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Explorez tous les épisodes du podcast Let´s Staat - Inspirationen aus dem Staatsapparat
Plongez dans la liste complète des épisodes de Let´s Staat - Inspirationen aus dem Staatsapparat. Chaque épisode est catalogué accompagné de descriptions détaillées, ce qui facilite la recherche et l'exploration de sujets spécifiques. Suivez tous les épisodes de votre podcast préféré et ne manquez aucun contenu pertinent.
| Titre | Date | Durée | |
|---|---|---|---|
| #84 Haushalt mit Zielen | 13 Sep 2024 | 00:38:28 | |
Wie man einen professionellen Staathaushalt aufstellen könnte, erklärt Ralph Brinkhaus (MdB und ehemaliger Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion) in dieser sehr spannenden Folge von Let´s Staat.
Hier seine Fakten und Vorschläge:
* Ein Koalitionsvertrag ist eine Wunschliste, die am besten kurz und knapp nur die Hauptziele enthalten sollte.
* Es bedarf einer ziel- und wirkungsorientierten Haushaltsführung. Wir agieren oft nur input- und nicht outputorientiert. Bedeutet: Wir schauen drauf wie viel Geld hineingesteckt wird, und vernachlässigen dabei häufig auch eine systematische Wirkungsanalyse vorzunehmen.
* Geld ist Mittel zum Zweck und dient der Zielerreichung. Geld und Personal sind nicht die Lösung für Probleme, sondern Probleme werden mit Kreativität gelöst.
Was denkst Du über das Thema? Hinterlass einen Kommentar oder nimm Kontakt auf zu Ralph Brinkhaus auf LinkedIn. | |||
| #83 Neustaat 2024 | 30 Aug 2024 | 00:39:22 | |
Als ein politischer Vordenker treibt Ralph Brinkhaus das Thema der Staatsmodernisierung nach vorne, um Verhältnisse wie in Frankreich und Italien zu verhindern.
Denn nur solange eine Demokratie liefert, hat sie bestand. Und das zeigt sich in der Funktionalität staatlicher Verwaltungsstrukturen.
Seine #Neustaat-Ansätze sind durchdacht, weitsichtig und umsetzbar. Im Podcast gibt er umfassende Einblicke
…Verhältnis zwischen Politik und Verwaltung:
Die heutige Vorgabe der Politik an die Verwaltung ist es, Regeln einzuhalten.
#Neustaat bedeutet, Politik gibt klare Ziele vor und die Verwaltung konzeptioniert den Weg dorthin. Damit bekommen wir den Staat, den wir in der Zukunft brauchen.
…zum Thema Umsetzung
Heute gilt in der Verwaltung das Abweichen von Normen als illoyal. Veränderungen und Innovationen sind damit ausgeschlossen.
#Neustaat bedeutet, Teams aus verschiedenen Disziplinen mit unterschiedlichen Menschen, mit abweichenden Ideen.
Heute haben wir Ressortübergreifende Arbeitsüberschneidungen gepaart mit Silodenken und mangelnder Zusammenarbeit
#Neustaat bedeutet, Etablierung von Projektministerien, besetzt mit zuständigen Mitarbeitern aus den jeweiligen Ministerien.
…zum Thema Gesetze
Heute werden Gesetze verabschiedet, ohne vorherige Überprüfung auf Funktionalität, Vollzugstauglichkeit oder Auswirkungen.
#Neustaat bedeutet, dass Gesetze einen Crashtest mit Experten von der Basis bestehen müssen und in einem Reallabor getestet werden.
…zur Verwaltungsmodernisierung:
Wir haben den Kipppunkt für das Thema in den Köpfen der Politik, Verwaltung und Medien nicht erreicht. Wir beschränken uns entweder auf die Symptombekämpfung oder flüchten uns in die Digitalisierung.
#Neustaat bedeutet, dass sich alle am Wandel beteiligen. Die Verwaltung hat das Potenzial, den Rest des Landes mitzuziehen.
Ralph Brinkhaus rät Dir: Gehe auf deine politischen Ansprechpartner vor Ort zu.
Über LinkedIn kannst Du Ralph Brinkhaus folgen und ihn auf seiner Mission unterstützen (hier würde ich den LinkedIn - Link einfügen https://www.linkedin.com/in/ralph-brinkhaus-b1b189254/recent-activity/all/). | |||
| #74 Grenzen verschieben in der Verwaltung | 21 Mar 2024 | 00:33:55 | |
Der Podcast zum Creative Bureaucracy Festival 2024 - ein Festival für kreative Vordenker:innen, konstruktive Anarchist:innen und mutige MitMacher:innen, die Grenzen zu verschieben und Platz schaffen für die Verwaltung der Zukunft.
Die Direktorin Johanna Sieben und ihr Team öffnen am 13. Juni 2024 in Berlin wie jedes Jahr die Pforten ihres Creative Bureaucracy Festivals für eine internationale Community aus 37 Ländern und über 1.300 Gästen. In Podcast Let´s Staat erzählt Johanna Sieben, wie sie und ihr Team dazu beitragen, dass Grenzen tatsächlich versetzt werden und es nicht bei Lippenbekenntnissen bleibt:
Sie glauben, dass die Verwaltung das repräsentative Frontend einer starken Demokratie ist.
Sie glauben an die Kraft des Vertrauens - innerhalb der Verwaltung und zwischen Bürger:innen und Verwaltung.
Sie glauben, dass Selbstwirksamkeit und Selbstbestimmung die stärkten Motoren für Veränderung sind.
Sie setzen auf die Kreativität der Menschen in der Verwaltung.
Sie hören zu und finden Mut machende Geschichten, die sie anderen vorstellen. 2024 gab es auf den Call for Participation über 200 Einreichungen aus 37 Ländern - von Deutschland, über die Mongolei bis nach Kamerun.
Sie entdecken Potenziale für Improvisation und Pragmatismus.
Sie ermutigen zur Kulturveränderung: bottom up, flache Hierarchien und Kultur des Scheiterns.
Meldet Euch gleich an mit dem Rabattcode von 30% unter CBF24_LET'SSTAAT. | |||
| #73 Shadowing, OKR light und Partizipation im BMUV | 01 Mar 2024 | 00:30:27 | |
Changeprozesse von großen Strukturen wie einem Bundesministerium beginnen letztlich mit dem Mindset unabhängiger Individuen wie Andrea Meyer, Leiterin der Zentralabteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, kurz BMUV.
In nur zwei Jahren Amtszeit hat sie innovative Programme und Methoden eingeführt, die im Haus und darüber hinaus nachhaltig wirken:
ein „Shadowing“ genanntes Mentoring für weibliche Führungskräfte
Objectives and Key Results (OKR) "light" für die Priorisierung und Posteriorisierung von Aufgaben sowie
Partizipationsprozesse bei der Verteilung neuer Personalstellen.
Hier ein paar O-Töne von Andrea Meyer, die ihren Mindset zeigen:
„Ich definiere meine Rolle als Abteilungsleitung so, dass ich Sehnsüchten und Wünschen, die schon da sind, Raum gebe, sich zu entfalten“
„Es war mir wichtig zuzuhören, wie sich die Menschen in meinem Bereich selbst wahrnehmen.“
„Beteiligung ist ein ursprünglicher Wunsch aller Menschen. Ich möchte auch nicht, dass jemand anders über mich entscheidet, ohne mich vorher zu fragen.“
„Ich frage mich immer: Für wen tue ich das warum?“
„Ich gehe davon aus, dass der oder die andere gern etwas Gutes beitragen möchte“. | |||
| #72 GenZ für den öffentlichen Dienst begeistern | 16 Feb 2024 | 00:42:30 | |
Wie kann der öffentliche Dienst die GenZ für sich begeistern? Luisa Welink, Host des Podcast "Hype & Hierarchie" sowie Social Media Managerin bei Griffin & Kale, gibt ihre eigenen Erfahrung als duale Studentin bei einer Stadtverwaltung weiter. Sie hat sich aufgrund der starren Kultur in Behörden gegen die Verwaltung entschieden. Jedoch ist sie der Verwaltung verbunden geblieben und berät heute Behörden und Unternehmen im Umgang mit GenZ.
Im Podcast mit Luisa wird deutlich, dass GenZ motiviert ist, Verantwortung tragen und sich aktiv einbringen will – wenn man sie lässt. GenZ ist eine Chance für die Transformation von Verwaltung. Denn sie erinnert uns altgedienten Verwaltungsmitarbeitenden daran, was uns einst auch mal wichtig war, als wir neu in der Verwaltung angefangen haben.
Hier sind Luisas Transformationstipps für Behören, die sind der GenZ ein attraktives Umfeld bieten wollen (und sich selbst auch!)
Wir arbeiten in einem Bereich, der uns Freude bereitet und Sinn stiftet. Wir schätzen unsere Ideen und die Ideen anderer. Wir pflegen einen wertschätzenden Umgang miteinander. Wir ermöglichen in Behörden einen ganzheitlichen Ansatz des Work-Life Blending - das ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Bereichen Beruf, Freizeit und Familie, die sich gegenseitig befruchen.
Ein Ausprobieren lohnt sich! | |||
| #71 Fortbildung für die Interessenvertretung der Zukunft | 02 Feb 2024 | 00:26:11 | |
Simone Fleischmann, stv. Bundesvorsitzende des Deutschen Beamtenbund und Tarifunion (dbb) und Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands e.V. (BLLV), sowie Oliver Schieck, Geschäftsführer der dbb-akademie bauen ihren Service für den öffentlichen Dienst mit innovativen Fortbildungsangeboten und Kompetenzvermittlungsmethoden aus. Im Mittelpunkt steht das Empowerment der Beschäftigten, die Stärkung von Interessenvertretungen und der Aufbau eines staken Staates.
Simone Fleischmann setzt sich vor allem für die Kompetenzentwicklung in Grundschulen mit Hilfe von Ganztagsschulen ein. Eine ganzheitliche Kompetenzkonzept bietet einen enormen Nutzen für das persönliche Wachstum des Einzelnen zu einer starken und selbstbewussten Persönlichkeit. Ganztagsschulen haben auch einen gesamtgesellschaftlichen Nutzen, weil sie langfristig die Innovation in Behörden und Unternehmen sowie letztlich eine starke Gesellschaft fördern. Hier geht’s zur Anmeldung zum Expertentalk Ganztagsschulen als Schulen der Zukunft am 27.3.
Oliver Schieck vermittelt als neuer Geschäftsführer der dbb-akademie relevante, leicht umsetzbare und niedrigschwellige Angebote, die sich gut in den stressigen Behördenalltag einbauen lassen. Im ersten Expertentalk der dbb-akademie werden sechs innovative Themen für Beschäftige des öffentlichen Dienstes live auf LinkedIn gestreamt. Melde Dich hier zum Expertentalk für mehr Wohlbefinden im Behördenalltag am 21.2. an. | |||
| #70 Transforming conflicts | 15 Dec 2023 | 00:33:32 | |
For the peace builder Dr. Scilla Elworthy, the most powerful tool to stop violence is listening. In her work in violent conflicts worldwide the Nobel Prize for Peace nominee knows that when people feel anger, fear or suffer from trauma, they are not able to listen to what others say. Talking at them is not useful.
