Explorez tous les épisodes du podcast Man müsste mal...
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| Ahmed Debl - auf Umwegen zum deutschen Meister | 31 Aug 2025 | 00:37:28 | |
Man müsste mal … miteinander reden und andere Menschen kennenlernen! Im Bezirk der Handwerkskammer Schwerin sind aktuell 2.098 junge Leute in verschiedenen Ausbildungsberufen in der Lehre. Am Ende der Ausbildung steht die Gesellenprüfung. Wer seine Ausbildung erfolgreich abschließt und in der Regel einige Jahre Berufserfahrung sammelt, erfüllt die Voraussetzungen zur Teilnahme an den Meisterkursen. Die Meisterausbildung ist die wichtigste Weiterbildung im Handwerk und der Meistertitel das bekannteste und renommierteste Gütesiegel des Handwerks. Ahmed Debl kam 2015 auf seiner Flucht aus Syrien über Ägypten, den Libanon und die Türkei nach Schwerin. Vor der Flucht hat der Sozialwissenschaften studiert. „Das Studium habe ich abgebrochen und wollte es eigentlich in Deutschland fortsetzen“, erinnert er sich. Aber für die Zulassung an der Universität fehlten ihm die richtigen Papiere. Also warten? Nein! Schon in Syrien hat er als Jugendlicher einem Onkel auf dem Bau geholfen und sich ein bisschen Geld verdient. Da lag es nahe, in Schwerin eine Ausbildung als Elektroniker zu beginnen und möglichst schnell wieder eigenes Geld zu verdienen. Bei der THOMAS Elektro GmbH beginnt er seine Lehre, zur Berufsschule geht er in Lankow. Irgendwann war er an einem Punkt, an dem er aufgeben wollte. „Nein, nicht weil es zu schwer war, sondern weil ich auf der Baustelle immer dasselbe machen musste. Zum Glück hat sich das geändert. Ich habe weitergemacht und die Gesellenprüfung bestanden. Mir war dann auch klar, ich mache weiter, ich mache den Meister, selbst wenn das eine ganze Stange Geld kostet“, sagt er lachend. Den Meisterbrief Elektronik hat er nun tatsächlich in der Tasche. Ahmed Debl hat inzwischen seinen eigenen Betrieb gegründet. Er unterstützt Auszubildende mit der Muttersprache Arabisch und will sich dafür engagieren, die handwerkliche Ausbildung in Syrien besser zu systematisieren und an moderne Standards anzupassen. Ahmed Debl ist durch und durch ein Macher. Wer seinen Weg vom jungen Bauhelfer zum Elektrotechniker mit Meisterbrief verfolgen möchte ist in dieser Folge des Podcasts „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking genau richtig. Diese Folge haben wir am 14. August 2025 aufgenommen. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“. Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V | |||
| Reem Alabali Radovan - auf internationale Partnerschaften setzen | 17 Aug 2025 | 00:28:29 | |
Man müsste mal...stärker auf internationale Partnerschaften setzen! Reem Alabali Radovan ist der erste Gast in den 135 Folgen unseres Podcasts, den wir zum zweiten Mal eingeladen haben. Es ist fast genau drei Jahre her, da haben wir mit ihr über ihren Weg in die Politik gesprochen. Sie war erst wenige Monate frisch gewählte SPD-Abgeordnete für den Wahlkreis Schwerin – Ludwigslust – Parchim I – Nordwestmecklenburg im Deutschen Bundestag. Olaf Scholz holte sie während der Ampelkoalition in das Amt der Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration und Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus. Der Bundestag ist heute ein anderer. Statt der Ampel regiert Schwarz-Rot. Reem Alabali Radovan ist weiterhin Bundestagsabgeordnete und hat in der neuen Regierung eine neue Aufgabe. Sie ist seit dem 6. Mai 2025 Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Alabali Radovan lebt in Schwerin. Sie ist heute die Chefin von etwa 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Berlin, Bonn und vielen anderen Orten der Welt. Mit einem Haushalt von 11,22 Mrd. Euro in 2024. Das ist eine Menge Verantwortung und eine Menge Geld. Ob sie da noch ruhig schlafen kann? Der Rüstungshaushalt der Bundesregierung ist so hoch wie noch nie, in der Entwicklungszusammenarbeit wird kräftig gestrichen. Israel erhält mit Genehmigung der Bundesregierung für 100erte Millionen Euro Waffen, die auch in Gaza Menschen töten. Manche sprechen von Völkermord an den Palästinensern. Im Haushaltsentwurf 2025 stehen für das Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. 10,276 Mrd. €. Immer noch viel Geld, aber fast 1 Milliarde Euro – also 1.000 Millionen Euro - weniger. Was bedeutet dies für ihre Arbeit? Welche Folgen hat das für die Arbeit der vielen kleinen Initiativen und zahlreicher Ehrenamtlicher in der Entwicklungszusammenarbeit hier in MV? Wir haben sie nicht gefragt, wo der Bindestrich in ihrem Nachnamen geblieben ist. Doch wer dennoch das eine oder andere mehr über die Bundesministerin aus Mecklenburg-Vorpommern wissen möchte, hört einfach mal rein … in den Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“. Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V | |||
| Bert Lingnau - Mord und Totschlag in Mecklenburg-Vorpommern | 13 Apr 2025 | 00:37:54 | |
Man müsste mal...mehr Zeit haben! Modern ausgedrückt geht es in den Büchern von Bert Lingnau um „True Crime“. Aber er ist Germanist. „Ich spreche lieber von „alten Kriminalfällen“, sagt Bert Lingnau, der für seine Bücher zahlreiche größere und kleinere Verbrechen aus Mecklenburg und Vorpommern recherchiert und niedergeschrieben hat. „Der älteste Fall, den ich beschrieben habe, ist ein wahres Verbrechen aus dem Jahre 1135 aus Anklam und der jüngste ist ein Fall aus dem Jahr 1985, der sich südlich von Ludwigslust zugetragen hat“, so Lingnau. Insgesamt hat er seit 2010 bisher knapp 200 wahre Kriminalfälle aus fast 900 Jahren in seinen 5 Büchern veröffentlicht. Mal sind es Gerichtsakten, mal ist es Schriftverkehr zwischen Anwälten und ihren Klienten, mal Zeitungsausschnitte oder anderes in den Archiven der Städte und Gemeinden, in denen Lingnau die Informationen für seine Fälle findet. Aber es ist geht nicht nur um Mord und Totschlag in seinen Fällen. Auch Skurriles und Witziges findet sich dort. Vom klassischen Nachbarschaftsstreit über Zechpreller, Gänsediebe und Betrüger bis zum Wunderheller geht die Bandbreite der Missetäter. Welche Stadt ist die „Verbrechenshauptstadt“ Mecklenburg-Vorpommerns? Welche Vorlieben hatte der Kindermörder Adolf Seefeld? Was geschah 1985 in der Nähe von Techentin und wie ist Bert Lingnau überhaupt auf die Idee gekommen, Journalist und Buchautor zu werden? Antworten gibt er in dieser guten halben Stunde im Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking. Diese Folge haben wir am 12. März 2025 aufgenommen. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“. Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V Homepage: https://bert-lingnau.de Facebook: https://www.facebook.com/bert.lingnau.1 | |||
| Anita Gröger und Michaela Baltrusch-Reinert - Demokratische Schule | 31 Oct 2021 | 00:38:10 | |
Man müsste mal … eine Schule gründen Anita Gröger und Michaela Baltrusch-Reinert wollen mit weiteren Mitstreitern dafür sorgen, dass Mecklenburg-Vorpommern eine weitere Schule bekommt. „Eine Demokratische Schule könnte ein passendes Angebot für Kinder sein, die in den bestehenden Schulen nicht richtig klarkommen.“, meinen die beiden Mütter und starten die Gründung der FLO-Schule. Was eine Demokratische Schule ist und wie weit sie mit der Gründung sind, berichten Anita Gröger und Michaela Baltrusch-Reinert im Podcast „Man müsste mal …“ | |||
| Maik Zürgeh - Historische und neue Fotos von Schwerin | 17 Oct 2021 | 00:35:19 | |
Man müsste mal … viel mehr Fotos von Schwerin machen Schwerin ist schön. Keine Frage. Manch Schönes ist von Dauer, anderes nicht. Und damit nichts verloren geht, hält der Schweriner Maik Zürgeh die Schönheit der Landeshauptstadt in Fotos und Videos fest. Inzwischen hat er mehr als 750.000 Fotos in seiner digitalen Sammlung. Besonders die historischen Fotos von Schwerin haben es ihm angetan. Viele Bilder aus seinem Fundus zeigt er auf seiner Facebook-Seite „Stadt-Schwerin-Mecklenburg-historische-Bilder“. Was hat ihn dazu gebracht, so viele Fotos zu machen und zu sammeln, und wie er dabei vorgeht, erzählt Maik Zürgeh im Podcast „Man müsste mal …“ Diese Folge haben wir am 10. April 2021 aufgenommen. | |||
| Alexander Kieslich - Leselernhelfer | 03 Oct 2021 | 00:36:47 | |
Man müsste mal … Kindern beim Lesenlernen helfen (und dabei ganz viel Spaß haben) Für viele Menschen in Deutschland ist Lesen eine echte Herausforderung und das Lesenlernen auch. Lernt man das nicht in der Schule? „Klar, das lernt man in der Schule, aber nicht für jedes Kind funktioniert der Unterricht gleich gut. Und selbst wenn Kinder die Worte erkennen und laut lesen können, heißt das noch nicht, dass sie auch verstehen, was sie lesen.“, meint Alexander Kieslich vom Verein „MENTOR – Die Leselernhelfer Schwerin e.V. „Und damit das nicht so bleibt, organisieren wir jetzt auch in und um Schwerin ehrenamtlich Leselernhelfer*innen.“ Das Grundprinzip ist eine „Eins zu Eins“-Begleitung von Mädchen und Jungen zwischen 6 und 16 Jahren. Wie man Leselernhelfer*in werden kann, und was bisher erreicht wurde, erzählt Alexander Kieslich im Podcast „Man müsste mal …“ | |||
| Dieter Mohn - die Gafferwand | 19 Sep 2021 | 00:38:22 | |
