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Explorez tous les épisodes du podcast Nachspielzeit - Hansa Rostock im Blick
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| Titre | Date | Durée | |
|---|---|---|---|
| Hansa Rostock im Kader-Check: Steigt der FCH so auf? | 22 Jul 2026 | 00:47:54 | |
In der neuen Folge des OZ-Podcast „Nachspielzeit“, in dem sich alles rund um Hansa Rostock dreht, sind sich die Reporter Ben Brümmer, Johannes Weber und Tommy Bastian einig: Die Mannschaft des FCH macht Lust auf die neue Saison.
Unterschiedlicher Auffassung sind sie hingegen darüber, wo es noch Baustellen im Kader gibt. „Auf der Zehnerposition muss noch was passieren“, ist Weber überzeugt. Bastian hält dagegen: „Ich sehe dort viele Alternativen. Zwingenden Handlungsbedarf gibt es nicht.“
Klar ist: Hansa will diesmal mit aller Macht aufsteigen. Unklar bleibt: Wer wird am ersten Spieltag das Tor der Rostocker hüten? Die Neuzugänge Luca Unbehaun und Yannic Stein streiten um den Platz, der nach dem Abgang der zuvor unumstrittenen Nummer 1 Benjamin Uphoff frei geworden ist. „Es überrascht mich, dass die Position so offen ist“, sagt Weber.
Moderator Brümmer stellt die Frage: Auf einer Skala von eins bis zehn – wie weit ist der FC Hansa? „Ich würde sagen, bei sechs bis sieben“, so Weber. Bastian differenziert: Athletisch sei das Niveau schon gut. Am Zusammenspiel und an der Spielidee werde noch gefeilt: „Im Trainingslager wurde viel einstudiert, es wird allerdings auch noch viel probiert.“ Bastian legt sich auf „sechs bis acht“ fest.
Die Hosts analysieren Hansas Mannschaft, das neue 4-2-3-1-System und schätzen die Neuzugänge näher ein. „Yannick Michaelis ist ein richtig Guter – mit viel Übersicht, einer feinen Technik und besonderer Leichtigkeit“, betont Bastian. Der 19-jährige Offensivspieler könne richtig einschlagen.
Außerdem sprechen Brümmer, Weber und Bastian darüber, wie viele Punkte sie dem FCH aus den ersten fünf Spielen zutrauen und wer das Team noch verlassen könnte.
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| Hansa Rostock zwischen Watford, Stuttgart und Wiederaufstieg | 10 Jun 2026 | 00:34:49 | |
Der FC Hansa Rostock will in der Saison 2026/27 im dritten Anlauf den Sprung zurück in die 2. Fußball-Bundesliga schaffen. Dafür müssen in der aktuellen Transferperiode die Voraussetzungen geschaffen werden. Veränderungen müssen her, sind sich die FCH-Reporter und Hosts Johannes Weber und Ben Brümmer sicher.
In der aktuellen Folge des OZ-Podcasts „Nachspielzeit“, in dem sich alles rund um den Koggenklub dreht, ziehen sie eine erste Zwischenbilanz. Bislang hat der FC Hansa drei Neuzugänge öffentlich gemacht. Sieben Spieler haben den Verein verlassen. Einige Personalien sind noch offen.
Aus Sicht der Hansa-Kenner ist eine der wichtigsten Fragen geklärt: Torjäger Emil Holten wurde von Hansa fest verpflichtet. Der 29-jährige Däne war zu Beginn der Saison 2025/26 vom schwedischen Erstligisten IF Elfsborg ausgeliehen worden. Mit 15 Treffern in der 3. Liga avancierte der Angreifer zum torgefährlichsten Angreifer der Mecklenburger.
„Wenn Holten es schafft, seine gute Saisonleistung zu bestätigen und ähnlich viele Treffer zu erzielen, dann wird Hansa wieder vorne dabei sein“, ist Weber überzeugt. Brümmer ergänzt: „Außerdem hat Emil drei Tore vorgelegt, als positiver und emotionaler Typ die Mannschaft mitgerissen und die Fans in seinen Bann gezogen.“ Holten könne auch im neuen Spieljahr sehr wertvoll werden, ist das Duo überzeugt. Seine Vertragsverlängerung sei ein wichtiges Signal.
Weber und Brümmer analysieren auch das neue Torwartteam. Sie sprechen über die anstehende Vorbereitung mit vielen Höhepunkten und sagen, warum Neuzugang Bernie Lennemann für sie eine der Überraschungen im neuen Hansa-Team werden kann. Auch die DFB-Pokal-Auslosung ist ein Thema im Podcast. Weber und Brümmer verraten, warum sie sich auf den VfB Stuttgart als Auftaktgegner im Ostseestadion sehr freuen.
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| Hansa Rostock: Kaderplanung, Sommervorbereitung und Ziele | 27 May 2026 | 00:58:04 | |
Es gibt in diesen Tagen viel zu tun für Amir Shapourzadeh. Der Sportchef des FC Hansa Rostock ist dabei, den Kader für die neue Saison zusammenzustellen. Einige Entscheidungen wurden beim Fußball-Drittligisten schon getroffen, andere sind noch offen.
„Wir führen derzeit viele Gespräche und haben noch das eine oder andere persönliche Treffen geplant“, sagt Shapourzadeh in der neuen Folge von „Nachspielzeit“, dem OZ-Podcast rundum den FC Hansa.
Mit den beiden Torhütern Benjamin Uphoff und Max Hagemoser sowie Nico Neidhart, Adrien Lebeau (alle vier Ziel unbekannt), Christian Kinsombi (Energie Cottbus) und Viktor Bergh (nach Leihe zurück zu Djurgardens IF) verlassen sechs Profis den FCH.