But if peace builder can listen to them, they hold the key to transform violent conflicts into peace. As listening is a gesture of showing respect to a person, it is the antithesis of the humiliation that is often the cause for anger or fear.
In Ukraine Scilla practices her understanding of peace by connecting female grassroots leaders. Their voices have hardly been heard and they share a great wisdom of what is the best to do for both sides to solve the conflict. Scilla knows that anger can destroy communication and the consequences are difficult to heal.
„Anyone can be a peace builder“, Scilla says. It needs practice in self awareness, and being present enough in the moment to be able to react calmly to violence. In quietness you will find answers to questions, to discover what action is the most likely to open up communication.
In the Mighty Heart course Scilla teaches leaders worldwide how they can bring understanding in their families, organisations, governments, and conflicts. Heart Intelligence is the best balance to artificial intelligence if we want to make wiser decisions for the future. Here you can find more information about the Mighty Heart. | |||
| #69 Nachhaltige Haushaltsführung | 05 Dec 2023 | 00:32:16 | |
Dem Landkreis Rendsburg-Eckernförde ist unter dem parteilosen Landrat Rolf-Oliver Schwemer das gelungen, was für Bund, Länder und Kommunen zurzeit herausfordernd ist: Investieren und ohne Schulden in die Zukunft gehen.
Wer seinen Haushalt im Griff hat, kann innovativ Projekte umbesetzen und erhöht seine Attraktivität als Arbeitgeber. Eine gute Verwaltung erschafft gute Lebens- und Arbeitsbedingungen für Bürgerinnen und Bürger.
Angesichts des Haushaltsurteils des Bundesverfassungsgerichts zum Bundeshaushalt 2023 sind Haushalts-rolemodels dringender gefragt denn je.
Hier ist Rolf-Oliver Schwemers Erfolgsrezept für einen Generationen gerechten Haushalt zum Nachmachen:
Schaffe Transparenz und erkläre, welche Prioritäten Du hast und nach welchen objektive Kriterien Du priorisiert.
Der Haushalt wird von Politikern beschlossen, berate sie aus einer Position der Neutralität.
Du solltest Dich an den konkreten Bedarfen der Bürgerinnen und Bürger orientieren, statt politische Interessengruppen zu versorgen.
Der Staat trägt Verantwortung für fremdes Geld, daher sollte jede Ausgabe, auch kleine Positionen, den objektiven Kriterien entsprechen.
Investiere in Dinge, die funktionieren, indem Du Dich an best practice orientierst.
Spare Geld durch Co-Kreation und Synergien. | |||
| #68 Female Leadership | 17 Nov 2023 | 00:35:45 | |
A high value approach is the answer to overcome the misfit-feeling „ugly duckling“ of especially women in patriarchic structures. @Kristin ENGVIG, founder of @WIN, one of the greatest international female empowerment conferences, defines high values work context as
Nurturing
Caring
Relaxing
Intuitive
Sharing
Men and women are not competitors, as media wants to suggest. It’s about building a new world with a new work context together.
Everyone who works in conventional work context knows, that these values are not the standard. They are often seen as unprofessional. People, who commit to these values often have the feeling, not to fit in, like the ugly duckling in the story from Hans Christian Andersen, that discovers being a swan with great abilities, ducks do not have. These people - women, but also more often also men - are pioneers that represent a new world with a new work context, in which women but also men feel safer and more comfortable.
WIN empowers the journey of female pioneer leaders building this holistic new world and work context by learning to
speak up,
be disciplined,
fokus on the higher vision,
dealing with criticism,
build strong supportive networks.
The next WIN Conference is in September/October 2024. There are more other conferences and webinars on the WIN website www.winconference.net in Kenya, India and even Japan. | |||
| #67 Angst in der Verwaltung | 03 Nov 2023 | 01:05:33 | |
Angstblockaden können Menschen und gesamte Systeme lähmen. Durch einen bewussten Umgang mit Angst können wir jedoch über uns hinauswachsen. Andreas Steffen nutzt psychologisches Know-how in seiner Beratungsagentur 5STEP und als Vorstandsmitglied des Nationalen E-Government Kompetenzzentrums (NEGZ), um Wandel vor allem durch Digitalisierung auch in der Verwaltung zu ermöglichen.
Der Podcast ist ein Must Hear für alle, die den Umgang mit Angst in der Verwaltung noch nie verstanden haben, sich von dem Thema nicht abschrecken lassen und vor allem in der Zukunft die Nase vorn haben wollen, weil sie einen bewussten, aktiven und konstruktiven Umgang damit wählen.
Hier die Best-of aus dem Podcast als Appetizer:
- Wer der Angst eine positive Vision entgegensetzt, nimmt ihr oft den Schrecken. Denn internistische Motivation ist der einfachste Weg, um Angst durch Wollen zu neutralisieren. Wo Sinn und Zweck des eigenen Tuns nicht mehr sichtbar sind, können sich Ängste stärker ausbreiten.
- Angst kommt manchmal versteckt daher. In Behörden erkennen wir sie an Fight-Flight-Freeze-Reaktionen von Kolleg:innen. Dahinter steht oft die Angst vor Fehlern, vor Reputationsverlust oder als Außenseiter dazustehen. So wird Innovation unabsichtlich verhindert. Praktische Beispiele gibt’s im Podcast.
- Die NEGZ-Studie „Angst im Wandel“ bietet kraftvolle Handlungsoptionen für alle, die ihre Teams oder Projekte über die Angstschwelle heben wollen.
- Eine professionelle Begleitung durch einen internen oder externen Coach ist das A&O, um Anstmechanismen in Behörden zu erkennen und konstruktiv aufzubrechen. | |||
| #66 Viral gehen mit Personalmarketing auf LinkedIn | 19 Oct 2023 | 00:36:03 | |
Was haben entlaufene Löwinnen mit Regierungsoberräten zu tun? Christian Engels und Lara Elbin vom Bundesverwaltungsamt verknüpfen Personalmarketing mit aktuellen Ereignissen und gehen mit ihren Stellenanzeigen auf LinkedIn viral.
Das innovative Social Media Personalmarketing Team generiert mit seinen Posts für Stellenanzeigen über 1000 Likes. Wenn man auf LinkedIn unterwegs ist und sich für Verwaltung interessiert, kommt man an dem humorvollen und smarten Duo nicht vorbei.
Ganz nebenbei schaffen sie für das Bundesverwaltungsamt ein freshes Image, denn die Behörde ist als „Verwaltung für die Bundesverwaltung“ der zentrale Dreh- und Angelpunkt für alle Mitarbeitenden des öffentlichen Dienstes der Bundesregierung.
In unserem Podcast verraten Lara & Christian ihre Tricks und Kniffe auch aus dem Backstage Bereich des Bundesverwaltungsamts, weil so ein Team auch das backing der Vorgesetzten braucht. Das Personalmarketingteam ist in eine Innovationseinheit eingebettet, die echte Pionierarbeit macht. Hier das Rezept zum Nachmachen:
Sei schnell und hab keine Angst, einen Fehler zu machen!
Matche aktuelle Ereignisse mit Deiner Behördenarbeit.
Antworte auf alle Kommentare, auch am Wochenende!
Man nehme einen innovativen Behördenleiter wie Christoph Verenkotte
und Vorgesetzte, die Dir vertrauen wie Thomas Hoge!
Der Podcast ist ein Must-Hear für alle, die im Personalmarketing neue Wege gehen möchten. | |||
| #65 Podcasting in der Verwaltung | 06 Oct 2023 | 00:38:38 | |
Verwaltungspodcast starten leicht gemacht: Anke Dargel und Ramona Rekers vom Podcast proudtobepublicsector und der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft Bahn-See sagen, wie es geht:
Konzept:
Was ist das Thema, das Dich wirklich interessiert? Mit welchen Menschen möchtest Du Dich vernetzen? Wie oft kannst Du auf Sendung gehen (setze Dir feste und realistische Zeiten)?
Einkaufen:
IT-Ausstattung (2 Mikros, 1 Kopfhörer, 1 Audiointerface- optional), Podcast-Provider (Podegee oder kostenlos Spotify for Podcaster (ehemals Anchor)
ToDo:
Podcasten lernen z.B. in Podcasts über Podcasts (Podcast Studio) oder wie in meinem Fall von Profis wie Brigitte Hagedorn, einen Trailer und eine mit Musik unterlegte Intro aufnehmen (lizenzfreie Musik gibt´s z.B. bei pixabay)
Special für Beamte:
Vorgesetzte informieren (Hobby oder Nebentätigkeit)!
Mit proudtobepublicsector wollen Anke und Ramona vor allem eine neue Bühne fürs Lernen, Vernetzen und für guter Verwaltungsarbeit schaffen. Sie bekommen viel positives Feedback dafür, dass sie Insights aus der Verwaltung teilen und das Mut machen, dass Verwaltung besser ist als ihr Ruf.
Anke und Ramona sind selbst Pionierinnen der Verwaltung, die in ihrem Team NewWork-Methoden einsetzen:
Anke ist Expertin für Wissensmanagement, Agile Verwaltung, On-boarding und Employee Experience sowie selbst eine Führungskraft im öffentlichen Dienst, die es versteht, Potenziale zu heben.
Ramona ist als promovierte Volkswirtin an der mikroökonomischen Sicht auf die Verwaltung interessiert ist: Wie kann der Staat effizienter werden? Welche messbaren Effekte haben die Transformationsprojekte auf die Menschen in der Verwaltung und auf ihre Arbeit? Welche Chancen birgt das Ausscheiden geburtenstarker Jahrgänge für die Transformation der Verwaltung?
proudtobepublicsector gibt es überall, wo es Podcasts gibt. Hör mal rein! | |||
| #82 Innere Sicherheit & Female Empowerment | 23 Aug 2024 | 00:46:29 | |
Tessa Kosching ist einer der berühmten Diamanten in der Verwaltung: als Polizistin im Hessischen Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz, genauer im Landespolizeipräsidium leitet sie den Bereich Cybercrime & Digitale Ermittlungsunterstützung. Die Krimimaloberrätin ist eine der jüngsten und wenigen Frauen im Top-Management/ höheren Dienst der Polizei.
