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Explorez tous les épisodes du podcast Geschichte wird gemacht. Erinnern, verstehen, gestalten.

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“Hoch die Solidarität”: Frauen im Kampf um ein mitbestimmtes Leben und Arbeiten22 Jul 202400:38:03
Im Kampf der Frauen um ein mitbestimmtes Leben und Arbeiten spielen Gewerkschaften eine wichtige Rolle. In den Gewerkschaften können sie sich schon früh organisieren und politisch aktiv werden. Trotz des demokratischen Aufbruchs in der Weimarer Republik haben Frauen auch in den Gewerkschaften einen schweren Stand, aber sie lassen sich dadurch nicht von ihrem solidarischen Kampf für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen von Frauen abbringen. Viele ihrer Themen sind noch heute ziemlich aktuell, wie zum Beispiel die Lohnungleichheit oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wie ihre Kämpfe aussahen, welche konkreten Forderungen die Frauen hatten und wie es gegenwärtig um die Gleichberechtigung von Frauen am Arbeitsplatz und in Gewerkschaften steht, darum geht es in dieser Folge.
Über 100 Jahre Acht-Stunden-Tag – Wird’s Zeit für weniger Arbeit?10 Jun 202400:29:29
Der 8-Stunden-Tag! Was wir heute in Frage stellen, war vor etwas mehr als 100 Jahren ein großer Gewinn für die Arbeiterbewegung, dem viele Kämpfe vorangegangen sind. Aber wo stehen wir heute in der Diskussion um die tägliche Arbeitszeit? In dieser Folge schauen wir, ob die Rechnung von 8 Stunden Arbeit, 8 Stunden Freizeit und 8 Stunden Schlaf heute noch aufgeht, lernen ein Unternehmen kennen, dass sich am 5-Stunden-Tag versucht und fragen welche Auswirkung die Arbeitszeit bis heute auf ungleich verteilte Care Arbeit hat.
Nie wieder ist jetzt: Warum Gewerkschaften die Demokratie mit aller Kraft verteidigen01 May 202400:32:04
Gewerkschaften stehen für mehr als für den Kampf für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen. Seit ihren Anfängen sind sie eine Demokratiebewegung. Die Zerschlagung der freien deutschen Arbeiterbewegung am 2. Mai 1933 durch die Nationalsozialisten konnten sie nicht verhindern. Warum nicht und was sie daraus gelernt haben, diesen Fragen gehen wir in dieser Folge von „Geschichte wird gemacht“ nach – und schildern, wie sich Gewerkschaften (heute) gegen Demokratiefeinde und Rechtsextremisten und für eine starke Demokratie engagieren.
Gamechanger Tarifvertragsgesetz - Eine Säule der Demokratie08 Apr 202400:41:40
Wieso ist am Ende des Monats eigentlich ein verbindlicher Lohn auf deinem Konto, ohne dass du danach fragen musst? Und wieso hast du Anspruch auf Urlaub, Krankengeld, Wochenende, geregelte Arbeitszeiten und Feierabend? Dein:e Arbeitgeber:in muss dir als Arbeitnehmer:in auf Augenhöhe begegnen. Und du hast über verschiedene Gremien und Mittel die Möglichkeit mitzubestimmen, wie gute Arbeit für dich aussehen soll – sei es der Betriebsrat, deine Gewerkschaft oder die Option, zu streiken. – das ist nicht selbstverständlich und wurde über die Jahrzehnte von Gewerkschaften erkämpft. Ein wesentlicher Grundstein für diese Kämpfe ist das Tarifvertragsgesetz von 1949.
Trailer: Geschichte wird gemacht. Erinnern, verstehen, gestalten.04 Apr 202400:02:08
Warum bekommen wir jeden Monat Lohn überwiesen, ohne extra danach fragen zu müssen? Und wieso haben wir Anspruch auf Urlaub, Krankengeld, Wochenende, geregelte Arbeitszeiten und Feierabend? Und auf Streik, wenn es nicht so läuft wie wir uns das wünschen?
