Ein Personal Trainer, das Bild von Gesundheit – und plötzlich, mitten auf dem See, die erste Panikattacke.
Kai Streubel trainiert seit über 25 Jahren Menschen in seinem Gym in Korb oder bei ihnen zuhause.
Fit bis in die Haarspitze, unzerstörbar – dachte er. Bis sein Körper Signale sendete, die er für eine Krankheit hielt: Enge im Hals, keine Luft, Todesangst. Erst spät verstand er, dass das kein Fall fürs Krankenhaus war, sondern Angst.
In dieser Folge reden wir über den Moment, in dem die Fassade des Unzerstörbaren riss – und was danach kam. Über Männer, die lieber schweigen, als sich einzugestehen, dass es der Kopf ist. Über den Unterschied zwischen Motivation und Disziplin. Darüber, warum Körper und Psyche nicht zu trennen sind – und warum dich eine Gerätereihe im Fitnessstudio nicht gesund macht. Und über den Punkt, an dem Kai den Spieß umdreht und mir die Fragen stellt, die ich mir selbst nicht stellen wollte.
Kein Guru. Keine fertigen Antworten. Ein ehrliches Gespräch in der Hütte.
Kapitel
- Willkommen in der Hütte
- Was Kai antreibt – vom Werkzeugmechaniker zum Trainer
- Die erste Panikattacke mitten auf dem See
- „Ich dachte, es wäre Krebs" – wenn Angst sich als Krankheit tarnt
- Warum Männer schweigen
- Angst annehmen statt bekämpfen – die Klitschko-Lektion
- Motivation ist überschätzt – es geht um Disziplin
- Was in der Fitnessbranche wirklich schiefläuft
- Demut: der Tag, an dem Kai merkte, dass er falsch lag
- Gesund wirst du nicht im Fitnessstudio – Körper & Psyche
- Kai dreht den Spieß um: Stress, ADHS und die Frage nach dem Purpose
- Wie man mit Kai arbeiten kann