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Explorez tous les épisodes du podcast Ist das schön?!

Plongez dans la liste complète des épisodes de Ist das schön?!. Chaque épisode est catalogué accompagné de descriptions détaillées, ce qui facilite la recherche et l'exploration de sujets spécifiques. Suivez tous les épisodes de votre podcast préféré et ne manquez aucun contenu pertinent.

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TitreDateDurée
Ich fand sie nicht schön – bis ich es plötzlich tat19 Feb 202600:16:34

Alles begann mit einem graubraunen Umschlag und einer kleinen Tonfigur: der Venus von Willendorf. Jahrzehntelang fand ich sie nicht schön – bis ich in einem Erzählsalon plötzlich merkte, dass sich mein Blick auf sie komplett gedreht hatte. In dieser ersten Solo-Episode erzähle ich, wie mich diese Begegnung zur Pressesprecherin der Schönheit gemacht hat, was Schönheit mit Frieden zu tun hat und warum sie viel mehr ist als hübsch.

Themen in dieser Episode

  • Die Venus von Willendorf und was sie mit meiner Geschichte zu tun hat

  • Vom Schriftsetzer zur Kommunikationsdesignerin: Schönheit als Berufsgrundlage

  • Die Broken-Window-Theorie und warum Schönheit Wirkung hat

  • Warum ich Pressesprecherin bin – und keine Botschafterin

  • Schönheit ist Frieden. Schönheit ist ein Lebensmittel.

Links
Venus von Willendorf: https://de.wikipedia.org/wiki/VenusvonWillendorf
schreib mir: jana@thema-schoenheit.de

Nächste Woche:
Mein erstes Interview. Hör rein.

Trailer – Ist das schön?!19 Feb 202600:01:38

Wir müssen über Schönheit reden!

Nicht über Beauty. Auch nicht über Filter und Oberfläche. Sondern über die Kraft, die in der Schönheit liegt, die uns inspiriert, motiviert und in Frieden bringt.

Schönheit ist kein Luxus. Sie ist ein Lebensmittel und sie ist eine unterschätzte gesellschaftliche Kraft.

In diesem Podcast stelle ich immer wieder diese eine Frage: Was ist das Schöne in dem, was du tust?

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Ich freue mich über Austausch, deine Fragen oder Anregungen.

Schönheit ist keine, die mit Pauken und Trompeten durchs Dorf zieht27 Feb 202600:45:13

Über Schönheit als Bedürfnis, Resonanz und Sparringspartnerin

Vor drei Jahren sagte Anne Seubert, Schönheit sei ihre Komplizin. Jetzt, drei Jahre später, frage ich sie: Seid ihr euch treu geblieben? Die Antwort ist komplizierter geworden. Und schöner.

Anne ist Künstlerin, Lyrikerin und Wortschöpfende, war Poetin in Residenz und hat eine angenehme Portion Frechheit. Wir reden über Schönheit in ihrer ganzen Breite – und kommen dabei an Orten an, die ich nicht erwartet hatte.

Themen in dieser Episode

  • Kann man Schönheit kaufen – und wem gehört die Deutungshoheit?

  • Warum Hübschheit zweidimensional ist und Schönheit mindestens fünf Ebenen braucht

  • Schönheit als Resonanz: Was Hartmut Rosa damit zu tun hat und warum Gänsehaut kein Zufall ist

  • Zahlen, die ohne Aufgabe schön sind – Anne tritt dem einen oder anderen auf den Fuß

  • Stille und Fülle: Wann kippt das Schöne ins Zu-viel?

  • Schönheit konservieren: Warum Kunst ein Übersetzungsversuch ist – und zum Scheitern verurteilt

  • Das Quiz: Ist ein Druckfehler schön? Gibt es objektiv schöne Dinge?

Links 🔗 Anne Seubert: Website, “Die Zahl als stille Muse …”, auf LinkedIn und Instagram
🔗 Hartmut Rosa, Buch “Resonanz – eine Soziologie der Weltbeziehung”
📩 Schreib mir: jana@thema-schoenheit.de

Stille gibt es nicht. Und das ist schön.06 Mar 202600:10:46
Ein schöner Gedanke – Über die Frage, wie Schönheit eigentlich klingt.

