Retour
Explorez tous les épisodes du podcast Ist das eine Blase?
Plongez dans la liste complète des épisodes de Ist das eine Blase?. Chaque épisode est catalogué accompagné de descriptions détaillées, ce qui facilite la recherche et l'exploration de sujets spécifiques. Suivez tous les épisodes de votre podcast préféré et ne manquez aucun contenu pertinent.
| Titre | Date | Durée | |
|---|---|---|---|
| Wann endet diese verdammte Ölkrise? | 28 Sep 2026 | 00:41:45 | |
Der Bundestag hat erneut einen Tankrabatt beschlossen, auch ein
Spritpreisdeckel könnte bald folgen. Beide Maßnahmen sind umstritten –
und sie ändern wenig daran, dass die Blockade der Straße von Hormus das
Öl verknappt und teurer macht. Wann also ist mit einer Entspannung der
Preise zu rechnen? Oder bleiben Sprit und Heizöl dauerhaft teuer?
Darum geht es in der neuen Folge von »Ist das eine Blase?«, dem
Wirtschaftspodcast der ZEIT. Zu Gast ist in dieser Folge der
ZEIT-Korrespondent Thomas Fischermann, der zurzeit am Persischen Golf
recherchiert. Er berichtet über die Lage in der Straße von Hormus seit
Monaten und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Globalisierung.
Im Podcast berichtet er davon, wo in der Welt sich die Folgen der
Ölkrise besonders deutlich zeigen, wer die Gewinner und wer die
Verlierer der Entwicklungen auf dem Ölmarkt sind und wie die
ölfördernden Staaten im Nahen Osten reagieren, um neue Handelsrouten zu
erschließen. Und er verrät, wessen Öl trotz der Blockade die Straße von
Hormus passiert – und wie viel es tatsächlich weiterhin ist.
Außerdem diskutieren die Hosts Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis
mit Fischermann darüber, wann die weltweite Ölnachfrage ihren Höhepunkt
erreichen und wieder sinken könnte, wie der Ölmarkt eigentlich
funktioniert und ob die Ölkrise ein weiteres Indiz für das Ende der
Globalisierung ist – oder ob sich der freie Handel am Ende doch als
stärker erweist als etwa politische Exportbeschränkungen.
»Ist das eine Blase?« ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
Geld, Macht und Gerechtigkeit.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Wie gefährlich wird der Erfolg der AfD für die Wirtschaft? | 14 Sep 2026 | 00:50:52 | |
Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die AfD 43,8 Prozent der
Stimmen geholt, obwohl der dortige Verfassungsschutz als „gesichert
rechtsextremistisch“ einstuft. Und auch in Mecklenburg-Vorpommern, wo am
Wochenende gewählt wird, rechnet sich die Partei gute Chancen aus. Für
die Wirtschaft sind das keine guten Nachrichten – etwa, weil künftig
noch mehr Fachkräfte fehlen, wenn Zugewanderte das Land verlassen
sollen, wie es die Partei fordert. „Wenn die AfD das so umsetzen würde,
würde das dem Land wirtschaftlich und auch in anderen Bereichen
schaden“, sagt der Ökonom Joachim Ragnitz.
Der stellvertretende Leiter der Dresdner Niederlassung des ifo-Instituts
ist zu Gast in der neuen Folge von „Ist das eine Blase?“, dem
Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Joachim
Ragnitz forscht nicht nur seit Jahren zur Wirtschaft in Ostdeutschland,
er lebt auch selbst schon lange in Sachsen-Anhalt. Dass die AfD dort
ebenso wie in Mecklenburg-Vorpommern so viel Zuspruch erfährt, erklärt
er sich so: „Die Leute sind unzufrieden mit der allgemeinen politischen,
wirtschaftlichen Situation.“ Ihre Wahlentscheidung sei da vor allem
Protest gegen die etablierten Parteien. Das AfD-Programm hätten
wahrscheinlich die wenigsten gelesen, meint Ragnitz.
In beiden Bundesländern schwächelt die Wirtschaft. In Sachsen-Anhalt ist
zwar über die letzten Jahrzehnte viel passiert, sagt Ragnitz. Doch mit
der Chemie steckt die wichtigste Branche des Landes in der Krise. Der
einzige Sektor, der boomt, sei die Gesundheitswirtschaft – getrieben
durch den demografischen Wandel. Ein nennenswertes Wachstum generiert
die Branche allerdings nicht. Hinzu kommen Fehler der Vergangenheit,
sagt Ragnitz. In den Neunzigern habe das Bundesland stark über seine
Verhältnisse gelebt und hohe Schulden gemacht – mit der Folge, dass bis
heute das Geld für wichtige Investitionen fehlt, etwa in eine bessere
Infrastruktur.
In Mecklenburg-Vorpommern wiederum hängt vieles an den Werften und dem
Tourismus, was sich beides aber an der Küste konzentriert. Auch da ist
die Unzufriedenheit der Menschen in vielen Landesteilen groß. Zu tun
habe der Erfolg der AfD aber auch mit der Bundespolitik, meint Joachim
Ragnitz. Was aber heißt das für die Diskussion über das laufende
Reformpaket? Und was muss passieren, damit die Wirtschaft wieder stärker
wächst? Auch darum geht es in dieser Folge.
Zu Gast bei den beiden Hosts Carla Neuhaus und Jens Tönnesmann ist neben
dem ifo-Forscher Ragnitz der ZEIT-Kollege Marc Widmann, der über seine
Recherchen in Sachsen-Anhalt berichtet. Sein Stück, in dem er erklärt,
wie Unternehmer dort auf die AfD blicken, können Sie hier nachlesen.
Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
Geld, Macht und Gerechtigkeit.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Müssen wir bald weniger Steuern zahlen? | 31 Aug 2026 | 00:46:54 | |
Die Steuern sollen sinken, die Menschen sollen mehr Netto vom Brutto
haben. Deshalb wollen SPD und Union die Einkommensteuer reformieren. Vor
allem kleine und mittlere Einkommen will die Bundesregierung entlasten.
Eine entsprechende Reform könnte die Regierung noch diese Woche auf den
Weg bringen.
Das klingt gut, aber wie viel kommt am Ende wirklich bei den Menschen
an? Das klären wir in der neuen Folge von „Ist das eine Blase?“, dem
ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit.
Die Einkommensteuer ist die wichtigste Steuer in Deutschland. Die
meisten Bürgerinnen und Bürger müssen sie zahlen, sie macht etwa ein
Drittel des Steueraufkommens aus. Allerdings sind auch die Ausgaben des
Staates hoch. Die öffentlichen Haushalte von Bund, Ländern und Gemeinden
weisen ein hohes Defizit auf, gleichzeitig steigen die Ausgaben etwa für
Verteidigung und Soziales.
„Die Regierung hat momentan kein Geld für Steuerentlastungen“, sagt der
Ökonom Stefan Bach vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, DIW
Berlin. Trotzdem hat Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) Entlastungen
versprochen und will sie mit einer Steuerreform möglich machen. Wie das
zusammenpasst, erklärt Bach, der in dieser Folge unser Gast ist. Er ist
einer der profiliertesten Steuerexperten des Landes und sagt, Steuern
hätten ihn schon im Studium fasziniert. Beim DIW beschäftigt er sich
damit bereits seit über drei Jahrzehnten.
Bach hat die Pläne für die Einkommensteuerreform der Bundesregierung
genau analysiert und sagt: „Die Entlastung der arbeitenden Mitte fällt
aus. Im Gegenteil haben wir sogar eine leichte Belastung in der Mitte.“
Nur wie kommt das? Und was bringt die geplante Reform dann überhaupt
einer Familie mit zwei Kindern? Was heißt sie für einen Single? Das
klären wir in dieser Folge mit Stefan Bach.
Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
Geld, Macht und Gerechtigkeit.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Was bringt es, wenn wir den Zivildienst wiederbeleben? | 17 Aug 2026 | 00:51:37 | |
Ob in Kitas oder Jugendeinrichtungen, Pflegeheimen oder Krankenhäusern:
Es fehlt an Personal – und mit dem demografischen Wandel dürfte die
Lücke weiterwachsen. Könnte es also helfen, wenn der Zivildienst im
Falle einer Wehrpflicht reaktiviert würde? Welche ökonomischen Folgen
hätte das? Was hätten diejenigen davon, die den Dienst leisten müssten –
und wie denken sie überhaupt darüber?
Darum geht es in der neuen Folge des Wirtschaftspodcasts »Ist das eine
Blase?«, des Podcasts der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit.
Anlass der Debatte ist, dass das Bundesfamilienministerium sich auf eine
mögliche Wiedereinführung des Zivildienstes vorbereitet, sollte die
Wehrpflicht reaktiviert werden. Dafür befragte das Ministerium 23
Verbände und Organisationen zu ihren Kapazitäten.
Wen das Ministerium offenbar nicht befragt hat, sind diejenigen, die der
Zivildienst betreffen würde. Das berichtet im Podcast jedenfalls Amy
Kirchhoff. »Wir wünschen uns, dass die Jugendlichen gehört werden, die
wissen am besten, was sie brauchen und was sie wollen«, sagt die
Generalsekretärin der Bundesschüler*innenkonferenz. Sie persönlich
bewerte einen zivilgesellschaftlichen Dienst positiv, sagt die
19-Jährige, allerdings sei es viel wichtiger, zunächst Angebote zu
verbessern, die auf Freiwilligkeit setzten.
Zu Gast ist außerdem Joachim Rock, der Hauptgeschäftsführer des
Paritätischen Gesamtverbandes, unter dessen Dach bundesweit mehr als
10.000 Mitgliedsorganisationen vereint sind. Im Podcast spricht Rock
darüber, wie groß deren Bedarf an Arbeitskräften ist. Er erklärt, warum
er sich nicht so sehr auf die mögliche Wiedereinführung des
Zivildienstes freut, sondern eher Bedenken hat und vor allem auf
freiwillige Dienste setzt, die aus seiner Sicht gestärkt werden sollten.
Rock sagt aber auch: »Wenn das kommt, dann bieten wir selbstverständlich
die Möglichkeit an, einen solchen Zivildienst abzuleisten.«
In der Folge sprechen die beiden Hosts auch mit Clara Suchy aus dem
Wirtschaftsressort der ZEIT, die recherchiert hat, warum ein
verpflichtender Ersatzdienst zu einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung
führen, sich aber dennoch lohnen könnte.
»Ist das eine Blase?« ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
Geld, Macht und Gerechtigkeit.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Neuer Podcast: "Mission Kanye – ein Stadion für eine Nacht" | 08 Aug 2026 | 00:01:41 | |
Hören Sie den neuen Doku-Podcast der ZEIT unter www.zeit.de/mission und
überall, wo es Podcasts gibt.
Klodian Makashi soll ein Konzert des umstrittenen Rappers Kanye West in
Albanien organisieren. Das Problem: Es gibt kein Stadion im Land, das
groß genug ist. Seine Lösung: Dann bauen wir halt eins. Für eine einzige
Nacht – und in zwei Monaten.
Zwischen Größenwahn, moralischen Fragen und Massenprotesten beginnt ein
riskantes Mega-Projekt.
"Mission Kanye" finden sie hier auf Apple Podcasts und hier auf Spotify.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Ist die deutsche Autoindustrie am Ende? | 03 Aug 2026 | 00:49:58 | |
Die schlechten Nachrichten aus dem Autoland Deutschland nehmen kein
Ende. Die Gewinne der Unternehmen schrumpfen. Volkswagen und BMW
streichen mehr Stellen denn je. Mercedes fordert von seinen
Beschäftigten, länger zu arbeiten – bei gleichem Lohn. Der Abwärtstrend
in der wichtigsten deutschen Industriebranche hält an, nun schon seit
mehreren Jahren. Und die Konkurrenz aus China, die den hiesigen
Herstellern am stärksten zusetzt, wird stärker und stärker.
Allmählich kann man zu der Überzeugung gelangen, dass die
Autounternehmen aus dieser Krisenspirale kaum mehr herauskommen. Zu
vielschichtig sind die Probleme, zu groß die Herausforderungen durch
Transformation und neue Wettbewerber. Ist die deutsche Autoindustrie
also am Ende? Darum geht es in der neuen Folge von »Ist das eine
Blase?«, dem Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und
Gerechtigkeit.
»Das ist keine normale Konjunkturdelle, sondern eine grundlegende
strukturelle Verschiebung«, sagt der ZEIT-Wirtschaftsredakteur Max
Hägler, der seit vielen Jahren über die Autoindustrie berichtet und in
dieser Folge erzählt, was er bei seinen Recherchen in China über den
wichtigsten Konkurrenten der deutschen Industrie erlebt und gelernt hat.
»China ist kein kurzfristiger Effekt, sondern ein langfristiger Faktor
mit Plan, Strategie und hoher Beständigkeit.«
Im Gespräch erklärt er, wie die Autobauer in diese vertrackte Lage
geraten sind und was ihre Probleme für die deutsche Volkswirtschaft
bedeuten. Außerdem sprechen wir darüber, wie die Konzerne die
Herausforderungen doch noch meistern könnten.
»Ist das eine Blase?« ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
Geld, Macht und Gerechtigkeit.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Wie werden wir wieder innovativ? | 20 Jul 2026 | 01:09:38 | |
Stellenabbau, Insolvenzen, Angst: Deutschlands Wirtschaft steckt in der
Krise. Und obwohl neue Technologien für neues Wachstum sorgen könnten,
stockt der Fortschritt. Industriefirmen verlagern ihre
Forschungsabteilungen ins Ausland, die Zahl der sehr innovativen Firmen
schrumpft und die Innovationsaktivität im Mittelstand ist in den
vergangenen 20 Jahren deutlich zurückgegangen.
Deutschland, das Land der Erfinder? Vielleicht noch hier und dort.
Aber wie können wir wieder innovativer werden? Welche Rolle kann der
Staat dabei spielen? Wie sehr hilft dabei künstliche Intelligenz – und
haben wir im Wettlauf um KI überhaupt noch eine Chance?
Darum geht es in der neuen Folge von „Ist das eine Blase?“, dem
Wirtschaftspodcast der ZEIT. Die Hosts Carla Neuhaus und Jens Tönnesmann
haben einen ungewöhnlichen Behördenchef zu Gast: Den Unternehmer Rafael
Laguna de la Vera, der seit 2020 die Bundesagentur für
Sprunginnovationen SPRIND leitet. Ihr Ziel: bahnbrechende Technologien
finanzieren und anschieben, „die das Potenzial haben, unser Leben von
Grund auf zu verbessern.“
Der 62-Jährige sagt, es werde zwar noch immer viel erfunden in
Deutschland. Aber viel zu selten würde daraus eine Geschäftsidee, ein
Unternehmen. Im Gespräch erzählt er, wie seine Agentur arbeite, wie sie
Innovationen beschleunigen will und warum sie gerade deutschlandweit
rund 30.000 Verbesserungsvorschläge gesammelt hat. Außerdem verrät
Laguna, was ihn antreibt: Es gehe darum, sich eine Zukunft vorzustellen,
„in die Sie reinleben wollen, die Sie Ihrer Familie und allen gönnen,
die da nachkommen, aber auch uns selber“, sagt er. „Und wenn man sie
sich vorstellen kann, dann kann man sie auch machen.“
Außerdem ist Johanna Jürgens zu Gast. Die Redakteurin aus der
Wirtschaftsredaktion der ZEIT erklärt, wie abgehängt Deutschland in
puncto KI wirklich ist und wo es noch eine Chance zum Aufholen gibt.
Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
Geld, Macht und Gerechtigkeit.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Wird die SPD jetzt wirtschaftsfreundlich? | 06 Jul 2026 | 01:02:14 | |
»Deutschland ist ein starkes Land«, das betonte Bundesarbeitsministerin
Bärbel Bas (SPD) nach dem Koalitionsausschuss vergangene Woche. Bei dem
Treffen hatten sich die Regierungsparteien auf umfangreiche Reformen
geeinigt – zu Steuern, Arbeit und Gesundheit. Damit Deutschland so stark
bleibe, meinte Bas, müssten sich jetzt »eben auch alle
bewegen«. Allerdings gilt das besonders für die Mitglieder ihrer Partei,
die von vielen Unternehmerinnen und Unternehmern zuletzt oft scharf
kritisiert wurde.
Bewegen musste sich die SPD zum Beispiel bei den Regelungen zur
Krankschreibung. Wer krank ist, soll künftig schon ab dem ersten Tag ein
Attest vom Arzt brauchen. Das akzeptierte die SPD auf Druck der Union.
Es gilt ebenso für die Lockerung beim Kündigungsschutz für Hochverdiener
sowie für die Ausweitung der Möglichkeit, Arbeitsverhältnisse zu
befristen. Ein Ende der Minijobs, wie es sich die SPD gewünscht hatte,
verhinderte wiederum die CSU. Sie wollte damit Unternehmen in Schutz
nehmen, die auf diese Weise günstig und flexibel Kräfte einstellen
können. All das legt die Frage nahe: Wird die SPD jetzt
wirtschaftsfreundlich?
Darüber sprechen wir in dieser neuen Folge von »Ist das eine Blase?«,
dem ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht, Gerechtigkeit. Die beiden
Hosts Carla Neuhaus und Jens Tönnesmann sprechen darin mit Roman
Pletter, dem Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT. Er sagt, es sei
schon ein Wert an sich, dass sich die Regierung überhaupt auf etwas
geeinigt habe. Gelungen sei das eben auch, weil die SPD über ihren
Schatten gesprungen sei. Außerdem ordnet er ein, was die Einigung der
Koalition für die Wirtschaft bedeutet und wie sehr die Maßnahmen zu
einem Wirtschaftsaufschwung beitragen könnten.
Zu Gast ist außerdem die Unternehmerin und KI-Expertin Nora Heer, die
Vizepräsidentin des Wirtschaftsforums der SPD ist, eines von der Partei
unabhängigen, aber ihr nahestehenden unternehmerischen Berufsverbands.
Heer sagt, sie habe sich bewusst in der Partei engagieren wollen, weil
das Land in einer Polykrise stecke und sie nicht mehr nur am Rand stehen
und meckern wolle. Sie sagt, man habe in der Partei verstanden, wie groß
der Handlungsdruck sei, und sieht in der SPD den Willen zur stärkeren
Kooperation mit der Wirtschaft. Wie groß aber sind die Widerstände?
Welche Kompromisse sind nötig? Und was müsste passieren, damit die SPD
etwa bei Start-up-Gründern wieder punkten kann? Auch um diese Fragen
geht es in der neuen Folge.
»Ist das eine Blase?« ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
Geld, Macht und Gerechtigkeit.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Brauchen wir den Rasenmäher für die Subventionen? | 22 Jun 2026 | 01:01:30 | |
15 Prozent auf alles: Nach diesem Motto würden manche Politiker gerne
staatliche Subventionen kürzen, um zum Beispiel eine Reform der
Einkommensteuer zu finanzieren. Aber was bringt die sogenannte
Rasenmähermethode wirklich und kann sie funktionieren? Ist es gerecht,
alle Steuervergünstigungen und Finanzhilfen pauschal zu kürzen – und ist
es überhaupt möglich?
Auch ganz pauschal wird infrage gestellt, wozu Subventionen überhaupt
gut sind, zumal auf Anhieb den wenigsten Menschen klar ist, wohin in
Deutschland das meiste Staatsgeld fließt – und um wie viele Milliarden
es dabei überhaupt geht. Ist es nicht riskant, an dieser Stelle zu
sparen, während Staaten wie China ihre Unternehmen massiv bezuschussen?
Darum geht es in der neuen Folge des ZEIT-Wirtschaftspodcasts »Ist das
eine Blase?« Die ZEIT-Redakteurin Anne-Sophie Lang erläutert in der
Folge, auf wie viele Milliarden sich staatliche Subventionen in
Deutschland inzwischen belaufen, wie sehr sie gestiegen sind und warum
etwa die Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen aktuell zur Debatte
steht.
»Man kann Strukturwandel nicht aufhalten«
Die Hosts Zacharias Zacharakis und Jens Tönnesmann diskutieren außerdem
mit dem Ökonomen Lars Feld. Feld leitet das Walter Eucken Institut an
der Universität Freiburg und war lange Mitglied des Sachverständigenrats
zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, von 2022 bis
zum Bruch der Ampelkoalition 2024 beriet er außerdem den damaligen
Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP).
Im Gespräch beschreibt Feld, warum es so schwierig ist, die Menschen vom
Subventionsabbau zu überzeugen, um etwa die Einkommensteuern zu senken:
»Die, die getroffen sind, schreien laut – und die, die begünstigt sind,
freuen sich leise«, sagt Feld. Dennoch sei es gefährlich, an
Subventionen für Industriejobs festzuhalten, die in Deutschland wenig
Zukunft haben. »Man kann einen Strukturwandel, der so fundamental ist,
nicht aufhalten.« Besser sei es, wenn der Staat die Grundlagenforschung
fördere, die Ansiedlung neuer Industrien ermögliche und Arbeitnehmer für
neue Jobs qualifiziere.
Außerdem erklärt Feld, warum das Walter Eucken Institut in einer Studie
für die Stiftung Familienunternehmen die Subventionen des Bundes etwa
dreimal so hoch ansetzt wie das Bundesfinanzministerium. Er äußert sich
zum Steuerkonzept des DGB, das unter anderem vorsieht,
Steuervergünstigungen bei der Erbschaftsteuer abzuschaffen. Überdies
verrät der Ökonom, welche Subventionen aus seiner Sicht am besten gleich
ganz gestrichen werden sollten.
»Ist das eine Blase?« ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
Geld, Macht und Gerechtigkeit.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Müssen wir immer weiter wachsen? | 08 Jun 2026 | 00:49:27 | |
Deutschland steckt seit Jahren in einer wirtschaftlichen Schwächephase.
Die Wirtschaft wächst kaum, Unternehmen investieren zurückhaltend, viele
Menschen sorgen sich um ihren Wohlstand. Angesichts dieser Lage kann man
sich fragen: Braucht unsere Gesellschaft tatsächlich immer mehr Wachstum
– oder wäre ein Leben ohne Wachstum möglich?
Mit dieser Frage beschäftigen wir uns in der neuen Folge von »Ist das
eine Blase?«, dem ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und
Gerechtigkeit. Zu Gast ist der Ökonom Tom Krebs, Professor für
Makroökonomik und Wirtschaftspolitik an der Universität Mannheim.
Krebs hält die Vorstellung, Deutschland könne sich dauerhaft mit
wirtschaftlicher Stagnation arrangieren, für gefährlich. Wachstum sei
nicht bloß eine abstrakte Kennzahl für Politiker und Volkswirte, sondern
eng mit gesellschaftlicher Stabilität verbunden. Die vergangenen Jahre
hätten gezeigt, wie wirtschaftliche Unsicherheit das Vertrauen in
Politik und Institutionen erschüttern könne. »Wirtschaftskrisen dieser
Art führen auch zu politischen Krisen«, sagt Krebs.
Doch was genau bedeutet Wachstum? Geht es nur darum, mehr Autos zu
produzieren, mehr zu konsumieren und immer größere Umsätze zu erzielen?
Krebs widerspricht dieser Sicht. Für ihn steht hinter der Wachstumsfrage
vor allem die Frage nach dem gesellschaftlichen Fortschritt. Menschen
wollten die Aussicht auf ein besseres Leben haben, argumentiert er. »Ich
denke schon, dass die Menschen sich immer eine bessere Zukunft
vorstellen möchten.«
Dabei spart der Ökonom nicht mit Kritik an der aktuellen
Wirtschaftspolitik. Deutschland führe aus seiner Sicht die falschen
Debatten über Sozialstaat, Arbeitszeit und Bürokratie, während die
eigentlichen Probleme ungelöst blieben. Außerdem analysieren wir mit dem
ZEIT-Weltwirtschaftskorrespondenten Uwe Jean Heuser, wie
Wirtschaftswachstum gemessen wird und was da überhaupt wächst.
»Ist das eine Blase?« ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
Geld, Macht und Gerechtigkeit.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Wie kann unser Strom billiger werden? | 25 May 2026 | 01:01:36 | |
Deutschland hat ein Stromproblem. Immer mehr Energie wird aus Wind und
Sonne erzeugt, doch das System dahinter gerät unter Druck: Netze sind
überlastet, Strom wird zu falschen Zeiten produziert oder verbraucht,
und die Kosten für den Ausbau landen am Ende bei den Verbraucherinnen
und Verbrauchern. Was müsste passieren, damit die Energiewende
tatsächlich günstig wird für alle?
Darüber diskutieren wir in der neuen Folge von Ist das eine Blase?, dem
ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Die Hosts
Zacharias Zacharakis und Jens Tönnesmann gehen gemeinsam mit
ZEIT-Redakteur Marc Widmann der Frage nach, warum Deutschlands
Stromsystem als chaotisch gilt. Weshalb digitale Stromzähler plötzlich
zum politischen Streitthema werden. Und warum viele Experten glauben,
dass nicht ein mangelndes Angebot an Strom das Problem ist, sondern das
System dahinter.
Zu Gast ist Philipp Schröder, Gründer und CEO des Energieanbieters
1komma5°. Der 42-Jährige ist einer der lautstärksten Befürworter eines
digitalisierten Energiesystems. Schröder rechnet mit der deutschen
Strompolitik ab – ungewöhnlich scharf für einen deutschen Manager. Die
heutigen Verteilnetze nennt er ein „130 Jahre altes teilstaatliches
Oligopol“, bei dem die Kosten am Ende bei allen Stromkunden landeten.
Sein Vorwurf: Deutschland halte an einem ineffizienten System fest,
obwohl die technischen Lösungen längst existierten.
Und er wird noch grundsätzlicher: „Der echte Strompreis liegt bei sieben
Cent“, sagt Schröder. Teuer werde Strom erst durch Abgaben, Umlagen und
Netzentgelte. Seine zentrale These: Die Energiewende könnte viel
günstiger sein, wenn Deutschland Verbrauch und Erzeugung besser
synchronisieren würde – etwa durch intelligente Stromzähler, die Smart
Meter. Dass Deutschland beim Ausbau so weit hinterherhinkt, sei »teuer
und dumm«. Andere Länder hätten ihre Stromnetze längst digitalisiert,
während hierzulande noch immer »jemand einmal im Jahr den Zähler
abliest«. Nur wenn Stromverbrauch und Stromerzeugung endlich intelligent
miteinander verbunden würden, könnten die Kosten sinken.
Warum aber ist Schröder dafür, die Einspeisevergütung abzuschaffen,
obwohl seine Kunden davon profitieren, wenn sie bei ihm neue
Solaranlagen kaufen? Hat er vielleicht einen Hintergedanken, wenn er die
digitale Plattform seines Unternehmens anderen Versorgern kostenlos und
lizenzfrei zur Verfügung stellt? Und warum engagiert er sich nicht
selbst in Politik, wenn er so viel an ihr auszusetzen hat? Auch darum
geht es in der neuen Folge.
Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
Geld, Macht und Gerechtigkeit.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Der Vernichter (1/5): Eine Hochzeit zwischen Gut und Böse | 22 May 2026 | 00:58:46 | |
In Folge eins von »Der Vernichter – wie Bayer sich an Glyphosat
verschluckte« sprechen Jens Tönnesmann und Andreas Sentker darüber, wie
ein Kaufmann und ein Färber den Grundstein zu einem Weltkonzern legen,
welche Rolle Heroin, die Weltkriege und der Fußball dabei spielen und
warum die Erfindung von Aspirin gleich in mehrfacher Hinsicht ein
Durchbruch ist.
Alle Folgen dieses Podcasts hören Sie exklusiv mit einem Podcast- oder
Digitalabo der ZEIT. Beide Abos können Sie für einen Monat kostenlos
testen. Das Podcastabo unter www.zeit.de/podcastabo, das digitale
Vollabo unter www.zeit.de/mehr-hoeren.
Moderation und Recherche: Jens Tönnesmann und Andreas Sentker
Produktion: Pool Artists
Sounddesign: Joscha Grunewald
Projektleitung DIE ZEIT: Constanze Kainz und Ole Pflüger
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Der Vernichter (2/5): Ein verhängnisvoller Einkauf | 22 May 2026 | 01:06:32 | |
Bayer-Chef Werner Baumann leitet vor zehn Jahren die bis dahin größte
Übernahme in der deutschen Wirtschaftsgeschichte ein. 55 Milliarden Euro
zahlt er für den Kauf von Mosanto. Für ihn ist es ein Triumph, für
andere eine riskante Heirat zwischen Gut und Böse.
In Folge zwei von »Der Vernichter – wie Bayer sich an Glyphosat
verschluckte« sprechen Jens Tönnesmann und Andreas Sentker über den
»bösesten Konzern der Welt«.
Alle Folgen dieses Podcasts hören Sie exklusiv mit einem Podcast- oder
Digitalabo der ZEIT. Beide Abos können Sie für einen Monat kostenlos
testen. Das Podcastabo unter www.zeit.de/podcastabo, das digitale
Vollabo unter www.zeit.de/mehr-hoeren.
Moderation und Recherche: Jens Tönnesmann und Andreas Sentker
Produktion: Pool Artists
Sounddesign: Joscha Grunewald
Projektleitung DIE ZEIT: Constanze Kainz und Ole Pflüger
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Wie bekommen wir die verdammte Bürokratie in den Griff? | 11 May 2026 | 00:58:59 | |
Weniger Bürokratie und weniger Gesetze, mehr Schnelligkeit und mehr
Effizienz in der Verwaltung: Das hat Karsten Wildberger (CDU) gleich in
seinen ersten Reden versprochen, als er vor etwa einem Jahr das Amt als
erster Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung angetreten
hat. Das klang gut.
