Weidmanns Heil! Hier gehts um alle Themen rund um die Jagd. Von der Ausbildung als JĂ€gerIn, ĂŒber die Arbeit mit Jagdhunden, modernes Brauchtum, leckere Rezepte, Respekt gegenĂŒber der Natur und ganz viel mehr. Hier kommen die âalten Hasenâ ebenso zu Wort wie die JungjĂ€ger.
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Zwei Tage, vier Tage, eine Woche? Fragt man fĂŒnf JĂ€ger, wie lange Wild abhĂ€ngen sollte, bekommt man wahrscheinlich mindestens sechs Antworten.
In dieser Folge von âVom Schuss bis zum Tellerâ spreche ich mit JĂ€ger und Wildsommelier Markus Hoffmann von Rehzept darĂŒber, was beim Reifen unseres Wildbrets eigentlich passiert und warum es sinnvoller ist, die ZusammenhĂ€nge zu verstehen, als sich einfach eine bestimmte Anzahl von Tagen zu merken.
Wir sprechen ĂŒber Totenstarre, pH-Wert und Fleischreifung, darĂŒber, welchen Einfluss Temperatur, GröĂe und Alter des StĂŒckes haben und warum ein Reh eben andere Voraussetzungen mitbringt als ein starkes StĂŒck Schwarz- oder Rotwild.
Markus erklĂ€rt auĂerdem, wie er Wild selbst reifen lĂ€sst, warum er gerne mit Wet Aging im Vakuumbeutel experimentiert und wie sich lĂ€ngere Reifung auf Geschmack und Zartheit auswirken kann.
NatĂŒrlich geht es auch ganz praktisch um die Wildkammer: Reifen in der Decke oder Schwarte oder besser ohne? Was ist bei einem nicht optimal getroffenen StĂŒck zu beachten? Und wie gehen wir mit groĂen Wildkörpern um, wenn KĂŒhlraum oder Transportmöglichkeiten irgendwann an ihre Grenzen kommen?
Dabei zeigt sich einmal mehr: Es gibt nicht die eine Regel, die auf jedes StĂŒck passt. Entscheidend ist, zu verstehen, was mit unserem Wildbret vom Erlegen bis zur Verarbeitung passiert.
đ Gewinnspiel: Gemeinsam mit dem Jagdblatt verlosen wir drei Jahresabonnements. Mitmachen könnt ihr bis zum 31.10.2026. Wie es funktioniert, erfahrt ihr in der Folge.
âĄïž In der nĂ€chsten Folge: Jetzt geht es ans Messer. Wir zeigen euch, wie aus dem ganzen StĂŒck kĂŒchenfertige TeilstĂŒcke werden: Zerwirken leicht gemacht.
đŠ Vom Schuss bis zum Teller #3: Die gröĂten Fehler bei der Wildbrethygiene
Das StĂŒck ist erlegt, aufgebrochen und sauber versorgt â damit ist das Gröbste geschafft. Oder?
Gerade auf dem Weg vom Revier in die Wildkammer und bei der anschlieĂenden KĂŒhlung können Fehler passieren, die die QualitĂ€t unseres Wildbrets beeintrĂ€chtigen.
In dieser Folge von âVom Schuss bis zum Tellerâ spreche ich wieder mit JĂ€ger und Wildsommelier Markus Hoffmann von Rehzept. Diesmal drehen wir den SpieĂ um: Statt zu erklĂ€ren, wie alles im Idealfall lĂ€uft, schauen wir uns an, was in der Praxis gerne einmal schiefgeht.
Warum gehört aufgebrochenes Wild nicht einfach irgendwo zwischen Gummistiefel, Bergezeug und Hund in den Kofferraum? Was passiert, wenn mehrere noch warme StĂŒcke zu dicht liegen oder in einer bereits gut gefĂŒllten KĂŒhlung hĂ€ngen? Und warum ist ein kalter Herbst- oder Wintertag noch lange keine Garantie dafĂŒr, dass Wild nicht verhitzen kann?