In dieser Solo-Episode spreche ich über Stille als Illusion, Klang als Bad und Heimat als Herzschlag und warum die Antwort auf eine simple Frage viel tiefer führt als erwartet.

Themen in dieser Episode

  • Warum echte Stille eine Illusion ist und warum uns das befreien sollte

  • Stadtbaden, Waldbaden und das, was uns wirklich erholt

  • Wie der Jingle dieses Podcasts entstanden ist und was ein Herzschlag damit zu tun hat

  • Warum Spatzen und Kinder überall auf der Welt gleich klingen

  • Schönheit im Gewöhnlichsten, was es gibt

  • Einmal bewusst hinhören – und fragen: Ist das schön?

Links

📩 Schreib mir: jana@thema-schoenheit.de

Morgen. Aber nicht heute.13 Mar 202600:02:58
Von Anton bis Zylinder

Ein fremdes Kinderzimmer, ein Lexikon von A bis Z und eine Liebe, die riecht, die man anfassen kann und die im Hintergrund ganz schön Lärm macht.

Podcasthon ist die größte Podcast-Wohltätigkeitsinitiative, die Podcaster:innen auf der ganzen Welt zusammenbringt, um das Bewusstsein für gemeinnützige Zwecke zu stärken.  Eine Woche, in der Podcasts für charitative Organisationen und Vereine eintreten, die sie für wichtig halten. Und ich bin dabei.

Was ich für wichtig halte?
Sei neugierig!

👉 Mehr zum Podcasthon: https://podcasthon.org/de

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Heute. Für die Schwarze Kunst.14 Mar 202600:08:32

Diese Episode erscheint im Rahmen des Podcasthon 2026 — einer weltweiten Charity-Aktion, bei der Podcasts gemeinsam auf gemeinnützige Organisationen aufmerksam machen. Mein Beitrag gehört dem Verein für die Schwarze Kunst.

Warum? Weil die Schönheit des Handwerks es wert ist, gehört zu werden. Und weil mein eigener Weg — vom Kind, das in Lexika verschwand, zur Schriftsetzerin, zur Buchgestalterin — ohne die Schwarze Kunst nicht existieren würde.

Am 15. März ist Tag der Druckkunst. Museen und Werkstätten in Deutschland, Österreich und der Schweiz öffnen ihre Türen: Buchdruckereien, Bleisatzwerkstätten, Papiermühlen. Orte, an denen die Schwarze Kunst nicht hinter Glas steht — sondern läuft, riecht, klingt.

Fahr hin!

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Ich habe in der Episode die Arbeitsgeräusche einer Tiegeldruckpresse (Baujahr 1964) von Uwe Bald, Letterpress, aus Höxter, eingebaut. In seiner Druckerei gilt: #FühlDasHandwerk.

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Websites:

🔗 Verein für die Schwarze Kunst: verein-fuer-die-schwarze-kunst.de

🔗 Tag der Druckkunst (mit Karte aller Veranstaltungsorte): tag-der-druckkunst.de

🔗 Podcasthon 2026: podcasthon.org/de

Der Trick ist, keinen Trick zu haben16 Apr 202600:42:58

Elma Esrig über Präsenz als Lebenshaltung, Schönheit als das Hier und Jetzt und warum Casanova das alles ganz prima konnte.

Es gibt Menschen, die betreten einen Raum und alle merken es. Nicht weil sie laut sind. Sondern weil sie da sind.

Elma Esrig nennt das Präsenz und genau darüber spreche ich mit ihr. Sie kommt aus dem Theater, hat Philosophie studiert, ist als Kind durch zehn Schulen gezogen und steht heute vor Führungskräften, Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen, die plötzlich sichtbar sein müssen. Sie nennt das, was sie tut, Präsenztraining. Ich nenne es Schönheit.

