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Explorez tous les épisodes du podcast Hormongesteuert – Der Wechseljahre-Podcast mit Dr. Katrin Schaudig
Plongez dans la liste complète des épisodes de Hormongesteuert – Der Wechseljahre-Podcast mit Dr. Katrin Schaudig. Chaque épisode est catalogué accompagné de descriptions détaillées, ce qui facilite la recherche et l'exploration de sujets spécifiques. Suivez tous les épisodes de votre podcast préféré et ne manquez aucun contenu pertinent.
| Titre | Date | Durée | |
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| #55 Wenn die Augen plötzlich trocken werden | 15 Jun 2026 | 00:49:39 | |
Es beginnt oft ganz harmlos: Ein leichtes Brennen, ein Fremdkörpergefühl, müde Augen am Abend. Zuerst denkt man an zu viel Bildschirmzeit, zu wenig Schlaf. Doch trockene Augen sind auch typisch für die Wechseljahre. Trockene Augen sind im Alter ein Thema bei Frauen und Männern. Doch Frauen sind deutlich häufiger betroffen. Jede zweite Frau klagt ab 50 über trockene Augen. Und das hat eben auch mit unseren Hormonen zu tun. Ärztinnen und Ärzte sprechen beim trockenen Auge längst von einer Volkskrankheit. Und trotzdem wird sie häufig unterschätzt – oder einfach hingenommen. Für diese Folge haben sich Host Katrin Simonsen und Frauenärztin Dr. Katrin Schaudig wieder eine Expertin eingeladen. Prof. Elisabeth Messmer ist Augenärztin an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und gilt als DIE Expertin in Deutschland für das Thema trockene Augen. Sie erklärt in dieser Folge des Podcasts "Hormongesteuert", was man über die Entstehung des trockenen Auges weiß und warum gerade in den Wechseljahren unsere Augen aus dem Gleichgewicht geraten können. Fehlt den Augen das Östrogen? Welche Rolle spielt das Testosteron für unsere Augengesundheit? Kleiner Spoiler: Es ist keine gute Idee, die Beschwerden einfach auszuhalten. Denn es geht um mehr als nur ein bisschen Trockenheit: Unbehandelt können trockene Augen die Lebensqualität massiv einschränken – und im schlimmsten Fall sogar die Augengesundheit gefährden. Was empfiehlt Prof. Messmer ihren Patientinnen? Und hilft auch eine Hormontherapie unseren trockenen Augen? Diese Folge liefert Antworten, Einordnung und konkrete Tipps. Links: - Hormongesteuert zum Nachlesen - Podcast-Tipp: IQ - Wissenschaft und Forschung Ihr könnt uns gern schreiben: hormongesteuert@mdraktuell.de Inhaltsverzeichnis 0:01:30 Warum sind so viele Frauen betroffen? 0:03:00 Welche Rolle spielen die Sexualhormone? 0:08:00 Wie zeigt sich das trockene Auge? 0:08:40 Schleiersehen, Sehschwankungen, Tränenträufeln 0:11:20 Andere Ursachen für das trockene Auge 0:13:10 Diagnostik beim trockenen Auge 0:15:10 Therapiemöglichkeiten bei fehlender Tränenflüssigkeit 0:18:20 Pflege der Meibomdrüsen 0:21:50 Für die Nacht eine Augencreme? 0:23:30 Studie: Macht Östrogen ein trockenes Auge? 0:26:00 Reduktion der Androgene macht das Problem 0:27:50 Welche Gestagenpille bei trockenem Auge? 0:29:40 Was bringen Augentropfen mit Östrogen oder Testosteron? 0:36:00 Soll ich wegen der Augen mit einer Hormontherapie beginnen? 0:38:00 Triggert das trockene Augen eine Bindehautentzündung? 0:40:20 Lichtempfindlichkeit nimmt zu 0:43:00 Vitamine oder bestimmte Ernährung fürs Auge? 0:46:40 Wie oft zum Augenarzt? | |||
| #54 Hormone und Stress: Herz in Gefahr | 01 Jun 2026 | 01:15:39 | |
Das weibliche Herz. Unsere Hormone. Und die große Frage: Wie bleiben wir möglichst gesund – bis ins hohe Alter? In dieser Folge bekommt ihr nicht nur Antworten, sondern echtes Aha-Wissen. Eins ist klar: Unsere Herzgesundheit verdient gerade in den Wechseljahren unsere volle Aufmerksamkeit. Seit mehr als zweieinhalb Jahren sprechen Host Katrin Simonsen und Hormonexpertin Dr. Katrin Schaudig im Podcast "Hormongesteuert" über die Wechseljahre. Und immer wieder sorgen Gäste für Überraschungen – mit neuen Studien, spannenden Erkenntnissen und Fakten, die man so noch nicht gehört hat. Diese Folge ist deshalb ein echtes Must Listen für alle Frauen. Denn unser Herz ist der Schlüssel dazu, wie wir altern – und wie hoch unser Risiko für einen Herzinfarkt ist. Und trotzdem wissen viele Frauen viel zu wenig darüber, was in ihrem Körper wirklich passiert. Mit dabei: Prof. Sandra Eifert, Herzexpertin und Gendermedizinerin vom Herzzentrum Leipzig. Sie nimmt uns mit in die Welt unseres Herz-Kreislauf-Systems – und erklärt, warum gerade Frauen genauer hinschauen sollten. Darum geht es: Warum der Blutdruck alles andere als konstant ist. Was Wut, Stress, Kaffee – und sogar Tee – damit machen. Und warum es manchmal gesünder ist, negative Gefühle rauszulassen, statt sie runterzuschlucken. Wir sprechen darüber, was Stress in Hirn und Gefäßen wirklich anrichtet. Und warum er für Frauen oft besonders gefährlich ist. Außerdem gibt es neue medizinische Entwicklungen, die Hoffnung machen – zum Beispiel für Frauen mit erhöhtem Lipoprotein(a). Links - Hormongesteuert zum Nachlesen - Hormongesteuert #13: Wenn das Herz in die Wechseljahre kommt - https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:d52ca027a23b8fe6/ - Podcast-Tipp: Die ErnährungsDocs - Essen als Medizin - https://1.ard.de/Ernaehrungs-Docs_Podcast Feedback und Anregungen gern an hormongesteuert@mdraktuell.de Inhaltsverzeichnis: 0:02:20 Warum steigt bei den Frauen der Blutdruck? 0:05:10 Blutdruck schwankt im Tagesverlauf – aber wann muss man reagieren? 0:10:40 Hörerinfrage: Perimenopause und schwankender Blutdruck 0:14:30 Gestagen Drospirenon wirkt entwässernd und kann helfen 0:15:30 Hörerinnenfragen zur Hormontherapie und Bluthochdruck 0:23:10 Welche Blutdruckmedikamente werden gern eingesetzt? 0:25:10 Betablocker für Frauen manchmal sogar gefährlich 0:28:50 Studie: Frauenherzen reagieren stärker auf Stress 0:36:20 Hörerinfrage: Erhöhter Puls und Herzstolperer 0:42:20 Welche Mineralstoffe und Vitamine fürs Herz? 0:44:00 Hörerinfrage: Gestagenpille und Herzrasen 0:45:30 Bei erhöhtem Herzschlag auch Ferritin-Speicher messen 0:47:20 Viele Fragen rund um das Lipoprotein(a) 0:53:30 Hormongabe trotz vorhandener Plaques? 1:03:50 Autoimmunerkrankungen erhöhen unser Herz-Kreislaufrisiko 1:08:20 Mikrozirkulationsstörung und Makuladegeneration | |||
| #46 Wechseljahre im Aufbruch: Was sich 2025 bewegt hat | 28 Dec 2025 | 01:14:21 | |
Die Wechseljahre sind medial schon seit zwei Jahren ein Dauerbrenner. An der schlechten Versorgung der Frauen hat sich dadurch noch nicht viel geändert. Für 2025 gibt es aber trotzdem einige Erfolgsmeldungen! Die wichtigste Nachricht ist, dass die große Koalition die Wechseljahre in den Koalitionsvertrag geschrieben hat. Das war nicht zu erwarten, sagt die Journalistin und Autorin Miriam Stein, die 2022 die Bewegung #wirsind9millionen ins Leben gerufen hat. Unterstützt von vielen Frauen, Ärztinnen und Aktivistinnen forderte #wirsind9millionen eine bessere medizinische Aufklärung und Versorgung sowie gesellschaftliche Sichtbarkeit und politische Strukturen für die Wechseljahre. In dieser Podcastfolge spricht Host Katrin Simonsen mit Dr. Katrin Schaudig und Miriam Stein über das, was sich da gerade tut. Es geht um eine bessere Ausbildung für Medizinerinnen und Mediziner, um Gespräche im Gesundheits- und Forschungsministerium, das Modellprojekt der Wechseljahreberatung W1 in Bayern und das Interesse der Wirtschaft am Thema. Außerdem reden wir über die aktuelle gesellschaftliche Debatte, die so vielschichtig ist wie die Frauen selbst. Freut euch auf einen launigen Rückblick auf 2025! Links - Hormongesteuert zum Nachlesen - Podcast-Tipp: Ungebremst – Der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt - https://1.ard.de/ungebremst Inhaltsverzeichnis 0:03:20 Wie das Thema Wechseljahre zu Miriam Stein kam 0:07:30 Brain Fog und Wortfindungsstörungen auch eine Folge des schlechten Schlafes 0:09:40 "Die gereizte Frau" und die Bewegung #wirsind9millionen 0:15:00 Die Wechseljahre im Bundestag 0:24:50 Um etwas zu verändern, brauchen wir auch die Männer 0:26:00 Die gesellschaftliche Debatte bringt viele Meinungen hervor 0:29:50 Die Wechseljahre im Koalitionsvertrag – und nun? 0:31:50 Elf Millionen Euro für die Forschung 0:35:50 Modellprojekt Wechseljahreberatung W1 in Bayern 0:42:00 Warum sich die Behauptung so hartnäckig hält, dass auch Männer Wechseljahre hätten 0:45:30 Neues Curiculum für die Facharztausbildung 0:48:20 Mehr Mitglieder in der Deutschen Menopause Gesellschaft 0:50:30 Die Suche nach einem guten Frauenarzt/einer guten Frauenärztin 0:53:30 Wechseljahre im Arbeitsleben 1:02:10 Ist das Reden über die Wechseljahre antifemenistisch? 1:06:00 Die Postmenopause ist der letzte große Lebensraum 1:09:00 Welche Projekte stehen 2026 an? Feedback und Anregungen gern an hormongesteuert@mdraktuell.de | |||
| #45 Erst Krebs, dann Wechseljahre – was dann hilft | 15 Dec 2025 | 01:24:22 | |
Bei vielen Wechseljahressymptomen ist eine Hormontherapie eine gute Option. Doch was, wenn Frauen wegen einer Brustkrebsdiagnose keine Hormone nehmen dürfen? Welche Alternativen gibt es dann? Viele Krebspatientinnen fühlen sich alleingelassen. Nach Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie ist zwar der Krebs erstmal gebannt, aber die Lebensqualität ist stark beeinträchtigt. Denn gerade bei hormonabhängigen Tumoren müssen die Frauen für einige Jahre auch noch eine Antihormontherapie machen. Damit werden sie direkt in die Postmenopause katapultiert. Die Folgen sind unter anderem Erschöpfung, chronisches Fatigue, Gelenkschmerzen und Hitzewallungen. Doch was können diese Frauen tun, damit es ihnen besser geht? Wie kann man Ihnen helfen? Das besprechen Katrin Simonsen und Dr. Katrin Schaudig in dieser Folge mit einer Expertin für Komplementärmedizin. Die Gynäkologin Dr. Reinhild Georgieff leitet die Komplementärsprechstunde an der Uniklinik Leipzig. Dort berät sie Patientinnen während einer Krebsbehandlung und danach. Welche konkreten Tipps hat sie gegen Hitzewallungen, Gelenkschmerzen oder Schlafstörungen? Warum ist es wichtig, auch nach bestimmten Vitaminen zu schauen und welchen Effekt haben Sport und Akkupunktur? Dr. Schaudig und Dr. Georgieff beantworten im Podcast auch Hörerinnenfragen zum Thema. Link: - #20 Mit Pflanzenpower durch die Wechseljahre - https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d2ebf39b1245e36e/ - Hormongesteuert zum Nachlesen - Podcast-Tipp: Der Bruch vom rbb - https://1.ard.de/der-bruch Inhaltsverzeichnis: 0:02:00 Was ist Komplementärmedizin? 0:04:45 Frauen fühlen sich nach Brustkrebsbehandlung alleingelassen 0:08:40 Was sind die typischen Beschwerden während einer Krebstherapie und danach? 0:10:00 Was macht die Antihormontherapie? 0:15:00 Was wäre die Komplementärmedizin bei Schlafstörungen, Hitzewallungen, Gelenkschmerzen? 0:17:00 Cimicifuga (Traubensilberkerze) – was ist zu beachten bei der Auswahl der Präparate? 0:19:26 Vorsicht mit Johanniskraut bei Antihormontherapie 0:25:50 Was ist die S3-Leitlinie für Komplementärmedizin? 0:26:50 Auch auf die Vitamine schauen – onkologische Patienten meist unterversorgt 0:30:00 Warum Selen und Omega 3 für Krebspatientinnen wichtig sind 0:37:50 Dürfen Frauen mit Brustkrebs das hormonfreie Medikament Veoza nehmen? 0:46:00 Gute Studien zum Nutzen von Akkupunktur 0:47:20 Sport für onkologische Patienten extrem wichtig 0:49:00 Dürfen Frauen mit frühem Brustkrebs ihr Leben lang keine Hormone nehmen? 0:50:50 Hörerinnenfragen Feedback und Anregungen gern an hormongesteuert@mdraktuell.de (00:00:00) Intro (00:26:47) Auch auf die Vitamine schauen - onkologische Patienten meist unterversorgt (00:30:40) Warum Selen und Omega 3 für Krebspatientinnen wichtig sind (00:37:51) Dürfen Frauen mit Brustkrebs das hormonfreie Medikament Veoza nehmen? (00:45:59) Gute Studien zum Nutzen von Akkupunktur (00:47:18) Sport für onkologische Patienten extrem wichtig (00:48:49) Dürfen Frauen mit frühem Brustkrebs ihr Leben lang keine Hormone nehmen? (00:50:47) Hörerinnenfragen | |||
| #44 US-Kehrtwende bei Hormontherapie und viele Hörerinnenfragen | 01 Dec 2025 | 01:08:35 | |
Zu Beginn schauen wir in die USA, wo die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA Anfang November die „Blackbox-Warnung“ für die Hormontherapie aufgehoben hat. Ist das die Rückkehr der Hormone? Und welche Bedeutung hat das für den Umgang mit der Hormontherapie in Deutschland? Das besprechen wir zu Beginn dieser Folge. Auslöser der „Blackbox-Warnung“ war die WHI-Studie von 2002. Erste Studienergebnisse legten damals nah, dass Hormone das Risiko für Brustkrebs, Schlaganfall und Herzinfarkt erhöhen. Eine zweite nach Altersgruppen gestaffelte Studienauswertung fand 2006 öffentlich kaum Beachtung. Seither wird die Hormontherapie auch in Deutschland von vielen Ärztinnen und Ärzten kritisch gesehen. Und auch die Frauen selbst sind verunsichert. Das bringt viele Fragen mit sich, von denen wir einige in dieser Folge beantworten. Darf man Hormone nehmen, wenn es in der Familie viele Krebserkrankungen gibt? Wachsen Meningeome (gutartige Hirnhauttumore) durch eine Hormontherapie? Und wir schauen auf die Frauen, die wegen starker Blutungen eine Ablation (Verödung) der Gebärmutterschleimhaut hatten. Wie nach einer Gebärmutterentfernung bluten diese Frauen nicht mehr. Was müssen sie bei einer Hormontherapie beachten? Links - Hormongesteuert zum Nachlesen Podcast-Tipp – SWR-Podcast „Das Wissen“ https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:c273aab212c59173/ Brisant-Artikel zu Nahrungsergänzungsmitteln Wechseljahre Nahrungsergänzungsmittel: Was hilft, was schadet? | brisant.de Hormongesteuert #3: Die große Angst vor der Hormonersatztherapie https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:1f02930d85c14139/ Hormongesteuert #36: Hormontherapie Spezial (Teil 1) https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:1215ed7ba3014046/ Inhaltsverzeichnis 0:01:50 FDA streicht Blackbox-Warnung für Hormontherapie – was heißt das für uns? 0:09:50 Symptome verschlechtern sich durch Hormontherapie 0:14:00 Angst vor Depression unter Gestagen-Mono-Pille 0:17:50 Hat ein Hormonimplantat den gleichen Effekt wie die Gestagen-Mono-Pille? 0:19:30 Unruhe und Brustschmerzen unter Slinda 0:22:20 Kann es in der Postmenopause noch Hormonschwankungen geben? 0:25:20 Darf ich Hormone nehmen, wenn es in der Familie Krebs gibt? 0:35:10 Meningeome (Hirnhauttumore) und die Hormone 0:50:00 Neues hormonfreies Medikamente gegen Hitzewallungen 0:51:30 Was muss ich nach einer Abrasio oder einer Ablation der Gebärmutterschleimhaut beachten? Brauche ich zur HRT ein Gelbkörperhormon? 0:59:30 Schlafstörungen trotz viel Progesteron 1:02:20 Zyklische Einnahme in der Postmenopause – welche Vorteile hat das? 1:04:50 Keine Blutung trotz zyklischer Einnahme – ist das normal? Feedback und Anregungen gern an hormongesteuert@mdraktuell.de | |||
| #43 Endometriose - Der Fluch des Schmerzgedächtnisses | 17 Nov 2025 | 01:17:55 | |
