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Explorez tous les épisodes du podcast Fotografie Neu Denken. Der Podcast.
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| Titre | Date | Durée | |
|---|---|---|---|
| e202 Deutscher Fotobuchpreis. Die Silbermedaillen 2024. Teil 1 | 30 Jan 2025 | 00:41:06 | |
»Silbermedaillen 2024. Kategorie 12 bis 04«
Andy Scholz präsentiert die Silbermedaillen der Kategorien 12 bis 4 vom Deutschen Fotobuchpreis, die am 23. November 2024 in Regensburg vergeben wurden. Nicht nur die Goldmedaillen sind sehenswert, sondern auch bei den anderen Medaillen sind jede Menge sehr gut gemachte Bücher dabei. Neben einer Kurzbeschreibungen zu den einzelnen Titeln wird auch direkt der Link zur Buchbestellung vermittelt. Ganz sicher, ist das eine oder andere Buch als Geschenk dabei – für eine gute Freundin, für einen guten Freund, für eine Kollegin oder einen Kollegen oder einfach für die Familie.
Denn, eins steht fest: Ein gutes Fotobuch geht immer, finde ich, egal ob Weihnachten ist oder nicht.
Silbermedaillen KATEGORIE 12 BILDBAND FOTOGRAFISCHE ABSCHLUSSARBEIT
Titel: BREAK UP
Herausgeber*in, Bildautor*in, Text, Gestaltung: Nele Haland
Titel: Lüderitz
Herausgeber*in, Bildautor*in: Tim Gassauer
Silbermedaillen KATEGORIE 11 BILDBAND STUDENTISCHES PROJEKT
Titel: THE HOLY LAND
Herausgeber*in, Bildautor*in, Text, Gestaltung: Samira Rehmert
Titel: Theresa Babb – Camden (1898–1901)
Herausgeber, Text, Gestaltung: Alessandro Kanina, Boris Andreev
Titel: ARGO. A LOGBOOK.
Herausgeber*in, Bildautor*in, Text: Zita Oberwalder
Titel: Positiv Negativ
Herausgeber*in, Bildautor*in: Vera Nowottny
Titel: razio
Herausgeber*in, Bild, Text: Katrin Froschauer, Valentin Backhaus
Titel: Wolf, eine Familienreise
Bildautor: Wolfgang Schwend
Silbermedaille KATEGORIE 09 BILDBAND WISSENSCHAFTLICHE FOTOGRAFIE
Titel: Die Verführung der Biene und ihr einzigartiger Blick auf die Natur
Bildautor*in, Text: Craig P. Burrows, Alexander Wild
Silbermedaille in KATEGORIE 07 TEXTBAND FOTOTHEORIE und ESSAYISTIK
Titel: Splendid Material – Fotografische Praxis und Bildgenese im Werk von Lyonel Feininger
Herausgeber*in, Text: Franziska Lampe
Titel: Vom Pixelrealismus
Herausgeber*in: Gregor Schliep, Vincent Sauer, Friedrich Weber-Steinhaus, Friedrich Haufe
Silbermedaille in KATEGORIE 06 BILDBAND FOTOGESCHICHTE
Titel: Moving Pictures – Karl Struss and the Rise of Hollywood
Herausgeber*in: Jonathan Frembling, Kristen Gaylord
Silbermedaille KATEGORIE 05 BILDBAND COFFEE-TABLE-BOOK
Titel: David Bergé: Bialetti - A catalogue
Bildautor*in: David Bergé
Titel: Zoo Basel - Die Stadt-Oase neu entdecken
Herausgeber*in: Zoo Basel
Silbermedaillen in KATEGORIE 04 BILDBAND MONOGRAPHIE
Titel: Akinbode Akinbiyi: Being, Seeing, Wandering
Herausgeber*in: Thomas Köhler, Katia Reich
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto/Grafik: Susanne Suttner, Regensburg
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation, Schnitt, Ton, Musik: Andy Scholz
Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020-2025. | |||
| e201 Dr. Christiane Stahl | 13 Jan 2025 | 00:45:40 | |
»Alfred Ehrhardt Stiftung, Berlin«
Zu Beginn der neunten Staffel in Episode 201 spricht Andy Scholz mit Dr. Christiane Stahl, der Direktorin der Alfred Ehrhardt Stiftung in Berlin.
Dr. Christiane Stahl wurde 1963 in Mannheim geboren. Sie studierte Kunstgeschichte an der Ecole du Louvre in Paris sowie Kunstgeschichte und Theater- und Filmwissenschaft an der FU Berlin. Ab 1991 arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Deutschen Historischen Museum Berlin, der Bundeskunsthalle Bonn und der Galerie Karsten Greve in Köln, Mailand und Paris. Seit 2002 ist sie Direktorin der Alfred Ehrhardt Stiftung und promovierte 2005 über das fotografische Frühwerk von Alfred Ehrhardt. Seitdem Vorträge, Publikationen, Lehraufträge sowie Jury-Tätigkeiten zur modernen und zeitgenössischen Fotografie. Von 2006 bis 2014 war sie Mitglied des geschäftsführenden Vorstands und von 2008 bis 2014 Stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh). Seit 2007 ist sie Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie (DFA). Seit dem Umzug der Alfred Ehrhardt Stiftung nach Berlin 2010 ist sie Mitglied im Beirat des »Europäischen Monats der Fotografie Berlin« (EMOP).
Aktuelle Ausstellung:
Kilian Breier
Abstrakt Konkret – Materie Licht und Form
11. Januar bis 11. Mai 2025
Alfred Ehrhardt Stiftung
Auguststraße 75
10117 Berlin
Öffnungszeiten:
Di–So 11–18 Uhr
Und an den üblichen Feiertagen geschlossen.
https://www.instagram.com/aestiftung
https://www.aestiftung.de
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto/Grafik: Loredana Nemes
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation, Schnitt, Ton, Musik: Andy Scholz
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| e192 Prof. Dr. Bernd Stiegler. Fotobuch-Talk. Frankfurter Buchmesse 2024. | 08 Nov 2024 | 00:25:17 | |
»Vom Schreiben über fotografische Bilder.«
Prof. Dr. Bernd Stiegler studierte Germanistik und Philosophie in Tübingen, München, Paris, Berlin und Freiburg. 1992 promovierte er in Neuerer Deutscher Literaturwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und arbeitete anschließend an verschiedenen Hochschulen als wissenschaftlicher Angestellter. Von 1999 bis 2007 war er Programmleiter »Wissenschaft« im Suhrkamp Verlag und verantwortlich für das wissenschaftliche Hauptprogramm sowie für die Reihe »suhrkamp Taschenbuch wissenschaft«. Im Jahr 2000 habilitierte er an der Universität Mannheim und folgte 2007 dem Ruf auf eine Professur für Neuere deutsche Literatur mit Schwerpunkt 20. Jahrhundert im medialen Kontext an der Universität Konstanz. 2023 und 2024 war er Jury-Teilnehmer beim Deutschen Fotobuchpreis.
Links:
Informationen unter:
https://www.litwiss.uni-konstanz.de/germanistik/personen/personen-a-z/prof-dr-bernd-stiegler/
Stuttgarter Buchwochen
Haus der Wirtschaft
14.11. bis 1.12.2024
https://buchwochen.de
Preisverleihung:
Deutscher Fotobuchpreis und Ausstellungseröffnung
23. November 2024
19 Uhr
Städtische Galerie im Leeren Beutel Regensburg
Bertoldstraße 9, Regensburg
https://deutscherfotobuchpreis.de
Videos-Interviews-Jury-Statements:
https://deutscherfotobuchpreis.de/interviews/
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto/Grafik: Martin Rosner/Andy Scholz
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation, Schnitt, Ton, Musik: Andy Scholz
Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020-2024.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften an der Universität Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er ist freier Künstler, Autor und Dozent. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a.: Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter und Kurator vom INTERNATIONALEN FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner gründete. Im ersten Lockdown im Juni 2020 begann er mit dem Podcast und seit 2022 ist er Organisationsleiter vom Deutschen Fotobuchpreis, der ins INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER in Regensburg integriert wurde. Er lebt und arbeitet in Essen (Ruhrgebiet).
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| fndv #007 »Kunstmuseum Bonn: EXPECT THE UNEXPECTED - Aktuelle Konzepte für Fotografie.« | 08 Feb 2023 | 00:37:34 | |
Dr. Barbara J. Scheuermann (Leiterin der Sammlungen Grafik und Medienkunst und Ausstellungskuratorin am Kunstmuseum Bonn) und Prof. Michael Reisch (Kurator und beteiligter Künstler).
Mit Dr. Barbara J. Scheuermann vom Kunstmuseum Bonn sowie mit dem Künstler und Professor Michael Reisch spricht Andy Scholz über die Ausstellung »EXPECT THE UNEXPECTED - Aktuelle Konzepte für Fotografie«, die am 15. Februar 2023 im Bonner Kunstmuseum eröffnet wird – und über fotografiebasierte digitale Kunst.
Zitate aus dem Podcast:
»Das Unerwartete ist, dass viel auf den ersten oder auch zweiten und dritten Blick für viele unserer Besucher*innen gar nicht Fotografie ist .« Dr. Barbara J. Scheuermann
»Unser Publikum kommt in der Ausstellung wahrscheinlich mit den üblichen Erwartungen nicht weiter.« Dr. Barbara J. Scheuermann
»Unsere Ausstellung ist eine Riesen-Herausforderung weil die Technik fast immer auch Thema ist.« Dr. Barbara J. Scheuermann
»Mich interessiert als Kuratorin immer die zeitgenössische Kunst als Reflexion auf gesellschaftliche Entwicklungen.« Dr. Barbara J. Scheuermann
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»Frei nach einem Zitat von Prof. Dr. Bernhard Dotzler im Podcast 008, was für mich gut passt: Es geht um fotogenetisch erzeugte Bildobjekte und Bildwelten.« Prof. Michael Reisch
»Digitalität wird in der Ausstellung nicht nur thematisiert, sondern auch sichtbar gemacht – und reflektiert sich gleichzeitig selbst.« Prof. Michael Reisch
»In der Ausstellung versuchen wir den Begriff Fotografie so weit es geht zu dehnen, auszureizen und dadurch Fragen an das zu stellen, was wir für Fotografie halten oder was Fotografie sein könnte.« Prof. Michael Reisch
»Die Parallele vom digitalen Alltag in die Ausstellung ist mir wichtig.« Prof. Michael Reisch
»Interessant ist, dass viele der aktuellen Fragen, z.B. in Bezug auf KI, ähnlich schon im 19. Jahrhundert diskutiert wurden. Wer hat denn das Bild gemacht? Die Kamera, die Ingenieurin oder die oder der hinter der Kamera?« Prof. Michael Reisch
»Es werden in der Ausstellung Arbeiten zu sehen sein, die mit neuen bildgebenden Verfahren erstellt sind, wie: Photogrammetrie, 3D-Scanning, 3D-Druck, Augmented Reality, CGI, Künstliche Intelligenz, Machine Learning, Text-To-Image-Generatoren.« Prof. Michael Reisch
»Wenn man Bilder über Digitalität machen möchte, hat man es mit Sachen zu tun, die man nicht sehen kann. Binärcodes, Tracking Algorithmen, KI bei der Arbeit, usw. sind unsichtbar.« Prof. Michael Reisch
»Wenn wir als Künstler*innen auf den gesellschaftspolitischen Wandel und den Wandel unserer Lebensumstände Bezug nehmen, geschieht das mit den Tools, die diesen Wandel mit verursacht haben.« Prof. Michael Reisch
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Barbara J. Scheuermann
https://www.kunstmuseum-bonn.de/de/museum/team-kontakt/
https://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_Josepha_Scheuermann
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Prof. Michael Reisch wurde
https://michaelreisch.com/
https://www.alanus.edu/de/hochschule/menschen/detail/michael-reisch
http://darktaxa-project.net/about/
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EXPECT THE UNEXPECTED
16.02.2023 – 30.04.2023
Eröffnung: Mittwoch, 15.02.2023, 19 Uhr
Mit Werken von
Banz & Bowinkel, Tim Berresheim, darktaxa-project, Heather Dewey-Hagborg, Philipp Goldbach, Beate Gütschow, Spiros Hadjidjanos, Fabian Hesse & Mitra Wakil, Baron Lanteigne, Oliver Laric, Simon Lehner, Achim Mohné, Susan Morris, Viktoria Pidust, Johannes Post, Jon Rafman, Michael Reisch, Anna Ridler, Adrian Sauer, Tamas Waliczky + Students` Reels
https://www.kunstmuseum-bonn.de/de/ausstellungen/expect-the-unexpected/
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: (Ausstellung) Baron Lanteigne, (Michael Reisch) privat, (B. J. Scheuermann) Nadine Preiss
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| #109 »Ich arbeite mit medienübergreifenden Referenzsystemen.« | 02 Feb 2023 | 00:31:00 | |
Astrid Busch. Künstlerin, Berlin und Düsseldorf.
Zitate aus dem Podcast:
»Irgendwann habe ich angefangen die Bilder in den Raum hinein zu öffnen.«
»Ich arbeite mit medienübergreifenden Referenzsystemen.«
»Ich freue mich, wenn das Publikum in meinen Arbeiten den Ort spüren kann ohne ihn zu sehen.«
»Ich habe nicht das Gefühl, dass nur bestimmte Techniken benutzt werden. Es wird einfach vielfältiger insgesamt.«
Astrid Busch wurde 1968 geboren, studierte an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg und an der Kunsthochschule Berlin Weissensee. Sie beendete ihr Studium als Meisterschülerin von Prof. Katharina Grosse. Ihre Werke wurden in zahlreichen nationalen und internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Darunter 2022 das »Maison des Arts Solange-Baudoux« in Evreux (Frankreich), das »Hay Art Kulturzentrum« in Eriwan (Armenien), der Kunstpalast Düsseldorf und das Museum für Bildende Papierkunst Berlin; 2021 die Alfred Erhardt Stiftung Berlin, die Galerie Nord/ der Kunstverein Tiergarten Berlin und 2020 das Museum Kunst der Westküste der Insel Föhr. Sie erhielt unter anderem folgende Auszeichungen und Stipendien: Kulturaustausch-Stipendium für Istanbul des Landes Berlin, den »Paper Art Award« in Silber des Haus des Papiers Berlin, den »Pollock-Krasner Foundation Grant« New York und ein Residenz-Stipendium des Museums Kunst der Westküste auf der Insel Föhr.
https://astridbusch.com
Link zum Text:
https://www.feinschwarz.net/le-havre-2/
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Emil Zander, Düsseldorf https://www.instagram.com/emilzander/
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Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtete er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| #108 »Ohne das Smartphone gäbe es die heutige Fotobuchszene so nicht.« | 25 Jan 2023 | 00:44:00 | |
Prof. Dr. Rolf Sachsse. Design-, Medien- und Fototheoretiker, Bonn.
Zitate aus dem Podcast:
»Das Smartphone ist heute eine der vielen Beschleunigungsbewegungen.«
»Ohne das Smartphone gäbe es die heutige Fotobuchszene so nicht.«
»All das, was wir Medientheoretiker in den 80er und 90er Jahren vorhergesehen haben, dass wir uns vom Standbild wegbewegen, ist nicht passiert.«
»Die Technik passt sich der Nutzung an und nicht umgekehrt.«
»Für mich ist Fotografie ein Medium und bleibt auch ein Medium.«
»Ich habe immer darauf bestanden, dass Fotografie ein Teil der Designgeschichte ist.«
»Für einen Studierenden heute ist das 13. Jahrhundert genauso einen Fingerklick weit entfernt wie das 19. Jahrhundert.«
Fotografie ist nur eine Referenz und frei nach Hans Belting: Kunst findet nur in körperlicher Anwesenheit statt.«
»Frei nach Wittgenstein: Was wir nicht sprechen können, können wir nicht verstehen, und was wir nicht sehen können, können wir uns nicht vorstellen.«
»Ich habe es in Diskussionen mit dem Schul-Ministerium irgendwann in den bösen Satz gebracht: Da kämpft der Linolschnitt gegen den Videoschnitt.«
»Was passieren müsste, ist eine Ausweitung der Grundausbildung an Hochschulen.«
Prof.Dr. Rolf Sachsse wurde 1949 als Sohn eines Fotografen in Bonn geboren. 1970 schloss er ebenfalls seine Ausbildung zum Fotografen ab, studierte später Kunstgeschichte, Zeitungswissenschaft/ Kommunikationsforschung und Germanistik in München und Bonn. 1983 zum Dr.phil. promoviert, wurde er 1985 zum Professor für Fotografie und elektronische Bildmedien an der Hochschule Niederrhein berufen. Von 1994 bis 2002 Lehrstuhlvertretung (für Hans Belting) und Lehraufträge als assoziierter Professor an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, wechselte er 2004 an die HBKsaar in Saarbrücken, wo er bis 2017 lehrte. Er lebt in Bonn.
http://www.rolfsachsse.de
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Privat
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Idee, Produktion, Redaktion, Moderation, Schnitt, Ton, Musik: Andy Scholz
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Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtete er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| #107 »Die Fotografie ist die Schnittstelle der Kulturen.« | 17 Jan 2023 | 00:35:53 | |
Dr. Peter Pfrunder. Direktor der Fotostiftung Schweiz in Winterthur.