Dieter Mohn hatte die Idee zur Gafferwand nach einem Vorstellungsgespräch in Hamburg, Ende 2016. Auf dem Rückweg waren auf der A24 drei Fahrzeuge ineinander gefahren und durch die Gafferei gab es einen Stau, zum Glück keinen Personenschaden. Mit einem Freund überlegt Dieter Mohn, wie man diese Unfallbeteiligten und auch die Rettungskräfte vor neugierigen Blicken schützen könne. Die Anforderungen: Der Transport muss leicht sein, Aufbau und Abbau müssen unkompliziert und schnell möglich sein, das Ding muss Wind und Wetter aushalten und langlebig sein. Dieter Mohn fängt an zu tüfteln und zu experimentieren. Sechs Monate später ist es soweit. Die erste Gafferwand von 20 Metern steht und erfüllt alle Erwartungen. Wie es bisher gelaufen ist, erzählt Dieter Mohn im Podcast „Man müsste mal …“ | |||
| Jana Buchholz - Als ich wiederkam - eine Rückkehr nach Schwerin | 05 Sep 2021 | 00:33:11 | |
Man müsste mal all die Geschichten, die einen geprägt haben, aufschreiben und als Roman veröffentlichen! In ihrem autobiografischen Roman erzählt die 1970 geborene Autorin von Jule, die in und um Schwerin herum aufgewachsen ist. Im September 1989 entscheidet sich Jule mit ihrem damaligen Freund, die DDR zu verlassen. Ihr neuer Lebensabschnitt führt sie dann nach Madrid, nach München, nach Berlin und letztlich dann in den Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns. „Als ich wiederkam“ ist eine Liebeserklärung an eine unbeschwerte Kindheit, eine Ode an das Leben und eine Danksagung an meine Familie, Partner, Freunde und Wegbegleiter.“, so Jana Buchholz. Warum sie das Buch schreibt, wie es ihr dabei ergeht, darüber erzählt Jana Buchholz im Podcast „Man müsste mal …“ | |||
| Fofftein moken 2 - Rückblick auf weitere 15 Folgen | 22 Aug 2021 | 00:32:53 | |
Die Worte meines Opas klingen noch in meinen Ohren. „Fofftein!“ rief er immer dann, wenn für ihn eine Pause anstand. „Lot uns mal fofftein moken, Jung.“, sagte er bei der Gartenarbeit zu mir. Oft wurden die Pausen dann doch etwas länger. - Etwas zum Trinken, ein Klappbrot und ein paar Worte über das, was wir schon geschafft hatten und das, was noch vor uns lag. Wir legen heute die zweite Pause ein und blicken zurück auf 15 neue Folgen des Podcast „Man müsste mal“. Inzwischen haben wir, Andreas Lußky und Claus Oellerking, mit mehr als 30 Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern am digitalen Küchentisch gesessen und geplaudert. Unsere Gesprächspartner sind Leuten, die zupacken und loslegen, wenn ihnen der Gedanke „man müsste mal“ kommt und sie sich sicher sind, dass sie etwas Gutes tun. Wir hören von Herausforderungen, Erfolgen, von Hindernissen und Freude bei ihrem Tun. Unsere Gesprächspartner engagieren sich. Manche tun das ehrenamtlich, haben innovative Ideen, gründen Unternehmen, schreiben Bücher, kommen aus Vereinen, aus Kultur und Kommerz. Gemeinsam ist ihnen allen: sie wollen alle die Welt ein bisschen besser machen. Hier in Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern oder dem Rest der Welt. In 30 schnellen Minuten werfen wir einen Blick auf Beiträge, die seit dem Anfang 2021 online gegangen sind. Wir fragen uns: gibt es die Akteure und ihre Vorhaben noch? Was ist seither passiert? Wie geht es dort weiter? Und was kommt dann? All das fassen wir in der aktuellen Folge des Podcast „Man müsste mal …“ zusammen. Diese Folge haben wir am 20. August 2021 aufgenommen. | |||
| Monika Ernst - Rettungsschwimmerin | 08 Aug 2021 | 00:33:35 | |
„Es war eine Wette!“, lacht Monika Ernst. 2016 feiert sie ihren 58. Geburtstag mit ein paar Freunden. Einer von ihnen ist Rettungsschwimmer. „Was Du kannst, kann ich schon lange! habe ich zu ihm gesagt. Und wegen meines Alters hat er gelacht. Doch dann hat er mich tatsächlich zum Rettungsschwimmerlehrgang bei Arbeiter Samariter Bund (ASB) angemeldet und ich habe die Prüfung bestanden.“, so Monika Ernst. Seitdem ist Monika Ernst ehrenamtlich im Einsatz. Sie ist absolut in ihrem Element, wenn sie in der Schweriner Schwimmhalle den Kindern aus verschiedenen Ländern das Schwimmen beibringt. „Manchmal wünsche ich mir, dass die Großeltern oder Eltern sich nicht in den Unterricht einmischen und den Kindern und mir mehr vertrauen.“, sagt sie, die inzwischen auf sehr viel Erfahrung zurückblicken kann. Wenn sie in Teterow am See die Aufsicht hat, ist die Sicherheit der Badegäste ihr das Wichtigste. „Die Badeordnung hat schon ihren Sinn!“, sagt sie. Ihr Auftreten ist freundlich, zugewandt und resolut. Und dafür schätzen sie die Badegäste ebenso wie die Verantwortlichen des ASB und der Gemeinde. Wenn es um Sicherheit geht, kennt sie keinen Spaß. „Der Steg ist mein Arbeitsplatz und kein Platz zum Sonnenbaden oder Spielen. Was wäre, wenn ich bei einem Rettungseinsatz über Handtücher oder Bälle stolpere und ein großes Unglück passiert?“, fragt sie sich. Bisher ist alles gut gegangen und inzwischen hat Monika Ernst neben dem Ehrenamt auch einen festen Job als Rettungsschwimmerin und Hilfssanitäterin am Wasser. Über ihren Weg dorthin und ihre schönen und weniger schönen Erlebnisse erzählt Monika Ernst im Podcast „Man müsste mal …“ Diese Folge haben wir am 20. Juli 2021 aufgenommen. | |||
| Dr. Irmela Grempler und Mathias Schott - Schlossverein Schwerin | 25 Jul 2021 | 00:33:49 | |
Man müsste mal …
Irmela Grempler, die Hofdame und Mathias Schott, der Großherzog haben seit der Gründung des Vereins der Freunde des Schweriner Schlosses 1991 schon sehr viel auf die Beine gestellt: Schlossfeste, Umzüge, den Bau des Jugendtempels, Schabracken für den Thronsaal. Über ein paar ihrer Erlebnisse und einige ihrer Ideen sprechen Irmela Grempler und Mathias Schott mit uns im Podcast „Man müsste mal …“ | |||
| Alexander Balow - Agentur für Nachhaltigkeit und Kommunikation | 11 Jul 2021 | 00:35:17 | |
„Wir sind überzeugt davon, dass die Guten auf dieser Erde noch nicht ausreichend gehört werden.“, sagt Alexander Balow. Und er muss es wissen. Balow ist Geschäftsführer der Schweriner Agentur für Nachhaltigkeit und Kommunikation 2020. 2020 ist keine klassische Agentur, die Produkte oder Dienstleistung vermittelt und dafür eine Provision kassiert. 2020 ist selbst Dienstleister. 2020 unterstützt Unternehmen und Organisationen, die nachhaltiger handeln wollen, aber zu wenig über das Thema Nachhaltigkeit wissen. Und das Thema wird wichtiger, auch für Unternehmen in MV. Ob Energieerzeuger, Agrarbetrieb, Gastronom oder Bauunternehmer: alle Branchen werden sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzten müssen. Dafür sorgen der Gesetzgeber und die Kunden und im besten Fall die Unternehmen selbst. „Wir begleiten unsere Kunden bei der Unternehmenstransformation, bei der Etablierung neuer Prozesse, bei Ihrer Kommunikation nach innen und außen, bei einem Wandel zu Ressourcenschonung, sozialer Verantwortung und ökologischer Kompetenz. Kurz: Auf Ihrem Weg zu einem besseren Unternehmen.“, so Balow Bessermachen und nicht schönreden lautet eine Grundsatz des Teams von 2020. „Wir betreiben kein Green Washing. Stattdessen unterstützen wir unsere Kunden bei ehrlicher Nachhaltigkeit. Expert:innen beraten und begleiten während des gesamten Prozesses. Das machen wir mit Hingabe für jeden Kunden – ob Start-up oder Traditionsunternehmen, Ortsverein oder NGO, Bildungsinitiative oder Erneuerbare Energien. Ob so etwas in MV funktioniert? Davon berichtet Alexander Balow im Podcast „Man müsste mal …“ Diese Folge haben wir am 21. Juni 2021 aufgenommen. | |||
| Kristin Rein - Hooperella | 27 Jun 2021 | 00:34:22 | |
Das war 2013 ein echter Schock für die aktive junge Mutter: Zwei Kinder, ein kleines Vintage-Kaufhaus in der Friedrichstraße, die Sanierung des Hauses. Und dann das. Kristin Rein sitzt zu Ostern bei ihren Eltern am Kaffeetisch und plötzlich fällt ihr die Kuchengabel aus der Hand. Ihre Arme und Beine sind taub. „Das war ein doppelter Bandscheibenvorfall. Der hat mich total ausgebremst.“, erinnert sie sich. „Ich war Mitte 30 und die Ärzte schlugen vor, dass ich mir die Wirbelsäule versteifen lassen solle.“ – Kaum zu glauben, dass sie heute Hula Hoop-Trainerin mit eigenem Unternehmen ist. Kristin Rein hofft, dass es irgendwie auch ohne Operation wieder besser wird. Ihr Orthopäde rät zu Bewegung empfiehlt Bauchtanz. „Das war nun wirklich überhaupt nicht meine Welt. Im Internet habe ich dann geschaut, was Reha-Kliniken ihren Patienten empfehlen und bin auf Hula Hoop-Gymnastik gestoßen.“ Auch Kristin Rein besorgt sich einen Hula Hoop-Reifen, lässt sich ein paar Spritzen gegen die Schmerzen verpassen und legt mit physiotherapeutischer Begleitung los. Für Kristin Rein ist dieser Sport die Rettung. Aber auf Dauer ist sie mit ihrem ersten Hula Hoop-Reifen nicht zufrieden. Sie entschließt sich ihren nächsten Reifen selbst zu bauen. Sie experimentiert mit Materialien, sucht nach der richtigen Größe. Langsam entsteht eine kleine Werkstatt, die Reifen werden besser. Sie besucht Hula Hoop-Workshops, bietet wenig später selber Unterricht an. In einem Online-Shop verkauft sie auch Hula Hoop-Reifen. In diesem Sommer fasst sie einen Entschluss: in Schwerin gründet sie „Hooperella“. In der Hooperella-Manufaktur fertigen 3 Angestellte jeden Hooperela-Reifen individuell von Hand. „Jedes Stück ist ein echtes Unikat!“, strahlt Kristin Rein. „Größe, Farben und Muster können unsere Kunden selbst bestimmen. Die ideale Größe für Einsteiger richtet sich nach dem Abstand von der Fußsohle bis zum Bauchnabel. Fortgeschrittene „Hooper“ haben andere Bedürfnisse. Darum beraten wir unsere Kunden gerne ganz individuell. Bei uns kann jede und jeder einen passenden Reifen finden.“ Über ihren Weg zu „Hooperella“ und die nächsten Schritte erzählt Kristin Rein im Podcast „Man müsste mal …“ Diese Folge haben wir am 14. Juni 2021 aufgenommen. Webseite: https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook: https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Podcast: https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify: https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes: https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952
