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[Buchrezension] Helme Heine über Freundschaft und Abschied: Ein Blick auf „Mein Freund Ramtamtam“
Épisode 814
samedi 1 août 2026 • Durée 03:24
Das vorgestellte Bilderbuch „Mein Freund Ramtamtam“ von Helme Heine handelt von Liebe, Verlust und Fantasie. Im Klappentext wird ein Kind beschrieben, das nachts von weiten Reisen und fantastischen Schätzen träumt, bis eines Tages der Hund Ramtamtam auftaucht und zum Freund wird.
Über Jahre erleben Kind und Hund gemeinsam viele Abenteuer. Ramtamtam wird dabei immer stärker als Teil der Familie beschrieben. Später wird er alt und grau, schläft ein und wacht nicht mehr auf.
Die Rezension betont, dass das Buch den Verlust eines Haustiers oder eines Familienmitglieds kindgerecht darstellt. Der Tod des Hundes wird benannt, aber die Fantasie des Kindes bleibt ein zentraler Bestandteil der Erzählung, indem sich beide in den abendlichen Träumen weiter treffen.
Außerdem wird hervorgehoben, dass das Buch für Kinder geeignet sein kann, die selbst einen Verlust erlebt haben oder darauf vorbereitet werden sollen. Es wird als ein typisches, gezeichnetes Helma-Heine-Buch beschrieben, das Raum für eigene Vorstellungen lässt.
Zum Schluss werden die bibliografischen Angaben genannt: Das Buch ist 2021 im Diogenes Verlag erschienen und kostet 18 Euro.
[Buchrezension] „Schulerfolg ist lernbar“ – Ein Buch, das mich an meine eigene Schulzeit erinnerte
Épisode 813
samedi 25 juillet 2026 • Durée 14:23
Das Gespräch bzw. die Rezension behandelt das Buch „Schulerfolg ist lernbar“ von Detlef Träbert. Vorgestellt wird es als Ratgeber für Eltern und Kinder rund um den Schulalltag. Der Sprecher beschreibt das Buch als verständlich geschrieben und als Sammlung vieler kurzer, alltagsnaher Kapitel.
Ein Schwerpunkt liegt auf Erziehung und Verhalten in der Familie. Genannt werden Themen wie Taschengeld, frühe Grenzsetzungen, Vorbildverhalten der Eltern und der Umgang mit Kindern im Schulalter. Der Sprecher schildert dazu eigene Erfahrungen aus der Kindheit und ordnet viele Beispiele aus dem Buch als vertraut ein.
Ein weiterer großer Abschnitt betrifft Lernen, Hausaufgaben und schulische Schwierigkeiten. Besprochen werden unter anderem gute Vorsätze, Fehlerkultur, Legasthenie und Dyskalkulie. Der Sprecher berichtet, dass er selbst Schreibschwierigkeiten hatte und durch einen Deutschlehrer Unterstützung bekam, den er dafür dankbar erwähnt.
Danach geht es um Motivation, Konzentration und ADHS. Das Buch greift laut Sprecher auch Themen wie Belohnung, gemeinsames Spielen und familiäre Zeit auf. Er betont, dass ihm persönliche Zuwendung wichtiger war als Geldbelohnungen.
Ein weiteres Thema sind Gemeinschaftsprobleme, Heimweh, Mobbing und Sitzenbleiben. Der Sprecher erwähnt, dass Mobbing nicht nur in der Schule vorkommt, sondern auch im Hobby oder im Beruf. Sitzenbleiben bewertet er aus eigener Erfahrung nicht nur negativ, sondern auch als mögliches Lern- und Entwicklungserlebnis.
Zum Schluss fasst der Sprecher das Buch als informativ und hilfreich zusammen. Es vermittle Einblicke in die Sicht von Lehrern, Kindern und Eltern, nenne Stellen für weitere Hilfe und empfehle, sich Zeit füreinander zu nehmen und miteinander zu reden. Das Buch sei 2021 im Medu Verlag erschienen und umfasse über 270 Seiten.
