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Explorez tous les épisodes du podcast Hör mal, wer da schreibt

Plongez dans la liste complète des épisodes de Hör mal, wer da schreibt. Chaque épisode est catalogué accompagné de descriptions détaillées, ce qui facilite la recherche et l'exploration de sujets spécifiques. Suivez tous les épisodes de votre podcast préféré et ne manquez aucun contenu pertinent.

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#23 »Damals hätte Bushido auch der nächste Herbert Grönemeyer werden können« – mit Lars Amend23 Feb 202601:23:58

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Zu meinem heutigen Podcast-Gast sagte Bushido einmal: »Du bist der erste Journalist, der versteht, was ich sage.«

Lars Amend begleitete den Rapper bei einem Videodreh und schrieb darüber eine Geschichte für eine Zeitung. Und weil sich Bushido von Lars verstanden fühlte, bot er ihm an, seine Biografie zu schreiben. Lars hatte keine Ahnung, wie man eine Biografie schreibt, aber sein Gefühl sagte ihm, er werde das schon hinbekommen. 

Die beiden veröffentlichten das Buch 2008 und landeten direkt auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestseller-Liste. Bis heute verkaufte es sich über 250.000 Mal.

Nach diesem Erfolg kam der Verlagschef auf Lars zu und fragte ihn, ob er sich denn vorstellen könne, ein Buch mit Rudolf Schenker, dem Gitarristen und Bandleader der Scorpions, zu schreiben. Lars war zunächst nicht gerade begeistert. Doch als er sich mit Rudolf in Schwarmstedt traf, war im klar, dass die Zusammenarbeit eine große Chance für ihn ist – die beiden schwangen direkt auf einer Wellenlänge.

Bis heute sei es das vermutlich wichtigste Buch, das er geschrieben hat, verriet Lars. Denn Rudolf wurde zu seinem Mentor und beantwortete in dem Buch alle »Fragen des Lebens«, die einem 30-Jährigen eben so durch den Kopf schwirren. Für das Vorwort gewannen sie übrigens Paulo Coelho, Lars hat ihn sogar persönlich in Genf treffen dürfen.

Unter anderem darüber sprechen wir in meinem Podcast »Hör mal, wer da schreibt«. Doch es geht um weit mehr. Lars erzählt, wie er vor 20 Jahren über die Musik zur Schriftstellerei kam und mit welcher Einstellung er durchs Leben ging und heute noch geht. Der vielleicht wichtigste Rat: Gib dir selbst kein Nein, bevor du es nicht gehört hast.

Ich habe das Gespräch sehr genossen. Und wenn es dir auch gefällt, würde mich freuen, wenn du meinen Podcast bewertest.

Gute Unterhaltung!


Shownotes:

Lars' Homepage:

https://www.lars-amend.de/

Lars Instagram-Profil:

https://www.instagram.com/larsamend/?hl=de


#22 Lebenszeichen nach Sendepause: Wie geht‘s hier weiter?13 Feb 202600:08:02

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Ein Jahr ist es her, seit die letzte Podcastfolge online gegangen ist. Warum es hier so lange still war? Das erzähle ich in dieser Episode. So viel vorab: Schriftstellerisch war einiges los im Jahr 2025, das führte dazu, dass mir für Podcastaufnahmen die Zeit fehlte.

Aber es geht jetzt weiter hier. Die nächsten beiden Interviewfolgen sind schon aufgenommen, und auch einige Solofolgen erwarten dich.

Falls dir ein sprachliches Thema am Herzen liegt, über das ich mal sprechen soll, oder du einen Interviewgast im Sinn hast, den du gern in diesem Podcast hören würdest: Lass es mich wissen. Am besten schreibst du mir bei LinkedIn.

Liebe Grüße

Christian


Shotnotes

Hier erreichst du mich bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christian-gaschler/

Meine Veröffentlichung mit Maurice: „Erfolg ist kein Zufall"

https://amzn.eu/d/0gFPUCuM


#13 Gut »gestimmt« ist halb gewonnen – mit Anne Weller12 Apr 202401:08:49

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»Wie beurteilst du meine Stimme?« Das wollte ich von Anne Weller wissen, die raffiniert antwortete: »Welche Attribute schreibst du denn selbst deiner Stimme zu?« Ups! Gar nicht so leicht zu beantworten, diese Frage. Als Stimm-, Sprech- und Präsentationstrainerin hat Anne die Erfahrung gemacht, dass sich Menschen erst mit ihrer Stimme beschäftigen, wenn sie nicht mehr oder nicht mehr richtig funktioniert. Oder wenn wichtige Situationen bevorstehen wie ein Vortrag oder ein Podcast.
In dieser Podcast-Folge nimmt uns  Anne mit in die Welt der Stimme. Sie erzählt uns von ihren Erfahrungen als professionelle Sprecherin, verrät, wie Castings für Werbespots ablaufen, und führt uns vor, wie sie ihr Stimmalter variiert. Anschließend  tausche ich mich mit Anne darüber aus, wir Sprechen und Schreiben zusammenhängen. Zum Beispiel darüber, ob wir so schreiben sollten, wie wir sprechen. Hierzu wird ja immer häufiger geraten. Du darfst gespannt sein!

Annes Website
https://www.anne-weller.de/

Annes LinkedIn-Profil
https://www.linkedin.com/in/anne-weller-4797b8198/

#12 Wie du bessere Reden schreibst und hältst – mit Christian Bargenda07 Mar 202401:02:27

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Hand aufs Herz: Wie gut bereitest du dich auf eine Rede vor? Machst du dir vorab Gedanken über das Redeziel? Und wie oft übst du die Rede? Christian Bargenda schreibt Reden für Führungskräfte und Mitglieder der C-Suite und ist überzeugt: Eine Rede vorab zu schreiben, statt sie mehr oder weniger aus dem Stegreif zu halten, hat einen großen Vorteil: Wir strukturieren unsere Gedanken. Zum einen argumentieren wir dadurch »runder« und überzeugen eher, zum anderen erkennen wir, ob wir an alles gedacht haben, um unser Redeziel zu erreichen. Ja, ganz recht: Eine gute Rede hat immer ein klares Ziel. Darüber hinaus klärt uns Christian auf, warum es keine PP-Folien braucht, um eine unterhaltsame Rede zu halten – ganz im Gegenteil.

Wenn du mehr über Rhetorik, Storytelling und Redenschreiben erfahren möchtest, besuche Christians Website und sein LinkedIn-Profil:

Website
https://rationalceo.com/

LinkedIn-Profil
https://www.linkedin.com/in/bargenda/


#11 Schreiben ist Selbstreflexion – mit Kathrin Lange21 Feb 202401:00:10

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Dieser Ansicht ist Kathrin Lange, ehemalige Buchhändlerin und heutige Jugendbuch- und Thriller-Autorin, die witzigerweise in derselben Stadt geboren wurde wie ich: in Goslar. Ihr neustes Werk »Toxin« schrieb sie gemeinsam mit der Mikrobiologin und Wissenschaftsautorin Susanne Thiele; es ist in meinen Augen ein sorgfältig recherchierter Klima-Thriller mit einem überaus unterhaltsamen Schreibstil. In dieser Podcast-Folge verrät sie uns,  wie die Zusammenarbeit mit ihrer Co-Autorin ablief, wie die beiden den Thriller dramaturgisch aufbauten, welche Hürden sie dabei zu überspringen hatten und wer sich um den stilistischen Feinschliff kümmerte. Dafür habe ich einige Sätze herausgepickt, die wir zusammen beleuchten. Außerdem sprechen wir über Kathrins Schreibstil und über ihren obersten Grundsatz: viel lesen, viel schreiben, viel reflektieren! In der Theorie einfach, die Kunst liegt vielmehr in der Umsetzung.