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| Katja, Martin-Nikolaus und Adrian-Pierre - Rollstuhlpiloten | 30 Mar 2025 | 00:33:52 | |
Man müsste mal...ab und an alte, gehbehinderte Leute an die frische Luft schieben! Adrian Pierre Bülow ist 17 Jahre alt und er ist bereits „Pilot“. Im Dienst als „Pilot“ trägt Adrian genauso wie rund 20 seiner Mitschülerinnen und Mitschüler seine hellblaue Warnweste mit dem Logo der „Rollstuhlpiloten“. Die Schülerinnen und Schüler der Werner-von-Siemens-Schule begleiten Menschen mit Gehbehinderungen in ihren Rollstühlen. Darum nennen sie sich „Rollstuhlpiloten“. Martin-Nikolaus Meyn und seine Frau Katja Waldow gehören zu den Initiatoren der „Rollstuhlpiloten“. Während des Besuchs in einer Schweriner Pflegeeinrichtung beobachtet Katja Waldow, dass es trotz guter Betreuung hier ein Problem gibt. Eine Familienangehörige lebt dort und ist auf den Rollstuhl angewiesen. „Bei schönem Wetter möchten die Menschen gerne raus an die frische Luft. Dies können die Heime nicht bieten, da jeder Rollstuhl ja eine Begleitperson braucht. Und das kann das Pflegepersonal neben all seinen anderen Aufgaben einfach nicht leisten“, beschreibt sie den Moment, in dem ihr klar wurde: hier müsste man mal etwas machen! Gemeinsam mit ein paar Gleichgesinnten gründen Meyn und Waldow den Verein “Nachbarschaftshilfe Schwerin e.V.” und starten ihr Vorhaben im Sommer 2024. Mit Unterstützung und Beteiligung der Leiterin der Werner-von-Siemens-Schule und den Schulsozialarbeitern stellen Martin-Nikolaus Meyn und Katja Waldow ihre Idee den Schülerinnen und Schülern vor, die sich im Rahmen eines Wahlpflichtkurse zum Mitmachen entscheiden. Was haben nun Rollstuhlpilot Adrian Pierre Bülow und seine Mitschülerinnen und Mitschüler von ihrem ehrenamtlichen Engagement? Welche Voraussetzungen müssen für die Mitwirkung erfüllt sein? Eindrücke von ihrem Engagement und Antworten auf diese und auch noch die eine oder andere Frage mehr hört Ihr von unseren drei Gästen in dieser Folge des Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking. Diese Folge haben wir am 10. März 2025 aufgenommen. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de Web: https://rollstuhlpilot.de/ Rollstuhlpilot https://www.instagram.com/rollstuhlpilot_mv/?hl=de-de Rollstuhlpilot https://www.facebook.com/profile.php?id=61572269624955 Nachbarschaftshilfe https://www.facebook.com/groups/344182301897468 | |||
| Hans-Jürgen Köster - Friendship Force Schwerin | 13 Jun 2021 | 00:36:00 | |
Wenn die Welt zu dir nach Hause kommt... In der Schule lernst du Englisch, Russisch oder paukst Vokabeln in einer anderen Fremdsprache. Doch die Schulkenntnisse reichen oftmals für eine Unterhaltung mit einem Muttersprachler nicht aus. Diese Erfahrung machte auch Hans-Jürgen Köster aus Klein Rogahn vor ein paar Jahren. „Unser erster Gast kam aus den USA und blieb eine Woche bei uns. Wir mussten uns also auf Englisch verständigen, egal ob morgens, mittags oder abends.“, lacht Köster und erzählt davon, wie er und seine Frau Ursula den Weg „Friendship Force“ gefunden haben. Mehr als eine Million Menschen haben sich seit 1977 an dem Programm von Friendship Force International beteiligt. In 10 Jahren hatten wir nun bereits 21 Mal Gäste aus Ländern wie Peru, Brasilien, Japan, der Schweiz den USA oder Australien.“, sagt er. Und 13mal haben sich die Schweriner selbst auf den Weg gemacht. Wo sie bereits waren, wohin es demnächst gehen soll, ob es mit der Sprache nun besser klappt und wie diese Art „Schüleraustausch für Erwachsene“ funktioniert, darüber spricht Hans-Jürgen Köster im Podcast „Man müsste mal …“ Diese Folge haben wir am 4. Mai 2021 aufgenommen. | |||
| Geneviève Braune und Susanne Meletzki - FKK Unverpackt | 30 May 2021 | 00:38:48 | |
Verpackungen sind ihnen ein Greul. „Das muss auch ohne gehen!“, sagen Geneviève Braune und Susanne Meletzki übereinstimmend und mit Überzeugung. Und es bleibt nicht bei den Worten. 2020 legen die 2 jungen Frauen in der Landeshauptstadt los und eröffnen den ersten „FKK - Unverpackt-Laden“. Zunächst ist ein Pop-Up-Shop in den Schweriner Höfen. Dabei soll es nicht bleiben. Das schwebt ihnen vor: Sie wollen Lebensmittel und andere Dinge ohne Verpackungen dort anbieten, wo auch sonst unverpacktes den Weg in den Einkaufsbeutel findet. Auf Wochenmärkten in Schwerin. Doch die Idee vom mobilen FKK-Marktstand ist aus verschiedenen Gründen kaum zu realisieren. Aber so einfach Aufgeben kommt für die Frauen von FKK- Freie KonsumKultur – nicht in die Tüte. Sie suchen nach einer Alternative. Und die haben sie in der Schweriner Münzstraße 24 gefunden. Dort wird jetzt gemalert, gesägt, geschraubt und geschuftet. Am ersten Juni öffnen sich die Türen. Was sie bisher auf die Beine gestellt haben und wie es weitergeht, darüber berichten Geneviève Braune und Susanne Meletzki im Podcast „Man müsste mal …“ Diese Folge haben wir am 19. März 2021 aufgenommen. | |||
| Mathias Schulze - Sternenfotograf | 18 May 2021 | 00:34:27 | |
Man müsste mal … eine Nacht lang unter dem Sternenhimmel liegen… Für manche Leute ist es einfach nur „der Himmel“. Für Mathias Schulze ist genau dieser Himmel sehr viel mehr. „Man müsste sich mal die Zeit nehmen, sich die ganze Nacht lang unter den Sternehimmel zu legen und versuchen ihn in all seiner Pracht festzuhalten.“, sagt der Hobbyfotograf und gerät ins Schwärmen. Wie so oft zieht Schulze an einem späten Juliabend im Sommer 2020 mit seiner Kamera los. Er wusste, es würde ein klarer Himmel werden in der dunklen Nacht. Und er wusste, es gäbe etwas zu sehen: Der Komet C/2020 F3, mehr als 100 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, sollte mit bloßem Auge sichtbar sein. In dieser Nacht gelingt dem Sternehimmel-Fan ein wirklich besonderes Foto. Der Komet über dem Schweriner Schloss! „Etwas Glück gehörte dazu.“, so Mathias Schulze. Und wenn er das sagt, stimmt es sicher und zugleich untertreibt er ein bisschen. Denn so ganz unvorbereitet geht er natürlich nicht vor die Tür. Und wenn es draußen kalt wird, dann ist warme Kleidung ein Muss. Über seine Leidenschaft und über die Voraussetzungen, die es sonst so braucht, wenn man die Nacht mit der Kamera unter dem Sternenhimmel verbringen möchte, spricht Mathias Schulze im Podcast „Man müsste mal …“ Diese Folge haben wir am 27. April 2021 aufgenommen. | |||
| Dorothea Kramer und Stefan Klobe - Foodsharing | 02 May 2021 | 00:31:48 | |
Ihre Mission: Lebensmittel retten Sie sind „Botschafter“. Und sie leben in Schwerin. Dorothea Kramer und Stefan Klobe vertreten eine Idee und haben eine Botschaft: Sie retten Lebensmittel mit „foodsharing“. Etwa 4 Milliarden Tonnen Lebensmittel werden weltweit jedes Jahr produziert. Fast ein Drittel der produzierten Lebensmittel, das heißt 1,3 Milliarden Tonnen, landen im Müll. „Wir alle sind dafür verantwortlich, dass Lebensmittelhändler, Produzenten, Gastronomen und Haushalte jedes Jahr tonnenweise Lebensmittel wegwerfen.“, sagt Dorothea Kramer. Und genau hier setzen sie und Stefan Klobe mit ihrem ehrenamtlichen Engagement an. „Stefan und ich sind Mitglieder der Initiative „foodsharing“. Wir "retten" ungewollte und überproduzierte Lebensmittel in privaten Haushalten sowie von regionalen Herstellern oder Händlern. Die „foodsharing-Initiative“ entstand 2012 in Berlin. Bis heute ist sie zu einer internationalen Bewegung mit über 200.000 registrierten Nutzern in Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren europäischen Ländern herangewachsen. In Schwerin hat die Gemeinschaft der Lebenmittelretter gut 20 aktive Mitglieder. Kramer und Klobe sind überzeugt:“ 2/3 der gesamten Lebensmittelverschwendung könnten durch Engagement von Lebensmittelerzeugern und -händlern, Foodsavern und Privatpersonen vermieden werden.“ Dafür wollen sich die angehende Psychologin und der Student der Elektrotechnik in der Landeshauptstadt auch weiterhin einsetzen. Darüber berichten Dorothea Kramer und Stefan Klobe im Podcast „Man müsste mal …“ | |||
| Paul Sorsch - UnternehmensGRÜNder | 18 Apr 2021 | 00:37:55 | |
Ökostrom, energieeffiziente Haushaltsgeräte, „grüne“ Textilien, Papierprodukte oder Lebensmittel sind nicht mehr nur Nischenprodukte. Doch wie werden sie hergestellt? „Ist auch die Produktion „grün“?“, fragt sich der Schweriner Paul Sorsch und hat auch gleich eine Antwort parat: „In vielen Produktionsanlagen und Maschinen finden sich Bauteile, die weder unter „grünen“ Bedingungen noch aus „grünen“ Werkstoffen hergestellt sind.“ Paul Sorsch ist Gründer. Der Elektroniker für Betriebstechnik und Staatlich geprüfter Techniker, Fachrichtung Konstruktion und Produktentwicklung mit reicher Erfahrung in der Konstruktion von Maschinen ist Inhaber des Start Ups „Greendynamics“ mit Sitz im Schweriner TGZ. Woran genau er arbeitet und wie er sich die Zukunft vorstellt, berichtet Paul Sorsch im Podcast „Man müsste mal …“ | |||
| Julius Gabele vom Katapult Magazin | 04 Apr 2021 | 00:39:03 | |