Nur: Die Menschen merken davon offenbar wenig: Laut einer
repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov haben 66
Prozent der Bürgerinnen und Bürger den Eindruck, der bürokratische
Aufwand sei seit dem Amtsantritt der schwarz-roten Regierung ungefähr
gleich geblieben. 22 Prozent der Teilnehmer der Umfrage verspüren sogar
eine Zunahme. Und auch die Unternehmerinnen im Land klagen über langsame
und überforderte Behörden, meldet das arbeitgebernahe Institut der
deutschen Wirtschaft.
Wie also bekommen wir die verdammte Bürokratie endlich in den Griff? Und
liegt die Lösung vielleicht woanders als gedacht: Brauchen wir nicht
weniger Gesetze, sondern einen anderen Umgang damit? Und nicht mehr
Mitarbeiter in den Behörden, sondern intelligente Software, die ihnen
das lästige Aktenstudium abnimmt?
Darum geht es in der neuen Folge von »Ist das eine Blase?«, dem Podcast
der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit mit den beiden Hosts Carla
Neuhaus und Jens Tönnesmann. Zu Gast ist die Unternehmerin Ina Remmers,
die das Nachbarschaftsportal nebenan.de aufgebaut und viele Jahre
geleitet hat. Nun hat die 43-Jährige eine neue Mission: Mit dem
Unternehmen Rulemapping Group wollen sie und ihre Mitgründer Gesetze
maschinenlesbar machen und Behörden so helfen, Anträge schneller
abzuarbeiten.
Aber wie kann das genau gehen? Wie offen sind die Beamtinnen und Beamten
der Republik für die Idee? Wie groß ist der Notstand in den Verwaltungen
wirklich und wo fängt man am besten an, ihn zu beheben? Macht das alles
überhaupt Spaß, bringt es Geld und gibt es eigentlich auch gute
Bürokratie?
Um diese Fragen geht es in der neuen Folge des Wirtschaftspodcasts, in
der wir auch erklären, was Legistinnen und Legisten eigentlich tun und
was in ihrem 300 Seiten starken Handbuch steht. Außerdem ordnet der
ZEIT-Redakteur Miguel Helm das Ausmaß der Bürokratie ein und berichtet
von seiner Recherche für den Artikel »Eilt sehr!«, für den er die
deutsche Bürokratie zu verstehen versucht hat.
»Ist das eine Blase?« ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
Geld, Macht und Gerechtigkeit.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Kommen jetzt endlich die großen Reformen? | 27 Apr 2026 | 00:47:33 | |
Die Botschaft von Friedrich Merz war klar: »Wir werden alles
daransetzen, Deutschlands Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs zu
bringen«, verkündete er als frisch gewählter Bundeskanzler in seiner
ersten Regierungserklärung im Mai 2025. Deswegen werde seine Regierung
»investieren und reformieren«. So könne Deutschland »aus eigener Kraft
heraus wieder zu einer Wachstumslokomotive werden, auf die die Welt mit
Bewunderung schaut«.
Ziemlich genau ein Jahr später ist von Wachstum wenig zu spüren – und
die Bewunderung im Rest der Welt hält sich in Grenzen. Vergangene Woche
erst hat die Bundesregierung ihre Wachstumsprognose für 2026 von 1,0 auf
magere 0,5 Prozent gesenkt, woran nicht nur die Folgen des Irankriegs,
sondern auch strukturelle Schwächen der Wirtschaft schuld sind. Und vor
einigen Wochen haben Ökonomen bereits festgestellt, dass die neuen
Staatsschulden verplempert und nicht investiert werden.
Nun will die schwarz-rote Koalition aber das Reformtempo erhöhen und hat
eine Reihe von Vorschlägen gemacht, wie sie das Gesundheitssystem, die
Rente und das Steuersystem umbauen will. Unter anderem mit dem Ziel, die
Steuern- und Abgabenlast für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter zu
senken. Kommen jetzt also endlich die großen Reformen – und können sie
die Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs bringen?
Darum geht es in der neuen Folge von Ist das eine Blase, dem Podcast der
ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Zum ersten Jahrestag der
Koalition aus CDU, CSU und SPD diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens
Tönnesmann und Zacharias Zacharakis gemeinsam über die aktuell
angedachten Reformen. Dabei geht es nicht nur darum, was die
Bundesregierung konkret vorhat und welche Vorschläge gerade kursieren,
sondern auch darum, welche Folgen sie für die Beschäftigten und die
Unternehmen haben könnten.
Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
Geld, Macht und Gerechtigkeit.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Wann wird Wohnen endlich wieder bezahlbar? | 13 Apr 2026 | 00:52:32 | |
Wer heute eine Wohnung sucht, braucht vor allem eines: Glück. Oder viel
Geld. Seit Jahren steigen die Mieten rasant – und eine echte Entspannung
ist nicht in Sicht. In vielen Städten zahlen Mieterinnen und Mieter
inzwischen deutlich mehr als noch vor einem Jahrzehnt, besonders bei
Neuvermietungen. Gleichzeitig dreht sich die politische Debatte
scheinbar im Kreis: mehr Regulierung, mehr Neubau, mehr Förderprogramme
– doch der Durchbruch bleibt aus.
Warum ist Wohnen so teuer geworden – und was müsste passieren, damit es
wieder bezahlbar wird? Darüber sprechen wir in der neuen Folge von Ist
das eine Blase?, dem ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und
Gerechtigkeit. Eingeladen dazu haben wir den ZEIT- Wirtschaftsredakteur
Marcus Rohwetter, der sich seit vielen Jahren mit allen Fragen rund ums
Wohnen befasst. Er erklärt, wie sich die Mieten tatsächlich in den
vergangenen 15 Jahren entwickelt haben und warum vor allem junge
Menschen heute besonders unter den hohen Preisen leiden. Ein Problem sei
nicht nur der Mangel an Wohnraum, sondern auch dessen Verteilung: Viele
Menschen bleiben lange in großen Wohnungen, während andere kaum etwas
finden.
Im Gespräch geht es außerdem darum, was staatliche Eingriffe wie
Mietpreisbremse und Kappungsgrenzen tatsächlich bewirken – und warum sie
oft hinter den Erwartungen zurückbleiben. Kann mehr Neubau die Preise
wirklich dämpfen? Oder stößt das Mantra „bauen, bauen, bauen“ längst an
seine Grenzen?
Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
Geld, Macht und Gerechtigkeit.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Wie lässt sich Cybercrime in den Griff kriegen? | 30 Mar 2026 | 01:14:31 | |
Sieben Jahre und zehn Monate: So lang muss der Mann ins Gefängnis, der
als ZombieVampire das Crimenetwork betrieben hat – einen der größten
deutschsprachigen illegalen Marktplätze im Internet. Auf dem Marktplatz
wurden nicht nur Drogen gehandelt, sondern auch Kontodaten, gefälschte
Pässe oder Anleitungen für Straftaten im Netz. Die sind heute so
verbreitet, dass Ermittler nur etwa jeden dritten erfassten Fall
aufklären können – außerdem gibt es ein großes Dunkelfeld.
Aber wie funktionieren die Geschäftsmodelle von Cyberkriminellen – und
warum nehmen Marktplätze wie Crimenetwork dabei so eine zentrale Rolle
ein? Weshalb übt das Darknet so eine Anziehungskraft auf junge Menschen
aus, die dann zu Tätern werden? Und wie reagiert die Szene darauf, wenn
Darknet-Marktplätze abgeschaltet und Täter festgenommen werden?
Darum geht es in der neuen Folge von "Ist das eine Blase?", dem
Wirtschaftspodcast der ZEIT. Die Hosts Carla Neuhaus und Jens Tönnesmann
sprechen in dieser Folge zunächst mit Kai Biermann und Martín Steinhagen
aus dem Investigativ-Team der ZEIT. Die beiden erklären, wie
professionell und arbeitsteilig Cyberkriminalität heute funktioniert.
"Cybercrime ist eine zunehmende Bedrohung für die Volkswirtschaft, für
die Sicherheit und den Betrieb von kritischen Infrastrukturen und für
ganz normale Menschen", sagt Biermann. Dazu kommt, dass viele der Täter
aus dem Ausland operieren oder die technische Infrastruktur außerhalb
Deutschlands betreiben und deswegen besonders schwer zu fassen sind.
Außerdem ist Jan Löber zu Gast. Der Staatsanwalt von der Zentralstelle
zur Bekämpfung der Internet- und Computerkriminalität in Frankfurt am
Main vertrat die Anklage im Verfahren gegen Jannis H., der unter dem
Namen ZombieVampire den Marktplatz Crimenetwork betrieben hat. Löber
berichtet, wie die Ermittler Jannis H. auf die Schliche gekommen sind,
warum solche Ermittlungen so langwierig sind und warum die Ermittler
nicht sofort zugegriffen haben, als sie die Identität des Täters
kannten. Löber erklärt auch, warum sich so viele Cybercrimedelikte nicht
aufklären lassen und was die Kriminalität im Netz von analoger
Kriminalität unterscheidet – und weshalb Abschreckung und Prävention zu
wenig wirken. "Die Verlockungen des Darknet sind da schon teilweise sehr
hoch", sagt Löber. Er warnt die Täter aber auch, sich nicht in einer
falschen Sicherheit zu wiegen: "Wir, die Strafverfolgungsbehörden, haben
einen unheimlich langen Atem."
Hier finden Sie die im Podcast angesprochenen Beiträge:
Diese Kriminellen wachsen sofort wieder nach
Jannis H. wurde Millionär, teure Autos, Wohnung in Dubai. Das Angebot
seiner Plattform: Drogen und Kontodaten. Sein Prozess zeigt, wie
Darknet-Bosse Nachfolger schulen.
Dieser Emoji half, ihn zu überführen: 🤗
Jannis H. hat mit dem Drogenhandel auf seiner Plattform Crimenetwork ein
Vermögen gemacht. Nun wurde er verurteilt. Eine Botschaft war dem
Richter besonders wichtig.
Ein Doppelleben als Familienvater und Darknet-Baron
Martin "The One" Frost betrieb einen der größten Marktplätze im Darknet
– bis er aufflog. 2021 wurde er zu einer langen Haftstrafe verurteilt.
Wo ist die Millionenbeute?
Wie rutschte Louis ins Darknet ab?
In der Schule wird er gemobbt, im Darknet erfährt er Anerkennung – und
taucht immer tiefer in eine kriminelle Szene ab. Folge eins unserer
Miniserie über Louis
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Stürzt der Irankrieg unsere Wirtschaft noch tiefer in die Krise? | 16 Mar 2026 | 00:52:54 | |
Für Donald Trump ist die Sache klar: Der Anstieg der Ölpreise ist nur
von kurzer Dauer, schadet kaum und dient dem Weltfrieden – nur Narren
würden das nicht verstehen, teilte er kürzlich auf seiner Plattform
Truth Social mit. Viele Menschen haben hingegen einen anderen Eindruck,
wenn sie tanken: Sie zahlen dort auch für einen Krieg, der im Nahen
Osten Tod und Leid bringt, dessen Ziele nicht klar sind und dessen Ende
bisher nicht absehbar ist.
Eigentlich war die Hoffnung groß, dass Deutschland in diesem Jahr
endlich aus dem wirtschaftlichen Abschwung herauskommt, der im Jahr 2022
mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine begonnen hatte. Auch damals
stiegen die Energiepreise stark an, auch Lebensmittel und andere
alltägliche Produkte und Dienstleistungen wurden sprunghaft teurer. Die
hohe Inflation hielt sich über Monate.
Wie einschneidend sind die Konsequenzen dieses Mal? Welche Folgen hat
der Ölschock für Deutschland? Wie treiben die Energiepreise die
Inflation insgesamt, wie sehr stürzen sie die Wirtschaft noch tiefer in
die Krise? Was bleibt vom vorausgesagten Wachstum von einem Prozent
gegenüber 2025 in diesem Jahr noch übrig? Welche Folgen hat der Schock
für die Weltwirtschaft und wo sind seine Spuren schon jetzt besonders
spürbar?
Darum geht es in dieser neuen Folge von Ist das eine Blase?, dem
ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Zu Gast ist
Gabriel Felbermayr, der kürzlich in den Sachverständigenrat zur
Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung berufen wurde und im
Podcast auch dazu Stellung nimmt, wie er seine Rolle dort ausüben will.
Die Außenwahrnehmung der sogenannten Wirtschaftsweisen sei in den
vergangenen Jahren "nicht ideal“ gewesen, sagt Felbermayr, er wolle dazu
beitragen, das zu ändern.
Felbermayr sagt, der Krieg im Nahen Osten mache ihn "sehr nervös“, und
zwar in erster Linie die Zerstörung und der Tod. Aber auch die
ökonomischen Folgen seien nicht zu unterschätzen: Die steigenden
Energiepreise hätten auch das Potenzial, "die Weltwirtschaft zu
beschädigen“, sagt Felbermayr. Mit Blick auf Deutschland könne "bis zu
einem halben Prozentpunkt Wachstum wieder weg sein“, erklärt der Ökonom.
"Damit ist von dem prognostizierten Aufschwung zwar noch etwas übrig. Es
ist nicht so, dass dann die Rezession käme, aber das wäre nur eine sehr
kleine Wachstumsrate nach oben.“
Felbermayr weist außerdem darauf hin, dass die Folgen sozial sehr
ungleich verteilt seien: "Die Supermarktkassiererin, die weit einpendeln
muss, ist ganz anders betroffen als ein Journalist, der mit dem Fahrrad
aus dem netten Vorort in die Stadt fährt und keine teuren Energie-Kosten
hat.“
In dem Podcast erläutert Felbermayr auch, welche Politik nun vonnöten
ist und was beispielsweise davon zu halten ist, dass Tankstellen ihre
Preise nur noch einmal täglich anheben dürfen. Zu Gast ist außerdem
Kolja Rudzio, der stellvertretende Leiter des Wirtschaftsressorts der
ZEIT, der sich zuletzt intensiv mit den Folgen des Ölschocks beschäftigt
hat.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Wie entlasten wir die Mittelschicht? | 02 Mar 2026 | 00:47:48 | |
CDU und SPD wollen die Mittelschicht bei der Steuer entlasten. So hatten
sie es sich auch in den Koalitionsvertrag geschrieben. Doch wie das
genau gehen soll, darüber streiten die Regierungsparteien. Die CDU will
erreichen, dass der Spitzensteuersatz in Höhe von 42 Prozent erst ab
80.000 Euro greift. Bislang ist das ab 69.879 Euro der Fall. Die SPD
will dabei aber nur dann mitgehen, wenn der Spitzensteuersatz
gleichzeitig steigt, nämlich auf 47 Prozent. Das wiederum lehnt die CDU
ab.
Doch sind die Ideen der beiden Parteien überhaupt sinnvoll? Oder gäbe es
nicht bessere Wege, um Geringverdiener und Mittelschicht zu entlasten?
Darum geht es in dieser neuen Folge von "Ist das eine Blase?", dem
Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit.