Wir sprechen über die Fotostiftung Schweiz und natürlich auch zum Schluss über die Bundesstiftung, die in Deutschland gerade gegründet wurde.
Zitate aus dem Podcast:
»Das Lesen von Bildern betrachte ich immer wieder als Schlüssel zur Fotografie.«
»Ich bin kein Fotograf. Ich bin ein Bildbetrachter, der aus der Analyse heraus Zusammenhänge zu erschließen versucht.«
»Das Archiv ist Ausdruck einer Kultur, einer Gesellschaft und einer Zeit.«
»Frei nach Siegfried Giedion: Auch in einem Kaffeelöffel spiegelt sich die Sonne.«
»Heute ist das, was Fotografie sein kann, nicht mehr eingebettet in einen kunsthistorischen Diskurs. Diese Befreiung ist nötig gewesen.«
»Man kann heute Fotografie nicht mehr verstehen, wenn man sie von der sozialen Praxis abkoppelt.«
»Das Kriterium für ein gutes Bild liegt nicht im Bild selbst.«
»Als die Stiftung gegründet wurde 1971 ging es darum, Bilder zu retten, weil man Angst hatte, die gehen verloren.«
»Heute sollten wir vielleicht eher darüber nachdenken, welche Bilder müssen wir wieder los werden, wie können wir uns schützen vor zu viel Bildern.«
»In der Regel benutzen wir gesamtgesellschaftlich heute Fotografie als Kommunikationsmittel. Und nur in wenigen Fällen geht es um Bilder, die darüber hinaus einen Wert haben.«
»Das entscheidende Merkmal ist der Stillstand, den wir mit Fotografie erzeugen können.«
Dr. Peter Pfrunder wurde 1959 in Singapur geboren und wuchs in der Schweiz auf. Er studierte Germanistik, europäische Volksliteratur und englische Literatur in Zürich, Berlin und Montpellier. Er promovierte 1984 an der Universität Zürich. 1998 wurde er Direktor der »Schweizerischen Stiftung für die Photographie« im Kunsthaus Zürich, die 2003 in »Fotostiftung Schweiz« umbenannt wurde. In dieser Funktion entwickelte er zusammen mit Martin Gasser ein neues Konzept für die Aktivitäten der Stiftung, beruhend auf einer engen Kooperation mit dem Fotomuseum Winterthur. Seit 2017 ist Peter Pfrunder alleine für die administrative und künstlerische Leitung sowie für den Ausbau der Stiftung verantwortlich.
Die Stiftung betreut heute rund 100 Archive, Teilarchive und Nachlässe von Schweizer Fotografinnen und Fotografen sowie eine umfassende Sammlung von herausragenden Werken aus der Geschichte der Schweizer Fotografie, von ca. 1840 bis heute. Analog zur »Cinémathèque Suisse« für den Film oder zum »Schweizerischen Literaturarchiv« für die Literatur kümmert sie sich im Auftrag des Bundes um das fotografische Erbe der Schweiz.
Peter Pfrunder hat zahlreiche Monografien und Bücher zum Schweizer Fotoschaffen veröffentlicht, u.a. über Albert Steiner, Monique Jacot, Theo Frey, Gotthard Schuh, Roberto Donetta, Walter Bosshard, Pia Zanetti, Georg Aerni.
Zu den wichtigsten thematischen Publikationen gehören:
Schweizer Fotobücher. Eine andere Geschichte der Fotografie (2011);
Adieu La Suisse. Bilder zur Lage der Nation (2013);
Belichtete Schweiz. Was Fotografien über ein Land erzählen. DVD mit 20 Kurzfilmen von Heinz Bütler und Peter Pfrunder (2012);
Kindheit in der Schweiz (2015);
99 Fotografien (2021);
https://www.fotostiftung.ch
Aktuelle Ausstellung bis Mitte Februar
https://www.fotostiftung.ch/ausstellungen/aktuell/peter-knapp/
https://www.fotostiftung.ch/e-shop/
Publikationen
https://www.lars-mueller-publishers.com/99-fotografien
https://www.lars-mueller-publishers.com/bild-für-bild
https://www.lars-mueller-publishers.com/schweizer-fotobücher-1927-bis-heute
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Privat
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| #106 »Je mehr du siehst, desto besser weisst du, was Substanz hat.« | 09 Jan 2023 | 00:37:28 | |
Alexa Becker. Kunsthistorikerin, Fotobuchexpertin und freie Beraterin für Fotograf*innen, Heidelberg.
Zitate aus dem Podcast:
»Je mehr du siehst, desto besser weisst du, was Substanz hat.«
»Ich hake in meinem Kopf keine Kategorien ab, sondern ich sehe das.«
»Es ist leider so, dass der Künstler heute Geld mitbringen muss, wenn er ein Buch machen will.«
»Dass die Studierenden so begeistert sind vom Medium Fotobuch, sehe ich besonders in Deutschland.«
»Ein Kritikpunkt ist, dass wir uns in einer Photography-Bubble befinden.«
»Die Globalisierung ist insofern eine wunderbare Sache, weil man sich über gemeinsame Sachen wie zum Beispiel Fotografie besser verknüpfen kann.«
»Ich finde nach wie vor, dass der Mensch das Objekt auch liebt, sei es ein Buch, oder ein Bild oder was zum Anfassen.«
Alexa Becker studierte Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg, begann 2001 für den Kehrer Verlag in Heidelberg zu arbeiten und machte zahlreiche Fotobücher. Später war sie insbesondere für die Auswahl und die Akquise neuer Fotoprojekte zuständig. Das führte dazu, dass sie seit 2008 bis heute regelmäßig als Expertin zu internationalen Portfolio-Reviews eingeladen wird. Unter anderem zum »Houston Fotofest«, dem ersten und nach wie vor wichtigsten Fotofestival in den USA. Eine Aufgabe, die es ihr immer wieder ermöglicht, ihr umfangreiches Netzwerk von Fotograf*innen und Fotobuch-Fachleuten weiter auszubauen.
Zitat (aus dem englischen übersetzt):
»Meine Leidenschaft ist es, die individuellen Stärken eines jeden Fotoprojekts zu erkennen und den Künstler*innen dabei zu helfen, ihre Projekte so zu entwickeln, dass sich ihre Authentizität in ihrem Werk widerspiegelt.«
Heute arbeitet sie als freie Beraterin für diverse Fotobuchverlage. Sie lebt in Heidelberg.
https://www.alexabecker.de/
Bücher, an denen sie zuletzt mitgearbeitet hat:
Rob Hammer - Roadside Meditations
ISBN 978-3-96900-070-0
https://www.kehrerverlag.com/en/rob-hammer-roadside-meditations-978-3-96900-070-0
Riccardo Fregoso - Adriatico
ISBN 978-3-7356-0861-1
https://www.kerberverlag.com/de/1990/riccardo-fregoso?c=43
Kentaro Kumon: Nemurushima
ISBN 978-3-96900-076-2
https://www.kehrerverlag.com/en/kentaro-kumon-nemurushima-the-sleeping-island-978-3-96900-076-2
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Privat
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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtete er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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https://festival-fotografischer-bilder.de/
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| #105 »Fotografische Bilder in der Schule und in der Bildung. Teil 02« | 30 Dec 2022 | 00:26:19 | |
Andy Scholz präsentiert Kommentare und Gedanken aus den vergangenen 100 Episoden zum Thema: Fotografische Bilder und Fotografie in der Schule und in der Bildung. Fotografische Bilder und Bilder, die nach Fotografie aussehen gehören schon lange zu unserem Alltag, sind aber noch nicht wirklich in der Bildung und in den Schulen angekommen. Warum ist das so? Und wie sehen das aktuell schaffende Künstler*innen, Theoretiker*innen, Museumsmacher*innen, Hochschulgründer*innen, Sammlungsleiter*innen, Pädagog*innen usw.
Zitate aus dem Podcast:
»Die Vermittlung von Inhalten über das Bild geschieht ja schon überall. Es ist eine gute Idee, das stärker in den Schulen stattfinden zu lassen.«
Episode 005 Barbara Hofmann-Johnson (Jahrgang xxxx)
Barbara Hofmann-Johnson studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften an der Universität Köln. Seit 2016 leitet sie das Museum für Photographie in Braunschweig.
http://www.photomuseum.de/
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»Fotografie ist ein eigenes Medium. Fotografie funktioniert über das Bild. Sobald ich Worte für etwas finde, bin ich ja in einem anderen Bereich.«
Episode 029 Stefan Ostermeier (Jahrgang xxx)
Stefan Ostermeier wuchs in Pfaffenhofen auf, studierte Grafik Design an der Fachhochschule Aachen. Seit 2002 leitet er die Bildredaktion von brandeins.
https://www.brandeins.de/brand-eins-redaktion
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»Wir sind immer noch sinnliche Wesen. Wir sind erstmal analog.«
Episode 057 Thomas Wrede
Thomas Wrede wurde 1963 in Iserlohn geboren. Er studierte an der Kunstakademie in Münster. Seit 2015 ist er Professor für Fotografie und Medienkunst an der Hochschule der bildenden Künste in Essen.
https://www.thomas-wrede.de/de/
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»Die Schule kann das nicht leisten. Und wenn es ein neues Fach gibt, dann wird ein anderes gestrichen.«
Episode 034 Julia Steinigeweg
Julia Steinigeweg wurde in Emden geboren und ist in Leer aufgewachsen. Sie arbeitet als frei schaffende Fotografin und Pädagogin.
http://juliasteinigeweg.de/
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»Ich glaube, dass es immer wieder wichtig ist, das zu definieren – frei nach Harun Farocki: Was ist ein Bild, was ist ein Text.«
Episode 096 Achim Mohné
Achim Mohné wurde in Aachen geboren, studierte an der Folkwang Universität in Essen und an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Er ist Vertretungs-Professur an der FH-Dortmund und Teil des Künstlerkollektifs »darktaxa-project« (Episode 061).
https://www.achimmohné.net/
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»Ich glaube, das sondiert sich selber. Da haben wir keinen Einfluss drauf.«
Episode 046 Jens Koch
Jens Koch wurde in Leipzig geboren und fing mit 16 an zu fotografieren. Heute geben sich bei ihm prominente Schauspieler und Musiker die Klinke in die Hand. Unter anderem begleitet er seit 2019 die Band »Rammstein« auf ihrer Welttournee.
http://www.kochfoto.de
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»Ich glaube, es ist wichtig, dass auch die Eltern begreifen, dass es jetzt ganz neue Phänomene gibt.«
Episode 071 Nils Pooker
Nils Pooker wurde in Kiel geboren. Von 1988 bis 1991 machte er eine Ausbildung zum Gemälderestaurator und studierte anschließend Werbewirtschaft. In seinem Blog auf seiner Webseite äußert er sich immer wieder zu zeitgenössischen Themen rund um Fotografie und Kunst.
https://www.nils-pooker.de/
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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022. | |||
| nffb #007 »INTERNATIONALES FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER und Deutscher Fotobuchpreis.« | 23 Dec 2022 | 00:18:07 | |
Andy Scholz und Martin Rosner. Künstler und Festivalmacher, Essen und Regensburg.
Ein kleiner Rückblick der beiden Festivalmacher. Was ist eigentlich 2022 alles passiert beim INTERNATIONALEN FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER.
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Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtete er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| #104 »Operative Bildlichkeit.« | 16 Dec 2022 | 00:40:46 | |
Dr. Roland Meyer. Kunst- und Medienwissenschaftler, Berlin/Bochum.
Roland Meyer studierte Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, wo er 2017 mit der Arbeit »Operative Porträts. Eine Bildgeschichte der Identifizierbarkeit« promoviert wurde. Von 2007 bis 2014 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität der Künste Berlin, an der Professur für Kunst- und Kulturgeschichte im Studiengang Architektur. 2016/17 wirkte er als kuratorisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ausstellungsprojekt »Das Gesicht. Eine Spurensuche des Deutschen Hygiene-Museums Dresden« mit. Im Wintersemester 2017/18 vertrat er die Leitung der Abteilung »Das Technische Bild« am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität zu Berlin. Von April 2018 bis August 2022 war er akademischer Mitarbeiter für Kunstgeschichte an der BTU Cottbus-Senftenberg. Seit September 2022 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter im SFB »Virtuelle Lebenswelten« der Ruhr-Universität Bochum.
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https://twitter.com/bildoperationen
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Ausgewählte Publikationen:
Operative Porträts.
Eine Bildgeschichte der Identifizierbarkeit von Lavater bis Facebook
Konstanz University Press 2019
ISBN 978-3-8353-9113-0
https://www.k-up.de/9783835391130-operative-portraets.html
Gesichtserkennung (Digitale Bildkulturen)
Berlin: Wagenbach 2021
ISBN 978-3-8031-3705-0
https://www.wagenbach.de/buecher/titel/1280-gesichtserkennung.html
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Andy Scholz (Jg. 1971, Varel) studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design in Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| #103 »Beim Schreiben denke ich in Bildern.« | 07 Dec 2022 | 00:30:11 | |
Dr. Andrea Gnam, Literaturwissenschaftlerin, Publizistin und Dozentin.
Zitate aus dem Podcast:
»Wenn ich gute Bilder anschaue, dann werde ich wach.«
»Klar muss uns auch sein, dass kulturelle Codes die Bilder bestimmen.«
»Der Zufall ist etwas sehr Zuverlässiges.«
»Es gibt Bücher, da gibt es einen bestimmten Zeitpunkt im Leben, dann liest man sie mit großer Freude mit Gewinn: Manche Bücher, die warten auf einen, bis man sie lesen kann.«
Andrea Gnam, Jahrgang 1959, publiziert in Printmedien und Radio
zu Kunst, Architektur, Fotografie und Literatur. Sie unterhält, nach eigenen Angaben, seit 2012 den ersten deutschsprachigen Blog mit Rezensionen, Betrachtungen und Vorträgen zur Fotografie. Sie studierte Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Geschichte an der Universität Karlsruhe und wurde dort promoviert. Habilitiert hat sie sich an der Humboldt-Universität zu Berlin, wo sie Privatdozentin für Neuere Deutsche Literatur ist. Sie lehrte an verschiedenen Universitäten zu Literatur und Fotografie, unter anderem in den letzten zehn Jahren Medienästhetik und Medientheorie an der Universität Wien. 2008 wurde sie in die Deutsche Fotografische Akademie berufen.
Blog »Fotografie im Kontext von Kunst, Architektur und Gesellschaft«
https://fotobuch.gnam.info
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Jüngste Publikation:
Vom Reiz der Peripherie. Architektur und Fotografie.
Wasmuth & Zohlen Verlag, 133 Seiten, 24.80 €
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Erwähnte Buchbesprechung von Ruth Asseyer:
https://www.kultur-port.de/blog/fotografie/18127-andrea-gnam-vom-reiz-der-peripherie-architektur-und-fotografie.html
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Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtete er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen. | |||
| #102 »Fotografische Bilder in der Schule und in der Bildung. Teil 01« | 28 Nov 2022 | 00:31:02 | |
Valentin Goppel, Urs Stahel, Ulrich Metzmacher, Götz Diergarten, Manuel Dolderer.
