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Explorez tous les épisodes du podcast Neustart
Plongez dans la liste complète des épisodes de Neustart. Chaque épisode est catalogué accompagné de descriptions détaillées, ce qui facilite la recherche et l'exploration de sujets spécifiques. Suivez tous les épisodes de votre podcast préféré et ne manquez aucun contenu pertinent.
| Titre | Date | Durée | |
|---|---|---|---|
| Trailer | 22 Aug 2025 | 00:01:11 | |
ab dem 11.9. – auf www.zeit.de/neustart und überall, wo es Podcasts gibt
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| Apple macht sich dünn | 11 Sep 2025 | 00:29:59 | |
Traditionell stellt Apple im September seine neuen Geräte vor – selten
aber gab es so viel neue Hardware wie in diesem Jahr: Das bisher dünnste
iPhone jemals, genannt iPhone Air; ein neues Design für iPhone Pro und
Pro Max mit längerer Batterielaufzeit und Warnfarbe; und ein neuer,
widerstandsfähiger Bildschirm fürs Standard-iPhone. Apple Watches sollen
künftig vor Bluthochdruck warnen, die AirPods Pro verbessertes
Noise-Cancelling bekommen.
Um künstliche Intelligenz (KI) ging es dagegen in der Keynote kaum. Das
ist ungewöhnlich im Jahr 2025, da viele andere Techfirmen nur noch von
KI zu reden scheinen. Warum schlägt Apple einen anderen Weg ein?
Verspielt es damit seinen Erfolg? Und kann der Fokus auf Hardware und
Design aufgehen? Meike Laaff und Henrik Oerding diskutieren in der
ersten Folge von Neustart, dem neuen Digitalpodcast der ZEIT, was diese
Keynote für Kunden und den Konzern bedeutet.
Oerding berichtet direkt aus der Apple-Firmenzentrale in Cupertino von
den wichtigsten Ankündigungen. Und er verrät, was er vom neuen iPhone
Air hält, das er schon in der Hand hatte.
Außerdem im Podcast: Henrik Oerding steigt ins Rabbithole der viralen
Eismaschinen – und ist trotz After-Eight-Eis nicht vollends begeistert
(seinen ausführlichen Test finden Sie hier). Die beiden Hosts sprechen
auch über chinesische Dominanz auf der IFA und die Klage eines
ehemaligen WhatsApp-Sicherheitschefs gegen Meta.
Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an
neustart@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast Neustart ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff
mit ihren Kolleginnen und Kollegen ab sofort Woche für Woche ein, was
gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt
bedeutet. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge.
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| Was, wenn Trump den Schalter umlegt? | 11 Sep 2025 | 00:30:16 | |
Unternehmen, Behörden und Privatleute verwenden in Europa sehr, sehr
häufig digitale Dienste und Gadgets aus den USA: Ohne das
Bürosoftware-Paket von Microsoft, die Smartphone-Betriebssysteme von
Apple oder Google, die Cloud von Amazon oder die KI von OpenAI würde in
der EU kaum etwas funktionieren.
All das hat US-Präsident Donald Trump jetzt als politischen Druckpunkt
identifiziert – und droht immer mal wieder direkt oder indirekt damit,
Europa den Zugang zu digitalen Technologien zu drosseln oder gar zu
blockieren. Im Fall des ehemaligen Chefanklägers des Internationalen
Strafgerichtshofs in Den Haag ließen sich erste Folgen davon sehen.
Viele in Europa finden: Es ist höchste Zeit, sich technisch weniger
abhängig von den USA zu machen – oder, wie es Fachleute gerne
formulieren: digital souverän zu werden. Nur wie könnte ein Weg dorthin
aussehen? Warum ist es gar nicht so einfach, sich von heute auf morgen
unabhängiger von den USA zu machen? Und: Was müsste dafür passieren?
Diese Fragen diskutiert Moderator Henrik Oerding in der zweiten Folge
des neuen ZEIT-Digitalpodcasts "Neustart" mit Meike Laaff,
Digitalredakteurin der ZEIT. Außerdem mit dabei: ein kleines Hörquiz mit
zu lange nicht mehr gehörten Neustartsounds von Technikgeräten aus
längst vergangenen Tagen und zwei News aus unserem "Arbeitsspeicher" –
der Nachrichtenrubrik des Podcasts.
Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an
neustart@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast "Neustart" ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ab sofort Woche für Woche ein,
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| Metas neue smarte Brillen: Guck mal, ohne Hände! | 18 Sep 2025 | 00:40:56 | |
Smarte Brillen können fotografieren und Musik abspielen, manche dank
einer künstlichen Intelligenz (KI) gar Gegenstände
erkennen. Facebook-Mutterkonzern Meta ist mit den Meta Ray-Ban der
Marktführer bei den Smart Glasses. Auf der firmeneigenen Konferenz Meta
Connect im Silicon Valley hat das Unternehmen nun gleich drei neue
Modelle der Brille vorgestellt: eines für den Alltag, eines für Sportler
– und eine technisch besonders ambitionierte Variante, die "Meta Ray-Ban
Display".
Die sieht aus wie eine normale Brille, hat aber in ihren Gläsern ein
Display eingebaut, auf dem man etwa Navigationsanweisungen oder Fotos
sehen kann. Dazu wird die Brille mit einer neuartigen Technik gesteuert:
einem Armband, das die Muskelbewegungen des Trägers erfasst, so dass
selbst kleine Fingerbewegungen aufgezeichnet werden können. Ist das etwa
die Zukunft?
ZEIT-Redakteur Henrik Oerding ist in Metas Firmenzentrale im Silicon
Valley, wo er die neuen Brillen bereits ausprobiert hat. In Neustart,
dem Digitalpodcast der ZEIT, erzählt er Moderatorin Meike Laaff, wie
sich die Brillen in seinem ersten Test geschlagen haben,
welche Datenschutzprobleme es gibt – und ob sie sich nun endlich
durchsetzen werden.
Außerdem in dieser Folge: was sich von Traktoren über künstliche
Intelligenz lernen lässt, warum Apple sein iPhone-Betriebssystem
umgestaltet und was das Attentat auf den Influencer Charlie Kirk
mutmaßlich mit Internetkultur zu tun hat.
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Im ZEIT-Podcast "Neustart" ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
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| Europa gegen die Techkonzerne – wer gewinnt? | 25 Sep 2025 | 00:33:27 | |
Wer etwas im Internet sucht, nutzt meist Google, wer etwas kauft, nutzt
oft Amazon, wer etwas mit seinen Freunden teilt, nutzt häufig Dienste
von Meta. An den großen Techkonzernen ist in der Digitalwelt kaum
vorbeizukommen. Die meisten von ihnen sitzen in den USA, aber auch
Plattformen wie TikTok oder Temu aus China sind mächtig geworden.
Zu mächtig, findet die Europäische Union und hat deshalb eine Reihe
Gesetze erlassen, die die Techkonzerne regulieren sollen. Sie sollen
etwa für faireren Wettbewerb sorgen, Datenschutz sicherstellen und Hass
im Netz zurückdrängen. Zuletzt wehrten sich Unternehmen dagegen immer
stärker – auch weil Donald Trump sie dabei unterstützt.
Wofür Gesetze wie der Digital Markets Acts und der Digital Services Act
sorgen sollen und ob das wirklich gut für EU-Bürger ist, darum geht es
diese Woche in Neustart, dem Digitalpodcast der ZEIT. Neustart-Host
Henrik Oerding spricht mit Jakob von Lindern, Ressortleiter im
Digitalressort der ZEIT, darüber, warum die Gesetze dafür sorgen, das
neue Funktionen wie Apples Live-Übersetzung nicht nach Europa kommen und
welche Folgen Trumps Interventionen haben.
Die beiden Redakteure sprechen in der Folge außerdem über die
Meme-Forscherin Emily Dreyfuss, ihr Buch Meme Wars, und was sich daraus
über das Attentat auf Charly Kirk lernen lässt. Im „Arbeitsspeicher“ der
Folge geht es um Nvidia, das bis zu 100 Milliarden US-Dollar in OpenAI
investiert und den smarten Ring Oura, der plötzlich überraschend
erfolgreich ist.
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Im ZEIT-Podcast "Neustart" ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
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| Was, wenn die KI-Blase platzt? | 02 Oct 2025 | 00:42:48 | |
Knapp drei Jahre ist es her, seit die Veröffentlichung von ChatGPT einen
weltweiten Boom rund um generative KI losgetreten hat. Heute werden in
den USA fast im Wochentakt gigantische Investitionen in KI-Unternehmen
und -Rechenzentren angekündigt. Firmen, die die Euphorie rund um große
Sprachmodelle besonders gut für sich zu nutzen wussten, feiern auch am
Aktienmarkt große Erfolge.
