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Explorez tous les épisodes du podcast Mut zum Risiko | AGES Podcast

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TitreDateDurée
Risikobarometer: Toprisiko Ernährung (001)20 Dec 202400:24:29

Der Risikobarometer der AGES ermittelt in regelmäßigem Abstand wie die österreichische Bevölkerung das Risiko verschiedener Einflussfaktoren auf die eigene Gesundheit wahrnimmt. Für AGES Geschäftsführer und Mediziner Johannes Pleiner-Duxneuner ist die Fehl- und Überernährung das Toprisiko, welches der Bevölkerung allerdings weniger Sorgen macht.

Der ⁠Risikobarometer der AGES⁠ ermittelt in regelmäßigem Abstand wie die österreichische Bevölkerung das Risiko verschiedener Einflussfaktoren auf die eigene Gesundheit wahrnimmt. Die größte Beunruhigung über alle befragten Berufsgruppen und die Bevölkerung hinweg besteht bei Klimawandel, Umweltverschmutzung und sozialer Ungleichheit.

Die Risikoeinschätzung der untersuchten Zielgruppen in den Themenbereichen Gesundheit, Lebensmittelsicherheit, Ernährung und Umwelt zeigt für die meisten abgefragten Risiken statistisch signifikante Unterschiede zwischen den Berufsgruppen und der Bevölkerung. Antibiotikaresistenzen, Fehl- oder Überernährung, Hitze, Zuckergehalt in der Ernährung, Wetterextreme, Wirkung von Pflanzenschutzmitteln auf die Umwelt, Versorgungsengpässe bei Arzneimitteln, Krankheitserreger, Auswirkungen von hormonähnlichen Stoffen sowie Mikroplastik in Lebensmitteln werden insgesamt vom Durchschnitt aller befragten Personen als am wahrscheinlichsten eingeschätzt.

Für AGES Geschäftsführer und Mediziner ⁠Johannes Pleiner-Duxneuner⁠ ist die Fehl- und Überernährung das Toprisiko, welches der Bevölkerung allerdings weniger Sorgen macht.

Gast: Priv.-Doz. Dr. Johannes Pleiner-Duxneuner, Internist, Ernährungsmediziner, Pharmakologe und fachlicher Geschäftsführer der AGES

Moderation: Roland Achatz

Feedback: podcast@ages.at

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Trailer: Mut zum Risiko I AGES Podcast (000)20 Dec 202400:00:28

Unsere Expertinnen und Experten erklären wissenschaftliche Zusammenhänge in einfacher Sprache, fundiert und mitten aus dem Leben. Im Gespräch zeigen wir nicht nur Probleme auf, sondern liefern auch Lösungen und wertvolle Tipps. So können Sie Risiken im Alltag besser einschätzen. Zur Sendung: www.ages.at/podcast Feedback: podcast@ages.at 

Influenza & Co: Wie surfe ich sicher durch die Grippe-Welle? (OO3)28 Feb 202500:39:22

Mit 4.000 bis 5.000 Todesfällen fordert die echte Grippe in Österreich alle vier bis fünf Jahre mehr Menschenleben als alle meldepflichtigen Infektionskrankheiten zusammen. Wie wir sicher durch die Grippe-Welle surfen und uns vor zahlreichen anderen Atemwegsinfekten schützen können, erklärt uns in der 3. Folge des AGES Podcasts unsere Infektionsepidemiologin Fiona Költringer.

Husten, Hals- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost oder plötzliche Fieberschübe - die Grippe grassiert im Land. Neben der Influenza gibt es zahlreiche, weitere Atemwegsinfektionen mit grippe-ähnlichen Symptomen. Laut Österreichischer Gesundheitskasse (ÖGK) sind zum Höhepunkt der Grippe-Saison zirka 300.000 Personen pro Woche krankgeschrieben, davon über 100.000 Personen wegen grippalen Infekten, rund 10.000 aufgrund von Influenza, COVID-10 betrifft rund 1.000 Arbeitsunfähigkeitsmeldungen.

Unsere Expertin für respiratorische Erreger Fiona Költringer führt uns ins Thema Grippe ein. Sie erklärt, was es mit dieser Erkrankung auf sich hat, und warum sie nicht zu unterschätzen ist. Fiona stellt uns die verschiedenen Systeme vor, mit denen die Grippe in Österreich überwacht wird. Im AGES-Risikobarometer schätzt die Bevölkerung das Risiko von Krankheitserregern geringer ein als die AGES-Expert:innen: "Nur eine Grippe“ hört man immer wieder. Die echte Grippe führt aber jedes Jahr zu tausenden geschätzten Todesfällen und belastet das Gesundheits- und Sozialsystem.

Was vor einem schweren Krankheitsverlauf schützen kann, ist die Grippeimpfung. Auf diese gehen wir in der Folge auch ein, genauso wie andere Möglichkeiten, um eine Ansteckung zu vermeiden– Stichwort: Hände-Hygiene, Husten-Etikette, Masken-Tragen, Lüften von Räumen und das Einhalten von Abstandsregeln zum Schutz vor Ansteckung und Weiterverbreitung. Außerdem ist es generell ratsam, das Immunsystem zu stärken, indem man ausreichend schläft, sich viel in der frischen Luft bewegt, Stress vermeidet und sich gesund ernährt - Tipps dazu gibt es in Folge 2 des AGES Podcasts. Und im Krankheitsfall: Bleiben Sie bei Erkältungs-Symptomen zu Hause, tragen Sie eine Maske und achten Sie auf die Hände-Hygiene, damit sich so wenige Menschen wie möglich anstecken und eventuell schwer erkranken. 