Kathrins Website
https://www.kathrin-lange.com/#Buecher

Kathrins LinkedIn-Profil
https://www.linkedin.com/in/kathrinlangewriter/

Klima-Thriller »Toxin«
https://www.amazon.de/Toxin-Thriller-Kathrin-Lange/dp/3785728395

Autobiographie von Stephen King
https://www.amazon.de/Das-Leben-das-Schreiben-Memoiren-ebook/dp/B004P1J46Q/ref=tmm_kin_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=&sr=

#10 Mehr Fokus, weniger Multitasking – mit Alexander Fink07 Feb 202400:51:31

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Wie gestalte ich ein ablenkungsfreies Arbeitsumfeld? Gar nicht so einfach in  Zeiten von Smartphones und Social Media. Reizüberflutung, wohin man nur schaut, Langeweile ist zur Seltenheit geworden. Schade! Gerade für Autoren sind Ablenkungen ein Graus, denn einfallsreiche Texte entstehen nicht beim Multitasking, sie erfordern Fokus. Was es braucht, um ihn zu schärfen, erzählt uns heute ein Experte auf dem Gebiet. Alexander Fink ist nicht nur Mitgründer dieses Podcasts, er hat sich auch umfassend mit Zeitmanagement beschäftigt und darüber ein Buch veröffentlicht. »Refocus« ist praxisnah, wissenschaftlich untermauert und reich an Tipps, damit wir unsere Gewohnheiten hinterfragen und clever mit dem wertvollsten Gut umgehen, das uns zur Verfügung steht – Zeit. Alex zitiert an dieser Stelle gern den römischen Philosophen und Stoiker Seneca, der sich sicher war: »Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.«

Alex’ Buch
https://rb.gy/yax965

Alex' LinkedIn-Profil
https://www.linkedin.com/in/lxndrfnk/





#9 Mehr Menschen bei LinkedIn erreichen – mit (Eva) Charlotte Kemper24 Jan 202401:01:10

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Vor einem Jahr hat sich (Eva) Charlotte Kemper ein LinkedIn-Profil erstellt. Heute folgen ihr 7.000 Menschen. Ein sagenhaftes Tempo, das mich zu der Frage führt: Was ist ihr Geheimnis? Einige ihrer Beiträge sind durch die Decke gegangen, weil sie sich auf kontroverse Themen eingelassen hat. Zum Beispiel auf eine hitzige Gender-Debatte, verrät Charlotte. Aber das ist nicht der alleinige Grund für ihre Reichweite. Sie schreibt über das Schreiben, genauer gesagt gibt sie ihren Followern Tipps für erfolgreiche LinkedIn-Posts. Und weil sie zweifelsohne weiß, wovon sie spricht, bietet sie ihre Dienste auch als Ghostwriterin an. Wie es ist, für andere zu schreiben, was sie dabei beachtet, damit sich Beiträge authentisch lesen, obwohl der Inhalt nicht von ihr stammt, und woher überhaupt ihr Schreibtalent kommt – über all das plaudern wir heute.


Charlottes LinkedIn-Profil
https://www.linkedin.com/in/eva-charlotte-kemper-851071142/

#8 Ohne Marketing kein Bucherfolg – mit Anton Moser29 Nov 202300:55:52

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Stell dir vor, du veröffentlichst ein Buch, aber kaum jemand liest es. Du fragst dich: Liegt es am Schreibstil? Am Thema? Am Aufbau? An meiner Person? Diese Faktoren sind zweifelsohne wichtig für den Bucherfolg, noch wichtiger ist jedoch eine Sache, die wir Autoren häufig vernachlässigen: Marketing. Anton Moser, mein heutiger Gast, beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit Buchmarketing und ist überzeugt davon: Der Bucherfolg beginnt mit einem Klick. Anton unterstützt vor allem Selfpublisher dabei, dass ihr Werk aus der schieren Masse an Büchern, die jährlich erscheint, heraussticht. Wir sprechen über die Wichtigkeit von Buchcovern, Amazon-Kampagnen, Rezensionen und darüber, was das Erfolgsgeheimnis seiner LinkedIn-Posts ist.

Antons LinkedIn-Profil
https://www.linkedin.com/in/antonbuchmarketing/

#7 Bilder im Kopf – mit Sophia Verena22 Nov 202300:55:30

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Schon während ich den Roman „All die kleinen Sünden. Ein Fall für Felix Cain“ las, wollte ich mich unbedingt mit der Autorin über ihren Stil austauschen. Mit ihrer verträumten Art, die Welt zu beschreiben, hat mich Sophia Verena sofort in ihren Bann gezogen. Sie wählt clevere Einstiege und sympathisiert mit kräftigen Verben, sodass der Stilist in mir beim Lesen permanent strahlte. Noch dazu versteht sie sich darauf, Charaktere mit Ecken und Kanten zu zeichnen und Spannung zu erzeugen. In unserem Gespräch verrät Sophia, wie sie vorgeht, wenn sie einen Roman schreibt, und warum ihre Charaktere nicht selten ein Eigenleben entwickeln, das nicht mal sie selbst kommen sieht.

Sophias Website
https://sophia-verena.com

Sophias Romane
https://www.amazon.de/stores/Sophia-Verena/author/B081K4RGS6?ref=ap_rdr&store_ref=ap_rdr&isDramIntegrated=true&shoppingPortalEnabled=true

#6 Schreiben formt die Persönlichkeit – mit Youri Keifens15 Nov 202300:58:59

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Youri Keifens ist Autor des Spiegel-Bestsellers »Der Persönlichkeits-Code: Die zehn Programme, die jeden Menschen steuern«.  Dieses Buch hat er zusammen mit seinem Co-Autor Ulrich Oldehaver veröffentlicht, und ich muss gestehen, ich war etwas überrascht ob dieser Veröffentlichung. Eigentlich dachte ich, Youri sei Copywriter und wisse die Macht von Storytelling und Verkaufspsychologie einzusetzen. Und das stimmt auch! Denn er ist Trainer für, ich zitiere, »leckere Texte & knusprige Copy«, außerdem Host des Podcasts »Texte, die verkaufen«. In seinem Podcast war ich schon zu Gast, damals lud Youri mich zu einem Komma-Kamingespräch ein. Unbedingt reinhören! Sozusagen haben wir uns schon warm geplaudert und gehen gleich in medias res. Wir sprechen über die Programme, die uns alle steuern, über Youris Schreibstil (und wie er ihn gefunden hat) sowie darüber, wie es sich angefühlt hat, ein Buch mit einem Co-Autor zu schreiben.

Youris Bücher
https://www.amazon.de/Youri-Keifens/e/B0C3ZLMY7X?ref=sr_ntt_srch_lnk_1&qid=1700041954&sr=8-1

Youris Website
https://textedieverkaufen.de/copywriting-lernen.html

Youris LinkedIn-Profil
https://www.linkedin.com/in/youri-keifens-copywriting/

#5 Erste Sätze dürfen schräg sein – mit Krizia Köhler01 Nov 202300:50:40

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Drei Wörter genügen: Ilsebill salzte nach. So beginnt »Der Butt« von Günter Grass. Diesen schrägen Romananfang kürte die Initiative Deutsche Sprache gemeinsam mit der Stiftung Lesen im Jahr 2007 zum schönsten ersten Satz. Nachsalzen, ein Verb, das man selten liest. Noch seltener ist wohl der Vorname Ilsebill. Ja, was salzt sie denn nun nach, die gute Ilsebill? Das wollen wir erfahren, und darum lesen wir weiter. Ausgekramt hat dieses originelle Beispiel mein heutiger Gast Krizia Köhler. Krizia bietet »Geburtshilfe für Businesstexte« und ist überzeugt davon, dass es Liebe auf den ersten Satz gibt. Sie verhilft ihren Kundinnen und Kunden zu Texten, die »ballern«, weil der erste Texteindruck keine zweite Chance hat. Lausche einem launigen Gespräch über erste Sätze, die Arbeit einer Lektorin und stilistische Feinheiten.

Krizias Website
https://www.koehlerlektorat.de/

Krizias LinkedIn-Profil
https://www.linkedin.com/in/koehlerlektorat/

#4 Entdecke deine authentische Schreibstimme – mit Stefanie Heiserowski18 Oct 202300:49:27

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Wie schreiben wir verständlich und klar, noch dazu mit einer Schreibstimme, die authentisch klingt? Darüber habe ich mich mit Stefanie Heiserowski ausgetauscht. Sie ist »Die Schreibcoachin mit der Marketingbrille« und verhilft dir in ihren Schreibtrainings zu Texten, die »fluffen«, wie sie zu sagen pflegt. So viel vorweg: Authentisch ist deine Schreibstimme, sofern sie mit deinem restlichen Auftritt harmoniert. Was das im Einzelnen bedeutet, erfährst du in dieser Podcastfolge. Außerdem sprechen wir darüber, wie du Schreibblockaden brichst und welche Fehler dich bei deinen LinkedIn-Beiträgen Reichweite kosten.

