Ausgangslage, wegen der man Familien im politischen Diskurs gern mal hinten überfallen lasse. Gast: Franca Lehfeldt, Journalistin und Unternehmerin Host: Beatrice Achterberg Redaktion: Clara Engelien, Utz Dräger Foto Franca Lehfeldt: Luca Giselle Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probiert es doch mal aus! Mehr zum Thema: [Ifo-Studie: Elterngeldreform könnte Sparziel deutlich verfehlen ](https://www.ifo.de/pressemitteilung/2026-10-21/elterngeldreform-koennte-sparziel-deutlich-verfehlen) [Wie der Neoliberalismus die Familien frisst. Eine Gastkommentar](https://www.nzz.ch/nzz-am-sonntag/report-und-debatte/neoliberalismus-und-familien-warum-eltern-unter-druck-stehen-ld.1892701) Monitor Familienforschung des Bundesfamilienministeriums: [Was heißt hier familienfreundlich? Vorstellungen und Erwartungen von (potenziellen) Eltern ](https://www.bmbfsfj.bund.de/resource/blob/214804/1c81ea8e6ecd001d17bba9184141ebc3/mff-familienfreundlichkeit-data.pdf)
Wie unmenschlich ist Politik, Michael Roth?15 oct. 202600:39:57
Michael Roth kennt die Unnachgiebigkeit und Härte des politischen Geschäfts, er konnte sie schliesslich selbst 27 Jahre lang als Mitglied des Bundestags miterleben. Und: Er hat sie auch mitbefördert. «Sicher habe ich auch Menschen durch meine sehr direkte Art bisweilen verletzt.» Dieser raue Wind war aber auch einer der Gründe, wieso Roth sich im März 2025 aus dem Bundestag verabschiedete. Der SPD-Aussenpolitiker blickt daher aus einer besondere Perspektive auf den jüngsten Rücktritt von Bärbel Bas als SPD-Parteivorsitzende und Bundesarbeitsministerin. Und auf die Bilanz der Regierung von Kanzler Friedrich Merz: «Die Vorstellung, dass die Koalition aus CDU, CSU und SPD dieselben Fehler macht mit anderen Leuten und die Republik noch schlimmer in den Quark haut, hätte ich nicht für möglich gehalten.» Gast: Michael Roth, SPD-Politiker Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Weiterführende Informationen: In Michael Roths Buch "Zonen der Angst" könnt ihr [hier reinlesen](https://cdn-assetservice.ecom-api.beck-shop.de/productattachment/readingsample/15865866/38844406_leseprobe%20zonen%20der%20angst.pdf). Auf der Website des Bundestags kann man Michael Roths letzte Rede als Bundestagsabgeordneter noch einmal [ansehen](https://www.bundestag.de/mediathek/video?videoid=7629088). Auf[ seinem Instagram-Profil ](https://www.instagram.com/michael.roth.mdb/)gibt Michael Roth Einblick in sein Leben. Foto Michael Roth: Ali Arslan
Wie reden wir ehrlich über Migration, Anette Dowideit?08 oct. 202600:47:12
Fakten statt Gefühle, Ambiguität und die Realität der Integration: In ihrem neuen Buch «Ich bin doch kein Rassist, aber...» fordert Korrektiv-Chefredakteurin Anette Dowideit eine neue Nüchternheit in der Migrationsdebatte. Ob bei Queerfeindlichkeit an Schulen, der Interpretation der Polizeilichen Kriminalstatistik oder den Schwächen des Asylsystems: Konkrete Probleme dürften weder aus Angst vor dem falschen Framing totgeschwiegen noch von den politischen Rändern übersteigert werden. In «NZZ Machtspiel» plädiert Dowideit für eine lösungsorientierte Debatte in der Mitte der Gesellschaft und mehr Ambiguitätstoleranz. Es gelte auszuhalten, «dass beides gleichzeitig stimmen kann», so Dowideit im Gespräch mit Beatrice Achterberg. Warum sie auf Vorwürfe von Ahmad Mansour gegenüber Correktiv reagiert, wie sie sich den kritischen Fragen zur juristischen Aufarbeitung der Potsdam-Recherche stellt und wo die feine Linie zwischen notwendiger Einordnung und Framing verläuft, das hört ihr in dieser Folge von «Machtspiel». Gast: Anette Dowideit, Correctiv-Chefredakteurin, Investigativjournalistin und Autorin des Buches "Ich bin doch kein Rassist, aber". Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Redaktion und Produktion: Hanna Ender, Elisabeth Krafft Foto Anette Dowideit: Ivo Mayr Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probiert es doch mal aus! Mehr zum Thema: Analysen und Berichte zur Migration findet ihr hier Correctiv-Recherche Geheimplan gegen Deutschland Mehr zur Kritik an der Geheimplan-Recherche von Correctiv bei Übermedien Hier geht's zum zitierten Welt-Artikel über antisemitische Straftaten
Wie lässt sich die zunehmende Radikalisierung stoppen, Ahmad Mansour?01 oct. 202600:39:59
Islamismus, Rechts- und Linksextremismus: In seinem neuen Buch "Haltung ohne Hass" warnt der Psychologe und Autor Ahmad Mansour vor einer zunehmenden Radikalisierung. Bis in die Mitte der Gesellschaft hätten Menschen verlernt, Widerspruch auszuhalten und andere Meinungen gelten zu lassen. In "NZZ Machtspiel" beschreibt Mansour eine Gesellschaft, die sich in Echokammern eingerichtet hat und abweichende Meinungen zu schnell als feindselig empfindet. Dagegen helfe nur, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen, so Mansours Ansatz - gerade auch mit Andersdenkenden. Er habe sich vorgenommen, mit allen zu reden: "Ich werde nicht alle gewinnen, ich werde nicht alle irgendwie zum Nachdenken bringen. Aber jeder Versuch ist es wert, um Menschen zu erreichen. Gesellschaften spalten sich in dem Moment, wo sie nicht miteinander reden." Warum Ahmad Mansour gegen eine fortschreitende Spaltung der Gesellschaft kämpft - und trotzdem genau diese befürchtet, das hört ihr in dieser Folge von "Machtspiel". Gast: Ahmad Mansour, Gründer und Geschäftsführer der MIND prevention (Mansour-Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention) gGmbH und Teil der "R21-Experten" der Denkfabrik R21. Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion und Produktion: Utz Dräger, Max Kuball Analysen und Berichte zur Lage nach den jüngsten Wahlen in Deutschland findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/deutschland). Die Website von MIND prevention findet ihr [hier](https://www.mind-prevention.com/). Mansours Buch "Haltung ohne Hass" ist am 4. September 2026 [im Berlin Verlag](https://www.piper.de/buecher/haltung-ohne-hass-isbn-978-3-8270-1544-0) erschienen. Mansour in einem [ARD-Beitrag](https://www.ardmediathek.de/video/ttt-titel-thesen-temperamente/von-der-kunst-den-anderen-auszuhalten-haltung-ohne-hass-von-ahmad-mansour/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy9hMGE0ZmNiYy1hZTUxLTQzNGUtYTZjNS1hNTc3ODU1OGFhNjg) über den islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD.
Wie gewinnt die politische Mitte die junge Generation zurück, Stefan Kolev?24 sept. 202600:37:59
Er ist Professor für Wirtschaftspolitik, FDP-Mitglied und eine der markantesten wirtschaftsliberalen Stimmen Deutschlands: Stefan Kolev kritisiert in «NZZ Machtspiel» das schlechte Preis-Leistungs-Verhältnis des Staates und den Verlust des Aufstiegsversprechens für junge Menschen. Damit hängt aus seiner Sicht ihre zunehmende Entfremdung von der politischen Mitte zusammen. Von seinem Heimatland Bulgarien und den osteuropäischen Ländern im Allgemeinen könne Deutschland Resilienz lernen: "Ich versuche nicht, wie eine deutsche Eiche zu stehen und dem Schock partout zu widerstehen, sondern ich verbiege mich, ein klein bisschen wie das Schilfrohr.“ Wie Kolev das mit der aktuellen politischen Lage zusammenbringt und welche Erfahrungen er im Strassenwahlkampf für seine Partei gemacht habt, hört ihr in dieser Folge. Gast: Prof. Dr. Stefan Kolev, Leiter des Ludwig-Erhard-Forum für Wirtschaft und Gesellschaft und Professor für Wirtschaftspolitik an der Westsächsischen Hochschule Zwickau Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion und Produktion: Clara Engelien, Dominik Schottner Analysen und Berichte zur Lage nach den jüngsten Wahlen in Deutschland findet ihr [hier](https://www.nzz.ch/deutschland). Wenn ihr Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ habt, [ probiert es gerne drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Die Vita und die Publikationsliste unseres Gastes könnt ihr [hier nachlesen](https://www.ludwig-erhard-forum.de/unser-team/stefan-kolev/). Eine Leseprobe seines neuen Buches "Wohlstand für Junge" gibt es auf [den Seiten seines Verlages](https://media.herder.de/leseprobe/978-3-451-07404-2/index.html).
Wie steht das BSW zur AfD, Fabio De Masi?17 sept. 202600:38:33
Fabio De Masi spricht in "NZZ Machtspiel" über die Folgen der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Der Co-Vorsitzende des Bündnis Sahra Wagenknecht erteilt einer Koalition mit der AfD eine Absage und kündigt an, dass die BSW-Abgeordneten weder Ulrich Siegmund von der AfD noch Sven Schulze von der CDU zum Ministerpräsidenten wählen würden. Allerdings rechnet De Masi nicht damit, dass es überhaupt so weit kommt: "Mein Eindruck ist, dass die AfD aktuell gar nicht regieren möchte." Im Gespräch mit Beatrice Achterberg erläutert De Masi, was er sich von den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern erhofft. Außerdem erläutert er den Vorschlag seiner Partei, in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern "überparteiliche Ministerpräsidenten" zu wählen. Und er wettet mit Beatrice Achterberg um sein geliebtes Rennrad, dass es das BSW in zehn Jahren noch gibt. Gast: Fabio De Masi, Co-Vorsitzender des Bündnis Sahra Wagenknecht sowie Mitglied des Europäischen Parlaments Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Redaktion: Max Kuball, Hanna Ender Foto Fabio De Masi: European Union 2025 - Source: EP / Emilie Gomez Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probiert es doch mal aus! Mehr zum Thema: Ein Porträt von Fabio De Masi in der [FAZ](https://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-mecklenburg-vorpommern/wagenknechts-nachfolger-fabio-de-masi-ist-bsw-vorsitzender-ohne-freude-201168615.html) zum Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Ein Interview im [Freitag](freitag.de/autoren/sebastianpuschner/bsw-chef-fabio-de-masi-wir-wollen-die-afd-hinter-der-brandmauer-hervorziehen) mit BSW-Chef Fabio De Masi. Die ["Volksstimme" aus Magdeburg](https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/landespolitik/bsw-schliesst-koalition-mit-afd-nun-doch-aus-4319762) zu den Koalitionsdebatten nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. [t-online](https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101433528/-mecklenburg-vorpommern-kann-merz-stuerzen-wagenknecht-startet-wahlaufruf.html) über den Aufruf von Sahra Wagenkecht vor der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern.