Eingeladen haben die beiden Hosts Carla Neuhaus und Zacharias Zacharakis
dafür Nadja Dwenger. Sie ist Professorin für Finanzwissenschaft an der
Universität Hohenheim und sagt: Wir haben durchaus ein
Gerechtigkeitsproblem, das betrifft aber gar nicht so sehr die Steuer –
sondern vor allem die Sozialabgaben. Denn die belasten Geringverdiener
überproportional stark.
Ebenda müsste man ihrer Auffassung nach auch ansetzen. "Man muss sich an
der Stelle ehrlich machen", sagt Dwenger, "und aufhören, Dinge aus den
Sozialkassen zu finanzieren, die nicht finanzierbar sind." Was sie damit
konkret meint und wie sich die Sozialabgaben senken ließen, wo für
Pflege, Gesundheit und Rente doch in den nächsten Jahren noch sehr viel
mehr Geld gebraucht wird, erläutert sie in dieser Folge. Auch ordnet sie
die Pläne von SPD und Union ein. Und sie erklärt, wen Ökonomen in
Deutschland überhaupt zur Mittelschicht zählen – und warum Kanzler
Friedrich Merz definitiv nicht dazu zählt.
Mit dabei ist in dieser Folge außerdem Roman Pletter, Ressortleiter
Wirtschaft bei der ZEIT. Er ordnet ein, warum die Politik die
Einkommensteuer überhaupt reformieren will.
"Ist das eine Blase?" ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
Geld, Macht und Gerechtigkeit.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Ist der Arbeitsmarkt kaputt? | 16 Feb 2026 | 01:07:01 | |
Ein Gefühl galt in Deutschland lange Zeit als vergessen: der ängstliche
Blick auf den Arbeitsmarkt. Seit gut einem Jahrzehnt mussten meist nicht
die Beschäftigten um ihren Arbeitsplatz fürchten, viel mehr hatten die
Unternehmen große Mühe, überhaupt geeignetes Personal zu finden.
Fachkräftemangel, gar allgemeiner Arbeitskräftemangel war das Problem.
Jetzt aber scheint sich der Arbeitsmarkt zu drehen.
Drei Millionen Arbeitslose, Stellenabbau in vielen Unternehmen und eine
anhaltende Wirtschaftskrise – das sind die Nachrichten, die viele
Menschen umtreiben. Gleichzeitig durchläuft der Arbeitsmarkt eine
Neuausrichtung. Berufsanfängern fällt der Einstieg schwerer, selbst
Hochqualifizierte müssen momentan länger neue Stellen suchen. Die
Unternehmen klagen über viel zu hohe Kosten und Sozialabgaben. Auch der
Faktor KI spielt eine immer wichtigere Rolle. Ist der deutsche
Arbeitsmarkt kaputt?
Darüber diskutieren wir in dieser neuen Folge von Ist das eine Blase?,
dem ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit.
Eingeladen haben wir dazu die Arbeitswissenschaftlerin Katharina Hölzle,
Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation
IAO in Stuttgart. Klare Worte findet die Forscherin für die Forderung
des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) nach einer Stunde
Mehrarbeit, um die Konjunktur anzukurbeln. "Was für ein Quatsch“, sagt
Hölzle, "nur weil wir alle eine Stunde mehr vor dem Computer sitzen,
heißt das nicht, dass es der deutschen Wirtschaft besser geht.“
Mit Blick auf die Debatte darum, ob die Deutschen zu wenig arbeiten,
sagt sie: "Wenn man es wirklich runterrechnet und schaut, wie es auch
mit den Überstunden aussieht, kann man nicht pauschal sagen, die
Deutschen sind faul.“ Gibt es also überhaupt zu viel Teilzeit, zu viele
Krankmeldungen, zu viel Faulheit in Deutschland? Brauchen wir eher
andere Rahmenbedingungen für die Arbeit als einfach mehr davon? Wird KI
uns wirklich Jobs wegnehmen – oder macht sie uns vielleicht so viel
produktiver, dass die hohen Lohnnebenkosten am Ende gar kein Problem
mehr sind?
Zu Gast ist außerdem die ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Tina Groll, die
sich die Details und Zahlen des Arbeitsmarktes für uns genauer angesehen
hat und erklärt, wie schlimm die Lage wirklich ist und wo die Sorgen um
den Jobverlust am größten sind.
Ist das eine Blase? ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
Geld, Macht und Gerechtigkeit.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Müssen wir jetzt alle zu Preppern werden? | 02 Feb 2026 | 00:50:03 | |
Tausende Haushalte ohne Strom, für mehrere Tage, im tiefsten Winter: Der
Brandanschlag auf die Stromversorgung in Berlin Anfang Januar hat
gezeigt, wie schnell es zu Ausnahmesituationen kommen kann. Wie sind die
Menschen in Deutschland auf solche Notfälle vorbereitet? Wie sieht
vernünftige Vorsorge aus? Sollten wir alle zu Preppern werden – und was
steckt eigentlich hinter dem Begriff? Oder ist das alles gerade etwas
überbewertet?
Darum geht es in der neuen Folge von "Ist das eine Blase?", dem
Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht, Gerechtigkeit. Darin
sprechen die Hosts Carla Neuhaus und Jens Tönnesmann über eine aktuelle
Studie der TU Kaiserslautern-Landau (PDF), die zeigt, wie schlecht die
Deutschen auf eine Katastrophe vorbereitet sind. Sei es, weil sie sich
damit nicht beschäftigen wollen oder ihnen der Platz für Vorräte fehlt.
Was Menschen dazu bringt, sich vorzubereiten, und welche Rolle dabei zum
Beispiel das fehlende Vertrauen in den Staat spielt, auch das
thematisiert diese Folge.
Zu Gast ist der Kulturwissenschaftler Julian Genner, der sich in den
vergangenen Jahren für sein Buch "Im Prepperkeller" intensiv mit der
Prepperszene beschäftigt hat. Im Podcast berichtet er von seinen
Besuchen bei Preppern und erklärt, warum Preppen kein Randphänomen mehr,
sondern in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Genner erklärt
auch, was Preppen von vernünftiger Vorsorge unterscheidet: Den Preppern
gehe es eher egoistisch darum, "den Zusammenbruch der Gesellschaft" zu
überleben, während in sinnvoller Vorsorge ein Solidaritätsgedanke
stecke: Man bereitet sich vor, um im Krisenfall das System und die
Einsatzkräfte zu entlasten.
Kritisch sieht Genner allerdings, dass auch in der normalen
Krisenvorsorge übersehen werde, wie wichtig soziale Kontakte und
Beziehungen im Notfall seien. "Ich kann noch so viele Konservendosen und
Survivalausrüstungen zu Hause haben", sagt Genner, mit einer Krise werde
man kaum alleine fertig. "Man ist auf andere angewiesen."
"Ist das eine Blase?" ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
Geld, Macht und Gerechtigkeit.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Wann kommt die Bahn endlich wieder pünktlich? | 19 Jan 2026 | 00:57:53 | |
Ihr Zug fährt ein auf Gleis acht statt zwölf. Heute leider ohne
Bordbistro, dafür mit umgekehrter Wagenfolge und 120 Minuten Verspätung.
Wer häufig mit der Deutschen Bahn unterwegs ist, kennt das. "Die Bahn
ist zum Synonym eines dysfunktionalen Landes geworden", sagt selbst
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder. Jetzt aber soll es
aufwärtsgehen. Wieder einmal, muss man sagen. Schließlich sind daran
schon viele Minister und Bahnchefs gescheitert.
Seit Herbst hat der Staatskonzern eine neue Chefin. Evelyn Palla hat
versprochen, die Deutsche Bahn von Grund auf zu sanieren. Schon vor dem
Wechsel an der Spitze aber hat das Unternehmen ein ambitioniertes
Projekt gestartet. Es läuft die größte Erneuerung der Infrastruktur, von
Schienen, Weichen, Stellwerken, in der Geschichte der Deutschen Bahn.
Nur, wann bringt das auch eine Verbesserung für die Fahrgäste? Wann
kommt die Bahn endlich wieder pünktlich?
Darüber sprechen wir in der neuen Folge von "Ist das eine Blase?", dem
ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Eingeladen
haben die beiden Hosts Carla Neuhaus und Zacharias Zacharakis dieses Mal
Jonas Schulze Pals, einen Kollegen aus dem ZEIT-Wirtschaftsressort, der
sich so gut wie niemand anderes in der Redaktion mit der Deutschen Bahn
auskennt.
Er hat die neue Bahnchefin kürzlich zum Interview getroffen und sagt:
"Mein Eindruck ist, dass die große Veränderung, die Evelyn Palla
vorantreibt, zumindest hoffnungsvoll macht." Außerdem sei nun endlich
das Geld vom Bund für die notwendigen Sanierungen vorhanden. Auch die
Umbauten im Konzern, die Palla angestoßen habe, könnten bald Wirkung
zeigen.
"Ist das eine Blase?" ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei
Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und
Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im Innersten zusammenhält:
Geld, Macht und Gerechtigkeit.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Eine Ankündigung | 10 Jan 2026 | 00:03:30 | |
In einigen Tagen werden wir das Archiv von "Ist das eine Blase?" und
vielen weiteren Podcasts der ZEIT exklusiv für unsere Abonnenten
zugänglich machen.
Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle
älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der
ZEIT hören, unter www.zeit.de/wirtschaftspodcast, auf Apple Podcasts
oder Spotify.
Wenn Sie noch kein Abo haben, können Sie unter www.zeit.de/podcastabo
ein kostenloses Probeabo bestellen. Nach der Probephase kostet es 4,99
Euro im Monat. Sie erhalten damit nicht nur Zugriff auf das komplette
Podcastarchiv der Zeit, sondern auch auf regelmäßige Bonusfolgen von
"OK, America?", "Das Politikteil", "Verbrechen" und weiteren Podcasts.
Außerdem können Sie mit dem Abo unsere teils preisgekrönten
Podcastserien wie "Irma. Das Kind aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz:
Sein langer Weg zur Macht" hören.
Wenn Sie die ZEIT nicht nur hören, sondern auch lesen wollen, können Sie
außerdem unter www.zeit.de/mehr-hoeren unser Digitalabo ebenfalls
kostenlos für einen Monat testen.
Wenn Sie bereits ein Abo haben, können Sie es direkt in Ihrer App mit
Apple Podcasts oder Spotify verbinden und wie gewohnt weiterhören.
Bei Fragen und Problemen schreiben Sie uns gerne an kontakt@zeit.de.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Boom oder Doom – wie wird 2026? | 05 Jan 2026 | 00:58:33 | |
Seit gut drei Jahren stagniert die deutsche Wirtschaft. Die
Arbeitslosigkeit ist gestiegen, die Zahl der Firmenpleiten auch.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wollte eigentlich für einen
Aufschwung sorgen und hat deshalb unter anderem ein milliardenschweres
Investitionspaket aufgelegt. 2025 aber hat sich das noch nicht bemerkbar
gemacht. Nicht nur in der Politik ist der Wunsch groß, dass 2026
wirtschaftlich besser wird.
Ist diese Hoffnung berechtigt? Oder haben eher die Wirtschaftsverbände
recht, die in der Mehrheit kaum eine Besserung erwarten? Boom oder Doom
– wie wird 2026? Darum geht es in der neuen Folge von Ist das eine
Blase?, dem Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und
Gerechtigkeit. Zum Jahresauftakt mit allen drei Hosts: Carla Neuhaus,
Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis.
Gemeinsam schauen wir unter anderem auf die wichtigste deutsche Branche:
die Industrie. Und geben eine Einschätzung, ob Auto- und Maschinenbauer
im kommenden Jahr die Krise hinter sich lassen können. China spielt
dabei eine große Rolle, dessen Konzerne den deutschen Firmen zunehmend
Konkurrenz machen. Es gibt aber einen kleinen Hoffnungsschimmer.
Wie es dem Land geht, hängt auch von der Entwicklung im Bausektor ab.
Nicht nur, weil er Arbeitsplätze schafft, sondern weil Wohlstand etwas
mit bezahlbarem Wohnraum zu tun hat. Deshalb analysieren wir, wie sich
dieser Sektor entwickelt und was die versprochenen Investitionen des
Staats in die Infrastruktur bewirken können. Außerdem schauen wir, wie
es am Arbeitsmarkt weitergeht und welche Sozialreformen das Land
braucht.
Zu jedem Thema geben wir eine Prognose ab – Hörerinnen und Hörer dürfen
gerne mitraten. Am Ende des Jahres werden wir prüfen, wer recht hatte.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Shoppen wir uns rein in die Schulden? | 15 Dec 2025 | 00:52:28 | |
Es ist alarmierend: Rund 5,7 Millionen Erwachsene in Deutschland gelten
laut dem neuen Schuldneratlas der Auskunftei Creditreform als
überschuldet – Tendenz steigend. Außerdem müssen auch immer mehr
Menschen Zahlungen aufschieben oder überziehen ihr Konto, wie eine
repräsentative Umfrage der Schufa kürzlich ergeben hat. Auch die Zahl
der Privatinsolvenzen dürfte in diesem Jahr auf den höchsten Wert seit
2016 steigen.
Was aber sind die Gründe für diesen Trend? Die steigenden
Lebenshaltungskosten und Jobverluste? Oder auch neue Bezahlmöglichkeiten
wie „Buy Now, Pay Later“, die vor allem jüngere Menschen nutzen? Welche
Gefahren gehen davon aus, dass Kredite heute leichter verfügbar und ihre
Folgekosten oft nur schwer einzuschätzen sind? Wie schnell gerät man in
eine Schuldenfalle – und wie kommt man um sie herum oder auch wieder aus
ihr heraus? Und was tut die Politik gegen die zunehmende Verschuldung
gerade junger Menschen?
Darum geht es in der neuen Folge des ZEIT-Wirtschaftspodcasts Ist das
eine Blase?. Die Hosts Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis haben
Julia Braun zu Gast, die für das Fachzentrum Schuldenberatung Bremen
arbeitet, in jenem Bundesland also, in dem die Überschuldungsquote unter
den Erwachsenen am höchsten ist.
Die Juristin berichtet, dass die Schuldnerberatungsstellen derzeit stark
überlastet sind, weil viele Menschen den Überblick über ihre Finanzen
verloren haben und mit Mahnungen und Inkassoschreiben konfrontiert sind.
Gerade bei jüngeren Menschen sei die sogenannte „Lifestyle“-Verschuldung
ein ernstes Problem. Häufig würden sie beim Einkaufen im Netz nicht
einmal merken, dass sie sich bereits verschulden; die Kreditaufnahme sei
mit ein paar Klicks möglich und ohne ein Gespräch mit einer
Bankberaterin.
