Explorez tous les épisodes du podcast Irgendwas mit Nachhaltigkeit?
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| S3 E16 – Die mit der Studie, die keiner gelesen hat | 31 Aug 2026 | 01:00:37 | |
Eine noch nicht öffentlich verfügbare TUM-Arbeit soll zeigen, dass Elektroautos über ihren Lebenszyklus „nur“ 41 Prozent weniger CO₂ verursachen als Verbrenner. BILD berichtet exklusiv, andere Medien übernehmen, Markus Söder kennt bereits die politische Konsequenz... und die Öffentlichkeit wartet noch auf das eigentliche Whitepaper. In dieser Folge geht es deshalb nicht nur um Elektroautos. Es geht um die Frage, wie aus einer vorab verbreiteten Zahl eine wissenschaftliche Sensation, aus einem Whitepaper eine „Studie“ und aus einer methodischen Diskussion politische Munition wird. Wir schauen auf:
Wichtig: Die Folge wurde vor Veröffentlichung des TUM-Whitepapers aufgenommen. Wenn ihr sie hört, soll das Papier gerade vorgestellt werden. Die Episode ist daher eine bewusst transparente Momentaufnahme: Was wissen wir? Was wird in der Presse behauptet? Und was können wir ohne die Originalquelle lediglich vermuten? Sobald ich das Whitepaper in Ruhe gelesen habe, folgt möglicherweise ein kurzes Update oder eine Extra-Folge. In diesem altmodischen Verfahren wird erst gelesen und anschließend eine Meinung gebildet. Quellen, Medienberichte und weiterführende Informationen TUM/CirculaTUM – Ankündigung des Whitepapers: EU-Verordnung 2019/631 – CO₂-Flottenstandards und Lebenszyklusberichterstattung: Umweltbundesamt – Klimavorteil von Elektroautos über den Lebenszyklus: Fraunhofer ISI – Batterien für Elektroautos: Faktencheck und Handlungsbedarf: ICCT – Life-cycle greenhouse gas emissions from passenger cars in the European Union, 2025 update: Europäische Kommission – Automotive Package und vorgeschlagene Änderungen der Flottenregulierung: BILD – Vorabbericht zur angekündigten TUM-Arbeit: Focus Online – „Forscher zerlegen Klimaschutz-Politik der EU im Auto-Sektor“: Merkur – Politische Einordnung der angekündigten Arbeit: Die Medienberichte werden hier als Gegenstand der Framing-Analyse aufgeführt, nicht als wissenschaftliche Primärquellen. | |||
| S3 E15 - Die mit dem Frieden | 27 Aug 2026 | 01:38:00 | |
Sind wir eigentlich noch im Frieden? Keine Panzer an der Grenze. Keine Kriegserklärung. Kein Luftalarm. Und trotzdem: Sabotage, Cyberangriffe, Desinformation, Drohnen über kritischer Infrastruktur, mutmaßliche Wegwerfagenten und Anschlagspläne gegen Menschen aus der deutschen Rüstungsindustrie. Vielleicht ist Krieg im 21. Jahrhundert nicht mehr nur der Moment, in dem jemand mit Waffen eine Grenze überschreitet. Vielleicht beginnt das Problem schon viel früher. Und dann wird es für einen Nachhaltigkeitspodcast unangenehm. Denn ausgerechnet SDG 16 fordert Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen. Aber was bedeutet das, wenn Frieden nicht nur geschaffen, sondern auch verteidigt werden muss? Kann militärische Abschreckung zum Erhalt einer nachhaltigen Gesellschaft beitragen? Darf Defence dann nachhaltig sein? Oder bauen wir uns gerade eine ziemlich komfortable Begründung dafür, Waffen plötzlich grün anzumalen? Wir sprechen über Russlands hybride Bedrohung, Wegwerfagenten und Desinformation, über Rheinmetall und Donaustahl, über VW-Werke, die plötzlich für Defence interessant werden, über die neue Karriere des Wortes „Resilienz“ und über eine Nachhaltigkeitsdebatte, deren einfache Antworten gerade ziemlich zuverlässig kaputtgehen. Und irgendwann lande ich bei einer Friedenstaube, an der ich seit Jahrzehnten vorbeilaufe, ohne groß darüber nachzudenken. Vielleicht ist Frieden nämlich gar kein Zustand. Vielleicht ist Frieden Arbeit. 🎧 Eine Folge über Krieg, ohne Krieg zu erklären. Über Waffen, ohne sie gutzufinden. Über Nachhaltigkeit, ohne so zu tun, als hätte sie auf alles eine einfache Antwort. Und über die vielleicht wichtigere Frage: Nicht: Sind wir im Krieg? Sondern: Was tun wir eigentlich dafür, dass wir im Frieden bleiben? | |||
| S3 - E14 - Die aus dem Sommerloch | 13 Aug 2026 | 00:43:17 | |
Seit dem 20. Juli war hier Ruhe. Urlaub, Sommerloch, keine Lust. Die Welt hat meine Podcastpause allerdings nicht respektiert. Die PPWR gilt, Europa rüstet auf, Drohnen testen deutsche Zuständigkeiten und selbst Schutzwesten bekommen inzwischen einen Digitalen Produktpass. Es wird also doch mal Zeit für ein Lebenszeichen. In dieser Zwischenfolge geht es um Unternehmen, die zuverlässig von jahrelang angekündigten EU-Verordnungen überrascht werden, um Sustainable Defence jenseits des grün lackierten Panzers und um die Frage, was Resilienz eigentlich wert ist, wenn sie nur in PowerPoint funktioniert. Dazu gibt es Balkan-Folk-Punk für das arbeitende Sommerloch, schweren Stoner Rock für den ersten Stromausfall und die beruhigende Erkenntnis: Ich war weg. Die Welt leider nicht. Keine große Comeback-Folge. Nur ein akustisches Provisorium mit erstaunlich viel Weltlage. SHOWNOTES: - Die Kommission veröffentlichte im Juni 2026 zusätzliche Anwendungshinweise zur PPWR. [EUR-Lex, Commission Notice C/2026/3084](https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/PDF/?uri=OJ%3AC_202603084)- Die Europäische Verteidigungsagentur beschreibt Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Speicher, Digitalisierung und den Schutz kritischer Energieinfrastruktur als Bestandteile resilienterer Verteidigung. [European Defence Agency, CF SEDSS Phase IV](https://eda.europa.eu/what-we-do/eu-policies/consultation-forum/phase-iv) - Der EDA-Jahresbericht nennt einen Digitalen Produktpass für Schutzwesten als Projekt der Kreislaufwirtschaft im Verteidigungsbereich. [European Defence Agency, Annual Report 2025, Seiten 25 bis 26](https://eda.europa.eu/docs/default-source/applicants/eda-2026-annual-report-2025_web.pdf) - Die NATO untersucht Klimafolgen für das strategische Umfeld, Infrastruktur, Einsätze und militärische Fähigkeiten. [NATO, The Effects of Climate Change on Security, Januar 2026](https://www.sto.nato.int/document/the-effects-of-climate-change-on-security-report/) - Copernicus meldete für Westeuropa den heißesten kombinierten Juni und Juli der entsprechenden Datenreihe sowie außergewöhnliche Trockenheit und Waldbrandaktivität. [Copernicus Climate Change Service, August 2026](https://climate.copernicus.eu/copernicus-highest-july-global-ocean-surface-temperatures-exceptionally-hot-dry-conditions-fuel) - Die EDA beziffert die Verteidigungsausgaben ihrer 27 Mitgliedstaaten für 2025 auf rund 418 Milliarden Euro und die Projektion für 2026 auf etwa 454 Milliarden Euro. [European Defence Agency, Defence Data 2025/2026](https://eda.europa.eu/news-and-events/news/2026/07/16/eu-defence-spending---418-billion-in-2025--projected-to--454-billion-in-2026) - Die Bundesregierung erläuterte am 10. August 2026 Ausstattung, Zuständigkeiten und laufende Vergaben bei der Drohnenabwehr an deutschen Flughäfen. [Bundesregierung, Regierungspressekonferenz vom 10. August 2026](https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/regierungspressekonferenz-vom-10-august-2026-2449330) | |||
| S3 E13 - Die mit der Nachhaltigkeit im Untergrund | 20 Jul 2026 | 02:42:34 | |
Nachhaltigkeit? Das ist doch diese ziemlich "radikale" Idee, dass nicht nur diejenigen zählen, die heute am lautesten brüllen. Sondern auch die Menschen mit weniger Macht, die Menschen außerhalb unserer Grenzen und auch die Menschen, die noch gar nicht geboren sind. Am 6. September 2026 wird in Sachsen-Anhalt gewählt. Im Infratest Dimap "Sachsen-AnhaltTREND" vom Mai und den lag die AfD bei 41 Prozent. Ihr Landesverband wird vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistische Bestrebung eingestuft. Man könnte das nun für einen bemerkenswerten Widerspruch halten. Oder für einen ganz normalen Wahlkampf im Jahr 2026. Diese Folge von "Irgendwas mit Nachhaltigkeit" springt in eine mögliche nahe Zukunft: Jonas Voss, Nachhaltigkeitsmanager in Magdeburg, erlebt, wie seine Abteilung umbenannt wird, Begriffe und Kolleginnen verschwinden, alte Beiträge zum Risiko werden und aus freiwilliger Vorsicht langsam vorauseilender Gehorsam entsteht. Jonas und seine Geschichte sind erfunden. Die politische Ausgangslage, die Programme und die ersten Einschüchterungsversuche sind es nicht. Dabei geht es nicht nur um Windräder, Wärmepumpen und Joghurtdeckel. Nachhaltigkeit umfasst ökologische Tragfähigkeit, wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit und soziale Gerechtigkeit. Sie braucht außerdem Wissenschaft, Menschenrechte, gesellschaftliche Teilhabe und Institutionen, die nicht beim ersten Regierungswechsel vorsorglich ihr Rückgrat einlagern. Nein, nicht jeder AfD-Wähler ist ein Faschist. Ein Stimmzettel entfaltet seine Wirkung allerdings unabhängig davon, ob das Kreuz aus Überzeugung, Protest, Frust oder wegen einer besonders unangenehmen Talkshow gesetzt wurde. „Die mit der Nachhaltigkeit im Untergrund“ ist politische Fiktion über die Frage, was übrig bleibt, wenn nicht mehr alle Menschen, Fakten und Zukünfte zählen. Nachhaltigkeit Undercover wäre ein Notfallplan. Demokratie bleibt Plan A. Hinweis: Die Folge thematisiert Rechtsextremismus, Bedrohung, Doxxing und körperliche Gewalt. Shownotes Wahl und Ausgangslage:
Originalquellen der AfD: Bonus: Einordnung des AfD-Programms: weitere Grundlagen:
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| S3 E12 - Die mit der perfekten Hitzewelle | 14 Jul 2026 | 01:09:30 | |
Es wird heiß. Schon wieder. Während Deutschland die nächste Hitzewelle erlebt, diskutieren wir über Freibäder, Ventilatoren und Temperaturrekorde. Doch Hitze ist längst mehr als nur Sommerwetter. Sie ist die tödlichste Naturgefahr in Deutschland und ein Stresstest für Menschen, Unternehmen und Städte. In dieser Folge geht es nicht um die Ursachen des Klimawandels. Es geht um die Frage: Wie gehen wir mit einer Realität um, die längst begonnen hat? Wir sprechen über:
Mit praktischen Tipps, wissenschaftlichen Fakten, einem Blick auf Politik und Wirtschaft und wie immer einer ordentlichen Portion Ironie. Denn eines ist sicher: Die Sonne interessiert sich nicht für Parteiprogramme. 🎙️ Irgendwas mit Nachhaltigkeit. | |||
| S3 E11 - Die mit der heißen Luft [PPWR] | 07 Jul 2026 | 00:59:09 | |
S3 E11 – Die mit der heißen Luft Am 12. August 2026 gilt die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR, Verordnung (EU) 2025/40) – unmittelbar, EU-weit, ohne Wenn und Aber. In dieser Folge klären wir...
