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| Sonderfolge: Welche Rolle spielt Virtual Production in Zukunft, Christina Caspers-Römer & Tobias Stärk? | 15 Aug 2024 | 00:41:01 | |
Christina Caspers-Römer (links) und Tobias Stärk auf der FMX. (Foto: Timo Landsiedel)
In der ersten Sonderfolge der Sommerpause sprechen Christina Caspers-Römer und Tobias Stärk über die Zukunft der Virtual Production hierzulande. Gibt es auf dem hiesigen Markt überhaupt genügend Projekte, wie „1899“, die das Potential nutzen können? Zudem erzählen die beiden von ihrem Talk auf der FMX und über ihre Mit-Autorenschaft am Virtual Production Handbook der Visual Effects Society. Die Grundlagen der Virtual Production gibt es schon seit den ersten Tagen des Films. Die Rückprojektion von bewegten Inhalten auf die Leinwand im Studio, um zum Beispiel Autofahrten zu simulieren, geht bis ins Jahr 1918 zurück. Über 100 Jahre später waren Christina Caspers-Römer und Tobias Stärk an der Netflix-Serie „1899“ beteiligt, der bis dato größten deutschen Produktion, die mit Virtual Production entstand. Caspers-Römer war Geschäftsführerin der produzierenden Dark Bay GmbH, Stärk als Creative Tech Lead & Virtual Production Supervisor mit dabei. CrewleistungChristina und Tobias erklären mir zunächst, wie es zum „VES Handbook for Virtual Production“ der Visual Effects Society kam und warum das ein wichtiger Schritt für hohe Qualität in diesem Sektor war. Sie erläutern mir in unserem Podcastgespräch, was sie bei der Produktion der Netflix-Serie „1899“ über Virtual Production lernten und wie sie das Potential von Virtual Production auf dem hiesigen Markt in der Zukunft bewerten. Ja, ich will den Newsletter!E-Mail-Adresse eintragen, Mail bestätigen – und dann geht’s los! Jederzeit abbestellbar – Details gibt’s in der Datenschutzerklärung. Abonnieren! Loading… Willkommen!Du bist ab sofort Teil unserer Newsletter-Community! HIER NEWSLETTER ABONNIEREN! (Falls das Formular nicht sichtbar ist.) Christina Caspers-Römer und Tobias Stärk im NetzWer jetzt Christina Caspers-Römer und Tobias Stärk mal im Netz nachstöbern möchte, findet auf jeden Fall ihre aktuellen Unternehmen Trixter und Framestore. Tobias Stärk hat seine aktuellen Projekte auch auf seiner persönlichen Homepage aufgeführt. Zudem findet ihr Christina und Tobias auf LinkedIn. Die Visual Effects Society findet ihr auch im Netz, dort könnt ihr natürlich auch das Handbook erwerben. Und wer nochmal nachlesen möchte, wie die diesjährige Film & Media Exchange – FMX war, kann dies ebenfalls auf deren Website tun. Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet Ihr bei Apple Podcasts , Spotify, Amazon Music – und überall, wo Ihr sonst Eure Podcasts herbekommt. Fehlt ein Dienst? Schreibt es mir in die Kommentare! Aber jetzt erstmal gute Unterhaltung mit Christina Caspers-Römer und Tobias Stärk sowie unserem Gespräch über die Rolle der Virtual Production in der Zukunft. Der Beitrag Sonderfolge: Welche Rolle spielt Virtual Production in Zukunft, Christina Caspers-Römer & Tobias Stärk? erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| EP27: Wie entstand die strenge Klarheit von „Die Ermittlung“, Guido Frenzel? | 15 Jul 2024 | 01:25:18 | |
DoP Guido Frenzel spricht über die visuelle Umsetzung von „Die Ermittlung“. (Foto: privat)
Im Podcast spreche ich diesmal mit DoP Guido Frenzel über die strenge Klarheit und die visuelle Umsetzung des Theaterstücks „DIe Ermittlung“ fürs Kino. Regisseur RP Kahl bringt das Werk von Peter Weiss am 25. Juli 2024 zusammen mit Produzent Alexander van Dülmen als ambitionierte Live-Studioproduktion in die Lichtspielhäuser. „Die Ermittlung“ von Peter Weiss wurde 1965 uraufgeführt und thematisiert auf nüchtern-erschütternde Weise die Unmenschlichkeit und Präzision der Konzentrationslager am Beispiel der ersten deutschen Auschwitzprozesse von 1963 bis 1965. Regisseur RP Kahl und Produzent Alexander van Dülmen lag es fern, dieses Stück Zeitgeschichte als historisierendes Kostümstück auf die Leinwand zu bringen. In einem abstrahierten Gerichtssaal treffen hier Zeug*innen und Angeklagte aufeinander. Das zurückgenommene Spiel im stilisierten Licht wurde an fünf Drehtagen im Studio Adlershof in Berlin von acht Kameras aufgezeichnet. Verantwortlich für das Bild war DoP Guido Frenzel. CrewleistungGuido kam zum Projekt, weil er in den USA unter anderem bei Produktionen wie „The Voice“ eine fast zwei Jahrzehnet überspannende Erfahung mit Live-Kamera-Studiodrehs hat. Guido erzählt mir von den ersten Gesprächen mit RP Kahl, wie die Auflösung über mehrere tausend Kilometer hinweg per Zoom enstand und welche Peformance der rund 60 Schauspieler*innen ihn am meisten beeindruckte. Außerdem lobt er die Crew und wie sehr alle Beteiligten sich dem Projekt unterordneten und ihre Egos vor der Tür ließen. Ja, ich will den Newsletter!E-Mail-Adresse eintragen, Mail bestätigen – und dann geht’s los! Jederzeit abbestellbar – Details gibt’s in der Datenschutzerklärung. Abonnieren! Loading… Willkommen!Du bist ab sofort Teil unserer Newsletter-Community! HIER NEWSLETTER ABONNIEREN! (Falls das Formular nicht sichtbar ist.) Guido Frenzel im NetzIhr könnt Guido auch im Netz finden, zum Beispiel auf seinem Profil beim Berufsverband Kinematografie. Bei Instragram ist er unter @versimofilm unterwegs. Ab dem 25. Juli 2024 könnt ihr „Die Ermittlung“ im Kino sehen. Den Lichtspielhäusern werden zwei Fassungen angeboten, eine etwa 180-Minütige und eine etwa 240-minütige Fassung. Ich empfehle Euch ausdrücklich die längere, vollständige Version. Es lohnt sich. Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet Ihr bei Apple Podcasts , Spotify, Amazon Music – und überall, wo Ihr sonst Eure Podcasts herbekommt. Fehlt ein Dienst? Schreibt es mir in die Kommentare! Aber jetzt erstmal gute Unterhaltung mit DoP Guido Frenzel und unserem Gespräch über die visuelle Umsetzung von „Die Ermittlung“. Der Beitrag EP27: Wie entstand die strenge Klarheit von „Die Ermittlung“, Guido Frenzel? erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Sonderfolge: Rückblick und Ausblick mit Rainer Nigrelli, Editor | 31 Dec 2023 | 01:06:39 | |
Jahresabschluss: Rückblick und Ausblick mit Rainer Nigrelli, Editor (Foto: privat)
Ich wage zusammen mit Editor Rainer Nigrelli einen Rückblick auf die letzten Jahre und einen Ausblick auf 2024. Wer war zu Gast in den letzten drei Jahren? Was wird es Neues im kommenden Jahr geben? Und was hat das mit Rainers Podcast „Credit to the Edit“ zu tun? Das Jahr 2023 neigt sich dem Ende entgegen. Für 2024 wird es ein paar Veränderungen geben. Das nehme ich mal zum Anlass, um etwas zu tun, was zum guten Ton bei nahezu allen Podcastformaten gehört: Eine gescheite Jahresabschlussfolge. Deshalb schaue ich mal auf ein paar besondere Momente aus den immerhin bereits vier Jahren Podcast zurück. Und ich verbinde das mit ein paar Ausblicken auf die Neuheiten des kommenden Jahres. Das alles wäre aber eine gähnend langweilige Selbstbeweihräucherung, wenn ihr dabei nur mir zuhören müsstet. Deshalb habe ich mir auch für diese Folge einen hochkarätigen Gast eingeladen und wage einen Rückblick und Ausblick mit Rainer Nigrelli, Editor unter anderem von „How to sell drugs online (fast)“ und „King of Stonks“. Rainer war selbst schon im Podcast zu Gast, nämlich im Sommer 2021 in der Sonderfolge über die Postproduktion der oben genannten Drogenshopserie. Erste Doku im IranRainer hat eigentlich bei allem, was ich in den letzten Jahren gut fand seine Finger im Spiel gehabt. Eine Auswahl gefällig? „Merz gegen Merz“, „Kroymann“, „Frau Jordan stellt gleich“ (Co-Schnitt mit Gesa Jäger), „How to sell drugs online (fast)“, funk-Fiction-Serie „True Demon“, „King of Stonks“ sowie „How to sell drugs online (fast)“ und dessen Prequel „Buba“. Für „How to sell drugs …“ (2021) und King of Stonks“ (2023) wurde Rainer mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Schnitt ausgezeichnet. Ja, ich will den Newsletter!E-Mail-Adresse eintragen, Mail bestätigen – und dann geht’s los! Jederzeit abbestellbar – Details gibt’s in der Datenschutzerklärung. Abonnieren! Loading… Willkommen!Du bist ab sofort Teil unserer Newsletter-Community! Außerdem isr Rainer Podcaster und betreibt mit seinem Schnitt-Kollegen Jan Henrik Pusch zusammen den „Credit to the Edit Podcast“. In unserem launigen Gespräch sprechen wir also um Himmels Willen nicht nur über „Hinter der Kamera“. Rainer erzählt auch darüber, wie Henrik und er ihre Gäste finden, welche Besonderheiten die Montagebranche zu bieten hat und welchen US-Schnitt-Giganten er höchstpersönlich mal durch Köln führte. Rainer Nigrelli im NetzWer Lust hat, in den „Credit to the Edit“-Podcast reinzuhören, der tue das auf Apple Podcasts oder Spotify und natürlich auf deren Homepage. Auch Rainer könnt ihr direkt kontaktieren, zum Beispiel über sein Profil beim Bundesverband Filmschnitt. Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet ihr natürlich auch im kommenden Jahr bei Apple Podcasts und Spotify sowie bei Audible und Amazon Music! Und nun einen Guten Rutsch und angenehmme Unterhaltung bei meinem Rückblick und Ausblick mit Rainer Nigrelli, Editor! Der Beitrag Sonderfolge: Rückblick und Ausblick mit Rainer Nigrelli, Editor erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Extramaterial: Drei Fragen an Felix Korfmann, DoP | 14 Nov 2023 | 00:15:58 | |
Drei Fragen an Felix Korfmann, DoP aus Berlin (Foto: privat)
Felix Korfmann, DoP zahlreicher Fernseh-Dokus, beantwortet im Extramaterial meine Drei Fragen und erzählt über seine Lernprozesse und die Szenen, die ihm am meisten bedeuten. Felix Korfmann blickt auf sehr viele dokumentarische Projekte zurück. Diesmal erzählt er uns in der Episode mit Extramaterial von einem Werk Michael Glawoggers, das ihn sehr beeindruckt hat. Dessen Nähe und Authentizität ist auch wichtig für Felix Arbeit. Bilder zu finden, die auch ohne Kommentar auf mehreren Ebenen etwas erzählen. Felix spricht über Nähe sowie Distanz und erläutert, welche seiner eigenen Szenen für ihn besonders wichtig war. Ja, ich will den Newsletter!E-Mail-Adresse eintragen, Mail bestätigen – und dann geht’s los! Jederzeit abbestellbar – Details gibt’s in der Datenschutzerklärung. Abonnieren! Loading… Willkommen!Du bist ab sofort Teil unserer Newsletter-Community! Außerdem verrät Felix, welches große Thema ihm im Curriculum seiner Ausbildung gefehlt hat und wie hart es war, sich das selbst drauf zu schaffen. Außerdem erläutert er mir, welches Genre er heute auf keinen Fall mehr bedienen würde. Felix Korfmann im NetzMöchtet ihr Kontakt mit Felix aufnehme? Dann surft mal auf seiner Homepage vorbei. Im Fachmagazin Film & TV Kamera habe ich – langjährige Podcasthärer*innen wissen Bescheid – in der Ausgabe 7-8.2023 einen Artikel über Felix und seine Arbeit veröffentlicht. Gute Unterhaltung! Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet ihr bei Apple Podcasts und Spotify sowie endlich auch bei Audible und Amazon Music! Mehr dazu findet ihr hier! Und nun viel Spaß miti meinem Gast Felix Korfmann, DoP! Der Beitrag Extramaterial: Drei Fragen an Felix Korfmann, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| EP20: Felix Korfmann, DoP | 13 Oct 2023 | 01:54:40 | |
Zuhause in der Welt: Felix Korfmann, DoP aus Berlin (Foto: privat)
Im „Hinter der Kamera“-Podcast ist Felix Korfmann, DoP, zu Gast. Felix drehte in den vergangenen 20 Jahren über 100 Dokumentationen und Reportagen in rund 40 Ländern. Im Podcastgespräch erzählt Felix von seiner Ausbildung, was er bei seiner ersten Doku „Zerrissener Iran“ lernte und was er jedes Mal macht, wenn er aus der Ferne nach Hause kommt. Felix Korfmann drehte in den letzten 20 Jahren an den entlegensten Orten Dokumentarfilme. Schon als Jugendlicher reiste und fotografierte Felix gerne. Das dies mal das Leitomtiv in seinem Berufsleben werden könnte, wagte er damals gar nicht zu träumen. Felix machte eine Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton und sammelte Erfahrungen hinter der Studiokamera, am Schnittplatz und vor allem in zahlreichen EB-Teams. Erste Doku im IranSchon im zweiten Ausbildungsjahr tat er sich mit dem ehemaligen Schulkameraden Jakob Preuss als Autor zusammen und drehte den Dokumentarfilm „Zerrissener Iran“. Darin porträtieren die beiden mehrere junge Frauen. Sie begleiteten Einwohnerinnen der iranischen Hauptstadt Teheran in ihrem Alltag und Exil-Iranerinnen, die aus Deutschland dorthin fuhren und Verwandte besuchten. Die beiden schufen so mit dem 53-Minüter einen seltenen Einblick in den Alltag der Menschen im Iran, von Kunststudentinnen bis zu Koranschülern. Ja, ich will den Newsletter!E-Mail-Adresse eintragen, Mail bestätigen – und dann geht’s los! Jederzeit abbestellbar – Details gibt’s in der Datenschutzerklärung. Abonnieren! Loading… Willkommen!Du bist ab sofort Teil unserer Newsletter-Community! Felix erzählt mir im Podcast von seinem holprigen Ausbildungsweg, der aber dadurch so versatil war, dass er vieles ausprobieren und kennen lernen durfte. Felix betont, welches Glück er hatte, die Chance zu erhalten, immer wieder ins Ausland reisen zu dürfen. Wir sprechen natürlich ausführlich über mehrere Projekte, die er als Kameramann umgesetzt hat. Das sind einerseits die Erfahrungen beim Projekt „Zerrissener Iran“ von 2003, die Arbeit an der Dokumentation „Staatsfeinde in Uniform“ von Dirk Laabs, die Dreharbeiten der NDR-Doku „Teuerland“ von Andrea Maurer, Nico Schmolke und Steffen Haug, dann der Dokumentarfilm „Rund um den Mont Blanc – Mit dem Zug durch die Savoyer Alpen“ von Babette Hnup und und Kristina Forbat sowie die ganz aktuelle Reihe „Buschflieger – Abenteurer am Himmel“ für ZDF Terra X. Felix Korfmann im NetzWer jetzt mit Felix Kontakt aufnehmen möchte, schaue am besten auf seiner Homepage vorbei. Im Fachmagazin Film & TV Kamera habe ich, dass ahnt ihr schon, in der Ausgabe 7-8.2023 einen Artikel über Felix und seine Arbeit veröffentlicht. Viel Spaß beim Lesen! Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet ihr bei Apple Podcasts und Spotify sowie endlich auch bei Audible und Amazon Music! Mehr dazu findet ihr hier! Und nun gute Unterhaltung bei meinem Podcastgespräch mit Felix Korfmann, DoP! Der Beitrag EP20: Felix Korfmann, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Extramaterial: Drei Fragen Will Baldy, DoP | 01 Sep 2023 | 00:24:01 | |
Will Baldy, DoP, drehte zuletzt viel Genre. (Foto: privat)
Mein Gast Will Baldy, DoP von „The Pact“ und Co-DoP von Netflix‘ „The Sandman“, beantwortet meine Drei Fragen zu seinen Vorbildern, seiner liebsten eigenen Szene und seinen Lernprozessen – und erklärt, was „Titanic“-Star Billy Zane damit zu tun hat. Auch Will Baldy spricht im Podcast über die Szene aus der Filmgeschichte, die er selbst gern gedreht hätte. Welcher Quentin-Tarantino-Film es ist und warum diese Szene ihn emotional abgeholt hat, erklärt er mir in diesem Extramaterial. Ich finde die Antwort sehr überraschend, weil ich den Film selbst nicht sehr gelungen finde. Aber diese Szene ist tasächlöich ein seltene Umkehr des üblichen Gewalttopos, der sich durch Tarantinos Werk zieht. Ja, ich will den Newsletter!E-Mail-Adresse eintragen, Mail bestätigen – und dann geht’s los! Jederzeit abbestellbar – Details gibt’s in der Datenschutzerklärung. Abonnieren! Loading… Willkommen!Du bist ab sofort Teil unserer Newsletter-Community! Außerdem gibt Will uns einen Einblick in seine Lernprozesse, was Billy Zane damit zu tun hat und ihr erfahrt so, dass Will sich selbst glücklicherweise nicht so ernst nimmt. Aber das wisst ihr schon, wenn ihr die Hauptepisode gehört habt. Will Baldy im NetzMehr über den DoP findet ihr immer noch auf Wills Website. Unter ‚Contact‘ findet ihr hier seine Agenturen, falls ihr eine Kolaboration anstrebt. Das Fachmagazin Film & TV Kamera hat schon im letzten Jahr in der Ausgabe 11.2022 einen Artikel über Wills Arbeit an „The Sandman“ au smeiner Feder veröffentlicht. Hier könnt ihr ihn kostenfrei downloaden! Viel Spaß beim Lesen! Ihr wisst es natürlich, aber ich erwähne nochmal, dass alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ bei Apple Podcasts und Spotify sowie auch bei Audible und Amazon Music! verfügbar sind. Mehr dazu findet ihr hier! Und jetzt viel Spaß beim Extramtaerial aus meinem Podcastgespräch mit Will Baldy, DoP! Der Beitrag Extramaterial: Drei Fragen Will Baldy, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| EP19: Will Baldy, DoP | 06 Jul 2023 | 01:48:48 | |
Will Baldy, Co-DoP von „The Sandman“. (Foto: privat)
Hinter dem Mikrofon begrüße ich diesmal Will Baldy, DoP von „The Pact“ und Co-DoP von Netflix‘ „The Sandman“ sowie der Disney+-Serie „Willow“. Will erzählt uns von den Herausforderungen des Genres Fantasy und welche technischen Kniffe er einsetzt. Will Baldy wuchs in einem kleinen Dorf im ländlichen Südwesten Englands auf. Schon im frühen Jugendalter drehte er eigene Kurzfilme, fotografierte und ging viel ins Kino. Prägend für seinen späteren Wunsch Kameramann zu werden, waren tatsächlich dann nicht die Klassiker des Genres aus den 1970er, 1980er und 1990er Jahren, sondern die Pixar-Filme um die erste „Toy Story“ herum. Für ihn kam es durch die ländliche Prägung lange zeit gar nicht infrage zum Film zu gehen, weil das einfach fern von seiner Lebenswelt war. Praktische Arbeit statt StudiumAuf dem College belegte Will zwar praktische Filmkurse, wollte aber partout keine Bücher über das Filmemachen lesen. Das war an der Uni ein Problem. Stattdessen widmete Will sich lieber der Praxis. Ab 2016 arbeitete er als Zweiter Assistent und fasste 2020 von einem Tag auf den anderen den Entschluss, als DoP zu arbeiten. Über viele Kurzfilme und praktscihe Arbeit als Second Unit DoP machte Will schließlich mit der BBC- und Peacock-Serie „The Pact“ sein erstes Projekt als DoP. Ja, ich will den Newsletter!E-Mail-Adresse eintragen, Mail bestätigen – und dann geht’s los! Jederzeit abbestellbar – Details gibt’s in der Datenschutzerklärung. Abonnieren! Loading… Willkommen!Du bist ab sofort Teil unserer Newsletter-Community! Ich unterhalte mich mit Will im Podcast vor allem über die in 2022 erschienene Netflix-Original-Serie „The Sandman“ von Neil Gaiman. Wir sprechen auch über die Arbeit an der Drama-Miniserie „The Pact“ sowie darüber, wie er und das DoP-Team eine visuelle Technik aus den 1980ern für die Disney+-Original-Serie „Willow“ wieder aufleben ließen. Wie schon in der Episode erwähnt, habe ich eine kleine Umfrage erstellt. Die Befragung dauert keine 5 Minuten und hilft mir enorm, den Podcast weiter zu entwickeln. Was findet Ihr toll an meinen Gesprächen? Was nicht so? Wie könnte der Podcast in Zukunft aussehen? Ich freue mich auf Eure Antworten! JETZT AN UMFRAGE TEILNEHMEN Will Baldy im NetzSchaut doch mal auf Wills Website vorbei. Unter ‚Contact‘ findet ihr hier seine Agenturen, falls ihr mit ihm zusammenarbeiten wollt. Im Fachmagazin Film & TV Kamera ist schon im letztren Jahr in der Ausgabe 11.2022. ein Artikel über Wills Arbeit an „The Sandman“ erschienen. Hier könnt ihr ihn kostenfrei downloaden! Viel Spaß beim Reinlesen! Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet ihr bei Apple Podcasts und Spotify sowie endlich auch bei Audible und Amazon Music! Mehr dazu findet ihr hier! Und nun gute Unterhaltung bei meinem Podcastgespräch mit Will Baldy, DoP! Der Beitrag EP19: Will Baldy, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Extramaterial: Drei Fragen an Gesa Jäger, Editorin | 07 May 2023 | 00:18:17 | |