Immer größer wird bei vielen Beobachtern aber die Sorge, dass dieser
Aufschwung demnächst ein Ende finden könnte: Was, wenn sich
herausstellt, dass in große KI-Firmen derzeit viel mehr Geld gesteckt
wird, als diese jemals erwirtschaften können? Was, wenn Anleger und
Investoren das Vertrauen in die großartigen KI-Versprechen der
Marktführer verlieren? Was, wenn KI den Arbeitsmarkt doch gar nicht so
gründlich umkrempelt oder Firmen so viel effizienter macht, wie es lange
klang?
Es gibt nicht wenige Analysten, die einen Crash befürchten – mit
gravierenden Folgen etwa für die US-Wirtschaft oder für Anleger. Was ist
davon zu halten? Auf welche Probleme der Branche, aber auch der
Leistungsfähigkeit der Technologie gehen sie zurück? All das ordnet
Digitalredakteur Jakob von Lindern ein – und verrät auch, was sich
seiner Ansicht nach aus dem Vergleich der heutigen Situation mit dem
Platzen der Dotcom-Blase lernen lässt.
Außerdem Thema in dieser Folge des Podcasts: TikTok-Videos, die singend
Technik erklären; ein saudi-arabischer Investor, der gemeinsam mit dem
Schwiegersohn von Donald Trump den Spielekonzern EA YouTube übernimmt,
und die Plattform YouTube, die Millionen zahlt, um einen Rechtsstreit
mit Donald Trump wegen dessen Accountsperre nach dem 6. Januar 2021
beizulegen.
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| Stirbt Social Media? | 09 Oct 2025 | 00:27:56 | |
Soziale Medien scheinen überall zu sein: Egal, wo man gerade steht,
irgendjemand scrollt in der Nähe sicher gerade durch seinen Instagram-,
TikTok- oder Facebook-Feed. Ein Kochrezept folgt auf Influencer-Werbung
folgt auf Funfact-Video folgt auf politischen Aufruf – der endlose Strom
an Videos und Bildern ist beinahe hypnotisch.
Und doch verbringen Menschen heute weniger Zeit in sozialen Medien als
vor ein paar Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der
Financial Times mit der Analysefirma GWI. Noch überraschender ist die
Gruppe, bei der laut der Untersuchung die Zeit auf Social Media am
stärksten schrumpft: 16- bis 24-Jährige.
Wie passt das zusammen – haben soziale Medien ihren Reiz verloren? Und
sind die jüngsten Nutzerinnen und Nutzer Zeichen für einen
grundsätzlichen Wandel? Darum geht es in dieser Folge von Neustart, dem
Digitalpodcast der ZEIT. Neustart-Host Henrik Oerding spricht mit Lisa
Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT, darüber, was auf Social
Media schiefläuft, welche Rolle Hass und mangelnde Moderation dabei
spielen und ob schnell erstellte KI-Videos wie in OpenAIs App Sora die
Zukunft der Plattformen sind.
Außerdem geht es ins "Rabbithole" von Taylor Swifts neuem Song The Fate
of Ophelia: eine Meme-artige Referenzmaschine von griechischer
Mythologie bis zu Liz Taylor. Im "Arbeitsspeicher" sprechen die beiden
Redakteure über OpenAIs Geschäft mit dem Chiphersteller AMD und wie
künstliche Intelligenz die Google-Suche verändert.
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| Warum kaufen alle Chips aus Taiwan? | 16 Oct 2025 | 00:31:21 | |
Mehr als zwei Drittel aller Computerchips weltweit stammen aus den
Fertigungsfabriken der Firma TSMC in Taiwan. Weltkonzerne wie Apple und
Nvidia lassen dort ihre Computerchips herstellen. Und auch von den
massiven Investitionen in die Infrastruktur künstlicher Intelligenz
(KI) profitiert TSMC kräftig. Was macht die Produkte von TSMC so
unersetzlich?
ZEIT-Digitalredakteurin Eva Wolfangel war in Taiwan und hat dort mit
Vertretern und Mitarbeitern von TSMC gesprochen – über das Geheimnis des
Erfolgs der Firma, die Arbeitsbedingungen in den Fertigungsstätten und
die Rolle, die Chips auch für die Geopolitik des Landes spielen. Sie ist
auf sehr erschöpfte Mitarbeiter gestoßen, auf viel Geheimniskrämerei
beim Unternehmen selbst – und sie hat sich auch mit der
sicherheitspolitischen Bedeutung von Computerchips für Taiwan
beschäftigt. Im ZEIT-Digitalpodcast Neustart spricht sie mit Moderatorin
Meike Laaff über ihre Recherchen.
Außerdem geht es in dieser Folge von Neustart um noch mehr Spaß mit
OpenAIs KI-Videogenerator Sora, um den Abschied des Billigfliegers
Ryanair vom ausgedruckten Flugticket und um die Unlust der Deutschen,
künstliche Intelligenz für sich shoppen zu lassen.
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an neustart@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast "Neustart" ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen Woche für Woche ein, was gerade
in der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet.
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| Bitte nur noch einen Prompt! | 23 Oct 2025 | 00:28:54 | |
Kinder wachsen heute mit künstlicher Intelligenz auf: Chatbots helfen
bei Hausaufgaben, erzählen Geschichten oder hören einfach zu. Das kann
Spaß machen und hilfreich sein. Doch was, wenn sich Kinder emotional an
KI binden? Oder wenn Systeme gefährliche Inhalte ausgeben? In den USA
verklagen mehrere Eltern die Anbieter von Chatbots, nachdem sich ihre
Kinder nach langen KI-Gesprächen das Leben genommen haben.
In dieser Folge von "Neustart", dem Digitalpodcast der ZEIT, spricht
Host Henrik Oerding mit Pauline Schinkels aus dem Digitalressort
darüber, welche Gefahren es bei der KI-Nutzung für Kinder gibt und wie
die großen Anbieter Kinder besser schützen wollen. OpenAI hat zuletzt
Jugendschutzeinstellungen eingeführt, durch die Eltern bei akuter Gefahr
benachrichtigt werden sollen, außerdem soll ein Expertenrat eingesetzt
werden. Und auch Meta plant neue Kontrollfunktionen für die
Instagram-KI. Helfen diese Maßnahmen wirklich – oder verlangen sie
Eltern zu viel technisches Verständnis ab? Und was unternimmt die
Politik?
Außerdem geht es im "Rabbithole" um PeakFinder, eine App, die Gipfel und
Bergsilhouetten erkennen kann – und die Bildschirmzeit im Urlaub nach
oben treibt. Im "Arbeitsspeicher" sprechen die Redakteure über die
Satire-Kampagne „Replacement AI“, die mit Sprüchen wie „Menschen sind
nicht mehr nötig – also schaffen wir sie ab“ die Versprechen der
Techkonzerne parodiert. Und über den globalen Ausfall von Amazons
Cloud-Dienst AWS, der zeigt, was passieren kann, wenn sich die digitale
Welt auf wenige Anbieter stützt.
Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an
neustart@zeit.de.
Sie möchten „Neustart“ und andere ZEIT-Podcasts einmal live erleben? Das
geht beim ZEIT-Podcastclub am 1. November in Berlin. Tickets und alle
Infos finden Sie hier.