Endometriose ist eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen. Zwei bis vier Millionen Frauen in Deutschland leiden darunter. Und weil die Endometriose eine hormonabhängige Erkrankung ist, ist sie auch ein Thema für "Hormongesteuert". Prof. Sylvia Mechsner ist eine der führenden Expertinnen in Deutschland. Sie forscht an der Berliner Charité zur Endometriose und leitet dort das Endometriosezentrum. Mechsner erklärt uns in dieser Folge, warum es so wichtig ist, die monatlichen Zyklusschmerzen sehr früh ernst zu nehmen und wie eine Schmerzbehandlung funktioniert. Denn viele Probleme, die durch die chronische Erkrankung entstehen, hängen mit unserem Schmerzgedächtnis zusammen und entstehen erst über die Jahre. Dauerhafte sehr starke Schmerzen aktivieren eine Abwehrhaltung des Körpers und können unter anderem zu einer Beckenbodendysfunktion und vielen anderen Beschwerden führen. Vor welchen Herausforderungen stehen Frauen mit Endometriose in den Wechseljahren? Was, wenn eine Endometriose erst in den Wechseljahren erkannt wird? Welche Besonderheiten gibt es dann bei einer Hormontherapie? Und warum bekommen Frauen mit Endometriose durch vaginales Östriol wieder Schmerzen? Das alles erfahrt Ihr bei Hormongesteuert! Links - Podcast-Tipp: Kein Kinderwunsch - https://1.ard.de/keinkinderwunschstaffel2 - Hormongesteuert zum Nachlesen - Hormongesteuert #33 – Über die Untiefen der Hormontherapie - https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:3f56a858a87e81a5/ Inhaltsverzeichnis: 0:02:20 Was ist Endometriose und wie entsteht sie? 0:05:10 Was löst die starken Regelschmerzen bei Endometriose-Patientinnen aus? 0:06:30 Wie entsteht der Schmerz bei Endometrioseherden außerhalb der Gebärmutter? 0:08:40 Unterbauchschmerzen schon Tage vor der Blutung sind ein Zeichen für Endometriose 0:10:30 Immer wiederkehrende starke Schmerzen und das Schmerzgedächtnis 0:13:00 Oft wird erst zu spät behandelt 0:14:10 Diagnostik: Anamnese, klinischer Befund und Ultraschall 0:16:20 Starke immer wiederkehrende Schmerzen können autonome Organe in ihrer Funktion beeinträchtigen 0:21:30 Keiner kümmert sich um Menstruationsschmerzen – aber das wäre wichtig 0:26:30 Starke Menstruationsschmerzen sind oft die Eintrittspforte zur Endometriose 0:28:00 Ernährung und die Wirkung auf Schmerzbotenstoffe und Endometriose 0:30:00 Ziel der Hormontherapie ist Blutungsfreiheit 0:36:20 Stimmungsschwankungen und Depression unter Dienogest 0:37:20 Bei Slinda die Placebopillen weglassen 0:39:30 Kombipille bei Endometriose? 0:46:45 Braucht es nach einer OP eine Nachfolgebehandlung mit Hormonen? 0:50:00 Rolle von Bauchfellherden unterschätzt und missverstanden 0:52:30 Vor einer OP die Hormonbehandlung absetzen 0:57:20 Endometriose und Gestagenpille: Darf ich Östrogen dazu nehmen? 1:02:00 Wird es in der Postmenopause besser? 1:04:00 Schmerzen unter Hormonpflaster im Unterbauch 1:07:00 Adenomyosis erst mit 55 diagnostiziert 1:08:30 Vaginales Estriol auch für Endometrosepatientinnen? Feedback und Anregungen gern an hormongesteuert@mdraktuell.de | |||
| #42 Wechseljahre: Was Nahrungsergänzungsmittel bringen | 11 Nov 2025 | 01:12:18 | |
Die Wechseljahre sind eine anstrengende Lebensphase. Schlaflosigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme. Viele Nahrungsergänzungsmittel versprechen Hilfe. Doch es gibt auch Nebenwirkungen. Was bringen mir diese Nahrungsergänzungsmittel? Das klären wir in dieser Folge. Die Hormonschwankungen und später der Hormonmangel sorgen für unterschiedlichste Symptome. Da hilft es, bewusster auf seinen Körper zu hören, ihm Gutes zu tun und ihn gesund zu halten. Welche Nährstoffe und Vitamine braucht es dazu? Und kann man mit pflanzlichen Stoffen etwas gegen Hitzewallungen, die Schlaflosigkeit oder die schlechte Konzentration tun? Wer sich dann im Internet auf die Suche begibt, wird regelrecht erschlagen von dem großen Angebot. Es ist, als würde sich eine ganze Industrie nur um das Wohlergeben der mittelalten Frau kümmern. Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel wächst weltweit. Doch was ist von den Mischungen aus Rotklee, Soja, Vitamin B oder Eisen zu halten? Wie gut helfen sie? Gibt es bei den Produkten Qualitätsunterschiede? Und darf ich das auch nehmen, wenn ich Vorerkrankungen habe? Darüber sprechen Katrin Simonsen und Dr. Katrin Schaudig in dieser Folge mit Dr. Susan Zeun. Sie ist Fachärztin für klinische Pharmakologie und Phytotherapeutin. Links - Hormongesteuert zum Nachlesen - Podcast-Tipp: ARD Klima-Update - https://1.ard.de/ARD_Klima_Update?=cp - Hormongesteuert #20 Mit Pflanzenpower durch die Wechseljahre - https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d2ebf39b1245e36e/ - Hormongesteuert #21 Mit Pflanzen gegen Haarausfall und Frozen Shoulder - https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:f1bddd458b2cd338/ - Monografie und Listeneinträge der EU für pflanzliche Wirkstoffe - https://www.ema.europa.eu/en/human-regulatory-overview/herbal-medicinal-products/european-union-monographs-list-entries - Verschriftlichte Version des Podcasts - https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/wechseljahre/index.html Inhaltsverzeichnis: 0:02:20 Der Markt der Nahrungsergänzungsmittel boomt 0:04:50 Warum sind viele Produkte Mischungen aus Pflanzen und Vitaminen? 0:06:50 Welche Regeln gelten für Nahrungsergänzungsmittel (NEMs)? 0:11:30 Manchmal ist das Marketing für NEMs grenzwertig 0:12:30 Tue ich mir mit NEMs was Gutes? 0:15:20 Interaktionen mit anderen Wirkstoffen muss nicht ausgewiesen werden 0:17:00 Viel hilft nicht immer viel 0:18:00 Nahrungsergänzungsmittel dürfen eigentlich keine pharmakologische Wirkung haben 0:19:30 Warum es mittlerweile für Grüntee-Extrakte eine Mengenbegrenzung gibt 0:21:00 Keine feste Höchstgrenzen für Isoflavone – wieso? 0:22:50 Empfohlene Höchstmenge an Rotklee wird in den meisten Produkten überschritten 0:23:10 Gibt es eine Kontrolllücke? 0:24:40 Wie kann ich sichere Nahrungsergänzungsmittel erkennen? 0:26:44 Wer sich eine Wirkung erhofft, sollte auf pflanzliche Arzneimittel setzen 0:29:44 Wo kann ich die Dosierempfehlungen nachlesen? 0:32:00 Mönchspfefferextrakt ist nicht Mönchspfefferfruchtextrakt 0:35:00 Zulassung von funktionellen Arzneimitteln dauert lang und ist teuer 0:36:40 Vorsicht von Interaktionen mit den eigenen anderen Medikamenten 0:37:00 Kurkuma und die Sache mit den Pfefferscharfstoffen 0:42:30 Johanniskraut kann Wirkung der Anti-Baby-Pille abschwächen 0:47:00 Interaktionen der Pflanzenstoffe in NEMs manchmal schwer nachzuvollziehen 0:50:00 DIMs (Diindolylmethan) und der positive Effekt auf den Hormonhaushalt? 0:52:00 DIMs schwächen Wirkung der Hormontherapie ab 0:53:00 NEMs gehören in die Medikamentenliste 0:56:40 Konkrete Tipps: Auf was kann ich bei NEMs achten? 1:02:40 Soll man zu Statinen Q10 gegen Muskelschmerzen dazunehmen? 1:05:20 Baldrian bei Schlafstörungen – welche Qualität brauche ich? Feedback und Anregungen gern an hormongesteuert@mdraktuell.de | |||
| #41 Hörerinnenfragen: Migräne und Panik bei Hormontherapie? | 20 Oct 2025 | 01:08:19 | |
In dieser Folge beantwortet Frauenärztin und Hormonexpertin Dr. Katrin Schaudig wieder Hörerinnenfragen. Viele Frauen sind unsicher, ob die Hormontherapie das Richtige für sie ist. Andere berichten von Nebenwirkungen wie Migräne oder Panikattacken. Mit den Hormonen ist es nicht so einfach. Jede Frau reagiert anders darauf. Und leider gibt es keine Empfehlung, die für alle Frauen passt. Außerdem muss man beachten, dass in der Perimenopause manchmal die Eierstöcke noch mitmischen. In dieser Folge beantworten wir wieder viele Fragen unserer Hörerinnen rund um die Hormontherapie. Muss ich Hormone nehmen, wenn durch eine Esstörung die Blutung ausbleibt? Was ist zu beachten, wenn ich als relativ junge Frau Blutverdünner nehmen muss? Kann es sein, dass das Östrogengel eine Migräne auslöst? Und warum bekomme ich unter der Gestagen-Mono-Pille Panikattacken oder Beinschmerzen? Kann ich, wenn ich kein Progesteron vertrage, mir stattdessen eine Hormon-Spirale legen lassen? Und wie nehme ich die Hormone, wenn ich Nachtschicht arbeiten muss? Dr. Katrin Schaudig nimmt sich Zeit, die Fragen unserer Hörerinnen zu analysieren und den Frauen eine Empfehlung zu geben. Links: - RBB-Doku Frauensauna - https://1.ard.de/frauensauna2?p=hormon - Hormongesteuert zum Nachlesen - #33 Über die Untiefen der Hormontherapie - https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/wechseljahre/audio-myome-hormontherapie-endometriose-ms-100.html Inhaltsverzeichnis: 0:01:20 Essstörung und keine Blutung – muss man Hormone nehmen? 0:10:00 Herzinfarkt und Blutverdünner - Was muss ich beachten? 0:16:00 Hormone nach Herzinfarkt 0:20:00 Restless-Legs-Syndrom und Migräne in der Postmenopause 0:24:00 Kann Gynokadin Migräne verursachen? 0:28:00 Wie lange halten die Eierstöcke nach Gebärmutterentfernung durch? 0:30:00 Kein geschlucktes Östrogen bei Migräne 0:32:20 Slinda und Panikattacken 0:37:00 Gestagen Chlormadinon und warum es mittlerweile selten verwendet wird 0:40:30 Gestagen-Mono-Pille und Beinschmerzen oder Wassereinlagerungen 0:46:00 Schützt vaginales Östriol auch meine Knochen? 0:46:32 Statt Progesteron eine Hormonspirale legen lassen? 0:51:00 Pille Qlaira und zusätzlich durchgängiges Progesteron – geht das? 0:54:00 Bei Hitzewallungen auch Schilddrüse und Insulinresistenz im Blick behalten 0:55:40 Nach sieben Jahren Hormonpause mit 62 wieder anfangen? 1:01:10 Nimmt man Gewicht ab, wenn man Hormone nimmt? 1:02:00 Wie nehmen ich die Hormone, wenn ich Nachtschicht arbeiten muss? Ihr könnt uns schreiben: hormongesteuert@mdraktuell.de | |||
| #40 ADHS und Wechseljahre – eine explosive Mischung | 06 Oct 2025 | 01:03:19 | |
ADHS ist eine neurobiologische Besonderheit, mit der man geboren wird. Es ist ein Ungleichgewicht der Gehirnchemie, welches durch die Wechseljahre dann nochmal deutlich verstärkt wird. Mindestens drei Millionen Menschen in Deutschland leiden unter dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit oder ohne Hyperaktivität. Viele sind nicht diagnostiziert und auch nicht in Betreuung. ADHS zeigt sich bei Frauen oft anders als bei Männern und wird bei den Mädchen häufig übersehen. Manchmal werden Frauen erst in der Mitte ihres Lebens mit der Diagnose konfrontiert. Durch die Wechseljahre ist das Gehirn zusätzlich gestresst. Betroffene können die ADHS-Probleme dann oft nicht mehr kaschieren und sind extrem erschöpft. In dieser Folge sprechen Host Katrin Simonsen und Hormonexpertin Dr. Katrin Schaudig mit der Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapie, Dr. Astrid Neuy-Lobkowicz. Sie ist eine der führenden Expertinnen in Deutschland für ADHS bei erwachsenen Frauen. Warum wird die Diagnose oft erst so spät gestellt? Wie kann man den Frauen helfen? Welche besonderen Herausforderungen kommen auf Betroffene in den Wechseljahren zu? Können Hormone helfen? Warum hatte Ritalin lange Zeit so einen schlechten Ruf? Und warum spricht man immer von ADHS, wenn doch die meisten Frauen ADS haben? Links: - sehenswerte Reportage zum Thema: Y-History "ADHS: Karriere einer Diagnose" - https://1.ard.de/y-history-adhs?pod=hg Podcast-Tipp "DNA des Ostens": https://1.ard.de/dna-des-ostens - Hormongesteuert zum Nachlesen Inhaltsverzeichnis: 0:02:20 ADS oder ADHS – gibt es Unterschiede? 0:04:30 ADHS ist eine neurobiologische Besonderheit und keine Krankheit 0:07:00 Botenstoff Dopamin wird zu schnell abgebaut 0:08:20 Unkonzentriert, abgelenkt, kein Antrieb – wann ist es ADS? 0:10:10 Wie verhalten sich Mädchen mit ADS? 0:12:10 Mädchen werden seltener diagnostiziert 0:14:30 Wie diagnostiziert man ADS und ADHS? 0:17:40 Welchen Einfluss hat der Zyklus auf das ADS? 0:23:00 Stimmungseinbruch direkt vor und in der Menstruation 0:25:10 Doppelt so häufig Schwangerschaftsdepressionen bei ADS-Frauen 0:27:30 Hilft bei ADS-Frauen die Pille gegen die Schwankungen der Symptome? 0:29:00 Diagnose ADS/ADHS bekommt erst jetzt richtig Aufmerksamkeit 0:31:10 Über drei Millionen Menschen in Deutschland haben ADHS 0:33:10 Neun Jahre weniger Lebenserwartung bei unbehandelter ADHS 0:34:10 Warum wird ADS oft erst in den Wechseljahren erkannt? 0:35:40 Haben ADS-Frauen besonders stark Brain Fog? 0:38:30 PMDS und gute Erfolge mit der Gestagen-Mono-Pille 0:40:30 Mehr Wechseljahresbeschwerden bei den ADS-Frauen 0:42:00 Bioidentische Hormone oder Gestagen-Monopille? 0:44:20 Wird es in der Postmenopause einfacher? 0:45:30 Warum hatte Ritalin vor ein paar Jahren so einen schlechten Ruf? 0:47:20 Wie lange muss man die Medikamente nehmen? 0:50:00 Überidentifikation über Social Media und medizinische Unterversorgung 0:53:40 Gibt es noch alternative Empfehlungen? 0:56:20 Frauen mit ADS sind unterdiagnostiziert 0:58:00 Hochbegabte Kinder fallen bis zum Abi nicht auf Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| #39 Was Postmeno-Frauen wissen müssen! | 22 Sep 2025 | 01:11:53 | |
Wir reden gerade viel über die Perimenopause und die Hormonschwankungen. Doch auch die Postmenopause, sagt Dr. Katrin Schaudig, ist kein „Kindergeburtstag“ und hat ihre ganz eigenen Herausforderungen. Deshalb dreht sich in dieser Folge alles um alle Frauen, die die letzte Blutung schon eine Weile hinter sich haben. Bei manchen Frauen geht es erst jetzt so richtig los mit den Hitzewallungen und Gelenkschmerzen. Doch auch die, die die Umstellung problemlos erleben, sollten über die nun wachsenden Risikofaktoren Bescheid wissen. Denn der Östrogenmangel wirkt wie einer Art Brandbeschleuniger für viele „Alterserkrankungen“. Und damit meinen wir nicht nur die Osteoporose, sondern auch Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes Typ 2, Demenz und einiges mehr. Wir Frauen haben es jetzt in der Hand, gesünder alt zu werden, um die kommenden Jahrzehnte fit und selbstbestimmt leben zu können. Also hört in diese Folge rein und schickt sie euren Freundinnen weiter. Denn diese Informationen betreffen eure gesundheitliche Zukunft. Dr. Katrin Schaudig und Katrin Simonsen erklären die Wirkung des Östrogens auf unseren Körper und was passiert, wenn es dann fehlt. Sie besprechen das persönliche Risiko jeder Frau für bestimmte Krankheiten. Und natürlich geht es auch um die Frage, was ich jetzt für mich tun kann? Links: - Hormongesteuert zum Nachlesen Hormongesteuert #12: Knochengesundheit und Hormone https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:7d72f098f90b809c/ Hormongesteuert #13: Wenn das Herz in die Wechseljahre kommt https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d52ca027a23b8fe6/ Hormongesteuert #28: Postmeno und jetzt? https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:b70e00e4898f1b50/ Hormongesteuert #29: Bauchfett, geh weg! https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:15d7a5010b033967/ Podcast-Tipp: Komm in den Garten https://1.ard.de/gartenpodcast Inhaltsverzeichnis: 0:01:30 Postmenofrauen gehen mit ihren Themen bisher ein bisschen unter 0:03:30 Frauen mit 50 stehen noch mitten im Leben 0:07:20 Auch die Postmenopause macht noch Wechseljahresbeschwerden 0:09:40 Östrogenmangel hat Auswirkungen auf unsere Gesundheit 0:10:10 Knochengesundheit in der Postmenopause 0:16:00 Hormontherapie bei Osteopenie? 0:19:20 Hat geschlucktes Östrogen einen besseren präventiven Effekt als transdermales Östrogen? 0:23:30 Elastizität der Gefäße durch Östrogen 0:27:00 Risiko für Bluthochdruck und Diabetes steigt 0:30:00 Was hat es mit dem Lipoprotein (a) zu tun? 0:35:00 Lebensstil an das persönliche Risiko anpassen 0:37:30 Problemfall Bauchfett (Insulinresistenz) 0:40:00 Was hat zu viel Fructose mit der Fettleber zu tun? 0:42:20 Hormontherapie reduziert Risiko, an Diabetes zu erkranken 0:44:00 Vorzeitiger Östrogenmangel erhöht das Demenzrisiko 0:49:00 Sieben Jahre nach der Menopause noch Hormone als Demenzschutz? 0:51:00 Lebensstil hat enormen Einfluss auf das gesunde Älterwerden 0:54:00 Schlechte Studienlage zum Länger leben mit Hormonen 0:55:30 Vorsorge für Brust- und Darmkrebs wahrnehmen 0:57:30 Regelmäßig zum Frauenarzt auch in der Postmenopause 0:59:20 Vaginale Trockenheit trifft jede Frau 01:02:40 Mehr Blaseninfekte und Inkontinenz 01.08:20 Östriol bis ins hohe Alter Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| #38 Sind das Zyklusstörungen oder schon Wechseljahre? | 08 Sep 2025 | 00:56:51 | |
