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Zwei Akupressur-Punkte, die jede Frau kennen sollte – zu Gast: Nicoletta Wagenstetter28 oct. 202600:55:26

Heute ist ein besonderer Tag: mein erster Gast im FrauGefühl-Podcast.

Nicoletta Wagenstetter ist Yogalehrerin und Shiatsu-Praktikerin aus München und hat sich auf Frauengesundheit spezialisiert. Sie war außerdem meine Ausbilderin – für Pränatal-Yoga, für Shiatsu und Yin-Yoga und für Akupressur in den Wechseljahren. Gerade ist ihr Buch „Heilsame Körperpunkte für Frauen" erschienen.

Wir sprechen darüber, was Akupressur eigentlich ist: Akupunktur ohne Nadeln, entlang der Meridiane, mit dem Gedanken dahinter, dass der Körper sich selbst heilt.

Außerdem im Gespräch:

  • Warum in der traditionellen chinesischen Medizin Beschwerden und Gefühle zusammengehören
  • Dass viele Punkte wunderschöne Namen tragen – „Palast der Besorgnis", „Palast des Hörens", „das innere Tor" – und dass der Name oft schon andeutet, worum es geht
  • Nicolettas eigener Weg: 25 Jahre bis zur Endometriose-Diagnose, und wie oft sie dabei über ihre eigene Wahrnehmung hinweggegangen ist
  • Zwei Punkte, die jede Frau kennen kann: Milz 6 am Innenknöchel, der Treffpunkt dreier Meridiane – Nicoletta nennt ihn liebevoll das Frauencafé. Und Perikard 6 am Unterarm, das innere Tor, für die Momente, in denen man sich im Außen verliert
  • Wie oft, wie lange, auf welcher Seite die Punkte gedrückt werden können.
  • Warum Entspannung keine Belohnung für Geleistetes ist. Nicolettas Satz dazu: Wenn ich abends ins Bett gehe, sage ich ja auch nicht, ich belohne mich jetzt mit Schlafen

Und zum Schluss das Bild, das für mich hängen geblieben ist: der Blumenstrauß. Es gibt nicht die eine perfekte Lösung. Es gibt viele Möglichkeiten, und jede Frau darf sich ihren eigenen Strauß zusammenstecken – mal rot, mal blau, mal bunt.

Akupressur ersetzt keine medizinische Behandlung. Sie kann sie begleiten. Lass Beschwerden bitte immer auch medizinisch abklären.

Alles zu Nicoletta:


Mehr für dich:

„Wer bin ich noch?" – wenn du dich selbst nicht mehr erkennst14 oct. 202600:25:42

„Bin ich verrückt?"

Über Hitzewallungen und Schlafstörungen wird inzwischen geredet, auch mal locker mit der Freundin am Kaffeetisch. Über das, was innen vorgeht, redet kaum jemand. Und dann sitzt man damit allein und hat das Gefühl, allen anderen geht es besser.

Diese Folge erscheint in der Woche der seelischen Gesundheit – ich mache zum dritten Mal mit, weil mir das Thema wirklich am Herzen liegt, auch aus familiären Gründen.

Es geht darum, warum sich in den Wechseljahren nicht nur der Körper verändert, sondern auch die Stimmung. Und was dahintersteckt:

  • Progesteron wirkt direkt im Gehirn und hat dort eine beruhigende Wirkung. Wenn es fehlt, fährt man schneller aus der Haut als noch vor fünf Jahren.
  • Östrogen beeinflusst über das Serotonin Stimmung, Schlaf und Verdauung. Das Unberechenbare daran ist das Schwanken – heute ausgeglichen, morgen ein anderer Mensch.
  • Und der Schlaf. Für mich der wichtigste Punkt von allen.


Dazu kommt das, worüber selten gesprochen wird: Diese Jahre sind ohnehin voll. Eltern, die Hilfe brauchen. Kinder, die noch nicht fertig sind. Arbeit, Haushalt, eine Beziehung, die sich verändert. Oder plötzlich sehr viel Zeit allein, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Die Hormone treffen auf eine Lebensphase, die schon viel trägt.