Noch offen ist die Zukunft von sechs weiteren Spielern, deren Verträge in Rostock zum 30. Juni enden. Dies betrifft Torwart Philipp Klewin, die Verteidiger Jan Mejdr und Felix Ruschke, Cedric Harenbrock sowie die beiden Leihspieler Lukas Kunze (Arminia Bielefeld) und Emil Holten (Elfsborg IF). Bei den vier Erstgenannten sprach sich Shapourzadeh dafür aus, die Zusammenarbeit über den Sommer hinaus fortzusetzen.
„Unser neuer Torwarttrainer Arvid Schenk hat sich so positioniert, dass er gerne mit Philipp Klewin weiter zusammenarbeiten möchte“, sagt Shapourzadeh in der neuen Podcast-Folge. Schenk betreute Klewin schon in der Saison 2023/24 beim VfB Lübeck. Auch Hansa Rostocks erster Neuzugang, Torhüter Yannic Stein hat eine Vergangenheit beim VfB.
Die Option auf eine Vertragsverlängerung stellte Shapourzadeh auch bei den Beratern von Ruschke und Harenbrock in Aussicht. Beide wurden in der Vergangenheit, auch in der abgelaufenen Spielzeit, häufiger durch Verletzungen aus dem Rhythmus gebracht.
Derzeit außer Gefecht gesetzt ist Mejdr. Er zog sich Ende April im Heimspiel gegen Jahn Regensburg (2:5) einen Kreuzbandriss im Knie zu und fällt bis Ende des Jahres aus. Laut Shapourzadeh hatte der Berater des Außenverteidigers bereits im Winter signalisiert, dass sein Klient nach Ende der Saison nicht in 3. Liga bleiben werde. Eine Rückkehr nach Tschechien stand im Raum.
„Jans Traum ist einmal die Major League Soccer in den USA gewesen. Es gab auch Anfragen aus Asien. Er hätte in seinem Alter noch einmal Lust auf ein Auslandsabenteuer gehabt“, verriet Shapourzadeh. Nun kam die schwere Verletzung dazwischen. „Wir werden ihm einen Vertrag anbieten, damit er hier seine Reha machen kann, um gesund zu werden“, so Shapourzadeh.
Der Deutsch-Iraner ergänzte, dass Hansa unabhängig von Mejdrs Entscheidung zwei neue Spieler für die rechte Abwehrseite holen werde. Weitere Einblicke von Shapourzadeh zu möglichen Verstärkungen auf einigen Positionen, der Kaderplanung und zur Vorbereitung auf die neue Saison gibt es in „Nachspielzeit“ auf der OZ-Webseite, in der OZ-App und überall, wo es Podcasts gibt. Zudem laufen viele Folgen von „Nachspielzeit“ auch als Video auf YouTube.
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| Vom Hansa-Rostock-Kapitän zum Polizisten: Tobias Jänicke spricht über Brüche, Tränen und neue Ziele | 13 May 2026 | 00:51:54 | |
Ex-Profi Tobias Jänicke hat beim FC Hansa ein Auf und Ab der Gefühle erlebt – mit zwei Abstiegen, einem Aufstieg und einem hässlichen Ende seiner zweiten Zeit, als der damalige Rostocker Trainer Christian Brand nicht mehr auf ihn setzte. Im Urlaub erfuhr Jänicke, dass der Verein nicht mehr mit ihm plant. „Das hat mir den Boden unter den Füßen weggerisssen.“ Trotzdem schlägt sein Herz weiterhin für die Kogge.
„Ich verfolge den Verein, bin mit Leib und Seele dabei“, erzählt der frühere Kapitän des FCH in der neuen Folge von „Nachspielzeit“, dem OZ-Podcast rund um den Drittligisten. Seinen Sohn, der Trikots trägt und in Hansa-Bettwäsche schläft, habe er angesteckt. Jänicke, der seit vielen Jahren in Saarbrücken lebt, betont: „Meine Heimat bleibt Rostock.“
Jänicke hat in der Saison 2025/26 einige Auswärtsspiele des FC Hansa besucht. Dabei habe es zwischenzeitlich zwischen ihm und dem Koggenklub gekriselt, so der mittlerweile 37-Jährige. 2015 war er zu Hansa zurückgekehrt und wurde Kapitän in einer Zeit, als die Rostocker gegen den Abstieg kämpften und es neben dem Platz viel Unruhe im Verein gab. Ein Jahr vor Ende löste er seinen Vertrag mit Hansa im Sommer 2017 vorzeitig auf. Den gebürtigen Neubrandenburger zog es ins Saarland. „Ich war am Boden, hatte keine Lust mehr auf Fußball. Beim 1. FC Saarbrücken habe ich die Freude wiedergefunden.“
Bis 2023 absolvierte er für den FCS, mit dem er in die 3. Liga aufgestiegen und ins DFB-Pokal-Halbfinale eingezogen ist, 209 Pflichtspiele (31 Tore, 36 Vorlagen). Für Hansas Profis war Jänicke „nur“ 171-mal am Ball - in der 2. Bundesliga und der 3. Liga. Einer seiner größten Förderer sei Trainer Andreas Zachhuber gewesen. „Ich hätte gerne mehr Erfolge mit Hansa gefeiert und vor allem die Abstiege vermieden."