Andy Scholz präsentiert Kommentare und Gedanken aus den vergangenen 100 Episoden zum Thema: Fotografische Bilder und Fotografie in der Schule und in der Bildung. Fotografische Bilder und Bilder, die nach Fotografie aussehen gehören schon lange zu unserem Alltag, sind aber noch nicht wirklich in der Bildung und in den Schulen angekommen. Warum ist das so? Und wie sehen das aktuell schaffende Künstler*innen, Theoretiker*innen, Museumsmacher*innen, Hochschulgründer*innen, Sammlungsleiter*innen, Padagog*innen usw.
Zitate aus dem Podcast:
»Fotografie und fotografische Bilder wurden in meiner Schulzeit viel zu wenig besprochen.«
»Ich bin gespannt, wie es weiter geht, wenn die Menschen zu einem noch größeren Teil bereits das ganze Leben ein Handy in der Hand gehalten haben.«
Episode 094 Valentin Goppel (Jahrgang 2000)
https://valentingoppel.com/
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»Irgendwann haben wir alle so extrem unterschiedliche Erfahrungshintergründe oder Informationshintergründe, dass wir uns in keiner Weise mehr verstehen.«
Episode 040 Urs Stahel (Jahrgang 1953)
https://ursstahel.ch
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»Es wäre sehr hilfreich mit den Jungendlichen die Bilder durchzugehen. Worum geht es in den Bildern.«
Episode 035 Götz Diergarten (Jahrgang 1972)
https://www.diergarten.com
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»Ich bin mir nicht sicher, ob der klassische Kanon der Schulfächer überhaupt der angemessene ist, für die digitale Zukunft unserer Kinder und der nachfolgenden Generation.«
»Wir bräuchten eigentlich Lehrpläne, die sich komplett frei machen.«
Episode 027 Dr. Ulrich Metzmacher (Jahrgang 1954)
https://fotosinn.de/
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»Nur ein Beispiel: In der Vermittlung, bei der Frage, was steckt hinter den Bildschirmen, leisten die Schulen viel zu wenig.«
»Wer technologische Zusammenhänge nicht versteht, der wird in Zukunft unsere Gesellschaft nicht aktiv mitgestalten können.«
Episode 032 Manuel Dolderer (Jahrgang 1976)
https://code.berlin
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Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtete er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen. | |||
| e191 Alexa Becker. Fotobuch-Talk. Frankfurter Buchmesse 2024. | 01 Nov 2024 | 00:22:01 | |
»Von der Idee zum Fotobuch.«
Alexa Becker studierte Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg, begann 2001 für den Kehrer Verlag in Heidelberg zu arbeiten und machte zahlreiche Fotobücher. Später war sie insbesondere für die Auswahl und die Akquise neuer Fotoprojekte zuständig. Seit 2008 gehört sie regelmäßig zu einer Reihe von Expertinnen, die zu internationalen Portfolio-Reviews eingeladen werden, wie zum Beispiel dem »Houston Fotofest«. 2023 war sie in der Jury vom Deutschen Fotobuchpreis.
Links:
https://www.alexabecker.de/
Stuttgarter Buchwochen
Haus der Wirtschaft
14.11. bis 1.12.2024
https://buchwochen.de
Preisverleihung:
Deutscher Fotobuchpreis
23. November 2024
19 Uhr
Städtische Galerie im Leeren Beutel Regensburg
Bertoldstraße 9, Regensburg
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Bitte anmelden, wenn es geht.
Videos-Interviews-Jury-Statements:
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Andy Scholz wurde 1971 in Varel geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften an der Universität Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er ist freier Künstler, Autor und Dozent. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a.: Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter und Kurator vom INTERNATIONALEN FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner gründete. Im ersten Lockdown im Juni 2020 begann er mit dem Podcast und seit 2022 ist er Organisationsleiter vom Deutschen Fotobuchpreis, der ins INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER in Regensburg integriert wurde. Er lebt und arbeitet in Essen (Ruhrgebiet).
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| nffb #006 »FESTIVAL UPDATE. Deutscher Fotobuchpreis.« | 25 Nov 2022 | 00:08:33 | |
Andy Scholz. Künstler, Podcaster, Festivalmacher, Essen.
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| #101 »Was passiert, wenn ich ein Bild von einer Online-Plattform nehme und es nachfotografiere?« | 12 Nov 2022 | 00:42:04 | |
Björn Siebert. Künstler, Leipzig.
Zitate aus dem Podcast:
»Nach den zwei Jahren im Fotostudio wusste ich, dass meine Ausbildung noch nicht abgeschlossen sein kann.«
»Meine Bilder sind analog und wie große Behauptungen an der Wand.«
»Irgendwann wird man vielleicht gar nicht mehr wissen, ob das eigen erlebtes Leben ist oder ob das eine Fremderfahrung ist.«
»Ist der Moment, wo es fotografiert wurde, der Moment, um den es geht, oder ist das, was fotografiert wird, worum es geht?«
»Vielen geht es darum davon ein Bild zu machen und das hoch zu laden.«
»Mir war schnell klar, dass ich mit diesen Bildern auf den Online-Plattformen arbeiten muss.«
»Was passiert eigentlich, wenn ich ein Bild von einer Online-Plattform nehme und es nachfotografiere?«
»Mittlerweile beeinflusst die gerade entstehende Bildkultur im Internet uns Künstler mehr als andersherum.«
Björn Siebert wurde 1978 in Hamburg geboren. Er lebt und arbeitet in Leipzig. An der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe studierte er Kommunikationsdesign und Medienkunst bei Prof. Lois Renner († 21.8. 2021) sowie anschließend Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Timm Rautert. 2010 schloss er das Studium als Meisterschüler von Timm Rautert und Christopher Muller ab. 2012 bekam er den renommierten Preis für Zeitgenössische deutsche Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, 2013 den Otto-Steinert-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) und 2019 den Preis der Leipziger Jahresausstellung. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt und sind in verschiedenen Sammlungen und Museen vertreten. Er ist Mitglied der internationalen Künstlergruppe darktaxa (Episode 061). Das »darktaxa-project« versteht sich als eine Arbeits- und Diskursplattform von Künstler*innen, die experimentell an der Schnittstelle von Fotografie und neuen digitalen bildgebenden Verfahren arbeiten.
https://bjoern-siebert.de/
http://www.darktaxa-project.net/projects/
http://www.darktaxa-project.net/projects/darktaxa-in-conversation-bjoern-siebert-michael-reisch/
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| #100 »Man muss Bilder träumen und Bilder im Kopf haben.« | 02 Nov 2022 | 00:34:15 | |
Dieter Leistner (1952-2022). Künstler und Professor für Fotografie.
Zitate aus dem Podcast:
»Die Fotografie ist ein Lebensmittel.«
»Man muss Bilder träumen und Bilder im Kopf haben.«
»Die, die fotografieren wollen, müssen auf ihr Herz hören.«
»Mein Tipp: Man muss genau das machen, wofür man sich interessiert.«
»Der Vorteil für mich an der Fotografie ist, dass man alleine arbeiten kann.«
Andy Scholz:
»Ich verliere einen Freund – und wir einen leidenschaftlichen Fan und Förderer des Fotografischen.«
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Rolf Sachsse schreibt:
»Die Lust am Leben sah man ihm an, er vermittelte sie auch im Gespräch, das sich von der spannenden Anekdote zur Entstehung eines Bildes – immer das, vor dem man gerade miteinander stand – über die Schönheit eines Landes, aus dem er gerade gekommen war, bis zur Qualität des Weines, den er gerade gestern Abend getrunken hatte, erstreckte. Dabei war er ein äußerst präziser Beobachter, was ihn für die Arbeit in Juries und Ausschüssen prädestinierte, aber auch zu einem erfolgreichen Hochschullehrer machte.«
https://www.marlowes.de/dieter-leistner-1952-2022/
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Maria Goblirsch schreibt auf der Plattform vom Bayrischen Journalisten-Verband
»Leistner blieb bodenständig und uneitel.«
»Er war immer geradeaus, jede Art von Stromlinienform war ihm zuwider«, erinnert sich Rolf Nobel, zitiert Maria Goblirsch.
Wenn es darum ging, die Gästeliste für die Preisverleihung Pressefoto Bayern im Maximilianeum zusammenzustellen, waren bereits drei Stuhlreihen vorab reserviert – für die Studierenden der FH Würzburg-Schweinfurt, die auf Einladung des Bayerischen Landtags mit Prof. Leistner Jahr für Jahr im Bus nach München kamen, um die beste Nachwuchsfotograf*in Bayerns frenetisch zu bejubeln. Und die kam nicht selten aus ihren Reihen.
Dabei verzichtete Dieter Leistner auch mal auf den Ehrenplatz vorne bei der politischen Prominenz und zog es vor, sichtlich gut gelaunt, zwischen dem fotografischen Würzburger Nachwuchs zu sitzen. Dieser Platz wird nun für immer leer bleiben.«
https://www.bjv.de/news/nachruf-dieter-leistner
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Dieter Leistner wurde 1952 in Salzgitter geboren. Er machte zunächst eine Ausbildung zum Tischler, um dann einige Jahre in Salzgitter und im Saarland in dem Beruf zu arbeiten. Anschließend entschied er sich, das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg zu machen, studierte zunächst in Köln »Fotoingenieurswesen« und dann Fotografie an der Folkwangschule in Essen. Ab 1982 arbeitete er als freier Bildjournalist und Architekturfotograf. Von 1983 bis 1995 unterrichtete er Architekturfotografie an der Fachhochschule in Dortmund und wurde 1999 als Professor an die Fachhochschule in Würzburg berufen, an der er bis 2018 lehrte. Er war immer ein Förderer und leidenschaftlicher Fan des Fotografischen. Mehrere Generationen von Fotografie-Studierenden hat er unterrichtet, ausgebildet und auf den Weg gebracht.
Er war Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh), im Art Directors Club New York, im Vorstand des Bundes Freischaffender Fotodesigner (BFF) und vielen anderen Institutionen.
Er starb unerwartet im September 2022 in Würzburg.
https://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Leistner
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E-MAILS an podcast@fotografieneudenken.de
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ÜBER DEN PODCAST
Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022. | |||
| nffb #005 »FESTIVAL UPDATE. La Gacilly Baden Photo. Teil 2« | 25 Oct 2022 | 00:45:49 | |
Lois Lammerhuber, Nick Brandt, Hilde Sandvik, Ragnar Axelsson, Lars Boering, Dominic Nahr, Gilles Steinmann, Ivo Mijnssen
Baden Teil 2: Andy Scholz berichtet von seinem Besuch in Baden bei Wien und präsentiert in dieser Festival-Sonder-Ausgabe Auszüge vom »Festival La Gacilly Baden Photo«.
Zitate aus dem Podcast:
Nick Brandt:
»We are in a time of incredible crises.«
»To me I can summit up with two words, which is: Greta Thunberg. One little girl alone on the street started a global movement.«
»Each of us can do something useful in our own way.«
»It is better to be angry and active than angry and passive.«
https://www.nickbrandt.com/
https://www.instagram.com/nickbrandtphotography/
https://www.nickbrandt.com/big-life-foundation/
Das Buch, auf das Nick verweist:
https://www.romankrznaric.com/good-ancestor
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Ragnar Axelsson:
»I grew up in the darkroom, I did not have a clock. So it was a certain Beatles Song for each picture that I was printing.«
»The music kept me not going insane if I was up in the ice alone for five weeks – not knowing if there is anybody alive in the world.«
»You have the choice, its a state of mind, if you go happy into the ice it will be the best journey ever. If you are miserable, it will be terrible.«
https://rax.is/
https://www.instagram.com/ragnaraxelsson/
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Dominic Nahr:
»It is a new relationship working so closely with a media house.«
»It is a priviledge now being at the source and being involved in the process from the beginning.«
»It is important to collaborate with people who really know what they are doing.«
https://www.dominicnahr.com/
https://www.instagram.com/dominicnahr/
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Gilles Steinmann:
»Photography is a very powerful tool.«
https://www.instagram.com/gillessteinmann/
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Ivo Mijnssen:
»Now it felt like a lot more of a cooperation rather than working parallel.«
https://live.nzz.ch/de/info/gaestearchiv/ivo-minjssen
https://www.instagram.com/ivominjssen/
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Lars Boering
»The category NEWS is sometimes the enemy of journalism.«
https://www.instagram.com/lars_boering/
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https://festival-lagacilly-baden.photo
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Teilnehmende Künster*innen: Sune Jonsson, Pentti Sammallahti, Tiina Itkonen, Ragnar Axelsson, Tine Poppe, Sanna Kannisto, Erik Johansson, Helena Blomquist, Jonas Bendiksen, Jonathan Näckstrand, Olivier Morin, Nick Brandt, Mathias Depardon, Imane Djamil, Florence Goupil, Brieuc Weulersse, Florence Joubert, Aglaé Bory, Inge Morath, Christine de Grancy, Verena Andrea Prenner, Gregor Schörg, Christian Schörg.
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| dfbp #009 »Deutscher Fotobuchpreis wird ab 2023 in Regensburg verliehen« | 17 Oct 2022 | 00:20:51 | |
Deutscher Fotobuchpreis wird ab 2023 beim INTERNATIONALEN FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER in Regensburg verliehen.
Das INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER in Regensburg wird um eine weitere Attraktion reicher: Ab 2023 wird der renommierte Deutsche Fotobuchpreis im Rahmen des Festivals, das seit 2017 in Regensburg stattfindet, in mehreren Kategorien verliehen. Bereits auf der Frankfurter Buchmesse (19. bis 23. Oktober 2022) wird die Organisation des Deutschen Fotobuchpreises vom bisherigen Ausrichter, der Hochschule der Medien Stuttgart, an das Team des Regensburger Festivals übergeben. Das INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER findet alle zwei Jahre mit Unterstützung des Kulturreferats der Stadt Regensburg statt und bringt internationale Künstler*innen, Medien- und Fotoschaffende, Foto- und Bildexpert*innen, Soziolog*innen, Philosop*innen und Pädagog*innen zusammen, um über die Bedeutung von fotografischen Bildern zu diskutieren, begleitet von einer international besetzen Haupt-Ausstellung und einem Rahmenprogramm.
Zitate:
»Ein Gewinn für Regensburg, eine Bereicherung für den Standort Bayern und für die bayrische Kunst- und Fotoszene, eine willkommene Herausforderung für uns, die wir sehr gern annehmen.«
Martin Rosner, Festivaldirektor
»Jeder, der das Festival unterstützen will und damit die Diskussion rund um die Digitalisierung von fotografischen Bildern und was das mit der Gesellschaft und uns macht, ist herzlich willkommen Fördermitglied und Sponsor zu werden.«
Martin Rosner, Vorsitzender des FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER e.V.
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| nffb #004 »FESTIVAL UPDATE. La Gacilly Baden Photo. Teil 1« | 08 Oct 2022 | 00:33:17 | |
Lois Lammerhuber, Erik Johansson, Ragnar Axelsson, Gerd Ludwig, Nick Brandt.
Baden Teil 1: Andy Scholz berichtet von seinem Besuch in Baden bei Wien und präsentiert in dieser Festival-Sonder-Ausgabe Auszüge vom »Festival La Gacilly Baden Photo«.
Zitate aus dem Podcast:
Erik Johansson:
»Photography is traditionally about trying to capture moments. To me it is more to capture an idea in my head and than try to make it look as if it is a photograph.«
»I try to create a window into another world.«
»I ask people the question: How did it become like this, and what will happen next?«
https://www.erikjo.com/
https://www.instagram.com/erik.joh/
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Nick Brandt (Speech by Gerd Ludwig):
»Emotions are better served through still photography than through moving photography.«
https://www.nickbrandt.com/
https://www.instagram.com/nickbrandtphotography/
Gerd Ludwig: https://www.gerdludwig.com/
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Ragnar Axelsson:
»I want to support with showing live that is changing in the arctic regions.«
https://rax.is/
https://www.instagram.com/ragnaraxelsson/
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https://festival-lagacilly-baden.photo
Teilnehmende Künster*innen: Sune Jonsson, Pentti Sammallahti, Tiina Itkonen, Ragnar Axelsson, Tine Poppe, Sanna Kannisto, Erik Johansson, Helena Blomquist, Jonas Bendiksen, Jonathan Näckstrand, Olivier Morin, Nick Brandt, Mathias Depardon, Imane Djamil, Florence Goupil, Brieuc Weulersse, Florence Joubert, Aglaé Bory, Inge Morath, Christine de Grancy, Verena Andrea Prenner, Gregor Schörg, Christian Schörg.
