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KurzGefasst: Neuer Signalweg der pathologischen Gefäßneubildung im diabetischen Auge15 Jun 202600:06:49
Warum sprechen manche Patientinnen und Patienten mit diabetischer Retinopathie nicht ausreichend auf Anti-VEGF-Therapien an – und gibt es alternative Angriffspunkte für neue Behandlungsstrategien? In dieser Folge von „KurzGefasst" stellen wir eine aktuelle Studie aus Nature Communications vor, in der ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Prof. Jens Kroll von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg einen bislang unbekannten Signalweg der pathologischen Gefäßneubildung im Auge identifiziert hat. Im Mittelpunkt steht das reaktive Lipidaldehyd 2-Hexadecenal (2-HD), ein Stoffwechselprodukt von Sphingosin-1-Phosphat (S1P). Normalerweise wird 2-HD durch das Enzym ALDH3B1 entgiftet – fehlt dieses Enzym, akkumuliert 2-HD und hemmt gezielt den S1P-Rezeptor 5 (S1PR5), was zu einer Fehlregulation der Gefäßbildung führt. Zudem stört 2-HD den Eisenhaushalt der Zellen und treibt sie in die Ferroptose. Diese Befunde wurden im Zebrafischmodell erhoben und in humanem Augengewebe mit diabetischer Retinopathie bestätigt. Wir diskutieren, welche therapeutischen Perspektiven sich aus dieser neu identifizierten 2-HD/S1PR5-Signalachse ergeben, warum bereits zugelassene S1PR5-Modulatoren aus der MS-Therapie hier besonders vielversprechend sind und welche Fragen klinische Studien noch klären müssen. Quelle: Qian X, Ge R, Chu Y et al. Nat Commun. 2026;17:3488. doi: 10.1038/s41467-026-71792-3 Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo‑medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME‑Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken!
Klinikgeburt – Wissen vermitteln, aufklären und Kommunikation im Kreißsaal verbessern | Expertentalk10 Jun 202600:28:37
Was erwartet werdende Eltern wirklich im Kreißsaal – und warum klaffen Erwartung und Realität so oft weit auseinander? Nina Hoffmann spricht mit Dr. med. Richard Krüger, Assistenzarzt mit Erfahrung in der Geburtshilfe an der Berliner Charité und Autor des Buches „In der Geburtsklinik: Alles, was man wissen muss", über die Lücken in der Geburtsvorbereitung und das, worüber viel zu selten offen gesprochen wird. Warum erleben so viele Frauen die Geburt als überwältigend – obwohl sie einen Vorbereitungskurs besucht haben? Was bedeutet es, Empathie und medizinische Professionalität im Kreißsaal zu vereinen? Und welche Rolle spielen Kommunikation, Aufklärung und interdisziplinäre Zusammenarbeit für eine sichere und würdevolle Geburtshilfe? Freuen Sie sich auf ein Gespräch, das ehrlich benennt, was viele nur ahnen – und das zeigt, wie mehr Wissen, bessere Vorbereitung und ein offener Dialog das Geburtserlebnis nachhaltig verändern können. Für alle, die verstehen möchten, warum sachliche Aufklärung der größte Schutz vor Traumatisierung ist. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo‑medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME‑Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken!
KurzGefasst: Wie Psychedelika die visuelle Wahrnehmung verändern06 Apr 202600:04:42
Warum erleben Menschen unter psychedelischen Substanzen visuelle Halluzinationen – und welche neurophysiologischen Mechanismen stecken dahinter? In dieser Folge von „KurzGefasst" besprechen wir eine aktuelle Studie aus Communications Biology, die erstmals zeigt, wie psychedelische 5-HT2A-Rezeptor-Agonisten rhythmische Oszillationen im visuellen Kortex modulieren. Im Mittelpunkt steht ein innovativer Ansatz mittels optischem Voltage-Imaging, bei dem die elektrische Aktivität von Pyramidenzellen über große Kortexareale hinweg in Echtzeit gemessen wird. Wir diskutieren, wie die Gabe von 5-HT2A-Agonisten spontane und visuell evozierte 5-Hertz-Oszillationen verstärkt, die zeitliche Kopplung zwischen visuellem und retrosplenialem Kortex erhöht – und was dies über verstärkte Top-down-Kontrolle der Wahrnehmung aussagt. Erfahren Sie, welche Bedeutung diese Ergebnisse für das Verständnis von Halluzinationen bei psychiatrischen Erkrankungen und Substanzkonsum haben, welche methodischen Einschränkungen bei Mausstudien zu beachten sind – und was das für die Erforschung veränderter Bewusstseinszustände bedeuten könnte. Quelle: White CM et al. Communications Biology. 2025. doi:10.1038/s42003-025-09492-9 Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo-medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME-Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken!
KurzGefasst: Delirprävention in der Herzmedizin – 40 Prozent weniger Fälle möglich23 Mar 202600:05:13
Wie häufig tritt Delir nach kardiovaskulären Eingriffen wirklich auf – und lässt es sich gezielt verhindern? In dieser Folge von „KurzGefasst" besprechen wir eine aktuelle Übersichtsarbeit aus dem European Heart Journal, die erstmals systematisch analysiert, welche präventiven Maßnahmen in der Herzmedizin wirksam gegen postoperatives Delir eingesetzt werden können. Im Mittelpunkt steht eine internationale State-of-the-Art-Übersichtsarbeit unter Federführung des Universitätsklinikums Bonn, die rund 1.604 Studien aus über drei Jahrzehnten auswertet. Wir diskutieren, warum Delir zu den häufigsten und schwerwiegendsten Komplikationen nach kardiovaskulären Eingriffen gehört, weshalb validierte Screening-Instrumente wie die Confusion Assessment Method noch immer zu selten eingesetzt werden – und wie multimodale, nicht-medikamentöse Interventionen wie frühe Mobilisation, Reorientierungshilfen und Schlafhygiene die Delir-Häufigkeit um bis zu 40 Prozent senken können. Erfahren Sie, welche strukturellen Herausforderungen die Implementierung präventiver Konzepte in der Klinik mit sich bringt, welche methodischen Einschränkungen bei der Studienlage zu beachten sind – und was diese Erkenntnisse für die Zukunft der perioperativen Versorgung in der Herzmedizin bedeuten könnten. Quelle: Cekaj E, Vogel DHV et al. European Heart Journal. 2026. doi:10.1093/eurheartj/ehag088 Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo-medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME-Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken!