...und wen das alles trifft. Spoiler: vermutlich auch euch. Dazu wie immer: Einordnung mit Haltung. Über berechtigte Kritik, fehlende Durchführungsrechtsakte, die Lobbyschlacht um Mehrweg gegen Einweg und den mittlerweile rituellen Ruf nach Verschiebung. Und zum Schluss das Praktische: die Verpackungsinventur in fünf Schritten. DIE SHOWNOTES / QUELLEN: Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) – Volltext im EUR-Lex: https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2025/40/oj Europäische Kommission – Packaging Waste (Überblicksseite): https://environment.ec.europa.eu/topics/waste-and-recycling/packaging-waste_en IHK Schleswig-Holstein: Pflichten der EU-Verpackungsverordnung (PPWR) ab 12. August 2026: IHK Halle-Dessau: PPWR – Neue Pflichten für Unternehmen ab August 2026: Gleiss Lutz: Die neue EU-Verpackungsverordnung – die neuen Vorgaben ab August 2026 im Überblick: Umweltbundesamt – Verpackungen (Daten & Fakten zum Verpackungsaufkommen): Passend dazu aus dem Archiv: S2 E22 – Die mit dem grünen Versprechen (EmpCo) S3 E4 – Die mit dem Fehler am Anfang (Ökodesign, ESPR, Produktpass) S1 E7 – Die mit dem Greenwashing Hinweis: Diese Folge ist journalistische Einordnung und keine Rechtsberatung. | |||
| S3 E10 - Die mit den zwei Seiten | 29 Jun 2026 | 01:25:40 | |
Die mit den zwei Seiten Eigentlich sollte es für diese Woche eine ganz normale Podcastfolge werden. Dann kam ein Gerichtsurteil gegen TotalEnergies. Und gleichzeitig rollte eine Hitzewelle über Europa. Also machen wir es heute wie früher auf einer Schallplatte. Seite A: Ein französisches Gericht stellt die Frage neu, wie weit die Verantwortung von Unternehmen für die Emissionen ihrer Produkte reicht. Ist Scope 3 mehr als eine Bilanzierungskategorie? Und erleben wir gerade die Rückkehr der Produzentenverantwortung? Seite B: Ich nehme euch mit auf meine Rückfahrt vom Sustainability Summit des TÜV Rheinland in Berlin. Eine gesperrte A2, aufgeplatzter Asphalt, überlastete Umleitungen und die Erkenntnis, dass Klimarisiken längst keine PowerPoint-Folien mehr sind. Zwei Geschichten. Zwei Perspektiven. Am Ende vielleicht doch nur zwei Seiten derselben Platte. 🎙️ Themen dieser Folge:
Zum Nachlesen und Vertiefen natürlich auch wieder ein paar Shownotes: TotalEnergies und Scope 3
Hitze und wirtschaftliche Folgen
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| S3 E9 - Die mit dem Standard, dessen Name nicht genannt werden kann (2026 VS Limited Edition) | 22 Jun 2026 | 01:15:03 | |
Aus dem VSME wird der VS. Kaum hatte die Nachhaltigkeitsbranche gelernt, wofür die vier Buchstaben eigentlich stehen, streicht die EU zwei davon wieder. Doch hinter der Umbenennung steckt deutlich mehr als ein Rebranding. Der neue Voluntary Standard (VS) soll künftig für einen Großteil der europäischen Unternehmen die Grundlage freiwilliger Nachhaltigkeitsberichterstattung werden. Gleichzeitig begrenzt er über den Value Chain Cap, welche ESG-Daten große Unternehmen überhaupt noch von ihren Lieferanten verlangen dürfen. Klingt nach Bürokratieabbau? Genau darüber wird aktuell gestritten. Während Wirtschaftsverbände Entlastung feiern, warnen Banken, Investoren und NGOs vor Informationsverlusten. Scope 3, Klimarisiken, Transformationspläne und Lieferkettendaten stehen plötzlich im Zentrum einer Debatte, die weit über Nachhaltigkeitsberichte hinausgeht. In dieser Folge erfährst du:
Eine Folge über ESG, CSRD, Omnibus, Lieferketten, Bürokratieabbau, Nachhaltigkeitsmanagement und die Frage: Wie viele Nachhaltigkeitsinformationen braucht die Wirtschaft eigentlich wirklich? Shownotes Europäische Kommission – Sustainability Reporting Standard for Voluntary Use (VS) Konsultation und Stellungnahmen zum VS EFRAG – Voluntary Reporting Standard for SMEs (VSME) DRSC – Informationen zum Voluntary Standard (VS) | |||
| S3 E8 - Die mit dem verflixten ersten Jahr | 15 Jun 2026 | 01:10:11 | |
Da ist "Irgendwas mit Nachhaltigkeit?" inzwischen ein Jahr alt. 65 Folgen. Unzählige Stunden Recherche, Aufnahme, Schnitt und gelegentliche Diskussionen mit Mikrofonen, Software und der eigenen Motivation. Eigentlich sollte dieser Podcast nur ein Experiment werden. Schauen, ob jemand zuhört. Schauen, ob es Spaß macht. Schauen, ob Nachhaltigkeit genug Stoff bietet.Ein paar Wochen. Ein, vielleicht zwei "Handvoll" Folgen. Und dann? Ein Jahr lang: Jede Woche eine Folge! Dazu CSRD-Specials und aktuelle Themen als Sonderfolgen. Spoiler: Nachhaltigkeit bietet mehr als genug Stoff. In dieser Jubiläumsfolge blicke ich zurück auf das erste Podcastjahr. Auf Überraschungen, Irrtümer, Lieblingsfolgen, Gegenwind, Nachhaltigkeitsbürokratie, gesellschaftliche Debatten und die Erkenntnisse, die mir nicht immer gefallen haben. Warum handeln Menschen oft nicht nach dem, was sie längst wissen? Warum beschäftigen sich manche Organisationen ernsthaft mit ihrer Zukunft, während andere Risiken ignorieren? Warum scheint Nachhaltigkeit plötzlich selbst zum Problem geworden zu sein, obwohl die eigentlichen Probleme weiterhin existieren? Zwischen Klimakrise, Omnibus, Norbert dem Archivar, Backlash, Wesentlichkeitsanalysen und 65 Folgen hat sich mein Blick auf Nachhaltigkeit verändert. Vielleicht geht es am Ende gar nicht um Nachhaltigkeit. Vielleicht geht es um Menschen. Danke an alle, die in den vergangenen zwölf Monaten zugehört, kommentiert, diskutiert, widersprochen oder den Podcast weiterempfohlen haben. Und keine Sorge: Das erste Jahr ist vorbei. Der Podcast noch nicht. | |||
| S3 E7 - Die mit dem grünen Backstagepass | 09 Jun 2026 | 01:11:46 | |
Nachhaltige Veranstaltungen? Klingt erst einmal nach Mehrwegbechern, vegetarischem Catering und der Empfehlung, mit der Bahn anzureisen. Doch nachhaltige Veranstaltungswirtschaft ist deutlich mehr! In dieser Folge spreche ich mit Marco Roscher, Referent für Nachhaltigkeit bei der fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen von Messen, Kongressen, Festivals und Events und diskutieren, welche Rolle Nachhaltigkeit dabei heute und in Zukunft spielt. Unsere Themen: • was eine nachhaltige Veranstaltung überhaupt ausmacht Ein Gedanke, der sich durch das gesamte Gespräch zieht: Menschen ändern ihr Verhalten selten durch Vorschriften oder Präsentationen. Sie ändern es durch Erfahrungen. Wer einmal erlebt hat, dass nachhaltiges Handeln funktioniert, Spaß macht und keinen Verzicht bedeutet, nimmt diese Erfahrung oft mit nach Hause. Eine Folge über Veranstaltungen. Und gleichzeitig eine Folge darüber, wie gesellschaftlicher Wandel entsteht. Viel Spaß beim Hören! DIE SHOWNOTES Umweltbundesamt: Nachhaltige Veranstaltungen Blauer Engel für Veranstaltungen Quick Guide ISO 20121 – Nachhaltigkeitsmanagement in der Veranstaltungsbranche Bestival Berlin IMEX Frankfurt Landkarte der Veranstaltungswirtschaft fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft IFES - International Federation of Exhibition and Event Services AUMA – Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft Green Nudging Green Nudges Net Zero Carbon Events Net Zero Carbon Events Roadmap 🍲 Harrys Bude SWR-Dokumentation: „Harry macht satt“ The Firm of the Future – A Business Inspired by Nature | |||
| S3 E6 - Die mit dem Märchen | 02 Jun 2026 | 01:18:05 | |
Im Königreich Terra breitet sich ein Grauer Nebel aus. Die Wälder werden kleiner. Die Brunnen trockener. Die Menschen suchen nach Antworten. Und wie in jedem guten Märchen suchen sie vor allem nach einem Helden. Dies ist die Legende von Terra. Eine Fantasy-Geschichte über Prophezeiungen, Kommissionen, Hoffnung, Irrtümer und einen Archivar dritter Klasse namens Norbert. Eine Märchenfolge? Eine Satire? Ein Experiment? Und falls ihr euch währenddessen fragt, was das alles mit Nachhaltigkeit zu tun hat: Hört einfach weiter. | |||