- - -
Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Festival La Gacilly Baden Photo
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz
http://fotografieneudenken.de/
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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
http://fotografieneudenken.de/
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| dmdb #006 »Die Macht der Bilder. Kommentare zum Ukrainekrieg 02.« | 29 Sep 2022 | 00:40:13 | |
dmdb #006 »Die Macht der Bilder. Kommentare zum Ukrainekrieg 02.«
Ausschnitte und Zitate aus Gesprächen, die Andy Scholz seit Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine mit Prof. Marge Monko, Prof. Adam Broomberg, Prof. Dr. Daniel Hornuff, Dr. Annekathrin Kohout und mit Prof. Dr. Hennric Jokeit führte.
Zitate aus dem Podcast:
»Most of the people did not believe that he will take the step.«
dppl07: Prof. Marge Monko
Marge Monko wurde 1976 in Talinn geboren. Sie studierte Fotografie an der »Estonian Academy of Arts« in Talinn, an der Kunsthochschule Wien und am »Higher Institute for Fine Arts« in Gent. Sie lehrt als Professorin für Fotografie an der »Estonian Academy of Arts« in Talinn.
http://www.margemonko.com/
- - -
»I think that we woke up in this pretention of being peaceful and suffisticated.«
Episode dppl002: Prof. Adam Broomberg
Adam Broomberg wurde 1970 in Johannesburg geboren und lebt aktuell in Berlin. Er lehrt als Professor für Fotografie an der Hochschule für bildende Künste (HFBK) in Hamburg und an der Royal Academy of Art in Den Haag.
https://adambroomberg.com/
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»Man hat sicher unterschätzt, welche Macht Bilder entfalten können, wenn sie in einem politischen Kontext eingesetzt werden.«
Episode dmdb003: Prof. Dr. Daniel Hornuff
Daniel Hornuff wurde 1981 geboren und studierte an der Universität Leipzig Theaterwissenschaft, Germanistik und Komparatistik sowie Kunstwissenschaft und Philosophie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe. Seit 2019 ist er Professor für »Theorie und Praxis der Gestaltung« an der Kunsthochschule Kassel.
https://www.daniel-hornuff.de/
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»Wir sind irritiert davon, welche Bilder wahr sind und welche nicht.«
Episode dmdb004: Dr. Annekathrin Kohout
Annekathrin Kohout wurde 1989 in Gera geboren. Sie studierte zunächst Germanistik, Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Technischen Universität in Dresden und anschließend an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe u.a. bei Armin Linke und Michael Clegg. Parallel dazu begann sie Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig zu studieren. Sie brach das Fotografie-Studium ab, beendete das Studium in Karlsruhe und wurde wissenschaftliche Mitarbeiterin am Germanistischen Seminar der Universität Siegen, wo sie im Mai 2021 promovierte.
https://sofrischsogut.com
https://www.digitale-bildkulturen.de
https://pop-zeitschrift.de/
https://www.wagenbach.de/buecher/titel/1191-netzfeminismus.html
https://www.wagenbach.de/buecher/digitale-bildkulturen.html
https://www.chbeck.de/kohout-nerds/product/32390711
https://de.wikipedia.org/wiki/Annekathrin_Kohout
- - -
»Es ist eine Katastrophe, die mich sprachlos macht.«
Episode 099: Prof. Dr. Hennric Jokeit
Hennric Jokeit wurde 1963 in Stralsund geboren. Er ist Neuropsychologe und Fotograf, sowie Titularprofessor für Neuropsychologie an der Universität Zürich und leitet das Institut für »Neuropsychologische Diagnostik und Bildgebung« an der Schweizerischen Epilepsie-Klinik. Seit 2000 ist er auch fotografisch tätig.
https://hennricjokeit.com/
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Privat
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz
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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtete er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochu | |||
| dmdb #005 »Die Macht der Bilder. Kommentare zum Ukrainekrieg 01.« | 18 Sep 2022 | 00:42:13 | |
Ausschnitte und Zitate aus Gesprächen, die Andy Scholz seit Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine mit Achim Mohné, Adam Broomberg, Florian Bachmeier, Stefan Günther, Dr. Evelyn Runge und Valentin Goppel führte.
Zitate aus dem Podcast:
»Es gibt keine harmlosen Bilder (mehr).«
Episode 096 und dfbp004: Achim Mohné wurde 1964 in Aachen geboren, studierte an der Folkwang Universität der Künste in Essen und an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Er ist Teil des Künstlerkollektifs »darktaxa-project« (Episode 061). Er lebt und arbeitet in Köln.
https://www.achimmohné.net/
https://www.remotewords.net/pages/
http://www.darktaxa-project.net/projects/
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»I begged seventy fellow artists to donate a print for artist at risk.«
Episode dppl002: Adam Broomberg wurde 1970 in Johannesburg geboren. Er lehrt als Professor für Fotografie an der Hochschule für bildende Künste (HFBK) in Hamburg und an der Royal Academy of Art in Den Haag.
https://adambroomberg.com/
https://www.signsandsymbols.art/exhibitions/glitter-in-my-wounds
https://www.duesseldorfphotoplus.de/
https://www.instagram.com/duesseldorfphotoplus/
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»Dieser Krieg ist auch ein Bilderkrieg, in dem Bilder ganz bewusst eingesetzt und vermieden werden.«
Episode dmdb002: Florian Bachmeier wurde 1974 in Tegernsee geboren und wuchs in Schliersee auf. Er studierte Fotografie in Pamplona (Spanien) und »Neue und Neueste Geschichte« an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Zu Kriegsbeginn Ende Februar 2022 hielt er sich in der Ukraine auf.
https://www.florianbachmeier.com/
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»In diesem Krieg war überraschend zu sehen, welche Kraft Bilder haben.«
Episode dmdb001: Stefan Günther studierte Fotografie an der Fachhochschule Potsdam. Seit 2012 ist er leitender Redakteur und Projektmanager für fotografische Projekte bei »n-ost«. Aktuell arbeitet er an dem kollaborativen europäischen Newsletterprojekt »european images«.
Link zur Newsletter Publikation »european images«:
https://crm.n-ost.org/european-images/
Subscribe Link:
https://www.n-ost.org/124-european-images
»n-ost« Spendenkampagne für ukrainische Journalisten:
https://www.betterplace.org/de/projects/106590-unterstuetzung-fuer-journalist-innen-in-der-ukraine
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»Ich finde, dass eine Ästhetisierung von Leid oder von Armut in Fotografien den Sinn haben kann zu entlasten.«
Episode 098: Dr. Evelyn Runge arbeitet seit 2020 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und »Principal Investigator« am Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln. 2012 promovierte sie zur Dr. phil. in Politikwissenschaft am Geschwister-Scholl-Institut der Ludwig-Maximilian-Universität München (LMU). An der LMU hatte sie zuvor den akademischen Grad der Diplom-Journalistin erhalten und parallel zum Studium die Berufsausbildung zur Redakteurin an der Deutschen Journalistenschule in München absolviert.
https://mekuwi.phil-fak.uni-koeln.de/evelyn-runge
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»Ich verspüre vor Ort eine starke Verpflichtung für eine Geschichte.«
Episode 094: Valentin Goppel wurde 2000 in Regensburg geboren. Inzwischen studiert er Dokumentarfotografie in Hannover und arbeitet seit Anfang 2020 im Auftrag der ZEIT an einem Fotoprojekt über die deutsche Jugend in Zeiten von Corona. Im März 2022 entstand an der polnisch-ukrainischen Grenze sein erstes Projekt abseits der Jugend.
https://valentingoppel.com/
https://www.instagram.com/valentin.goppel/
https://f3.hs-hannover.de/studium/bachelor-studiengaenge/fotojournalismus-und-dokumentarfotografie-bfo/
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Privat
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz
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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen a | |||
| #099 »Ich plädiere dafür, mehr über das Sehen an sich zu wissen.« | 09 Sep 2022 | 00:46:30 | |
Prof. Dr. Hennric Jokeit. Neurowissenschaftler und Fotokünstler, Zürich.
Zitate aus dem Podcast:
»Es braucht eine explizite Vermittlung von Lese- und Fragestrategien an ein Bild.«
»Wichtig ist, die logische und inhaltliche Konsistenz abzuprüfen und kritische Indizien zu suchen, ob das die Wahrheit ist, oder ob das nur gut oder schlecht gelogen ist.«
»Interessant ist, dass wir eigentlich schon längst über eine ungefilterte und unabstrahierte Bildlichkeit hinaus waren.«
»Mir geht es darum, das Sehen von einem passiven in einen aktiven Seh-Modus zu rücken.«
»Mir ist wichtig, Wahrnehmung nicht weiter zu beschleunigen, sondern Wahrnehmung zu hinterfragen.«
»Ich plädiere dafür, mehr über das Sehen an sich zu wissen.«
»Ich habe den Eindruck, in der Werbung ist man sehr viel weiter als beispielsweise an den Kunsthochschulen, was die Erzeugung von visueller Aufmerksamkeit und die Verführung des Sehens anbelangt.«
»Visual Literacy ist das, was wir dringend brauchen.«
»So lange wir unseren eigenen Augen einfach trauen konnten, war ein hohes Maß an Indexikalität einfach gegeben. Das ist heute anders.«
»Die Entstehung der digitalen Endgeräte und die digitale Vermittlung des Sehens verpflichtet uns zu einer aufgeklärten Distanznahme.«
»Durch die Fotografie können wir mehr über uns selbst erfahren.«
»Das Sehen ist ständig begleitet von Updates im Gedächtnis.«
»In der Wissenschaft geht man davon aus, dass 90 Prozent der Informationen im Hirn visuell sind.«
Prof. Dr. Hennric Jokeit wurde 1963 in Stralsund geboren und wuchs zur Zeit der DDR auf. Er ist Neuropsychologe und Fotograf, der in Zürich lebt und arbeitet. Jokeit ist Titularprofessor für Neuropsychologie an der Universität Zürich und leitet das Institut für »Neuropsychologische Diagnostik und Bildgebung« an der Schweizerischen Epilepsie-Klinik. Seit 2000 ist er auch fotografisch tätig. Seine Fotografie setzt sich kritisch mit gesellschaftlichen Prozessen sowie mit den Grundlagen von Wahrnehmung und Fotografie auseinander. Von ihm sind bisher drei Fotobände erschienen. Seine Arbeiten werden international in Galerien, auf Messen und Festivals ausgestellt.
https://hennricjokeit.com/
https://kliniklengg.ch/belegschaft/prof-dr-hennric-jokeit
https://www.re-vue.org/beitrag/im-kopf-hennric-jokeit-gesehen-werden
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Episoden-Cover-Foto: Paolo Dutto (2020)
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation, Schnitt, Ton, Musik: Andy Scholz
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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| #098 »Die journalistische Wortsprache wird immer noch als höherwertig begriffen, als die Bildsprache.« | 31 Aug 2022 | 00:39:49 | |
Dr. Evelyn Runge. Institut für Medienkultur und Theater, Universität zu Köln.
Zitate aus dem Podcast:
»Ich finde, dass eine Ästhetisierung von Leid oder von Armut in Fotografien den Sinn haben kann zu entlasten.«
»Die Ästhetisierung wird genutzt, damit wir uns als Betrachter*innen mit Themen beschäftigen können, mit denen wir uns ansonsten vielleicht gar nicht auseinandersetzen würden.«
»Wir stecken in der Partizipationskultur des digitalen Bildes und können nicht mehr klar trennen, ob wir Nutzer*innen oder Konsument*innen sind.«
»In anderen Länder ist digitales Lernen bereits Standard.«
»In Deutschland sind wir zum Beispiel mit der Digitalisierung, mit Frauenrechten und mit der visuellen Alphabetisierung hinterher.«
»Wir tun uns schwer damit in Deutschland, zu sagen, wir orientieren uns am internationalen BEST PRACTICE und eben nicht zu sagen, wir haben das schon immer so gemacht.«
Dr. Evelyn Runge arbeitet seit 2020 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und »Principal Investigator« am Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln (DFG Schwerpunktprogramm SPP 2172, »Das digitale Bild«). Zuvor forschte sie an der Martin Buber Society of Fellows in the Humanities and Social Sciences an der Hebrew University of Jerusalem in Israel, sowie am CAIS Center for Advanced Internet Studies in Bochum. 2012 promovierte sie zur Dr. phil. in Politikwissenschaft am Geschwister-Scholl-Institut der Ludwig-Maximilian-Universität München (LMU). An der LMU hatte sie zuvor den akademischen Grad der Diplom-Journalistin erhalten und parallel zum Studium die Berufsausbildung zur Redakteurin an der Deutschen Journalistenschule in München absolviert. Von 2011 bis 2016 war Frau Dr. Runge gewähltes Mitglied der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Seit 1994 publiziert sie als Journalistin unter anderem in Photonews, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, RiffReporter, Die Zeit, Zeit Online, Der Spiegel, Süddeutsche Zeitung.
https://mekuwi.phil-fak.uni-koeln.de/evelyn-runge
Twitter: @evisualyn
Principal Investigator at Cologne University, Research Project
»Behind the Digital Image«
(DFG 2172 - German Research Foundation's Priority Program "The Digital Image")
https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/421462167
Forschungsblog des DFG-Schwerpunktprogramms „Das digitale Bild“
https://www.digitalesbild.gwi.uni-muenchen.de/author/commred/
Vice-Chair, Journalism Studies Section,
European Communication Research and Education Association ECREA
https://ecrea.eu/Journalism-Studies
Member of RiffReporter,
Grimme Online Award 2018
https://www.riffreporter.de/de
Die Junge Akademie
https://www.diejungeakademie.de/
Ausgewählte Publikationen:
Runge, Evelyn. 2022. »Stockfotografie und Fotojournalismus: Wie Fotoproduzent*innen, Fotoredakteur*innen und Fotojournalist*innen einen Grenzbereich navigieren.« In Fotojournalismus im Um- und Aufbruch. Hybrid, multimedial, prekär, herausgegeben von Elke Grittmann, Felix Koltermann, 38-65. Köln: Herbert von Halem Verlag.
Runge, Evelyn. 2021.
»Para-Fotojournalismus: Vernetzte Bilder zwischen Profession und Partizipation. Zur Theorie des digitalen Bildes.« Medienwissenschaft: Rezensionen 38 (2); 125-148. DOI: 10.25969/mediarep/16277
Runge, Evelyn. 2021. »Behind the Digital Image. Public Photographs on Community Platforms and Twitter as Repositories for Machine Learning and Journalistic Publications.« International Journal for Digital Art History DAHJ E1; 100-115.
https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/dah/article/view/83930/78297
DOI https://doi.org/10.11588/dah.2021.E1.83930
Runge, Evelyn. 2020. »Zwischen ‚Bildproduktionsmaschine‘ und dem ‚geilsten Job auf der Welt‘: Die Produktionsbedingungen von Fotojournalist*innen, Fotoredakteur*innen und Fotoproduzent*innen in Deutschland.« In Vernetzte Bilder. Visuelle Kommunikation in Sozialen Medien, herausgegeben von Cornelia Brantner, Gerit Götzenbr | |||
| e190 Jury-Statements Deutscher Fotobuchpreis | 25 Oct 2024 | 00:31:33 | |
Dr. Anja Schürmann, Ruth Horak, Barbara Hofmann-Johnson, Prof. Dr. Bernd Stiegler, Stefan Hanke, Thomas Fühser und Hans Michael Koetzle
Dr. Anja Schürmann (Düsseldorf, Deutschland) ist Kulturwissenschaftlerin und Autorin. Sie forscht am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen (KWI) zum Thema »Künstlerisches Fotobuch«. 2023 war sie ebenfalls Jury-Teilnehmerin beim Deutschen Fotobuchpreis.
https://www.kulturwissenschaften.de
- -
Ruth Horak (Wien, Österreich) ist Kuratorin, Autorin und Lehrbeauftragte. Sie befasst sich vor allem mit konzeptueller Fotografie, Fototheorie, mit der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungsgeschichte des Mediums.
https://www.photography-she-said.com
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Barbara Hofmann-Johnson (Köln/Braunschweig, Deutschland) ist Leiterin vom Museum für Photographie in Braunschweig. Im Oktober 2020 hielt sie den Impulsvortrag beim INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER in Regensburg. 2023 war sie ebenfalls Jury-Teilnehmerin beim Deutschen Fotobuchpreis.
http://www.photomuseum.de
- -
Prof. Dr. Bernd Stiegler (Konstanz, Deutschland) ist Philosoph, Literaturwissenschaftler und Professor für Neuere deutsche Literatur mit Schwerpunkt 20. Jahrhundert im medialen Kontext an der Universität Konstanz. 2023 war er ebenfalls Jury-Teilnehmer beim Deutschen Fotobuchpreis.
https://www.litwiss.uni-konstanz.de/germanistik/personen/personen-a-z/prof-dr-bernd-stiegler/
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Stefan Hanke (Regensburg, Deutschland) studierte an der Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie in München. Einem überregionalen Publikum wurde er bekannt durch seine fotografische Arbeit: »KZ überlebt«, die er 2004 begann und bis heute weiterführt.
https://stefanhanke.com
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Thomas Fühser (Uitikon Waldegg, Schweiz) in Vertretung für Marco Gressler ist Mitgründer und Teil der Redaktion vom »SWAN Fine Art Magazine« aus der Schweiz.
https://swan-magazine.com
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto/Grafik: privat
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation, Schnitt, Ton, Musik: Andy Scholz
Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020-2024.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften an der Universität Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er ist freier Künstler, Autor und Dozent. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a.: Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter und Kurator vom INTERNATIONALEN FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner gründete. Im ersten Lockdown im Juni 2020 begann er mit dem Podcast und seit 2022 ist er Organisationsleiter vom Deutschen Fotobuchpreis, der ins INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER in Regensburg integriert wurde. Er lebt und arbeitet in Essen (Ruhrgebiet).
http://fotografieneudenken.de/
https://www.instagram.com/fotografieneudenken/
https://festival-fotografischer-bilder.de/
https://www.instagram.com/festivalfotografischerbilder/
https://deutscherfotobuchpreis.de/
https://www.instagram.com/deutscher_fotobuchpreis/
http://andyscholz.com/
https://www.instagram.com/scholzandy/ | |||
| nffb #003 »FESTIVAL UPDATE. Düsseldorf. Köln. Berlin. Regensburg. Teil 02« | 22 Aug 2022 | 00:35:47 | |
Andy Scholz. FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER.
