Knapp zehn Jahre nach dem Tod von
FCM-Fan Hannes nimmt die Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben die Ermittlungen wegen eines vorsätzlichen Tötungsdelikts wieder auf. Grund dafür sind bisher unbekannte Hinweise von Zeugen, die durch journalistische Recherchen bekannt wurden. Die Behörden bitten nun erneut um Zeugenaussagen und Hinweise.
In "Neues vom Krügel-Platz" spricht Moderator Daniel George über die neuen Entwicklungen – unter anderem mit Linn Schütze, die mit ihrem Podcast
"Der Zug" maßgeblich für die Wiederaufnahme der Ermittlungen verantwortlich war.
Folge 14 von "
Neues vom Krügel-Platz" der Saison 2026/2027 in drei Schlagzeilen:
1.) Was im Fall Hannes bislang bekannt ist – ab Minute 01:00Zu Beginn des Podcasts lässt Moderator Daniel George noch einmal Revue passieren,
was im Fall Hannes bislang bekannt ist. Zehn Jahre ist es nun her, dass Hannes Schindler am 1. Oktober 2016 aus einem Zug bei Haldensleben stürzte. Die Ermittlungen wurden damals eingestellt, weil ein Fremdverschulden nicht abschließend nachgewiesen werden konnte. Journalistische Recherchen sorgen nun jedoch für neue Bewegung in dem Fall. Sie sind im Podcast "Der Zug" zu hören.
2.) Wiederaufnahme der Ermittlungen im Fall Hannes: "Wir bezeichnen das als Finale" – ab Minute 02:50Seit mittlerweile zehn Jahren
. Unterstützt werden sie dabei seit jeher von der Interessengemeinschaft Hannes, zu der auch Wilhelm Töller gehört. Im Podcast spricht er über den jahrelangen Kampf um Aufklärung und die Wiederaufnahme der Ermittlungen.
"Wir bezeichnen das jetzt intern als Finale", sagt er. "Ein kleiner Abschluss eines Kampfes, den man zehn Jahre geführt hat." Auch Töller hofft, dass sich Zeuginnen und Zeugen von damals melden und schildern, was damals im Zug geschehen ist. Er sagt: "Man muss sich mal vorstellen, wie viel Elend und wie viel Leid man den Betroffenen zugefügt hat." Und weiter: "Es war und ist für uns undenkbar, dass er aus Angst aus dem Zug gesprungen ist."
In "Neues vom Krügel-Platz" spricht Linn Schütze, eine der Hosts des Podcasts "Der Zug" über ihre Recherchen im Fall Hannes und neue Hinweise. Die Journalistin erklärt, wie schwer es war, mit möglichen Zeugen von damals überhaupt erst ins Gespräch zu kommen und welche Hürden es gab. "Man hat einfach gemerkt, dass es ein Fall ist, wo Menschen auch Angst haben, auszupacken", sagt sie.
Außerdem spricht Schütze über die Wiederaufnahme der
und die vielversprechendsten Spuren ihrer Recherche. Sie sagt: "Die Eltern erklären ganz klar, dass es Menschen gibt, die wissen, was mit ihrem Sohn passiert ist und bis die nicht sprechen, werden sie auch nicht ruhig schlafen können."
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Produziert wird der Podcast von Daniel George.