| S3 E5 - Die mit der abgesagten Klimakrise | 25 May 2026 | 01:04:20 | |
Moin. Der Klimawandel ist abgesagt. Zumindest wenn man einigen Schlagzeilen der letzten Wochen glaubt. Denn das berüchtigte Klimaszenario SSP5-8.5, lange Zeit das Synonym für die schlimmsten Folgen der Erderwärmung, gilt inzwischen als zunehmend unrealistisch und wurde im neuen Szenario-Rahmenwerk für den kommenden IPCC-Bericht nicht mehr als Standardpfad übernommen. Für manche Medien offenbar Grund genug, gleich die gesamte Klimakrise mit abzuräumen. Problem gelöst. Podcast beendet. Nachhaltigkeit kann weg. Oder? In dieser Folge schauen wir uns an, was tatsächlich hinter der Diskussion steckt, warum der IPCC die Klimakrise keineswegs abgesagt hat und weshalb aus einer wissenschaftlichen Einordnung innerhalb weniger Tage eine politische und mediale Erzählung wurde. Und während manche noch darüber diskutieren, ob Nachhaltigkeit überhaupt noch nötig ist, stehen bereits die nächsten Regulierungen vor der Tür: 📦 Die PPWR verändert die Spielregeln für Verpackungen in Europa grundlegend. Recyclingfähigkeit, Rezyklatanteile, Mehrwegquoten und neue Dokumentationspflichten werden für viele Unternehmen zur Pflichtaufgabe. 🌱 Die EmpCo-Richtlinie erklärt dem Greenwashing den Kampf. Wer künftig mit Begriffen wie „nachhaltig“, „umweltfreundlich“ oder „klimaneutral“ wirbt, braucht dafür belastbare Nachweise. Das Zeitalter der grünen Bauchgefühle endet langsam, aber sicher. Wir sprechen über Klimaszenarien, Schlagzeilen, Verpackungen, Marketingversprechen und darüber, warum Nachhaltigkeit als Unternehmensthema erstaunlich wenig davon abhängt, ob das schlimmste Klimaszenario nun plausibel ist oder nicht. Kurz gesagt: Die Klimakrise wurde nicht abgesagt. Die Regulierung auch nicht. Und deshalb gibt es wohl doch noch weitere Folgen von „Irgendwas mit Nachhaltigkeit?“. | |||
| S3 E4 - Die mit dem Fehler am Anfang | 19 May 2026 | 00:47:00 | |
80 Prozent der Umweltwirkung eines Produkts werden festgelegt, bevor überhaupt produziert wird. Bevor die erste Schraube sitzt.Bevor das erste Kilogramm CO2 entsteht.Bevor irgendjemand über Recycling, Kreislaufwirtschaft oder Nachhaltigkeitsberichte spricht. In dieser Folge geht es um den eigentlichen Ursprung vieler Umweltprobleme:Designentscheidungen. Warum Produkte oft so gebaut werden, dass sie nicht reparierbar sind.Warum Recycling häufig schon am Reißbrett scheitert.Warum Nachhaltigkeit in Entwicklungsprozessen strukturell untergeht.Und warum wir inzwischen hervorragend regulieren können, wie Unternehmen über Nachhaltigkeit sprechen, während die eigentlichen Produkte oft immer noch für Wegwerfen statt Kreislaufwirtschaft entwickelt werden. Wir reden über:
Muss dieses Produkt eigentlich existieren? Eine Folge über Produktdesign, Wegwerfgesellschaft, Kreislaufwirtschaft, Regulierung und den teuersten Fehler überhaupt:Den Fehler am Anfang. SHOWNOTES / QUELLEN / LESETIPPS - EU Circular Economy Action Plan: https://ec.europa.eu/environment/strategy/circular-economy-action-plan_en - Leyla Acaroglu / Unschool of Disruptive Design: https://www.leylaacaroglu.com - Leyla Acaroglu / What You Probably Didn’t Learn in Design School: https://www.youtube.com/watch?v=PeQdOxXdTcQ - TED Talk Leyla Acaroglu "Paper Beats Plastic?": https://www.ted.com/talks/leyla_acaroglu_paper_beats_plastic_how_to_rethink_environmental_folklore - Viktor Papanek, "Design for the Real World" (1971) - Braungart / McDonough, "Cradle to Cradle" (2002) - Ellen MacArthur Foundation - Fashion and the Circular Economy: https://www.ellenmacarthurfoundation.org/fashion-and-the-circular-economy - EU Ökodesign-Verordnung (ESPR): https://ec.europa.eu/growth/industry/sustainability/ecodesign-sustainable-products-regulation_en - EU Right to Repair Directive (2024): https://commission.europa.eu/topics/consumers/right-to-repair_en - Digitaler Produktpass: https://ec.europa.eu/growth/industry/sustainability/digital-product-passport_en | |||
| S3 E3 - Die mit dem Tabu. | 12 May 2026 | 01:15:28 | |
Nachhaltigkeit lebt von schönen Geschichten. Von Roadmaps. In dieser Folge reden wir über die Dinge, die man normalerweise eher nach dem Meeting sagt. Freut euch auf:
Eine Folge über Tabus.Über Widersprüche.Über organisierte Improvisation. Staffel 3, Folge 3: „Die mit dem Tabu“ | |||
| S3 E2 - Die mit der Reichweitenangst | 05 May 2026 | 01:31:19 | |
Irgendwas mit Nachhaltigkeit? Die mit der Reichweitenangst! Reichweitenangst, Ladefrust, Preisdebatten. Diese Folge ist kein Hype und kein Gegen-Hype. Mehrere Jahre elektrisch unterwegs. Was sich wirklich verändert, wenn man nicht mehr tankt, sondern lädt. Es geht um die typischen Urban Legends: Reichweite, Laden, Winter, Strommix. Dazu ein ehrlicher Blick auf Kosten und Energiepreise. Außerdem ein Perspektivwechsel in die Unternehmenswelt. Und am Ende bleibt eine ziemlich unspektakuläre Erkenntnis: Elektromobilität ist weder die Lösung für alles. Sie ist ein Werkzeug. Keine Romantik, kein Kulturkampf. | |||
| S3 E1 - Die mit dem Einkauf - und warum Nachhaltigkeit verliert | 27 Apr 2026 | 00:36:31 | |
Nachhaltigkeit scheitert selten an fehlendem Wissen. Sie scheitert an Entscheidungen. In dieser Folge geht es um den Ort im Unternehmen, an dem sich tatsächlich entscheidet, was passiert... Und das ist in den wenigsten Fällen der Vorstand, die Strategieabteilung oder das Nachhaltigkeitsteam. Es ist der Einkauf. Dort, wo Angebote verglichen werden. Und genau dort verliert Nachhaltigkeit erstaunlich oft. Nicht, weil sie niemand ernst nimmt. Die Folge schaut sich an, warum das so ist, warum selbst die öffentliche Beschaffung als einer der größten Einkäufer mit genau diesen Fragen kämpft und was sich konkret ändern müsste, damit sich Entscheidungen tatsächlich verschieben. Es weder um Moral, noch um perfekte Daten.Und nein, auch nicht um den nächsten Bericht. Es geht um eine ziemlich einfache Frage: Was passiert in dem Moment, in dem wirklich entschieden wird? | |||
| S2 E23 - Die mit der Wirkung | 21 Apr 2026 | 01:00:18 | |
Staffelfinale! Ok, schon wieder?! Wow, das ging gefühlt echt schnell. Also: In S2 E23 von "Irgendwas mit Nachhaltigkeit?" geht es um die vielleicht unangenehmste Frage nach der regulatorischen Entlastung: Was bleibt von Nachhaltigkeit, wenn keiner mehr berichten muss? Diese Folge schaut bewusst nicht mehr nur auf CSRD, ESRS und Berichtspflichten, sondern auf das, was danach kommt. Oder eben nicht kommt. Denn genau jetzt zeigt sich, ob Nachhaltigkeit je mehr war als ein sauber formatierter Projektordner mit Dashboard, KPI-Logik und Vorstandsvorwort. Ich spreche darüber, warum Reporting nie das eigentliche Ziel war, weshalb Daten noch keine Wirkung erzeugen und an welchen Stellen im Unternehmen echte Veränderung entsteht: im Einkauf, in der Produktentwicklung, in Finance, im Vertrieb, in den Anreizsystemen und im Umgang mit Klimarisiken. Es geht um den Unterschied zwischen Dokumentation und Steuerung. Zwischen Compliance und Transformation. Zwischen gut aussehen und anders entscheiden. Und es geht um die große Illusion der letzten Jahre: die Hoffnung, dass Messen automatisch zu Handeln führt. Das Staffelfinale markiert damit auch den Übergang in Staffel 3. Weg vom Bericht. Hin zu den Machtfragen im Unternehmen: Wer entscheidet? Nach welchen Kriterien? Mit welchen Anreizen? Und mit welchen blinden Flecken? Eine Folge über Wirkung, Reifegrad und die Frage, ob Nachhaltigkeit im Unternehmen gerade verschwindet oder endlich dort ankommt, wo sie immer hingehörte: in die echte Managementlogik. Und keine Sorge, Staffel 3 fängt gleich in der nächsten Woche an ;) | |||
| S2 E22 - Die mit dem grünen Versprechen | Wissen Rund um die EmpCo | 13 Apr 2026 | 00:50:57 | |
