GERDEA-Podcast – Détails, épisodes et analyse

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Podcast GERDEA-Podcast

GERDEA-Podcast

Forschungsverbund GERDEA

Sciences
Actualités

Fréquence : 1 épisode/10j. Total Éps: 4

Hosting podcast RSS.com

Der Forschungsverbund GERDEA beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen gesellschaftlicher Geschlechterverhältnisse und der zeitgenössischen extremen Rechten. In diesem Podcast spricht der Host Jonas Gärtner mit den Forscher*innen des Verbunds über Ergebnisse der vier Teilforschungsprojekte:

1) Männlichkeit im Wandel, autoritäre Männlichkeitsdikurse und die Mannosphäre

2) Der Einfluss biographischer Dimensionen auf die geschlechterpolitische Positrionierung als traditionell, konservativ oder (extrem) rechts und die Präsentation dieser Positionierungen in den Sozialen Medien.

3) Wie Stereotype rund um die Kategorie „Geschlecht“ die Urteilsfindung in Gerichtsverfahren zu rechter Gewalt und Rechtsterrorismus beeinflussen.

4) Herausforderungen und Übergänge junger Erwachsener, vergeschlechtlichte Orientierungen und Anknüpfungspunkte rechter Deutungsangebote

Weitere Infos unter projekt-gerdea.de

Host & Produktion: Jonas Gärtner

Redaktion: Yannik Markhof und Jonas Gärtner,

Der Forschungsverbund „Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen und der zeitgenössischen extremen Rechten. Dynamiken – Effekte – Ambivalenzen (GERDEA)“ wird im Rahmen der Förderlinie "Aktuelle und historische Dynamiken von Rechtsextremismus und Rassismus" des Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.

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Männlichkeit im Wandel und die Konjunktur autoritärer Männlichkeitsdiskurse

Saison 1 · Épisode 1

mardi 28 avril 2026Durée 26:25

Männlichkeit befindet sich in einem vielschichtigen Wandel im neoliberalen Kapitalismus zwischen Vervielfältigung und dem Fortbestehen patriarchaler Normen. Wie werden diese Entwicklungen in libertär- und rechts-autoritären Männlichkeitsdiskursen auf Social Media aufgegriffen?

In dieser ersten Folge von GERDEA der Podcast spricht Host Jonas Gärtner mit Yannik Markhof vom Dissens – Institut für Bildung und Forschung über das Forschungsprojekt GERDEA sowie das Teilforschungsprojekt zu Männlichkeitsdiskursen der (extrem) Rechten und der Mannospäre.

Themen der Folge:

  • Was macht der Forschungsverbund GERDEA und wer steckt dahinter?
  • Wie verändern sich kulturelle Leitbilder von Männlichkeit im neoliberalen Kapitalismus?
  • Wann fallen autoritäre Deutungsangebote bei Männern auf fruchtbaren Boden?
  • Rechts-autoritäre vs. libertär-autoritäre Männlichkeitsdiskurse auf Social Media
  • Was können Pädagog*innen und Sozialarbeiter*innen aus dieser Forschung mitnehmen?

Gast: Yannik Markhof, Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.

Weiterführende Literatur:

Amlinger, Carolin; Nachtwey, Oliver (2022): Gekränkte Freiheit. Aspekte des libertären Autoritarismus. Originalausgabe. Berlin: Suhrkamp.

Bourdieu, Pierre (2012): Die männliche Herrschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp

Heilmann, Andreas (2011): Normalität auf Bewährung. Outings in der Politik und die Konstruktion homosexueller Männlichkeit. Bielefeld: transcript Verlag.

Markhof, Yannik (2025): Antifeministische Deutungsmuster zu geschlechtsbezogener Gewalt. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus, S. 103–106.

Markhof, Yannik; Rükgauer, Johanna; Stuve, Olaf (2025): (Libertär-)Autoritäre Männlichkeiten in deutschen YouTube- und TikTok-Videos. In: Journal für Entwicklungspolitik 41 (3-4), S. 117–137. DOI: 10.20446/JEP-2414-3197-41-3-117 .

Penz, Otto; Sauer, Birgit (2023): Konjunktur der Männlichkeit. Affektive Strategien der autoritären Rechten. Frankfurt am Main: Campus Verlag.

Scholz, Sylka (2025): Männlichkeitsforschung. Stuttgart, Deutschland: utb GmbH.