[Buchrezension] „Erbarmen“ von Jussi Adler-Olsen: Der packende Auftakt der Carl-Mørck-Reihe
Épisode 812
mercredi 22 juillet 2026 • Durée 09:40
In dieser Folge sprechen wir über den Kriminalroman „Erbarmen“ von Jussi Adler-Olsen, den ersten Band der Reihe um Carl Mørck und das Sonderdezernat Q. Im Mittelpunkt steht der Fall der verschwundenen Politikerin Merete Lynggaard, die 2002 auf einer Fährfahrt spurlos verschwindet.
Wir schildern, dass Merete nicht tot ist, sondern über Jahre in einem betonierten Raum gefangen gehalten wird. Dabei geht es um die Frage, wer sie festhält, was die Täter von ihr wollen und wie ein Mensch ein solches Martyrium überleben kann. Der Roman verbindet die Ermittlungen mit den bedrückenden Bedingungen ihrer Gefangenschaft.
Außerdem behandeln wir die Einführung von Carl Mørck und seinem Assistenten Hafez el-Assad, die im neu gegründeten Sonderdezernat Q arbeiten. Wir erwähnen, dass Mørck zunächst widerwillig in den Fall gerät und später auf Fehler in den bisherigen Ermittlungen stößt. Assad bringt mit seiner unkonventionellen Art Bewegung in die Arbeit des Teams.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Einbindung von Meretes Bruder Ulle, der nach einem Unfall geistig beeinträchtigt ist. Wir heben hervor, dass sein Wissen für die Ermittlungen wichtig wird und dass der Roman mit mehreren Erzählsträngen arbeitet. Insgesamt beschreiben wir das Buch als spannenden, emotionalen Thriller und als gelungenen Auftakt einer Reihe.
[Buchrezension] „Schluss mit der Meinungsfreiheit“ – Ein Buch, das unsere Haltung prüft
Épisode 811
vendredi 17 juillet 2026 • Durée 11:16
Die Folge spricht über Meinungsfreiheit, Debattenkultur und Cancel Culture und nennt Florian Schröders Buch anregend und lesenswert.
[Buchrezension] Amissa – Wenn Jugendliche verschwinden und die Wahrheit tödlich wird
Épisode 810
mardi 14 juillet 2026 • Durée 08:22
Besprochen wird „Amissa, die Verlorenen“ von Frank Kodiak: Ein verschwundenes Mädchen und weitere vermisste Teenager führen Rica und Jan Kantzius zu einer Hilfsorganisation. Gelobt werden dichte Atmosphäre, hohe Spannung und überraschende Wendungen.
[Buchrezension] Trilogie-Finale: Warum ‚Klugscheißer Supreme‘ der beste Teil der Timo-Seidel-Reihe ist
Épisode 809
samedi 11 juillet 2026 • Durée 05:45
„Klugscheißer Supreme“ von Thorsten Steffens wird als unterhaltsamer Abschluss einer Trilogie über Timos Referendariat an einer Kölner Realschule besprochen.
[Buchrenzension] David Bowie im Fokus: Ein visueller Trip durch Zeit, Stil und Emotionen
Épisode 808
dimanche 5 juillet 2026 • Durée 00:00
Es geht um eine Rezension des Bildbands „David Bowie Foto“ beziehungsweise „Foto über David Bowie“ aus dem Verlag Salz und Silber. Zunächst wird der Inhalt des Buches beschrieben: 25 Fotografen aus verschiedenen Ländern zeigen Porträts, Albumcover, Proben, Auftritte, private Momente und Schnappschüsse von David Bowie. Ergänzt werden die Bilder durch persönliche Essays und Erinnerungen der Fotografen an die Zusammenarbeit mit ihm.
Danach folgt die persönliche Bewertung des Buches. Der Sprecher sagt, er sei von den Bildern sehr beeindruckt und habe das Buch gerade mit Gänsehaut gelesen beziehungsweise betrachtet. Besonders hervorgehoben wird, dass jeder Fotograf Bowie auf eigene Weise festgehalten habe und dabei jeweils einen eigenen Stil sichtbar werde.
