Explorez tous les épisodes du podcast glaubendenken
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| Wulfila - Die erste germanische Bibel und wie die Goten Christen wurden - Der Frühling der Kirche (Folge 8) | 19 Oct 2026 | 00:41:07 | |
Seine Großeltern wurden bei einem Überfall gotischer Krieger ins Römische Reich verschleppt und versklavt. Doch auch in der Fremde hielten sie an ihrem christlichen Glauben fest. Wulfila wuchs zweisprachig - Griechisch und Gotisch - auf und wurde im Alter von 30 Jahren zum Bischof der kleinen christlichen Gemeinden unter den "Barbaren" ordiniert. Im Zentrum seiner Lebensleistung steht die Übersetzung der Bibel in die ostgermanische Sprache. Dazu schuf er eine eigene Schrift und öffnete so den germanischen Kulturkreis für das Evangelium, mit Folgen, die weit über seine Zeit hinaus reichten. In diesem Vortrag öffnet sich ein Blick in eine weitere spannende Phase ausdem Frühling der Kirche.Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“. | |||
| Leid, Wahrheit, KI, Gottesbild, Sterbehilfe, Bekehrung, ... - Podiumsfragen beantwortet | 12 Oct 2026 | 00:56:59 | |
Leid, Wahrheit, KI, Gottesbild, Sterbehilfe, Bekehrung, ... - Bei der begründet glauben Konferenz am 28.02.2026 in Heimsheim wurden viele Fragen gestellt und von den anwesenden Referenten und Referentinnen im Plenum beantwortet.Die Referenten waren:Prof. Dr. Matthias Clausen, Dr. Alexander Fink, Pastor Chris Günzel, Dr. Leonie Schweizer, Dr. Jürgen SpiessDieser Vortrag ist von der Begründet-glauben-Konferenz am 28.2.26 in Heimsheimwww.iguw.de, www.begruendet-glauben.org | |||
| Glauben, denken, lesen – Martin Luther als Bildungsrevolutionär | 05 Oct 2026 | 00:32:51 | |
In der europäischen Bildungsgeschichte kommt Martin Luther eine enorme Bedeutung. Er ist es, der die flächendeckende Einführung der Schule für alle Kinder forderte. Er wünschte, dass jeder Mensch in der Lage sei, die Bibel zu lesen und zu verstehen. Und Luther war überzeugt, dass es die Aufgabe des Staates ist, dafür zu sorgen, dass gute Schulen überall angeboten werden.Dr. Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach. | |||
| Gewalt im Alten Testament | 28 Sep 2026 | 00:46:28 | |
Eines der oft sehr kritisch angefragten Themen im Blick auf das AT ist die Frage nach der Gewalt z.B. bei der im Buch Josua geschilderten Landnahme. Der Vortrag versucht auf die Frage differenziert einzugehen und dabei die ganze biblische Überlieferung auch des NT zu bedenken.Hartmut Schmid ist ein Evangelischer Theologe, Pfarrer der Württembergischen Landeskirche und Honorarprofessor für Altes Testament an der Internationalen Hochschule Liebenzell. | |||
| Warum wir Lobpreis unterschätzen – und Choräle auch | 21 Sep 2026 | 00:26:26 | |
Über geistliches Liedgut kann man sich trefflich streiten. Für die einen sind Choräle Ausdruck einer verstaubten Kirche. Für die anderen ist Lobpreis unnötige Emotion mit Nebelmaschine. Dabei bleibt die Debatte oft bei persönlichem Geschmack stehen. In diesem Vortrag wird aufgezeigt, warum wir geistliches Liedgut in seiner Vielfalt immer wieder unterschätzen. Auch kommen handfeste Tipps zur musikalischen Gestaltung in Gemeinden zur Sprache. Aus der Reihe: Neu ist nicht immer besser - Warum Christen Geschichte und Zukunft haben Dr. Clemens Hanßmann, ist Pfarrer in Pliezhausen und gehört zum Lehrerkollegium am Albrecht-Bengel-Haus. | |||
| Tradition – wen juckt das noch? - Warum Christen Geschichte und Zukunft haben | 14 Sep 2026 | 00:28:40 | |
Kirche muss neu und anders werden, da sind sich viele einig. Lohnt es sich dann überhaupt noch, sich mit dem auseinanderzusetzen, was frühere Generationen gedacht und geglaubt haben? Ein Plädoyer für die Tradition und gegen die christliche Wegwerfkultur. Aus der Reihe: Neu ist nicht immer besser - Warum Christen Geschichte und Zukunft haben PD Dr. Matthias Deuschle ist Kirchenhistoriker. Studienleiter am Albrecht-Bengel-Haus, Pfarrer der württembergischen Landeskirche und Privatdozent an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen. | |||
| Christliche Meditation - Christopraxis 3 | 07 Sep 2026 | 00:44:06 | |
Der Begriff der „Meditation“ weist für viele Menschen ins Feld der asiatischen Religionspraxis. Doch so stimmt das nicht. „Meditation“ ist vielmehr die alte christliche Bezeichnung, um die Praktiken der Betrachtung und der Besinnung zu beschreiben. In diesem Beitrag sprechen Roland Werner und Arndt Schnepper über das Wesen der christlichen Meditation, ihre biblische Begründung und ihre Chancen für heute.Dr. Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach. Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“. | |||
| Outtakes Sommer 2026 | 03 Aug 2026 | 00:04:13 | |
Wir machen eine kurze Sommerpause. Ab September sind wir wieder jeden Montag Abend um 19:30 Uhr mit einer neuen Folge von glaubendenken am Start. Viel Spaß beim zusehen! | |||
| Hieronymus und der Kampf um die Kirche (Teil 2/2) - Der Frühling der Kirche - Folge 8 | 27 Jul 2026 | 00:18:43 | |
Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“. | |||
| Hieronymus und die Liebe zur Bibel Teil (1/2) - Der Frühling der Kirche - Folge 7 | 20 Jul 2026 | 00:37:19 | |
Bei Hieronymus lagen Licht und Schatten dicht nebeneinander. Und doch war er war einer der großen Kirchenlehrer des Westens und der Übersetzer der Bibel in das Lateinische, die Leitsprache des Westens. Dieses Geschenk des Hieronymus an unzählige Generationen nach ihm hat einen Namen: Vulgata. Die dem Volk verständliche Heilige Schrift. Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“. | |||
| John Wesley und der Ruf zur Heiligung - Meisterpredigt 19 | 13 Jul 2026 | 00:34:40 | |
John Wesley gilt als einer der bedeutendsten evangelischen Prediger des 18. Jahrhunderts. Eher unfreiwillig gründete er die methodistische Bewegung. Zwei Themen bewegten ihn in seinen Predigten besonders: das Heil und die Heiligung. Dr. Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach. | |||
| Nicht jeder ist dein geringster Bruder - Warum man bei Matthäus 25,40 genau hinsehen muss | 06 Jul 2026 | 00:31:37 | |
Es ist doch ganz klar: Alle notleidende Menschen sind meine geringsten Brüder oder Schwestern. Um sie muss ich mich kümmern. Oder zumindest sollte das die Diakonie tun. Aber ist das nicht eine Überforderung? Hat Jesus das wirklich gemeint, wenn er vom „geringsten Bruder“ sprach. Und was kann uns der Bibelabschnitt Matthäus 25,31-46 heute sagen? Davon handelt der Vortrag von PD Dr. Matthias Deuschle PD Dr. Matthias Deuschle ist Kirchenhistoriker. Studienleiter am Albrecht-Bengel-Haus, Pfarrer der württembergischen Landeskirche und Privatdozent an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen. | |||
| Das Gleichnis von den zwei Söhnen - (3/3) Jesus-Texte mit jüdischen Augen neu entdecken | 29 Jun 2026 | 00:48:07 | |
Wer das Neue Testament richtig verstehen will, muss es in seinem jüdischen Kontext verstehen. Die Gleichnisse Jesu zum Beispiel sind Teil einer breiten Tradition jüdischer Erzählkunst, die auch von anderen großen Lehrern seiner Zeit praktiziert wurde. In den Schriften des rabbinischen Judentums finden wir viele Gleichnisse, die mit denen des Neuen Testaments eng verwandt sind: Gleichnisse von Arbeitern im Weinberg, von Gästen beim Hochzeitsmahl, von Bauern und ihrer Ernte, und auch von Vätern und verlorenen Söhnen. Das bekannte Gleichnis Jesu von den zwei Söhnen wurde in der Geschichte der Auslegung häufig dafür verwendet, das Christentum (als den jüngeren Sohn) gegen das Judentum (als den älteren Sohn) auszuspielen und eine Theologie der Verwerfung des Judentums zu begründen. Ein Blick auf die jüdischen Hintergründe des Gleichnisses zeigt, aber, dass solche Auslegungen wichtige Details des Gleichnisses übersehen. Teil 3 einer dreiteiligen Vortragsreihe zum Thema ”Jesus-Texte mit jüdischen Augen neu entdecken” in Seestraßengemeinde Ludwigsburg am 10.5.2026. Dr. Guido Baltes ist Dozent für Neues Testament am MBS Bibelseminar (Marburg) und lehrt außerdem Neues Testament an der Evangelischen Hochschule Tabor und der Philipps-Universität Marburg | |||
| Jesus und die Frau am Brunnen - (2/3) Jesustexte mit jüdischen Augen neu entdecken | 22 Jun 2026 | 00:52:04 | |
Wer das Neue Testament richtig verstehen will, muss es in seinem jüdischen Kontext verstehen. Aber wie gut kennen wir eigentlich die jüdische Kultur des ersten Jahrhunderts? Oft sind unsere Vorstellungen vom Judentum geprägt durch eine lange Geschichte von Judenfeindschaft: So werden die Juden zum düsteren Hintergrund, vor dem wir Jesus um so heller zum leuchten bringen. Aber eine Beschäftigung mit jüdischen Quellen kann dabei helfen, Vorurteile und Zerrbilder zu überwinden und Jesus groß zu machen, auch ohne vorher das Judentum schlecht zu machen.Die bekannte Erzählung von der Begegnung zwischen Jesus und einer samaritanischen Frau (Joh 4) wird in christlichen Predigten oft dazu verwendet, über die vermeintliche Frauenfeindlichkeit und Ausländerfeindlichkeit des Judentums zu sprechen, die dann von Jesus überwunden wird. Dabei werden jüdische Quellen oft selektiv verwendet oder sind gar nicht bekannt. Manchmal werden auch vermeintliche "kulturelle Hintergründe" einfach erfunden, z.B. die Vorstellung, dass Juden regelmäßig einen Bogen um das Land der Samariter machten, weil sie so fremdenfeindlich eingestellt waren. Aber was wäre, wenn es in der Geschichte um etwas ganz anderes geht? Wenn Mißverständnisse aus dem Weg geräumt werden, wird der Blick frei für das, was ein Bibeltext wirklich sagen will.Teil 2 einer dreiteiligen Vortragsreihe zum Thema ”Jesus-Texte mit jüdischen Augen neu entdecken” in Seestraßengemeinde Ludwigsburg am 10.5.2026.Dr. Guido Baltes ist Dozent für Neues Testament am MBS Bibelseminar (Marburg) und lehrt außerdem Neues Testament an der Evangelischen Hochschule Tabor und der Philipps-Universität Marburg | |||
| Jesus und die mutige Frau - (1/3) Jesus-Texte mit jüdischen Augen neu entdecken | 15 Jun 2026 | 00:39:15 | |