Heute drückt Jänicke den Rostockern die Daumen, dass sie so schnell wie möglich die Rückkehr in die 2. Bundesliga schaffen. Die Entwicklung des Vereins in den vergangenen Jahren bewertet er positiv. Worauf es im Aufstiegsrennen und bei der Kaderplanung ankommt, verrät er in der neuen Folge. Dort spricht er außerdem über die schwierige Zeit seines Karriere-Endes, seine Ausbildung zum Polizisten und seine angehende Trainer-Laufbahn. Dem Fußball, der ihm ganz viel gegeben hat, will Jänicke nämlich treu bleiben.
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| Hansa Rostock nach der Klatsche: Berater von Chefcoach Daniel Brinkmann ordnet ein | 28 Apr 2026 | 00:49:31 | |
Als Daniel Brinkmann im Teenager-Alter war, lernte Stefan Backs ihn kennen. Seitdem ist der Spieler- und Trainer-Berater an der Seite des heutigen Coaches des FC Hansa Rostock. In der neuen Folge von „Nachspielzeit“, dem OZ-Podcast rundum den FC Hansa äußert sich Backs zu seiner engen Zusammenarbeit mit Brinkmann und dazu, warum der Trainer so gut bei vielen FCH-Fans ankommt.
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| Jonas Dirkner will mit Hansa Rostock aufsteigen: „Wir können von der Bank nachlegen wie kein anderer Drittligist.“ | 15 Apr 2026 | 00:45:45 | |
Der heiße Endspurt im Aufstiegskampf der 3. Liga läuft. Jonas Dirkner und der FC Hansa Rostock befinden sich mittendrin. In der neuen Folge „Nachspielzeit“, dem OZ-Podcast rund um FC Hansa, spricht Dirkner über seinen Traum von der 2. Bundesliga. „Es gibt wenige Sachen, die geiler sind, als mit seinem Herzensverein aufzusteigen“, sagt er.
Mit dem FC Hansa (5. Platz/59 Punkte) liegt Dirkner in Lauerstellung. Fünf Punkte Rückstand haben die Rostocker auf einen direkten Aufstiegsrang. Fünf Spiele stehen noch aus. Auf dem Papier hat der FCH das vermeintlich leichteste Restprogramm aller direkten Konkurrenten.
Dirkner kümmert das wenig. Er meint, dass die Mannschaft bei sich bleiben und ihre Hausaufgaben machen müsse. „Kein Spiel in der 3. Liga ist leicht“, betont der 23-Jährige, gibt sich aber auch selbstbewusst: „Wir können jede Mannschaft schlagen.“
Im Hansa-Mittelfeld nimmt Dirkner eine wichtige Rolle ein. Im Winter hatte der gebürtige Rostocker zwischenzeitlich einen Lauf mit drei Toren in drei Spielen hintereinander. Mit seiner mutigen Spielweise am Ball kann der Rechtsfuß entscheidende Pässe in die Sturmspitze spielen.
In der Rückrunde pendelte Dirkner mehrfach zwischen Bank und Anfangsformation. Er nimmt seine Rolle an, egal ob als Startelfspieler oder Joker. „Wir haben eine unglaublich gute Mannschaft und können von der Bank nachlegen wie kein anderer Drittligist“, weiß Dirkner.
Er fügt hinzu, dass Coach Daniel Brinkmann ein gutes Händchen dafür hätte, den Spielern zu erklären, was sie zu tun hätten und warum jemand nicht spiele.
In der 52. Folge von „Nachspielzeit“ gibt Dirkner auch ein paar private Dinge preis. So berichtete er unter anderem, wie der FC Hansa ihn in jungen Jahren entdeckt hat, und spricht über das Familienleben mit seinen beiden Söhnen. Vielleicht hat Ehefrau Maxi in Zukunft drei Fußballer im Hause.
Wer wissen will, was Jonas Dirkner genau meint: „Nachspielzeit“ gibt es auf der OZ-Webseite, in der OZ-App und überall, wo es Podcasts gibt. Zudem gibt es viele Folgen von „Nachspielzeit“ auch als Video auf YouTube.
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| Videoanalyst erklärt: Das braucht Hansa Rostock für den Aufstieg | 01 Apr 2026 | 00:57:07 | |
Als der Videoanalyst Vincent Leifholz im Januar 2020 zur Profimannschaft des FC Hansa wechselte, war er gerade einmal 23 Jahre alt. Trotzdem spielte er knapp anderthalb Jahre später beim lang ersehnten Wiederaufstieg der Rostocker aus der 3. Liga in die 2. Bundesliga eine wichtige Rolle.
Im Trainerteam von Hansas damaligem Chefcoach Jens Härtel war er verantwortlich für Spielanalysen, Gegnervorbereitungen, Gruppen- und Einzelbesprechungen mit den FCH-Profis. Wie das aussah, erzählt der mittlerweile 30-Jährige in der neuesten Folge von „Nachspielzeit“, dem OZ-Podcast rund um Hansa Rostock. Dort spricht er zudem über seinen Weg in den außergewöhnlichen Job.
Seine wichtigste Aufgabe: „Es geht nicht darum, zu zeigen, was der Gegner macht, sondern vielmehr, was das fürs eigene Spiel bedeutet. Das Video dient der Einstimmung, aber ist nur Theorie. Das Wichtigste ist die Umsetzung draußen im Training, wo Schwerpunkte gesetzt werden, das Anlaufen geübt wird und bestimmte Räume bespielt werden.“
Bei seinen Stationen in Rostock, Mainz, bei Union Berlin und in Hannover arbeitete Leifholz mit verschiedenen Trainern zusammen. „Für mich war immer eine direkte Kommunikation mit dem Cheftrainer wichtig. Was ich nicht mag, ist, wenn hinterm Rücken gesprochen wird.“
Der gebürtige Hildesheimer, der auch in Niedersachsen aufwuchs, wohnt heute in Rostock. Die Ostseeküste ist seine Wahl-Heimat geworden. Dem FC Hansa drückt er weiter fest die Daumen. Die Kogge sei auf einem guten Weg, ist der Experte überzeugt.