Segeln stärkt junge Menschen mit Krebs | Nele Lienhard & Philipp Seifert im Expertentalk18 Mar 202600:26:46
Ist es möglich, nach einer Krebsdiagnose wieder in die Segel zu greifen – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne? Wenn die Akuttherapie endet, die Welt sich weitergedreht hat und das Gefühl bleibt, irgendwie nicht mehr ganz dazuzugehören: Wie findet man zurück zu sich selbst? Unsere Medizinjournalistin Julina Pletziger spricht im neuen Expertentalk von mgo medizin mit Nele Lienhard, Hebamme, und Philipp Seifert, Facharzt für Innere Medizin – beide selbst von schweren Erkrankungen betroffen und gemeinsam Gründer von reSAILience e.V. Der Verein bietet jungen Krebserkrankten Segelreisen als Resilienztraining an. Im Gespräch erklären sie, warum gerade die Zeit nach der Therapie so herausfordernd ist, wie Weite, Wind und Gemeinschaft an Bord Heilungsprozesse anstoßen können – und was es bedeutet, wenn jemand zum ersten Mal selbst das Steuer in die Hand nimmt. Seien Sie gespannt und folgen Sie uns, um keine neuen Folgen mehr zu verpassen!
KurzGefasst: Verkehrslärm als kardiovaskulärer Risikofaktor09 Mar 202600:06:30
Wie viel Lärm braucht es, damit das Gefäßsystem reagiert – und wie schnell? In dieser Folge von „KurzGefasst" besprechen wir eine aktuelle Studie aus Cardiovascular Research, die erstmals in einem kontrollierten experimentellen Setting zeigt, welche akuten vaskulären und molekularen Effekte bereits eine einzige Nacht mit mäßigem Straßenverkehrslärm auslösen kann. Im Mittelpunkt steht eine randomisierte, doppelblinde Crossover-Studie der Universitätsmedizin Mainz mit 74 gesunden Erwachsenen. Wir diskutieren, wie nächtliche Lärmexposition bei durchschnittlich 41 bis 44 Dezibel die Herzfrequenz beeinflusst, proteomische Signaturen immun- und entzündungsassoziierter Signalwege verändert und die endotheliale Funktion beeinträchtigt – messbar durch Blutanalysen und Ultraschallmessungen der Gefäßelastizität. Erfahren Sie, welche Bedeutung diese Befunde für das Verständnis lärmbedingter kardiovaskulärer Erkrankungsmechanismen haben, welche methodischen Einschränkungen zu berücksichtigen sind – und was das für Lärmschutzstrategien und die kardiovaskuläre Prävention im urbanen Raum bedeuten könnte. Quelle: Hahad O et al. Cardiovascular Research. 2026. doi:10.1093/cvr/cvag028 Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo-medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME-Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken!
"Katarakt plus" und weitere Schwerpunkte der DGII 2026 in Köln | Prof. Blum im Expertentalk04 Mar 202600:16:35
Wie viel Zukunft steckt im Jubiläum? Im Expertentalk spricht Rosemarie Frühauf mit Prof. Dr. Marcus Blum über den 40. DGII-Kongress 2026 in Köln – und darüber, wie Tradition und Innovation gemeinsam in die Ophthalmochirurgie von morgen führen. Was verbirgt sich hinter dem Schwerpunktthema „Katarakt plus"? Wie gelingt der Spagat zwischen Rückblick und neuen Operationsmethoden? Und was macht die Young DGII zu einer echten Bühne für junge Talente? Erfahren Sie, worauf es in diesem Jahr besonders ankommt, warum europäische Perspektiven und Teamwork so wichtig sind – und welche Sitzungen nicht nur für erfahrene Operateure, sondern auch für den Nachwuchs echte Highlights sind. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo-medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME-Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken!
KurzGefasst: Transiente Vaskularisierung in retinalen Organoiden23 Feb 202600:07:04
Warum sterben retinale Ganglienzellen in Organoid-Modellen so früh ab – und wie lässt sich das verhindern? In dieser Folge von „KurzGefasst" besprechen wir eine aktuelle Studie aus Cell Stem Cell, die erstmals zeigt, wie eine vorübergehende Gefäßversorgung das Überleben und die Funktion von Ganglienzellen in retinalen Organoiden verbessern kann. Im Mittelpunkt steht ein innovativer Ansatz, bei dem aus induzierten pluripotenten Stammzellen gewonnene Endothelzellen in die Organoide integriert werden. Wir diskutieren, wie diese transiente Vaskularisierung die Sauerstoffversorgung optimiert, Hypoxie reduziert und die Ausreifung funktioneller neuronaler Schaltkreise ermöglicht – messbar durch spontane und lichtinduzierte Aktivitätsmuster mittels Mikroelektroden-Arrays. Erfahren Sie, welche Bedeutung diese Ergebnisse für die Entwicklung von Krankheitsmodellen und Zellersatztherapien bei retinalen Degenerationen haben, welche methodischen Einschränkungen zu beachten sind – und was das für die Zukunft der Organoidforschung in der Augenheilkunde bedeuten könnte. Quelle: Sharma K et al. Cell Stem Cell. 2025. doi:10.1016/j.stem.2025.12.013 Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo-medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME-Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken!
Hilfe, ist mein Kind handysüchtig? | Dr. Daniel Illy im Expertentalk 19 Feb 202600:32:15
Ist es noch normaler Konsum – oder schon eine echte Sucht? Wenn das Handy wichtiger wird als alte Hobbys, Bildschirmzeiten den Familienalltag bestimmen und das Abgeben des Geräts zum täglichen Konflikt wird: Wo liegt die Grenze? Unsere Medizinjournalistin Julina Pletziger geht diesen Fragen im neuen Expertentalk von mgo medizin auf den Grund. Ihr Gesprächspartner Dr. Daniel Illy, Doppelfacharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Kinder- und Jugendpsychiatrie und seit 2025 Chefarzt am Asklepios Fachklinikum Brandenburg, erklärt, woran man eine tatsächliche Internetsucht erkennt – und wie Kommunikation und Therapie auf Augenhöhe gelingen können. Seien Sie gespannt und folgen Sie uns, um keine neuen Folgen mehr zu verpassen!