Im zweiten Teil geht es darum, was helfen kann: warum ein Entspannungsverfahren nicht zwischen zwei Termine gequetscht gehört, warum Nein-sagen in dieser Zeit dazugehört, und wie kleine Oasen im Alltag wirklich aussehen – manchmal sind es fünf Minuten, während der Kaffee durchläuft.

Und zum Schluss ein ganz anderer Blick: In anderen Kulturkreisen gilt man in diesem Alter als weise Frau – freigestellt von den täglichen Aufgaben, geschätzt für die Erfahrung. In der traditionellen chinesischen Medizin heißt diese Zeit der zweite Frühling. Warum dein Körper gerade jetzt eher Yin braucht und nicht noch mehr Power.

Du bist nicht verrückt. Und du bist damit nicht allein.

In der Woche der seelischen Gesundheit kannst du meine Yoga-Einheiten ausprobieren – und am 16.10. um 19 Uhr gibt es zum ersten Mal den Themenabend „Wechseljahre: Energie und Kraft". Alles online, für 0€. Alle Termine findest du hier: https://cs-yogatherapie.de/10jahre/

Mehr für dich:

Drei Fragen aus zehn Jahren Yoga30 sept. 202600:20:20

Meine erste Yogastunde war Power Yoga. Ich habe mich durch die Stunde gequält und mich danach gefragt: Das soll Yoga sein? Dabei wollte ich doch entspannen.

Für eine ganze Weile war das meine letzte Yogastunde.

Im Oktober sind es zehn Jahre, dass ich selbst unterrichte. Ein guter Anlass, in diesem Podcast einmal über das zu sprechen, womit ich seit zehn Jahren arbeite – und über die drei Fragen, die mir dabei am häufigsten gestellt werden.

Darin erzähle ich dir:

  • wie ich überhaupt zum Yoga kam: neue Stadt, neuer Job, niemand, den ich kannte, und eine Nachbarin mit einer Empfehlung
  • „Muss ich dafür beweglich sein?" – nach fünfzehn Jahren eigener Praxis gibt es Haltungen, die ich einfach nicht kann, weil kein Körper gleich gebaut ist
  • „Muss ich sportlich sein?" – warum Beweglichkeit kein Eintrittsticket ist, sondern der Grund, überhaupt anzufangen
  • „Ist das nicht sehr spirituell?" – ich war nie in Indien. Meine erste Ausbildung war Faszien-Yoga, weil ich als Heilpraktikerin mit Schmerzpatienten gearbeitet habe und eine Gruppe wollte, die sich jede Woche trifft
  • was ich in meinen Stunden nicht mache: durch die Reihen gehen und Haltungen korrigieren

Und das, was mir nach zehn Jahren das Wichtigste geworden ist: Jede soll so kommen, wie sie ist, und mit einem guten Gefühl wieder gehen.

Wenn du bisher gedacht hast, Yoga ist nichts für dich: Yoga ist nicht gleich Yoga. Probiere zwei oder drei Lehrerinnen aus, frag vorher nach dem Fokus der Stunde, und entscheide dann.

Zum Jubiläum gibt es ein Geschenk: Vom 11. bis 20. Oktober bekommst du zehn Impulse für 0 €, darunter drei Yoga-Einheiten und einen Live-Abend über die Wechseljahre. Alle Infos dazu bekommst du über meinen Newsletter. Hier geht es zum Programm: https://cs-yogatherapie.de/10jahre/

Passend dazu:

Mehr für dich:

Warum du im Urlaub krank wirst?16 sept. 202600:11:55

Ich freue mich monatelang auf einen Urlaub. Endlich soll der Stress abfallen, endlich mal nur um mich kümmern. Und dann kommt der erste Urlaubstag, und ich bin krank.

Während du das hörst, bin ich in Südtirol. Und weil es so vielen von uns so geht, spreche ich in dieser Folge darüber, was wirklich dahintersteckt.