Wir sind wieder da! Zu Beginn der 4. Staffel von "Hormongesteuert" dreht sich alles um die jüngeren Frauen Mitte 30, die noch vor den Wechseljahren sind. Viele von ihnen stellen bereits körperliche Veränderungen fest: Die Blutungen werden stärker und manchmal auch schmerzhaft, die Brüste spannen jetzt öfter und in der Woche vor der Blutung geht die Stimmung deutlich in den Keller. Ist das normal? Oder sollte Frau jetzt das Gespräch mit der Frauenärztin suchen? Mittlerweile wissen wir, dass die Wechseljahre deutlich früher beginnen können. Woran liegt es, dass der Zyklus manchmal schon in den 30ern durcheinandergerät? Und kann sich das wieder einpegeln? Diese Fragen besprechen Host Katrin Simonsen und Hormonexpertin Dr. Katrin Schaudig in dieser Folge. Die Frauenärztin erklärt auch, warum es wichtig ist, Frauen mit vorzeitigen Wechseljahren richtig zu diagnostizieren und hormonell zu behandeln. Links - Hormongesteuert zum Nachlesen - Hormongesteuert #14: Mit 30 in die Wechseljahre - https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:ff5246a66d26eb5d/ - Hormongesteuert #19: Ab Mitte 40 wird’s Zeit für eine Ernährungsumstellung - https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:3d913b471c573ec2/ - Podcast-Tipp: 7 Tage wach - https://1.ard.de/7TageWach?cp Inhaltsverzeichnis 0:01:20 Wann kommen Frauen in die Wechseljahre? 0:03:50 Drei bis acht Jahre vor der letzten Blutung geht es los 0:05:00 Ab Mitte 30 nimmt bei Frauen das PMS zu 0:06:30 Frauen und der moderne Siebenkampf 0:09:10 Erste Fehlsteuerungen und trotzdem noch nicht die Wechseljahre 0:10:40 Warum sich auch der Zyklus verkürzt 0:12:20 Zu wenig Östrogen und manchmal zu wenig Progesteron ab 35 0:14:30 Das Vorspiel der Wechseljahre 0:16:30 Zyklen ohne Eisprung 0:21:00 Mehrere Eisprünge im Zyklus sprechen für Perimenopause 0:23:30 Spart sich der Körper Eizellen auf? 0:29:00 Zyklusstörungen nach Corona-Infektion 0:33:30 Mönchspfeffer kann den Zyklus stabilisieren 0:34:10 Bei PMDS könnte man den Eisprung bremsen 0:38:00 Lebensstil, Stress und Zyklusstörungen 0:43:00 Zyklustagebuch kann Aufschluss geben 0:45:00 Vorzeitige Wechseljahre müssen erkannt und behandelt werden 0:48:30 Welche Hormone bekommen Frauen mit vorzeitigen Wechseljahren? 0:51:30 Hormone 20 Jahre nach den vorzeitigen Wechseljahren? 0:53:00 „Hot Stuff – Wechseljahre-Wissen to go“ – das Buch zum Podcast Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| Staffel 4 startet - Das erwartet Euch | 01 Sep 2025 | 00:01:57 | |
Am 8. September kommt Hormongesteuert zurück – mit Staffel 4! Katrin Simonsen und Dr. Katrin Schaudig haben tolle neue Themen im Gepäck und laden sich dazu passende Expertinnen ein. Und es gibt Grund zum Feiern! | |||
| #53 Wechseljahre-Studie: Alles halb so wild? | 18 May 2026 | 01:00:43 | |
Werden die Wechseljahre gerade kränker gemacht, als sie sind? Und welche Symptome kann man eindeutig der Hormonumstellung zuordnen? Das ist eine Diskussion, die gerade medial geführt wird. Die Wechseljahre sind keine Krankheit, sagen die einen und finden die ganze Debatte überzogen. Die anderen geben zu bedenken, dass die Symptome der Wechseljahre das Leben der Frauen dramatisch beeinträchtigen können. Wer hat Recht? Häufig wird eine Studie von 2014 der Dresdner Ärztin für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Prof. Kerstin Weidner, zitiert. Die besagt, dass nur Hitzewallungen eindeutig den Wechseljahren zugeordnet werden können. Alle anderen Symptome, wie Schlafstörung, Depression, Konzentrationsprobleme etc., hätten andere Ursachen und würden auch bei Männern und jüngeren Frauen beobachtet. Also alles halb so wild mit den Wechseljahren? Ist die Diskussion um die Wechseljahre übertrieben? Host Katrin Simonsen und Hormonexpertin Dr. Katrin Schaudig schauen sich in dieser Folge von Hormongesteuert die Dresdner Studie genauer an. Was wurde untersucht? Wie sind die Studienergebnisse erklärbar? Welche anderen Studien gibt es? Und wie unterscheidet man, ob ein Symptom durch die Hormonumstellung ausgelöst wurde oder nicht? Katrin Schaudig erklärt, warum sie Teile der Studie sehr sieht. Außerdem werden in dieser Folge wieder Hörerinnenfragen beantwortet. Links - Hormongesteuert zum Nachlesen - Podcast-Tipp: Eltern ohne Filter - https://1.ard.de/eltern-ohne-filter-1 Feedback und Anregungen gern an hormongesteuert@mdraktuell.de Inhaltsverzeichnis: 0:02:00 Was genau ist die Dresdner Studie? 0:05:20 Wechseljahrefrauen machten nur 24 Prozent in der Studie aus 0:07:30 Wie sich erklärt, dass auch Männer viele Symptome ankreuzen 0:12:10 Warum tritt bei den Frauen zwischen 45 bis 59 Jahren keine Häufung der Symptome auf? 0:15:00 Zieht das Argument der besonderen Lebensereignisse in den Wechseljahren? 0:18:50 Mittlerweile 30 mögliche Wechseljahre-Symptome – wo kommt diese Liste her? 0:22:10 Schmaler Grat zwischen Aufklärung und Pathologisierung? 0:26:10 Immer auch körperliche Ursachen checken lassen 0:30:00 Hormone sind keine Schwäche, sondern die Superkraft der Frauen 0:32:00 Hörerinnenfragen: Kann man mit Endometriose auch ein Kombipflaster zur Hormontherapie nehmen? 0:39:00 Hilft das Kombipflaster bei Blutungsstörungen? 0:40:00 Kann auch eine doppelte Dosis Dydrogesteron den Zyklus bremsen? 0:43:00 "Zombiehormone" 0:50:00 Darf ich zu Östrogen und Progesteron auch zusätzlich DHEA nehmen? 0:55:10 Warum nehme ich in der Postmenopause jeden Infekt mit? | |||
| #37 Hormontherapie Spezial (Teil 2) | 14 Jul 2025 | 00:57:59 | |
Im zweiten Teil unserer Spezialfolge zur Hormontherapie beantwortet Dr. Katrin Schaudig viele Hörerinnenfragen, die uns in der Redaktion erreicht haben. Diesmal geht es unter anderem um den Hormonstatus. Warum wird manchen Frauen ein Progesteronmangel angezeigt, obwohl sie eine Gestagenpille nehmen? Was sagt der FSH-Wert darüber aus, ob jemand schon in der Postmenopause ist? Und wie wichtig ist Progesteron für das Wohlbefinden? Ist das Dydrogesteron auch bioidentisch? Und wie lange können Frauen eigentlich Hormone nehmen? Wichtige Info: Hormongesteuert geht in eine Pause. Am 8. September 2025 startet dann Staffel 4 mit vielen neuen Themen und interessanten Gästen. Links - Hormongesteuert zum Nachlesen - Folge #15 Sex in den Wechseljahren - https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:ae9fae6eed182f07/ - Folge #16 Lust und Energie: Was Testosteron bei Frauen kann - https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:64658a7bc38ab112/ - Podcast-Tipp: Tabubruch "Sharon Battiste: Haare verloren, Stärke gefunden" - https://1.ard.de/tabubruch Inhaltsverzeichnis: 0:01:20 Hormonstatus: Bluttest oder Speicheltest? 0:03:30 Zu welcher Tageszeit soll ich Hormone testen? 0:06:10 Progesteron-Bestimmung ist schwierig 0:07:10 Unter Gestagenpille ist Progesteron nicht messbar 0:09:20 Unter Kombipille ist auch Östrogen nicht messbar 0:11:30 Welcher FSH-Wert steht für die Postmenopause? 0:17:10 Was ist der positive Rückkopplungseffekt der Hormontherapie? 0:19:20 Unterscheiden sich die Progesteron-Produkte in der Wirkung? 0:21:00 Kann ich Progesteron auch rektal einnehmen? 0:24:50 Progesteron vaginal und Östriol-Zäpfchen: geht das zusammen? 0:27:00 Wirkt Progesteron entwässernd? 0:28:50 Ist Dydrogesteron bioidentisch oder synthetisch? 0:30:30 Wie sieht es mit dem Brustkrebsrisiko unter Dydrogesteron aus? 0:32:40 Braucht mein Körper Progesteron? 0:35:10 Kann ich Progesteron mit Gestagenpille kombinieren? 0:36:30 Kann Progesteron Hautprobleme machen? 0:37:10 Warum bekomme ich Brust-Zysten unter der Hormontherapie? 0:39:10 Sind Brustzysten ein Ausschlusskriterium für die Hormongabe? 0:39:40 Hitzewallungen nach vier Jahren Hormontherapie? 0:41:30 Wie lang kann ich Hormone nehmen? 0:48:30 Wie wichtig ist Testosteron für Frauen in den Wechseljahren? 0:53:00 Wenn der Bluttest kein Testosteron mehr nachweist Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| #36 Hormontherapie Spezial (Teil 1) | 30 Jun 2025 | 01:12:18 | |
Mit der Hormontherapie ist es so eine Sache: Wenn man damit anfängt, kommen vielen Fragen erst noch auf. Wir beantworten, was Hörerinnen genauer wissen wollen. Das beginnt damit, wann Hormone genommen werden sollten und auf welcher Körperstelle Gel oder Spray aufgetragen werden. Wie genau müssen sich Frauen an Uhrzeiten für die Einnahme halten? Und was ist, wenn sie im Urlaub baden gehen wollen und Sonnencreme auftragen müssen? Können Frauen Progesteron auch durchgängig für den Schlaf nehmen, wenn sie noch bluten? Können sie die Dosierung eigenständig erhöhen? Und was ist eigentlich die richtige Dosierung? Unsere Hörerinnen haben uns viele Fragen geschickt. Dank ihrer jahrzehntelangen Erfahrung in ihrer Hamburger Praxis beantwortet Dr. Katrin Schaudig in bewährter Art alles pragmatisch und nahbar. Und weil ihr uns mit Fragen regelrecht überhäuft habt, wird es in zwei Wochen den zweiten Teil dieses Spezials geben. Links - Hormongesteuert zum Nachlesen - Podcast-Tipp: Synapsen - https://1.ard.de/Synapsen Inhaltsverzeichnis: 0:01:40 Was wäre der typische Fall für eine Hormontherapie? 0:05:20 Was sind typische Symptome für Progesteronmangel oder Östrogenmangel? 0:08:10 Warum man mit geschlucktem Progesteron besser schläft? 0:09:00 Bioidentische Hormone – morgens oder abends nehmen? 0:11:50 Östradiol nach dem Duschen auftragen? 0:12:30 Ölhaltige Duschgels meiden und nicht eincremen? 0:13:50 Wo trage ich Gel oder Spray auf? 0:16:30 Was ist vor einem Bluttest zu beachten? 0:18:20 Immer zur gleichen Tageszeit einnehmen? 0:19:10 Gibt es eine Depotwirkung? 0:20:50 Darf ich in die Sauna gehen? 0:21:50 Wie ist das eigentlich mit Sonnenschutz? 0:24:20 Mückenspray und Hormongel – geht das? 0:26:00 Hautkontakt mit Hunden und Kindern problematisch? 0:27:20 Wirken die Hormone im Sommer stärker? 0:29:00 Östrogen nicht auf Stellen mit Celluliten auftragen? 0.29:50 Östrogenspiegel sind bei gleicher Dosis sehr variabel 0:31:50 Wie funktionieren Östrogen-Pflaster? 0:36:10 Wie unterscheiden sich die verschiedenen Präparate in der Dosierung? 0:41:20 Zyklisch oder durchgängig – wie nehme ich die Hormone ein? 0:47:30 Progesteron in der Perimenopause durchgängig nehmen? 0:48:10 Gestagenpille muss man durchgängig nehmen 0:48:40 Wann nehme ich transdermal Östrogen dazu? 0:50:48 Macht die zyklische Anwendung weniger Brustkrebsrisiko? 0:56:00 Blutungsstörung bei durchgängiger Einnahme – was tun? 0:58:50 Was ist denn nun die richtige Dosierung? 0:01:04 Welchen Blutwert will ich erzielen? 0:01:07 Wie viel Östrogen brauche ich für die Knochen? Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| #35 Wechseljahre-Gehirn entspann dich! | 17 Jun 2025 | 01:00:49 | |
Die Wechseljahre schlagen nicht nur aufs Gemüt, sondern auch aufs Gehirn. Doch wie stoppt man das Gedankenkarussell und tankt mehr Gelassenheit? Eine Möglichkeit sind Entspannungstechniken, wie z.B. die MBSR-Technik. Die Wechseljahre sind oft anstrengend. Man schläft schlecht, kann sich nicht mehr so gut konzentrieren und fühlt sich nicht mehr so stressresistent. Gerade die Hormonschwankungen der Perimenopause und das Durcheinander der Botenstoffe machen unserem Gehirn mächtig zu schaffen. Der US-amerikanische Molekularbiologe Jon Kaba Zinn entwickelte in den 1970er Jahren die MBSR-Technik (Mindfulness-Based Stress Reduction), ein modernes Achtsamkeitstraining, dessen positive Wirkung auf unser Gehirn und seine Strukturen in vielen Studien nachgewiesen werden konnte. In dieser Folge sprechen Dr. Katrin Schaudig und Katrin Simonsen mit der Psychologin und Neurowissenschaftlerin Dr. Britta Hölzel über diese Achtsamkeitstechnik und was sie uns Frauen in den Wechseljahren bringen kann. MBSR-Kurs-Teilnehmerinnen berichten, dass sich Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Konzentrationsprobleme verbessern und sie sich generell wohler fühlen. Und Achtung: Es gibt im Podcast eine kleine Achtsamkeitsübung zum Mitmachen! Links - Hormongesteuert zum Nachlesen - Podcast-Tipp „Ein Zimmer für uns allein“ https://1.ard.de/EinZimmerfuerunsallein Inhaltsverzeichnis: 0:01:30 Warum braucht es in den Wechseljahren mehr Achtsamkeit? 0:06:00 Nicht jeder Stress ist schlecht 0:08:40 Woher kommt das veränderte Stressempfinden in der Perimenopause? 0:11:20 Gehirn-Struktur und Verknüpfungen ändern sich durch Achtsamkeit 0:14:20 Subjektiv empfundener Stress wird anders empfunden 0:20:00 Was genau versteht man unter Achtsamkeit? 0:23:40 Ständiges Durchdenken verstärkt negative Empfindung 0:29:00 Woher kommt die MBSR-Technik? 0:30:40 Wie läuft so ein MBSR-Kurs ab? 0:36:30 Kleine Achtsamkeitsübung zum Mitmachen! 0:41:20 Achtsam bleiben ist schwieriger als gedacht 0:44:30 Wie oft und wie lange muss geübt werden? 0:47:00 Innere Unruhe bei Meditation – zu Beginn nicht ungewöhnlich 0:49:30 Wie kommt die Achtsamkeit in den Alltag 0:51:40 Training geht über eine App gut 0:53:30 Wie findet man online einen guten Kurs? 0:54:00 MBSR-Kurse werden von Krankenkassen bezuschusst 0:55:00 Inwieweit kann Achtsamkeit bei schweren Wechseljahressymptomen helfen z.B. bei Frauen nach Krebstherapie | |||
| #34 Wechseljahre: Warum tut mir alles weh? | 26 May 2025 | 01:11:20 | |
Gelenk- und Muskelschmerzen – auf einmal tut alles weh. Viele Frauen in den Wechseljahren klagen über die sogenannte "Morgensteifigkeit", sie kommen vor Schmerzen kaum aus dem Bett. Das hat auch mit den Hormonen zu tun. Gelenk- und Muskelschmerzen sind ein häufiges Symptom in den Wechseljahren. Viele Jahre hatten Orthopädinnen und auch Frauenärztinnen das nicht im Blick. Doch mittlerweile gibt es einen Namen dafür: Das muskuloskelettales Syndrom der Wechseljahre. Die Orthopädin und Gendermedizinerin Dr. Rebecca Sänger behandelt am Uniklinikum in Greifswald viele Frauen mit Gelenkproblemen, Frozen Shoulder und Arthrose. Mit ihr zusammen besprechen Katrin Simonsen und Dr. Katrin Schaudig den Zusammenhang zwischen Muskel- und Gelenkschmerzen und den Wechseljahren. Wie kommt es zu diesen Schmerzen? Was können Frauen dagegen tun? Und welche Erfahrungen gibt es mit der Hormontherapie? Außerdem besprechen die Ärztinnen das Thema Rheumaerkrankungen und warum diese oft nicht rechtzeitig erkannt werden. Und wusstet ihr, dass Östrogen auch einen Einfluss auf unser Schmerzempfinden hat? Links - Hormongesteuert #12 Knochengesundheit und Hormone - https://www.ardaudiothek.de/episode/hormongesteuert-der-wechseljahre-podcast-mit-dr-katrin-schaudig/12-knochengesundheit-und-hormone/mdr-aktuell/13132269/ - Hormongesteuert zum Nachlesen - Podcast-Tipp: Eltern ohne Filter - https://1.ard.de/hormongesteuert-eof- Inhaltsverzeichnis: 0:01:30 Warum haben Orthopäden das Thema nicht im Blick? 0:03:10 Gelenkschmerzen zählen zu typischen Wechseljahresbeschwerden 0:05:00 Studie zum "Muskel-Skelett-Syndrom" kommt von US-Wissenschaftlerin 0:07:40 69 Prozent der Frauen haben Schmerzen in Muskeln und Gelenken 0:08:30 Wie viel ist Verschleiß und wie viel Rheuma 0:09:10 Wie entstehen Schmerzen im Gelenk 0:10:00 Östrogen steuert die Schmerzwahrnehmung und Weiterleitung 0:12:50 Viele Frauen berichten von "Morgensteifigkeit" 0:13:50 Ohne Östrogen verschleißen Gelenke schneller 0:16:10 Gelenkschmerzen schon Problem in der Perimenopause 0:18:20 Oft ist es nicht nur eine Ursache 0:19:40 Dehnung und Krafttraining sind wichtig 0:23:45 Es muss auch an Gelenk-Rheuma gedacht werden 0:24:30 Rheumafaktor allein ist nicht aussagekräftig 0:27:50 Das Phänomen Frozen Shoulder: Was kann man tun? 0:33:50 Hormontherapie bei Frozen Shoulder? 0:35:50 Kann man Östrogen auf das schmerzende Gelenk schmieren? 0:41:00 Warum bekommen auch sportliche Frauen Gelenkprobleme? 0:45:00 Stress hat Auswirkung auf Schmerz- und Schmerzempfinden 0:47:50 Ernährung gegen Gelenkschmerzen und Phytoöstrogene 0:52:10 Muskelschmerzen trotz Hormontherapie 1:00:30 Gelenkschmerzen – was kann die Orthopädin abklären? 1:03:20 Ostheoporose nicht vergessen! 1:07:10 Ist Arthrtose heilbar? Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de | |||