Wer das Neue Testament richtig verstehen will, muss es in seinem jüdischen Kontext verstehen. Aber wie gut kennen wir eigentlich die jüdische Kultur des ersten Jahrhunderts? Oft sind unsere Vorstellungen vom Judentum geprägt durch eine lange Geschichte von Judenfeindschaft: So werden die Juden zum düsteren Hintergrund, vor dem wir Jesus um so heller zum leuchten bringen. Aber eine Beschäftigung mit jüdischen Quellen kann dabei helfen, Vorurteile und Zerrbilder zu überwinden und Jesus groß zu machen, auch ohne vorher das Judentum schlecht zu machen.Die bekannte Erzählung von der Heilung einer mutigen Frau (Mk 5:25-34) wird in christlichen Predigten oft dazu verwendet, über die vermeintliche Menschenfeindlichkeit jüdischer religiöser Reinheitsgebote zu sprechen. Dabei kennen viele Christen diese Gebote gar nicht so genau. Jesus wird dann zum Überwinder von falscher Religosität und von jüdischer Engstirnigkeit und Ausgrenzung. Aber was wäre, wenn es in der Geschichte um etwas ganz anderes geht? Wenn Mißverständnisse aus dem Weg geräumt werden, wird der Blick frei für das, was ein Bibeltext wirklich sagen will.Teil 1 einer dreiteiligen Vortragsreihe zum Thema ”Jesus-Texte mit jüdischen Augen neu entdecken” in Seestraßengemeinde Ludwigsburg am 10.5.2026. Dr. Guido Baltes ist Dozent für Neues Testament am MBS Bibelseminar (Marburg) und lehrt außerdem Neues Testament an der Evangelischen Hochschule Tabor und der Philipps-Universität Marburg | |||
| Hurra, wir leben noch! Wo das Christentum bis heute sichtbar ist | 08 Jun 2026 | 00:23:16 | |
In der Öffentlichkeit wird das Christentum immer mehr zurückgedrängt. Die Kirche, die früher mitten im Leben stand, ist an den Rand gedrängt. Das ist allerdings kein Grund zur Resignation, zum Rückzug also. Auch in der Geschichte hat die christliche Gemeinschaft in der Regel als Minderheit gelebt und war trotzdem wirkungsvoll – in der entschlossenen Nachfolge von Jesus, wie Salz und Licht. Maike Sachs ist als Studienleiterin am Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen tätig. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Bereich Missionstheologie und Praktische Theologie. | |||
| "Religiöse Rechte" und "linke Kirche“ | 01 Jun 2026 | 00:28:13 | |
„Religiöse Rechte“ oder „linke Kirche“ sind Schlagwörter, die zeigen, dass Glaube und Christsein leicht in die politischen Grabenkämpfe hineingeraten können. Doch muss das so sein? Wie verhalte ich mich als Christ zum Staat und der politischen Verantwortung? Wann muss sich die Kirche gegen staatliches Handeln zur Wehr setzen? Muss sie das überhaupt? Der Vortrag geht auf diese und ähnliche Fragen ein und nimmt dabei Erkenntnisse aus der Geschichte auf.PD Dr. Matthias Deuschle ist Kirchenhistoriker. Studienleiter am Albrecht-Bengel-Haus, Pfarrer der württembergischen Landeskirche und Privatdozent an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen. | |||
| Sterbehilfe und assistierter Suizid - Spannungsfelder der Medizinethik am Lebensende | 25 May 2026 | 00:38:54 | |
In diesem Vortrag beleuchtet Pfarrer Andreas Schmierer, Studienassistent im Bengelhaus, die zentralen Spannungsfelder der Medizinethik am Lebensende. Zwischen dem Wunsch nach Selbstbestimmung und der Verantwortung zur Fürsorge stellt sich die Frage, wie wir menschliches Leben würdevoll begleiten können. Anhand konkreter Beispiele werden rechtliche, gesellschaftliche und ethische Dimensionen von Sterbehilfe und assistiertem Suizid verständlich eingeordnet. Dabei kommt auch die Perspektive des christlichen Glaubens zur Sprache. Ein informativer Beitrag zu einem hochaktuellen und sensiblen Thema.Pfr. Andrea Schmierer ist Pfarrer der württembergischen Landeskirche und Studienassistent am Albrecht-Bengen-Haus in Tübingen. | |||
| Bei all den Religionen - Warum ausgerechnet Jesus? | 18 May 2026 | 00:15:08 | |
In einer Welt voller Religionen, Weltanschauungen und spiritueller Angebote stellt sich eine ehrliche Frage: Warum ausgerechnet Jesus?In diesem Vortrag geht Christian Günzel genau dieser Frage nach – klar, differenziert und ohne Ausweichen.Dieser Vortrag ist von der Begründet-glauben-Konferenz am 28.2.26 in Heimsheim www.iguw.de, www.begruendet-glauben.org Christian Günzel hat Maschinenbau in Bayreuth (M. Sc.) und Theologie und christliche Apologetik (CTS) in Oxford studiert. Er arbeitet als Referent am Pontes Institut für Wissenschaft, Kultur und Glaube. | |||
| Nino, die Erleuchterin, die Apostelin Georgiens - Der Frühling der Kirche (Teil 6) | 11 May 2026 | 00:23:50 | |
Die orthodoxe Kirche von Georgien geht auf die missionarische Initiative einer einfachen Frau zurück, auf Nino, die Erleuchterin. Die faszinierende Biographie dieser frühchristlichen Glaubensheldin liegt zwar im Halbdunkel der Geschichte. Doch was wir über sie wissen, ist faszinierend und kann auch für uns heute als Inspiration dienen. Der Blick in die reiche internationale Geschichte der christlichen Kirche hilft dabei, manche unserer zeitgenössischen Einseitigkeiten zu überwinden und Blickverengungen zu weiten.Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“. | |||