Stefanies Website
https://www.schoen-gold.com/

Stefanies LinkedIn-Profil
https://www.linkedin.com/in/stefanie-heiserowski/


#21 Vom Zeitungsausträger zum Lektorenausbilder trotz Sprachbarriere – mit Evgenij Unker12 Feb 202500:59:40

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»Wenn ich das kann, kann das im Grunde jeder.« Diese Einstellung vertritt der Lektorenausbilder Evgenij Unker, der kaum Deutsch sprach, als er mit seiner Familie aus Russland nach Deutschland zog. 

Um sein Germanistikstudium zu finanzieren, trug er zunächst Zeitungen aus und bot Nachhilfe an. Bis er feststellte, dass seine Dienste als Lektor gefragt waren. Evgenij korrigierte wissenschaftliche Arbeiten und andere Texte; dabei entwickelte er eine Leidenschaft für die deutsche Sprache, die er heute an seine Trainees weitergibt.

Die angehenden Lektorinnen und Lektoren bildet er nicht nur fachlich aus, sondern lehrt sie auch, wie sich mit dieser Arbeit Geld verdienen lässt. Ein oft unterschätzter Aspekt. Evgenij erzählt uns von seinem Ausbildungsprogramm, außerdem sprechen wir über künstliche Intelligenz. Wie wirkt sich ihr Aufstieg auf den Lektorenberuf aus?

Selbstverständlich reden wir auch über Stilistik. Wie definiert Evgenij »Stil«? Wie wahrt er ihn als Lektor? Und welche stilistischen Tipps hat er für uns? Du darfst gespannt sein.

Du hast Interesse an Evgenijs Lektorenausbildung?

https://ausbildung.unker.com

Oder an einem Lektorat?

lektorat@unker.de




#3 Wie man ein Kinderbuch über Astronomie schreibt – mit Jana Ruster04 Oct 202300:46:52

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Wie erklärt man Kindern die Entstehung des Polarlichts oder, was ein Exoplanet ist? Und wie macht man ihnen Schwarze Löcher begreiflich? Diese Fragen stellte sich Jana Ruster, als sie ein Kinderbuch über Astronomie schrieb. Jana wählte eine kindgerechte Sprache, aber vor allem malte sie mit ihren Worten wunderschöne Bilder: Ein leuchtender Drache, der am Himmel tanzt. Schokoplaneten, die an das Schlaraffenland erinnern. Und traurige Schwarze Löcher, die massereich und gerade deshalb einsam sind. Jana verrät uns, wie sie beim Schreiben vorgegangen ist, wie sie ihren Schreibstil entwickelte und in welchem Umfeld ihre Kreativität aufblüht.

Janas Buch
»Das Sonnensystem auf dem Dachboden – 10 astronomische Geschichten für kleine Astronauten«
https://t1p.de/793qy

Janas Website
https://janaruster.de

Janas LinkedIn-Profil
https://www.linkedin.com/in/jana-ruster/

#2 Weniger Gewalt in Wort und Schrift – mit Susanne Lorenz20 Sep 202300:59:50

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Vorwürfe, Respektlosigkeit, Beleidigungen. Oft meinen wir es gar nicht so und bemerken erst, dass wir eine Grenze überschritten haben, wenn es schon zu spät ist. Unser Gegenüber ist eingeschnappt, die Beziehung lädiert. Heute habe ich eine Expertin auf dem Gebiet zu Gast. Als Kommunikationstrainerin verleiht Susanne Lorenz vor allem Führungskräften die Superkraft, wertschätzender zu kommunizieren. »Klar und respektvoll, ohne anderen auf den Schlips zu treten«, so drückt sie es auf ihrer Homepage aus. Und wenn wir uns darin üben, Worte mit Bedacht zu wählen, profitieren davon natürlich auch unsere Texte.

Susannes Bücher:

Superkräfte für Führungskräfte: Gewaltfreie Kommunikation im Beruf
https://shorturl.at/gBPTY

Superkraft Selbstfürsorge: 45 Übungen für ein erfülltes und glückliches Leben
https://shorturl.at/DJKLX






#1 Warum Titanic und Dirty Dancing keine Schnulzen sind – mit Ron Kellermann06 Sep 202301:12:16

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Ron war schon einmal mein Gast in diesem Podcast. Während wir in der letzten  Episode über Storytelling im Allgemeinen gesprochen haben, befassen wir uns heute mit einem altbekannten Erzählmuster: der ersten Liebe. Dafür vergleichen wir zwei romantische Filme: Titanic und Dirty Dancing. Zwei Männer analysieren zwei  Schnulzen, die – wie mich Ron aufklärte – gar keine Schnulzen sind. Du darfst gespannt sein.

Rons Bücher:

»Fiktionales Schreiben: Kreativität steigern, Schreiben verbessern, Geschichten entwickeln«
Hier geht's zum Buch: https://shorturl.at/bmrEX

»Das Storytelling-Handbuch: Inhalte professionell entwickeln«
Hier geht's zum Buch: https://shorturl.at/wIJ47

#0 »Hör mal, wer da schreibt« 2.006 Sep 202300:03:35

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Seit April ist es still geworden um »Hör mal, wer da schreibt«. Und das hatte einen guten Grund, denn das Konzept verändert sich. Was sich verändert und warum, erfährst du in der bisher kürzesten Episode.

Die indirekte Rede sei ein Klacks, sagte er25 Apr 202300:25:49

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Mein Orthopäde sagt, Sitzen sei das neue Rauchen. Moment: Ist »sei« richtig? Müsste es nicht »wäre« heißen? Heute befassen wir uns mit einem klassischen Thema der deutschen Sprache – der indirekten Rede. Zu Hilfe eilt uns der Konjunktiv I, der gar nicht so schwierig anzuwenden ist, wie manche meinen. Alex und Christian denken, er »sei« durchaus beherrschbar!

Verlag oder Selfpublishing?30 Mar 202300:58:52

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Du planst, ein Buch zu veröffentlichen? Gut, dann suchst du dir natürlich einen (großen) Verlag. Alles andere wäre unseriös, nicht wahr? Diese Sichtweise ist in etwa so modern wie »Derrick«. Denn im Zeitalter von E-Books, Print on Demand und Social Media kann man auch in Eigenregie ein Buch veröffentlichen; und das genauso erfolgreich! Beide Wege haben ihre Vor- und Nachteile, so viel ist sicher, und deshalb setzen wir dich heute darüber ins Bild. Wir durften schon beide Wege beschreiten, an den gesammelten Erfahrungen lassen wir dich gern teilhaben.

Die Kunst des Storytellings01 Mar 202301:31:18

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Dieses Storytelling ist in aller Munde. Wir hören und lesen gern Geschichten, indessen kann man uns mit staubiger Theorie jagen! Aber was macht eine gute Geschichte aus? Und können wir das Geschichtenerzählen erlernen? Das können und sollten wir, meint Ron Kellermann, Experte für Storytelling. In unserer heutigen Dreier-Session sprechen wir über die Werkzeuge, mit denen packende Geschichten gezimmert werden. Hilfreich nicht nur für Romanautoren, sondern für jede Person, die schreibt; denn Sachtexte lassen sich mit Storytelling ebenso aufwerten.

Ron Kellermann bei LinkedIn

Storytelling-Online-Kurs

Das Storytelling-Handbuch

Robert McKee – Story

Florian Meimberg – Auf die Länge kommt es an: Tiny Tales. Sehr kurze Geschichten

Das war voll cringe, Bro!01 Feb 202300:39:07

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Woran merken wir, dass wir altern? Nicht nur an den sich mehrenden grauen Haaren und am komatösen Kater nach drei Bier. Sondern auch daran, dass die Jugend Wörter wie »cringe«, »sus« oder »smashen« verwendet und jeden Zweiten zum »Bruder« oder »Bra«, wenn nicht gar zum »Bratan« macht. Dabei beweist sie durchaus Kreativität, indem sie zwei Wörter geistreich miteinander verschmelzen lässt oder alte Ausdrücke mit einer neuen Bedeutung belegt. Tauche ein in die Welt der Jugendsprache; anschließend fühlst du dich garantiert jünger!