| #33 Über die Untiefen der Hormontherapie | 12 May 2025 | 01:10:33 | |
Diesmal dreht sich alles um die Fragen unserer Hörerinnen. Dr. Katrin Schaudig beantwortet Fragen rund um die Hormontherapie und erklärt, warum es manchmal schwierig ist, Frauen gut einzustellen. Eine Hormontherapie ist keine banale Angelegenheit und somit gibt es keine festen Dosierungen. Jede Frau ist individuell und manchmal gibt es ungewöhnliche Nebenwirkungen. Täglich erreichen uns Mails von Hörerinnen, die mit den verschriebenen Präparaten nicht klarkommen, denen es damit sogar schlechter geht. Katrin Schaudig erklärt, wie man Dosierungen anpasst und warum ein Bluttest manchmal sinnvoll ist. Welcher FSH-Wert spricht eindeutig für die Postmenopause? Kann ich auch eine Pille mit Östradiol schlucken, statt Östradiol-Gel aufzutragen? Und warum will meine Ärztin, dass man die Hormone zyklisch einnimmt? Außerdem besprechen wir, warum die Wechseljahre bei Frauen mit Multipler Sklerose die Symptome verschlechtern können. Und es geht um Myome und ein neues Medikament, das die Myome schrumpfen lassen und eine Operation überflüssig machen soll. Links: - Hormongesteuert #29 Bauchfett, geh weg! - https://www.ardaudiothek.de/episode/hormongesteuert-der-wechseljahre-podcast-mit-dr-katrin-schaudig/29-bauchfett-geh-weg/mdr-aktuell/14276293/ - Hormongesteuert #27 Ein Myom kommt selten allein - https://www.ardaudiothek.de/episode/hormongesteuert-der-wechseljahre-podcast-mit-dr-katrin-schaudig/27-wechseljahre-ein-myom-kommt-selten-allein/mdr-aktuell/14181489/ - Hormongesteuert zum Nachlesen - Podcast-Tipp: Freundschaft auf Rezept - https://1.ard.de/freundschaftaufrezept Inhaltsverzeichnis: 0:01:30 Ein Medikament, dass Hormone schrumpfen lässt 0:07:50 Myome und Hormontherapie – geht das? 0:12:20 Endometriose und Schmerzen werden in den Wechseljahren schlimmer 0:19:30 Progesteron bei Schlafstörungen mit über 65? 0:23:30 Warum muss ich die Hormone zyklisch nehmen? 0:27:20 Wie viel Progesteron brauche ich zum Schutz der Gebärmutter? 0:29:50 Herzrasen und Unruhe nach Bijuva-Pille? 0:32:20 Wie lange darf man 17-Beta-Östradiol schlucken? 0:36:20 Stimmungsschwankungen unter der Qlaira-Pille 0:40:20 Wenn Frauen Progesteron auch vaginal nicht gut vertragen 0:45:40 Jedes Gestagen wirkt bei jeder Frau anders 0:46:10 Brustpannen nach vaginaler Progesteron-Einnahme 0:48:00 In schwierigen Fällen auch mal Hormonspiegel machen 0:49:00 Hormontherapie nach Brustentfernung? 0:52:30 Hormone und Knochengesundheit 0:57:00 Hormonschwankungen verstärken Symptome von Multiple Sklerose 1:00:50 Darmkrebserkrankung und Hormontherapie 1:03:30 Inositol und die Insulinsensitivität Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| #32 Chef, ich hab Wechseljahre! | 28 Apr 2025 | 00:57:46 | |
Unzählige berufstätige Frauen kämpfen mit den körperlichen und mentalen Herausforderungen der Wechseljahre. In der Arbeitswelt findet das bisher kaum Beachtung. Schlaflosigkeit, Konzentrationsprobleme und Hitzewallungen rauben den Frauen zwischen 40 und 60 Jahren ihre Kraft und die Energie. Das führt dazu, dass sie immer wieder ausfallen, Stunden reduzieren, Karrierechancen ausschlagen oder früher in Rente gehen. Eine Studie hat die wirtschaftlichen Folgen der Wechseljahre für Deutschland berechnet. Der Schaden summiert sich demnach auf 9,4 Milliarden Euro. Die Ökonomin Prof. Andrea Rumler ist überzeugt: Unternehmen müssen sich fragen, wie sie ihre weiblichen Fachkräfte in dieser Lebensphase unterstützen können. Denn in Zeiten des Fachkräftemangels können sie auf ihre gut ausgebildeten und erfahrenen Mitarbeiterinnen nicht verzichten. Und tatsächlich tut sich in einigen Unternehmen schon etwas. In dieser Folge sprechen Katrin Simonsen und Dr. Katrin Schaudig mit Professorin Andrea Rumler über ihre Studie "MenoSupport". Sie sagt: "Ja, die Frauen leiden ganz massiv am Arbeitsplatz." Was wünschen sich die Frauen selbst von ihrem Arbeitgeber? Warum ist es so wichtig, gerade die männlichen Führungskräfte mit ins Boot zu holen? Und welche Erfahrungen haben Katrin Schaudig und Andrea Rumler gemacht, wenn sie in Unternehmen über die Wechseljahre sprechen? Und natürlich gibt es Tipps für Frauen, wie sie mit ihren Chefs und Chefinnen darüber sprechen können, wenn sie in die Wechseljahre kommen. Links: - Folge #23 - Wechseljahre verdoppeln das Risiko für Depressionen - https://www.ardaudiothek.de/episode/hormongesteuert-der-wechseljahre-podcast-mit-dr-katrin-schaudig/23-wechseljahre-verdoppeln-das-risiko-fuer-depressionen/mdr-aktuell/13785275/ - Hormongesteuert zum Nachlesen - Podcast-Tipp: Tabubruch - https://1.ard.de/tabubruch Inhaltsverzeichnis: 0:02:00 Fehldiagnose Burnout 0:05:40 Frauen leiden massiv am Arbeitsplatz 0:07:40 Zwei Drittel wünschen sich mehr Offenheit 0:08:50 Über 40 Prozent der Frauen ziehen Konsequenzen im Job 0:11:30 Fachkräftemangel und drohende Altersarmut 0:12:20 Wie wurde der wirtschaftliche Schaden berechnet? 0:15:00 Tatsächliche Kosten durch unbehandelte Wechseljahressymptome sind noch deutlich höher 0:18:20 Gute ärztliche Betreuung würde vieles besser machen 0:21:50 Weckruf für die Wirtschaft 0:23:50 Wie viele Unternehmen haben das Problem erkannt? 0:25:00 Expertinnen bekommen viele Anfragen von Firmen 0:29:00 Thema muss die Führungskräfte erreichen 0:30:10 Was wünschen sich die Frauen im Job? Und was ist realistisch? 0:35:20 Männer schalten sich kaum zu Weiterbildungen zu 0:42:00 Wechseljahre - ein Karrierekiller? 0:46:00 Meno-Stammtisch am Arbeitsplatz 0:48:20 Für und Wider Frauen-Ruhe-Raum 0:52:30 Kurse im Gesundheitsmanagment integrieren 0:53:50 Meist kommt die Initiative in Firmen von betroffenen Frauen 0:55:00 Gewerkschaften könnten sich auch mehr engagieren Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| #31 Wechseljahre schlagen auf den Darm | 14 Apr 2025 | 01:00:34 | |
Die Wechseljahre sind für Frauen eine verrückte Zeit. Viele körperliche Veränderungen bringt man auf den ersten Blick gar nicht mit den Hormonen zusammen. Klar ist: Die Wechseljahre können dem Darm zu schaffen machen. Der Darm ist seit einigen Jahren ins Blickfeld der Medizin geraten. Es wird am Darmmikrobiom geforscht und mittlerweile weiß man, dass im Darm der größte Teil unseres Immunsystems sitzt. Interessant auch, dass zum Beispiel deutlich häufiger Frauen vom sogenannten Reiz-Darm-Syndrom betroffen sind. In den Wechseljahren verstärken sich dann viele Probleme. Andere Frauen klagen erstmals über Verstopfung, Durchfall oder Blähungen. Oder sie vertragen bestimmte Lebensmittel nicht mehr. Stichwort Glutenunverträglichkeit und Histaminintoleranz. Viele Frauen haben einen großen Leidensdruck und schränken sich deswegen beim Essen immer weiter ein. Liegen die Darmprobleme nur an den Hormonen? Welche anderen Faktoren beeinflussen die Verdauung? Was könnte mir helfen? Und wie oft darf ich Abführmittel nehmen? Über diese und viele weitere Fragen sprechen Katrin Simonsen und Hormonexpertin Dr. Katrin Schaudig mit Dr. Viola Andresen. Sie ist Internistin und Leiterin des Bauchzentrums im Medizinikum Hamburg. Sie ist auch Teil der NDR-Ernährungs-Docs und kennt sich bestens mit Darmgesundheit und Ernährung aus. Links - Brisant-Artikel zum Thema Magen-Darm-Probleme in den Wechseljahren - https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/wechseljahre/audio-darm-verstopfung-blaehungen-abfuehrmittel-100.html - Hormongesteuert zum Nachlesen Podcast-Tipp: Die Ernährungs-Docs - https://1.ard.de/Ernaehrungs-Docs_Podcast Inhaltsverzeichnis: 0:01:30 Verstopfungen sind das häufigste Darmproblem in den Wechseljahren 0:02:50 Hormone verändern schon im Zyklus die Verdauung 0:06:28 Verstopfung wird oft abgetan und nicht ernst genommen 0:07:35 Wie sieht die typische Diagnostik aus? 0:08:50 Stuhlentleerungsstörung oft durch schwaches Bindegewebe 0:12:34 Keine Angst vor Abführmitteln 0:15:30 Welche Rolle spielt die Ernährung? 0:19:11 Einfluss von Medikamenten und anderen Erkrankungen 0:21:00 Woher kommen die Blähungen? 0:23:45 Kann die Perimenopause auch Sodbrennen und Übelkeit auslösen? 0:27:00 Studie: Reflux als Nebenwirkung einer HRT 0:32:45 Wann ist es ein Reizdarm? 0:36:00 Warum kommt es jetzt zu Unverträglichkeiten? 0:40:00 Wie sieht die Therapie aus? 0:42:00 Lebensmittel nur vorübergehend weglassen 0:44:40 Mikrobiom verarmt durch fehlendes Östrogen 0:45:40 Was bringen Probiotika? 0:49:40 Woher kommt die Histaminunverträglichkeit? 0:52:24 Nicht selten ist die Darmbarriere gestört 0:53:30 Was tun gegen das Leaky-Gut-Syndrom? 0:55:30 Darmbakterien und Darmbarriere hängen zusammen 0:56:20 Hochverarbeitete Lebensmittel stören Darmgesundheit 0:57:50 Wechseljahre und Allergien Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| #30 Wechseljahre und Vorerkrankungen: Was Frauen beachten sollten | 31 Mar 2025 | 01:02:30 | |
Im Podcast Hormongesteuert beantworten wir seit anderthalb Jahren die Fragen unserer Hörerinnen. Nach wie vor gibt es eine große Verunsicherung, wie man gerade bei bestimmten Vorerkrankungen mit einer Hormonersatztherapie umgehen soll. Immer wieder berichten Frauen, dass die Hormone gegen ihre Beschwerden gar nicht helfen. Dr. Katrin Schaudig nimmt sich in dieser Folge viel Zeit schwierige Hörerinnenfragen zu beantworten. Wie ist das mit den Hormonen nach Gebärmutterschleimhautkrebs und wie nach einer Thrombose? Was muss ich als Patientin mit Epilepsie, ADHS oder PCOS beachten, wenn ich in die Perimenopause komme? Kann die Gestagenpille auf meine Libido drücken? Und hilft Testosteron auch bei mentalen Problemen? Außerdem geht es um den Wirkstoff Fezolinetant. Er ist hormonfrei und hilft gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren. Doch bei einigen Frauen haben sich unter Einnahme die Leberwerte erhöht. Wie gefährlich ist das Medikament? Links - #16: Lust und Energie: Was Testosteron bei Frauen kann https://www.ardaudiothek.de/episode/hormongesteuert-der-wechseljahre-podcast-mit-dr-katrin-schaudig/16-lust-und-energie-was-testosteron-bei-frauen-kann/mdr-aktuell/13493307/ - Hormongesteuert zum Nachlesen TV-Tipp: Frau TV „Midlife Magic“ https://www.ardmediathek.de/video/frau-tv/midlife-magic-1-3/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtODY5MTlhNzItMmRmOC00NWEzLWIxYTAtODQxYjVmMTMwYWQ5 Wir freuen uns über Feedback unter hormongesteuert@mdraktuell.de Inhaltsverzeichnis 0:01:10 Verunsicherung wegen „Rote Hand Brief“ für Fezolinetant 0:04:14 Besonderes Augenmerk auf die Leberwerte 0:09:40 „Veoza“ und die fehlende Studie für Brustkrebsfrauen 0:12:10 Darf ich nach Gebärmutterschleimhautkrebs Östriol, Veoza und Traubensilberkerze nehmen 0:15:20 Studie: 300mg Progesteron gegen Hitzewallungen 0:18:40 Warum hilft HRT nicht bei Hitzewallungen? 0:21:20 Hormontherapie nach Zentralvenenverschluss im Auge möglich? 0:30:10 Sind Zellveränderung in der Brust ein Ausschlusskriterium für eine HRT? 0:37:50 Wechseljahre und Epilepsie – wird es jetzt schlimmer? 0:40:30 Verstärken die Wechseljahre ADHS-Symptome? 0:43:30 PCOS und Wechseljahre: auf was muss ich mich einstellen? 0:45:50 Metformin verbessert die Insulinresistenz 0:47:20 PCOS-Patientinnen müssen hormonell behandelt werden 0:49:10 Schadet der antiandrogene Effekt von Dienogest meiner Libido? 0:51:30 Progesteron kann sich manchmal negativ auf Libido auswirken 0:52:20 Testosteron zur Gestagenpille dazugeben? 0:55:10 Hilft Testosteron bei mentalen Problemen? | |||
| #29 Bauchfett, geh weg! | 17 Mar 2025 | 01:11:18 | |
Viele Frauen klagen über eine Gewichtszunahme in den Wechseljahren. Es ist, als ob sich die Figur verschiebt. Das Fett wandert von den Hüften zum Bauch. "Stau am mittleren Ring" nennt das Dr. Katrin Schaudig. Diesen Stau in der Körpermitte finden viele Frauen nicht nur optisch störend, sondern er hat auch gesundheitliche Folgen. Denn er ist ein Zeichen dafür, dass sich mit den Wechseljahren unser Fett- und Zuckerstoffwechsel verändert. Die Folgen sind gravierend und können im schlimmsten Fall tödlich sein. Unser Geschlechtshormon Östrogen hat bisher unseren Fett- und Zuckerstoffwechsel positiv beeinflusst. Wenn es dann fehlt, entwickeln nicht wenige Frauen eine Insulinresistenz. Anzeichen dafür sind Bluthochdruck, hohe LDL-Cholesterinwerte und Gewichtszunahme am Bauch. Das alles erhöht unser Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Darüber sprechen Dr. Katrin Schaudig und Katrin Simonsen mit Professor Dr. Matthias Blüher. Er ist Direktor des Helmholtz-Instituts für Metabolismus, Adipositas und Gefäßforschung in Leipzig und Leiter des Adipositas-Zentrums an der Uniklinik Leipzig. Warum ist gerade viszerales Bauchfett so gefährlich? Warum macht mehr Fettgewebe mehr Appetit? Woher kommt der Jo-Jo-Effekt? Was ist das metabolische Syndrom? Und wie werde ich die zusätzlichen Kilos wieder los? Antworten auf diese Fragen gibt es in diesem Podcast. Links - Hormongesteuert #15 Wenn das Herz in die Wechseljahre kommt - https://www.ardaudiothek.de/episode/hormongesteuert-der-wechseljahre-podcast-mit-dr-katrin-schaudig/13-wenn-das-herz-in-die-wechseljahre-kommt/mdr-aktuell/13383157/ - Hormongesteuert zum Nachlesen - Podcasttipp Komm mit in den Garten - https://1.ard.de/gartenpodcast Wir freuen uns über Feedback unter hormongesteuert@mdraktuell.de Inhaltsverzeichnis 0:01:52 Warum nehmen wir am Bauch zu? 0:03:00 Viele Frauen nehmen in kurzer Zeit zehn Kilo zu 0:05:10 Hormone, Insulinresistenz, Übergewicht 0:10:00 Östrogen schützt uns vor Insulinresistenz 0:12:30 Was sich in unserem Körper jetzt verändert 0:13:57 Höhere Cortisolspiegel, Schlafstörungen und Gewichtszunahme 0:17:56 Welche Folgeerkrankungen hat eine Insulinresistenz? 0:19:00 Wie stelle ich eine Insulinresistenz fest? 0:26:00 Wie entsteht eine Fettleber? 0:27:00 Jedes Kilo Fettmasse erhöht Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen 0:29:00 Fettgewebe erhöht Leptin und macht Appetit 0:30:00 Wie erkenne ich das viszerale Bauchfett? 0:33:50 Viszerales Bauchfett gefährdet unsere Gesundheit 0:37:30 Was kann ich gegen zu viel Gewicht tun? 0:39:20 Schon 2.000 Schritte mehr schützen unser Herz 0:40:20 Magenverkleinerung, Abnehmspritze und Co. 0:45:30 Woher kommt der Jo-Jo-Effekt? 0:49:00 Metformin und die Wirkung bei PCOS 0:51:10 Neues Medikament Mounjaro und was es kann 0:52:10 Hormonersatztherapie und Abnehmspritze – geht das? 0:59:00 Nimmt man mit der HRT an Gewicht zu? 1:00:21 Darf man mit Fettleber Hormone nehmen? 1:01:10 Für Diabetikerinnen: Wechseljahre verändern Insulinbedarf 1:08:10 Stoffwechselumstellung in Wechseljahren erhöht Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen | |||
| #28 Postmenopause und jetzt? | 03 Mar 2025 | 01:17:43 | |