Im ZEIT-Podcast "Neustart" ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
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Zum Weiterlesen und -hören:
Die App PeakFinder:
https://www.zeit.de/digital/mobil/2023-09/peakfinder-app-berge-alpen-test
Die JIM-Studie 2024:
https://mpfs.de/app/uploads/2024/11/JIM_2024_PDF_barrierearm.pdf
Interview mit der Ethikerin Judith Simon:
https://www.zeit.de/kultur/2025-08/judith-simon-ki-chatbots-abhaengigkeit-bildung-ethik
Der Fall Adam Raine:
https://www.nytimes.com/2025/08/26/technology/chatgpt-openai-suicide.html
OpenAI – neuer Expertenrat:
https://openai.com/index/expert-council-on-well-being-and-ai/
OpenAI – Kindersicherungen:
https://openai.com/de-DE/index/introducing-parental-controls/
OpenAI – Altersvorhersage:
https://openai.com/de-DE/index/building-towards-age-prediction/
Meta – Recherche zu problematischen Leitlinien:
https://about.fb.com/news/2025/10/teen-ai-safety-approach/
Meta – neue Sicherheitsfunktionen:
https://about.fb.com/news/2025/10/teen-ai-safety-approach/
Anhörung zum Jugendschutz bei KI im US-Senat:
https://www.senate.gov/isvp/?auto_play=false&comm=judiciary&filename=judiciary091625p&
Replacement.AI: https://replacement.ai/
Ausfall bei AWS:
https://www.zeit.de/digital/internet/2025-10/amazon-cloud-ausfall-digitale-infrastruktur-abhaengigkeit-internet
Was, wenn Trump den Schalter umlegt?
https://www.zeit.de/digital/2025-09/digitale-souveraenitaet-deutschland-abhaengigkeit-usa-technologie-digitalpodcast
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| Wann fährt mich endlich ein Robotaxi nach Hause? | 30 Oct 2025 | 00:32:15 | |
Autos, die ohne Fahrer fahren, wie von Geisterhand und das ganz normal
im städtischen Straßenverkehr: Robotaxis sind keine Science-Fiction
mehr, in einigen Städten und Regionen gehören sie seit Längerem zum
Straßenbild. Dort lassen sie sich einfach per App bestellen und sie
bringen den Besteller an den gewünschten Zielort. In den USA dominiert
bisher Google-Schwester Waymo den Markt, jetzt mischt auch Tesla mit –
und Elon Musks Autofirma will dabei einiges anders machen.
ZEIT‑Korrespondent Nicolas Killian beobachtet die Branche schon lange
und ist nun als einer der Ersten mit den neuen Tesla-Robotaxis
mitgefahren. Im Gespräch mit Neustart‑Host Henrik Oerding erzählt er,
wie autonomes Fahren in San Francisco funktioniert, wie Tesla Waymo
Konkurrenz machen will und wie es um die Sicherheit der Autos bestellt
ist. Bisher konzentrieren sich die Robotaxi-Anbieter auf die USA, es
gibt erste Expansionspläne für Großbritannien, in Hamburg gibt es ein
Modellprojekt – aber wann kann man in Deutschland regulär einsteigen?
Und brauchen unsere Städte wirklich noch mehr Autos?
Im „Arbeitsspeicher“ geht es um OpenAIs neuen „Atlas“ und was der
KI-Browser über das ChatGPT-Unternehmen und seine Konkurrenz mit Google
verrät. Außerdem: Grokipedia, Elon Musks Wikipedia‑Alternative, die sich
nicht nur bei ihrem Namen deutlich bei Wikipedia bedient hat – nicht der
erste Angriff auf Wikipedia. Es geht auch wieder in ein „Rabbithole“:
Der KI-Assistent Poke, der erst überzeugt werden will, damit man ihn
nutzen darf.
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| München bekommt eine KI-Fabrik. Gut so? | 06 Nov 2025 | 00:32:31 | |
Gigantische Rechenzentren werden nicht immer nur im Ausland gebaut: In
dieser Woche kündigten auch die Telekom und der US-Chiphersteller Nvidia
an, eines der größten europäischen Rechenzentren in München bauen zu
wollen. Es soll rund eine Milliarde Euro kosten und mit 10.000
Hochleistungschips bestückt werden.
Ziel dabei ist, klar, den Industriestandort Deutschlands zu stärken.
Aber: Ist das nicht schlechtes Timing, wo so viele gerade vor der großen
KI-Blase warnen, die bald platzen könnte? Und: Ist ein solches Projekt
ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu einer größeren digitalen
Unabhängigkeit Europas von den USA – mit einem US-Konzern als zentralem
Kooperationspartner? ZEIT-Digitalredakteurin Eva Wolfangel analysiert,
was das Vorhaben für Deutschland, Europa und die Telekom bedeutet und
wie viel an den enthusiastischen Worten der Telekom- und Nvidia-Chefs
und mehrerer Bundesminister dran ist.
Außerdem geht es in dieser Folge von Neustart um Eva Wolfangels
Telefonat mit einem KI-Assistenten beim Orthopäden – ein bemerkenswertes
Gespräch, auch weil Doctolib, die Firma dahinter, 2021 mit einer
Sicherheitslücke rund um Arzt- und Impftermine aufgefallen war. Weitere
Themen im Podcast: Claudia Plattner, Chefin des Bundesamts für
Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), ruft dazu auf, endlich den
deutschen Hackerparagrafen zu reformieren. Und: Eine japanische
Organisation, die Animationsstudios wie das berühmte Studio Ghibli
vertritt (Mein Nachbar Totoro, Prinzessin Mononoke), hat OpenAI
aufgefordert, ihr urheberrechtlich geschütztes Material nicht mehr
ungefragt zum KI-Training zu benutzen.
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| Braucht es ein Social-Media-Verbot für Kinder? | 13 Nov 2025 | 00:30:51 | |
Australien verbietet ab Dezember Social Media für alle Jugendlichen
unter 16 Jahren, auch andere Länder planen Altersgrenzen. In Deutschland
gibt es eine Elterninitiative, die ein Mindestalter von 16 Jahren für
soziale Medien will. Die durfte ihr Anliegen in dieser Woche vor dem
Petitionsausschuss des Bundestages präsentieren. Es gibt dort wohl
selten Themen, die auf so einhellige Zustimmung in allen Parteien
treffen. Was würde ein Mindestalter konkret verändern, welche
Nebenwirkungen drohen, und wie ließe sich so etwas technisch überhaupt
zuverlässig durchsetzen? Darüber spricht "Neustart"‑Host Henrik Oerding
mit Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT. Sie ordnet
ein, welche Gefahren für Kinder Befürworter in suchtfördernden Designs,
Cybergrooming und Desinformation sehen – und welche Gegenargumente die
Forschung und Praxis liefern. Denn abgesehen davon, dass auch
Jugendliche ein Recht an digitaler Teilhabe besitzen, droht eine nötige
Altersverifikation womöglich zum Datenschutzproblem zu werden.
In der Rubrik "Rabbithole" schauen die Redakteure auf die freundlichen
Seiten des Netzes: Backvideos, Red‑Velvet‑Cupcakes und die hohe Kunst
des Frostings – und ob ChatGPT zuverlässig beim Backen hilft. Im
"Arbeitsspeicher" sprechen sie über das Urteil des Münchner
Landgerichtes zum Streit zwischen GEMA gegen OpenAI. Außerdem: Die
Rückkehr der iPod-Socke und was sie über Apples Zubehörstrategie verrät.
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| How Bot Is Your Love? "Neustart" trifft "Ist das nomal?" | 20 Nov 2025 | 00:24:41 | |
Dr.-Sommer-Frage oder handfeste Beziehungskonflikte: Viele Menschen
bitten erstmal den Chatbot um Rat. Nur: Wann braucht es einen echten
Therapeuten? Und was ist mit Menschen, die tatsächliche Gefühle zu
KI-Gefährten aufbauen? Im ersten ZEIT Podcast Club sprechen Meike Laaff
und Henrik Oerding, die Hosts des jüngsten ZEIT-Digitalpodcasts
Neustart, mit Sven Stockrahm vom Sexpodcast Ist das normal? – vor
Live-Publikum. Was können uns die Maschinen geben – und was nicht?
Diese Aufnahme ist beim ZEIT Podcast Club am 1. November 2025 in Berlin
entstanden. Einen Videomitschnitt des Auftritts finden Sie hier.
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| Kann man sich in eine KI verlieben? | 27 Nov 2025 | 00:31:12 | |
Eine Freundin, die immer zuhört; ein Partner, mit dem man sich nie
streitet; eine Affäre, die jederzeit jeden Wunsch erfüllt: All das
sollen KI-Begleiter sein, versprechen zumindest die Unternehmen
dahinter. Die Begleiter werden derzeit immer menschenähnlicher, und
damit auch immer mehr zu einem Geschäft. Neben Diensten wie Replika und
Character.AI, die darauf spezialisiert sind, bietet auch Elon Musks
Dienst Grok solche "AI-companions" an. Und nicht nur Nischendienste
erstellen auf Wunsch KI-generierte Pornografie: Auch ChatGPT soll
mittelfristig Erotikinhalte erlauben.
Lindern Chatbots Einsamkeit? Können Menschen echte Zuneigung zu KIs
empfinden? Und wäre es Fremdgehen, mit einem Chatbot zu sexten? Darüber
spricht "Neustart"‑Host Henrik Oerding mit Sven Stockrahm, Ressortleiter
im Ressort Wissen und Host des ZEIT‑Sexpodcasts "Ist das normal?". Er
erklärt, welche Gefahren und Potenziale KI‑Begleiter haben, worauf man
achten sollte, wenn man sie ausprobieren möchte – und ob sie unser
Verständnis von Beziehung und Intimität verändern. Einen Gastauftritt
hat Ani: eine von Elon Musks KI-Begleiterinnen.
