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Explorez tous les épisodes du podcast MEMENTO MORI - Gespräche über den Tod und das Leben davor

Plongez dans la liste complète des épisodes de MEMENTO MORI - Gespräche über den Tod und das Leben davor. Chaque épisode est catalogué accompagné de descriptions détaillées, ce qui facilite la recherche et l'exploration de sujets spécifiques. Suivez tous les épisodes de votre podcast préféré et ne manquez aucun contenu pertinent.

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#3 Ursula Lyon21 May 202601:01:09
Ursula Lyon ist 98, sie ist eine bedeutende Meditations- und Yogalehrerin bzw. buddhistische Dhamma Lehrende in Österreich und damit eine der ältesten lehrenden Buddhistinnen der Welt. Sie hält nach wie vor Retreats und unterrichtet Yoga. Ursula erzählt, wie im Buddhismus das Thema Tod und Vergänglichkeit allgegenwärtig ist und über ihren positiven und offenen Umgang damit - und über ihre Freude am Leben. Sie fühlt sich bereit zu gehen und loszulassen, und erlebt die ihr geschenkten Tage gewissermaßen als Überfluss, den sie aber auch gut und sinnvoll nutzen möchte. Für sie ist jetzt eine Zeit von großer Dankbarkeit an das Leben und auch für das - wie sie es nennt - "Heilige" in uns. www.sampadasangha.com
#2 Klaus Schwertner21 May 202600:55:39
Klaus Schwertner teilt seine Erfahrungen rund um das Thema Tod und Endlichkeit als Direktor der Caritas Wien und erzählt, welchen Umgang er damit gefunden hat. Er kennt aus seiner Arbeit viele individuelle Schicksale von Menschen, berichtet von seinen Erfahrungen in Kriegs- bzw. in Krisengebieten - insbesondere auch über das Zurückkommen aus solchen Gebieten, und teilt persönliche Erfahrungen, die er im Rahmen seiner Ausbildung als Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleiter gemacht hat. Er erzählt außerdem, was ihn privat rund um die Vergänglichkeit beschäftigt: das Erreichen der eigenen Lebensmitte, der Tod seines Vaters, seine Schwierigkeiten beim Abschied nehmen, und auch die wichtige Rolle, die die eigene Familie spielt. www.caritas-wien.at
#1 Lukas Zenk21 May 202600:54:45
Lukas Zenk beschäftigt sich in seinem Leben intensiv mit Transformationsprozessen auf unterschiedliche Weise, er ist Professor für Innovationsforschung an der Danube Business School Uni Krems und selbständiger Organisationsberater und Coach bei Lightbox Network. Lukas hat schon früh in seinem Leben begonnen, sich über den Tod Gedanken zu machen und entsprechende Literatur hat ihn dabei begleitet. Für ihn ist der Tod bzw. die Endlichkeit und die Beschäftigung damit ein wichtiger und relevanter Teil seines Lebens und seines Alltags. Er berichtet beispielsweise von schamanischen Ritualen, in denen man den eigenen Tod durchlebt, und erzählt wie solche Erfahrungen den Umgang mit der Vergänglichkeit prägen bzw. unterstützen können.
Trailer18 May 202600:02:24
Dieser Podcast ist eine Einladung zur Auseinandersetzung mit dem Tod, um das Leben davor bewusster und vielleicht sogar mutiger zu gestalten. Ich spreche mit spannenden Gesprächspartner*innen über Tod, Vergänglichkeit und über das Sterben - und damit natürlich auch über das Leben. Die ersten drei Gespräche sind ab dem 21.5. online mit: Lukas Zenk, Universitätsprofessor und Organisationsberater Klaus Schwertner, Direktor der Caritas Wien Ursula Lyon, 98-jährige buddhistische Lehrende
#4 Florian Klenk04 Jun 202600:49:03
Florian Klenk hat einen naturwissenschaftlich geprägten Zugang zu Tod und Sterben: im Podcast spricht er über sein Interesse zum Thema Tod in der Gerichtsmedizin und über seine Arbeit mit Gerichtsmediziner Christian Reiter. Für Florian ist der Gedanke tröstlich, dass der Prozess des Sterbens eine Verstoffwechselung mit sich bringt, dass es dann also nicht aus und vorbei ist, sondern es im Grab durch Zersetzung des Körpers weiter geht, dass wir somit Teil eines großen Kreislaufs bzw. einer naturwissenschaftliche Ordnung sind. Die Beschäftigung mit der Gerichtsmedizin hat ihm geholfen, für sich einen guten Umgang mit der eigenen Endlichkeit zu finden. Er spricht außerdem über sein viel beachtetes Interview mit Niki Glattauer, das er wenige Tage vor dessen assistierten Suizids geführt hat, und ich frage ihn, wie man sich in so einer Situation zum letzten Mal von jemand verabschiedet. Florian Klenk ist Chefredakteur der Wochenzeitung Falter, Herausgeber des Falter Verlags, Buchautor und Podcaster. www.falter.at Hinweis: Wir sprechen hier unter anderem über assistierten Suizid, das kann belastend sein. Falls du Suizidgedanken hast, hole dir Unterstützung und wende dich z.B. an die Telefonseelsorge unter 142, www.telefonseelsorge.at .