Gerade mit Blick auf die kommende DrĂŒckjagdsaison wird es spannend: Körpermasse, Schwarte und Feist können die WĂ€rmeabgabe beeinflussen. Ein starkes StĂŒck Schwarzwild ist eben nicht automatisch durchgekĂŒhlt, nur weil drauĂen wenige Grad ĂŒber oder sogar unter null herrschen.
AuĂerdem sprechen wir ĂŒber Fliegen am Wild, den Kontakt mit Jagdhunden, saubere Wildwannen, Kreuzkontamination und Einweghandschuhe â denn auch ein Handschuh bleibt nur so lange sauber, bis wir mit ihm etwas Unsauberes anfassen.
Und dann wÀre da noch ein Hygienerisiko, das man nicht kaufen, waschen oder desinfizieren kann: Routine.
Denn âDas haben wir schon immer so gemachtâ bedeutet nicht automatisch, dass es nicht auch besser geht.
đ Gewinnspiel: Das Jagdblatt verlost gemeinsam mit uns drei Jahresabonnements. Mitmachen könnt ihr bis zum 31.10.2026. Wie ihr teilnehmen könnt, erfahrt ihr direkt in der Folge.
#80 đŠ Vom Schuss bis zum Teller: Wild richtig aufbrechen
Die JagdprĂŒfung ist bestanden. Theoretisch weiĂ man, wo welches Organ liegt und dann liegt plötzlich das erste eigene StĂŒck Rehwild vor einem. Messer in der Hand, Jagdfieber noch im Kopf. Und jetzt?
In Folge 2 unserer Reihe âVom Schuss bis zum Tellerâ wird es praktisch. Gemeinsam mit JĂ€ger und Wildsommelier Markus Hoffmann von Rehzept sprechen wir darĂŒber, wie Wild sauber und sicher aufgebrochen wird â und warum Ruhe dabei manchmal wichtiger ist als Geschwindigkeit.
đȘ Wild aufbrechen â aber wo?
Direkt am Anschuss? An einem geeigneteren Platz im Revier? Oder erst in der Wildkammer?
Markus erklĂ€rt, warum er selbst gern hĂ€ngend in der Wildkammer aufbricht und welche Vorteile er darin sieht. Wir sprechen aber auch darĂŒber, warum es nicht den einen Arbeitsablauf fĂŒr jeden JĂ€ger gibt und weshalb die Bedingungen im eigenen Revier entscheidend sind.
đ§ Das erfĂ€hrst du in dieser Folge:
Warum Wild nach dem Erlegen möglichst zĂŒgig versorgt werden sollte
Was du zum Aufbrechen im Revier wirklich dabeihaben solltest
Warum gutes Licht und ein scharfes Messer zur Sicherheit beitragen
Welche Vorteile das Aufbrechen im HĂ€ngen haben kann
Ringeln oder Schloss öffnen â welche Möglichkeiten gibt es?
Wie sich Verunreinigungen durch Magen- oder Darminhalt vermeiden lassen
Was du tun kannst, wenn beim Aufbrechen doch etwas schiefgeht
Warum Ruhe bewahren besser ist als hektisches Schneiden
Weshalb Herz, Lunge, Leber und der gesamte Wildkörper aufmerksam betrachtet werden sollten
Warum VerĂ€nderungen am Wild nicht einfach selbst âwegdiagnostiziertâ werden sollten
Welche Rolle sauberes Wasser, Handschuhe und Werkzeug spielen
Welche typischen Fehler Markus beim Aufbrechen immer wieder beobachtet
#79 đŠ Vom Schuss zum Teller: Wildbrethygiene richtig gemacht
Mit dem Schuss endet die Jagd nicht. Im Gegenteil: Jetzt beginnt ein Teil, ĂŒber den erstaunlich wenig gesprochen wird. Aus Wild wird Wildbret und damit ein Lebensmittel, fĂŒr dessen QualitĂ€t und hygienischen Umgang wir Verantwortung tragen.