Mehr als die Hälfte aller Umweltaussagen in der EU sind vage, irreführend oder schlicht unbelegt. Das ist kein Vorwurf, das ist eine Zahl aus einer Studie der Europäischen Kommission von 2020. Und trotzdem klebt seit vierzig Jahren auf gefühlter Hälfte aller Verpackungen irgendwas mit „klimaneutral“, „ökologisch“ oder „nachhaltig“ drauf. OhneNachweis. Ohne Standard. Und ohne Konsequenz. Das ändert sich jetzt. Mit der EmpCo-Richtlinie und der neuen UWG-Novelle zieht die EU die Reißleine: Ab dem 27. September 2026 muss jede Umweltaussage belegbar, verständlich erklärt und direkt nachprüfbar sein. Selbst erfundene Nachhaltigkeitssiegel sind verboten. Kompensationsbasierte Klimaneutralitätsbehauptungen ohne echte Reduktion sind verboten. Und wer dagegen verstößt, riskiert Abmahnungen, Klagen und - was langfristig mehr schmerzt - den Vertrauensverlust bei Kunden, die ohnehin schon müde sind. In dieser Folge erklär ich, was genau sich ändert, warum es überfällig war, und wo die Grenzen dieser Regulierung liegen. Ich schaue auf alle drei Perspektiven: Unternehmen mit bestehender Nachhaltigkeitskommunikation, kleine Betriebe ohne Nachhaltigkeitsabteilung, und Verbraucherinnen und Verbraucher, die endlich einen QR-Code scannen können,ohne ins Leere zu klicken. Und am Ende ein Gedanke, der mich beschäftigt:Regulierung schafft eine Untergrenze. Aber eine Untergrenze ist kein Ziel. Was wir brauchen, ist beides - klare Regeln und die Ambition, darüber hinauszugehen. Gruen sagen, grün meinen. Jetzt Pflicht. HINWEIS Diese Folge ist keine Rechtsberatung. Shownotes/Hintergrundinformationen: https://environment.ec.europa.eu/topics/circular-economy-topics/green-claims_en https://www.umweltbundesamt.de/themen/staerkerer-schutz-vor-greenwashing-in-deutsches | |||
| S2 E21 - Die mit dem Feld. | 07 Apr 2026 | 00:52:05 | |
Wir reden über Wasserknappheit, Artensterben, Klimarisiken, teure Lebensmittel und politische Wut, als wären das getrennte Krisen. Sind sie nicht. Sie beginnen oft am selben Ort: auf dem Feld. „Die mit dem Feld“ ist keine Folge gegen die Landwirtschaft. Im Gegenteil. Sie zeigt, warum viele Höfe selbst in einem System festhängen, das maximale Erträge, minimale Preise und perfekte Verfügbarkeit verlangt, während Wetter, Wasser und Boden längst andere Rechnungen schreiben. Zwischen Familienhof, Agrarkonzern, Supermarktlogik und politischer Symbolschlacht wird sichtbar, wie aus Nahrung ein Renditesystem geworden ist und warum am Ende alle über Dieselpreise reden, aber kaum jemand über die eigentlichen Spielregeln. Es geht um Boden, Wasser, Biodiversität, Düngemittel, Marktmacht, Proteste, „der Liter Diesel kostet bald fünf Mark“ und die unbequeme Frage, warum die, die unsere Lebensgrundlage produzieren, oft selbst am stärksten unter dem System leiden. Eine Folge über Höfe und Holdings, über Trecker und Trading Floors, über Preiswahrheit, Polarisierung und die leise Hoffnung, dass Zukunft vielleicht genau dort beginnt, wo wir sie am seltensten suchen: | |||
| S2 E20 - Die mit dem Wasser | 31 Mar 2026 | 00:56:31 | |
Wasser ist in Unternehmen erstaunlich lange nur der kleine blaue Tropfen geblieben. Ein Nebenschauplatz zwischen Papierverbrauch, LED-Umrüstung und der beruhigenden Gewissheit, dass der Hahn im Büro ja noch läuft. Dabei steckt Wasser längst in allem, worüber wir sonst so ernst reden: Lieferketten, Rohstoffpreise, Chipkrisen, Landwirtschaft, Migration, geopolitische Spannungen und der stillen Frage, wie lange sich Wohlstand eigentlich noch auf ausgelagerter Knappheit aufbauen lässt. In dieser Folge geht es um die berühmten 140 Liter Wasser in deiner Tasse Kaffee, um Baumwolle aus Regionen, die ihr Grundwasser schneller verlieren als jede Quartalsplanung, um Halbleiter aus Dürrezonen und um die fast schon elegante Art, wie wir unseren Durst in andere Teile der Welt verschoben haben, bis er in keiner eigenen KPI mehr sichtbar ist. Ich spreche über Wasser als Unternehmensrisiko, als Machtfrage, als Stoffstrom, als Preissignal und als das vielleicht unterschätzteste geopolitische Thema unserer Zeit. Nicht als moralischen Appell, sondern als ziemlich nüchterne Beschreibung dessen, was passiert, wenn Flüsse plötzlich mehr Einfluss auf Geschäftsmodelle haben als Marktanalysen. Und dann ist da noch die unangenehmste Frage von allen: Was genau passiert, wenn aus etwas, das zum Überleben notwendig ist, ein handelbares Finanzprodukt wird? Eine Folge über Kaffee, Baumwolle, Chips, Wintergemüse, Wasserrechte, trockene Flüsse und die bemerkenswerte Fähigkeit moderner Wirtschaft, existenzielle Risiken so lange umzubenennen, bis sie in Excel harmlos aussehen. Wenn nach dieser Stunde selbst die Tomate im Supermarktregal ein wenig politischer wirkt als vorher, war die Folge erfolgreich. SHOWNOTES - WRI Aqueduct Water Risk Atlas: https://www.wri.org/aqueduct - Water Footprint Network (Hoekstra): https://waterfootprint.org - CDP Water Security Framework: https://www.cdp.net/en/water - WWF Water Risk Filter: https://waterriskfilter.panda.org - Alliance for Water Stewardship: https://a4ws.org - UN Resolution Recht auf Wasser (A/RES/64/292): https://undocs.org/A/RES/64/292 | |||
| S2 E19 - Die mit der Dekarbonisierung in der Polykrise | 23 Mar 2026 | 00:45:35 | |
Aus aktuellem Anlass: Ein Krieg, der begann während Diplomaten in Maskat gerade von einem Durchbruch sprachen. Die Straße von Hormus blockiert. Ölpreis bei zeitweise 110 Dollar+. LNG-Kapazitäten in Katar zu 17 Prozent ausgefallen.... Ach, und irgendwo in einem deutschen Meetingraum sagt gerade jemand: "Wir haben das Thema Nachhaltigkeit erstmal zurückgestellt. Die Lage ist zu unsicher." Natürlich. Diese Folge nimmt diesen Satz auseinander. Nicht nett, aber gründlich. Themen: Die echten Gründe für Dekarbonisierung jenseits von Klimarhetorik: Versorgungssicherheit, Geopolitik, Resilienz, Kapitalzugang. Ein regulatorischer Realitätscheck: Was ist von CSRD, Taxonomie, CBAM, PPWR und Lieferkettensorgfalt noch übrig und was kommt trotzdem. Konkrete Maßnahmen für Industrie, Logistik und Dienstleister, hoffentlich auch für die, die schon viel umgesetzt haben und wissen wollen was als nächstes kommt. Private Hebel für Fortgeschrittene. Und ein Ausblick auf das, was als nächste Krise bereits einen Namen hat, falls jemand noch Argumente für die Warteliste braucht. Die Polykrise ist kein Ausnahmezustand. Sie ist der Normalzustand. Wer auf Stabilität wartet, wartet auf etwas, das es nicht mehr gibt. Dekarbonisierung ist keine Antwort auf eine stabile Welt. Sie ist die Antwort auf diese. | |||
| S2 E18 - Die mit den Jobs mit Sinn | 16 Mar 2026 | 00:58:05 | |
Viele junge Menschen (und auch manche ältere...) stellen sich heute eine ziemlich grundlegende Frage: Und wenn man sich ein bisschen umhört, scheint die Antwort schnell klar: Aber stimmt das wirklich? In dieser Folge von „Irgendwas mit Nachhaltigkeit“ geht es um Nachhaltigkeitsjobs, Studiengänge und die Realität eines Arbeitsfeldes, das in den letzten Jahren enorm gewachsen ist.. und Überraschung: und gerade gleichzeitig eine kleine Ernüchterung erlebt. Mal wieder. Ich spreche darüber,
Wir schauen auch auf die Realität des Arbeitsmarktes, auf Zyklen wie den berühmten „Schweinezyklus“ und auf die Frustration, die viele Menschen in diesem Bereich gerade spüren. Und am Ende geht es um eine vielleicht wichtigere Frage: Vielleicht ist Nachhaltigkeit gar kein eigener Beruf. Diese Folge richtet sich nicht nur an Menschen, die bereits im Nachhaltigkeitsbereich arbeiten, sondern auch an Schülerinnen, Schüler, Studierende und alle, die gerade überlegen, welchen Weg sie beruflich einschlagen wollen. Denn „Jobs mit Sinn“ gibt es an mehr Orten, als wir oft denken. | |||
| S2 E17 - Die mit der CSRD 2026: Fast & Voluntary | 10 Mar 2026 | 00:37:26 | |