| Wenn die Welt schwarz sieht, weiter hoffen? | 04 May 2026 | 00:16:45 | |
Was trägt, wenn alles dunkel erscheint? In diesem Vortrag spricht Dr. Leonie Schweizer darüber, wie Hoffnung auch dann möglich bleibt, wenn Zweifel, Leid und Krisen den Blick verstellen. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen und philosophisch-theologischen Überlegungen geht es um die Frage, ob Hoffnung mehr ist als bloßer Optimismus – und ob es gute Gründe gibt, gerade im christlichen Glauben an ihr festzuhalten. Dr. Leonie Schweizer ist evangelische Theologin und theologische Referentin. Sie wurde 2024 mit einer Arbeit zur Apologetik promoviert und beschäftigt sich mit der Frage, wie christlicher Glaube verständlich und begründet kommuniziert werden kann. | |||
| „Prove me wrong“? Religiöses Bekenntnis und gesellschaftliche Polarisierung | 27 Apr 2026 | 00:14:35 | |
Prof. Dr. Matthias Clausen, Karl Heim-Professor für Evangelisation und Apologetik an der Ev. Hochschule Tabor in Marburg und Referent des Instituts für Glaube und Wissenschaft (IGUW) | |||
| Christliche Wahrheitsansprüche? Mit C.S. Lewis in einer pluralen Welt | 20 Apr 2026 | 00:51:21 | |
Ist Wahrheit relativ? Geht der christliche Glaube gegen Beweise? Können wir in Zeiten des Pluralismus überhaupt noch Wahrheitsansprüche vertreten? Im "Dialog" mit C.S. Lewis geht es um diese und andere Fragen im Vortrag von Dr. Fabian Grassl, der im Rahmen der Kompass-Konferenz am 07. März 2026 in Langensteinbach stattgefunden hat. | |||
| Wird KI der bessere Mensch werden? | 13 Apr 2026 | 00:20:53 | |
In diesem Video beleuchtet Dr. Alexander Fink, wie Künstliche Intelligenz nicht nur unsere Arbeitswelt, sondern auch unsere ethischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Werte herausfordert. Welche Fähigkeiten könnten KI-Systeme besser beherrschen als wir? Und wo stößt Technik an ihre Grenzen? | |||
| Zwischen Glaube und Skepsis - Fragen zum Vortrag | 06 Apr 2026 | 00:21:09 | |
Fragen zum Vortrag an Jürgen Spiess bei der Begründet-glauben-Konferenz am 28.2.26 in Heimsheimwww.iguw.de, www.begruendet-glauben.org Der Vortrag ist hier: https://open.spotify.com/episode/12lI6eDPyFj7xr6L52Gaos?si=ByRFfcBCSm-Ulzaq57Qubg Dr. Jürgen Spieß ist Althistoriker, Gründer und ehemaliger Leiter des Instituts für Glaube und Wissenschaft in Marburg. | |||
| Zwischen Glaube und Skepsis - Meine Geschichte | 30 Mar 2026 | 00:32:48 | |
In diesem persönlichen und zugleich tief reflektierten Vortrag nimmt Dr. Jürgen Spieß die Zuhörer mit auf eine Reise durch sein Leben – geprägt von der Spannung zwischen Glaube und Skepsis. Offen spricht er über prägende Erfahrungen, innere Fragen und die Entwicklung seines Denkens im Spannungsfeld von Wissenschaft und christlichem Glauben.Dabei wird deutlich: Zweifel ist kein Gegensatz zum Glauben, sondern oft ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu einer tragfähigen Überzeugung.Dieser Vortrag ist von der Begründet-glauben-Konferenz am 28.2.26 in Heimsheimwww.iguw.de, www.begruendet-glauben.org Dr. Jürgen Spieß ist Althistoriker, Gründer und ehemaliger Leiter des Instituts für Glaube und Wissenschaft in Marburg. | |||
| Strukturen der Schöpfung - Die Schöpfungsgeschichte und ihre übersehene Botschaft | 23 Mar 2026 | 00:33:59 | |
Die Schöpfungsgeschichte ist einer der bekanntesten Texte des Alten Testaments. Zugleich ist sie heute umkämpft und umstritten. Die Fragen, die wir als moderne Leser an den Text stellen, stehen oft so sehr im Vordergrund, dass wir die kostbaren Botschaften übersehen, die uns das erste Kapitel der Bibel selbst mitgeben will. 1.Mose 1 legt die Grundstrukturen des jüdischen und christlichen Glaubens.Julius Steinberg, * 1972, hat Theologie in Gießen und Leuven (Belgien) studiert und über die literarische Gestaltung alttestamentlicher Bücher promoviert. Er war für drei Jahre Prediger in einer landeskirchlichen Gemeinschaft und wurde dann an die Theologische Hochschule Ewersbach berufen. Dort lehrt er als Professor für Altes Testament und Hebräisch. Julius Steinberg ist verheiratet und hat zwei Kinder. | |||
| Augustinus Teil 2/2 - Zwischen Römerreich und Gottes Reich - Der Frühling der Kirche (Folge 5) | 16 Mar 2026 | 00:23:22 | |
Teil 2/2 Kaum einer hat die christliche Kirche des Westens beeinflusst wie Augustinus. Die katholische Kirche und auch die Theologie des Mittelalters gründet in vielen Glaubensaussagen auf ihm, dem Kirchenlehrer, dem "doctor ecclesiae". Aber auch die Reformatoren haben sich in ihrer Gnadenlehre besonders auf Augustinus berufen. Schließlich war Martin Luther selbst ein Augustinermönch. Dieser Mann steht an der Schwelle der Antike zum entstehenden christlichen Abendland. Seine Mutter Monika war eine überzeugte und leidenschaftlich glaubende Christin. Sein Vater war noch ganz in der traditionellen römischen Religion verankert.Das Augustinus einmal diese Bedeutung bekommen würde, war ihm nicht in die Wiege gelegt. In diesem zweiten Teil geht es um die Bedeutung, die er entwickelt hat für die Kirchengeschichte und um das, was wir auch heute noch von ihm lernen können.Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von„glaubendenken“. | |||