Es gibt sogar einen Begriff dafür: Leisure Sickness, auf Deutsch Freizeitkrankheit.

Ich erzähle dir, warum dein Körper schneller runterfährt als dein Kopf. Warum ein Infekt oder Herpes oft erst aufflammt, wenn der Druck weg ist. Und welche Rolle dabei die Hormone spielen — der Zyklus genauso wie die Wechseljahre.

Und weil ich mich gefragt habe, wie verbreitet das eigentlich ist: Die Zahlen gehen weit auseinander. Betroffen sind übrigens nicht nur Frauen.

Am wichtigsten sind mir die Punkte am Schluss — was du in den Wochen vor dem Urlaub anders machen kannst, damit es gar nicht erst so weit kommt. Und die zehn Minuten am Tag, von denen ich hier ohnehin ständig rede.

Zum Abschluss ein Satz von Sebastian Kneipp.

Ich rede hier vom üblichen Infekt am ersten freien Tag. Wenn du ständig krank bist oder es nicht weggeht, lass es gerne medizinisch anschauen.

Schreib mir gern, ob du das auch kennst.

Passend dazu:


Mehr für dich:

Liegst du nachts genauso, wie du sitzt?02 sept. 202600:16:09

Am Schreibtisch rund. Im Auto rund. Abends auf dem Sofa rund.

Und nachts? Da rollst du dich auf die Seite, ziehst die Beine an – und bist in genau derselben Form wie den ganzen Tag. Nur die Schwerkraft hat sich gedreht.

Ich habe meine FrauGefühl-Mitglieder gefragt, welche Themen sie sich wünschen. Der runde Rücken und die Verspannung zwischen den Schulterblättern kamen mehrfach. Also schauen wir uns an, was diese eine Haltung mit uns macht – an drei Stellen.

Warum es zwischen den Schulterblättern wehtut, obwohl die Ursache vorn sitzt. Und warum Kneten und Drücken dort meist nur ein paar Stunden hält.

Was mit deinem Atem passiert, wenn der Brustkorb vorn eng bleibt – und warum dein Nervensystem diesen Atem als Signal liest, dass gerade etwas los ist.

Wieso auch deine Verdauung mitbekommt, wie du den Tag über sitzt.

Und dann ist da dieser Satz: „Sitzen ist das neue Rauchen." Ich sage dir, von wem er stammt und warum ich ihn für übertrieben halte.

Am Ende bekommst du drei kleine Dinge zum Ausprobieren. Keins dauert länger als fünf Minuten, und für eines musst du dich einfach nur hinlegen.

In dieser Folge gehe ich natürlich von klassischen Verspannungen aus. Wenn du unsicher bist, lass es gerne medizinisch abklären.

Passend dazu:


Mehr für dich:

Wechseljahre-Beschwerden einordnen — in drei Schritten zu deinem eigenen Muster19 août 202600:17:24

„Seit wann ist das so?" — und dann kommt dieses Zögern. Puh. Schon länger.

Fast jede Frau kennt diesen Moment. Wir merken uns nicht, wie unser Körper vor drei Monaten war. Wir merken uns, wie er sich heute anfühlt. Und dann sitzen wir in der Sprechstunde und sollen etwas beschreiben, für das uns die Worte fehlen.

In dieser Folge geht es um die drei Schritte dazwischen: sortieren, beobachten, dranbleiben.

Warum manche Beschwerden gar nicht nach Hormonen aussehen — Blähungen, trockene Augen, Ohrgeräusche. Warum ein einzelner Hormonwert nur eine Momentaufnahme ist. Warum manche Beschwerden im Zyklus immer wieder zur gleichen Zeit auftreten, auch dann, wenn längst keine Blutung mehr kommt. Und warum ich einen Test gebaut habe, an dessen Ende ausdrücklich kein Produkt steht.

Du bekommst zwei Werkzeuge an die Hand — und einen ehrlichen Hinweis darauf, was sie nicht können.