TEIL 02: Andy Scholz präsentiert in dieser Festival-Sonder-Ausgabe Auszüge aus dem Podiumsgespräch zum Thema »Festivals«, das am 2. Juni 2022 im Rahmen der »Biennale düsseldorf photo+«, moderiert von Dr. Rupert Pfab, stattgefunden hat.
Podiumsgäste waren: Martin Rosner und Andy Scholz (FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER REGENSBURG), Heide Häusler (PHOTOSZENE Köln) sowie Maren Lübke-Tidow (EMOP, Europäischer Monat der Fotografie Berlin).
Zitate aus dem Podcast:
Dr. Rupert Pfab:
»Es war Freitag der 13. März 2020, der Startschuss war gegeben und drei Stunden wurde der Lockdown verhängt.«
»Das Plus in unserem Festivalnamen haben wir deshalb, weil wir auch alle Ausformungen von Fotografie im Blick haben.«
»In Düsseldorf spüren wir ein großes Bedürfnis an Debatte über Fotografie.«
- - -
Heide Häusler:
»Man muss sich immer Fragen, für wen macht man diese Festivals?«
- - -
Maren Lübke-Tidow:
»Fotografie ist das Medium, über das wir sprechen müssen.«
- - -
Andy Scholz:
»Man bringt eine Platte raus und dann eine zweite, die muss besser sein als die erste. Und dann kommt die dritte. Wie ist die eigentlich?«
- - -
Martin Rosner:
»Der Vorteil in Regensburg ist die grüne Wiese und alles machen zu können. Der Nachteil ist, dass es keine Infrastruktur gibt.«
- -
Martin Rosner wurde 1965 in Regensburg geboren. Er studierte Fotografie an der Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie in München. Seit 2016 ist er der Leiter vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER.
Siehe auch Episode 077.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER.
https://festival-fotografischer-bilder.de/
https://www.instagram.com/festivalfotografischerbilder/
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Maren Lübke-Tidow studierte Kunstgeschichte und Politikwissenschaft an den Universitäten in Marburg und Wien. Seit 2021 ist sie die künstlerische Leiterin des European Month of Photography (EMOP).
Siehe auch Episode 051.
https://www.emop-berlin.eu/de/
- -
Heide Häusler wurde 1977 in Leverkusen geboren, studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Film- und Fernsehwissenschaften an der Ruhr-Universität in Bochum. Seit 2014 ist sie künstlerische Leiterin sowie Geschäftsführerin der Internationalen Photoszene Köln.
Siehe auch Episode dppl 04.
https://www.photoszene.de/
https://festival.photoszene.de/
https://next-festival.photoszene.de/
- -
Rupert Pfab wurde 1964 in Bayreuth geboren und promovierte an der Freien Universität Berlin. Seit 2005 ist er Galerist in Düsseldorf. 2020 initiierte er gemeinsam mit Christine Erhard, Thomas W. Rieger, Carl Friedich Schröer und Pola Sieverding das Festival »duesseldorfphoto+«.
Siehe auch Episode dppl 01 und Episode 020.
https://www.duesseldorfphotoplus.de/
https://galeriepfab.de/
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Privat
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz
http://fotografieneudenken.de/
https://www.instagram.com/fotografieneudenken/
Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im | |||
| nffb #002 »FESTIVAL UPDATE. Düsseldorf. Köln. Berlin. Regensburg. Teil 01« | 15 Aug 2022 | 00:29:20 | |
Andy Scholz. FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER.
TEIL 01: Andy Scholz präsentiert in dieser Festival-Sonder-Ausgabe Auszüge aus Gesprächen zum Thema »Festivals«, die er im Rahmen des Sonderpodcasts »düsseldorf photo+ meets Fotografie Neu Denken« geführt hat, sowie Auszüge aus dem Podiumsgespräch zum Thema »Festivals«, das am 2. Juni 2022 im Rahmen der »Biennale düsseldorf photo+«, moderiert von Dr. Rupert Pfab, stattgefunden hat.
Interviewpartner waren: Pola Sieverding, Ljiljana Radlovic und Dr. Rupert Pfab (düsseldorf photo+). Podiumsgäste waren: Martin Rosner und Andy Scholz (FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER REGENSBURG), Heide Häusler (PHOTOSZENE Köln) sowie Maren Lübke-Tidow (EMOP, Europäischer Monat der Fotografie Berlin).
Zitate aus dem Podcast:
Pola Sieverding:
»50 Ausstellungen, Präsentationen, Screenings und akustische Interventionen im öffentlichen Raum.«
- - -
Dr. Rupert Pfab:
»Wir sind ein winzig kleines Team. Das erzeugt Effektivität, weil man kurze Wege hat und schnell miteinander sprechen kann.«
- - -
Martin Rosner:
»Die südöstliche Ecke der Bundesrepublik ist fotografisch ein weißer Fleck.«
»Bayern war bisher fotografische Diaspora.«
- - -
Andy Scholz:
»Was ist denn da noch? Was ist dahinter? Hinter dem Horizont?«
»Es geht auch um die Bilder, die nach Fotografie aussehen.«
»FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, weil wir nicht noch ein FotoFoto-Festival machen wollten.«
- - -
Ljiljana Radlovic:
»Die Hauptunterstützung kam durch die Stadt Düsseldorf, und dann die Kunststiftung NRW und die Nationalbank aus Essen.«
- - -
Heide Häusler:
»Die Photoszene befindet sich zur Zeit in einem Umwälzungsprozess.«
- -
Martin Rosner wurde 1965 in Regensburg geboren. Er studierte Fotografie an der Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie in München. Seit 2016 ist er der Leiter vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER.
Siehe auch Episode 077.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER.
https://festival-fotografischer-bilder.de/
https://www.instagram.com/festivalfotografischerbilder/
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Maren Lübke-Tidow studierte Kunstgeschichte und Politikwissenschaft an den Universitäten in Marburg und Wien. Seit 2021 ist sie die künstlerische Leiterin des European Month of Photography (EMOP).
Siehe auch Episode 051.
https://www.emop-berlin.eu/de/
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Heide Häusler wurde 1977 in Leverkusen geboren, studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Film- und Fernsehwissenschaften an der Ruhr-Universität in Bochum. Seit 2014 ist sie künstlerische Leiterin sowie Geschäftsführerin der Internationalen Photoszene Köln.
Siehe auch Episode dppl 04.
https://www.photoszene.de/
https://festival.photoszene.de/
https://next-festival.photoszene.de/
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Rupert Pfab wurde 1964 in Bayreuth geboren und promovierte an der Freien Universität Berlin. Seit 2005 ist er Galerist in Düsseldorf. 2020 initiierte er gemeinsam mit Christine Erhard, Thomas W. Rieger, Carl Friedich Schröer und Pola Sieverding das Festival »duesseldorfphoto+«.
Siehe auch Episode dppl 01 und Episode 020.
https://www.duesseldorfphotoplus.de/
https://galeriepfab.de/
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Pola Sieverding wurde 1981 in Düsseldorf geboren und studierte an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, am Surikov Institut Moskau und an der Universität der Künste in Berlin. 2020 initiierte sie unter anderem mit Dr. Rupert Pfab die Fotografie-Bienale duesseldorfphoto+ und kuratierte die Ausstellung »THINK WE MUST« in der Akademie Galerie.
Siehe auch Episode dppl 01 und Episode 068.
https://artmap.com/polasieverding
https://www.instagram.com/polasieverding/
https://www.duesseldorfphotoplus.de/
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Ljiljana Radlovic studierte Jura, Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie in Belgrad und Düsseldorf. Gemeinsam mit Robert | |||
| #097 »Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit haben wir mit dem Smartphone eine richtige Kulturrevolution.« | 06 Aug 2022 | 00:44:46 | |
Lois Lammerhuber. Geo-Fotograf, Verleger und Festivalmacher, Baden, Österreich.
Zitate aus dem Podcast:
»Ein gutes Bild zu machen, ist Knochenarbeit.«
»Erst jetzt wächst die Fotografie auf als Konkurrenz zum Wort, als zweite Säule der Kommunikation.«
»Die Fotografie ist die Ausdrucksform aller Ausdrucksformen.«
»Der Begriff Fotografie greift viel zu kurz. Wir müssen das auf bildgebende Verfahren umtauschen.«
»Bewegte Bilder können nicht mithalten, denn sie sind viel zu flüchtig.«
»Es geht nicht mehr um Fotografie, sondern um bildgebende Verfahren.«
»Das Bild in unserem Leben ist irrsinnig wichtig geworden.«
»Dadurch, dass alle mit dem Smartphone Bilder machen können gibt es ein viel umfangreicheres Bildnis der Welt. Das ist historisch einzigartig.«
»Die Gesellschaft hat sich noch nicht auf Fotografie eingelassen.«
»Fotografie ist einzigartig und allen Ausdrucksformen turmhoch überlegen.«
Lois Lammerhuber wurde 1952 in St. Peter in der Au (Österreich) geboren. Nach einer fast achtjährigen Karriere als Programmierer in der gerade entstehenden digitalen Welt erfüllte er sich einen Kindheitstraum und bereiste von 1978 – 1980 die »Panamericana« von »Alaska« bis »Tierra del Fuego«. Um diese Reise zu dokumentieren, wendete er sich der Fotografie zu. 1984 begann seine enge Zusammenarbeit mit der Zeitschrift GEO, die bis heute andauert und seine Auffassung von Fotografie massiv prägte. Über die Jahre wurde Lammerhuber zu einem der meist beschäftigten GEO-Fotografen. Seit Oktober 1994 ist er für den Österreich-Teil des Magazins GEO redaktionell und fotografisch verantwortlich. 1996 gründete er gemeinsam mit seiner Frau Silvia Lammerhuber den Verlag Edition Lammerhuber. Vor 10 Jahren gründete er den »Global Peace Photo Award«, dessen Call zur Fragestellung »What does Peace look like?« jährlich 20.000 Einreicher aus 150 Ländern beantworten. Seit 2018 ist er Festivaldirektor des »größten« Fotofestivals Europas »Festival La Gacilly-Baden Photo«, das jährlich im Sommer stattfindet. Dreimal erhielt er den »Graphis Photo Award« für die weltweit beste Reportage des Jahres. 2014 wurde ihm das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse verliehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Lois_Lammerhuber
https://edition.lammerhuber.at/lois-lammerhuber
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Francis Giacobetti
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz
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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum und seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| #096 »Können wir die fotografische Authentizität neu definieren?.« | 27 Jul 2022 | 00:39:02 | |
Achim Mohné. Künstler, Köln.
Zitate aus dem Podcast:
»Bei mir ging es schnell von einem Nutzen der Kamera zu einem Hinterfragen der Kamera.«
»Am Anfang ging es für mich regelrecht um die Autopsie von audiovisuellen Apparaten.«
»Nach dem Auseinandernehmen von Apparaten interessierte ich mich für das Einschleichen in bildgebende Systeme.«
»Bei mir hat es sich immer weiter weg entwickelt vom Bild selber hin zu diesen Handlungssystemen in denen Bilder stattfinden.«
»Aktuell interessiert es mich sehr stark diese virtuellen Bilder wieder in reale zurückzuholen.«
»Für mich steht die Frage im Raum: Wie kann die fotografische Authentizität neu definiert werden. Was ist davon noch übrig in der Digitalität?«
»Mir geht es letztlich um eine Art materialisiertem Algorithmus.«
»Die Technik ist immer schneller als das Verstehen.«
»Es gibt keine harmlosen Bilder (mehr).«
Achim Mohné wurde 1964 in Aachen geboren, studierte zunächst an der Folkwang Universität der Künste in Essen, anschließend an der Kunsthochschule für Medien in Köln und beendete sein Studium mit einem postgraduierten Abschluss bei Jürgen Klauke und Valie Export. Er hatte zahlreiche Lehraufträge und Gastprofessuren, u.a. an folgenden Institutionen: Kunstakademie Münster, HSLU Luzern, Folkwang Universität der Künste Essen, Indiana University Bloomington (USA). Von 2013-2020 lehrte er Fotografie und Neue Medien am Lehrstuhl für Kunst und Architektur der ETH Zürich, wo er zuletzt die Abteilung »3D-Forschung/3D-Modeling/3D-Printing« leitete. Aktuell vertritt er eine Professur für »Post-Fotografie und digital imaging« an der FH-Dortmund im Master-Studiengang »Photographic Studies«. Er ist Teil des Künstlerkollektifs »darktaxa-project« (Episode 061). Er lebt und arbeitet in Köln.
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https://www.remotewords.net/pages/
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Publikationen:
noPublication
darktaxa-Project
Verlag der Buchhandlung Walter und Franz König
https://www.buchhandlung-walther-koenig.de/koenig2/index.php?mode=details&showcase=1&art=1627320
Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Privat
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz
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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum und seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| #095 »Ich nutze ein weißes JPEG als Ausgangspunkt.« | 18 Jul 2022 | 00:35:23 | |
Aaron Scheer. Künstler, Berlin.
Zitate aus dem Podcast:
»Ich nutze, sozusagen wie ein Maler, ein weißes JPEG als Ausgangspunkt.«
»Ich ziehe zum Beispiel einen Strich und schaffe einen Fakt, auf den ich reagiere.«
»Post Digital! Ist die beste Antwort auf die Frage, was ich in meiner Arbeit mache.«
»Meine Arbeiten kommen aus dem Digitalen Raum werden aber für einen physischen Raum gemacht.«
»Photoshop zum Beispiel ist nicht mein »favourite« tool. Ich arbeite nicht in Ebenen, wo man alles nachvollziehen kann.«
Aaron Scheer wurde 1990 in Ahlen geboren, wuchs in Würzburg auf, lebt und arbeitet mittlerweile in Berlin. In seiner künstlerischen Arbeit nutzt er digitale Möglichkeiten und Werkzeuge, um auszuloten, was heute Malerei auch sein kann. Er kombiniert Elemente der fotografischen digitalen Technik, der Collage und der malerischen Techniken. Seine Werke wurden bereits international ausgestellt, unter anderem: Museum of Contemporary Digital Art (MoCDA), The Wrong Biennale, KÖNIG GALERIE, Boros Foundation, Annka Kultys Gallery, OFFICE IMPART, Sunday Art Fair, Art Brussels, »isthisit or Offsite Project«. Er gehört zum Künstlerkollektiv »darktaxa project« (siehe Episode 061).
