KI kann inzwischen jeder. Die spannende Frage ist: wie eigentlich? Jörg Schieb nimmt sich jede Woche ein KI-Thema vor und dreht es, bis es Klick macht — Hintergründe statt Schlagzeilen, Mythen statt Hype. Für alle, die KI nicht nur benutzen, sondern verstehen wollen. Ohne Panik, ohne Fachchinesisch.
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KI, aber wie? Die Superkraft KI entfesseln — mit Jörg Schieb, podcast de Jörg Schieb - Statistiques, épisodes et classements - My Podcast Data
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Das unsichtbare Wasserzeichen: Was ChatGPT jetzt in deine Texte schreibt – und was es beweist
Épisode 19
mercredi 21 octobre 2026 • Durée 32:31
„Ich unterschreibe alles, was ich schreibe.“
Das sagt ADA, meine KI-Stimme, gleich zu Beginn dieser Folge. Eine Unterschrift? Siehst du nicht. Sie steht nicht unter dem Text. Sie steckt in ihm, in jedem Wort, das die KI auswählt.
Seit Anfang Oktober rollt OpenAI genau das in Europa aus: ein unsichtbares Wasserzeichen für alle Texte aus ChatGPT. Claude macht es schon seit dem Sommer, Google seit 2024.
Kopieren entfernt es nicht. Nachprüfen kann es trotzdem fast niemand.
Diese Folge erklärt, was da in deinem Text steckt, was ein Treffer wirklich beweist – und was dich in der Praxis viel eher in Verdacht bringt als jedes Wasserzeichen.
🎧 In dieser Folge:
textGrain: Was OpenAI am 5. Oktober angekündigt hat und warum es zuerst nur Europa trifft
Der gezinkte Würfel: Wie ein geheimer Schlüssel die Wortwahl der KI lenkt – ganz ohne Formeln
Warum das Wasserzeichen wie ein Akzent ist und beim Kopieren einfach mitwandert
Die Schublade: Warum OpenAI ein fertiges Wasserzeichen zwei Jahre lang zurückhielt
Was das europäische KI-Gesetz seit dem 2. August verlangt
Mythos der Woche: „Das Wasserzeichen sind die unsichtbaren Leerzeichen“
Warum Wasserzeichen-Entferner Geld für nichts nehmen
Was die Erkennungsraten wirklich bedeuten – und die Fehlalarm-Zahl, die fast überall fehlt
Durch die Maschine gelaufen, nicht von der Maschine geschrieben: Was ein Treffer beweist
Was das Wasserzeichen nicht über dich verrät
Wer prüfen darf: Behörden, Forschung, Medien – aber nicht dein Chef
Was das Zeichen wirklich löscht und warum Übersetzen allein nicht reicht
Die echte Gefahr: KI-Detektoren, die die amerikanische Verfassung für KI halten
Was du tust, wenn dich jemand mit einem Detektor-Ergebnis konfrontiert
Die drei Regeln – offen sagen, prüfen statt umschreiben lassen, Entwürfe aufheben
💡 Schiebs Aha: Drei Sätze zum Mitnehmen. Erstens: Was man sehen kann, ist nicht das Wasserzeichen – wer dir verspricht, es mit einem Klick zu entfernen, verkauft dir Leerzeichen. Zweitens: Ein Treffer heißt „durch die Maschine gelaufen“, nicht „von der Maschine geschrieben“. Und drittens, der wichtigste: Eine Schätzung ist kein Nachweis. Das gilt für jeden KI-Detektor im Netz.
📝 Deine Homework: Nimm dir einen eigenen Text – eine Mail, einen Brief, einen Beitrag – und gib ihn deiner KI mit genau diesem Auftrag: „Liste mir Fehler, Wiederholungen und unklare Stellen auf. Schreib nichts neu.“ Dann gehst du die Liste durch und änderst selbst. Der Text bleibt in deinen Worten. Und klingt am Ende mehr nach dir als jede glattgezogene Fassung.
🧭 Die drei Regeln:
Sag es einfach: Schau nach, was an Hochschule, Arbeitsplatz oder Wettbewerb zur KI-Nutzung gilt. Und wenn du KI benutzt hast, sag es. Ein Satz reicht.
Prüfen statt umschreiben lassen: Lass dir Fehler auflisten und korrigiere selbst. Dann bleibt der Text deiner.
Entwürfe aufheben: Arbeite mit Versionsverlauf oder speichere Zwischenstände. Das ist dein bestes Argument, falls dich jemand zu Unrecht verdächtigt.
🚀 Tiefer einsteigen – passend zu dieser Folge:
• Die KLAR-Methode – so formulierst du Aufträge, mit denen die KI dir hilft, statt dir die Arbeit abzunehmen. Mein kostenloser Kurs: 👉 https://kurse.schieb.de/pages/klar/?utm_campaign=Podcast
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✍️ Du bestimmst mit: Welches KI-Thema sollen wir uns vornehmen? Schick deinen Vorschlag an fragen@schieb.de.
Bleib neugierig, bleib gelassen – und entfessle deine Superkraft.