„Der Verein hat gelernt, die Ruhe zu bewahren und an seinem Plan festzuhalten, auch wenn die Ergebnisse nicht immer gut sind.“ Man müsse bei sich bleiben, sowohl die Verantwortlichen als auch Mannschaft und Trainerteam. Er sei optimistisch, dass die Rostocker den Aufstieg schaffen können, sagt Leifholz. Wie er das begründet und warum er den Abgang von Ryan Naderi als richtige Entscheidung betrachtet, erfahrt ihr in der Folge. | |||
| Hansa Rostock: Robert Müller über Aufstieg, Abstieg und Neustart an der Seitenlinie | 18 Mar 2026 | 00:56:09 | |
Robert Müller kennt die 3. Liga aus dem Effeff. In der Saison 2008/09 war der heute 39-jährige Ex-Profi quasi Gründungsmitglied der neu eingeführten Profi-Liga zwischen der 2. Bundesliga und Regionalligen. Damals spielte er für Carl Zeiss Jena - mit Anfang 20 war er Stammspieler. Seit Januar 2021 ist Müller der Rekord-Spieler der 3. Liga. 348 Einsätze (17 Tore) in elf Spielzeiten für acht Vereine stehen in seiner Fußball-Vita.
Seinen größten Erfolg feierte der frühere Defensivspezialist mit dem FC Hansa. Die Rostocker waren im Frühjahr 2010 erstmals in die Drittklassigkeit abgestürzt. Ein Jahr später schafften sie den direkten Wiederaufstieg. Müller steuerte als Mittelfeldspieler drei Tore und eine Vorlage in 35 Begegnungen bei.
Es sei eine „geile Truppe“ und eine „sehr schöne Zeit“ beim Koggenklub gewesen, erzählt der gebürtige Schwerinr in der neuen Folge des OZ-Podcasts „Nachspielzeit“, in dem sich alles um Hansa dreht. „Aufstiege machen Spaß, sie verbinden und schaffen Erinnerungen, die ewig bleiben“, schwärmt Müller.
16 Jahre lang war er Profi, stand bei zehn Vereinen unter Vertrag, ist viel herumgekommen. Am Ende seiner Karriere schaffte er mit dem Greifswalder FC den Sprung aus der Ober- in die Regionalliga. Seitdem ist er am Ryck sesshaft. Dort hat er seine Frau Maria kennengelernt, die er im Sommer heiraten will. Sie hat drei Kinder in die Beziehung mitgebracht. Zeit mit den Kleinen zu verbringen, macht ihm Freude, erzählt Müller.
Neben der Familie bestimme der Fußball sein Leben. Müller coacht den SV Siedenbollentin in der NOFV-Oberliga. Seit Januar ist er beim ambitionierten Dorfklub fest angestellt. „Es macht mir wahnsinnig viel Spaß mit den Jungs. Dem Verein bin ich dankbar, dass er mir diese Chance gibt“, erzählt der B-Lizenz-Trainer. Für ihn sei es ein Privileg, sein Hobby zum Beruf gemacht zu haben – früher als Spieler, heute als Coach.
Hansa drückt er die Daumen und pflegt weiterhin Kontakte nach Rostock. Mit einem Spieler aus dem aktuellen Kader ist er befreundet, gibt ab und zu Ratschläge. Auch mit einem Vorstand und einem früheren Teamkollegen, der heute im FCH-Nachwuchs arbeitet, tauscht er sich hin und wieder aus.
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| Bei Hansa Rostock war Dominik Lanius der Pechvogel: „Ich kam nie richtig an“ | 04 Mar 2026 | 00:52:42 | |
In der neuen Folge von „Nachspielzeit“, dem OZ-Podcast rund um Hansa Rostock, spricht Ex-Spieler Dominik Lanius über seine schwierige Zeit beim FCH. „Ich kam nie richtig in der Mannschaft an, weil ich angekommen bin, mich direkt verletzt und immer wieder lange Zeit gefehlt habe“, hadert der 28-Jährige. Er war in den vergangenen anderthalb Jahren wohl der größte Pechvogel bei Hansa.
Lanius kam im Sommer 2024 „Hals über Kopf“, wie er sagt, von Fortuna Köln nach Rostock. Er sollte Herausforderer in der Innenverteidigung werden. Eine Rolle, mit der er sich anfreunden konnte, wie er im Gespräch mit den Hosts Ben Brümmer und Tommy Bastian erzählt. Doch der 1,95 Meter große Abwehrhüne wurde immer wieder zurückgeworfen. Besonders ein Knie machte ihm Probleme.
Im Podcast-Gespräch klingt es beinahe, als hätte Lanius ein schlechtes Gewissen, wenn er sagt: „Ich konnte dem Verein nicht viel zurückgeben.“ Umso mehr sei er dankbar für die Unterstützung, die er von etlichen Hansa-Fans erfahren habe. „Sie haben mir persönlich im Ostseestadion oder durch Zuschriften via Instagram viel Zuspruch gegeben. Das ist nicht selbstverständlich.“
Heute geht es Lanius wieder gut. Im Januar einigte er sich mit den Rostockern auf ein vorzeitiges Vertragsende. Nach nur einem Pflichtspiel-Einsatz ging er einen Schritt zurück, spielt mittlerweile für den 1. FC Bocholt in der Regionalliga West.