KurzGefasst: ADHD-Medikation im Wandel der Zeit – JAMA Psychiatry 09 Feb 202600:08:01
Wie verändern sich die realen Effekte der ADHD-Medikation, wenn Verschreibungsraten und Patientengruppen im Laufe der Jahre wandeln? In dieser Folge von „KurzGefasst“ besprechen wir eine aktuelle Studie aus JAMA Psychiatry, die erstmals systematisch untersucht, wie die Zunahme von ADHD-Medikamenten die Risiken für Verletzungen, Verkehrsunfälle und Kriminalität beeinflusst. Im Mittelpunkt stehen epidemiologische und pharmakoepidemiologische Analyseansätze, die mit nationalen Registerdaten ermöglichen, Veränderungen in der Wirksamkeit von ADHD-Medikamenten über verschiedene Zeitfenster und Subgruppen hinweg zu beleuchten. Wir diskutieren die methodische Präzision des Self-Controlled Case Series-Designs, neue Perspektiven auf das therapeutische Nutzen-Risiko-Profil und die Frage, wie sich Trends in der Versorgung auf individuelle Therapieentscheidungen auswirken könnten. Erfahren Sie, wie die Studie das Paradigma pharmakologischer Interventionen erweitert, welche Entwicklungen für Diagnostik, Monitoring und Therapiesicherheit absehbar sind – und worauf Sie klinisch besonders achten sollten, wenn die Behandlungspopulation sich verändert. Quelle: Li L et al. JAMA Psychiatry. 2025;82(8):830-837. doi:10.1001/jamapsychiatry.2025.1281 Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt.
Brust- und Eierstockkrebs – Risiken, neue Erkenntnisse & Strategien | Prof. Ditsch im Expertentalk04 Feb 202600:26:23
Welche Folgen hat eine genetische Prädisposition für Brust- und Eierstockkrebs? Im Expertentalk spricht Nina Hoffmann mit Prof. Dr. Nina Ditsch vom Universitätsklinikum Augsburg über neue Erkenntnisse zur genetischen Diagnostik und deren Einfluss auf die Früherkennung und Behandlung. Erfahren Sie, wie sich medizinische Beratung, Operationsentscheidungen und die Versorgung von Hochrisikopatientinnen heute gestalten – und welche Rolle zertifizierte Zentren, interdisziplinäre Zusammenarbeit und psychosoziale Aspekte spielen.
KurzGefasst: CircGLIS3(2) – Zirkuläre RNA als Protein in der Wundheilung26 Jan 202600:08:13
Welche molekularen Mechanismen steuern die Wundheilung – und wie verändern neue Erkenntnisse zu zirkulären RNAs unser Verständnis regenerativer Prozesse? In dieser Folge von „KurzGefasst“ diskutieren wir eine aktuelle Studie aus Advanced Science, die erstmals für CircGLIS3(2) eine duale Funktion als regulatorische zirkuläre RNA und als translatiertes Protein in menschlichen dermalen Fibroblasten nachweist. Die Arbeit belegt: CircGLIS3(2) agiert im Zytoplasma als RNA-basiertes Regulatormolekül der Matrixproduktion, während das von ihr kodierte Protein im Zellkern gezielt die Zellproliferation fördert – beides essenziell für eine koordinierte Wundheilung. Im Fokus stehen die translationalen und experimentellen Ansätze der Arbeitsgruppe, die von RNA- und Proteinanalysen über funktionelle Validierungen in humanen und murinen Modellen bis zur Untersuchung pathologischer Überexpression in Keloiden reichen. Wir erörtern die methodische Stringenz und die Bedeutung der räumlich getrennten, aber komplementären Wirkmechanismen von CircGLIS3(2) für die Steuerung von Fibroblastenaktivität, Extrazellulärmatrix-Synthese und Zellzyklusregulation. Ebenso beleuchten wir die Implikationen für chronische Wunden und Narbenentstehung sowie das Potenzial, RNA-Protein-Netzwerke künftig therapeutisch zu adressieren. Hören Sie rein, wenn Sie erfahren möchten, wie diese Studie das Paradigma von nicht-kodierenden RNAs erweitert, welche neuen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten sich für die Wundheilung abzeichnen – und worauf Sie in der klinischen Praxis bei gestörter Geweberegeneration achten sollten. Quelle: Niu G et al. Advanced Science. 2025;12:2416784. doi:10.1002/advs.202416784. Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt.
Von der Patientin zur erfolgreichen Autorin | Lea Hermann mit "Hirnweh" im Expertentalk05 Jun 202600:17:58
Was passiert, wenn eine Krankheit das Leben junger Menschen von einem Moment auf den nächsten aus der Bahn wirft – und wie lässt sich diese Erfahrung in Worte fassen? Lea Hermann erkrankte selbst mit Anfang zwanzig an einer Enzephalitis, einer schweren Gehirnentzündung. Was sie dabei durchlebte – die Angst, die Isolation, die absurden Momente im Rehakontext – hat sie in ihrem Debütroman „Hirnweh" verarbeitet, 2022 erschienen im Murisken Verlag. Unsere Medizinjournalistin Julina Pletziger spricht im neuen Expertentalk von mgo medizin mit der Autorin und Redakteurin Lea Hermann über das Schreiben als Bewältigungsstrategie, über Patientenperspektiven, die im Medizinbetrieb oft ungehört bleiben – und über das, was ein einziger erklärender Satz beim Arztgespräch ausmachen kann. Im Gespräch erzählt Lea Hermann, wie ein privater Blog aus der Rehazeit zum Fundament ihres Romans wurde, warum Humor und Kritik im Klinikalltag keine Gegensätze sind, und was sie sich von Ärztinnen und Ärzten damals wirklich gewünscht hätte. Und sie gibt einen ersten Einblick in ihr nächstes Buchprojekt – eine Geschichte über Freundschaft, Trauer und verborgene Geheimnisse. Seien Sie gespannt und folgen Sie uns, um keine neuen Folgen zu verpassen! Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo‑medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME‑Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken!