Gast: Dr. Fiona Költringer, Infektionsepidemiologin am Institut für Infektionsepidemiologie der AGES

Moderation: Elisabeth Dottolo

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Kapitel: Das sind die Themen in dieser Folge des Wissenschaftspodcasts

  • 00:58 - 06:35: Einleitung & persönliches Kennenlernen
  • 06:38 - 08:18: Was sind respiratorisch übertragbare Erkrankungen?
  • 08:19 - 09:18: Grippe-Welle in Österreich & aktuelle Lage
  • 09:19 - 14:12: Überwachungssysteme für respiratorische Krankheitserreger
  • 14:14 - 19:01: Gesundheitliches Risiko einer Grippe-Erkrankung, Grippe-Saison
  • 19:02 – 25:50: Grippe-Impfung & Schutz vor Ansteckung
  • 25:51 - 28:56: Influenza A und B & Pandemie (Vogelgrippe)
  • 28:57 - 32:22: Forschung-Projekte - Warum ist es wichtig, zu überwachen?
  • 32:23 - 34:22: Grippe-Tote: Statistische Modellierung von Todesfällen
  • 34:23 - 37:20: Wo kann ich mich informieren? Take-Home Messages

Tipps: Am Thema Interessierte finden unter folgenden Links weitere Informationen

Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

Ernährungspyramide: Gesundheit & Planeten retten - durch Ernährung?! (OO2)31 Jan 202500:26:26

Die neuen Ernährungspyramiden im Fokus - Ernährungsexpertin Lisa Sturm führt uns ins Risiko der Fehl- und Überernährung ein. Sie zeigt mit den neuen Ernährungspyramiden auf Basis der österreichischen Ernährungsempfehlungen einen Weg auf, durch gesunde Ernährung für das leibliche Wohl und eine gesunde Umwelt zu sorgen. 

Wussten Sie, dass suboptimale Ernährung weltweit für mehr Todesfälle verantwortlich ist, als jedes andere Risiko? Oder wussten Sie, dass Ihre Ernährung gefährlicher ist als der Straßenverkehr? Suchen Sie nach wissenschaftsbasierten Informationen zu Ernährung? Der Risikobarometer der AGES ermittelt in regelmäßigem Abstand, wie die österreichische Bevölkerung das Risiko verschiedener Einflussfaktoren auf die eigene Gesundheit wahrnimmt. 

In der 2. Folge des AGES-Podcasts „Mut zum Risiko“ vertiefen wir mit unserer Expertin Lisa Sturm das Risiko der Fehl- und Überernährung und schauen uns mit ihr die neuen Ernährungsempfehlungen an.  Zirka 11 Millionen Todesfälle weltweit sind auf ernährungsbedingte Risikofaktoren zurückzuführen. Im Vergleich dazu sterben 1,19 Millionen Menschen im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen.

Seit 2024 gibt es in Österreich erstmals zwei Ernährungspyramiden - eine mit Fisch und Fleisch und eine ohne, dafür aber mit Hülsenfrüchten. Lisa stellt uns die neuen Ernährungsempfehlungen vor. Diese dienen den Österreicherinnen und Österreichern als Orientierung, um ernährungsbedingte Risiken zu reduzieren, etwas Gutes für die eigene Gesundheit und die Umwelt zu tun.  

Gast: Lisa Sturm MSc, Ernährungswissenschafterin in der Abteilung Ernährung und Prävention der AGES

Moderation: Elisabeth Dottolo

Feedback: podcast@ages.at

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Von Blutmahlzeiten & Zeckenstichen: Wie schütze ich mich vor kleinen Vampiren? (004)31 Mar 202500:56:00

Sie sind kleine Überlebenskünstler, können zehn Jahre ohne Nahrung auskommen, haben bis zu 2.000 Geschwister und überleben zwei Wochen unter Wasser oder bei 40 Grad in der Waschmaschine: Die Zecken sind da! Ihre Blutmahlzeit kann gefährlich für Menschen sein. Bis zu 70.000 Borreliose-Erkrankte, bis zu 200 hospitalisierte FSME-Fälle und eine neue jagende Riesenzecke, die sogar auf Vögeln oder per Auto um die Welt reist. In der 4. Folge des AGES Podcasts "Mut zum Risiko" erklärt uns der Mediziner und Zecken-Experte Mateusz Markowicz, wie wir uns vor ihrem Stich schützen können, warum Zecken wegen des Klimawandels bereits früher aktiv werden und wie Citizen Science die Daten- und Forschungslage in Österreich und Europa verbessert.

Gast: Priv.-Doz. Dr. Mateusz Markowicz, Medizinischer Leiter der Abteilung für Vektor-übertragbare Krankheiten in der AGES

Moderation: Roland Achatz

Feedback: podcast@ages.at

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Tipps: Am Thema Interessierte finden unter folgenden Links weitere Informationen

Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

 

Totgeglaubte leben länger: Die Maul- und Klauenseuche steht nach Jahrzehnten vor der Tür (005)17 Apr 202500:35:49

Mit der Maul- und Klauenseuche trat heuer in Europa plötzlich wieder eine gefürchtete Tierseuche in Erscheinung, von der man geglaubt hatte, dass sie auf unserem Kontinent längst zur Vergangenheit gehört. Als im März sowohl Ungarn als auch die Slowakei Ausbrüche der Maul- und Klauenseuche meldeten, schrillten auch in Österreich die Alarmglocken. Schließlich liegen zwei Betriebe in unmittelbarer Grenznähe zu Österreich. Die Überwachungszonen, die in einem derartigen Fall eingerichtet werden müssen, reichen bis auf österreichisches Staatsgebiet.

Für den Menschen ist die Maul- und Klauenseuche zwar ungefährlich, sie bringt allerdings großes Tierleid und wirtschaftlichen Schaden mit sich.

Unser Experte Univ.-Prof. Dr. Friedrich Schmoll erklärt uns, was es mit der Maul- und Klauenseuche auf sich hat, was er und sein Team leisten, um die Situation zu überwachen und wie jeder von uns einen Beitrag leisten kann, dass das Virus nicht nach Österreich kommt.

 

Mehr Infos zur Maul- und Klauensuche finden Sie unter:

Maul- und Klauenseuche - AGES

Maul- und Klauenseuche FAQs - AGES

Maul- und Klauenseuche Infoblatt kurz und knapp

Tierseuchenradar - AGES

Maul- und Klauenseuche (MKS) - KVG

 

Kapitel:

01:54 - 05:08 Persönliche Vorstellung und Lebenslauf

05:20 - 08:21 Tätigkeiten der Tiergesundheit AGES und Ausbrüche

08:22 - 11:16 Aktuelle Lage Maul- und Klauenseuche

11:17 - 13:30 Was ist die Maul- und Klauenseuche?

13:31 -  15:58 Wie wird MKS übertragen? + Maßnahmen

15:59 -  17:32 Der letzte große Ausbruch 1973

17:33 - 21:44 Ablauf Verdachtsfall und Untersuchungen

21:45 -  22:52 Warum wird gekeult?