Wie geht's nach Sachsen-Anhalt für Kanzler Merz weiter, Ralf Schuler?10 sept. 202600:37:12
Er kommt direkt aus dem Bundestag, wo er die Generaldebatte verfolgt hat, in die NZZ-Redaktion in Berlin: Ralf Schuler, langjähriger Hauptstadt-Korrespondent, früher für den Springer Verlag, jetzt bei Nius. Der gebürtige Berliner tauscht sich oft und intensiv mit Spitzenpolitikerinnen und -politikern aus, das Smartphone ist dafür sein zentrales Werkzeug. Die Wahl in Sachsen-Anhalt und ihre Folgen sind natürlich auch im Gespräch mit NZZ-Redaktorin Beatrice Achterberg die zentralen Themen. Für ihn ist der Sieg der AfD «im Grunde eine Zäsur, die so tief ist, dass man sagen könnte, hier endet ein Stück weit bundesdeutsche Nachkriegsgeschichte.» Für Friedrich Merz sieht Schuler eigentlich keine Chance mehr, das Lenkrad herumzureissen. Er belegt das mit seiner Beobachtung des Kanzlers in der Generaldebatte im Bundestag: «Da merkte man einfach, dass ein Ertrinkender verzweifelt versucht, irgendwie etwas Festes zu bekommen. Ich fürchte, dass man in den Regierungsfraktionen jetzt begriffen hat, dass es mit diesem Kanzler nicht weiter geht.» Gast: Ralf Schuler, Politikchef von Nius Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Redaktion: Elisabeth Krafft, Dominik Schottner, Max Kuball Foto Ralf Schuler: Wolf Lux Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probiert es doch mal aus! Mehr zum Thema: Eine Datenanalyse der [NZZ](https://www.nzz.ch/wirtschaft/die-afd-triumphiert-in-sachsen-anhalt-und-beweist-dass-alle-anderen-sie-voellig-falsch-eingeschaetzt-haben-ld.10022702) zum Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt Der Newsblog des [Deutschlandfunks](https://www.deutschlandfunk.de/newsblog-zur-landtagswahl-in-sachsen-anhalt-100.html) zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt Zahlen und Fakten zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bei der [Bundeszentrale für politische Bildung](https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/581006/landtagswahl-in-sachsen-anhalt-2026-afd-staerkste-kraft/)
Wie kommt die CDU aus der Sackgasse, Andreas Rödder?03 sept. 202600:38:30
Andreas Rödder, Historiker, Professor in Mainz und Gründer der Denkfabrik Republik21, spricht über die "absolute Sackgasse", in die sich die CDU hineinmanövriert habe - und benennt mögliche Auswege. Der ehemalige Leiter der CDU-Grundwertekommission sieht das politische System vor einem grundsätzlichen Paradigmenwechsel. "Das Pendel schwingt nach rechts. Und die entscheidende Frage ist, ob es der Union gelingt, das Pendel in der rechten Mitte abzufangen oder ob es nach rechts außen durchschwingt." Im Gespräch stellt Rödder sein Konzept der roten Linien vor und erläutert, warum eine Minderheitsregierung der CDU mehr als nur eine Notlösung sein könnte. Zudem argumentiert er, weshalb er ein AfD-Verbotsverfahren für den einzig redlichen Weg hält und wie er die aktuelle Stimmung in der Union wahrnimmt. Gast: Andreas Rödder, Historiker, Leiter der Denkfabrik "Republik21" Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion: Clara Engelien, Utz Dräger Foto Andreas Rödder: Bert Bostelmann Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probiert es doch mal aus! Mehr zum Thema: Was steht in Sachsen Anhalt auf dem Spiel? Eine Analyse [NZZ](https://www.nzz.ch/deutschland/politik/es-ist-eine-wahl-auf-die-ganz-deutschland-schaut-was-steht-in-sachsen-anhalt-auf-dem-spiel-ld.10020721?srsltid=AfmBOoqVwVZaViLyiIYjoRlijNK9R8_O1_BY5Ep9SEEAVfi6bHRIerDa) Informationen und Hintergründe zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt beim [MDR](https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/landtagswahl) "Rote Linien, statt Brandmauern". Andreas Rödder führt das Konzept in diesem Artikel der [Denkfabrik 21](https://denkfabrik-r21.de/rote-linien-statt-brandmauern-zehn-bedingungen-buergerlicher-politik/) inhaltlich weiter aus. "Je höher die Brandmauer, desto stärker wurde die AfD", ein [NZZ Artikel](https://www.nzz.ch/report-und-debatte/rechter-populismus-wie-deutschland-mit-der-afd-umgehen-sollte-ld.1870631) von Andreas Rödder.
Wie kann man irreguläre Migration nach Europa beenden, Gerald Knaus?27 août 202600:36:32
Migrationsforscher Gerald Knaus spricht über Wege, irreguläre Zuwanderung nach Europa einzudämmen oder gar zu beenden. Wie können die europäischen Staaten die Kontrolle darüber zurückgewinnen, wer zu ihnen kommt - und gleichzeitig die menschenrechtlichen Standards aufrechterhalten? Im Gespräch stellt Knaus sein Konzept von Asylverfahren in sicheren Drittstaaten vor und erläutert, warum er der Ansicht ist, dass sich irreguläre Migration so zügig auf nahezu Null senken ließe. Außerdem erläutert er, warum die Kontrollen an den deutschen Außengrenzen für ihn "Theaterpolitik" sind und dass eine Abschaffung des individuellen Rechts auf Asyl nur sehr wenig verändern würde. Gast: Gerald Knaus, Vorsitzender der Denkfabrik European Stability Initiative (ESI) Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Redaktion: Max Kuball, Dominik Schottner Foto Gerald Knaus: Olesia Ponomarenko Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probiert es doch mal aus! Mehr zum Thema: Interview mit [Gerald Knaus](https://www.nzz.ch/international/europa-koennte-die-irregulaere-migration-drastisch-reduzieren-sagt-gerald-knaus-der-migrationsexperte-hat-einen-plan-der-offenbar-auch-in-europaeischen-regierungen-auf-offene-ohren-stoesst-ld.1909256) über sein "Projekt Zero" Ein [Correctiv-Artikel](https://correctiv.org/aktuelles/flucht-und-migration/2026/08/19/die-eu-hat-derzeit-kein-konzept-migrationsforscher-knaus-ueber-ceuta/) über die Lage in der spanischen Exklave Ceuta und wie die EU darauf reagieren sollte Ein Video-Portrait vom [ORF](https://on.orf.at/video/14329978/kreuz-quer-nah-dran-der-grenzgaenger-gerald-knaus) vom Juli 2026. Ein Gastkommentar aus dem österreichischen Nachrichtenmagazin [Profil](https://www.profil.at/meinung/gerald-knaus-luegen-mythen-und-politik/403076363) führt aus, warum das Jahr 2015 für uns auch heute noch politisch bestimmend ist.
Was kann man vom Osten lernen, Holger Friedrich?20 août 202600:49:03
Verleger Holger Friedrich spricht über seinen Blick auf die deutsche Medienlandschaft: den Umgang mit ostdeutschen Wählern und seinen Anspruch, mit _Berliner Zeitung_ und _Ostdeutscher Allgemeiner_ ein Gegenangebot zu etablierten Medien zu schaffen. Im Gespräch geht es um die Kritik des Verlegers am Medienestablishment, den Vorwurf des „Wahlbetrugs“, seine Reisen nach Russland und China sowie seinen Blick auf die Berliner Wahlen. Dabei stellt sich auch die Frage: Schaffen Friedrichs Medien eine neue Perspektive – oder am Ende nur ein neues Gegenmilieu? Gast: Holger Friedrich, Verleger und Unternehmer Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion: Dominik Schotter, Hanna Ender Foto Holger Friedrich: Thomas Meyer Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probiert es doch mal aus! Mehr zum Thema: Essay von [Holger Friedrich](https://ostdeutscheallgemeine.com/article/hueber-den-gebrauch-des-ostens-holger-friedrich-10228340) über sieben Jahre als Verleger im Mediengeschäft "Der Systemsprenger" - ein [Spiegel-Portrait](https://www.spiegel.de/kultur/berliner-zeitung-verleger-holger-friedrich-und-seine-ddr-geschichte-a-00000000-0002-0001-0000-000173324622) über Holger Friedrich Ein kritischer Blick auf den Verleger und die neue [Ostdeutsche Allgemeine Zeitung](https://www.blaetter.de/ausgabe/2026/april/holger-friedrich-und-die-oaz-wie-ein-verleger-demokratiefeinde-hofiert) aus Blätter für deutsche und internationale Politik Dazu ein [NZZ-Artikel](https://www.nzz.ch/feuilleton/holger-friedrich-wie-putin-freundlich-ist-die-berliner-zeitung-ld.1738285): Holger Friedrich hat es aus einem Ostberliner Plattenbau zum Millionär gebracht. Heute gilt er als gefährlichster Verleger Deutschlands. Zu Recht?