Redensarten-Quiz (Teil 2)25 Jan 202300:37:38

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»Von den Redensarten, die ich herausgesucht habe, errätst du nicht eine!« So die einschüchternden Worte von Alex, kurz bevor er sich mit Christian duellierte. Wird er seinen Worten Taten folgen lassen oder am Ende den Gang nach Canossa antreten? Egal, wie es ausgeht: Keiner von beiden wird auch nur eine Krokodilsträne weinen!

Wie wird man kreativ?18 Jan 202300:49:01

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Kreativität ist etwas Abstraktes, nicht Greifbares, aber auch höchst Faszinierendes. Was gilt als kreativ? Ist beispielsweise das iPhone ein kreatives Meisterstück, oder hat Steve Jobs nur eine simple Idee genial umgesetzt? Überhaupt: Gilt nur eine Idee als kreativ oder ebenso ihre Umsetzung? Als Autoren interessiert uns natürlich vor allem das kreative Schreiben und wie wir es fördern können. Lass dich von uns inspirieren und entfalte dein kreatives Potenzial.

Shownotes
Das neue Buch von Christian heißt:
»Komma klar! – Wie du mit korrekter Zeichensetzung ein Zeichen setzt«

Hier geht’s zum Buch: https://amzn.to/3CUcClL


#20 Jedes Ghostwriting läuft anders ab – mit Hendrik Heisterberg22 Jan 202501:02:26

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Sieben Bücher hat Hendrik Heisterberg schon als Ghostwriter geschrieben. Zu seinen Auftraggebern zählen einige bekannte Gesichter, unter anderem ein norddeutscher Fernsehkoch sowie ein Hochzeitsplaner. Wie die Zusammenarbeit zwischen »Ghost« und Auftraggeber aussieht, darüber erfährt man in der Öffentlichkeit relativ wenig. Doch heute gibt es Details zu hören. In dieser Folge verrät uns Hendrik, mit wem er schon zusammengearbeitet hat, wie unterschiedlich Ghostwriting-Projekte ablaufen, über welchen Kanal er Kunden gewinnt und welches Honorar er aufruft. Außerdem sprechen wir über das Schreiben. Wie ist Hendrik Autor und Ghostwriter geworden und welche Tipps hat er für uns, die ihren Schreibstil entwickeln wollen? Viel Spaß beim Hören!

So erreichst du Hendrik:

Hendriks Website
http://www.hendrikheisterberg.de/

Hendriks LinkedIn-Profil
https://www.linkedin.com/in/hendrik-heisterberg-630611206/

Erwartungen und Ziele11 Jan 202300:54:34

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Jeden Tag laufen wir mit einem Kopf voller Erwartungen durchs Leben. Wir erwarten Anrufe zum Geburtstag. Wir erwarten Geschenke zu Weihnachten. Wir erwarten Einladungen zu Hochzeiten. Wir erwarten Höflichkeit. Wir erwarten Hilfe beim Umzug. Wir erwarten kostenlose Ratschläge. Wir erwarten Gehorsam von unseren Kindern. Und von uns selbst erwarten wir am allermeisten: Disziplin, Erfolg und Fortschritt. Doch leider weichen unsere Erwartungen nicht selten von der Realität ab. Also was tun? Unsere Mitmenschen zu ihrem Glück zwingen? Heute bekommst du unsere Empfehlung für eine »gesunde« Erwartungshaltung um die Ohren. Du darfst einiges erwarten!



Aufmerksamkeit, Ablenkung und Goldfische21 Dec 202200:58:17

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Ist unsere Aufmerksamkeitsspanne kürzer als die eines Goldfischs? Laut einer Studie von Microsoft aus dem Jahr 2015: Ja! Und zwar um exakt eine Sekunde. Woran das liegt? Unser Gehirn passe sich zunehmend an die digitale Umwelt an, so Microsoft, was unsere Aufnahmefähigkeit negativ beeinflusse. Anlass genug, um über Aufmerksamkeit zu diskutieren. Wir verraten dir, wie wir mit Ablenkungen umgehen, wann unsere hellste Schreibstunde am Tag ist und mit welchen Methoden wir unsere Aufmerksamkeit fördern.

Political Correctness14 Dec 202200:39:19

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Darf man eine Frau fragen, ob sie schwanger ist, wenn sie einen alkoholfreien Punsch bestellt? Oder einen Mann, ob er einen Kinderwunsch hat? Solche Fragen lösen heutzutage schnell einen Shitstorm aus. Das Vertrackte dabei: Die Grenze, was man in der Öffentlichkeit sagen und fragen darf, scheint sich permanent zu verschieben. Doch wer definiert sie? Die Gesellschaft oder irgendwelche Minderheiten in konspirativen Hinterhöfen? Auf jeden Fall hat diese unsichtbare Grenze Auswirkung auf das, was wir schreiben – Zeit also, darüber zu diskutieren!

Schreibtipps vom Sprachpapst30 Nov 202200:45:01

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Am 11.11.2022 verstarb Wolf Schneider im Alter von 97 Jahren. Für viele war er der »Sprachpapst«, der haufenweise Journalisten zu besserem Deutsch bekehrte. Aber seine Tipps sind nicht nur für Journalisten Gold wert, sondern für jeden, der schreibt! Man möge feurig beginnen, möglichst in Hauptsätzen schreiben, selten Adjektive verwenden, Energie in die Verben leiten und Allgemeinplätze meiden. Theoretisch simpel, in der Anwendung nicht immer ganz einfach. Heute erweisen wir Wolf Schneider die Ehre, indem wir ein Potpourri seiner Schreibtipps darbieten.

Verben sind der Goldstandard16 Nov 202200:30:10

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»Zur Förderung der Durchblutung, zum Anregen des Stoffwechsels und zur Erweiterung der Gefäße empfehlen Ärzte regelmäßiges Baden.« Wer viele Wörter großschreibt, lässt ein Thema wichtiger erscheinen, als es ist. Nominalstil nennt sich das stilistische Mittel, das insbesondere Akademiker und Politiker gerne nutzen. Die Konsequenz: Texte lesen sich holprig-bürokratisch. Wenn dann auch noch »vorangestellte Attribute« hinzukommen, ist es mit der Lesefreude endgültig vorbei. Begleite uns dabei, wie wir Sätze verschlanken, indem wir Verben ihre Aussagekraft zurückschenken.

Nicht gemeckert ist Lob genug!09 Nov 202200:36:27

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So die deutsche Einstellung. Aber wehe, es gibt etwas zu beanstanden, dann hauen sie auf die Kacke und schreiben eine geharnischte Rezension! Doch wie sollte man überhaupt rezensieren? Darüber lässt sich streiten, wie wir finden. Heute analysieren wir das deutsche Rezensionsverhalten, und was käme dafür besser in Frage als die Kommentare zu unseren eigenen Büchern? Wir fragen uns: Was war konstruktiv, was eine Tirade? Welche Worte gingen runter wie Öl und welche glichen einem Tiefschlag? Unser Appell an alle da draußen: Rezensiert regelmäßig und konstruktiv!

Darum schreibst du mit weniger Modalverben präziser26 Oct 202200:33:58

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»Unsere Berater können Ihnen helfen!« – »Klasse! Tun sie es auch?« Modalverben wie »können« oder »müssen« verändern die Aussage, dafür sind sie grundsätzlich gedacht. Doch nutzen wir sie weit häufiger, als es vernünftig wäre. Und das bringt zwei Probleme mit sich: Erstens, wir relativieren Aussagen, die präziser formuliert überzeugender wären. Zweitens, wir bauen Sätze, in denen eine Kolonne von Verben einen  »Auffahrunfall«  verursacht. So wie hier: »Das hat er mich nicht wissen lassen wollen.« Wenn schon Muttersprachler ins Stocken geraten, steht Nicht-Muttersprachlern erst recht ein Fragezeichen auf der Stirn. Aber keine Sorge, heute liefern wir Antworten!