Mit dieser Folge startet unsere neue Jagdfieber-Reihe âVom Schuss bis zum Tellerâ. Gemeinsam begleiten wir Wild vom erlegten StĂŒck ĂŒber Aufbrechen, Wildkammer und Zerwirken bis hin zur Verarbeitung und schlieĂlich auf den Teller.
Mit dabei ist Markus Hoffmann. Er ist JĂ€ger, Wildsommelier und beschĂ€ftigt sich intensiv mit Wildverarbeitung und moderner WildkĂŒche. Unter dem Namen âRehzeptâ gibt er unter anderem Wildwurstseminare und möchte zeigen, dass Wild weit mehr sein kann als der klassische Sonntagsbraten.
Doch bevor gekocht wird, fangen wir ganz am Anfang an: bei der Wildbrethygiene.
đ§ Darum geht es in dieser Folge:
Warum gute Wildbrethygiene bereits vor der Jagd beginnt
Was Messer, Wildwanne, Transport und KĂŒhlmöglichkeiten mit der spĂ€teren QualitĂ€t des Wildbrets zu tun haben
Welche hygienischen Risiken zwischen Schuss, Bergen und Wildkammer entstehen können
Warum auffÀlliges Verhalten und VerÀnderungen am erlegten Wild ernst genommen werden sollten
Welche Rolle die kundige Person bei der Beurteilung von Wild spielt
Warum die Trichinenuntersuchung bei Schwarzwild nicht einfach Formsache ist
Was bei Wildkammer, Reinigung und Desinfektion wichtig ist
Warum Einweghandschuhe allein noch keine Hygiene garantieren
Welche persönliche SchutzausrĂŒstung Markus bei der Wildverarbeitung empfiehlt
Warum ein scharfes Messer nicht nur besser arbeitet, sondern auch zur Arbeitssicherheit beitrÀgt
Was beim Bergen und Transport des erlegten Wildes bedacht werden sollte
Dabei wird schnell deutlich: FĂŒr gutes Wildbret braucht es nicht zwingend einen OP-Saal im Wald. Aber sauberes Arbeiten, geeignete AusrĂŒstung, eine funktionierende KĂŒhlmöglichkeit und ein bewusster Umgang mit dem Lebensmittel sollten bereits vor dem Ansitz mitgedacht werden.
#78 Weidmannsheil - heute mal auf die Ohren als Song
heute eine kurze VorankĂŒndigung fĂŒr die nĂ€chsten Folgen und was eigentlich als Intro gedacht war, wurde zum Song :-)
Ich freue mich auf Euer Feedback und ihr euch hoffentlich auf die nÀchsten Folgen zum Motto: "Vom Revier auf den Teller" mit Markus Hofmann von Rehzept
Bis bald - Eure Anja
#77 Wilde Tafel: Wenn Jagd verbindet und Verantwortung sichtbar wird
Stell dir vor: Ein festlich gedeckter Saal, JagdhornklĂ€nge und ein Drei-GĂ€nge-MenĂŒ aus Wild. Und die GĂ€ste? Menschen, die sich genau so einen Abend sonst nie leisten könnten.
Genau darĂŒber spreche ich in dieser Folge mit Benjamin Klose, dem GrĂŒnder der Aktion âWilde Tafelâ.
Was als Gedanke auf dem Hochsitz begonnen hat, ist heute eine Bewegung, die zeigt, was Jagd auch sein kann: Verantwortung ĂŒbernehmen, Menschen zusammenbringen und echte Begegnungen schaffen.