Irgendwann gehen die Wechseljahre dem Ende entgegen. Nach der letzten Blutung kommen die Frauen in die Postmenopause. Wird es dann hormonell etwas ruhiger? Werden die Beschwerden weniger? Und auf was muss ich jetzt achten? Diese Folge dreht sich rund um alle Fragen, die mit der Postmenopause auf Frauen zukommen. Soviel vorweg: Es wird ruhiger, bleibt aber auch spannend. Gerade wenn Frauen hormonell verhüten, ist es manchmal schwer zu sagen, ob sie schon in der Postmenopause sind. Um das zu wissen, kann man zum Beispiel die Pille absetzen. Wie man das dann am besten macht, erklärt Dr. Katrin Schaudig in dieser Podcastfolge. Außerdem geht es darum, ob man nach der Pille gleich mit einer Hormonersatztherapie beginnen kann. Überhaupt gibt es zur Hormonersatztherapie viele Fragen unserer Hörerinnen. Manche wollen wissen, ob sie auch ein paar Jahre nach der letzten Blutung (Menopause) noch damit beginnen können. Und was hat es mit dem "goldenen Zeitfenster" auf sich? Welchen Vorteil hat eine zyklische Einnahme? Andere Frauen interessieren sich dafür, wie sie die Hormonersatztherapie dann beenden können. Müssen die Hormone ausgeschlichen werden? Und was, wenn dann die Hitzewallungen wiederkommen? Links - Brisant-Artikel zum Thema Postmenopause - https://www.brisant.de/gesundheit/sexualitaet/frauengesundheit/postmenopause-100.html - Podcastfolgen zur Scheidentrockenheit: https://www.ardaudiothek.de/episode/hormongesteuert-der-wechseljahre-podcast-mit-dr-katrin-schaudig/18-inkontinenz-und-wechseljahre/mdr-aktuell/13565115/ und https://www.ardaudiothek.de/episode/hormongesteuert-der-wechseljahre-podcast-mit-dr-katrin-schaudig/7-scheidentrockenheit-nach-der-menopause-trifft-jede-frau/mdr-aktuell/13012241/ - Podcastfolge zum Testosteron - https://www.ardaudiothek.de/episode/hormongesteuert-der-wechseljahre-podcast-mit-dr-katrin-schaudig/16-lust-und-energie-was-testosteron-bei-frauen-kann/mdr-aktuell/13493307/ - Podcastfolge zum Brustkrebsrisiko - https://www.ardaudiothek.de/episode/hormongesteuert-der-wechseljahre-podcast-mit-dr-katrin-schaudig/24-brustkrebsrisiko-durch-hormone-wird-ueberschaetzt/mdr-aktuell/13825861/ - Podcast Die Paartherapie - von NDR 2 - https://1.ard.de/paartherapie-podcast - Hormongesteuert zum Nachlesen Wir freuen uns über Feedback oder erzählt uns eure Geschichte, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de Inhaltsverzeichnis 0:01:40 Was ist eigentlich postmenopausal? 0:03:20 Unter Hormontherapie bestimmen, wo ich stehe 0:06:00 Wie setze ich die Kombipille ab? 0:10:50 Was ist bei der Hormonspirale zu beachten? 0:12.00 Was ist das "goldene Zeitfenster" für eine Hormonersatztherapie? 0:16:30 Nach der Pille gleich bioidentische Hormone nehmen? 0:20:00 Gestagenpille und Hormonspirale – geht das? 0:21:00 Postmenopause ist die Zeit der Hitzewallungen 0:22:40 Vaginale Trockenheit geht jetzt erst richtig los 0:24:50 Schweißausbrüche nach dem Absetzen der Hormone mit 67 0:29:10 Wenn die Probleme viele Jahre nach der Menopause beginnen 0:33:20 Starke Blutungen mit Kombipflaster in der Postmenopause 0:38:00 Gebärmutterschleimhaut: Wie hoch darf sie sein? 0:42:00 Manchmal wird nach en paar Jahren eine Ausschabung nötig 0:43:37 Zyklische Einnahme in der Postmenopause = weniger Brustkrebsrisiko? 0:47:40 Stimmungsschwankungen nach 10 Jahren in der Postmenopause 0:49:33 Hormonglobuli und hormonelle Mischcreme – funktioniert das? 0:52:20 Tibolon statt Hormonersatztherapie? 0:57:10 Borderlinetumor am Eierstock und Hormonersatztherapie 01:01:07 Mit 65 Jahren mit der HRT beginnen? 01:12:40 Welche Vorsorgeuntersuchungen sind jetzt wichtig? 01:13:50 Wie kann ich mich gut aufstellen für die Zukunft? 01:14:50 Bioidentische Hormone unbedingt ausschleichen | |||
| #52 PMDS und Migräne: Wenn Hormone krank machen | 04 May 2026 | 01:07:53 | |
"Mein Leben zerfällt in zwei Teile: Vor dem Eisprung und danach." Das hört Katrin Schaudig oft von Frauen mit PMDS (Prämenstruelle Dysphorische Störung). PMDS, das ist eine angeborene Erkrankung, bei der vor allem psychische Symptome in der zweiten Zyklushälfte stark ausgeprägt sind. Was steckt dahinter? Und warum wird es in den Wechseljahren schlimmer? Betroffen sind vor allem neurosensible Frauen. Ihr Gehirn reagiert besonders sensibel auf Hormonschwankungen. Schon die üblichen zyklischen Veränderungen können Stress, emotionale Belastung und körperliche Symptome auslösen. Doch was bedeutet es für diese Frauen, wenn die Perimenopause mit ihrem massiven hormonellen Auf und Ab beginnt? Host Katrin Simonsen spricht mit der renommierten Hormonexpertin Dr. Katrin Schaudig und ihrer Praxispartnerin Dr. Anneliese Schwenkhagen. Schwenkhagen ist fasziniert von den Effekten, die Hormone in unserem Gehirn bewirken können. Sie hat sich intensiv mit Frauen beschäftigt, die an PMDS leiden. Warum trifft es diese Frauen so massiv? Und welche Möglichkeiten gibt es, ihnen wirklich zu helfen? Außerdem geht es um zyklische Migräne: Was ist hier der hormonelle Auslöser? Und weshalb erleben manche Frauen ausgerechnet in der Perimenopause zum ersten Mal eine Migräne mit Aura? Links - Hormongesteuert zum Nachlesen - Podcast-Tipp: Tschüss Kohle, Hallo Kohle - https://1.ard.de/tschuess-kohle Feedback und Anregungen gern an hormongesteuert@mdraktuell.de Inhaltsverzeichnis 0:02:20 Unterschied zwischen PMS und PMDS 0:04:50 PMDS ist eine Krankheit und wird diagnostiziert 0:07:50 Wann geht es mit dem PMDS im Zyklus los? 0:08:30 Progesteron nach dem Eisprung löst PMDS aus 0:10:50 GABA-Rezeptor ist bei den Frauen verändert 0:12:50 Störung im Serotonin-System 0:14:00 Veränderungen im neuronalen Netzwerk 0:19:00 PMDS wird gerade bei jungen Frauen oft nicht erkannt 0:22:50 Frauen werden meist erst mit Mitte 30 behandelt 0:25:30 diese Frauen haben hohes Risiko für eine Depression in der Perimenopause 0:26:50 Hörerinnenfrage: Nur noch eine gute Woche 0:28:30 Was sind die Therapiemöglichkeiten? 0:31:20 PMDS-Frauen vertragen kein Progesteron 0:34:00 Einzelne Frauen vertragen auch synthetisches Gestagen nicht 0:37:20 Gehirnverschaltungen und Pille – daran wird gerade geforscht 0:38:20 Hörerinnenfrage: Slinda und PMDS 0:42:50 Hörerinnenfragen: Hormonspirale bei PMDS? 0:44:10 PMDS-Frauen vertragen auch in der Postmenopause kein Progesteron 0:47:00 Zyklische Migräne in der Perimenopause 0:51:00 Welches Hormon löst die Migräne aus? 0:52:40 Frauen mit Migräne haben schnelleren Östrogenabfall 0:53:30 Hohe Östrogenspiegel der Perimenopause triggert Auren 0:55:50 Hörerinnenfrage: Dürfen Migränepatientinnen Hormone nehmen? 0:58:00 Kein Ethinylestradiol bei Migräne mit Aura 1:02:00 Magnesium und Ausdauersport können helfen | |||
| #27 Wechseljahre: Ein Myom kommt selten allein | 17 Feb 2025 | 01:19:04 | |
Das Wort Myome hat wahrscheinlich jede Frau schon mal gehört. Fast jede zweite Frau hat solche Muskelknoten in der Gebärmutter. In den Wechseljahren wachsen sie manchmal sehr schnell. Doch wann werden Myome zum Problem? Es ist nicht so, dass Myome nur ein Thema der Wechseljahre sind. Auch junge Frauen können schon Myome entwickeln. Und bei manchen kann ein ungünstig liegendes Myom sogar eine Schwangerschaft verhindern. Doch in der Perimenopause wachsen diese Muskelknäule in der Gebärmutter. Oder es werden auf einmal immer mehr. Dabei sind Myome an sich gar nicht gefährlich. Im Gegenteil, die Evolution hat sich sogar etwas dabei gedacht. Was genau, das erklärt die Frauenärztin Dr. Mandy Mangler in dieser Podcastfolge. Sie ist Expertin auf dem Gebiet und leitet in Berlin eine Myom-Sprechstunde. Außerdem sprechen Katrin Simonsen und Dr. Katrin Schaudig mit ihrem Gast darüber, warum Frauen in den Wechseljahren oft empfohlen wird, die Gebärmutter entfernen zu lassen. Muss das immer sein? Welche anderen Methoden gibt es, Myome zu entfernen. Und was ist eigentlich mit der Hormontherapie? Dürfen Frauen mit Myomen Hormone nehmen? Und wann ist es eigentlich notwendig, auch die Eierstöcke zu operieren? Brisant-Artikel zum Thema - https://www.brisant.de/gesundheit/sexualitaet/frauengesundheit/myome-wechseljahre-100.html Podcast-Tipp: Wie wir ticken - von SWR2 Wissen und Bayern 2 radioWissen - https://1.ard.de/wie-wir-ticken - Hormongesteuert zum Nachlesen Wir freuen uns über Feedback oder erzählt uns eure Geschichte, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de Inhaltsverzeichnis 0:02:00 Was ist ein Myom? 0:04:20 Was hat sich die Evolution dabei gedacht? 0:07:20 Myome und Hormonersatztherapie 0:09:00 Wann machen die Myome Probleme? 0:12:30 Starke Blutungen durch Myome 0:15:00 Kann ein Myom auch bösartig werden? 0:21:00 Minimalinvasives Operieren von Myomen 0:22:40 Wann muss die Gebärmutter raus? 0:24:00 Gebärmutter und Sexualität 0:26:30 Gebärmutterhals entfernen oder nicht? 0:34:00 In Deutschland wird zu viel operiert 0:42:45 Was ist die Sonata-Methode? 0:47:00 Myom-Embolisation 0:50:00 Braucht man nach Goldnetzmethode die Slinda noch? 0:53:30 Darf man mit Myomen eine HRT machen? 0:56:20 Gebärmutterentfernung nach Krebs und HRT? 0:58:00 Wie sich eine Gebärmutterentfernung auf die Eierstöcke auswirkt 1:03:20 Gebärmuttersenkung – was tun? 1:07:00 Total-OP – wann müssen die Eierstöcke mit raus? 1:13:30 Ist eine HRT nach Eierstockkrebs möglich? | |||
| #26 Haarausfall ist nicht nur ein Hormonproblem | 03 Feb 2025 | 01:11:47 | |
Der Zopf war früher dicker und die Frisur hat auch schon besser gehalten. Viele Frauen leiden in den Wechseljahren unter Haarausfall. Wenn das Haare immer lichter wird, wirkt sich das auch auf das Selbstwertgefühl aus. Haarausfall ist auch in der Frauenarztpraxis ein großes Thema. Aber hat der Haarausfall immer was mit den Hormonen zu tun? Oft hört man ja, dass die Frauen dann einen zu hohen Testosteronwert haben. Und wie erkennte ich zum Beispiel einen erblich bedingten Haarausfall? Das besprechen Katrin Simonsen und Dr. Katrin Schaudig mit der bekannten Hautärztin Dr. Yael Adler. Sie rät allen Frauen, so zeitig wie möglich bei Haarausfall zur Hautärztin zu gehen. Denn die hat eine ganze Palette von Möglichkeiten, den Frauen zu helfen. Tatsächlich sind nicht immer die Hormone schuld. Entscheidend ist zum Beispiel der Eisenwert der Frauen. Und gerade in den Wechseljahren haben viele Frauen einen viel zu niedrigen Ferritinspeicherwert. Auch zum Thema Rosazea und andere Hautprobleme beantwortet Dr. Yael Adler viele Hörerinnenfragen. Podcast-Hörtipp: Wahlkreis Ost https://1.ard.de/wahlkreis-ost Hormongesteuert #16 Lust und Energie: Was Testosteron bei Frauen kann https://www.ardaudiothek.de/episode/hormongesteuert-der-wechseljahre-podcast-mit-dr-katrin-schaudig/16-lust-und-energie-was-testosteron-bei-frauen-kann/mdr-aktuell/13493307/ Hormongesteuert #21 Mit Pflanzen gegen Haarausfall und Frozen Shoulder https://www.ardaudiothek.de/episode/hormongesteuert-der-wechseljahre-podcast-mit-dr-katrin-schaudig/21-mit-pflanzen-gegen-haarausfall-und-frozen-shoulder/mdr-aktuell/13716533/ Brisant-Artikel zum Thema Haarausfall: https://www.brisant.de/gesundheit/sexualitaet/frauengesundheit/haarausfall-wechseljahre-100.html - Hormongesteuert zum Nachlesen Inhaltsverzeichnis: 0:01:40 Haut, Haare und Wechseljahre 0:03:20 Oft Haarausfall schon in der Perimenopause 0:04:20 Schilddrüse, Eisenspeicher, Mikronährstöffe und Androgene anschauen 0:06:50 Östrogen tut Haut und Haaren gut 0:08:30 Bei Haarausfall unbedingt zum Arzt 0:11:00 Androgener oder erblich bedingter Haarausfall 0:13:20 Dihydrotestosteron macht an der Haarwurzel manchmal Probleme 0:17:00 Melatonin-Präparat hilft auch bei Haarausfall 0:18:30 Eigenbluttherapie und andere Therapiemöglichkeiten 0:22:40 Therapie gegen Haarausfall hilft nicht 0:24:40 Zu hohes Testosteron 0:30:50 Krisselige Haare in den Wechseljahren 0:35:50 Minoxidil gegen Haarausfall 0:37:00 Oft liegt es am Eisenmangel 0:39:40 Was tun bei kreisrundem Haarausfall 0:46:20 Hautprobleme mit Rosazea 0:47:10 Richtige Hautpflege gegen Fältchen 0:51:50 Wird Couperose durch Progesteronmangel ausgelöst? 0:55:40 Melasma durch die Pille 1:00:00 Akne wird durch HRT schlimmer 1:03:30 Entzündete Augen durch Hormontherapie? Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| Trailer Staffel 3 - Das erwartet Euch | 27 Jan 2025 | 00:01:34 | |
Wir starten am 3. Februar mit vielen neuen Expertinnen in die 3. Staffel "Hormongesteuert". Es geht um Haarausfall, Myome, Gebärmutterentfernung, Insulinresistenz und die Frage, warum Bauchfett so gefährlich ist. | |||
| #25 Verhütung und Kinderwunsch in den Wechseljahren | 11 Nov 2024 | 01:05:27 | |
Eine ungewollte Schwangerschaft mit Anfang 50 oder ein unerfüllter Kinderwunsch mit Ende 30. Beides kann mit den Wechseljahren zu tun haben. Im Staffelfinale von Hormongesteuert geht es um diese Fragen: Kann ich trotz Wechseljahren noch schwanger werden? Und wie lange muss ich eigentlich verhüten? Was sind die besten Verhütungsmethoden für Frauen im mittleren Alter? Wie lange dürfen sie zum Beispiel die Kombipille nehmen? Und funktioniert es noch, seinen Zyklus über die Beobachtung von Basaltemperatur und Cervixschleim zu berechnen? Darüber sprechen Katrin Simonsen und Dr. Katrin Schaudig in dieser Folge mit der Kinderwunschmedizinerin Dr. Annik Horn. Und natürlich geht es auch um die Frauen, die vorzeitig in die Wechseljahre gekommen sind und noch einen Kinderwunsch haben. Welche Hormonwerte geben dann Aufschluss, ob es nochmal klappen kann? Ist es möglich, den Eierstock nochmal zu aktivieren? Und wie gut funktioniert die künstliche Befruchtung? Hormongesteuert geht erst einmal in eine kleine Pause. Anfang Februar geht es dann weiter mit neuen interessanten Gästen. Links: - Folge 14 von Hormongesteuert "Mit 30 in die Wechseljahre" - https://www.ardaudiothek.de/episode/hormongesteuert-der-wechseljahre-podcast-mit-dr-katrin-schaudig/14-mit-30-in-die-wechseljahre/mdr-aktuell/13428765/ - Brisant-Artikel zur Verhütung in den Wechseljahren - https://www.brisant.de/gesundheit/sexualitaet/frauengesundheit/wechseljahre-verhuetung-methoden-perimenopause-102.html - Hormongesteuert zum Nachlesen - Hörtipp "Beste Freundinnen Forever" - https://www.ardaudiothek.de/suche/Beste%20Freundinnen%20Forever%20-%20Golden%20Agers%20auf%20Roadtrip%20%7C%20WDR/ Inhaltsverzeichnis: 0:02:10 Verhütung oder Kinderwunsch mit 45 0:04:50 Welche Werte muss man prüfen 0:06:00 Ungewollte Schwangerschaften in den Wechseljahren 0:09:30 Wie stehen die Chancen, ab 45 nochmal schwanger zu werden? 0:13:00 Klare Regeln für Verhütung in den Wechseljahren 0:15:50 Manchmal erwachen Eizellen nochmal aus dem "Dornröschenschlaf" 0:18:30 Wie lange darf ich die Kombipille nehmen? 0:22:40 Übergang geht gut mit östrogenfreier Pille 0:25:00 Hormonspirale und Kupferspirale 0:30:00 Sollten sich Frauen sterilisieren lassen? 0:32:20 Wie gut funktioniert die Basaltemperaturmessung? 0:38:20 Cervixschleim und Brustspannen nicht immer sichere Anzeichen 0:40:20 Wie die Kinderwunschbehandlung funktioniert 0:42:30 Ab Mitte 40 wird es schwieriger 0:43:20 Kinderwunsch bei vorzeitigen Wechseljahren 0:48:30 Was steht vor der künstlichen Befruchtung? 0:50:30 Gelbkörperschwäche auch problematisch 0:53:20 Wie wichtig sind Ernährung, Bewegung und Vitamine? 0:56:30 Kann man die Wechseljahre mit einem neuen Medikament aufschieben? Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| #24 Brustkrebsrisiko durch Hormone wird überschätzt | 28 Oct 2024 | 01:07:51 | |