CSRD Omnibus - wo stehen wir nun 2026? Der EU-Rat hat am 24. Februar 2026 die Omnibus-Richtlinie verabschiedet. Neue Schwellenwerte: mehr als 1.000 Mitarbeitende und mehr als 450 Millionen Euro Umsatz. Wer darunter liegt, ist raus aus der direkten CSRD-Pflicht. Geschätzte 80 Prozent der ursprünglich betroffenen Unternehmen. Gleichzeitig: Die überarbeiteten ESRS existieren noch als Entwurf. Der delegierte Rechtsakt der EU-Kommission kommt frühestens Mitte 2026. Deutschland hat bis heute kein nationales Umsetzungsgesetz. Und eure Großkunden schicken trotzdem Lieferkettenanfragen. Mit Excel. 47 Spalten. Frist: Ende des Monats. In dieser Folge gehe ich alle realistischen Optionen durch ohne Schönfärberei. VSME – der freiwillige KMU-Standard, den die EU-Kommission im Juli 2025 empfohlen hat. Klingt praktisch. Hat keine externe Prüfpflicht. Ist noch nicht stabil. Und kann sehr schnell zum Instrument werden, mit dem man sich selbst auf die Schulter klopft, ohne dass irgendjemand nachschaut. VSME-Plus/Extra/Deluxe/Ultra – die Idee, den VSME mit freiwilligen (ESRS)-Elementen anzureichern. Doppelter Aufwand, halbe Legitimität. Ich erkläre, warum das meistens eine schlechte Idee ist. GRI – der älteste und international anerkannteste Standard. Seit den 90ern dabei, überlebt hat er alles. Für wen er sinnvoll ist und für wen nicht. ISSB – die IFRS-Standards S1 und S2. Stark in Nordamerika, Großbritannien, Asien. Arbeitet mit finanzieller Wesentlichkeit statt Double Materiality. Wer internationale Investoren hat oder will, sollte das zumindest kennen. Freiwillig nach CSRD/ESRS – der aufwändigste Weg. Und wahrscheinlich der ehrlichste. Was er kostet und was er bringt. Gar nichts – die Option, die gerade viele still in Betracht ziehen. Ich sage, wann das legitim ist und wann es ein strategischer Fehler ist, den man in zwei Jahren bereut. Dazu bringe ich einen Entscheidungsbaum mit drei Fragen, damit ihr am Ende der Folge wisst, welche Option zu eurer Situation passt. Nicht als universelle Wahrheit, sondern als Orientierung in einem Regulierungsumfeld, das gerade wirklich niemand vollständig überblickt. Auch die Berater nicht, auch wenn sie es anders klingen lassen. Und am Ende noch mal das wesentlichiste: Ein Nachhaltigkeitsbericht ist ein Nebenprodukt. Er ist das Ergebnis von Arbeit und nicht die Arbeit selbst. Wer die Regulierungspause nutzt, um weniger zu tun, verwechselt Compliance mit Substanz. Die Frage ist nicht, welchen Standard ihr nehmt. Die Frage ist, was ihr euren Enkeln erzählt, wenn sie fragen, was ihr 2026 gemacht habt, als ihr kurz Luft holen durftet. Shownotes:
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| S2 E16 - Die mit dem Ende der Unsichtbarkeit: Der Digitale Produktpass | 02 Mar 2026 | 00:41:21 | |
Die Lieferkette schlägt zurück! Wir wussten es immer:
Wir wollten es nur nicht so genau wissen. Der Digitale Produktpass (DPP) ändert das. Er ist aber nicht einfach ein weiteres Nachhaltigkeitslabel, der DPP ist eine regulatorische Architekturentscheidung. Mit der EU-Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR) wird Transparenz zur Marktzugangsbedingung. Für bestimmte Produktgruppen gilt künftig: Kein gültiger Produktpass, kein Zugang zum EU-Markt. Was heißt das nun konkret? In einem digitalen Datensatz werden unter anderem erfasst:
Ab Februar 2027 wird bspwl. der Batteriepass verpflichtend. Weitere Produktgruppen wie Textilien, Elektronik oder Möbel folgen schrittweise. In dieser Folge spreche ich darüber:
"Aber": Der Digitale Produktpass ist kein moralisch-magischer Zauberstab.Er wird keine schlechte Unternehmenskultur heilen.Er wird keine Konsumentinnen und Konsumenten zwingen, anders zu kaufen. "Aber" er verändert die Spielregeln. Transparenz wird nicht länger freiwilliges Marketing sein sondern Teil der Infrastruktur. Und vielleicht ist genau das der entscheidende Unterschied. Denn am Ende ist der Digitale Produktpass kein QR-Code.Er ist das Ende einer Ausrede. Viel Spaß mit Staffel 2, Folge 16 von „Irgendwas mit Nachhaltigkeit?“ | |||
| S2 E15 - Die mit der strategischen Resilienz | 23 Feb 2026 | 01:10:18 | |
Was passiert mit einem Geschäftsmodell, das perfekt auf Stabilität optimiert ist, wenn Stabilität selbst zur Ausnahme wird? In dieser Folge geht es um strategische Resilienz und um die unbequeme Erkenntnis, dass Effizienz nicht automatisch Zukunftsfähigkeit bedeutet. Wir haben in den letzten Jahrzehnten Organisationen gebaut, die präzise, schlank und hochperformant sind. Just in Time, maximale Auslastung, minimale Puffer. Das war rational. Das war beeindruckend. Und es war lange erfolgreich. Nur war es vor allem auf eine Welt ausgelegt, die berechenbar schien. Doch Volatilität ist kein Randphänomen mehr. Pandemie, Energiepreisschocks, geopolitische Verschiebungen, Extremwetter, regulatorische Dynamik. Störungen treten nicht mehr einzeln auf, sie verdichten sich. Und plötzlich wird aus operativer Exzellenz strukturelle Verwundbarkeit. Genau hier setzt die Frage nach Resilienz an. Nicht als Modewort, nicht als psychologisches Durchhalteprogramm, sondern als strategisches Designprinzip. In dieser Episode klären wir, woher der Begriff Resilienz eigentlich stammt und was er im unternehmerischen Kontext wirklich bedeutet. Resilienz heißt nicht unzerstörbar zu sein. Es heißt, sich unter Stress anpassen zu können, ohne die eigene Handlungsfähigkeit zu verlieren. Es geht nicht darum, nach einer Krise zum alten Normal zurückzukehren, sondern darum, unter veränderten Bedingungen weitergehen zu können. Wir sprechen über die Effizienzfalle, über Abhängigkeiten in Lieferketten, über systemische Kopplung und über die Illusion, dass man Risiken auslagern kann. Wir schauen uns an, warum Resilienz Geld kostet und warum genau das viele Organisationen zögern lässt. Märkte lieben kurzfristige Performance. Resilienz entfaltet ihren Wert oft erst dann, wenn etwas schiefgeht. Doch wenn Unsicherheit selbst zur Rahmenbedingung wird, verschiebt sich das Verhältnis von Kosten und Nutzen. Die Folge verbindet Resilienz mit Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit definiert die Richtung, in die wir uns bewegen wollen. Resilienz sichert die Fähigkeit, diesen Weg unter unsicheren Bedingungen überhaupt zu gehen. Dekarbonisierung reduziert nicht nur Emissionen, sondern auch Energiepreisrisiken. Diversifizierte Lieferketten sind nicht nur politisches Signal, sondern strategische Absicherung. Nachhaltigkeit ohne Resilienz bleibt Schönwetterstrategie. Resilienz ohne Nachhaltigkeit bleibt ziellos. Im Zentrum steht ein konkreter Resilienz Check für Unternehmen. Fünf Fragen, die helfen, strukturelle Verwundbarkeit sichtbar zu machen. Keine Alarmrhetorik, keine Weltuntergangsszenarien, sondern nüchterne Selbstprüfung. Wo sind wir abhängig? Welche Annahmen tragen unser Geschäftsmodell? Wo haben wir Puffer abgebaut, die wir vielleicht wieder brauchen? Wie schnell können wir uns anpassen, wenn Rahmenbedingungen kippen? Diese Folge ist keine Einladung zur Panik, sondern zur Klarheit. Strategische Resilienz ist kein Schutzschild gegen jede Krise. Sie ist die bewusste Gestaltung von Spielraum. Und Spielraum ist in einer Welt permanenter Störung keine Komfortzone, sondern Überlebensstrategie. Wenn du wissen willst, ob dein Geschäftsmodell nur bei Sonnenschein funktioniert oder auch bei Gegenwind, dann hör rein. | |||
| S2 E14 - Die mit Blasenschwäche, "den Anderen" und der Mehrheit | 16 Feb 2026 | 00:43:49 | |