Was besprachen wir:

  • Warum der Körper zum Verräter wird, sobald uns jemand zuschaut und wie man ihn zurückgewinnt

  • Was Körper, Sprache und Geist miteinander zu tun haben (Elmas Trinität der Präsenz)

  • Der Unterschied zwischen Wirkungswillen und echtem Dasein

  • Wie 10 verschiedene Schulen in einer Kindheit einen Menschen formen

  • Was Pferde ehrlicher machen als die meisten Menschen im Raum

  • Und warum Schönheit uns immer ins Jetzt holt und nie woanders hin

Über Elma Esrig

Elma Esrig arbeitete nach ihrem Studium der Philosophie und der Ausbildung zur Theaterregie als Schauspieldozentin, Präsenztrainerin für Schauspieler und ist heute Beraterin und Trainerin für Auftreten, Vortragen und Präsentieren bei „wissen macht wirkung“.

Ihr Ansatz ist die dreifache Präsenz (körperlich, geistig, sprachlich), die sie in ihren Trainings methodisch mit ihren Klienten umsetzt. Weil sie davon überzeugt ist: Wirkung ist kein Zufall. Präsenz ist kein Talent. Beides ist erlernbar.

Website: http://www.wissen-macht-wirkung.com

LinkedIn-Profil: https://www.linkedin.com/in/elma-esrig-training/

E-Mail: elma@wissen-macht-wirkung.com

Schönheit wartet. Man muss nur hingehen09 Apr 202600:09:12

Über das Momentum als Wert, Brahms auf Rügen und die Kunst, wirklich anzukommen

Schönheit ist da. Eigentlich immer. Aber wie oft bist du wirklich da?

Diese Episode entstand auf Rügen. Am Osterfeuer, im Buchenwald, in der Küche mit frischem Bärlauch. Und aus einer Frage, die ich mir nicht zum ersten Mal stelle: Was ist eigentlich der Wert der Schönheit? Und warum wartet sie?

Vielleicht, weil sie es kann. Brahms hat sie gehört. Caspar David Friedrich hat sie gesehen. Und beide mussten erst innehalten, bevor irgendetwas hängen blieb.

  • Warum Johannes Brahms auf Rügen eine Sinfonie verloren hat

  • Was Momentum mit Schönheit zu tun hat – und warum „einfach hingehen" nicht reicht

  • Über Momente, in denen Schönheit da war. Aber ich nicht.

  • Warum auch die Pressesprecherin der Schönheit jeden Tag neu üben muss

Schönheit wartet. Du musst nur ankommen.

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Wenn du einen schönen Gedanken mit mir teilen willst oder auch Schönes aus dieser Folge mitgenommen hast und mir davon erzählen möchtest, dann mach das gern: jana@thema-schoenheit.de

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Dir gefällt der Podcast? Dann lass mir gern Feedback oder/und eine Bewertung da. So können auch andere Menschen davon erfahren.

Und vernetz dich gerne mit mir:

Jana auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jana-schlosser-grafik/

Jana im Netz: https://janaschlosser.de/

Das Herz ist kein Organ mit fester Größe.02 Apr 202600:41:41

Eva Scheller über das offene Herz als Weltbeitrag, Stille als Fülle und die Frage, ob man auch einen Laster lieben kann.

Kann man sein Herz verwurzeln — tief genug, um es offenzuhalten? Eva Scheller glaubt nicht nur daran, sie übt es täglich. In dieser Episode sprechen wir über das, was Eva Herzwurzeln nennt: eine Verankerung in sich selbst, die stark genug ist, das Herz offenzuhalten. Auch für das, was uns Angst macht. Auch für Menschen, deren Haltungen wir ablehnen. Eine große Idee, die klein anfängt: mit dem Wunsch, sich selbst Gutes zu wollen.

Das besprechen wir

  • Warum innere Stimmen meist unbequem sind — und warum man ihnen trotzdem folgen sollte

  • Was Herzwurzeln sind und warum wir sie gerade jetzt brauchen

  • Die Metta-Meditation: Möge ich glücklich sein. Möge ich gesund sein. Möge ich in Frieden leben.