Keinen Bock auf Leistung - fahren Deutschlands Schulen an die Wand, Jonas Schreiber?13 août 202600:33:08
Lehrer Jonas Schreiber spricht über den Alltag an deutschen Schulen: sinkende Leistungsbereitschaft, Handys im Klassenzimmer, überforderte Eltern und ein Schulsystem, das immer mehr Aufgaben übernehmen soll. Im Gespräch geht es um Bildschirmzeiten von Schülern, Konflikte mit Eltern, Migration, Integration, Digitalisierung und die Frage, wie Schule wieder ein Ort von Disziplin, Eigenverantwortung und Bildung werden kann. (Wiederholung vom 30.04.2026) Gast: Jonas Schreiber, Lehrer und Buchautor Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin, NZZ Deutschland Redaktion: Utz Dräger, Patricia Corniciuc Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probiert es doch mal aus! Mehr zum Thema: Unser Gast [Jonas Schreiber](https://jonas-schreiber.com/) und sein Buch Erreichen deutsche Schulen die eigenen Bildungsstandards? - IQB-[Bildungstrend](https://www.iqb.hu-berlin.de/de/schule/sekundarstufe-i/bildungstrend/2024/) [Bildungscheck](https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Gutachten/PDF/2025/INSM-Bildungsmonitor_2025.pdf) der deutschen Bundesländer Deutschland im [OECD-Vergleich](https://www.oecd.org/de/publications/bildung-auf-einen-blick-2025_b1cc11a5-de/deutschland_9a449e27-de.html): Bildung immer noch extrem abhängig vom Elternhaus Dazu ein [NZZ-Artikel](https://www.nzz.ch/international/deutschlands-sozialer-lift-ist-kaputt-aufstiegschancen-haben-in-kurzer-zeit-rapide-abgenommen-ld.1911568): Deutschlands sozialer Lift ist kaputt
Retten Sie mit Provokation die Demokratie, Harald Martenstein?06 août 202600:37:28
In dieser Folge von "NZZ Machtspiel" spricht Beatrice Achterberg mit Harald Martenstein über sein Plädoyer gegen ein AfD-Verbot und darüber, was das für die Demokratie bedeutet. Martenstein hält ein Verbot der größten Oppositionspartei für "extremes Harakiri" und warnt vor "bürgerkriegsähnlichen Verhältnissen", wenn es doch passiere. Entscheidend sei, ob die Forderungen der AfD "legitim" seien – etwa eine strengere Migrationspolitik – und ob sie tatsächlich die Demokratie abschaffen wolle. Außerdem geht es um Martensteins Rede beim "Prozess gegen Deutschland", Cancel-Culture-Debatten und die Frage, ob der Meinungskorridor enger wird. Martenstein nennt Hausdurchsuchungen wegen zugespitzter Aussagen gegen Politiker "absurdes Theater" und plädiert für mehr Austausch zwischen politischen Lagern: "Wir brauchen wirklich Streit." (Wiederholung vom 26.2.2026) Gast: Harald Martenstein, Kolumnist unter anderem bei "BILD" und "Welt am Sonntag" Moderation: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Produzenten: Patricia Corniciuc und Dominik Schottner Foto Harald Marteinstein: Vadim Gerske Du findest Podcasts wie diesen super und möchtest noch mehr digitale Inhalte der NZZ für drei Monate testen? [Hol dir unser Probeabo](https://abo.nzz.ch/25077808-2/): Drei Monate zu je 5 Euro! Mehr zum Thema: Die Rede von Harald Martenstein zum [Nachlesen bei der NZZ](https://www.nzz.ch/feuilleton/der-kampf-gegen-rechts-ist-eigentlich-ein-kampf-gegen-die-demokratie-sagt-harald-martenstein-ld.1924727) Der komplette "Prozess gegen Deutschland" als [Video zum Nachschauen](https://www.youtube.com/watch?v=ywnRSvyiwCI) [Studie zur Meinungsfreiheit ](https://www.freiheit.org/de/deutschland/umfrage-zur-meinungsfreiheit-juengere-und-social-media-nutzer-fuehlen-sich-haeufiger)der Friedrich-Naumann-Stiftung Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de
Warum sollte es strafbar sein, Sex zu kaufen, Huschke Mau?30 juil. 202600:38:03
Wer Sex kauft, verletzt die Würde eines anderen Menschen, sagt Huschke Mau. Sie setzt sich dafür ein, Prostitution in Deutschland zu verbieten und Freier zu bestrafen. Warum ihrer Ansicht nach niemand freiwillig seinen Körper verkauft, erklärt die Geisteswissenschaftlerin, Aktivistin und ehemalige Prostituierte im Gespräch mit NZZ-Redaktorin Beatrice Achterberg. (Wiederholung vom 11.12.2025) Gast: Huschke Mau, Aktivistin, Geisteswissenschaftlerin, Ex-Prostituierte Host: Beatrice Achterberg, NZZ-Redaktorin Deutschland Produzenten: Patricia Corniciuc, Hanna Ender Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de Shownotes: [Blog ](https://huschkemau.de/) von Gast Huschke Mau [Statistik](https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/07/PD25_240_228.html) zu Prostitution in Deutschland Ende 2024 waren in Deutschland 32.300 Prostituierte gemeldet, davon 83% nichtdeutscher Herkunft. Schätzungen gehen davon aus, dass es in Wirklichkeit bis zu 10 Mal so viele Prostituierte gibt. Legale Prostitution nehme ab, illegale nehme zu, sagen Organisationen, die Prostituierten in Not helfen. Mehr Prostituierte in Deutschland [angemeldet](https://www.zeit.de/news/2025-07/03/mehr-prostituierte-in-deutschland-angemeldet) Im Rotlichtmilieu gibt es einen großen [Graubereich](https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schneller-schlau/prostitution-diesen-grossen-graubereich-gibt-es-im-rotlichtmilieu-110442646.html) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Wie kann Deutschland seine Grenzen schützen, Jan Solwyn?23 juil. 202600:39:55
Die europäischen Aussengrenzen seien offen wie Scheunentore, sagt Jan Solwyn. Wer etwas anderes behaupte, sei noch nie da gewesen. Im Podcast «NZZ Machtspiel» erzählt der ehemalige Bundespolizist von seinen Erfahrungen im Grenzschutz. (Wiederholung vom 23.10.2025) Gast: Jan Solwyn, Autor und ehemaliger Bundespolizist Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Redaktion: Utz Dräger, Dominik Schottner Jan Solwyns Buch ["An der Grenze" ](https://www.penguin.de/buecher/jan-solwyn-an-der-grenze/paperback/9783453219021)ist im Heyne Verlag erschienen. Die aktuellsten [Asylzahlen ](https://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2025/251008-am-asylzahlen-september2025.html)des deutschen Bundesamts für Migration und Flüchtlinge Beim Bundesministerium des Innern findest du den [Entwurf ](https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/gesetzgebungsverfahren/DE/MI4/GEAS_01.html)für das Anpassungsgesetz zu GEAS, dem Gemeinsamen Europäischen Asylsystem, über das Jan und Beatrice sprechen. [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)
Ist der CDU die Migrationswende gelungen, Serap Güler?16 juil. 202600:40:54
Serap Gülers Vater sprach bis zu seinem Lebensende nur gebrochenes Deutsch. Trotzdem, so die Staatsministerin des Auswärtigen Amts, sei er besser integriert gewesen als viele Migranten, die fliessend Deutsch sprächen. Gülers Vater kam 1968 als türkischer Gastarbeiter ins Ruhrgebiet und arbeitete fast 40 Jahre als Bergmann unter Tage. «Das war seine Heimat, und im Türkischen sagt man: Ich lasse auf etwas, was mir ganz lieb ist, kein Staubkorn aufkommen», erzählt Güler in dieser Folge von «NZZ Machtspiel». Für Güler zeigt sich eine gelungene Integration vor allem durch eine klare Verbindung zu den Werten des Landes. Trotzdem brauche es auch die nötige Infrastruktur – Jobs, Schulbildung, Sprachkurse und Begleitung für traumatisierte Flüchtlinge. «Und damit das weder die Menschen, die kommen, noch die Gesellschaft, die aufnimmt, herausfordert und das wirklich auch im humanistischen Sinne funktioniert, braucht es eine Zahl, die die Infrastruktur trägt. Und wir waren längst drüber», so Güler. Die Migrationswende der Regierungskoalition sei deshalb richtig gewesen, erklärt sie im Gespräch mit Beatrice Achterberg, diesmal vor besonderer Kulisse bei der Brost-Stiftung in Essen. Im Wohnzimmer der verstorbenen Verlegerin Anneliese Brost und vor Publikum diskutieren die beiden auch über Bürokratie beim Wohnungsbau, den Bundeshaushalt, ein mögliches AfD-Verbot und die gegenwärtigen Herausforderungen in der Innen- und Aussenpolitik. Gast: Serap Güler, Staatsministerin im Auswärtigen Amt Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Foto Serap Güler: André Krass Redaktion: Dominik Schottner Produktion: Sarah Ziegler [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de
Ist die Steuerreform der Bundesregierung Etikettenschwindel, Reiner Holznagel?09 juil. 202600:39:09
Seit mehr als 20 Jahren beschäftigt sich Reiner Holznagel hauptberuflich mit Steuern und Abgaben: Als Präsident des Bundes der Steuerzahler ist er für die einen der hartnäckigste Mahner gegen einen immer größeren Staat, für die anderen ein Lobbyist für niedrige Steuern. Mit seinem Verein setzt sich Holznagel dafür ein, dass der Staat die Bürger nicht übermäßig belastet, sparsam mit Steuergeld umgeht und klug investiert. In dieser Woche hat die Bundesregierung ihren Haushaltsentwurf für 2027 beschlossen. Geplant ist eine Neuverschuldung von knapp 110 Milliarden Euro, mit den Sondervermögen kommt man auf fast 200 Milliarden Euro. Die Episode wirft die Frage auf, was der Haushalt über den Zustand Deutschlands aussagt. Aus Holznagels Sicht sind nicht fehlende Einnahmen das Problem, sondern schlecht organisierte Ausgaben. Daher plädiert er dafür, vor allem die staatlichen Kapazitäten bei Planung und Preiskontrolle aufzustocken. Gast: Rainer Holznagel, Präsident Bund der Steuerzahler Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion: Dominik Schottner, Max Kuball [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Weiterführende Informationen zu dem Thema der Folge: Pressemitteilung des Bundesfinanzministeriums: ["Bundeshaushalt 2027 - Für ein starkes und krisenfestes Deutschland"](https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2026/07/2026-07-06-regierungsentwurf-bundeshaushalt-2027.html) Bund der Steuerzahler zum Haushalt 2027: ["210 Milliarden neue Schulden – und das im Eiltempo!"] (https://www.steuerzahler.de/aktuelles/detail/210-milliarden-neue-schulden-und-das-im-eiltempo/?cHash=c3f8717a32715292db69063918594d43&L=0) Ein Welt-Artikel zum Haushalt 2027: ["'Müssen drei Jahrzehnte aufholen' – Klingbeil rechtfertigt neue Verteidigungsschulden"] (https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a4bc990b2ab39bc4a323288/haushalt-2027-muessen-drei-jahrzehnte-aufholen-klingbeil-rechtfertigt-neue-verteidigungsschulden.html) Reiner Holznagel im ZDF-Interview: ["'Wir erleben eine Selbstverherrlichung von Reformpaketen'"] (https://www.zdfheute.de/video/phoenix-vor-ort/phoenix-wir-erleben-eine-selbstverherrlichung-von-reformpaketen-100.html) Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de
Höcke, Weidel, Chrupalla - wer führt die AfD wirklich, Martin Debes?02 juil. 202600:46:33