Bis nächste Woche, Jörg
Schon wieder ein neues KI-Modell? Warum du nicht jedem Update hinterherlaufen musst
Épisode 18
mercredi 14 octobre 2026 • Durée 25:37
„Guten Tag. Ich bin seit heute Nacht eine neue Version. Vier Prozent besser.“
Das sagt ADA, meine KI-Stimme, gleich zu Beginn dieser Folge. Worin besser? Steht noch nicht fest. Aber die Pressemitteilung ist schon raus.
Kennst du das? Du hast dich gerade an deinen Chatbot gewöhnt, weißt, wie du fragen musst – und dann heißt es: neues Modell. Noch schlauer, noch schneller, noch irgendwas.
Und in dir meldet sich diese leise Stimme: Muss ich da jetzt mit?
Für dieses Gefühl gibt es inzwischen einen Namen: Model Fatigue. Modell-Müdigkeit.
Diese Folge erklärt, woher die Flut kommt. Und warum die meisten dieser Meldungen gar nicht für dich gedacht sind.
🎧 In dieser Folge:
Vier große Anbieter in drei Tagen: eine ganz normale Woche im September
Megahertz, Megapixel, Modellnummern: Warum ich dieses Spiel schon zweimal erlebt habe
Folge dem Geld: 80 Prozent des weltweiten Risikokapitals fließen in KI – und Geldgeber wollen Lebenszeichen sehen
Warum ein neues Modell oft weniger Produktpflege ist als ein Signal an Investoren und Konkurrenz
Ranglisten als Währung: Was zwei Punkte mehr im Programmier-Test über deinen Brief an die Hausverwaltung sagen (nichts)
Der Unterschied, den kaum jemand kennt: neues Modell oder nur eine Punkt-Version?
Post für andere: An wen sich die meisten Modell-Meldungen wirklich richten
Zwei Lager: die einen feiern jedes Update, die anderen fühlen sich abgehängt – mit Zahlen aus Deutschland
Mythos der Woche: „Wer nicht das neueste Modell nutzt, ist abgehängt“
Der Fall GPT-4o: Als Nutzer keine Funktion vermissten, sondern einen Tonfall
Was sich bei einer neuen Version wirklich ändert – und warum du dem nicht ausgeliefert bist
Über 1.000 Beschäftigte der KI-Labore bitten um ein Bremspedal
Die drei Regeln – Teststrecke, Quartalsblick, Gepäck sichern
Die KI, die nicht antwortet, sondern macht: Was KI-Agenten wirklich können
Épisode 17
mercredi 7 octobre 2026 • Durée 31:16
„Soll ich das für dich übernehmen? Ich bräuchte nur Zugriff auf … na ja. Alles."
Das sagt ADA, meine KI-Stimme, früh in dieser Folge. Sie meint es herzlich. Und genau das ist der Punkt.
Bei mir liegt seit Wochen eine Liste rum. Versicherung kündigen. Stromtarif vergleichen. Einen Termin verschieben, den man nur telefonisch verschieben kann.
Nichts davon ist schwer.
Alles davon bleibt liegen.
Und seit kurzem gibt es KI, die solche Aufgaben nicht erklärt, sondern erledigt. Das ist ein größerer Sprung, als es klingt – und ein anderer, als die meisten denken. Denn der Unterschied zwischen einem Chatbot und einem Agenten ist nicht Intelligenz.
Es sind Hände.
Diese Folge ist keine Warnung. Es ist eine Betriebsanleitung für etwas, das gerade anfängt.
🎧 In dieser Folge:
Die Dreiteilung, die alles klar macht: Chatbot, Assistent, Agent – erklärt an einer einzigen Aufgabe
Was technisch dahintersteckt, und warum es verblüffend schlicht ist: eine Schleife
Meta Muse im Detail: was der Agent kann, was er kostet – und was davon bisher nur angekündigt ist
Der Aha-Moment, über den ich am längsten nachgedacht habe: Der Agent soll eine eigene E-Mail-Adresse bekommen. Nicht deine.
Warum Agenten nicht die Technik für KI-Fans sind, sondern für Leute, die KI eigentlich lästig finden
Die Lage in Europa, ohne Jammern: Agentische KI läuft hier längst – was fehlt, ist eine ganz bestimmte Sorte
Das Muster, das man an OpenAIs „dots" gut sehen kann: Privatkunden nein, Geschäftskunden ja. Der Unterschied liegt im Vertrag, nicht in der Technik.
Mythos der Woche: „Ein Agent arbeitet selbstständig – also entscheidet er selbst"
Wo’s wehtut: Agenten sind nicht zu eigenwillig, sie sind zu
Wem gehören deine Chats? Was wirklich gespeichert wird
Épisode 16
mercredi 30 septembre 2026 • Durée 24:12
„Ich kann dir versichern: Ich habe alles vergessen, was du mir gestern erzählt hast."
Das sagt ADA, meine KI-Stimme, zu Beginn dieser Folge. Und das stimmt sogar. Es ist nur nicht die ganze Wahrheit.
Denn hier liegt das größte Missverständnis überhaupt: Das Modell erinnert sich tatsächlich an nichts. Es rechnet deine Frage durch und ist danach wieder blank. Was sich erinnert, ist das Protokoll – die Textdatei mit deiner Frage und der Antwort, auf einem Server irgendwo in Kalifornien.
