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Explorez tous les épisodes du podcast Jagdwissen to go
Plongez dans la liste complète des épisodes de Jagdwissen to go. Chaque épisode est catalogué accompagné de descriptions détaillées, ce qui facilite la recherche et l'exploration de sujets spécifiques. Suivez tous les épisodes de votre podcast préféré et ne manquez aucun contenu pertinent.
| Titre | Date | Durée | |
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| Das Rehwild | 11 May 2026 | 00:23:59 | |
Capreolus capreolus — klein, anpassungsfähig und biologisch faszinierender als sein Ruf. In dieser Folge nehmen wir Deutschlands häufigstes Schalenwild gründlich unter die Lupe. Wir sprechen über Systematik und Körperbau, klären die Frage Geweih oder Gehörn, und gehen den Geweihzyklus von Abwurf über Bastwachstum bis zum Fegen durch. Dazu: Brunftverhalten, Territorialmarkierung, das Schmälen der Ricke und der richtige Einsatz des Rehblatts. Ein eigenes Kapitel widmen wir der embryonalen Diapause — dem biologischen Kunststück des Rehwilds. Außerdem: Ernährung, Verbiss, Sinne, natürliche Feinde und ein paar Worte zur Wildbrethygiene. Für alle, die das Reh täglich im Revier haben — und es vielleicht noch nicht ganz so gut kannten wie gedacht. | |||
| Kitzrettung zur Mahd-Saison | 27 Apr 2026 | 00:21:42 | |
Jeden Mai sterben in Deutschland mehr als 100.000 Rehkitze durch landwirtschaftliche Mähmaschinen – obwohl es längst wirksame Methoden gibt, das zu verhindern. In dieser Folge erklärt ein Jäger, warum das Drückverhalten der Kitze, das sie vor Fressfeinden schützt, ihnen gegenüber Mähwerken zum Verhängnis wird – und wer dafür rechtlich in der Verantwortung steht. Ein Schwerpunkt liegt auf zwei weit verbreiteten Methoden, die einer ehrlichen Überprüfung standhalten müssen: Vergrämung durch Scheuchen und Geräusche funktioniert als ergänzende Maßnahme, ersetzt die aktive Suche aber nicht – mehr als ein Drittel der Kitze überlebt sie nicht. Der Hundeeinsatz zur Kitzsuche ist traditionell verankert, bei jungen Kitzen wegen deren fehlenden Eigengeruchs aber kaum wirksam und birgt eigene Risiken für die Tiere. Die Wärmebilddrohne ist heute das zuverlässigste Werkzeug: schneller, treffsicherer und inzwischen auch für kleinere Reviere durch Bundesförderung erschwinglich. Außerdem geht die Folge auf ein zunehmendes Phänomen ein: private Helfer, die ohne Absprache mit Landwirt oder Jäger handeln. Gut gemeint – aber biologisch riskant, wenn das Kitz an den falschen Ort verbracht wird, und rechtlich nicht ganz unkompliziert. Die Folge erklärt, wo die Grenze zur Jagdwilderei verläuft und wie engagierte Menschen ihre Hilfe sinnvoll und koordiniert einbringen können. Wer helfen möchte, braucht keinen Jagdschein – sondern einen Ansprechpartner vor Ort. Lokale Kitzrettungsteams und das Netzwerk Kitzrettung-Hilfe vermitteln Einsätze in der ganzen Saison. Disclaimer In dieser Folge geht es auch um rechtliche Fragestellungen. Wir haben Euch alle Informationen nach bestem Wissen zusammengestellt und interpretiert. Gleichwohl sind wir keine Anwälte und können – und dürfen – keine Rechtsberatung durchführen. Diese Episode soll dazu dienen, Euch einen Überblick und Einstieg zu vermitteln, wir übernehmen aber ausdrücklich keine Haftung für die Richtigkeit der dargestellten rechtlichen Aspekte in dieser Episode. Quellen Wissenschaftliche Studien & Forschungsprojekte