Das Hormon Leptin in der Depressionsforschung | Dr. Anne Petzold im Expertentalk 21 Jan 202600:23:27
Woher weiß ein Säugetier, was es als nächstes tun soll? Was haben Hormone, wie Leptin mit diesen Verhaltensentscheidungen zu tun und wie beeinflussen sie diese? Unsere Medizinjournalistin Julina Pletziger geht diesen Fragen im neuen Expertentalk von mgo medizin auf den Grund. Ihre Gesprächspartnerin Dr. Anne Petzold, hat 2025 bereits über 2 Millionen Euro Spitzenförderung für ihre Forschungsarbeit erhalten und bietet uns heute tiefe Einblicke in ihre Erkenntnisse. Seien Sie gespannt und folgen Sie uns, um keine neuen Folgen mehr zu verpassen!
RG-Tagung Badenweiler | Prof. Feltgen & Prof. Agostini im Expertentalk15 Jan 202600:29:14
Im Expertentalk diskutieren Prof. Nicolas Feltgen (Basel) und Prof. Hansjürgen Agostini (Freiburg) die herausragende Position der RG-Tagung 2026 in Badenweiler als interdisziplinäres Gipfeltreffen für Netzhaut-Spezialist:innen der DACH-Region. Die Gesprächspartner analysieren, welchen wissenschaftlichen und klinischen Mehrwert die Impulse aus Freiburg und Basel für die Weiterentwicklung der Netzhautdiagnostik und -therapie bieten. Der Fokus liegt auf evidenzbasierten Veranstaltungsformaten, praxisorientierten Kursen und innovativen Initiativen wie „Art meets Retina“. Außerdem werden die besonderen Netzwerkstrukturen, die Integration von Nachwuchswissenschaftler:innen und der Ausbau professioneller Kooperationen wissenschaftlich beleuchtet. Die Episode bietet fundierte Einblicke in aktuelle Forschungsthemen, zukunftsweisende Trends und konkrete Transfermöglichkeiten für die klinische Praxis und Weiterqualifizierung in der Augenheilkunde.
KurzGefasst: TyG-Index zur Identifikation des metabolischen Risikos bei PCOS-Patientinnen12 Jan 202600:07:54
Wie lässt sich das metabolische Risiko bei Patientinnen mit Polyzystischem Ovarsyndrom (PCOS) zuverlässig erfassen – und zwar ohne komplexe Spezialtests? In dieser Folge von „KurzGefasst“ beleuchten wir den Triglycerid-Glukose-Index (TyG-Index) als vielversprechenden Surrogatmarker für Insulinresistenz und metabolisches Syndrom. Eine aktuelle Metaanalyse im Journal of Ovarian Research zeigt: Der TyG-Index, berechnet aus Routinelaborwerten, erreicht eine diagnostische Genauigkeit von über 90 % für das metabolische Syndrom bei PCOS. Wir diskutieren die methodischen Hintergründe der Metaanalyse, die über 7.000 Patientinnen aus 15 Beobachtungsstudien einschließt, und ordnen die Ergebnisse im Kontext der aktuellen Versorgung ein. Was sind die Stärken des TyG-Index im Vergleich zu etablierten Methoden wie HOMA-IR? Welche Limitationen ergeben sich durch uneinheitliche Cut-off-Werte, fehlende Langzeitdaten und die Heterogenität der PCOS-Phänotypen? Und wie kann der TyG-Index als Screening-Instrument in der klinischen Praxis sinnvoll eingesetzt werden? Hören Sie rein, wenn Sie wissen möchten, wie Sie mit einfach zugänglichen Laborwerten das metabolische Risiko bei PCOS frühzeitig und evidenzbasiert einschätzen können, welche Patientinnen besonders profitieren und worauf Sie bei der Interpretation achten sollten. Quelle: Javidan A et al. Journal of Ovarian Research (2025) 18:163. doi:10.1186/s13048-025-01717-z. Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt.
Impfmedizin & neue Entwicklungen | Dr. Markus Frühwein im Expertentalk03 Dec 202500:15:44
In diesem Expertentalk spricht Cornelia Weber mit Dr. Markus Frühwein über die neuesten Entwicklungen in der Impfmedizin – von aktualisierten STIKO-Empfehlungen und neuen Impfstoffen (RSV, Pneumokokken) bis zur Frage, wie Impfungen Lebensqualität verbessern und das Demenzrisiko beeinflussen. Im Fokus stehen praktische Erfahrungen aus der Versorgung, die Vorteile der Co-Administration sowie der digitale Impfpass als Tool für Effizienz und Patientenbindung. Die Episode beleuchtet, welche Impfungen aktuell besonders relevant sind, wie Ärztinnen und Ärzte evidenzbasiert beraten und Impfstrategien in den Praxisalltag integrieren können, und welche Daten zur Prävention altersassoziierter Erkrankungen diskutiert werden. Zudem sprechen wir über Sprache und Haltung in der Impfberatung, unterstützende Versorgungsstrukturen und konkrete, alltagstaugliche Empfehlungen für die Praxis.
TENS-Geräte bei Regelschmerzen | Polina Sergeeva im Expertentalk26 Nov 202500:18:47
TENS gegen Regelschmerzen: Redakteurin Frau Hoffmann spricht mit Polina Sergeeva, Mitgründerin von menstruflow, über Wirkung, Einsatz und Evidenz. Wir klären, für wen TENS geeignet ist, wie es sich von Medikamenten, Wärme und Akupunktur unterscheidet, was das menstruflow-Gerät (Pad-Design, App-Steuerung) besonders macht und wie Studien zu Dysmenorrhö und Endometriose aussehen. Außerdem: Zusammenarbeit mit Kliniken wie der Charité und praktische Empfehlungen für Gynäkologinnen und Gynäkologen. https://menstruflow.de/
Zieloffene Suchttherapie in der Hausarztpraxis | Christoph Straub im Expertentalk19 Nov 202500:19:54
In diesem Expertentalk spricht Christoph Straub, Leiter des Fortbildungsbereichs Sucht an der GK Quest Akademie in Heidelberg und Berlin, über zieloffene Suchttherapie und die besondere Rolle der Hausarztpraxis in der Früherkennung und Behandlung von Suchterkrankungen. Im Gespräch mit Cornelia Weber, Chefredakteurin von „Der Allgemeinarzt“, geht es um moderne Ansätze jenseits eines strikten Abstinenz-Zwangs, die Entstigmatisierung von Betroffenen und konkrete, alltagstaugliche Handlungsmöglichkeiten für Ärztinnen und Ärzte. Die Episode beleuchtet, wie Hausärztinnen und Hausärzte frühzeitig Risiken erkennen, Behandlungsziele gemeinsam mit Patientinnen und Patienten definieren und durch niederschwellige, akzeptanzorientierte Strategien langfristige Veränderungen ermöglichen. Zudem diskutieren wir, wie Sprache und Haltung die Behandlung beeinflussen, welche Versorgungsstrukturen unterstützen können und wie sich Praxen praxisnah für das Thema aufstellen.