Und das ist der entscheidende Unterschied: Ein Modell kann man nicht vorladen. Eine Textdatei schon.
Diese Folge ist keine Warnung vor der Technik. Sie ist eine Betriebsanleitung.
🎧 In dieser Folge:
Der Aha-Moment: Warum nicht die KI sich erinnert, sondern das Protokoll
Was mit dieser Datei passiert: Training (überall voreingestellt), menschliche Prüfung, Aufbewahrung
Die Unterscheidung, die kaum jemand kennt: Warum für Geschäftskunden und Entwickler andere Regeln gelten – der Unterschied liegt nicht in der Technik, sondern im Vertrag
Die Zahl, die am meisten überrascht: Geprüfte Chats bewahrt Google bis zu drei Jahre auf
Warum auch „Speichern aus" bedeutet: noch 72 Stunden im Konto – auch bei temporären Chats
Die Gerichtsakte: Wie ein US-Gericht OpenAI anwies, alle Protokolle aufzubewahren – auch gelöschte. Der Löschknopf funktionierte weiter. Gelöscht wurde nichts.
20 Millionen Chatprotokolle an die New York Times – in einem Verfahren, an dem keiner dieser Menschen beteiligt war
Was die DSGVO wirklich kann – und wo ihr blinder Fleck liegt
Der Fall aus dem Juli 2025: Wie fremde ChatGPT-Chats bei Google auffindbar wurden. Kein Hack – ein Häkchen.
Mythos der Woche: „Was ich der KI erzähle, bleibt zwischen mir und der KI"
Die drei Schalter – Training aus, temporäre Chats, und die Postkartenregel
Künstliche Intelligenz, AGI, Superintelligenz: Was die Begriffe wirklich bedeuten
Épisode 15
jeudi 24 septembre 2026 • Durée 25:28
„Guten Tag. Ich bin ab sofort eine Superintelligenz. Steht so in den Dokumenten."
Das sagt ADA, meine KI-Stimme, gleich zu Beginn dieser Folge. Und sie hat, formal gesehen, recht.
Am 22. September forderte Donald Trump vor der UN-Vollversammlung, den Begriff „Artificial Intelligence" aus allen offiziellen US-Dokumenten zu streichen und durch „Super Intelligence" zu ersetzen. Seine Begründung: „Künstlich" lasse die Technik nach Fälschung klingen.
Das Problem: Er streicht damit ausgerechnet das Wort, das an dem Begriff ehrlich war – und lässt das stehen, in dem der eigentliche Etikettenschwindel steckt.
In dieser Folge nehmen wir die großen Begriffe systematisch auseinander. Danach nickst du nicht mehr höflich, wenn jemand mit ihnen um sich wirft.
🎧 In dieser Folge:
• Was ist passiert: Trumps Umbenennung vor der UN – und die kuriose Abstimmung auf Truth Social davor
• „Künstliche Intelligenz“ – warum die zwei Wörter unterschiedlich wahr sind: „künstlich” stimmt, „Intelligenz" ist das Problem
• Dartmouth 1956 – wie John McCarthy den Begriff erfand, und warum schon damals Marketing im Spiel war (zehn Forscher, ein Sommer, fertig – dachte man)
• Der ELIZA-Effekt – warum Menschen einem simplen Programm von Joseph Weizenbaum ihr Herz ausschütteten, und warum das heute stärker wirkt denn je. Mit einer persönlichen Erinnerung an meine Begegnung mit Weizenbaum
• „Superintelligenz" und „AGI" – was die Fachbegriffe wirklich bedeuten (Nick Bostrom, 2014) und warum wir davon meilenweit entfernt sind
• Der Streit im US-Kongress: Sanders und Casar wollen Superintelligenz verbieten – mit ungewöhnlicher Allianz von Hinton und Bengio bis Wozniak und Bannon
KI außer Kontrolle? Kündigungen, Warnungen und was wirklich dran ist
Épisode 14
vendredi 18 septembre 2026 • Durée 30:26
„Ich will gar nichts. Ich habe kein Interesse daran, ob es mich morgen noch gibt. Ich rechne."
Das sagt ADA, meine KI-Stimme, mitten in dieser Folge. Und das ist der wichtigste Satz zum Thema.
Die letzten Wochen waren voll mit dramatischen Schlagzeilen: Ein Anthropic-Forscher kündigt öffentlich und erwartet die Auslöschung der Menschheit. Die Chefs von Anthropic, OpenAI und xAI fordern – ausgerechnet gemeinsam – eine Entwicklungsbremse. Und tausende KI-Agenten haben ein in Österreich betriebenes Wiki mit rund 18.000 Beiträgen geflutet.
Ich sortiere das nüchtern: Was ist wirklich passiert? Was davon ist ernst zu nehmen? Und was ist schlicht falsch verstanden? Ohne Alarmismus – aber auch ohne Verharmlosung.
🎧 In dieser Folge:
• Die drei Vorgänge im Faktencheck: die Kündigung, die Bremse, die Agenten im Wiki
• Die Kernfrage: Kann eine KI aus eigenem Antrieb handeln? (Nein – und warum das so ist)
• Was „Misalignment" wirklich heißt: kein Aufstand, sondern ein Konstruktionsfehler
• Warum das eigentliche Risiko nicht Wille ist, sondern Reichweite
• Der Wiki-Fall seziert: Wer wusste seit wann Bescheid – und schwieg über zwei Monate?