Stuve, Olaf (2026): Konjunktur autoritärer Männlichkeiten. In: Politikum 12 (1), S. 44–51. DOI: 10.46499/2670.3743 .

Weitere Informationen unter:

Forschungsverbund GERDEA: projekt-gerdea.de

Dissens - Institut für Bildung und Forschung: dissens.de

Credits:

Host & Produktion: Jonas Gärtner, Redaktion Yannik Markhof und Jonas Gärtner, gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

Rechte Geschlechterpolitiken. Biografische Verläufe und Selbstpräsentationen auf Social Media

Saison 1 · Épisode 2

lundi 4 mai 2026Durée 40:21

Welche biografischen Erfahrungen führen dazu, dass Menschen sich auf Social Media als Tradwife, Fitnessbro oder rechts-konservative Stimme präsentieren? In dieser Folge geht es um geschlechterpolitische rechte Selbstpräsentationen auf sozialen Medien und die Biografien, die hinter den Social-Media-Accounts stecken.

In dieser zweiten Folge von GERDEA – DER Podcast spricht Jonas Gärtner mit Paula Matthies, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Frankfurt University of Applied Sciences und Teil des Forschungsverbundes GERDEA, über rechte geschlechterpoitische Positionierung, biografische Verläufe und Selbspräsentationen auf Social Media.

Themen dieser Folge:

  • Welche Social-Media-Accounts hat das Team untersucht und was macht eine rechte geschlechterpolitische Selbstpräsentation aus?
  • Wie hat das Team Personen für Interviews gefunden – und mit welcher Methode wurde gearbeitet?
  • Wie spiegeln sich rechte Überzeugungen in Lebensgeschichten wider?
  • Kann man bei rechten Geschlechterpolitiken von Retraditionalisierung sprechen?
  • Wie reagiert rechte Geschlechterpolitik auf den Wandel von Geschlechterverhältnissen?

Gast: Paula Matthies, Frankfurt University of Applied Sciences

Weiterführende Literatur

Köttig, Michaela (2004). Lebensgeschichten rechtsextrem orientierter Mädchen und junger Frauen – Biographische Verläufe im Kontext der Familien- und Gruppendynamik; Gießen: Psychosozial-Verlag

Lenz, Ilse (2017). Genderflexer? Zum gegenwärtigen Wandel der Geschlechterordnung. In I. Lenz, S. Ressel, & S. Evertz (Hrsg.), Geschlecht im flexibilisierten Kapitalismus? Neue UnGleichheiten (S. 181–222). Springer VS.

Rösch, Viktoria; Matthies, Paula & Köttig, Michaela (2025): How to Show an Image of Myself: Ein methodischer Vorschlag zur Rekonstruktion medialer Selbstpräsentationen am Beispiel geschlechterpolitischer Positionierungen [52 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 26(2), Art. 15, https://doi.org/10.17169/fqs-26.2.4419.

Rösch, Viktoria (2025). TradWives. Antifeminismus und die Ikonisierung von Provinzialität in den sozialen Medien. In: Johanna Niendorf, Fiona Kalkstein, Henriette Rodemerk & Charlotte Höcker (Hrsg.): Antifeminismus und Provinzialität. Zur autoritären Abwehr von Emanzipation. Bielefeld: transcript, S.193-211.

Rösch, Viktoria (2023): Heimatromantik und rechter Lifestyle. Die rechte Influencerin zwischen Self-Branding und ideologischem Traditionalismus. GENDER – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Heft 2/23, S. 25-40.

Credits:

Host & Produktion: Jonas Gärtner, Redaktion Yannik Markhof und Jonas Gärtner, gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

Geschlechterrollenstereotype Wahrnehmungsfilter in Gerichtsprozessen zu rechter Gewalt und Rechtsterrorismus

Saison 1 · Épisode 3

lundi 11 mai 2026Durée 35:32

In der dritten Folge von GERDEA der Podcast spricht Host Jonas Gärtner mit Philipp Polta, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Philipps-Universität Marburg Gerichtprozesse zu rechter Gewalt und Rechtsterrorismus und die Rolle von Geschlecht und Klasse in der Interaktion im Gerichtssaal.