Gesa Jäger, Editorin, beantwortet in der Extramaterial-Folge meine Drei Fragen. (Foto: privat)
Meine Gästin Gesa Jäger, Editorin vom aktuellen Kinofilm „Das Lehrerzimmer“ und Co-Editorin der Netflix-Serie „Unorthodox“, beantwortet meinen Kurzfragebogen. Wir erfahren, welcher Film es ihr jüngst besonders angetan hat, mit welchem Schnitt sie in ihrem Werk etwas Besonderes verbindet und warum sie an jeder Montage etwas Neues lernt. Es ist sehr schön, dass wir in dieser Awardwoche unser kleines Zustzgespräch veröffentlichen können. Falls ihr es noch nicht gehört habt, Gesa ist für den Deutschen Filmpreis und für den Deutschen Kamerapreis in der Kategorie Schnitt für „Das Lehrerzimmer“ nominiert! Beide Verleihungen finden jetzt in den kommenden Wochen im Mai statt. Am 12. Mai ist die Verleihung des Deutsches Filmpreises und zwei Wochen später folgt am 26. Mai die Gala zum Deutschen. Ich drücke Dir die Daumen, Gesa! Handverlesene Links im NewsletterZu den wunderbar unterschiedlichen Werken von Gesa jäger gibt es viele Artikel, Rezensionen sowie Audio- und Video-Interviews. Ich habe für Euch im Newsletter ein paar davon zusammengestellt und hoffe, ihr seid schon angemeldet. Wenn nicht, könnt Ihr das gleich hier machen: Ja, ich will den Newsletter!E-Mail-Adresse eintragen, Mail bestätigen – und dann geht’s los! Jederzeit abbestellbar – Details gibt’s in der Datenschutzerklärung. Abonnieren! Loading… Willkommen!Du bist ab sofort Teil unserer Newsletter-Community! Wie schon in der Episode erwähnt, habe ich eine kleine Umfrage erstellt. Die Befragung dauert keine 5 Minuten und hilft mir enorm, den Podcast weiter zu entwickeln. Was findet Ihr toll an meinen Gesprächen? Was nicht so? Wie könnte der Podcast in Zukunft aussehen? Ich freue mich auf Eure Antworten! JETZT AN UMFRAGE TEILNEHMEN Gesa Jäger im NetzWenn ihr nach dem Gespräch jetzt mehr über Gesas Filmografie wissen wollt, schaut auf ihrer persönlichen Homepage vorbei oder auf ihrem Profil beim Berufsverband Filmschnitt. Wie schon erwähnt gibt es eine Linksammlung zu Gesas im Podcast erwähnten Projekten in meinem Newsletter. Einen Artikel aus meiner Feder über Gesa Jäger findet ihr im Fachmagazin Film & TV Kamera und zwar in Ausgabe 5.2023. In der gleichen Ausgabe ist auch ein Drehbericht über „Das Lehrerzimmer“ erschienen. Dazu sprach ich mit DoP Judith Kaufmann über ihre Kameraarbeit. Schaut doch mal rein! Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet ihr bei Apple Podcasts und Spotify sowie endlich auch bei Audible und Amazon Music! Mehr dazu findet ihr hier! Jetzt aber viel Spaß bei meinem Podcastgespräch mit Gesa Jäger, Editorin! Der Beitrag Extramaterial: Drei Fragen an Gesa Jäger, Editorin erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| EP18: Gesa Jäger, Editorin | 23 Apr 2023 | 01:57:36 | |
Gesa Jäger, Editorin, ist unter anderem beim Deutschen Filmpreis nominiert für „Das Lehrerzimmer“. (Foto: privat)
Zu Gast ist diesmal Gesa Jäger, Editorin von „Das Lehrerzimmer“ (ab 4. Mai im Kino) und Co-Editorin der Netflix-Serie „Unorthodox“. Ich unterhalte mich mit Gesa über ihre Werke und warum es ihr wichtig ist, bei der Arbeit achtsam mit sich umzugehen. Gesa Jäger schloss ihr Hochschulstudium an der Filmuni Konrad Wolf mit „Love Steaks“ von Jakob Lass ab. Hier jonglierte sie mit über 70 Stunden Material. Das bekommen andere Editor*innen nicht mal bei mehreren Projekten zusammen. Für Gesa fühlte sich das gar nicht an, wie eine Feuertaufe. Sie war damit beschäftigt, die Geschichte der Figuren aus den Performances der Schauspieler*innen herauszudestillieren und darüber den Film zu erzählen. Denn das ist ihr Job. KollaborationDas Studium und die besondere Herausforderung der Improprojekte waren der Startschuss für Gesa Jägers Karriere. Neben weiteren Projekten mit Jakob Lass und dessen Kameramann Timon Schäppi finden sich Dokumentarfilme, Serien und immer wieder preisgekrönte Werke. Zudem wurde Gesa Mitglied der Deutschen Filmakademie und der Academy of Motion Picture Arts and Science, die die Oscars verleiht. Ja, ich will den Newsletter!E-Mail-Adresse eintragen, Mail bestätigen – und dann geht’s los! Jederzeit abbestellbar – Details gibt’s in der Datenschutzerklärung. Abonnieren! Loading… Willkommen!Du bist ab sofort Teil unserer Newsletter-Community! In 2019 wurde Gesa eine besondere Ehre zu Teil. Die Filmkunsttage Sachsen-Anhalt verliehen Gesa Jäger den Filmkunstpreis Sachsen-Anhalt/Special Schnitt und widmeten ihr eine Werkschau. Der Dokumentarfilm „Dreamaway“ von den Regisseurinnen Johanna Domke und Marouan Omara lief im gleichen Jahr auf dem Filmplus-Festival 2019. Jägers Montage wurde mit dem „Bild Kunst Schnitt“-Preis Dokumentarfilm ausgezeichnet. Aktuell ist Gesa für ihre Arbeit an „Das Lehrerzimmer“ sowohl für den Deutschen Kamerapreis als auch für den Deutschen Filmpreis nominiert. Wie schon in der Episode erwähnt, habe ich eine kleine Umfrage erstellt. Die Befragung dauert keine 5 Minuten und hilft mir enorm, den Podcast weiter zu entwickeln. Was findet Ihr toll an meinen Gesprächen? Was nicht so? Wie könnte der Podcast in Zukunft aussehen? Ich freue mich auf Eure Antworten! JETZT AN UMFRAGE TEILNEHMEN Gesa Jäger im NetzWenn ihr einen Blick in Gesas Filmografie werfen wollt, besucht ihre persönliche Homepage oder ihr Profil beim Berufsverband Filmschnitt. Eine kleine Linksammlung für meinen Newsletter habe ich auch über Gesa zusammengestellt. Ein Porträt über Gesa Jäger findet ihr Fachmagazin Film & TV Kamera und zwar in Ausgabe 5.2023. In der gleichen Ausgabe ist ein Drehbericht aus meiner Feder über „Das Lehrerzimmer“ erschienen. Darin berichte ich über die Kamerarbeit von DoP Judith Kaufmann. Viel Spaß beim Lesen! Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet ihr bei Apple Podcasts und Spotify sowie endlich auch bei Audible und Amazon Music! Mehr dazu findet ihr hier! Jetzt aber viel Spaß bei meinem Podcastgespräch mit Gesa Jäger, Editorin! Der Beitrag EP18: Gesa Jäger, Editorin erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Sonderfolge: Roger Deakins, DoP | 07 Apr 2023 | 00:25:35 | |
Sir Roger Deakins, DoP und Legende, erzählt von den Dreharbeiten von „Empire of Light“. (Foto: See Li/Picture Capital/Alamy Live News)
In dieser Sonderfolge unterhalte ich mich mit Roger Deakins, DoP von „Empire of Light“, der am 20. April im Kino anläuft. Sir Roger erzählt von den Dreharbeiten des Oscar-nominierten Dramas von Regisseur Sam Mendes und verrät, wie er meine Lieblingsszene umgesetzt hat. Sir Roger Deakins ist einer der aktuell renommiertesten Bildgestalter auf dieser Erde. Er schuf Klassiker wie Frank Darabonts „Shawshank Redemption“, drehte zahlreiche Filme mit den Coen-Brüdern, wie „The Big Lebowski“ oder „No Country for old Men“, und erhielt zwei Kamera-Oscars für „Blade Runner 2049“ von Denis Villeneuve und „1917“ von Sam Mendes. Deakins neuestes Werk könnte aber von diesen epischen Werken kaum entfernter sein. Zurück zum ArthouseMit Mendes zusammen kehrt DoP Roger Deakins nämlich buchstäblich zu seinen Wurzeln zurück. Deakins wuchs im Süden Englands in der Küstenstadt Torqay und in Bath auf. Auch sein aktueller Kinofilm „Empire of Light“ spielt in einem südenglischen Seebad Anfang der 1980er Jahre. Sam Mendes schrieb für „Empire of Light“ erstmals ein eigenes Drehbuch selbst. Die Geschichte handelt von Hilary, die in einem altehrwürdigen Kino arbeitet und unter einer bipolaren Störung leidet. Sie verliebt sich in ihren deutlich jüngeren, afroeuropäischen Kollegen Stephen. Beide müssen die Herausforderungen ihre Lebens meistern. Ich sprach mit Sir Roger darüber, wie sich diese Rückkehr zum Arthouse in seiner alten Heimat anfühlte und wie er mit dem britischen Wetter klar kam. Er erzählt, welchen Aufwand die Produktion dafür betrieb und wie er meine LIeblingsszene inszenierte, ein Gespräch über der abendlichen Uferpromenade zur blauen Stunde. Spoiler: Manchmal braucht man einfach den Mut von 50 Jahren Erfahrung. Davon erzählt Roger mir im Podcastgespräch. Wie schon in der Episode erwähnt, habe ich eine kleine Umfrage erstellt. Die Befragung dauert keine 5 Minuten und hilft mir enorm, den Podcast weiter zu entwickeln. Was findet Ihr toll an meinen Gesprächen? Was nicht so? Wie könnte der Podcast in Zukunft aussehen? Ich freue mich auf Eure Antworten! JETZT AN UMFRAGE TEILNEHMEN Sir Roger Deakins im NetzIhr möchtet mehr über Sir Roger erfahren? Dann schaut doch bei ihm auf der Webseite vorbei. Vergesst nicht, auch in seinen Podcast „Team Deakins“ reinzuhören – aber kommt bitte hier zu mir zurück. Auch über Roger habe ich eine kleine Linksammlung für meinen Newsletter zusammengestellt. Das Fachmagazin Film & TV Kamera hat bereits in der Ausgabe 1-2.2023 meinen langen Artikel über die Dreharbeiten von „Empire of Light“ veröffentlicht. Den könnt ihr hier kostenfrei herunter laden! Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet ihr bei Apple Podcasts und Spotify sowie endlich auch bei Audible und Amazon Music! Mehr dazu findet ihr hier! Jetzt wünsche ich Euch gute Unterhaltung beim Podcastgespräch mit Sir Roger Deakins, DoP von „Empire of Light“! Dear English Speaking Community,If you found this podcast with DoP Roger Deakins via Google or someone elses recommendation and right now you go ‚Oh damn, it’s in German, isn’t it?‘ Do not worry anymore! Roger and I of course spoke in English. So kick back, relax and turn up the volume of your headphones – and listen to us chat about „Empire of Light“. Oh, and I apologize in advance for my English. If you want to skip the German introduction, feel free to do so. You can fast forward to 04:30 and start the podcast talk right away. Thank you for listening! Der Beitrag Sonderfolge: Roger Deakins, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| EP17: Die Cinematographinnen | 27 Mar 2023 | 01:45:57 | |
Jana Papa und Birgit Gudjonsdottir sprechen über die Arbeit der Cinematographinnen.
Zu Gast sind in dieser Folge DoP Birgit Gudjonsdottir und Jana Pape von den Cinematographinnen. Sie berichten nach fünf Jahren des Bestehens ihres Netzwerks deutschsprachiger Bildgestalterinnen von der Gründung und was sich bisher getan hat. Susanne Braun vom Indiefilmtalk Podcast unterstützt Gastgeber Timo Landsiedel bei diesem Podcast-Crossover in der Moderation. Die Cinematographinnen sind das Netzwerk deutschsprachiger Bildgestalterinnen und setzen sich für die Sichtbarkeit von Kamerafrauen und weiblichen Filmsschaffenden in den visuellen Gewerken ein. In dieser Episode erzählen Vorstandsmitglied Jana Pape und Gründungsinitiatorin Birgit Gudjonsdottir von dem Netzwerk. Unterstützt werde ich in der Moderation von Susanne Braun vom Indiefilmtalk Podcast. Diese Folge ist der Auftakt zu einer Kooperation zwischen Indiefilmtalk und Hinter der Kamera. Den Indiefilmtalk Podcast machen Yugen Yah und Susanne Braun für Filmschaffende aus allen Gewerken. Mehr dazu in der Episode! GründungDen Gründungsanstoß für die Cinematographinnen gab es 2017. Die Studie „Gender und Film“ der Filmförderanstalt FFA und des Fraunhofer Instituts fand heraus, dass weibliche Kameraleute gerade einmal 10 Prozent der Filme am Markt in eigenverantwortlicher Position umsetzen. Die vom Verband der Filmschaffenden e.V. in Auftrag gegebene Studio von Jörg Langer förderte schon ein Jahr zuvor eine Gender-Pay-Gap der weiblichen Filmschaffenden von im Schnitt etwa 25 Prozent zutage. Bei den Kameraleuten wurde Bildgestalterinnen sogar etwa 43 Prozent weniger bezahlt. Vielen war bewusst, es musste sich etwas tun. In dieser Situation war es DoP Birgit Gudjonsdottir – ihr kennt sie aus Episode 7 – die viele deutschsprachige Kamerafrauen zusammenbrachte, um ein Netzwerk zu gründen. Vornehmliches Ziel: Mehr Sichtbarkeit! Auf dem Camerimage Festival 2017 präsentierten sich die rund 100 Bildgetalterinnen erstmals der Öffentlichkeit. Wie schon in der Episode erwähnt, habe ich eine kleine Umfrage erstellt. Die Befragung dauert keine 5 Minuten und hilft mir enorm, den Podcast weiter zu entwickeln. Was findet Ihr toll an meinen Gesprächen? Was nicht so? Wie könnte der Podcast in Zukunft aussehen? Ich freue mich auf Eure Antworten! JETZT AN UMFRAGE TEILNEHMEN Die Cinematographinnen im NetzWer sich über die Arbeit der Cinematographinnen informieren möchte, der schaue am besten auf ihrer Website vorbei. Dort gibt es auch eine Linksammlung zu aktuellen Studien, die über Gender Pay Gap, Gleichstellung vor und hinter der Kamera bei TV und Film berichten. Ich habe für meinen Newsletter natürlich auch ein paar Links und zusätzliches Material über Birgit, Jana und die Cinematographinnen zusammengetragen. Auch im Fachmagazin Film & TV Kamera ist ein Teil dieses Gesprächs veröffentlicht worden. Ihr findet es in Ausgabe 9.2022. Den Hinter-der-Kamera-Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Und jetzt gute Unterhaltung beim Podcastgespräch zusammen mit Susanne Braun vom Indiefilmtalk Podcast und mit unseren Gästinnen Birgit Gudjonsdottir und Jana Pape von den Cinematographinnen! Der Beitrag EP17: Die Cinematographinnen erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Sonderfolge: Christian Genzel, Regisseur | 19 Feb 2023 | 01:09:52 | |
Erzählt etwas über die 95-Minuten-Diku „No Way to Make a Living“: Christian Genzel, Regisseur
Willkommen zur Sonderfolge über Christian Genzel, Regisseur des Dokumentarfilms „No Way to Make a Living – A Look Back at ‚The Frighteners'“! Das Werk entstand exklusiv für die kürzlich erschienene Sonderedition von „The Frighteners“ von Turbine Medien. Ich sprach mit Christian über Making-Of-Featurettes und die Entstehung der Doku. Christian Genzel geht seiner Leidenschaft für Filme und Serien seit rund 25 Jahren nach. Er tut dies als Journalist für Film- und TV-Themen, Podcaster und Host des LICHTSPIELPLATZ-Podcasts und auch als Regisseur von Lang- sowie Kurzfilmen und Dokumentationen. Im Dezember 2022 veröffentlichte das Label Turbine Medien die 6-Disc Ultimate Edition von The Frighteners. Der Genremix aus Horror und Comedy aus der Feder des Neuseeländers Peter Jackson mit Michael J. Fox, Dee Wallace und Jake Busey in den Hauptrollen feierte jüngst sein 25-jähriges Bestehen. Christian sprach für die Edition mit mehreren der Mitstreiter Peter Jackson über die Entstehung des Klassikers. Die Entstehung der Doku war gar nicht so einfach. Die Interviews mussten allesamt in der Covid-Zeit statt finden und wurden daher über Zoom geführt. Christian erläutert, wie er zusammen mit seinem Editor René Hoffmann daraus einen Vorteil machte und damit sogar etwas zu erzählen vermochte. Und er verrät, dass eigentlich gar kein langer Film geplant war. Wie schon in der Episode erwähnt, habe ich eine kleine Umfrage erstellt. Die Befragung dauert keine 5 Minuten und hilft mir enorm, den Podcast weiter zu entwickeln. Was findet Ihr toll an meinen Gesprächen? Was nicht so? Wie könnte der Podcast in Zukunft aussehen? Auf welche Weise könnte er noch ergänzt werden? Wo im Netz informiert Ihr Euch über Branchenthemen? Ich freue mich auf Eure Antworten! JETZT AN UMFRAGE TEILNEHMEN Christian Genzel im NetzWer mal schauen und hören möchte, was Christian noch so macht, der sei auf seine Webseite und seinen immens spannenden Blog „Wilsons Dachboden“ verwiesen. Ich habe für meinen Newsletter natürlich einige Links zu zusätzlichem Material von und über Christian zusammengetragen. Im Fachmagazin Film & TV Kamera sind zu diesem Thema gleich zwei Artikel erschienen. In der Ausgabe 3.2023 findet ihr einen Artikel über Christian und die Doku sowie ein Porträt des Labels Turbine Medien, in dem mir Christian Bartsch, technischer Leiter und Filmeinkäufer, etwas über die Entstehung der Sondereditionen erzählt. Den Hinter-der-Kamera-Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! So, und jetzt erstmal viel Spaß beim Podcastgespräch mit Christian Genzel, Regisseur! Der Beitrag Sonderfolge: Christian Genzel, Regisseur erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| EP26: Wie lief Euer Jobsharing bei „Oh Hell“, Anne Bolick & Katharina Bühler? | 15 Jun 2024 | ||
Die DoPs Anne Bolick (links) und Katharina Bühler geben Tipps zum Jobsharing am Beispiel von „Oh Hell“. (Foto: privat)