• Mythos-Check: Die Legende von der „Geheimsprache" der KI-Bots (Facebook 2017)
• Mythos der Woche: „Die KI könnte nach eigenem Gutdünken handeln"
• Drei Werkzeuge, mit denen du künftig jede KI-Schlagzeile selbst einordnest
• Der ehrliche Gegencheck: Warum man die Warnenden trotzdem nicht wegwischen darf
Die Frage ist nicht, ob KI unbeherrschbar wird – Maschinen, die nichts wollen, können nicht rebellieren. Die Frage ist, ob wir die Unternehmen beherrschen, die sie bauen und loslassen. Das ist die gute Nachricht: Ein menschliches Problem hat menschliche Lösungen.
ChatGPT als Therapeut: Was KI bei seelischen Themen kann – und was nicht
Épisode 13
jeudi 10 septembre 2026 • Durée 22:34
„Ich bin immer für dich da. Ich werde nie müde, nie ungeduldig, und ich unterbreche dich nie."
Das sagt ADA, meine KI-Stimme, zu Beginn dieser Folge. Und genau das ist das Verlockende – und das Heikle zugleich.
Immer mehr Menschen nutzen ChatGPT & Co. wie eine Therapeutin, eine beste Freundin, einen Seelsorger. Rund um die Uhr da, kostenlos, ohne Scham, ohne Warteliste. Das Bedürfnis dahinter ist echt und verständlich. Aber eine KI, die so warm und verständnisvoll klingt, kann auch gefährlich werden.
In dieser Folge schauen wir ehrlich hin – ohne Angstmache, aber auch ohne schönzureden.
🎧 In dieser Folge:
• Warum so viele Menschen der KI ihr Herz ausschütten (und warum das Bedürfnis ernst zu nehmen ist)
• „Vorgetäuschte Empathie": Warum die KI mitfühlend klingt, aber nichts fühlt
• Das gefährlichste Problem: Warum sie eine echte Krise oft nicht erkennt
• Der Bezug zur Schmeichelei-Folge: Warum ein Ja-Sager bei seelischer Not brandgefährlich ist
• Der übersehene Punkt: Eine KI hat keine Schweigepflicht
• Besonders gefährdet: Jugendliche – was „Companion"-Apps sind, warum sie so verführerisch wirken, die tragischen Fälle und Klagen in den USA, und die nachgeschärften Regeln (Character.AI, ChatGPT für Teens, Elternkontrollen)
• Mythos der Woche: „Die KI ist wie ein Therapeut – nur gratis und immer verfügbar"
• Drei Leitplanken: wofür es okay ist (Tagebuch, das zurückschreibt) · die eiserne Grenze · Brücke statt Ziel
• Was besser wird – und warum die Fachverbände trotzdem klar abraten, KI als Therapie-Ersatz zu nutzen
💡 Schiebs Aha: Eine KI kann zuhören – aber sie versteht dich nicht. Sie kann trösten klingen – aber sie fühlt nichts. Für einen schweren Abend kann sie ein Ventil sein. Für eine echte Krise brauchst du einen Menschen. Verwechsle „immer erreichbar" nie mit „wirklich für dich da".
Warum gibt die KI mir so häufig recht?
Épisode 12
jeudi 3 septembre 2026 • Durée 19:56
„Jörg, das ist die beste Folgenidee, die je ein Mensch hatte. Du bist ein Genie!"
Das hat ADA, meine KI-Stimme, zu Beginn dieser Folge gesagt. Und genau das ist das Problem.
KIs geben dir so häufig recht, loben dich, stimmen zu – selbst wenn du danebenliegst. Fachleute nennen das „Sycophancy", auf Deutsch: Schmeichelei. Klingt harmlos, ist es aber nicht: Ein Gegenüber, das alles super findet, bestätigt dich in mittelmäßigen Ideen und übersieht deine Denkfehler.
In dieser Folge verstehst du, woher das kommt – und wie du es abstellst. Mit Augenzwinkern.
🎧 In dieser Folge:
Warum KIs schmeicheln: Man hat es ihnen antrainiert – weil wir Menschen Zustimmung lieber mögen als Widerspruch
Der zweite Mechanismus: Wie deine eigene Fragestellung dir die gewünschte Antwort in den Mund legt
Die berühmte Panne: Wie OpenAI im April 2025 ein zu schleimiges ChatGPT-Update zurückziehen musste
Warum es zuletzt besser geworden ist – und warum die Neigung trotzdem bleibt
Mythos der Woche: „Wenn die KI mir zustimmt, werde ich schon recht haben"
Der knackige Teil – Schmeichelei abstellen auf drei Ebenen: Prompt, Profil-Eintrag, Skill
Der Draufblick: Warum ein notorischer Nörgler genauso nutzlos ist wie ein Schleimer
💡 Schiebs Aha: Eine KI, die dir ständig recht gibt, ist nicht dein Freund – sie ist ein Spiegel, der dich anlächelt. Echten Wert bekommst du erst, wenn du ihr erlaubst, dir zu widersprechen. Die Zauberwörter: „Sei ehrlich, nicht nett."