Der Vergleich mit dem Garagen-Gründer Bill Gates gefällt Julius Gabele nicht. Und wenn der Vergleich auch hinkt: das Magazin KATAPULT aus Greifswald ist eine Idee und Gründung gegen den Trend. Es ist sehr erfolgreich und wird gerne mal plagiiert. KATAPULT hat sich zum Ziel gesetzt, auch komplizierte Zusammenhänge der Politik und Wirtschaft durch Artikel, Karten und Grafiken auch für Leute ohne Vorwissen verständlich zu präsentieren. Die Redakteure und Wissenschaftler von KATAPULT bauen aus den Statistiken und Studien der Sozialwissenschaften vereinfachte und detaillierte Grafiken. Sie tragen wissenschaftliche Diskurse zum aktuellen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Geschehen in die Bevölkerung. Das erste KATAPULT-Heft erschien Anfang 2016 mit einer Auflage von 10.000 Exemplaren. Damals waren sie zu dritt. Julius Gabele war der Vierte, als er 2017 als Onlinechef beim Greifswalder Start-Up einstieg. Heute werden vierteljährlich 150.000 Exemplare in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz verkauft, dazu Bücher, Poster und Kartenspiele. 34 Personen arbeiten aktuell beim Magazin und im Verlag und es kommen für die Online Zeitung noch ein paar hinzu. Julius Gabele ist von der Idee und dem Konzept überzeugt und erzählt im Podcast „Man müsste mal …“ über Hintergründe, Umzüge, Auseinandersetzungen mit Tricksern und Kopieren und über die Pläne der Greifswalder. | |||
| Martin Neuhaus - Leben in die Stadt bringen | 21 Mar 2021 | 00:34:06 | |
Man müsste mal … ein bisschen mehr Leben in die Stadt bringen! Der Schwerin-Wiederkommer ist seit gut vier Jahren erneut am Mecklenburgischen Staatstheater und steht dort aktuell als der „Kellner“ in „Geschlossene Gesellschaft“ von Jean-Paul Sartre aus der Bühne. „Wir sind als Ensemble ein Teil der Stadtgemeinschaft und tragen auf verschiedene Weise zum Stadtleben bei.“ Was ist heute noch politisch? Die Frage hat er sich gestellt. Bei den letzten Wahlen zur Stadtvertretung hat er dann auf der Liste der „Grünen“ kandidiert. – Schwupps sitze ich in der Stadtvertretung.“, lacht Neuhaus, der inzwischen auch Mitglied bei „Bündnis 90 / Die Grünen“ geworden ist. Neuhaus packt an. Er setzt sich ein für eine innenstadtnahe Badestelle, stellt eigene Anträge. Gemeinsam mit Thomas Jezerkowski und anderen Partnern will er aus dem Säulengebäude am Alten Markt wieder einen lebendigen Ort machen. Als wir im Herbst 2020 den Podcast aufgezeichnet haben, gingen wir davon aus, dass sich die Türen des schönen und umgestalteten Säulengebäudes zu Ostern 2021 öffnen. Das wird nun wohl erst einmal nichts. Aber Neuhaus bleibt zuversichtlich. Über seine Rückkehr nach Schwerin, die Erfahrungen aus dem Wahlkampf und sein Engagement in und für die Landeshauptstadt spricht Martin Neuhaus mit Andreas Lußky und Claus Oellerking im Podcast „Man müsste mal…“ | |||
| Hanka Gatter - Freie Schule Güstrow | 07 Mar 2021 | 00:36:05 | |
Für
die Lehrerin Hanka Gatter fängt die Zukunft in der Schule an.
Sie hat sich nach dem Studium der Germanistik und Geschichte
entschieden, an einer „freien Schule“ zu unterrichten. Den Stundenplan bestimmen nicht isoliert Mathematik, Geschichte oder Geographie, sondern komplexe Themen, mit denen sich die Lerngruppen auseinandersetzen. Da geht es Umweltfragen, das Leben in der Gesellschaft oder auch um die Konflikte in der Welt oder den Nationalsozialismus gestern und heute. „Differenzierte Rückmeldungen zu ihrem Lernfortschritt sind für Schülerinnen und Schüler ganz wichtig. Noten von 1 bis 6 werden dem nicht vollständig gerecht.“, meint Hanka Gatter. Und so stehen die klassischen Zensuren bei ihr auf den Prüfstand. Wie es an ihrer Schule läuft, was ihr Freude macht und was Verdruss verursacht, erzählt Hanka Gatter im Podcast „Man müsste mal …“ | |||
| Heiner Möhring - Oikocredit - Geld nachhaltig anlegen | 21 Feb 2021 | 00:37:54 | |
„Was passiert mit meinen Ersparnissen? Was machen die Banken damit?“, fragte sich Heiner Möhring schon vor vielen Jahren. „Ich möchte nicht, dass mit meinem Geld zum Beispiel „Rüstung“ finanziert wird. Ich möchte es nachhaltig und ökologisch anlegen.“ Seit 11 Jahren engagiere er sich im Oikocredit Förderkreis Norddeutschland e.V. Von der Möglichkeit einer sinnvollen, unterstützenden und nachhaltigen Geldanlage hatte Heiner Möhring gleich nach der Wende zu seiner Zeit als Präses der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs gehört. Und als er dann später etwas Geld übrig hat, wollte er etwas Gutes damit machen und hat in Genossenschaftsanteilen der Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit angelegt. Schwerpunkte der Unterstützung sind Bereiche der Landwirtschaft, erneuerbare Energien und Fairer Handel. Wer nur sein Geld vermehren will, ist bei Oikocredit nicht unbedingt an der richtigen Stelle. Hier geht es um eine soziale, nachhaltige Geldanlage, um die Unterstützung von Menschen. | |||
| Björn Stephan und sein Buch "Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau" | 07 Feb 2021 | 00:38:04 | |
An den Großen Dreesch in Schwerin habe Björn Stephan beim Schreiben nicht gedacht, auch wenn er als Kind dort gewohnt hat, wie auch in Lankow und Krebsförden. Sei Debutroman "Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau" könnte eigentlich in jeder ostdeutschen Stadt, in jedem Neubauviertel spielen. Vielleicht auch in einer westdeutschen Platte oder sogar in den Banlieues von Paris, sagt der frischgebackene Buchautor und räumt ein, dass dies besonders für die persönlichen Geschichten der Hauptfiguren im Buch gilt. Björn Stephan, geboren in Schkeuditz, aufgewachsen in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, lebt heute in München und besucht regelmäßig seine Familie in Schwerin. Seine Reportagen und Texte wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Sozialpreis, dem Axel-Springer-Preis und dem Reporterpreis. Wie es ist zu sagen, man müsste mal Geschichten, die 1994 in einer Plattenbausiedlung spielen könnten aufschreiben und veröffentlichen und wie sich das von seiner sonstigen Arbeit unterscheidet, darüber haben wir mit Björn Stephan gesprochen. | |||
| David Kramer - Wer steht da auf der Bühne? | 16 Mar 2025 | 00:32:12 | |
Man müsste mal … mehr aufeinander zugehen und miteinander lachen! David Kramer ist gelernter Schauspieler. Er ist ein Mann für die Bühne. Und da steht er auch. Mal in Weimar, mal in Potsdam, in Schwerin oder anderswo. Und David Kramer ist ein Freund vom Martin Neuhaus und Carsten Stotco, den Initiatoren und Machern des Schweriner Musikklub. Die Zwei waren bereits 2022 bei uns zu Gast. David Kramer suchte nach etwas, dass es noch nicht gibt und eine Ergänzung zum etablierten Angebot bildet. Bereits im letzten Jahr geht er dienstags am Rande der Konzerte auf und hinter die Bühne und beginnt damit, einige Musikerinnen und Musiker zu interviewen. In kurzen Videos habe ich dann wenige Tage nach den Auftritten die Menschen mal aus einer anderen Perspektive auf unserem Instagram-Kanal vorgestellt“, so Kramer. Im Winter ist im auf dem Altstädtischen Markt monatelang Sendepause. Nun nutzt David Kramer diesen Zeitraum für Gespräche mit und Aufnahmen von Künstlerinnen und Künstlern und stellt diese den Fans des Musikklub im Internet vor. Und so sucht David Kramer nun in Schwerin und drum herum Menschen, die mit Leidenschaft Musik machen. Wer das alles und noch das eine oder andere mehr über die Aktivitäten von David Kramer wissen möchte, hört einfach mal rein … in den Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking. Diese Folge haben wir am 3. März 2025 aufgenommen. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“. Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V | |||
| Fofftein moken - ein kurzer Rückblick auf 15 Folgen | 24 Jan 2021 | 00:40:34 | |
„Fofftein!“ rief mein Großvater immer dann, wenn für ihn eine Pause anstand. Auch wir legen heute mal Pause ein und blicken zurück auf 15 Folgen des Podcast „Man müsste mal“. Wir, Andreas Lußky und Claus Oellerking, sprechen mit Menschen aus der Region, mit Leuten die zupacken und loslegen, wenn ihnen der Gedanke „man müsste mal“ kommt und sie sicher sind, dass sie etwas Gutes tun. Unsere Gesprächspartner kommen aus Kleingärten, aus Kultur und Kommerz und wollen alle die Welt ein bisschen besser machen. Hier in Schwerin oder der weiten Welt. Im Zeitraffer werfen wir einen Blick auf 15 Beiträge, die seit dem Sommer 2020 online gegangen sind. Gibt es die Akteure und ihre Vorhaben noch? Was ist seither passiert? Wie geht es dort weiter? | |||
| Rahaf Tabboush und Asem Alsayjare von Miteinander - Ma'an Schwerin | 10 Jan 2021 | 00:37:09 | |
5 Jahre in Schwerin: Rahaf Tabboush liebt Rindrouladen und Asem Alsayare Spargel und Rote Grütze. Die zwei kommen aus Syrien und sind im Vorstand von Miteinander-Ma’an e.V. „Man müsste mal, wenn man in Schwerin neu ist, mit anderen etwas gemeinsam machen, ein gemeinsames Ziel haben und daran arbeiten.“, sagen Rahaf Tabboush und Asem Alsayare vom Schweriner Verein „Miteinander – Ma’an e.V. „Ma’an“ ist das arabische Wort für Miteinander. Der Verein wurde 2016 gegründet. Damals war die Idee, mit einigen Syrern und der Flüchtlingshilfe Schwerin etwas auf die Beine zu stellen, bei dem es um das Miteinandermachen geht. Integration geht nicht von alleine, das geht nur gemeinsam. Deutsche, Syrer, Iraner, Türken und andere engagieren sich mehr oder wenige intensiv im Verein. Er ist offen für weitere Nationen. Beispiele für gemeinsame Projekte sind eine Veranstaltung, bei der Menschen in 23 Sprachen aus Büchern vorlesen. Ein anderes war die Gründung der „arabischen sonntags:Schule!“, in der Kinder aus arabischsprechenden Familien ihre Muttersprache lernen. Auch Schwimmunterricht für Kinder organisiert der Verein Miteinander – Ma‘an – gemeinsam mit der Wasserrettung des ASB seit 2016. Inzwischen haben mehr als 130 Kinder und auch Erwachsene schwimmen gelernt. Über ihr Engagement im Verein Miteinander – Ma’an e.V., die kommenden Aktivitäten und die fünf Jahre, die sie nun in Schwerin leben in Schwerin sprechen Rahaf Tabboush und Asem Alsayjare mit Andreas Lußky und Claus Oellerking im Podcast „Man müsste mal …“ | |||