Wir sprechen darĂŒber:
wie aus einer Idee auf dem Ansitz ein wachsendes Projekt entstanden ist
warum die âWilde Tafelâ bewusst keine klassische Essensausgabe ist
welche Rolle Wildbret als hochwertiges Lebensmittel spielt
wie Begegnung auf Augenhöhe entsteht
warum Jagd mehr ist als das, was viele von auĂen sehen
und wie mit âWildwechselâ ein neues Format entstanden ist, das Jagd erlebbar macht
Ein Satz aus dem GesprÀch ist bei mir hÀngen geblieben:
âIch wurde seit langer Zeit mal wieder gesehen.â
Und genau das beschreibt, worum es hier geht. Nicht nur ums Essen. Sondern um WĂŒrde, Aufmerksamkeit und echte Verbindung.
Mit dem neuen Format âWildwechselâ geht die Initiative noch weiter:
raus aus dem Saal, rein in die Natur
Kutschfahrten durch das Tegernseer Tal
Jagd- und Heimatgeschichten
gemeinsames WildmenĂŒ
Greifvogelflugshow
Ein Erlebnis, das Jagd greifbar macht â auch fĂŒr Menschen ohne Bezug dazu.
Was in Bayern begonnen hat, entwickelt sich weiter:
erste Umsetzungen in Brandenburg und SĂŒdtirol
#76 Bockjagd und Schmalreh in Sachsen ab 16. April â Vorbereitung, Jagdzeiten, Ansprache & typische Fehler
Bockjagd und Schmalreh in Sachsen ab 16. April â Vorbereitung, Jagdzeiten, Ansprache & typische Fehler
Am 16. April beginnt in Sachsen nicht nur die Bockjagd. Ab diesem Datum sind auch Schmalrehe bejagbar. Genau hier passieren jedes Jahr die meisten Fehler.
In dieser Folge erfĂ€hrst du fachlich fundiert, wie du dich optimal auf den 16. April vorbereitest â mit korrekter Rechtslage fĂŒr Sachsen, Rehwildbiologie im FrĂŒhjahr, sicherer Ansprache von Bock und Schmalreh, Thermik im Wald und typischen JungjĂ€ger-Fehlern.
Diese Episode richtet sich besonders an JagdschĂŒler und JungjĂ€ger, die ihre erste oder zweite Bockjagd strukturiert und verantwortungsvoll angehen möchten.
Inhalte dieser Folge:
Jagdzeiten Rehwild in Sachsen Rechtliche Grundlage: SĂ€chsische Jagdzeitenverordnung Abschussplan nach § 21 Bundesjagdgesetz Rehwild-Biologie im April Territorialverhalten und Verfegen beim Rehbock Unterschied zwischen Bock, JĂ€hrlingsbock und Schmalreh Ansprache Schritt fĂŒr Schritt erklĂ€rt Typische Verwechslungsgefahr im FrĂŒhjahr Thermik im Wald im April Realistische SchieĂpraxis im Waldrevier Wann man bewusst nicht schieĂen sollte
Jagdzeiten Rehwild in Sachsen (bitte vor Jagdbeginn aktuelle Fassung prĂŒfen):
Böcke und Schmalrehe: 16. April bis 31. Januar Ricken und Kitze: 1. August bis 31. Januar
Perfekt â fĂŒr Spotify gelten ein paar klare Mechaniken: đ die ersten 2â3 Zeilen entscheiden ĂŒber Klickrate đ kurze AbsĂ€tze statt Textblöcke đ klare Keywords direkt am Anfang đ scannbar (Bulletpoints wirken besser)
Hier ist deine Spotify-optimierte, kopierfertige Version:
MĂ€rz im Revier: Vorbereitung statt Strecke | Jagdfieber Podcast
Der MĂ€rz ist die unterschĂ€tzteste Zeit im Jagdjahr. Keine groĂen Strecken â aber genau hier entsteht der Erfolg fĂŒr die kommende Saison.
In dieser Folge geht es um den Ăbergang zwischen zwei Jagdjahren: Beobachten, vorbereiten, sauber arbeiten.
Du erfĂ€hrst, wie du dein Revier jetzt strukturiert aufstellst, deine AusrĂŒstung prĂŒfst und mit klarem Kopf ins neue Jagdjahr startest.