22:53 - 24:32 Wirtschaftliche Auswirkungen MKS

24:36 - 25:32 Freiheit von MKS

25:33 - 28:25 MKS Impfung

28:26 - 31:11 Was kann ich tun, um einen Beitrag zu leisten?

31:13 - 32:23 Wie lange überlebt das Virus?

32:24 - 33:07 Haustiere

33:11 - 34:22 Take Home messages + Wo kann ich mich weiter informieren?

34:23 - 35:20 Abschluss

 

Gast: Univ.-Prof. Dr. Friedrich Schmoll, Leiter des Geschäftsfelds Tiergesundheit & Leiter des Institutes für Veterinärmedizinische Untersuchungen, Mödling in der AGES

Moderation: Elisabeth Dottolo

Feedback: podcast@ages.at

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Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

CSI AGES: Krankmachenden Keimen in unserem Essen auf der Spur (006)06 Jun 202500:52:54

Listerien in Käse, Salmonellen in Kebab oder Campylobakter am Schneidbrett – unsere Lebensmittel-Detektive sind krankmachenden Keimen im Essen auf der Spur! Unsere Expertin und Epidemiologin Sabine Maritschnik spricht über die Ausbruchsabklärung von lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen und erklärt, wie die AGES mit modernster Analytik, kriminalistischen Methoden und viel Feingefühl den Ursachen solcher Ausbrüche auf die Spur kommt und gibt praktische Tipps zur Küchen-Hygiene.

Passend zum Tag der Lebensmittelsicherheit am 7. Juni widmen wir uns dem Thema der „lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüche“. Was lernen wir? Eine Lebensmittelvergiftung ist kein Spaß: Krankheitserreger wie Salmonellen, Campylobacter, STEC, Noroviren, Yersinien verursachen jährlich tausende Erkrankungsfälle, bei Listerien beispielsweise liegt die Sterblichkeitsrate bei 20 Prozent. Der Täter ist übrigens nicht immer der Gärtner, aber es gibt sehr viel Wissen über die krankmachenden Keime in unserem Essen. Wir können auch im Haushalt sehr viel tun, um das zu verhindern – Stichwort: Küchenhygiene. 

Lebensmittelsicherheit beginnt zu Hause:Der Großteil lebensmittelbedingter Erkrankungen entsteht im eigenen Haushalt. Fehler bei Lagerung, Transport oder Zubereitung können dazu führen, dass ein an sich sicheres Lebensmittel gesundheitsschädlich wird. Im Rahmen der EU-weiten Informationskampagne #Safe2Eat informiert die AGES daher gemeinsam mit der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) über Risiken und Möglichkeiten, diese Risiken im Alltag zu verringern, wie zum Beispiel die die korrekte Lagerung von Obst und Gemüse oder auch Tipps fürs Grillen im Sommer. 

Mehr Infos zur Lebensmittelsicherheit & Küchenhygiene finden Sie unter:

Kapitel:

02:02 Persönliche Vorstellung

06:42 Lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche

10:22 Wie wird der Täter schnell ermittelt?

22:48 Risiken durch Salmonellen

29:32 Risken durch Camplyobakter

32:26 Risiken durch Listerien

38:14 Wie wird man Lebensmittel-Detektiv:in?

42:41 Wie funktioniert die nationale Zusammenarbeit?

45:06 Produktwarnungen

46:17 Wie wird in Österreich sichergestellt, dass keine Keime in Lebensmitteln sind?

47:38 Was sind die gefährlichsten Erreger?

49:16 Wie schaut man in die Zukunft?

50:32 Küchen-Hygiene & Tipps für zu Hause 

Gast: Sabine Maritschnik, MPH, RDN - Ausbruchsabklärung am Institut für Infektionsepidemiologie im Geschäftsfeld Öffentliche Gesundheit der AGES

Moderation: Roland Achatz

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Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

Mission Possible: Die Genbank als Arche der Pflanzenvielfalt (008)08 Aug 202500:31:28

Was haben Tom Cruise, Eisbären und österreichischer Roggen gemeinsam? Sie alle spielen eine Rolle in einer wahren Mission zur Rettung der pflanzlichen Vielfalt. Begleite Sylvia Vogl von der AGES auf eine abenteuerliche Reise zum Global Seed Vault in Spitzbergen – der "Arche Noah" für unsere Ernährungssicherung der Zukunft. Mit dabei: Mohn aus dem Mühlviertel, schöne Erlebnisse und die Erkenntnis, dass echte Held:innen nicht nur Action, sondern auch Ackerbau können.

Klimawandel, Wetterextreme und Dürren sind im Risikobarometer der AGES immer unter den Top-Sorgen der Österreicherinnen und Österreicher. Gerade jetzt wo es in ganz Europa wieder brennend heiß ist, angesichts von Biodiversitäts-Verlust und Naturkatastrophen, die die Vielfalt unserer heimischen Pflanzenwelt bedrohen, ist es wichtig, die genetischen Eigenschaften von agrarischen Nutzpflanzen, von Heil- und Gewürzkräutern zu erhalten. Unsere Expertin und Botanikern Sylvia Vogl ist die Kuratorin der größten Genbank Österreichs in Linz. Im Podcast spricht Sie über Ihre Mission: die Bewahrung der pflanzengenetischen Vielfalt für kommende Generationen.

Gast: Mag.Dr. Sylvia Vogl, Botanikerin und Genbank-Kuratorin am Institut für Saat- und Pflanzgut, Pflanzenschutzdienst und Bienen im Geschäftsfeld Ernährungssicherung der AGES

Moderation: Roland Achatz

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Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

Radon: Der strahlende Übeltäter im Eigenheim (007)27 Jun 202500:35:51

Das radioaktive Edelgas ⁠Radon⁠ ist in Österreich die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Ungefähr 10% der Lungenkrebstoten werden durch Radon verursacht. Jährlich sterben sogar mehr Menschen durch Radon als im Straßenverkehr. Trotzdem gibt die Mehrheit der befragten Bevölkerung an, nichts über Radon zu wissen. In der Podcast-Folge 007 führt uns die Expertin Valeria Gruber ins ⁠Thema Radon⁠ ein. Sie erklärt uns, was es mit diesem radioaktiven Edelgas auf sich hat, und warum man dieses Thema auf keinen Fall ignorieren sollte.

Gast: Dipl.-Ing. Dr. Valeria Gruber, Leiterin der Fachstelle Radon der AGES in Linz.