Als Gleichstellungsbeauftragte für den höheren Dienst der Polizei setzt sie sich für die Rechte von Frauen ein. Als ausgebildeter Coach & psychologische Beraterin sowie als Speakerin unterstützt sie unter ihrem Aliasnamen Tessa Koro (wie Herz) in ihrer Freizeit Frauen auf dem Weg zu einem strahlenden Selbstbewusstsein und innerer Sicherheit nach dem Motto: „Glow your own way.“
Hier ein paar Highlights aus diesem absolut fantastischen und stärkenden Podcast, der für Männer und Frauen viele wertvolle Erkenntnisse mit Wiedererkennungswert aus dem Behördenalltag bereit hält.
Hier sind Tessas ultimative Transformation Hacks auf einen Blick:
Polizei
„Wir müssen weg vom Bild der Polizei als Alles-allein-Macher und Allrounder. Wir sollten offener sein und uns mehr Fachexpertise zB von Statistiker: innen, Projektmanager:innen, Coaches oder IT-Fachkräften einholen.“ Vorbildlich das Innovation Hub der Landespolizei Hessen, wo Straftaten auf diese Art analysiert, ausgewertet und aufgeklärt werden.
Verwaltung:
Tessa sieht sich selbst als Potenzial Ermittlerin und Vorreiterin in dieser Disziplin. „Wir müssen die Potenziale der Menschen in der Polizei und Verwaltung finden und einsetzen.“
Führungskräfte:
„Coaching braucht keinen Anlass, sondern ist eine Möglichkeit, besser zu werden. Christian Ronaldo geht auch zum Training, obwohl er bewiesen hat, dass er sehr gut Fußball spielen kann und Training nicht nötig hat.“
Frauen:
„Trau Dich Deine Weiblichkeit einzusetzen.“ Tessa gibt Tipps zum Umgang mit Hepeating & Mansplaining & Bienenkönigin Attitüde.
Für Dich:
„Innere Sicherheit kommt von Innen. Sich selbst kennenzulernen ist der erste Schritt für Wachstum- auch im Job“.
Hier könnt ihr mit Tessa Kontakt aufnehmen:
Coaching@Tessakoro.de | |||
| #64 Transformation des Dienstrechts | 22 Sep 2023 | 00:41:06 | |
„Führungskräfte müssen unbequem sein.“ Hans-Christian Witthauer, Vizepräsident des ZITiS, und Co-Autor von „Führung und das Alpha-Prinzip“ ist vor allem eins: klar, kraftvoll und überzeugend.
Er setzt sich mit vollem Herzblut für die Transformation des Dienstrechts und der Führungskultur in der deutschen Verwaltung ein.
Seine Tipps:
Nicht der stringente Karriereweg ist immer der richtige, manchmal muss man in der Karriere Rückschritte machen, um das zu tun, was einen begeistert und damit Erfolg zu haben.
Führungskräfte sollten immer ein offenes Ohr und eine offene Tür für die Ideen der Mitarbeitenden haben.
Im Dienstreicht sollten alle Qualifikationen anerkannt werden. Die Eingruppierung in höheren Dienst (Führungskräfte), gehobenen Dienst (Sachbearbeiter, selten Führungskräfte) und mittleren und einfachen Dienst (keine Führungskräfte) ist überholt.
Fehlerkultur bedeutet, aus Fehlern zu lernen, nicht sie zu vermeiden.
Manchmal helfen gerichtliche Überprüfungen von mutigen Entscheidungen, neue Wege als neues Normal zu etablieren.
Sein Mut und seine Gestaltungskraft sind ansteckend. Wer so einen Chef haben will, sollte sich schnellstmöglich beim ZITiS bewerben. | |||
| #63 Wandel durch Empathie | 11 Aug 2023 | 00:42:04 | |
„Ohne Empathie und die Fähigkeit zum Perspektivwechsel, keine Demokratie“, sagt die soziale Neurowissenschaftlerin Prof. Dr. Tania Singer von der Max-Planck-Gesellschaft.
Erst die kognitive Fähigkeit, die Perspektive des anderen einzunehmen, hilft uns tolerant zu sein und miteinander zu kooperieren. Sie fällt besonders in Konflikten schwer, ist aber gerade dort am wichtigsten. Dadurch lassen sich Polarisierungen und menschliche Isolation beheben, wie wir sie aktuell in der Verwaltung, Gesellschaft und in internationalen Konflikten erleben.
Daneben brauchen wir noch die Empathie, also die (emotionale) Fähigkeit zu fühlen, was der andere fühlt.
Bei Kooperationen kommt noch das Mitgefühl hinzu, also die Fürsorge und altruistische Motivation, anderen helfen zu wollen.
Alle drei Fähigkeiten lassen sich trainieren, was im ReSource Projekt gezeigt werden konnte. Kürzlich hat Tania Singer im Rahmen ihres wissenschaftlichen CovSocial Projekts, das während der Pandemie mentale Gesundheit und Resilienz untersucht und durch mentales Online Training zu stärken versucht hat, eine spezielle Form der Partnerübung, die Dyaden, als eine Art mentales Fitnessstudio weiterentwickelt.
Die Teilnehmenden lernen in täglichen Partnerübung von 12 Minuten über einen Zeitraum von 10 Wochen mit Hilfe einer App und in Begleitung eines professionellen Coaches das empathische Zuhören sowie den Aufbau von Resilienz und den besseren Umgang mit Stress.
Outcome:
Dyaden steigern Zugehörigkeitsgefühl, Resilienz und sozialen Kompetenzen wie Mitgefühl für selbst und andere. Gleichzeitig reduzieren sie sozialen Stress, Einsamkeit, Depression und Ängstlichkeit sowie Vorurteile und Polarisierung in der Gesellschaft.
In einem zukünftigen EduSocial Projekt wird Tania Singer nun diese Programme im Gesundheitswesen und in den Schulen anwenden und erforschen. Warum nicht auch in der Verwaltung, wo wir infolge der (digitalen) Transformation unter Polarisierung und mentalem Stress leiden?
Mehr über die Forschung und die Arbeit von Prof. Dr. Tania Singer findest Du unter https://taniasinger.de
Für alle Interessierten: die nächste ReConnect in Society Masterclass, in der man diesen Programmen und Dyaden und mehr erlernen kann, findet in Österreich im Februar 2024 statt. Es sind noch 10 Plätze frei. Melde Dich also auch gleich an: https://www.entrepreneurship.de/reconnect/ | |||
| #62 Zeitenwende in der Verwaltung | 28 Jul 2023 | 00:51:27 | |
Astrologie meets Verwaltung mit Silke Schäfer. Astrologie kann Verwaltung enorm unterstützen, vor allem beim Fortschritt, der Digitalisierung und dem Kulturwandel.
Astrologen zeichnen sich durch Neutralität aus, denn sie führen das Geschehen im Universum, der menschlichen Gemeinschaft und dem Innenleben des Einzelnen aus einer Metaperspektive zusammen. Sie erklären die Ursache, statt die Wirkung zu bekämpfen. Damit leiten sie einen Perspektivwechsel ein, der zum Umdenken und zu mehr Bewusstsein führt. Seit dem astrologischen Wendepunkt am 17.7.2023 wird die Transformation aller Systeme weltweit Geschwindigkeit aufnehmen und das Pioniertum aufblühen.
Die bekannte Astrologin und Autorin Silke Schäfer beschreibt bei Let´s Staat, worauf es in der Verwaltung der Zukunft und den darin wirkenden Pionier:innen ankommt:
· Verwaltung kann wie die Eiche im Sturm den Fortschritt durch Struktur, Klarheit und Kreativität ermöglichen – statt mit Überregulierung die Kreativität und Innovation auszubremsen.
· Nachhaltige Projekte, die der Menschheit als Ganzes zum Fortschritt verhelfen, bleiben bestehen – Ego-basierte Projekte, die nur dem Einzelnen oder kleinen Gruppen Gewinn bringen, werden keinen Bestand haben.
· Es werden neue Berufe entstehen, die sich an die neuen Aufgaben anpassen und schnelle Entscheidungen ermöglichen wie Futuristen, Astrologen, Nein-Sager, Ja-Sager – sie ersetzen langes Diskutieren und Dienst nach Vorschrift auf überholten Positionen.
· Pionier:innen schreiten mit ihrer intrinsischen Motivation voran und öffnen anderen die Türen für andere – statt wie bisher unsichtbar zu bleiben.
Mehr zu Silke Schäfer unter https://silkeschaefer.com/de/
YouTube: http://youtube.com/@SilkeSchaeferAstrologie
Sternen-News-Wochen: https://silkeschaefer.com/sternen_news
Telegram: https://t.me/silkeschaefer
Astrologie-Studium: https://silkeschaefer.com/de/extra-seite/astrologie-lernen
Ich bin gespannt auf Deinen Kommentar! | |||
| #61 Vom Frust zur Lust | 15 Jul 2023 | 00:52:34 | |
Rollentausch:
Normalerweise stelle ich die Fragen und mein Gast antwortet. Diesmal interviewt mich Jana Stecher von der Organsiationsenticklungsagentur 1000 Elephants. Gemeinsam gehen wir meine persönliche Reise von der Beamtin zur Podcasterin und Coachin durch.
Aus dem Gefühl des „Ich bin anders und gehöre nicht dazu“ entsteht die Kraft zu ersten Podcast einer Beamtin zum Kulturwandel im Staat, um Gleichgesinnte zu treffen.
Jeder Podcast ist ein kleinerer Befreiungsschlag aus einer Situation, die ich ändern möchte: nicht durch Kritik, sondern durch funktionierende Lösungsvorschläge.
Mein Podcast ermutigt mich und andere, eine Veränderung vorzunehmen.
Daraus leiten wir drei Thesen ab, wie die Transformation im Staat schneller und einfacher gelingen kann:
100% #Partizipation
Wenn der Einzelne partizipieren kann, können wir den Staat schnell zukunftsfähig machen. Partizipation steigert #Motivation, #Effizient, #Arbeitgeberattraktivität und #Zufriedenheit.
#WenigerIstMehr
Im Staat müssen wir das #lebenslange #Verlernen üben, weil wir zu viele unpraktische Verhaltensweisen und Regeln angesammelt haben, die uns daran hindern, Vorhaben umzusetzen.
Der #Blick nach #Innen
Die Mitarbeitenden der Verwaltung wissen selbst am besten, was zu tun ist. Z.B. können sie durch individuelle Coachingbegleitung Prozesse selbst gestalten. Durch anonyme Datenerhebungen können Antworten geliefert werden, welches die richtigen Maßnahmen für die Modernisierung des Staatswesens sind.
Mehr über den menschzentrierten Ansatz von Jana und ihrem Mann Björn Stecher unter www.1000elephants.de.
Meine Reise kannst du nachlesen unter www.drdoritbosch.de.