KurzGefasst: Prädikatives Modell aus dem Lancet – Fortschritt für die Typ-2-Diabetes-Versorgung12 Nov 202500:07:42
Wie trifft man bei Typ-2-Diabetes die „richtige“ Medikamentenwahl – ohne endloses Trial-and-Error? In dieser Folge von „KurzGefasst“ geht es um ein neues, im Lancet veröffentlichtes Vorhersagemodell, das mit ganz normalen Praxisdaten hilft, die passende Wirkstoffklasse zu finden. Was steckt hinter dem Ansatz, wo liegen seine Stärken – und wo sollten wir als Behandelnde wachsam bleiben? Wir sprechen über den Sprung von Real-World-Daten in die Versorgung, über praktische Einsatzmöglichkeiten und darüber, warum personalisierte Entscheidungen nicht komplizierter, sondern klarer werden könnten. Hören Sie rein, wenn Sie wissen wollen, wie dieses Modell Ihren Alltag in der Primär- und Spezialversorgung wirklich verändern kann – und worauf Sie in der Praxis besonders achten sollten. Quelle: Dennis JM et al. Lancet. 2025;405(10311):701–714. doi:10.1016/S0140–6736(24)02617–5. Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt.
Chefarztwechsel im Bremer St. Joseph-Stift | Dr. Andreas Mohr & Dr. Ahmed Medra im Expertentalk05 Nov 202500:31:18
Im aktuellen Expertentalk spricht Rosemarie Frühauf mit Dr. Andreas Mohr und Dr. Ahmed Medra über den Chefarztwechsel am St. Josef-Stift Bremen. Wie gestaltet sich der Übergang nach einer jahrzehntelangen Ära? Welche Faktoren sind entscheidend, damit die Klinik auch in Zeiten des Wandels erfolgreich bleibt? Dr. Mohr und Dr. Medra geben Einblicke in ihre unterschiedlichen beruflichen Werdegänge und berichten über die Herausforderungen und Chancen des Führungswechsels. Sie sprechen darüber, wie die Bremer Augenklinik zur Wegbereiterin von Innovationen wurde, was das Team bis heute dazu beiträgt und warum sich Bremen als Talentschmiede für junge Augenärztinnen und Augenärzte versteht. Erfahren Sie mehr über die Hintergründe dieses besonderen Wechsels.
KurzGefasst: Erhöhtes Brustkrebsrisiko bei Schizophrenie – Was Antipsychotika bewirken29 Oct 202500:09:09
Wie beeinflusst die Behandlung mit Antipsychotika das Brustkrebsrisiko bei Frauen mit Schizophrenie? In dieser Folge von „KurzGefasst“ nehmen wir die aktuelle Übersichtsstudie von Chittaranjan Andrade unter die Lupe, die im Journal of Clinical Psychiatry erschienen ist. Der Review fasst die Ergebnisse von vier Metaanalysen und mehreren großen Kohortenstudien aus Südkorea, Schweden und den USA zusammen und zeigt: Frauen mit Schizophrenie haben ein leicht erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken – vor allem bei langjähriger Therapie mit typischen, prolaktin-erhöhenden Antipsychotika. Atypische, prolaktin-schonende Medikamente sind hingegen deutlich sicherer. Die Studie betont die Bedeutung von regelmäßigen Screenings und Präventionsmaßnahmen und fordert eine ganzheitliche Versorgung, die sowohl psychiatrische als auch somatische Aspekte berücksichtigt. Erfahren Sie, wie diese Erkenntnisse die Praxis verändern können und worauf Ärztinnen und Ärzte bei der Betreuung besonders achten sollten. Quelle: Andrade, C. (2025). Schizophrenia, Antipsychotics, and Risk of Breast Cancer: What Do We Know, and What Should We Do? Journal of Clinical Psychiatry, 86(3), 24–31. https://www.psychiatrist.com/jcp/schizophrenia-antipsychotics-risk-of-breast-cancer/ Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt.
Qualitätszirkel in der Allgemeinmedizin | Dr. Haeser im Expertentalk15 Oct 202500:12:40
Wie fördern Qualitätszirkel den Austausch und die Weiterbildung in der Allgemeinmedizin? Im heutigen Expertentalk spricht Cornelia Weber, Chefredakteurin der "Allgemeinarzt", mit Dr. Claus Haeser, Allgemeinarzt aus Nordhessen, über die Organisation und Bedeutung von Qualitätszirkeln. Erfahren Sie, wie die Ausbildung zum Moderator abläuft, welche Themen in Qualitätszirkeln behandelt werden und wie Sie einen eigenen Zirkel gründen können. Dr. Haeser teilt seine Erfahrungen als Moderator und gibt wertvolle Tipps, wie Kolleg*innen selbst aktiv werden und von den Vorteilen des kollegialen Austauschs profitieren können.