#6 Johannes Narbeshuber02 Jul 202601:00:11
Johannes Narbeshuber erzählt, wie er durch Meditation das Loslassen gelernt und sich mit seiner Angst vor Tod und Sterben versöhnt hat. Er ist überzeugt davon, dass man das Loslassen - und damit in weiterer Folge wohl auch das Sterben - tatsächlich üben kann. Wichtig dabei sind außerdem Menschen, die es gut mit einem meinen, die man liebt, und Johannes spricht über das Privileg, was es heißt, wenn man diese Menschen um sich hat. Er erzählt außerdem sehr berührend über die tiefe Beziehung mit seinem 95-jährigen Vater und auch wie dieser mit dem Thema Endlichkeit im Alltag umgeht bzw. sie offen darüber reden. Johannes spricht auch über einen Wunsch für unsere Gesellschaft: Er meint, dass wir uns vor lauter Angst, irgendwann zu sterben auch nicht trauen, davor vorbehaltlos und aus ganzem Herzen zu leben. Eine Gesellschaft, die mit ihren Ängsten bewusster und freier umgehen kann, hat demnach auch mehr Kapazitäten für Empathie, Zuwendung und mutiges gemeinsames Gestalten. Johannes Narbeshuber ist Trigon Coach, leitet dort den Lehrgang Coaching und Organisationsberater. Gemeinsam mit seiner Frau Esther hat er mehrere Bücher geschrieben wie z.B. Mindful Leader. https://www.trigon.at/berater/johannes-narbeshuber/
#5 Tilli Egger 18 Jun 202600:50:37
Seit 56 Jahren arbeitet sie als Ärztin, seit 45 Jahren in der Strahlenonkologie: Im bewegenden Gespräch spricht Tilli Egger, Vizepräsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Psychoonkologie und Grande Dame der Psychoonkologie, aus ihrer umfangreichen Erfahrung über Begegnungen mit Sterbenden und den Wandel seit den 70er Jahren. Tilli Egger redet nicht schön, was nicht schön ist. Sie weiß, dass Sterben alle Kraft und allen Mut des Menschen benötigt. Zugleich erzählt sie, warum sie diese Begegnungen mit sterbenden Menschen mit großer Dankbarkeit erfüllen. Ihre Ruhe, Sachlichkeit und tiefe Erfahrung machen das Gespräch einzigartig: furchtlos und klar zeigt sie großen Respekt vor Tod und Sterben, umfassendes Wissen und vor allem eine Haltung, von der wir alle lernen können. Dr. Tilli Egger ist Psychoonkologin, Fachärztin für Strahlentherapie, Psychotherapeutin und praktische Ärztin. Unbedingt reinhören! Wenn dir der Podcast gefällt, teile und abonniere ihn & hör auch meine weiteren Folgen.
#8 Saskia Jungnikl-Gossy30 Jul 202600:59:59
Buchautorin und Journalistin Saskia Jungnikl-Gossy musste bereits sehr früh und auf besonders tragische Weise den Tod erfahren: In ihren 20ern starb zuerst ihr Bruder, und vier Jahre später ihr Vater durch einen Suizid. Im Podcast spricht sie darüber, welche Gefühle mit diesen sehr unterschiedlichen – und dennoch in beiden Fällen sehr unvorbereiteten Todesfällen – einhergingen, und wie es ihr heute damit geht. Sie erzählt, warum sie mittlerweile - nachdem sie viele Jahren sehr häufig und vor großem Publikum öffentlich über den Tod insbesondere über den Suizid ihres Vaters gesprochen hat - nicht mehr gerne bzw. nur noch sehr ausgewählt und selten über Tod & Sterben spricht. Saskia ist es wichtig zu betonen, wie unterschiedlich Trauer sein kann, welche verschiedenen Gefühle damit einhergehen können, und dass man möglicherweise nie damit "fertig" ist. Sie selbst sagt, sie wird nie wieder die "alte", die sie vor dem Suizid ihres Papas war, aber dennoch kann sie heute ein gutes Leben führen und glücklich sein. Saskia Jungnikl-Gossy verarbeitete ihre Erfahrungen unter anderem in Form von Büchern mit "Papa hat sich erschossen" und "Eine Reise ins Leben". https://www.saskiajungnikl.com Cover-Foto von Pamela Russmann Hinweis: Wir sprechen hier über Suizid, das kann belastend sein. Falls du Suizidgedanken hast, hole dir Unterstützung und wende dich z.B. an die Telefonseelsorge unter 142, www.telefonseelsorge.at .