Am 4. Juli 2026 findet in Erfurt der Parteitag der Alternative für Deutschland statt. In der Landeshauptstadt Thüringens werden, wie schon bei früheren AfD-Versammlungen, grosse Gegenproteste erwartet – für die AfD selbst könnten bereits die damit verbundenen medialen Bilder zum ersten Erfolg des Wochenendes werden. Vor den wichtigen Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin dient der Bundesparteitag aber auch als Standortbestimmung: Wer führt die Partei eigentlich wirklich - der Thüringer Landesvorsitzende Björn Höcke oder die beiden Bundessprecher Alice Weidel und Tino Chrupalla? Darüber spricht NZZ-Deutschland-Redaktorin in dieser Folge mit dem Politikjournalisten und Autor Martin Debes vom "Stern", selbst Thüringer und exzellenter Kenner der AfD-Machttektonik. Gast: Martin Debes, Journalist und Autor Host: Beatrice Achterberg, NZZ-Deutschland-Redaktorin Redaktion: Utz Dräger, Dominik Schottner [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Weiterführende Links zum Thema: Martin Debes erzählt in seinem Buch [Deutschland der Extreme](https://www.aufbau-verlage.de/aufbau-digital/deutschland-der-extreme/978-3-8412-3502-2), wie Thüringen schon einmal zum Experimentierfeld extremer politischer Strömungen wurde. Wie tickt Jean-Pascal Hohm, der Chef der AfD-Nachwuchsorganisation "Generation Deutschland"? Die Antwort liefert er [im Interview](https://www.nzz.ch/deutschland/wenn-wir-irgendwann-allein-regieren-haben-wir-keine-ausreden-mehr-sagt-afd-jugendchef-jean-pascal-hohm-ld.10009910) mit Beatrice Achterberg. Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de
Was denken Polizeibeamte über Deutschland, Liv von Boetticher?25 juin 202600:41:32
Für Ihr Buch "Wir verlieren dieses Land" hat die Journalistin Liv von Boetticher mit Polizeibeamten aus allen Bundesländern sowie verschiedenen Hierarchieebenen gesprochen. Aus den Gesprächen ist ein Stimmungsbild entstanden, wie Polizistinnen und Polizisten auf ihre Arbeit blicken - mit besonderem Fokus auf Kriminalität und Migration. Die Episode geht der Frage nach, wie es dazu kommen konnte, dass Straftaten heute vergleichsweise geringe Konsequenzen haben. Nach von Boettichers Analyse hat die heutige Entwicklung mit der EU-Osterweiterung begonnen: Um den europäischen Gedanken nicht zu beschädigen, sei Kriminalität nicht thematisiert und seien Tätergruppen nicht benannt worden. Gast: Journalistin und Autorin Liv von Boetticher Host: NZZ-Deutschland-Redaktorin Beatrice Achterberg Redaktion: Hanna Ender, Max Kuball Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier's drei Monate aus.(https://abo.nzz.ch/25077808-2/)] Weiterführende Informationen zu dem Thema der Folge: ["Wir verlieren dieses Land. Polizisten erzählen, worüber niemand offen spricht"(https://www.deutscherwirtschaftsbuchverlag.com/products/wir-verlieren-dieses-land)] Das ["Bundeslagebild Kriminalität im Kontext von Zuwanderung 2024"] findet ihr hier: (https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung/KriminalitaetImKontextVonZuwanderung_2024.html?nn=62336) Ein Focus-Artikel zum Thema ["Clans wollen viele Babys, um 'Krieg gegen Polizei' zu gewinnen"]: (https://www.focus.de/panorama/clan-experte-sehen-deutschland-als-beutegesellschaft_bfb2ec00-d865-437f-a454-8627ab7e3f7a.html) ["Eine Reportage zeigt, wie gerne afghanische Flüchtlinge ihre Heimat besuchen"](https://www.nzz.ch/international/urlaub-im-land-aus-dem-man-floh-eine-reportage-ueber-afghanische-asylmigranten-ld.1843902) ["Steigert Migration die Kriminalität? Ein datenbasierter Blick"](https://www.ifo.de/publikationen/2025/aufsatz-zeitschrift/steigert-migration-die-kriminalitaet-ein-datenbasierter-blick) Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de
Was ist ein Bückbürger, Ulf Poschardt?18 juin 202600:48:15
Der Journalist und Autor Ulf Poschardt analysiert in seinem neuen Buch "Bückbürgertum", warum Liberale und Konservative in Deutschland seiner Ansicht nach kulturelle Kämpfe immer wieder kampflos aufgegeben haben. Er spart dabei nicht mit scharfer Kritik an prominenten politischen Figuren wie Friedrich Merz und Angela Merkel, die er als symptomatisch für dieses Phänomen sieht. Darüber hinaus wirft die Episode einen Blick auf aktuelle gesellschaftliche Debatten. Poschardt teilt seine provokanten Ansichten zur deutschen Staatsquote, zur Brandmauer gegenüber der AfD und erklärt auf Basis von Kommunikationstheorien, warum Ausgrenzung im Diskurs für ihn der falsche Weg ist. Gast: Journalist und Autor Ulf Poschardt Host: NZZ-Deutschland-Redaktorin Beatrice Achterberg Redaktion: Utz Dräger, Dominik Schottner Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier's drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Weiterführende Informationen zu dem Thema der Folge: ["Bückbürgertum"](https://westendverlag.de/Bueckbuergertum/2443) von Ulf Poschardt ["Das Shitbürgertum ist schon wahnsinnig nervös" ](https://www.nzz.ch/feuilleton/das-shitbuergertum-ist-schon-wahnsinnig-nervoes-weil-seine-rolle-schwindet-darueber-zu-entscheiden-was-demokratie-ist-und-was-nicht-ld.1866343) Ein NZZ Artikel zu Ulf Poschardts Bestseller Buch "Shitbürgertum". ["Ist Deutschlands Meinungsfreiheit nur mit der Kettensäge zu retten?" ](https://www.nzz.ch/podcast/ist-deutschlands-meinungsfreiheit-nur-mit-der-kettensaege-zu-retten-ulf-poschardt-ld.1899509) Ulf Poschardt, 2025 zu Gast bei "Machtspiel". ["Die Mechanikerin der Macht"](https://www.nzz.ch/feuilleton/angela-merkels-memoiren-authentisch-aber-ohne-selbstkritik-ld.1859975), ein NZZ-Artikel über die Memoiren von Angela Merkel. ["Welche Freiheit wollen wir?"](https://www.youtube.com/watch?v=YPcJgFhrIf8) Ulf Poschardt im Gespräch mit dem Verfassungsrechtler Christoph Möllers. Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de
Wie wird mit Umfragen Politik gemacht, Thomas Petersen?11 juin 202600:28:29
Umfragen gelten als Seismograf der öffentlichen Meinung. Die Beliebtheit von Parteien, Politikern oder die Haltung zu bestimmten Themen: Alles kann gemessen werden. Doch wie aussagekräftig sind sie wirklich? Meinungsforscher Thomas Petersen vom Allensbach Institut erklärt, was Umfragen mit einem Fotoapparat gemeinsam haben, warum viele Schlagzeilen auf statistischen Zufällen beruhen und dass die Wirkung von Umfragen auf Wähler meist geringer ist als gemeinhin angenommen. Gast: Meinungsforscher Thomas Petersen Host: NZZ-Deutschland-Redaktorin Beatrice Achterberg Redaktion: Utz Dräger, Clara Engelien Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier's drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Weiterführende Informationen zu dem Thema der Folge: Veröffentlichte Studien des Allensbach Instituts findet ihr [hier](https://www.ifd-allensbach.de/studien-und-berichte/veroeffentlichte-studien.html). Alle reden. Aber hört jemand zu? - [FAZ-Kolumne](https://www.ifd-allensbach.de/fileadmin/kurzberichte_dokumentationen/FAZ_April2026_Zuho__ren.pdf) unseres Gastes Thomas Petersen [Hier](https://www.nzz.ch/meinung/ist-deutschland-rechts-die-deutschen-sehen-sich-gerne-als-links-aber-sie-irren-ld.1749645?gift=R4QIyAga) geht es um die politische Selbstwahrnehmung der Deutschen in Umfragen im Abgleich mit tatsächlichen Wahlergebnissen. Wie würden die Deutschen wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre? [Hier](https://www.nzz.ch/visuals/bundestagswahl-die-neuesten-umfragen-im-wahltrend-ld.1605950) werden die Ergebnisse verschiedener Meinungsforschungsinstitute verglichen. Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de
Wie gefährlich ist der politische Islam für Deutschland, Sascha Adamek?04 juin 202600:36:54
Der politische Islam gewinnt in Deutschland an Boden – weit über die Moscheen hinaus, sagt der Investigativjournalist Sascha Adamek. Im Gespräch mit Beatrice Achterberg seziert er eine Strategie, die systematisch auf Schulen, Medien und den öffentlichen Raum abzielt. Adameks Diagnose: Dahinter verberge sich der Versuch, die Gesellschaft umzukrempeln: „Es geht diesen Organisationen, die zum politischen Islam gehören, darum, deutsche Gesetze so tauglich zu machen, dass sie mit der Scharia konform gehen.“ Der deutschen Mehrheitsgesellschaft und insbesondere der Politik wirft Adamek vor, wegzuschauen und teilweise sogar den politischen Islam selbst zu fördern. Gast: Journalist Sascha Adamek Host: NZZ-Deutschland-Redaktorin Beatrice Achterberg Redaktion: Utz Dräger, Dominik Schottner Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ?[ Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Weiterführende Informationen zu dem Thema der Folge: Die im Podcast von unserem Gesprächspartner genannten exakten Daten und Statistiken findet ihr [in seinem Buch](https://www.sascha-adamek.de/buecher/unterwanderung/) "Unterwanderung". In der [NZZ könnt ihr nachlesen](https://www.nzz.ch/feuilleton/seyran-ate-will-den-islam-von-innen-veraendern-der-preis-dafuer-sind-morddrohungen-und-ein-leben-im-ausnahmezustand-ld.10007730), wie die Imamin und Anwältin Seyran Ateş in Deutschland versucht, den Islam von innen heraus zu verändern. Und auf der [Seite von RADIS](https://www.radis-forschung.de/) bekommt ihr einen guten Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu dem Thema der Folge.
Wolfgang Kubicki, wie wollen Sie die FDP retten?28 mai 202600:31:11
Die Bundestagsfraktion ist abgewickelt, im Stammland Baden-Württemberg setzte es eine krachende Niederlage und auch aus dem Landtag von Rheinland-Pfalz flog die Partei raus: Die FDP kämpft um ihre Existenz. Am Wochenende steht daher - wieder einmal - die Wahl eines neuen Vorstandes an. Einziger Kandidat für den Chefposten: das selbsternannte «alte Schlachtross» Wolfgang Kubicki. Gast: Wolfgang Kubicki, FDP-Politiker Host: Beatrice Achterberg, NZZ-Deutschland-Redaktorin Redaktion: Max Kuball, Dominik Schottner Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ?[ Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Mehr zum Thema: Lesen Sie hier ein [NZZ-Interview](https://www.nzz.ch/pro/interview-strack-zimmermann-zur-fdp-und-dem-liberalismus-in-europa-ld.10006745) mit Wolfgang Kubickis Parteifreundin Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Wie soll das neue Grundsatzprogramm der FDP aussehen? [Hier](https://www.fdp.de/der-weg-zum-neuen-grundsatzprogramm) kann man den Weg dorthin verfolgen. Wieviele Menschen haben die FDP in den vergangenen Jahren gewählt? Die Bundeszentrale für politische Bildung hat dazu [diese Übersicht](https://www.bpb.de/themen/parteien/parteien-in-deutschland/kleinparteien/fdp/273480/wahlergebnisse-und-waehlerschaft-der-fdp/).