KurzGefasst: Körperliche Aktivität moduliert neuronale Folgen von Kindheitstraumata01 Jun 202600:06:47
Kann körperliche Aktivität über die Lebensspanne die neuronalen Auswirkungen von Kindheitstraumata abmildern – und damit neue Perspektiven für die Behandlung von Depressionen, Angststörungen und posttraumatischen Belastungsstörungen eröffnen? In dieser Folge von „KurzGefasst" stellen wir eine aktuelle Studie aus dem Journal Biological Psychiatry: Cognitive Neuroscience and Neuroimaging vor, in der untersucht wird, wie körperliche Aktivität die funktionelle Konnektivität im Gehirn von Erwachsenen mit belastenden Kindheitserfahrungen beeinflusst. Ein Team um Lemye Zehirlioglu von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg untersuchte 75 Erwachsene mit Kindheitstraumata mithilfe von Ruhe-fMRT. Dabei zeigt sich ein auffälliges Crossover-Muster: Bei niedriger körperlicher Aktivität ist höhere Traumabelastung mit reduzierter funktioneller Konnektivität assoziiert, bei hoher Aktivität hingegen mit erhöhter Konnektivität – insbesondere in Kleinhirn, visuellen Assoziations- und motorischen Netzwerken. Die Johnson‑Neyman‑Technik identifiziert kritische Schwellenwerte unterhalb von etwa 150 und oberhalb von etwa 330 bis 390 Minuten pro Woche. Wir diskutieren, welche neuroplastischen Mechanismen hinter diesen Befunden stehen, welche Implikationen sich für einen multimodalen Therapieansatz ergeben und welche Fragen zukünftige longitudinale Studien klären müssen. Quelle: Zehirlioglu L et al. Biological Psychiatry: Cognitive Neuroscience and Neuroimaging. 2026. doi: 10.1016/j.bpsc.2026.01.006 Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo‑medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME‑Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken!
RSV-Impfung und Schutz von Säuglingen | Prof. Dr. Holger Stepan im Expertentalk07 Oct 202500:24:34
Wie können Säuglinge und Neugeborene effektiv vor einer RSV-Infektion geschützt werden? – Im aktuellen Expertentalk spricht Prof. Dr. Holger Stepan, Leiter der Abteilung für Geburtsmedizin am Universitätsklinikum Leipzig, über das respiratorische Synzytialvirus (RSV) und die aktuellen Präventionsmöglichkeiten. Prof. Stepan erläutert die Bedeutung der mütterlichen Immunisierung, den Einsatz monoklonaler Antikörper sowie neue Studiendaten und gibt praxisnahe Empfehlungen für Eltern und Fachkräfte. Erfahren Sie, welche Schutzstrategien derzeit in Deutschland verfügbar sind – von der Identifikation von Hochrisikogruppen über Unterschiede zwischen passiver und aktiver Immunisierung bis hin zu aktuellen Empfehlungen der Fachgesellschaften und Erstattungsregelungen. Themen im Überblick: Warum sind Säuglinge besonders gefährdet durch RSV? Wer gehört zur Hochrisikogruppe? Schutzmöglichkeiten in Deutschland: Stand der Wissenschaft Passive vs. aktive Immunisierung Impfberatung in der Schwangerschaft: Herausforderungen und Chancen Empfehlungen der Fachgesellschaften und Erstattung
Innovationen in der Urologie und den Neustart in Heidelberg | Prof. Johannes Huber im Expertentalk01 Oct 202500:22:29
Wie gestaltet Prof. Johannes Huber die Zukunft der Urologie am Universitätsklinikum Heidelberg? – Im aktuellen Expertentalk spricht Franz Günter Runkel mit Prof. Huber, dem neuen ärztlichen Direktor der Urologie in Heidelberg. Prof. Huber berichtet von seinem Wechsel aus Marburg, seinen Beweggründen und den Chancen am neuen Standort. Erfahren Sie, welche Schwerpunkte die Urologie in Heidelberg setzt – von multiparametrischer Prostatakarzinom-Früherkennung über robotische Rekonstruktionen bis hin zu digitalen Patientenportalen und innovativen Ansätzen wie Prähabilitation. Themen im Überblick: Was reizt Prof. Huber an Heidelberg? Schwerpunkte: Uroonkologie, Früherkennung, Robotik Digitale Lösungen & Patientenbeteiligung Ambulantisierung: Chancen und Herausforderungen Prähabilitation als neues Versorgungskonzept Das „All Stars Meeting“: Netzwerk und Austausch in der Urologie
KurzGefasst: Cannabiskonsum in der Schwangerschaft – Neue Metaanalyse zu neonatalen Risiken25 Sep 202500:06:12
Wie beeinflusst Cannabiskonsum während der Schwangerschaft das Risiko für Wachstumsverzögerungen und Frühgeburten? In dieser Folge von „KurzGefasst“ stellen wir die Ergebnisse einer aktuellen Metaanalyse vor: Über acht Millionen Schwangerschaften wurden ausgewertet, um die Auswirkungen von Cannabis auf Mutter und Kind zu untersuchen. Die Analyse zeigt, wie sich der Konsum auf Geburtsgewicht, Frühgeburtlichkeit und die neonatale Versorgung auswirkt – und welche Unsicherheiten bei Dosierung und Begleitfaktoren bestehen. Erfahren Sie, was das für die Beratung in der Praxis bedeutet und wie Ärztinnen und Ärzte Risiken gezielt ansprechen und minimieren können. Quelle: Sainz, K., Ulibarri, H., Arroyo, A., Gonzalez Herrera, D., Hamilton, B., Ruffley, K., Robinson, M., & Marchand, G. J. Meta-analysis of maternal and neonatal outcomes of cannabis use in pregnancy current to March 2024. Maternal Health, Neonatology and Perinatology (2025) 11:20. https://doi.org/10.1186/s40748-025-00216-9 Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt.
KurzGefasst: Mehr Treffer, weniger Fehlalarme - METAPAC beim Pankreaskarzinom16 Sep 202500:06:16
Wie lassen sich unnötige Eingriffe bei verdächtigen Pankreasbefunden vermeiden und trotzdem kein Karzinom übersehen? In dieser Folge von „KurzGefasst“ stellen wir die Ergebnisse der METAPAC-Studie vor: Zwei neue Bluttests auf Basis von Stoffwechsel-Signaturen zeigen, wie man das Risiko für Pankreaskrebs sicher ausschließen kann – mit weniger Fehlalarmen als bisherige Marker. Erfahren Sie, was das für die Praxis bedeutet und wie diese Tests helfen, die Versorgung gezielt zu verbessern. Quelle: Mahajan UM, Oehrle B, Goni E, Strobel O, Kaiser J, Grützmann R, Werner J, Friess H, Gress TM, Seufferlein TW, Uhl W, Will U, Neoptolemos JP, Wittel UA, Vornhülz M, Sirtl S, Beyer G, Regel I, Boeck S, Heinemann V, Frost F, Steveling A, Völzke H, Petersmann A, Nauck M, Weber E, Kamlage B, Lerch MM, Mayerle J, für die METAPAC trial investigators. Validation of two plasma multimetabolite signatures for patients at risk of or with suspected pancreatic ductal adenocarcinoma (METAPAC): a prospective, multicentre, investigator-masked, enrichment design, phase 4 diagnostic study. Lancet Gastroenterol Hepatol 2025; 10: 634–47. Published Online May 16, 2025. https://doi.org/10.1016/S2468-1253(25)00056-1 Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt.