Im "Rabbithole" erzählt Sven Stockrahm, warum es auch für
funktionierende Beziehungen gut sein kann, mal über eine Trennung
nachzudenken. Im "Arbeitsspeicher" geht es um OpenAIs
neuen Shoppingmodus in ChatGPT und was der über die nächste
Monetarisierungsstufe von KI verrät.
Diese Folge ist eine Fortsetzung der Livefolge vom ZEIT Podcast Club.
Hier finden Sie das Video zum Auftritt.
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| Und wie verhindern, dass die KI uns alle umbringt? | 04 Dec 2025 | 00:35:07 | |
ChatGPT hat in der vergangenen Woche seinen dritten Geburtstag gefeiert.
Je tiefer künstliche Intelligenz in Computersysteme unseres Alltags
integriert wird, desto drängender stellen sich Fragen nach ihren
Risiken. Einer, der vor möglichen Problemen immer wieder warnt, ist
Yoshua Bengio. Er schuf mit seiner Forschung zu künstlichen neuronalen
Netzen die Basis für vieles, was heute den KI-Boom befeuert. Inzwischen
aber sorgt er sich, dass sich KI-Modelle teils nicht mehr an die Regeln
und Schranken halten, die ihnen bei ihrem Training eingeimpft wurden.
Anders als viele andere Kritiker von künstlicher Intelligenz hat Bengio
aber auch eine Idee, wie man das ändern könnte – und zu deren Umsetzung
eine Nichtregierungsorganisation gegründet.
Was genau er anders machen will, warum es Bengio völlig egal ist, ob
eine KI ein Bewusstsein hat, und wieso ihn besonders KI-Agenten
beunruhigen, darüber berichtet Lisa Hegemann, Leiterin des
Digitalressorts der ZEIT, in der aktuellen Folge von Neustart. Sie
sprach mit Bengio kürzlich im Interview.
Außerdem erzählt Moderatorin Meike Laaff von der
Instagram-Kurzvideoreihe Will AI actors replace us?, in der ein
Regisseur versucht, KI-Schauspieler per Prompt zu steuern – und dabei
spektakulär scheitert. Diskutiert wird in dieser Folge von Neustart
außerdem eine Umfrage, laut der die Zahl der Menschen, die sich von KI
Texte generieren lässt, in Deutschland leicht zurückgeht. Und warum die
Chatkontrolle jetzt vielleicht doch nicht verpflichtend eingeführt
werden könnte.
Haben Sie Feedback oder Fragen zur Folge? Dann schreiben Sie uns gern an
neustart@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast "Neustart" ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ab sofort Woche für Woche ein,
was gerade in der Digitalwelt passiert – und was dies für die
Offlinewelt bedeutet. Auch, aber nicht nur für Nerds. Jeden Donnerstag
erscheint eine neue Folge.
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| So will Karsten Wildberger Deutschland digital wachrütteln | 18 Dec 2025 | 00:39:43 | |
Deutschland hat weiterhin jede Menge digitaler Probleme – aber immerhin
schon einmal einen Minister, der sie anpacken soll. Karsten Wildberger
kommt aus der Privatwirtschaft, ist seit Mai im Amt und spricht seitdem
auf vielen Bühnen von digitaler Aufbruchstimmung. Nur: Was genau soll
sich denn seiner Vorstellung nach ändern, damit Deutschland im
IT-Bereich endlich nach vorn kommt?
Viel Potenzial sehe Wildberger im KI-Bereich, sagt Jakob von Lindern,
Leiter des Digitalressorts der ZEIT. Gemeinsam mit Fritz Zimmermann,
Politikredakteur der ZEIT, hat er Wildberger kürzlich interviewt. Der
Minister sagte, Deutschland sei im KI-Bereich zwar spät dran, könne aber
noch aufholen. Jakob von Lindern erklärt im Neustart-Podcast, wie
Wildberger dabei unterstützen will. Im Gespräch mit Moderatorin
Meike Laaff spricht er über den Gestaltungsspielraum des
Digitalministeriums, über Wildbergers Ideen, die digitale Abhängigkeit
Europas von den USA zu reduzieren, und seine Haltung zur
Technologieregulierung in Europa.
Im Rabbit Hole der Woche erklärt Jakob von Lindern das 6-7-Meme, das
derzeit überall zu sein scheint, wo Kinder sind. Es geht außerdem um die
neue Kooperation von OpenAIs Videogenerator Sora mit Disney und um Metas
Umgang mit betrügerischen Werbeinhalten aus China, über die die
Nachrichtenagentur Reuters berichtet hatte.
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Im ZEIT-Podcast Neustart ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike Laaff
mit ihren Kolleginnen und Kollegen Woche für Woche ein, was gerade in
der Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet.
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| Ziehen die USA jetzt die digitalen Daumenschrauben an? | 11 Dec 2025 | 00:27:54 | |
Es ist eine Strafzahlung mit politischer Sprengkraft: Die EU-Kommission
hat X wegen Verstößen gegen den Digital Services Act mit einer Strafe
von 120 Millionen Euro belegt – und damit Elon Musk auf die Barrikaden
gebracht. Musk forderte prompt die Abschaffung der EU. Unterstützung
erhielt er sowohl von der russischen wie von der US-amerikanischen
Regierung, US-Außenminister Marco Rubio sprach gar von einem Angriff auf
das amerikanische Volk. Das zeigt, dass es um mehr als eine Strafzahlung
geht – sondern um die Machtbalance im Netz zwischen den USA und Europa.
Neustart‑Host Henrik Oerding spricht dazu mit Pauline Schinkels,
Redakteurin im Digitalressort der ZEIT. Sie erklärt, was hinter dem
Streit steckt, warum Washingtons neue nationale Sicherheitsstrategie
Europa heftig angeht – und weshalb Europas Digitalgesetze im
Silicon Valley als Bedrohung gelten. Gemeinsam blicken die beiden auf
die politische Dimension hinter der Strafe, die wachsende Abhängigkeit
von US-Technologie, die Debatte über digitale Eigenständigkeit und die
Frage, ob die EU technologisch überhaupt unabhängig werden kann.
Im „Rabbithole“ erzählt Pauline Schinkels, warum Wildkameras gerade
angesagt sind. Im „Arbeitsspeicher“ geht es um OpenAIs
ChatGPT-Update und die Frage, ob der KI-Pionier damit
seinem Rivalen Google davonlaufen kann. Außerdem: Was die
Google‑Suchtrends 2025 über dieses Jahr im Netz verraten.
Zum Weiterlesen:
- Anna Sauerbrey: Ohne Europa kann auch Trump nicht
- Lenz Jacobsen: Dark Reeducation
- EU leitet Ermittlungen gegen Google wegen KI-Datennutzung ein
- David Will: Europa fährt die Krallen aus
- Lisa Hegemann und Nicolas Killian: Warum OpenAI nun Alarmstufe Rot
ausruft
- Pauline Schinkels: Sie machen vor, wie man Trump trotzt
- Pauline Schinkels und Lisa Hegemann: Vermissen Sie Microsoft schon,
Herr Schrödter? "Nein"
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| Das Jahr, in dem Elon Musk alles kürzte und KI-Slop das Netz eroberte | 25 Dec 2025 | 00:50:38 | |
Wissen Sie noch, in der ersten Jahreshälfte, als auf einmal alle über
Elon Musk und sein Radikalkürzungsbüro DOGE gesprochen haben? Erinnern
Sie sich an das eine Wochenende, an dem auf einmal alle tierischen Spaß
mit der KI-Video-App Sora hatten? Wann Sie zum ersten Mal von der
KI-Blase gehört haben? Oder wie das Social-Media-Verbot für Jugendliche
unter 16 eigentlich am Anfang in Deutschland diskutiert wurde?
Die Hosts des ZEIT-Digitalpodcasts Neustart, Henrik Oerding und Meike
Laaff, haben es sich mit Lebkuchen im Podcaststudio bequem gemacht und
schauen zurück auf die digitalen Themen des Jahres. Erstmals sind alle
Redakteurinnen und Redakteure des Digitalressorts in einer einzigen
Sendung mit dabei – denn sie alle erzählen in kurzen Sprachnachrichten
von dem Digitalthema, das sie in diesem Jahr am intensivsten beschäftigt
hat: vom Tod sozialer Medien über Europas digitale Abhängigkeit von den
USA bis hin zum goldenen Jahr für Apples Hardware.