Diese Folge ist eine Einladung zur Wahrnehmung. Keine Alternative zur Diagnostik.

Der Test aus dieser Folge:
Hier hakst du an, was du an dir beobachtest, und erfährst zu jedem Punkt, was dahinterstecken kann. Zwei Minuten, ohne Anmeldung. Den Beobachtungsbogen schicke ich dir dazu, wenn du magst.
https://cs-yogatherapie.de/wechseljahre-test/

Mehr für dich:

„Ab 40 ist das normal" – was dieser Satz wirklich bedeutet05 août 202600:25:50

„Ab 40 ist das normal." Diesen Satz haben die meisten Frauen schon gehört. Und danach ist das Gespräch oft zu Ende.

In dieser Folge schauen wir uns an, was „normal" in der Medizin eigentlich heißt, warum ein Laborwert „in Ordnung" sein kann, während du eine Achterbahn erlebst, und warum eine Hormonmessung in der Perimenopause immer nur eine Momentaufnahme ist.

Außerdem: vier kleine Dinge, mit denen du besser vorbereitet in so ein Gespräch gehst. Und zum Schluss erzähle ich dir von vier Worten, die jetzt ganz oben auf meiner Website stehen.


Diese Folge ersetzt keine ärztliche Abklärung. Wenn Beschwerden neu sind oder dir Sorgen machen, lass sie bitte immer auch ärztlich abklären.

Mehr für dich:




Die Ach-geht-schon-Zeit22 juil. 202600:20:14

"Wie geht`s dir? Du: "Ach, geht schon." Wie oft antworten wir so?

Über die schlaflose Nacht im Zyklus. Über die Unruhe. Über den roten Kopf mitten im Gespräch. Lauter kleine Zeichen, die wir übergehen – weil anderes wichtiger scheint, weil wir im Stress gar nicht richtig hinspüren, weil wir denken: Es ist von allein gekommen, es geht auch von allein wieder.

Ich nenne das die Ach-geht-schon-Zeit. Und die dauert oft Monate. Manchmal Jahre.

In dieser Folge spreche ich darüber, warum gerade die kleinen Beschwerden rund um Zyklus und Wechseljahre so leicht untergehen – und warum sie trotzdem gehört werden wollen.

Vielleicht ist das eine kleine Einladung für dich, öfter mal ehrlich hinzuhören – statt gleich abzuwinken.

  • die „Ach-geht-schon-Zeit" – und warum es sie nicht nur bei den Hormonen gibt, sondern auch bei Schmerzen und Verspannungen
  • die kleinen Zeichen rund um Zyklus und Wechseljahre, die keine „richtigen" Erkrankungen sind – und trotzdem zählen
  • warum wir diese Signale so oft übergehen


Mehr für dich:

Ein Krimi-Autor, ein Mönch und ein Unternehmer – drei Sätze für deine Wechseljahre08 juil. 202600:20:57

Ich war vor Kurzem auf dem Greator Festival in Köln – und drei Sätze sind mir hängengeblieben. Von drei sehr unterschiedlichen Menschen. Und während des Wochenendes musste ich immer wieder an dich denken – an die Frauen die diesen Podcast hören.

Denn alle drei Sätze passen so gut zu dem was in den Wechseljahren gerade wichtig ist.

Sebastian Fitzek über Wahrnehmung. Shi Heng Yi über Stille. Andreas Ackermann über Eigenverantwortung. Drei Menschen, drei Sätze – und ein gemeinsamer Bogen: Wahrnehmen, sein, handeln.