Keine Demokratie ohne Gewerkschaften – 75 Jahre DGB13 Oct 202400:43:09
Dass Betriebe Orte gelebter Demokratie sind, vermitteln junge DGB Teamer*innen an Berufsschulen. Und der Blick in die Geschichte zeigt: Betriebe sind auch der Ursprungsort für die Demokratisierung der deutschen Nachkriegsgesellschaft nach dem Ende der Nazi-Diktatur 1945. Direkt nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht gründen sich deutschlandweit Betriebsausschüsse, um die Produktion, Wirtschaft und Lebensbedingungen demokratisch mitzugestalten. Und aus der Zerschlagung der freien Gewerkschaften 1933 wurde die Lehre gezogen, den Richtungsstreit in der Arbeiterbewegung zu überwinden und geeint zu handeln. Bis zur Gründung der Einheitsgewerkschaft, dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB,) in München am 13. Oktober 1949 sollte es allerdings noch ein schwieriger Weg werden. Wie kam’s dazu? Welche Bedeutung hatte und hat der DGB für die Gestaltung einer sozialen Demokratie? Und inwieweit profitieren wir davon bis heute?
Ein Leben für die Demokratie – Warum wir Wilhelm Leuschners Kampf gegen die Nazis nicht vergessen dürfen02 Sep 202400:36:47
Wilhelm Leuschner war ein sozialdemokratischer Politiker, Gewerkschafter und einer der bekanntesten Widerstandskämpfer gegen die Nazis. Noch heute sind viele Straßen, Plätze und Schulen nach ihm benannt. Trotzdem gerät er außerhalb der Gewerkschaften immer mehr in Vergessenheit. Gemeinsam mit den Historikern Michael Schneider und Reiner Tosstorff und mit Sabine Sieg von der Gedenkstätte Plötzensee schauen wir auf Leuschners Leben zurück. Wir fragen uns, wer Wilhelm Leuschner war, warum er sich von Anfang an gegen die Nationalsozialisten stellte und was wir heute aus seinem Mut lernen können.
Streiken für die Gesundheit – Warum du auch bezahlt wirst, wenn du krank bist25 Nov 202400:33:53
Für viele Menschen ist es heute selbstverständlich, dass sie auch dann ihren Lohn bekommen, wenn sie sich krankmelden. Allerdings war das nicht immer so. Im längsten Streik der Geschichte der Bundesrepublik kämpften Metallarbeiter in Schleswig-Holstein für die Gleichstellung von Arbeiter*innen und Angestellten, für Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und Urlaubsgeld.
Mitbestimmtes Arbeiten – Warum das gut für die Demokratie ist14 Jan 202500:26:29
Mitbestimmung in Betrieben und Unternehmen ist bis heute eine wichtige Stütze für die Demokratie. Denn wer am Arbeitsplatz mitbekommt, dass die eigene Stimme zählt, nimmt dieses Gefühl auch in andere Lebensbereiche mit. Aber die Mitbestimmungsrechte, die es heute gibt, wurden hart erkämpft.
Hans Böckler: Ein Leben für Demokratie und Mitbestimmung25 Feb 202500:34:21
Wer war der Mann, in dessen Namen Menschen sich bis heute für mehr Mitbestimmung und Gerechtigkeit engagieren?
Generalstreik – Wie Gewerkschaften 1920 einen rechten Putsch verhinderten08 Apr 202500:26:08
1920 legten 12 Millionen Menschen in der Weimarer Republik ihre Arbeit nieder, um die Machtübernahme rechter Putschisten zu blockieren.
Die Vergessenen – Wie Vertragsarbeiter*innen in der Wendezeit im Stich gelassen wurden03 Jun 202500:38:02
Etwa 220.000 Menschen kamen aus dem Ausland in die DDR, um dort als Vertragsarbeiter*innen zu arbeiten. Ihnen wurden Weiterbildung- und Aufstiegschancen versprochen. Doch diese Versprechen wurden für die allermeisten Vertragsarbeiter*innen nicht erfüllt.