| Madleen Kröner - Radentscheid Schwerin | 27 Dec 2020 | 00:36:54 | |
Gemeinsam mit anderen Ehrenamtlichen hat Madleen Kröner den Schweriner „Radentscheid“ ins Leben gerufen. Diese Bewegung für bessern Alltagsradverkehr gibt es in mehr als 30 Städten bundesweit. Der Radentscheid Schwerin ist ein Bürgerbegehren für gute und sichere Radwege in Schwerin. Nach der Prüfung der formalen Zulässigkeit durch die Stadt Schwerin hat am 14. September 2020 die Unterschriftensammlung begonnen. Benötigt werden 4.000 Unterschriften von Schweriner Bürger*innen. Kommen die zusammen, muss sich die Stadtvertretungen mit den fünf Zielen des Bürgerbegehens befassen: · Sichere, breite und komfortable Radwege · Stadtweites und engmaschiges Radverkehrsnetz · Kreuzungen und Einmündungen sicher gestalten · Fahrradstellplätze umfassend ausbauen · Verkehrswende konsequent und transparent fördern Was bisher erreicht wurde, erzählt Madleen Kröner im Podcast „Man müsste mal …“ | |||
| Sylvia Hoellger - Freundeskreis der Stadtbibliothek Schwerin e. V. | 13 Dec 2020 | 00:36:01 | |
Man müsste mal … das Lesen fördern Das Lesen fördern, das ist Sylvia Hoellger und ihren Mitstreiter/innen vom Freundeskreis der Schweriner Stadtbibliothek e.V. ein echtes Anliegen. Seit 2012 unterstützt der Förderverein die öffentliche Bibliothek der Landeshauptstadt bei ihrer Arbeit. Das Lese-Zauberland für die Kleinen, der mobile Medienbote, der virtuelle Adventskalender in der Vorweihnachtszeit, ein Fahrradkino, Bücherflohmärkte und einiges mehr stehen auf der langen Liste der Aktivitäten der ehrenamtlichen Helfer/innen. Warum sie sich engagiert und was bisher erreicht wurde, erzählt Sylvia Hoellger im Podcast „Man müsste mal …“ | |||
| Uta Schellenberg und Niklas Jordan - hier und jetzt helfen | 29 Nov 2020 | 00:34:31 | |
„Nicht alle Kinder in Schwerin haben das Glück, von ihren Familien ein Weihnachtsgeschenk zu bekommen. Wir möchten, dass sie nicht den Glauben an den Weihnachtszauber verlieren.“, sagen Uta Schellenberg und Niklas Jordan von MANDARIN MEDIEN Gesellschaft für digitale Lösungen mbH in Schwerin. Etwa 100 Kinder und Jugendliche leben in Einrichtungen der SOZIUS Pflege und Betreuungsdienste Schwerin. Die Betreuerinnen und Betreuer bemühen sich, den Kindern ein schönes Zuhause zu schaffen. Und da gehören eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier und ein paar Geschenke für die Kinder einfach dazu. Auch für ungefähr 100 krebskranke Kinder werden in Kooperation mit der Kinderkrebshilfe Westmecklenburg, dem Förderverein der Schweriner Kinderklinik und des Kinderzentrums Mecklenburg e.V., Weihnachtswünsche erfüllt. Und Kinder aus der „Tiergestützten Tagesgruppe“ der ANKER Sozialarbeit Gemeinnützige GmbH bekommen auch Geschenke. Die Geschenke für die Kinder und Jugendlichen spendieren Schwerinerinnen und Schweriner. Sie packen passende Dinge für die unterschiedlichen Altersgruppen und geben diese bei Annahmestellen im Stadtgebiet ab. Die „Mandarinen“ kümmern uns darum, dass die Pakete abgeholt, kontrolliert und in die richtigen Hände gegeben werden. „Wer etwas verschenken möchte, registriert sich auf unserer Internetseite (http://www.hier-und-jetzt-helfen.de/). Dort gibt es auch Hinweise, welche Dinge für welche Altersgruppen passen und welche Sachen lieber nicht in die Pakete sollte.“, sagt Uta Schellenberg.
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| Hanne Luhdo - der Plattenpark | 15 Nov 2020 | 00:35:43 | |
Hanne Luhdo Die Platte lebt: „Plattenpark“ im Mueßer Holz Man müsste mal …… auf dem Dreesch einen interessanten Ort schaffen, wo sich die Leute treffen, wo die Platte bunt ist, wo immer wieder Neues entsteht – aus Müll – einfach ein Ort wo die Leute gern hinkommen.
Das Image der Platte zu
verbessern - aber wie? Im Urlaub auf Rügen stöberte Hanne Luhdo durch
ein Mais-Labyrinth hatte die Idee: statt Mais
ein Plattenlabyrinth! – Und so die ländliche Atmosphäre in die
Stadt holen. Das Image ist des Stadtteils ist geprägt von alten Plattenbauten, in denen keiner mehr wohnen wollte, die zu DDR-Zeiten heiß begehrt waren, von Arbeitslosigkeit und von Flüchtlingen und anderen Menschen, die in die Platte geschickt wurden, weil es dort billigen Wohnraum gibt. So hat sich im Laufe der Jahre die Zusammensetzung der Bewohner dort verändert. „Den Blick auf diesen Teil der Stadt zu lenken und zu zeigen, da ist es nicht nur grau, sondern bunt, es ist nah zum Wald und nah zum Wasser wie nirgendwo sonst in Schwerin.“, beschreibt Hanne Ludho ihre Passion für den Dreesch, auf dem sie sich auch in ihrem Ruhestand ehrenamtlich engagiert.
Inzwischen stehen dort 14 Platten.
Aus Müll wird Kunst und eine Verbindung zur Natur. Zwei Platten sind
auf der einen Seite mit einem Regenbogen und auf der anderen Seite
mit einem Märchenbild bemalt. Überall stehen gestaltete Bänke zum Sitzen. Über die Erfahrungen und die Arbeit im „Plattenpark“ spricht Hanne Luhdo von die „Platte lebt e.V.“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking im Podcast „Man müsste mal …“
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| Thomas Krense - Lions Club Schwerin | 01 Nov 2020 | 00:38:32 | |
Thomas Krense, Präsident LIONS Club Schwerin „Ich hatte eine sehr gute berufliche Zeit, einen guten Start bei der Polizei in Greifswald. Und bei allem, was privat und beruflich gut lief, und dem Glück, was ich hatte, kam ich an einen Punkt, da wurde es wichtig für mich, etwas zurückzugeben. Am Anfang war dies im Bereich Sport, auch als Übungsleiter.“, erzählt Thomas Krense. Später engagiert sich er sich in der Region Greifswald zum Beispiel für Opfer von Straftaten. Der ehemalige Polizeiseelsorger Andreas Schorlemmer, auch ein LION, gewinnt Thomas Krense für die Mitwirkung bei den LIONS in Greifswald. Seit 2004 ist er LION und bringt sich in das Club-Leben ein. Die Devise der LIONS lautet „We serve“ – „Wir dienen“ der Gesellschaft. Dies ist der Kerngedanke der LIONS-Idee seit der Gründung 1917. Dieser Zusammenschluss freier Bürger, wie sie sich damals nannten, die gemeinsam in freundschaftlicher Verbundenheit in ihrem Umfeld und darüber hinaus etwas Gutes tun wollten, ist heute eine Gemeinschaft mit 46.000 Clubs und rund 1,4 Millionen Mitgliedern in 200 Ländern also allen Ecken der Welt. Mittlerweile lebt Thomas Krense in Schwerin. Seit Sommer 2020 ist er Präsident des Schweriner LIONS Clubs. Auch 2020 gehen die Schweriner LIONS zum Spenden sammeln wieder mit ihrem bewährten Adventskalender an den Start. Das Ziel für diese Aktivitäten steht bereits fest: es heißt JIM Aus den Erlösen der 4000 LIONS Club
Adventskalender 2020 soll ein neues „JIM“, ein JUGEND
INTEGRATIONSMOBIL angeschafft werden. Wie man Mitglied wird, aus welchen Kreisen die Mitglieder kommen, was sie tun, wie die Clubabende gestaltet werden und was ein Pfandbriefkasten ist, darüber spricht Thomas Krense im Podcast „Man müsste Mal!“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking | |||
| Sara Köhler und Christoph Gagzow: Familiencafé Mama Chocolate | 19 Oct 2020 | 00:36:40 | |
Familiencafé „Mama Chocolate“ „Unsere Zielgruppe sind die Kleinsten. Die Kinder von 0 bis 1 Jahr und natürlich ihre Eltern. Für sie sind wir im Familiencafé in der Friedrichstraße 3 seit vielen Jahre ein Anlaufpunkt. – Tatsächlich, der einzige Ort dieser Art in Schwerin.Bei uns heißt es: Schuhe aus! Zumindest im hinteren Teil des Cafés, dort wo die Kleinen auf dem Boden krabbeln. Vorne im Café, gleich wenn man reinkommt, haben wir eine Sitzecke für die Großen. Da gibt es einen leckeren Kaffee oder auch eine Schorle und bei Bedarf auch eine vegetarische Kleinigkeit zum Essen. Dort sind unsere Gäste oft genug auch Leute, die Schwerin besuchen und neugierig sind oder Schwerinerinnen und Schweriner, die für ein paar Momente einen ruhigen Ort suchen. Die meisten Besucherinnen und Besucher sind Eltern aus allen Stadtteilen Schwerins, die den Weg zu uns machen, weil sie hier außer einem guten Kaffee auch Rat, Austausch und Entspannung finden. Hinten im Café ist es oft sehr lebendig´. Manchmal so, wie 10 Kindergeburtstage auf einmal. Wenn 25 Kinderwagen im Laden stehen, dann wird es echt auch mal laut. Und dennoch ist es das „Mama Chocolate“ besonders für die Mamas ein Ort, wo sie auch mal loslassen können. Schon die Kleinsten beschäftigen sich miteinander und es sind ja auch immer noch andere Mütter oder Väter da, die einen Blick auf die Kinder haben. Im Moment ist nicht klar, wie es mit dem „Mama Chocolate“ weitergehen wird. Es wurde als privates Café von Gunhild Nienkerk gegründet und 2017 von der Caritas übernommen und wird seitdem von Sara geführt. – Nun kann es sein, dass dieses wunderbare und einzigartige Angebot nicht weitergeführt werden kann, weil das Geld fehlt. – Wir reden dabei über 70.000 € Finanzierungsbedarf. – Für das, was bei und geleistet wird, ist das wenig. Ehrlich, wir waren doch alle mal klein und kaum einer erinnert sich daran. Dabei wäre das echt nötig. – Bei uns gibt es keinen Unterschied zwischen Müttern mit Geld oder ohne, zwischen Müttern unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Nationalitäten oder Religionen. In den ersten Monaten mit ihren Neugeborenen sind sie alle gleich – müde. Und genau für sie sind wir da. Da würde echt etwas fehlen in Schwerin. Das „Mama Chocolate“ ist mehr als nur ein Café mit liebevoller Bewirtung: es ist Begegnungsstätte, Spielplatz und Anlaufstelle für Anliegen rund ums Elternsein und Elternwerden. Unsere Angebote reichen von Stillberatung, Hebammensprechstunde, Vernetzung zu Sozialberatungen verschiedenster Themenkomplexe bis hin zu besonderen Veranstaltungen: Babykonzert, Lesungen, Ausstellungen. Und wenn es nach uns ginge, dann gäbe es in ein paar Jahren ganz viele „Mama Chocolates“ in der Landeshauptstadt, die sich ja auch Lebenshauptstadt nennt. Wir haben Förderung für die Fortführung des einzigen Familiencafés in Schwerin beantragt und wollen nun an die Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter herantreten und sie davon überzeugen, dass wir für die Stadt ein tolles und sinnvolles Angebot bereithalten. – Einige von ihnen wissen das bereits, denn sie waren mit ihren Kleinen ja auch schon bei uns und wissen, was in der Stadt fehlen würde. Über ihr Engagement und ihre Erfahrungen im Schweriner Familiencafé Mama Chocolate sprechen Sara Köhler und Christoph Gagzow“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking im Podcast „Man müsste mal …“ Webseite: https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook: https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Podcast: https://www.podcast.de/podcast/822137/ | |||