Unsichtbare Texte sind nutzlos20 Oct 202200:33:51

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Was nützt der schönste Text, wenn ihn niemand findet? Wenn wir Texte im World Wide Web veröffentlichen, ist nicht allein der Schreibstil ausschlaggebend für den Erfolg. SEO (Search Engine Optimization) lautet das Stichwort, das über unsere Sichtbarkeit entscheidet. Doch was unterscheidet einen suchmaschinenoptimierten von einem »normalen« Text? Wie können wir das Google-Ranking beeinflussen, sodass wir im Idealfall ganz oben angezeigt werden? Und wie schaffen wir den Spagat zwischen einem eleganten Schreibstil und einer hohen Sichtbarkeit? Darüber sprechen wir heute mit Patrick Hulka, der nicht nur ein langjähriger Freund von Alex, sondern auch Experte für SEO ist.

Multitasking heißt, viele Dinge auf einmal zu vermasseln05 Oct 202200:56:15

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Zeit ist ein universeller Gleichmacher. Für uns alle hat der Tag 24 Stunden, doch wie wir sie nutzen, unterscheidet sich deutlich. Woran liegt das? Am Zeitmanagement! Und das will geübt sein. Um die 40 Bücher hat Alex zu diesem Thema in den letzten Jahren gewälzt. Die Quintessenz daraus ist sein kürzlich veröffentlichtes Buch »Refocus – Mach, was wirklich zählt«. Und dazu interviewe ich Alex heute, wobei ich ihm ein paar kritische Fragen stelle. Unter anderem diskutieren wir, warum Gesundheit und Wohlbefinden die Basis eines guten Zeitmanagements bilden; weshalb beim Multitasking die Fehlergefahr steigt; und welche Methoden uns dabei helfen, konzentrierter zu arbeiten und unser Smartphone zu beherrschen.

Shownotes:

Amazon

ForwardVerlag

Verlagseigener Online-Shop

Ab wann wirkt Denglisch affig?13 Sep 202201:04:08

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Können wir noch eine Slide mit den KPIs adden? Sonst risken wir im Board Meeting ein Communications Gap und haben at the End kein Alignment. No Way! Wer so redet, redet fortgeschrittenes »Berufsdenglisch«. Und darüber diskutieren wir heute mit einem Gast. Jan-Philipp Loos arbeitet für ein Medtech-Unternehmen und ist beunruhigt wegen der vielen Anglizismen, die man heute auch abseits des Berufs in alltägliche Gespräche einarbeitet. Als Vater zweier Kinder ist seine größte Sorge: »Sprechen meine Kinder womöglich später weder richtig Deutsch noch richtig Englisch?« Alarmiert hat ihn die Tatsache, dass er selbst teilweise Schwierigkeiten hat, pure deutsche Sätze zu bilden. Diese Awareness ist der first Step on the Way zur Heilung!

Shownotes

Link zum Video »Harry G über Unternehmensberater«:

https://www.youtube.com/watch?v=bOV7pgc9J9I



#19 So baust du dir eine Personal Brand mithilfe von LinkedIn auf – mit Clara Sophie Bellstedt18 Sep 202400:56:34

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Wie baue ich mir eine Personal Brand bei LinkedIn auf? Diese Frage schwirrt sicherlich einigen von uns im Kopf herum. Kluge Antworten darauf hat mein heutiger Podcast-Gast: Clara Sophie Bellstedt.

Für ihre Kunden erarbeitet Clara die Positionierung, sie optimiert Profiltexte, berät zu Profilbildern und Bannern, erstellt Content-Strategien; und bei Bedarf schreibt sie sogar die Beiträge ihrer Kunden. Sie ist also LinkedIn-Ghostwriterin.

Unser Gespräch startet mit der nicht unbedingt leicht zu beantwortenden Frage: Was ist überhaupt eine Personal Brand? Wir haben uns darauf geeinigt, dass eine Personal Brand das ist, was du an der Bushaltestelle einer fremden Person über dich erzählen würdest. Wie wir darauf kommen, erfährst du in der Folge.

Im Laufe des Gesprächs schauen wir uns die unterschiedlichen Bausteine des LinkedIn-Profils an. Clara gibt uns folgende Tipps mit auf den Weg:

1) Nutze die 220 Zeichen, die dir für die „Bio“ zur Verfügung stehen, damit sich die  Besucher deines Profils auf die Schnelle ein Bild verschaffen können, wer du bist. Idealerweise nutzt du dabei Keywords wie zum Beispiel „Ghostwriter" oder „Steuerberaterin".

2) Definiere einen griffigen Slogan. Bei Clara ist das „LinkedIn kann auch einfach sein."

3) Gestalte einen Banner in den Farben, mit denen du dich identifizierst.

4) Kenne und finde deine Zielgruppe: Mit wem willst du zusammenarbeiten? Wen willst du anziehen? Die Devise lautet: Klare Ansprache, scharfe Abgegrenzung. Denn falls du alle ansprichst, erreichst du niemanden richtig.

5) Überzeuge in deinem Info-Text. Ob du tendenziell rational oder emotional schreibst, machst du von deiner Zielgruppe abhängig. Orientiere dich an den W-Fragen:

Wer bist du?
Was machst du?
Wofür machst du es?
Wie hast du schon anderen geholfen?

Abgesehen von diesen wertvollen Gedanken hat Clara einen Rat für uns, wie wir mehrere Bereiche einer Personal Brand miteinander kombinieren können. Als Fallbeispiel diene ich, denn ich bin sowohl Ghostwriter als auch Sprachpfleger und möchte das auch zum Ausdruck bringen. Jetzt willst du wissen, was die Lösung hierfür ist, oder? Wusste ich's doch! ;-)

Zum Abschluss gibt uns Clara einen Einblick, wie LinkedIn-Ghostwriting abläuft, vor allem, wie sie den Ton ihrer Kunden trifft. Spätestens an dieser Stelle sprechen wir über Stilistik, über eines meiner Lieblingsthemen. :)

Claras LinkedIn-Profil
https://www.linkedin.com/in/clara-sophie-bellstedt/







Denken vor dem Schreiben hat noch keinem geschadet18 Aug 202200:35:46

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Diesen logischen Schluss zog Wolf Schneider in seinem Buch »Deutsch für junge Profis«. Wir haben etwa 20 Sekunden, um unsere Leser davon zu überzeugen, dass wir unterhaltsam sind. Verhunzen wir also die ersten Sätze, war’s das vielleicht schon! Die Gelangweilten ziehen weiter in Richtung erfrischenderer Zeilen. Ergo sollten wir uns unbedingt von Plattitüden verabschieden und stattdessen Sinnstiftendes zum Besten geben. Und das gilt nicht nur für Buchtexte oder Artikel, sondern auch für den Einstieg in ein Bewerbungsanschreiben. Wir haben da mal was für dich vorbereitet: Würdest du weiterlesen?

Redensarten-Quiz (Teil 1)27 Jul 202200:30:28

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Hiermit bringe ich aufs Tapet, dass du mir neulich einen Bärendienst erwiesen hast. Aber wart nur ab: Man sieht sich immer zweimal im Leben! Wir Deutsche lieben Redensarten. Wir gebrauchen sie täglich und das oft völlig unbewusst. Aber verwenden wir sie auch immer korrekt? Heute spielen Alex und Christian ein Quiz, in dem sie sich zur Bedeutung und Herkunft von teils exotischen Redensarten befragen. Hättest du alle erraten?

Wann hat sich’s endlich aus_ge*gen:dert?08 Jul 202201:27:07

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Gendern wir nun unsere Texte oder nicht? Sind wir unredliche Bürger, wenn wir es nicht tun? Kann uns jemand dazu zwingen? Aber noch wichtiger scheint die Frage: Gibt es elegantere Möglichkeiten, die nicht so tief in ein historisch gewachsenes Kulturgut, die wunderbare deutsche Sprache, eingreifen? Das diskutieren Alex und Christian in der heutigen Episode. Wie sich herausstellt, sind sie beileibe nicht überall einer Meinung; zum Beispiel scheinen sie uneinig über die Definition einer ordentlichen Demokratie. Ja, so weitreichend ist das Genderthema. Wer hätte das geahnt!

Shownotes

Empfohlene Bücher: 

  • Fabian Payr: Von Menschen und Mensch*innen. 20 gute Gründe, mit dem Gendern aufzuhören. 
  • Caroline Criado-Perez: Unsichtbare Frauen. Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert.