KurzGefasst: Das globale genetische Interaktionsnetzwerk der menschlichen Zelle18 May 202600:04:11
Kann ein globales genetisches Interaktionsnetzwerk dabei helfen, die funktionelle Architektur einer menschlichen Zelle zu entschlüsseln – und damit besser zu verstehen, warum bestimmte Tumorzellen auf gezielte Therapien empfindlich reagieren, während andere resistent bleiben? In dieser Folge von „KurzGefasst“ stellen wir eine aktuelle Studie aus Cell vor, in der mithilfe von CRISPR‑Cas‑neun‑Screens rund vier Millionen Genpaare in einer menschlichen Zelllinie getestet werden, um ein umfassendes genetisches Netz aufzuspannen. Im Fokus steht die haploide HAP‑eins‑Zelllinie, in der die Autorinnen und Autoren knapp neunzigtausend belastbare genetische Interaktionen kartieren und daraus ein hierarchisches Netzwerk aufbauen. Dieses Netzwerk ordnet etwa dreitausendachthundert Gene zu Protein­komplexen, Signalwegen, biologischen Prozessen und Zellkompartimenten – und zeigt, dass die grundlegenden Prinzipien genetischer Netzwerke von Hefezellen bis zum Menschen erstaunlich gut konserviert sind. Wir diskutieren, wie sich aus den Interaktionsmustern funktionelle Module ableiten lassen, warum besonders stark vernetzte Gene häufig selektiv essenziell in Krebszelllinien sind und welche Konsequenzen das für das Design synthetisch letaler Therapiestrategien hat. Erfahren Sie, wie genetische Interaktionen helfen, schlecht charakterisierte Gene zu annotieren, warum Doppelgene mit hoher Sequenzähnlichkeit oft überraschend verletzlich sind und wie sich das Netzwerk mit Daten der Cancer Dependency Map kombinieren lässt, um neue onkologische Zielstrukturen zu identifizieren. Wir beleuchten zudem die methodischen Stärken und Grenzen groß angelegter CRISPR‑Kombinationsscreens und diskutieren, wie gut sich Befunde aus einer Referenzzelllinie auf die Vielfalt realer Tumoren übertragen lassen. Quelle: Billmann M, Costanzo M et al. Cell. 2026;189:1–24. doi:10.1016/j.cell.2026.03.044 Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo‑medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME‑Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken!
Augenheilkunde im globalen Süden: Eine Herausforderung für Entwicklungshelfende | Expertentalk13 May 202600:27:48
Was braucht es, um Augenheilkunde dorthin zu bringen, wo sie am dringendsten gebraucht wird? Und welche Rolle spielt dabei internationale Zusammenarbeit? Rosemarie Frühauf spricht mit Dr. Heiko Philippin vom Universitätsklinikum Freiburg, Ophthalmologe mit langjährigem Engagement in der Entwicklungsarbeit in Afrika, über Versorgungslücken im globalen Süden und die Frage, wie man Patientinnen und Patienten erreicht, die unter schwierigeren Bedingungen an denselben Erkrankungen leiden wie wir. Was bedeutet es, medizinisches Wissen an ein Gesundheitssystem weiterzugeben, das mit einem Bruchteil der verfügbaren Ressourcen auskommen muss? Welche Rolle spielen Ausbildung, Bewusstsein und kreative Versorgungsmodelle, wenn auf eine Million Menschen nur vier Augenärzte kommen? Erfahren Sie, wie Wissenstransfer und kreative Herangehensweisen dazu beitragen, das Sehvermögen in Ländern mit eingeschränkter medizinischer Versorgung zu bewahren. Freuen Sie sich auf ein Gespräch, das zeigt, wie nachhaltige Entwicklungsarbeit in der Augenheilkunde funktioniert – und warum jede einzelne Ärztin und jeder einzelne Arzt vor Ort eine Wellenwirkung hat. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo-medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME-Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken! mgo‑medizin – Medizinische Fortbildungen & Fachinhalte: https://mgo-medizin.de/
KurzGefasst: So komplex reagieren G-Proteine auf Wirkstoffe: Die Rolle ligandenspezifischer GPCR-Konformationen04 May 202600:06:23
Kann die Art und Weise, wie ein Wirkstoff einen Rezeptor aktiviert, darüber entscheiden, welche intrazellulären Signalwege angeschaltet werden – und erklärt das möglicherweise, warum pharmakologisch ähnliche Substanzen klinisch so unterschiedliche Effekte zeigen? In dieser Folge von „KurzGefasst“ widmen wir uns einer aktuellen Studie aus Nature, die erstmals in lebenden Zellen hochaufgelöst sichtbar macht, dass G‑Protein‑gekoppelte Rezeptoren keine einfachen An‑/Aus‑Schalter sind, sondern eine Vielzahl dynamischer Aktivierungszustände durchlaufen. Im Mittelpunkt steht eine Arbeit der Universität Leipzig und des Max‑Delbrück‑Zentrums, in der die Forschenden neuartige minimalinvasive Fluoreszenz‑Biosensoren am muskarinischen M2‑Rezeptor einsetzen. Mit dieser Methode gelingt es ihnen, die Konformationsänderungen einzelner extrazellulärer Aminosäuren in Echtzeit zu messen und die Entstehung unterschiedlicher Rezeptor‑G‑Protein‑Komplexe millisekundengenau zu verfolgen. Wir sprechen darüber, warum der M2‑Rezeptor je nach Wirkstoff völlig unterschiedliche Aktivierungstrajektorien einschlägt, wie diese Trajektorien die Auswahl spezifischer G‑Proteine steuern – und warum klassische pharmakologische Modelle diese Vielfalt bisher nicht erklären konnten. Sie erfahren, weshalb Vollagonisten, Superagonisten und Partialagonisten nicht nur unterschiedlich stark wirken, sondern fundamental verschiedene Konformations‑„Fingerabdrücke“ erzeugen. Wir beleuchten, wie sich hochwirksame und weniger wirksame Rezeptor‑G‑Protein‑Komplexe zeitlich unterscheiden, warum manche Wirkstoffe bestimmte Zwischenzustände überspringen und welche Bedeutung diese Dynamik für die Entwicklung selektiver und nebenwirkungsärmerer Therapeutika hat. Außerdem diskutieren wir methodische Stärken, mögliche Limitationen und offene Fragen zur Übertragbarkeit auf andere Rezeptorfamilien. Quelle: Thomas R, Jacoby P et al. Nature. 2026;650:1053–1060. doi:10.1038/s41586‑025‑09963‑3 Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo‑medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME‑Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken!