Wie autoritär ist die Neue Linke, Nicholas Potter?21 mai 202600:35:27
Gefahr für die liberale Demokratie: Der Journalist Nicolas Potter warnt im Gespräch mit Florian Eder vor dem autoritären Wandel der neuen Linken seit dem 7. Oktober. Er beleuchtet die ideologische Verhärtung und das Antisemitismus-Problem eines Teils der Linken und fordert von seiner politischen Heimat echte Selbstkritik statt blinder Dogmen. Gast: Nicholas Potter, Journalist und Autor Host: Florian Eder, Chefredaktor, NZZ Deutschland Redaktion: Utz Dräger und Hanna Ender Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probieren Sie’s mal aus! Mehr zum Thema: Unser Gast [Nicholas Potter](https://nicholaspotter.net/) Das Buch von Nicholas Potter [Die neue autoritäre Linke](https://www.dtv.de/buch/die-neue-autoritaere-linke-26448) Dazu ein [taz-Artikel](https://taz.de/Genossen-von-Mullahs-und-Moerdern/!6163550/) Genossen von Mullahs und Mördern: Die neue autoritäre Linke Dazu ein [NZZ-Artikel](https://www.nzz.ch/feuilleton/buecher/nicholas-potter-kritik-an-autoritaerer-linken-und-antisemitismus-ld.1931933)Der linke Journalist Nicholas Potter legt sich mit der autoritären Linken an Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Haben Sie Angst vor einem grossen Krieg in Europa, Klaus von Dohnanyi?14 mai 202600:43:46
Klaus von Dohnanyi gehört zu den profiliertesten Stimmen der deutschen Nachkriegspolitik - ein Politiker, der nie aufgehört hat, sich einzumischen. In dieser Folge von "Machtspiel" spricht Benedict Neff mit ihm darüber, wieso er nie Kanzler wurde, wieso er glaubt, dass Friedrich Merz nach Moskau reisen sollte und warum seine Zeit an US-amerikanischen Universitäten die schönste seines Lebens war. Gast: Klaus von Dohnanyi, Politiker (SPD) Host: Benedict Neff Redaktion: Hanna Ender und Dominik Schottner Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de Foto: Julia Sang Nguyen Weitere Informationen zum Thema: Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay). [Krieg oder Frieden - das neue Buch von Klaus von Dohnanyi und Erich Vad](https://westendverlag.de/Krieg-oder-Frieden-Deutschland-vor-der-Entscheidung/2332) [NDR-Porträt von Klaus von Dohnanyi](https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/Klaus-von-Dohnanyi-Hanseatisch-meinungsstark-und-engagiert,klausvondohnanyi101.html#:~:text=Irritierende%20Aussagen%20%C3%BCber%20Russlands%20Krieg,gegen%20die%20Ukraine) [NZZ-Interview mit Klaus von Dohnanyi über Renationalisierung der Politik (2022)](https://www.nzz.ch/international/mehr-entspannung-wagen-interview-mit-klaus-von-dohnanyi-ld.1675261)
Wie gestaltet man einen grünen Machtwechsel, Dominik Krause?07 mai 202600:27:13
Kein Kulturkampf um jede Fläche: Münchens neuer Oberbürgermeister kündigt 50.000 neue Wohnungen an und setzt auf Pragmatik statt verhärtete Fronten. Im Gespräch mit NZZ-Deutschland-Chefredaktor Florian Eder räumt der 35-Jährige mit Grünen-Klischees auf und beschreibt seine Visionen für München in finanziellen Krisenzeiten. Gast: Dominik Krause, Münchens neuer Oberbürgermeister Host: Florian Eder, Chefredaktor, NZZ Deutschland Redaktion: Utz Dräger und Clara Engelien Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probieren Sie’s mal aus! Mehr zum Thema: Unser Gast [Dominik Krause](https://www.gruene-fraktion-muenchen.de/person/dominik-krause/) [Studie der TU München über städtische Nachverdichtung im Kontext des Klimawandels](https://www.zsk.tum.de/fileadmin/w00bqp/www/PDFs/2022.12.20-_NV_Schlussbericht_barr.pdf) Dazu ein [NZZ-Artikel ](https://www.nzz.ch/international/muenchen-hat-gewaehlt-warum-der-gruene-dominik-krause-den-amtsinhaber-schlagen-konnte-ld.1930534) München hat einen neuen Oberbürgermeister: warum der Grüne Dominik Krause den Amtsinhaber schlagen konnte Dazu ein [NZZ-Artikel](https://www.nzz.ch/international/dominik-krause-ist-35-jahre-alt-und-will-auf-den-bmw-dienstwagen-verzichten-das-ist-muenchens-neuer-oberbuergermeister-ld.1930542) Dominik Krause ist 35 Jahre alt und will auf den BMW-Dienstwagen verzichten: Das ist Münchens neuer Oberbürgermeister Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Keinen Bock auf Leistung - fahren Deutschlands Schulen an die Wand, Jonas Schreiber?30 avr. 202600:32:43
Lehrer Jonas Schreiber spricht über den Alltag an deutschen Schulen: sinkende Leistungsbereitschaft, Handys im Klassenzimmer, überforderte Eltern und ein Schulsystem, das immer mehr Aufgaben übernehmen soll. Im Gespräch geht es um Bildschirmzeiten von Schülern, Konflikte mit Eltern, Migration, Integration, Digitalisierung und die Frage, wie Schule wieder ein Ort von Disziplin, Eigenverantwortung und Bildung werden kann. Gast: Jonas Schreiber, Lehrer und Buchautor Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin, NZZ Deutschland Redaktion: Utz Dräger und Patricia Corniciuc Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probieren Sie’s mal aus! Mehr zum Thema: Unser Gast [Jonas Schreiber](https://jonas-schreiber.com/) und sein Buch Erreichen deutsche Schulen die eigenen Bildungsstandards? - IQB-[Bildungstrend](https://www.iqb.hu-berlin.de/de/schule/sekundarstufe-i/bildungstrend/2024/) [Bildungscheck](https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Gutachten/PDF/2025/INSM-Bildungsmonitor_2025.pdf) der deutschen Bundesländer Deutschland im [OECD-Vergleich](https://www.oecd.org/de/publications/bildung-auf-einen-blick-2025_b1cc11a5-de/deutschland_9a449e27-de.html): Bildung immer noch extrem abhängig vom Elternhaus Dazu ein [NZZ-Artikel](https://www.nzz.ch/international/deutschlands-sozialer-lift-ist-kaputt-aufstiegschancen-haben-in-kurzer-zeit-rapide-abgenommen-ld.1911568): Deutschlands sozialer Lift ist kaputt
Krach und Kompromisse: Was steckt noch in dieser Koalition, Dirk Wiese?23 avr. 202600:37:09
Seit Jahren organisiert Dirk Wiese die Mehrheiten im Bundestag – und spielt damit eine Schlüsselrolle im politischen Alltag der Hauptstadt. Der Sauerländer aus Brilon stammt aus derselben Region wie CDU-Kanzler Friedrich Merz. Zwei Politiker aus dem gleichen Landstrich, die sich nun in Berlin als Koalitionspartner gegenübersitzen. Wiese ist Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion – er selbst beschreibt seine Rolle als Arbeit im Hintergrund, bei der er „dafür sorgt, dass Gesetze auch Mehrheiten bekommen“. Politisch sieht Wiese die Koalition trotz wachsender Spannungen handlungsfähig: „Wir bringen eine ganze Menge voran.“ Gleichzeitig setzt er klare Grenzen, etwa bei der Gesundheitsreform, wo er vor einer „einseitigen Schieflage zulasten der gesetzlich Versicherten“ warnt. Sein Anspruch: Reformen ja – aber sozial ausgewogen. Wie Wiese den zunehmenden Druck in der Koalition erlebt, warum es bei Reformen oft knirscht und mit welchem Politiker der bekennende Metal-Fan gerne einmal auf ein Konzert gehen würde – das erzählt er in dieser Folge Machtspiel. Gast: Dirk Wiese SPD, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin, NZZ Deutschland Redaktion: Hanna Ender und Utz Dräger Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probieren Sie’s mal aus! Mehr zum Thema: [Dirk Wiese im Interview mit der NZZ](https://www.nzz.ch/international/rentenreform-warum-die-spd-fuer-dirk-wiese-noch-immer-eine-arbeiterpartei-ist-ld.1913891) [Dirk Wiese zur Migrationsdebatte](https://www.spdfraktion.de/themen/koennen-wir-migration-regeln-dirk) [Dirk Wiese äußert sich bei WELT TV zur Krise in Koalition](https://www.youtube.com/watch?v=4OjJsUkEaCM&t=139s)
Markus Söder: "Die Erbschaftssteuer ist die ungerechteste Steuer."16 avr. 202600:48:09
Seit 2018 ist Markus Söder Ministerpräsident von Bayern – mindestens genauso lange spielt er auch bundespolitisch eine Rolle. Nicht selten die des Verteidigers bayrischer Interessen, wie er in der aktuellen Folge erklärt: "Bei aller Schwäche, die Deutschland hat, sind wir ja sozusagen die Cash-Cow", der Goldesel. Dennoch werde, so Söder, Bayern dafür bestraft. Eine seiner Forderungen daher: die Erbschaftssteuer regionalisieren, um auf regionale Besonderheiten reagieren zu können, etwa hohe Immobilienpreise. Auf landespolitischer Ebene sieht sich Söder voll auf Kurs: "Wir machen jetzt Digitalisierung pur. Und ich glaube, auf einem Level, das mit Amerika und China mithalten kann." Als Grund dafür nennt Söder "lange Linien" und eine "klare Philosophie": "Wir haben den Vorteil, dass wir keine linke Regierung haben." Wie Söder verhindern will, dass die AfD auch in Bayern weiter wächst, welcher Satz aus "Star Trek" ihn bis heute leitet und was Politik mit Judo und Schach zu tun hat - das erzählt er in dieser Folge "Machtspiel". Gast: Markus Söder, CSU-Chef und Ministerpräsident von Bayern Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion: Dominik Schottner Kennst du schon den Newsletter der NZZ Deutschland-Redaktion? "Der andere Blick" kommt [morgens ](https://abo.nzz.ch/newsletter/der-andere-blick-am-morgen/)und [abends ](https://abo.nzz.ch/newsletter/der-andere-blick-am-abend/)in dein Postfach. Mehr zum Thema: [NZZ-Spezial ](https://www.nzz.ch/deutschland/politik/superwahljahr-2026)zum Superwahljahr 2026 [Erklärung des Länderfinanzausgleiches](https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Oeffentliche_Finanzen/Foederale_Finanzbeziehungen/Laenderfinanzausgleich/laenderfinanzausgleich.html) auf der Website des Bundesfinanzministeriums Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in Deutschland? [Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft](https://www.iwkoeln.de/studien/pekka-sagner-warum-sich-regionale-maerkte-staerker-auseinanderentwickeln.html)
Wie machen die Grünen Wirtschaftspolitik nach Robert Habeck, Katharina Beck?09 avr. 202600:39:56
Wie viel grüne Wirtschaftspolitik verträgt ein Industrieland? In dieser Folge von "Machtspiel" spricht Beatrice Achterberg mit der Grünen-Finanzpolitikerin Katharina Beck über Spritpreise, Klimapolitik und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Beck plädiert für staatliches Eingreifen bei Krisengewinnen und eine konsequente Abkehr von fossilen Abhängigkeiten – auch mit Blick auf geopolitische Risiken. Sie analysiert: „Es ist alles unfassbar teuer und deswegen gilt es doch jetzt so zu investieren, dass wir das nicht Putin und Trump in den Rachen schmeißen, sondern in unser eigenes Land investieren.“ Doch es wird auch persönlich und widersprüchlich, etwa beim Thema Tempolimit: „Ich fahre super gerne schnell", sagt Beck. Gleichwohl setzt sie sich für ein Tempolimit ein: "Das ist halt die Aufgabe, die man hat, nicht so sehr von der eigenen Präferenz auf das, was fürs Land gut ist, zu gucken." Gast: Katharina Beck, Bundestagsabgeordnete der Grünen und finanzpolitische Sprecherin Host: Beatrice Achterberg, NZZ-Deutschland-Redaktorin Redaktion: Dominik Schottner Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ?[ Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Mehr zum Thema: Neueste Umfrageergebnisse sehen die Grünen mit leichten Gewinnen - [hier](https://www.nzz.ch/visuals/bundestagswahl-die-neuesten-umfragen-im-wahltrend-ld.1605950) zu lesen bei der NZZ Wirtschaftspolitisches Positionspapier der Grünen [zum Nachlesen](https://www.gruene-bundestag.de/fileadmin/dateien/downloads/autor_innenpapiere/AP_Wirtschaft_03-2026.pdf) [DIHK-Studie ](https://www.dihk.de/de/newsroom/aktuelle-energiewende-politik-kostet-bis-zu-5-4-billionen-euro-141284)zu den Kosten der Energiewende