Die Wechseljahre haben die Öffentlichkeit erreicht. Endlich reden Frauen darüber. Und doch gibt es noch viel Unsicherheit. Allen voran die Frage, ob es nicht gefährlich ist, eine Hormonersatztherapie zu machen. Über allem schwebt die Angst vor einer Brustkrebserkrankung. Viele Frauen sind sich auch unsicher, wann die Wechseljahre beginnen und woran sie das erkennen? Darüber sprechen Katrin Simonsen und Katrin Schaudig mit Jacqueline Labidi. Sie ist derzeit in den Wechseljahren. Mit Panikattacken und Herzrasen hat es bei Labidi damals begonnen. Da war sie 40 und dachte noch gar nicht an die Wechseljahre. Und wie so viele Frauen berichtet auch sie von einer "Ärzteodyssee". Um anderen Frauen zu helfen, hat sie sich entschieden, offen und öffentlich in der RBB-Doku "Frauensauna" über ihre Wechseljahre zu erzählen. Im Podcast sprechen wir darüber, warum es ihr hilft, sich mit anderen Frauen auszutauschen und wie ihr Umfeld auf die neue Offenheit reagiert. Außerdem beantwortet Dr. Katrin Schaudig viele Fragen zum Krebsrisiko durch Hormone. Was sagen die Studien? Wo gibt es noch keine guten Zahlen? Und bei welchen Beschwerden kann eine Hormontherapie helfen? Bei den Fragen von Hörerinnen geht es unter anderem um das hormonfreie Medikament "Veoza", dass gegen Hitzewallungen helfen soll. Links: - Folge 18 von Hormongesteuert „Inkontinenz und Wechseljahre“ - https://www.ardaudiothek.de/episode/hormongesteuert-der-wechseljahre-podcast-mit-dr-katrin-schaudig/18-inkontinenz-und-wechseljahre/mdr-aktuell/13565115/ - Folge 3 von Hormongesteuert „Die große Angst vor der Hormonersatztherapie“ - https://www.ardaudiothek.de/episode/hormongesteuert-der-wechseljahre-podcast-mit-dr-katrin-schaudig/3-die-grosse-angst-vor-der-hormonersatztherapie/mdr-aktuell/94818354/ - Hormongesteuert zum Nachlesen - Doku "Frauensauna" - https://1.ard.de/frauensauna?ard=hormongesteuert_p Inhaltsverzeichnis: 0:04:20 Die neue Offenheit und mehr Frauensolidarität 0:07:30 Schlafstörungen und Hitzewallungen – ist das noch die Perimenopause? 0:08:40 Versuch mit Traubensilberkerze ging schief 0:10:20 Warum bekommt man mit der Gestagenpille trotzdem Wechseljahresbeschwerden? 0:13:40 Gestagenpille und transdermales Östrogen 0:16:50 Brustkrebsrisiko nur leicht erhöht durch Hormone 0:18:30 Gewicht, Bewegungsmangel und Alkohol erhöhen Brustkrebsrisiko deutlicher 0:21:00 Gestagen/Progesteron machen mehr Probleme als Östrogen 0:25:10 Brustkrebs ist ein Alterskarzinom 0:28:30 Frauen sollten Brust einmal im Jahr untersuchen lassen 0:30:10 Erhöht die Antibabypille das Brustkrebsrisiko? 0:35:20 Hormone schützen vor Osteoporose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Diabetes 0:39:10 Wann sind die Wechseljahre endlich vorbei? 0:42:50 Kein Thromboserisiko durch transdermales Östrogen 0:44:00 Heißhunger auf Süßes in der Nacht 0:48:50 Verschlechtert die Hormontherapie meine Inkontinenz? 0:52:20 Kann die HRT eine Scheideninfektion auslösen? 0:54:00 Hitzewallungen und das hormonfreie Medikament „Veoza“ 0:59:30 Panikattacken und Herzstolpern zu Beginn der Perimenopause Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| #23 Wechseljahre verdoppeln das Risiko für Depressionen | 14 Oct 2024 | 01:09:48 | |
Viele Frauen leiden in den Wechseljahren unter Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Depressionen oder Angststörungen. Woher kommt das? Und was haben die Hormone damit zu tun? Mit diesen Fragen beschäftigen sich in dieser Podcastfolge die Hormonexpertin Katrin Schaudig und die Psychiaterin Katrin Markgräfe-Weisser. Sie berichten von ihren Erfahrungen mit den Frauen in dieser Lebensphase. Sie erklären, warum unser Gehirn gerade während dieser hormonellen Umstellung so sensibel ist, welche Frauen besonders gefährdet sind und wie man ihnen helfen kann. Oft wollen die Frauen keine Antidepressiva nehmen. Dabei ist die Angst, davon abhängig zu werden, unbegründet, erklärt Katrin Markgräfe-Weisser. Und natürlich geht es auch um die Frage, wie man die Frauen mit einer Hormontherapie in dieser Lebensphase unterstützen kann. Denn es sind mal wieder die Hormonschwankungen in der Perimenopause, die auch Depressionen, Angststörungen und Stimmungsschwankungen triggern. Links und Telefonnummern: - Brisant-Artikel zu Wechseljahren und Depressionen - https://www.brisant.de/gesundheit/sexualitaet/frauengesundheit/wechseljahre-depression-symptome-102.html - In dieser Folge wird auch das Thema Suizid erwähnt. Wenn es Euch schlecht geht oder Ihr gar Suizidgedanken haben solltet, es gibt es Hilfe. Das geht bei der Hotline Depressionshilfe (0800 3344533) oder auch bei der Telefonseelsorge (0800 1110111 oder 0800 1110222) - Hormongesteuert zum Nachlesen - Podcast-Tipp: Wendehausen – Heimat im Todesstreifen https://1.ard.de/wendehausen Inhaltsverzeichnis: 00:01:39 Wechseljahre machen psychische Beschwerden 00:03:18 Woher kommt diese besondere Verletzlichkeit? 00:06:40 Wie groß ist das Risiko in den Wechseljahren an einer Depression zu erkranken? 00:9:30 Frauen entwickeln auch mehr bipolare Störungen 00:12:57 Welche Frauen sind besonders gefährdet? 00:18:55 Unterschied zwischen Stimmungsschwankungen und Depression 00:24:11 Hilft die Hormontherapie gegen Depression? 00:26:38 Wann muss ich Antidepressiva nehmen? 00:40:46 Wird eine Depression schlimmer in den Wechseljahren? 00:41:43 Antidepressiva und Hormonersatztherapie kombinieren 00:48:30 Kann auch die Hormontherapie Depressionen machen? 00:52:14 Fördert Progesteron eine vorhandene Depression? 00:55:00 Ab Ende 40 die Dosierung der Antidepressiva prüfen 10:01:20 Ist es ein Burn out oder sind es doch die Wechseljahre? Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| #22 Gestagenpille, Brustspannen und Zwischenblutungen | 30 Sep 2024 | 01:09:39 | |
In dieser Folge beantwortet Dr. Katrin Schaudig wieder viele Hörerinnenfragen. Dabei geht es schwerpunktmäßig um die Mono-Gestagen-Pille. Wie funktioniert die? Und für wen ist die Einnahme sinnvoll? Denn immer wieder, wenn Frauen über schwere Hormonschwankungen berichten, empfiehlt Dr. Schaudig die Mono-Gestagen-Pille. Doch manche Frauen bekommen dann Zwischenblutungen oder klagen über Brustspannen. Ist das normal? Womit hängt das zusammen? Und kann es eigentlich bei jungen Frauen, die die Gestagenpille zur Verhütung nehmen, zu einem Östrogenmangel kommen? Weitere Themen sind die abnehmende Knochendichte und Probleme mit der Endometriose in den Wechseljahren. Außerdem beobachten manche, dass sie plötzlich braune Hautflecken bekommen. Kann das auch mit der Hormonersatztherapie zusammenhängen? Links "Hormongesteuert" Folge 11 zur Endometriose https://www.ardaudiothek.de/episode/hormongesteuert-der-wechseljahre-podcast-mit-dr-katrin-schaudig/11-endometriose-und-wechseljahre/mdr-aktuell/13097855/ "Hormongesteuert" Folge 12 zur Knochengesundheit https://www.ardaudiothek.de/episode/hormongesteuert-der-wechseljahre-podcast-mit-dr-katrin-schaudig/12-knochengesundheit-und-hormone/mdr-aktuell/13132269/ Hormongesteuert zum Nachlesen Hör-Tipp: Wendehausen – Heimat im Todesstreifen https://1.ard.de/wendehausen Inhaltsverzeichnis 00:01:44 Wie genau wirkt die Gestagenpille? 00:08:44 Schmerzende Brüste und Blutungsstörungen 00:13:32 Lactoseintoleranz durch die Gestagenpille? 00:15:24 Wie steht es um das Brustkrebsrisiko bei der Gestagenpille? 00:23:35 Östrogenmangel bei jungen Frauen unter der Gestagenpille 00:25:53 Schmerzende Brüste unter der Hormonersatztherapie 00:27:59 Probleme mit der Knochendichte 00:37:39 Endometriosepatientin verträgt kein Progesteron 00:44:38 Weniger Blutungsstörungen mit Dienogest 00:46:45 Können Nebenniere und Fettgewebe fehlendes Östrogen ersetzen? 00:51:10 Wie aussagekräftig sind Speicheltests? 00:57:34 Allergie verschlechtert sich durch Östrogendominanz 00:59:23 Braune Pigment- und Hautflecken durch Hormoneinnahme 01:04:21 Darf man für die Knochengesundheit auch später mit der HRT beginnen? Erzählt uns gern eure Geschichte oder schickt uns eure Fragen rund um die Wechseljahre unter hormongesteuert@mdraktuell.de | |||
| #21 Mit Pflanzen gegen Haarausfall und Frozen Shoulder | 16 Sep 2024 | 00:45:22 | |
In dieser Folge geht es noch einmal um die Kraft der Pflanzen. Denn viele Symptome der Wechseljahre lassen sich gut mit pflanzlichen Mitteln bekämpfen. Dabei muss man die Wirkstoffe nicht immer nur schlucken. Zusammen mit Phytotherapeutin Dr. Susan Zeun schauen Dr. Katrin Schaudig und Katrin Simonsen auf viele Symptome der Wechseljahre. Die Hormonumstellung verändert alles im Körper. So kommt es zum Beispiel zu neurologischen Fehlleistungen und überschießenden Immunreaktionen. Das kann ungewöhnliche Probleme machen. So gehören zum Beispiel brennende Hände und Füße zu den vasomotorischen Symptomen, genau wie auch die Hitzewallungen. Außerdem geht es um das Phänomen der Frozen Shoulder. Was genau ist das? Wo kommt das her? Und was kann man mit pflanzlichen Mitteln dagegen tun. Außerdem besprechen die Expertinnen die Veränderungen im Darm durch die Hormonumstellung, was zu Unverträglichkeiten führen kann und warum dann Sauerkrautsaft helfen kann. Und es gibt Antworten auf die Frage, was Frauen gegen den Haarausfall tun können, der viele regelrecht verzweifeln lässt. Inhaltsverzeichnis: 00:01:06 Brennende Hände und Füße als vasomatorische Symptome 00:03:24 Was tun gegen Mundtrockenheit? 00:06:49 Frozen Shoulder und Gelenkschmerzen 00:10:36 Östrogenrückgang führt zu Entzündungsreaktionen 00:17:47 Histaminintoleranz durch fehlendes Progesteron? 00:20:45 Was überschießende Immunreaktionen mit dem Darm zu tun haben 00:22:28 Täglich Sauerkrautsaft fürs Mikrobiom 00:28:35 Haarausfall in den Wechseljahren 00:37:25 Vorsicht bei Selbstdiagnosen 00:39:56 Pflanzliche Menomischungen – was bringen diese Nahrungsergänzungsmittel? - Podcast-Hörtipp: Kekules Gesundheits-Kompass - https://www.ardaudiothek.de/sendung/kekul-s-gesundheits-kompass/73248430/ - Hormongesteuert zum Nachlesen Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| #20 Mit Pflanzenpower durch die Wechseljahre | 02 Sep 2024 | 01:07:12 | |
Gerade zu Beginn der Wechseljahre wollen viele Frauen lieber erst mal was Pflanzliches probieren. Welche Pflanzen helfen gegen Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen? Und sind sie eine gute Wahl? In dieser Podcastfolge geht es um die Kraft der Pflanzen. Deshalb haben wir uns eine Gesprächspartnerin eingeladen, die sich damit gut auskennt. Dr. Susan Zeun ist klinische Pharmakologin und hat selbst viele pflanzliche Medikamente mitentwickelt. Und sie ist eine ausgewiesene Expertin auf dem Gebiet der Phytotherapie in der Frauenheilkunde. Sie erklärt, dass auch für pflanzliche Arzneimittel strenge Zulassungsstudien nötig sind, die eine Wirkung nachweisen müssen. Und was der Unterschied zu vielen Mitteln ist, die man in der Drogerie oder im Internet kaufen kann. Außerdem geht es um Phytoöstrogene. Welche Wirkung können sie erzielen und sind sie besser als die Hormonersatztherapie? Links: - Hormongesteuert zum Nachlesen - Brisant: Mit pflanzlichen Mitteln durch die Wechseljahre https://www.brisant.de/gesundheit/sexualitaet/frauengesundheit/wechseljahre-pflanzen-helfen-102.html - Podcast Synapsen von NDR Info: https://1.ard.de/Synapsen Inhaltsverzeichnis 00:02:01 Was versteht man unter Phytotherapie? 00:04:40 Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel – was ist der Unterschied? 00:12:18 Homöopathie und Phytotherapie 00:14:48 Was können Phytoöstrogene? 00:18:58 Erfahrungen mit der Traubensilberkerze 00:24:48 Phytoöstrogene und das Brustkrebsrisiko 00:30:19 Phytotherapie und Schlafstörungen 00:35:40 Ständiger Harndrang in der Nacht 00:37:25 Einen guten Naturheilpraktiker finden 00:46:00 Wenn Phytotherapie an ihre Grenzen stößt 00:54:04 Serotonin-Wiederaufnahmehemmer bei Hitzewallungen 00:56:50 Pflanzliche Mittel und Nebenwirkungen 01:01:33 Hilfe für Brustkrebspatientinnen 01:03:36 Pflanzliche Hilfe bei Erschöpfung Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| #19 Ab Mitte 40 wird’s Zeit für eine Ernährungsumstellung | 19 Aug 2024 | 01:33:10 | |
Es lässt sich nicht schönreden. Mit den Wechseljahren und dem dann folgenden Östrogenmangel werden Frauen anfälliger für bestimmte Krankheiten. Viele Frauen nehmen auf einmal an Bauchfett zu, bekommen Bluthochdruck, das Cholesterin steigt und auch das Mikrobiom verändert sich. Hat uns der Körper in den letzten Jahrzehnten unseren schlechten Lebensstil meist verziehen, ist ab Mitte 40 damit Schluss. Jetzt ist es Zeit, sich mit einer guten, antientzündlichen Ernährung zu beschäftigen. Doch genauso wichtig wie Gemüse und Ballaststoffe ist die Bewegung. Denn ohne Bewegung kommen die guten Stoffe gar nicht dort an, wo sie ankommen sollen. Bewegung verringert das Stresshormon Cortisol, lindert Entzündungen und wirkt gegen leichte Depressionen. Darüber sprechen Katrin Simonsen und Dr. Katrin Schaudig in dieser Folge mit Prof Birgit-Christiane Zyriax. Sie ist Ernährungswissenschaftlerin und lehrt und forscht an der Uniklinik Eppendorf in Hamburg. Links "Hormongesteuert #13" zu Herzgesundheit https://www.ardaudiothek.de/episode/hormongesteuert-der-wechseljahre-podcast-mit-dr-katrin-schaudig/13-wenn-das-herz-in-die-wechseljahre-kommt/mdr-aktuell/13383157/ Hormongesteuert zum Nachlesen Podcast-Hörtipp "Frag Dich fit" - Pubertät und Co. – Das machen Hormone bei Mann und Frau https://www.ardaudiothek.de/episode/frag-dich-fit-der-gesundheitspodcast-mit-doc-esser-und-anne/pubertaet-und-co-das-machen-hormone-bei-mann-und-frau/wdr-2/13566545/ Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. Inhaltsverzeichnis 00:01:43 Warum ist eine bessere Ernährung jetzt wichtig 00:03: 58 Lebenstil und Hormone in der Frauenarztpraxis 00:05:47 So sieht eine gute Ernährung aus 00:09:46 Kohlenhydrate ja oder nein 00:11:58 Die Sache mit dem Eiweiß 00:14:14 Abnehmen in den Wechseljahren 0:19:26 Antientzündliche Ernährung 0:28:52 Hormone und Ernährung bei PCOS 00:33:01 Warum haben Frauen in Asien weniger Wechseljahresbeschwerden? 00:40:43 Warum Bewegung jetzt so wichtig wird 00:48:15 Bluthochdruck und steigendes Cholesterin wegessen 00:54:06 Vor- und Nachteile von Statinen 01:02:31 Hormone nehmen, um gesund zu bleiben? 0:1:06:40 Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine 01:20:35 Arthrose und Ernährung 01:24:03 Mikrobiom in den Wechseljahren | |||
| #51 Abschiedsparty der Eierstöcke | 20 Apr 2026 | 01:10:29 | |
Die Perimenopause ist das, was wir auch oft als Wechseljahre bezeichnen. Wir bluten noch und trotzdem gerät der Zyklus bereits durcheinander. Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen sind bei vielen Frauen die ersten Symptome. Während ein Drittel diese Jahre ohne größere Beschwerden erlebt, gerät bei anderen Frauen der Körper völlig außer Kontrolle. Sie erkennen sich selbst nicht wieder und schaffen den Alltag nicht. In der Perimenopause ist es nicht der Hormonmangel, der die Probleme macht, es ist im Gegenteil oft ein Zuviel an Hormonen. Unser Zwischenhirn versucht mit aller Macht, die Eierstöcke anzutreiben und das kann bei manchen Frauen zu mehreren Eisprüngen im Zyklus führen. Eigentlich wäre das biologisch nicht möglich. Doch in dieser Umstellungsphase gerät jetzt vieles außer Rand und Band. Anhand von Hörerinnenfragen führen wir Euch in dieser Folge durch die verschiedenen Phasen der Perimenopause und erklären, was in den Eierstöcken und im Gehirn passiert. Wir schauen uns an, wie man dann eine Hormontherapie beginnen kann und warum es manchmal mit bioidentischen Hormonen nicht klappt. Links - Hormongesteuert zum Nachlesen - Podcast-Tipp: Die Abnehmspritze - Schlank um jeden Preis - https://1.ard.de/ARDGESUND_Die-Abnehmspritze Feedback und Anregungen gern an hormongesteuert@mdraktuell.de Inhaltsverzeichnis 0:02:40 Ist das die klassische Perimenopause? 0:04:00 Wieso kommt es zu diesen Hormonschwankungen? 0:07:50 Zweiter Eisprung und der nachlassende Effekt von AHM und Inhibin 0:09:40 Hormonschwankungen bei jeder Frau unterschiedlich stark ausgeprägt 0:14:00 Müsste nicht das Progesteron vom ersten Eisprung einen zweiten Eisprung verhindern? 0:21:30 Warum zyklische Progesteroneinnahme in der Perimenopause? 0:30:40 Zyklus schwankt zwischen 20 und 119 Tagen – darf ich Progesteron durchgängig nehmen? 0:37:00 Kann man mit 45 bioidentische Hormone auch schlucken? 0:41:30 Cyclo-Progynova nach Eierstockentfernung mit 44 Jahren? 0:46:40 Wann empfiehlt man die Gestagenmonopille in der Perimenopause? 0:49:00 Diverse Symptome unter der Slinda – was soll ich tun? 0:53:20 Durchgängige Blutung unter Gestagenpille 0:55:30 Hoher Puls und Kopfschmerzen unter Dienogest trotz Östrogenpflaster 0:58:30 Statt Gestagenmonopille eine Kombipille nehmen? 1:01:10 Hormontherapie nach Schlaganfall? 1:04:20 Seltene Symptome: trockener Mund, Kribbeln in Händen und Füßen | |||