In dieser Folge erfährst du:

  • Was rote Autos mit deinem Blick auf die Wechseljahre zu tun haben
  • Warum dreißig Sekunden Stille für viele schwieriger sind als drei Stunden Lärm
  • Welche drei Fragen dir helfen können deine Gesundheit aktiv zu gestalten
  • Und warum die Reihenfolge – wahrnehmen, sein, handeln – den Unterschied macht

Mehr für dich:

Entspannung darf gelernt werden – warum es am Anfang oft erst schwerer wird24 juin 202600:18:09

Du nimmst dir endlich Zeit für Ruhe – und auf einmal fühlt es sich schlechter an statt besser? Damit bist du nicht allein, und es ist kein schlechtes Zeichen. In dieser Folge erkläre ich dir, warum Entspannung nichts ist, das auf Knopfdruck passiert, sondern etwas, das wir wieder lernen dürfen. Warum sich am Anfang manchmal sogar mehr meldet als vorher – und warum genau das ein Zeichen ist, dass dein Körper beginnt, dir wieder zu vertrauen. Mit einer kleinen Praxis zum Mitmachen und der Geschichte einer Frau, die fast aufgegeben hätte.

Diese Folge ist für dich, wenn …
– du dich nach Ruhe sehnst, aber einfach nicht abschalten kannst
– du das Gefühl hast, dich nur noch über Schmerz oder Erschöpfung zu spüren
– du wieder „vom Kopf ins Fühlen" kommen möchtest
– du am Anfang einer Veränderung stehst und dranbleiben willst

Das erwartet dich in dieser Folge:
– Warum „einfach mal entspannen" nicht funktioniert
– Wie der Körper unter Dauerstress sein Gefühl verliert
– Warum es am Anfang oft erst schwerer wird – die drei Gründe
– Wie du geduldig und in kleinen Schritten dranbleibst
– Eine kleine „Gerade jetzt muss ich nichts"-Praxis zum Mitmachen

Wichtiger Hinweis:
Diese Folge ersetzt keine ärztliche Abklärung. Wenn Beschwerden deutlich zunehmen, neu auftreten oder dir Sorgen machen, lass sie bitte medizinisch abklären – niemand soll sich durch Schmerz hindurchquälen.

Wenn du tiefer einsteigen möchtest:
– 🎧 Folge 1: Wenn Entspannen nicht klappt – was dein Nervensystem damit zu tun hat
– 🎧 Folge 2: Warum Yoga dich nicht dauerhaft entspannt – wenn dein Körper noch im Schutzmodus ist
– 🌸 Die FrauGefühl-Community
– 💌 0 €-SOS-Plan im Newsletter


Warum dein Schmerz oft woanders beginnt – Faszien, Gelenke und die Wechseljahre10 juin 202600:25:12

Schulter steif, Knie zwickt, Nacken verspannt – und nichts hilft so richtig? In dieser Folge erzähle ich dir zuerst meine eigene Geschichte: wie ich monatelang gegen Schulterschmerzen ankämpfte und erst Linderung fand, als ich an einer ganz anderen Stelle ansetzte. Wir schauen uns an, warum dein Körper ein zusammenhängendes Netz aus Faszien-Ketten ist, was sich darin in den Wechseljahren verändert – und warum der klügste erste Schritt manchmal nicht mehr Dehnen ist, sondern ein tiefer Atemzug. Mit einer kleinen Atem-Praxis zum Mitmachen.

Diese Folge ist für dich, wenn … – du Verspannungen oder Gelenkbeschwerden hast, die einfach nicht weggehen – du wissen möchtest, was Östrogen mit deinem Bindegewebe zu tun hat – dir Begriffe wie „Frozen Shoulder" in den Wechseljahren begegnet sind – du verstehen willst, warum sanftes Üben oft mehr bringt als Power

Das erwartet dich in dieser Folge: – Meine eigene Schultergeschichte – und was wirklich geholfen hat – Was Faszien sind und warum sie unser reichhaltigstes Sinnesorgan sind – Die tiefe Frontallinie: eine Linie von der Fußsohle bis zum Kiefer – Warum das Zwerchfell im Mittelpunkt steht – Was sich in den Wechseljahren im Bindegewebe verändert (Stichwort: muskuloskelettales Syndrom der Wechseljahre) – Warum es sich lohnt, genauer hinzusehen – Eine kleine Atem-Praxis zum Mitmachen

Wichtiger Hinweis: Diese Folge ersetzt keine ärztliche Abklärung. Bitte lass unklare oder anhaltende Beschwerden immer medizinisch abklären – verstehe die Folge als Einladung, zusätzlich von innen anzusetzen.