Moderation: Elisabeth Dottolo

Diese Folge wurde am 07.05.2025 aufgenommen.

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Kapitel

00:00 bis 00:33 Teaser

01:18 bis 06:03 Einleitung & Vorstellung Expertin und Fachstelle Radon

06:04 bis 07:09 Risikoeinschätzung Radon

07:10 bis 08:03 Was ist Radon?

08:04 bis 10:08 Geographische Verteilung, Radonkarte & Radonschutzgebiete

10:09 bis 12:59 Warum ist Radon gefährlich?

13:00 bis 14:16 Strahlenkuchen

14:17 bis 16:33 Radonmessung

16:34 bis 17:43 Wie kommt das Radon ins Haus?

17:44 bis 20:14 Maßnahmen

20:15 bis 23:24 Radon Einheit / Referenzwert

23:25 bis 25:45 Kernspurendetektoren und Messkampagnen

25:46 bis 27:19 Hausbau

27:20 bis 28:45 Radonkur

28:46 bis 29:55 Überwachung von Radon

29:56 bis 31:05 Wie lange weiß man schon von Radon?

31:06 bis 33:42 Webseiten, interaktives Radonhaus und weitere Informationen

33:43 bis 34:24 Take Home Messages und Abschluss

34:25 bis 35:23 Wrap Up

Weitere Informationen zum Thema Radon:

 

Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

Nichts für die Tonne: Wir gehen Lebensmittelverschwendung auf den Grund (009)29 Aug 202500:43:02

Eine Million Tonnen Lebensmittelabfälle oder 800 Euro pro Haushalt landen in Österreich jährlich in der Tonne. Wir blicken in Podcast-Folge 009 gemeinsam mit unserer Expertin Katharina Fister in die Trickkiste, wie wir unnötige Lebensmittelverschwendung durch kleine Anpassungen im Umgang mit unseren Lebensmitteln reduzieren und damit gleichzeitig der Umwelt und sozial Bedürftigen helfen können. 

Lebensmittelverluste geschehen entlang der gesamten Lebensmittel(produktions)kette: von der Landwirtschaft bis zum Haushalt. In Österreich wird am meisten in Privathaushalten weggeschmissen. Wie es Lebensmittelverschwendung durch kleine Anpassungen beim Planen, Einkaufen, Lagern und dem richtigen Umgang mit unseren Lebensmitteln vermieden werden, das erklärt uns Katharina Fister. 

Im Podcast reden wir darüber, was das Mindesthaltbarkeitsdatum bedeutet und was ein nachhaltiges Lebensmittel- und Ernährungssystem ist. Katharina erzählt von einem spannenden Projekt gegen Lebensmittelverschwendung mit Schülerinnen, das leicht nachzumachen ist.

Und Lebensmittelverschwendung hat neben Auswirkungen auf die Umwelt und Wirtschaft auch eine soziale Komponente: Während in Österreich über eine Million Tonnen Lebensmittel verschwendet werden, sind eine Million Menschen von Ernährungsarmut betroffen. Initiativen wie Tafeln und Sozialmärkte versuchen, diese gravierende Lücke etwas zu schließen.

Gast: DI Katharina Fister, BsC, Leiterin der Servicestelle für nachhaltige Lebensmittel- und Ernährungssysteme im Geschäftsfeld Lebensmittelsicherheit der AGES 

Moderation: Elisabeth Dottolo

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Kapitel

01:31 Vorstellung der Expertin Katharina Fister 

03:45 AGES Kompetenzzentrum Lebensmittelkette

07:18 Future Foods - Projekt

09:35 Lebensmittelverschwendung

16:50 Mindesthaltbarkeitsdatum

20:19 Auswirkungen der Lebensmittelverschwendung

23:33 Ernährungsunsicherheit

25:44 Richtige Lagerung von Lebensmitteln

28:05 Schulprojekt mit HBLA Pitzelstätten

37:13 Wordrap: Lebensmittelverschwendung

41:36 Zusammenfassung

33:43 bis 34:24 Take Home Messages und Abschluss

Weitere Informationen zum Thema Lebensmittelverschwendung:

Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

40 Jahre Tschernobyl – Wer uns heute vor Radioaktivität schützt (014)21 Apr 202600:50:06

Am 26. April 1986 erschütterte der Reaktorunfall von Tschernobyl ganz Europa. 40 Jahre später stellen sich viele noch immer dieselben Fragen: Spüren wir die Folgen heute noch? Und wären wir auf einen ähnlichen Unfall vorbereitet? In dieser Folge sprechen wir mit Christian Katzlberger, dem Leiter des Strahlenschutzes in der AGES, darüber, was damals in Österreich passiert ist und was wir daraus gelernt haben. Wir erklären, warum Österreich durch die radioaktive Wolke besonders betroffen war, wie das Strahlenfrühwarnsystem Leben schützte und warum Cäsium heute fast nur noch im Waldboden messbar ist. Außerdem räumen wir mit einem Mythos auf: Der größte Teil unserer Strahlenbelastung kommt nicht von Atomkraftwerken oder Kernwaffentests, sondern aus ganz natürlichen Quellen. Eine Folge voller Wissen statt Angst – und darüber, wie Strahlenschutz heute funktioniert. 

Kapitel:

  • 00:00 - 04:41 Einleitung: Erinnerungen an Tschernobyl & Fukushima
  • 04:42 - 06:44 Was ist im Atomkraftwerk Tschernobyl tatsächlich passiert?
  • 06:45 - 08:49 Die radioaktive Wolke traf Österreich stärker als andere Länder
  • 08:50 - 14:49 Strahlenfrühwarnsystem & Schutzmaßnahmen in Österreich 
  • 14:52 - 22:17 Cäsium‑Belastung in Böden, Pilzen & Wild damals und heute
  • 22:18 – 27:49 Strahlenkuchen: Radioaktivität im Alltag vor allem natürliche Strahlung
  • 27:50 – 31:25 Risikowahrnehmung: Warum wir Risiken oft falsch einschätzen
  • 31:26 - 37:47 Strahlenschutz: Wie überwacht Österreich Radioaktivität heute?
  • 37:48 - 42:16 Was passiert im nuklearen Notfall? Notfallpläne und Schutzmaßnahmen
  • 42:17 - 46:00 Was haben wir aus Tschernobyl gelernt?
  • 46:01 - 49:39 Take-Home-Messages und Abschluss