Syrien-Rückkehr: Ist Merz' 80-Prozent-Aussage umsetzbar, Daniel Thym?02 avr. 202600:31:27
Wie realistisch ist es, dass Hunderttausende Syrer Deutschland bis 2029 verlassen? Das hatte Bundeskanzler Friedrich Merz diese Woche in die Diskussion eingebracht. Migrationsrechtler Daniel Thym erklärt, warum diese Zielmarke „völlig illusorisch“ ist – und welche rechtlichen, politischen und praktischen Hürden einer schnellen Rückführung im Weg stehen. Gleichzeitig zeigt die Folge, warum die Frage nach Rückkehr, Integration und Akzeptanz des Asylsystems drängender ist denn je. Gast: Daniel Thym, Migrationsrechtler an der Universität Konstanz Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Redaktion: Dominik Schottner Kennst du schon den Newsletter der NZZ Deutschland-Redaktion? "Der andere Blick" kommt [morgens ](https://abo.nzz.ch/newsletter/der-andere-blick-am-morgen/)und [abends ](https://abo.nzz.ch/newsletter/der-andere-blick-am-abend/)in dein Postfach. Mehr zum Thema: [Reportage aus der NZZ](https://www.nzz.ch/folio/1-grenze-sichern-2-geld-drucken3-fladenbrote-vermessen-wie-in-syrien-ein-neuer-staat-entsteht-ld.1919978) über den Wiederaufbau des Staates in Syrien [Liste](https://www.jura.uni-konstanz.de/thym/daniel-thym/publikationen/) von Daniel Thyms Veröffentlichungen aus dem Themengebiet [Video](https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/kanzler-merz-al-scharaa-2417464) der Pressekonferenz von Bundeskanzler Merz und Syriens Präsident al-Sharaa
Wer braucht die SPD noch, Robin Mesarosch?26 mars 202600:25:05
Die SPD steht unter Druck wie selten zuvor. Nach zuletzt sehr schwachen Wahlergebnissen und wachsender Konkurrenz stellt sich die Frage: Wofür steht diese Partei heute noch – und kann sie sich erneuern? Der Ex-Bundestagsabgeordnete Robin Mesarosch analysiert die strukturellen Probleme der SPD und spart nicht mit Kritik. Er spricht über fehlende Strategien, Glaubwürdigkeitsverluste und warum viele Wähler zur AfD abwandern. Gleichzeitig macht er klar, weshalb einfache Antworten keine echten Lösungen sind und welche Rolle politische Kommunikation, auch auf Instagram dabei spielt. Gast: Robin Mesarosch, SPD-Politiker aus Baden-Württemberg Moderation: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion: Dominik Schottner und Patricia Corniciuc [Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus - für nur 5 Euro](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Mehr zum Thema: [Wut-Video von Robin Mesarosch nach SPD-Wahldebakel in Baden-Württemberg](https://www.instagram.com/reel/DVtoFouAKVb/) [Zahlen und Fakten zur Wahl in Baden-Württemberg am 8.3.2026](https://www.nzz.ch/international/warum-die-afd-in-den-industrieregionen-baden-wuerttembergs-so-stark-ist-ld.1928401) Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de
Muss das Gesundheitssystem unsozialer werden, Andreas Gassen?19 mars 202600:36:37
Die gesetzliche Krankenversicherung steht unter Druck: steigende Beiträge, hohe Defizite, fehlende Reformen und ein System, das für viele Patientinnen und Patienten immer schwerer zugänglich wirkt. In dieser Folge von Machtspiel spricht Beatrice Achterberg mit Andreas Gassen über die zentralen Schwächen des deutschen Gesundheitssystems: versicherungsfremde Leistungen, zu viele Krankenhäuser, Bürokratie, stockende Digitalisierung und fehlende Steuerung beim Zugang zu Fachärzten. Es geht um die Frage, wo tatsächlich gespart werden kann, welche Reformen realistisch wären und warum politische Ankündigungen oft folgenlos bleiben. Gast: Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung Moderation: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Redaktion: Utz Dräger und Patricia Corniciuc [Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus - für nur 5 Euro](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Mehr zum Thema: [NZZ-Artikel zum Gesundheitssystem als tickende Zeitbombe](https://www.nzz.ch/der-andere-blick/krankenkassenbeitraege-in-deutschland-es-braucht-mehr-generationen-gerechtigkeit-ld.1918881) [Zahlen und Fakten zur aktuellen Lage im deutschen Gesundheitssystem (OECD-Profil)](https://www.oecd.org/content/dam/oecd/en/publications/reports/2025/12/country-health-profile-2025-country-notes_7e72146d/germany_51f2550b/a5911973-en.pdf) [Übersicht zru aktuellen Debatte um das deutsche Gesundheitssystem](https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/gesundheitssystem-warken-probleme-100.html) Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de
Wie politisch darf der dm-Chef sein, Christoph Werner?12 mars 202600:34:10
Der Chef der Drogeriemarktkette dm, Christoph Werner, spricht mit NZZ-Deutschland-Chefredaktor Florian Eder über die Landtagswahl in Baden-Württemberg, den Umgang von Wirtschaft und Politik mit der AfD und darüber, wie politische Vielfalt in einem großen Unternehmen funktioniert. Für Werner ist entscheidend, dass Politik sich stärker an den Bürgerinnen und Bürgern orientiert. „Wenn in einem Wettbewerb eine andere Partei stärker wird, ist es offensichtlich so, dass das eigene Konzept nicht mehr überzeugt“, sagt er. Ein Gespräch über Vertrauen in der Politik, Debattenkultur und die Frage, welche Rolle Unternehmen in gesellschaftlichen Diskussionen spielen. Gast: Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Drogeriemarktkette dm Moderation: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland Redaktion: Hanna Ender und Dominik Schottner [Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus - für nur 5 Euro](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Mehr zum Thema: [NZZ-Übersicht](https://www.nzz.ch/visuals/wahl-in-baden-wuerttemberg-2026-alle-ergebnisse-im-ueberblick-ld.1928175) über die Wahlergebnisse in Baden-Württemberg DM- und Rossmann-Chef diskutieren in der [ZDF-Sendung "Markus Lanz"](https://www.youtube.com/watch?v=OR4WsPEnHRA) über den Umgang mit der AfD Statt Bürgergeld: dm-Chef ist dafür, dass alle in Deutschland [1.200 Euro im Monat](https://www.fr.de/wirtschaft/dm-chef-1200-euro-buergergeld-sozialstaat-grundeinkommen-bedingungsloses-gehalt-zr-93695310.html?utm_source=chatgpt.com) bekommen „Große Reformen sind notwendig“, sagt dm-Chef Werner im [Gespräch mit Welt-TV](https://www.welt.de/wirtschaft/video69a0308e2cfe24517f7c9bdc/welt-talk-spezial-grosse-reformen-sind-notwendig-sagt-dm-chef-werner.html) Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de
Wo steht Deutschland im Iran-Krieg, Guido Steinberg?05 mars 202600:34:46
Der Krieg zwischen den USA, Israel und Iran eskaliert – doch welche Rolle spielt Deutschland dabei? In dieser Folge von "NZZ Machtspiel" spricht Bea Achterberg mit dem Nahostexperte Guido Steinberg darüber, welche Folgen der Konflikt für Berlin und Europa haben könnte. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die Bundesregierung zwischen Bündnissolidarität mit den USA, diplomatischem Druck und völkerrechtlichen Bedenken positioniert. Außerdem geht es um mögliche Auswirkungen auf Deutschland: steigende Sicherheitsrisiken, mögliche Terroranschläge iranischer Netzwerke und die Gefahr neuer Flüchtlingsbewegungen nach Europa. Steinberg erklärt zudem, warum Deutschland außenpolitisch kaum Einfluss auf die Entwicklung im Nahen Osten hat – und welche Rolle die SPD bei der Bewertung der Lage durch die Bundesregierung spielt. Gast: Guido Steinberg, Islamwissenschaftler und Terrorismusexperte der Stiftung Wissenschaft und Politik Moderation: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Produzenten: Hanna Ender und Utz Dräger Du findest Podcasts wie diesen super und möchtest noch mehr digitale Inhalte der NZZ für drei Monate testen? [Hol dir unser Probeabo](https://abo.nzz.ch/25077808-2/): Drei Monate zu je 5 Euro! Mehr zum Thema: Die NZZ sammelt ihre Berichterstattung zum Iran-Krieg [auf dieser Seite](https://www.nzz.ch/international/iran-krieg). Was ist der Plan von Donald Trump für diesen Krieg? Eine [hörenswerte Analyse im NZZ-Podcast "Geopolitik"](https://www.nzz.ch/podcast/iran-regimewechsel-aus-der-luft-eine-amerikanische-strategie-voller-widersprueche-ld.1927350). Wozu Guido Steinberg bei der [Stiftung Wissenschaft und Politik](https://www.swp-berlin.org/wissenschaftler-in/guido-steinberg) forscht. Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de
Retten Sie mit Provokation die Demokratie, Harald Martenstein?26 févr. 202600:37:02
In dieser Folge von "NZZ Machtspiel" spricht Beatrice Achterberg mit Harald Martenstein über sein Plädoyer gegen ein AfD-Verbot und darüber, was das für die Demokratie bedeutet. Martenstein hält ein Verbot der größten Oppositionspartei für "extremes Harakiri" und warnt vor "bürgerkriegsähnlichen Verhältnissen", wenn es doch passiere. Entscheidend sei, ob die Forderungen der AfD "legitim" seien – etwa eine strengere Migrationspolitik – und ob sie tatsächlich die Demokratie abschaffen wolle. Außerdem geht es um Martensteins Rede beim "Prozess gegen Deutschland", Cancel-Culture-Debatten und die Frage, ob der Meinungskorridor enger wird. Martenstein nennt Hausdurchsuchungen wegen zugespitzter Aussagen gegen Politiker "absurdes Theater" und plädiert für mehr Austausch zwischen politischen Lagern: "Wir brauchen wirklich Streit." Gast: Harald Martenstein, Kolumnist unter anderem bei "BILD" und "Welt am Sonntag" Moderation: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland Produzenten: Patricia Corniciuc und Dominik Schottner Foto Harald Marteinstein: Vadim Gerske Du findest Podcasts wie diesen super und möchtest noch mehr digitale Inhalte der NZZ für drei Monate testen? [Hol dir unser Probeabo](https://abo.nzz.ch/25077808-2/): Drei Monate zu je 5 Euro! Mehr zum Thema: Die Rede von Harald Martenstein zum [Nachlesen bei der NZZ](https://www.nzz.ch/feuilleton/der-kampf-gegen-rechts-ist-eigentlich-ein-kampf-gegen-die-demokratie-sagt-harald-martenstein-ld.1924727) Der komplette "Prozess gegen Deutschland" als [Video zum Nachschauen](https://www.youtube.com/watch?v=ywnRSvyiwCI) [Studie zur Meinungsfreiheit ](https://www.freiheit.org/de/deutschland/umfrage-zur-meinungsfreiheit-juengere-und-social-media-nutzer-fuehlen-sich-haeufiger)der Friedrich-Naumann-Stiftung Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de
Schafft die CDU mit Friedrich Merz jetzt die Wirtschaftswende, Thorsten Alsleben?19 févr. 202600:26:59