Willst Du auch einen Podcast machen oder wünscht Dir Begleitung, um als Pionier:in sichtbar zu sein, schreib mir. | |||
| #60 Führung von vorn | 30 Jun 2023 | 00:26:50 | |
Als Kommandeur der Spezialeinheit der Bundespolizei GSG9 ist Jêrome Fuchs ein Experte in Sachen Leadership. Sein Konzept ist die „Führung von vorn“, das auch für Personen in der Verwaltung eine enorme Inspiration ist.
Drei Elemente sind bei der Führung von vorn zentral, damit lebensbedrohlich Einsätze durch die Führungskraft vor Ort auch ohne Weisung „vom grünen Tisch“ funktionieren:
Handlungsfähigkeit für und Vertrauen in die Fähigkeiten der Kameradinnen und Kameraden,
Übernahme von Eigenverantwortung durch jeden Einzelnen schon in der Ausbildung,
aus Fehlern lernen durch eine effektive Nachbereitung von Einsätzen.
Dieser Führungsstil hat auch durchaus erwünschte Nebeneffekte: er stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl im Verband und den Respekt für die Fähigkeiten anderer, mit denen die GSG 9 zusammenarbeitet.
Hier kannst Du Dich informieren, wie Du Teil der Bundespolizei oder GSG9 werden kannst:
Infos zum Weg zur Bundespolizei im Allgemeinen findest Du hier.
Infos zur GSG 9 und dem Weg zur GSG 9 gibt es hier. | |||
| #59 Good Governance mit der CAF-Methode | 16 Jun 2023 | 00:34:02 | |
„CAF ist eine Art selbstorganisierter Check für die Organisationsgesundheit“, so Phillip Parzer, Leiter des CAF-Zentrums in Österreich. Der Amtsleiter der Stadt Starnberg, Ludwig Beck, berichte über die enormen Verbesserungen in der Organisation der Stadtverwaltung. CAF ist ein NO-BRAINER, also ein ganz selbstverständlicher Schritt, wenn man seine Behörde partizipativ und nachhaltig transformieren möchte. Und es macht Spass!
Das CAF (Common Assessment Framework) ist • ein Qualitätsmanagement • speziell für die Verwaltung • von europäischen Verwaltungsinnovatoren entwickelt, • das partizipativ die Mitarbeitenden als Bewerter und Umsetzer einbezieht, • sich für alle körperschaftlichen Ebenen eignet, die sich verbessern wollen, • das bei der Allokation von Ressourcen infolge Fachkräftemangel, Priorisierung von Aufgaben bei Überlastung, Verwaltung von komplexen Gremienstrukturen, Gestaltung von bürgernahen Prozessen u.v.m. hilft, • enorm positive Auswirkungen auf die Motivation von Mitarbeitenden und den Zusammenhalt in Teams hat und • in nur 6 Monaten mit geringem Aufwand umsetzbar ist.
Bei Interesse schreibt direkt an Philip Parzer vom österreichische CAF-Zentrum. Mehr Infos auch zur Anwendung von CAF in Deutschland unter https://www.bmi.bund.de/DE/themen/moderne-verwaltung/verwaltungsmodernisierung/qualitaetsmanagement/caf/caf-node.html. | |||
| #58 Agile Methoden im BAMF | 02 Jun 2023 | 00:15:31 | |
Katrin Hirseland ist Vizepräsidentin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und spricht in diesem Podcast über agile Methoden in der Praxis. Der Podcast wurde im Rahmen einer Veranstaltung des Creative Information Technology Center (CIC) am 27. April 2023 live aufgezeichnet.
Das CIC ist der Dreh und Angelpunkt der behördenübergreifenden Vernetzung in Sachen IT-Anwendungen. Über das CIC vernetzt sich das BAMF mit innovativen Start-Ups, bekannten IT-Unternehmen, anderen Behörden und Universitäten, um neue Technologien und Methoden zu erproben und so die Digitalisierung effizient und behördenübergreifend aktiv voranzutreiben.
Ein wichtiger Baustein der Digitalisierung ist die agile Arbeitswelt und die Umsetzung agiler Methoden und Denkweisen. Diese werden im I-Lab des BAMF vermittelt und gelebt, wobei das I- für IT, Ideen, Impulse, Inspiration, Innovationen und Interaktion steht. Gegründet vom Bundes CIO Markus Richter und unter der Leitung von Tasja Prölß wirkt das I-Lab in die Behörde hinein und bietet Impulse, Beratung und Unterstützung zum Thema agiles Arbeiten.
Agilität im BAMF ist kein Selbstzweck, sondern dient der Weiterentwicklung und Verbesserung der Arbeitsprozesse – etwa im Asylverfahren -, der Einbeziehung möglichst vieler Perspektiven und der Steigerung der Zufriedenheit von Mitarbeitenden.
Katrin Hirseland sieht sich als Rahmengeberin und Möglichmacherin für partizipatives Arbeiten in einer dezentralen Behörde mit rund 8.000 Mitarbeitenden auch in den Außenstellen.
Über Partizipation und Agilität gelingt es, die Perspektiven des Einzelnen einzubringen, um Prozesse zu verbessern und die Fachseite mit der IT sowie Methodengebern aus dem I-Lab zu verbinden.
Im Interview nennt Katrin Hirseland inspirierende Praxisbeispiele, die in jeder Behörde niedrigschwellig eingesetzt werden können. | |||
| #57 Mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN die Welt verändern | 26 May 2023 | 00:40:31 | |
Durch Glocalization Megatrends lokal und global lösen - ist der Ansatz von Darius Maleki, Mitglied des Landesvorsitzendes der KlimaUnion und Gründer des Institutes of Global Sustainability - INGLOSUS. Auf der führenden Nachhaltigkeitskonferenz Digisustain am 12./13. Juni in Frankfurt am Main hat er mit seiner Familie und Team über 200 globale Expertinnen und Experten aus allen relevanten Bereichen der Digitalisierung & Nachhaltigkeit eingeladen, um Lösungen für die Zukunft zu initiieren.
Wer möchte zusammen mit 200 Speakern aus der ganzen Welt bei der führenden Nachhaltigkeitskonferenz dabei sein? Darius Maleki verschenkt zwei Freitickets für die Verwaltung für diejenigen, die sich am schnellsten bei mir melden.
Die Konferenz ist an den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN ausgerichtet, zu denen Darius Maleki zusammen mit seinem talentierten Kollegen @Jon-Matteo Brüggenwerth das SDG JAHRES BUCH 2024 (Link: INGLOSUS-SDG-Jahresbuch-2023.pdf (digisustain.de) mit eindrücklichen Status-Quo und Zukunftsanalysen veröffentlicht hat. Neben spannenden Zitaten von u.a. Bettina Stark-Watzinger, Jutta Allmendinger oder Marcus Pratsch, findet man lehrreiche Eindrücke, was die SDGS bedeuten und wie sie die Welt von Morgen gestalten werden. Mit „Green Government“ ist das Thema Nachhaltigkeit auch in der Verwaltung angekommen und wird uns die nächsten Jahre beschäftigen.
Darius Maleki zeigt in seinem innovativen Cross-Over Format, wie wir Silodenken überwinden, Vernetzung fördern und Selbstwirksamkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer entfachen. Ich werde das Thema Kollaboration von Behörden im Finanzbereich einbringen und freue mich, dass auch die Verwaltung mit dem Thema Kulturwandel einen Beitrag leisten darf. Sei dabei und sichere Dir hier ein Ticket: www.digisustain.de/tickets. | |||
| #56 Projektmanagement in der Verwaltung | 20 May 2023 | 00:32:01 | |
Große Ziele erreichen, will gelernt sein. Eine sehr gute Methode ist das Projektmanagement, das in der klassischen Verwaltung kaum vorhanden sind. Das merkt man daran, dass Projekte nicht zu einem Ende kommen und als perpetuum mobile in der Endlosschleife des Staatsapparats verharren. Ich spreche im heutigen Podcast mit dem Präsidenten der Gesellschaft für Projektmanagement Prof. Dr. Peter Thuy, wie man das ändern kann.
Was kann Projektmanagement?
Es setzt den Rahmen, in dem sich Menschen organisieren und effizient entsprechend ihrer Stärken arbeiten können. Die Kombination aus agilem Projektmanagement und Coaching bieten gute Lösungen vor allem in Zeiten des Umbruchs und Wandels. Im Zentrum steht die Kompetenzförderung des Menschen. Projektmanager bieten Struktur & Rahmen, arbeiten (föderal) übergreifend und sind Fürsprecher der Sache, ohne politisch zu agieren.
Was bietet die GPM?
Sie ist kein Beratungsunternehmen, sondern ein gemeinnütziger Fachverband. Er bietet Standards und vermittelt Lehrangebote.
Viele Kommunen arbeiten bereits heute damit und lassen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zertifizieren.
Interessante Programme der GPM sind:
Mit Projekten Deutschlands Zukunft gestalten, auch zur Stärkung des Ehrenamts.
In der Project Management Ausbildung PMO werden Projektmanager ausgebildet.
Das Programm Projektmanagement goes boardroom ist den besonderen Bedürfnissen von Führungskräften angepasst.
Interessiert am Projektmanagement?
Réne Mittelstädt von der GPM freut sich über Fragen und Anregungen unter r.mittelstaedt@gpm-ipma.de. | |||
| #55 E- Learning in der Verwaltung | 05 May 2023 | 00:32:52 | |
Das Lernen der Zukunft in der Verwaltung ist digital, vernetzt und KI gestützt. Darüber spreche ich mit der Maßnahmenverantwortlichen „Digitales Lernen“ im Programm Dienstekonsolidierung aus dem Bundesministerium des Innern und für Heimat Ann Kristin Falkenhain und Barbara Hilgert, einer ehemaligen Work4Germany Fellow und agilen Coachin der msg systems AG.
Ann Kristin und Barbara schaffen Räume und Möglichkeiten des digitalen Lernens, die für ein lebenslanges Lernen entscheidend sind. Durch Technologien wie KI / ChatGPT oder digitale Lernspiele – und umgebungen (Gamification) wird nicht nur die Motivation des Lernens in jedem Alter gefördert, sondern auch neuer Spielraum geboten.
Ann Kristin bezeichnet sich selbst als Schatzsucherin, die vorhandene Akteurinnen und Akteure der Aus-, Fort und Weiterbildung aus dem Bund identifiziert und miteinander vernetzt. Am 8.5.23 initiiert sie das erste bundesweite Netzwerktreffen „Wieviel Lernen braucht Zukunft?“ im Militärhistorischen Museum Flugplatz Berlin - Gatow, bei dem die Teilnehmenden in verschiedenen Austauschformaten ihre Erfahrungen im Bereich des digitalen Lernens im Bund teilen können.
Die ersten drei Anmeldungen aus dem Bund am heutigen 5.5. bekommen ein Ticket von ihr - also meldet euch rasch an unter DGII6@bmi.bund.de. Wer keinen Platz mehr bekommt und gerne im Netzwerk mitmachen möchte, kann sich auch an @miriamluckardt hier auf LinkedIn wenden. Die Arbeit hat erst begonnen und es gibt nach dem 8.5. noch viel zu tun.