Wie du typische Grammatikfehler vermeidest22 Jun 202200:49:53

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In der heutigen Episode widmen wir uns fünf typischen Grammatikfehlern, die Schreibenden allein schon aus Flüchtigkeit gelegentlich unterlaufen. Damit helfen wir dir nicht unbedingt, deinen Stil zu verschönern, schlechter wird er dadurch aber auch nicht. Denn eine tadellose Grammatik ist zwar kein Garant für Lob, aber eine fehlerhafte für Tadel.

Shownotes

Fehler Nr. 1: das oder dass?

Das

  • Drei Funktionen: Bestimmter Artikel, Demonstrativpronomen, Relativpronomen
  • Verwechslungsgefahr am größten, wenn es ein Relativpronomen ist: Das Glas, das hier steht, fällt gleich vom Tisch. → Bezieht sich auf Glas. Statt das kann ich auch welches einsetzen:
  • Das Glas, welches hier steht, fällt gleich vom Tisch. Greift diese universelle Regel nicht, ist das ein Signal für:

Dass

  • Nur eine Funktion: Konjunktion (Bindewort).
  • Ingo weiß, dass er recht hat.
  • Die Tauschprobe mit “dieses”, “jenes” oder “welches” läuft ins Leere, da es sich auf kein übergeordnetes Substantiv bezieht. → Ingo weiß, welches er recht hat. → Klingt fragwürdig.

Fehler Nr. 2: dasselbe oder das Gleiche?

Eselsbrücke: Zwei Eier gleichen einander, aber sie selben einander nicht.

Fehler Nr. 3: als oder wie?

  • Wann immer wir den Komparativ (1. Steigerungsform des Adjektivs) verwenden, entscheiden wir uns für als: Sie ist redseliger als ihre Schwester.
  • Bei Vergleichen mit dem Positiv (Grundform des Adjektivs) nutzen wir wie: Du bist so glaubhaft wie Donald Trump.
  • Vorsicht bei komplexen Sätzen:
    • Sandras Gehalt ist mehr als doppelt hoch wie jenes von Claudia.
    • Die Wörter mehr und weniger sind todsichere Signale für als
  • Nur wenn als und wie eine Doppelfunktion haben, also Vergleichspartikel und Konjunktion in einem Wort sind, setzen wir ein Komma.
    • Dein Wagen fährt sich genau so räudig, wie ich annahm.
    • In diesem Fall vergleichen als und wie nicht nur, sondern leiten auch einen Nebensatz ein. → Komma
  • Einen zeitlichen Bezug stellen wir mit als her:
    • Weißt du noch damals, als wir jung waren?

Fehler Nr. 4: seit oder seid?

Eselsbrücken: Seit bezieht sich auf Zeit. Das Verb seid ist verwandt mit sind.

Fehler Nr. 5: ein oder einen?

Falsch: Kaufst du dir ein Hund?
Richtig: Kaufst du dir einen Hund?

Im Deutschen gibt es drei bestimmte Artikel (der, die, das):

  • der Hund (männlich)
  • die Katze (weiblich)
  • das Pferd (sächlich)

Hingegen nur zwei unbestimmte Artikel (ein, eine):

  • ein Hund (männlich)
  • eine Katze (weiblich)
  • ein Pferd (sächlich)

Der unbestimmte Artikel ein ist also der alleinige Stellvertreter für der und das.

Das wird im Akkusativ (4. Fall) sichtbar:

Wir suchen einen Hund. → Hund = männlich
Wen oder was suchen wir? Einen Hund.
Wir besitzen ein Pferd. → Pferd = sächlich
Wen oder was suchen wir? Ein Pferd.

Sagt man »Du Arschloch!« oder »Sie Arschloch!«?25 May 202200:54:51

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Hinsichtlich dieser Frage ist die Gesellschaft gespalten. In konservativen Branchen sowie in der Politik hält man an der Höflichkeitsform fest, ähnlich wie die einstigen Könige am Pluralis Majestatis. Dient sie in Wahrheit der Hierarchie? Der Macht? In den Sozialen Medien handhabt man das jedenfalls ganz anders; hier gilt das Du als gängig und das Sie als untypisch und teils befremdlich. Aber was heißt das nun für uns Autorinnen und Autoren? Genau darum dreht sich diese Episode.


Sind Füllwörter überflüssig oder unerlässlich?12 May 202200:57:18

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Ob wir Füllwörter brauchen, ist höchst umstritten. Für die einen transportieren sie Emotionen und machen Texte weniger »roboterhaft«, für die anderen sind sie wie Schmeißfliegen, die lästig durch Sätze schwirren und so vom Kernthema ablenken. Die perfekte Kontroverse, um Füllwörter in den Mittelpunkt zu stellen: Was genau sind Füllwörter? Wie nennt man sie fachsprachlich? In welche Arten lassen sie sich unterteilen? Sofern du mit einem kritischem Ohr lauschst, fallen dir auch unsere »Füllwortschwächen« auf. Spätestens, wenn wir sie dir offenlegen.

Autoren sind die Murmeltiere der Arbeitswelt27 Apr 202200:45:27

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Autoren schlafen bis 12:00 Uhr, essen sogleich zu Mittag, suchten ein paar Folgen ihrer Lieblingsserie und arbeiten daraufhin ein, zwei, wenn’s hoch kommt drei Stunden. Feierabend! So in etwa schätzen manche die Schriftstellerei ein; mit der Realität hat diese Vorstellung indes nicht viel gemein. Und das wollen wir dir beweisen, indem wir dir einen Einblick in unseren Alltag geben. Ferner reden wir über Mitmenschen, berufliche Ziele und was wir aktuell schmökern. Autoren schreiben nämlich nicht nur, sie lesen auch gelegentlich, denn irgendwie ist das Teil ihres Jobs. Unglaublich, was?

Shownotes

Erwähnte Bücher:

  • “Die Mäusestrategie für Manager” von Spencer Johnson und Gaby Turner
  • “Denken hilft zwar, nützt aber nichts: Warum wir immer wieder unvernünftige Entscheidungen treffen” von Dan Ariely
  • “Unsichtbare Frauen: Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert” von Caroline Criado-Perez
  • “Endlich nicht mehr nur Bahnhof verstehen, sondern wissen, wo der Hase im Pfeffer liegt: Das Redewendungen-Erklärungsbuch” von Norbert Golluch
Nutzen wir too many english words?13 Apr 202200:31:35

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Anglizismen sind aus der deutschen Sprache nicht mehr wegzudenken. Wir benutzen sie regelmäßig, mancher sogar in jedem zweiten Satz. Doch was ist die letale Dosis für unseren Stil? Welche deutschen Begriffe bieten sich als Alternative an? Und woher kommen diese ganzen englischen Begriffe überhaupt? Das gilt es zu diskutieren. Kleiner »Spoiler«: Vor etwa 300 Jahren sah sich unser schönes Deutsch schon einmal einem fremdsprachlichen Angriff ausgesetzt. Hierzulande war nicht jeder darüber »amüsiert«.

Komplizierter Satzbau: Wenn Sätze zu Güterzügen werden30 Mar 202200:31:40

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Parataxe. Hypotaxe. Apposition. Wie bitte? Hinter diesen zarten Begriffen verbergen sich bedeutsame Elemente der Stillehre. Wir alle machen von ihnen Gebrauch – meistens unbewusst. Heute aber rufen wir sie uns ins Bewusstsein! Denn nur auf diese Weise vermeiden wir Sätze gleich Güterzügen, die diffuses Gedankengut transportieren, das nur so an uns vorbeirauscht. Anhand von eingängigen Beispielen zeigen wir auf: Das geht auch anders, wenn wir wollen.

Shownotes:

Drei Beispiele mit kompliziertem Satzbau:

  • Aus dem Buch “Lern mal Deutsch, du Opfer!”:

“Die Beseitigung dieses Problems zählt, neben der Verbesserung des ökologischen Fußabdruckes, der Erarbeitung einer internationalen Wettbewerbsfähigkeit in der Robotik, der Erhöhung der Frauenquote in den Dax-Vorständen und dem Erreichen einer durchschnittlichen Fahrplanabweichung von nicht mehr als dreißig Minuten bei wenigstens 50 % aller Fahrten der Deutschen Bahn, zu den großen Herausforderungen unserer Nation im aktuellen Jahrzehnt.”