Themen dieser Folge:

  • Was ist das Erkenntnisinteresse hinter der Analyse von Gerichtsprozessen und was hat das mit Geschlecht zu tun?
  • Der Gerichtssaal als sozialer Ort: Was bedeutet das?
  • Wie prägen Geschlechterrollenstereotype die Wahrnehmung im Gerichtssaal – und was sind „Wahrnehmungsfilter"?
  • Welchen Einfluss hat das Geschlecht und Klassenposition der Angeklagten auf die Interaktion in Prozessen zu rechter Gewalt und Rechtsterrorismus?

Weiterführende Literatur

Bitzan, Renate; Köttig, Michaela; Schröder, Berit (2003). Vom Zusehen bis zum Mitmorden: mediale Berichterstattung zur Beteiligung von Mädchen und Frauen an rechtsextrem motivierten Straftaten. Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, 21(2-3), S. 150-170

Kette, Jan; Birsl, Ursula; Jäkel, Laura (2018): Rechtsextremismus und Gender: Täter_innen und Betroffene rechter Gewalt. Eine Analyse bundesweiter Medienberichterstattung – Eine Studie. Marburg (Working Paper-Reihe im Fachgebiet Demokratieforschung, 5). Online verfügbar unter https://www.uni-marburg.de/de/fb03/politikwissenschaft/ fachgebiete/brd/working-paper-forschung/workingpaper5.pdf.

Rams, Patricia (2022): Unpolitische Frauen, männliche Anführer und feminisierte Mitläufer – Geschlechterrollenstereotype Wahrnehmungsfilter in aktuellen Strafverfahren zu rechter Gewalt. Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 7 (1), S. 76–88. DOI: 10.46499/2075.2351

Weitere Infos unter: www.projekt-gerdea.de

Credits:

Host & Produktion: Jonas Gärtner, Redaktion Yannik Markhof und Jonas Gärtner, gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

Junge Menschen am Übergang zum Erwachsenenalter. Geschlecht, rechte Deutungen und demokratische Resilienzen

Saison 1 · Épisode 4

vendredi 29 mai 2026Durée 45:54

In der vierten Folge des GERDEA-Podcast spricht Host Jonas Gärtner mit Marie Reusch von der Justus-Liebig Universität Gießen über geteilte Erfahrungen und Orientierungen junger Menschen, über Handlungsfähigkeit, Autonomie und Geschlecht und über mögliche Einfallstore für rechte Deutungen sowie demokratische Resilienzen.

Themen der Folge

  • Welche Wünsche, welches Wissen und welche strukturellen Bedingungen haben junge Menschen am Übergang zum Erwachsenenalter?
  • Gruppendiskussionen mit der dokumentarischen Methode analysieren
  • Welche Rolle spielen Handlungsfähigkeit und Eigenständigkeit in den kollektiven Orientierungen junger Menschen?
  • Welche Rolle spielt Geschlecht im Erfahrungswissen junger Menschen?
  • Wo finden sich bei jungen Menschen Einfallstore für rechte Deutungen?
  • Wo finden sich Resilienzen gegen rechte Deutungen?

Weiterführende Literatur

Reusch, Marie/Lang, Juliane, i.E.: Jugend im Umbruch. Lebenslagen junger Erwachsener und ihr Blick auf geschlechtergerechte Sprache. In: Hergenhan, Jutta/Klapeer, Christine/Leinius, Johanna/Nüthen, Inga (Hg.): Sprache als Kampffeld autoritärer Geschlechterpolitiken: Analysen zur Bedrohung pluraler Demokratien. Transcript-Verlag.

Lang, Juliane/Reusch, Marie, 2025: Gegen ‚Gender‘ statt gegen soziale Ungerechtigkeit? Wie rechte Akteure die Zukunftssorgen junger Menschen nutzen. Blog-Beitrag auf der Projekt-Website des GERDEA-Projekts.

Lang, Juliane/Reusch, Marie/Schmitt, Sophie, 2022 (Hg.): Zeitschrift Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit, Special Issue "Geschlechtersensible politische Bildung. Das rechtsextreme Geschlechterleitbild (Heft 1/2022). Wochenschau-Verlag. https://www.wochenschau-verlag.de/Geschlechtersensible-politische-Bildung.-Das-rechtsextreme-Geschlechterbild/ZDgM1-22

Credits:

Host & Produktion: Jonas Gärtner, Redaktion Yannik Markhof und Jonas Gärtner, gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)


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