Das erwartet dich in dieser Folge:
Was im MĂ€rz im Revier wirklich passiert
Verhalten von Rehwild und Schwarzwild im FrĂŒhjahr
Hochsitze prĂŒfen: Sicherheit nach DGUV
Revierarbeit: Kirrungen, Salzlecken, Wildkameras
Waffenpflege und rechtliche Grundlagen (§ 36 WaffG, AWaffV)
SchieĂstand im FrĂŒhjahr: ehrlich trainieren statt abhaken
Treffpunktlage kontrollieren â warum es Pflicht ist
Mentale Vorbereitung und Selbstreflexion
Jagdzeiten, Unterlagen und Vorbereitung aufs neue Jagdjahr
Wichtig: Am 31. MĂ€rz endet das Jagdjahr. In Sachsen beginnt die Bockjagd bereits am 16. April â deine Vorbereitung startet jetzt.
Fazit: Der MĂ€rz ist kein Monat fĂŒr Jagdgeschichten. Er ist der Monat fĂŒr Verantwortung, Struktur und saubere Entscheidungen.
Wenn du jetzt sauber arbeitest, wirst du spÀter sicherer jagen.
Jetzt reinhören und dein Jagdjahr bewusst vorbereiten.
#74 âPulverdampf & Teamgeist â DrĂŒckjagdsaison im Anmarsch
Die DrĂŒckjagdsaison steht vor der TĂŒr â und damit eine der spannendsten, aber auch verantwortungsvollsten Zeiten im Jagdjahr. In dieser Solo-Folge spreche ich ĂŒber alles, was du wissen solltest, bevor du raus ins Treiben gehst: Sicherheit, Vorbereitung, Hunde, AusrĂŒstung und den richtigen Teamgeist.
Ich erklĂ€re, was genau eine DrĂŒckjagd ist, warum âSicherheit vor Streckeâ oberstes Gebot ist und was es bedeutet, wenn ein Hund offiziell als âbrauchbarâ gilt. AuĂerdem gehtâs um PSA (Persönliche SchutzausrĂŒstung), Signalfarben fĂŒr Mensch und Hund, Erste Hilfe im Revier und die rechtlichen Grundlagen zu Waffen und Munition nach § 19 Bundesjagdgesetz.
Themen dieser Folge:
Was ist eine DrĂŒckjagd â und worauf kommt es an?
Brauchbare Jagdhunde: Definition, PrĂŒfungen und Verantwortung
Sicherheit: Briefing, Kugelfang, Standdisziplin
Signalfarben & AusrĂŒstung: Orange ist das neue GrĂŒn
Erste Hilfe im Revier â was wirklich in den Rucksack gehört
§ 19 BJagdG â Zulassung von Munition fĂŒr Schalenwild
Teamwork, Funkdisziplin & Kommunikation im Treiben
Nachsuche und Verantwortung â gelebter Tierschutz
DrĂŒckjagd als Brauchtum: Strecke, SchĂŒsseltreiben & Gemeinschaft
Fazit: DrĂŒckjagd bedeutet Teamarbeit, Respekt und Verantwortung. Wenn Sicherheit und Kommunikation stimmen, wirdâs ein starker Jagdtag â mit gesunden Hunden, sauberen SchĂŒssen und einer Strecke, auf die man stolz sein kann.
đ§ Jetzt reinhören und Wissen rund um die DrĂŒckjagd auffrischen!
Dort können wir super quatschen, Fragen klĂ€ren und hoffentlich jede Menge SpaĂ haben. Wenn euch der Podcast gefĂ€llt, dann abonniert ihn auf jeden Fall und ich wĂŒrde mich ĂŒber jede Bewertung, zum Beispiel bei Apple, freuen.
#73 Wennâs röhrt im Wald â Magie der Hirschbrunft
Der September ist die Zeit, in der der Wald bebt: Die Hirschbrunft beginnt. Ein Naturschauspiel voller Kraft, Spannung und Emotionen â und zugleich ein Höhepunkt fĂŒr JĂ€ger:innen und Naturfreunde.