  • Warum Selbstfreundlichkeit kein Egoismus ist, sondern Voraussetzung

  • Schmerz anerkennen und Freude kultivieren — zwei Seiten einer Medaille

  • Was ein stinkender Laster im verschneiten Hamburg mit Schönheit zu tun hat

  • Stille als Fülle — und warum das kein Widerspruch ist

  • Evas 15-Tage-Programm „Herzwurzeln wachsen lassen"

Über Eva Scheller

Eva Scheller ist Gründerin der Inner Education Academy, Autorin, Freude- und Stilleaktivistin und sie unterstützt als Mentorin Frauen in Veränderungs- und Umbruchprozessen. Eva ist überzeugt davon, dass der Weg zur Veränderung zuerst nach Innen führt, denn ohne ein heiles Innen kann es kein heiles Außen geben. Wenn wir uns daran erinnern, was unser ganz eigener und besonderer Beitrag zum Leben in diesen Zeiten ist, sind wir alle Mosaiksteine der Veränderung.

Links

Akademie-Webseite: inner-education-academy.de

Webseite mit Texten und Bildern: eva-scheller.de

Herzwurzeln-Kurs: inner-education-academy.de/herzwurzeln/

LinkedIn: www.linkedin.com/in/dr-eva-scheller-b7867211b

Buch: “Spaziergang zum Hochzeitsbaum und 33 weitere Anstiftungen zur Freude” https://shop.tredition.com/search/RXZhIFNjaGVsbGVy

Schön ist unkaputtbar27 Mar 202600:09:35

Über ein Wort, das alles aushält, sich gegen sich selbst verwenden lässt und aufhört, ein Adjektiv zu sein.

„Schön" sei das meistmissbrauchte Wort der deutschen Sprache, behauptet die Schönheit. Ich widerspreche ihr und kontere: Schön ist unkaputtbar.

In dieser Episode verteidige ich dieses kleine Wort und stelle fest, dass es sich dabei kaum helfen lassen muss.

Themen in dieser Episode

  • Es beschreibt eine Melodie und einen Sonnenuntergang und eine gut gemachte Tabelle, alles gleichwertig und ohne sich zu widersprechen.

  • Es verpackt Bitterkeit, ohne eine Lüge aufzutischen.

  • Es lässt sich gegen sich selbst verwenden und überlebt das erstaunlich gut. Praktisch ohne Kratzer.

  • Es drückt eine Haltung aus, für die wir eigentlich viel mehr Worte bräuchten und trotzdem reicht dieses eine.

  • Und manchmal kommt es kurz und knapp und in ganz stiller Form daher: Schön. Ein Wort als ein ganzer Satz. Kein Adjektiv mehr. Eher ein Atemzug.

Achte heute mal drauf – und frag dich: Was ist wirklich gemeint?

Ist Englisch schöner als Deutsch?20 Mar 202600:38:05

„Ich habe eine englische Stimme." — Sania Jardine über Sprache als Liebesgeschichte, Fremdheit als Superpower und die Frage, was KI beim Sprachenlernen nicht kann.

Kann man sich in eine Sprache verlieben? Sania Jardine sagt: ja. Und sie meint das nicht als Metapher. Sania ist Englisch-Coach und arbeitet mit Menschen, die Englisch können, es aber nicht benutzen. In diesem Gespräch reden wir über Wörter, die man sich merkt wie Gesichter, über den Moment, wo eine Fremdsprache einem gehört und darüber, was eine KI dabei nicht ersetzen kann.

Themen in dieser Episode

  • Bumblebee, Serendipity, Abundance — warum man sich in Wörter verknallen kann

  • Sprache lernen als Beziehungsarbeit: Flirts, Krisen und die große Liebe

  • Wer bist du auf Englisch und bist du dieselbe Person wie auf Deutsch?

  • Was KI beim Sprachenlernen kann. Und was nicht.

  • Dialekt, Akzent, Nicht-Verstehen und warum akzentfrei gar nicht geht

  • Das Quiz: Ist Schweigen schöner als Reden? Sind Schweine schön?

Über Sania

Dr. Sania Jardine ist "The Language Pig". Mit ihrer Kombination aus Englisch-Expertise und Coaching hilft sie Menschen, ihr Fachwissen und ihre Persönlichkeit auf Englisch zu kommunizieren. Ihr Motto: "Mach das Beste aus deinem Englisch. Heute. Morgen. Und für immer."