Deutschland steckt schon länger in einer deutlichen wirtschaftlichen Schwächephase – doch der von der Regierung angekündigte „Herbst der Reformen“ bleibt bislang aus. Warum kommt die Wirtschaftswende nicht voran? Und wie groß ist der Reformstau wirklich? Darüber spricht Beatrice Achterberg In dieser Folge von "Machtspiel" mit Thorsten Alsleben von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Sie diskutieren, welche Reformen wie groß sein müssten, wie streng Klimaziele sein sollten und warum die SPD aus der erfolgreichsten Wirtschaftsreform, der Agenda 2010, nicht gestärkt hervorging. Gast: Thorsten Alsleben, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft Host: Beatrice Achterberg, NZZ-Deutschland-Redaktorin Produzenten: Utz Dräger und Dominik Schottner Mehr zum Thema bei der NZZ: Der frühere Bundesfinanzminister [Peer Steinbrück spricht in "NZZ Machtspiel"](https://www.nzz.ch/podcast/wie-kann-sich-deutschland-reparieren-peer-steinbrueck-ld.1882309) darüber, wie der wirtschaftliche Aufbruch in Deutschland gelingen kann. Er war einer der sogenannten "Rentenrebellen" der CDU: der Bundestagsabgeordnete Pascal Reddig. In ["NZZ Machtspiel" erklärt er,](https://www.nzz.ch/podcast/bringen-die-jungen-das-rentenpaket-zu-fall-pascal-reddig-ld.1912406) wieso er die Rentenreform nicht unterstützte. Die fünf größten Probleme der deutschen Wirtschaft [in fünf Grafiken](https://www.nzz.ch/wirtschaft/die-deutsche-wirtschaft-steckt-weiterhin-in-der-krise-fuenf-grafiken-zum-ernst-der-lage-ld.1918223). Du willst noch mehr digitale Inhalte der NZZ hören und lesen?[ Probier`s drei Monate aus für nur 5 Euro je Monat!](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de
Ist Deutschland auf eine neue Weltordnung vorbereitet, Florian Hahn?12 févr. 202600:34:05
Das Jahr hat außenpolitisch unruhig begonnen: Die alte Ordnung bröckelt, Machtpolitik tritt offen zutage. Wie sich Deutschland in dieser Lage positioniert, darüber spricht Beatrice Achterberg mit Florian Hahn, seit Mai 2025 Staatsminister im Auswärtigen Amt. Die Weltordnung sei „under destruction“, Institutionen zerfielen, Großmächte handelten „egoistischer und rücksichtsloser“. Hahn sieht eine „Kumulation von Herausforderungen“ wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr und spricht von tektonischen Verschiebungen. Europa dürfe „nicht unter die Räder kommen“. Seine Antwort: Allianzen der Mittelmächte, auch über Europa hinaus – um Abhängigkeiten zu senken und strategische Spielräume zu erweitern. Wie das gelingen soll und was er von der Münchner Sicherheitskonferenz erwartet, erklärt Hahn in der neuen Folge von «NZZ Machtspiel». Gast: Florian Hahn, Staatsminister im Auswärtigen Amt Host: Beatrice Achterberg Produzenten: Utz Dräger und Hanna Ender Weitere Informationen zum Thema: [Was Staatsminister Hahn über das transatlantische Verhältnis denkt, könnt ihr hier lesen](https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/minister-hahn-csu-will-usa-in-transatlantischem-boot-halten,V8JoNye) [Den Report der Münchner Sicherheitskonferenz findet ihr hier:](https://securityconference.org/publikationen/munich-security-report/2026/) [Ein kurzes Portrait über Florian Hahn gibt es hier](https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/florian-hahn-staatsminister-csu-auswaertiges-amt-li.3243514) Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de
Stürzt Trump die Mullahs, Bijan Djir-Sarai?05 févr. 202600:31:41
Kommt der Umsturz im Iran – und warum setzen viele Iraner ihre letzte Hoffnung ausgerechnet auf Donald Trump? In dieser Folge von Machtspiel schätzt der frühere FDP-Generalsekretär und Aussenpolitisker Bijan Djir-Sarai die Lage im Iran ein. Die letzte Hoffnung für die Menschen im Iran sei Trump – weil es mit ihm, anders als mit den Europäern, keine Debatten ums Völkerrecht gebe. Bei Trump “kommt die Strafe von oben.”, so Djir-Sarai. Der im Iran geborene FDP-Politiker erklärt, warum ein Regimewechsel heute realistischer ist, als viele glauben. Die deutsche Öffentlichkeit kritisiert Bijan Djir-Sarai jedoch scharf: Während bei Gaza Hundertttausende demonstrieren, bleibt es beim Iran auffällig still. Für ihn kein Zufall, schwenkten doch Teile der Linken offen die Fahnen der Islamischen Republik – und verrieten damit ihren angeblichen Einsatz für Menschenrechte. Gast: Bijan Djir-Sarai, ehemaliger FDP-Generalsekretär und -Bundestagsabgeordneter Moderation: Beatrice Achterberg (NZZ) Produzentin: Patricia Corniciuc Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Weitere Informationen zum Thema: [Der "D-Day" und der Rücktritt von FDP-Generalsekretär Djir-Sarai 2024](https://www.tagesschau.de/eilmeldung/ruecktritt-djir-sarai-fdp-generalsekretaer-100.html ) [Portrait Bijan Djir-Sarai](https://www.zeit.de/2024/36/bijan-djir-sarai-fdp-ampelkoalition-iran-kindheit) [Mullahs töteten geschätzt 30.000 Demonstranten in zwei Tagen ](https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/iran-ministerium-bericht-spricht-von-30-000-toten-in-zwei-tagen-6975bfde707d4aa20758060e) [Überprüfte aktuelle Opferzahlen](https://www.en-hrana.org/) [Der Schah, St. Moritz und seine besondere Beziehung zur Schweiz](https://www.nzz.ch/gesellschaft/der-zufluchtsort-des-schahs-die-oase-in-den-bergen-die-winterresidenz-die-directrice-und-der-koenig-der-schah-die-kaiserin-und-die-directrice-ld.1922726)
Wer soll Sie wählen, Frauke Petry?29 janv. 202600:36:49
Was bedeutet politische Freiheit im Deutschland der Gegenwart – und ist der Staat zu ausufernd geworden? In dieser Folge von Machtspiel, dem Politik-Podcast von NZZ und Brost-Stiftung, spricht Beatrice Achterberg mit Frauke Petry über ihre Kritik an staatlicher Regulierung, den deutschen Sozialstaat und die Rolle von Eigenverantwortung und Marktwirtschaft. Petry beschreibt Deutschland als Land, in dem aus ihrer Sicht staatliche Eingriffe stetig zunehmen – von Arbeitsmarkt und Wirtschaft über Energiepolitik bis hin zur Meinungsfreiheit. Sie erläutert, warum sie mit der Neugründung "Team Freiheit" bewusst einen Gegenentwurf zu etablierten Parteien verfolgt und welche Lehren sie aus früheren Parteigründungen zieht. Gast: Frauke Petry, ehemalige Parteivorsitzende von AfD und Blauer Partei, Mitgründerin von Team Freiheit Moderation: Beatrice Achterberg (NZZ) Produzenten: Patricia Corniciuc & Dominik Schottner Foto: Nadja Wohlleben Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Weitere Informationen zum Thema: [Pioneer-Analyse des Zusammenhangs von FDP und Team Freiheit](https://www.thepioneer.de/originals/others/articles/liberalismus-fdp-auswandert-duerr-lindner-fuehrung) [NZZ-Analyse zu den Hintergründen des Javier-Milei-Instituts, dem Team Freiheit nahesteht](https://www.nzz.ch/international/liberale-gruenden-in-deutschland-das-javier-milei-institut-wer-steckt-dahinter-und-was-haben-sie-vor-ld.1915813) [Vorschläge der Kommission zur Sozialstaatsreform](https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/reform-sozialstaatskommision-2404220)
Was haben Sie gegen Reichtum, Philipp Türmer?22 janv. 202600:36:50
Der Juso-Chef Philipp Türmer will Vermögen umverteilen. Deutschland sei kein Land mehr, in dem sich Leistung lohne, Ungleichheit bedrohe die Demokratie. Deshalb fordert er höhere Steuern auf Erbschaften und Vermögen. Im Gespräch mit Beatrice Achterberg erklärt er, warum er Milliardären misstraut und die SPD zurück zur Verteilungsfrage führen will. Gast: Philipp Türmer, Politiker (Jusos) Host: Beatrice Achterberg Produzenten: Patricia Corniciuc & Dominik Schottner Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de Foto: Julia Sang Nguyen Weitere Informationen zum Thema: [Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. ](https://abo.nzz.ch/25077808-2/ ) [Video: Junge Union, Jungliberale, Junge Grüne und Juge Linke grillen Philipp Türmer](https://www.youtube.com/watch?v=qWBG1Sa6kcg) [NZZ-Artikel über die Erbschaftssteuer-Pläne der SPD](https://www.nzz.ch/wirtschaft/das-system-vom-kopf-auf-die-fuesse-stellen-die-spd-will-eine-neue-erbschaftssteuer-ld.1919778) [Warum NZZ-Redaktor Malte Fischer findet, die Erbschaftssteuer müsse abgeschafft werden.](https://www.nzz.ch/der-andere-blick/die-erbschaftssteuer-muss-nicht-reformiert-sondern-abgeschafft-werden-ld.1920037)
Haben Sie Angst vor einem grossen Krieg in Europa, Klaus von Dohnanyi?18 déc. 202500:43:35
Klaus von Dohnanyi gehört zu den profiliertesten Stimmen der deutschen Nachkriegspolitik - ein Politiker, der nie aufgehört hat, sich einzumischen. In dieser Folge von "Machtspiel" spricht Benedict Neff mit ihm darüber, wieso er nie Kanzler wurde, wieso er glaubt, dass Friedrich Merz nach Moskau reisen sollte und warum seine Zeit an US-amerikanischen Universitäten die schönste seines Lebens war. Gast: Klaus von Dohnanyi, Politiker (SPD) Host: Benedict Neff Produzenten: Hanna Ender & Dominik Schottner Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de Foto: Julia Sang Nguyen Weitere Informationen zum Thema: [Neugierig auf die NZZ geworden? Hier geht es zum Probeabo!](https://abo.nzz.ch/25072651_031579/?utm_source=google_ads&utm_medium=sea&utm_campaign=nzzde_paidmedia_25077249_search_brandsa&utm_placement=search_results&gad_source=1&gad_campaignid=22316833831&gbraid=0AAAAA-7q_78NUhLkjj0Ba9_62p2aGfGlz) [Krieg oder Frieden - das neue Buch von Klaus von Dohnanyi und Erich Vad](https://westendverlag.de/Krieg-oder-Frieden-Deutschland-vor-der-Entscheidung/2332) [NDR-Porträt von Klaus von Dohnanyi](https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/Klaus-von-Dohnanyi-Hanseatisch-meinungsstark-und-engagiert,klausvondohnanyi101.html#:~:text=Irritierende%20Aussagen%20%C3%BCber%20Russlands%20Krieg,gegen%20die%20Ukraine) [NZZ-Interview mit Klaus von Dohnanyi über Renationalisierung der Politik (2022)](https://www.nzz.ch/international/mehr-entspannung-wagen-interview-mit-klaus-von-dohnanyi-ld.1675261)
Warum sollte es strafbar sein, Sex zu kaufen, Huschke Mau?11 déc. 202500:37:36
Wer Sex kauft, verletzt die Würde eines anderen Menschen, sagt Huschke Mau. Sie setzt sich dafür ein, Prostitution in Deutschland zu verbieten und Freier zu bestrafen. Warum ihrer Ansicht nach niemand freiwillig seinen Körper verkauft, erklärt die Geisteswissenschaftlerin, Aktivistin und ehemalige Prostituierte im Gespräch mit NZZ-Redaktorin Beatrice Achterberg. Gast: Huschke Mau, Aktivistin, Geisteswissenschaftlerin, Ex-Prostituierte Host: Beatrice Achterberg Produzenten: Patricia Corniciuc & Hanna Ender Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de Shownotes: [Blog von Gast Huschke Mau ](https://huschkemau.de/) [Statistik zu Prostitution in Deutschland](https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/07/PD25_240_228.html) Ende 2024 waren in Deutschland 32.300 Prostituierte gemeldet, davon 83% nichtdeutscher Herkunft. Schätzungen gehen davon aus, dass es in Wirklichkeit bis zu 10 Mal so viele Prostituierte gibt. Legale Prostitution nehme ab, illegale nehme zu, sagen Organisationen, die Prostituierten in Not helfen. [Mehr Prostituierte in Deutschland angemeldet](https://www.zeit.de/news/2025-07/03/mehr-prostituierte-in-deutschland-angemeldet) [Im Rotlichtmilieu gibt es einen großen Graubereich](https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schneller-schlau/prostitution-diesen-grossen-graubereich-gibt-es-im-rotlichtmilieu-110442646.html)