Tiergestützte Therapie bei Kindern mit Autismus | Dr. Gomolla im Expertentalk29 Apr 202600:29:34
Kann Nähe zu Tieren Wege öffnen, die zuvor verschlossen blieben? Wenn Kinder und Jugendliche im Autismus‑Spektrum in einer Welt leben, die oft zu laut, zu schnell, zu viel ist – wo finden sie einen Ort, an dem sie einfach sein dürfen? Unsere Medizinjournalistin Julina Pletziger spricht im neuen Expertentalk von mgo medizin mit der Therapeutin Dr. Gomolla, Gründerin des Therapiehof Hegau und des Instituts für Pferdegestützte Therapie (IPTh), die am Bodensee einen solchen geschützten Raum schafft. Zwischen Pferden, Stall und sanften Routinen erleben junge Menschen dort Momente der Ruhe, des Vertrauens und der Selbstwirksamkeit. Im Gespräch erklärt Dr. Gomolla, warum gerade das Schaukeln auf dem Pferderücken so beruhigend wirkt, wie Tiere helfen können, Zwänge zu lösen, und was in Kindern passiert, wenn sie beginnen, sich zu öffnen. Und sie berichtet von den kleinen, aber oft entscheidenden Veränderungen, die Familien zu Hause beobachten. Seien Sie gespannt und folgen Sie uns, um keine neuen Folgen zu verpassen!
KurzGefasst: Myopie und Pupillenkonstriktion – Ein unterschätzter Teufelskreis20 Apr 202600:05:08
Kann übermäßige Pupillenkonstriktion bei Naharbeit die Myopie-Progression vorantreiben – und welche Konsequenzen hat das für Refraktion und Beratung? In dieser Folge von „KurzGefasst" besprechen wir eine aktuelle experimentelle Studie aus Cell Reports, die erstmals systematisch untersucht, wie Kurzsichtige auf akkommodative Reize reagieren und warum ihre visuomotorischen Funktionen deutlich von Normalsichtigen abweichen. Im Mittelpunkt steht eine Arbeit der State University of New York, die mittels präziser Eye-Tracking-Methoden bei vierunddreißig Probanden die akkommodative Augenvergenz und Pupillenkonstriktion unter verschiedenen Kontrastbedingungen misst. Wir diskutieren, warum Myope eine exzessive akkommodative Pupillenkonstriktion zeigen, wie sich dadurch die retinale Beleuchtung reduziert – und warum dieser Mechanismus möglicherweise einen bisher unterschätzten Teufelskreis in der Myopie-Progression darstellt. Erfahren Sie, welche Rolle ON- und OFF-Sehbahnen bei akkommodativen Reaktionen spielen, warum präzise cycloplegische Refraktionen wichtiger sind als gedacht, und was zeitliche Potenzierung sowie Lidschlag-Modulation über die Pathophysiologie der Kurzsichtigkeit verraten. Wir beleuchten auch die methodischen Limitationen der Laborstudie und offene Fragen zur Kausalität. Quelle: Maharjan U, Rahimi-Nasrabadi H et al. Cell Reports. 2026;45:116938. doi:10.1016/j.celrep.2026.116938 Dieser Podcast wird mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo-medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME-Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken!
Haarausfall & Haarerkrankungen: Mehr als Kosmetik – Praxisnahe Expertentipps aus der Dermatologie | Expertentalk15 Apr 202600:12:36
Wie viel Medizin steckt im vermeintlich kosmetischen Problem? Im Expertentalk spricht Sabine Mack mit Tip Dr. (Univers. Istanbul) Seher Eren, später mit Dr. med. Karin Beyer und Dr. med. Andreas Finner, über ein Thema, das viele bewegt – und doch oft unterschätzt wird: Haarerkrankungen und Haarausfall. Welche Rolle spielt moderne Diagnostik in der täglichen Praxis? Welche Überraschungsfaktoren verbergen sich hinter dem Symptom Haarausfall? Und wie gelingt der Spagat zwischen klassischer Anamnese, neuen Untersuchungsmethoden und realistischen Erwartungen der Patientinnen und Patienten? Erfahren Sie, warum Haarausfall weit mehr ist als ein ästhetisches Anliegen, wie die Trichoskopie als Basistool die Haarsprechstunde verändert – und weshalb eine strukturierte, evidenzbasierte Herangehensweise sowohl für erfahrene Dermatologinnen und Dermatologen als auch für den Nachwuchs entscheidend ist. Die Expertinnen und Experten zeigen, worauf es jetzt wirklich ankommt, welche Diagnoseschritte unverzichtbar sind und weshalb Aufklärung, Empathie und Teamwork in der Haarmedizin eine immer größere Rolle spielen. Sie möchten auf dem neuesten Stand bleiben? Auf mgo-medizin.de finden Sie aktuelle News, Fachartikel, zertifizierte CME-Fortbildungen, praxisrelevante Studien, Videos, Podcasts und vieles mehr. Jetzt registrieren und entdecken! mgo‑medizin – Medizinische Fortbildungen & Fachinhalte: https://mgo-medizin.de/ Haarerkrankungen.de – Informationen rund um Haarmedizin & Haarausfall: https://haarerkrankungen.de Fortbildungswoche – Dermatologische Fortbildungen für Ärztinnen & Ärzte: https://fortbildungswoche.de
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