Mehr zum Thema:

– 📖 Blogartikel „Die Linie durch deinen Körper"

– 🎧 Meine Folge zu Stress & Hormonen

– 🌸 Die FrauGefühl-Community

– 💌 0 €-SOS-Plan im Newsletter


Alle Werte normal – und trotzdem am Ende. Meine Geschichte mit dem Eisenmangel27 mai 202600:20:29

Mittags hinlegen müssen, weil es einfach nicht anders ging. Konzentration weg, Haare fielen aus, Schlaf gestört, ständig Verspannungen. Ich war damals überzeugt: Das müssen die Hormone sein.

Es war etwas anderes. Mein Ferritinwert lag bei 9.

In dieser sehr persönlichen Folge erzähle ich dir meine eigene Geschichte mit dem Eisenmangel – und warum ein normales Blutbild ihn oft gar nicht zeigt.

Du erfährst:

  • Warum Eisen nicht gleich Ferritin ist – und was das kleine Blutbild verschweigt
  • Wofür dein Körper Eisen überhaupt braucht – von den Mitochondrien bis zum Hormonstoffwechsel
  • Warum sich ein Eisenmangel anfühlen kann wie die Wechseljahre
  • Warum gerade in der Prämenopause der Speicher oft leer läuft
  • Weshalb "normal" nicht "optimal" bedeutet
  • Und was du konkret tun kannst

Diese Folge ersetzt keine ärztliche Abklärung – ein niedriger Ferritinwert sollte immer auch in seiner Ursache untersucht werden.

Erwähnte Folgen und Links:

Wenn der Akku leer ist – Mitochondrien, Stress und der Nebel im Kopf13 mai 202600:19:52

Ausgelaugt, aber nicht schlafen können. Erschöpft, aber der Kopf dreht weiter. Und am nächsten Morgen Hirnnebel. Dieser Teufelskreis hat einen physiologischen Grund – und er hat einen Namen: Mitochondrien.

In dieser Folge erkläre ich dir was Mitochondrien sind, warum sie in den Wechseljahren so unter Druck geraten – und warum mehr Leistung hier oft das Falsche ist.

Du erfährst:

  • Was Mitochondrien sind und warum dein Gehirn sie am dringendsten braucht
  • Was der Pregnenolon-Steal ist – und warum er erklärt warum Hormontherapie allein manchmal nicht reicht
  • Warum sanfte Bewegung und bewusster Atem direkt an der Ursache ansetzen
  • Und wie du mit kleinen Pausen im Alltag anfängst deinen Akku wieder aufzuladen

Erwähnte Links:

Plötzlich muss ich alles aufschreiben – was Hirnnebel und Vergesslichkeit ab 40 wirklich bedeuten29 avr. 202600:20:25

Eine Teilnehmerin vom FrauGefühl Online-Programm hat mir neulich beiläufig gesagt: Ich muss mir jetzt wirklich alles aufschreiben – sonst ist es einfach weg. Und ich wette, viele von euch kennen genau dieses Gefühl.

Hirnnebel und Vergesslichkeit in der Perimenopause sind real – und sie haben nichts mit Demenz zu tun. Aber was steckt wirklich dahinter? Und was kannst du konkret tun?

In dieser Folge erfährst du:

  • Was der Unterschied zwischen Hirnnebel und Vergesslichkeit ist – und warum das wichtig ist
  • Warum Östrogen direkt mit deiner kognitiven Klarheit zusammenhängt
  • Welche Rolle Schlaf, Darm und Flüssigkeit spielen
  • Welche Nährstoffe du im Blick haben solltest
  • Und drei konkrete Schritte die du sofort umsetzen kannst

Der passende Blogartikel zur Folge: www.cs-yogatherapie.de/darmgesundheit-und-hormone/

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Was dein Stuhlgang über deine Hormone verrät – eine Verbindung, die kaum jemand kennt15 avr. 202600:17:32

Über Verdauung spricht man nicht gerne. Nicht im Wartezimmer, nicht unter Freundinnen – und oft auch nicht in der Praxis. Ich tue es trotzdem. Denn was dein Darm dir täglich zeigt, sagt mehr über deine Hormone aus als so mancher Laborwert.