Nachhaltigkeit steckt in einer Bubble. Eigentlich in vielen. Und diese Blasen reden erstaunlich viel übereinander, aber selten miteinander. In dieser Folge geht es um Abgrenzung und Anschluss. Um das ständige „wir“ und „die Anderen“. Um Nachhaltigkeit als Nerd-Thema. Um laute Minderheiten, die sich für Mehrheiten halten. Und um die stille Mehrheit, die eigentlich ziemlich klare Interessen hat: gesund leben, sicher leben, ein gutes Leben führen. Diese Folge fragt nicht, wer recht hat. Sondern warum Moral schlecht skaliert, Blasen dicht werden und Politik von vorgestern keine Antworten für heute liefert. Und sie endet dort, wo alles beginnt: hier. und jetzt. Keine Wohlfühlfolge. Keine Empörungsfolge. Aber eine, die verbindet, wenn man sie lässt. | |||
| S2 E13 - Die mit der Hitze | 09 Feb 2026 | 00:31:20 | |
Hitze ist kein Wetter. In dieser Folge geht es ein kleines Beispiel für die Nutzung einer Klimarisikoanalyse. Nicht als Norm, nicht als Berichtspflicht, sondern als praktisches Denkwerkzeug. Wir nutzen Hitze als Einstieg, weil sie zeigt, wie Klimarisiken wirklich wirken: direkt, lokal und ohne Vorwarnung. Entlang der Wertschöpfung schauen wir uns an, wo Hitze Unternehmen trifft. In der eigenen Geschäftstätigkeit, in der vorgelagerten Lieferkette, in der Nutzung von Produkten und schließlich dort, wo Übergangsrisiken entstehen. Nicht abstrakt, sondern konkret. Nicht mit Szenarien, sondern mit Abhängigkeiten. Diese Folge ist hands on. Sie erklärt nicht Klimawandel, sondern Verwundbarkeit. Und sie zeigt, warum Klimarisikoanalyse weniger Zukunftsfrage ist, als viele denken. | |||
| S2 E12 - Die mit dem DU-Rucksack | 02 Feb 2026 | 00:38:30 | |
Sobald man offen über Nachhaltigkeit spricht, kommt sie fast automatisch: Die Frage nach dem eigenen Lebensstil. Was machst du selbst? Manchmal als ehrliches Interesse.Oft als Reflex. In dieser Folge geht es um den „Du-Rucksack“. Es geht um additive Nachhaltigkeit, bei der sich Konsum nicht verändert, sondern nur grün auflädt. Diese Folge ist kein Freispruch vom eigenen Handeln. Was bewirkt individuelles Engagement wirklich? Eine Folge über Verantwortung, Wirkung und die Frage, wer eigentlich welchen Rucksack trägt. | |||
| S2 E11 - Die mit der Entscheidung, die keine war | 26 Jan 2026 | 00:54:07 | |
Nachhaltigkeit soll wieder freiwilliger werden. Und genau in diesem Raum wird ein Ansatz immer beliebter: Green Nudging. In dieser Folge geht es um sanfte Schubser, Entscheidungsarchitektur und darum, warum Gestaltung oft wirksamer ist als Argumente. Nicht durch Verbote oder Zwang, sondern durch Standards, Sichtbarkeit und das, was als normal gilt. Wir sprechen darüber,
Anhand von Alltagsbeispielen, mit einem Augenzwinkern, aber ohne Bauchgefühl. Im Ausblick ordnen wir das Thema ein, verweisen auf Forschung und Praxis und benennen auch ein Projekt aus Bremen, an dem wir beteiligt waren. Die folgenden Links dienen als Einstieg und Vertiefung: Weiterführende Links und Quellen Green Nudging Projekt "Schubs mich nicht!" – Nudging als politisches Gestaltungsmittelhttps://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/258946/schubs-mich-nicht-nudging-als-politisches-gestaltungsmittel/ Thaler, Sunstein: Nudge OECD- Tools and Ethics for Applied Behavioural Insights: The BASIC Toolkithttps://www.oecd.org/en/publications/tools-and-ethics-for-applied-behavioural-insights-the-basic-toolkit_9ea76a8f-en.html Keine einfachen Antworten. | |||
| S2 E10 - Die mit dem Maßnahmenfriedhof | 19 Jan 2026 | 00:40:15 | |
Maßnahmen gibt es genug. Wirkung deutlich weniger. In dieser Folge geht es um den Maßnahmenfriedhof: Warum Nachhaltigkeitsmaßnahmen sauber beschlossen, dokumentiert und berichtet werden und trotzdem kaum etwas verändern. Es geht um formale Korrektheit, Prüfung, Kontextualisierung ohne Konsequenz und die unausgesprochenen Kriterien, nach denen Maßnahmen wirklich ausgewählt werden. Und um die zentrale Frage, warum Maßnahmen oft Aufgaben bleiben, statt Entscheidungen mit Wirkung zu sein. Eine Folge über Organisationslogik, Verantwortung und den Unterschied zwischen Aktivität und Veränderung. | |||
| S2 E9 - Die mit dem Ende der Komfortzone | 12 Jan 2026 | 00:52:32 | |
Die mit dem Ende der Komfortzone Günstige Energie. Stabile Lieferketten. Politische Verlässlichkeit im Hintergrund. Wir haben lange so getan, als wäre das der Normalzustand. In dieser Folge geht es um das Ende dieser Komfortzone. Nicht als plötzlichen Kollaps, sondern als schleichende Erkenntnis: Geopolitik ist kein Nachrichtenthema mehr. Sie ist betriebliche Realität. Wir sprechen über Macht, Energie und Abhängigkeiten. Über die aktuelle Weltlage Anfang 2026. Über fossile und digitale Komfortzonen. Und darüber, warum Nachhaltigkeit gerade ihre Unschuld verliert. Vor allem aber geht es um Unternehmen. Um operative Realität statt Strategiefolien. Um Entscheidungen statt Beruhigung. Und um die Frage, wie man handlungsfähig bleibt, wenn Bequemlichkeit keine Option mehr ist. Diese Folge liefert keine einfachen Antworten. Aber einen klaren Blick. Wir gehen weiter. Ohne Komfortzone. Aber mit offenen Augen. | |||
| S2 E8 - Die mit den 90 Prozent | 05 Jan 2026 | 00:31:01 | |
90 Prozent weniger Treibhausgase bis 2040. Blöd nur: Es ist gerechnet. Technisch machbar. Ökonomisch erklärbar. In dieser Folge geht es nicht um Hoffnung und nicht um Verzicht. Wir schauen darauf, wo die großen Emissionsminderungen herkommen könnten, warum sie politisch und wirtschaftlich ausgebremst werden und warum Unternehmen oft näher am Hebel sitzen, als sie selbst zugeben wollen. Diese Folge ist kein Appell. Wenn 90 Prozent möglich sind, ist die eigentliche Frage nicht mehr, ob wir es können. | |||
| S2 E7 - Die mit dem Jahresende | 29 Dec 2025 | 00:44:49 | |
Die mit dem Jahresende 2025 war kein Jahr für einfache Antworten. Politik hat gebremst, Standards wurden überarbeitet, Pflichten verschoben. ESRS, CSRD, CSDDD, EUDR - vieles wurde neu sortiert und als Entlastung verkauft. Diese Folge geht einen Schritt tiefer. Denn während Regulierung neu verhandelt wird, läuft die Realität ungebremst weiter. Naturkatastrophen, Klimarisiken, fragile Lieferketten und wachsende geopolitische Spannungen haben 2025 sehr deutlich gemacht: Weniger Regeln bedeuten nicht weniger Druck. In dieser Jahresendfolge ziehe ich keinen nostalgischen Rückblick, sondern eine ehrliche Linie von 2025 nach 2026. Es geht um politische Ernüchterung, um das, was wir wirklich gelernt haben und um die Frage, warum echte Nachhaltigkeit gerade jetzt wichtiger wird, auch dort, wo Regulierung schwankt oder zurückgenommen wird. Kein Jahresrückblick mit Glanz. Kein Abgesang auf Nachhaltigkeit. Sondern ein klarer, ruhiger Ausblick auf ein Jahr, in dem Verantwortung nicht delegiert werden kann. In dem Sinne: Guten Rutsch, alles Gute für 2026. Wir hören uns! | |||
| S2 E6 - Die mit den Geschenken! | 22 Dec 2025 | 00:41:45 | |
Weihnachten steht vor der Tür und bevor sich alle in Geschenkpapier, Jahresendstress und Plätzchenteig verlieren, gibt’s hier die wahrscheinlich nützlichste Bescherung des Jahres: acht immaterielle Geschenke für mehr Nachhaltigkeit, Klarheit und gesunden Menschenverstand im Unternehmensalltag. Keine Duftkerzen, keine Kugelschreiber, keine „Wir pflanzen irgendwo etwas“-Gutscheine. Stattdessen: Tools, Gedanken und kleine mentale Abkürzungen, die auch 2026 noch funktionieren. Vom Mut, unperfekt anzufangen, über echte Prioritäten, bessere Kommunikation und den großen Realitätsabgleich bis hin zur Gelassenheit, die wir alle dringend brauchen. Natürlich verpackt in einer winterlichen Soundkulisse zum Entspannen. Eine Folge zum Durchatmen, Schmunzeln und Kurz-Runterfahren. Frohe Feiertage und bis ganz bald zur Ausblicksfolge am 30. Dezember. | |||
| S2 E5 - Die mit dem State of the European Union | 15 Dec 2025 | 00:43:21 | |