Die DoPs Anne Bolick und Katharina Bühler berichten im Podcast über Bildgestaltung und Jobsharing bei „Oh Hell“. Vor allem auf dem Weg zu besseren Arbeitsbedingungen und familienfreundlicheren Dreharbeiten kann Arbeitsplatzteilung ein wichtiger Baustein sein. In der freien Wirtshaft ist Jobsharing seit 1980er Jahren etabliert. Zwei qualifizierte Fachkräfte teilen sich eine Stelle. Im Angesicht sich verschlechternder Arbeitsbedingungen und immer höherem Druck auf die Fachabteilungen liegt es auf der Hand, auch im Filmbereich die Arbeitsteilung auszuprobieren. Ihre Erfahungen mit dem Jobsharing bei der Serie „Oh Hell“ erzählen uns die DoPs Anne Bolick und Katharina Bühler in dieser Podcastfolge. Zusätzliche geben sie ganz konkrete Tipps, wie man dies umsetzen kann, und worauf es zu achten gilt. Kreative und organisatorische KollaborationNatürlich kommt auch die Bildgestaltung nicht zu kurz. Anne und Katharina verraten mir, wie ihr Konzept aufgebaut war, wie sie es zusammen mit Regisseurin Sarah Blaßkiewitz entwickelten und welches überraschende Kollaborationswerkzeug dabei zum Ensatz kam. Ein Großteil von Euch hat das vermutlich auf dem Smartphone! Ja, ich will den Newsletter!E-Mail-Adresse eintragen, Mail bestätigen – und dann geht’s los! Jederzeit abbestellbar – Details gibt’s in der Datenschutzerklärung. Abonnieren! Loading… Willkommen!Du bist ab sofort Teil unserer Newsletter-Community! HIER NEWSLETTER ABONNIEREN! (Falls das Formular nicht sichtbar ist.) Anne Bolick und Katharina Bühler im NetzIhr findet Anne Bolick und Katharina Bühler natürlich wie alle meine Gästinnen und Gäste auch im Netz. Die Serie „Oh Hell“ gibt’s auf Magenta TV – wohle dem, der ein Abo hat. Beide haben auch eine Präsenz beim Netzwerk der deutschsprachigen Kamerafrauen, den Cinematographinnen! Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet Ihr bei Apple Podcasts , Spotify, Amazon Music – und überall, wo Ihr sonst Eure Podcasts herbekommt. Fehlt ein Dienst? Schreibt es mir in die Kommentare! Aber jetzt erstmal gute Unterhaltung mit den DoPs Anne Bolick und Katharina Bühler und unserem Gespräch über ihre Arbeitsteilung bei „Oh Hell“. Der Beitrag EP26: Wie lief Euer Jobsharing bei „Oh Hell“, Anne Bolick & Katharina Bühler? erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Extramaterial: Drei Fragen an Charles Rettinghaus, Synchronsprecher | 09 Sep 2022 | 00:22:18 | |
Seine Stuimme gehört zu den bekanntesten Deutschlands: Charles Rettinghaus, Synchronsprecher (Foto: Timo Landsiedel)
Auch Charles Rettinghaus, Synchronsprecher von Jamie Foxx und Jean-Claude van Damme, hat meine Drei Fragen für das Extramaterial beantwortet. Welche Kollegen schätzt er besonders? Wo hat er am meisten gelernt? Ihr erfahrt es hier. Ihr wollt mehr Stimme? Könnt ihr haben! Das EXTRAMATERIAL ist hier mit meinen drei Fragen an meinen Gast Charles Rettinghaus, Synchronsprecher für Schauspieler wie Jamie Foxx, Jean-Claude van Damme oder Robert Downey Jr. Charles verrät hier, welche seiner Kollegen er so sehr schätzt, dass er einige ihrer Takes gerne auf seinem Reel hätte. Außerdem erzählt er eine Anekdote vom Deutschen Synchronpreis und verrät den ungewöhnlichen Grund, warum er für „Ray“ keinen Preis bekommen hat. Nützliche Links im NewsletterÜberraschung, ich bin nicht der erste, der Charles interviewt hat. Das eröffnet Euch aber eine wunderbare Fülle an weiterführenden Audiowerken und Videos, die sich mit Charles und seiner über drei Jahrzehnte andauernden Erfahrung beschäftigen. All das findet ihr in meiner Linksammlung. Um da ran zu kommen, abonniert doch einfach meinem Newsletter. Der kommt kostenfrei zur Veröffentlichung jeder Episode heraus – und bei besonderen Infos, wie das immer noch geplante Bühnenprogramm. Also hier bitte jetzt anmelden: NewsletterHinweis: Auch mit Charles durfte ich wunderbarerweise wieder live im Studio zusammentreffen. Genießt die schöne Audioqualität! Charles Rettinghaus im NetzWer mehr über Charles erfahren möchte, oder gar einen Jobangebot hat, der schaue in seinen Instagramkanal oder wende sich an seine Agentur. Für den Newsletter habe ich ein paar Links zu Interviews, Rezensionen und weiteren Infos zusammengestellt. Zudem ist ein begleitendes Porträt aus meiner Feder, im Fachmagazin Film & TV Kamera erschienen. Wer Lust hat, reinzulesen, es ist in der der Ausgabe 07-08.2022 veröffentlicht worden! Den Hinter-der-Kamera-Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt ausgesprochen gute Unterhaltung beim Podcast mit Charles Rettinghaus, Synchronsprecher! Der Beitrag Extramaterial: Drei Fragen an Charles Rettinghaus, Synchronsprecher erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| EP16: Charles Rettinghaus, Synchronsprecher | 06 Sep 2022 | 01:25:08 | |
Sprechen vor dem Mikrofon ist sein Job: Charles Rettinghaus, Synchronsprecher. (Foto: Timo Landsiedel)
Synchronsprecher Charles Rettinghaus nimmt diesmal vor meinem Mikrofon Platz. Wir sprechen über die Veränderungen in der Synchronlandschaft und Charles berichtet, welche seiner Rollen ihm besonders am Herzen lag – und welcher Kollege ihn zu der Höchstleistung brachte. Charles Rettinghaus darf seit mehr als 30 Jahren Hollywood-Filme gucken, bevor das Publikum sie zu Gesicht bekommt. Das kann er in den seltensten Fällen jedoch genießen. Denn er bekommt sie als kleine, ja kleinste Häppchen serviert – und muss dann noch etwas drauf sprechen. Denn das ist sein Job, Charles ist Synchronsprecher und Schauspieler. Mittlerweile hat er mehrere feste Schauspieler, denen er seine Stimmbänder für die Dauer eines Kinofilms zur Verfügung stellt. Charles begleitet den US-Schauspieler Jamie Foxx stimmlich seit dessen Rolle als Trainer von Will Smith in „Ali“ (2001), Jean-Claude van Damme gehört seit den frühen 1990ern fast zur Familie und die Filme von Robert Downey Jr. teilt er sich brüderlich mit dem Kollegen Tobias Meister. Darüber hinaus synchronisiert Charles noch zahlreiche Serienschauspieler – und er steht mit großer Leidenschaft immer wieder auch selbst vor der Kamera. Lernen über ErfahrungDas Schauspielstudium in Hamburg bereitete ihn Anfang der 1980er auf die Bühne vor. Doch Charles wollte zum Film und ging deshalb nach den ersten Engagements nach Berlin. Hier fand er tatsächlich zum Film, wenn auch von einer Seite, die er nicht ahnte. Seine erste Synchronrolle war in dem 1980er-Kultfilm „Crocodile Dundee“. Gerade in der Anfangsphase lernte er enorm viel von seinen Partner*innen. Damals wurde, im Gegensatz zur heutigen Arbeitsweise, noch mit mehreren Sprechern zugleich im Studio aufgenommen. Doch am meisten lernte Charles durch unterschiedliche Jobs und das stetige an sich arbeiten. Hier eine kleine Liste der im Podcast erwähnten Synchronsprecher*innen und ihrer bekanntesten Hollywood-Alter-Egos: Frank GlaubrechtPierce Brosnan, Al PacinoDaniela HoffmannJulia Roberts, Jamie Lee CurtisThomas DannebergArnold Schwarzenegger, Sylvester StalloneManfred LehmannBruce WillisJoseline GassenLinda Hamilton, Stefanie PowersKatja NottkeMichelle Pfeiffer, Demi MooreWolfgang DraegerWoody AllenRainer BrandtTony Curtis, Jean-Paul Belmondo Oliver RohrbeckBen Stiller, Hörspiel: Justus Jonas (Die Drei ???)Tilly LauensteinKatherine Hepburn, Ingrid Bergman Jetzt NEWSLETTER abonnieren – exklusive Links zu Charles RettinghausCharles erzählt mir von seinem Weg in die Branche, seine Arbeitsweise und die Veränderungen im Synchronbereich der letzten 30 Jahre. Wir widmen uns der Vorbereitung und Arbeit an „Ray“ (2004) mit Jamie Foxx, werfen einen Blick auf selbstironische Neuerfindung von Jean-Claude van Damme im Film „JCVD“ (2008) und sprechen auch über einen der Filme, in denen er vor der Kamera stand, „Radio Silence – Der Tod hört mit“ (2012) von Marco J. Riedl und Carsten Vauth. Charles Rettinghaus im NetzWer mehr über Charles erfahren möchte, oder gar einen Jobangebot hat, der schaue in seinen Instagramkanal oder wende sich an seine Agentur. Für den Newsletter habe ich ein paar Links zu Interviews, Rezensionen und weiteren Infos zusammengestellt. Zudem ist ein begleitendes Porträt aus meiner Feder, im Fachmagazin Film & TV Kamera erschienen. Wer Lust hat, reinzulesen, es ist in der der Ausgabe 07-08.2022 veröffentlicht worden! Den Hinter-der-Kamera-Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt ausgesprochen gute Unterhaltung beim Podcast mit Charles Rettinghaus, Synchronsprecher! Der Beitrag EP16: Charles Rettinghaus, Synchronsprecher erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Extramaterial: Drei Fragen an Volker Zeigermann, Tonmeister | 02 Sep 2022 | 00:30:24 | |
Volker Zeigermann, Tonmeister seit über 30 Jahren. (Foto: Timo Landsiedel)
Extramaterial! Auch Volker Zeigermann, Tonmeister aus Hamburg, hat meine Drei Fragen beantwortet. Neben den Szenen, die ihn geprägt haben und wo er am meisten lernte, verrät uns Volker, wie er mit Schwierigkeiten am Set umgeht. Schneller als gewohnt kommt diesmal das EXTRAMATERIAL! Hier stelle ich meine drei ewig gleichen Fragen an jeden meiner Gäste – und meist noch etwas Bonus. Mein Gast Volker Zeigermann erzählt mir von einer Szene, bei der er gerne den Ton eingefangen hätte. Sie ist von Michelangelo Antonioni und wirft für ihn einige Fragen auf. Außerdem berichtet er von dem Tonmeister von dem er selbst viel gelernt hat, von Garth Marshall. Marshall war in den 1970er und 1980er Jahren für den Setton aller Film der britischen Comedygruppe Monty Python verantwortlich, drehte aber auch viel dokumentarisch. Nützliche Links im NewsletterDie Werke von Volker sind höchst unterschiedlich. Es war nicht ganz einfach dazu Reviews und Interviews als Sekundärmaterial zu finden. Was ich gefunden habe, findet ihr wiwederum in meinem Newsletter. Der kostet nix und ich melde nur zur Veröffentlichung der Episoden – und bei Sonderinformationen, wie das immer noch geplante Bühnenprogramm. Also hier bitte jetzt anmelden: https://kamerapodcast.de/NEWSLETTER/ Hinweis: Ich hatte die große Ehre und Freude, mit Volker live im Studio zusammenzusitzen. Ich bitte Euch, die schöne Audioqualität in vollen Zügen zu genießen! Volker Zeigermann im NetzWer nach dem Podcast Volker gerne kontaktieren möchte oder eine Anfrage an sein Unternehmen hat, der sei an deren Homepage verwiesen. Über Volker habe ich außerdem einen Artikel für das Fachmagazin Film & TV Kamera verfasst, das ihr in der Ausgabe 06.2022 findet. Viel Spaß beim Lesen! Den Hinter-der-Kamera-Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt gute Unterhaltung beim EXTRAMATERIAL aus dem Podcast mit Volker Zeigermann, Tonmeister! Der Beitrag Extramaterial: Drei Fragen an Volker Zeigermann, Tonmeister erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| EP15: Volker Zeigermann, Tonmeister | 30 Aug 2022 | 01:58:55 | |
Vor dem Mikrofon begrüße ich Volker Zeigermann, Tonmeister. (Foto: Timo Landsiedel)
Endlich Ton im Podcast! Mein Gast ist diesmal Volker Zeigermann, Tonmeister für unzählige Werke – zuletzt die Improfilme von Jan-Georg Schütte. Ich spreche mit Volker darüber, wo die Gestaltung des Tons beginnt, warum er sein Unternehmen gründete und was ein Projekt mitbringen muss, damit er heute noch als Tonmeister aktiv wird. Volker Zeigermann kommt aus der Kunst. An der HfbK in Hamburg studierte er Kunstpädagogik und machte selbst freie Kunst und viel Musik. Da er über die Musik ein bisschen Tonwissen hatte, wurde er von seinen Mitstudierenden für den Filmton eingespannt. Und schon war es um ihn geschehen. Nach ein paar Jobs folgte eine Hospitanz beim Norddeutschen Rundfunk in der Messtechnik. Nach weiterer Erfahrung wurde er schließlich fester Freier Mitarbeiter beim Zweiten Deutschen Fernsehen in Hamburg und fuhr als Ton- und AB-Assistent mit den EB-Teams raus. Schnell legte er sich eigene Technik zu und versuchte hier immer auf der Höhe der Zeit zu sein. Mit seinem britischen Kollegen Garth Marshall setzte er viele internationale Projekte um. So kam es, dass er Anfang der 1990er für Gabriel Axels „Prince of Jutland“ die erste, voll digitale Filmproduktion umsetzen durfte. Ton und GestaltungAus der Anschaffung der eigenen Ausrüstung wurde Ende der 1990er ein Tonverleih und schließlich eine Firmengründung. Neben dem Austausch, der Volker schon immer am Herzen lag, ist es vor allem die Beratung für die anfragenden Projekte, Tonleute und nicht zuletzt auch immer wieder Filmemacher selbst, die Kern des Unternehmens Zeigermann_Audio sind. Jetzt NEWSLETTER abonnieren – exklusive Links zu Volker Zeigermanns ArbeitIn seinem persönlichen Schaffen achtet Volker darauf, dass er dokumentarische und szenische Projekte gleichermaßen umsetzt. Wobei er auch sagt, dass ein Projekt heute schon eine Menge Reizvolles mitbringen muss, um ihn nochmal ans Set zu holen. Ich spreche mit Volker über einige ausgewählte Filme aus seinem Werk, nämlich den bereits erwähnten „Prince of Jutland“, über die Dokumentationen „Konspirantinnen“ von Paul Meyer von 2006 und „Revision“ von Philip Scheffner von 2012 sowie die Improfilmreihe von Jan-Georg Schütte am Beispiel des Grimme-Preis-Gewinners von 2021 „Für immer Sommer 90“. Volker Zeigermann im NetzWer jetzt Volker Zeigermann gerne kontaktieren möchte oder eine Anfrage an sein Unternehmen hat, der schaue auf deren Homepage vorbei. Auch über Volker habe ich ein Porträt für das Fachmagazin Film & TV Kamera geschrieben, das ihr in der Ausgabe 06.2022 lesen könnt! Den Hinter-der-Kamera-Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt erstmal gute Unterhaltung beim Podcast mit Volker Zeigermann, Tonmeister! Der Beitrag EP15: Volker Zeigermann, Tonmeister erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Sonderfolge: Jörn Peper, Illustrator | 11 Apr 2022 | 00:48:25 | |
Mein Gast in dieser Sonderfolge ist Jörn Peper, Illustrator und Animator aus Hamburg. (Foto: Timo Landsiedel)
Diesmal spreche ich mit Jörn Peper, Illustrator und Animator aus Hamburg. Jörn hat sich auf die Illustration von Sequenzen für dokumentarische Stoffe spezialisiert. Warum das nötig ist und wie er arbeitet, das verriet er mir in dieser Sonderfolge des Podcasts. Jörn Peper hat schon früh angefangen zu zeichnen. Irgendwann realisierte er, dass man das studieren kann und nahm ein Studium des Kommunikationsdesigns auf. Schon in dieser Zeit setzte er sich stark mit dem Bewegtbild auseinander, machte Zeichentrickfilme und lernte die Grundlagen in allen wichtigen Anwendungen. Nach der Uni machte Jörn erstmal vor allem Motion Design, machte aber auch immer wieder Storyboarding. Die erste Anfrage zur Animation von eigens Illustriertem kam vom NDR. Mit dieser ersten Anfrage zu einer Illustration für dokumentarische Formate machte er sich selbständig und hat diesen Bereich seit Jahren stark ausgebaut. Nützliche Links im NewsletterIch habe euch neben Jörns Homepage ein paar Links zu seinen Projekten zusammengestellt. Diese Linksammlung findet ihr in meinem Newsletter. Meldet Euch am besten gleich an, dann verpasst ihr nix mehr hier im Podcast. Das kostet nichts und ich melde nur zur Veröffentlichung der Episoden – und wenn wir irgendwann auch auf die Bühne gehen. Also hier abonnieren: https://kamerapodcast.de/NEWSLETTER/ Nächster Gast? Podcast hören – und Instagram folgenDiesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Und jetzt viel Spaß bei dieser Podcast-Sonderfolge mit Jörn Peper, Illustrator und Animator! Der Beitrag Sonderfolge: Jörn Peper, Illustrator erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Sonderfolge: Ari Wegner, DoP | 23 Mar 2022 | 00:32:56 | |
Zu Gast in dieser Sonderfolge ist Ari Wegner, DoP und Oscar-Nominee Best Cinematography (Foto: ZUMA Press Inc./Alamy)
Noch eine Sonderfolge! Ich unterhalte mich mit Ari Wegner, DoP von „The Power of the Dog“ über den Netflix-Ausnahmefilm von Regisseurin Jane Campion. Wir sprechen über die wunderbar lange Vorbereitungszeit, wie Ari Wegner die Buchvorlage in Bilder übersetzte und welche Regeln es an ihrem Set gab. ENGLISH BELOW! Ari Wegner ist gerade mal die zweite Kamerafrau, die je für einen Oscar in der Kategorie Beste Kamera nominiert wurde. Wegner wuchs in einer Künstlerfamilie auf und studierte in Melbourne Kamera. Jane Campion traf sie bereits 2015. Beide drehten zusammen eine Werbekampagne für die australisch-neuseeländische Bank ANZ über Genderdiversität. Für „The Power of the Dog“ holte Campion die australische Kamerafrau ganz gezielt mit ins Boot. Beide bereiteten sich etwa ein Jahr lang intensiv auf die Dreharbeiten in Neuseeland vor. Sie besprachen Farbpalette, Licht sowie Seitenverhältnis und banden Production Designer Grant Major („The Lord of the Rings“) und Kostümbildnerin Kirsty Cameron ein. Ich spreche mit Ari über ihr Kamerakonzept und wie sie die unerbittliche Hauptfigur Phil Burbank, gespielt von Benedict Cumberbatch, inszenierte. Nützliche Links ab sofort im NewsletterAuch über die visionäre Ari Wegner habe ich für Euch ein paar weiterführende Links gesammelt. Diese Sammlung findet ihr nur im Newsletter. Lust bekommen, den zu abonnieren? Keine Angst, kostet nix und ich melde nur zur Veröffentlichung der Episoden und falls wir in Zukunft auch auf die Bühne gehen. Also hier bitte jetzt anmelden: https://kamerapodcast.de/NEWSLETTER/ Als kleines Vorab-Schmankerl gibt es schonmal den Link auf diesen kurzen Text über Aris Arbeit an „The Power of the Dog“ für die Online-Präsenz des Fachmagazins Film & TV Kamera. Der lange Text mit exklusiven Fotos wird in der Ausgabe 5.2022 ab dem 20. April zu lesen sein. Hinweis: Ich bitte auch diesmal herzlich um Verständnis für die deutlichen Unterschiede in der Audioqualität. Nicht nur erreichte ich Ari gerade per Zoom in New York City, sie hatte sich auch noch erkältet. Von hier aus Gute Besserung! Das Gespräch führte ich auf Englisch. Es fand kurz vor der Oscarverleihung 2022 am 27.3.2022 statt. Greg Frasier erhielt den Kamera-Oscar für „Dune“, die einzige Auszeichung für „The Power of the Dog“ war der – zutiefst verdiente – Oscar für die Beste Regie für Jane Campion. Nächster Gast? Podcast hören – und Instagram folgenDiesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Doch jetzt viel Spaß beim Podcast mit Ari Wegner, DoP von „The Power of the Dog“! Dear English Speaking Community,If you found this podcast with DoP Ari Wegner via Google or someone elses recommendation and you thought *Oh damn, it’s in German, isn’t it?‘ Do not worry anymore! Of course I spoke to Ari in English. So you are very welcome to join the community and listen to us chat about „The Power of the Dog“. I apologize in advance for my English stutter. If you want to skip the German introduction, feel free to do so. You can fast forward to 03:02 and start right into the talk. Thank you for listening! Der Beitrag Sonderfolge: Ari Wegner, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Extramaterial: Drei Fragen an Michael Kotschi, DoP | 18 Mar 2022 | 00:32:48 | |
Michael Kotschi, DoP von „Fremde Tochter“ am Set. (Foto: privat)
