Ich bin Aylin, Anfang 30, Biologin, somatische Beraterin, Yogalehrerin, Künstlerin & DJ. Ich glaube, alles im Leben ist irgendwie ein "neverending process" & genau darüber möchte ich reden. Mit unterschiedlichen Themen, die mich & euch beschäftigen, tauchen wir tief ein. Dabei ist es mir wichtig, einen Blickwinkel auf Persönlichkeitsentwicklung anzubieten, der weder mit Druck, noch mit neoliberalen Takes à la "du kannst alles schaffen, wenn nur dran glaubst", arbeitet. Ich freue mich auf Austausch, spannende Gespräche und eine wachsende Community.
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Données mises à jour le 04/07/2026
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Wir sprechen oft über Erholung, als wäre sie etwas, das man sich „verdienen“ muss: nach getaner Arbeit, im Urlaub, am Wochenende. Aber was, wenn genau dieses Denken uns davon abhält, wirklich zu regenerieren?
In dieser Folge geht es um die Idee von Erholung jenseits der Leistung. Darum, warum klassische Konzepte wie „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ uns genauso festhalten können wie der neoliberale Gegenentwurf vom „Workation-Life“ auf Bali. Beides sind Strategien, die Erholung an Bedingungen knüpfen – und genau das macht sie so anstrengend.
Ich spreche darüber, warum Ruhe sich manchmal komisch oder sogar stressig anfühlt, was dabei im Nervensystem passiert, und wie wir lernen können, Entspannung nicht als Mittel zum Funktionieren zu sehen, sondern als Teil des Lebens selbst. Zwischen grauen Zonen, kleinen Aha-Momenten und der Frage: Wie fühlt sich echte Ruhe an, wenn sie nicht geplant ist?
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Getting Whimsy – Raus aus dem Erwachsenensumpf
samedi 18 octobre 2025 • Durée 01:00:11
In dieser Folge spreche ich über das Erwachsensein – und wie leicht man dabei in einen Sumpf aus Pflichten, Arbeit und Ernsthaftigkeit geraten kann. Ich teile mit euch meinen eigenen Prozess: Wie ich versuche, mein Leben so zu gestalten, dass es nicht nur funktioniert, sondern sich auch lebendig anfühlt.
Ich spreche darüber, warum Leichtigkeit, Verspieltheit und Sinnlichkeit kein Luxus sind, sondern essenziell für ein reguliertes Nervensystem – und wie Kreativität und kindliche Freude helfen können, wieder mehr Weichheit, Präsenz und Verbindung ins Leben zu bringen.
Eine Einladung, kleine Freuden wieder zuzulassen – und ein bisschen aus dem Sumpf auszusteigen.
Quellen & Studien:
Proyer, R. T. (2012). Examining playfulness in adults: Testing its correlates with personality, positive psychological functioning, goal aspirations, and multi-methodically assessed ingenuity.Journal of Play in Adulthood.
Conner, T. S. et al. (2018). Being Creative Makes You Happier: The Positive Effect of Creativity on Subjective Well-Being.International Journal of Environmental Research and Public Health, 18(14), 7244.
Creative Health Review (2023). Creativity and Mental Health: Evidence Review.East Sussex Public Health.
Arxiv (2025). Regenerating daily routines using local natural materials: Exploring the effects of nature-based creativity on well-being.
Proyer, R. T. (2017). Playfulness and Well-being: A Review of the Literature and an Agenda for Future Research.The European Journal of Humour Research.
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Allies, Herzschmerz & Vögel füttern – eure Fragen
samedi 4 octobre 2025 • Durée 58:46
In dieser Q&A-Folge beantworte ich wieder eure Fragen – ehrlich, persönlich und mit ein bisschen Alltagschaos. Zum Start spreche ich nochmal über die letzte Folge zu meiner Rassismuserfahrung und darüber, wie viele schöne Reaktionen von euch kamen. Ich teile auch, was ich mir von Allies wünsche – und warum es so wichtig ist, nicht in der Freeze-Starre zu bleiben, sondern etwas zu sagen, wenn wir Rassismus bezeugen.
Außerdem geht’s um:
meinen Balkon und wie ich ihn vogelfreundlich vorbereite
wie viel und wie flexibel ich als Selbstständige arbeite
Instagram als Arbeitsgrundlage und was daran schön, stressig oder tricky ist
was bei Herzschmerz helfen kann
wie ich Journaling für mich nutze
Danke für eure Fragen und viel Spaß mit der Folge!
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Zwischen zwei Kulturen: Zugehörigkeit, Scham & Alltagsrassismus
samedi 20 septembre 2025 • Durée 52:37
Wichtig: Ich beschreibe meine Erfahrungen und Gefühle zu dem Thema - nicht die allgemeinen.
Diese Folge war für mich keine leichte. Es geht um ein Thema, das für mich mit viel Anspannung verbunden ist: Aufwachsen mit zwei Kulturen und mit Alltagsrassismus. Ich erzähle von meinen eigenen Erfahrungen, auch von den Gedanken wie „Vielleicht übertreibe ich – andere hatten es schlimmer“, die viele von uns kennen und die selbst Teil der Erfahrung sind.
Auch wenn es für mich herausfordernd war, diese Folge aufzunehmen, glaube ich, dass genau darin ihre Kraft liegt. Es geht nicht um fertige Antworten, sondern darum, offen zu zeigen, was Alltagsrassismus mit uns macht – körperlich, emotional und in Bezug auf Identität. Vielleicht erkennst du dich in Teilen wieder, vielleicht bekommst du neue Impulse oder einfach ein Stück mehr Verständnis für diese Erfahrung.