Achtung: Folge auf Englisch für meine, zumindest statistisch betrachtet, internationale Hörerschaft. Alle anderen dürfen wie immer freiwillig mitlaufen. “The State of the European Union” is one of the English-language episodes I promised my international listeners—a brief look at how Europe currently thinks, feels, and occasionally loses its collective nerve when it comes to sustainability. This episode of "Irgendwas mit Nachhaltigkeit?" takes you through the strange emotional landscape of Europe in 2025. We explore the backlash against the Green Deal, Germany’s nostalgic detour into “tech neutrality”, the price shocks, the crisis exhaustion, and the widespread confusion around costs, responsibility and expectations. Because even in turmoil, Europe still shapes global markets, standards and narratives... sometimes by accident, sometimes by design. If you want an unfiltered status update from inside the EU brain, this is the one. | |||
| S2 SP1 - Die mit den News - Sonderfolge Omnibus 1 | CSRD & CSDDD Dezember 2025 | 15 Dec 2025 | 00:46:14 | |
In dieser Sonderfolge von „Irgendwas mit Nachhaltigkeit?“ geht es um eine Woche, in der die europäische Nachhaltigkeitsregulierung spürbar verschoben wurde. Neue politische Einigungen zu CSRD und CSDDD, deutlich angehobene Schwellenwerte und parallel dazu der Entwurf der simplified ESRS durch EFRAG. Was auf den ersten Blick nach Entlastung klingt, sorgt bei vielen Unternehmen vor allem für neue Fragen. Wer ist künftig noch betroffen. Diese Folge ordnet ein, was politisch beschlossen wurde, was noch Entwurf ist und was weiterhin gilt. Ohne juristische Detailverliebtheit, dafür mit einem realistischen Blick auf Risiken, Marktanforderungen und die praktischen Konsequenzen für Unternehmen. Es geht um Orientierung in einer Übergangsphase. Um die Frage, wie man jetzt klug weiterarbeitet, ohne in Panik zu verfallen oder vorschnell den Stecker zu ziehen. Und um die Erkenntnis, dass weniger Regulierung nicht automatisch weniger Verantwortung bedeutet. Eine Update-Folge für alle, die gerade zwischen Schlagzeilen, Projektrealität und Zukunftsplanung einen klaren Kopf behalten müssen. | |||
| S2 E4 - Die mit den Steinen | 08 Dec 2025 | 00:50:52 | |
In dieser Folge treffe ich jemanden, der Nachhaltigkeit schon gemacht hat, bevor es „cool“ war oder "woke" wurde: Michael Barzakidis. „Marketing? Wirklich? Für IMMER?“ Seitdem beriet Michael Unternehmen, vertrieb Nachhaltigkeitssoftware, schulte Ausbilderinnen und Ausbilder, rettete Energie in Eishallen und macht mit Lego Serious Play nun genau das, was PowerPoint seit 20 Jahren verspricht, aber nie schafft: Menschen denken lassen. Wir sprechen darüber, Kurz: Michael ist der Beweis, dass nachhaltiger Wandel nicht nur möglich ist, sondern auch Spaß machen kann – wenn man ihn ordentlich baut. Wenn du schon immer wissen wolltest, wie man Nachhaltigkeit, Kommunikation und Lego in einen Mixer wirft und am Ende trotzdem etwas Sinnvolles herauskommt: Willkommen in dieser Folge. SHOWNOTES: Hier einmal der Weg zu Michael direkt: https://www.linkedin.com/in/michael-barsakidis/ Zu seiner LSP-Arena: https://lsparena.com/ Das Angesprochene Ausbilder-Programm Tranaxis: https://www.bibb.de/de/171047.php Die angesprochene Weiterbildung für Hebammen: https://www.fh-mittelstand.de/veranstaltung/fortbildung-praxisanleitung-fuer-hebammen-kommunikation-storytelling-im-hebammenalltag-mit-der-methode-legor-serious-playr/ Energie Effizienz bei den Hannover Indians: https://digital.zlb.de/viewer/api/v1/records/15410676_2010-2011/files/media/OEKOPROFIT_Hannover_2011.pdf | |||
| S2 E3 - Die mit dem Dancefloor der SDGs | 01 Dec 2025 | 01:42:46 | |
Dies ist die wahrscheinlich tanzbarste Nachhaltigkeitsfolge des Jahrzehnts. In dieser Folge von "Irgendwas mit Nachhaltigkeit?" klären wir erst kurz, worum es bei den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung eigentlich geht, wo wir im Jahr 2030 sein wollen - und wo wir Ende 2025 wirklich stehen.Und dann bekommt jedes Ziel seinen eigenen Song.Nicht als Jingle, nicht als Hintergrundmusik, sondern als vollwertigen Track im passenden Stil, von Soul über Future House bis Irish Folk Punk. Ich zeige euch für jedes Ziel:
Laut. Perfekt für: Bahnfahrten, Autofahrten, Putzen, Pendeln, Büro… und vielleicht sogar ein bisschen Tanzen. Große Ziele müssen nicht trocken sein. | |||
| S2 E2 - Alguma Coisa com Sustentabilidade? – Special Edition Belém | 24 Nov 2025 | 00:40:54 | |
Diese Folge ist ein Blick nach Belém, mitten in den Amazonas, dorthin, wo die Weltgemeinschaft gerade versucht hat, beim Thema Klimaschutz wieder ein Stück weiterzukommen. Offizielle Fortschritte, verdreifachte Anpassungsfinanzierung, neue Indikatoren, schöne Fotos im Regenwald - und gleichzeitig ein Minimalkompromiss, der sich anfühlt wie ein höfliches „wir machen später weiter“. Ich spreche über die Ergebnisse der COP30, die Leerstellen, die Blockaden und darüber, was diese Mischung aus Symbolik und Stillstand für Unternehmen bedeutet. Physische Risiken, Klimastrategien, Lieferketten, Anpassungsdruck: Alles wird konkreter, auch wenn die Politik weiter zaudert. Ein bisschen Ironie, ein bisschen Bitterkeit, etwas Hoffnung und ein ordentlicher Schuss brasilianischer Realität: Special Edition Belém. | |||
| S2 E1 - Die von letzter Woche | 18 Nov 2025 | 00:26:49 | |
In der ersten Folge der zweiten Staffel nehme ich euch mit in meine letzte Woche. Drei Veranstaltungen in fünf Tagen. Berlin, Dortmund, Mönchengladbach. Drei völlig unterschiedliche Welten von Nachhaltigkeit im Jahr 2025. Montag: RNE Jahreskonferenz in Berlin. Große Bühne, starke Themen, aber eine spürbare Unsicherheit im Raum. Niemand weiß so richtig, wie es mit RNE, DNK und RENN weitergeht und welche Rolle Nachhaltigkeit politisch überhaupt noch bekommt. Dienstag und Mittwoch: BAUM Jahrestagung im Westfalenstadion Dortmund!. Riesige Energie, echte Macherinnen und Macher, Zukunftsbilder, Mut und ehrliche Geschichten. Gleichzeitig eine deutliche Botschaft der Unternehmen: Wir wollen Klarheit. Keine Pseudo-Vereinfachung, keine neue Verwirrung. Donnerstag und Freitag: Handelsblatt Jahrestagung Dekarbonisierung der Industrie. Die schwersten Branchen zeigen, wie viel schon heute möglich ist. Konkrete Projekte, echte Lösungen, beeindruckender Wille zur Umsetzung. Und der klare Wunsch: Wir brauchen einen verlässlichen Pfad. Diese drei Tage zeigen, wie fragmentiert Nachhaltigkeit 2025 geworden ist. Politik, Praxis und Industrie bewegen sich in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und sprechen unterschiedliche Sprachen. Und genau deshalb startet Staffel 2 jetzt. Mit Klartext, Einordnung und dem Blick auf das, was wirklich funktioniert. Und wenn Ihr euer "Irgendwas" mal in den Podcast bringen wollt, schreibt mir gerne eine Mail! | |||
| S1 E23 - Die mit dem neuen Anfang | 10 Nov 2025 | 00:18:31 | |
Ohh Ohh Finale! Nach zweiundzwanzig Folgen über Nachhaltigkeit, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kommt das Staffelfinale. Ich blicke zurück auf eine Staffel voller Fragen: Was bleibt, wenn die Euphorie weg ist? Was heißt Haltung, wenn der Idealismus ausfranst? Und was fängt man an, wenn alles schon einmal angefangen hat? „Die mit dem neuen Anfang“ ist kein Fazit, sondern ein Reset. Und ja: Am Ende gibt’s auch wieder Musik. Laut, dreckig, mit einem Augenzwinkern. | |||
| S1 E22 - Die mit der Sicherheit | 03 Nov 2025 | 00:37:14 | |
Sicherheit. Diese Folge fragt, was Sicherheit im 21. Jahrhundert wirklich bedeutet zwischen Energie und Abhängigkeit, Krieg und Klima, Verteidigung, Demokratie und digitalem Blackout. Es geht um Macht, Verantwortung und die Frage, warum Nachhaltigkeit ohne Schutz nicht funktioniert. Und warum Schutz ohne Werte nichts wert ist. Mit Musik, Haltung und der Erkenntnis:Frieden ist kein Zustand. Er ist Arbeit. | |||
| S1 E21 - Die mit dem Stadtbild | 27 Oct 2025 | 00:25:34 | |
Deutschland diskutiert über das Stadtbild, aber eigentlich geht es um unser Weltbild.