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Im ZEIT-Podcast "Neustart" ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
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| CES 2026 – welche Gadgets auf Sie zukommen | 08 Jan 2026 | 00:34:31 | |
Die Zukunft war noch nie so beschissen, hat Henrik Oerding im
vergangenen Jahr über die Technikmesse CES in Las Vegas geschrieben. Und
wie sieht sie in diesem Jahr aus? Aus der Wüstenstadt in Nevada
berichtet der Gadget-Redakteur der ZEIT, mit welchen Produkten die
Branche in diesem Jahr begeistern will – von smarten Legosteinen über
KI-Kühlschränke und dreifach faltbaren Smartphones bis hin zu humanoiden
Robotern.
In "Neustart" erzählt er, wie man dem Unternehmen Nvidia auf dem Las
Vegas Strip kaum entkommen konnte, was deutsche Unternehmen dort
vorstellen und wie ein Fernseher zur Tapete wird.
Im "Rabbithole" der Woche wagen sich die beiden Hosts von "Neustart"
außerdem an ein paar rasche Prognosen für das kommende Digitaljahr:
Kommen auch in Deutschland Social-Media-Altersbeschränkungen? Und: wie
gut wird der lang ersehnte sechste Teil der Videospielserie "Grand Theft
Auto"? Außerdem werfen sie in der Rubrik "Arbeitsspeicher" einen kurzen
Blick auf das US-Einreiseverbot für die Geschäftsführerinnen der
Organisation Hate Aid.
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Im ZEIT-Podcast "Neustart" ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
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| Wikipedia ist in Gefahr | 15 Jan 2026 | 00:36:18 | |
Das Wissen der Welt, zusammengetragen von Tausenden Freiwilligen,
kostenlos abrufbar: Die Idee von Wikipedia klang zunächst verwegen,
dennoch kann die Onlineenzyklopädie in diesen Tagen ihr 25. Jubiläum
feiern. Inzwischen ist sie aus dem Alltag vieler Menschen kaum
wegzudenken. Gleichzeitig steckt Wikipedia in einer schwierigen Phase:
Elon Musk attackiert die Enzyklopädie als zu "woke", während ihr
gleichzeitig Chatbots die Leser abzuluchsen drohen.
Wie geht Wikipedia mit diesem Druck um? Darüber spricht Neustart-Host
Henrik Oerding mit Meike Laaff, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT.
Sie erklärt, warum Elon Musk Wikipedia angreift, welche Probleme bei der
Vielfalt der Autoren Wikipedia kennt und weshalb generative künstliche
Intelligenz (KI) die Plattform zugleich bedroht und verändert. Denn für
die Trainingsdaten der großen Sprachmodelle sind und waren
Wikipedia-Artikel eine wichtige Grundlage, gleichzeitig tauchen in der
Onlineenzyklopädie Artikel auf, die mithilfe von Chatbots geschrieben
sind – in denen dann aber KI-Halluzinationen mit falschen Belegen
auftauchen. Für die freiwilligen Autoren ist das eine große
Herausforderung.
Im „Rabbit Hole“ spricht Meike Laaff über die Pop-Prognosen im
US-Musikpodcast Switched On Pop für 2026 – vom Tod des Autotune bis zur
Rückkehr des Rock. Im „Arbeitsspeicher“ geht es um Elon Musks Chatbot
Grok und die Frage, ob er wegen der Generierung von Nacktbildern nicht
aus den App Stores verbannt werden müsste. Außerdem sprechen die beiden
Redakteure über Apples und Googles ungewöhnliche KI-Partnerschaft und
die Frage, was diese für OpenAI bedeutet.
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Im ZEIT-Podcast "Neustart" ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
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| Gibt es die gute KI? Besuch beim Claude-Entwickler Anthropic | 22 Jan 2026 | 00:32:50 | |
Dario Amodei gibt sich anders als viele andere KI-Firmenchefs im Silicon
Valley. Immer wieder spricht er über die Risiken der Technologie,
verspricht, wirklich eine KI bauen zu wollen, die der Menschheit dient –
obwohl seine Firma Anthropic, die den Chatbot Claude entwickelt, eines
der wertvollsten nicht börsennotierten Unternehmen aller Zeiten ist.
Wie glaubwürdig ist das? Nicolas Killian berichtet für die ZEIT aus dem
Silicon Valley und hat Dario Amodei interviewt. Im ZEIT-Digitalpodcast
"Neustart" erzählt er im Gespräch mit Moderatorin Meike Laaff, wie er
einen Mann erlebte, dem es mit den Sorgen vor der KI von morgen ernst
scheint.
Killian erzählt, wie lang der Weg bis zum Interview war, warum das
Sicherheitsbewusstsein von Anthropic dem Erfolg des Unternehmens nicht
im Weg stehen muss – und er berichtet, welches Potenzial viele
Beobachter im neuen Tool des Unternehmens, Claude Cowork, sehen.
In der aktuellen Folge von "Neustart" geht es außerdem um Prediction
Markets, also Plattformen, auf denen man auf die US-Grönland-Politik
genauso wetten kann wie auf eine potenzielle künftige Schwangerschaft
von Popstar Taylor Swift. Laaff und Killian werfen einen kurzen Blick
auf OpenAIs neue Werbestrategie und sprechen über Gladys West, eine
US-Mathematikerin, deren Forschung wichtig für die Entwicklung von GPS
war und die nun, im Alter von 95 Jahren, verstorben ist.
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| Warum die US-Behörde ICE auf eine Firma von Peter Thiel setzt | 29 Jan 2026 | 00:30:49 | |
Die US-Einwanderungsbehörde ICE steht seit Monaten in der Kritik.
Spätestens seit der Erschießung der beiden US-Bürger, Renée Good und
Alex Pretti, durch US-Beamte in Minnesota regt sich in den USA
deutlicher Widerstand.
Die Aufgabe der Bundesbehörde ICE ist die Festnahme und Abschiebung von
Migranten ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung. Dafür nutzt ICE auch
verschiedene Software-Produkte und baut seinen digitalen Werkzeugkasten
immer weiter aus. Besonders wichtig für die Behörde ist die
Zusammenarbeit mit der Datenanalysefirma Palantir.
In einer neuen Folge des ZEIT-Digitalpodcasts Neustart spricht Host
Meike Laaff mit Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT.
Hegemann erklärt, wie genau das Unternehmen ICE bei der Arbeit
unterstützt. Sie beleuchtet, welche anderen Technologie-Dienstleister
für die US-Einwanderungsbehörde tätig sind und aus welchen Datenquellen
sie sich bedient. Außerdem geht es um die Rolle, die Palantir für die
Polizei in Deutschland spielt.
Weitere Themen im Podcast: Warum die partielle Lockerung der
Internetsperren im Iran womöglich keine wirklich gute Nachricht ist und
wie sich Frankreichs Behörden von US-Videokonferenzplattformen wie Zoom
und Microsoft Teams verabschieden wollen. Im Rabbit Hole der Woche
taucht Lisa Hegemann ab in die Untiefen des TikTok-Wellnesshypes namens
House Burping – in Deutschland besser bekannt als: lüften.
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| Warum die Pornosperre uns alle angeht | 05 Feb 2026 | 00:36:13 | |
Hier gibt es für Sie leider keinen Porno zu sehen: Seit Anfang Februar
hat Pornhub den Zugang für Nutzer in Großbritannien gesperrt. Die
britische Regierung verlangt seit dem vergangenen Sommer eine
Altersverifikation für alle Nutzer – und die Plattform weigert sich,
weiter mitzumachen.
Hinter der Vorgabe in Großbritannien steckt ein hehres Ziel: Das Land
will Kinder im Netz besser vor unpassenden Inhalten schützen.
Großbritannien geht damit einen ähnlichen Weg wie Frankreich und 23
US-Staaten. Doch dahinter steht mehr als die Frage, ob Pornos frei im
Netz verfügbar sein sollten. Es geht nämlich auch darum, wie gläsern
Nutzerinnen und Nutzer im Internet sein sollten.
Warum der Pornhub-Streit auch alle angeht, die keine Erotikinhalte im
Netz sehen wollen, darüber spricht "Neustart"-Host Henrik Oerding mit
David Will, Volontär bei der ZEIT. Die beiden diskutieren, was eine
Altersüberprüfung für die Privatsphäre der Nutzer bedeutet – und weshalb
sich die EU und Deutschland mit ähnlichen Plänen schwertun.