| #18 Inkontinenz und Wechseljahre | 22 Jul 2024 | 01:05:58 | |
Frauen sind beim Thema Inkontinenz mehr gefährdet als Männer. Gründe sind die Geburten von Kindern und der Hormonmangel nach der Menopause. Jede dritte Frau über 45 Jahren ist betroffen. Bei den Über-60-Jährigen ist es sogar jede zweite. Viele trauen sich kaum noch, einkaufen zu gehen oder sich mit Freunden zu treffen. Durch den sozialen Rückzug kommt es häufig zu Depressionen. Zu Gast in dieser Folge ist die Urologin Nicole Weirich. Sie erklärt zusammen mit Hormon-Expertin Dr. Katrin Schaudig, wie den Betroffenen geholfen werden kann. Beide Medizinerinnen erläutern, welche verschiedenen Arten von Inkontinenz es gibt – und welche Risikofaktoren. Host Katrin Simonsen will von ihnen auch wissen, welche Therapien und Medikamente am besten helfen. Wichtig ist ein behutsames Vorgehen, da Beckenboden und Blase empfindliche Systeme sind, die stark auf Hormonschwankungen in den Wechseljahren reagieren. Weirich und Schaudig geben außerdem Tipps, wie man einen guten Arzt oder eine gute Ärztin findet. Urologin Weirich hat an alle Betroffenen eine klare Botschaft: "Es ist nie zu spät, sich Hilfe zu holen!" Links: Hormongesteuert zum Nachlesen Hormongesteuert #7 Scheidentrockenheit trifft nach der Menopause jede Frau: https://www.ardaudiothek.de/episode/hormongesteuert-der-wechseljahre-podcast-mit-dr-katrin-schaudig/7-scheidentrockenheit-nach-der-menopause-trifft-jede-frau/mdr-aktuell/13012241/ Brisant: Inkontinenz und Blasenentzündung - Das hilft! https://www.brisant.de/gesundheit/sexualitaet/frauengesundheit/blasenentzuendung-inkontinenz-frau-100.html Podcast-Tipp "Ans Meer - Geschichten zwischen Wasser und Land": https://1.ard.de/ans_meer Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. Inhaltsverzeichnis 0:03:55 Inkontinenz und Blasenprobleme in der Frauenarztpraxis 0:06:01 Wann spricht man von Inkontinenz 0:10:13 Inkontinenz nach der Entbindung 0:15:00 Risikofaktor Übergewicht 0:16:55 Östrogene und die Blase 0:20:24 Atrophie und Inkontinenz 0:21:17 Blaseninfekte 0:23:49 Was können Frauen gegen Inkontinenz tun 0:34:03 Wenn die Estriolcreme allein nicht reicht 0:51:30 Beckenboden und Kollagen 0:54:21 Mehr Inkontinenz nach Rimkus-Einnahme 1:01:47 Inkontinenz schwankt mit dem Zyklus | |||
| #17 Hilfe, die Hormone helfen nicht! | 08 Jul 2024 | 01:08:59 | |
Nicht immer funktioniert die Hormontherapie wie sie sollte. Manchmal helfen bioidentisches Östrogen und Progesteron nicht. Oder es kommen Symptome wie Blutungen, Migräne und schmerzende Brüste hinzu. Woran könnte das liegen? Bei welchen Frauen ist der Einsatz der Gestagen-Pille zu empfehlen und wie wirkt sie? Verursacht die Hormontherapie Pickel? Woher kommen die fettigen Haare? Dr. Katrin Schaudig beantwortet alle Fragen und versichert, dass Aufgeben auch bei schwierigen Fällen für sie keine Option ist. Außerdem schauen Host Katrin Simonsen und Schaudig auf die Zeit nach der Menopause. Schaudig zufolge verbessert sich die Situation für die Frauen in den meisten Fällen. Aber es gibt auch Ausnahmen. Dann muss die Dosierung nochmal angepasst werden. Und manchmal sind gar nicht die Hormone die Ursache für dauerhafte Hitzewallungen und andere Symptome. Frauen gut einzustellen auf eine Hormonersatztherapie sei manchmal eben wie Detektivarbeit, sagt Schaudig. Links: Hormongesteuert #3 Die große Angst vor der Hormonersatztherapie: https://www.ardaudiothek.de/episode/hormongesteuert-der-wechseljahre-podcast-mit-dr-katrin-schaudig/3-die-grosse-angst-vor-der-hormonersatztherapie/mdr-aktuell/94818354/ Hormongesteuert #8 Fragen zur Hormonersatztherapie https://www.ardaudiothek.de/episode/hormongesteuert-der-wechseljahre-podcast-mit-dr-katrin-schaudig/8-fragen-zur-hormonersatztherapie/mdr-aktuell/12973853/ Hormongesteuert zum Nachlesen Podcast-Tipp "Abenteuer Diagnose": https://www.ardaudiothek.de/sendung/abenteuer-diagnose-der-medizin-krimi-podcast/85558178/ Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. Inhaltsverzeichnis 0:01:48 Typische Fälle aus dem Praxisalltag 0:06:47 Wenn Progesteron in der Perimenopause nicht hilft 0:18:36 Östrogen und Progesteron in der Perimenopause – geht das? 0:20:17 Schlafstörungen, fettige Haare, schmerzen Brüste, Panikattacken trotz Hormonersatztherapie – drei typische Fälle 0:30:49 Manchmal hilft nur die Gestagen-Monopille 0:39:02 Machen Hormone Pickel? 0:41:13 Wird es nach der Menopause leichter mit der HRT? 0:42:33 Dosierungen anpassen auch in der Postmenopause 0:44:54 Wie will Östrogen nach der Menopause? 0:49:08 Richtig Blut abnehmen unter Hormonersatztherapie 0:51:25 Hormonersatztherapie trotz Aneurysma und großen Myomen 0:54:56 Manchmal liegt es nicht an den Hormonen 1:01:30 Dürfen Frauen auch experimentieren? 1:02:22 Die Sache mit dem Beipackzettel | |||
| #16: Lust und Energie: Was Testosteron bei Frauen kann | 24 Jun 2024 | 00:59:10 | |
Auch Frauen haben Testosteron. Zwar viel weniger als die Männer. Aber sie benötigen dieses Hormon für die Knochen, die Muskeln und auch für ihre Libido. Im Gegensatz zu den Sexualhormonen Östrogen und Progesteron schwankt das Testosteron nicht zyklisch. Aber es nimmt im Laufe des Lebens ab. Welche Folgen hat das für die Frauen in den Wechseljahren? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Testosteron und Libido? Und kann Testosteron nach der Menopause gegen Kraft- und Energielosigkeit helfen? Unser Gast Dr. Anneliese Schwenkhagen beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Testosteron bei Frauen. Sie hat Patientinnen schon vor vielen Jahren mit Testosteronpflastern behandelt und auch an Studien mitgewirkt. Dr. Anneliese Schwenkhagen und ihre Praxispartnerin Dr. Katrin Schaudig erzählen von der täglichen „Detektivarbeit“ in der Praxis. Denn viele Wechseljahres-Symptome können unterschiedliche Ursachen haben. Manchmal kann man nur schwer unterscheiden, ob es am Östrogenmangel liegt oder ob doch das Testosteron fehlt. Nachgewiesen ist ein positiver Effekt von Testosteron auf die Libido und das Lustempfinden der Frau. Dazu gab es Studien mit Frauen, denen die Eierstöcke entfernt werden mussten und die dadurch einen plötzlichen Testosteronmangel hatten. Aber ein risikoloses Patentrezept ist das Hormon nicht. Außerdem geht es im Podcast um folgende Fragen: Kann DHEA eine Alternative sein, wenn Östrogen und Testosteron fehlen? Wie gut ist eine Speicheltestmessung für Testosteron? Was können die Anzeichen für einen Testosteronüberschuss sein? Welche Erkrankungen gibt es, bei denen Frauen unter zu viel Testosteron leiden? Und wir klären, warum es aktuell kein zugelassenes Testosteronpräparat für Frauen in Deutschland gibt. Und … frage für einen Freund: Haben Männer eigentlich auch Wechseljahre? Links: Hormongesteuert zum Nachlesen Testosteron für Frauen: Wieder mehr Lust auf Sex? | Brisant Podcast-Tipp "Diagnose: Unangepasst - Der Albtraum Tripperburg" https://www.ardaudiothek.de/sendung/diagnose-unangepasst-der-albtraum-tripperburg/13323951/ Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. Inhaltsverzeichnis: 0:02:07 Testosteron bei Frauen: Wo wird es gebildet, wofür brauchen sie es und wie viel davon haben sie im Blut 00:07:06 Wenn Frauen unter zu viel Testosteron leiden (PCOS und Tumore) 00:15:24 Wie aussagekräftig ist der Bluttest für Testosteron 00:17:26 Hände weg von Speicheltestmessungen 00:18:24 Studienlage Testosteron und Libido 00:21:25 Warum es kein zugelassenes Testosteron-Präparat gibt 00:27:45 Testosteron und Muskelaufbau 00:30:39 Welchen Frauen verschreibt man Testosteron 00:34:17 Wechseljahres-Symptome und die Suche nach der Ursache 00:40:04 Auch bei Testosteron die Brust im Auge behalten 00:41:47 Hörerinfrage: DHEA als Alternative zu Testosteron? 00:47:01 Hörerinfrage: Trotz HRT kein Lustempfinden 00:52:24 Haben Männer auch Wechseljahre | |||
| #15 Sex in den Wechseljahren | 10 Jun 2024 | 00:58:43 | |
Mit der Lust ist es so eine Sache. Ist man frisch verliebt, verwirrt uns ein Hormoncocktail die Sinne. Später geht die Lust oft zwischen Alltag, Job und Familie verloren. Das gilt auch und besonders in den Wechseljahren. Doch ist es schlimm, wenn ich keine Lust auf Sex mehr habe? Und wann sollte ich meiner Frauenärztin davon erzählen? Das besprechen Katrin Simonsen und Dr. Katrin Schaudig mit der ausgewiesenen Expertin Dr. Anneliese Schwenkhagen. Die Gynäkologin und Hormonexpertin beschäftigt sich seit vielen Jahren mit sexuellen Dysfunktionen bei Frauen. Wenn Frauen wenig Lust auf Sex verspüren, ist die Ursachensuche manchmal gar nicht so einfach. Schaudig und Schwenkhagen sprechen unter anderem über die verschiedenen Lebensphasen und das natürlich Auf und Ab der sexuellen Lust. Darüber, dass Depressionen oder auch bestimmte Medikamente Lustkiller sein können. Über langjährige Beziehungen und die Qualität von richtiger Paarzeit. Und natürlich geht es ausführlich um die besondere Phase der Wechseljahre - einer Zeit mit Schlafstörungen, Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen und vaginaler Atrophie. Das alles macht es für Frauen nicht besonders leicht, in Stimmung zu kommen. Doch natürlich haben Dr. Schaudig und Dr. Schwenkhagen auch für diese Lebensphase ein paar Tipps dabei. Testosteron hilft leider nicht allen Frauen. Und ein kleiner Spoiler: Erektionsstörungen beim Mann sind oftmals Vorboten eines Herzinfarkts. Links: - Folge #7 von "Hormongesteuert" zum Thema Scheidentrockenheit - https://www.ardaudiothek.de/episode/hormongesteuert-der-wechseljahre-podcast-mit-dr-katrin-schaudig/7-scheidentrockenheit-nach-der-menopause-trifft-jede-frau/mdr-aktuell/13012241/ - Brisant-Artikel zur Sexualität in den Wechseljahren - https://www.brisant.de/gesundheit/sexualitaet/frauengesundheit/sexualitaet-wechseljahre-hormone-100.html - Hormongesteuert zum Nachlesen - Podcast-Hörtipp "Die Paartherapie" vom NDR - https://1.ard.de/die_paartherapie Inhaltsverzeichnis 0:02:06 Ist sexuelle Lustlosigkeit ein Thema für die Frauenärztin? 0:05:58 Lustlosigkeit und sexuelle Dysfunktion 0:07:41 Sexuelle Unlust und die Hormone 0:10:10 Was sind die größten Lustkiller? 0:15:52 Die Libido in den verschiedenen Lebensphasen 0:23:16 Vaginale Atrophie und Schmerzen beim Sex 0:29:51 Testosteron und die weibliche Lust 0:31:26 Libidoverlust nach Eierstockentfernung 0:33:25 Hörerinnenfragen 0:47:07 Libidoverlust nach Gebärmutterentfernung 0:51:52 Lichen Sclerosus und vaginale Atrophie Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| #14 Mit 30 in die Wechseljahre | 27 May 2024 | 01:04:04 | |
Wechseljahre mit 30 – das klingt zunächst absurd. Die meisten Frauen kommen mit Mitte 40 in die Wechseljahre. Doch bei manchen Frauen geht es viel früher los. Ihr Eizellenvorrat geht deutlich früher zur Neige. Rund ein Prozent der Frauen ist betroffen. Ärzte sprechen hier von "POI" - "Prämature ovarielle Insuffizienz". Für viele betroffene Frauen ist das ein Schock. Katrin Simonsen und Dr. Katrin Schaudig sprechen in dieser Folge darüber, was vorzeitige Wechseljahre sind und wo die Ursachen dafür liegen. Schaudig erklärt auch, warum es extrem wichtig ist, dass so etwas erkannt und behandelt wird. Denn der frühzeitige Mangel an Östrogen hat Folgen. Die Frauen haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Osteoporose und Demenz. Deshalb wird von allen Fachgesellschaften eine Hormonersatztherapie empfohlen. Schaudig erklärt, welche Folgen sonst drohen. Außerdem geht es darum, welche Möglichkeiten es für Frauen gibt, die trotz vorzeitigen Wechseljahren noch einen Kinderwunsch haben. Links: - Hormongesteuert zum Nachlesen - Hormongesteuert Folge 12 zur Knochengesundheit - https://1.ard.de/Hormongesteuert12 - Brisant-Artikel zu vorzeitigen Wechseljahren: https://www.brisant.de/gesundheit/sexualitaet/frauengesundheit/vorzeitige-wechseljahre-symptome-100.html Podcast-Tipp: Frag dich fit – der Gesundheitspodcast mit Doc Esser und Anne - https://1.ard.de/frag-dich-fit Inhaltsverzeichnis 0:00:49 Wann sprechen wir von vorzeitigen Wechseljahren 0:05:30 Was sind die Ursachen? 0:13:11 Wieso starten manche Frauen mit einem geringeren Vorrat an Eizellen? 0:23:03 Vorzeitige Wechseljahre werden oft nicht erkannt 0:26:31 Vorzeitige Wechseljahre und Kinderwunsch 0:29:00 Hormonersatztherapie bei vorzeitigen Wechseljahren 0:39:13 Nachtschweiß mit 38 – Anzeichen für Wechseljahre? 0:44:28 Hörerinnenfragen 0:57:24 Was ist eigentlich die Rimkus-Methode? Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| #13 Wenn das Herz in die Wechseljahre kommt | 13 May 2024 | 01:28:02 | |
Das Herz der Frauen schlägt anders. Und es wird anders krank. Wenn Frauen in die Wechseljahre kommen, sind plötzliches Herzrasen und Extrasystolen ein sehr häufiges Symptom. Später kommt bei vielen noch ein Bluthochdruck und eine Insulinresistenz dazu. Schuld daran ist die Hormonumstellung. Östrogen hält das Herz gesund und die Gefäße geschmeidig. Wenn es erst schwankt und dann fehlt, kommt es zu gefährlichen Problemen. Vor allem nach der Menopause steigt das Risiko für Herz- Kreislauferkrankungen deutlich an. Über dieses Risiko sollten Frauen unbedingt Bescheid wissen. Denn Herz-Kreislauferkrankungen bei Frauen werden immer noch unterschätzt. Dabei sind sie Todesursache Nummer 1. Dr. Katrin Schaudig und Katrin Simonsen haben sich für diese Folge eine ausgewiesene Expertin dazugeholt. Prof. Sandra Eifert ist Herzchirurgin und leitet die Frauensprechstunde am Herzzentrum Leipzig. Außerdem hat sie das Buch „Herzsprechstunde“ geschrieben. Eifert erklärt, welchen Einfluss unsere Hormone auf die Herzgesundheit haben. Wann und wie Extrasystolen behandelt werden müssen. Was sich dann in den Wechseljahren und in der Menopause für die Herzgesundheit ändert. Warum man unbedingt seinen Bluthochdruck und einen zu hohen Cholesterinwert behandeln lassen sollte. Und was Frauen über den weiblichen Herzinfarkt wissen müssen. Und natürlich sprechen sie auch über die spannende Frage, ob eine Hormonersatztherapie auch einen schützenden Effekt für unser Herz-Kreislaufsystem haben kann. Was sagen die Studien und welche Erfahrungen macht Dr. Katrin Schaudig, wenn sie ihre Patientinnen mit bioidentischen Hormonen behandelt? Darüber hinaus werden die Fragen von Hörerinnen zum Thema Herzgesundheit beantwortet. Inhaltsangabe: 0:00:45 Vorstellung von Prof. Sandra Eifert 0:03:24 Wie häufig sind Herzprobleme in den Wechseljahren 0:04:12 Warum das Frauenherz mehr arbeiten muss 0:08:19 Bluthochdruck – das große Problem der Postmenopause 0:11:10 Östrogen, Gefäße, Autoimmunerkrankungen 0:14:28 Hormonstörung PCOS und Risiko für Herzerkrankungen 0:21:00 Insulinresistenz, Diabetes und Gewichtszunahme 0:34:23 Schützen Hormone vor Herz-Kreislauferkrankungen? 0:41:41 Plötzliches Herzrasen und Herzstolpern 1:00:29 Nach der Menopause steigt das Risiko für einen Herzinfarkt Hier noch ein interessanter Artikel auf brisant.de zum Thema: "Experten-Tipps: Herzprobleme und Bluthochdruck in den Wechseljahren - darauf sollten sie achten" - https://www.brisant.de/gesundheit/sexualitaet/frauengesundheit/herzinfarkt-frauen-wechseljahre-100.html Hormongesteuert zum Nachlesen Podcast-Tipp: Die Ernährungs-Docs – Essen als Medizin https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-ernaehrungs-docs-essen-als-medizin/12267783/ Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| Trailer Staffel 2 – Das erwartet Euch | 07 May 2024 | 00:01:55 | |
Wir sind zurück! Am 13. Mai startet die 2. Staffel von Hormongesteuert. Es geht ums Frauenherz, den Sex in den Wechseljahren, Inkontinenzprobleme und Phytohormone. Dazu sind tolle Expertinnen und Experten eingeladen. | |||
| #12 Knochengesundheit und Hormone | 12 Feb 2024 | 00:52:11 | |