Der Neuanfang ist gelungen. Fünf Begegnungen hat der Verteidiger bereits für seinen neuen Klub absolviert. „Nach drei schweren Verletzungen wollte ich einfach wieder auf die Beine kommen. Ich wusste gar nicht mehr, wie sich das anfühlt, lange auf dem Platz zu stehen und dann auch noch zu gewinnen.“
Den FC Hansa, seine Fans und viele Freunde, die er in Rostock gefunden hat, behält Lanius dennoch im Herzen. Seine Familie und er seien mit einem „weinenden Auge“ zurück in den Westen gegangen. Gegenüber den OZ-Hosts verrät er, wer ihm in seinen schwierigsten Stunden besonders geholfen, warum er in Bad Doberan gewohnt und wie es ihm an der Ostseeküste gefallen hat.
Zudem erzählt der Fußballprofi, warum er den Hut vor Ryan Naderi zieht und weshalb der Koggenklub für ihn ein „unfassbarer“ Drittligist ist – und bewertet die Aufstiegschancen der Rostocker. Den Sprung in die 2. Bundesliga hält er auf alle Fälle für möglich.
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Cover: imago, Dietmar Lilienthal | |||
| Appell an Hansa Rostock: Es braucht mehr Mut! | 18 Feb 2026 | 00:43:08 | |
Der FC Hansa Rostock ärgert sich über unnötige Punktverluste kurz vor Schluss. In den beiden zurückliegenden Partien gegen 1899 Hoffenheim II (2:2) und den VfL Osnabrück (2:2) hat der Fußball-Drittligist jeweils eine Führung noch spät hergegeben. Darüber und über die Serie von drei sieglosen Partien diskutieren die Hosts Tommy Bastian und Johannes Weber in der 49. Folge von „Nachspielzeit“, dem Hansa-Podcast der OZ.
„Die Mannschaft muss die individuellen Fehler minimieren“, sagt Weber nach sieben Gegentoren in den zurückliegenden drei Partien. Die sonst so sichere Defensive der Rostocker zeigte sich zuletzt nicht so zuverlässig in der Phase, wo Hansa zwei Spiele am Stück nicht verlor.
Noch weiter ins Detail geht Bastian. Er sieht bei den vielen Gegentoren vor allem ein Muster, das sich mehrfach wiederhole: „Bei den Flanken aus dem Halbfeld auf den zweiten Pfosten muss Hansa schon vorne mehr Druck machen. Aus den Hereingaben entstanden mehrere Tore oder Elfmeter gegen Hansa.“
Für die nächsten Partien, die vor allem gegen Topteams anstehen, wünscht sich Bastian mehr Mut von einzelnen FCH-Spielern. Dies bezieht er vor allem auf Aktionen im Spiel nach vorne.
Neben einem Ausblick auf die kommenden Wochen reden die Hansa-Experten auch über eine leicht aufkommende Unruhe im Rostocker Umfeld und schauen auf das Wirken von Ex-Hansa-Stürmer bei den Glasgow Rangers.
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Cover: privat, Benjamin Barz | |||
| Hansa Rostocks Transfer-Coup: Berater von Ryan Naderi exklusiv über Rekord-Deal | 04 Feb 2026 | 00:49:34 | |
„In Rostock gibt es ein absolutes Juwel.“ Mit diesen Worten brachte Spielerberater Laurent Burkart seinen Schützling Ryan Naderi bei den Glasgow Rangers ins Gespräch. Dies führte letztendlich zum Rekord-Transfer in der 3. Liga und beim Koggenklub: Der FC Hansa verkaufte seinen Top-Torjäger für 5,5 Millionen Euro nach Schottland.
„Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich im November gegenüber dem Head of Recruitment von Glasgow Ryans Namen genannt“, so Burkhart im OZ-Podcast „Nachspielzeit“, in dem sich alles rund um Hansa dreht. „Die Rangers haben das mitgenommen und sehr schnell sehr positiv reagiert“, erzählt der 34-Jährige den Hosts Johannes Weber und Tommy Bastian.
Wenig später meldete der schottische Rekordmeister (55 Titel) sein Interesse an einer Verpflichtung an. Doch die Verhandlungen zogen sich. Kurz vor Transferende wurde die Situation dramatisch: Die Zeit drängte, Hansa wollte Naderi nicht abgeben, der Wechsel im Winter drohte zu platzen. Zwischen Hansas Sportchef Amir Shapourzadeh und Burkart ging es da „auch mal heiß her“, so der Berater.
Burkart saß bei Hansas Heimspiel gegen Ingolstadt (0:3) auf der Tribüne und erlebte Naderi im letzten Auftritt für den FCH hautnah. „Ich bin stolz auf den Jungen, der in den Spielen nach der Winterpause total abgeliefert hat. Gegen Ingolstadt war es richtig schwierig. Das war die absolute Crunchtime in seinem Transfer.“
Es folgten zwei weitere bange Tage, bis der Deal drei Minuten vor der Deadline in Schottland durch war. Naderi werde nun noch etwas Zeit brauchen, um das Erlebte zu verarbeiten, so Burkart. „Die vergangenen Wochen sind nicht spurlos an ihm vorbeigegangen.“
Umso mehr erfreue ihn, dass die Reaktionen auf Naderis Abschied aus Rostock überwiegend positiv sind. „Das wird Ryan tragen und dafür sorgen, dass seine Bindung zu Hansa Rostock ein Leben lang bestehen wird“, ist Burkart überzeugt.
Weitere Details zum Naderi-Abschied, wie die entscheidenden Stunden und das Ankommen in Glasgow abliefen, gibt es in der neuen Podcast-Folge: „Nachspielzeit“ läuft auf der OZ-Website, in der OZ-App und überall, wo es Podcasts gibt.