Eine Episode über Wahrnehmung, Verantwortung und den Mut, Dinge nicht nur schön, sondern besser zu machen. | |||
| S1 E20 - Die mit den zwei Wegen | 21 Oct 2025 | 00:46:35 | |
Zwei Wege. Ein Planet. Was passiert, wenn wir konsequent nicht nachhaltig sind?Wenn wir Ressourcen ausreizen, Klimaziele ignorieren und den Status quo einfach laufen lassen?Und wie sähe die Welt aus, wenn wir das Gegenteil tun: Diese Folge zeichnet beide Szenarien nach. Am Ende bleibt nur die Frage:Welchen Weg wollen wir wirklich gehen? | |||
| S1 E19 - die mit der Karotte [CSRD Omnibus 1 Oktober Edition] | 13 Oct 2025 | 00:22:13 | |
Am 13. Oktober 2025 hat der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments (JURI) entschieden: Der neue Kurs heißt „Simplification“: weniger Berichtspflichten, weniger Haftung, weniger Kontrolle. In dieser Folge geht es um die Entscheidung, die Machtspiele dahinter und die Frage, was sie für Unternehmen bedeutet:
Warborn sagt: „We must make companies our friends in the green transition.“ Ich ordne ein, was das JURI-Votum vom 13. Oktober 2025 für den kommenden Trilog bedeutet, was Unternehmen jetzt beachten sollten, und warum diese „Vereinfachung“ am Ende alles komplizierter machen könnte. Und ja, es gibt auch Musik. Aber diesmal weniger zur Unterhaltung, sondern als Kommentar zu einem politischen Realitätsverlust, der klingt wie ein Muppet-Finale über Bürokratie, Wachstum und Freundschaft. | |||
| S1 E18 - die mit dem leeren Akku | 07 Oct 2025 | 00:21:52 | |
Nach Wochen voller Termine, Events und Diskussionen über Nachhaltigkeit ist sie plötzlich überall spürbar: die Müdigkeit. ich spreche über die Erschöpfung, die sich breitmacht, wenn Verantwortung zum System geworden ist. Zwischen Reflexion und Resignation öffnet sich am Ende etwas Neues. Kein Neustart, kein Masterplan, sondern ein kleiner Riss in der perfekt organisierten Erschöpfung. | |||
| S1 E17 - Die mit dem Druck: Nachhaltigkeit muss… | 29 Sep 2025 | 00:29:53 | |
Nachhaltigkeit muss… sexy sein. Wer mit Menschen über Nachhaltigkeit spricht, hört diese Liste fast reflexartig. Anstatt darüber zu reden, was wir längst tun könnten und müssten, wird Nachhaltigkeit erst einmal mit Bedingungen überzogen. Sie muss glamourös sein, sie muss den ROI in drei Jahren bringen, sie darf nicht zu viel kosten, sie soll Spaß machen und bitteschön jedem gefallen. Nur dann, so die Logik, hat Nachhaltigkeit eine Chance. In dieser Folge nehme ich diese Muss-Liste auseinander. Ich rede darüber, warum Nachhaltigkeit eben nicht sexy sein muss, sondern wirken muss. Was bleibt, ist die Erkenntnis: Nachhaltigkeit muss uns überhaupt nichts beweisen. Hört rein, lacht mit, ärgert euch oder schüttelt den Kopf. | |||
| S1 E15 - Die mit den Grenzen | 23 Sep 2025 | 00:38:36 | |
Folge 15: Die mit den Grenzen Leute, wir müssen Grenzen setzen. Nicht die, über die Politiker in Talkshows streiten, sondern die, die wirklich zählen: die planetaren Grenzen. In dieser Folge schauen wir genau hin:
Und ja – wir schauen auch kurz auf die politische Realität: von Trump über Putin bis Musk und der absurden Idee, dass die Lösung vielleicht nicht hier, sondern auf dem Mars liegt. Spoiler: tut sie nicht. 🔗 Weiterführende Infos:
UPDATE 25.08.2025: Kaum ist die Folge draußen, holt uns die Realität ein - nun ist die 7. von 9 Planetaren Grenzen gebrochen: Ozeanversauerung. | |||
| S1 E16 - Die mit dem Märchen von der VSME | 22 Sep 2025 | 00:25:45 | |
Die mit dem Märchen von der VSME Es war einmal ein Standard für kleine und mittlere Unternehmen. Er sollte alles leichter machen, Ordnung ins Chaos bringen und den bösen Wolf namens CSRD fernhalten. Sein Name: VSME. Die freiwillige Lösung, das große Happy End. So zumindest das Märchen. Die Realität ist weniger zauberhaft. Materialität? Verwässert und ins „if applicable“ verschoben. Statt echter Steuerungslogik gibt es eine Light- und eine Medium-Variante: Basic und Comprehensive. Klingt flexibel, ist aber in Wahrheit die Wahl zwischen „zu wenig“ und „immer noch nicht genug“. Wer glaubt, damit sei das Thema Nachhaltigkeit erledigt, wird sich wundern. Banken, Kunden und Lieferketten akzeptieren PDFs ohne Substanz nämlich nicht. In dieser Folge erzähle ich das ganze Märchen und warum es kein Happy End hat. Wir reden über die Entstehung der VSME, die Rolle von Brüssel und EFRAG, das politische Timing im Kontext von CSRD und ESRS und die großen Lücken, die bleiben. Wir schauen uns an, warum viele Unternehmen die VSME gerade als „Rettung“ feiern, obwohl sie dadurch nichts lernen und in zwei Jahren genauso blank dastehen wie heute. Die Moral von der Geschicht: Shownotes | |||
| S1 E14 - Die mit der Effizienz | 15 Sep 2025 | 00:34:52 | |
Effizienz allein reicht nicht. In dieser Folge von Irgendwas mit Nachhaltigkeit? geht es um die drei großen Strategien, die seit Jahrzehnten die Debatte um eine nachhaltige Zukunft prägen:
Wir nehmen diese drei Pfade genauer unter die Lupe. Was können sie leisten? Wo sind ihre Grenzen? Und warum landen wir so oft in einer Einseitigkeit, die uns nicht weiterbringt? Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Rebound-Effekten: Warum Effizienzgewinne häufig verpuffen, wenn wir nicht gleichzeitig Grenzen setzen. Hier geht es um Beispiele aus Alltag und Wirtschaft, um Modelle aus der Forschung und um Best Practices, die zeigen: Rebounds sind kein Naturgesetz, sondern können gezielt vermieden werden. Dabei beziehe ich mich auch auf die Ideen von Nico Paech, der die Suffizienz als Kern einer Postwachstumsökonomie beschrieben hat, und auf die Ansätze von Michael Braungart, der mit dem Cradle to Cradle-Prinzip ein anderes Verständnis von „ökologisch effektiv“ in die Debatte gebracht hat. 👉 Mehr zum Weiterlesen und Vertiefen (Juhuu, ab jetzt gibt es Shownotes!): Die Reise durch Effizienz, Suffizienz und Konsistenz zeigt: Jede Strategie hat ihre Stärken, jede ihre Tücken. Am Ende bleibt die spannende Frage: Wie gehen wir mit diesen Pfaden wirklich um und was folgt daraus für unser Verständnis von Nachhaltigkeit? | |||