Schöner mit mehrere Sätzen:

“Diese beiden Wörter zu unterscheiden zählt zu den großen Herausforderungen Deutschlands im aktuellen Jahrzehnt. Unbestreitbar mindestens genauso wichtig wie, den ökologischen Fußabdruck zu verbessern, …”

  • Beispiel mit der Konjunktion “dass”:

“Daniel weiß, dass die Freundin seiner Freundin ständig Ärger mit ihrer Chefin hat und dass sie deshalb eine Kündigung erwägt.”

Schöner mit Hauptsätzen:

“Daniel weiß: Die Freundin seiner Freundin hat ständig Ärger mit ihrer Chefin. Deshalb erwägt sie eine Kündigung.”

  • Anfang des Werkes “Der Zweikampf” von Heinrich von Kleist.

“Herzog Wilhelm von Breysach, der seit seiner heimlichen Verbindung mit einer Gräfin, namens Katharina von Heersbruch, aus dem Hause Alt-Hüningen, die unter seinem Range zu sein schien, mit seinem Halbbruder, dem Grafen Jakob dem Rotbart, in Feindschaft lebte, kam gegen das Ende des vierzehnten Jahrhunderts, da die Nacht des heiligen Remigius zu dämmern begann, von einer in Worms mit dem deutschen Kaiser abgehaltenen Zusammenkunft zurück, worin er sich von diesem Herrn, in Ermangelung ehelicher Kinder, die ihm gestorben waren, die Legitimation eines, mit seiner Gemahlin vor der Ehe erzeugten, natürlichen Sohnes, des Grafen Philipp von Hüningen, ausgewirkt hatte.”

Dieser eine (!) Satz ist der Güterzug aller Güterzüge.

Wie man ihn schöner schreiben kann? Keine Ahnung! 

Kritik – Hindernis oder Chance?16 Mar 202200:39:50

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Kritik kann schmerzhaft sein. Das konnten wir als Autoren schon etliche Male spüren. In dieser Episode servieren wir dir weniger Theorie, dafür mehr persönliche Kost. Wir plaudern über Kritiken, mit denen wir uns schon konfrontiert sahen, wie wir damit umgegangen sind und was sie letztlich für unseren Schreibstil bedeutet haben.

Unser Aufruf: Kritisiere uns!

Schick uns deine Verbesserungsvorschläge und Anmerkungen bis 31.03.2022 an c.gaschler86@gmail.com oder hi@alexanderfink.com

Beantworte dazu kurz die folgenden Fragen:

  1. Was gefällt dir an unserem Podcast?
  2. Was würdest du verbessern?
  3. Welches Thema interessiert dich für zukünftige Folgen?

Die ersten drei Kritiken belohnen wir mit einem signierten Buch (Entrepreneurshit), das wir dir kostenlos zuschicken.

Wir freuen uns, von dir zu lesen!

#18 Ein Buch schreiben trotz 40-Stunden-Job? Mit gutem Projektmanagement gelingt dir das auch – mit Saskia Hablasch07 Aug 202401:09:16

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Saskia Hablasch ist das gelungen, wovon viele träumen. Sie hat neben ihrem 40-Stunden-Job ein Sachbuch geschrieben, noch dazu eines, das sich gut verkauft.

In 150 praktische Erkenntnisse aus Projektmanagement und Führung gibt uns Saskia kurze, knackige Tipps, wie wir Zeitfresser meiden und unsere Produktivität steigern. Seit über 16 Jahren ist sie im Projektmanagement für IT- und Softwareprojekte tätig, außerdem betreibt sie ein Nebengewerbe und betreut Projektmanager. Dieses Fachwissen floss in ihr Buch ein.

In der heutigen Podcastfolge geht es darum, wie wir uns besser organisieren, um neben dem Job ein Buch fertigzustellen. Ein Buch ist ja nichts anderes als ein Projekt. Zugegeben, ein ziemlich großes, trotzdem lässt es sich Schritt für Schritt verwirklichen. Ein paar Tipps habe ich für dich herausgepickt:

1) Definiere für jeden Tag ein festes Zeitfenster, in dem du nichts anderes machst, als an deinem Buch zu arbeiten. Sei dir vorab im Klaren darüber, wann du deine kreativsten Stunden des Tages hast. Dadurch verbessert sich nicht nur die Qualität deiner Arbeit, sonder du bleibst auch motiviert.

2) Gönn dir hin und wieder Pausenzeiten von mehrere Tagen oder Wochen, in denen du das Manuskript ruhen lässt. Das wirkt sich ebenfalls auf die Qualität aus, denn mit etwas Abstand siehst du eher, wie du dein Manuskript verbessern kannst.

3) Gehe mit offenen Ohren durch die Welt. Immer wenn du einen nützlichen Gedanken aufschnappst oder selbst einen hast, notiere ihn für später. Mit dieser Methode senkst du das Risiko, während deiner Schreibzeiten mangels Ideen nichts zustande zu bringen.

Doch wir sprechen nicht nur über das Projekt »Buch«, sondern auch über Amazon-Marketing und das Schreiben an sich. Das ist schließlich das Kernthema des Podcasts. ;-)

Noch eine Bitte: Falls du diesen Podcast regelmäßig hörst, hinterlasse mir bitte eine Bewertung auf der jeweiligen Plattform. Deine Bewertung hilft, mehr Menschen für das Thema Schreiben zu begeistern. Ich danke dir!

Saskias Website
https://saskiahablasch.de/

Saskias Bücher
https://www.amazon.de/stores/Saskia-Hablasch/author/B0CKLT1558?ref=ap_rdr&isDramIntegrated=true&shoppingPortalEnabled=true

Warum du Romane besser nicht im Passiv schreibst04 Mar 202200:34:01

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Aktiv oder Passiv? In dieser Folge geht es nicht um Sport, sondern um die zwei Handlungsrichtungen des Verbs. Wie du feststellen wirst, kommt es auf den Blickwinkel an: Wer ist »Täter«, wer »Opfer«? Gudrun und ihr Langhaardackel werden uns dabei helfen, den Fall aufzuklären.

Shownotes:

Demonstration, wie das Passiv in Erzählungen wirkt:

Aktiv:

Maria öffnete ihre Wohnungstür. Sie hängte ihre Jacke auf, als ihre Augen einen vorbeihuschenden Schatten wahrnahmen. Was war das? Ertappte sie gerade einen Einbrecher auf frischer Tat? Ihr Herz schlug wie das einer Beutelratte. Instinktiv zog Maria ihr Smartphone aus der Tasche und tippte die 110 in den Ziffernblock. Dabei schritt sie langsam zurück in Richtung Hausflur. Nur kam Maria dort nicht an. Sie stolperte gegen einen Körper, offenbar stand hinter ihr eine weitere Person. Sie hielt etwas Reflektierendes in der rechten Hand. Noch bevor sie erkannte, dass es sich um einen Gefrierbeutel handelte, stülpte ihr die Person selbigen mit beiden Händen über den Kopf.

Passiv:

Die Wohnungstür wurde von Maria geöffnet. Ihre Jacke wurde von ihr aufgehängt, als ein vorbeihuschender Schatten von ihren Augen wahrgenommen wurde. Was war das? Wurde von ihr gerade ein Einbrecher auf frischer Tat ertappt? Ihr Herz schlug wie das einer Beutelratte. Instinktiv wurde von Maria ihr Smartphone aus der Tasche gezogen und die 110 in den Ziffernblock getippt. Dabei wurde Maria von ihren Beinen langsam zurück in Richtung Hausflur getragen. Nur kam sie dort nicht an. Ein Körper wurde von Maria angerempelt, offenbar stand hinter ihr eine weitere Person. Etwas Reflektierendes wurde von ihr in der rechten Hand gehalten. Noch bevor sie erkannte, dass es sich um einen großen Gefrierbeutel handelte, wurde selbiger von der Person mit beiden Händen über Marias Kopf gestülpt.