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| Hansa Rostock: Ex-Kapitän Julian Riedel spricht über Teamgefüge, Erfolgsserien und mentale Stärke | 21 Jan 2026 | 01:10:56 | |
„Nach meiner Zeit in Mannheim wäre ich gerne zurückgekommen. Leider hat es nicht geklappt“, sagt Julian Riedel in der neuesten Folge von „Nachspielzeit“, dem Hansa-Podcast der Ostsee-Zeitung. Dort erzählt der mittlerweile 34-Jährige im Gespräch mit den Hosts Ben Brümmer und Tommy Bastian auch, wie er heute auf den Koggenklub guckt.
Der Defensivspieler absolvierte von 2017 bis 2022 insgesamt 160 Pflichtspiele für Hansa. Aber auch die schlimmste Niederlage seiner Karriere musste Riedel gegen den FCH hinnehmen. 2010 unterlag er mit Bayer Leverkusen den Rostockern im Finale um die deutsche A-Junioren-Meisterschaft mit 0:1.
Heute kickt Riedel für den 1. FC Bocholt in der Regionalliga West. Den Hanseaten drückt er weiter fest die Daumen. Der frühere FCH-Kapitän und Aufstiegsheld aus der Saison 2020/21, als er mit Hansa den Sprung in die 2. Bundesliga geschafft hat, schaut sich jedes Spiel in der Zusammenfassung an. Ab und zu schreibt er mit Zeugwart Andreas Thiem, mit dem er früher gerne angeln ging.
Riedel erzählt, was eine Erfolgsserie mit Mannschaften macht. Hansa ist seit elf Partien ungeschlagen. „Wenn du eine positive Phase hast, hast du kein Konsequenz-Denken. Dann gehen beim Gegentor nicht die Köpfe runter, sondern alle denken: ‚Ist halt so, wir schaffen das schon.‘" Für ihn sei Selbstvertrauen extrem wichtig. Der Kopf müsse frei sein. Das gelinge gut in einem „Flow“.
Zudem sagt Riedel seine Meinung zum umworbenen Rostocker Torjäger Ryan Naderi. „Als Stürmer bist du sehr im Schaufenster, wenn du viel triffst.“ Aber Hansa sei kein normaler Drittligist, betont er. „Da hat man eine Perspektive, in die zweite Bundesliga aufzusteigen. Und die ist dann nochmal eine andere Nummer mit Rostock.“ An Naderis Stelle würde Riedel noch (mindestens) ein halbes Jahr bleiben.
Auch zum möglichen Abgang von Albin Berisha, den Hansa loswerden will, und zur Gefahr von Unzufriedenheit im Kader äußert sich der ehemalige Rostocker. Die Kadergröße spielt für ihn dabei nicht die entscheidende Rolle.
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Cover: Dietmar Lilienthal | |||
| FCH-Experten diskutieren: Braucht Hansa Rostock noch Verstärkung? | 07 Jan 2026 | 00:50:28 | |
In der 46. Folge von „Nachspielzeit“, dem Hansa-Podcast der OZ, diskutieren die Hosts Ben Brümmer, Johannes Weber und Tommy Bastian die Qualität des Rostocker Teams und sagen, wo sie noch Bedarf für Verstärkungen sehen. Links hinten in der Abwehr beziehungsweise auf zwei Mittelfeldpositionen sei der FCH nicht optimal aufgestellt, meint das Trio. Allerdings haben sie unterschiedliche Meinungen.
„Für die Position des Linksverteidigers hat Hansa mit Viktor Bergh als Stammspieler, Felix Ruschke als ersten Herausforderer sowie Leon Reichardt und Nico Neidhart, die dort auch spielen können, genug Alternativen“, ist Bastian überzeugt. Weber und vor allem Brümmer sehen das anders.
Außerdem würde Weber noch einen offensiven Mittelfeldspieler holen. „Cedric Harenbrock hat immer mal wieder Verletzungsprobleme und Adrien Lebeau war lange raus“, begründet er. „Man weiß nicht, wie er zurückkommt und ob er die Position des Zehners so gut spielen kann, wie Harenbrock das zuletzt gemacht hat.“
Bastian hält dagegen. Er traue Lebeau zu, die Rolle hinter den Spitzen im neuen 4-4-2-System mit Mittelfeldraute gut auszufüllen – wenn auch anders als Harenbrock.
Noch bis zum 2. Februar können Fußballvereine in Deutschland in diesem Winter Spieler verpflichten. Dann endet die Transferperiode. Hansa Rostock beobachtet den Markt, will seinen Kader vor allem verkleinern. Verstärkung brauche die Mannschaft nicht zwingend, meint Sportchef Amir Shapourzadeh. Er sieht den Tabellenfünften gut aufgestellt, Neuzugänge schließt er jedoch nicht aus.
Die Hansa-Experten sprechen in der neuen Folge auch über mögliche Abgänge, das Werben von Erst- und Zweitligisten um FCH-Torjäger Ryan Naderi sowie das Vorbereitungsprogramm inklusive der Testspiele der Rostocker. Kontrovers diskutiert wird unter anderem, ob es die richtige Entscheidung war, erneut auf ein Trainingslager zu verzichten.
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| Hansa Rostock: Aufstiegstrainer Peter Vollmann glaubt an die 2. Liga | 24 Dec 2025 | 01:18:55 | |
„Wer negativ denkt, darf nichts Positives erwarten.“ Das Motto von Ex-Hansa-Trainer Peter Vollmann darf sich (nicht nur zu Weihnachten) jeder hinter die Ohren schreiben.