In dieser Solo-Folge nehme ich dich mit in die Welt der Hirsche: von Biologie und Brunftverhalten ĂŒber Jagdpraxis bis hin zu Verantwortung und Naturschutz.
Darum gehtâs in dieser Folge:
Biologie der Hirschbrunft: Röhren, KÀmpfen, Rangordnung
Jagdpraxis: Ansitz, Pirsch und Lockjagd â Chancen und Risiken
Waidgerechtigkeit: Warum Ruhe, Geduld und korrektes Ansprechen oberste Pflicht sind
Faszination im Revier: Ein Erlebnis fĂŒr JĂ€ger:innen und Naturfreunde
Rotwild und Lebensraum: Balance zwischen Hege, Waldumbau und Naturschutz
Fazit: Die Hirschbrunft ist weit mehr als TrophĂ€enjagd â sie ist Wildnis pur, mitten in Deutschland.
đ§ Hör rein und erlebe mit mir die Magie, wennâs im Wald röhrt!
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In der nĂ€chsten Folge bleibt unser Wild in der KĂŒhlung und wir klĂ€ren, wie lange eigentlich. Dann geht es um Fleischreifung und das richtige AbhĂ€ngen von Reh-, Schwarz-, Rot- und Damwild.
Weidmannsheil und danke fĂŒrs Zuhören đ§ Eure Anja
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Ein besonderes Augenmerk legen wir auf einen Moment, den vermutlich viele JungjÀger kennen: Was mache ich, wenn ich beim Aufbrechen Magen, Darm oder Blase verletze?
Markus' Rat ist pragmatisch: nicht in Panik geraten, kontrolliert weiterarbeiten, Verunreinigungen beseitigen und betroffene Bereiche nicht einfach ignorieren.
Auch die Beurteilung des Wildes gehört fĂŒr uns zum Aufbrechen dazu. Denn nicht jede VerĂ€nderung sieht so aus wie auf der Lernkarte aus dem Jagdkurs. Genau deshalb sprechen wir darĂŒber, warum es wichtig ist, sich Wildkörper und Organe bewusst anzusehen â und bei AuffĂ€lligkeiten nicht einfach eine eigene ErklĂ€rung zu erfinden.
đŠ Und was braucht man wirklich?
Vom Gegrösemesser ĂŒber Handschuhe, Wasser und Stirnlampe bis zu Schere oder SĂ€ge: Markus erzĂ€hlt, was er selbst mit ins Revier nimmt.
Dabei gilt auch in Folge 2 wieder eine Regel, bei der wir uns ziemlich einig sind:
Ein scharfes Messer gehört zur Grundausstattung.
Denn wer mit einem stumpfen Messer arbeitet, benötigt mehr Kraft und macht sich die ohnehin ungewohnte Arbeit nicht leichter.
đ§ FĂŒr wen ist diese Folge interessant?
Vor allem fĂŒr JagdschĂŒler und JungjĂ€ger, die vor ihrem ersten selbststĂ€ndigen Aufbrechen stehen. Aber auch erfahrene JĂ€ger dĂŒrften sich bei der einen oder anderen Diskussion wiederfinden â denn ob im Liegen oder HĂ€ngen, Ringeln oder Schloss öffnen: Viele entwickeln mit der Zeit ihren eigenen Ablauf.
Entscheidend ist nicht, möglichst schnell fertig zu werden. Entscheidend ist, sauber, kontrolliert und verantwortungsvoll zu arbeiten.
In der nÀchsten Folge gehen wir den nÀchsten Schritt auf unserem Weg vom Schuss bis zum Teller: Unser Wild kommt in der Wildkammer an.
Weidmannsheil und Weidmannsdank fĂŒrs Zuhören Deine Anja
Abonniere den Podcast, verpasse keine Folge, lass âïž âïžâïžâïžâïž da und empfehle uns gerne weiter!