| Augustinus Teil 1/2 - Vom Lebemann zum Lehrer der Kirche - Der Frühling der Kirche (Folge 4) | 09 Mar 2026 | 00:32:08 | |
Kaum einer hat die christliche Kirche des Westens beeinflusst wie Augustinus. Die katholische Kirche und auch die Theologie des Mittelalters gründet in vielen Glaubensaussagen auf ihm, dem Kirchenlehrer, dem "doctor ecclesiae". Aber auch die Reformatoren haben sich in ihrer Gnadenlehre besonders auf Augustinus berufen. Schließlich war Martin Luther selbst ein Augustinermönch. Dieser Mann steht an der Schwelle der Antike zum entstehenden christlichen Abendland. Seine Mutter Monika war eine überzeugte und leidenschaftlich glaubende Christin. Sein Vater war noch ganz in der traditionellen römischen Religion verankert.Das Augustinus einmal diese Bedeutung bekommen würde, war ihm nicht in die Wiege gelegt. In diesem ersten Teil schauen wir uns den Weg des Augustinus an und schauen besonderes auf die Ereignisse, die zu seiner Bekehrung, zu seiner Hinwendung zu Jesus Christus geführt haben. In einem zweiten Teil geht es dann mehr um die Bedeutung, die er entwickelt hat für die Kirchengeschichte und um das, was wir auch heute noch von ihm lernen können. Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“. | |||
| Kontakt mit den Toten? - Was die Bibel dazu sagt | 02 Mar 2026 | 00:23:54 | |
Ist es möglich, mit Verstorbenen Kontakt aufzunehmen? Viele Menschen suchen durch Esoterik, Okkultismus und Spiritismus nach Lebenszeichen aus dem Jenseits. Doch was sagt die Bibel dazu? Dieser Beitrag bietet eine kompakte biblische Analyse spiritistischer Phänomene. Außerdem wirft Dr. Fabian Grassl einen prüfenden Blick auf den sog. Zwischenzustand und die Theorie vom Seelenschlaf (Ganztodtheorie). | |||
| Dwight Lyman Moody und die Praxis der Nachversammlung - Meisterpredigt 18 | 23 Feb 2026 | 00:37:29 | |
In diesem Beitrag geht es um den nordamerikanischen Evangelisten Dwight Lyman Moody (1837 bis 1899). Auch wenn Moody Deutschland nie besuchte, so wirkte er dennoch durch seine Methodik der evangelistische Predigt und Veranstaltung nachhaltig auf den Pietismus in Landeskirchen und Freikirchen. Eine seiner bekanntesten Modelle ist bis heute die sogenannte „Nachversammlung“. In Erinnerung bleibt Moody ebenfalls für seine ökumenische Weite. Selbst ein Anhänger der „Holiness-movement“ zögerte er nicht, mit Blick auf die Evangelisation auch größere Kooperationen einzugehen. Es war dieser „Moodismus“, der dann typisch wurde für weite Teile des Evangelikalismus und der Evangelischen Allianz in Deutschland. Dr. Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach. | |||
| War Jesus in der Hölle? Zu einer problematischen Aussage im Apostolischen Glaubensbekenntnis | 16 Feb 2026 | 00:54:53 | |
Ist Jesus wirklich in das Totenreich (Hades) hinabgestiegen, wie es im Apostolischen Glaubensbekenntnis heißt? Wie ist die Aussage in das Apostolikum gekommen und welche Deutungen wurden im Laufe der Kirchengeschichte gegeben? Und wie können wir die schwierige Belegstelle 1.Petrus 3,18-20 am besten verstehen? Diesen und anderen Fragen geht Dr. Fabian Graßl im vorliegenden Beitrag nach. Dr. Fabian Graßl ist Theologe und Religionsphilosoph (https://fabiangrassl.org). Nach seiner Promotion an der Queen’s University Belfast über den evangelischen Ethiker und Systematiker Helmut Thielicke erfolgte ein zweieinhalbjähriger Forschungsaufenthalt an der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein. Seit 2020 forscht und lehrt er für die überkonfessionelle Bamler-Gehret Stiftung (https://www.bg-stiftung.org) mit Sitz im Bayerischen Wald. | |||
| Warum wird die Erschaffung des Menschen in der Bibel zweimal berichtet? | 09 Feb 2026 | 00:25:23 | |
Immer wieder sind Bibelleser darüber irritiert, dass die Erschaffung des Menschen am Anfang der Bibel zweimal hintereinander berichtet wird. Prof. Dr. Julius Steinberg (Theologische Hochschule Ewersbach) stellt zunächst gängige Erklärungsmöglichkeiten vor und bespricht Pro- und Kontraargumente. Seinem eigenen Ansatz zufolge handelt es sich bei der Doppelung nicht um ein Problem oder eine Störung, sondern ganz im Gegenteil um eine gezielte Strategie der Urgeschichte. An mehreren Stellen werden nämlich Ereignisse doppelt behandelt, um sie aus kontrastierenden Perspektiven nachzuzeichnen.Julius Steinberg, * 1972, hat Theologie in Gießen und Leuven (Belgien) studiert und über die literarische Gestaltung alttestamentlicher Bücher promoviert. Er war für drei Jahre Prediger in einer landeskirchlichen Gemeinschaft und wurde dann an die Theologische Hochschule Ewersbach berufen. Dort lehrt er als Professor für Altes Testament und Hebräisch. Julius Steinberg ist verheiratet und hat zwei Kinder. | |||
| Götter, Geister, Christus (2/2) Christopraxis - Ein Gespräch mit Rainer Scheunemann aus Westpapua | 02 Feb 2026 | 00:57:33 | |