Links

Dr. Sania Jardine: thelanguagepig.com
Sanias Podcasts: “How I met my English” und “Ready but Stuck: English on the go”
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sania-jardine/

Verändert sich der Blick oder verändert sich die Welt?23 Apr 2026

Über den alten Mann mit der Zahnlücke, Heisenbergs Erkenntnistheorie und die Frage, was Schönheit mit dem Beobachten zu tun hat.

Ein alter Mann in der Straßenbahn. Mantel zu groß, Haare ungepflegt, Plastiktüte zwischen den Füßen. Ich habe ihn in Sekundenschnelle eingeordnet und dann hat er mich angesehen. Zahnlücke, Lachfältchen, schiefes warmes Grinsen. Und plötzlich saß da jemand ganz anderes vor mir.

Was war passiert? Er hatte sich nicht verändert. Ich hatte anders geschaut.

Diese Episode dreht sich um eine Frage, die mich seitdem nicht loslässt: Liegt Schönheit in den Dingen oder entsteht sie erst im Moment, in dem wir hinschauen? Werner Heisenberg hat für die Quantenphysik entdeckt, dass Teilchen keinen eindeutigen Zustand zeigen, solange niemand misst. Erst die Beobachtung entscheidet, was da ist. Vielleicht gilt das auch für Schönheit. Vielleicht liegt sie nicht fertig in der Welt herum und wartet darauf, gefunden zu werden. Vielleicht wird sie durch uns erst sichtbar.

  • Warum ein lächelnder alter Mann mit Zahnlücke mein Bild von Schönheit durcheinandergebracht hat

  • Was Werner Heisenberg und die Quantenphysik mit dem Hinschauen zu tun haben

  • Über Elma Esrigs Satz vom „Mehr" und warum er mich noch Tage später beschäftigt [→ Episode 8]

  • Ob sich der Blick verändert. Oder die Welt. Oder beides.

Vielleicht lächelt ja jemand zurück.

Dreh deinen Blick auf die Ohren … #1207 May 202600:10:06

Über Zeitgeber, die uns nicht brauchen und uns trotzdem berühren.

Eine Nachtigall am Bahnhof in Schöneberg, Mauersegler, die in irrsinnigem Tempo durch Straßenschluchten schwirren, und eine ganz einfache Frage: Was passiert mit uns, wenn etwas Schönes uns nicht braucht und uns trotzdem berührt?

In dieser Solo-Episode geht es um Vögel als Zeitgeber, ums Innehalten und darum, warum Schönheit manchmal einfach über die Ohren zu uns kommt.

  • Warum Vögel meine persönlichen Zeitgeber sind – und nicht der Kalender

  • Was Birding mit uns macht – und warum Millionen Menschen gerade damit anfangen

  • Mauersegler auf dem Balkon: über einen Reset, den ich nicht bestellt habe

  • Warum Schönheit, die uns nicht braucht, uns am tiefsten berührt

 

Links

Wenn du schnell eine Vogelstimme identifizieren willst, dann hilft dir die Merlin Bird ID: merlin.allaboutbirds.org

Ist es schön, etwas nicht zu können? … #2116 Jul 202600:31:02

Über fremde Hände, ein Stück Holz und die Frage, warum das Nichtkönnen so frei macht.

Shownotes

Acht Menschen, die meisten einander fremd, stehen im Freien und klopfen auf Holz. Es pickert, es hämmert, ab und zu lacht jemand. Ich bin eine von ihnen. Zum ersten Mal in meinem Leben mit dem Werkzeug in der Hand, vor einem Stück Stamm, von dem ich noch nicht weiß, was es werden soll.

Diesmal erzähle ich nicht allein. Ich habe das Mikrofon herumgereicht und alle acht gefragt, warum sie hier ein Stück Holz bearbeiten. Eine Physiotherapeutin, ein Elektroingenieur, eine Zahntechnikerin, ein Wiederholungstäter aus Darmstadt. So verschieden sie sind, sie landen alle am selben Punkt. Es geht nie um das fertige Werk. Es geht um die Hände, um den Vorgang, um den runden Tisch am Abend. Und um die Frage, ob etwas gerade dann schön wird, wenn man es zum ersten Mal tut und noch gar nicht kann.