| Stefan Rochow - Exit Deutschland | 04 Oct 2020 | 00:35:49 | |
„Extremismus ist keine gute Idee.“, sagt Stefan Rochow und er weiß sehr genau, wovon er spricht. Rochow war bereits in jungen Jahren auf dem Weg in die politisch rechte Ecke und heute macht er sich Sorgen um unsere pluralistische Gesellschaft. Heute gelten etwa 30.000 Personen in Deutschland als rechtsextrem. Stefan Rochow war einer von Ihnen. Er ist ehemaliger NPD-Funktionär und Rechtsextremist. 2008 ist er aus der Szene ausgestiegen und seit 2012 begleitet er andere bei ihrem Ausstieg. Rochow schildert in seinen eigenen Weg und macht klar, dass ein Ausstieg möglich ist. „Wir müssen uns gegen Rechts engagieren und brauchen eine gute Debattenkultur und müssen uns gegen Extremismen abgrenzen“, so Rochow. „EXIT – Deutschland“ ist eine Initiative, die Menschen hilft, die mit dem Rechtsextremismus brechen und sich ein neues Leben aufbauen wollen. Stefan Rochow ist in Norddeutschland EXIT-Ansprechpartner und begleitet Ausstiegswillige auf ihrem Weg. Über die Erfahrungen und die Arbeit mit dem Angebot des Aussteigerprogramms von EXIT-Deutschland spricht Stefan Rochow mit Andreas Lußky und Claus Oellerking im Podcast „Man müsste mal …“ | |||
| René Zeitz und das Filmfest der Alternativen | 20 Sep 2020 | 00:39:50 | |
Man müsste mal … … ein alternatives Filmfest in Schwerin auf die Beine stellen, sagt René Zeitz. Er ist Mitbegründer des Filmfests der Alternativen. Wie es dazu kam, warum es ist, wie es ist und wie es bei 12. Filmfest 2020 sein wird, das erfahrt Ihr hier. | |||
| "Michael" - Anonyme Alkoholiker | 02 Mar 2025 | 00:32:58 | |
Man müsste mal … ein selbstbestimmtes Leben führen! „Mein Leben wurde vom Alkohol bestimmt. Und das über viele Jahre!“, sagt Michael, der hier keinen Nachnamen hat und auch auf unserem Foto nicht zu sehen ist. Michael ist Alkoholiker. Er ist trocken und er besucht die Treffen der Anonymen Alkoholiker. 74.000 Todesfälle jährlich. Schätzungen für Deutschland belaufen sich auf etwa 74.000 Todesfälle, die durch riskanten Alkoholkonsum oder durch den kombinierten Konsum von Alkohol und Tabak verursacht werden. 2020 starben rund 14.200 Menschen (davon 10.600 Männer und 3.600 Frauen) an Krankheiten, die ausschließlich auf Alkoholkonsum zurückzuführen sind. Unfälle, Gewalttaten, Tötungsdelikte unter Alkoholeinfluss … die Zahlen sind hoch, die Folgen schrecklich. 1935 gründete sich in Akron, Ohio, USA die erste Selbsthilfegruppe der Anonymen Alkoholiker. In 180 Ländern gibt es heute etwas 123.000 AA-Gruppen. Die AA-Literatur wurde bereits in mehr als 100 Sprachen übersetzt. Dieses Jahr treffen sich etwa 50.000 Mitglieder der weltweiten AA-Gemeinschaft zum 90. Geburtstag der AA in Vancouver, Kanada. Michael wird einer von ihnen sein. Michael hat sein Alkoholkonsum mehrfach aus der Bahn geworfen. „Zu den AA bin ich gekommen, als ich in einer Klinik war. Ich habe immer wieder versucht mein Trinkproblem zu lösen, auch mit Alkohol. Das funktionierte natürlich nicht. Da war eine Kapitulation angesagt. Ich musste zugeben, dass ich machtlos bin gegenüber dem Alkohol. Das war der entscheidende Schritt.“ 2.000 regelmäßige Meetings, also Gruppentreffen, der Anonymen Alkoholiker gibt es in Deutschland, auch online, knapp 20 davon in Mecklenburg-Vorpommern. „Bei uns ist jeder und jede willkommen, der den Wunsch hat mit dem Trinken aufzuhören. Niemand braucht sich zu scheuen. Die Türen der AA sind offen, auch wenn jemand klären möchte, wo er im Leben mit dem Trinken steht.“ Wer wissen möchte, wie es Michael auf seinem Weg ergangen ist und wie die Anonyme Alkoholiker „funktionieren“, hört einfach mal rein … in den Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking. Diese Folge haben wir am 12. Februar 2025 aufgenommen. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“. Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V | |||
| Women Foundation for Development in Uganda | 06 Sep 2020 | 00:35:38 | |
Man müsste mal … … die eigenen Erfahrungen und Kenntnisse weitergeben, sagte sich Almut Lüpkes aus Schwerin. Die ehemalige Leiterin einer Berufsschule hat sich auf den Weg nach Afrika, Uganda gemacht und wie sie dort mit den Leuten der Women Foundation for Development in den Dörfern zusammenarbeitet, das erfahrt Ihr hier. www.facebook.com/Women-Foundation-for-Development-111165780504444 | |||
| Poetry Slam im Kunst-Wasser-Werk | 23 Aug 2020 | 00:37:49 | |
Kristin Prüßing und das Kunst-Wasser-Werk Man müsste mal … … etwas mit Wort-Kunst in das Schweriner Kunst-Wasser-Werk bringen, sagte sich Kristin Prüßing. Die Kamerafrau ist eigentlich mehr eine Frau der Bilder und so war die Organisation eines Poetry-Slam für sie doch eine ungewohnte Herausforderung. | |||
| Mary Jane & The Baltic Sweet Jazz Orchestra | 23 Aug 2020 | 00:38:06 | |
Mariana Born und die Band "Mary Jane & The Baltic Sweet Jazz Orchestra" Man müsste mal...eine Straßenmusikband gründen. Mariana Born hat es getan und erzählt, wie sich aus ein Bisschen Stimmtraining zuerst Gesang, dann erste Auftritte und schließlich eine Band entwickelten. Seit ein paar Jahren gehören Mary Jane & The Baltic Sweet Jazz Orchestra zum Schweriner Straßenbild. Zumindest, wenn die Band nicht gerade durch europäische Städte tourt – immer soweit die letzte Gage reicht. Gespielt wird New Orleans Jazz. Das ist eine Stilrichtung des Jazz aus den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts. Und zwar eine sehr vielfältige, was schon an den mitspielenden Instrumenten zu erkennen ist – so ist zum Beispiel auch ein Waschbrett dabei. New Orleans Jazz hat auch etwas mit ganz besonderen Beerdigungen zu tun – aber das erzählt Mariana Born am Besten selbst. Das, und wie eine Band entsteht, lebt und sich entwickelt, wer dabei war und ist und welche Musik es auf den Schweriner Straßen nun schon ein paar Jahre zu hören gibt erfahrt Ihr in dieser Folge. Mary Jane & The Baltic Sweet Jazz Orchestra | |||
| Cuba Sí Regionalgruppe Schwerin | 08 Aug 2020 | 00:40:49 | |
Unser Gast Heinz Schmidt engagiert sich in der Arbeitsgemeinschaft Cuba Sí in Schwerin. Nach 1989 hat die Bundesrepublik Deutschland einige Verträge, die die DDR mit Kuba geschlossen hatte, nicht mehr erfüllt. Das hatte Auswirkungen für die Versorgung der Kubanerinnen und Kubaner. Es gab daraufhin die Solidaritätskampagnen „Milch für Kubas Kinder“ und „Kuba muss überleben“. Damals beteiligten mehr und mehr Leute ehrenamtlich. Das war der Grundstein für Cuba Sí. Im Laufe der Jahre sind Projekte in der Landwirtschaft entstanden, die Cuba Sí begleitet. Cuba Sí ist einer Arbeitsgemeinschaft der Partei Die LINKE. | |||
| Der Verein Kulturgarten Schwerin wächst zusammen | 19 Jul 2020 | 00:36:34 | |
Kulturgarten Schwerin wächst zusammen In dieser Folge "Man müsste mal..." ist Mareike Herrmann aus Schwerin zu Gast. Sie engagiert sich regelmäßig im Verein Kulturgarten Schwerin wächst zusammen. Engagieren bedeutet in diesem Fall: Hacke und Schaufel in die Hand nehmen, Gras säen, Beete pflegen. Im Kulturgarten dreht sich nämlich alles um das gemeinsame Gärtnern. In der Wismarschen Straße in Schwerin bewirtschaftet der Verein eine beachtliche Fläche - die eines ehemaligen Schulgartens. Wie die Vereinsmitglieder das hinbekommen und warum Mareike sich gesagt hat - man müsste sich mal genau dort einbringen, das erzählt sie uns in dieser Folge. Aufgenommen wurde sie im Juni 2020. | |||
| RuFI-Uganda - die Rural Focus Initiative Uganda | 02 Jul 2020 | 00:34:03 | |
In dieser Folge geht es um das Projekt "RuFI-Uganda" - das steht für Rural Focus Initiative Uganda. Claus - einer der beiden Moderatoren von "Man müsste mal..." unterstützt RuFI und war vier Mal in Uganda. Kurz gesagt geht es darum, jungen Menschen und insbesondere Frauen ohne Schul- und Berufsbildung eine Perspektive zu geben. Sie lernen zu nähen und sich mit selbst gestalteten Produkten einen Lebensunterhalt zu verdienen. Claus Oellerking wurde als Senior Experte vom Senior Experten Service nach Uganda geschickt, um dabei zu helfen, die Einrichtung bzw. das Projekt aufzubauen. In dieser Folge geht es darum, wie alles anfing. Links: Die Seite von RuFI Uganda: rufi-uganda.org Der Senior Experten Service: ses-bonn.de | |||
| 0. Wir stellen uns und den Podcast vor | 11 Jun 2020 | 00:05:37 | |
Wir erzählen ganz kurz wer wir sind und warum wir etwas zum Thema "Man müsste mal..." erzählen möchten.