Weitere Informationen findet ihr beim CIO-Bund und im Social Intranet des Bundes:
https://www.cio.bund.de/Webs/CIO/DE/digitale - loesungen/it- konsolidierung/dienstekonsolidierung/it- massnahmen/digitales_lernen/digitales_lernen - node.html
https://social.intranet.bund.de/inhalte/Aufgabe_1576
Barbara hat als Fellow des Tandem- Programms von Digital Service erste Erfahrung in der Verwaltung gesammelt und bringt starkes Methodenwissen aus dem Bildungsbereich mit. Sie plant gerade ihr zweites Barcamp „Staat der Zukunft“ im Januar 2024, das gleichsam für Kolleg:innen der Bundes- , Landes- und Kommunalebene offensteht. Ihr könnte eure Fragen und Anregungen rund ums Lernen hier auf LinkedIn an @Barbara Hilgert adressieren. Was genau sich hinter den Veranstaltungen und dem E -Learning verbirgt, erfahrt ihr hier im Podcast… | |||
| #81 Kommunale Herkulesaufgaben stemmen | 09 Aug 2024 | 00:47:36 | |
Jürgen Beck leitet das Amt für öffentliche Ordnung der Stadt Pforzheim und ist damit für acht Abteilungen an fast zehn Standorten mit rund 200 Mitarbeitenden verantwortlich – eine echte Herkulesaufgabe. Nach diesem Podcast versteht man, warum die Kommune als „Maschinenraum der Demokratie“ so wichtig ist und besondere Wertschätzung verdient.
In seinem ersten Podcast spricht er darüber, warum eine gut funktionierende Bürokratie so wichtig ist, wie gering der Spielraum der Kommunen zur Gestaltung oft ist, wie negativ sich die fehlende bzw. zu geringe Beteiligung der Kommunen an Bundesgesetzen auswirkt und was eigentlich passiert, wenn die Ämter „geschlossen“ sind.
Doch Jürgen Beck ist ein Macher:
So hat er mit Unterstützung von Lokalprojekte begonnen die Ausländerbehörde effizienter und digital/er zu gestalten – ein echtes Pionierprojekt. Er ist zudem immer auf der Suche nach Wegen, um sich zu vernetzen, zu gestalten und die Verwaltung zu verbessern.
Besonders wichtig ist es ihm, für mehr Transparenz & Miteinander, insb. für den öffentlichen Dienst zu werben und dabei die „Menschen hinter dem Schalter“ zu zeigen, denn: WIR - ALLE ZUSAMMEN - SIND DER STAAT! | |||
| #54 CIO-Möglichmacher für Digitalisierung im modernen Staat | 21 Apr 2023 | 00:29:43 | |
Als Landes-CIO und bekennender Möglichmacher legt Stefan Krebs besonderen Wert darauf, den Menschen zuzuhören, Teams mit flachen Hierarchien und agilen Strukturen aufzubauen, Freiräume zu schaffen und Vertrauen zum gemeinsamen Erfolg vorzuschießen. Das macht ihn zu einem role model in Sachen Führungsstil. Gerade auf der Ebene eines Landes-CIO/CDOs und Ministerialdirektors ist das oftmals nicht selbstverständlich.
Wenn Du selbst Führungskraft bist oder wissen möchtest, was eine gute Führungskraft ausmacht, dann ist das Interview mit CIO Stefan Krebs ein echtes must-hear.
Sein Führungsstil brachte Stefan Krebs vom CIO-Magazin den zweiten Platz als CIO des Jahres 2020 ein, u. a. weil zwei Referenten ihre Idee einer low code Plattform für Kommunen auf dem kurzen Dienstweg direkt bei ihm gepitcht haben und sie umsetzen durften. Daraus ist der heutige OZG-Hub in Baden-Württemberg entstanden. Auch die Zusammenarbeit mit den Kommunen ist eng, ebenübergreifend und vor allem ganz und gar partnerschaftlich.
Stefan Krebs Credo versprüht so echten #togetherness Spirit, sein #mindset macht so einen echten Unterschied:
„Möglichmachen geht nur, wenn wir mitmachen ermöglichen.“
Für die drei Grundvoraussetzungen sorgt er selbst:
1. Offene Kommunikation und saubere Analysen
2. Freiräume für Entscheidungen (statt Zäune bauen)
3. Feedback zulassen und gutes Zuhören – davor, währenddessen und danach, so wird gemeinsames Lernen möglich.
Diesen Transformations-Mix sollten Pionier:innen mitbringen, um aktiv mitzumachen:
1. Neugier
2. Mut
3. Tatkraft (also beim ersten Scheitern nicht aufgeben, sondern es zum Anlass nehmen, noch besser zu werden, neuen Anlauf zu holen und es mit frischem Schwung erneut probieren)
Für die Arbeit in Bund/Länder/Kommunalgremien wünscht er sich vor allem
Teamgeist und hierarchiefreies Denken. Mitarbeitende aus Bund, Land oder Kommunen stehen bei ihm auf derselben Stufe. Es wäre schön, wenn sich das rumspricht, dann würden wir viele Probleme gemeinsam lösen.
Zum Schluss gibt’s den Call to Action an Dich:
Glaub‘ an Dich!
Glaub´ an die Menschen, mit denen Du arbeitest!
Seid gemeinsam Möglichmacher:innen und Entdecker:innen! | |||
| #53 Multi-stakeholder Project Tech for Democracy | 24 Mar 2023 | 00:28:36 | |
Sofus Goldschmidt Pedersen from the Danish government explains his heard project: the Tech 4 Democracy initiative. It´s an initiative that is run by the Danish Tech Ambassador Anne Marie Engtoft Larsen and the Danish Minister of Development. This multi stakeholder project is based on five new work-principles, that work excellent in complex international multidimensional fields:
The network is based on trust and a common vision.
Every stakeholder is invited to bring something to the table.
Critical opinions are accepted and transform into constructive contributions when looking for concrete solutions.
Government is the enabler and framework-builder, that creates win-win situations for the stakeholder, not micromanagement.
All stakeholders have the permission ti produce solutions and recommendations but there is no automatically commitment form the government to implement them.
Join the US-Democracy Summit on march 29th to | |||
| #52 Körpersprache und Verwaltung | 17 Mar 2023 | 00:35:09 | |
Wie kann Verwaltung ihr verstaubtes Image loswerden? Körpersprache-Experte Stefan Verra rät: „Reagiert schnell und seid sympathisch statt steif und distanziert!“ In Verhandlungen gilt: „Wir geben eher nach, wenn wir eine gute Beziehung zueinander aufgebaut haben“.
Stefan Verra ist einer der gefragtesten Körperspracheexperten im europäischen Raum. In seinem aktuell erschienen Buch „Körpersprache gendert nicht“ hilft er, weibliche und männliche Signale zu verstehen und sie gezielt als Erfolgsfaktoren auch im Job einzusetzen.
Seine wichtigsten Erkenntnisse aus dem Podcast in a nutshell:
Menschen projizieren auf den einzelnen Repräsentanten z.B. am Rathausschalter alles, was sie über Staat denken.
Langsame Reaktionen signalisieren Dominanzverhalten und Desinteresse: „Du bist nicht wichtig genug, dass ich mich kümmere.“
Wer sich in Meetings durchsetzen will, muss seine Relevanz für die Gruppe durch enthusiastisches, sympathisches Auftreten demonstrieren; Kompetenz reicht nicht.
Relevanz hat, wer beim anderen das Gefühl erzeugt, das dieser haben möchte: z.B. Aufmerksamkeit, Dringlichkeit oder Entspannung.
Frauen und Männer haben evolutionsbedingt ein unterschiedliches Auftreten:
Männer bauen Hierarchien und neigen zu gröberer Körpersprache, Frauen halten eher zusammen und sind subtiler in der Kommunikation.
Heute brauchen wir mehr feinfühlige Kommunikation und intuitive Einfühlung.
Mehr zu Stefan, seinen Publikationen und wie ihr ihn exklusiv als Speaker für eure Behörde gewinnen könnt auf www.stefanverra.com. | |||
| #51 Mit Intuition neue Wege gehen | 03 Mar 2023 | 00:35:58 | |
Dr. Christina Schmidt-Holtmann vom BMWK verlässt sich bei ihren innovativen Zukunftsprojekten auch auf ihre Intuition. Sie verkörpert authentisch einen neuen Führungsstil im Staat, den sie durch mehr Vernetzung zu einer Bewegung ausbauen möchte.
Ihre Projekte #Dateninstitut, #GaiaX, und #SPRIND verlaufen nicht nach Schema F, sondern erfordern Fingerspitzengefühl im ministeriellen Stakeholdermanagement und die Zuversicht, dass die Ideen von heute einen wertvollen Impact für morgenhaben
Wir sprechen
• über die Vor- und Nachteile ihres menschzentrierten Führungsstils, der gleichzeitig auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen und der Hierarchie eingeht,
• die Sandwichposition von Referatsleitungen zwischen den beiden Polen Zielerreichung und politischer Handlungsdruck einerseits und Mitarbeiter:innenmotivation andererseits,
• die Notwendigkeit, Fördergelder der Haushaltskommission an den Projektfortschritt zu knüpfen statt an den Mittelabfluss sowie
den Mut für ein iterativen Ansatz auch in Großprojekten wie dem Dateninstitut aufzubringen. | |||
| #50 Neue Behördenkommunikation | 17 Feb 2023 | 00:33:20 | |
Social Media ist ein Transformationsbooster für Behörden. Anna Carla Springob ist Social Media Managerin bei der Bezirksregierung Arnsberg in NRW. Für sie ist Sichtbarkeit in beruflichen Netzwerken als Privatperson selbstverständlich. Sie erklärt, warum Behörden mit Social Media Teams selbstreflektiert sind und welche Kultur damit einhergeht, wenn Behörden diesen Schritt aus vollem Herzen wagen.
* Behörden sind sichtbar und damit auch authentisch.
* Sie bauen Netzwerke mit anderen Behörden auf.
* Der Draht zwischen Bürger:innen und Behördenchef:innen ist recht kurz.