Funde aus unseren Texten, die wir aktiver schreiben wollten:

  1. Die Daten werden durch die Befragung der Probanden gewonnen. → Die Datengewinnung erfolgt durch die Befragung der Probanden.
  2. Eine dieser Weisheiten wird durch die Initiative „5 am Tag e. V.” verkörpert. →  Eine dieser Weisheiten verkörpert die Initiative „5 am Tag e. V.”.
  3. An diese Fortschrittsberichte wurden sie durch die Mitarbeiter der Studie erinnert. → Die Mitarbeiter der Studie erinnerten sie an die Abgabe der Fortschrittsberichte. 
  4. Je mehr Maurer arbeiten, desto weniger Arbeitszeit wird benötigt. → Je mehr Maurer arbeiten, desto weniger Arbeitszeit benötigen diese. 
  5. Wir werden uns verschiedene Lösungswege angucken. → Wir gucken uns verschiedene Lösungswege an.
  6. Nach der Aushärtung wird im letzten Schritt die Oberfläche abgeschliffen. → Nach der Aushärtung sorgt Schleifpapier für eine glatte Oberfläche.


Kontakt: c.gaschler86@gmail.com oder hi@alexanderfink.com

Sollen Adjektive gelten, mach sie selten18 Feb 202200:55:01

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Dein Text wirkt irgendwie nackt? Na, dann kleide ihn doch in Adjektive! So in etwa lautete der Rat in der Schule, der einen wahren Kern besitzt, aber uns gleichzeitig das Virus für die Adjektivitis injizierte. Und die gilt es zu kurieren. In dieser Folge erfährst du, wie du Adjektive mit Bedacht und an den richtigen Stellen wählst, damit sie mit ihrer Aussagekraft deine Leser entzücken.

Unterschied zwischen Sachbuch, Fachbuch und Ratgeber:

Sachbuch: Komplexer Sachverhalt wird laiengerecht aufgearbeitet. Zum Beispiel Eine kurze Geschichte der Menschheit von Yuval Noah Harari. Verständlicher Schreibstil; die meisten Fremd- und Fachwörter werden erläutert.

Fachbuch: Spricht ein Fachpublikum mit beruflichem und akademischem Background an und setzt eine große Portion Wissen voraus. Zum Beispiel: Standardoperationen in der Herzchirurgie.

Ratgeber: Ähnlich zu einem Sachbuch, nur behandeln Ratgeber ein Thema spezieller. Zum Beispiel zu den Themen Stress, Vermögensaufbau usw. Die Zielgruppe hat ein konkretes Problem und sucht Rat. Verständliche Sprache, Fremdwörter werden erklärt. Die Umsetzung steht im Vordergrund.

Alex’ Beispiele für überflüssige Textpassagen:

  • “Der nächste logische Schritt ist die Neukundengewinnung.”

Vom Überfluss befreit: “Der nächste Schritt …”

  • “Die beste Methode, um der Falle des Binge-Watching zu entkommen, ist, sich beim Serienauftakt auf eineinhalb Folgen zu beschränken.”

Vom Überfluss befreit: “Eine Methode, um der …”

  • “Die Organisation der eigenen Arbeit stellt eine zusätzliche Herausforderung dar und ohne ein ausgeklügeltes Selbstmanagement geht der Mitarbeiter sprichwörtlich im kalten Wasser baden.”

Vom Überfluss befreit: “Die Arbeitsorganisation stellt eine Herausforderung dar …”

  • “Wir sind uns einig, dass viele der heutigen Tätigkeiten, die in einem durchschnittlichen Büroumfeld stattfinden, nicht zu dieser Form der Arbeit zählen.”

Vom Überfluss befreit: “Wir sind uns einig, dass viele Tätigkeiten, die im Büroumfeld stattfinden …”

Originelle Adjektive:

tolldreist, atavistisch, lümmelhaft, fahrig, sauertöpfisch, ränkesüchtig, eigenbrötlerisch, umtriebig, präpotent, formidabel, kongenial, lakonisch, obskur, parasitär, süffisant, ungestüm, meliorativ, unprätentiös

Kontakt: c.gaschler86@gmail.com oder hi@alexanderfink.com

Grammatik und Stilistik sind ebenso das Gleiche wie Salami und Kochschinken21 Jan 202200:55:54

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In unserer Pilotfolge steigen wir seicht in die Stilistik ein und teilen zunächst unsere Mission mit dir. Daraufhin wirst du dich bestimmt fragen, weshalb wir uns anmaßen, dir Schreibtipps geben zu wollen. Die Antwort darauf bleiben wir dir nicht schuldig.

Aber was ist überhaupt Stilistik? Worin besteht der Unterschied zur Grammatik? Das klären wir auf. Anschließend widmen wir uns dem ersten stilistischen Problem – dem Nominalstil. Er erschwert Lesern das Leben ungemein, obwohl er keineswegs gegen die Regeln der Grammatik verstößt. Wir versichern dir: Sofern du unnötige Nomen vermeidest und sie durch aussagekräftige Verben ersetzt, wirst du deutlich mehr Leser erfreuen.

Probiere es aus!

PS: Anbei die beiden Beispiele zum Nominalstil.

  • Beispiel aus Christians Masterarbeit:

Im Nominalstil: „Eine Verringerung der Schweißpunkthärte geht mit einer Veränderung des Gefüges einher, weshalb im Anschluss an die induktive Erwärmung mikrostrukturelle Untersuchungen erfolgen.”

Weniger Nominalstil: „Ein Schweißpunkt verliert seine Härte, wenn sich sein Gefüge verändert. Aus diesem Grund erwärmen wir den Schweißpunkt zunächst induktiv und untersuchen anschließend seine Mikrostruktur.”

  • Beispiel aus dem CSU-Regierungsprogramm:

Im Nominalstil: „Wir müssen die Vernetzung der Sicherheit auch in unserer Regierung abbilden. Daher wollen wir im Bundeskanzleramt einen Nationalen Sicherheitsrat schaffen, der außen- und sicherheitspolitische Koordinierung, strategische Vorausschau und nachrichten- dienstliche Erkenntnisse des Bundes und der Länder zusammenführt.”

Weniger Nominalstil: “Die deutsche Sicherheit beginnt bei uns in der Regierung. Daher wollen wir im Bundeskanzleramt einen Nationalen Sicherheitsrat schaffen, der die folgenden drei Aspekte zusammenführt: 1) Er soll außen- und sicherheitspolitisch koordinieren, 2) vorausschauend handeln und 3) Erkenntnisse aus den Nachrichten von Bund und Länder ableiten.

Kontakt: c.gaschler86@gmail.com oder hi@alexanderfink.com

#17 Bevor du ein Buch schreibst: Führe ein Zielgespräch mit dir selbst – mit Lisa Keskin17 Jul 202401:03:24

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Welche Botschaft möchtest du an welche Zielgruppe senden? Diese Frage solltest du dir unbedingt stellen, bevor du ein Sachbuch schreibst oder: schreiben lässt. Lisa Keskin klärt diese Frage mit ihren Kunden vorab in einem »Ziele-Workshop«, erst danach beginnt die eigentliche Zusammenarbeit. Als Ghostwriterin liegt ihr viel daran, einen Schreibstil zu wählen, der zu ihren Kunden passt, und das klappt nur, indem sie auf die Feinheiten achtet. Benutzt eine Kundin viele Anglizismen? Drückt sich eine Kunde eher umgangssprachlich aus? Wichtig ist, dass sich das Buch glaubhaft liest.

Über 100 Bücher hat sie mittlerweile begleitet, nicht alle als Ghostwriterin, manchmal auch »bloß« als Ratgeberin. Auf meine Frage, welchen einen Tipp sie all denjenigen geben würde, die ein eigenes Buch schreiben wollen, empfiehlt Lisa: Führe ein Zielgespräch mit dir selbst.

Was willst du deinen Lesern bieten?
Was möchtest du mit dem Buch erreichen?
Warum sollten sie dein Buch kaufen?
Und wer ist deine Zielgruppe?

Puh, gar nicht so leicht zu beantworten. Lisa ist überzeugt, deine Zielgruppe findest du, indem du dich fragst:

Wer bist du?
Wozu stehst du?
Welches Fachgebiet beherrschst du?

Falls du mehr über Lisa erfahren möchtest, besuche ihre Website oder werde Teil ihrer Ghostwriting-Academy.

Viel Freude beim Hören!

Lisas Website
https://www.lisakeskin.com/

Lisas Ghostwriting-Academy
https://ghostwriting-academy.com/lehrgang-the-write-way/


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