Links: 

Gast: Mag. Dr. Christian Katzlberger, Leiter Strahlenschutz in der AGES

Moderation: Roland Achatz

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Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

Sum, Sum, Sum – alles zur Biene und drum herum (013)13 Mar 202600:38:04

Honig- und Wildbienen sind entscheidend für Bestäubung, Biodiversität und unsere Ernährung. Doch was brauchen sie für ein gesundes Leben und welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? AGES-Expertin Linde Morawetz bringt uns die Bienen näher, erklärt warum heimische Blütenpflanzen so wichtig sind und wie jede und jeder einen Beitrag zu deren Gesundheit leisten kann. Außerdem sprechen wir über Krankheiten und Schädlinge wie die Varroamilbe, die Amerikanische Faulbrut und die Asiatische Hornisse. Wir werfen einen Blick in aktuelle Projekte zum Bienenschutz und zeigen, wie Forschung und Imkerei zusammenarbeiten, um Bienen zu schützen.

Kapitel:

00:00 - 04:40: Einleitung und Vorstellung Expertin, Abteilung Bienengesundheit

04:41 - 06:05: Was sind Bienen? 

06:06 - 11:07: Projekt Zukunft Biene, Faktoren für die Gesundheit der (Honig)biene

11:08 - 15:25: Bienensterben

15:26 - 24:13: Bienenkrankheiten und Schädlinge: Varoamilbe, Asiatische Hornisse, Amerikanische Faulbrut

24:13 - 25:46: Was kann man als Privatperson für Bienen tun?

25:47 - 28:19: Citizen Science Projekte

28:20 - 35:49: Zuhörer:innen Fragen und Arbeit zum Bienenschutz

35:50 - 38:04: Take-Home-Messages und Abschluss

Links

Gast: Mag. Dr. Linde Morawetz, Senior Expert für Bienengesundheit, Abteilung für Bienenkunde und Bienenschutz in der AGES

Moderation: Elisabeth Dottolo

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Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

Hinter dem Beipackzettel: Wer für sichere Medikamente sorgt (012)06 Feb 202600:57:07

Unerwünschte Nebenwirkungen, gefälschte Arzneimittel, dubiose Internetapotheken: Was macht ein Medikament wirklich sicher – und wer prüft das? In dieser Folge sprechen wir mit unserem Experten Günter Waxenecker darüber, wie Kontrolle, Zulassung und Überwachung zusammenwirken, um Patient:innen zu schützen.

Arzneimittel retten Leben – aber nur, wenn sie sicher sind. In Österreich gibt es über 12.000 zugelassene Arzneimittel, fast 5.000 davon sind rezeptfrei erhältlich. Doch wer sorgt dafür, dass all diese Produkte sicher bleiben? Wer prüft Medikamente, bevor sie in Apotheken liegen? Und was passiert, wenn sie längst am Markt sind? In unserer neuen Podcast-Folge „Mut zum Risiko“ gehen wir diesen Fragen nach im Gespräch mit DI Dr. Günter Waxenecker, Leiter der AGES-Medizinmarktaufsicht und Verfahrensleiter des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG).

Klar und verständlich erklärt Waxenecker, wie Arzneimittel geprüft, zugelassen und auch nach ihrer Markteinführung kontinuierlich überwacht werden. Er spricht über Verantwortung und Vertrauen, über ethische Standards in klinischen Studien, über Gendermedizin und die Lehren aus vergangenen Arzneimittelskandalen wie Thalidomid/Contergan. 

Ein zentrales Thema ist die Pharmakovigilanz – also das wachsame Beobachten von Nebenwirkungen. Günter Waxenecker zeigt im Gespräch mit Podcast-Host Roland Achatz, wie aus jeder Meldung ein Beitrag zur Patient:innensicherheit wird. Die Botschaft: Sicherheit ist kein Zustand  – sie ist ein Prozess. Er erklärt, warum der verantwortungsvolle Umgang mit rezeptfreien Arzneimitteln so wichtig ist und was es mit dem Claim "Medikamente sind keine Bonbons" auf sich hat.

Auch aktuelle Fragen kommen zur Sprache: Welche Arzneimittel werden am häufigsten gefälscht  – und welche Risiken bergen sie? Worauf können Verbraucher:innen insbesondere bei Internetapotheken achten? Mit Geschichten, Zahlen und persönlichen Einblicken zeigt die neue Folge von „Mut zum Risiko“, dass hinter jedem Beipackzettel Menschen stehen, die die Sicherheit unserer Arzneimittel im Blick haben.

Mehr Informationen & Meldeportal für Nebenwirkungen: www.basg.gv.at / www.ages.at

Kapitel:

(00:57) Einleitung, Vorstellung Gast und Aufgaben in der AGES
(02:32) Werdegang Günter Waxenecker
(04:26) Medizinmarktaufsicht & Arzneimittelüberwachung
(06:43) Vom Wirkstoff zum Medikament
(12:51) Prüfung Arzneimittel
(17:45) Contergan-Skandal
(22:27) Zulassung Arzneimittel
(27:01) Nebenwirkungen
(33:36) Arzneimittelsicherheit als Community-Leistung (Med Safety Week)
(37:13) Was passiert nach der Nebenwirkungsmeldung?
(38:10) Beipackzettel
(41:07) Rezeptpflichtig oder nicht?
(43:34) Fehler in der Einnahme/am Etikett
(45:43) Internetapotheken
(47:43) Illegale Arzneimittel
(53:27) Verbraucher:innen-Tipps
 

Hilfreiche Links

„Medikamente sind keine Bonbons!“ - AGES
#MedSafetyWeek: Gemeinsam für sichere Arzneimittel! - AGES
Online-Meldung von Nebenwirkungen human - BASG
Elektronisch einsehbare Fach-/Gebrauchsinformationen im Arzneispezialitätenregister
Arzneimittel im Internet-Versandhandel

Gast: DI Dr. Günter Waxenecker, Leiter der Medizinmarktaufsicht in der AGES

Moderation: Roland Achatz

Feedbackpodcast@ages.at

www.ages.at/podcast

Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

Wie man Spielzeug professionell kaputt macht und warum (011)28 Nov 202500:46:30

Kinder spielen gerne. Allerdings ist ihr Spielzeug nicht immer dafür geeignet, manchmal sogar gefährlich: Unsere Spielzeug-Expertin Daniela Schachner untersucht hunderte Spielzeuge im Jahr und findet regelmäßig Produkte, die die Gesundheit der Kinder gefährden können. Warum das so ist und wie sie Spielzeug auf Herz und Knopfzellen prüft, erzählt sie in Folge 11 unseres Podcasts.