#7 100. Geburtstag David Steindl-Rast12 Jul 202600:54:36
Bruder David Steindl‑Rast wird 100. In dieser Sonderfolge lesen wir ausgewählte Textpassagen von ihm — darunter einen bislang unveröffentlichten E‑Mail‑Austausch — zu Memento Mori, Vergänglichkeit und Tod, und ich spreche darüber mit Ö1 Moderator Johannes Kaup. Bruder David ist ein international gefragter spiritueller Lehrer, einer der bekanntesten Benediktinermönche weltweit und Autor zahlreicher Bücher. Besondere Bekanntheit erlange er als Brückenbauer zwischen den Religionen und für seine Lehre der Dankbarkeit. Für ihn war das Memento Mori, also den Tod im allzeit vor Augen zu haben, um dadurch wirkliche Lebendigkeit zu erlangen, seit jeher ein Schlüsselsatz als Benediktinermönch. Johannes Kaup, Theologe, Philosoph und Psychotherapeut, hat gemeinsam mit Bruder David das biografische Buch "Ich bin durch Dich so ich" verfasst und zahlreiche Interviews mit ihm geführt. Im Gespräch teilt er eigene Erfahrungen zu Tod und Sterben und seine Sicht auf das Memento Mori. Die Text-Passagen stammen großteils aus der online Bibliothek David Steindl Rast und wurden von dieser für den Podcast mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt. https://www.bibliothek-david-steindl-rast.ch https://grateful.org https://www.europakloster.com https://www.dankbar-leben-begegnungsraeume.net
#9 Florian Ploberger13 Aug 202600:58:11
Florian Ploberger war sich schon sehr früh in seiner Kindheit seiner Endlichkeit bewusst. Später als Mediziner setzte er seinen Fokus auf traditionelle chinesische bzw. tibetische Medizin, da er dort mehr Antworten für sich finden konnte. Er erlebt den Tod als eine Art Sparring Partner bzw. als hilfreiche Referenz in seinem Alltag und bringt eine Neugierde mit für besondere Bewusstseinszustände und Grenzerfahrungen, wo für ihn auch den Tod inkludiert ist. Florian betreibt auch einen eigenen Podcast, wo es ebenfalls viel um Tod und Sterben geht und er erzählt von Gesprächen - viele davon mit Mediziner*innen, die er in diesem Rahmen geführt hat. Er teilt außerdem seine Sichtweise zum assistierten Suizid und spricht über den Tod bzw. den Sterbeprozess aus tibetischer Sicht, unter anderem etwa über die tibetische Tukdam Praxis, wo Verstorbene auch nach dem eigentlichen Eintritt des Todes noch für einige Tage oder sogar Wochen in Meditationshaltung sitzen bleiben. Florian Ploberger ist TCM-Arzt, Tibetologe, Buchautor, Podcaster, Universitätslektor und Übersetzer eines tibetischen medizinischen Textes. Hier zu seinem Podcast: https://change-inspiration.podigee.io
#10 Martin Prein27 Aug 202600:51:50
Als ehemaliger LKW-Fahrer, Rauchfangkehrer, Rot-Kreuz-Sanitäter, dann 15 Jahre lang Bestatter und heutiger Psychologe und sogenannter Thanatologe bringt Martin Prein eine ganz einzigartige Kombination an Erfahrungen mit. Im Podcast sprechen wir über Angst, Grusel und dem Unheimlichen in Zusammenhang mit dem Leichnam, dem laut ihm "einzig sinnlich wahrnehmbaren Zeugnis des Todes". Martin erzählt außerdem von seinen Panikattacken, bei denen er tatsächlich dachte, sterben zu müssen - und welchen Umgang er damit gelernt hat, nämlich mit der Angst präsent sein. Dieses präsent sein und auch vollkommen sein - im Sinne von alles (also auch das Unangenehme) kommen lassen - übt er auch in Hinblick auf seine eigene Angst vor dem Tod - sowohl für sich selbst, als auch mit jenen Menschen, die seine Praxis als Psychologe aufsuchen. Mit dem Wort Strategie beim Umgang mit Angst vor dem Tod hadert er, und fragt sich, ob der Tod uns nicht vielmehr lehrt, dass wir eben keine Strategien dafür bzw. dagegen haben, sondern lernen müssen, dass wir oftmals einfach gar nichts tun können. https://www.martinprein.at
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