Braun erklärt im Podcast auch, wie sich eine Überschuldung vermeiden
lässt und wo Betroffene Hilfe finden. Außerdem hat sie einen Kniff
parat, für den man nur ein paar alte Marmeladengläser braucht, um seine
Ausgaben besser in den Griff zu kriegen.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Fällt die Brandmauer in der Wirtschaft? | 01 Dec 2025 | 00:55:32 | |
Die deutsche Wirtschaft ringt um ihre Haltung zur AfD. Der Verband der
Familienunternehmer hat sein Kontaktverbot zur Partei aufgehoben und
damit eine heftige Diskussion ausgelöst: Sollte man mit einer Partei
sprechen, die in Teilen als rechtsextrem gilt? Oder gefährdet genau das
die demokratische Kultur und das internationale Ansehen des
Wirtschaftsstandorts?
Unternehmen und Verbände sehen sich in diesen Tagen gezwungen, sich neu
zu positionieren. Die Deutsche Bank beendete eine Kooperation mit den
Familienunternehmern, nachdem der Verband einen AfD-Politiker zu einem
parlamentarischen Abend in die Räume der Bank eingeladen hatte; Firmen
wie Rossmann oder Vorwerk traten aus dem Verband aus. Aufgrund der
heftigen Kritik hat der Verband inzwischen wieder seine Positionierung
revidiert und will nun doch nicht mehr mit der AfD sprechen.
Gleichzeitig wächst der Druck, vor allem aus dem Mittelstand, sich nicht
gänzlich von der AfD abzuschotten. Manche Unternehmer fordern, man müsse
sich für Gespräche mit der Partei öffnen, weil sie im Bundestag sitzt
und in mehreren Länderparlamenten stark vertreten ist.
Nur welche Folgen hat das für die Unternehmen? Und wie sollten, wie
können sie sich positionieren? Haben sie womöglich gar eine Pflicht,
politisch Farbe zu bekennen? Das ist das Thema der neuen Folge von Ist
das eine Blase?, dem Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und
Gerechtigkeit.
Mit dabei ist der Wirtschaftsethiker Markus Scholz von der TU Dresden,
der gerade ein Buch über die "Wirtschaft mit Werten" veröffentlicht hat.
Er sagt, Unternehmen sollten sich durchaus inhaltlich mit den
Forderungen der AfD auseinandersetzen. Sie könnten ihnen auch Briefe und
Mails schreiben, um ihre Position klarzumachen. Deshalb müsse man sie
aber nicht zu Veranstaltungen einladen. Denn dadurch würde man sie
legitimieren.
Im ZEIT-Wirtschaftspodcast Ist das eine Blase? diskutieren Carla
Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über Geld, Macht und
Gerechtigkeit – alle zwei Wochen montags und immer mit einem Gast.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Müssen wir Reiche höher besteuern? | 24 Nov 2025 | 01:07:59 | |
Es ist das Paradox des Jahres: Einerseits befürworten die meisten
Menschen im Land offenbar die Idee, höhere Vermögen stärker zu
besteuern. Angesichts der Wirtschaftskrise und der angespannten
Haushaltslage gibt es gute Argumente dafür. Dazu kommt, dass die
Vermögensverhältnisse in Deutschland ziemlich ungleich sind, wie der
Sachverständigenrat Wirtschaft gerade festgestellt hat.
Andererseits findet die Idee in der Politik seit Jahren keine Mehrheit,
im Gegenteil: Nicht nur Steuererhöhungen an sich, sondern schon die
Diskussion darüber führe "am Ende des Tages dazu, dass der Standort ein
kleines bisschen weniger attraktiv wird", meint die
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und warnt vor einer
„Neiddebatte“.
Wie lässt sich dieser Widerspruch erklären? Liegt es daran, dass höhere
Steuern den Unternehmen schaden könnten, Investitionen hemmen und
Arbeitsplätze kosten würden, mit viel Bürokratie und Kapitalflucht
verbunden wären? Oder liegt es vielleicht am Einfluss der Vermögenden
auf die Politik? Warum überhaupt wird in Deutschland seit 1997 keine
Vermögensteuer mehr erhoben und wie sehen die aktuellen Regeln bei der
Erbschaftsteuer aus? Wie ließen sie sich reformieren, ohne der
Wirtschaft zu schaden?
Darum geht es in der neuen Folge des ZEIT-Wirtschaftspodcasts "Ist das
eine Blase?“. Die Hosts Zacharias Zacharakis und Jens Tönnesmann
diskutieren mit Achim Truger. Der Ökonomieprofessor von der Uni
Duisburg-Essen ist Mitglied des Sachverständigenrats Wirtschaft, der die
Bundesregierung berät und Mitte November sein neues Jahresgutachten
veröffentlicht hat. Die fünf Mitglieder des Gremiums werden auch
Wirtschaftsweisen genannt.
Im Gespräch berichtet Truger, wie ausgeprägt die Vermögensungleichheit
im Land ist, was für eine höhere Besteuerung von Vermögen spricht und
wie sich Erbschaften gerechter besteuern ließen. Wenn kein
"Wachstumswunder“ geschehe, sei es "schlicht und ergreifend
Realitätsverweigerung“ zu glauben, ohne höhere Steuern durch die Krise
zu kommen, sagt Truger.
Zu Gast ist außerdem Kolja Rudzio. Der stellvertretende Leiter des
Wirtschaftsressorts der ZEIT hat recherchiert, wie sich eine
Vermögensteuer auswirken könnte, was für sie spricht – und was gegen
sie. Im Podcast erklärt er, welche Steuerregeln aktuell gelten und warum
die Erbschaftsteuer gerade auch ein Thema für das
Bundesverfassungsgericht ist.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Warum zieht uns der Betrug so magisch an? | 17 Nov 2025 | 00:26:39 | |
Noch ist unklar, wie genau das System René Benko funktioniert hat. Der
frühere Immobilienmanager aus Österreich, den man dort den Wunderwuzzi
nannte, sitzt zwar bereits in Haft. Aber verurteilt ist er bisher nur,
weil er vergleichsweise kleine Geldbeträge vor seiner Riesenpleite in
Sicherheit gebracht haben soll. Dennoch zeigt sich in den Ermittlungen,
wie die Maschinerie des Geldbeschaffens im System Benko funktioniert
haben könnte.
Im Podcast-Club der ZEIT sprechen die Journalisten Anne Kunze und
Zacharias Zacharakis über den Fall René Benko und über die Psychologie
des Betrugs. Die Hosts der Podcasts „ZEIT Verbrechen“ und „Ist das eine
Blase?“ fragen: Warum lassen sich selbst kluge Menschen täuschen? Und
was fasziniert uns an großen Scams?
Ein Privatjet etwa muss schon her, wenn man die reichsten Investoren in
Deutschland davon überzeugen will, dass sie einem ihr Geld anvertrauen.
Glanz und Gier gehören eng zusammen, wenn es um Wirtschaft und
Verbrechen geht. Das zeigt auch der Fall eines Betrügers, der seinen
Geldgebern durch großen Auftritt in teuren Hotels und viel
Schauspielerei weiß machen konnte, dass sie von hohen Fördergeldern der
EU profitieren würden, wenn sie ihm nur ihr Vermögen anvertrauten.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Platzt bald die KI-Blase? | 10 Nov 2025 | 00:56:29 | |
Nvidia, Microsoft, Google: Die Aktien von Konzernen, die auf Künstliche
Intelligenz (KI) setzen, sind in den letzten Monaten rasant gestiegen.
Pierre-Olivier Gourinchas, der Chefvolkswirt des Internationalen
Währungsfonds, sieht deshalb "starke Parallelen zur Dotcom-Blase". Auch
andere Experten warnen, die hohen Aktienbewertungen könnten übertrieben
sein. Die Bundesbank etwa sieht "das Risiko abrupter
Marktpreiskorrekturen" deutlich erhöht, wie sie gerade in ihrem
Finanzstabilitätsbericht mitgeteilt hat.
Platzt also bald die KI-Blase? Um diese Frage geht es in der neuen Folge
von Ist das eine Blase?, dem Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld,
Macht und Gerechtigkeit.
Zu Gast ist die Verhaltensökonomin Christine Laudenbach vom
Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung. Sie sagt, KI sei ein
Schlagwort, mit dem sich Firmen gerade gerne schmücken. Und sie glaubt:
"Es wird eine Konsolidierung geben." Die Kurse werden also fallen – die
Frage sei aber, wie stark. Trotzdem versucht sie, Anlegern die Angst zu
nehmen. Jetzt auf Aktien zu verzichten, sei der falsche Weg. Laudenbach
vergleicht das mit der Flugangst: „Viele Menschen haben Flugangst,
obwohl die Wahrscheinlichkeit auf dem Weg zum Flughafen vom Auto
überfahren zu werden höher ist, als mit dem Flugzeug abzustürzen.“ Aber
das Auto kenne man, während man nur selten fliege.
Laudenbach meint, je breiter Anleger aufgestellt seien und je
langfristiger sie ihr Geld anlegen wollten, desto weniger Gedanken
müssten sie sich machen – auch über einen KI-Crash. Was die
Finanzexpertin konkret rät, wie man seine Aktienanlage nun aufstellen
sollte und was man dabei vom norwegischen Staatsfonds für die Geldanlage
lernen kann, erklärt sie in dieser Folge. Zu Gast ist außerdem Thomas
Fischermann aus der ZEIT-Redaktion, der die Entwicklungen einordnet.
Auch eine Künstliche Intelligenz kommt zu Wort.
Im Wirtschaftspodcast Ist das eine Blase? sprechen Carla Neuhaus, Jens
Tönnesmann und Zacharias Zacharakis alle zwei Wochen montags über das,
was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Ist der Veggie-Hype vorbei? | 27 Oct 2025 | 00:43:16 | |
Für Bundeskanzler Friedrich Merz ist die Sache klar: "Eine Wurst ist
eine Wurst", sagte er kürzlich, "und eine Wurst ist nicht vegan." Doch
ganz so einfach ist es dann wohl doch nicht. Längst stehen die
Alternativen zum Fleisch im Zentrum eines Kulturkampfs, der von links
ebenso vehement geführt wird wie von rechts.
In den Supermärkten gibt es eine breite Auswahl an Burger-Patties aus
Erbsenprotein, Bratwurst aus Tofu und Schnitzel aus Seitan. Nur sollen
die künftig anders heißen, nicht mehr Veggie-Wurst. Die Begründung:
Verwechslungsgefahr. Damit würden die Konservativen die Verbraucher für
dumm verkaufen, kritisierte die Grünen-Abgeordnete Zoe Mayer die Pläne
im Bundestag. "Das Sellerieschnitzel soll bald zur Sellerieplatte
werden, die Tofuwurst wird dann vielleicht der Tofustängel. Damit
wirklich niemand eine Ahnung hat, was man da eigentlich kauft."
Wie sich der Markt für Veggie-Produkte entwickelt und was hinter dem
Namensverbot steht, darum geht es in dieser Folge von Ist das eine
Blase, dem Wirtschaftspodcast der ZEIT. Zu Gast ist Godo Röben, der 26
Jahre lang bei der Rügenwalder Mühle gearbeitet hat und dort als
Geschäftsführer maßgeblich mit dafür verantwortlich war, dass der
Wursthersteller zu einem führenden Anbieter von veganen und
vegetarischen Produkten geworden ist.
Mit der Wurst sei das wie mit dem Verbrenner in der Autoindustrie, sagt
Röben. Wenn neue Alternativen auf den Markt kommen, wollten die
Hersteller erstmal ihre alten Produkte verteidigen. Dabei wäre es
sinnvoll, voranzugehen. Nur wer früh glaubhaft umschwenke, könne den
Markt für sich entscheiden. Warum Wurstalternativen eigentlich Wurst
ähneln, wie sich die Preise entwickeln und manche Veggie-Start-ups es
nicht schaffen, hört ihr in dieser Folge.
Im Wirtschaftspodcast Ist das eine Blase? sprechen Carla Neuhaus, Jens
Tönnesmann und Zacharias Zacharakis alle zwei Wochen montags über das,
was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Muss das Verbrenner-Aus weg? | 13 Oct 2025 | 01:06:23 | |
Der deutschen Autoindustrie geht es nicht gut momentan. Sie verkauft
weniger Autos als bislang. Vor allem in China läuft es schlecht,
Hersteller aus der Volksrepublik fluten mit günstigen Modellen den
Markt. Auch der Absatz in den USA leidet unter dem Zollstreit mit Donald
Trump. In Europa zögern die Kunden, sich mit den neuen Elektromodellen
anzufreunden. Viele Menschen sind verunsichert, das macht der
Autobranche zu schaffen.
Wie könnte ein Ausweg aus der Krise aussehen? Die Autoindustrie fordert:
Das Verbrenner-Aus im Jahr 2035 muss weg. Und Bundeskanzler Friedrich
Merz hat sich dieser Forderung angeschlossen. Doch was bedeutet das
eigentlich genau? Muss man beim Klimaschutz Abstriche machen, um der
Branche und ihren Beschäftigten zu helfen?
Darum geht es in der neuen Folge des ZEIT-Wirtschaftspodcasts "Ist das
eine Blase?" Die Hosts Zacharias Zacharakis und Jens Tönnesmann schauen
sich die Probleme der Autobranche darin genauer an: Wie schlecht geht es
den Unternehmen wirklich? Wie abhängig sind sie noch vom Verbrenner? Wer
kauft noch Autos aus Deutschland?
Zu Gast ist Christiane Benner, die Vorsitzende der IG Metall und
Fürsprecherin von Hunderttausenden Beschäftigten der Autobranche. Benner
war vergangene Woche beim Autogipfel im Kanzleramt zugegen und
berichtet, wie sie die Ergebnisse bewertet und wie sie die Lage bei den
Autoherstellern und den Zulieferern erlebt. Benner nimmt Stellung zur
Kritik der Umweltschutzorganisation Greenpeace, die der Gewerkschaft
vorwirft, sich "von der Verbrennerlobby vor deren Karren spannen zu
lassen“, und ihr einen "kurzsichtigen Kurswechsel“ auf Kosten des Klimas
und der Arbeitsplätze bescheinigt. Benner äußert sich außerdem dazu, wie
wichtig sie die Klimaziele weiterhin findet und welchen Ausweg sie aus
der Krise sieht.
Im Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?" sprechen Carla Neuhaus, Jens
Tönnesmann und Zacharias Zacharakis immer montags über das, was die Welt
im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Vergisst die Politik die junge Generation? | 29 Sep 2025 | 01:05:48 | |
Es waren große Worte, mit denen sich Bundeskanzler Friedrich Merz nach
seinem Amtsantritt gezielt an die "junge Generation" wandte: Seine neue
Bundesregierung werde "mit aller Kraft daran arbeiten, dass wir einen
neuen Generationenvertrag verwirklichen", versprach Merz. Dann machte er
im Duz-Modus weiter: "Wir wissen, dass es eure Chancen sind, für die wir
heute arbeiten."
Aber hält sich die Bundesregierung daran? Wie spiegelt sich das in der
Wirtschafts- und Sozialpolitik, etwa wenn es um die Rente geht? Und was
ist mit den geplanten Milliardenschulden: Werden sie Deutschlands
Wirtschaft stärker machen – oder vergrößern sie die Lasten für all jene,
die noch am Anfang ihres Berufslebens stehen? Verbessert die Politik
ihre Lage gerade – oder vergisst sie die jungen Menschen?