Hier ist die neue Folge mit Extramaterial! Mein Gast Michael Kotschi, DoP von „Fremde Tochter“ und „One of these Days“, verrät uns, welche Szene aus Vittorio Storaros Schaffen ihn geprägt hat. Und er erzählt von seiner Zeit am Set von „The Departed“ mit DoP Michael Ballhaus. Jedes Gespräch ist neu und anders, meine drei Fragen an jeden meiner Gäste bleiben aber immer dieselben. Welche Szene aus der Filmgeschichte hat sie geprägt, welche eigene Szene ist besonders für sie und in welcher Situation haben sie am meisten gelernt. Michael Kotschi erzählt zudem noch etwas über seine Filmhochschulzeit und die US-Dreharbeiten, zu denen er DoP Michael Ballhaus begleiten durfte. Nützliche Links im NewsletterAuch für Michael Kotschi habe ich ein paar Links, Videos und Reviews zusammengetragen. Diese Linkssammlung findet ihr im Newsletter. Keine Angst, kostet nix und ich melde nur zur Veröffentlichung der Episoden und für den Fall, dass wir in Zukunft auch auf die Bühne gehen. Also hier bitte jetzt anmelden: https://kamerapodcast.de/NEWSLETTER/ Hinweis: Auch mit Kotschi war ich über Zoom verbunden. Ich bitte herzlich um Verständnis für die wahrnehmbaren Differenzen in der Audioqualität. Michael Kotschi im NetzIhr wollt Michael Kotschi schreiben, wie knorke ihr seine Werke findet? Dann schaut gerne auf seiner Homepage vorbei. Berufliche Anfragen nimmt am besten seine Agentur entgegen. Ihr könnt auch über Kotschi ein begleitendes Porträt aus meiner Feder lesen. Es ist im Fachmagazin Film & TV Kamera erschienen und zwar in der Ausgabe 03.2022! Den Hinter-der-Kamera-Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt viel Spaß beim EXTRAMATERIAL aus dem Podcast mit Michael Kotschi, DoP! Der Beitrag Extramaterial: Drei Fragen an Michael Kotschi, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| EP14: Michael Kotschi, DoP | 09 Mar 2022 | 02:01:01 | |
Zu Gast im Podcast ist Michael Kotschi, DoP. (Foto: privat)
Vor dem Mikrofon begrüße ich diesmal Michael Kotschi, DoP von „Fremde Tochter“, für den der Bildgestalter 2017 den Deutschen Kamerapreis erhielt. Wir sprechen über Kotschis Filmhochschulzeit, seine Kollaborationen mit Regisseur Bastian Günther und seine Einstellung zur Handkamera. Michael Kotschi legte eine handwerkliche Grundlage, bevor er seine Begeisterung für das Bild entdeckte. Er ließ sich zum Zimmermann in der Restauration von Gebäuden ausbilden. Schnell merkte er, die Baustelle ist nicht auf Dauer sein Ort. Doch er blieb der Architektur treu. Als Assistent des Architekturfotografen Reinhard Görner näherte er sich dem Bild auf fotografische Weise. Es folgte ein Praktikum bei einer TV-Produktion und der eher zufällige Kontakt mit der Serie „Hinter Gittern – Der Frauenknast“. An diesem Set arbeitete sich Kotschi vom Praktikanten bis zum Camera Operator hoch und traf unter anderem DoP Stefan Ciupek. Kommt Euch bekannt vor? Richtig! Stefan hat uns hier im Podcast auch schon Rede und Antwort gestanden. Die Episode 04 könnt ihr hier nachhören! Auf diese Erfahrungen baute Kotschi dann mit dem Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB) auf. Deutscher Kamerapreis für „Fremde Tochter“Im Podcast sprechen ich mit Kotschi einführend über den experimentellen Doku-Fiktion „Calofornia City“, die in vielerlei Hinsicht Grundlagen legte. Außerdem wird der TV-Film „Macht Euch keine Sorgen!“ von Regisseurin Emily Atef („3 Tage in Quiberon“) Thema sein, das Langzeit-Dokumentarfilmprojekt „Wagenknecht“ unter der Regie von Sandra Kaudelka und das Drama „One of these Days“ von Regisseur Bastian Günther, hoffentlich ab Mai ’22 im Kino. Jetzt NEWSLETTER abonnieren – mit exklusiven Links über Michael Kotschis ArbeitIch spreche mit Kotschi über den ungewöhnlichen Weg, wie er an das Projekt „Fremde Tochter“ von Regisseur Stephan Lacant kam. Die Zusammenarbeit wurde für Kotschi 2017 mit dem Deutschen Kamerapreis gekrönt. Wir sprechen über seine an der Hochschule begonnene Kollaboration mit Regisseur Bastian Günther und wie diese ganz speziell beim Dreh von „One of these days“ aussah. Günther lebt in Berlin und Austin, Texas. Auch „One of these days“ wurde in den USA gedreht und beleuchtet ein Kapitel im Leben mehrerer kleinstädtischer Menschen, die einen Pick-Up-Truck gewinnen wollen. Michael Kotschi im NetzDamit Ihr bei Interesse mit Michael Kotschi in Kontakt treten könnt, verlinke ich hier gerne auf seine Homepage und natürlich auch auf seine Agentur. Auch bei Kotschi gilt: Es gibt ein begleitendes Porträt aus meiner Feder, das im Fachmagazin Film & TV Kamera erschienen ist. In der Ausgabe 03.2022 könnt Ihr es nachlesen! Den Hinter-der-Kamera-Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt gute Unterhaltung beim Podcast mit Michael Kotschi, DoP! Der Beitrag EP14: Michael Kotschi, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Sonderfolge: Dan Laustsen, DoP | 21 Jan 2022 | 00:36:27 | |
Spricht über die Bildgestaltung von „Nightmare Alley“: Dan Laustsen, DoP (Foto: WENN Rights Ltd./Alamy)
Ich freue mich! Dan Laustsen, DoP von „Nightmare Alley“ ist mein Gast in dieser Sonderfolge. Wir sprechen über sein neustes Werk für Regisseur Guillermo del Toro. Dan erzählt, wie er das Licht setzte, wie die Zusammenarbeit mit Guillermo ist und warum dieser bisher mit ihm nicht anamorphotisch gedreht hat. ENGLISH BELOW! Dan Laustsen hat in den vergangenen drei Jahrzehnten nicht nur das Kino Dänemarks geprägt, sondern auch das Europas und der Welt. Er studierte Ende der 1970er an der Danske Filmskole und arbeitete in den 1980ern unter anderem mit Regissuer Søren Kragh-Jacobsen zusammen. 1994 drehte er zusammen mit Regisseur Ole Bornedal der Thriller „Nightwatch“, der ihm internationale Aufmerksamkeit einbrachte. 1997 durfte er diesen nicht nur mit Bornedal in Hollywood remaken, er arbeitet auch das erste Mal mit Guillermo del Toro zusammen und war für die Bildgestaltung von „Mimic“ verantwortlich. Laustsen konnte sich in den dann folgenden Jahren die Projekte aussuchen. Er drehte international „Pakt der Wolfe“, „Darkness Falls“ oder „Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“. In Dänemark hält er bis heute den Rekord der meisten Auszeichnungen des Danischen Filmpreises „Robert“ in der Kategorie „Beste Kamera“. Dan gewann nämlich fünf der begehrten Trophäen. Seit „Crimson Peak“ gestaltet Dan das Bild jedes del Toro Films. Für „The Shape of Water“ war er auch für den Academy Award nominiert. Nützliche Links ab sofort im NewsletterAuch über Dan Laustsen und seine beeindruckende Karriere habe ich ein paar weiter führende Infos gesammelt. Diese Linkssammlung findet ihr im Newsletter – als kleiner Anreiz zum Abonnieren. Keine Angst, kostet nix und ich melde nur zur Veröffentlichung der Episoden und falls wir in Zukunft auch auf die Bühne gehen. Also hier bitte jetzt anmelden: https://kamerapodcast.de/NEWSLETTER/ Hinweis: Auch mit Dan konnte ich in diesen Zeiten nur über digitale Wege verbunden sein. Wobei ich ihn in Kopenhagen erwischte, also aus Hamburg auch einfach hätte rufen können. Ich bitte dennoch herzlich um Verständnis für die wahrnehmbaren Unterschiede in der Audioqualität. Das Gespräch führte ich auf Englisch. Nächster Gast? Podcast hören – und Instagram folgenDiesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Doch jetzt viel Spaß beim Podcast mit Dan Laustsen, DoP von „Nightmare Alley“! Dear English Speaking Community,If you found this podcast with DoP Dan Laustsen via Google or someone else and you thought *Oh damn, it’s German.‘ Do not worry anymore! Of course I spoke to Dan in English. So you are very welcome to join the community and listen to us chat about „Nightmare Alley“. I apologize in advance for my English stutter. If you want to skip the German introduction, feel free to do so. You can fast forward to 06:22 and start right into the talk. Thank you for listening! Der Beitrag Sonderfolge: Dan Laustsen, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Extramaterial: Drei Fragen an Yoshi Heimrath, DoP | 19 Jan 2022 | 00:47:30 | |
Yoshi Heimrath, DoP von „Berlin Alexanderplatz“ verrät im Podcast auch, wie er sein Team führt. (Foto: privat)
Happy New Year! Frisch ins Jahr gestartet gibt es Extramaterial von Yoshi Heimrath, DoP von „Berlin Alexanderplatz“ und dem Netflix-Hit „Blood Red Sky“. Yoshi verrät uns, welche Szenen anderer DoPs er gerne selbst gedreht hätte und wie er seine Teams führt. Jedem meiner Gäste stelle drei stets sehr ähnlich formulierte Fragen nach der Szene aus der Filmgeschichte, die sie geprägt hat, nach einer Szene aus dem eigenen Werk, die sie besonders im Herzen halten und der Situation, in der sie am meisten gelernt haben. Auch Yoshi hatte spannende Antworten zu bieten, die irgendwie alle etwas mit Plansequenzen zu tun haben. Außerdem gibt es noch Einblicke in sein frühes Schaffen vor der Hochschule und in seine Art, Crews zu führen. Nützliche Links ab sofort im NewsletterWer es noch nicht gehört hat: Die Linkssammlung zu meinen Gästen und ihren Werken ist in den Newsletter gewandert – als kleiner Anreiz zum Abbonnieren. Keine Angst, kostet nix und ich melde nur zur Veröffentlichung der Episoden und falls wir in Zukunft auch auf die Bühne gehen. Also hier bitte jetzt anmelden: https://kamerapodcast.de/NEWSLETTER/ Die Linkliste zu Yoshi ist lang und mit vielen Interviews und Hintergrundinformationen zu seinen Filmen und Kollaborateuren. Hinweis: Ihr wisst es zwar, aber ich sag es nochmal. Yoshi und ich fanden uns über das Wunder der fernmündlichen Kommunikation zusammen. Ich bitte herzlich um Verständnis für wahrnehmbare Unterschiede in der Audioqualität. Yoshi Heimrath im NetzIhr könnt Yoshi auch im Netz finden. Guckt doch mal seiner Homepage vorbei. Auch seine beiden Agenturen sind hier vertreten. An die wendet Ihr Euch, wenn Ihr mit ihm arbeiten wollt. Wer noch nicht genug von meinen Worten hat, kann ins Fachmagazin Film & TV Kamera schauen. In Ausgabe 12.2021 ist ein Porträt über Yoshi aus meiner Feder erschienen. Viel Spaß beim Lesen! Den Hinter-der-Kamera-Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt gute Unterhaltung beim Extramaterial mit Yoshi Heimrath, DoP! Der Beitrag Extramaterial: Drei Fragen an Yoshi Heimrath, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Sonderfolge: Wie war der Deutsche Kamerapreis 2024, Walter Demonte & Uwe Agnes? | 01 Jun 2024 | ||
Der Deutsche Kamerapreis 2024 ehrte erneut Bildgestalter*innen und Editor*innen in den WDR-Studios in Köln-Bocklemünd. (Foto: Timo Landsiedel)
Der Deutsche Kamerapreis 2024 ehrt Bildgestalter*innen und Editor*innen für herausragende Arbeiten in Kino, Fernsehen und Streaming. Ich sprach mit dem Geschäftsführer des Deutschen Kamerapreises Walter Demonte über die 34. Veranstaltung und ordne danach zusammen mit Film & TV Kamera Chefredakteur Uwe Agnes die diesjährige Kritik an den Nominierungen ein. Der Deutsche Kamerapreis ist hierzulande die wichtigste Auszeichnung für Kameraleute. Er wird seit 1982 vom Kuratorium Deutscher Kamerapreis verliehen. Anfangs geschah dies im zweijährigen Turnus, deshalb ist die diesjährige Veranstaltung erst die 34. Verleihung. Bildgestalter*innen und Editor*innen werden in mittlerweile 10 Kategorien ausgezeichnet, zusätzlich gibt es einen Ehrenpreis. Kritik an NominierungenIn diesem Frühjahr fanden sich auf der Liste der Nominierten keine weiblichen Kameraleute. Dies zog Kritik in den sozialen Medien nach sich. Nachdem die Jury Kino Fiktion mit Juryvorsitzendem Marcus H. Rosenmüller sich der Kritik angeschlossen hatte, taten sich auch die in diesem Jahr beim Deutschen Kamerapreis nominierten Bildgestalter*innen und Editor*innen zusammen und riefen gemeinsam mit dem Netzwerk deutschsprachiger Kamerafrauen, den Cinematographinnen, zu einem Dialog über die zukünftige Verafhrensweise auf. Der Deutsche Kamerapreis reagierte mit einer Einladung zum Gespräch. Ja, ich will den Newsletter!E-Mail-Adresse eintragen, Mail bestätigen – und dann geht’s los! Jederzeit abbestellbar – Details gibt’s in der Datenschutzerklärung. Abonnieren! Loading… Willkommen!Du bist ab sofort Teil unserer Newsletter-Community! HIER NEWSLETTER ABONNIEREN! (Falls das Formular nicht sichtbar ist.) In der aktuellen Folge spreche ich zunächst mit Walter Demonte über den Stellenwert des Deutschen Kamerapreises in der Awardlandschaft hierzulande. Danach ordne ich mit meinem lieben Kollegen Uwe Agnes, Chefredakteur des Fachmagazins Film und TV Kamera die Verleihung, einige Preisträger:innen und ihre Werke sowie die Stellungnahme Walter Demontes während der Verleihung ein. Der Deutsche Kamerapreis im NetzDie ausgezeichneten Bildgestalter*innen und Editor*innen findet ihr auf der Homepage vom Deutschen Kamerapreis. Die kurzweilige, zweistündige Preisverleihung mit kurzen Ausschnitten aus den ausgezeichneten Werken findet ihr in der ARD Mediathek. In der Ausgabe 5.2024 des Fachmagazins Film & TV Kamera findet Ihr eine umfangreiche Aufarbeitung der Kritik an der Nominiertenauswahl. Und hier findet ihr das Netzwerk der deutschsprachigen Kamerafrauen, den Cinematographinnen. Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet Ihr bei Apple Podcasts , Spotify, Amazon Music – und überall, wo Ihr sonst Eure Podcasts herbekommt. Fehlt ein Dienst? Schreibt es mir in die Kommentare! Aber jetzt erstmal viel Spaß mit der Sonderfolge über den Deutschen Kamerapreis 2024! Der Beitrag Sonderfolge: Wie war der Deutsche Kamerapreis 2024, Walter Demonte & Uwe Agnes? erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| EP13: Yoshi Heimrath, DoP | 16 Dec 2021 | 02:01:08 | |
Ich begrüße diesmal Yoshi Heimrath, DoP von „Berlin Alexanderplatz“ (Foto: privat)
Der Bildgestalter, den ich diesmal im Podcast begrüße ist Yoshi Heimrath, DoP unter anderem von „Berlin Alexanderplatz“ und dem Netflix-Hit „Blood Red Sky“. Im Gespräch über seine Arbeit verriet mir Yoshi, warum er so gerne mit Regisseur Burhan Qurbani zusammen arbeitet, wie die ungewöhnliche Mixtur aus Schwarz-weiß, Farbe und Formaten für „Wir sind jung. Wir sind stark.“ entstand und welche Situation an der Hochschule ihn nachhaltig geprägt hat. Yoshi Heimrath hat in den letzten Jahren eine Menge hoch gepriesener Projekte durch seine Kameraarbeit bereichert. Nicht selten arbeitete er dabei mit seinem ehemaligen Kommilitonen zusammen, dem Regisseur Burhan Qurbani. Beide lernten sich bei dessen Drittjahresfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg kennen, wo beide studierten. Aus den Gesprächen am Set nahmen beide mit, dass sie ähnlich ticken, was Film angeht. Auch wenn sie als Menschen sehr unterschiedlich sind. Dieses gegenseitige Ergänzen ist es auch, was Yoshi als so eine Art Geheimrezept ihrer Zusammenarbeit hervorhebt. Deutscher Filmpreis für „Berlin Alexanderplatz“Mit Yoshi spreche ich im Podcast über die Filme „Wir sind jung. Wir sind stark.“ von Burhan Qurbani, „NSU – Mitten in Deutschland: Die Opfer“ von Züli Aladag, „Die Beste aller Welten“ von Adrian Goiginger, „Berlin Alexansderplatz“ von Burhan Qurbani und „Blood Red Sky“ von Peter Thorwarth. Schon bei der Aufzählung wird die Bandbreite seines Schaffens deutlich. Jetzt NEWSLETTER abonnieren – mit exklusiven Links über Yoshis ArbeitSchon früh begann Yoshi, in seinen Filmen Wagnisse einzugehen. So war es sein Bild, was immer wieder in den Rezensionen zu „Wir sind jung. Wir sind stark.“ gelobt wurde und seine erste Nominierung für den Deutschen Filmpreis in der Kategorie Beste Kamera mit sich brachte. In 2020 dann folgte erstmals auch die Auszeichnung mit dem Deutschen Filmpreis für „Berlin Alexanderplatz“. Yoshi Heimrath im NetzIhr wollt Yoshi kontaktieren? Nichts leichter als das. Schaut am besten auf seiner Homepage vorbei. Auch seine beiden Agenturen freuen sich sicherlich über einen Netzbesuch. Wer noch etwas lesen möchte, kann ins Fachmagazin Film & TV Kamera schauen. Hier ist in Ausgabe 12.2021 ein Porträt über Yoshi aus meiner Feder erschienen. Viel Spaß beim Lesen! Den Hinter-der-Kamera-Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt gute Unterhaltung beim Podcast mit Yoshi Heimrath, DoP! Der Beitrag EP13: Yoshi Heimrath, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Extramaterial: Drei Fragen an Jakob M. Erwa, Regisseur | 10 Nov 2021 | 00:33:52 | |
Jakob M. Erwa guckt viel lieber viel glücklicher. (Foto: Sven Serkis)
Die erste Regieperson im Podcast: Auch Jakob M. Erwa Regisseur aus Berlin, hat meine bösen Drei Fragen beantwortet. Jakob erzählt mir, welche Szene er nur schweren Herzens aus „Die Mitte der Welt“ heraus schnitt, warum er sich für den Filmnachwuchs in der Ausbildung einsetzt und warum er ungerne Vorbilder nennt. Auch Jakob habe ich mit den echt fiesen Fragen nach der Szene aus der Filmgeschichte gequält, die er gerne auf seinem Reel hätte. Seine Antwort war sehr ausweichend – aber auch gut. Wir haben uns der Sache dennoch annähern können. Aber hört einfach selbst. Ich freue mich vor allem sehr, dass Jakob hier noch ein bisschen über die Workshops erzählen kann, die er mit Jugendlichen zum Thema Film veranstaltet hat. Nützliche Links ab sofort im NewsletterDie Linkssammlung zu meinen Gästen und ihren Werken findet Ihr ab sofort im Newsletter. Ja, das ist ein kleiner Anreiz, damit ihr den abonniert. Keine Angst, das tut nicht weh und ich nerve nur zur Veröffentlichung der Episoden. Und falls wir in Zukunft mal ein Event machen. Also hier bitte jetzt anmelden: https://kamerapodcast.de/NEWSLETTER/ Die Linkliste zu Jakob ist diesmal auch etwas länger mit vielen Interviews und Hintergrundinformationen zu Jakobs Filmen. Hinweis in eigener Sache: Auch Jakob und ich fanden uns nur über fernmündliche Technologien zusammen. Ich bitte um Verständnis, falls das auch auf der Audioebene wahrnehmbar ist. Noch ein Hinweis: Ich habe Jakob gebeten, mir ein ernstes Foto zu schicken. Das tat er nur unter Protest. Ich finde es trotzdem super. Und aus diesem Anlass ein herzliches Dankeschön an Fotografen, wie Sven Serkis, dessen Arbeit ihr auf seiner Homepage bewundern und buchen könnt. Da wir uns in der Pandemie nicht zusammen setzen konnten, bin ich darauf angewiesen, dass meine Gesprächspartner mir Fotos zur Verfügung stellen. Vielen Dank an den tollen Fotografen Sven Serkis! Jakob M. Erwa im NetzNach unseren Gesprächen möchtet ihr vielleicht mit Jakob M. Erwa Regisseur und Autor zusammenarbeiten. Einen Kontakt könnt ihr über seine Webseite oder über die Homepage seiner Agentur herstellen. Wer dem Podcast schon eine Weile folgt, der weiß auch, dass ich über die Gäste vor dem Mikro für das Fachmagzin Film & TV Kamera ein Porträt schreibe. Auch über Jakob ist ein Artikel erschienen, in Ausgabe 10.2021 könnt ihr ihn nachlesen. In Ausgabe 4.2021 findet ihr den Drehbericht der Serie „Katakomben“ – den es hier als FREE Download gibt! Viel Spaß beim Lesen! Den Hinter-der-Kamera-Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt gute Unterhaltung bei meinen Drei Fragen im Podcast an Regisseur Jakob M. Erwa! Der Beitrag Extramaterial: Drei Fragen an Jakob M. Erwa, Regisseur erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| EP12: Jakob M. Erwa, Regisseur | 24 Sep 2021 | 01:57:06 | |