Die Anforderungen an Spielzeug sind in der EU umfangreich geregelt. Mit der unlängst beschlossenen neuen EU-Spielzeugverordnung wird das Schutzniveau für Kinder nochmals angehoben. Und dennoch werden diese Anforderungen von den Herstellern, vor allem im Billig-Spielzeug-Segment, oft nicht eingehalten.

Um diese Produkte erst gar nicht in die Hände (oder auch in den Mund) von Kindern gelangen zu lassen, untersuchen AGES Expertin Daniela Schachner und ihre Kolleg:innen hunderte Spielsachen im Jahr, von der Plastikfigur über Plüschtiere bis hin zur Indoor-Rutsche. Wie sie das machen? Im Prinzip geht es darum, das Spielzeug auf verschiedene raffinierte Art und Weisen kaputt zu machen: Lösen sich Kleinteile, die leicht verschluckt werden können? Enthalten sie verbotene Weichmacher oder lösen sich Chemikalien aus dem Spielzeug, wenn ein Kleinkind darauf herumlutscht? Bricht das Klettergestell, wenn die Kinder darauf herumhüpfen? Bringt die Tröte das Trommelfell fast zum Reißen? Und, und und….

Kapitel:

(00:55) Einleitung, Vorstellung Gästin und Aufgaben in der AGES

(03:27) Wie sieht ein Tag in der Spielzeugkontrolle aus?

(04:40) Definition Spielzeug

(07:20) Spielzeugverordnung, rechtlicher Rahmen

(08:12) Neue EU-Spielzeugrichtlinie

(12:29) Wie kommt ihr zu den Produkten, die ihr kontrolliert?

(15:52) Spielzeugprüfung auf Herz und Nieren

(23:52) Produktrückrufe, Beanstandungsquote

(28:23) Pflichten für Hersteller

(30:44) Gefährlichste Beanstandungen

(33:42) Tipps für Konsument:innen
 

Weiterführende Links: 

Spielzeug-Empfehlungen

Augen auf beim Spielzeugkauf
 

Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

Da lachen die Hühner nicht - Vogelgrippe im Fokus (010)30 Oct 202500:36:09

Vogelgrippe, Geflügelpest, aviäre Influenza … welcher Name auch immer gewählt wird, diese Erkrankung ist in ihren Auswirkungen aufs Geflügel nicht zu unterschätzen. Im Jahr 2024 mussten aufgrund von Ausbrüchen in Österreich über 200.000 Tiere gekeult, also getötet, werden. Warum das notwendig ist, was die Vogelgrippe ist und welche Schutzmaßnahmen es gibt, das erklärt uns die Expertin Irene Zimpernik. 

In Folge 010 reden wir darüber, warum die Vogelgrippe so ein großes Thema ist. Unsere Gästin Irene erklärt uns die verschiedenen Stämme der aviären Influenza-Viren und welche Symptome sie auslösen können – bei Vögeln, Säugetieren, und beim Menschen. Wir besprechen die Rolle von Wildvögeln in der Übertragung, welche Kaskade bei einer positiven Testung ausgelöst wird und wie die AGES die Situation überwacht. Außerdem gibt uns Irene konkrete Tipps, wie man das eigene Geflügel am besten schützt und was man - auch als Nicht-Tierhalter:in - tun kann, dass das Virus sich nicht ausbreitet. 

 

Kapitel:

(01:13) Einleitung, Vorstellung Gästin und Aufgaben in der AGES

(06:25) Das Aviäre Influenza Virus

(08:28) Können sich alle Vögel anstecken?

(09:17) HPAI und LPAI

(10:14) Saisonalität und Veränderungen des Virus 

(11:26) Wildvögel: Rolle als Überträger, Symptome, Warnsignale

(13:58) Geflügel: Biosicherheitsmaßnahmen und letzte Ausbrüche

(15:52) Überwachung Österreich und Europa

(17:17) Vogelgrippe bei Säugetieren / Milchkühe in den USA 

(19:27) Europäische Forschungsprojekte

(20:45) Vogelgrippe beim Menschen

(21:53) Symptome beim Geflügel / Maßnahmen / Wirtschaftliche Auswirkungen

(29:00) Tipps für Geflügelhalter:innen / Meldepflicht

(32:34) Lebensmittel

(33:05) Wo kann ich mich informieren?

(34:17) Verabschiedung und Zusammenfassung

 

Weiterführende Links:

Vogelgrippe - AGES

AGES Nationales Referenzlaboratorium für Aviäre Influenza - AGES

Aviäre Influenza (Vogelgrippe, Geflügelpest) - KVG

FAQs zur Aviären Influenza - KVG

Tierseuchenradar - AGES

Projekt Constanze 2 - AGES

Für Tierhalter:innen: VIS Registrierung für Tierhaltungen

Informationsvideos:

 

Mut zum Risiko Folge 005 zur Maul- und Klauenseuche

 

Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

Food Fake News auf Social Media im Faktencheck (017)16 Jul 202600:28:16

20 Kilo abnehmen bis zum Urlaub mit Proteinshakes und einem Schuss Sahne? Adaptogene, die Stress besiegen? Eine Kur, die die Leber auf Knopfdruck reinigt? Ernährungs-Influencer:innen versprechen auf Social Media Wunder. Ernährungsmediziner und AGES-Geschäftsführer Johannes Pleiner-Duxneuner analysiert Videos aus dem Netz und erklärt, was dran ist, was fehlt und woran man Desinformation sofort erkennt.

Proteinshakes statt Frühstück, Adaptogene gegen Stress, Saftkuren zum Entgiften der Leber, Darmreinigung über Nacht: Auf TikTok, Instagram und YouTube kursieren täglich Tausende Ernährungsvideos mit Heilsversprechungen, versteckter Werbung und Halbwahrheiten. Manche erreichen Millionen Menschen, die meist jung, sportbegeistert und auf der Suche nach dem schnellen Weg zur Wunschfigur sind. 