* Sie sind einer Feedbackkultur ausgesetzt, die eine schnelle Reaktion erfordert. Nicht Antworten wird von der community als ghosting empfunden
* Sie entwickeln eine Dienstleistungskultur gegenüber Bürger:innen. Ist die Bezirksregierung zum Beispiel nicht direkt betroffen, so tritt das Social Media Team als Lotse auf, um für die Bürger:innen die richtigen Ansprechpartner:innen zu finden. | |||
| #49 Beratung im Wandel | 03 Feb 2023 | 00:32:44 | |
Nähme man das Credo des Koalitionsvertrags „Mehr Fortschritt wagen“ ernst, bedeute dies für René Ruschmeier von Kienbaum einen radikalen Mindshift für die Verwaltung: übergreifende Kooperation, Selbstverantwortung und Fokus auf den Nutzer der Bürgerinnen und Bürger. Diese Elemente sind kein „nice to have“, sondern elementare Bedingungen für einen funktionierenden Staat und seine Verwaltung. Das ist das Ergebnis der Kienbaum Studie „Fortschritt, Zeitenwende und Staatsfunktionalität – Leadership & Kultur in der öffentlichen Verwaltung einer neuen Zeit“ (2022). Dieses neue Mindset gibt es bereits vereinzelt in der Verwaltung, aber er hat sich noch nicht durchgesetzt. Der neue Public Leadership Award soll die Köpfe der Verwaltung fördern, die ein solches Mindset schon integriert haben. Gelauncht wird der Award beim Zukunftskongress 2023.
René Ruschmeier sieht in der Beratung der Zukunft einen inspirierenden Vor- und Mitdenker der Verwaltung für eine übergeordnete Strategie- und Konzeptberatung Die aktuelle Tendenz, Beratung zur workforce der Verwaltung zu reduzieren, sieht er wegen der Gefahr der gegenseitigen Abhängigkeit kritisch.
Bürgerinnen und Bürger ermutigt er zu ehrlichem Feedback z.B. in den Kommentarfunktionen der Onlinedienste. Empörung über fehlende Staatsfunktionalität sei eine Bürgerpflicht.
Hier kannst Du Dich mit Deinem Projekt für den Award anmelden:: https://www.kienbaum.com/de/leistungen/oeffentlicher-sektor-und-gesundheit/#public-leadership-award | |||
| #48 Militärische Zusammenarbeit in Krisenzeiten | 20 Jan 2023 | 00:43:02 | |
Don´t miss: Podcast mit Oberst i.G Michael Trautermann, Leiter des Verbindungskommandos Luftwaffe zur U.S. Air Force Europe in Ramstein sowie Head of Innovation bei NATO Air Command. Er spricht über Innovation und digitale Transformation in Spark Cells, Führung durch Vertrauen und interkulturelle Kooperation in der NATO.
Michael Trautermann hat in seiner Fliegerausbildung den US-amerikanischen Führungsstil kennengelernt, der unter anderem von jungen Soldaten früh viel Verantwortung fordert.
Zu dieser Führungskultur gehört auch eine klare Sprache, in der die höhere Vier-Sterne-Führungsebene Aufträge an die taktische, ausführende Ebene so unmissverständlich formuliert, dass sie sich mitgenommen fühlt. Das in den Kommentaren verlinkte Video des U.S. Air Chiefs, General C. Q. Brown ist ein Beispiel für diese unmissverständliche Sprache.
Innovation in der U.S. Air Force ist Chefsache und wird auch in einem „bottom up“-Ansatz u.a. in Spark Cells durch viele Soldaten getragen. Spark Cells sind Funken sprühende inhouse „Daniel-Düsentrieb-Einheiten“ in den Geschwadern der U.S. Air Force, die mit Geld, Infrastruktur und Arbeitszeit ausgestattet werden, um innovative Lösungen für die Einheiten zu finden. Jeder Soldat darf mitarbeiten. Das Motto ist: accelerate change or loose – "Beschleunige Veränderung oder verliere". Inzwischen gehört es in der U.S. Air Force zum guten Ton, Innovation auf allen Ebenen zu fördern.
Im multinationalen Kontext wie in der NATO kommen viele Kulturen zusammen. Zur Grundlage für eine Zusammenarbeit mit 30 Nationen gehört nach Michael Trautermann auch, dass man den kulturellen Hintergrund und die Bedürfnisse der einzelnen Nation respektiert sowie Impulse gerade kleinerer Mitgliedstaaten und jüngerer Kolleginnen und Kollegen ernst nimmt. | |||
| #47 Breaking barriers with Digital Higher Education | 23 Dec 2022 | 00:46:46 | |
How to overcome barriers in digital higher education worldwide? My podcast guests are three outstanding personalities, who set new standards in their specific area of competence for
- students who visit different universities,
- researchers who do international research in different universities,
- asylum seekers and refugees who try to access universities and the job market in a new country and
- emigrants who decide wo work in another country.
#Prof. Carlos Delgado Kloos from the Universidad Carlos III de Madrid is promoting the digital micro-credentials in Spain. For him this is the future of education. After the successful digitalization of knowledge, in his opinion the next steps forwards to a barrier free higher education are the digitalization of diplomas and the digitalization of community networks.
#Aleksandra Zhivkovikj is a project officer for the European Quality Assurance Register/EQAR. EQAR sets European standards for synchronization of the Bologna Process in Europe and beyond. She thinks that international standards will be only possible when we learn to let go overcome technologies and learn from each other while searching for the best solutions for the future.
#Navin Vasudev is program manager at the South African Qualifications Authority. His latest project is to facilitate access of refugees and asylum seekers to universities and the job market. He postulates a mindshift. Digitalization is about making people’s lives better. There must be a proof of impact for all technologies.
This live podcast was recorded during the Moving Target Digitalisation Conference 2022 organized by the German Academic Exchange Service (DAAD) alongside its many partners (Technical University of Munich, Hasso-Plattner-Institute for Digital Engineering) in Berlin https://www.daad.de/en/the-daad/what-we-do/moving-target/ | |||
| #46 Ökonomisches Know-How in der Verwaltung | 16 Dec 2022 | 00:26:12 | |
Wie können ökonomische Konsequenzen in bedeutende Verwaltungsentscheidungen integriert werden? Dr. Gertrud Traud, Chefvolkswirtin der Helaba und gefragte Speakerin, blickt heute mit uns hinter die politische Fassade der aktuellen Themen und analysiert sie anhand ökonomischer Fakten. Ihre Fazits in a nutshell:
* Ökonomische Sanktionen dienen häufig als Gegenmaßnahmen zu aggressivem Verhalten von Staaten. Der Erfolg solcher Sanktionen kann sehr unterschiedlich ausfallen. Mögliche negative Effekte auf Seiten der sanktionierenden Länder sollten frühzeitig bedacht werden, um mögliche Belastungen gering zu halten.
* Eine ökonomische Trennung von wichtigen Handelspartnern, wie z.B. von China, könnte erhebliche Nachteile mit sich bringen. Eine langfristig ausgerichtete, sukzessive Diversifizierung unserer Importe kann dieses Risiko verringern.
Für mehr Informationen zu mega trends und dem big picture aus Politik UND Ökonomie gibt es hervorragende Informationen unter https://www.helaba.com/de/research/ | |||
| #45 Seine Berufung finden in der Verwaltung | 02 Dec 2022 | 00:34:43 | |
Kerstin Meißler ist Veränderungsmanagerin bei dem IT-Dienstleister des Landes: IT-NRW, und Initiatorin des privaten Verwaltungsnetzwerks NewNetWork NRW. Ihr gibt der öffentliche Dienst die notwendige Sicherheit, um sich zu entfalten und über sich hinaus zu wachsen. Sie erzählt im Podcast von ihrem langen beruflichen Findungsprozess, dass man die öffentliche Verwaltung nicht verlassen muss, um seiner Berufung nachzugehen, dass man auf dem Weg dorthin öfter die eigene Komfortzone verlassen und sich weiterbilden muss. Wir sprechen über
• Freiheiten im Öffentlichen Dienst
• Vorteile von Inhouse Transformationscoaches
• wie man ein privates-berufliches Netzwerk aufbaut und welche Vision sie mit dem NewNetWork NRW verfolgt
• wie sie dienstliches und privates Engagement verbindet
• welche kreative Kraft das Gefühl entfaltet, wenn man sich nicht zugehörig fühlt
• Ideen für ein neues Personalentwicklungskonzept
• Standards und Kooperationsformate im Föderalismus
ACHTUNG: Die positive Energie von Kerstin Meißler ist ansteckend! | |||
| #80 Kommunale Begegnungsräume schaffen | 26 Jul 2024 | 00:35:20 | |
Im Rems-Murr Kreis hat das klassische Amt ein Makeover erlebt. Ämter sind der Empfangsraum für Demokratie, deshalb gehört ihnen die Zukunft im Staat. Wer sich inspirieren lassen möchte, wie man diese bürgernah gestaltet, darf diesen Podcast nicht verpassen.
Landrat Dr. Richard Sigl wünschte sich kreative Arbeitsräume für die Mitarbeitenden seiner Kreisverwaltung und einen Raum der Begegnung für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises. Gemeinsam mit dem New Work und New Office Spezialisten Sven Mylius von Drees & Sommer haben sie
11 Standorte auf drei reduziert,
Neues gewagt und moderne, sichere und attraktive Arbeitsplätze geschaffen sowie
eine moderne Arbeitswelt gestaltet, in der auch der Landrat sein Büro teilt.
Der Aufwand hat sich gelohnt: Die Abläufe sind effizienter, Kosten für den Betrieb mehrerer Standorte wurden eingespart und es hat die Mitarbeitenden zusammengeschweißt, weil sie die Veränderung aktiv mitgestalten konnten. | |||
| #44 Future oriented student journey | 27 Nov 2022 | 00:16:51 | |
The Digital Credentials for Higher Education Institutions project, short DiBiHo, is like a step-to-the-moon for a future oriented student journey. Technical University of Munich TU München, German Academic Exchange Service DAAD and Hasso-Plattner Institute HPI have jointly developed a proof of concept working towards digital technologies for mutual acceptance of diploma and certificates worldwide.
Here are my interview guests and project leads:
Kathleen Clancy, DAAD: Communication and stakeholder management
Alexander Mühle, HPI: Self sovereign identity platform management, technical development and system design
Felix Hoops, TUM: technical coordination and system design
Benefits4Students: they control their data, can easily apply at a multitude of universities worldwide, process their diplomas online and use these for future applications.
Benefits4Universities: exploring new areas of research, achieve interoperability in international research, expand academic and researcher exchange
Benefits4Germany: participation in international research targeting global challenges, entering into discussion with international leading universities like MIT and Harvard, who are members of the Digital Credential Consortium
Next steps:
Expanding the community of participants in Germany & Europe
Further testing of the proof of concept
Joining the Moving Target Digitalisation Conference November 30th - December 2nd in Berlin, further information: https://www.daad.de/en/the-daad/what-we-do/moving-target/ | |||
| #43 Sachbearbeiter – die heimliche Superkraft im Staat | 18 Nov 2022 | 00:37:39 | |
Jonas Kubelke ist Softwareentwickler und IT-Projektsachbearbeiter der niedersächsischen Landesjustizverwaltung. Jonas Ruhe ist Bearbeiter von Fachverfahren und Prozesssteuerungen in der Landesverwaltung von Niedersachsen. Beide sind noch junge Sachbearbeiter, die sich nicht mit Dienst nach Vorschrift begnügen, sondern die Extrameile gehen: after work vernetzen sie sich mit Gleichgesinnten in der Jungen Gesellschaft für Informatik, bilden sich fort und hecken neue Ideen aus, wie der Staat verbessert werden könnte. Warum? Weils es sie glücklich macht, sich weiterzuentwickeln und wirksam zu werden! Hier eine Kostprobe ihrer spannenden Ideen:
Kolleginnen und Kollegen sollten durch Vollbilder inspiriert werden, nicht mit Ratschlägen.