Götter, Geister, Christus. In unserem Gespräch in der Reihe Christopraxis berichtet Rainer Scheunemann über seine theologischen Einsichten und pastoralen Erfahrungen in Westpapua und Indonesien allgemein. Die dort vorherrschende animistische bzw. dynamistische Vorstellungswelt ist für uns im Westen schwer verständlich und wirkt exotisch. Gerade deshalb ist es wichtig für uns, unser Weltverständnis und auch unseren Blick auf die Bibel, von diesen Kulturen zu lernen. Im ersten Teil von "Christopraxis: Götter, Geister, Christus" geht es vorrangig um die Phänomene und Erfahrungen als solche und ihre theologische Wertung. Im zweiten Gespräch stehen pastorale und praktische Fragen im VordergrundPfarrer Dr. Rainer Scheunemann Dozent fuer Neues Testament, Missionswissenschaft und Philosophiegeschichte an der Theologischen Hochschule Jayapura und ordinierter Pfarrer der Evangelischen Kirche von West-Papua Indonesien, sowie Koordinator der Abendbibelschulen in 18 Staedten in West-Papua.Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“. | |||
| Götter, Geister, Christus (1/2) Christopraxis - Ein Gespräch mit Rainer Scheunemann aus Westpapua | 26 Jan 2026 | 00:40:24 | |
Götter, Geister, Christus. In unserem Gespräch in der Reihe Christopraxis berichtet Rainer Scheunemann über seine theologischen Einsichten und pastoralen Erfahrungen in Westpapua und Indonesien allgemein. Die dort vorherrschende animistische bzw. dynamistische Vorstellungswelt ist für uns im Westen schwer verständlich und wirkt exotisch. Gerade deshalb ist es wichtig für uns, unser Weltverständnis und auch unseren Blick auf die Bibel, von diesen Kulturen zu lernen. Im ersten Teil von "Christopraxis: Götter, Geister, Christus" geht es vorrangig um die Phänomene und Erfahrungen als solche und ihre theologische Wertung. Im zweiten Gespräch stehen pastorale und praktische Fragen im VordergrundPfarrer Dr. Rainer Scheunemann Dozent fuer Neues Testament, Missionswissenschaft und Philosophiegeschichte an der Theologischen Hochschule Jayapura und ordinierter Pfarrer der Evangelischen Kirche von West-Papua Indonesien, sowie Koordinator der Abendbibelschulen in 18 Städten in West-Papua. | |||
| Antonius der Große und die Wirkungen der Wüste - Der Frühling der Christenheit (Teil 3) | 19 Jan 2026 | 00:44:45 | |
Im Westen ist er weniger bekannt als Orient. Und doch hatte sein Leben einen ungeheuren Einfluss auf die gesamte weitere Entwicklung der Kirche. Nicht umsonst wird er deshalb "der Große" genannt. Als junger Mann von einem Wort des Evangeliums ins Herz getroffen, verschenkt er seinen Besitz und zieht sich in die Wüste zurück. In einem jahrzehntelangen inneren Reifeprozess wird Antonius zum "Wüstenvater", ja, zum eigentlichen Vater des Mönchtums. Auch wenn manches, was über ihn berichtet wird, in unseren westlichen Ohnn seltsam klingen mag, stellt sein Leben eine bleibende Ermutigung und ein herausforderndes Vorbild dar. Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“. | |||
| Brutaler Gott? Warum Jesus sterben musste (basierend auf dem Buch "Sühne" von William Lane Craig) | 12 Jan 2026 | 00:50:20 | |
Warum musste ein Unschuldiger leiden? Warum kann Gott nicht einfach so vergeben? Warum ein Blutopfer? Die Einwände gegen die christliche Lehre vom Sühnetod Jesu am Kreuz sind vielfältig und hart. Ausgehend vom neuen Buch "Sühne" des Philosophen William Lane Craig gibt Fabian Grassl in diesem Beitrag nicht nur Antworten auf schwierige Einwände gegen das Kreuz, sondern zeigt auch auf, dass die Lehre von der Strafstellvertretung Jesu biblisch, historisch und philosophisch wohl begründet werden kann. Dr. Fabian Graßl ist Theologe und Religionsphilosoph (https://fabiangrassl.org). Nach seiner Promotion an der Queen’s University Belfast über den evangelischen Ethiker und Systematiker Helmut Thielicke erfolgte ein zweieinhalbjähriger Forschungsaufenthalt an der Internationalen Akademie für Philosophie im Fürstentum Liechtenstein. Seit 2020 forscht und lehrt er für die überkonfessionelle Bamler-Gehret Stiftung (https://www.bg-stiftung.org) mit Sitz im Bayerischen Wald. | |||
| Glaube auf dem Prüfstand - C.S. Lewis’ Reflexionen über die Trauer | 05 Jan 2026 | 00:58:47 | |
Der Oxforder Literaturwissenschaftler und Laientheologe C. S. Lewis (1898-1963) beschreibt in seinem Buch Über die Trauer (1961) in bewegender Weise seine Empfindungen nach dem Krebstod seiner Frau Joy. Das Buch enthält aber auch wertvolle Reflexionen über den Prozess der Trauer, sowie über ein Leben, zu dem Erfahrungen von Leid und Schmerz, Tod und Trauer konstitutiv dazugehören. Der Vortrag stellt Lewis' Reflexionen vor und fragt mit ihm nach der Vereinbarkeit solcher Erfahrungen mit dem christlichen Glauben an einen guten und allmächtigen Gott. Da das Thema auch im Kinofilm Shadowlands (1993/94, mit Anthony Hopkins als Lewis) eine Rolle spielt, wird die Darstellung von C. S. Lewis in diesem Film ebenfalls einer kritischen Prüfung unterzogen. Dr. Norbert Feinendegen ist Theologe, Philosoph und ein international anerkannter C. S. Lewis-Fachmann. Er promovierte 2007 an der Universität Bonn in Katholischer Theologie mit der Arbeit „Denk-Weg zu Christus. C. S. Lewis als kritischer Denker der Moderne“. Er ist Mitherausgeber unveröffentlichter Schriften von C. S. Lewis und Mitglied im Steering Committee des C. S. Lewis Correspondence Projects, das sich bemüht, alle heute bekannten Briefe von C. S. Lewis öffentlich zugänglich zu machen https://www.euppublishing.com/doi/abs/10.3366/ink.2023.0194?journalCode=inkEr ist freier Autor und Referent in der Erwachsenenbildung und Managing Editor des Journal of Inklings Studies https://www.euppublishing.com/loi/ink | |||