Ein Schwerpunkt liegt auf den Schwarz-Weiß-Fotografien. Mehrere Bilder werden als besonders stark beschrieben, darunter ein Foto von Gerald Fearnley sowie Aufnahmen von Bowie auf der Bühne mit Gitarre. Dabei wird betont, dass Bowie gleichzeitig ernst, geheimnisvoll, verspielt und manchmal auch verletzlich wirke. Einige Farbfotos werden als sehr grell empfunden, aber dennoch passend eingeordnet.
Der Sprecher beschreibt das Buch außerdem als Zeitdokument und als Reise durch verschiedene Phasen von Bowies Karriere. Die Bilder zeigten nicht nur den Musiker, sondern auch den Zeitgeist und seine Wandlungsfähigkeit. Besonders die Fotos von John Scarisbrick werden als intensiv und fast unheimlich wahrgenommen.
Abschließend wird das Buch als künstlerisch wertvoll und sorgfältig gestaltet gelobt, auch wegen Druck und Papier. Es wird als empfehlenswert für Bowie-Fans bezeichnet. Genannt werden ein Preis von 60 Euro und die Einschätzung, dass man mit dem Buch nicht nur Bowies Musik, sondern auch seine Fotografien immer wieder ansehen werde.
[Buchrezension] „Erzählmirnix“ – Wenn Comics mehr sagen als 1000 Worte
Épisode 807
jeudi 2 juillet 2026 • Durée 06:09
Die Folge bespricht den Comicband „Erzähl mir nix – Leben mit Menschen“ von Nadja Hermann. Thema sind klare Zeichnungen, kurze Dialoge und Kapitel zu Alltag, Internet, Beziehungen, Depression und Mobbing.
[Buchrezension] „Verlorene Engel“ – Frank Goldammers sechster Max-Heller-Fall: Dresden 1956 zwischen Verbrechen und Systemdruck
Épisode 806
vendredi 26 juin 2026 • Durée 07:28
Max Heller ermittelt 1956 in Dresden in einem Fall mit Vergewaltigungen und einer toten Frau; die Besprechung nennt auch politische Spannungen und persönliche Themen.
[Buchrezension] Eric Sander – Die letzte Wahl: Thriller über Demokratie und Populismus
Épisode 805
lundi 22 juin 2026 • Durée 00:00
In der Besprechung wird der Thriller „Die letzte Wahl“ von Eric Sandner vorgestellt. Im Mittelpunkt steht der Journalist Nicolas Moor, der mit seiner Tochter in einem abgelegenen Berghotel Urlaub macht und dort zufällig mit einer Drohne ein geheimes Treffen der rechtspopulistischen Volkspartei filmt.
Die Aufnahmen enthalten laut Text brisante Hinweise auf Umsturzpläne nach einem erwarteten Wahlsieg. Als der Sicherheitsdienst der Partei die Drohne bemerkt, beginnt eine Verfolgung. Die Partei versucht anschließend, den Besitzer der Drohne zu identifizieren und die Spuren zu beseitigen.
Der Text beschreibt die Volkspartei als Machtapparat mit charismatischem Parteiführer Markus Hartwig, einem harten Sicherheitsdienst und einer Liste politischer Gegner. Außerdem wird erwähnt, dass Hintermänner im Hintergrund die Fäden ziehen und dass Nicolas beruflich diskreditiert wird, nachdem die Partei seine Verbindung zu den Aufnahmen vermutet.
In der persönlichen Einschätzung wird betont, dass das Buch Politik und Fiktion eng miteinander verbindet und dabei an aktuelle populistische Tendenzen erinnere. Der Sprecher hebt hervor, dass das Buch zum Nachdenken über Demokratie, Eigenverantwortung und den Schutz demokratischer Strukturen anregen solle.
Am Ende wird dazu aufgerufen, sich mit solchen Themen auseinanderzusetzen, gemeinsam gegen Hass einzutreten und wählen zu gehen. Genannt werden außerdem der Titel, der Autor sowie der Verlag und der Hinweis, dass das Buch als E-Book erhältlich ist.