Besonders spannend fĂŒr JagdschĂŒler und JungjĂ€ger: Wir sprechen auch darĂŒber, was passiert, wenn beim Aufbrechen etwas auffĂ€llig aussieht, warum im Zweifel die zustĂ€ndige VeterinĂ€rbehörde der richtige Ansprechpartner ist und weshalb Erfahrung beim ersten Schwarzwild und bei der Trichinenprobenentnahme besonders wertvoll sein kann.
đȘ Und welches Werkzeug braucht man wirklich?
NatĂŒrlich kommen wir auch an einem Thema nicht vorbei, ĂŒber das JĂ€ger vermutlich Ă€hnlich leidenschaftlich diskutieren können wie ĂŒber Kaliber: Messer.
Markus erklĂ€rt, warum er im praktischen Einsatz auf robuste, gut zu reinigende Arbeitsmesser setzt, wie er seine Messer bei gröĂeren Jagden organisiert und warum fĂŒr ihn eine Regel ĂŒber allen anderen steht: Das Messer muss scharf sein.
đ§ Warum solltest du reinhören?
Weil hochwertiges Wildbret nicht erst in der KĂŒche entsteht. Vieles entscheidet sich bereits beim Erlegen, Bergen, Aufbrechen, Transportieren und KĂŒhlen.
Und das ist erst der Anfang.
In der nĂ€chsten Folge unserer Reihe âVom Schuss bis zum Tellerâ wird es praktisch: Dann widmen wir uns dem Aufbrechen.
Weidmannsheil und Weidmannsdank fĂŒrs Zuhören Deine Anja
(Ein Leitfaden zur Umsetzung kann bei ihm angefragt werden)
Wenn dich die Folge inspiriert hat:
đ Abonniere den Jagdfieber Podcast đ Teile die Folge mit jemandem, der Jagd einmal anders sehen sollte
Waidmannsheil đŠ
đŻ Darum gehtâs in dieser Folgeđż Was mich besonders beeindruckt hatđ Wildwechsel â der nĂ€chste Schrittđ Eine Idee, die wĂ€chstđŹ Mein Fazitđ Kontakt & Infosđïž Und jetzt bist du dran
Darf ich jedes weibliche StĂŒck ohne Gehörn im April schieĂen? Nein. Ricken sind erst ab 1. August bejagbar. Eine sichere Ansprache ist zwingend erforderlich.
Wann beginnt das Verfegen beim Rehbock? Meist ab Mitte April, abhÀngig von Witterung und individueller Entwicklung.
Warum ist die Ansprache im April besonders anspruchsvoll? Böcke tragen hÀufig noch Bast, LichtverhÀltnisse sind schwierig und die Unterscheidung zwischen JÀhrlingsbock und Schmalreh kann herausfordernd sein.
Wie bereite ich mich optimal auf die Bockjagd vor? Revier beobachten, EinstĂ€nde erkennen, Abschussplan prĂŒfen, Thermik verstehen, realitĂ€tsnah trainieren und bei Unsicherheit nicht schieĂen.
Schwerpunkt dieser Folge ist das Waldrevier mit kurzen Sichtfenstern, spitzen Schusswinkeln, beginnendem Laubaustrieb und wechselnder Thermik im FrĂŒhjahr.
Bitte prĂŒfe vor Jagdbeginn immer die aktuell gĂŒltige Fassung der Jagdzeitenverordnung deines Bundeslandes.
Wenn dir diese Folge hilft, speichere sie dir fĂŒr die Wochen vor dem 16. April und teile sie mit einem JagdschĂŒler, der seine erste Bockjagd vorbereitet.
Dort können wir super quatschen, Fragen klĂ€ren und hoffentlich jede Menge SpaĂ haben. Wenn euch der Podcast gefĂ€llt, dann abonniert ihn auf jeden Fall und ich wĂŒrde mich ĂŒber jede Bewertung, zum Beispiel bei Apple, freuen.
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