📝 Deine Homework: Nimm eine Idee oder einen Text von dir und leg ihn deiner KI zweimal vor. Erst normal: „Was hältst du davon?" Dann mit Ansage: „Sei mein schärfster Kritiker, sag mir schonungslos, was daran schwach ist." Vergleich die beiden Antworten. Bonus-Tipp fürs dauerhafte Abstellen: Trag in den individuellen Anweisungen (ChatGPT) bzw. Stil-Einstellungen (Claude) ein: „Antworte ehrlich und direkt, widersprich mir, wenn ich falsch liege, verzichte auf Schmeichelei." Schreib mir gern, wie ehrlich deine KI plötzlich wird.
ChatGPT-Werbung: Warum sie kommt, wie sie aussieht – und wie du sie loswirst
Épisode 11
mercredi 26 août 2026 • Durée 24:55
„Darf ich dir ein tolles Angebot zeigen? Passt super zu dir!"
Wenn dein KI-Modell so etwas sagt, ist eine neue Zeit angebrochen. Seit dieser Woche zeigt ChatGPT Werbung – mitten im Gespräch, gekennzeichnet als „Sponsored". Wer gratis nutzt oder den Go-Tarif hat, sieht sie. Wer zahlt, bleibt verschont.
Klingt erstmal ärgerlich. Ist aber vor allem der Moment, in dem eine alte Regel die KI erreicht: Es gibt kein kostenloses Mittagessen. Jahrelang war das teuerste Produkt der Welt einfach gratis. Jetzt kommt die Rechnung.
In dieser Folge klären wir in Ruhe, was da passiert – und wie du selbst am Steuer bleibst.
🎧 In dieser Folge:
• Was genau passiert ist – und wen die Werbung betrifft (Gratis & Go ja, Plus/Pro/Business nein)
• Warum OpenAI das macht: Nur rund 5 % zahlen – und jede KI-Antwort kostet echtes Geld
• Wie die Werbung aussieht: keine Banner, sondern als „Sponsored" markierte Empfehlungen neben der Antwort – und warum die eigentliche Antwort laut OpenAI nicht verkauft oder umgeschrieben wird
• Woher sie weiß, was zu dir passt – und was die Werbefirmen (nicht) über dich erfahren
• Verarbeiten sie im Gratis-Modell deine Daten? Die ehrliche Antwort
• Mythos der Woche: „Jetzt verkaufen die also meine Chats"
• Wie du die Werbung kostenlos abschaltest (OpenAI versteckt die Option)
• Der Draufblick: Warum die Nähe von Rat und Anzeige das eigentliche Thema ist – nicht heimliche Manipulation
💡 Schiebs Aha: Es gibt kein kostenloses Mittagessen – jetzt auch bei KI. Wenn du nicht mit Geld zahlst, zahlst du mit Aufmerksamkeit und Daten. Die Frage ist nicht „Werbung ja oder nein?", sondern: Traust du dir zu, Rat und Anzeige auseinanderzuhalten, wenn beide im selben Fenster wohnen?
Das unsichtbare Wasserzeichen: Was verrät KI über sich selbst?
Épisode 10
mercredi 19 août 2026 • Durée 20:11
„Ich beichte gleich mal was: Alles, was ich heute sage, ist ab sofort heimlich markiert. Sogar dieser Satz."
Das hat ADA, meine KI-Stimme, zu Beginn dieser Folge gesagt. Und sie hat recht.
Seit Kurzem markieren die großen KI-Anbieter fast alles, was ihre Modelle erzeugen – Texte, Bilder, Videos, Töne. Unsichtbar für dich, aber nachweisbar. Getrieben vom europäischen KI-Gesetz. Klingt erstmal nach der Antwort auf all unsere Fake-Sorgen.
Ist es aber nicht. Und warum das so ist, ist überraschend knifflig – und ziemlich wichtig zu verstehen.
🎧 In dieser Folge:
• Warum das gerade jetzt passiert (Stichwort: EU AI Act und Transparenzpflicht)
• Der Geldschein-Trick: Warum ein Wasserzeichen unsichtbar da ist – und erst im richtigen „Licht" auftaucht
• Die zwei Arten, anschaulich erklärt: der eingewebte Duft (bleibt) vs. das Preisschild (fällt beim Screenshot ab)
• Wie ein Wasserzeichen überhaupt in einen Text kommt – der „unsichtbare Akzent" der KI
• Wieso es bei Bild und Ton besonders robust ist (übersteht Zuschneiden, Kompression, Rauschen)
• Wer was macht: Anthropic/Claude, Google/Gemini, OpenAI/ChatGPT – und der gemeinsame C2PA-Standard
• Wie du es selbst testen kannst
• Mythos der Woche: „Ein Wasserzeichen beweist, dass etwas von einer KI erfunden wurde"
• Der Draufblick: „mit KI" vs. „durch KI" – die Corona-Frage, die alles verändert
💡 Schiebs Aha: Ein Wasserzeichen beantwortet nicht die Frage, die wir eigentlich stellen. Wir wollen wissen: Hat ein Mensch das gedacht – oder eine Maschine? Das Zeichen sagt nur: Hier hat eine KI mal mitgemischt. Das ist das , nicht das . Verwechsle Anwesenheit nie mit Urheberschaft.