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| Brigitte Meitsch / Dagmar Heinrich - Familienpaten | 16 Feb 2025 | 00:33:37 | |
Man müsste mal...eine Familie besuchen! Für Brigitte Meitsch und Dagmar Heinrich sind Familienbesuche eine Leidenschaft. Sie sind Familienpaten im Ehrenamt. „Wir sind Ansprechbar für Familien in schwierigen Situationen“, sagt Brigitte Meitsch, die Koordinatorin der aktuell 14 ehrenamtlichen Familienpaten im Schweriner Bündnis für Familie „Mal geht es um Hilfe bei der Organisation des Familienalltags, mal um die Kinderbetreuung oder um die Hilfe beim (Wieder-) Einstieg in das Berufsleben.“ Die Möglichkeiten, als Familie im Alltag Unterstützung zu bekommen, sind vielfältig. Hilfe im Haushalt, Begleitung zu einem Termin beim Arzt, Freizeitgestaltung oder auch mal Hilfe bei den Hausaufgaben für die Kinder verschaffen den Eltern ein bisschen Freiraum für sich selbst. Was genau zu tun ist, das verabreden die Familien und ihre Paten individuell. Das ist von Familie zu Familie verschieden. Oft geht es um Hilfe an einem oder zwei Tagen in der Woche für etwa 2 bis 3 Stunden. Das Angebot der Familienpaten ist zeitlich befristet. Meist dauert diese Hilfe zur Selbsthilfe ein Jahr, manchmal auch etwas länger. Aber dann endet die Patenschaft. In dieser Podcast-Folge geben Dagmar Heinrich und Brigitte Meitsch Antworten auf viele Fragen. Wer das und das eine oder andere mehr über die Familienpatenschaften im Rahmen der Schweriner Bündnisses für Familie wissen möchte, hört sich einfach mal die aktuelle Podcast-Folge von „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking an oder schickt den Link an interessierte Personen weiter. Diese Folge haben wir am 28. Januar 2025 aufgenommen. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“. Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V Video: https://www.youtube.com/watch?v=8bSb6faIsNc Internet www.familie-in-schwerin.de Kontakt: Schweriner Bündnis für Familie c/o Seniorenbüro Schwerin Wismarsche Straße 144, 19053 Schwerin 0385 / 5 57 49 62 | |||
| Andrew Gordon - Männerschuppen auf Poel | 02 Feb 2025 | 00:34:18 | |
Man müsste mal...den Mut haben, neue Sachen auszuprobieren! Andrew Gordon, kurz Andy ist der Initiator des Männerschuppens auf Poel. Die Idee kommt aus Australien und heißt dort „Men’s shed“. Die Männer treffen sich, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Oft geht es um handwerkliche Tätigkeiten, Holz- oder Metallarbeiten, auch um Reparaturen oder den Umgang mit neuen Technologien. Vor allem aber geht es um soziales Miteinander, den Austausch und das Gespräch mit anderen Männern. Was in den 1990ern in Australien begann, hat sich schnell auch in anderen, vor allem englischsprachigen, Ländern verbreitet. „Eigentlich betreiben wir hier Präventionsarbeit und Gesundheitsförderung, aber wir nennen das nicht so. Kaum ein Mann würde sich seine Arbeitshose anziehen und sagen, ich gehe mal in meine Präventionsgruppe, wenn er sich zu uns in die Werkstatt auf den Weg macht“, schmunzelt Gordon. Für die Aktivitäten in Männerschuppen gibt es grundsätzlich keinerlei Vorgaben. Was dort geschieht, hängt von den Interessen der Männer und den existierenden Räumlichkeiten ab. Oftmals arbeiten die Männer für soziale oder gemeinnützige Zwecke. Auch Ausflüge, Kochen, Kunst und Fotografie, Computerkurse und vieles andere können auf der Liste der Aktivitäten stehen. Der Austausch mit anderen ist Andrew Gordon und seinen Kollegen wichtig. So machen sie sich auf den Weg zu andern Männerschuppen in Bremen oder Niedersachsen. Und sie laden auch Gäste ein. Im Sommer war der Verein „Alternativen statt Wegwerfen“, der in Wismar ein „Reparatur-Café organisiert, zu Gast. Wer wissen möchte, was im Männerschuppen Insel Poel so läuft, kann sich die Podcast-Folge anhören oder an einem Mittwoch nach Poel fahren. Die Vereinsmitglieder laden beim „Offenen Tor“ zum Schnacken, Reparieren, Spielen und Mitmachen ein. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de | |||
| Uwe Nölke - Fotografie mit KI | 19 Jan 2025 | 00:33:42 | |
Man müsste mal...ein Bild kreieren! Für den Profi-Fotografen Uwe Nölke ist völlig klar: „Eigentlich geht Fotografie heute nicht mehr ohne KI. In vielen Bearbeitungsschritten werden die gemachten Fotos zu dem Produkt, das man sehen möchte, zu dem, was seine Kunden erwarten und das dem Betrachter präsentiert wird.“ Uwe Nölke nutzt zur Gestaltung seiner Fotos die „generative KI“. „Ich kann ein Foto nehmen und es in eine KI-Anwendung hochladen. Dann kann ich der KI verbal mitteilen, was ich in mein Wunschbild eingebaut haben möchte, um mit dem Bild zum Beispiel eine vollständige Geschichte zu erzählen“. KI-Tools, also Werkzeuge, zur Bildbearbeitung stehen im Internet teils kostenlos, teils gegen eine meist geringe Gebühr zur Verfügung. Mit diesen Werkzeugen lassen sich Bilder nach Belieben in Sekundenschnelle erzeugen und verändern. Moderne Smartphones und Kameras erlauben das schon im Vorübergehen „So kann ich bei einem Foto, das ich auf einer Straße mache mit wenigen Klicks oder Wischbewegungen die Verkehrsschilder oder Personen verschwinden lassen, durch Straßenpflaster oder Gebäudeansichten ersetzten und habe ein Bild, das in Wirklichkeit so nie aussah“. „Die Bildgenerierung mit Hilfe der KI kann ich auch als tolle Inspirationsquelle für mich oder als Unterstützung in Gesprächen mit Kunden, bei der Entwicklung eines Auftrages nutzen“, sagt Nölke, der viele positive Möglichkeiten in der Anwendung sieht. Allerdings, auch Fotos aus Krisen- oder Kriegsgebieten zum Beispiel lassen sich ebenso im Interesse des Erstellers so verändern wie Fotos von niedlichen Katzen. Fake-News mit manipulierten Fotos zu erzeugen oder zu verbreiten ist ein Kinderspiel. Wer mehr über die Anwendung von generativer KI in der Fotografie wissen möchte, bekommt in einer guten halben Stunde ein Menge Input von unserem Gast Uwe Nölke. Hört einfach mal rein in die aktuelle Folge von „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking. Diese Folge haben wir am 30. Oktober 2024 aufgenommen. Zu den Webseiten von Uwe Nölke geht es hier: https://www.businessfotografie-schwerin.com/ https://www.fotograf-schwerin.de/ Und hier noch ein paar der Werkzeuge, die Uwe nutzt:
Generative Bilderstellung: Midjourney (im Podcast erwähnt) ChatGPT / DALL-E3 (im Podcast erwähnt) Stable Diffusion Adobe Firefly (im Podcast erwähnt) Leonardo AI Digitale Bildbearbeitung, Programme mit teilweise KI-Funktionalitäten: DxO PureRAW Topaz Photo AI Capture One Pro Photoshop inklusiv Firefly-Integration Luminar NEO | |||
| Carmela Daza / Maik Gleitsmann-Frohriep - Territorio Puloui | 05 Jan 2025 | 00:43:20 | |
Man müsste mal...einen Film über eine indigene Gemeinschaft in Kolumbien drehen! „El Cerrejón“ ist eine der größten Steinkohleabbaugebiete der Welt, 700 km2 groß. Das entspricht der Fläche des Stadtstaates Hamburg oder einem Gebiet von etwa 15 km um die Landeshauptstadt Schwerin herum. Ein tiefes Loch von Gadebusch bis Crivitz, von Bad Kleinen bis Warsow. – 30 Millionen Tonnen Kohle gehen von dort jährlich in alle Welt. Die Mine ist ein bedeutender Arbeitgeber in der Region. Und der Kohleabbau ist eine Bedrohung für die Umwelt, die Gesundheit der Bewohner der Region und die Menschrechte. Menschrechtsorganisationen sprechen von „Blutkohle“. Der Film „Territorio Poloui – Im Land des heiligen Wassers“ von Carmela Daza und Maik Gleitsmann-Frohriep aus Schwerin erzählt die Geschichte des Widerstands der Gemeinschaft der Wayuu gegen die verheerenden Folgen des Kohleabbaus und des Klimawandels, die zu einem gravierenden, zu einem lebensbedrohlichen Wassermangel geführt haben. Der Film zeigt beeindruckende Bilder aus der Region. In berührenden Gesprächen kommen Vertreterinnen und Vertreter der Wayuu zu Wort. Mit einzigartigen Animationen wird das mündlich überlieferte tiefe, spirituellen Wissen der Wayuuim Film lebendig und bietet den Zuschauern auf besondere Weise einen Einblick in die Vorstellungswelt und Traditionen des indigenen Volkes.