Erzählt im Podcast von seiner Arbeitsweise: Jakob M Erwa, Regisseur und Autor (Foto: Sven Serkis)
Mein Gast hinterm Mikro ist diesmal Jakob M. Erwa, Regisseur und Autor der Filme „Heile Welt“, „Homesick“ sowie „Die Mitte der Welt“ und der Serie „Katakomben“. Wir sprechen über seine Arbeit und darüber, wie durch Diversität in Entwicklung, Team und Casting auch interessantere Geschichten entstehen. Jakob M. Erwa wollte eigentlich Rockstar werden. Er besuchte eine künstlerisches Gymnasium in Graz und wuchs so mit einer Vorliebe für die wilde Mischung der Künste aus Malerei, Musik und Theater auf. Erst bei der Berufswahl nach der Schule wurde ihm bewusst, dass diese Künste im Film zusammengeführt werden. Also startete er ein eigenes Videotheken-Studium und bewarb sich an der Hochschule für Fernsehen und Film in München – mit gerade mal 19 Jahren. Aus der Retrospektive kann er gut verstehen, warum viele Hochschulen eine Altersgrenze von 21 Jahren für ihre Bewerbung angeben. Er empfindet es als klug, sich erstmal Zeit zu nehmen, Lebenserfahrung zu sammeln und vielleicht ein bisschen von der Welt zu sehen. Dabei stelle man sich nämlich zwangsläufig die Frage, was einem wichtig ist im Leben. Und daraus resultiert dann oft, welche Geschichten man erzählen möchte. Unterhaltung mit HaltungJakob mag keine seichte Unterhaltung, versucht aber in seinen Werken auch das Moralisieren zu vermeiden. Gute Unterhaltung kann für ihn auch eine Haltung haben. Oft ist der Regisseur bei den von ihm umgesetzten Werken als Autor oder immerhin Co-Autor tätig gewesen. Vom Erfolg zeugen eine ROMY-Nominierung sowie viele Auszeichungen, wie der Bayerische Filmpreis und der New Faces Award für „Die Mitte der Welt“ und der Große Preis der Diagonale für „Heile Welt“. Im Podcast sprechen wir über seine Art und Weise zu Schreiben, warum er gerne mit Sparringspartner Paul Schulz Stoffe entwickelt und wie seine Erfahrungen im Writer’s Room zu „Katakomben“ war. Was sich hier schon andeutet, zieht sich als roter Faden durch den Podcast und Jakobs Werk: Er ist ein überzeugter Teamplayer. Jakob M. Erwa im NetzWenn ihr mit Jakob in Kontakt treten wollt, könnt ihr das über seine Webseite oder über die Homepage seiner Agentur machen. Wer dem Podcast schon eine Weile folgt, der weiß auch, dass ich über meine Gäste für das Fachmagzin Film & TV Kamera ein Porträt schreibe. Auch über Jakob ist ein Artikel erschienen, in Ausgabe 10.2021 könnt ihr ihn nachlesen. In Ausgabe 4.2021 findet ihr den Drehbericht der Serie „Katakomben“! Viel Spaß beim Lesen! Den Hinter-der-Kamera-Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt gute Unterhaltung beim Podcast mit Jakob M. Erwa, Regisseur und Autor! Der Beitrag EP12: Jakob M. Erwa, Regisseur erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Sonderfolge: Die Postproduktion von „How to sell drugs online (fast)“ (3) | 09 Sep 2021 | 00:54:58 | |
Die letzte Sonderfolge zum Thema „HTSDO(F)“ begrüßt Editor Rainer Nigrelli und VFX Julian Schleef und blickt hinter die Kulissen der Postproduktion von „How to sell drugs online (fast)“. Wir erfahren, wie sich die innovative Nutzung der Onscreen-Elemente entwickelte und warum die Postproduktion eigentlich immer mehr Raum einnehmen sollte. Julian Schleef und Rainer Nigrelli sind schon seit geraumer Zeit im Umfeld der Bildundtonfabrik in Köln tätig. Julian gehörte als langjähriger Postproduktionsfachmann gewissermaßen zum Gründungsteam und Rainer hat ebenfalls seit frühen Zeiten als Freelance-Editor immer wieder mit den Kölnern zusammen gearbeitet. Rainer war außerdem mit dem Team der ersten Staffel beim Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie “Bester Schnitt Fiktion” nominiert. Er war übergreifend an allen drei Staffeln beteiligt. Julian konnte auf seine jahrelange Erfahrung in zahlreichen Projekten der Kölner Produktionsfirma btf (Bildundtonfabrik) – unter anderem beim „Neo Magazin Royale“ – aufbauen. Ihr habt’s erraten, in der letzten Sonderfolge für diesen Sommer geht es um die Postproduktion von „How to sell drugs online (fast)“. Erzählerische ElementeDie innovative Nutzung von Onscreen-Elementen als erzählerisches Mittel brachte „How to sell drugs online (fast)“ einen Grimme-Preis ein. Julian und Rainer betonen scherzhaft, dass sie Postproduktion also das Schlüsselgewerk war, beeilen sich jedoch, zu betonen, welche in der Branche ungewöhnlichen Freiheiten hier der Postproduktion zugesprochen werden. Denn eigenes Einbringen in den kreativen Prozess wird bei dem Unternehmen aktiv eingefordert. In der zweiten Staffel baute die Crew die Gestaltung der Onscreen-Elemente konsequent aus. Der Verantwortliche für den Screen Content Michael Rizzi bekam Verstärkung durch Sebastian Drews. Die Screen-Content-Unit bereitete in der Vorproduktion die Assets für das Set vor. So ermöglichten bespielbare Mockups am Set ein direktes Abfilmen. Die Mock-Ups wurden nach der Einstellung resettet und neu live befüllt. Diese Assets wanderten dann 1zu1 in die Post und standen so in einer dort verwertbaren Form zur Verfügung. Sonderfolgen mit Creative Producern sowie Kamera & RegieDiesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! In der ersten Sonderfolge unterhielt ich mich bereits mit den Showrunnern Philipp Käßbohrer und Matthias Murman. In der zweiten Folge waren Regisseur Arne Feldhusen und DoP Kristian Leschner zu Gast. Das waren also alle drei Sonderfolgen für den Sommer ’21. Nochmals herzlichen Dank an Rainer Nigrelli, der die Podcastgespräche 1 und 3 bei der Bildundtonfabrik in Köln aufzeichnete. Ich werde nicht müde, Rainers Podcast „Credit to the Edit“ zu empfehlen, weil ich den echt geil finde! Rainer und sein Mitstreiter Jan Henrik Pusch sprechen mit Editor*innen verschiedener Genres über deren Arbeit. Doch jetzt gute Unterhaltung beim Podcastgespräch mit Editor Rainer Nigrelli und VFX Supervisor Julian Schleef! Der Beitrag Sonderfolge: Die Postproduktion von „How to sell drugs online (fast)“ (3) erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Sonderfolge: Regisseur und DoP von „How to sell drugs online (fast)“ (2) | 06 Aug 2021 | 00:53:22 | |
Drehten die dreitte Staffel „How to sell drugs online (fast)“ zusammen: Regisseur Arne Feldhusen (links) und DoP Kristian Leschner (rechts) stehen mir in der Sonderfolge Rede und Antwort. (Foto: Bernd Spauke)
Die zweite Sonderfolge zum Thema „HTSDO(F)“ beschert uns Arne Feldhusen und Kristian Leschner, Regisseur und DoP von „How to sell drugs online (fast)“. Das kreative Team hinter der Kamera erzählt von ihrer Vorbereitung beim Grillen und welche Herausforderungen in der Pandemie zu meistern waren. Arne Feldhusen und Kristian Leschner kennen sich schon eine ganze Weile. Unter anderem hoben die beiden die preisgekrönte Serie „Der Tatortreiniger“ mit Bjarne Mädel aus der Taufe. In der ersten Staffel „How to sell drugs online (fast)“ teilte sich Feldhusen die Regie mit Lars Montag und in der zweiten mit Mia Spengler. DoP Leschner stieß in der dritten Staffel als Kameramann hinzu und beerbte Armin Frantzen (1. Staffel) sowie Yoshi Heimarth und Jakob Beuerle (2. Staffel). Für Feldhusen und Leschner war es absolut stimmig, jetzt eine ganze Staffel kreativ durchplanen zu können. „Bunter und frecher“Der Vorteil einer dritten Staffel ist, dass man als kreatives Team auf vielem aufbauen kann. Da Feldhusen vieles davon mitentwickelt hatte, konnte er sehr genau sagen, was er beibehalten und was er erneuern wollte. Die Einbindung des Screen Contents konnte diesmal noch stärker mit dem DoP abgestimmt werden. Leschner drehte nicht selten mehrere Varianten, damit die VFXler sich die Orte der Overlays in der Post aussuchen konnten. Kristian Leschner orientierte sich als DoP wieder mehr an dem Konzept von Armin Frantzen aus der ersten Staffel. Allerdings sollte es „bunter und frecher“ werden. Das galt vor allem in der Schlussphase auf der Abiparty, die sich über fast zwei Folgen streckt. Für diese klügelte Leschner mit seinem Oberbeleuchter Gilmar Steinig ein präzise und schnell anpassbares Lichtkonzept maßgeblich aus Practicals aus. Sonderfolgen mit Creative Producern sowie PostproduktionDiesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! In der ersten Sonderfolge sprach ich mit den Showrunnern Philipp Käßbohrer und Matthias Murman. In der kommenden, dritten Folge stehen mir VFX Supervisor Julian Schleef und Editor Rainer Nigrelli aus der Postproduktion Rede und Antwort. Auch hier nochmal herzlichen Dank an Rainer Nigrelli, der die Podcastgespräche 1 und 3 vor Ort in Köln bei der Bildundtonfarbik aufzeichnete. Hört bitte auch in Rainers Podcast „Credit to the Edit“ rein. Hier sprechen er und sein Mitstreiter Jan Henrik Pusch mit Editor*innen über deren Arbeit. Doch jetzt gute Unterhaltung beim Podcastgespräch mit Arne Feldhusen und Kristian Leschner! Der Beitrag Sonderfolge: Regisseur und DoP von „How to sell drugs online (fast)“ (2) erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Sonderfolge: Die Creative Producer von „How to sell drugs online (fast)“ (1) | 30 Jul 2021 | 00:59:05 | |
Sonderfolge: Die Creative Producer von „How to sell drugs online (fast)“, Philipp Käßbohrer (links) und Matthias Murmann (rechts) (Foto: Jospeh Strauch)
In dieser ersten Sonderfolge zum Thema „HTSDO(F)“ spreche ich mit Philipp Käßbohrer und Matthias Murmann, Showrunner und Creative Producer von „How to sell drugs online (fast)“. Philippp und Matthias erzählen von den Freuden einer dritten Staffel des Netflix-Originals, dem Lernprozess im Writer’s Room und loben ihr Team, dass diesen wahnsinnigen Weg mit ihnen gegangen ist. Phlipp Käßbohrer und Matthias Murmann gehören zum Gründungsteam der Bildundtonfabrik GmbH. Mit Kurzfilmen und Musikvideos an der Kölner Kunsthochschule für Medien fing es an. Noch während des Studiums gründeten die beiden zusammen mit einem engen Team an Kommilitonen das Unternehmen. Es kamen größere Projekte, schließlich auch „Roche und Böhmermann“. Roche ging, Böhmermann blieb und ersann zusammen mit Käßbohrer und Murmann das „Neo MagazinmRoyale“ – ihr gemeinsamer, größter Erfolg. Screen Content als erzählerisches ElementZur DNA der beiden Macher gehört, immer noch ein bisschen mehr Gehirnschmalz in ihre Projekte zu stecken. Dass das natürlich auch auf eine Netflix-Original-Serie zutreffen wurde, war klar. So kamen auch die ersten beiden Staffeln von „How to sell drugs online (fast)“ sehr gut an. Die Geschichte um Moritz Zimmermann (Maximlian Mundt), der mit seinem Freudn Lenny (Danilo Kamperidis) einen erfolgreiche Drogenshop im Darknet aufbaut, ar ab der ersten Staffel höchst unterhaltsam, innovativ und heimste berechtigte einige Preis ein. Jetzt muss auch die dritte Staffel abliefern, die seit dem 27. Juli auf Netflix zur Verfügung steht. In den sechs rund halbstündigen Episoden legen die Showrunner Käßbohrer und Murmann mit ihrem kreativen Team nochmal eine Schippe drauf. Die Dialoge sind schnell und gefeilt, das junge Schauspieleensemble läuft zu Höchstformen auf und vor allem der Screen Content wird noch mehr als erzählerisches Element genutzt. Sonderfolgen mit Regie/Kamera sowie PostproduktionDiesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! In der nächsten Sonderfolge spreche ich über das Making-Of mit Regisseur Arne Feldhusen und DoP Kristian Leschner. In der dritten Folge stehen mir VFX Supervisor Julian Schleef und Editor Rainer Nigrelli aus der Postproduktion Rede und Antwort. Außerdem nochmal herzlichen Dank an dieser Stelle an Rainer Nigrelli, der das Gespräch in den heiligen Hallen der Bildundtonfarbik aufzeichnete. Hört bitte auch in Rainers Podcast „Credit to the Edit“ rein. Hier sprechen er und sein Mitstreiter Jan Henrik Pusch mit Editor*innen über deren Arbeit. Doch jetzt erstmal sehr viel Spaß beim Podcastgespräch mit Matthias Murmann und Philipp Käßbohrer von der Bildundtonfabrik! Der Beitrag Sonderfolge: Die Creative Producer von „How to sell drugs online (fast)“ (1) erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Extramaterial: Drei Fragen an Klemens Becker, DoP | 22 Jul 2021 | 01:15:50 | |
Im Podcastgespräch bei „Hinter der Kamera“: Klemens Becker, DoP & Steadicam Operator. (Foto: privat)
Auch er hat meinen Kurzfragebogen beantwortet: Mein Gast Klemens Becker, DoP von „Stowaway“ und Camera/Steadicam Operator bei den „Jason-Bourne“-Fortsetzungen und „United 93“. Er verriet mir, welche Szene im zweiten „Jason-Bourne“-Film ihn besonder berührte. Als besonderen Bonus sprechen wir ausführlich über seine DoP-Arbeit „Stowaway„. Über Klemens‘ Zusammenarbeit mit den DoPs Oliver Wood und Barry Ackroyd habt ihr schon im ersten Teil des Gesprächs viel erfahren. Mit beiden drehte er die zwei „Jason Bourne“-Fortsetzungen und „United 93“. Was ich Euch im letzten Gespräch schuldig blieb, ist unser langes Gespräch über die DoP-Arbeit „Stowaway“ unter der Regie von Joe Penna. Damit ich die nicht massiv kürzen musste, bekommt ihr diese im – na klar! – Extramaterial geliefert. Nützliche LinksUnd auch für Klemens Beckers Karriere habe ich ein paar weiterführende Links herausgesucht. Ich hoffe, sie helfen euch beim Vertiefen seines Werks:
Hinweis in eigener Sache: Der Virus verhindert auch aktuell ein gemütliches Beisammensitzen. Mit Klemens sprach ich in Berlin, er saß im Auto. Ich bitte um Verständnis für die teilweise unterschiedlichen Tonqualitäten. Klemens Becker im NetzIhr möchtet Klemens kontaktieren? Kein Problem: Über seine britische Agenturseite ist Klemens erreichbar, außerdem über das Portal Crew United. Ich habe ein Porträt über Klemens in der aktuellen Ausgabe 7-8.2021 des Fachmagazins Film & TV Kamera geschrieben. Viel Spaß beim Lesen! Den Hinter-der-Kamera-Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt gute Unterhaltung beim Podcast mit DoP Klemens Becker! Der Beitrag Extramaterial: Drei Fragen an Klemens Becker, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| EP11: Klemens Becker, DoP | 09 Jul 2021 | 01:46:41 | |
Diesmal begrüße ich im Podcast Klemens Becker, DoP (Foto: privat)
Ich begrüße in Episode 11 Klemens Becker, DoP von „Stowaway“ und Camera/Steadicam Operator bei „Braveheart“, „The Bourne Supremacy“ und „United 93“. Klemens berichtet im Podcast von seiner Arbeit mit DoP Oliver Wood für Paul Greengrass und wie der visuelle Impact der beiden Bourne-Fortsetzungen entwickelt wurde. Klemens Becker weiß heute sehr genau, wann er die Kamera bewegt und wann nicht. Über 30 Jahre als Operator haben ihn viel über Bilddynamik gelehrt. Diese Erfahrung ist heute essentiell für seine Arbeit als DoP. Es mag viel am Monitor von Regisseur*innen und DoPs entscheiden werden. Am Ende geht es um die Intuition desjenigen, der die Kamera tatsächlich führt. Denn der ist mitten im Geschehen, mitten in der Handlung und spürt, was benötigt wird. Nach dem Abitur wollte Klemens eigentlich Lehrer werden und studierte auch eine Weile an der Pädagogischen Hochschule. Durch Zufall kam er mit Studnetinnen der DFFB in Kontakt, wo er sich kurz darauf auch bewarb und ab 1978 auch studierte. Hier holte er seine Filmpraxis im Grundstudium nach, arbeitete viel nebenher und schloß schließlich mit dem Kameradiplom ab. Erstmals mit der Steadicam kam er Mitte der 1980er in Kontakt, ein paar Jahre und unzählige Übungsstunden später spezialisierte er sich ganz auf dieses Arbeitsgerät. Mit „Bourne“ um die WeltNach „Die Sieger“ (1994) kam er an sein erstes internationales Set in Babelsberg „The Neverending Story 3“. Hier lernte Regisseur Peter Macdonald ihn schätzen und empfahl ihn ein Jahr später an den Blockbuster „Braveheart“. Von da an drehte Klemens viel international. Sein liebstes Projekt kam dann beinahe zufällig zustande. Eigentlich bewarb Klemens sich beim Kevin-Spacey-Projekt „Beyond the sea“. Da diese ihm nicht fest zusagen konnten, schaute er gegenüber im Prdouktionsbüro bei DoP Oliver Wood herein. Der konnte ihm noch am gleichen Tag den Operator-Job bei „The Bourne Supremacy“ anbieten. Klemens griff zu und arbeitete von da an an mehreren Filmen mit Regisseur Paul Greengrass zusammen, darunter die beiden „Jason Bourne“-Fortsetzungen und der höchst intensive „United 93“ über das von Passagieren zum Absturz gebrachte, vierte Flugzeug der Anschläge vom 11. September 2001. Seit 2017 ist Klemens Becker ausschließlich als DoP unterwegs und stellt in diesem Juni seine aktuellen Film „Stowaway“ vor. Klemens Becker im NetzIhr wollt mehr über Klemens wissen? Look no further. Über seine britische Agenturseite ist Klemens kontaktierbar, ebenso über Crew United. Ich habe außerdem ein Porträt über Klemens in der aktuellen Ausgabe 7-8.2021 des Fachmagazins Film & TV Kamera geschrieben. Viel Spaß beim Lesen! Den Hinter-der-Kamera-Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt gute Unterhaltung beim Podcast mit DoP Klemens Becker! Der Beitrag EP11: Klemens Becker, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Extramaterial: Drei Fragen an Eva Maschke, DoP | 21 Jun 2021 | 00:18:49 | |
DoP Eva Maschke mag es, nah an ihren Protagonist*innen zu sein. (Foto: privat)
Drei ganz besondere Fragen gehen auch an meinen Podcast-Gast Eva Maschke, DoP von „Roaming Around“ und „Frauenzimmer“. Als Regisseurin und Autorin schuf sie „Ohne Halt“ und „Vier werden Eltern“. Eva spricht im Extramaterial über eine sie prägende Plansequenz und das Vertrauen in die Zuschauer*innen. Spannend wird es für mich, wen meine Gäste einen besonderen Schwerpunkt haben. Eva Maschke, DoP und Regisseurin, erzählt von dem Film, der sie ihm Studium stark fasziniert hat. Außerdem berichtet sie von einer bestimmten Szene, weil diese sie besonders berührt hat. Die Szene findet sich in einem ihrer persönlichsten Filme, der 50-Minuten-Doku „Vier werden Eltern“ für RBB und Arte. Nützliche LinksJetzt freut ihr euch schon darauf, euer Wissen über Eva ein bisschen zu vertiefen. Hier kommen ein paar Links für euch zu Eva und ihren Projekten.