In Folge 017 von “Mut zum Risiko” spricht Moderatorin Elisabeth Dottolo mit Ernährungsmediziner Johannes Pleiner und der Studentin Emily Kubera vom Wiener Uni-Projekt “Food Facts statt Fake News” am Podcast-Tisch Klartext. Gemeinsam nehmen sie fünf echte Social Media-Videos auseinander, nennen konkrete Warnsignale für Ernährungs-Fakenews und geben Hörer:innen das Werkzeug, das sie brauchen, um selbst zu erkennen: Fake News oder Food Fact !?

Was steckt in den fünf Challenge-Videos?

  • High-Protein-Diät & Proteinfasten: 16 kg in zwei Wochen – was wirklich passiert, wenn Muskelmasse schwindet statt Fett.
  • Adaptogene & Biohacking: Ginseng, Reishi, Maca – die dünne Studienlage hinter dem großen Versprechen.
  • Nahrungsergänzungsmittel: Warum ein Experte mit Medizin im Namen nicht automatisch ein Mediziner ist.
  • Leber-Detox: Sellerie, Limette, Apfel – was die Leber wirklich kann und was Presssäfte daraus machen.
  • Darmreinigung: Kefir, Leinsamen, Olivenöl – sinnvolle Lebensmittel in einem fragwürdigen Kontext.

Checkliste: Fünf Red Flags auf Social Media 

  1. Extreme Versprechungen: 20 Kilo in 3 Wochen, garantiert Muskeln aufbauen – Extremversprechen sind fast immer ein Warnsignal.
  2. Versteckte Werbung: Greift die Person zufällig zum eigenen Produkt? Dann ist das kein Zufall.
  3. Falsche Autorität: Ein Medizin-klingender Profilname ersetzt keine abgeschlossene Ausbildung – Hintergrund immer überprüfen.
  4. Pseudowissenschaft: Studien belegen das – ohne Quellenangabe: Welche Studie? Bei wem? Mit welchem Effekt?
  5. Emotionaler Druck:  Du MUSST zu dieser Community gehören – Community-Appelle manipulieren statt zu informieren.

Kapitel

00:00 - 03:59 Influencer-Video: 20 Kilo abnehmen bis zum Urlaub. Ernährungsmediziner: Was stimmt, was fehlt, was ist gefährlich?

04:00 - 07:16 Wie erkenne ich Falschinformationen? Taktiken und Querchecks. Wie gefährlich können Desinformationen wirklich werden?

07:17 - 08:35 Warum treffen Food Fake News junge Zielgruppen besonders hart?

08:36 - 09:53 Warnsignale – Checkliste: Fünf Red Flags auf Social Media 

0954 - 11:47 Challenge-Start: Emily Kubera & das Projekt Food Facts statt Fake News

11:48 - 13:42 Challenge Video 1: High-Protein-Diät & Proteinfasten

13:43 - 15:44 Challenge Video 2: Adaptogene & Biohacking

15:45 - 18:20 Challenge Video 3: Nahrungsergänzungsmittel & selbsternannte Expert:innen

18:21 - 21:24 Challenge Video 4: Detox & Leberreinigung

21:25 - 24:04 Challenge Video 5: Darmreinigung & Mikrobiom

24:05 - 27:00 Takeaways: Hinterfragen, Querchecken, Wundermitteln misstrauen

27:01 - 27:48 Abschluss & Verabschiedung

Medienkompetenz als Schutz

Der AGES Risikobarometer 2024 zeigt: Österreicher:innen vertrauen bei Ernährungsfragen häufig schnell verfügbaren, emotional aufgeladenen Quellen, auch wenn sie der Wissenschaft widersprechen. Diese Folge dreht das Verhältnis um: Evidenzbasierte AGES-Expertise erklärt, was hinter den Trends steckt, und stärkt die Medienkompetenz  besonders bei jungen Zielgruppen, die täglich mit diesen Inhalten konfrontiert sind.

Seriöse Quellen zum Querchecken

Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

Im Kontext: Ebola (016)10 Jun 202600:09:28

Vor wenigen Tagen zeigte eine 19-jährige Caritasmitarbeiterin nach ihrer Rückkehr aus Uganda Krankheitssymptome. Der Verdacht: Ebola – ein Wort, das sofort Bilder von schweren Krankheitsausbrüchen und hoher Sterblichkeit hervorruft. Doch wie groß ist die Gefahr wirklich – vor allem jetzt, nach dem aktuellen Verdachtsfall in Österreich? 

Was diese Krankheit eigentlich ist, wie in dem Fall der jungen Oberösterreicherin gehandelt wurde, und wieso nicht nur medizinische Faktoren entscheidend sind, ordnen wir in unserem neuen Format "Mut zum Risiko - Im Kontext" für euch ein – kurz, faktenbasiert und verständlich.

 

 

Vielen Dank an unsere Interviewpartner:innen:

Dr. med. univ. Alexander Indra, Leiter des Instituts für medizinische Mikrobiologie und Hygiene in der AGES

Marcus Bachmann, Berater für humanitäre Angelegenheiten von Médecins Sans Frontières / Ärzte ohne Grenzen – Österreich

Dr. Barbara Tucek, MSc, Leiterin der Abteilung Klinische Begutachtung Sicherheit & Wirksamkeit in der AGES

 

Kapitel:

0:50 - 2:47: Einordnung

2:48 - 3:23: Faktencheck & Risiko

3:24 - 6:35: Internationale Lage

6:36 - 8:20: Herausforderung Impfung & Behandlung

8:21 - 9:28: Fazit

 

Weiterführende Links:

https://www.who.int/health-topics/ebola

https://www.aerzte-ohne-grenzen.at/ebola

Ebola disease

Ebola disease outbreak in the Democratic Republic of the Congo and Uganda

Ebola | European Medicines Agency (EMA)

 

Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

 

Unsichtbarer Parasit: Das wurmt nicht nur den Fuchs (015)29 May 202600:51:24

Viele Menschen sind gerne draußen unterwegs, sammeln Pilze und pflücken Beeren, arbeiten im eigenen Garten oder spazieren mit dem Hund durch Wald und Wiese. In der Natur gibt es auch unsichtbare Begleiter: Parasiten wie die Echinokokken, besser bekannt als Bandwürmer. In dieser Folge von „Mut zum Risiko“ nimmt uns Dr. Walter Glawischnig, Leiter der Abteilung für Pathologie und Parasitologie der AGES in Innsbruck, mit in die faszinierende Welt dieser Organismen. 