Der Hansa-Aufstiegstrainer aus der Saison 2010/11 war gemeinsam mit dem damaligen Zeugwart Alexander Kodera (und Drittliga-Rekordspieler Robert Müller als Überraschungsbesuch) zu Gast in der Weihnachtsfolge des OZ-Podcasts „Nachspielzeit“. Aufgezeichnet wurde im Restaurant Portofino in Kühlungsborn – erstmals vor Publikum.
Eines der großen Themen: Hansas direkter Wiederaufstieg in die 2. Liga, Peter Vollmann war damals Aufstiegstrainer. Die Situation, wie die Mannschaft 2011 von ihrem Erfolg erfuhr, beschreibt der 68-Jährige als „kurios“:
Während Hansa noch ein Sonntagsspiel gegen Bayern II vor der Brust hatte und im Bus auf dem Weg in den Süden saß, brachten die Ergebnisse der Samstagsspiele den Aufstieg. Große Freude, aber eben nicht durch die Leistung im Spiel auf dem Platz, bei dem es „um die letzte Wurst geht“.
Kodera feierte mit, als die Truppe nach dem Spiel (ging übrigens 0:0 aus) wieder in der Heimat eintraf: Der Mannschaftsbus wurde von jubelnden Fans gestoppt, die Party – bei der mehrere Spieler in Unterhosen auf einem Buswartehäuschen tanzten – ging bis in die frühen Morgenstunden.
Zum ersten Mal konnten bei der Aufzeichnung des OZ-Podcasts „Nachspielzeit“, bei dem sich alle zwei Wochen alles um Hansa Rostock dreht, Gäste live dabei sein. Das Ambiente im Portofino stimmte, die Stimmung war gelöst und Überraschungsgast Robert Müller, der in der Aufstiegssaison unter Peter Vollmann spielte, sorgte für große Wiedersehensfreude.
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| Hansa Rostocks Trainer schonungslos ehrlich: Daniel Brinkmann über hitzige Spiele, blöde Fragen und sein Team | 10 Dec 2025 | 00:57:18 | |
In der 44 Folge von „Nachspielzeit“, dem Hansa-Podcast der OZ, ist Cheftrainer Daniel Brinkmann zu Gast. Der 39-Jährige verrät, wo er mit dem FC Hansa bis Weihnachten stehen will und wie er nach hitzigen Spielen mit Emotionen und fiesen Fragen umgeht. Auch Privates gibt der Familienvater preis.
Geht da doch noch was in der Winterpause beim FC Hansa Rostock? Neuzugänge seien nicht geplant, hatte es bisher geheißen. Der Fußball-Drittligist will seinen Kader verkleinern.
Und dennoch: „Sag niemals nie. Man muss immer gucken, was einem noch so ins Visier läuft“, sagte Cheftrainer Daniel Brinkmann in der neuesten Folge von „Nachspielzeit“, dem OZ-Podcast rund um den FC Hansa.
Hansa-Trainer legt großen Wert auf Charakter der Spieler
Im Gespräch mit den Hosts Ben Brümmer und Tommy Bastian erklärt der 39-Jährige, worauf es ihm – und Rostocks Sportchef Amir Shapourzadeh – bei der Kaderplanung vor allem ankommt. Zwar müsse die Altersstruktur im Team passen.
Mehr Gewicht als die nackten Zahlen hätten bei Brinkmann, der Anfang 2020 seine aktive Karriere als Profi beendet hat, aber andere Kriterien. Am wichtigsten ist für ihn der Charakter eines Spielers – „denn den kannst du nicht ändern“, weiß der Fußballlehrer.
Mit Blick auf den aktuellen Kader des FC Hansa nennt der 39-Jährige ein Beispiel. „Er ist immer der erste im Kraftraum, arbeitet immer an seinen Schwächen, damit er besser wird. Er ist einer der besten Profis, die ich kenne“, schwärmt Brinkmann in der neuesten Folge von „Nachspielzeit“.
Insgesamt sei ihm und Shapourzadeh wichtig, dass möglichst viele Spieler zufrieden mit ihrer Rolle sind – ob Stammspieler oder Herausforderer.
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Cover: Dietmar Lilienthal | |||
| Fünf Jahre bei Hansa: Damian Roßbach würde zur Kogge zurückkehren | 26 Nov 2025 | 00:52:30 | |
Premiere bei „Nachspielzeit“: Damian Roßbach ist die erste Person, die zum zweiten Mal im Hansa-Podcast der OSTSEE-ZEITUNG zu Gast ist. Der Verteidiger der VSG Altglienicke spricht erstmals über seinen Abgang beim FC Hansa Rostock. Den Fußball-Drittligisten musste Roßbach im Sommer nach fünf Jahren verlassen. Sein auslaufender Vertrag wurde nicht verlängert.
„Als ich nach dem zehnten Spieltag nur noch zwei Kurzeinsätze bis zur Winterpause hatte, wusste ich, aus welcher Richtung der Wind weht“, sah Roßbach sein bevorstehendes Aus in Rostock kommen. In 150 Pflichtspielen (fünf Tore) für den Koggenklub wurde er mit seiner Einstellung und Leidenschaft zu einem Publikumsliebling.
Mittlerweile sucht Roßbach eine Spielklasse tiefer in der Regionalliga Nordost sein Glück. Da er für Altglienicke spielt, wohnt der Defensivmann unterhalb der Woche in Berlin. Dort hat der 32-Jährige eine Wohnung. An den Wochenenden besucht er so oft wie möglich seine Frau Jennifer und Tochter Emma, die weiterhin an der Ostseeküste leben.