Hinweis in eigener Sache: Eva erreichte ich diesmal über das Telefon auf La Gomera. Ich bitte um Verständnis für die teilweise unterschiedlichen Tonqualitäten. Eva Maschke im NetzIhr trefft auch Eva Maschke im Internet. Auf Evas Homepage findet ihr sämtliche ihrer Werke als Kamerafrau und auch als Regisseurin/Autorin. Außerdem könnt ihr Evas berufliches Kurzprofil bei den Cinematographinnen studieren. Auch beim Bundesverbands Kinemografie ist sie vertreten. Und auch über Eva gibt es ein Porträt aus meiner Feder in der aktuellen Ausgabe 6.2021 des Fachmagazins Film & TV Kamera nachlesen! Diesen Podcast könnt ihr bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Und nun gute Unterhaltung beim Extramaterial mit DoP Eva Maschke! Der Beitrag Extramaterial: Drei Fragen an Eva Maschke, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| EP10: Eva Maschke, DoP | 07 Jun 2021 | 01:45:45 | |
Mein Gast im Podcast ist Eva Maschke, DoP (Foto: privat)
In Episode 10 habe ich einen tollen Gast: Eva Maschke, DoP der Dokumentationen „Roaming Around“, „Ohne Halt“ und „Frauenzimmer“ sowie Regisseurin und Produzentin von „Vier werden Eltern“. Wir sprechen über ihre Doku-Arbeit als Kamerafrau und Regisseurin, wie TV-Dokus zustande kommen und natürlich über ihre – teils sehr persönlichen – Filme. Eva Maschke kann etwas, um das sie viele Kameraleute beneiden werden. Vor ihrer Kamerakarriere absolvierte sie eine Ausbildung zur Physiotherapeutin und arbeitete auch zwei Jahre in dem Beruf. So weiß sie ganz gut, welche Position mit der Kamera flugs zu Rückenschmerzen führt und wie man das verhindern kann. Eigentlich hatte sie direkt nach der Schule eine Ausbildung zur Mediengestalterin Bild/Ton angestrebt. Doch es gab Mitte der 1990er noch zu wenig Plätze. Nach dem Ausflug in die Physiotherapie ging es für Eva zum SWR, wo zunächst ein Praktikum machte. Hier merkte sie schnell, dass sie auch an die Kamera möchte. Nach dem Praktikum wurde Eva als feste Freie Kamera-Assistentinnen übernommen. In ihrer Zeit beim Badener Sender wirkte sie neben Fernsehspielen an über 50 Folgen der Doku-Reihe „Schätze der Welt“ mit. Diese Produktion bezeichnet sie als die prägendste Arbeit ihrer Karriere, auch weil sie lernte, wie wichtig die Zusammenstellung eines Teams ist. Deutscher Kamerapreis für Hochschulfilm2002 ging sie an die Filmakademie Ludwigsburg und studierte dort Kamera. Auch hier setzte sich ihre Affinität zum Dokumentarfilm fort. Für den in Ghana gedrehten „Roaming Around“ reiste sie mit Regisseurin Brigitte Maria Bertele nach Accra und begleitete dort Straßenkinder nächtelang mit einer Mini-DV-Kamera. Die eindringliche – aber nicht aufdringliche – Bildgestaltung wurde 2008 mit dem Deutschen Kamerapreis in der Kategorie Dokumentarfilm ausgezeichnet. Für ihren Abschlussfilm „Ohne Halt“ recherchierte sie in der schwulen Online-Dating-Szene. Hier hatten sich Mitte der 2000er auffallend viele Männer wieder mit HIV angesteckt. Sie ging der Sache auf den Grund. Hier fungierte Eva Maschke als Kamerafrau, Autorin und Regisseurin in Personalunion. Das war eine wichtige Erfahrung, weil sie realisierte, dass in Zukunft zu vermeiden. „Wenn ich mit dem Protagonisten rede, dann will ich den auch angucken, sagt Eva Maschke. „Und das kann ich nicht, wenn ich auf das Display gucke.“ Eva Maschke im NetzIhr trefft auch Eva Maschke im Internet. Auf Evas Homepage findet ihr sämtliche ihrer Werke als Kamerafrau und auch als Regisseurin/Autorin. Außerdem könnt ihr Evas berufliches Kurzprofil bei den Cinematographinnen studieren, auch beim Bundesverbands Kinemografie ist sie vertreten. Und auch über Eva gibt es ein Porträt aus meiner Feder in der aktuellen Ausgabe 6.2021 des Fachmagazins Film & TV Kamera nachlesen! Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt Viel Spaß beim Podcast mit DoP Eva Maschke! Der Beitrag EP10: Eva Maschke, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| EP25: Welche Rolle spielt die Kamerabewegung in „Unsichtbarer Angreifer“, Monika Plura? | 15 May 2024 | 01:11:33 | |
DoP Monika Plura verrät Details über „Unsichtbarer Angreifer“, über Bewegung und Kamera. (Foto: privat)
Mit DoP Monika Plura spreche ich über Kamera, Bewegung und Motive – und wie man einen Thriller für die ZDF-Primetime umsetzt. Zusammen mit ihrer Zwillingsschwester, der Regisseurin Martina Plura, schuf Monika einen ungewöhnlichen Fernsehfilm mit einer echten Premiere für diesen Sendeplatz! Mit DoP Monika Plura kehrt eine weitere Gästin in diesem Jahr vor das Mikrofon zurück. Ziemlich genau vier Jahre nach ihrem ersten Besuch spreche ich mit Monika über ihr aktuelles Werk „Unsichtbarer Angreifer“, in dem es um die Gefahren von smarten Geräten, Künstlicher Intelligenz und stetiger Überwachung geht. Monika setzte den ZDF-Film zusammen mit ihrer Schwester Martina um, die Regie führte. Thriller für die PrimetimeIch spreche mit Monika darüber, welche Elemente aus Thriller und Horror um 20:15 Uhr im ZDF funktionieren und wie die Zwillingsschwestern die Atmosphäre in den Motiven über Licht und Kamerabewebgung herstellten. Außerdem verrät mir Monika, welche bildgestalterische Besonderheit die beiden durchsetzen konnten, die es zuvor auf diesem Sendeplatz im ZDF noch nicht gegeben hat. Ja, ich will den Newsletter!E-Mail-Adresse eintragen, Mail bestätigen – und dann geht’s los! Jederzeit abbestellbar – Details gibt’s in der Datenschutzerklärung. Abonnieren! Loading… Willkommen!Du bist ab sofort Teil unserer Newsletter-Community! HIER NEWSLETTER ABONNIEREN! (Falls das Formular nicht sichtbar ist.) Wir unterhalten uns über die wichtigen Crewmitglieder bei diesem Projekt, wie Editor Tobias Haase oder Komponist Daniel Hoffknecht. Hoffknecht ist dafür verantwortlich, dass der Score schon beim Dreh vorlag und so einige der Kamerafahrten präziser gemacht hat. Die Bewegung der Kamera war für DoP Monika Plura bei diesem Projekt besonders wichtig. Monika Plura im NetzForscht doch dem Werk von Monika Plura mal hinterher. Das macht Ihr am besten auf ihrer Homepage. Und wo ihr schon dabei seid, guckt auch bei ihrer Schwester Regisseurin Martina Plura vorbei. Außerdem hat Monika ein Profil beim Netzwerk der deutschsprachigen Kamerafrauen, den Cinematographinnen! Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet Ihr bei Apple Podcasts , Spotify, Amazon Music – und überall, wo Ihr sonst Eure Podcasts herbekommt. Fehlt ein Dienst? Schreibt es mir in die Kommentare! Aber jetzt erstmal viel Spaß mit „Unsichbarer Angreifer“ und mit DoP Monika Plura! Der Beitrag EP25: Welche Rolle spielt die Kamerabewegung in „Unsichtbarer Angreifer“, Monika Plura? erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Extramaterial: Drei Fragen an Markus Förderer, DoP | 24 May 2021 | 00:36:26 | |
Wie arbeitet DoP Markus Förderer? (Foto: privat)
Drei ganz besondere Fragen gehen auch an meinen Podcast-Gast Markus Förderer, DoP von „Hell“, „Independence Day: Die Wiederkehr“, „I Origins“ und „Tides“. Er verriet mir, warum er „The Revenant“ nicht hätte selbst drehen wollen und welche Einstellung aus „Hell“ er besonders mag. Wie immer folgt dem langen Gespräch mit meinem Gast die schnelle Fragerunde, so auch bei Markus Förderer. DoP und lichtsetzender Kameramann ist Förderer seit zehn Jahren. In den drei Fragen erklärt er uns, wie er die Filme seiner Vorbilder einschätzt, warum die Fluchtszene in „Hell“ für ihn etwas Besonderes ist und wie er sich heutzutage kreative Freiräume schafft. Nützliche LinksIhr habt auch nach unserem Gespräch sicher Fragen zu Markus. Deshalb habe ich auch diesmal ein paar Links für euch zusammengestellt. Wie immer sind alle handverlesen und sicher nicht mit Anspruch auf Vollständigkeit. Allerdings sind sie ein kleiner Recherchestart zu den Themen in unseren Gesprächen.
Hinweis in eigener Sache: Ihr könnt es schon mitsprechen! Auch diesmal sprach ich mit Markus über das Telefon, „remote“, wie es so schön heißt. Ich bitte um Verständnis für die teilweise unterschiedlichen Tonqualitäten. Markus Förderer im NetzWer Markus im Netz nachforschen will, kann auf seiner Homepage beginnen. Sein berufliches Profil könnt ihr auf der Seite des Bundesverbands Kinemografie einsehen. Ein von mir verfasstes Porträt über Markus Leben und Arbeit könnt ihr in der aktuellen Ausgabe 5.2021 des Fachmagazins Film & TV Kamera nachlesen! Diesen Podcast könnt ihr bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Und jetzt viel Spaß beim Extramaterial mit DoP Markus Förderer! Der Beitrag Extramaterial: Drei Fragen an Markus Förderer, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| EP09: Markus Förderer, DoP | 25 Apr 2021 | 02:00:33 | |
Mein Gast im Podcast ist Markus Förderer, DoP (Foto: privat)
Ich begrüße diesmal am Podcast-Mikro Markus Förderer, DoP von „Hell“, „Independence Day: Die Wiederkehr“ und dem kommenden „Tides“. Markus verrät mir, wie es zur Zusammenarbeit mit Roland Emmerich kam und vergleicht das deutsche Filmsystem mit der US-Branche. Außerdem sprechen wir ausführlich über seine Kollaboration mit Regissuer Tim Fehlbaum bei „Hell“ und „Tides. Markus Förderer wurde zigfach an Filmhochschulen abgelehnt. Heute gilt er als technisch und gestalterisch höchst versatiler DoP. Immerhin konnte er sich im US-Markt behaupten. Die Leidenschaft für Film hatte er schon immer, so bewarb er sich in seiner Heimat Baden-Württemberg logischerweise auch an der Filmakademie. Hier wurde er zunächst abgelehnt, weil er nicht genügend praktische Erfahrung vorweisen konnte. In der Folge machte er weitere Praktika, ging nach München, wo er unter anderem auch bei ARRI Rental arbeitete. Schließlich klappte es dann doch an der Hochschule für Fernsehen und Film, wo er Regisseur Tim Fehlbaum traf, mit dem er dessen Abschlussfilm „Hell“ zusammen umsetzte. Hier zeigte sich Förderers Fähigkeit, sich bis ins Detail mit der technischen Umsetzung der Erzählung zu befassen. Er entwickelte für die dystopische Geschichte auf einer von der Sonne verbrannten Erde einen beeindruckenden Look mit gezielter Überbelichtung und dokumentarischem Kamerastil. Hollywood mit Anfang 30Nach Förderers Abschluss folgten die Kinoproduktionen „Puppe, Icke und der Dicke“ von Felix Stienz und „Finsterworld“ von Frauke Finsterwalder. Über die Aufführung von „Hell“ auf dem Filmfestival von Locarno lernte er Mike Cahill kennen, der ihm kurze Zeit später den Film „I, Origins“ anbot. Für den Film beschäftigte sich Förderer stark mit der Frage, wie er menschliche Augen natürlich beleuchten und aufnehmen kann. Außerdem inszenierte er für Cahill die – soweit ihm bekannte – erste Kopplung zweiter gegenläufiger Vertigo-Fahrten. Im Jahr darauf holte Emmerich den DoP ans Set seines Indiefilms „Stonewall“. Für die fiktive Geschichte um die tatsächlichen Ereignisse in der Christopher Street und die Polizeigewalt gegen Homosexuelle im Juni 1969 ließ Emmerich den Straßenzug im Studio nachbauen mit riesigen Backdrops an den Seiten. Hier festige sich die Zusammenarbeit und das Vertrauen zwischen Regisseur und DoP, dass Emmerich dann Markus Förderer im Anschluss auch als Kameramann zu „Independence Day – Die Wiederkehr“ mitnahm. Wie genau der Kontakt zu Roland Emmerich anfangs zustande kam, wie Förderer den „Double Vertigo“-Shot plante und mit welchen Equipment er ihn in die Realität umsetzte – das hört ihr im Podcast! Markus Förderer im NetzWer Markus im Netz nachforschen will, kann auf seiner Homepage beginnen. Sein berufliches Profil könnt ihr auf der Seite des Bundesverbands Kinemografie einsehen. Ein von mir verfasstes Porträt über Markus Leben und Arbeit könnt ihr in der aktuellen Ausgabe 5.2021 des Fachmagazins Film & TV Kamera nachlesen! Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt gute Unterhaltung beim Podcast mit DoP Markus Förderer! Der Beitrag EP09: Markus Förderer, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Extramaterial: Drei Fragen an Sebastian Thümler, Editor | 21 Apr 2021 | 00:52:04 | |
Editor Sebastian Thümler steht auch im EXTRAMATERIAL Rede und Antwort. (Foto: privat)
Podcast-Gast Sebastian Thümler, Editor von „Chiko“ und „Nur Gott kann mich richten“ stellt sich meinen drei Fragen zu seinen Vorbildern, der eigenen Arbeit und seinen Lernprozessen. Außerdem verrät er, welches Drehbuch-Dramaturgiekonzept er für Editor*innen hilfreich findet. Wie immer lasse ich meinen Gast nur mit einem langen Gespräch nicht davon kommen. Auch Sebastian Thümler hat im Hinter-der-Kamera-Gespräch meinen kurzen Fragebogen beantwortet. In über 50 Minuten sprechen wir über seine Auffassung von guter Schnittarbeit und warum es ihm schwerfällt diese beim ersten Angucken zu analysieren. Besonders spannend ist, was Sebastian über Dramaturgie denkt und warum Dramaturgie auch seine Schnittarbeit stark prägte. Nützliche LinksHier folgt für euch die handverlesene und mit Freunde von mir zusammengestellte Liste mit ein paar Zusatzinformationen zu Sebastian Thümler, Editor und dramaturgischer Berater. Das ist natürlich wie immer nur ein Anfang um sich mit den besprochenen Filmen auseinanderzusetzen und die angestoßenen Themen zu vertiefen.