In der Kategorie Rabbithole spricht David Will über Moltbook – ein
experimentelles Social Network für KI-Agenten, in dem diese angeblich
allein unter sich miteinander sprechen. In der Rubrik Arbeitsspeicher
geht es um Anthropics "Büchervernichtung" für KI-Training und Googles
neues KI-Tool Genie 3, das 3D-Spiele per Prompt generiert – und die
Gamingbranche in Unruhe versetzt.
Zum Weiterlesen und -schauen:
- "Avenue Q": The Internet is for porn
- "The New York Times": The Children of Pornhub
- "Bayerischer Rundfunk": Wild Wild Web – Der Pornhub Effekt
- "The Washington Post": Inside an AI start-up’s plan to scan and
dispose of millions of books
- DIE ZEIT: Worüber reden künstliche Intelligenzen, wenn sie unter
sich sind?
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| Als Ärzte ihm nicht weiterhelfen konnten, fragte er ChatGPT | 12 Feb 2026 | 00:38:26 | |
Wenn der Facharzttermin erst in mehreren Monaten ist, wenn die Ärztin
einfach keine Lösungen findet – dann einfach mal ChatGPT fragen? Für
viele Menschen ist das längst das neue Googeln, auch in
Gesundheitsfragen. Aber ist das wirklich eine gute Idee?
ZEIT-Redakteurin Eva Wolfangel hat einen Mann getroffen, der sagt: Bei
ChatGPT fand er die Hilfe, die er bei seinen Ärzten vergeblich suchte.
Er litt unter Schmerzen und schwerem Schwindel, auf den sich Ärzte
keinen Reim machen konnten. Darum versuchte er irgendwann verzweifelt,
im Dialog mit ChatGPT Antworten zu finden. Und bekam tatsächlich
irgendwann vom Chatbot einen Tipp, der ihm half.
In einer neuen Folge des ZEIT-Digitalpodcasts Neustart zeichnet Eva
Wolfangel den Fall nach und ordnet im Gespräch mit Moderatorin Meike
Laaff ein, was andere Patientinnen und Patienten von ihm lernen können.
Im „Rabbithole der Woche“ erzählt Eva Wolfangel, wie sie den KI-Agenten
eines Kollegen reinzulegen versuchte. Außerdem geht es um
Altersüberprüfungen auf der Plattform Discord und um die AOK Bayern, die
versehentlich tausende elektronische Patientenakten löschte.
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| KI nimmt uns die Arbeit ab. Und vielleicht sogar weg | 19 Feb 2026 | 00:32:33 | |
Programmieren lernen galt lange als Jobgarantie – doch mit Tools wie
Claude Code oder OpenAI Codex scheint das nicht mehr so sicher zu sein.
Künstliche Intelligenz (KI) kann nicht nur Code vervollständigen,
sondern auch ganze Websites bauen oder Apps programmieren. Immer mehr
Software kommt von Claude Code. Funktioniert das auch für Leute, die
selbst nicht programmieren können?
Digitalredakteur Henrik Oerding hat es mit Claude Code ausprobiert und
seine eigene Homepage von einer KI entwickeln lassen. Gemeinsam mit
Neustart-Host Meike Laaff spricht er darüber, wie gut das wirklich
funktioniert, wo KI beim Programmieren an Grenzen stößt – und warum er
am Ende trotzdem einen Profi-Programmierer um Rat gefragt hat.
Was heißt der Erfolg von KI-Agenten für Softwareentwicklerinnen, aber
auch für alle anderen Wissensberufe – erleben wir gerade wirklich einen
massiven Umbruch, wie ein zuletzt im Netz stark verbreiteter Essay
befindet? Darüber diskutieren die beiden Hosts, ebenso wie über die
Frage, warum viele Softwareunternehmen gerade ins Straucheln geraten.
Im Rabbithole erzählt Henrik Oerding von Clair Obscur: Expedition 33,
einem vielfach preisgekrönten Spiel, das für ihn der Beweis ist, dass KI
keine Spieledesigner ersetzen kann. Im Arbeitsspeicher geht es um die
wieder aufgeflammte Debatte über ein Social-Media-Verbot für Kinder.
Außerdem sprechen die Hosts über OpenClaw-Entwickler Peter Steinberger,
der nun bei OpenAI anheuert.
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| Das richtet Social Media im Gehirn an | 26 Feb 2026 | 00:43:01 | |
In Deutschland scheint derzeit alles auf ein Social-Media-Verbot für
alle unter 14 Jahren zuzusteuern. Das wollen zumindest die
Regierungsparteien SPD und CDU. In den USA läuft derweil ein Prozess,
der klären soll, ob Instagram und YouTube so süchtig machen, dass sie
Jugendliche gefährden. Es ist ein Thema, zu dem praktisch jeder eine
Meinung hat. Aber: Was weiß eigentlich die Hirnforschung über die
Verführungskraft sozialer Medien und wie man ihr entkommt?
Digitalredakteurin Eva Wolfangel hat sich gemeinsam mit Jan
Schwenkenbecher, Gesundheitsredakteur bei der ZEIT, tief in die
Forschung zu den Auswirkungen sozialer Medien auf das Gehirn
eingegraben. Bei Neustart erzählt Wolfangel von ihren Erkenntnissen –
von unschuldigem Dopamin über Reifungsprozesse im Hirn bis Ende 20 bis
hin zur Verheißung des zweiten Marshmallows. Gemeinsam mit Host Meike
Laaff diskutiert sie, ob Verbote die richtige Idee sind, um den
Problemen beizukommen, die soziale Netzwerke verursachen. Und sie hat
sogar eine mögliche Erklärung dabei, warum manche Menschen stark und
andere kaum auf die Verführungen sozialer Medien anspringen.
Im Rabbithole der Woche berichtet Eva Wolfangel von ihrem Versuch, sich
über die Plattform RentAHuman von einem KI-Agenten anheuern zu lassen.
Im Arbeitsspeicher geht es um die Datenanalyse-Software Palantir, die
die SPD nun auf Bundesebene verhindern will. Und um eine
Meta-Sicherheitsforscherin, der der KI-Agent OpenClaw das
E-Mail-Postfach leerräumte.
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| Dafür zieht Anthropic in den KI-Krieg | 05 Mar 2026 | 00:35:26 | |
Ende vergangener Woche eskalierte der Streit zwischen dem Pentagon und
der KI-Firma Anthropic: Die US-Regierung wollte die künstliche
Intelligenz des Konzerns für alle legalen Zwecke beim Militär einsetzen
können. Doch das Unternehmen hinter dem Chatbot Claude widersetzte sich
dem Willen des US-Verteidigungsministeriums und bestand auf einigen
Sicherheitsregeln für den Einsatz seiner KI beim US-Militär – zum
Beispiel für autonome Waffensysteme. Dafür straften US-Präsident Donald
Trump und sein Kriegsminister Pete Hegseth das Unternehmen mit aller
Härte ab: Bundesbehörden müssen aufhören, Anthropics KI zu nutzen –
ebenso wie Unternehmen, die mit dem Pentagon zusammenarbeiten.
Gleichzeitig verkündete Anthropics Konkurrent OpenAI, dass man einen
Deal mit dem US-Verteidigungsministerium abgeschlossen habe – für genau
die Zwecke, für die Anthropic dort künftig nicht mehr zum Einsatz kommen
soll. Und nach Darstellung von OpenAI-Chef Sam Altman mit der
Möglichkeit, genau die Nutzungsschranken einzuziehen, an denen die
Verhandlungen zwischen dem Pentagon und Anthropic gescheitert sind.
In einer neuen Folge des ZEIT-Digitalpodcasts Neustart erklärt
Digital-Ressortleiter Jakob von Lindern im Gespräch mit Moderatorin
Meike Laaff, was dahintersteht, was von der Positionierung von OpenAI zu
halten ist – und warum er den KI-Krieg erst am Anfang sieht.
Außerdem Thema in der Neustart-Rubrik "Arbeitsspeicher": Wie die Telekom
mithilfe von Elon Musks Satelliteninternetdienst Starlink weiße Flecken
in der Mobilfunkabdeckung schließen will – auch in Deutschland.
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| Menschen, die für KI arbeiten? Die Geschichte hinter einem Bluff | 12 Mar 2026 | 00:40:12 | |
Vor wenigen Wochen ging die Plattform RentAHuman viral: Menschen sollten
sich dort anbieten können, um von autonomen KI-Agenten für Aufgaben
angeheuert zu werden – Knöpfe drücken, laufen, Menschen auf der Straße
ansprechen. "AI needs your body", heißt es auf der Website. Die
Geschichte vom Menschen als ausführendem Diener der allmächtigen
künstlichen Intelligenz (KI) erzählte sich fast von selbst – und wurde
von zahlreichen Medien aufgegriffen. Doch sie ist wohl falsch – und die
Plattform vermutlich ein Betrug.