Hier ein paar nützliche Links:
Galerie Office Impart, Berlin):
https://officeimpart.com/aaron-scheer
Annka Kultys Gallery, London):
http://www.annkakultys.com/artists/aaron-scheer/
Instagram: https://www.instagram.com/aaron_scheer/?hl=de
Hier ein paar bevorstehende Ausstellungen:
Einzelausstellung Office Impart @ jpg.space: 30.06. - 31.07.
https://jpg.space/OFFICEIMPART
Gruppenausstellung Kunstmuseum Bonn mit darktaxa: 20.07.
Gruppenausstellung MODEM: 10.09. - 10.11.
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Episoden-Cover-Foto: Privat
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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| dppl +13 »Rückblick: Sonderpodcast düsseldorf photo+ meets Fotografie Neu Denken.« | 08 Jul 2022 | 00:43:38 | |
Andy Scholz. Künstler, Kurator, Festivalmacher, Dozent und Autor.
Zitate aus den Podcasts für düsseldorf photo+:
dppl+02: Adam Broomberg. Künstler, Johannesburg, South Africa:
»At one point I put the camera down. I stopped taking pictures. Because it became apparent to me that it was morally untennebal.«
»Copyright is a very outdated idea of a contract.«
dppl+03: Dr. Anja Schürmann. Kulturwissenschaftlerin und Autorin, KWI Essen:
»Fotografie darf nicht ausschließlich als Kunst gesehen werden.«
»Ich finde es sehr schade, dass es in Deutschland sehr wenig Institutionen und Professor*innen gibt, die der Fotografie gewidmet sind als theoretische und interdisziplinäre Entität.«
»In meinem Projekt über das Fotobuch versuche ich zu identifizieren, wie Erzählung funktioniert, wenn sie rein visuell vollzogen wird.«
dppl+05: Akinbode Akinbiyi. Künstler und Träger des Bundesverdienstordens, Berlin:
»Es ist vielleicht schon alles gesagt worden, aber ich habe meinen Teil noch nicht dazu beigetragen.«
»Ich hoffe, die Momente, die ich fotografiere, werden immer tiefer und tiefer und tiefer.«
dppl+07: Marge Monko. Künstlerin und Professorin für Fotografie, Talinn:
»I was coming over the years more and more back to analogue. I needed more contact with the material.«
dppl+06: Wolfgang Ullrich. Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler, Leipzig:
»Um 1900 waren wir mit dem ersten Click da, wo wir mit dem zweiten Click heute stehen.«
»Mit dem zweiten Click ist das Medium Fotografie vollendet.«
dppl+08: Dr. Linnea Semmerling. Direktorin Stiftung Inter Media Art Institute (IMAI), Düsseldorf:
»In den 1970er Jahren war die Herausgabe unlimitierter Videoeditionen ein radikaler künstlerischer Akt. Die Einführung von NFTs hat diesen Akt weiter radikalisiert.«
dppl+10: Estefania Landesmann. Artist, Berlin and Buenos Aires.
»A good image brings more questions than answers.«
»I want to capture the strangeness within the ordinary.«
dppl+09: Dr. Vivien Trommer, Kuratorin an der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf.
»In dieser Ausstellung scheint wirklich sehen mit Wissen einherzugehen.«
»Als K21 mussten wir uns natürlich die Frage stellen, ob wir neben historischen Fotografien zeitgenössische zeigen können.«
dppl+11: Karen Paulina Biswell. Artist, Paris and Bogota.
»Maybe we need to find a new word for photography.«
»Portrait is about Identity. Documentary is about identifying.«
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Ausschnitt einer Arbeit von Karen Paulina Biswell, Quelle: https://www.duesseldorfphotoplus.de/
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz
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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| #094 »Meine Generation ist sich sehr bewusst, dass Bilder manipuliert sein können.« | 29 Jun 2022 | 00:33:27 | |
Valentin Goppel. Dokumentarfotograf, Regensburg und Hannover.
Zitate aus dem Podcast:
»Ich verspüre vor Ort eine starke Verpflichtung für eine Geschichte.«
»Meine Generation ist sich sehr bewusst, dass Bilder manipuliert sein können, weil wir ja selber geschult darin sind Bilder zu manipulieren.«
»Ich bin gespannt, wie es weitergeht mit der Gesellschaft, wenn die nächste Generation bereits das ganze Leben ein Handy in der Hand hat.«
»Ich kann mir nicht vorstellen, wie es ist zu flüchten. Ich kann mir nur vorstellen, wie es ist das zu fotografieren.«
»Ich versuche mich mit all den Mitteln, die mir zur Verfügung stehen, meiner eigenen subjektiven Wahrnehmung der Wahrheit anzunähern.«
»Ich arbeite ganz bewusst mit Inszenierung, um die Frage danach, was ist wahr und wo wurde dazwischengefunkt in den Raum zu stellen.«
»Ich fürchte im Moment ist es noch eine Nischendiskussion, wenn es um die Wahrheit in Bildern geht.«
»Erst wenn die ersten Deep-Fake-Bilder aufkommen, die viele Leute mobilisieren, dann wird man mehr darauf schauen.«
Valentin Goppel wurde 2000 in Regensburg geboren und durch seinen Vater schon im Kindesalter für die Fotografie sensibilisiert. Als Teenager fing er an seinen Freundeskreis zu portraitieren. Mit 18 führte eine erste Solo-Ausstellung dieser Fotos zu einem Praktikum beim Fotografen Florian Hammerich, der sein Mentor wurde. Inzwischen studiert Valentin Dokumentarfotografie in Hannover und arbeitet seit Anfang 2020 im Auftrag der ZEIT an einem Fotoprojekt über die deutsche Jugend in Zeiten von Corona. Im März 2022 entstand an der polnisch-ukrainische Grenze sein erstes Projekt abseits der Jugend.
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https://www.instagram.com/valentin.goppel/
https://f3.hs-hannover.de/studium/bachelor-studiengaenge/fotojournalismus-und-dokumentarfotografie-bfo/
Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Alex Wohn https://www.instagram.com/brueckentier/
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz
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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum und seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| dppl +12 »Wichtig ist eine gute Mischung zwischen Off-Space-Räumen, Galerien und Ausstellungshäusern.« | 20 Jun 2022 | 00:28:20 | |
Ljiljana Radlovic. Projektleitung, Project Management düsseldorf photo+
Ljiljana Radlovic studierte Jura, Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie in Belgrad und Düsseldorf. Nach 10jähriger Tätigkeit als Ausstellungsmanagerin gründete sie 2012 die Agentur für Kunst- und Kulturkommunikation. Seitdem entwickelt und plant sie innovative Kulturkonzepte, öffentlichkeitswirksame Kunstevents und wissenschaftliche Kulturprogramme für Kulturinstitutionen und Unternehmen. Gemeinsam mit Robert Danch ist sie Geschäftsführerin von »DC Open« und »strike a pose«. Seit 2020 ist sie zusätzlich Projektleiterin der Biennale »düsseldorf photo+«.
https://www.duesseldorfphotoplus.de/
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https://www.strikeaposefestival.de/
Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Privat
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz
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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| dppl +11 »Social media became the new mirror of our generation.« | 17 Jun 2022 | 00:33:58 | |
Karen Paulina Biswell. Artist, Paris and Bogota.
Zitate aus dem Podcast:
»I am interested in Body Language. A body can not lie.«
»The eyes can lie but not the body.«
»We are creating memories for our selves not for the people we are photographing.«
»The camera has a very strong history.«
»The histories of the countries with photography are very very different. And maybe we are not enough aware of it.«
»Maybe we need to find a new word for photography.«
»Portrait is about Identity. Documentary is about identifying.«
»Social media became the new mirror of our generation.«
»We do not look at mirrors anymore, we look at a selfie on the phone.«
Karen Paulina Biswell wurde auf Aruba, einer Insel vor der Küste von Venezuela geboren. Bis sie neun Jahre alt war lebte sie in Kolumbien und kam dann mit ihren Eltern als politische Flüchtlinge nach Frankreich. Sie studierte Kunstgeschichte in Paris, arbeitete als Model und als Foto-Assistentin und nahm dann die Kamera selbst in die Hand.
Karen Paulina Biswell was born to Colombian parents who emigrated to Paris escaping the extreme political violence of the early 90’s. Based on her amphibious experiences between the western European world and an attraction to the romantic rhetoric of the reality of indigenous people, she constructs a visual universe revealing the tension between the historical and contemporary.
Through her multifarious oeuvre – which consistently defies definition – she wonders the role of photography in the construction of subject and object. Committed to capturing the lesser known aspects of contemporary life and the invisible and defiant elements of society, Biswell explores vulnerability, morality and human fate as well the notion of femininity and womanhood.
https://wild-palms.com/kima/
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| dppl +10 »I want to capture the strangeness within the ordinary.« | 14 Jun 2022 | 00:28:12 | |
Estefania Landesmann. Artist, Berlin and Buenos Aires.
Zitate aus dem Podcast:
»I want to capture the strangeness within the ordinary.«
»I always try to document things that create questions to me.«
»I'm interested in the balance between something that is found and something that is constructed.«
»For me using photography is a way of asking what an image is, what reality is. Photography is a way of asking things about the world.«
»For me photography is a tool.«
»A good image brings more questions than answers.«
»I find it interesting when the photograph as a medium disappears and the image becomes something else.«
Estefanía Landesmann is a Buenos Aires born visual artist working with photography. After graduating as a Designer from the Universidad de Buenos Aires, she was selected to take part in the independent art program »Programa de Artistas« from Universidad Torcuato Di Tella, coordinated by Jorge Macchi. Afterwards she received grants to be a resident artist in Hochschule für Bildende Künste Dresden (2016), and Hangar Research Center, Lisbon (2017). In 2018 she moved to Berlin thanks to a fellowship from the National Fund for the Arts (AR), to attend the class of Josephine Pryde in UdK (Universität der Künste Berlin). Among others, she was nominated for the BRAQUE Prize 2015 (coordinated by Palais de Tokyo), AAMEC Premio de Fotografía Museo Emilio Caraffa, Córdoba, 2018, Premio Illa Fotografía 2015 (MACRO, Museo d'Arte Contemporanea di Roma), Premio Itaú de Artes Visuales 2014 and 2015 (AR); and recognized in the LXX Salón Nacional de Rosario Castagnino-Macro 2016, Premio Federico Klemm, 2015 and Premio Fundación Williams, 2014. In 2015 her project »Cuerpo de Obra« was awarded and funded by the »Bienal de Arte Joven de Buenos Aires«. In 2018 she won the 2nd Prize in Photography of the National Award for Visual Arts, AR.
Her work has been shown internationally at Düsseldorf photo+, Biennial for Visual and Sonic Media (2022), Lehmann+Silva Gallery, Portugal (solo, 2022), MNBA Buenos Aires National Museum of Fine Arts (2019); Museum für Fotografie Berlin (2018); MACBA Museo de Arte Contemporáneo de Buenos Aires (2018); BF20 Bienal de Fotografía Vila Franca de Xira, Portugal (2021); Studio for Artistic Research, Düsseldorf (2020); D21 Kunstraum, Leipzig (2018); Casa Fernandini, Lima (2017); Arco Madrid (2020), Artíssima, Turín (2021), SP-arte, Sao Paulo (2015), among others. She lives and works in Berlin.
Eine Arbeit von ihr ist in der Ausstellung »THINK WE MUST« zu sehen, die von Pola Sieverding und Asya Yaghmurian kuratiert wurde und noch bis zum 19. Juni 2022 in der Akademie Galerie am Burgplatz 1 in Düsseldorf besucht werden kann.
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Privat
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz
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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| e189 Fotobuch-Talks Frankfurter Buchmesse | 14 Oct 2024 | 00:33:48 | |
Alexa Becker, Friedrich Pustet, Prof. Dr. Bernd Stiegler, Dr. Katharina Günther, Barbara Hofmann-Johnson, Dr. Bernhard Lübbers
Mittwoch, 16.10., 15.00 Uhr
Alexa Becker, freie Fotobuch-Beraterin aus Heidelberg
Thema: »Von der Idee zum Fotobuch.«
Alexa Becker studierte Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg, begann 2001 für den Kehrer Verlag in Heidelberg zu arbeiten und machte zahlreiche Fotobücher. Seit 2008 gehört sie regelmäßig zu einer Reihe von Expertinnen, die zu internationalen Portfolio-Reviews eingeladen werden, wie zum Beispiel dem »Houston Fotofest«. 2023 war sie in der Jury vom Deutschen Fotobuchpreis.
https://www.alexabecker.de/
Donnerstag, 17.10., um 10.00 Uhr
Friedrich Pustet, Regensburger Buchhändler
Thema: »(Foto)Bücher verlegen.«
Der 1820 gegründete Traditionsverlag innerhalb des eigentümergeführten Familienunternehmens Pustet wird heute in der sechsten Generation von Friedrich Pustet geleitet. Pustet umfasst heute neben dem Verlag einen grafischen Großbetrieb und elf Buchhandlungen in acht bayerischen Städten.
https://www.pustet.de/shop/
Donnerstag, 17.10., 15.00 Uhr
Dr. Bernhard Lübbers, Direktor der Staatlichen Bibliothek Regensburg
Thema: »Wir lernen durch Bücher.«
Dr. Bernhard Lübbers ist seit 2008 Direktor der Staatlichen Bibliothek Regensburg. Er studierte Geschichte, historische Hilfswissenschaften, Germanistik und Volkskunde in Regensburg, München und Dublin. An der Universität Würzburg promovierte er 2006. Die Staatliche Bibliothek Regensburg ist Partner vom Deutschen Fotobuchpreis.
https://www.staatliche-bibliothek-regensburg.de
Freitag, 18.10., um 11.00 Uhr
Prof. Dr. Bernd Stiegler, Fototheoretiker und Professor für Literaturwissenschaften an der Universität Konstanz
Thema: »Vom Schreiben über fotografische Bilder«
Prof. Dr. Bernd Stiegler studierte Germanistik und Philosophie und promovierte 1992 in »Neuerer Deutscher Literaturwissenschaft« an der Universität Freiburg. Von 1999 bis 2007 war er Programmleiter »Wissenschaft« im Suhrkamp Verlag und verantwortlich für das wissenschaftliche Hauptprogramm sowie für die Reihe »suhrkamp Taschenbuch wissenschaft«. Im Jahr 2000 habilitierte er an der Universität Mannheim und folgte 2007 dem Ruf auf eine Professur für Neuere deutsche Literatur mit Schwerpunkt 20. Jahrhundert im medialen Kontext an der Universität Konstanz. 2023 und 2024 war er Jury-Teilnehmer beim Deutschen Fotobuchpreis.
https://www.litwiss.uni-konstanz.de/germanistik/personen/personen-a-z/prof-dr-bernd-stiegler/
Samstag, 19.10., um 11.00 Uhr
Dr. Katharina Günther, Kunsthistorikerin und Goldmedaillengewinnerin Kategorie 07 »Textband Fototheorie« beim Wettbewerb Deutscher Fotobuchpreis 23/24 zu Gast.
Thema: »Goldmedaille 2023 in Kategorie 07 Fototheorie«
Dr. Katharina Günther studierte Kunstgeschichte in Köln und Antwerpen und wurde 2019 mit einer Arbeit über Francis Bacons fotografische Quellen von der Universität zu Köln promoviert. Seit 2010 forschte sie für den »The Estate of Francis Bacon«, die »Francis Bacon MB Art Foundation« und das »John Deakin Archive«. Ab 2015 baute sie als Projektleiterin die offizielle Website des Bacon Nachlasses auf. Bis März 2024 arbeitete sie als wissenschaftliche Geschäftsführerin des Forschungsverbunds Marbach Weimar Wolfenbüttel an der Klassik Stiftung Weimar. 2023 bekam ihre Publikation »Francis Bacon in the Mirror of Photography« die Goldmedaille in der Kategorie 07 Fototheorie beim Deutschen Fotobuchpreis.