Hinweis in eigener Sache: Auch das Gespräch mit Sebastian ist „remote“ entstanden und wurde über das Telefon an zwei unterschiedlichen Orten aufgezeichnet. Ich bitte um Verständnis für die teilweise unterschiedlichen Tonqualitäten. Sebastian Thümler im NetzWer Editor Sebastian Thümler im Netz einen Besuch abstatten möchte, kann das auf seinem beruflichen Profil beim Bundesverband Filmschnitt tun und sich Einblick in seine Projekte auf seiner Homepage verschaffen. Ich habe über Sebastian ein Porträt geschrieben. In der Ausgabe 4.2021 des Fachmagazins Film & TV Kamera ist es erschienen. Diesen Podcast könnt ihr bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren. Mehr dazu findet ihr hier! Doch jetzt viel Spaß beim Podcastgespräch mit Editor Sebastian Thümler! Der Beitrag Extramaterial: Drei Fragen an Sebastian Thümler, Editor erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| EP08: Sebastian Thümler, Editor | 26 Mar 2021 | 01:57:31 | |
Wir haben wieder einen Gast aus dem Schnitt: Sebastian Thümler, Editor von Filmen wie „Chiko“, „Schrotten!“ und „Nur Gott kann mich richten“! Sebastian erzählt mir im Podcast, wie er arbeitet, welche Herausforderung in den Filmstoffen steckt und wieso ihn Filmdramaturgie begeistert. Und ganz nebenbei erfahren wir, was für ihn das Herz der Montage ausmacht. Sebastian Thümler hatte schon sehr früh den Wunsch, irgendwann im Schneideraum zu landen. Das stellte er während seines Schülerpraktikums fest. Er bewarb sich noch als Teenager. Doch es sollte noch ein paar Jahre dauern, bis er sein erstes echtes Praktikum im Schnitt machen würde. Das war damals noch am Steenbeck-Schneidetisch mit analogem Filmmaterial. Irgendwann landete Sebastian dann in einem Schnittassistenten-Volontariat beim NDR. Hier schnitt er in seiner Freizeit die Projekte der Filmschüler im Hamburger Aufbaustudiengang Film von Hark Bohm. Hier lernte er Regisseur Özgür Yildirim und Kameramann Matthias Bolliger kennen. Zunächst schnitt Thümler Anfang der 2000er die beliebte Kinderserie „Die Pfefferkörner“ und setzte diverse Projekte für das Fernsehen um. Bei einem Blick in Sebastian Thümlers Vita fallen zwei Dinge auf. Wichtig ist der große Schwerpunkt auf Projekten mit Regisseur Yildrim. Aber auch die Versatilität seines Schaffens ist offensichtlich. Diese zeigt sich durch zahlreiche Genres. Genrespringer2008 montierte Thümler Yildirims Kino-Erstling „Chiko“, für den er im Folgejahr den Deutschen Filmpreis in der Kategorie „Bester Schnitt“ erhielt. Es folgte eine äußerst fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Regie-Kamera-Team Yildirim & Bolliger. Aus der Kollaboration gingen die Filme „Blutzbrüdaz“, „Boy 7“ und „Nur Gott kann mich richten“ hervor. Zudem enstanden die Tatorte „Feuerteufel“, „Zorn Gottes“ und „Alles was sie sagen“. Kürzlich wurden diese durch zwei Staffeln der Serie „4 Blocks“ sowie ganz neu „PARA – Wir sind King“ ergänzt. Sebastian Thümler im NetzAuch Sebatsian Thümler könnt ihr im Netz finden. Sein berufliches Profil könnt ihr beim Bundesverband Filmschnitt abrufen. Wer etwas mehr Einblick in seine Projekte haben möchte, der schaue auf seiner Homepage vorbei. Ich habe auch über Sebastian ein Porträt verfasst, das ihr in der Ausgabe 4.2021 des Fachmagazins Film & TV Kamera findet! Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Doch jetzt erstmal viel Spaß beim Podcastgespräch mit Editor Sebastian Thümler! Der Beitrag EP08: Sebastian Thümler, Editor erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Extramaterial: Drei Fragen an Birgit Gudjonsdottir, DoP | 22 Feb 2021 | 00:51:03 | |
Engagiert: Birgit Gudjonsdottir, DoP und Bildgestalterin (Foto: privat)
Auch Birgit Gudjonsdottir, DoP von „Die Rüden“, hat meine drei Fragen beantwortet – und noch ein paar mehr. Birgit erzählt mir von ihrem Engagement für weibliche Filmschaffende und wie es dazu kam, von ihren liebsten, eigenen Szenen und warum sie bei jedem Projekt dazulernen will. Reykjavik calling! Das erste transeuropäische Hinter-der-Kamera-Gespräch geht in die zweite Runde. Heute habe ich rund 50 informative Minuten EXTRAMATERIAL für Euch, in denen es tolle Einblicke in die persönliche Arbeit meiner Gesprächspartnerin Birgit Gudjonsdottir gibt. Nützliche LinksIch lade Euch ein, Birgits Filmen und Projekten nach zu forschen, und möglichst viele davon vor die Netzhaut zu bekommen. Hier meine kleine Liste zu Trailern und Hintergrundinfos, die den Schwerpunkt auf den Themen hat, über die wir im Podcast sprechen:
Nochmal der Hinweis in eigener Sache: Wie auch das Gespräch mit Birgit werden auch einige der kommenden Gespräch aus gegebenem Anlass nicht nur mit Abstand, sondern auch an unterschiedlichen Orten aufgezeichnet werden. Ich bitte um Verständnis für die teilweise unterschiedlichen Tonqualitäten. Birgit Gudjonsdotttir im NetzIhr findet Birgit auch im Internet auf Ihrem Profil bei den Cinematographinnen, auf ihrer eigenen Homepage und beim Bundesverband Kinematografie (BVK), außerdem ist gerade ist ein ausführliches Porträt über Birgit in der Ausgabe 3.2021 des Fachmagazins Film & TV Kamera erschienen! Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Und jetzt viel Spaß beim Podcast-EXTRAMATERIAL und mit Birgit Gudjonsdottir, DoP! Der Beitrag Extramaterial: Drei Fragen an Birgit Gudjonsdottir, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| EP07: Birgit Gudjonsdottir, DoP | 29 Jan 2021 | 01:57:39 | |
Mein Gast im Podcast ist diesmal Birgit Gudjonsdottir, DoP (Foto: privat)
Das neue Jahr bringt einen neuen Gast. Mit Birgit Gudjonsdottir, DoP von Kinofilmen wie „Die Rüden“, „Our Grand Despair“ oder „Schattenwelt“, spreche ich im Podcast ausführlich über drei ihrer Werke, ihren Weg in die Branche und warum sie sich mit jedem Projekt in der visuellen Arbeit aufs Neue herausfordert. Birgit Gudjonsdottir machte ihre ersten Schritte in der Fotografie Mitte der 1970er. In der Schule lernte sie die Grundlagen und machte erste Bilder mit der Kamera ihrer Mutter. Im Hafen von Reykjavik beobachtete sie eines Tages zwei Jungen beim Fischen. Ein Mann beobachtete die beiden. Birgit rückte den Mann ins Foto und plötzlich erzählte das Bild etwas. Irgendwie berührte sie dieses Bild und sie merkte, dass sie mit Fotos Geschichten erzählen kann, die anders nicht sichtbar wären. In Wien studierte Birgit Fotografie, denn sie wollte mit ihr die Welt kennenlernen. Auf der Suche nach Inspiration fand sie ein kleines Kino um die Ecke, in dem sie die Filme von Ingmar Bergmann und Alfred Hitchcock sah. Ihr erstes Vorbild in der Branche war hier der Kameramann Hanuš Pollack, dem sie bei einer Kamera-Hospitanz bei einem Spielfilm über die Schulter schauen konnte. „Er hat das mit so einer Leidenschaft und Freude gemacht – da wusste ich, das ist mein Beruf, da will ich hin“, sagt Birgit in unserem Gespräch. KameradozentinEs folgten viele Einsätze in der Werbung, erst als Assistenz, dann als Bildgestalterin. Von dort schaffte sie den Sprung zu szenischen Produktionen und drehte „Kommissar Rex“. In dieser Zeit hatte sie bereits begonnen, sich in der Lehre zu engagieren und dozierte an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Eine Tätigkeit, von der sie selbst immer noch viel lernt und die sie mit viel Spaß betreibt. Es folgten TV-Filme, Kinodokumentarfilme und die erste Kinoproduktion mit Regisseurin Connie Walther „Und Tschüß Ihr Lieben“. Mit Walther verbindet sie eine langjährige Kollaboration, insgesamt fünf Werke entstanden seit 2002. Darunter auch „Schattenwelt“ von 2008 und „Die Rüden“ von 2020. Über beide Filme sprechen wir ausführlich im Podcast. Hinzu kommt noch der türkische Film „Our Grand Despair“ von Regisseur Seyfi Teoman, den ich, so muss ich gestehen, überhaupt nicht auf dem Schirm hatte und der in Deutschland leider auch schwer zu zu bekommen ist. Aber es lohnt sich. Warum, das erfahrt ihr im Podcast. Übrigens: Birgit und ich haben uns so ausführlich über ihr Engagement für Kolleg*innen und Bildgestalter*innen unterhalten, dass ich dieses Gespräch im – wieder sehr langen – Extramaterial veröffentlichen werde! Birgit Gudjonsdottir im NetzBirgit ist auch im Internet vertreten. Über ihre Arbeit erfahrt ihr mehr auf Ihrem Profil bei den Cinematographinnen. Wer die Kamerafrau kontaktieren möchte, kann das über ihre Homepage tun. Auch beim Bundesverband Kinematografie ist Birgit vertreten. Ein ausführliches Porträt über Birgit, das auf dem ersten Teil unseres Gesprächs beruht, könnt ihr ab Ende Februar in der Ausgabe 3.2021 des Fachmagazins Film & TV Kamera lesen! Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Doch jetzt erstmal viel Spaß beim Podcastgespräch mit Birgit Gudjonsdottir, DoP! Der Beitrag EP07: Birgit Gudjonsdottir, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Sonderfolge: Hal Hickel, Animation Supervisor | 30 Dec 2020 | 01:07:34 | |
In dieser Sonderfolge zum Jahresende freue ich mich über Hal Hickel, Animation Supervisor bei Industrial Light & Magic. Ich spreche mit Hal detailliert über seine Arbeit an „Rogue One – A Star Wars Story“. Hier war Hal mit seinem Team für die Digital Humans verantwortlich und hauchte Grandmoff Tarkin neues Leben ein. Hal Hickel gehört zu den Visionären der Animationslandschaft in Hollywood. Wobei der Ort nur metaphorisch stimmt, denn sein Arbeitgeber Industrial Light & Magic sitzt im schönen Stadtteil Presidio in San Francisco. Hal stammt aus dem US-Bundesstaat Colorado und drehte als Jugendlicher Stop-Motion-Filme auf Super 8. Nach dem Umzug nach Kalifornien studierte er ab 1982 am California Institute of the Arts Film Graphics. Einer seiner ersten Jobs in der Filmindustrie war tatsächlich als Stop-Motion-Animator – sowas gab’s in den 1980ern noch. 1994 kam er zu Pixar und durfte prompt als Animator am heute legendären „Toy Story“ mitarbeiten. Als die ersten Gerüchte um eine neue Star-Wars-Trilogie in Hollywood die Runde machten, ging Hal zu Industrial Light & Magic. Sein erstes Projekt dort war „Jurassic Park: The Lost World“. Im Anschluss erfüllte sich ein Jugendtraum von ihm und er kam tatsächlich bei „Star Wars Episode I: The Phantom Menace“ zum Einsatz. Es folgten weitere Star-Wars-Projekte, die „Fluch der Karibik“-Reihe, dann „Iron Man“, „Rango“, „Super 8“, „Pacific Rim“, „Warcraft“ und schließlich „Rogue One – A Star Wars Story“. Für die Animation von Davy Jones‘ Tentakelgesicht im zweiten „Fluch der Karibik“-Film „Dead Man’s Chest“ wurde er, zusammen mit dem VFX-Team, mit dem Oscar ausgezeichnet. Kooperation und LinksIm April 2018 besuchte ich Hal in meiner damaligen Eigenschaft als Chefredakteur an seinem Arbeitsplatz im ILM-Hauptquartier in San Francisco. Zusammen mit Mark Zdunnek zeichneten wir dort das Interview für eine geplante Internet-Doku für das Fachmagazin Film & TV Kamera auf. Zur Produktion der Doku kam es leider nicht. Daher bin ich sehr froh, dass ich in Zusammenarbeit mit Marks Altruistfilms und Film & TV Kamera jetzt die Tonspur immerhin als Podcast veröffentlichen kann! Wer sich nochmal den Trailer von „Rogue One“ und die visuellen Effekte des Films in Erinnerung rufen möchte, für den habe ich hier nochmal ein paar Links zusammengestellt:
Ich danke Euch, liebe Hörer, ganz herzlich für Euer Interesse und Eure Treue in diesem Jahr. Es geht weiter in 2021! Die ersten Zusagen von Gesprächspartnern sind schon eingetroffen, ich freue mich irre auf meine kommenden Gäste. Wer einen kleinen Ausblick auf HINTER DER KAMERA in 2021 haben möchte, was neu sein wird, wer meine Gäste sein werden und was sonst noch so ansteht, der schaue an Sylvester auf dem Instagram-Kanal von HINTER DER KAMERA vorbei! Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Doch jetzt viel Spaß beim Podcast mit Hal Hickel, Animation Supervisor bei ILM und unserem Gespräch über die Digital Humans in „Rogue One – A Star Wars Story“! Der Beitrag Sonderfolge: Hal Hickel, Animation Supervisor erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Extramaterial: Drei Fragen an Kristian Leschner, DoP | 08 Dec 2020 | 00:40:45 | |
Kristian Leschner, DoP, beantwortet meine letzten Drei Fragen für 2020 im EXTRAMATERIAL
Mein Gast Kristian Leschner, DoP von „Der Tatortreiniger“, beantwortet in sagenhaften 40 Minuten Extramaterial meine Drei Fragen und noch viele mehr. So erfahren wir mit welcher eigenen Szene er etwas Besonderes verbindet, mit welchen Crewmitgliedern er gerne zusammen arbeitet und wie er seine Projekte auswählt. Ich habe es tatsächlich geschafft. Vierzehn Tage nach der Veröffentlichung kommt jetzt tatsächlich pünktlich das Extramaterial zu DoP Kristian Leschner und sie ist doppelt so lang wie üblich. Am Ende diesen Jahres, das nicht nur diesen Podcast torpedierte – was wir sicher alle verkraften können – habe ich nochmal einen Leckerbissen für euch: Spannende Antworten von Kristian wartet auf Euch. Nützliche LinksWer den Projekten, Filmen und Themen des Podcasts einmal hinterher recherchieren möchte, für den habe ich den ersten Schritt schon übernommen und hier eine kleine Liste zu Trailern und Produktionen zusammen gestellt.
Kristians Produktionen bei den Streamingdiensten (ggfs. Abo und Leihgebühr vonnöten):
Ein ganz wichtiger Hinweis: Zur Jahreswende gibt es noch eine Sonderfolge für Euch! Sie wird kürzer sein, als eine reguläre Episode und hat dafür einen besonderen, internationalen Gast. Neugierig geworden? Gut. Das war die Absicht. Folgt uns auf Facebook und Instagram und erfahrt als Erstes, wer das sein wird! Kristian Leschner im NetzAuch hier hebe ich nochmal die Netzpräsenz meines Gastes hervor. Wer Kristian kontaktieren möchte, besuche am besten seine Homepage. Auch beim Bundesverband Kinematografie hat Kristian ein Profil. Dort findet ihr seine Filmografie, seine Werbeprojekte und alle Kontaktdaten, um mit ihm zusammen zu arbeiten. In der Ausgabe 12.2020 des Fachmagazins Film & TV Kamera findet ihr ein aus meiner Feder stammendes Porträt über Kristian. Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt erstmal viel Spaß mit dem Extramaterial von DoP Kristian Leschner! Der Beitrag Extramaterial: Drei Fragen an Kristian Leschner, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| EP06: Kristian Leschner, DoP | 23 Nov 2020 | 02:03:21 | |
Jetzt überall, wo’s den „Hinter der Kamera“-Podcast gibt: Kristian Leschner, DoP
Diesmal ist mein Gast Kristian Leschner, DoP der preisgekrönten Serie „Der Tatortreiniger“, des Kinofilm „4 Könige“ und aktuell der dritten Staffel von „Deutschland 89“. Kristian erzählt mir im Podcast von seiner kurzen Zeit an der Filmhochschule, was ihn die Werbung über die Kamera lehrte und warum „Der Tatortreiniger“ so besonders war. Kristian Leschner wäre uns beinahe als DoP für die deutsche Filmlandschaft verloren gegangen. Denn leicht war es nicht, an einer renommierten Filmhochschule zu bemerken, dass das hier irgendwie nicht das ist, was man erwartet hat. Weniger überzeugte Zeitgenossen hätte das vielleicht von ihrem Weg zum Film abgebracht. Zu denen gehört Kristian aber glücklicherweise nicht. Seinen Berufswunsch hatten schon die jugendlichen Super-8- und Hi-8-Experimente sowie die langen Jahre als Materialassistent geprägt. Also packte er seine Koffer, zog nach Hamburg und ging in die Werbung. TatortreinigerHier waren unkonventionellen Ideen in der Kadrage Anfang der 200er nicht nur gern gesehen, Kristian baute sich mit ihnen ein Alleinstellungsmerkmal auf. In dieser Zeit traf er auch erstmals Regisseur Arne Feldhusen, mit dem ihn bis heute eine fruchtbare Zusammenarbeit verbindet. 2011 war dann auch wenig zufällig „Der Tatortreiniger“ seine erste, große szenische Arbeit. Gemeinsam im Team mit Feldhusen und Autorin Mizzie Meyer sorge er für die visuelle Komponente von Bjarne Mädels Heiko Schotte alias „Der Tatortreiniger“ für den Norddeutschen Rundfunk. Es folgten das Flüchtlingsdrama „Die letzten Tage des Parvis K.“ von Henrik Peschel 2013, Kristians Kinodebüt „4 Könige“ von 2014, und 2017 die Heinz-Strunk-Verfilmung „Jürgen – Heute wird gelebt“ mit Lars Jessen sowie der „Tatort – Der wüste Gobi“. In 2018 dreht Kristian „Deutschland 86“ und 2019 folgen ein weiterer „Tatort“ und ein „Polizeiruf 110“. Jüngst beendet er zwei außergewöhnliche Projekte. Er war DoP von Bjarne Mädels Regiedebüt „Sörensen hat Angst“. Der TV-Film besticht durch düstere, atmosphärische Bilder und eine starke, visuelle Präsenz der schrägen Figuren. Und für die dritte Staffel der visuell anspruchsvollen Netflix-Serie „How to sell drugs online (fast)“ verantwortete er unter der Regie von Arne Feldhusen die Kameraarbeit. Zu dieser Arbeit werde ich im Frühjahr 2021 eine Sonderfolge machen! Dazu gibt es neben Kristian Leschner noch weitere Überraschungsgäste! Kristian Leschner im NetzWie immer weise ich an dieser Stelle auf die Netzpräsenz meines Gastes hin. Wer mehr über Kristians Arbeit erfahren möchte, schaue auf seiner Homepage nach. Auch beim Bundesverband Kinematografie hat Kristian ein Profil. Dort findet ihr seine Filmografie, seine Werbeprojekte und alle Kontaktdaten, um eine Kooperation in Angriff zu nehmen. Übrigens könnt ihr in der Ausgabe 12.2020 des Fachmagazins Film & TV Kamera ein von mir verfasstes Porträt über Kristian lesen! Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Doch jetzt viel Spaß beim Podcast mit Kristian Leschner, DoP! Der Beitrag EP06: Kristian Leschner, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Extramaterial: Drei Fragen an Florentine Bruck, Editorin | 12 Oct 2020 | 00:20:18 | |
Florentine Bruck, Editorin, beantwortet meine Drei Fragen im EXTRAMATERIAL
Auch Editorin Florentine Bruck beantwortete drei Bonusfragen für unser EXTRAMATERIAL! Wir sprechen darüber, welchen Film sie für einen der spannendsten der Filmgeschichte hält und wie sie das Spannungsverhältnis zwischen Editorin und Kameraleuten sieht. Außerdem erzählt sie, welches die blödesten Fehler ist, die sie am Schneidetisch ausmerzen muss. Es geht endlich weiter! Nachdem holperigen Sommer geht es in das zweite Halbjahr mit tollen neuen Gästen – aber Halt! Ich bin euch noch etwas schuldig, nämlich die spannenden Drei Fragen von Florentine Bruck, Editorin und Mitglied im BFS – Bundesverband Filmschnitt. Nützliche LinksAuch hier habe ich euch im Nachgang zur langen Episode nochmal die Links zu einigen Trailern und Hintergründen der Werke aufgelistet, über die ich mit Florentine im zurückliegenden Podcast gesprochen habe.