Wie viel Zeit hat die SPD noch, Wolfgang Schmidt?04 déc. 202500:43:15
Lange im Zentrum der Macht, jetzt im politischen Abklingbecken unterwegs: Wolfgang Schmidt, einst Kanzleramtschef unter Olaf Scholz und Dompteur der "Ampel", blickt mit Sorge auf die derzeitige Bundesregierung aus Union und seiner Partei, der SPD. Da seien "Parteien gezwungen, miteinander zu koalieren, die nicht wirklich Lust aufeinander haben". Über die vielen Jahre seiner SPD in der Regierung, sagt Schmidt, sei bei einigen vielleicht der Eindruck entstanden, die "flammende, glutrote Fahne" der Partei habe sich zu einem "lappigen Orange" verwandelt. Trotzdem bleibt er Optimist: Die SPD werde wieder über 20 Prozent kommen, weil sie eine Partei sei, "die versucht, den Laden zusammenzuhalten". Gast: Wolfgang Schmidt, Ex-Kanzleramtschef (SPD) Host: Beatrice Achterberg Produzenten: Utz Dräger & Dominik Schottner Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de Foto: Bundesregierung/S. Kogler Weitere Informationen zum Thema: [NZZ-Kommentar zur Lage der SPD](https://www.nzz.ch/der-andere-blick/die-spd-ist-zu-einer-traurigen-gestalt-geworden-ihre-irrfahrt-belastet-das-ganze-deutsche-parteiensystem-ld.1913475) [SPIEGEL-Porträt von Wolfgang Schmidt (€)](https://www.spiegel.de/politik/deutschland/wolfgang-schmidt-jetzt-muss-der-oberste-scholz-verteidiger-fuer-sich-selbst-kaempfen-a-5a235617-0d2d-47bf-b003-f716e61a2500?giftToken=3b617d6e-f7b0-45e8-b2ad-296aaae95205) [Wolfgang Schmidt bei Paul Ronzheimer über Stimmenverluste der SPD an die AfD](https://www.youtube.com/watch?v=2gb4VdIxcAs)
"250 Dollar" startet - Die neue Podcast-Serie der NZZ29 nov. 202500:01:49
Stell dir vor, ein Bekannter von dir wird gefangengenommen. Die Entführer verlangen Lösegeld. Würdest du ihn freikaufen? Und wieviel würdest du bezahlen? Diese Fragen stellt sich NZZ-Autor und Podcast-Host Alex Spoerndli, nachdem er bei Recherchen Christian kennen gelernt hat. Christian lebt in Nigeria, träumt aber von einem besseren Leben in Europa. Über die Sahara und Libyen will er die Mittelmeerküste erreichen. Monatelang hört Alex nichts mehr von Christian – dann erfährt er: Christian wurde in Libyen von Menschenhändlern gefangen genommen. Und die fordern Lösegeld. Die fünfteilige Podcast-Serie «250 Dollar – Wie ich einen Menschen freikaufe» von der NZZ, produziert in Zusammenarbeit mit der Brost-Stiftung, erzählt die wahre Geschichte dieser Geiselhaft. Eine investigative Story über das Geschäft mit der Migration, Macht und Menschlichkeit – erzählt anhand der echten Sprachnachrichten der Schmuggler. Host: Alex Spoerndli Abonnier unseren Channel, wenn du keine Folge verpassen möchtest. Fragen, Hinweise und deine Gedanken zur neuen Serie kannst du uns gerne per Mail schicken: 250dollar@nzz.ch
Henryk M. Broder: «Es ist mein Grundrecht, den Staat zu delegitimieren.»27 nov. 202500:38:09
Aus Sicht des Publizisten Henryk M. Broder ist Deutschland auf dem besten Wege, ein «extremer Ordnungsstaat» zu werden, der seinen Bürgern detailliert vorschreibt, wie sie zu leben haben. Im Gespräch mit NZZ-Auslandchef Benedict Neff spricht er über Meldestellen und die Brandmauer - und erklärt, warum er trotzdem ein Patriot bleibt. Heutiger Gast: Henryk M. Broder, Autor Host: Benedict Neff Produzentin: Patricia Corniciuc & Hanna Ender Foto: Martin U. K. Lengemann / WELT Weitere Informationen zum Thema: [Umgang mit der AfD: „Meinungsfreiheit gilt auch für falsche Ansichten, auch für gefährliche Ansichten“](https://www.welt.de/politik/deutschland/video255362218/Umgang-mit-der-AfD-Meinungsfreiheit-gilt-auch-fuer-falsche-Ansichten-auch-fuer-gefaehrliche-Ansichten.html) [Die beiden meinungsstarken Publizisten Henryk M. Broder und Reinhard Mohr machen sich über die Ampel-Politik lustig. Doch die Argumentation hat einen Haken](https://www.sueddeutsche.de/politik/ampel-koalition-bundesregierung-henryk-m-broder-reinhard-mohr-durchs-irre-germanistan-rezension-1.6212464) [Diese Rede hielt Henryk M. Broder vor der AfD-Fraktion](https://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article187962993/Henryk-M-Broders-Rede-vor-der-AfD-Bundestagsfraktion.html) [Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad über ihre langjährige Freundschaft, was sie verbindet – und was sie nach dem 7. Oktober 2023 trennt](https://www.juedische-allgemeine.de/israel/es-findet-ein-genozid-statt-israel-muss-sich-gegen-den-terror-der-hamas-wehren/?q=Broder) Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem «NZZ Briefing». Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren unter go.nzz.ch/briefing
Bringen die Jungen das Rentenpaket zu Fall, Pascal Reddig?20 nov. 202500:28:24
Seit Monaten ringt Kanzler Merz mit der SPD um eine Rentenreform. Nun ist sie fertig. Doch ausgerechnet ein CDU-Rebell droht, das Gesetz im Bundestag scheitern zu lassen. Im Gespräch mit der NZZ-Deutschland-Redaktorin Beatrice Achterberg erklärt der CDU-Abgeordnete Pascal Reddig, warum er so nicht für das Rentenpaket stimmen kann. Host: Beatrice Achterberg Redaktion & Produktion: Patricia Corniciuc & Hanna Ender Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de **Shownotes** [Rentenversicherung dominiert Bundeshaushalt: Fast jeder vierte Euro fließt in die Rente](https://www.versicherungsbote.de/id/4946333/Rentenversicherung-dominiert-Bundeshaushalt-Fast-jeder-vierte-Euro-fliesst-in-die-Rente/) [Dieser CDU-Politiker aus dem MKK bietet Kanzler Merz im Rentenstreit die Stirn](https://www.gnz.de/lokales/main-kinzig-kreis/stadt-hanau/cdu-politiker-pascal-reddig-aus-hanau-bietet-kanzler-merz-im-rentenstreit-die-stirn-T3L3LXCNRJGRNDU3FUNFL3H7LU.html#:~:text=Der%20Hanauer%20betrat%20nach%20Merz,das%20das%20Bundeskabinett%20gebilligt%20hat) [Kommentar von Host Beatrice Achterberg zum Rentenstreit](https://www.nzz.ch/international/wenn-friedrich-merz-den-streit-ums-rentenpaket-nicht-loesen-kann-haengt-seine-koalition-am-seidenen-faden-ld.1912081)
«Die Angst vor der AfD ist irrational» 13 nov. 202500:37:01
Der Politologe Eckhard Jesse sieht die deutsche Demokratie nicht von rechts bedroht. Im Gespräch mit dem NZZ-Deutschland-Chef Marc Felix Serrao erklärt er, warum die politische Mitte mehr Vertrauen in die Stabilität des Systems haben sollte. Eine Gefahr liegt für ihn allerdings im reflexartigen «Kampf gegen rechts», der vor allem für Intellektuelle in Deutschland zum guten Ton gehöre. Host: Marc Felix Serrao Redaktion & Produktion: Utz Dräger, Patricia Corniciuc Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de **Shownotes** [Kommentar von Host Marc Felix Serrao zur Antifa-Gewalt](https://www.nzz.ch/der-andere-blick/nein-liebe-gruene-und-sozialdemokraten-antifa-ist-nicht-antifaschismus-ld.1910203) [BSW und Bundestagswahl: Der Wahlkrimi ist noch nicht aus](https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/hoersaal/das-bsw-und-die-bundestagswahl-der-wahlkrimi-ist-noch-nicht-aus-accg-110665709.html) [Gewalttaten gegen Politiker haben zugenommen - besonders gegen die AfD](https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1105256)
Hat die CDU wirklich ihre Mitte verloren, Ruprecht Polenz?06 nov. 202500:33:22
Er war CDU-Generalsekretär, Außenpolitiker und ist heute einer der lautesten Stimmen der innerparteilichen Selbstkritik: Ruprecht Polenz will, dass die Union ihre Mitte wiederfindet. Gemeinsam mit Mitstreitern hat er die Plattform _Compass Mitte_ mitbegründet – als Weckruf an die eigene Partei. In "Machtspiel" erklärt Polenz, warum er die CDU programmatisch zu eng aufgestellt sieht, weshalb das "C“ im Parteinamen mehr bedeuten müsse als Tradition und warum er jede Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch ablehnt. Er warnt: Die Debatte um die Brandmauer sei zu oberflächlich. „Wir reden immer über die Brandmauer“, sagt Polenz, „aber wir sollten über das Feuer sprechen, vor dem sie schützen soll.“ Ein Gespräch über Sprache, Verantwortung und die Frage, wie die CDU wieder Volkspartei der Mitte werden kann. Host: Beatrice Achterberg Redaktion & Produktion: Dominik Schottner Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de **Shownotes** [Kommentar von Host Beatrice Achterberg zum Umgang der CDU mit der AfD](https://www.nzz.ch/der-andere-blick/ein-neuer-umgang-der-cdu-mit-der-afd-ist-ueberfaellig-doch-das-wird-schmerzhaft-fuer-die-partei-ld.1907390) [Essay über den Wert der Brandmauer in Europa](https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/559041/von-nutzen-und-nachteil-der-brandmauer/) [Studie über die Frage, wie Populisten davon profitieren, wenn andere Parteien sich an sie anpassen](https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S004727272400207X)
Wollen Sie die CDU zerstören, Alexander Gauland?30 oct. 202500:46:26
Er trat nach vierzig Jahren aus der CDU aus und gründete die AfD. Jetzt hat Alexander Gauland ein Buch geschrieben – über sich. Seine "Vogelschiss"-Aussage bezeichnet er als Fehler, und die Russlandfreunde in der AfD ermahnt er: Die Nato-Mitgliedschaft sei für Deutschland unabdingbar. Friedrich Merz, so unterstellt Gauland, wolle zurück zur alten Ordnung. "Aber er hat nicht die Kraft, sich durchzusetzen." Gauland würde sich eine Zusammenarbeit mit der CDU wünschen und stellt klar: "Wir wollen die CDU nicht zerstören, wie Herr Merz behauptet." Privat sei ihm sein Weg von der CDU zur AfD teuer zu stehen gekommen. Freunde, Familie, Zugehörigkeit – vieles sei verloren gegangen. "Aber ich glaube, dass ich etwas Richtiges gemacht habe." Ein Gespräch mit dem Auslandschef der NZZ, Benedict Neff, über Verluste, Überzeugungen und den Preis der Politik. Host: Benedict Neff, Chef des Auslandsressorts der NZZ Gast: Politiker Alexander Gauland Produzenten: Utz Dräger & Dominik Schottner Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de **Shownotes** [NZZ-Porträt von Benedict Neff über Alexander Gauland](https://www.nzz.ch/feuilleton/gauland-beendet-seine-karriere-sein-vermaechtnis-ist-das-vogelschiss-zitat-ld.1851265) [ZEIT-Porträt über Alexander Gauland (€)](https://www.zeit.de/2021/12/alexander-gauland-afd-parteifuehrung-lebensgeschichte-krise) [NZZ-Akzent über die Einstufung der AfD als gesichert rechtsextrem](https://www.nzz.ch/podcast/rechtsextreme-afd-kommt-jetzt-das-verbot-der-partei-nzz-akzent-ld.1882718)
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