Als Heilpraktikerin ist der Darm für mich eine der ersten Fragen – weil er so viel verrät. Und doch erlebe ich es immer wieder: Frauen, die seit Jahren mit Beschwerden leben, die sie längst als normal abgehakt haben. Hämorrhoiden, Brennen, Juckreiz, ein Rhythmus der einfach nicht stimmt. Was die wenigsten wissen: All das kann direkt mit dem Hormonsystem zusammenhängen. Besonders ab 40, wenn der Östrogenspiegel beginnt zu schwanken.

Du erfährst in dieser Folge:

  • Warum dein Darm ein aktives Hormonsystem ist
  • Was das Estrobolom ist – und warum es deine Östrogenwerte direkt beeinflusst
  • Welche konkreten Signale dein Körper dir jeden Morgen sendet
  • Und was du ab morgen früh ganz einfach beobachten kannst

Der passende Blogartikel zur Folge: www.cs-yogatherapie.de/darmbesundheit-und-hormone

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Was fünf Tage wirklich verändern können – und warum es kein Urlaub dafür braucht01 avr. 202600:14:24

Während diese Folge erscheint, bin ich gerade auf Sylt – zum elften Mal mit einer Yoga-Gruppe, zweimal im Jahr fahren wir dorthin. Meer, Weite, raus aus dem Alltag. Ich liebe das.

Und gleichzeitig weiß ich: Die meisten Wochen des Jahres bin ich nicht auf Sylt. Und die Frauen, die ich begleite, auch nicht.

Letzte Woche habe ich deshalb etwas ausprobiert, das das komplette Gegenteil davon war: fünf Tage Online-Retreat – jede Teilnehmerin in ihrem eigenen Zuhause, zwischen Alltag und Abendprogramm. Keine besondere Kulisse. Kein Meeresrauschen. Und trotzdem ist etwas passiert.

In dieser Folge erzähle ich, was die Frauen mitgenommen haben, was mich selbst überrascht hat – und warum ich überzeugt bin, dass Stressregulation in der Prämenopause keine Wellness-Maßnahme ist, sondern direkte Physiologie.

Links und Erwähnungen:

Zu viele Routinen? Warum Selbstoptimierung dein Nervensystem ab 40 stresst18 mars 202600:15:18

In dieser Folge des FrauGefühl Podcasts spreche ich darüber, warum zu viele Routinen unser Nervensystem belasten können.

Viele Frauen beginnen ab 40, sich intensiver mit ihrer Gesundheit zu beschäftigen.
Wir lesen Bücher, hören Podcasts, probieren neue Routinen aus – von Yoga über Atemübungen bis hin zu Ernährungstipps.

Eigentlich alles gute Dinge.

Und trotzdem fühlen sich viele irgendwann überfordert.

Warum?

Weil unser Nervensystem nicht nur auf Stress reagiert – sondern auch auf zu viele To-dos, selbst wenn sie eigentlich gut gemeint sind.

In dieser Podcastfolge spreche ich darüber,

  • warum Selbstoptimierung schnell zu zusätzlichem Stress werden kann

  • weshalb unser Nervensystem Stabilität und Wiederholung braucht

  • wie du erkennst, welche Routinen dir wirklich guttun

  • warum Tracking (z. B. Schlaf- oder Fitness-Tracker) für manche hilfreich – für andere aber eher belastend sein kann

  • und weshalb ein Satz aus einem Retreat bei mir hängen geblieben ist:
    „Für jedes neue To-do darf ein anderes To-do gehen.“

Du bekommst außerdem einen einfachen Impuls:
die To-do-Skala, mit der du prüfen kannst, welche Gewohnheiten dir wirklich Energie geben – und welche vielleicht gehen dürfen.

