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Lesekuren

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Dr. Jasmin Behrouzi-Rühl

Arts
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Littérature

Fréquence : 1 épisode/24j. Total Éps: 61

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Dr. Jasmin Behrouzi-Rühl zeigt uns in diesem Podcast, dass Literatur heilende Wirkung haben kann.
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In Zungen reden und auf Spuren wandeln: Wie Robert Gernhardt auf dem Rilke-Weg und im Geiste Thomas Bernhards Kurt Tucholsky durch den Spessart folgte… (Teil 2) / Lesekuren #29.2

vendredi 28 juin 2024Durée

Dies ist die zweite von zwei Lesekuren zu „Das Wirtshaus im Spessart“ von Kurt Tucholsky und zu Ausschnitten aus „Wege zum Ruhm“ von Robert Gernhardt. Sie erscheint am Todestag Robert Gernhardts, dem 28. Juni. Ich danke dem S. Fischer-Verlag für die Erlaubnis, aus Robert Gernhardts Text zu lesen! Im Jahr 2024 feiert Gernhardt auf dem Rilke-Weg mit seinen Freunden aus Triest 30 jährigen Geburtstag, denn sie wanderten dort im Jahr 1994 zwischen Duino und Sistiana... Gernhardt nimmt seine „Vorgänger“ als Vor-ihm-Geher wörtlich und er bezieht - im beispiellos komischen Ton Thomas Bernhards - Rainer Maria Rilke und dessen Duineser-Elegien mit ein – es wird also leicht und schwer zugleich... dabei hilft vielleicht ein Frankenwein, der nicht möpselt … oder sollte man eher dem Möpseln nachspüren?  Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen. Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Links Robert Gernhardt, Gerhard C. Krischker, Das Wirtshaus im Spessart. Auf den Spuren Kurt Tucholskys. 1996 (Kleebaum Verlag Bamberg), Reihe: Kleine Fränkische Bibliothek 3 Kurt Tucholsky, Das Wirtshaus im Spessart, 1927: https://www.textlog.de/tucholsky/erzaehlungen-prosa/das-wirtshaus-im-spessart Es gibt sie doch, die Gernhardt-Linde: https://www.spessartprojekt.de/spessart/ein-literarischer-streifzug-durch-den-spessart/literarischer-streifzug-robert-gernhardt/ Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck

In Zungen reden und auf Spuren wandeln: Wie Robert Gernhardt auf dem Rilke-Weg und im Geiste Thomas Bernhards Kurt Tucholsky durch den Spessart folgte… (Teil 1) / Lesekuren #29.1

vendredi 14 juin 2024Durée

Dies ist die erste von zwei Lesekuren zu „Das Wirtshaus im Spessart“ von Kurt Tucholsky und zu Ausschnitten aus „Wege zum Ruhm“ von Robert Gernhardt. Ich danke dem S. Fischer-Verlag für die Erlaubnis, aus Robert Gernhardts Text zu lesen! Es geht in dieser Folge um das Wirtshaus im Spessart und auch um die Frage, "ob man eine Winzerin winzen kann". Das eigentliche Thema dieser Lesekuren ist aber das "Nachspüren": Im Titel der Geschichte von Tucholsky erscheint das einzige Wirtshaus, in dem die drei wandernden Freunde (Jakopp, Karlchen und der Ich-Erzähler) nicht waren: „Das Wirtshaus im Spessart“. Wir kennen es aus Wilhelm Hauffs gleichnamigem Märchen und es gab die Vorlage ab für die Verfilmung mit Liselotte Pulver. Dieses Wirtshaus liegt bekannt­lich in Rohrbrunn. Kurt, Jakopp und Karlchen gingen offenbar diesem „Vorbild“ nach bei ihrer Wanderung, die sie als „Fußtour“ bezeichnen, die aber im Grunde natürlich eigentlich eine „Sauftour“ zu nennen ist. Und so ist es kein Wunder, daß sie einfach das Wirtshaus, das ihnen am liebsten ist, „um-benennen“ und auf „Rohr-brunn“ reimen. Schrecklich! Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen. Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Links Robert Gernhardt, Gerhard C. Krischker, Das Wirtshaus im Spessart. Auf den Spuren Kurt Tucholskys. 1996 (Kleebaum Verlag Bamberg), Reihe: Kleine Fränkische Bibliothek 3 Kurt Tucholsky, Das Wirtshaus im Spessart, 1927: https://www.textlog.de/tucholsky/erzaehlungen-prosa/das-wirtshaus-im-spessart Es gibt sie doch, die Gernhardt-Linde: https://www.spessartprojekt.de/spessart/ein-literarischer-streifzug-durch-den-spessart/literarischer-streifzug-robert-gernhardt/ Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck

„Afrika, dunkel lockende Welt“ und „Jenseits von Afrika“ von Karen Blixen (Teil 1) / Lesekuren #24.1

vendredi 12 mai 2023Durée 43:57

Dies ist die erste von zwei Lesekuren zu Karen Blixens Buch über ihre Farm in Afrika, zuerst auf Englisch erschienen im Jahr 1937. In Deutschland ist die Autorin unter dem Vornamen Tania bekannt. Vermutlich ist der Film "Out of Africa" inzwischen um einiges bekannter als das Buch, das einen Teil der Grundlage für den Film abgegeben hat. Aber das Buch (das es in Englisch und in Dänisch und darum in zwei deutschen Übersetzungen gibt), ist überraschend anders als der Film. Erst die 18 Jahre, die Karen Blixen in Afrika verbracht hat, haben sie zur Schriftstellerin werden lassen. Ich danke dem Manesse-Verlag, München, für die Erlaubnis aus dem Buch zu lesen. Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen. Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Links https://www.youtube.com/watch?v=eWZ2adCaKo4 Die Fimmusik zu "Out of Africa" von John Barry https://www.youtube.com/watch?v=NUX7FLbey3s Mozarts Klarinettenkonzert spielt in der Filmmusik zu "Jenseits von Afrika" eine große Rolle. Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck

„Die Tante Jolesch oder Der Untergang des Abendlandes in Anekdoten“ von Friedrich Torberg (Teil 2) / Lesekuren #23.2

vendredi 28 avril 2023Durée 45:11

Dies ist die zweite von zwei Lesekuren zu Friedrich Torbergs "Die Tante Jolesch oder der Untergang des Abendlandes in Anekdoten", zuerst erschienen 1975. Friedrich Torberg (1908-1979) sagte von sich, er habe schon mit 22 Jahren eine große Zukunft hinter gehabt. Als Wasserballer und (1932) als Autor von "Der Schüler Gerber" wurde er jung berühmt. "Die Tante Jolesch" aber ist eine Art Vermächtnis und sie ist ein Dauerbrenner, der immer wieder aufgelegt wird. Dennoch spricht man wenig von Friedrich Torberg. Wer weiß auch schon, dass er der wichtigste Übersetzer des besonders in Deutschland berühmten und millionenfach verkauften satirischen Schriftstellers Ephraim Kishon ist? Seine Anekdoten sind ein teils hochkomisches, teils berührendes, lebendiges Denkmal für Hunderte von Menschen. Viele von ihnen haben den Holocaust und den Krieg nicht überlebt. Die Anekdoten, die Torberg gesammelt hat und die er versucht hat, in verschiedene Sinnzusammenhänge zu bringen (was äußerst schwierig ist, weil irgendwie alles miteinander zusammenhängt, wie bei einer Sachertorte), sind kleine Erzählformen und Figurenportraits. Torberg hat bewiesen, dass Anekdoten als kulturelles Gedächtnis funktionieren können. Sein Archiv ist höchst lebendig und hoffentlich unsterblich. Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen. Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Links Friedrich Torberg: Die Tante Jolesch oder der Untergang des Abendlandes in Anekdoten, zuerst 1975, https://www.dtv.de/buch/die-tante-jolesch-1266 Die Tante Jolesch, vom Autor selbst gelesen (CD), https://www.langenmueller.de/seiten/produktdetails-buch/product/1250/Die%20Tante%20Jolesch%20%28CD%29/ Ephraim Kischon und Friedrich Torberg: "Dear Pappi - My beloved Sargnagel". Briefe einer Freundschaft. Hrsg. von Lisa Kishon und David Axmann, 2008: https://www.langenmueller.de/seiten/produktdetails-buch/product/212/Dear%20Pappi%20-%20My%20beloved%20Sargnagel/ Friedrich Torberg: Golems Wiederkehr und andere Erzählungen, 1977ff. Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck

„Die Tante Jolesch oder Der Untergang des Abendlandes in Anekdoten“ von Friedrich Torberg (Teil 1) / Lesekuren #23.1

vendredi 14 avril 2023Durée 40:05

Dies ist die erste von zwei Lesekuren zu Friedrich Torbergs "Die Tante Jolesch oder der Untergang des Abendlandes in Anekdoten", zuerst erschienen 1975. Friedrich Torberg (1908-1979) sagte von sich, er habe schon mit 22 Jahren eine große Zukunft hinter sich gehabt. Als Wasserballer und (1932) als Autor von "Der Schüler Gerber" wurde er jung berühmt. "Die Tante Jolesch" aber ist eine Art Vermächtnis und sie ist ein Dauerbrenner, der immer wieder aufgelegt wird. Dennoch spricht man wenig von Friedrich Torberg. Wer weiß auch schon, dass er der wichtigste Übersetzer des besonders in Deutschland berühmten und millionenfach verkauften satirischen Schriftstellers Ephraim Kishon ist? Seine Anekdoten sind ein teils hochkomisches, teils berührendes, lebendiges Denkmal für Hunderte von Menschen. Viele von ihnen haben den Holocaust und den Krieg nicht überlebt. Die Anekdoten, die Torberg gesammelt hat, sind kleine Erzählformen und Figurenportraits. Torberg hat bewiesen, dass Anekdoten als kulturelles Gedächtnis funktionieren können. Sein Archiv ist höchst lebendig und hoffentlich unsterblich. Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen. Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Links Friedrich Torberg: Die Tante Jolesch oder der Untergang des Abendlandes in Anekdoten, zuerst 1975, https://www.dtv.de/buch/die-tante-jolesch-1266 Die Tante Jolesch, vom Autor selbst gelesen (CD), https://www.langenmueller.de/seiten/produktdetails-buch/product/1250/Die%20Tante%20Jolesch%20%28CD%29/ Ephraim Kischon und Friedrich Torberg: "Dear Pappi - My beloved Sargnagel". Briefe einer Freundschaft. Hrsg. von Lisa Kishon und David Axmann, 2008: https://www.langenmueller.de/seiten/produktdetails-buch/product/212/Dear%20Pappi%20-%20My%20beloved%20Sargnagel/ Friedrich Torberg: Golems Wiederkehr und andere Erzählungen, 1977ff. "Diese Drecksau" - Der Schriftsteller und Journalist Friedrich Torberg liest die Briefe von Franz Werfel an seine Frau Alma Mahler-Werfel - und ist entsetzt. Willi Winkler in der SZ am 15./16.2.2020: https://www.sueddeutsche.de/kultur/grossformat-diese-drecksau-1.4798202 Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck

Alfred Polgar: „Geschichten werden niemals richtig erlebt, nur manchmal, sehr selten, richtig erzählt“ (Teil 2) / Lesekuren #22.2

vendredi 3 mars 2023Durée 38:59

Dies ist die zweite von zwei Lesekuren zu Alfred Polgar. Sie hören: "Antlitz" und "Leben und Kunst" aus dem Band "Anderseits. Erzählungen und Erwägungen" von 1948 sowie "Republikanischer Hofgarten" aus dem von Harry Rowohlt zusammengetragenen großen "Lesebuch", erschienen bei Kein & Aber in Zürich. Dort, in Zürich, starb Alfred Polgar 1955. Eigentlich war er aber Wiener und er zählt zu den bekanntesten Autoren der Wiener Moderne. Er war Essayist, Dramatiker und Aphoristiker, Journalist und Theaterkritiker. Seine kleinen Texte sind auch heute noch mehr als lesens- und hörenswert. Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen. Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Links Zu Werk und Autor Alfred Polgar finden Sie hier alles wichtige: https://litkult1920er.aau.at/portraets/polgar-alfred/ Alfred Polgar, Das große Lesebuch. Zusammengetragen von Harry Rowohlt. 2. Auflage 2003 (Kein & Aber AG Zürich). Alfred Polgar, Anderseits. Erzählungen und Erwägungen, Amsterdam 1948. Ulrich Weinzierl: Alfred Polgar. Eine Biographie, 2005 (Löcker Verlag) Hörbuch: "Liebe und dennoch", Senta Bergers Lieblingstexte von Alfred Polgar, erschienen bei Kein & Aber, besprochen hier: https://www.perlentaucher.de/buch/alfred-polgar/liebe-und-dennoch.html Wenn man nicht alles überprüft! Das Zitat auf der schönen Karte mit Alfred Polgar scheint gar nicht von ihm zu stammen... Über das angebliche Polgar-Zitat "Die Österreicher sind ein Volk, das mit Zuversicht in die Vergangenheit blickt.": https://falschzitate.blogspot.com/2020/04/der-osterreicher-blickt-voller.html Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck

Alfred Polgar: „Geschichten werden niemals richtig erlebt, nur manchmal, sehr selten, richtig erzählt“ (Teil 1) / Lesekuren #22.1

vendredi 17 février 2023Durée 45:50

Dies ist die erste von zwei Lesekuren zu Alfred Polgar. Sie hören: "Die Maus" und "Ich bin Zeuge" aus dem von Harry Rowohlt zusammengetragenen großen "Lesebuch", erschienen bei Kein & Aber in Zürich. Dort, in Zürich, starb Alfred Polgar 1955. Eigentlich war er aber Wiener und er zählt zu den bekanntesten Autoren der Wiener Moderne. Er war Essayist, Dramatiker und Aphoristiker, Journalist und Theaterkritiker. Seine kleinen Texte sind auch heute noch mehr als lesens- und hörenswert. Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen. Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Links Zu Werk und Autor Alfred Polgar finden Sie hier alles wichtige: https://litkult1920er.aau.at/portraets/polgar-alfred/ Alfred Polgar, Das große Lesebuch. Zusammengetragen von Harry Rowohlt. 2. Auflage 2003 (Kein & Aber AG Zürich). Ulrich Weinzierl: Alfred Polgar. Eine Biographie, 2005 (Löcker Verlag) Hörbuch: "Liebe und dennoch", Senta Bergers Lieblingstexte von Alfred Polgar, erschienen bei Kein & Aber, besprochen hier: https://www.perlentaucher.de/buch/alfred-polgar/liebe-und-dennoch.html Wenn man nicht alles überprüft! Das Zitat auf der schönen Karte mit Alfred Polgar scheint gar nicht von ihm zu stammen... Über das angebliche Polgar-Zitat "Die Österreicher sind ein Volk, das mit Zuversicht in die Vergangenheit blickt.": https://falschzitate.blogspot.com/2020/04/der-osterreicher-blickt-voller.html Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck

„Herr und Hund. Ein Idyll“ von Thomas Mann (Teil 3) / Lesekuren #21.3

vendredi 3 février 2023Durée 43:18

Dies ist die dritte von drei Lesekuren zu Thomas Manns Erzählung "Herr und Hund. Ein Idyll". Die Erzählung ist 1919 erstmals erschienen. „In der Ruhe wie in der Bewegung der Anschauung“ wollte Thomas Mann „die Gestalt jenes redlichen, behenden und bei aller Demut mit so viel schöner Eigenwürde ausgestatteten Warmblüters und Freundes“ uns nahe bringen. In unnachahmlicher Weise tollt der Hühnerhund Bauschan seither durch die Welt und durch die Herzen der Leserinnen und Leser und derer, die die wunderbare Lesung der Erzählung mit Will Quadflieg gehört haben. Nicht nur sprachlich, sondern auch gedanklich, steckt in dieser Geschichte von „Herr und Hund“ so viel, dass es sich lohnt, ihr mehr Zeit als üblich zu widmen. Es geht um Existenzielles, um den Augenblick im „bewegten Bild der Ewigkeit“. Und Freude macht es auch! Hier im dritten Teil geht es auch um die "Jagd", die Bauschan im Schwemmgrund vollführt, indem er Fasanen, Hasen und Mäusen nachjagd. Thomas Mann hat hier ein großartiges Stück Literatur geschaffen und er hat sich sicherlich anregen lassen von den Spaziergängen mit seinem eigenen Hund, wobei wir argwöhnen müssen, dass auch dieser unangeleint und ungebremst, Wild aufgescheucht hat, so aussichtslos und letztlich gutmütig seine "Jagd" auch war. Das wäre heute undenkbar, und wenn es geschieht, ist es eine Ordnungswiedrigkeit: "Läuft ein Hund unbeaufsichtigt im Wald oder auf Feldern herum, stöbert ein Hund Wild nach, hetzt oder reißt er die Tiere, so liegt eine Ordnungswidrigkeit nach dem Landesjagdgesetz vor. Hier wird durch die zuständige Behörde ein Bußgeld verhängt. Im Wiederholungsfall oder wenn der Hundeführer mit Vorsatz handelt, kann es sich sogar um eine Straftat handeln." (Jagdrecht.de) Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen. Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Links Thomas Mann, Herr und Hund / Gesang vom Kindchen. Zwei Idyllen, Berlin, S. Fischer Verlag 1919 (Erstausgabe) Thomas Mann, Herr und Hund. Ein Idyll, 3. Auflage: Januar 2008, S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2005. Mit Illustrationen von Georg W. Rössner, 1925: https://www.fischerverlage.de/buch/thomas-mann-herr-und-hund-9783103481518 Hörbuch: Thomas Mann, Herr und Hund, gelesen von Will Quadflieg (Deutsche Grammophon), 1984, CD 2005. Horst-Jürgen Gerigk, „Herr und Hund“ und Schopenhauer, in: Thomas Mann Jahrbuch, Band 9 (1996), S. 155-172 (Vittorio Klostermann) Dirk Heißerer, Im Zaubergarten. Thomas Mann in Bayern, 2. verbesserte Auflage 2006 (C.H. Beck): https://www.chbeck.de/heisserer-zaubergarten/product/13679 Franz Orlik, Das Sein im Text. Analysen zu Thomas Manns Wirklichkeitsverständnissen und ihrem Wandel. Würzburg 1997 Eine kluge Überschau von Dirk Nüse hier: "Herr und Hund. Ein Mann in Nöten", https://eckersbestiarium.wordpress.com/2013/04/13/dominik-nuese-herr-und-hund-ein-mann-in-noten/ Initiale und Vignette von Emil Preetorius Die Vignette auf der Seite von H.-P. Haack: https://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:H.-P.Haack/Erstausgaben_Thomas_Mann/16.5. Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck

„Herr und Hund. Ein Idyll“ von Thomas Mann (Teil 2) / Lesekuren #21.2

vendredi 20 janvier 2023Durée 48:56

Dies ist die zweite von drei Lesekuren zu Thomas Manns Erzählung "Herr und Hund. Ein Idyll". Die Erzählung ist 1919 erstmals erschienen. „In der Ruhe wie in der Bewegung der Anschauung“ wollte Thomas Mann „die Gestalt jenes redlichen, behenden und bei aller Demut mit so viel schöner Eigenwürde ausgestatteten Warmblüters und Freundes“ uns nahe bringen. In unnachahmlicher Weise tollt der Hühnerhund Bauschan seither durch die Welt und durch die Herzen der Leserinnen und Leser und derer, die die wunderbare Lesung der Erzählung mit Will Quadflieg gehört haben. Nicht nur sprachlich, sondern auch gedanklich, steckt in dieser Geschichte von „Herr und Hund“ so viel, dass es sich lohnt, ihr mehr Zeit als üblich zu widmen. Es geht um Existenzielles, um den Augenblick im „bewegten Bild der Ewigkeit“. Und Freude macht es auch! Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen. Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Links Thomas Mann, Herr und Hund / Gesang vom Kindchen. Zwei Idyllen, Berlin, S. Fischer Verlag 1919 (Erstausgabe) Thomas Mann, Herr und Hund. Ein Idyll, 3. Auflage: Januar 2008, S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2005. Mit Illustrationen von Georg W. Rössner, 1925: https://www.fischerverlage.de/buch/thomas-mann-herr-und-hund-9783103481518 Hörbuch: Thomas Mann, Herr und Hund, gelesen von Will Quadflieg (Deutsche Grammophon), 1984, CD 2005. Horst-Jürgen Gerigk, „Herr und Hund“ und Schopenhauer, in: Thomas Mann Jahrbuch, Band 9 (1996), S. 155-172 (Vittorio Klostermann) Dirk Heißerer, Im Zaubergarten. Thomas Mann in Bayern, 2. verbesserte Auflage 2006 (C.H. Beck): https://www.chbeck.de/heisserer-zaubergarten/product/13679 Franz Orlik, Das Sein im Text. Analysen zu Thomas Manns Wirklichkeitsverständnissen und ihrem Wandel. Würzburg 1997 Eine kluge Überschau von Dirk Nüse hier: "Herr und Hund. Ein Mann in Nöten", https://eckersbestiarium.wordpress.com/2013/04/13/dominik-nuese-herr-und-hund-ein-mann-in-noten/ Initiale und Vignette von Emil Preetorius Die Vignette auf der Seite von H.-P. Haack: https://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:H.-P.Haack/Erstausgaben_Thomas_Mann/16.5. Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck

„Herr und Hund. Ein Idyll“ von Thomas Mann (Teil 1) / Lesekuren #21.1

vendredi 6 janvier 2023Durée 01:09:01

Dies ist die erste Folge der Lesekuren zu Thomas Manns Erzählung "Herr und Hund. Ein Idyll". Die Erzählung ist 1919 erstmals erschienen. „In der Ruhe wie in der Bewegung der Anschauung“ wollte Thomas Mann „die Gestalt jenes redlichen, behenden und bei aller Demut mit so viel schöner Eigenwürde ausgestatteten Warmblüters und Freundes“ uns nahe bringen. In unnachahmlicher Weise tollt der Hühnerhund Bauschan seither durch die Welt und durch die Herzen der Leserinnen und Leser und derer, die die wunderbare Lesung der Erzählung mit Will Quadflieg gehört haben. Nicht nur sprachlich, sondern auch gedanklich, steckt in dieser Geschichte von „Herr und Hund“ so viel, dass es sich lohnt, ihr mehr Zeit als üblich zu widmen. Es geht um Existenzielles, um den Augenblick im „bewegten Bild der Ewigkeit“. Und Freude macht es auch! Wenn Sie die Lesekuren unterstützen möchten, dann empfehlen Sie diesen Podcast doch weiter oder spenden Sie uns etwas z.B. für Lizenzen. Unter https://ko-fi.com/lesekuren können Sie das gerne tun. Links Thomas Mann, Herr und Hund / Gesang vom Kindchen. Zwei Idyllen, Berlin, S. Fischer Verlag 1919 (Erstausgabe) Thomas Mann, Herr und Hund. Ein Idyll, 3. Auflage: Januar 2008, S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2005. Mit Illustrationen von Georg W. Rössner, 1925: https://www.fischerverlage.de/buch/thomas-mann-herr-und-hund-9783103481518 Hörbuch: Thomas Mann, Herr und Hund, gelesen von Will Quadflieg (Deutsche Grammophon), 1984, CD 2005. Horst-Jürgen Gerigk, „Herr und Hund“ und Schopenhauer, in: Thomas Mann Jahrbuch, Band 9 (1996), S. 155-172 (Vittorio Klostermann) Dirk Heißerer, Im Zaubergarten. Thomas Mann in Bayern, 2. verbesserte Auflage 2006 (C.H. Beck): https://www.chbeck.de/heisserer-zaubergarten/product/13679 Franz Orlik, Das Sein im Text. Analysen zu Thomas Manns Wirklichkeitsverständnissen und ihrem Wandel. Würzburg 1997 Eine kluge Überschau von Dirk Nüse hier: "Herr und Hund. Ein Mann in Nöten", https://eckersbestiarium.wordpress.com/2013/04/13/dominik-nuese-herr-und-hund-ein-mann-in-noten/ Initiale und Vignette von Emil Preetorius Die Vignette auf der Seite von H.-P. Haack: https://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:H.-P.Haack/Erstausgaben_Thomas_Mann/16.5. https://www.youtube.com/watch?v=onyN4VcqoQs Bei 0,51 können Sie den zweiteiligen "Ruf" hören: Der Herr ruft seinen Hund mit einem Pfiff von zwei Tönen, Grundton und tiefere Quart – so, „wie die Melodie des zweiten Satzes von Schuberts unvollendeter Sinfonie beginnt, – ein Signal, das etwa als Vertonung eines zweisilbigen Rufnamens gelten kann“. Weitere Folgen auf: www.lesekuren.deBild/Icon: Das Icon wurde von Katharina Hoheisel entwickelt auf Grundlage von: André Édouard Marty, Sur La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette Du Bon Ton, 1925.Musik: „Vogel als Prophet“ von Robert Schumann aus „Waldszenen“, Op. 82. Einspielung: Wilhelm Backhaus (1958), vgl.: https://www.youtube.com/watch?v=K9bJnc0tSck

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