Das Ankommen in Behörden sollte ein perfekt organisierter wertschätzender Onboarding Prozess sein, der den Neuen zeigt: schön, dass Du ihr dabei seid, wir haben auf euch gewartet, hier ist alles, was ihr braucht.
Bei der Personalauswahl sollten die Bewerber und Teams mitentscheiden dürfen, ob sie miteinander arbeiten wollen.
Die Einstellungen im Digitalbereich sollten nicht nur nach formalen Qualifikationen erfolgen, sondern auch nach Fähigkeiten und persönlicher Motivation.
Coaches sollten neben den Führungskräften eingesetzt werden, um bei der Kooperation untereinander und der Vernetzung zwischen Menschen und Technik zu unterstützen. | |||
| #42 Vom Sachbearbeiter zum Selbstständigen | 04 Nov 2022 | 00:40:31 | |
„Du kannst andere nicht ändern, du kannst nur dich ändern,“ ist Nils Brechbühlers Leitspruch für eine inspirierende Karriere vom Sachbearbeiter in der Kommunalverwaltung zum Gründer von www.brechbühler.digital.de
Als junger Sachbearbeiter in seinen 20ern stellte er einen Tag nach seiner Lebenszeitverbeamtung seinen Antrag auf Entlassung, um sich zu entfalten. Heute unterstützt Nils Brechbühler als selbstständiger IT-Berater und Führungskräftecoach ehemalige Kolleginnen und Kollegen aus dem Staat dabei, IT-Skills zu erlernen und ermutigt sie, über sich hinauszuwachsen. Er ist der Überzeugung,
- dass in der Verwaltung ein noch unausgeschöpftes Potenzial an motivierten Sachbearbeitern drauf wartet, sich jenseits von Stellenbeschreibungen zum Wohl des Staates zu entfalten,
- dass auch Sachbearbeiter Führungskräfte sein können, weil dies nicht in einer akademischen Ausbildung, sondern im Beruf erlernt wird,
- dass es Menschen im Staat mehr motiviert, wenn man an sie glaubt, statt auf Externe zu setzen, die ihnen vorgesetzt werden,
- dass die zukunftsorientierte IT-Beratung bedeutet, Menschen zu befähigen, statt von Folgeaufträgen abhängig zu machen.
Wenn jemand bereit sei, sich jeden Tag zu fragen: „Ist es wertvoll, was du heute gemacht hast?“, sei jede Veränderung möglich!
Mehr zu D. Dorit Bosch, Ihren Coachingangeboten, dem Online-Kurs "Get STAATed - wie verändere ich den Staat" unter www.drdoritbosch.de. | |||
| #41 Agiles Vergaberecht | 21 Oct 2022 | 00:41:38 | |
Wer hat Spaß an agilem Vergaberecht? Anja Theurer von Staat Up e.V. ist Expertin auf dem Gebiet und u.a. bei den Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt ehrenamtlich tätig. Ihr Fazit ist klar: Ohne Beschaffung kein Fortschritt bei Innovation und Digitalisierung in Deutschland. Wenn Beschaffung schnell und gleichzeitig treffgenau sein soll, rät sie zum agilen Vergabeverfahren in vier Schritten:
1. Prozesse parallelisieren, statt sie hintereinander abzuarbeiten,
2. mit einem minimal viable product (MVP) statt mit der Goldrandlösung starten,
3. systematisch die relevanten Märkte beobachten,
4. exzellentes Know-How im Vergaberecht aufbauen und anwenden.
Die Einführung und Umsetzung innovativer Beschaffung bedeutet „Change“ und benötigt daher das dedizierte Engagement der Leitungsebenen von Behörden. Anja Theurer weiß aus eigener Erfahrung als CFO des Cyber Innovation Hub der Bundeswehr, dass allein der Auftrag „seid innovativer“ nicht ausreicht, um den Beschaffer:innen die psychologische Sicherheit zu geben, Neues auszutesten.
Wenn die hierarchische Beamtenkultur auf die „Just do it-Mentalität“ aus der Wirtschaft trifft, rät sie zu Offenheit und Bescheidenheit in beide Richtungen. Ein wundervoller Podcast, mit viele guten Tipps für alle Fans der Beschaffung – und solchen, die es noch werden wollen. | |||
| #40 Innolab in the box | 07 Oct 2022 | 00:40:31 | |
Harald Joos ist verantwortlich für ein innovatives placemaking Projekt des Bundesministeriums der Finanzen, das InnoLab. Dies ist ein Ort, in dem agil, ressortübergeifend und iterativ an neuen Arbeitsabläufen und Technologien für die gesamte Bundesregierung gearbeitet wird. Das InnoLab gibt es auch zum Nachmachen für andere Ressorts als „InnoLab in the box“ mit wertvollen Hinweisen zum Beschaffungsvorgang oder zu den dort angewandten Arbeitsmethoden.
Ab Minute 33 spricht Harald Joos auch über das große Tabuthema für Führungskräfte in Staat und in der Wirtschaft: mentale Gesundheit. Er erzählt auch, wie er seine in einem Großprojekt auftretenden psychischen bedingten
gesundheitlichen Nebenwirkungen lernte zu überwinden. Eine Folge, aus der gerade Führungskräfte im Staat viel mitnehmen können. | |||
| #39 Z wie Zukunft – Zentralverwaltung neu denken | 09 Sep 2022 | 00:41:04 | |
Wer den Kulturwandel in einem traditionellen Haus wie dem Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) besser verstehen möchte, sollte Martin von Simson zuhören. Der neue Leiter der Zentralabteilung im BMI gehört zu einer neuen Generation von Führungskräften, die diesen Kulturwandel aktiv herbeiführen wollen. Seine Mission startet daher in der Zentralabteilung, dem Rückgrat jeder Behörde, die das Personal, das Budget und die IT verantwortet. Im Interview gibt Martin von Simson Einblicke in den ministeriellen Alltag und zeigt, wie eine Zentralabteilung Impulsgeber für das ganze Ministerium und die ihm angeschlossenen 19 Geschäftsbereichsbehörden sein kann – einem „Konzern“ mit über 85.000 Mitarbeitenden. Sein Ziel ist ambitioniert: Mehr Arbeitszufriedenheit in den Alltag der Ministerialverwaltung zu bringen und auch Neuankömmlingen zu ermöglichen, schneller aktiv mitzugestalten. Dafür formuliert er drei Kernbotschaften:
1. Transparenz in der Kommunikation
Wertschätzende Kommunikation und aktives Zuhören bilden den Grundstein für eine Dienstleistungsmentalität, die die Fachabteilungen bei der Transformation unterstützen sollen.
2. Z wie Zukunft
Agiles Arbeiten soll auf die Bedürfnisse des BMI angepasst werden, das thematisch von zwei Transformationstreibern unmittelbar betroffen ist: der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung und allen Krisen, die sich auf Deutschland auswirken. Dafür soll ein Flexiteam gebildet werden, das bei Bedarf Belastungsspitzen abfedert.
3. Klimaneutrales BMI
Dienstreisen, Essensangebot und Immobilienausstattung sollen nachhaltig gestaltet werden, um einen aktiven Beitrag zum Erreichung der Klimaziele zu leisten. Dazu soll es ein Umweltmanagementsystem geben. | |||
| #38 Virtuelle Führung und Kommunikation im Staat | 26 Aug 2022 | 00:47:29 | |
"Führen heißt präsent sein und kommunizieren. Kommunikation bedeutet Interaktion. Interaktion generiert Output und nicht bloß fake work," so Anja Hartmann, Referatsleiterin beim Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit. Sie weiss, wie man Menschen motiviert und komplexe strategische Prozesse mit multiplen stakeholdern unter Zeitdruck steuert. Sie gibt Einblicke in ihre Arbeit als Führungskraft und viele hilfreiche Tipps, wie man auch in virtuellen Zeiten Menschen motivieren kann. Hier ihre work hacks:
* Gremienarbeit mit bilateralen Gesprächen kombinieren, um Vertrauen aufzubauen,
* Persönliche Treffen mit neuen Mitarbeitenden verabreden, um zu verstehen, welche Führung sie brauchen,
* Patenprogramme als Onboarding für neue Mitarbeitende vorsehen,
* Kommunikationstrainings für neue Führungskräfte,
* auf produktive Energie der Mitglieder in virtuellen Meetings achten,
* Plätze der Begegnung für Menschen schaffen, die ein echtes Interesse an der Zusammenarbeit haben.
Ihr Fazit:
1. Virtuelle Führung zwingt uns, achtsamer miteinander umzugehen, um eine qualitativ hohe Zusammenarbeit zu erreichen.
2. Wenn wir alles richtig machen, heisst es noch nicht, dass wir das Richtige tun. Ersteres ist fake work, zweiteres ist echter Output, der die Veränderung bringt. | |||
| #37 Zukunftsorientiert zum Wandel inspirieren | 14 Aug 2022 | 00:40:33 | |
Lena-Sophie Müller inspiriert als Geschäftsführerin der Initiative D21 den Staat mit Umfragen wie dem eGovernment Monitor und Statistiken für eine besseren Digitalisierung. Sie setzt bei Zeitgeistthemen wie Digitalisierung, Diversity oder Nachhaltigkeit auf
Motivieren statt Fordern,
Zukunftsorientiertes Denken statt Verzweifeln am Hier und Jetzt,
„Nordstern“ Visionen folgen statt Partikularinteressen bedienen,
Strategisch notwenige Rahmenbedingungen schaffen statt ideologisch motivierte Frauenförderung betreiben,
Gesunden Wettbewerb zulassen statt alle über einen Kamm scheren,
Authentische Kommunikation der Verwaltung statt Verschweigen von Defiziten.
Im neuen eGovernment Monitor von Oktober 2022 werden erstmals die Fortschritte der Bundesländer betrachtet. Denn für Lena-Sophie Müller sind Kommunen, Länder und der Bund ein Team – das Team Deutschland. | |||
| #36 Proaktives Verhalten im Staat entfesseln | 29 Jul 2022 | 00:30:43 | |
Joana Isabel Visel ist eine Frau der Generation Z und eine Führungskraft der öffentlichen Verwaltung von morgen: in ihrer Bachelorarbeit untersucht sie die Bereitschaft zum proaktiven Verhalten der Mitarbeitenden in der Bundesverwaltung. Sie setzt beim Einzelnen an und wie man die bestehenden Rahmenbedingungen gestalten kann. Self-Empowerment pur!