Was du mitnimmst:

  • Warum die Hände und der Vorgang am Ende mehr zählen als die fertige Figur

  • Warum ein Teilnehmer diese Woche »Kinderferienlager für Erwachsene« nennt

  • Wie aus Werkzeug, Spänen und gemeinsamem Kochen schnell Gemeinschaft wird.

  • Die Frage, was es mit einem macht, sich ohne Plan auf eine neue Arbeit und eine fremde Gruppe einzulassen

Wenn du wissen willst, warum ich überhaupt ohne Plan, ohne Skizze und ohne Ziel in diesen Workshop gefahren bin, hör in »Muss es schwer sein, um schön zu sein? … #20« rein. Dort nehme ich mir genau das vor, was hier passiert.

–> Muss es schwer sein, um schön zu sein? … #20 – https://ist-das-schoen.de/muss-es-schwer-sein-um-schoen-zu-sein-20/

Magst du den Sonntag mit etwas Schönem beginnen?

Jeden Sonntagmittag schicke ich dir meinen Newsletter: einen schönen Gedanken, einen Themenschwerpunkt, ein schönes Buch oder Event und natürlich die aktuelle Episode von “Ist das schön?!”.

Hier kannst du dich eintragen: https://substack.com/@istdasschoen

Hören, wo du magst

»Ist das schön?!« gibt es überall, wo es Podcasts gibt: auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube. Die ganze Episode samt Transkripten findest du auf der Website: https://ist-das-schoen.de/.

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Sind Menschen schön? – #1925 Jun 2026

Dieter Düvelmeyer über den Weg vom Mischpult zur Kamera, das Spiegelbild als Täuschung und den Makel, der uns schön macht

Shownotes

Bevor Dieter Düvelmeyer fotografierte, angelte er Töne. Er lernte, nah genug am Menschen zu sein, um jeden Ton einzufangen, und weit genug weg, um keinen Schatten zu werfen. Später stand er am Mischpult auf internationalen Jazzkonzerten und irgendwann begann er, die Musiker zu fotografieren. Dies als direkten Weg vom Hören zum Sehen zu bezeichnen, will er selbst gar nicht sagen. Und doch: Das Zuhören stand vor dem Blick.

Heute ist er Fotograf und nennt sich selbst »empathischer Authentizitätsbeauftragter«. In dieser Episode sprechen wir darüber, warum Authentizität verschwindet, sobald man sie erzwingen will. Warum unser Spiegelbild uns über unser eigenes Gesicht täuscht. Und warum eine Frau mit einem entstellten Gesicht ihn mehr berührt hat als jedes makellose Porträt.

Was du mitnimmst

  • Warum Schönheit flüchtig ist und genau deshalb so schwer fotografieren lässt

  • Wieso der Spiegel lügt, denn wir sehen uns immer spiegelverkehrt und halten das trotzdem für unser wahres Gesicht

  • Wie ein Makel zur eigentlichen Schönheit eines Menschen werden kann

  • Warum echte Begegnung manchmal wichtiger ist als das fertige Foto

Und am Ende wartet wie immer das Quiz: natürlich habe ich den Fotografen gefragt, ob er gerne selbst fotografiert wird.

über Dieter

Dieter Düvelmeyer hat es schon früh aus dem Ost-Westfälischen nach Berlin getrieben, um an der UdK Produkt-Design zu studieren. Finanziert hat er das mit Gastronomie Jobs, dem Life-Mischen von internationalen Jazz-Konzerten und als Ton-Angler bei verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen.

Fotografiert hat er schon immer, aber seit ca. 15 Jahren steht die Fotografie im Mittelpunkt seiner Arbeit. Seine Erfahrungen nutzt und kombiniert er:

als Beratograf® in der professionellen Business-Fotografie,

als Konzertfotograf vor allem im Jazz

und als Fotograf für Schauspieler*innen.

Dazu hat er ein Buch geschrieben: »Bestens vorbereitet & entspannt zum Schauspielshooting« (https://amzn.eu/d/024xB8pd)

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