In der Bonus-Folge sprechen wir ein bisschen über „Das Schweigen der Lämmer“. Wer Lust hat, sich den vorher nochmal anzuschauen, ist herzlich eingeladen, das zu tun. Er ist als Blu-Ray und DVD erschienen und aktuell auf Amazon Prime inklusive! Florentine Bruck im NetzWer nach unserem Gespräch im Podcast gerne Kontakt zu Florentine Bruck aufnehmen und mit ihr zusammenarbeiten möchte, der findet auf ihrem Profil auf der Homepage des Bundesverbands Filmschnitt alle Kontaktdaten, um loszulegen. Außerdem möchte ich nochmal darauf hinweisen: In der Ausgabe 10.2020 des Fachmagazins Film & TV Kamera ist ein von mir verfasstes Porträt von Florentine erschienen, das ihr jetzt hier downloaden könnt! Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt erstmal viel Spaß mit meinem Gespräch mit Florentine Bruck, Editorin! Der Beitrag Extramaterial: Drei Fragen an Florentine Bruck, Editorin erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| EP24: Wie bringt Ihr Leben in die Nacht von „Crooks“, Xiaosu Han & Andreas Thalhammer? | 15 Apr 2024 | 01:18:26 | |
Das DoP-Doppelgespann Xiaosu Han und Andreas Thalhammer spricht über „Crooks“, das Licht und die Nacht. (Foto: privat)
Mit der DoP-Doppelspitze aus Xiaosu Han und Andreas Thalhammer spreche ich diesmal über das Licht und die Nacht in der Netflix-Original-Serie „Crooks“. Die beiden Bildgestalter verraten mir, wie sie die Lichterwelten an den unterschiedlichen Orten voneinander abgesetzt haben. Außerdem unterhalten wir uns über die Arbeit mit Showrunner Marvin Kren und warum sie nur zu zweit auftreten! Es wurden in den letzten Jahren eine Menge Serien und Filme im Gangstermilieu gedreht. Da konnte man schonmal die Schnauze voll haben. Wer sich die einzelnen Produktion jedoch dann mal ansah, merkte schnell, dass vor allem die visuelle Abteilung hier starke, gestalterische Unterschiede ausarbeitete – und so die Werke deutlich voneinander absetzte. Das durften wir schon in der letzten Episode von DoP Paul Pieck über „Schock“ erfahren. Team ÖsterreichSeit 4. April läuft nun „Crooks“ von Showrunner, Headautor und Regisseur Marvin Kren. Der hat mit „4 Blocks“ eine der bedeutendsten Produktionen der letzten Jahre hingelegt. Diesmal holte der Österreicher für die Bildgestaltung zwei Landsleute in sein Team. DoP Xiaosu Han und DoP Andreas Thalhammer arbeiten als DoPs stets im Zweiergespann und haben bis zurück zu frühen Beleuchterzeiten jedes Projekt gemeinsam gestemmt. Das macht sie zu ungewöhnlichen DoPs mit einem komplett parallelen Erfahrungsschatz. Ja, ich will den Newsletter!E-Mail-Adresse eintragen, Mail bestätigen – und dann geht’s los! Jederzeit abbestellbar – Details gibt’s in der Datenschutzerklärung. Abonnieren! Loading… Willkommen!Du bist ab sofort Teil unserer Newsletter-Community! HIER NEWSLETTER ABONNIEREN! (Falls das Formular nicht sichtbar ist.) Zusammen mit Marvin Kren erarbeiteten sie ein Konzept, dass sich an der Dynamik und Textur der 1980er-Jahre und 1990er-Jahre orientiert. Auch die Farbigkeit und die unterschiedlichen Farbwelten der einzelnen Orte und Motive waren ein großes Thema. All das natürlich immer auf dem hohen technischen Niveau einer Netflix-Produktion. Xiaosu Han und Andreas Thalhammer im NetzHabt Ihr beim Hören Lust auf mehr von Xiaosu Han und Andreas Thalhammer bekommen? Schaut doch mal auf ihrer gemeinsamen Homepage vorbei. Lesen könnt Ihr auch etwas zu den beiden. Ich habe wie so oft für das Fachmagazin Film & TV Kamera einen Artikel über „Crooks“ und die beiden DoPs verfasst. Den könnt Ihr in der aktuellen Ausgabe 5.2024 lesen – ab 19.4. im Verkauf! Alle Episoden vom Podcast „Hinter der Kamera“ findet Ihr bei Apple Podcasts , Spotify, Amazon Music – und überall, wo Ihr sonst Eure Podcasts herbekommt. Fehlt ein Dienst? Schreibt es mir in die Kommentare! Aber jetzt erstmal gute Unterhaltung mit „Crooks“ sowie meinen Gästen Xiaosu Han und Andreas Thalhammer! Der Beitrag EP24: Wie bringt Ihr Leben in die Nacht von „Crooks“, Xiaosu Han & Andreas Thalhammer? erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| EP05: Florentine Bruck, Editorin | 02 Sep 2020 | 01:37:45 | |
Jetzt im „Hinter der Kamera“-Podcast: Editorin Florentine Bruck
Die Sommerpause ist vorbei! Mein neuer Gast im Podcast ist Florentine Bruck, Editorin von „Fritz Lang – der Andere in uns“ und „Aghet – ein Völkermord“. Wir sprechen im Podcast ausführlich über diese beiden Ausnahmewerke, ihre Anfänge in der Branche und ihr aktuelles Projekt „Live“. Außerdem erläutert Florentine Bruck mir ihr Selbstverständnis als Editorin. Florentine Bruck wurde in eine Filmfamilie hinein geboren. Die Eltern arbeiten bei einem Filmverleih, ihr Vater war Drehbuchautor und schon früh kam sie in Kontakt mit dem Medium Film – als Kind vor dem Fernseher. „Ich habe mich damals schon durch das ganze Hollywood-Oevre geguckt“, erinnert sich Bruck. „Seit ich zehn, elf Jahre alt war, wollte ich Filme machen.“ In den 1980ern durchlief sie als Praktikantin verschiedenen Stationen, wollte zunächst in Richtung Regie, entdeckte aber ihre Faszination für die Montage. „Also habe ich den Weg über Praktika gemacht, erst im Kopierwerk, dann die Ochsentour von zweiter Assistentin, also monatelanges Nummerieren, bis zur ersten Assistenz“, so Bruck. „Und je mehr ich lernte, desto faszinierender fand ich es.“ AusnahmeprojekteEinige Zeit arbeitet sie als Regie-Assistenz sowie Script Continuity auch am Set, eine Erfahrung die sie allen Editoren ans Herz legt. Mit dem Günther-Grass-Dokumentarfilm „Kleckerburg verloren“ schnitt sie ihren ersten Film eigenverantwortlich und startete ihre Zusammenarbeit mit Hans-Christoph Blumenberg, mit dem sie viele weitere Projekte macht, unter anderem auch „Rotwang muss weg!“. Die anarchische Komödie entstand mit viel Improvisation, ist satirisch, politisch und politisch unkorrekt – entzieht sich jeder Genreschublade. Neben vielen TV-Krimis und Spielfilmen sind ungewöhnliche Projekte, die eine Aussage haben Bruck sehr wichtig. Der preisgekrönte Dokumentarfilm „Aghet – Ein Völkermord“ von Eric Friedler ist so ein besonderer Film. Der 90-Minüter zeichnet mit Archivmaterial und nachgestellten Interviews den Genozid an den Armeniern durch das Osmanische Reich während des Ersten Weltkriegs nach. Formal umgekehrt macht es Regisseur Gordian Maugg in „Fritz Lang – der Andere in uns“, wo er die inszenierten Spielszenen mit Archivmaterial aus den 1930er Jahren unterfüttert, und so Authentizität herstellt. Das neuste Projekt „Live“ von Lisa Charlotte Friedrich wiederum ist ein reiner Spielfilm, dessen inhaltliche Prämisse aktuell von der Realität eingeholt wird. Florentine Bruck im NetzWer nach dem Gespräch gerne mit Florentine zusammenarbeiten möchte, dem sei ihr Profil auf der Homepage des Bundesverbands Filmschnitt ans Herz gelegt. Dort findet ihr alle Kontakdaten, um eine Kooperation anzubahnen. In der Ausgabe 10.2020 des Fachmagazins Film & TV Kamera wird zudem ein von mir verfasstes Porträt von Florentine erscheinen, das ihr ab 13.09. hier downloaden könnt! Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt erstmal viel Spaß mit meinem Gespräch mit Florentine Bruck, Editorin! Der Beitrag EP05: Florentine Bruck, Editorin erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| Extramaterial: Drei Fragen an Stefan Ciupek, DoP | 03 Jul 2020 | 00:25:06 | |
https://kamerapodcast.de/wp-content/uploads/2020/07/DSCF2871__quer_1200.jpgStefan Ciupek, DoP, DIT, Colorist (Foto: privat)
Eine neue Folge EXTRAMATERIAL! Mein Gast, DoP Stefan Ciupek beantwortet meine Drei Fragen zu seinen Vorbildern, einer besonderen Szene aus seinem Werk und über seine Lernprozesse. Und wir erfahren ein bisschen mehr über seinen Start in die Filmbranche. Endlich! Der Podcastheini hat die Reihenfolge der Veröffentlichung korrigiert! Genau, mit den beiden Episoden über Stefan Ciupek, DoP von „Guns Akimbo“, wird zuerst die lange Folge veröffentlicht, dann folgt – eigentlich logisch – das Extramaterial! Nützliche LinksHier findet ihr im Nachgang zur langen Episode nochmal die Links zu einigen der Werke, über die ich mit Stefan im Podcast gesprochen habe.
In der Bonus-Folge sprechen wir zudem über die zweite Staffel der STARZ-Serie „The Spanish Princess“. Stefan verantwortet bei dieser die Kameraarbeit. Dazu ist jedoch noch nur ein klitzekleiner Teaser erschienen, daher verlinke ich hier auch den Trailer der ersten Staffel. Im Youtube-Kanal des guten Holger Frick von Superama in München gibt es außerdem ein halbstündiges Gespräch mit Stefan zu „Guns Akimbo“ und mehr. Sein Kanal heißt „Superchannel2020“ und ist auch auf Facebook und Instagram vertreten. Bitte schaut vorbei und lasst einen Like da! Stefan Ciupek im NetzAuch Stefan ist im Netz vertreten. Seine Homepage hält auch alle Informationen bereit, um ihn und seine Agentur anzusprechen, um mit ihm zu arbeiten! Ach, und wer noch etwas zu „Guns Akimbo“ lesen möchte, der schaue in Ausgabe 05.2020 vom Fachamagazin Film & TV Kamera. Für die habe ich ein ausführliches Gespräch mit Stefan geführt, das ihr hier exklusiv und kostenlos herunterladen könnt! Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt erstmal viel Spaß mit meinem Gespräch mit DoP Stefan Ciupek! Der Beitrag Extramaterial: Drei Fragen an Stefan Ciupek, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| EP04: Stefan Ciupek, DoP | 26 Jun 2020 | 01:59:08 | |
Jetzt im „Hinter der Kamera“-Podcast: DoP Stefan Ciupek (Foto: privat)
Heute spreche ich mit Stefan Ciupek, DoP, DIT und Colorist – und langjähriger Kollaborateur von DoP Anthony Dod Mantle. Wir sprechen über Stefans Anfänge in der digitalen Cinematographie bei „Russian Ark“, er verrät Details zu seiner bahnbrechenden Arbeit an „Slumdog Millionaire“ und erzählt vom Dreh des Actionkrachers „Guns Akimbo“, der jetzt im Kino ist. Stefan Ciupek hat die Welt gesehen. In den letzten 20 Jahren drehte er mit internationalen Größen in Russland, Indien, Neuseeland und Südafrika. In jüngster Zeit häufen sich auch wieder deutsche Projekte. Auch wenn das aktuellste, „Guns Akimbo“, seit 25. Juni im Kino, eine internationale Produktion ist. Aber ich galoppiere schon voraus. Mein heutiger Gast Stefan Ciupek, DoP, DIT und Colorist bei zahlreichen Filmen, hatte keinen selbstverständlichen Start in der Filmbranche. Zwar kam er schon als Kind mit Film in Berührung, doch der erste, richtige Dreh ließ auf sich warten. Stefan wuchs in der DDR auf. Seine Mutter dolmetschte für die internationalen DEFA-Produktionen die Hauptdarsteller aus Polen am Set. ProfessionalisierungDie Familie floh in den 1980ern aus der DDR über Polen nach West-Berlin. Hier entdeckte Stefan erst seine Leidenschaft für Fotografie, dann begann er nach der Wende um die Abiturzeit herum mit eigenen Kurzfilmen, die er meist in Personalunion aller kreativen Gewerke umsetzte. Jetzt hatte er Blut geleckt und sichte nach Wegen, das zu professionalisieren. Um diesen Plan in die Tat umzusetzen fiel seine Wahl auf den damals neuen Ausbildungsweg zum Mediengestalter Bild und Ton. Die Ausbildung begann er bei einem Postproduktionshaus, das die RTL-Produktion „Hinter Gittern – der Frauenknast“ betreute. Hier kam er schnell ans Set und durchlief während der drei Jahre Ausbildungszeit von Schnittassistenz über Post Production Supervisor bis zum Bildtechniker am Set und schließlich Camera Operator viele Stationen. Digitale CinematografieEnde der 1990er war diese Zeit vorbei, denn Stefan wollte zum Kino. Er arbeite als Kameraassistent und hatte schließlich ein Erlebnis, das seine Karriere und damit sein Leben veränderte. Durch Zufall kam er an einen Musikvideodreh mit einer der ersten HD-Kinokameras der Welt. Die Bildgestaltung übernahm Jürgen Jürges, Regie führte Wim Wenders. Es handelte sich bei der Kamera um einen Prototypen der Sony F900. Mit der würde George Lucas kurze Zeit später „Star Wars – Attack of the Clones“ drehen. Stefan war sofort klar, dass dies die Zukunft des Kinos war, daher kniete er sich in diese Technologie hinein und vernetzte sich mit den wenigen Pionieren, die es auf dem Gebiet in Deutschland gab. Für Regisseur Alexander Sokurows „Russian Ark“ ermöglichte er den ersten Dreh mit einem Festplattenrekorder in der Filmgeschichte – das war 2002. Anthony Dod Mantle und Arbeit als DoPSo wurde auch Kameramann Anthony Dod Mantle auf ihn aufmerksam. Mit ihm drehte Stefan Thomas Vinterbergs Film „Dear Wendy“ und zahlreiche weitere Projekte für die Regisseure Lars von Trier und Danny Boyle, die bekanntesten sind sicher „Antichrist“, „127 Hours“, „Dredd“ und natürlich „Slumdog Millionaire“ für den Dod Mantle den begehrten Academy Award erhielt. Seit 2012 arbeitet Stefan fast nur noch als verantwortlicher DoP. Das Regie-Debüt von Schauspieler Ulrich Thomsen „In Embryo“ setzte er in Kalifornien mit einem intensiven Lichtkonzept um. Den Kinofilm „Die dunkle Seite des Mondes“ von Regisseur Stefan Rick mit Moritz Bleibtreu in der Hauptrolle, drehte Stefan in Frankfurt und Umland. Dafür teilte er sich den Kamera-Credit mit Felix Cramer. Warum, das erzählt er mir im Podcast. Seit 25. Juni ist der Actionfilm „Guns Akimbo“ von Regisseur Jason Lei Howden in den deutschen Kinos – zumindest, wo diese schon wieder öffnen dürfen. Wenn ihr Lust habt, zu Stefans Stimme auch etwas Bewegtbild zu bekommen, dann schaut bitte auf dem Youtube-Kanal meines lieben Kollegen Holger Frick von der Superama Filmproduktion in München vorbei. Er hat Stefan zu „Guns Akimbo“ ebenfalls interviewt. Sein Kanal heißt „Superchannel2020“ und ist auch auf Facebook und Instagram vertreten. Bitte schaut vorbei und lasst einen Like da! Stefan Ciupek im NetzWer Lust hat, mit Stefan zusammen zu arbeiten, der folge diesem Link auf seine Homepage! Dort findet ihr alles, um mehr über seine Arbeit zu erfahren oder ihn direkt und über seine Agentur anzusprechen. Außerdem habe ich für die Ausgabe 05.2020 ein ausführliches Gespräch mit Stefan für Film & TV Kamera geführt, das ihr hier exklusiv und kostenlos herunterladen könnt! Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Aber jetzt erstmal viel Spaß mit meinem Gespräch mit DoP Stefan Ciupek! Der Beitrag EP04: Stefan Ciupek, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||
| EP03: Monika Plura, DoP | 20 Jun 2020 | 01:37:19 | |
Jetzt im Podcast: Kamerafrau Monika Plura
Der Juni bringt meinen dritten Gast im Podcast: Kamerafrau Monika Plura, DoP bei vielen TV-Reihen, Dokus und für das Kino spricht über die Bildgestaltung in ihren Filmen. Die Kamerafrau verrät zudem Details über die Kollaboration mit ihrer Schwester, Regisseurin Martina Plura, wie sie mit engen Drehplänen umgeht und über unveröffentlichte Dokumentarfilme. Monika Plura drehte Filme bevor viele ihrer Altersgenossen sich überhaupt mit Berufswahl auseinandersetzten. Mit elf Jahren begann sie mit ihrer Zwillingsschwester Martina Horrorfilme zu drehen. Mit der Zeit kamen mehr Genres dazu, Drama, Komödie und Stop Motion. Rund 70 Kurz- und Langfilme entstanden so bis zur Abizeit. Schon damals stand sie am liebsten hinter der Kamera. Nach dem Abi also war klar, dass es für die beiden Pluratwins, wie sie sich selbst nennen, zum Film gehen muss. Bei einer Filmpremiere drückten sie Douglas Welbat, dem Produzenten von „7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug“ ihre Kurzfilme in die Hand. Es folgten erste Praktika an Film- und TV-Sets in Köln. Ab 2008 studierte sie in an der Hochschule für Bildende Künste (HfBK) in Hamburg Film, unter anderem bei Wim Wenders und Pepe Danquart. Schon hier übernahm sie neben ihren eigenen Projekten bei vielen Drehs ihrer Kommilitonen die Kamera. KollaborationAn das stark künstlerisch geprägte Studium ließ sie ab 2012 ein zweites an der Hamburg Media School folgen. Hier belegte sie den Studienschwerpunkt Bildgestaltung. Ihre Schwester Martina Plura studierte im gleichen Jahrgang Regie. Das Studium and er HMS ist eine zweijährige Tour de Force, an deren Ende Monika Plura aber auch keine Scheu mehr hatte, einen Licht-LKW zu befüllen. Auf die Beherrschung der Technik wird starker Wert gelegt. Die Kombination des künstlerischen Ausprobierens an der HfBK mit dem stark am Markt orientierten Studium an der HMS, war für Monika Plura perfekt. Beide Schwestern drehten an der HMS auch mit anderen Regisseur*innen und Kameraleuten, fanden aber zum Abschlussfilm wieder zusammen. Kamera soll unterstützenDer 24-Minüter „Da nicht für“ erzählt drei Geschichten von drei sehr unterschiedlichen Männern. Monika gab jeder Figur ihre eigene Bewegung, ihre eigene Bildsprache. Ihre Bildgestaltung, so Plura, falle am besten gar nicht auf, sondern unterstütze die Geschichte. Es folgt 2015 das gemeinsame Debüt der beiden Schwestern „Vorstadtrocker“, eine schwarzhumoriger TV-Film, der Monika vor allem wegen der unterschiedlichen Milieus reizte. Mittlerweile verantwortete Monika Plura, DoP in vielen TV-Produktionen, auch Folgen für die Krimireihen „Soko München“ und „Letzte Spur Berlin“. In 2019 kamen auch abendfüllende Formate hinzu, wie die Folge „Aus dem Ruder“ der Reihe „Friesland“, die gerade im Frühjahr ausgestrahlt wurde. Die Ausstrahlung ihrer Arbeit an „Ella Schön“ wurde gerade von Mai auf den Herbst verschoben. Aktuell läuft ein Kinoprojekt von Monika zum zweiten Mal im Kino an. „Zu weit weg“ heißt der Jugendfilm über zwei Jungen, die aus unterschiedlichen Gründen ihre Heimat verloren haben. Das Regiedebüt von Sarah Winkenstette war Mitte März angelaufen, aber durch die Coronakrise leider sehr kurz im Kino. Jetzt kommt der Film ab 2. Juli nochmal in deutsche Lichtspielhäuser. Auf der Homepage von „Zu weit weg“ gibt es eine Liste der Kinos, die ihn im Sommer zeigen. Für die Ausgabe 4.2020 des Fachmagazins Film & TV Kamera habe ich ausführlich mit Monika über ihre Arbeit an „Zu weit weg“ gesprochen. Monika Plura im NetzSchaut am besten auf der Homepage von Monika vorbei, um mehr über ihre Filme zu erfahren. Ihre Profile bei den Cinematographinnen und beim Bundesverband Kinematografie geben auch Aufschluss über ihre Einsatzgebiete – und bieten Kontaktmöglichkeiten für Euch, wenn Ihr mit ihr arbeiten wollt. Zu guter Letzt gibt es in der Ausgabe 7-8/2020 von Film & TV Kamera ein Porträt von mir über Monika Plura. Besorgt Euch das Heft und lest mal rein! Diesen Podcast könnt ihr übrigens bei Apple Podcasts, Google Podcasts, Deezer und Spotify abonnieren! Mehr dazu findet ihr hier! Und jetzt gute Unterhaltung mit Kamerafrau Monika Plura! Der Beitrag EP03: Monika Plura, DoP erschien zuerst auf Hinter der Kamera. | |||