„Der Kampf um unseren Betrieb hat begonnen“ – Die Besetzung des Stahlwerks Hennigsdorf09 Oct 202500:34:06
Nach der Wende versprach der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl, die neuen Bundesländer würden bald zu wirtschaftlich „blühenden Landschaften“ werden. Heute wissen wir: das hat nicht geklappt. Viele Betriebe wurden geschlossen, Millionen Menschen verloren ihre Jobs. Doch die Arbeiter*innen aus Ostdeutschland nahmen diese Veränderungen nicht einfach so hin. Stattdessen kämpften sie für ihre Betriebe und für Mitbestimmung. Christiane Gartz war Sekretärin des Betriebsrats, als Stahlwerker*innen in Hennigsdorf 1991 ihr Werk besetzten. In dieser Folge erzählt sie von dem Protest, aber auch davon, was das Stahlwerk für sie bedeutet. Außerdem berichtet Historiker Jakob Warnecke aus seiner Forschung zum Stahlwerk und zu den Verkäufen von Betrieben durch die Treuhand.
Gute Arbeit – Was sie ausmacht und warum sie so wichtig ist19 Aug 202500:31:30
Allgemein gilt: Gute Arbeit macht uns nicht krank, sie ist sinnvoll, sie wird gewürdigt und sie wird so bezahlt, dass wir gut davon leben können.
Endlich bezahlbare Mieten – Als Gewerkschaften unsere Art zu Wohnen revolutionierten 08 Jul 202500:27:26
Wohnungsnot ist eines der drängendsten Themen unserer Zeit. Dabei war schon in der Weimarer Republik klar: ohne gesunde Wohnungen keine gesunden Menschen.
Frauen im Streik: „Migrantische Frauen und deutsche Frauen, wir haben alle zusammengehalten!“28 Nov 202500:36:04
In dieser Folge sprechen wir mit Irina Vavitsa, die als sogenannte Gastarbeiterin nach Deutschland kam und 1973 einen wilden Streik in ihrem Betrieb mit organisierte. Und wir hören Vida Otzik, Mitarbeiterin des Charité Facility Managements, die dieses Jahr mit der Krankenhausbewegung für die Bezahlung nach Tarifvertrag streikte. Außerdem erklärt Soziologin Ingrid Artus, wieso es seit den 90er-Jahren zu einer Feminisierung von Streiks kam. Und Alexa Wolfstädter von Ver.di Frauen berichtet, wie Frauen heute die Arbeit in den Gewerkschaften maßgeblich prägen.
Von blutigen Aufständen bis Demo-Raves: Der 1. Mai als Feier- und Kampftag27 Apr 202600:32:29
Heute wird in Gewerkschaften oft diskutiert, ob der 1. Mai eher als Feier- oder als Kampftag gesehen wird. In dieser Folge erzählen wir von den gewaltvollen Auseinandersetzungen auf dem Haymarket 1886 und wie die internationale Arbeiter*innenklasse darauf reagierte. Außerdem geht es um die Einführung des 1. Mais als internationaler Kampftag, um den Blutmai 1929 und die Frage, wie die Nazis versuchten, sich diesen Tag zu eigen zu machen.
Uns reicht‘s! Der 8. März als feministischer Kampf- und Streiktag 07 Mar 202600:23:48
1911, vor über 100 Jahren, wurde der internationale Frauentag zum ersten Mal gefeiert. Damals ging es vor allem um das Frauenwahlrecht, heute protestieren Menschen auf der ganzen Welt am 8. März für besseren Schutz vor Gewalt, den sicheren Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen und die Sicherung der Rechte queerer Menschen.
Ein fester Teil: Bunte Gewerkschaften in einer vielfältigen Gesellschaft22 Jan 202600:37:44
Schaut man aktuell in die Nachrichten, hört man viele Stimmen, die meinen, Migration sei ein Problem für unsere Gesellschaft. Dabei zeigt der Blick in die Geschichte: Migration ist kein Problem, sondern eine Chance. Das wissen auch die DGB-Gewerkschaften.
Von Bismarck bis Deliveroo: Wie Union Busting Mitbestimmung verhindert09 Jun 202600:43:48
Schon im 19. Jahrhundert versuchte Otto von Bismarck, Gewerkschaften zu verbieten. Heute ist Mitbestimmung im Betrieb ein fester Teil der Art, wie in Deutschland gearbeitet wird. Aber noch immer gibt es Arbeitgeber*innen, die versuchen, diejenigen loszuwerden, die sich angeblich zu viel einmischen.
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