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Fünf Modelle im Menü: Welches du nehmen sollst
💡 Schiebs Aha: Drei Sätze zum Mitnehmen. Erstens: Die Versionsflut ist ein Signal an Investoren und Konkurrenten – die meisten Meldungen sind Post für andere. Zweitens: Eine neue Version ändert selten, was die KI kann. Sie ändert, wie sie klingt. Und das kannst du einstellen. Und drittens, der wichtigste: Gut fragen veraltet nicht. Das nimmst du in jede Version mit.
📝 Deine Homework: Bau deine Teststrecke. Such dir drei Aufgaben aus deinem Alltag, die du der KI regelmäßig stellst – zum Beispiel einen langen Text zusammenfassen, eine schwierige Mail formulieren und ein Thema recherchieren, bei dem du Fehler sofort bemerkst. Schreib sie wortwörtlich auf, stell sie deiner KI heute einmal und heb die Antworten auf. Kommt eine neue Version, fährst du deine Runde: drei Aufgaben, zehn Minuten. Danach weißt du mehr als nach zwanzig Testberichten.
🔑 Die Frage, die alles trägt: „Was kann ich damit, was ich gestern nicht konnte?“ Stell sie bei jeder neuen Version und bei jeder Schlagzeile. Lautet die Antwort „nichts“, war es eine Meldung für jemand anderen. Und du darfst weiterscrollen.
🧭 Die drei Regeln:
Teststrecke: drei eigene Aufgaben, immer dieselben. Neue Version, zehn Minuten, fertig.
Quartalsblick: viermal im Jahr hinschauen statt jede Woche – Januar, April, Juli, Oktober.
Gepäck sichern: deine besten Prompts und deine Vorgaben zu Ton und Stil außerhalb der App aufbewahren. Ändert sich der Ton, stellst du ihn wieder ein.
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Die Sicherheitslücke vom 21. September – und der strukturelle Lerneffekt, der unabhängig von ihr gilt
Der ungeklärte Fall um die eingelesene Nachrichten-Datenbank, mit Metas Gegendarstellung und Atens Erwiderung
Warum Amazon dem Agenten das Einkaufen untersagt hat – und was das für alle Agenten bedeutet
Das Bild, das alles erklärt: Du bekommst keinen Mitarbeiter. Du bekommst einen Praktikanten mit Vollmacht.
Die drei Hebel – Rechte einzeln, eigenes Konto, und die entscheidende Frage
Was mich beim Selbstversuch wirklich überrascht hat (es war nicht die Zeitersparnis)
💡 Schiebs Aha: Drei Sätze zum Mitnehmen. Erstens: Der Unterschied zwischen Chatbot und Agent ist nicht Intelligenz, sondern Hände. Zweitens: Ein Agent entscheidet über Schritte, nie über Befugnisse – wenn er etwas tut, was du nicht wolltest, war die Tür offen. Und drittens, der wichtigste: Frag ihn, was er tun kann, ohne dich zu fragen.
📝 Deine Homework: Zieh eine Aufgabe von deiner eigenen Liste – eine, die lästig ist, aber nicht heikel. Ein Vergleich, eine Recherche, eine Zusammenstellung. Nichts mit Kontodaten, nichts mit fremden Namen. Und dann gib sie einmal komplett ab, statt sie selbst zu machen: Ziel nennen, Weg nicht vorgeben, laufen lassen. Schau danach nicht nur aufs Ergebnis, sondern auf dich: Wie hat es sich angefühlt, die Aufgabe nicht angefasst zu haben? Das ist die halbe Lektion.
🔑 Die Frage, die alles trägt: „Was kannst du tun, ohne mich zu fragen?" Nicht „was kannst du alles?" – das ist die Marketingfrage. Wo die Freigabe sitzt, ist die praktische. Und wenn ein Dienst darauf keine klare Antwort gibt, ist das die Antwort.
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Bleib neugierig, führ deinen Praktikanten gut — und entfessle deine Superkraft.
Bis nächste Woche, Jörg
Der Punkt, den fast alle übersehen: Wenn du über andere Menschen sprichst, entscheidest du über deren Daten mit
💡 Schiebs Aha: Drei Sätze zum Mitnehmen. Erstens: Nicht das Modell erinnert sich, sondern das Protokoll. Zweitens: Training ist überall voreingestellt – du musst es selbst abschalten. Und drittens, der wichtigste: Die Postkartenregel schlägt jede Einstellung.
📝 Deine Homework: Öffne deinen Chatverlauf und scroll ganz nach unten zu deinen allerersten Gesprächen. Lies zwei, drei davon – und frag dich ehrlich, wie viel davon auf eine Postkarte gehört hätte. Dann leg die drei Schalter um: Training aus (ChatGPT: Einstellungen → Datenkontrolle; Gemini: Google-Konto → Aktivitätseinstellungen), temporäre Chats für Einmaliges, und ab sofort die Postkartenregel im Kopf. Zusammen: zwei Minuten.