„Unser Ziel ist es, den Film auf Festivals, auf Menschenrechts- Und Umweltkonferenzen zu zeigen. Über Bildungsplattformen für Universitäten und Schulen möchten wir ihn weltweit zur Verfügung zu stellen.“, sagen die beiden Filmemacher. Wer aus erster Hand mehr über die Hintergründe und Geschichte des Films erfahren möchte, hört einfach mal rein … in den Podcast „Man müsste mal …“ Carmela Daza, Maik Gleitsman-Frohriep und ihren Gastgebern Andreas Lußky und Claus Oellerking. Diese Folge haben wir am 16. November 2024 aufgenommen. Wann in MV/Schwerin? Anfang 2025 Hier der Link zum Trailer mit deutschen Untertiteln: Das ist der Link zum Instagram-Kanal des Films. Da sind immer alle Screenings angekündigt: Website zum Film (müssten wir aber mal überarbeiten )
Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de
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| Klaus Grützmann / Susanne Seibig - "Opa Klaus" | 22 Dec 2024 | 00:33:03 | |
Man müsste mal … wieder in den Keller gehen und dort ein Spielchen machen! „Richtig los ging es, als vor 15 Jahren unsere kleine Elisa auf die Welt kam.“, erzählt Susanne Seibig. „Als erstes hat mein Vater einen Sandkasten mit Abdeckung gebaut, anschließend ein Schaukelpferd, dann einen Lauflernwagen, der aber mehr als Kinderwagen als für den Puppentransport genutzt wurde. Es folgten ein großes Puppenbett, ein Puppenhaus, ein Kaufmannsladen, ein Puppenkleiderschrank, eine Malstaffel und vieles mehr.“ Die Liste ist lang. Und immer, wenn „Opa Klaus“ in seine Werkstatt im Keller geht, wird die Liste länger. Inzwischen sind zwei Enkelinnen hinzugekommen, die eigene Wünsche haben und neben den Spielgeräten für die Kleinen, entwickelt und baut Klaus Grützmann kleine und große Spiele für Jedermann. Inzwischen sind es über 90 Spiele. Minigolf, Hufeisenwerfen, Großmikado, Tetris oder Domino, Brettfussball oder Curlig. Alles Unikate. Ein Blick auf seine Webseite zeigt die Vielfalt. „Opa Klaus“ behält seine Spiele nicht für sich. Er vermietet sie auch. Gerne im Paket für Familienfeiern und andere Events. Und was kommt nach der Nummer 100? „Das habe ich hier auf der Festplatte!“, lächelt er verschmitzt. „Wenn man das Souvenirangebot in der Stadt für Kinder betrachtet, sieht es sehr dürftig aus. Vereinzelt tauchten Brettspiele, Broschüren oder eine Petermännchenpuppe auf. Das reicht nach meiner Meinung nicht aus.“ sagt Klaus Grützmann. Seit Jahren beschäftigt er sich mit der Gestaltung von Spielgeräten und Spielen, die einen regionalen Bezug zu Schwerin haben, z.B. Spielzeug, Brettspiele, Quartett- und andere Kartenspiele, Malbücher, Puzzles, Baukästen, Ansichtskarten, Kalender und vieles mehr. Und davon soll nach den Plänen, die er auf seiner Festplatte hat, in Zukunft dann doch das eine oder andere in der Stadt mit dem Siegel „UNESCO-Welterbe“ zu bekommen sein. Wer wissen möchte, was „Opa Klaus“ im Kindergarten macht und wer Lust auf ein Spielchen hat, hört einfach mal rein … in den Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking. Diese Folge haben wir am 15. November 2024 aufgenommen. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de Wir sind eine Arbeitsgruppe des Vereins Miteinander - Ma‘an e.V. Wir werden unterstützt von der Online-Zeitung „Schwerin-Lokal“. Wir werden unterstützt durch die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V
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| Dorrit Bartel - über ein Leben zwischen Afrika und der DDR | 08 Dec 2024 | 00:38:17 | |
Man müsste mal...ein Buch über Afrika schreiben! „Wer Dorrit Bartel literarisch nach Afrika folgt, möchte sofort den Koffer packen und losfahren“, sagt Catrin Panciano über das erste Buch von Dorrit Bartel. In „Afrikas Pulsschlag“ fragt sich die Autorin, warum der Optimismus in Afrika so viel größer ist als in Europa. Begegnungen aus vier Ländern im afrikanischen Westen, Osten und Süden hält Dorrit Bartel in schönen Schilderungen auf dem Papier fest. Auf einer ihrer Reisen begegnet sie in Addis Abeba, Äthiopien einem Mann, mit dem sie ein Stück deutscher Vergangenheit teilt. Die Lebensgeschichte von Adane beeindruckt sie so sehr, dass sie sie in einem Roman verarbeitet: „Der Äthiopier“ ist im Sommer 2024 erschienen. Die Umstände brachten den kleinen Adane in den 60er Jahren aus der Savanne Äthiopiens in eine Missionsschule norwegischer Nonnen, den Studenten von der Universität in Addis Abeba nach Jena in die DDR. Aus der Bundesrepublik ging er als promovierter Philosoph zurück in das sozialistische Äthiopien. Mit Akzeptanz und Einfallsreichtum und unerschütterlichem Optimismus macht der Äthiopier Adane im wieder das Beste aus scheinbar ausweglosen Situationen. Mit der gebürtigen Schwerinerin Dorrit Bartel sprechen wir über ihre Zuneigung zu Afrika, ihre Motivation immer wieder dorthin zu reisen und die Herausforderungen, die sie gemeistert hat, bis das der Roman „Der Äthiopier“ endlich erschienen ist. Wer also mal ein Buch schreiben möchte, es muss ja nicht gleich über Afrika sein, und wer Lust auf eine unterhaltsames Gespräch über die Eindrücke vom Kontinent südlich von Europa hat, hört einfach mal rein … in den Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking. Diese Folge haben wir am 19. November 2024 aufgenommen. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de
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| Almut Lüpkes - Senior Expert Service Deutschland | 03 Aug 2025 | 00:40:45 | |
Man müsste mal...seine Komfortzone verlassen und seinen Horizont erweitern! „Bei manchen Leuten ist es so: sie gehen in den Ruhestand, renovieren dann erst einmal die Wohnung, machen vielleicht eine Reise und dann kommt der Moment, in dem sie sich fragen „Was nun?“, sagt Almut Lüpkes, Repräsentantin des Senior Expert Service SES in Schwerin. In ihrem Büro in der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin führt sie zahlreiche Gespräche mit Menschen, die kurz vor Ende des Arbeitslebens stehen oder schon eine Weile im Ruhestand sind und sich genau diese Frage stellen. Der SES ist die größte deutsche Ehrenamtsorganisation für Fach- und Führungskräfte im Ruhestand oder in einer beruflichen Auszeit (Weltdienst 30+). Der SES unterstützt den Know-how-Transfer in der Entwicklungszusammenarbeit. In Deutschland setzt er sich vor allem für den Nachwuchs in Schule und Ausbildung ein. Zurzeit stellen dem SES mehr als 14.000 Experten aus allen beruflichen Richtungen ihr Wissen und ihre Erfahrung zur Verfügung. Seit 1983 hat der SES über 60.000 ehrenamtliche Einsätze in 170 Ländern durchgeführt, etwa ein Drittel davon in Deutschland. Der SES hat seinen Sitz in Bonn. Er wird bundesweit durch Vertretungen und weltweit von rund 200 Repräsentantinnen und Repräsentanten in 90 Ländern vertreten. Eine von ihnen ist Almut Lüpkes aus Schwerin. Vom Wissen des SES profitieren im In- und Ausland vor allem kleine und mittlere Unternehmen, öffentliche Verwaltungen, Kammern und Wirtschaftsverbände, soziale und medizinische Einrichtungen und Institutionen der Grund- und Berufsbildung. Einen besonderen Schwerpunkt in Deutschland bildet die Förderung junger Menschen in Schule (Schulprogramm) und Ausbildung (VerAplus – Verbesserung von Ausbildungserfolgen). In dieser Podcast-Folge erläutert Almut Lüpkes an einem Beispiel, wie der Weg zu einer Tätigkeit als Senior Expert aussehen kann. Wer seine Komfortzone verlassen und seinen Horizont erweitern möchte, findet vielleicht ein paar Anregungen in dem Gespräch mit Almut Lüpkes in der 134. Folge des Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking. Diese Folge haben wir am 4. Juli 2025 aufgenommen. Webseite https://manmuesstemal.jimdofree.com/ Facebook https://www.facebook.com/manmuesstemal/ Podcast https://www.podcast.de/podcast/822137/ Spotify https://open.spotify.com/show/3G2Sici6xfKtmX4h5GJC6W iTunes https://podcasts.apple.com/de/podcast/man-m%C3%BCsste-mal/id1518142952 Instagram https://www.instagram.com/mmm.manmuesstemal/?hl=de
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