Darum geht es in der neuen Folge von "Ist das eine Blase?", dem
Wirtschaftspodcast der ZEIT. Die Hosts Carla Neuhaus und Jens Tönnesmann
sprechen mit Emilie Höslinger. Die 26-Jährige arbeitet als
Juniorökonomin beim Münchner ifo Institut und schreibt dort an einer
Dissertation über Staatsverschuldung – also einem Thema, bei dem
Generationengerechtigkeit eine große Rolle spielt. Auch die
Haushaltspläne der Bundesregierung hat sie sich genau angesehen.
Außerdem lässt sie sich bei der Bundeswehr gerade zur Reserveoffizierin
ausbilden.
Höslinger sagt, sie erlebe in ihrer Generation oft ein Ohnmachtsgefühl.
Um dem vorzubeugen, engagiere sie sich und ermutige dazu auch andere.
Die junge Generation müsse "jetzt ganz genau darauf achten, ob es
wirklich Reformen gibt und sich auch sehr stark dafür einsetzen". Wie
die aus ihrer Sicht aussehen sollten, erklärt Höslinger im Podcast.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Kommt jetzt die Generation arbeitslos? | 15 Sep 2025 | 00:59:42 | |
Auf dem Papier haben sie alles richtig gemacht: Sie haben studiert, gute
Noten bekommen, diverse Praktika hinter sich gebracht – und doch finden
sie keinen Job. Vor diesem Problem stehen derzeit viele
Hochschulabsolventen. Bereits 2024 waren fast 40.000 der unter
30-Jährigen trotz Uniabschluss erwerbslos. Das sind 25 Prozent mehr als
im Vorjahr, wie Daten der Bundesagentur für Arbeit zeigen.
Berufseinsteiger spüren damit besonders stark die Flaute am
Arbeitsmarkt. Auf dem Jobportal Stepstone zum Beispiel sind aktuell nur
noch halb so viele Stellen ausgeschrieben wie noch vor drei Jahren. Da
kämen gerade zwei Trends zusammen, sagt der CEO der Plattform, Sebastian
Dettmers: der konjunkturelle Abschwung und die stärkere Verbreitung von
Künstlicher Intelligenz (KI).
Zwar würde er nicht sagen, dass KI den Deutschen per se die Jobs
wegnimmt. Aber: “Die einfachen kognitiven Tätigkeiten, bei denen ich
immer wieder das Gleiche mache, werden jetzt zunehmend automatisiert.”
Und das trifft eben vor allem Einsteigerjobs, besonders die für
Akademiker. Im Handwerk oder in der Pflege habe der Nachwuchs dagegen
weiterhin kein Problem, eine erste Stelle nach der Ausbildung zu finden
oder übernommen zu werden.
Was aber heißt das für den Nachwuchs? Wo gibt es abseits von Pflege und
Handwerk noch Jobs? Wie können sich junge Menschen auf die neuen
Rahmenbedingungen einstellen? Darum geht es in der neuen Folge von Ist
das eine Blase?, dem Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und
Gerechtigkeit. Neben Stepstone-Chef Dettmers ist auch Henrik Rampe zu
Gast, Redakteur im Arbeitsressort der ZEIT. Er hat kürzlich junge
Menschen begleitet, die nach dem Uniabschluss auf Jobsuche sind, und
berichtet von der Recherche.
Im ZEIT-Wirtschaftspodcast Ist das eine Blase? diskutieren Carla
Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über Geld, Macht und
Gerechtigkeit – alle zwei Wochen montags und immer mit einem Gast.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Scheitert Trump an der Inflation? | 01 Sep 2025 | 00:55:20 | |
Die US-Amerikaner hatten sich eigentlich darauf eingestellt, dass ihr
Leben einigermaßen bezahlbar bleibt. Dass die starke Teuerung nach der
Coronapandemie allmählich vorbei ist. Dass die Gehälter etwas anziehen
und ihre Kaufkraft wieder zunimmt. Doch jetzt scheint sie wieder da zu
sein: die hohe Inflation. Im Sommer hat die Teuerungsrate zugelegt, die
Preise steigen erneut. Woran liegt das?
Darüber sprechen wir in "Ist das eine Blase?", dem Wirtschaftspodcast
der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Unsere US-Korrespondentin
Heike Buchter berichtet in der neuen Folge über ihren Alltag in New
York: "Es sind nicht nur die Preise im Supermarkt, die gestiegen sind,
sondern eben eigentlich so gut wie alles vom Deostick bis zum Ford 150
Pickup Truck", sagt sie. Alles habe ein Niveau erreicht, das man "vor
fünf Jahren noch für unvorstellbar" gehalten habe.
Über die Gründe für den erneuten Anstieg der Inflation wird in der
Wissenschaft hitzig diskutiert. Sind es die Zölle, die US-Präsident
Donald Trump auf die Einfuhr so gut wie aller ausländischer Waren
erlassen hat? Reichen die Unternehmen in den USA diese Kosten allmählich
an die Verbraucher weiter?
Darüber sprechen wir mit dem Ökonomen Robin Brooks von der Brookings
Institution in Washington, D. C. Er sagt: "Die amerikanische Wirtschaft
ist definitiv nicht mehr so stark, wie sie es vor dem Amtsantritt von
Trump war. Und das ist ganz bestimmt darauf zurückzuführen, dass die
Strafzölle schon zu Preissteigerungen geführt haben, dass dadurch die
Nachfrage hier in Amerika beeinflusst wird, und zwar negativ beeinflusst
wird."
Wie sehr diese Entwicklung nun auch dem Präsidenten schaden könnte, wie
Trump versucht, dagegen anzukämpfen, indem er die US-Notenbank Fed
politisch unter Druck setzt, darüber diskutieren die beiden Hosts Jens
Tönnesmann und Zacharias Zacharakis in dieser Folge mit ihren Gästen.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Wie gerecht ist Deutschland? | 18 Aug 2025 | 01:15:21 | |
Geld, Macht und Gerechtigkeit: Darum geht es in der Wirtschaft immer
wieder – ebenso im ZEIT-Podcast "Ist das eine Blase?". In der 100. (!)
Folge beantworten die Hosts Carla Neuhaus, Zacharias Zacharakis und Jens
Tönnesmann deshalb einmal die ganz großen Fragen: Wie ist das Geld
hierzulande verteilt? Wie die Macht? Und letztlich: Wie gerecht ist
Deutschland?
Um sich dem anzunähern, erklären sie, wie viel Vermögen und wie viel
Einkommen die Menschen in Deutschland eigentlich haben. Wie sich die
Gruppe der Millionäre zusammensetzt. Wie viele Menschen wiederum
Bürgergeld erhalten und warum. Auch erläutern sie, welche Macht von
Unternehmen ausgeht und welche von Gewerkschaften. Oder was für einen
beruflichen Hintergrund die meisten Politiker im Bundestag haben.
Zu all dem gibt es Zahlen, die dabei helfen, sich der großen Frage zu
nähern: Wie gerecht ist Deutschland? Dazu haben auch unsere Hörerinnen
und Hörer eine klare Meinung, die sich übrigens überraschend mit dem
Bundestrend überschneidet.
Ausnahmsweise gibt es diesmal keinen externen Gast. Dafür kommen in der
100. Folge alle früheren Hosts des Podcasts zu Wort – und auch
mindestens ein Tier.
"Ist das eine Blase?" ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld,
Macht und Gerechtigkeit. Wenn ihr Feedback zur Folge habt oder
Themenwünsche, schickt uns gerne eine Mail an blase@zeit.de oder lasst
einen Kommentar da.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Müssen wir bald alle coden können? | 04 Aug 2025 | 01:12:19 | |
Ohne Entwicklerinnen und Entwickler geht in der Wirtschaft nichts: Sie
bauen Software für Manager und Maschinen, und sie entwickeln Programme
und Plattformen, um die Start-ups und Konzerne entstehen. Allerdings
brauchen die Unternehmen aktuell mehr von ihnen, als es gibt. Kann
künstliche Intelligenz den Mangel beheben? Wie viele Entwickler braucht
es überhaupt in Zukunft? Weniger, weil einfache Code-Zeilen längst die
KI schreibt? Oder mehr, weil jemand die KI weiterentwickeln muss? Und
kann – oder sollte – jetzt jeder coden lernen?
Darum geht es in der 99. Folge von "Ist das eine Blase?", dem
Wirtschaftspodcast der ZEIT über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Zu Gast
ist Thomas Bachem, der sich bereits mit 14 Jahren das Programmieren
beigebracht, später mehrere Start-ups gegründet und 2017 die Code
University in Berlin aufgezogen hat – "eine Hochschule, wie sie mir
früher gefehlt hat", sagt er. Studierenden soll dort nicht nur das
Programmieren beigebracht werden, sondern auch das Arbeiten in Projekten
und interdisziplinären Teams.
Bachem sagt, es sei derzeit "eine unglaublich spannende Zeit zum
Programmieren". Ihm mache es "mehr Spaß denn je", und zwar gerade, weil
er sich dabei von künstlicher Intelligenz helfen lasse. Er erzählt in
der Folge von seinem eigenen Weg, wie er etwa eine Lebenslauf-App an
Xing verkaufte. Er berichtet davon, wie er die Pleite seiner Hochschule
gerade noch abwenden konnte und ihn das an seine Grenzen brachte. Und er
gibt eine Prognose ab, wie KI den Beruf des Entwicklers verändern
könnte.
Zu Gast ist in der Folge außerdem Eva Wolfangel, Redakteurin im
Digital-Ressort der ZEIT, die für ihre Recherchen regelmäßig mit
Entwicklern spricht und weiß, wo eigentlich wie viele gerade gesucht
werden.
Im Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?" diskutieren Carla Neuhaus,
Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über Geld, Macht und
Gerechtigkeit – alle zwei Wochen montags und immer mit einem Gast.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Bremst die Regierung die Energiewende aus? | 21 Jul 2025 | 00:50:45 | |
Mit einigen ihrer Aussagen hat sie für ziemlich viel Aufsehen gesorgt.
Etwa als die neue Wirtschaftsministerin Katherina Reiche angekündigt
hat, dass Deutschland rund 40 neue Gaskraftwerke brauche und sie den Bau
veranlassen wolle. Auch lässt die CDU-Politikerin gerade überprüfen, ob
der Ausbau von Solar- und Windstrom zu schnell geschehe, ob es
Deutschland mit der Energiewende vielleicht sogar übertrieben habe.
Selbst die Klimaziele stellt sie infrage.
Mit diesen Äußerungen hat die neue Ministerin nicht nur Klimaschützer
irritiert, sie scheint tatsächlich einen grundlegenden Kurswechsel
einzuleiten. Doch wohin führt die Energiepolitik der neuen Regierung?
Darüber sprechen wir in der neuen Folge von "Ist das eine Blase?", dem
ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit.
Zu Gast ist die Energieökonomin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut
für Wirtschaftsforschung. Sie sagt: "Offensichtlich ist die Ministerin
davon getrieben, dass sie den Klimaschutz nicht hoch hängen will."
Kemfert bezweifelt auch, dass der Fokus auf derart viele neue
Gaskraftwerke klimapolitisch sinnvoll sei. Mit den beiden
ZEIT-Wirtschaftsredakteuren Carla Neuhaus und Zacharias Zacharakis
diskutiert sie, wie der Strom für Unternehmen und Verbraucher günstiger
werden kann – und was passieren müsste, damit der Ausbau von Wind und
Solar weiter vorangeht.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Führen diese Schulden wirklich in die Zukunft? | 07 Jul 2025 | 01:07:07 | |
115 Milliarden Euro will die Bundesregierung in diesem Jahr in neue
Straßen und Schienen, Brücken und Schulen investieren – ein Rekord, wie
sie betont. Gleichzeitig will sie 82 Milliarden Euro neue Schulden
machen – fast doppelt so viel wie 2024. Ist das der Befreiungsschlag für
das Land, in dem Brücken bröseln und Schulen schimmeln?
Darum geht es in der neuen Folge von "Ist das eine Blase?", dem
Wirtschaftspodcast der ZEIT. Die Hosts Jens Tönnesmann und Zacharias
Zacharakis erklären, wie die Haushaltspläne der Bundesregierung aussehen
und wie es damit nun weitergeht. Zu Gast ist Michael Hüther, der
Direktor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft. Im
Podcast verrät Hüther, wie er mit drei anderen Ökonomen im Februar in
nur 50 Minuten ein Papier formuliert hat, das CDU und SPD die wichtigen
Argumente lieferte, um die Schuldenbremse im Grundgesetz zu lockern und
ein Sondervermögen Infrastruktur zu schaffen – obwohl die CDU das im
Wahlkampf noch abgelehnt hatte.
Aber wie sinnvoll sind die Pläne der Bundesregierung tatsächlich? Wie
groß ist die Gefahr, dass Investitionen ins Sondervermögen verschoben
werden, um im Kernhaushalt mehr Geld für soziale Ausgaben zu haben?
Können die Pläne zum klimafreundlichen Umbau Deutschlands beitragen? Und
können sie so viel Wachstum erzeugen, dass damit die Zinsen für die
neuen Schulden gedeckt sind? Wann ist mit Effekten zu rechnen, und wie
groß ist die Gefahr, dass die Wirtschaft überhitzt oder das Geld im
Eifer des Gefechts für Brücken ausgegeben wird, die man gar nicht
braucht?
Hüther ist optimistisch, aber auch kritisch: Es sei "natürlich absurd",
wenn die Bundesregierung die Gasumlage aus dem Klima- und
Transformationsfonds finanzieren wolle. Außerdem sei es ein Fehler, dass
die für die Bundesländer bestimmten Gelder nicht zwingend zusätzliche
Investitionen finanzieren müssten. Das sei eine "Unverantwortlichkeit",
sagt Hüther: "Die Länderministerpräsidenten sind ja alle lieb und nett,
aber in der Summe werden sie zur Beutegemeinschaft."
Im Wirtschaftspodcast "Ist das Blase?" diskutieren Carla Neuhaus, Jens
Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über Geld, Macht und Gerechtigkeit –
alle zwei Wochen montags und immer mit einem Gast.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Kann China uns erpressen? | 23 Jun 2025 | 00:50:51 | |
Sie stecken in unseren Smartphones und Bildschirmen, in Windrädern und
Elektromotoren: Seltene Erden. Die deutsche Industrie ist auf die
Rohstoffe der Zukunft dringend angewiesen. 90 Prozent dieser Metalle
aber werden in China abgebaut, das seinen Export zuletzt stark
eingeschränkt hat. Manch ein deutscher Maschinenbauer bekomme da derzeit
zu hören: "Sorry, such dir einen anderen Lieferanten!" So berichtet es
Bertram Kawlath, der Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und
Anlagenbauer (VDMA), in der neuen Folge von Ist das eine Blase?, dem
Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit von ZEIT und ZEIT
ONLINE.