| Siehe ich mache alles neu - Gedanken zur Jahreslosung | 29 Dec 2025 | 00:10:07 | |
"Siehe, ich mache alles neu!" Das ist die Jahreslosung für 2026. Eine Zusage aus Gottes Wort. Ein Mutmacher für schwere Stunden. Und ein Ausblick in die neue Wirklichkeit Gottes, die auf uns zukommt. "Siehe, ich mache alles neu!" Roland Werner zeigt, dass das nicht nur schöne Worte sind - und erzählt von einer ganz persönlichen, berührenden Begegnung mit diesem Zukunftswort aus dem letzten Buch der Bibel. | |||
| Weihnachten 2025 - Die 3 Geheimnisse der Schatztruhe | 22 Dec 2025 | 00:05:46 | |
Feliz Navidad - Merry Christmas - Frohe Weihnachten! Roland Werner holt drei Weihnachtsgeheimnisse aus der Schatztruhe. Ein Weihnachtsgruß vom glaubendenken-Team. Eine Einladung, es auch in unserem Leben Weihnachten werden zu lassen. | |||
| Die Chroniken von Narnia - Das Meisterwerk von C. S. Lewis | 15 Dec 2025 | 01:08:20 | |
Die Abenteuer rund um den Löwen Aslan und die Weiße Hexe sind weltbekannt. Weniger bekannt ist, dass das Narnia-Universum viel mehr zu bieten hat als nur eine packende Geschichte. In einer Reise durch die Fantasy- und Gedankenwelt des Autors C.S. Lewis erforschen Dr. Fabian Grassl und Dr. Norbert Feinendegen die Tiefendimension seiner wohl aufregendsten Schöpfung. Links:C. S. Lewis Sommerakademie Bayerischer Wald: https://www.bg-stiftung.org/angebote/sommerakademie/Überrascht von Gott - Ein Gespräch über C.S. Lewis: https://youtu.be/MO_U92gpJHs?si=9fCUcQDcvJ2N8vy3 | |||
| Martyn Lloyd Jones und der Konflikt mit Billy Graham - Meisterpredigt 18 | 08 Dec 2025 | 00:27:12 | |
Im Zentrum dieses Beitrags geht es um einen britischen Prediger, der heute als einer der bedeutendsten Prediger im 20. Jahrhundert im Vereinigten Königreich gilt. Es war ohne Zweifel ein glänzender Kommunikator des Evangeliums, gleichzeitig aber auch ein Kommunikator mit Kanten. Die Rede ist von Martyn Lloyd-Jones (1899-1981). Im Zenit seines beruflichen Lebens wirkte er von 1939 bis 1968 als Pastor in der Westminster Chapel. Zwei Umstände machten ihn vor allem bekannt: Seine meisterlich gepflegte Auslegungspredigt und sein Konflikt mit Billy Graham. Dr. Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach. | |||
| Die Pilgerin Egeria und die Faszination des Heiligen Landes - Der Frühling der Christenheit (Teil 2) | 01 Dec 2025 | 00:32:08 | |
Das Heilige Land fasziniert. Und das ist keine Erscheinung der Neuzeit. Schon in den ersten Jahrhunderten begannen Christen, an die Orte zu reisen, von denen sie in der Bibel lasen. Eine solche frühere Pilgerin war Egeria. Diese emanzipierte Frau mit Verbindungen ins Kaiserhaus reiste von der Atlantikküste in Nordspanien über Konstantinopel bis nach Jerusalem, bestieg den Berg Horeb (Sinai) und gelangte schließlich sogar bis zum Euphrat. Ihr lebendiger Reisebericht und ihre detailreiche Beschreibung der heiligen Stätten sind bis heute eine Fundgrube für Archäologen - und sie eröffnen eine Blick in die persönliche, fröhliche Frömmigkeit dieser abenteuerfreudigen Frau aus der Frühlingszeit der Kirche. Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“. | |||
| Christopraxis 1: Auswendiglernen – mit Arndt Schnepper und Roland Werner | 24 Nov 2025 | 00:40:46 | |
Martin Luther hat einmal in serinen Tischreden gesagt: „Vera theologia est practica“. Das heißt: „Die wahre Theologie ist praktisch“. Und so geht es in dieser Reihe um einzelne Praktiken, die für den christlichen Glauben typisch sind. In dieser Golge geht es um die Praktik des Auswendiglernens. Dr. Dr. Roland Werner ist Sprachwissenschaftler und Theologe. Er ist Honorarprofessor an der Theologischen Hochschule Tabor in Marburg und engagiert sich als Bibelübersetzer in Deutschland und Nordafrika. Dr. Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach. | |||
| Zwischen Aktivismus und Resignation - Ich und der Staat | 16 Nov 2025 | 00:24:12 | |
Macht und Missbrauch scheinen die Zeichen unserer Zeit zu sein. Wie der christliche Glaube dazu befähigt, Mächtigen die Stirn zu bieten und sie an ihre Verantwortung zu erinnern, zeigt eindringlich und anschaulich dieser Beitrag. Markus Heide ist Theologe und Pfarrer und leitet seit vier Jahren den Christus-Treff Marburg. Er ist mit Karin verheiratet, die beiden haben drei erwachsene Kinder. Er liebt schwarzen Humor, Fischbrötchen und gesellige Doppelkopf-Runden. | |||