Diese Folge ist für dich, wenn du merkst, dass du zwar viel für deine Gesundheit tust, aber trotzdem nicht wirklich zur Ruhe kommst.

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Hormonchaos ab 40 – warum du dich plötzlich anders fühlst (auch mit regelmäßigem Zyklus)02 mars 202600:20:46

Du schläfst schlechter.
Du wachst nachts um 3 Uhr auf.
Du reagierst schneller gereizt.
Deine Muskeln und Gelenke fühlen sich steifer an.

Und gleichzeitig ist dein Zyklus noch regelmäßig.

Viele Frauen hören dann:
„Solange der Zyklus kommt, ist hormonell alles in Ordnung.“

Doch genau hier beginnt oft die Verunsicherung.

In dieser Folge spreche ich darüber:

  • warum hormonelle Veränderungen häufig schon ab 38/40 beginnen

  • weshalb Progesteron oft als erstes sinkt

  • warum dein Nervensystem empfindlicher wird

  • wieso du auch ohne „sichtbaren“ Stress schlechter schlafen kannst

  • und weshalb das kein Charakterproblem ist – sondern Biologie

Wir sprechen außerdem darüber:

  • warum du deinen Zyklus bewusst tracken solltest

  • wie ein Zyklustagebuch dir Muster sichtbar machen kann

  • weshalb du Beschwerden nicht einfach als „Alter“ hinnehmen musst

  • und warum du deinem Körper nicht hilflos ausgeliefert bist

Denn Hormone entstehen nicht isoliert.
Sie brauchen Nährstoffe.
Sie reagieren auf Stress.
Und sie beeinflussen dein Nervensystem.

Du darfst hinterfragen.
Du darfst dich informieren.
Und du darfst aktiv werden.


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Warum Yoga dich nicht dauerhaft entspannt – wenn dein Körper noch im Schutzmodus ist27 févr. 202600:19:13

Du gehst regelmäßig zum Yoga.
Du fühlst dich nach der Stunde besser – vielleicht sogar leichter.

Und trotzdem ist zwei Stunden später alles wieder wie vorher.

Die innere Anspannung kommt zurück.
Der Nacken wird fest.
Die Schultern ziehen sich hoch.

In dieser Folge spreche ich darüber:

  • warum Muskelverspannungen oft ein Schutzmechanismus sind

  • weshalb dein Körper sich einen „Panzer“ aufbaut

  • was passiert, wenn im Yin Yoga plötzlich Emotionen auftauchen

  • warum genau dort echte Regulation beginnt

  • und weshalb Entspannung nicht durch Dehnung entsteht – sondern durch Sicherheit

Vielleicht kennst du das:
Du bleibst länger in einer Haltung, atmest bewusst – und plötzlich tauchen Unruhe, Traurigkeit oder Widerstand auf.

Das ist kein Rückschritt.
Das ist dein Nervensystem, das beginnt loszulassen.

Ich erkläre dir, warum Yin Yoga für mich eines der kraftvollsten Werkzeuge geworden ist, um über den Körper wieder in die innere Ruhe zu finden – ohne still sitzen zu müssen, ohne etwas „wegmachen“ zu müssen.

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Wenn Entspannen nicht klappt – was dein Nervensystem damit zu tun hat26 févr. 202600:16:10

Viele Frauen beginnen in und ab der Lebensmitte mit Yoga, weil sie sich endlich entspannen möchten. Doch oft passiert genau das Gegenteil: Sobald es still wird, werden die Gedanken laut – und das Abschalten funktioniert nicht.

In dieser Folge von Frauengefühl erfährst du:

– warum Entspannung nicht auf Knopfdruck funktioniert
– was dein Nervensystem mit innerer Unruhe zu tun hat
– weshalb besonders Frauen in der Lebensmitte besonders sensibel reagieren
– und wie du mit einer einfachen Atemübung dein System sanft unterstützen kannst

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