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Akzeptanz ist kein Aufgeben – sondern ein sanftes Weichwerden. In dieser Folge teile ich, warum radikale Akzeptanz so kraftvoll ist, wie sie unser Nervensystem beruhigen kann und warum Selbstmitgefühl für mich ein echter Game Changer geworden ist. Ich erzähle von meinen eigenen Erfahrungen, erkläre den Unterschied zu Resignation und Selbstmitleid und spreche darüber, wie wir auch auf körperlicher Ebene durch Bilder, Weichheit und Selbstfreundlichkeit Sicherheit vermitteln können. Eine Einladung, dir selbst sanft zu begegnen – gerade in Momenten, in denen es nicht so leicht ist.
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In dieser Folge spreche ich darüber, wie Selbstoptimierung und ständige Selbstreflexion unser Nervensystem belasten können. Ich teile meine persönlichen Erfahrungen und zeige, warum es so leicht passieren kann, dass wir in einen dauerhaften „Ich muss an mir arbeiten“-Modus rutschen – selbst in Bereichen, die eigentlich für unsere Selbstfürsorge gedacht sind. Wir schauen uns an, wie die Selbsthilfe- und Wellness-Industrie funktioniert, warum sie oft vertikalistisch geprägt ist, und was es für unser Nervensystem bedeutet, wenn wir immer höher hinaus wollen statt uns horizontal zu entfalten. Außerdem gebe ich Impulse, wie wir Weiterentwicklung sanfter gestalten können – mit mehr Pausen, Integration und dem Bewusstsein, dass wir schon jetzt genug sind.
Viel Spaß mit der Folge - Wir hören uns dann im September wieder zur 2. Staffel. 🌸
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In dieser Sonderfolge erwartet dich eine elfminütige Mini-Routine zur Regulation deines Nervensystems – ganz ohne Bewegung, aber mit feinen Impulsen aus der Interozeption, Propriozeption und bewussten Reizwahrnehmung. Eine Einladung, dir im Alltag mehr Sicherheit zu schenken – durch Kontakt, Spürbewusstsein und sanfte Präsenz.
Für unsere kleine Sommer-Relflektionspause möchte ich euch damit ein kleines praktisches Tool an die Hand geben: als Erinnerung daran, dass du nicht immer etwas lösen oder verändern musst, um dich sicherer zu fühlen.
Diese Routine ersetzt keine tiefgreifende therapeutische Arbeit und wird keine jahrelangen Muster auflösen – aber sie kann dich dabei unterstützen, regelmäßig in Kontakt mit dir zu kommen und deinem Körper neue Erfahrungen zu ermöglichen. Für mehr Handlungsspielraum im Alltag, weniger Reaktivität – und mehr Regulation, die wirklich spürbar wird.
Diese Folge ist etwas anders als sonst - ich folge einem Bauchgefühl, was mir sagt, dass wir gerade vielleicht eine kleine Pause der tiefen Selbstreflexion brauchen. Denn auch wenn ich im Podcast immer vermitteln möchte, dass wir nicht ständig etwas an uns fixen müssen, bleibt es nicht aus, dass diese Art von Content einen dazu einlädt, sich selbst zu reflektieren und zu analysieren. Und deswegen gibt es in den Sommer-Folgen eine etwas andere Mischung. Keine Deep-Dive-Themen-Folgen, dafür ehrliche Updates, Gast-Folgen und Buch- und Musiktipps. In dieser Folge wollte ich ein bisschen über Schlafprobleme reden, ohne mehr Druck zu kreieren. Also keine Sorge, es geht nicht um Schlafhygiene, sondern um meinen Umgang, den ich damit gefunden habe.
Falls ihr mal Gast im Podcast sein wollt, schreibt mir eine kurze Vorstellung von euch und einem Thema, über das ihr mal mit mir reden wollt an hi@aylin-ogus.de mit dem Betreff "Podi".
Sicherheit, Halt & Vertrauen im Körper - Ich muss nicht warten, bis alles gut ist
samedi 5 juillet 2025 • Durée 01:20:18
Sich sicher fühlen im Körper und mit den eigenen Emotionen – auch wenn das Leben unsicher bleibt In dieser Folge teile ich persönliche Erfahrungen und Gedanken dazu, wie sich Sicherheit im Körper anfühlen kann – auch wenn Schmerz, Angst oder Unsicherheit da sind. Ich spreche darüber, wie ich aufgehört habe, darauf zu warten, dass alles gut ist – und stattdessen ein tiefes Vertrauen entwickelt habe: Ich muss nicht alles alleine schaffen, aber ich kann halten, was kommt. Außerdem geht es um körperlich erfahrbare Sicherheit, wie sie auch bei chronischer Erkrankung, Schmerz oder Panik möglich wird, warum Co-Regulation so wichtig ist, und was es heißt, mit dem zu arbeiten, was gerade sicher genug ist. Eine Folge für alle, die in sich selbst einen verlässlichen Ort finden wollen – auch (und gerade) dann, wenn das Leben wackelt.
Eigentlich sollte diese Folge eine reine Q&A-Folge werden, aber stattdessen ist es auch ein ehrliches Update geworden. Ich spreche darüber, wie ich mit Gleichzeitigkeit umgehe – persönliche Tiefpunkten, globale Überforderung und die Leere nach einem intensiven Projekt. Es geht darum, sich selber in den Arsch zu treten und um Strategien, die mich wieder stabilisieren, ohne die Realität zu verdrängen.
Wie geht man mit dem Spannungsfeld zwischen dem eigenen Leben und den Krisen der Welt um? Realität, dass ich hier sitze und den Vögeln zuhöre, während viele Menschen Angst um ihr Leben haben müsse. Ich habe keine Lösung dafür – aber ich teile, wie ich damit umgehe und beantworte noch ein paar Fragen aus der Community.
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