| Eusebius von Caesarea - ein Zeuge der Zeitenwende | Der Frühling der Christenheit - Folge 1 | 10 Nov 2025 | 00:27:48 | |
Wir verdanken diesem Gemeindeleiter aus der Stadt Caesarea viel. In seiner "Kirchengeschichte" - der ersten nach der Apostelgeschichte des Lukas - spannt er den Bogen von Jesus und den Aposteln bis in seine Zeit. Die letzten Jahrzehnte, die er beschreibt, hat er selbst als Augenzeuge erlebt. Die furchtbaren Christenverfolgungen unter Kaiser Diokletian und schließlich die weltgeschichtlich ungemein bedeutsame "konstantinische" Wende. Eusebius bewahrt ganz wesentliches Wissen aus der Frühzeit der Kirche. Seine Zitate aus frühen Schriften, zum Beispiel die von Papias von Hierapolis, enthalten Schätze, die ansonsten verloren und verschollen wären. Als Zeitzeuge der Zeitenwende steht Eusebius an einer Schwelle. Um ihm und seinem Lebenswerk gerecht zu werden, dürfen wir ihn allerdings unter dem Blickwinkel der weiteren Geschichte sehen, sondern müssen ihn aus seiner Zeit heraus verstehen. Denn es war noch gar nicht ausgemacht, dass die nächsten Kaiser den christenfreundlichen Kurs Konstantins fortführen würden. - Für uns heute ist dieser fleißige Autor und empathische Gemeindeleiter ein Vorbild dafür, mit beiden Füßen auf dem Boden unserer Zeit und Weltwirklichkeit zu stehen, und zugleich Herz und Blick zu erheben im Blick auf das kommende Reich Gottes. Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“. | |||
| Theodor Christlieb und der Widerspruch gegen Schleiermacher - Meisterpredigt 17 | 03 Nov 2025 | 00:29:54 | |
Für viele ist Theodor Christlieb (1833-1889) heute ein unbeschriebenes Blatt. Das war nicht immer so. Zu seinen Lebzeiten und etliche Jahre danach galt er als einer der Champions der späten Erweckungsbewegung. Mit seinen Ideen hat er maßgeblich den Neupietismus und damit auch die Anfänge der evangelikalen Bewegung geprägt. Hinzu kommt, dass sein Interesse vor allem einer Frage galt, die heute immer drängender wird, nämlich: Wie können Menschen Christen werden? In seiner 1893 erschienenen Homiletik erörtert er diese Frage intensiv. Dabei zögert er nicht, dem evangelischen Theologen Friedrich Schleiermacher (1768-1834) zu widersprechen. Denn der hatte sehr wirkungsmächtig dafür plädiert, alle Gottesdienstbesucher möglichst immer für Christen zu halten.Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach. | |||
| August Hermann Francke und der Leipziger Predigtstreit - Meisterpredigt 16 | 27 Oct 2025 | 00:31:31 | |
August Hermann Francke (1663-1727) gilt als einer der bedeutendsten Köpfe des frühen Pietismus in Deutschland. Francke träumte von einer „Generalreform der ganzen Welt“.Als Pfarrer in Glauchau sowie als Professor an der Universität in Halle wurde er berufen. Doch dann entwickelte er sich zum Sozialaktivisten und zum Förderer der Mission. Lange Zeit war es üblich, dem Pietismus keine neuen Ideen hinsichtlich der Predigt zuzuschreiben. Neue Forschungsergebnisse zeichnen ein anderes Bild. Gerade bei Francke lässt sich zeigen, wie sehr er das Ideal eines Predigers entwickelt, der vom Geist ergriffen eine Predigt hält. Arndt Schnepper ist Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Hochschule Ewersbach. | |||
| Verschwörung in Nizäa? Kaiser Konstantins Haltung zum christlichen Glauben - Fragen zum Vortrag | 20 Oct 2025 | 00:23:03 | |
Verschwörungstheorien sind kein neues Phänomen. Schon den frühen Christen wurde vorgeworfen, sich verschworen zu haben und eine neue Sekte gegründet zu haben. Besonders das Konzil zu Nizäa, das sich seit 325 dieses Jahr zum 1700. Mal jährt, wird immer wieder als Beispiel angeführt. Unter dem Druck von Kaiser Konstantin sollen hier die führenden Christen Jesus zum Gott erklärt haben, wie z.B. Zeugen Jehovas oder auch Muslime behaupten. Im Anschluss an den Vortrag "Verschwörung in Nizäa? Kaiser Konstantins Haltung zum christlichen Glauben" hat Jürgen Spieß Fragen beantwortet. Dr. Jürgen Spieß ist Althistoriker, Gründer und ehemaliger Leiter des Instituts für Glaube und Wissenschaft in Marburg | |||
| Warum Christen Jesus als Gott verehren - Das Bekenntnis von Nicäa | 13 Oct 2025 | 00:17:49 | |
Verschwörungstheorien sind kein neues Phänomen. Schon den frühen Christen wurde vorgeworfen, sich verschworen zu haben und eine neue Sekte gegründet zu haben. Besonders das Konzil zu Nizäa, das sich seit 325 dieses Jahr zum 1700. Mal jährt, wird immer wieder als Beispiel angeführt. Unter dem Druck von Kaiser Konstantin sollen hier die führenden Christen Jesus zum Gott erklärt haben, wie z.B. Zeugen Jehovas oder auch Muslime behaupten. Auf der Grundlage und mit dem Nicänischen Glaubensbekenntnisses entfaltet Matthias Clausen, warum Christen Jesus als Gott verehren. Prof. Dr. Matthias Clausen, Karl Heim-Professor für Evangelisation und Apologetik an der Ev. Hochschule Tabor in Marburg und Referent des Instituts für Glaube und Wissenschaft (IGUW) | |||