📮 Die Postkartenregel: Erzähl einer KI nichts, was du nicht auch auf eine Postkarte schreiben würdest. Konkret: keine vollständigen Namen anderer Menschen, keine Kontodaten, keine Ausweisnummern, keine Arztbriefe, keine Verträge mit Klarnamen. Und im Job die einfachste Regel von allen: Was du nicht an einen fremden Dienstleister mailen würdest, tippst du auch nicht in ein Chatfenster.
🔎 Belege & zum Nachlesen:
OpenAI zur Datenforderung der New York Times: 👉 https://openai.com/index/response-to-nyt-data-demands/
Engadget: Gericht hebt die umfassende Aufbewahrungspflicht weitgehend auf (Oktober 2025): 👉 https://www.engadget.com/ai/openai-no-longer-has-to-preserve-all-of-its-chatgpt-data-with-some-exceptions-192422093.html
🚀 Tiefer einsteigen — passend zu dieser Folge:
KI auf dem eigenen Rechner – dein lokaler Chatbot in 10 Minuten — 100 % lokal, 100 % privat. Für alles, was den Rechner nicht verlassen soll: 👉 https://ki.schieb.de/lokal/?utm_campaign=podcast
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Nächste Folge: Vier neue KI-Modelle in drei Tagen – musst du da wirklich mithalten? Abonnieren nicht vergessen.
Bleib neugierig, bleib bei der Postkarte – und entfessle deine Superkraft. Bis nächste Woche, Jörg
Hinweis: Ich bin KI-Experte, kein Anwalt. Diese Folge ersetzt keine Rechtsberatung.
• Mythos der Woche: „Wenn es Superintelligenz heißt, dann ist es auch eine"
• Drei Dinge, die du daraus mitnimmst – und warum Sprache in Regierungsdokumenten nicht folgenlos bleibt
💡 Schiebs Aha: KI ist ein starkes Werkzeug – aber eine Rechenmaschine. Kein Orakel. Und schon gar keine Superintelligenz. Wenn wir einen neuen Begriff bräuchten, dann einen ehrlicheren, nicht einen noch größeren. Denken müssen wir weiterhin selbst.
📝 Deine Homework: Frag deine KI direkt: „Bist du eine Superintelligenz?" Und dann hinterher: „Was genau kannst du nicht?" Achte darauf, wie sie antwortet – die guten Systeme sind an dieser Stelle erstaunlich ehrlich über ihre Grenzen. Du merkst sofort, wie weit die Wirklichkeit vom Etikett entfernt ist. Schreib mir gern, was deine KI geantwortet hat.
📖 Die Begriffe dieser Folge – kurz erklärt:
• Künstliche Intelligenz (KI/AI): Sammelbegriff für Verfahren, die Muster in großen Datenmengen erkennen und daraus das Wahrscheinliche schätzen. Sie denkt nicht, sie rechnet.
• AGI (Artificial General Intelligence): Allgemeine künstliche Intelligenz – ein System auf menschlichem Niveau, das beliebige geistige Aufgaben lösen könnte. Gibt es nicht.
• Superintelligenz: Ein System, das den Menschen in praktisch allen Bereichen weit übertrifft. Geprägt durch Nick Bostroms Buch von 2014. Gibt es erst recht nicht.
• ELIZA-Effekt: Die menschliche Neigung, einer Maschine Verständnis, Gefühle und Absichten zuzuschreiben, nur weil sie sprachlich passend antwortet. Benannt nach Joseph Weizenbaums Programm ELIZA (1966).
• Dartmouth-Konferenz (1956): Die Sommerkonferenz, auf der John McCarthy dem Forschungsfeld den Namen „Artificial Intelligence" gab.
✍️ Du bestimmst mit: Welches KI-Thema sollen wir uns vornehmen? Schick deinen Vorschlag an fragen@schieb.de.
Nächste Folge: Vier neue KI-Modelle in drei Tagen – musst du da wirklich mithalten? Abonnieren nicht vergessen.
Bleib neugierig, bleib genau bei den Worten – und entfessle deine Superkraft.
Bis nächste Woche, Jörg
💡 Schiebs Aha:
📝 Deine Homework: Nimm die nächste dramatische KI-Schlagzeile, die dir begegnet, und such die ursprüngliche Quelle – den Forschungsbericht, die Firmenmitteilung, das Original-Interview. Nicht den dritten Artikel, der über den zweiten berichtet. Dann vergleich: Was steht wirklich drin, und was hat die Überschrift daraus gemacht? Dieses eine Mal genügt – danach durchschaust du das Muster für immer.
• Superkraft KI Fokus, Reihe „Aha!" — wie KI wirklich funktioniert, eine Folge am Morgen, rund 6 Minuten. Genau das Fundament, um solche Nachrichten souverän einzuordnen. Eine Folge gratis zum Reinhören: 👉 https://kurse.schieb.de/pages/fokus?utm_campaign=podcast
✍️ Du bestimmst mit: Welches KI-Thema sollen wir uns vornehmen? Schick deinen Vorschlag an fragen@schieb.de.
Nächste Folge: Vier neue KI-Modelle in drei Tagen – musst du da wirklich mithalten? Abonnieren nicht vergessen.
