Was, wenn du ganz viel verlierst und erst dann anfängst, du selbst zu sein?
In der fünften Folge von „(K)ein Spaziergang mit …“ gehen Kamal und Robert Koch aka Robot Koch durch den Berliner Wald (Erpetal). Robert ist Composer, Soundartist und Produzent und einer der wenigen Menschen, die im Taxi als Erstes die Musik ausmachen lassen. Zu viel Sound ist ihm zu viel.
Robot Koch hat für Filme komponiert, für Künstler:innen produziert und sein eigenes Projekt zu einer der auffälligsten Stimmen im zeitgenössischen Ambient aufgebaut. 2013 brach in einem Moment alles weg: Beziehung, Management, Label-Deal. Das Leben zog den Stöpsel. Was folgte, war kein Plan, sondern ein Auswandern nach Los Angeles.
Was als Gespräch über Klang und Kindheit beginnt, wird zu einem ehrlichen Gespräch über (Un-)Abhängigkeit von Anerkennung, die Frage, was Ambition von Aspiration unterscheidet, und einer Idee aus dem Sufismus: Intention ist eine Schwingung, die wirkt, ob man Feedback bekommt oder nicht.
Robert teilt ungeschönt, wie er jahrelang für Labels, Reviews und Verkaufszahlen gemacht hat, was er gemacht hat und was passierte, als alles auf einmal wegfiel. Und er gibt zu: Je leiser er wird, desto ruhiger wird auch das, was er macht.
Drei Jahre alt + ein Sustain-Pedal: Wie ein Kindheitsmoment am Klavier der Mutter zur lebenslangen Ressource wird.
Ambition vs. Aspiration: Warum das eine aus Angst entsteht und das andere einem höheren Ziel dient.
Das Leben zieht den Stöpsel: Wie der Zusammenbruch 2013 der eigentliche Aufbruch war.
Unsicherheit als Handlungsraum: Aufhören, Unsicherheit zu bekämpfen, und anfangen, sie zu bewohnen.
Intention ist eine Schwingung: Was der Sufismus über Musik, Haltung und stille Wirkung lehrt.
Ein Gespräch über Reduktion, innere Arbeit und die Frage, wofür man macht, was man macht.
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Und nicht vergessen: Immer schön in Bewegung bleiben!