In Folge 015 reden wir über den kleinen Fuchsbandwurm, seinen Lebenszyklus und die Rolle von Füchsen und Nagetieren als End- bzw. Zwischenwirte. Vor allem im Westen Österreichs ist der kleine Fuchsbandwurm in der Fuchspopulation weit verbreitet. 

Der Mensch kann im Lebenszyklus des kleinen Fuchsbandwurms als Fehlzwischenwirt fungieren, wenn er Eier des Parasiten aufnimmt, zum Beispiel über verunreinigte Lebensmittel aus dem Wald oder dem eigenen Garten. Dabei kann es zum Krankheitsbild der alveolären Echinokokkose kommen, bei dem die Leber langsam zerstört wird. Sie gilt als selten, kann jedoch schwer verlaufen und erfordert oft eine langwierige Behandlung.

Walter erklärt, worauf man achten sollte, um das eigene Risiko zu reduzieren und gibt auch konkrete Tipps für Hundebesitzer:innen. 

 

Kapitel:

01:08 - 08:31: Einleitung, Aufgaben der Pathologie und Parasitologie, Einführung Parasiten

08:32 - 12:03: Bandwürmer und kleiner Fuchsbandwurm

12:03 - 16:54: Mensch und Maus als (Fehl-) Zwischenwirt

16:55 - 36:24: Erkrankung, Diagnose, Krankheitsfälle, Behandlung

36:25 - 42:37: Wer erkrankt? Risikofaktoren und Infektionsweg 

42:38 - 46:13: Rolle von Hunden

46:14 - 51:24: Konkrete Tipps und Abschied

 

Weiterführende Links:

 

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Legionellen - Unsichtbare Gefahr aus der Dusche (018)28 Aug 202600:30:05

Fast 80 Prozent aller Legionellen-Infektionen entstehen nicht im Hotel oder Schwimmbad, sondern zu Hause unter der eigenen Dusche. Mikrobiologe Florian Heger von der AGES erklärt, wie die Bakterien ins Wasser gelangen, wer besonders gefährdet ist und mit welchen zwei einfachen Maßnahmen sich das persönliche Risiko deutlich senken lässt.

1976 sterben in Philadelphia 29 Menschen an einer rätselhaften Atemwegserkrankung. Erst Monate später gelingt es dem Epidemiologen Joseph McDade, den Auslöser zu identifizieren: Legionellen in einem Kühlturm. Die Entdeckung des bis dahin unbekannten Erregers gilt bis heute als Meilenstein der Infektionsepidemiologie. Knapp 50 Jahre später sind Legionellen weiterhin ein relevantes Gesundheitsthema. In Österreich wurden 2025 rund 400 Fälle gemeldet, etwa doppelt so viele wie vor zehn Jahren. 

Gleichzeitig lässt sich das persönliche Risiko mit einfachen Maßnahmen deutlich reduzieren. In dieser Folge von „Mut zum Risiko“ spricht Moderatorin Elisabeth Dottolo mit Florian Heger, Leiter der Abteilung Mikrobiologie am Zentrum für anthropogene Infektionen der AGES. Gemeinsam beleuchten sie die Geschichte der Legionellen, erklären die biologischen Besonderheiten der Bakterien und zeigen anhand des Legionellen-Ausbruchs in Vorarlberg 2024/25, wie moderne Ausbruchsaufklärung mit CSI Methoden und Detektivarbeit funktioniert.

Themen 

  • Philadelphia 1976: Wie ein Legionärskongress, 182 Erkrankte und ein beharrlicher Epidemiologe zur Entdeckung eines neuen Erregers führten und was davon heute noch gilt.
  • Biologie: Warum sich Legionellen in Amöben verstecken, in klassischen Kulturen kaum wachsen und viele Antibiotika gegen sie kaum wirken.
  • Risikozone Zuhause: Der Boiler, die Kellerdusche, das Ferienhaus, fast 80 Prozent der Infektionen in den eigenen vier Wänden, nur 1 Prozent in Krankenhäusern.
  • Vorarlberg-Ausbruch 2024/25: Detektivarbeit mit CSI Methoden, Onlinekarten, Windprofile, Wetterdaten und ein kontaminierter Kühlturm in Bregenz.
  • Klimakrise & steigende Fallzahlen: Warum die Erkrankungszahlen steigen? Wärmere Temperaturen, Energiesparen auf Kosten der Gesundheit, komplexere Wassersysteme.
  • Gartenschlauch, Solardusche, Geschirrspüler, Autowaschanlagen: Welche Alltagsquellen ein Risiko sind und welche nicht.

Fazit

Legionellen im Griff mit zwei einfachen Maßnahmen: Warmwasser-Boiler auf mindestens 60 Grad Celsius und nach dem Urlaub ungenutzte Leitungen vor dem Duschen 3 bis 5 Minuten mit heißem Wasser durchspülen.

Kapitel

00:00 – 07:50 Begrüßung & Zeitreise USA: die mysteriöse Epidemie in Philadelphia 1976 beim Legionärskongress mit 29 Toten.

07:51 – 11:14 Biologie: Warum Legionellen so schwer zu fassen sind. Wie sich Legionellen im Wasser vermehren. Amöben als Wirt.

11:15 – 15:05 Übertragungsweg: Aerosole, Dusche, Kühltürme und Risikogruppen: Wer ist besonders gefährdet?

15:06 – 17:20 Steigende Infektionszahlen, Ursachen, Klima: Wo steckt man sich an? 80 Prozent zu Hause, nur 1 Prozent im Krankenhaus. 

17:21 – 18:53 Selbstschutz: Warmwassertemperaturen und Spülen

18:54 – 20:45 Saisonaler Verlauf: Zwei Infektionsgipfel im Jahr, Ausbrüche durch AGES-Überwachungssystem rasch aufgeklärt

20:46 – 23:16 Legionellen-Ausbruch Vorarlberg 2024/25: Detektivarbeit mit Online-Karten und Gesamtgenomsequenzierung 

23:17 – 24:40 Selbst-Check: Wassertemperatur messen, Armaturen regelmäßig benutzen

24:41 – 27:05 Konkrete Tipps: Wie lange spülen? Wasser trinken, Wunden waschen – was wirklich riskant ist! 

28:56 – 30:38 Gartenschlauch, Solardusche, Autowaschanlagen und Geschirrspüler – ein unterschätztes Risiko?

Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

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