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Cover: Andy Bünning | Dietmar Lilienthal | |||
| Hansa Rostock wird weiter klettern – Analyse des Aufschwungs | 12 Nov 2025 | 00:49:21 | |
Der FC Hansa will seinen Aufschwung fortsetzten. Das wird gelingen, meinen die Hosts in der neuen Folge von „Nachspielzeit“, dem OZ-Hansa-Podcast. Das Trio diskutiert, was die Rostocker derzeit stark macht und betont die Rolle von Torjäger Ryan Naderi, der umworben wird.
Von Platz drei bis Rang fünf: Hansa Rostock wird in den verbleibenden fünf Spielen bis Winterpause in der Tabelle der 3. Liga weiter klettern. Darüber sind sich die Hosts Ben Brümmer, Johannes Weber und Tommy Bastian einig.
In der neuen Folge von „Nachspielzeit“, dem OZ-Podcast rund um den Fußball-Drittligisten, spricht das Trio über den aktuellen Lauf des Koggenklubs, der seit fünf Partien ungeschlagen ist. Sie nennen verschiedene Gründe, die die Mannschaft stark machen und erklären, warum es weiter aufwärts gehen wird.
„Das Restprogramm der Rostocker ist machbar“, sagt Weber. „Hansa hat bereits gegen die ersten sieben Mannschaften der aktuellen Tabelle gespielt“, ergänzt Bastian. Dagegen würden sich diese Teams in den verbleibenden Partien bis Mitte Dezember noch gegenseitig Punkte wegnehmen.
Der Blick geht aber nicht nur voraus an den Hinrunden-Endspurt der Rostocker. Brümmer, Weber und Bastian diskutieren auch über Überraschungsteams der laufenden Drittliga-Saison – und die größten Enttäuschungen. Sie nennen Cottbus, Verl, Köln und Duisburg, aber auch 1860 München.
Zudem sprechen die Hansa-Experten über das wohl größte Rostocker Juwel: Angreifer Ryan Naderi, den immer mehr Erst- und Zweitligisten beobachten sollen. Der 22-Jährige kommt selbst zu Wort und erzählt, wie er mit dem Interesse anderer Vereine umgeht: „Das interessiert mich tatsächlich nicht.“
Niemand, dessen Herz blau-weiß-rot schlägt, sollte „Nachspielzeit“ verpassen. Zu hören ist „Nachspielzeit“ auf der OZ-Website, in der OZ-App und überall, wo es Podcasts gibt. Außerdem gibt es „Nachspielzeit“ auch auf Youtube.
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Cover: Marcus Brandt (dpa), Dietmar Lilienthal | |||
| Hansa Rostock: Maxi Krauß lobt den Luxus des großen Kaders | 29 Oct 2025 | 00:58:10 | |
Maximilian Krauß handelt nach einem Prinzip – im Fußball und im Leben: Wer erstmal gibt, der bekommt später mehr zurück. Das erzählt der Offensivspieler des FC Hansa Rostock in der neuen Folge von „Nachspielzeit“, dem OZ-Podcast rund um den Drittligisten.
Jeder Spieler dürfe sich ärgern, wenn er nicht spielt, sagt der 28-Jährige. Das sei menschlich und müsse ein Stück weit so sein. Doch übergeordnet gilt für ihn: „Wenn jeder seine Rolle akzeptiert und weiter Gas gibt, profitieren alle.“
Im Gespräch mit den Hosts Johannes Weber und Tommy Bastian erzählt der Franke, der in Münchberg geboren wurde, er sei ein sehr familiärer und heimatverbundener Mensch. Doch auch an der Ostseeküste fühlt sich Krauß wohl.
Sein Wechsel von Energie Cottbus zum FC Hansa sorgte für viel Wirbel. Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz attackierte ihn scharf. „Wenn einem so etwas bewusst in der Öffentlichkeit angetan wird, steckt man das nicht so einfach weg“, sagt Krauß heute.
Beim Koggenklub, wo er vor seiner Ankunft niemanden kannte, ist er gut angekommen. Krauß lobt Hansas Trainer Daniel Brinkmann und Sportchef Amir Shapourzadeh und erzählt, warum er beide schätzt.
Hansa habe einen großen und guten Kaders, ist Krauß sicher. „Einen Spieler wie Benno Dietze von der Bank bringen zu können, das ist ein Riesenluxus.“ Auch Krauß spielte zuletzt nur als Einwechsler.
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Cover: Dietmar Lilienthal | |||
| Hansa Rostock: Steven Ruprechts Entwicklung vom Buhmann zum Klubversteher | 15 Oct 2025 | 00:56:17 | |
Steven Ruprecht ist ein Mann der offenen Worte, das wird in der neuen Folge des Podcasts „Nachspielzeit“, in dem sich alles um Hansa Rostock dreht, deutlich. Er benennt Dinge klar, zeigt Haltung und betont, wie wichtig ihm Werte sind.
Ein Beispiel: „Die Fußballer sind heute nicht mehr diejenigen, die einen Verein ausmachen“, sagt der 38-Jährige, der selbst 216 Drittliga-Spiele bestritten hat. Von 2013 bis 2015 lief er für den FC Hansa auf und kämpfte mit dem Klub gegen den Absturz in die Viertklassigkeit. Es war ein Existenzkampf, der bestanden wurde und zusammengeschweißt hat.
Es sei eine prägende Zeit in Rostock gewesen, so Ruprecht: „Es gibt sehr viele Menschen da oben, die sehr besonders sind.“
Er nennt Andreas Thiem, damals wie heute Zeugwart bei Hansa Rostock, oder den früheren Physiotherapeuten Frank Scheller. „Das sind Leute, die den Verein ausmachen. Es dauert ein wenig, aber wenn man zu ihnen durchdringt, sind das herzensgute und liebevolle Menschen.“
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