Schuld daran ist der Handelsstreit zwischen China und den USA: Die
Volksrepublik will verhindern, dass die Metalle in die Vereinigten
Staaten gehen. Das trifft auch deutsche Betriebe: "Soweit mir bekannt
ist, liegen etwa eine halbe Million Exportanträge für Seltene Erden oder
Magnete in China in der Pipeline und werden nicht bearbeitet", sagt
Kawlath, der den Ventilhersteller Schubert & Salzer aus Ingolstadt
leitet.
Kawlath alarmiert aber noch mehr: Seine Branche leide zunehmend unter
den ungleichen Wettbewerbsbedingungen mit China. Er berichtet zum
Beispiel von Anlagen, die ein chinesischer Anbieter hier mit falschen
CE-Kennzeichen vertrieben habe. Auf Nachfrage habe der Exporteur gesagt,
das heiße "China Exported". Der VDMA spricht sich nun deutlich wie nie
für eine stärkere Kontrolle der EU-Importe aus und kritisiert offen das
"Foulspiel Chinas".
Das ist ein Paradigmenwechsel im Umgang mit China. Wie Kawlath den
erklärt, was er von der Bundesregierung fordert und welche Folgen sein
Konfrontationskurs haben könnte – darum geht es in dieser Folge. Zu Gast
ist zudem der ZEIT-Wirtschaftsredakteur Marc Widmann, der zu Seltenen
Erden recherchiert hat. Die Hosts dieser Folge sind Carla Neuhaus und
Jens Tönnesmann.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Kommt jetzt die Wirtschaftswende? | 09 Jun 2025 | 00:44:36 | |
Seit bereits drei Jahren stagniert die deutsche Wirtschaft. Die
Konjunktur kommt nicht vom Fleck, Wachstum bleibt aus. Um das zu ändern,
hat die neue Bundesregierung kürzlich im Kabinett ein Sofortprogramm
beschlossen. Im Kern geht es dabei um Steuerentlastungen für Unternehmen
und einen Abbau der enormen Bürokratie. Auch soll es Firmen über neue
Abschreibungsmöglichkeiten erleichtert werden, in neue Maschinen oder
Fabriken zu investieren. Doch reicht das, um die viel beschworene
Wirtschaftswende zu schaffen? Hat Schwarz-Rot das richtige Rezept?
Darüber sprechen wir diesmal in "Ist das eine Blase?", dem
ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Das
Besondere: Aufgezeichnet haben wir Folge 95 als Livegespräch auf dem
Kongress zum 200. Geburtstag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels
in Berlin. Unser Gast dort war Marcel Fratzscher, Präsident des
Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Er sagt zur
aktuellen Lage: "Die Stimmung ist deutlich schlechter als die
wirtschaftliche Realität." Damit es aufwärtsgehe, brauche es vor allem
mehr Zuversicht: "Wenn die Unternehmerinnen und Unternehmer kein
Vertrauen haben, werden sie nicht investieren."
Im Sofortprogramm der Bundesregierung sieht der Ökonom wirksame Ansätze:
"Sicherlich helfen Steuersenkungen den Unternehmen etwas, aber das wird
nicht der große Wurf sein", sagt Fratzscher. Schließlich seien die
Unternehmenssteuern auch die vergangenen 50 Jahre in Deutschland nicht
wesentlich niedriger gewesen, was im Laufe dieser Zeit auch kein
Hindernis für Wachstum gewesen sei. Für Fratzscher zählt viel mehr, dass
Deutschland eine grundsätzliche Bereitschaft für Veränderungen
aufbringen müsse, auch mit schmerzlichen Reformen und der Umgestaltung
manch alter Industriebereiche.
Moderiert wird diese Folge ausnahmsweise von nur einem unserer Hosts:
Zacharias Zacharakis, Wirtschaftsredakteur von ZEIT ONLINE, hat Marcel
Fratzscher auf der Bühne interviewt. Trotzdem melden sich auch Carla
Neuhaus und Jens Tönnesmann zu Wort – aus der Ferne.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Ist die Rente noch gerecht, Herr Rürup? | 26 May 2025 | 00:48:49 | |
Auch Beamte sollten in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen, forderte
kürzlich die neue Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD). Es geht um
Gerechtigkeit und um fehlende Einnahmen: Durch den demografischen Wandel
wird es immer schwieriger, das bisherige System zu finanzieren. Schon
jetzt muss der Bund jedes Jahr Steuermittel in Milliardenhöhe
zuschießen.
Nur würde es helfen, Beamte miteinzubeziehen? Geht das überhaupt? Und
was wären Alternativen? Darum geht es in der neuen Folge des
ZEIT-Wirtschaftspodcasts “Ist das eine Blase?” über Geld, Macht und
Gerechtigkeit, diesmal mit den beiden Hosts Carla Neuhaus und Zacharias
Zacharakis.
Zu Gast ist der Ökonom Bert Rürup. Der 81-Jährige hat über 50 Jahre lang
Regierungen zur Rente beraten und hat der Rürup-Rente (einer geförderten
Zusatzrente) seinen Namen geliehen. Heute ist er in Pension und
Chefökonom des Handelsblatts. Er sagt: Alle Beamten zu einem bestimmten
Stichtag in das System zu integrieren, wäre kaum möglich. “Sie hätten
eine unglaublich lange Übergangsphase.” Schließlich haben heutige Beamte
einen Anspruch auf eine Pension im Alter, den könne man nicht einfach
streichen. Ansetzen könnte man daher nur beim Nachwuchs.
Ohnehin würde die Integration der Beamten ins System das grundlegende
Problem nicht lösen: den demografischen Wandel. Schließlich würden
Beamte dann nicht nur mit ins System einzahlen, sie würden im Alter auch
daraus bezahlt.
Helfen könnte vielmehr ein höheres Renteneintrittsalter. Dann zahlen die
Menschen länger Beiträge und kassieren kürzer Rente. Das sei aber nur
schwer durchsetzbar, meint Rürup. Dafür seien unter den Wählern zu viele
ältere Beschäftigte. Viel abgewinnen kann Rürup auch der Idee, dass der
Staat für seine Bürger Geld am Kapitalmarkt anlegt. Die sogenannte
Aktienrente, die noch die FDP geplant hat, liegt derzeit allerdings auf
Eis.
Was Rürup der aktuellen Bundesregierung und dem Nachwuchs rät, hört ihr
in der neuen Folge von “Ist das eine Blase?”: dem Podcast, in dem wir
uns alle zwei Wochen montags mit einem aktuellen Phänomen der Wirtschaft
beschäftigen. Neben Bert Rürup ist in dieser Folge Tina Groll zu Gast,
Redakteurin und Rentenexpertin von ZEIT ONLINE.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Was sucht Deutschland im Weltall? | 12 May 2025 | 01:03:07 | |
Es fühlt sich ein bisschen an, als hätte uns eine Zeitkapsel zurück in
die Sechzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts versetzt. Der Wettlauf
ins All ist wieder in vollem Gange, diverse Nationen konkurrieren wie
damals darum, möglichst weit vorzudringen mit Innovationen, Raketen und
Raumgefährten. Die erste Mondlandung ist bald 56 Jahre her, aber auch
jetzt ist von Mondmissionen die Rede. Selbst Deutschland, das bisher
unter den Raumfahrtnationen eine eher nachrangige Rolle spielte, will
stärker mitmischen.
Die neue Regierungskoalition hat angekündigt, dass sie sich in dieser
Frage viel intensiver einbringen will und sogar anstrebt, dass ein
deutscher Astronaut zum Mond fliegt. Die CSU-Politikerin Dorothee Bär
ist jetzt Deutschlands neue Ministerin für Forschung, Technologie und
eben Raumfahrt. Der Etat für staatliche Investitionen in diesem Bereich
soll erhöht werden, auch weil Europa insgesamt mehr Kapazitäten und
Knowhow aufbauen möchte, um weniger abhängig zu sein von Elon Musks
Raumfahrtkonzern Space X.
Ist das alles nur ein Hype oder steckt mehr dahinter? Um wie viel Geld
geht es eigentlich? Welche Interessen spielen eine Rolle? Und warum
schwärmt der bayerische Ministerpräsident Markus Söder sogar von einem
Flug zum „dicken Brummer“ Jupiter?
Darüber sprechen wir in der neuen Folge von Ist das eine Blase?, dem
ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Zu Gast ist
der Luft- und Raumfahrtingenieur Christian Ziach, der für den
halbstaatlichen Hightech-Gründerfonds in Unternehmen und Start-Ups
investiert, die hoch hinaus wollen. Er sagt: „Wir können es uns als
Hochtechnologieland und drittgrößte Wirtschaftsmacht in der Welt nicht
leisten, in diesem Schlüsselbereich den Anschluss zu verlieren.“
Aber haben deutsche Unternehmen überhaupt noch eine Chance, ernsthaft in
diesem Wettlauf aufzuschließen? Der ZEIT-Redakteur und Weltraumreporter
Robert Gast erklärt, wo Deutschland aktuell steht. Moderiert wird die
Folge von den beiden ZEIT-Wirtschaftsredakteuren Jens Tönnesmann und
Zacharias Zacharakis.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| "Sie unterstützen etwas, das zum Tod von Menschen führt" | 28 Apr 2025 | 01:07:20 | |
Aus finanzieller Sicht klingt es traumhaft: Wer kurz nach dem Angriff
Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 in Aktien des Rüstungskonzerns
Rheinmetall investiert hat, konnte seinen Einsatz bis heute mehr als
verzehnfachen. Und davon profitieren, dass Länder wie Deutschland
derzeit massiv in Rüstung investieren, um sich im Notfall verteidigen zu
können. Was für eine Rendite!
Aber sind solche Waffen-Investments vertretbar, vielleicht sogar
wünschenswert? Oder sollte ich aus moralischen Gründen besser die Finger
von Rüstungsaktien lassen, auch wenn sie Gewinne versprechen? Verdient
jemand wie der Rapper Bushido einen Shitstorm, wenn er seine
Rüstungsinvestments öffentlich macht – und ist es vorbildlich, wenn er
sich dann entschuldigt, die Wertpapiere verkauft und die Erlöse spendet?
Um diese Fragen geht es in der neuen Folge von "Ist das eine Blase?",
dem Podcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit von ZEIT und ZEIT ONLINE.
Die Hosts Carla Neuhaus und Jens Tönnesmann diskutieren mit dem
Philosophen Bernd Villhauer, der am Weltethos-Institut zu Finanzethik
forscht, einem An-Institut der Universität Tübingen.
Villhauer erklärt, welche Fragen man sich bei der Geldanlage
grundsätzlich immer stellen sollte, was ethisches Investieren eigentlich
bedeutet und weshalb sich Nachhaltigkeit und Rendite nicht ausschließen.
Außerdem geht es um die Frage, ob es eine rote Linie gibt, anhand derer
sich ethische und unethische Waffenhersteller unterscheiden lassen –
etwa anhand der Waffen, die sie herstellen. Villhauer erklärt, was heute
für Rüstungsinvestments spricht, warum man sich aber im Klaren darüber
sein sollte, "dass Sie damit auch etwas unterstützen, was zum Tod von
Menschen führt". An die Anleger appelliert er: "Seid da sehr kritisch,
schaut euch genau an, was da passiert."
Außerdem ist Hauke Friederichs zu Gast. Der sicherheitspolitische
Korrespondent der ZEIT erklärt, warum die Aktienkurse der
Rüstungskonzerne zuletzt so gestiegen und ob sie an den Börsen
möglicherweise schon überbewertet sind.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| "Sonst haben wir nur noch Fast-Food-Ketten" | 14 Apr 2025 | 00:44:59 | |
Union und SPD wollen einer Branche besonders helfen: der Gastronomie. Ab
2026 soll für Speisen im Restaurant der reduzierte Umsatzsteuersatz von
sieben Prozent gelten. So haben es die Parteien in ihrem
Koalitionsvertrag vereinbart. Bislang werden noch 19 Prozent fällig.
Michael Käfer, Chef der Restaurant- und Feinkostkette Käfer, hält das
für den richtigen Schritt. "Am wichtigsten ist, dass das
Gastronomie-Sterben aufhört", sagt er. "Sonst haben wir am Ende nur noch
Fast-Food-Ketten."
In der neuen Folge des ZEIT-Wirtschaftspodcasts "Ist das eine Blase?"
erklärt der Unternehmer, warum es der Branche derzeit so schlecht geht:
Zu vieles sei teurer geworden. Gleichzeitig seien die Menschen
zurückhaltender bei Restaurantbesuchen geworden. Käfer sagt: "Die
Stimmung der Gäste ist eher verhalten."
Käfer betreibt 22 Restaurants und Bistros und ist damit gegenüber
kleineren Betrieben im Vorteil. Er kann etwa den Einkauf zentral
organisieren. Dennoch habe auch sein Unternehmen im letzten Jahr weniger
Gewinn gemacht als in den Jahren zuvor. Von der niedrigeren Umsatzsteuer
verspricht er sich daher "einen guten Impuls". Günstiger aber dürften
die Speisen für Gäste nicht werden. Man sei schon froh, wenn man eine
Zeit lang die Preise stabil halten könne.
Zumal sich Schwarz-Rot auch für eine Anhebung des Mindestlohns auf 15
Euro ausspricht, das könne manch einen Gastronomen hart treffen, sagt
Käfer. In München, wo die Löhne im Bundesvergleich ohnehin etwas höher
sind, sei das kein allzu großes Problem. Für Kollegen in anderen Teilen
Deutschland sei das deutlich härter.
Warum Käfer glaubt, dass die Steuersenkung den Staat am Ende gar nichts
kosten könnte, und was er sich mit Blick auf die Arbeitszeiten wünscht,
erklärt er in dieser neuen Folge von "Ist das eine Blase?", dem
ZEIT-Podcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Moderiert wird sie von
den beiden Hosts Carla Neuhaus und Zacharias Zacharakis.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Ruiniert Elon Musk gerade die Marke Tesla? | 31 Mar 2025 | 00:54:50 | |
„Elon Musk has got to go – hey hey, ho ho”, „Don‘t buy Swasticars“,
„Sell your car, sell your car“: Mit Slogans wie diesen haben in den
vergangenen Wochen Menschen vor Tesla-Zentralen gegen Elon Musk
demonstriert. Auch in Deutschland gibt es viel Kritik an dem Chef des
Elektroautobauers, der vielen mal als Vorbild galt. Seit er Donald Trump
unterstützt und mit einer Geste aufgefallen ist, die stark an einen
Hitlergruß erinnert, wollen manche Tesla-Fahrer ihre Autos loswerden.
Andere Tesla-Fahrer kleben aus lauter Teslascham
Entschuldigungs-Aufkleber aufs Heck, um sich von dem Tech-Milliardär zu
distanzieren. Und angesichts schlechter Absatzzahlen steht die Frage im
Raum: Ist Elon Musk gerade dabei, die Marke Tesla zu ruinieren?