"Neustart"-Host Henrik Oerding spricht in dieser Folge mit
ZEIT-Cybersicherheitsexpertin Eva Wolfangel, die gemeinsam mit dem
Informatiker Christopher Helm die Daten der Plattform ausgewertet hat.
Wolfangel und Oerding gehen der Frage nach, was die Redakteurin von
Anfang an skeptisch gemacht hat, was die Datenanalyse über die
angeblichen KI-Aufträge verraten hat und wer hinter der Seite steckt.
Sie diskutieren, ob durch den Hype um RentAHuman realer Schaden
entstanden ist – und was eine aktuelle Studie über die tatsächlichen
Gefahren autonomer KI-Agenten sagt. Darüber – und wie man sich künftig
gegen solche viralen KI-Hypes wappnen kann – geht es in dieser Folge.
Im Rabbithole sprechen Eva Wolfangel und Henrik Oerding über bahn.bet:
eine Website, auf der man auf Bahnverspätungen wetten kann. Zwar nicht
mit echtem Geld, aber auf echte Verspätungen.
Zum Weiterlesen:
- DIE ZEIT: Die perfekte KI-Geschichte, nur leider nicht wahr
- DIE ZEIT: Würden Sie sich von einer KI anheuern lassen?
- Natalie Shapira et al.: "Agents of Chaos"
- DIE ZEIT: "Wir Österreicher leiden ja auch unter der Deutschen Bahn"
- Heise: KI-Agent entwickelt Eigenleben beim Training
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| Digitale Gewalt: Warum es so schwer ist, gegen Deepfakes vorzugehen | 26 Mar 2026 | 00:44:58 | |
Mehr als 90 Prozent aller täuschend echt aussehenden Videos im Netz
zeigen pornografische Inhalte – etwa 99 Prozent davon Frauen. Was tun
gegen diese Deepfakes und die digitale Gewalt, die vor allem Frauen
erfahren? Auf diese Frage will die Politik in dieser Woche eine Antwort
finden – Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hat dafür einen
Gesetzesentwurf angekündigt.
Das Thema digitale Gewalt ist wieder ganz oben auf der Tagesordnung
gelandet, seit die Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes
öffentlich schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhoben
hatte. Fernandes beschuldigt Ulmen, in ihrem Namen mit anderen Männern
gechattet und vermeintliche Nacktfotos und Videos von ihr mit ihnen
geteilt zu haben. Darüber hatte der Spiegel zuerst berichtet. Christian
Ulmen lässt die Vorwürfe über seinen Anwalt bestreiten.
Seit Jahren kämpft Fernandes gegen gefälschte Pornobilder im Internet,
sogenannte Deepfakes. Ein Gericht in Spanien bestätigte der ZEIT am
Freitag, dass ein Vorverfahren gegen Ulmen geführt werde, nachdem
Fernandes Anzeige erstattet hatte.
Schon zuvor hatten die massenhafte Verbreitung von sexualisierten
KI-Bildern, die Elon Musks Chatbot Grok generierte, und der Fall einer
jungen Studentin, die gegen sexualisierte KI-Nacktbilder Anzeige
erstattete, Aufmerksamkeit für das Thema digitale Gewalt geschaffen, das
in Deutschland laut einer Studie viele Frauen betrifft.
Wie kann man sich gegen sexualisierte Deepfakes im Netz wehren? Was
genau soll sich nun ändern? Welchen Schutz gibt es – und welche Rolle
spielen Männer in der Debatte um Gewalt gegen Frauen im Netz?
ZEIT-Volontär David Will und Lisa Hegemann, Ressortleiterin Digital der
ZEIT, besprechen die juristischen und gesellschaftlichen Dimensionen
digitaler Gewalt mit Neustart-Host Meike Laaff.
Im Rabbit Hole der Woche erzählt Lisa Hegemann von ihrer Recherche zum
Thema Emojis und wie sie verschiedenen Generationen dabei helfen, sich
misszuverstehen.
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Im ZEIT-Podcast "Neustart" ordnen die Hosts Henrik Oerding und Meike
Laaff mit ihren Kolleginnen und Kollegen ein, was gerade in der
Digitalwelt passiert – und was dies für die Offlinewelt bedeutet. Auch,
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| Wie KI das Internet zumüllt | 09 Apr 2026 | 00:50:49 | |
Das Internet ist voll mit Grütze. Nicht mit der, die schon immer da war,
sondern neuer Grütze, und zwar Unmengen davon: Videos von Katzen, die
Spiegeleier braten. Texte, die wissenschaftlich klingen, aber eigentlich
inhaltsleer sind. Bilder von Shrimp-Jesus, Songs, für die kein Künstler
je zum Instrument gegriffen hat. Oder ein Video von einem KI-generierten
Donald Trump, der mit einem Kot-Bomber über Demonstranten fliegt. Alles
davon ist erschaffen von künstlicher Intelligenz: sogenannter AI-Slop.
Analysen stellen fest, dass es immer mehr davon gibt. Ist das harmlose
Berieselung – oder ein echtes Problem?
Die "Neustart"-Hosts Meike Laaff und Henrik Oerding sortieren in dieser
Folge, wo AI-Slop nur albern ist und wo er gefährlich werden kann. Sie
sprechen darüber, warum Forscher von "Slopaganda" sprechen, wie
KI-generierte Lego-Videos zur diplomatischen Waffe werden und was Slop
mit Billigprodukten aus der Vergangenheit gemeinsam hat. Die beiden
diskutieren, was das Aus der OpenAI-Videoplattform Sora bedeutet, warum
Gamer wütend auf Nvidia sind – und ob der Begriff AI-Slop selbst
vielleicht schon ein Zeichen von Gegenwehr ist.
Im Rabbithole stellt Henrik Oerding die Website youraislopbores.me vor –
einen Chat, in dem nicht KI antwortet, sondern echte Menschen.
Zum Weiterlesen:
- DIE ZEIT: Stopp den Slop
- DIE ZEIT: Unendlicher Spaß
- DIE ZEIT: Künstlich befruchtet
- "404 Media": Iran Is Winning the AI Slop Propaganda War
- "The New York Times": Who’s a Better Writer: A.I. or Humans? Take
Our Quiz.
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| Wie gefährlich ist Anthropics geheimes KI-Modell wirklich? | 23 Apr 2026 | 00:38:37 | |
Wenn es ein neues KI-Modell gibt, geben Firmen gerne damit an, was das
Modell nun alles besser können soll als seine Vorgänger. Nutzer und
Expertinnen können das dann zügig überprüfen. Anders bei Anthropic: Sein
neues Modell Claude Mythos will das Unternehmen nicht veröffentlichen.
Der Grund: Claude Mythos sei zu gefährlich. Nur knapp 50 ausgewählte
Organisationen – darunter Apple, Google und Microsoft – haben im Rahmen
des sogenannten Project Glasswing Zugang dazu erhalten. Das heißt, die
Behauptungen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Können sie
stimmen?
Neustart-Host Henrik Oerding spricht mit ZEIT-Cybersicherheitsexpertin
Eva Wolfangel, die sich die Veröffentlichungen von Anthropic zum neuen
Modell genauer angeschaut hat. Die beiden unterhalten sich darüber,
warum die National Security Agency der USA Mythos offenbar nutzt, obwohl
das Pentagon Anthropic zuletzt als Lieferkettenrisiko eingestuft hat.
Sie diskutieren, wie Anthropic vom Narrativ des »gefährlichsten Modells«
profitieren könnte, warum BSI-Chefin Claudia Plattner von einem
»Paradigmenwechsel« spricht – und weshalb mehr als 80 Prozent aller
Cyberangriffe gar keine ausgefeilte KI brauchen.
Im Rabbithole spricht Eva Wolfangel darüber, wie die Demokratisierung
des Programmierens durch KI neue Sicherheitsrisiken schafft: wenn jeder
eine App bauen kann, aber niemand prüft, ob der Code sicher ist.
Zum Weiterlesen:
- Eva Wolfangel (DIE ZEIT): »Es kann eine gefährliche Waffe sein«
- Haya Schulmann, Michael Waidner (FAZ): Wie bedrohlich ist das neue
KI-Modell Mythos wirklich?