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) – Förderung Wärmebilddrohnen Aufstockung des Förderprogramms von 1,5 auf 2,5 Mio. Euro (Stand 2025); über 350 Förderanträge bis Mai 2025. Aufbereitet unter: Rehkitzrettung im Grünland: Was ist zu tun? (Update Februar 2026) (Direktlink BLE-Förderprogramm:) Startseite Hinweis zur Quellenqualität Alle Gesetzestexte sind über gesetze-im-internet.de (Bundesministerium der Justiz) verifiziert – das ist die maßgebliche amtliche Quelle. Die wissenschaftlichen Studien wurden über Waldwissen.net – Informationen für die Forstpraxis (LWF Bayern) und Jagd-News und Wissen für Jäger | PIRSCH zugänglich gemacht; die Originalpublikation von Baur et al. (2024) erschien im Fachjournal LWF aktuell. Das Urteil des AG Weilheim sowie die zivilrechtlichen Urteile aus Trier und Bitburg sind über thermaldrones.de dokumentiert, aber nicht als Primärquellen frei verfügbar – wer sie für formelle Zwecke benötigt, sollte die Aktenzeichen direkt bei den Gerichten anfragen. | |||
| Wie Wildtiere riechen | 13 Apr 2026 | 00:15:10 | |
Warum wittert uns das Wild, bevor wir es sehen? In dieser Folge tauchen wir ein in die Geruchswelt des einheimischen jagdbaren Wildes — von der Nase des Rothirsches bis zur legendären Spürnase des Wildschweins — und ziehen praktische Konsequenzen für den Alltag im Revier. Wir schauen uns an, wie Rotwild, Rehwild und Schwarzwild ihren Geruchssinn zur Feindwahrnehmung, Revierkommunikation und in der Brunft einsetzen, warum Fuchs und Dachs den Geruch als soziale Sprache nutzen, und was beim Federwild wirklich stimmt — und was nicht. Den Abschluss bildet die Jagdpraxis: Wind, Geruchsminimierung, Duftmarken lesen, Kirrung und Lockstoffe. | |||
| Jagdwissen to go – Folge 0 | 28 Mar 2026 | 00:04:52 | |
In dieser Nullfolge stellt sich Euer Gastgeber vor: Ich bin aktiver Jäger aus Hamburg mit einem Revier in Niedersachsen und ausgebildeter Falkner aus Leidenschaft für Greifvögel. „Jagdwissen to go" ist kein Debattenformat – sondern ein Podcast über die faszinierenden, überraschenden und manchmal unbekannten Seiten von Natur und Jagd. Kurz, klar und auf den Punkt: eine Folge für unterwegs. In Folge 1 geht es ums Riechen – und darum, wie radikal anders Wildtiere ihre Umwelt wahrnehmen.
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| Wie Raben denken | 08 Jun 2026 | 00:18:52 | |
Vier Arten, ein Thema: Kolkrabe, Rabenkrähe, Nebelkrähe und Elster — jagdrechtlich relevant nach § 2 BJagdG, ökologisch bedeutsam, kognitiv außergewöhnlich. Die Folge verbindet Biologie und Jagdpraxis mit Kognitionsforschung und der jahrtausendealten Erfahrung der Falknerei. Alle Rabenvögel sind Singvögel (Passeriformes) — der Kolkrabe ist der größte Singvogel der Welt. Bestand in Deutschland: 20.000–28.000 Brutpaare, ganzjährig geschont. Intelligenz: Episodisches Gedächtnis, Perspektivübernahme, Werkzeuggebrauch, individuelle Gesichtserkennung über Jahre, soziale Weitergabe von Erfahrungswissen — alles belegt. Falknerei: Friedrich II. (De arte venandi cum avibus, ca. 1240) nutzte Corvidenverhalten systematisch zur Geländebeurteilung. Falkner lasen Mobbingverhalten als Anzeigedienst, nutzten Krähen als Konditionsindikator und Trainingspartner. Quellen Nieder et al. (2020), Krähen-Bewusstsein — doi:10.1126/science.abb1447Clayton & Dickinson (1998), episodisches Gedächtnis — doi:10.1038/26216Weir, Chappell & Kacelnik (2002), Haken-Biegen („Betty") — doi:10.1126/science.1073433Moll & Nieder (2025), Werkzeuggebrauch Rabenkrähe — doi:10.1016/j.cub.2025.07.020Marzluff et al. (2010), Gesichtserkennung — doi:10.1016/j.anbehav.2009.12.022Cornell, Marzluff & Pecoraro (2012), soziales Lernen — doi:10.1098/rspb.2011.0957Prior, Schwarz & Güntürkün (2008), Elster Spiegeltest — doi:10.1371/journal.pbio.0060202Friedrich II., De arte venandi cum avibus — Vatikanisches Digitalisat | |||
| Jägersprache (Teil 1) | 25 May 2026 | 00:10:15 | |