Dies ist die vorerst letzte Folge von „Hormongesteuert“, wir verabschieden uns in eine Staffelpause. Ab Mai soll es hier weitergehen. In dieser letzten Folge vor der Pause sprechen Katrin Simonsen und die Frauenärztin Dr. Katrin Schaudig über das Thema Knochengesundheit. Zunächst geht es darum, welche Rolle Hormone mit Blick auf die Knochen spielen. Schaudig erklärt, warum in den Wechseljahren die Knochendichte abnimmt und bei welchen Frauen das stärker ausfällt. Oft droht dann Osteoporose, also Knochenschwund. Allgemein empfiehlt Schaudig Frauen deswegen eine Knochendichtemessung ab 50 Jahren. Ausführlich besprechen wir die Frage, ob eine Hormonersatztherapie helfen kann. Und ob es zu empfehlen ist, Hormone schon präventiv zu nehmen. Außerdem erklärt Schaudig, warum Kraftsport immer eine gute Idee ist. Links: - Hormongesteuert zum Nachlesen - Vortrag der Menopausegesellschaft für Patientinnen aus der Reihe "Wissen macht cool": https://www.menopause-gesellschaft.de/publikumsveranstaltungen/ - Podcast-Tipp: 5 Minuten vor dem Tod - Der Kriminalpodcast https://www.ardaudiothek.de/sendung/5-minuten-vor-dem-tod-der-kriminalpodcast-oder-true-crime/83992738/ Inhaltsverzeichnis Folge 12 0:01:14 Welche Rolle spielen unsere Hormone für die Knochengesundheit? 0:03:41 Östrogenmangel und Osteoporose 0:05:19 Sind Frauen, die früher in die Wechseljahre kommen, mehr gefährdet? 0:07:40 Warum Essstörungen das Osteoporoserisiko erhöhen 0:10:40 Mit 50 die erste Knochendichtemessung machen lassen 0:15:42 Sollte man bei Osteopenie mit einer Hormonersatztherapie beginnen 0:17:25 Genetik und Osteoporose 0:21:00 Östrogen wird vor allem dann empfohlen, wenn zur Osteopenie noch Wechseljahresbeschwerden dazu kommen 0:23:48 Wie Östrogen auf den Knochen wirkt und wie lange man es nehmen sollte 0:25:00 Medikamente gegen Osteoporose 0:29:25 Hörerinnenfragen zum Thema Osteoporose und Wechseljahre 0:31:00 Wachsen die Brüste unter der HRT? 0:33:28 Reicht es alle zwei Tage Östrogen zu nehmen? 0:34:43 Gelenk- und Muskelschmerzen in den Wechseljahren 0:38:51 Kann eine HRT Arthrose verschlimmern? 0:40:38 Schlafstörungen und Osteoporose – welche Hormondosis ist okay? 0:41:44 Neues Medikament gegen Hitzewallungen kommt im Februar auf den Markt 0:46:07 Ankündigung Ende Staffel 1 und Ausblick auf Staffel 2 im Mai 0:49:37 Wo sich interessierte Ärzte und Ärztinnen weiterbilden können Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| #11 Endometriose und Wechseljahre | 29 Jan 2024 | 01:10:06 | |
In dieser Folge sprechen Katrin Simonsen und die Frauenärztin Dr. Katrin Schaudig über Wechselwirkungen zwischen Endometriose und den Wechseljahren. Mindestens zwei Millionen Frauen leiden in Deutschland an Endometriose. Die Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut im Beckenbereich und an anderen Organen sind oft sehr schmerzhaft. Schaudig erklärt zunächst, was genau diese gynäkologische Erkrankung ausmacht, wie sie diagnostiziert und behandelt wird. In den Wechseljahren schwankt der Östrogenwert bei Frauen stark, das kann zu einem Wachstum und einer Verschlimmerung der Endometriose führen. Schaudig erklärt, was sie ihren Patientinnen empfiehlt, um gut durch die Wechseljahre zu kommen und ob auch für Frauen mit Endometriose eine Hormonersatztherapie gegen die Wechseljahresbeschwerden wie Stimmungsschwankungen, Gelenkschmerzen oder Hitzewallungen in Frage kommt. Außerdem sprechen Schaudig und Simonsen über die Veränderungen des Mikrobioms in den Wechseljahren und warum vielen Frauen dann über Magen-Darm-Probleme klagen. Die Themen dieser Folge: 00:01:16 Was ist Endometriose und wie entsteht sie? 00:05:21 Warum bekommen manche Frauen Endometriose? 00:06:57 Warum wird Endometriose oft erst spät erkannt? 00:12:21 Welchen Einfluss haben die Hormone auf die Endometriose? 00:17:42 Antibabypille oder Gestagenpille? 00:19:26 Welche Probleme macht die Perimenopause für Endometriose-Patientinnen? 00:22:39 Sind Endometriose-Patientinnen anders von den Wechseljahren betroffen? 00:26:50 Progesteron und Gestagen 00:28:28 Wie geht es dann weiter nach der Menopause? Darf ich Östrogen nehmen? 00:34:14 Hörerinnenfragen zum Thema Endometriose und Hormonersatztherapie 00:46:31 Reflux, Reizdarm und Reizmagen – sind die Hormone Schuld? 00:51:42 Welche Rolle spielt das Cortisol? 00:57:03 Hörerinnenfragen zu Reflux und Nahrungsmittelunverträglichkeiten 01:03:51 Warum steigt in den Wechseljahren der Cholesterinspiegel? 01:07:54 Wiederkehrende Gallensteine ein Problem in den Wechseljahren? Hormongesteuert zum Nachlesen Podcast-Tipp: Tabubruch – die neue Folge über ein Kuckuckskind Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| #10 Stimmungsschwankungen und Migräneattacken | 15 Jan 2024 | 01:05:59 | |
Stimmungsschwankungen sind vielleicht die häufigste Nebenwirkung der Wechseljahre. Ständige Gereiztheit, gefühlte Überforderung bei alltäglichen Aufgaben, davon berichten viele Frauen. Das Problem: Die Stimmungsschwankungen beginnen oft schon am Anfang der Perimenopause. Viele Frauen bringen sie deswegen zu Beginn gar nicht mit den Wechseljahren in Verbindung. Dr. Katrin Schaudig, Frauenärztin, Hormonexpertin und Präsidentin der Deutschen Menopause Gesellschaft, kennt das Problem. Man müsse sehr aufmerksam sein, um den Zusammenhang herzustellen. In dieser Folge spricht Host Katrin Simonsen mit Schaudig über Stimmungsschwankungen und wie lange sie anhalten. Und es geht um Fälle, bei denen es nicht bei Stimmungsschwankungen bleibt. Dann rutschen Frauen in die Depression ab. Wir sprechen darüber, welche Hormone helfen oder schaden können. Und ab wann Frauen sich professionelle Hilfe für ihre Psyche holen sollten. Migräne ist ebenso ein leidiges Thema für viele Frauen, die die Wechseljahre durchleben. Hormongesteuert zum Nachlesen Podcast-Tipp: Rote Rosen - der offizielle Podcast Inhaltsverzeichnis Folge 10 0:01:05 Stimmungsschwankungen und Perimenopause 0:04:01 Hormoneller Zusammenhang wird oft nicht erkannt 0:10:12 Der Mythos des stimmungsausgleichenden Gestagens 0:15:58 PMDS/PMS und das höhere Risiko für depressive Symptome 0:28:10 Was sind Stimmungsschwankungen? Was ist Depression? 0:35:54 Können sich Depressionen durch HRT verschlimmern? 0:40:46 Warum verschlimmert sich Migräne in den Wechseljahren? 0:51:02 Fragen von Migränepatientinnen zur Hormonersatztherapie Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| #50 Kälte-Snacks statt Diäten: Neue Wege aus der Gewichtsfalle | 07 Apr 2026 | 01:07:57 | |
Viele Frauen in den Wechseljahren empfinden es als echt nerviges Problem. Auf einmal wächst das Bauchfett und die Figur scheint sich komplett zu verändern. Auch in der Frauenarztpraxis von Dr. Katrin Schaudig ist die Gewichtszunahme in den Wechseljahren ein großes Thema. Die Pfunde sitzen hartnäckig vor allem in der Körpermitte. Was können wir tun? Wie bekommen wir unseren Stoffwechsel wieder auf Trab, ohne ständig neue Diäten zu machen? Das fragen Katrin Simonsen und Dr. Katrin Schaudig den Stoffwechselforscher Dr. Tim Hollstein. In seinem Buch "Das Kuchen-Paradox" beschreibt er, was er über die unterschiedlichen Stoffwechseltypen herausgefunden hat. Warum nehmen die einen gefühlt schon zu, wenn sie an Kuchen auch nur denken? Und warum können andere alles essen, ohne dicker zu werden? Hollstein erzählt, welche Rolle das "braune Fett" für den Stoffwechsel spielt. Warum es im Laufe des Lebens weniger wird und warum es sich lohnt, es durch Kälte zu aktivieren. Aber keine Angst. Ihr müsst nicht stundenlang im Eiswasser baden, um den Stoffwechsel anzukurbeln. Tim Hollstein spricht von "Kälte-Snacks". Und er hat noch viele andere Tipps mitgebracht, die in der Summe echt etwas bringen können. Links - Hormongesteuert zum Nachlesen - Podcast-Tipp: 40+ Nur für Frauen - https://1.ard.de/40plus-die-podcast-therapie Feedback und Anregungen gern an hormongesteuert@mdraktuell.de Inhaltsverzeichnis: 0:03:00 Gewichtszunahme in den Wechseljahren großes Thema 0:05:30 Braunes Fettgewebe und Östrogen 0:07:30 Nimmt man durch die Hormontherapie ab? 0:10:45 Sparsamer und verschwenderischer Stoffwechseltyp – Blick in die Forschung 0:18:30 Was hat sich die Evolution dabei gedacht? 0:23:30 Was ist das braune Fett und was kann das? 0:31:20 Braunes Fett und der Winterschlaf 0:35:20 Wie viel Kälte muss sein? 0:38:30 Durch Kälte allein nimmt man nicht ab 0:43:10 Stoffwechsel-Tipp: Rohes Gemüse vor der Hauptmahlzeit 0:46:50 Stoffwechsel-Tipp: Proteine in jeder Mahlzeit 0:49:20 Stoffwechsel-Tipp: Nahrungsverpackung 0:50:00 Stoffwechsel-Tipp: Intervallfasten 0:53:00 Stoffwechsel-Tipp: Spaziergang nach dem Essen 1:01:00 Kann ich gezielt beim Bauchfett abnehmen? 1:02:40 Was tun gegen die Fettleber? | |||
| #9 Ist Testosteron der Gamechanger? | 02 Jan 2024 | 01:04:09 | |
Manche Frauen bezeichnen es als "Gamechanger": Testosteron habe ihnen die Energie in den Wechseljahren zurückgebracht. Was ist da dran? Darüber sprechen Katrin Simonsen und Dr. Katrin Schaudig, Frauenärztin und ausgewiesene Hormonexpertin, in dieser Folge. Schaudig erklärt, Testosteron brauche der Körper für zahlreiche Funktionen. Frauen hätten rund ein Zehntel der Menge im Körper wie die Männer. Schaudig sagt, das Testosteron könne bei Wechseljahres-Beschwerden durchaus helfen. Sie warnt aber davor, es als Allzweck- und Lifestyle-Medikament zu vermarkten. Dafür sei das Thema zu komplex. Und: Die Therapie koste einiges. Außerdem geht es in dieser zweiten Folge mit Hörerinnen-Fragen zur Hormonersatztherapie um diese Themen: Hormonersatztherapie und Brustkrebs + Thrombose-Risiko + Wechseljahre-Beschwerden und Hashimoto, Lipödem und Myome Hormongesteuert zum Nachlesen Podcast-Tipp: Familientreffen von NDR Info Inhaltsverzeichnis Folge 9 0:01:52 Östrogen oder Progesteron – welches Hormon ist für das Brustkrebsrisiko verantwortlich? 0:05:59 Brustkrebs in der Familie – darf ich Hormone nehmen? 0:14:12 Hohes Cholesterin und der Schutz vor Arteriosklerose durch Hormone? 0:18:41 Thromboserisiko, Faktor-V-Mutation und Hormonersatztherapie 0:30:26 Blutgerinnungsstörungen (z.B. Protein-C-Mangel), Hashimoto und Autoimmunerkrankungen 0:36:37 Lipödem und die steigenden Östrogenwerte in den Wechseljahren 0:40:54 Myome und Hormonersatztherapie 0:45:13 Testosteron und Libido 0:58:14 Brauche ich meine Eierstöcke nach der Menopause noch? Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| #8 Fragen zur Hormonersatztherapie | 11 Dec 2023 | 01:14:32 | |
Es ist eines DER Themen mit Blick auf die Wechseljahre: die Hormonersatztherapie. Über dieses Thema haben wir schon einmal gesprochen, in Folge #3. Zur Hormonersatztherapie haben uns danach so viele weitere Fragen erreicht, dass wir sie in diesem Podcast beantworten wollen. Katrin Simonsen ist dazu wie immer mit Dr. Katrin Schaudig im Gespräch, Frauenärztin, Hormonexpertin und Präsidentin der Deutschen Menopause Gesellschaft. Sie beantwortet unter anderem viele Fragen zur richtigen Dosierung und Anwendung von Hormonen. Außerdem geht es darum, ob man die Hormonersatztherapie auch noch im Alter von 60+ beginnen kann. Weitere Themen: Haben späte Schwangerschaften Auswirkungen auf die Symptome in den Wechseljahren? + Werden die Beschwerden nach der Menopause von allein besser? Links: - Folge #5 von Hormongesteuert zum Schlaf in den Wechseljahren - Hormongesteuert zum Nachlesen - Podcast-Tipp: NDR-Podcast Synapsen Inhaltsverzeichnis Folge 8 0:01:56 Zögert eine Hormonersatztherapie die Wechseljahre hinaus? 0:06:44 Haben Frauen mit später Schwangerschaft mehr Probleme? 0:07:48 Probleme nur in der zweiten Zyklushälfte 0:13:31 Trockene Augen in den Wechseljahren 0:15:57 Kopfschmerzen nach Hormoneinnahme 0:30:24 Sind es die Hormone oder ist es der Stress? 0:32:16 Die richtige Dosierung und wie setze ich Hormone ab 0:58:25 Wenn bioidentische Hormone nicht helfen 1:08:36 Hat Progesteron einen stimmungsaufhellenden Effekt? Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| #7 Scheidentrockenheit nach der Menopause trifft jede Frau | 27 Nov 2023 | 00:40:17 | |
Eine wichtige Info: Diesen Podcast haben wir noch einmal neu ausgespielt. Wir mussten einen kleinen formalen Fehler beheben, der am Inhalt nichts ändert. Danke für euer Verständnis. ------------------------------------------- Scheidentrockenheit ist das einzige Symptom der Wechseljahre, welches nicht wieder aufhört, sondern eher zunimmt. Dr. Katrin Schaudig sagt, im Grunde seien 100 Prozent der Frauen betroffen. Aber nicht alle hätten Beschwerden. Schaudig erklärt, was mit der Scheidenhaut in den Wechseljahren passiert. Sie werde fast pergamentartig und damit auch anfälliger für Bakterien. Auch Schmerzen beim Sex könnten auftreten. Schaudig erläutert zudem nochmal den Unterschied zwischen Stress- und Dranginkontinenz. Und weshalb Östrogenmangel auch Harnwegsinfekte begünstigt. Schaudig gibt Tipps, was man bei Scheidentrockenheit und vaginaler Atrophie - der Veränderung der Vagina bei einem sinkenden Östrogenspiegel - tun kann. Sie sagt aber auch, dass die Frauen ausprobieren müssten, was ihnen helfe. Neben Befeuchtungsmitteln könnten auch Hormone helfen. Schaudig zeigt die Vor- und Nachteile auf. Außerdem beantwortet sie Fragen der Hörerinnen zu dem Thema. Hormongesteuert zum Nachlesen Und hier unser Podcast-Tipp: Alltagsfeministinnen Inhaltsverzeichnis Folge 7 0:01:42 Wie entstehen Scheidentrockenheit und vaginale Atrophie? 0:04:52 Anfälligkeit für Harnwegsinfekte 0:14:34 Was hilft gegen Scheidentrockenheit? 0:20:32 Kein Krebsrisiko durch Estriol-Creme 0:29:52 Was bringt DHEA? 0:34:58 Was tun, wenn die Vaginalcreme brennt? 0:38:51 Estriol-Creme für die Scheide auch mit 75? Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine E-Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
| #6 Nach dem Brustkrebs in die Wechseljahre | 13 Nov 2023 | 01:03:33 | |
In dieser Folge geht es um Frauen, die doppelt leiden - über die aber kaum gesprochen wird. Viele von ihnen haben uns geschrieben. Sie haben oder hatten Brustkrebs. Nach der Krebstherapie mit OP, Bestrahlung oder Chemo folgt dann meist noch eine antihormonelle Therapie. Damit jedoch rauschen die Frauen dann auch noch vorzeitig in die Wechseljahre. Katrin Simonsen und Dr. Katrin Schaudig sprechen zunächst darüber, wie wahrscheinlich es für Frauen ist, in ihrem Leben an Brustkrebs zu erkranken und wie eine Therapie abläuft. Eine Rolle spielt dabei auch die antihormonelle Therapie. Durch sie kommen die Betroffenen dann oft früher in die Wechseljahre – und haben damit die gleichen Symptome, mit denen alle Frauen zu kämpfen haben. Manche sind stark betroffen, andere weniger. Es gibt jedoch ein Problem: Anders als bei anderen dürfen Frauen mit oder nach Brustkrebs keine Hormonersatztherapie machen, da sie den Brustkrebs begünstigen kann. Im Podcast erklärt Schaudig, was man stattdessen tun kann, um die Symptome der Wechseljahre abzuschwächen. Und am Ende des Podcasts geht es um die Frage, welche hormonelle Folgen es hat, wenn Frauen die Eierstöcke entfernt werden müssen. Hormongesteuert zum Nachlesen Und hier unser Podcast-Tipp: Die Challenge meines Lebens (Diagnose Krebs) Inhaltsverzeichnis Folge 6 0:01:24 Wie viele Frauen sind von Brustkrebs betroffen? 0:05:08 Antihormontherapie und die Folgen 0:22:47 Was tun bei Hitzewallungen und Schlafstörungen? 0:35:36 Probleme mit der Knochendichte durch Aromatasehemmer 0:40:25 Scheidentrockenheit nach Brustkrebstherapie 0:51:05 Insulinresistenz tritt häufiger auf 0:55:39 Eierstockentfernung und Wechseljahresprobleme Wenn Ihr Fragen habt zu Hormonen und den Wechseljahren, schreibt eine Mail an hormongesteuert@mdraktuell.de. | |||
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