Website: https://katharinaguentherfineart.com/
Samstag, 19.10. 15.00 Uhr
Barbara Hofmann-Johnson, Leiterin des Museums für Photographie Braunschweig
Thema: »Ausstellungskataloge und Fotobücher - Das Photomuseum Braunschweig«
Barbara Hofmann-Johnson studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften an der Universität Köln. Seit 2016 leitet sie das Museum für Photographie in Braunschweig. 2022, 2023 und 2024 war sie der Juryteilnehmerin beim Deutschen Fotobuchpreis.
http://www.photomuseum.de/ | |||
| dppl +09 »Fotografie ist das Medium, das am meisten in die Gesellschaft eingreifen kann.« | 11 Jun 2022 | 00:36:14 | |
Dr. Vivien Trommer, Kuratorin an der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf.
Zitate aus dem Podcast:
»In dieser Ausstellung scheint wirklich sehen mit Wissen einherzugehen.«
»Interessant ist zu sehen, wie wichtig den zeitgenössischen Künstlern die Frage der Hängung, der Inszenierung und der Präsentation ist.«
»Als K21 mussten wir uns natürlich die Frage stellen, ob wir neben historischen Fotografien zeitgenössische zeigen können.«
»Fotografie ist immer noch das Medium mit dem größten Realitätsbezug, obwohl wir wissen, wie manipulierbar und veränderbar sie ist.«
»Fotografische Bilder sind die Bilder die durch die Medien am meisten rezipiert werden und damit auch die größte Wirkungsmacht entfalten können.«
»Fotografie ist das Medium, das am meisten in die Gesellschaft eingreifen kann.«
»Wir haben uns an der Frage abgearbeitet, wie und warum zeigen wir heute Bilder aus der Kolonialzeit.«
Vivien Trommer wurde 1986 in Berlin geboren und ist seit 2021 Kuratorin an der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Zuvor war sie Kadist Curatorial Fellow in Paris, Curatorial Resident am Ludlow 38 in New York und kuratorische Assistentin an der Kunsthalle Wien. Sie studierte Curatorial Studies an der Städelschule und der Goethe-Universität in Frankfurt am Main sowie Kunstgeschichte und Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2020 wurde sie an der Universität zu Köln promoviert.
Sie hat die Ausstellung »Dialoge im Wandel. Fotografien aus The Walther Collection« im K21 ko-kuratiert.
https://www.kunstsammlung.de/de/exhibitions/the-walther-collection-fotografie
https://www.youtube.com/watch?v=bLuz7aziQaE
https://www.kunstsammlung.de
https://www.walthercollection.com
Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Nadine Schwickart
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz
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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| dppl +08 »Wir müssen auch die Technologie- und Gesellschaftsgeschichte mitdenken.« | 07 Jun 2022 | 00:34:10 | |
Dr. Linnea Semmerling. Direktorin Stiftung Inter Media Art Institute (IMAI), Düsseldorf.
Zitate aus dem Podcast:
»Kunst besteht nicht nur aus Kunstwerken, wir müssen auch die Technologie- und Gesellschaftsgeschichte mitdenken.«
»In den 1970er Jahren war die Herausgabe unlimitierter Videoeditionen ein radikaler künstlerischer Akt. Die Einführung von NFTs hat diesen Akt weiter radikalisiert.«
Dr. Linnea Semmerling studierte Kulturwissenschaften in Maastricht und Kunstwissenschaften in Amsterdam. 2019 erhielt sie für ihre technologiewissenschaftliche Dissertation »Listening on Display: Exhibiting Sounding Artworks 1960s-Now« den »Media Art Histories Emerging Researcher Award«. Ihr Interesse als Kuratorin und als Wissenschaftlerin konzentriert sich auf künstlerische Praktiken, die sich mit dem Verhältnis von Technologien, Institutionen und dem menschlichen Sinnesapparat auseinandersetzen. Sie schrieb Beiträge für zahlreiche Kataloge, Kunstmagazine und Fachzeitschriften und kuratierte u.a. Ausstellungen am ZKM in Karlsruhe, am IKOB in Eupen (Belgien), am TENT in Rotterdam (Niederlande) sowie am Marta in Herford. Seit 2020 leitet sie als Direktorin die Stiftung IMAI (Inter Media Art Institute) mit Sitz in Düsseldorf.
https://linneasemmerling.com/
Der Videokunstkanal IMAI-Play zum Reinschauen:
https://stiftung-imai.de/play
http://stiftung-imai.de/
Direkter Link zur Ausstellung:
https://www.kunsthalle-duesseldorf.de/ausstellungen/conradschnitzler/
https://stiftung-imai.de/veranstaltungen/ausstellungen/conrad-schnitzler-manchmal-artet-es-musik-aus
https://www.instagram.com/intermediaartinstitute/
Zur Biennale:
https://www.duesseldorfphotoplus.de/
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Privat
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz
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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| dppl +07 »I need the contact with the photographic material.« | 04 Jun 2022 | 00:24:32 | |
Marge Monko. Artist/Künstlerin, Professorin für Fotografie an der »Estonian Academy of Arts« in Talinn.
Zitate aus dem Podcast:
»I came accidentally to photography.«
»We need more and more the ability to be critical and to use the medium in a critical way.«
»I was coming over the years more and more back to analogue. I needed more contact with the material.«
Marge Monko wurde 1976 in Talinn geboren. Sie studierte zwischen 2002 und 2008 Fotografie an der »Estonian Academy of Arts« in Talinn, an der Kunsthochschule Wien sowie von 2013 bis 2015 am »Higher Institute for Fine Arts« in Gent. Seit 2017 lehrt sie als Professorin an der »Estonian Academy of Arts« in Talinn. Sie arbeitet mit Fotografie, Film und Installation. Die meisten ihrer Arbeiten haben einen Bezug zu einem historischen Ereignis und sind von der Psychoanalyse, dem Feminismus und der Theorie der visuellen Kultur beeinflusst. Sie wurden bereits international gezeigt unter anderem im Museum Folkwang (Essen), im mumok (Wien), in der Neuen Galerie Innsbruck, in der Talinn City Gallery und im Fotomuseum Antwerpen.
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Rene Altrov
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz
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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| dppl +06 »Um 1900 waren wir mit dem ersten Click da, wo wir mit dem zweiten Click heute stehen.« | 31 May 2022 | 00:38:23 | |
Wolfgang Ullrich. Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler, Leipzig.
Zitate aus dem Podcast:
»Die große Frage ist, was können Bilder eigentlich.«
»Frei nach Rob Horning: Früher war ein Bild ein geschlossenes Fenster. Man konnte es anschauen und es nichts weiter passiert. Und heute sind Bilder offene Fenster.«
»Ein Bild ist in den sozialen Medien nicht dazu da primär betrachtet zu werden, sondern man soll darauf reagieren.«
»Bilder sind plötzlich Teil eines Lebensraumes. Mit ihnen wird kommuniziert, agiert, reagiert, gehandelt.«
»Der erste Click »You press the Button, we do the rest« war sozusagen die erste Phase der Demokratisierung – nämlich jeder kann Bilder machen.«
»Der zweite Click heisst: Jetzt kann ich nicht nur jeder Bilder machen, sondern auch online stellen, hochladen und zirkulieren lassen.«
»Im Jahr 1900 waren wir bezogen auf den ersten Click ungefähr da, wo wir bezogen auf den zweiten Click heute stehen.«
»Frei nach Lambert Wiesing: Ein herkömmliches Bild ermöglichte uns bisher eine Partizipationspause. In den sozialen Medien aber werden wir aufgefordert zu partizipieren und können keine Pause mehr machen.«
»Aus einem eher statischen ist ein dynamisches und auch auf Transaktion und Austausch ausgerichtetes Medium geworden.«
Wolfgang Ullrich wurde 1967 in München geboren. Ab 1986 studierte er Philosophie, Kunstgeschichte, Logik/Wissenschaftstheorie und Germanistik in München. 1991 machte er den Magister mit einer Arbeit über Richard Rorty. 1994 folgte eine Dissertation über das Spätwerk Martin Heideggers. Danach war er freiberuflich tätig als Autor, Dozent, Berater. 1997 bis 2003 war er Assistent am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste München und hatte Gastprofessuren an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Von 2006 bis 2015 war er Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Seither ist er freiberuflich tätig als Autor, Kulturwissenschaftler und Berater in Leipzig.
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Vortrag im Rahmen der Biennale düsseldorf photo+
»Fotografie in Bewegung. Wie sich Fotokunst verändert«
Dienstag 31. Mai 2022, 17.00 Uhr, Akademie Galerie.
https://www.duesseldorfphotoplus.de/programm/fotografie-in-bewegung-wie-sich-fotokunst-veraendert
Erwähnte Personen und Publikationen:
Rob Horning. Link zu seinem Blogbeitrag:
https://reallifemag.com/found-images/
Lambert Wiesing:
Lambert Wiesing: Sehen lassen. Die Praxis des Zeigens, Suhrkamp Verlag Berlin 2013
ISBN: 978-3-518-29646-2
https://ideenfreiheit.wordpress.com/
https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Ullrich_(Kunsthistoriker)
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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| dppl +05 »Wir denken in Bildern.« | 28 May 2022 | 00:33:38 | |
Akinbode Akinbiyi. Künstler, Berlin.
Zitate aus dem Podcast:
»Ich bin ein Wanderer und Beobachter. Ich interessiere mich sehr für das Urbane.«
»Ich behaupte jede Form erzählt.«
»Wenn ich jemanden anschaue, dann kann ich sie/ihn mit der Zeit lesen.«
»Der Begriff AUFNAHME passt sehr schön zu dem, was ich versuche zu machen.«
»Es ist vielleicht schon alles gesagt worden, aber ich habe meinen Teil noch nicht dazu beigetragen.«
»Ich hoffe, die Momente, die ich fotografiere, werden immer tiefer und tiefer und tiefer.«
»Ich denke in Erzählungen.«
»Der Rand eines Geschehnisses interessiert mich mehr als sein Zentrum.«
»Kleine, kurze, prägnante Momente erzählen viel mehr über uns.«
»Ich habe den Eindruck, viele Menschen wollen sich nicht mit der Umwelt, die sie umgibt, auseinandersetzen.«
»Ich versuche das, was ich sehe, mit der Kamera zu dekonstruieren.«
»Bilder sind für Menschen sehr sehr wichtig. Wir denken in Bildern.«
»Die Redewendung vom blinden Fleck fasziniert mich sehr.«
Akinbode Akinbiyi wurde 1946 in Oxford, England von nigerianischen Eltern geboren. Schule und Universität absolvierte er in Nigeria, England und in Deutschland. Seit 1977 arbeitet er weltweit als freiberuflicher Fotograf. 1987 erhielt er das »STERN Reportage Stipendium« für die fotografische Arbeit in den Städten Lagos, Kano und Dakar. 1993 war er Mitbegründer von »UMZANZSI«, einem Kulturzentrum in Clermont Township im südafrikanischen Durban. Er bezeichnet sich selbst als Beobachter und Wanderer, und es zieht ihn immer wieder in weitläufige Groß- und Megastädte auf der ganzen Welt. Er arbeitet auch als Kurator und als Dozent in Deutschland, Nigeria, Sudan, Schweden, England, USA und Griechenland. 2017 nahm er an Documenta 14 teil. 2019 waren seine Arbeiten auf der »Chicago Architecture Biennial«, 2020 auf dem Houston Foto-Fest und im Martin-Gropius-Bau in Berlin zu sehen. 2021 wurde ihm der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Er lebt und arbeitet in Berlin.
https://de.wikipedia.org/wiki/Akinbode_Akinbiyi
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Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| dppl +04 »Frei nach Rautert: Die Fotografie ist zu gut, um nur Kunst zu sein.« | 24 May 2022 | 00:28:09 | |
Heide Häusler. Künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin der Internationalen Photoszene Köln.
Zitate aus dem Podcast:
»Ein Leitgedanke der Photoszene Köln, frei nach Timm Rautert: Die Fotografie ist zu gut, um nur Kunst zu sein.«
»Ich bin immer von dem kooperativen Gedanken getragen. Mir ist immer daran gelegen der Sache zu dienen.«
»Wir arbeiten an einer Neustrukturierung, die Photoszene soll mehr nach NRW strahlen.«
Heide Häusler wurde 1977 in Leverkusen geboren, studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Film- und Fernsehwissenschaften an der Ruhr-Universität in Bochum und schrieb ihre Magisterarbeit über den Schweizer Künstler Beat Streuli. Seit 2014 ist sie künstlerische Leiterin sowie Geschäftsführerin der Internationalen Photoszene Köln, die seit den 1980er Jahren das »Photoszene-Festival Köln« ausrichtet und für die Förderung der Fotografie in Köln eintritt. Von 2009 bis 2015 war sie Ausstellungsleiterin des Fotofestivals Mannheim Ludwigshafen Heidelberg, das heute »Biennale für Aktuelle Fotografie« heisst. Als freie Kuratorin erarbeitet sie bis heute zusätzlich freie Projekte, zuletzt die Ausstellungen »Next Generations« über die aktuelle Fotografieszene des Rheinlands sowie »From A to B« über das Motiv der Straße in der Fotografie als lineares Gedankensystem für das Museum Morsbroich in Leverkusen.
Kommende Projekte der Photoszene Köln: NEXT! Festival der Jungen Photoszene Köln vom 20. bis 22. Mai 2022 im MAKK und eine Convention zu Fotografie vom 19. bis 23. Oktober 2022. Das nächste Kölner Photoszene-Festival wird vom 12. bis 21. Mai 2023 stattfinden.
Links:
https://festival.photoszene.de/
https://next-festival.photoszene.de/
https://www.museum-morsbroich.de/ausstellungen/museum/from-a-to-b/
https://www.museum-morsbroich.de/ausstellungen/museum/next-generations-aktuelle-fotografie-made-im-rheinland/
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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| dppl +03 »Fotografie ist keine Sprache. Fotografie ist ein Bild.« | 19 May 2022 | 00:48:47 | |
Dr. Anja Schürmann. Kulturwissenschaftlerin und Autorin, KWI Essen.
Zitate aus dem Podcast:
»Im KWI in Essen interessiert uns, wie Wissenschaften arbeiten und wie sie sich verstehen.«
»Wissenschaft ist keine Problemlösungsinstanz, die man anrufen kann, wenn man nicht mehr weiter weiß.«
»Wir sehen unsere Aufgabe darin, aus allgemeinen Glaubenssätzen Probleme zu identifizieren.«
»In meinem Projekt über das Fotobuch versuche ich zu identifizieren, wie Erzählung funktioniert, wenn sie rein visuell vollzogen wird.«
»Mein Hauptaugenmerk liegt auf dem visuellen Erzählen.«
»Im Fotobuch gibt es wie in der Literatur einen Unterschied zwischen Erzählzeit und erzählter Zeit.«
»Fotografie ist nicht nur ein kunsthistorisches Betätigungsfeld.«
»Fotografie darf nicht ausschließlich als Kunst gesehen werden.«
»Ich finde es sehr schade, dass es in Deutschland sehr wenig Institutionen und Professor*innen gibt, die der Fotografie gewidmet sind als theoretische und interdisziplinäre Entität.«
»Wir haben gelernt, das Fotografie instantan, augenblicklich entsteht. Genauso haben wir gelernt, sie schnell wahr zu nehmen.«
»Fotografie ist nicht in Sprache auflösbar. Sie hat immer etwas ungesagtes, ungezeigtes, etwas, was man nicht sprachlich mitteilen kann.«
»Fotografie ist ein Medium ohne Eigenschaften und kann gleichzeitig viele verschiedene Eigenschaften annehmen.«
»Frei nach James T. Campbell: Ein gutes Foto stellt mehr fragen, als es beantwortet.«
»Bildung heisst nicht nur lesen sondern auch sehen lernen.«
»Egal auf welcher Stufe Bildung muss nicht ausschließlich textbasiert sein.«
»Wir müssen uns erstmalig eingestehen, dass wir in einer visuellen Kultur leben.«
»In den Augen von vielen bleibt Fotografie ja gleich, Fotografie ist Fotografie und das Medium scheint das gleiche zu sein.«
Dr. Anja Schürmann ist seit 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) in Essen und beschäftigt sich mit dem Medium Fotobuch. 2015 promovierte sie am Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit einer Arbeit zum Thema: »Begriffliches Sehen. Beschreibung als kunsthistorisches Medium im 19. Jahrhundert.«. Darüber hinaus ist sie als Dozentin und Kuratorin tätig. Sie lebt in Düsseldorf.