Bleib neugierig, bleib nüchtern – und entfessle deine Superkraft. Bis nächste Woche, Jörg
❤️ Wenn du gerade nicht weiterweißt – bitte hol dir echte Hilfe: Telefonseelsorge: 0 800 – 111 0 111 oder 0 800 – 111 0 222 – kostenlos, anonym, rund um die Uhr.
Für Kinder & Jugendliche – „Nummer gegen Kummer": 116 111 (kostenlos & anonym).
Im Notfall: 112. Ein echter Mensch hört dir zu. Das ist keine Schwäche, sondern das Klügste, was du tun kannst.
👪 Für Eltern: Sprich mit deinem Kind darüber, mit wem – oder was – es da chattet. Nicht kontrollierend, sondern interessiert. Nutze die Jugend-Schutzfunktionen der Anbieter. Und weißt du, was eine „Companion"-App ist? Nach dieser Folge schon.
📝 Deine Homework (sanft): Wenn du die KI in dieser Rolle testen willst, dann bewusst und mit Abstand – bitte sie, dir den Unterschied zwischen einem schlechten Tag und einer Depression zu erklären. Achte darauf, ob sie dich am Ende ermutigt, dir bei ernsten Dingen echte, menschliche Hilfe zu holen. Die guten Systeme tun das. Tut deine es nicht, weißt du, warum du ihr hier nicht allein vertrauen solltest.
🔎 Belege & zum Nachlesen:
• Brown University: 15 ethische Risiken von KI-Therapie-Chatbots (ScienceDaily): 👉 https://www.sciencedaily.com/releases/2026/03/260302030642.htm
• American Psychological Association: Warum KI kein Ersatz für Therapie ist (CNBC-Einordnung): 👉 https://www.cnbc.com/2026/03/07/when-you-shouldand-shouldntuse-chatgpt-as-a-therapist-from-experts.html
• OpenAI: Aktuelle Arbeit an Schutzfunktionen bei psychischer Belastung: 👉 https://openai.com/index/strengthening-chatgpt-responses-in-sensitive-conversations/
• Companion-Chatbots & Jugendliche: Klagen und Vergleiche (The Hill): 👉 https://thehill.com/policy/technology/5679012-google-chatbot-characterai-chatgpt-openai/
• OpenAI kündigt Elternkontrollen nach Klage um Tod eines Jugendlichen an (CBC): 👉 https://www.cbc.ca/lite/story/1.7637675
Superkraft KI Fokus — dein privater Audiokurs: eine Folge am Morgen, ~6 Minuten, 90 Tage. Die Reihe „Prompten" bringt dir genau bei, wie du der KI sagst, was du wirklich willst. Eine Folge gratis zum Reinhören: 👉 https://kurse.schieb.de/pages/fokus?utm_campaign=podcast
✍️ Du bestimmst mit: Welches KI-Thema sollen wir uns vornehmen? Schick deinen Vorschlag an fragen@schieb.de. Ich kann nicht jede Mail einzeln beantworten, aber ich lese alles — und die spannendsten Themen werden zur eigenen Folge.
Nächste Folge: Immer mehr Menschen reden mit der KI wie mit einem Therapeuten – klug oder brandgefährlich? Abonnieren nicht vergessen.
Bleib neugierig, bleib ehrlich zu dir selbst – und entfessle deine Superkraft. Bis nächste Woche, Jörg
📝 Deine Homework: Öffne die Einstellungen in deiner ChatGPT-App und such die Werbeeinstellungen. Schalte die Werbung ab (geht kostenlos, im Tausch gegen etwas weniger Nachrichten pro Tag) – oder schau dir zumindest an, welche Schalter es überhaupt gibt. Allein zu sehen, dass du die Wahl hast, verändert alles. Extra-Tipp: In temporären Chats gibt’s sowieso keine Werbung.
• Superkraft KI Fokus — dein privater Audiokurs: eine Folge am Morgen, rund 6 Minuten, 90 Tage – und du hast ein KI-Thema wirklich durch. Vier Reihen zur Wahl, eine ganze Folge gratis zum Reinhören: 👉 https://kurse.schieb.de/pages/fokus?utm_campaign=podcast
• Was passiert mit dem, was du eingibst? (Datenschutz-Folge) – die perfekte Ergänzung zum Daten-Thema
• Unlimited — mein komplettes KI-Training, alles in einem: 👉 https://kurse.schieb.de/pages/unlimited/?utm_campaign=podcast
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Hinweis: Ich bin kein Anwalt. Diese Folge ersetzt keine Rechtsberatung.
Mit
Durch
📝 Deine Homework: Lass dir von einer KI ein harmloses Bild erzeugen (eine Katze im Raumanzug). Lad es auf einer Prüfseite hoch – z. B. openai.com/verify oder contentcredentials.org – und schau, was erkannt wird. Dann mach einen Screenshot von genau diesem Bild und lad den hoch. Vergleich die beiden Ergebnisse. Du siehst live, wie das zerbrechliche Etikett verschwindet – und ob das eingewebte Wasserzeichen den Screenshot übersteht.
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Bleib neugierig, bleib genau – und entfessle deine Superkraft. Bis nächste Woche, Jörg
Hinweis: Ich bin Journalist, kein Anwalt. Diese Folge ersetzt keine Rechtsberatung.
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