Ihre Forschungsergebnisse zur Entfesselung proaktiven Verhaltens in a nut shell:
• Verwaltungsmitarbeitende sind progressiver als ihr Ruf.
• Bei eGovernment Projekten sind für die Stärkung der Digitalisierungsbereitschaft die Selbstwirksamkeit und der persönliche Nutzen der Mitarbeitenden ausschlaggebender als die Unterstützung der Führungskräfte.
• Veränderungskommunikation bedeutet den jeweils persönlichen Mehrwert eines digitalen Transformationsprojektes zu formulieren.
• Der Arbeitgeber kann den Prozess durch z.B. 10% Anteil der Arbeitszeit für innovatives Arbeiten sowie Austauschmöglichkeiten unabhängig von Führungskräften befeuern.
• Motivation kann gesteigert werden, indem Erfolge gefeiert werden.
Die Bachelorarbeit von Joana Visel ist in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) entstanden und dort publiziert. | |||
| #35 Menschzentrierte Digitalisierung | 01 Jul 2022 | 00:37:21 | |
Prof. Dr. Simon Nestler ist ein führender Missionar für Usability und User Experience (UUX). In seinem gerade erschienener Praxisleitfaden „Menschzentrierte Digitalisierung“ erklärt er der Verwaltung Schritt für Schritt, wie sie sich selbst digitalisieren kann. Im Zentrum steht eine ehrliche Analyse der eignen Bedürfnisse, die meist übersprungen wird. Das ist fatal gerade bei Fachverfahren auf kommunaler Ebene. Simon Nestler wirkt auf drei Ebenen:
• als Berater versteht er sich als aktiver Zuhörer für die Bedürfnisse der Kunden in der öffentlichen Verwaltung
• als Hochschullehrer an der Technischen Hochschule Ingolstadt bildet er künftige UUX-Experten für die Verwaltung aus
• als Autor gibt er uns Instrumente an die Hand, den Transformationsprozess zu verstehen und zu entscheiden, welches die nächsten Schritte sind. Das ist self-empowerment für die Verwaltung pur.
Seine Kernerkenntnis: „Wenn du dein Problem nicht kennst, kannst du dir keine Hilfe holen.“ Er gibt ein flammendes Plädoyer für UUX Designer als Brückenbauer zwischen Verwaltung und IT-Dienstleistern ab.
Für die nahe Zukunft wünscht er sich eine öffentliche Verwaltung, die servicezentriert ist – weg von der Form, rein in die Inhalte.
Mein Buchtipp zum Podcast: Prof. Dr. Simon Nestler, Menschzentrierte Verwaltung.
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| #79 Nachhaltiges Bewusstsein schaffen | 12 Jul 2024 | 00:34:38 | |
Katharina Roehrig gestaltet sei zehn Jahren als Managing Director den Kommunikations- und Nachhaltigkeitskurs der Melitta Group. Ihre Passion gilt dem Schaffen eines Nachhaltigkeitsbewußtsein für echte Transformation. In unserem Podcast haben wir festgestellt, dass die Veränderung von Unternehmenskultur und Behördenkultur gar nicht so verschieden sind. Hier sind Katharina Roehrigs Tipps für eine gelingenden Kutlturwandel:
Transformation ohne Begleitung macht keinen Sinn.
Echte Ergebnisse erzielt man nur mit einer langfristigen Haltungsveränderung, nicht mit einer kurzfristigen Verhaltensänderung.
Wenn man bereit ist, sich selbst zu verändern, meint man es ernst.
Transformation passiert, wenn die drei Bedingungen erfüllt sind: Interesse am anderen, Fähigkeit zum Perspektivwechsel und Artikulieren der eigenen Bedürfnisse.
Kommunikation ist gut, entscheiden ist es aber, die Menschen zu berühren. Das richtige Format ist das einfache Gespräch.
Nachhaltigkeit muss vorgelebt werden wie in den Leuchturmprojekten der Melitta Group bei der Kooperation mit Waste Pickers in Indien oder der Herstellung natürlichen Humus für Kaffee in Brasilien.
In der sektorübergreifenden Zusammenarbeit mit der Politik wünscht sich Katharina Roehrig mehr Mittelstandsperspektive. | |||
| #34 Innovator für die Streitkräfte | 17 Jun 2022 | 00:39:31 | |
Der Leiter des Cyber Innovation Hub der Bundeswehr, Sven Weizenegger, unterstützt die deutschen Streitkräfte bei der digitalen Innovation und Zeitenwende. Sein Hub war das erste seiner Art und Vorbild für andere Ressorts. Der authentische Star Treck Fan, ehemalige „frist Hacker“ der Telekom und Cybersicherheitsspezialist bringt drei Talente mit, die ihn so einzigartig machen: Er kann entwickeln. Er versteht seinen Kunden. Er kann Menschen befähigen. Er glänzt nicht mit großen Worten, sondern mit Outcome, das sich an den konkreten Bedürfnissen der Soldatinnen und Soldaten orientiert, wie die App zur Buchung von Bahnfahrten. Vier Impulse gibt er uns mit: Kill your Ego – andere haben auch gute Ideen. Der Weg zu zweit ist halb so weit (by Grauzone) – schließe dich mit denen zusammen, die dieselben painpoints haben. Habe einen Sense of Urgency – transformiere dich selbst oder Du wirst transformiert. Gehe auf eine Hochzeitsreise mit Deinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – jeder verdient einen Vertrauensvorschuss. Mit seinem demütigen und zugleich selbstbewussten Mindset sowie seinem hohen Output in 135 Projekten genießt er eine hohe Akzeptanz in der Truppe. | |||
| #33 Kulturwandel durch innovative Fortbildung | 03 Jun 2022 | 00:47:33 | |
Zwei Generationen, eine Mission: BAköV-Präsident Eisvogel und der Chef der Digitalakademie Gradinger ziehen an einem Strang für einen Generationen umfassenden Kulturwandel in der Bundesverwaltung durch innovative Fortbildung. Vereint durch Ihre Mission, erfinden sie die 50-jährige BAköV neu und haben ihr das schnelle Beiboot Digitalakademie zur Seite gestellt.
Alexander Eisvogel will kein starrer Silberrücken sein, sondern Innovation ermöglichen. Er zieht aus den Fehlern, die in seiner Zeit als Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz bei der Bearbeitung des rechtsradikalen NSU gemacht wurden, heute die richtigen Schlüsse: Verengtes Denken und Arbeiten in Silos verstellen nicht nur den Blick auf Lösungen, sondern können bei der Abwehr von Gefahren für BürgerInnen und die Demokratie sogar gefährlich sein. Er setzt in der BAköV heute auf digitale Lernreisen, hybride Module, Storytelling, Kreativität und ein resilientes Mindset.
Sebastian Gradinger bringt als krisenerprobter Beamter im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, systemischer Coach und Personalentwickler Fähigkeiten mit, die in der Fortbildung dringend gebraucht werden. Um den enormen Fortbildungsbedarf zu stillen, setzt er auf Kulturwandel von innen, intuitives Handeln, eigenverantwortliches Lernen, Onboarding durch Vernetzung, seine digitale Drehscheibe für innovative Konzepte auf www.digitalakademie.de sowie den pull Effekt durch seine start-up-Lernwelt in Kreuzberg.
Beide sehen für ihre Angebote einen enormen Bedarf bei den Mitarbeitenden der öffentlichen Verwaltung und leisten viel Überzeugungsarbeit bei den Bedarfsträgern in den Personalabteilungen der Bundesverwaltung. | |||
| #32 Beziehung auf Augenhöhe zwischen Staat und Stiftungen | 20 May 2022 | 00:32:00 | |
Nur in guten Beziehungen kann echte Veränderung stattfinden, sagt Dr. Helga Breuninger, Gründerin der Helga Breuninger Stiftung, Psychologin und Philanthropin. Um gute Beziehungen auf Augenhöhe zu schaffen, brauchen wir psychologische Sicherheit. Diese Sicherheit erschaffen wir mit unserer Intuition statt mit Bücherwissen, in Orten der Begegnung und in Projekten mit einem shared ownership zwischen Staat und Stiftungen. All dies ist ihr in Paretz gelungen, einem Ort im Havelland nahe Potsdam, in der ihre gleichnamige Paretz-Stiftung am 22. Mai 2022 ihr 11-jähriges Jubiläum feiert. Hier bewegt Helga Breuninger Menschen mit ihrem Potenzialblick, der die Möglichkeiten in den Fokus nimmt, statt Probleme zu suchen.
Die Erfinderin der Methode des Beziehungslernens gibt den Mitarbeitenden im öffentlichen Dienst drei Tipps für den Aufbau guter Beziehungen:
1. Raus der Hierarchie, rein in die Verbindung.
2. Einander aktivieren, statt sich zu belehren
3. Einander stärken, statt sich zu unterwerfen.
Kurse zum Beziehungslernen können bei der Paretz-Akademie oder online bei der Hasso Plattner Schulcloud gebucht werden. | |||
| #31 Neue Welten erschaffen | 06 May 2022 | 00:24:06 | |
Viele behaupten es zu tun, aber wer traut sich heute noch wirklich, über den Tellerrand zu sehen? Das bedeutet auch, das eigene Comfort-Silo zu verlassen und in unbekannte Silos einzutauchen, um sie im besten Fall miteinander zu verbinden. Dr. Julia Reuss, Director Public Policy Central Europe @Meta und ehemalige Beamtin im Bundeskanzleramt und dem Bundesverkehrsministerium sowie ehemalige Strategin bei der Deutschen Bahn, ist eine solche mutige Vorreiterin. Sie ist getrieben von ihrer Neugier und ihrer Mission, die neue Welt kollaborativ zu erschaffen, um künftige Herausforderungen gemeinsam zu lösen. Warum sollen Staaten nicht mir großen IT-Konzernen gemeinsam einen Rechtsrahmen erarbeiten? Warum sollen Staaten und IT-Konzerne nicht gemeinsam Gefahren und Schwachstellen neuer Technologien begegnen, um sie besser und sicherer zu machen? Der Staat hat die Aufgabe, für den höchstmöglichen Schutz der Bürgerinnen und Bürger zu sorgen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung empfindet Julia Reuss als intrinsisch motiviert und höchst loyal. IT-Konzerne haben sie Aufgabe, Innovation in die Welt zu bringen, ihre Mitarbeitenden sind agil und wagemutig. Das müssen keine Gegensätze sein. Im besten Fall sind es zwei Seiten derselben Medaille, deren Bestes es zu verbinden gilt. Menschen wie Julia Reuss bieten sich als kulturelle Übersetzerin an. Davon brauchen wir noch viel mehr. | |||
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