Darum geht es in der neusten Folge von Ist das eine Blase, dem
ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und Gerechtigkeit. Zu Gast ist
der Marken-Experte Franz-Rudolf Esch, der lange als Marketing-Professor
gelehrt hat und seit mehr als 20 Jahren Unternehmen bei ihrer
Markenstrategie berät. Esch sagt, es komme immer wieder mal vor, dass
Firmenchefs eine beliebte Marke durch Entscheidungen oder Äußerungen
beschädigen. In dieser Form habe er es allerdings noch nicht erlebt:
"Der Vorzeigeunternehmer hat sich zum Bad Boy entwickelt und das strahlt
negativ ab."
Wie aber wurde die Marke Tesla überhaupt so populär, obwohl der Konzern
so wenig auf klassische Werbung setzt? Wie hängt der Aufstieg von Tesla
mit Elon Musk zusammen, der noch vor einigen Jahren frenetisch als Gast
im Bundeswirtschaftsministerium bejubelt wurde? Wie ist es Tesla
gelungen, ein Narrativ zu schaffen, dass gerade für die Innovatoren
"verführerisch" war, wie Esch es formuliert? Und warum blieb die Marke
auch dann noch beliebt, als die Kritik am Konzern vor einigen Jahren
zunahm?
Auch um diese Fragen geht es in der neuen Folge des Wirtschaftspodcasts
von ZEIT und ZEIT ONLINE. Im Gespräch mit den Hosts Zacharias Zacharakis
und Jens Tönnesmann erklärt Esch, wie es überhaupt zu einem
Image-Transfer von einer Persönlichkeit auf eine Marke kommen kann und
was sich aus dem Fall von Elon Musk ableiten lässt – etwa in Hinblick
auf die Frage, ob Unternehmerinnen und Unternehmer sich überhaupt
politisch engagieren sollten. Esch vertritt dabei eine klare Position:
"Wenn ein Elon Musk in Deutschland den Menschen empfiehlt, die AfD zu
wählen, ist das für mich eine Grenzüberschreitung sondergleichen.
Deswegen kann ich einen Tesla auf keinen Fall empfehlen."
Zu Gast ist außerdem Fabian Franke aus dem Wirtschaftsressort von ZEIT
ONLINE, der von seinem Besuch bei einer Betriebsversammlung von Tesla in
Grünheide berichtet und die aktuellen Absatzzahlen einordnet.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Können wir uns so hohe Staatsschulden überhaupt leisten? | 17 Mar 2025 | 00:55:18 | |
Die wohl künftige Regierung will mit einem neuen Sondervermögen die
Schuldenbremse umgehen und daraus Investitionen in Infrastruktur
finanzieren. Für die Verteidigung wollen Union und SPD sogar unbegrenzt
Kredite aufnehmen können. Aber kann Deutschland sich das überhaupt
leisten?
Die Ökonomin und Wirtschaftsweise Veronika Grimm ist eine der ärgsten
Kritikerinnen der Pläne. Im ZEIT-Wirtschaftspodcast "Ist das eine
Blase?" warnt sie: "Wir manövrieren uns, wenn wir so weitermachen, in
den Vorabend einer Eurokrise." Und: Wenn man da nahe genug dran ist, ist
es sehr, sehr schwer, sie aufzuhalten."
Das Problem sei dabei gar nicht mal so sehr, dass Deutschland seine
Kreditvergabe massiv ausweitet – sondern dass andere Länder ihre
Verschuldung auch drastisch erhöhen könnten. "Die drei großen
europäischen Volkswirtschaften Spanien, Italien und Frankreich haben
aktuell schon Schuldenstände über 100 Prozent", gibt Grimm im Podcast zu
bedenken.
Schon in der Coronakrise hätten manche Länder die höhere
Schuldenaufnahme nicht aus eigener Kraft stemmen können, weil zu hohe
Zinsen fällig geworden wären. "Wir mussten uns dafür gemeinsam in der
Eurozone verschulden. Und der Stabilitätsanker war Deutschland", sagt
Grimm. "Wenn wir jetzt unseren eigenen Schuldenstand erhöhen, dann
verlieren wir möglicherweise unsere Rolle als Stabilitätsanker."
Warum Grimm die Mehrausgaben für Verteidigung schon eher für
gerechtfertigt hält und an welcher Stelle sie sparen würde, hört ihr in
der neuen Folge.
Im Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?" sprechen Carla Neuhaus, Jens
Tönnesmann und Zacharias Zacharakis immer montags über das, was die Welt
im Innersten zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| Braucht es jetzt wirklich einen Mietendeckel? | 03 Mar 2025 | 00:52:28 | |
Dass auf dem Wohnungsmarkt etwas schiefläuft, haben eigentlich alle
politischen Parteien in Deutschland erkannt. Im Bundestagswahlkampf
allerdings spielten die hohen Mieten und der knappe Wohnraum kaum eine
Rolle. Nur eine Partei hat das Thema weit oben auf die Agenda gesetzt
und offenbar davon profitiert: die Linke. Sie schnitt in der Wahl
deutlich stärker ab als zunächst erwartet und holte viele Stimmen vor
allem in den zentralen Lagen der Großstädte, in denen die Mietpreise am
schnellsten steigen.
"Meine zentrale These ist, dass die Spekulation mit Immobilien ein
Preistreiber hinter dieser Mietenkrise ist", sagt Caren Lay, die für die
Linke jetzt wieder in den Bundestag einzieht und wohnungspolitische
Sprecherin der Partei ist; im Wahlkampf gingen ihre TikTok-Videos rund
ums Mieten viral. Im ZEIT-Wirtschaftspodcast "Ist das eine Blase?"
verteidigt sie ihre Sichtweise, warum sie das Problem der hohen Mieten
nicht allein auf den Mangel an bezahlbarem Wohnraum zurückführt. "Es
wird einfach auch versucht, mit der Vermietung und dem Handel von
Mietwohnungen sehr, sehr viel Geld zu machen", sagt Lay. "Da geht es um
die Renditeinteressen der großen Wohnungskonzerne, aber auch von
Kapitalanlegern."
Die Linke plädiert seit Jahren für eine harte Deckelung der Mieten,
teilweise sogar für eine Reduzierung bestehender Mietverträge. Aber
könnte das nicht dafür sorgen, dass noch weniger gebaut und vermietet
wird? Bräuchte es nicht mehr Anreize fürs Bauen und weniger
Vorschriften, die es erschweren? Und sind Eigentümer wirklich so oft
Miethaie, wie man in den TikTok-Raps von Caren Lay denken könnte?
Zu Gast ist außerdem Marcus Rohwetter aus dem Wirtschaftsressort der
ZEIT, der die Lage auf dem Wohnungsmarkt einordnet und erklärt, wie es
mit der Mietpreisbremse weitergehen könnte.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| "Das AfD-Wahlprogramm ist von allen das unseriöseste" | 17 Feb 2025 | 00:57:37 | |
Gleich hinter der Migration folgt als Topthema dieses Wahlkampfs die
Wirtschaft, das zeigt der ARD-Deutschlandtrend. Nur welche Pläne haben
die Parteien, um das Land aus der Krise zu holen? Was versprechen sie in
puncto Steuern, Arbeit und Investitionen? Und sind ihre Vorschläge
überhaupt umsetzbar? Darum geht es in der neuen Folge von Ist das eine
Blase?, dem Wirtschaftspodcast von ZEIT und ZEIT ONLINE über Geld, Macht
und Gerechtigkeit.
Zu Gast ist der Ökonom Jens Südekum. Er hat selbst seit Abiturzeiten ein
SPD-Parteibuch, gibt aber an, bis heute auf keiner Parteiveranstaltung
gewesen zu sein. Im Wahlkampf vermisse er eine „ernsthafte Diskussion“
über die wirtschaftlichen Herausforderungen und ihre Lösungen. Die
meisten Parteien würden zum Beispiel Steuersenkungen versprechen, ohne
nachvollziehbar vorzurechnen, wie sie die gegenfinanzieren wollten. Er
sagt: „Im Wahlkampf werden Luftschlösser aufgebaut.“
Die Union zum Beispiel will die Sanktionen gegen Totalverweigerer unter
den Bürgergeld-Beziehern verschärfen. Das sei aber rechtlich kaum
möglich, sagt Südekum. Deutlich mehr Bürgergeld-Empfänger in den
Arbeitsmarkt zu integrieren, gelinge nur, wenn die Wirtschaft wieder
wachse. An der SPD wiederum kritisiert er, dass sie mit ihrer Forderung
nach einem Mindestlohn von 15 Euro erneut die Kommission übergeht, die
ihn eigentlich festsetzen soll. Dann könne man die Experten auch gleich
„durch eine Exceldatei ersetzen“, sagt er. Außerdem habe die Partei die
Themen Demografie und Rente ausgeblendet. Kritisch sieht er auch das
Parteiprogramm der AfD, das sich nicht nur schwer umsetzen lasse,
sondern vor allem Besserverdienenden nutzen werde.
Wie Südekum die Pläne der Parteien bewertet und warum der Klimaschutz im
Wahlkampf kaum zur Sprache kommt, erklärt er in dieser neuen Folge.
Außerdem ordnet Marlies Uken, stellvertretende Ressortleiterin für
Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei ZEIT ONLINE, ein, welche Rolle
die Wirtschaft allgemein im Wahlkampf spielt. Moderiert wird die Folge
von Carla Neuhaus und Jens Tönnesmann.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| "Es ist auf jeden Fall ein Rekordspendenwahlkampf" | 03 Feb 2025 | 00:56:21 | |
Die Parteien haben diesmal nur wenig Zeit, um Geld bei Spendern
einzusammeln. Nur wenige Wochen bleiben bis zur Wahl. Sie brauchen aber
hohe Summen, um ihren Wahlkampf zu finanzieren. Wer nun aber denkt,
deshalb werde weniger gespendet als sonst, der irrt.
Täglich laufen neue Summen in das Register des Deutschen Bundestags ein,
dem die Parteien Großspenden von mehr als 35.000 Euro melden müssen. Die
Beträge gehen teils in den Millionenbereich, und schon jetzt zeichnet
sich ab: Es dürfte ein Spendenrekord erreicht werden. Die höchsten
Summen haben bisher die Union mit rund sieben Millionen Euro und die FDP
mit mehr als vier Millionen Euro erhalten.
Doch Parteispenden sind umstritten, auch wenn sie auf legalem Weg
geleistet werden. "Es wird manchmal so getan, als würden direkt
politische Entscheidungen gekauft mit Parteispenden", sagt Aurel
Eschmann, Experte für Parteienfinanzierung bei der Organisation
Lobbycontrol. Doch so laufe das nicht ab. "Vielmehr ist es so, dass man
sich mit einer Spende einen Türöffner besorgt", sagt Eschmann. Schon die
Anbahnung einer Spende könnten Privatpersonen, Unternehmen oder
Lobbyisten dazu nutzen, um ihre Interessen vorzubringen und sich Gehör
bei den Parteien zu verschaffen.
Wie genau die Spenderinnen und Spender versuchen, Einfluss auf die
Politik zu nehmen, welche Formen von Spenden illegal sind und was eine
Begrenzung bringen würde, darüber sprechen wir in dieser neuen Folge von
Ist das eine Blase?, dem Wirtschaftspodcast von ZEIT und ZEIT ONLINE
über Geld, Macht und Gerechtigkeit.
Unser Gast Aurel Eschmann von Lobbycontrol erklärt, wie seine
Organisation versucht, eine mögliche Einflussnahme von Geldgebern in der
Politik offenzulegen und welche Muster bekannt sind. Moderiert wird die
Folge von den ZEIT-Wirtschaftsredakteuren Carla Neuhaus und Zacharias
Zacharakis.
Nachtrag: Leider ist uns in dieser Folge ein Fehler unterlaufen. Wir
nennen im Spiel "Fakt oder Fantasie" die Summen der Parteispenden von
2002 bis 2024. Das sind allerdings nicht wie angenommen alle
überwiesenen Gelder, sondern nur die Großspenden ab 50.000 Euro. Wir
bitten dies zu entschuldigen.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
| "Europa muss die Pistole auf den Tisch legen" | 20 Jan 2025 | 01:05:28 | |
Was für eine Woche: Donald Trump nimmt seine Arbeit als US-Präsident
auf, während sich in Davos die Wirtschaftslenker der Welt treffen – und
viele Menschen schauen gebannt darauf, welche Entscheidungen Trump
treffen wird. Die könnten sehr schnell kommen. Denn Trump hat vielfach
angedroht, dass er vor allem die deutsche Autoindustrie mit
Einfuhrzöllen überziehen will. Wie sehr können die Deutschland schaden,
wie sollten die Bundesregierung und die EU darauf reagieren? Welche
machtpolitischen Ziele verfolgt Trump mit den Zöllen – und kann Amerika
wirklich so sehr profitieren, wie Trump es seinen Wählern versprochen
hat?
Darüber sprechen wir in dieser Folge von Ist das eine Blase?, dem
Wirtschaftspodcast von ZEIT und ZEIT ONLINE über Geld, Macht und
Gerechtigkeit. Zu Gast ist der Ökonom Gabriel Felbermayr, der wenig
Zweifel hat, dass Trump mit einer Politik des Protektionismus und des
Zollregimes vor allem den USA selbst schaden werde. Das habe die
Erfahrung aus der ersten Amtszeit von Trump deutlich gemacht. "Die
Analysen zeigen, dass die Zölle zu einem großen Teil von den Amerikanern
selber bezahlt werden mussten", sagt Felbermayr. Es sei nicht dazu
gekommen, dass die Exportländer wie Deutschland oder vor allem China
ihre Preise reduziert hätten.
Um zu verhindern, dass Trump gegen die europäische Industrie neue Zölle
einführt, sollten die EU-Länder geschlossen handeln, sagt Felbermayr,
und ihrerseits das Drohpotenzial erhöhen. "Europa muss die Pistole auf
den Tisch legen", sagt der Ökonom. Außerdem müsse man glaubhaft
vermitteln, dass diese Pistole auch mit "einer scharfen Munition
geladen" sei. Und das könnten Steuern oder Regulierungen der großen
Techunternehmen aus den USA sein. "Da sind die Amerikaner verletzlich",
sagt Felbermayr. Er plädiert dafür, dass die EU für die Verhandlung den
ungarischen Premier Viktor Orbán oder Italiens Ministerpräsidentin
Giorgia Meloni beauftragt, weil diese eine gute Beziehung zu Trump
hätten.
Im Podcast erklärt außerdem der Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT,
Uwe Jean Heuser, warum beim Weltwirtschaftsforum in Davos trotzdem über
Kooperation gesprochen wird und was das große Gipfeltreffen in den Alpen
in diesen Zeiten bewirken kann. Moderiert wird die Folge von den beiden
Hosts und ZEIT-Wirtschaftsredakteuren Jens Tönnesmann und Zacharias
Zacharakis.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner
finden Sie HIER.
[ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf
alle Dokupodcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen
kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen
möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum
Angebot.
| |||
© My Podcast Data · Projet indépendant · Données issues d'Apple & Spotify