Ansprechen, Schweiß, Gebräch, verludern — wir benutzen diese Wörter täglich im Revier. Aber was steckt wirklich dahinter? In dieser Folge gehen wir 16 Fachbegriffe durch, schauen genau hin, wo die Jägersprache präziser ist als jede Umschreibung — und wo sie von der Alltagssprache gründlich missverstanden wird. Themen dieser Folge:
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| Wildbrethygiene und -vermarktung | 22 Jun 2026 | 00:25:23 | |
Wildbrethygiene beginnt vor dem Schuss und endet auf dem Teller. Diese Episode erklärt, was Jäger wissen müssen, wenn sie Wild abgeben oder selbst verzehren wollen. Themen sind die Lebendbeschau als erster hygienischer Schritt, Schussdisziplin, Aufbrechen und Kühlung, die verschiedenen Vermarktungswege mit ihren jeweiligen Pflichten sowie die Trichinenuntersuchung – inklusive einer wichtigen Änderung: Die Nutria ist seit Juni 2020 nicht mehr untersuchungspflichtig, ältere Gesetzestexte im Netz sind insoweit überholt. Ein Schwerpunkt liegt auf häufigen Fehlern in der Praxis: die Verwechslung der Stichtage für „kundige Person" und „ausreichend geschulte Person", die 100-km-Grenze bei der Abgabe an den lokalen Einzelhandel, die Registrierungspflicht als Lebensmittelunternehmer und die Tatsache, dass Schulung allein zur Trichinenprobenahme nicht berechtigt – es braucht zusätzlich die explizite Beauftragung durch das Veterinäramt.Wer gegen die Trichinenuntersuchungspflicht verstößt, begeht eine Straftat mit gesetzlicher Mindeststrafe von sechs Monaten Freiheitsstrafe in schweren Fällen. Rechtsgrundlagen: VO (EG) 852/2004, VO (EG) 853/2004, Tier-LMHV, VO (EU) 2015/1375, BGBl. I Nr. 30 vom 29.06.2020. Hinweis: In einer früheren Version gab es einen Misch-Fehler. Ich habe die Audio-Datei ausgetauscht.Vielen Dank für Eure Hinweise! | |||
| SPECIAL - Gänsegeier in Norddeutschland | 22 Jun 2026 | 00:13:33 | |
In diesem Special geht es um den außergewöhnlichen Vorfall vom Juni 2026, bei dem ein Gänsegeier in Niedersachsen (Klein Lobke/Sehnde und Algermissen) zweimal hintereinander Storchennester ausräumte. Wir ordnen das biologisch ein: Warum Gänsegeier eigentlich keine lebende Beute jagen können, wie der Wiederansiedlungserfolg in Spanien und Frankreich aussieht, warum gerade Junggeier auf weite Erkundungsflüge bis nach Norddeutschland gehen – und warum das Verhalten zwar außergewöhnlich, aber biologisch erklärbar war. | |||
| Neozoen und invasive Arten | 10 Aug 2026 | 00:26:49 | |
In dieser Folge sprechen wir über jagdrelevante Neozoen und invasive gebietsfremde Tierarten in Deutschland und Europa: Biologie, Ökologie, rechtliche Pflichten und praktische Maßnahmen für den Jäger. Besprochene Arten: Marderhund, Waschbär, Nutria, Amerikanischer Nerz (Mink), Sikawild und Nilgans; kurz erwähnt: Damhirsch, Muffelwild, Fasan HInweis: In einer früheren Version des Audio-Tracks gab es einen Schnittfehler. Ich habe den Track aktualisiert. (22.8.2026) Relevante Quellen & Links:
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| Der Mäusebussard | 27 Jul 2026 | 00:26:35 | |
Der Mäusebussard ist der häufigste Greifvogel Mitteleuropas — und trotzdem einer der missverstandensten. Diese Folge ist ein vollständiges Porträt: Biologie, Verhalten, Gefieder, Bestand und jagdrechtliche Einordnung.
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| Gesellschaftsjagden | 14 Jul 2026 | 00:20:40 | |
Gesellschaftsjagden sind mehr als viele Jäger auf einer Fläche. Hinter Drückjagd und Treibjagd steckt ein präzises System aus Wildbiologie, Wildmanagement, Recht und waidmännischer Kultur. In dieser Folge erklären wir, wie beide Jagdformen funktionieren, warum der Herbst kein Zufall ist — und was das Streckelegen mit Respekt zu tun hat. Auch für alle, die nicht jagen. Rechtsquellen
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