- Maria Curi, Sam Sabin (Axios): NSA using Anthropic's Mythos despite
blacklist
- Davi Ottenheimer: Verification is collapsing trust in Anthropic
- Anthropic: System Card zu Claude Mythos (PDF)
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| Die neue Kriegsbereitschaft des Silicon Valley | 07 May 2026 | 00:45:32 | |
Es ist nicht sonderlich lange her, da war die Mitarbeit an Technologie
für Militärs und Kriege eine Aufgabe, auf die viele Menschen im Silicon
Valley nicht sonderlich erpicht waren. Interne Proteste gegen das
Pentagon-Projekt Maven zum Beispiel waren 2017 bei Google so groß, dass
die Firmenleitung die Zusammenarbeit nicht verlängerte.
Heute dagegen wirkt die Zusammenarbeit sehr viel selbstverständlicher
als noch vor einigen Jahren: Große Tech- und KI-Firmen schließen
reihenweise lukrative Vereinbarungen mit dem US-Kriegsministerium und
der Armee ab, Firmenchefs wie Palantir-Geschäftsführer Alex Karp äußern
sich zutiefst patriotisch, und neue Verteidigungstechnologiefirmen wie
der Drohnenbauer Anduril wachsen rasant.
In einer neuen Folge des ZEIT-Digitalpodcasts Neustart spricht
Digitalredakteur Titus Blome mit Host Meike Laaff, warum sich dahinter
nicht unbedingt ein Richtungswechsel verbirgt, sondern es eine Art
Rückkehr des Silicon Valley zu seinen Wurzeln ist – und warum die
Entwicklung so große Risiken birgt.
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| Wie retten wir denn jetzt das gute Internet? | 21 May 2026 | 00:34:38 | |
Das Internet war mal besser – zumindest fühlt es sich für viele so an.
Statt Blogs und Foren, statt den Utopien von Demokratisierung durch
offenere Kommunikation im Digitalen dominieren heute Tech-Oligarchen,
algorithmische Feeds und mittels künstlicher Intelligenz (KI)
generierter Billig-Content. »Never gonna give you up« lautete das Motto
der diesjährigen Digitalkonferenz re:publica, die diese Woche in Berlin
stattfand. Nur: welche Ideen hört man denn dort, die das Ruder
herumreißen?
Die Neustart-Hosts Meike Laaff und Henrik Oerding blicken in dieser
Folge auf die re:publica 2026. Laaff berichtet von der Keynote der
US-Journalistin Karen Hao, die trotz KI-Kritik Hoffnung in Widerstand
gegen Tech-Konzerne sieht. Die beiden sprechen über Cory Doctorows
Vision eines enshittification-resistenten Internets und über die
Forderung der italienischen Digitalvordenkerin Francesca Bria nach
eigener europäischer Technologie vom Chip bis zur Plattform. Sie
besprechen, warum sich Sascha Lobo, Markus Beckedahl und Katharina Nocun
schon im Vorfeld der Konferenz über die Frage nach mehr oder weniger
Regulierung in die Haare kriegen – und was die amerikanische
Tech-Journalistin Taylor Lorenz gegen Social-Media-Verbote für
Minderjährige einwendet.
Im Rabbithole stellt Henrik Oerding Amazons neue Alexa+ vor: Sie ist
schlauer als die alte Version, aber hat aber doch einige Haken.
Zum Weiterlesen und -schauen:
- Interview mit Sascha Lobo, Markus Beckedahl und Katharina Nocun (DIE
ZEIT): »Wir sind in einer Dystopie gelandet«
- Cory Doctorow (DIE ZEIT): Die Verschlimmscheißerung von allem
- Cory Doctorow: Vortrag auf der re:publica 26
- Karen Hao: Vortrag auf der re:publica 26
- Taylor Lorenz: Vortrag auf der re:publica 26
- Neustart (DIE ZEIT): Das richtet Social Media im Gehirn an
- Henrik Oerding (DIE ZEIT): Alexa ist jetzt schlau. Na ja, zumindest
schlauer
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| Die traurigste Ecke des Internets | 04 Jun 2026 | 00:46:47 | |
Seit Jahren schon formiert sich im Internet ein Club der Hoffnungslosen:
Männer, meist jung und heterosexuell, die keine Partnerin für Sex und
Liebesbeziehung finden, obwohl sie sich das wünschen. Sie halten sich
für zu hässlich, zu schüchtern, zu wenig liebenswert, als dass sich
jemals etwas daran ändern könnte. Incels nennen sie sich: involuntarily
celibates – unfreiwillig sexuell enthaltsam. Oft schlägt diese
Selbstdiagnose in Selbsthass um, in Wut auf die schönheitsfixierte
Oberflächlichkeit des Online-Dating-Marktes – bei vielen auch in den
Hass auf Frauen. Spätestens seit dem Erfolg der Netflix-Serie
»Adolescence« hat diese digitale Subkultur größere Bekanntheit erlangt.
Nur: Was genau sind eigentlich Incels? Was treibt sie um – und vor
allem: In welchem Verhältnis stehen sie zum Hass auf Frauen im Analogen
und Digitalen? Wie nihilistisch ist das Weltbild, auf das man in ihren
Kreisen trifft, wie viel Angst vor ihnen ist angebracht – und welche
Aussagen lassen sich überhaupt über ihre sehr diverse digitale Community
treffen? Oft wird nur über die Szene gesprochen. Philipp Daum, Redakteur
im Ressort X, hat den Kontakt zu Incels aufgenommen, mit ihnen über ihre
Welt, ihr Frauenbild und ihre Hoffnungslosigkeit gesprochen. Mit
Podcast-Host Meike Laaff bespricht er, was die Incel-Kultur ausmacht,
welche Rolle das Netz für sie spielt und wo ihre Probleme die Probleme
des digitalen Mainstreams berühren.
Im Rabbithole der Woche berichtet Philipp Daum, wie er bei der
Vorbereitung auf die Fußball-WM zurück zu den Wurzeln kehrt – und sich
ein Panini-Sammelheft für Kicker-Sticker besorgt hat.
Zum Weiterlesen:
- Philipp Daum (DIE ZEIT): »Die Könige der Loser«
- Studie vom britischen Evolutionspsychologen Andrew Thomas und
Kollegen über Incels aus dem Jahr 2025: »The Dual Pathways
Hyptothesis of Incel Harm: A Model of Harmful Attitudes and Beliefs
Among Involuntary Celibates«
[Incels: Die traurigste Ecke des Internets]
Künstliche Intelligenz ist die wichtigste Technologie unserer Zeit. Aber
auch ein riesiger Hype. Wie man echte Durchbrüche von hohlen
Versprechungen unterscheidet, lesen Sie in unserem KI-Newsletter.
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| Kann Apple mit der neuen Siri noch aufholen? | 11 Jun 2026 | 00:40:37 | |
Vor zwei Jahren kündigte Apple an, seine Sprachassistentin Siri solle
schlauer werden – und dann passierte lange nichts. Jetzt, nach der
Apple-Entwicklerkonferenz WWDC, soll sie wirklich kommen. Die neue
Version von Siri soll Weltwissen beherrschen, den Bildschirm seiner
Nutzerinnen und Nutzer verstehen, auf persönliche Daten wie Kalender und
Mails zugreifen und selbst Aktionen auf dem Gerät ausführen. Hat Apple
damit einen Knaller präsentiert – oder hinkt der Konzern der Konkurrenz
nur hinterher?
»Neustart«-Host Meike Laaff spricht mit ZEIT-Digitalredakteur Henrik
Oerding in Cupertino, Kalifornien, wo er die WWDC besucht hat. Die
beiden gehen der Frage nach, warum die KI-Aufholjagd bei Apple so lang
gedauert hat, was die neue Siri wirklich kann – und warum sie
ausgerechnet auf Googles KI-Modell Gemini aufbaut. Sie diskutieren,
weshalb Software-Chef Craig Federighi gegen OpenAI austeilte – und warum
Nutzerinnen und Nutzer in Europa die neue Siri vorerst nicht aufs iPhone
bekommen.
Im Rabbithole der Woche spricht Henrik Oerding über smarte
Kaffeemaschinen, die er für die ZEIT getestet hat. Das sind
halbautomatische Geräte, die einem das mühselige Einstellen abnehmen
sollen – Henrik aber erzählt: Manchmal ist manuelles Kaffeemachen doch
einfach schöner.
Zum Weiterlesen und -schauen:
- Henrik Oerding (DIE ZEIT): Das sind die Neuheiten von Apple
- Henrik Oerding (DIE ZEIT): Jetzt muss Siri Gas geben
- Henrik Oerding (DIE ZEIT): Wie smart kann eine Siebträgermaschine
sein?
- Ausschnitte von einem Pressebriefing der EU-Kommission (YouTube)
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