Die Veranstaltung im Rahmen der Biennale düsseldorf photo+
22.05.22, 12-15 Uhr, FFT Düsseldorf: Fotografie als Politik der Bilder
https://www.duesseldorfphotoplus.de/programm/fotografie-als-politik-der-bilder
Ausführliche Informationen unter:
https://www.kulturwissenschaften.de/
https://www.kulturwissenschaften.de/person/dr-anja-schuermann/
Das angesprochene Fotobuch:
Edgar Martins, Mark Durden, What Photography & Inc. have in Common with an Empty Vase, The Moth House 2020.
https://themothhouse.com/product/photography-incarceration-common-empty-vase/
Publikationen:
Anja Schürmann, Begriffliches Sehen. Beschreibung als kunsthistorisches Medium im 19. Jahrhundert, (Schriften zur modernen Kunsthistoriographie 8), Berlin/Boston 2018.
https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110565805/html
Anja Schürmann, Steffen Siegel (Hg.): Weiterblättern! Neue Perspektiven der Fotobuchforschung, Themenheft der Zeitschrift Fotogeschichte, Heft 159, Jg. 41 (2021).
https://www.fotogeschichte.info/bisher-erschienen/hefte-ab-150/159/
Anja Schürmann, InDesign als Methode? Das Fotobuch und Displays, in: Zeitschrift für Medienwissenschaft, Heft 22: Medium / Format, Jg. 1 (2020), 52–66. DOI: https://doi.org/10.25969/mediarep/13656.
Roland Meyer, Operative Porträts. Eine Bildgeschichte der Identifizierbarkeit von Lavater bis Facebook, Konstanz 2019.
https://www.wallstein-verlag.de/9783835391130-roland-meyer-operative-portraets.html
https://www.duesseldorfphotoplus.de/
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Valerie Schmidt. https://valerieschmidt.de/ | |||
| dppl +02 »I have always been intrigued by the darker side of images.« | 15 May 2022 | 00:38:48 | |
Adam Broomberg. Künstler/Artist, Johannesburg, South Africa.
Zitate aus dem Podcast:
»Photography has something to do with all of us.«
»I have always been intrigued by the darker side of images.«
»Photography is a brilliant lens to engage the world with, to analyse the world with and to critique it.«
»At one point I put the camera down. I stopped taking pictures. Because it became apparent to me that it was morally untennebal.«
»Lerski said: A photograph is just skin on bone, nothing more.«
»When I teach I think I am being taught.«
»Its about the inherent toxitiy of photography.«
»People are aware of the power of images.«
»This idea of consent is an interesting one for me.«
»Copyright is a very outdated idea of a contract.«
»Now there are tools who have the potential to invert or at least equalize the unequal power dynamic that exist in every photograph.«
»It's about empowering people who are imaged, who are photographed.«
»With children it is important to let the conversation open.«
»Photography is all-pervasive.«
Adam Broomberg wurde 1970 in Johannesburg geboren. Er ist Künstler, Aktivist und Pädagoge. Er lebt und arbeitet derzeit in Berlin und lehrt als Professor für Fotografie an der Hochschule für bildende Künste (HFBK) in Hamburg und an der Royal Academy of Art in Den Haag. Eingeladen und kuratiert von Pola Sierverding und Asya Yaghmurian zeigt Adam Broomberg im Rahmen des Festivals »düsseldorf photo+« seine Arbeit »Glitter in my Wounds« aus dem Jahr 2021, inspiriert von der Arbeit »Metamorphosis of Light« von Hilmar Lerski aus dem Jahr 1936.
https://adambroomberg.com/
https://www.signsandsymbols.art/exhibitions/glitter-in-my-wounds
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Episoden-Cover-Foto: Privat
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz
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Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| dppl +01 »Wir müssen denken, sprechen, hinschauen und erzählen.« | 11 May 2022 | 00:34:55 | |
Pola Sieverding und Rupert Pfab. Die künstlerischen Leiter*innen der Biennale »düsseldorf photo+«.
Zitate aus dem Podcast:
»Kein anderes Medium ist so abhängig von der technischen Entwicklung.«
»Eine Biennale ist ein schönes Format, um alle zwei Jahre mal auf die Entwicklung der Fotografie zu schauen.«
»Düsseldorf wird gern mit klassischer Fotografie in Verbindung gebracht, was aber historisch falsch ist.«
»Die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre haben zwangsläufig darauf hingedeutet, das wir denken müssen, dass wir sprechen müssen, dass wir hingucken und erzählen müssen.«
»Es geht auch um die Frage, wie wir mit Archiven umgehen und wie letztlich mit Bildern Politik gemacht wird.«
Pola Sieverding wurde 1981 in Düsseldorf geboren. Sie arbeitet im Bereich der so genannten »lens based« Medien. Sie studierte an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, am Surikov Institut Moskau und schloss 2007 ihr Studium an der Universität der Künste in Berlin ab. Sie wurde als Gastdozentin an die International Academy of Art Palestine eingeladen und hatte von 2016 bis 2020 einen Lehrauftrag an der Akademie der Bildenden Künste in München. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
Rupert Pfab wurde 1964 in Bayreuth geboren, studierte Kunstgeschichte in Würzburg, Bologna und Berlin. Er promovierte an der Freien Universität Berlin über die Anfänge der so genannten »Becherklasse« und war Atelierleiter von Thomas Struth. Er war Kurator in der Kunsthalle Düsseldorf, dem Museum Kunstpalast in Düsseldorf, in den Deichtorhallen in Hamburg und kuratierte dort zahlreiche Ausstellungen. 2005 eröffnete er die Galerie Rupert Pfab in Düsseldorf.
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Ohne Foto
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz
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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| #093 »Ein Ritt durch die Foto- und Archivgeschichte.« | 07 May 2022 | 00:35:28 | |
Lucia Halder. Kuratorin für die fotografische Sammlung am Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln.
Zitate aus dem Podcast:
»Als ich studiert habe, hieß es: Historiker seien visuelle Analphabeten.«
»Mitte des neunzehnten Jahrhunderts kommt es etwa zeitgleich zu der Entwicklung von drei Phänomenen: Die koloniale Expansion von Europa, die Erfindung der Fotografie und die Erfindung der Ethnologie.«
»Alle drei Phänomene waren sehr eng miteinander verflochten und bedingten sich gegenseitig.«
»Unser Sammlungsbestand ist ein Ritt durch die Foto- und Archivgeschichte, durch die Geschichte des Umgangs mit fotografischen Objekten und erzählt von der Genese des Fotos als reine Illustration und realkundlichen Quelle hin zum musealen Objekt.«
Lucia Halder wurde 1981 geboren, studierte Visual History und schrieb ihre Magisterarbeit über Fotografien im Vietnamkrieg. Sie arbeitete anschließend am Haus der Geschichte in Bonn und kuratierte u.a. die Ausstellung »Bilder im Kopf – Ikonen der Zeitgeschichte«. Seit 2015 ist sie Kuratorin und Leiterin der fotografischen Sammlung am Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln.
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Johannes Schriek
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz
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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| e188 Thomas Nolte. »Stockfotografie. Pathosformeln des Spätkapitalismus« | 08 Oct 2024 | 00:36:57 | |
Thomas Nolte, Kulturwissenschaftler, freier Autor und Redakteur.
»Bilder auf Vorrat.«
Thomas Nolte studierte Germanistik und interkulturelle deutsch-französische Studien an den Universitäten Marburg, Toulouse, Aix-Marseille und Tübingen. Anschließend hat er an den Universitäten Tübingen und Aix-Marseille zum Unterhaltungstheater des 19. Jahrhunderts promoviert. Im März 2024 ist sein Buch »Stockfotografie. Pathosformeln des Spätkapitalismus« in der Reihe Digitale Bildkulturen des Wagenbach Verlags erschienen. Aktuell arbeitet er als Redakteur mehrerer Fachzeitschriften und freier Autor.
Link zum Buch auf der Verlagshomepage:
https://www.wagenbach.de/buecher/titel/1411-stockfotografie.html
Publikationsliste:
»Stockfotografie. Pathosformeln des Spätkapitalismus.« Berlin: Wagenbach Verlag 2024.
»Spielformen des Komischen. Das Unterhaltungstheater des 19. Jahrhunderts in Wien und Paris.« Göttingen: Konstanz University Press 2023.
Artikel:
»One, two, three, four«. Das Einzählen als Nabel der Popmusik. In: Pop-Zeitschrift Online, 19.
März 2024.
URL: https://pop-zeitschrift.de/2024/03/19/one-two-three-
fourautorvon-thomas-nolte-autordatum18-03-2024-datum
Sounds of Silence. Wie Silent Disco aus dem kollektiven Cluberlebnis eine private Angelegenheit macht. In: Pop-Zeitschrift Online, 31. Januar 2023
https://pop-zeitschrift.de/2023/01/31/sounds-of-silence-autorvon-
thomas-nolte-autordatum31-1-2023
Komische Kuren. Eine Lektüre von Arthur Schnitzlers Professor Bernhardi vor dem Hintergrund von Molières Arzt-Stücken. In: Hofmannsthal-Jahrbuch zur Europäischen Moderne 30 (2022), S. 195-222.
Ja, Pandemic! Das Album »Die Gruppe Ja, Panik« als Standortbestimmung von Pop-Musik im pandemischen Zeitalter. In: Pop-Zeitschrift Online, 13. Juni 2022.
https://pop-zeitschrift.de/2022/06/13/ja-pandemicautorthomas-nolte-
autordatum13-6-2022/
Das Versprechen in der Pop-Musik. Pop und Paranoia in Thomas Melles Die Welt im Rücken. In: Weimarer Beiträge 68, H. 1 (2022), S. 5-21.
Bilder der Revolution. Johann Nestroys Freiheit in Krähwinkel. In: Cahiers d’études germaniques 79 (2020), S. 65-78.
Die Karikatur als Denkfigur der Grenze. Charles Baudelaire »De l’essence du rire«. In: kultuRRevolution 74 (2018), S. 33-43.
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Fotopodcast Episode mit Andy Scholz als Interviewpartner
https://fotopodcast.de/fpc422/
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Der Deutsche Fotobuchpreis ist wieder dabei in Frankfurt auf der Buchmesse vom 16. bis 20. Oktober 2024, Halle 3.1.
https://www.buchmesse.de
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Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto/Grafik: privat
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation, Schnitt, Ton, Musik: Andy Scholz
Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2020-2024.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften an der Universität Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er ist freier Künstler, Autor und Dozent. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a.: Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. Seit 2016 ist er künstlerischer Leiter und Kurator vom INTERNATIONALEN FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner gründete. Im ersten Lockdown im Juni 2020 begann er mit dem Podcast und seit 2022 ist er Organisationsleiter vom Deutschen Fotobuchpreis, der ins INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER in Regensburg integriert wurde. Er lebt und arbeitet in Essen (Ruhrgebiet).
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| #092 »Wir leben in einer Zeit des Dazwischen, also zwischen Realität und Virtualität.« | 28 Apr 2022 | 00:42:37 | |
Tobias Kappel. Künstler, Berlin.
Zitate aus dem Podcast:
»Mein Interesse an der Fotografie ist nicht vordergründig. Ich interessiere mich für Bilder.«
»Bildung ist für mich der Ansatz um darüber zu verhandeln, was ist gut und warum ist es gut.«
»Für mich ist Image ein viel zeitgemäßer Begriff weil er stärker als ein Umbrella-Term dafür herhalten kann, inwiefern wir durch die technischen Möglichkeiten, die wir heutzutage haben, eigentlich von vermeintlich fotografischen Bildern reden.«
»Mein Ansatz orientiert sich am ehesten an digitalen, bildgebenden Verfahren.«
»Für mich hat ein gutes Bild immer etwas ganz unmittelbares.«
»Wenn man davon ausgeht, dass wir in einer Welt leben, die perspektivisch mehr durch Bildschirme wahrgenommen wird, dann ist ganz klar, dass Realität zur Virtualität wird.«
»In der Zeit in der wir leben ist der Begriff des Authentischen super wichtig, aber ganz schwer zu greifen.«
»Meine eigene Position in dieser neuen Bilderwelt, vor diesen vermeintlichen Gedächtnissen, die nichts vergessen, finde ich total wichtig. Und darin auch ein eigenes Bild von sich selbst zu präsentieren.«
Tobias Kappel wurde 1987 in Potsdam geboren. Er studierte an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel, an der Hochschule Hannover, an der Universität der Künste in Berlin und aktuell ist er Teil der Klasse für Malerei von Nader Ahriman an der Kunsthochschule Weißensee in Berlin. Er erhielt ein DAAD-Stipendium für New York und seine Arbeiten wurden bereits bei unter anderem gezeigt bei c/o Berlin; frontviews, Berlin; in der Alfred Ehrhardt Stiftung in Berlin; im Raum für drastische Maßnahmen, Berlin; im Museum Kunst der Westküste auf Föhr; beim »contact photography festival« in Toronto. 2021 initiierte er das Ausstellungsprojekt »open–ended photography« in der Robert Morat Galerie in Berlin. Er lebt und arbeitet in Berlin.
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Episoden-Cover-Foto: Sören Zuppke
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz
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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Seine eigenen Arbeiten wurden vielfach international ausgestellt. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| dmdb #004 »Die Macht der Bilder. Ausgabe 04.« | 23 Apr 2022 | 00:32:32 | |
Dr. Annekathrin Kohout. Kunstwissenschaftlerin, Medientheoretikerin, Kulturhistorikerin, Bloggerin und Publizistin aus Leipzig.
Zitate aus dem Podcast:
»Die Macht der Bilder ist so groß wie nie zuvor.«
»Bilder in den sozialen Medien erfordern immer unsere unmittelbare Aktivität.«
»Bilder in den sozialen Medien sind immer affordant, das heißt niemand ist unbeteiligt, wenn er/sie diese Bilder sieht.«
»Das hatten wir vorher noch nicht, dass ein Krieg so ausgiebig im Netz stattfand/stattfindet.«
»So groß die Macht der Bilder sein mag, so groß scheint auch die Unbeholfenheit zu sein, wie wir damit umgehen.«
»Ziel muss sein, ein Bewusstsein zu schaffen, was für eine Wirkung Bilder im Netz haben.«
»Ich empfinde immer ein Unbehagen, wenn ich Sätze lese, wie: Nach diesen Bildern müssen wir jetzt sofort politisch handeln.«
»Es hat eine starke Professionalisierung der Bilder stattgefunden, wodurch sie eine Art kognitive Dissonanz in unseren Köpfen erzeugen und schwer einzuordnen sind.«
Dr. Annekathrin Kohout wurde 1989 in Gera geboren. Sie studierte zunächst Germanistik, Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Technischen Universität in Dresden und anschließend an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe u.a. bei Armin Linke und Michael Clegg. Parallel dazu begann sie Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig zu studieren. Sie brach das Fotografie-Studium ab, beendete das Studium in Karlsruhe und wurde wissenschaftliche Mitarbeiterin am Germanistischen Seminar der Universität Siegen, wo sie im Mai 2021 promovierte. Neben ihrer Tätigkeit als freie Autorin, ist sie Mitherausgeberin und Redakteurin der Zeitschrift »POP. Kultur und Kritik«, als auch von dem dazugehörigen Online-Magazin »Pop-Zeitschrift«. Gemeinsam mit Wolfgang Ullrich (Episode 064) ist sie Herausgeberin der Buchreihe »Digitale Bildkulturen« im Verlag Klaus Wagenbach. Sie ist Mitglied des Editorial Board des »Journal of Global Pop Culture«. Seit 2015 betreibt sie den Blog »Sofrisch Sogut« in dem sie regelmäßig über Internetphänomene, Popkultur und Kunst schreibt.
https://sofrischsogut.com
https://www.digitale-bildkulturen.de
https://pop-zeitschrift.de/
https://www.wagenbach.de/buecher/titel/1191-netzfeminismus.html
https://www.wagenbach.de/buecher/digitale-bildkulturen.html
https://www.chbeck.de/kohout-nerds/product/32390711
https://de.wikipedia.org/wiki/Annekathrin_Kohout
Episoden-Cover-Gestaltung: Andy Scholz
Episoden-Cover-Foto: Privat
Idee, Produktion, Redaktion, Moderation: Andy Scholz
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Der Podcast ist eine Produktion von STUDIO ANDY SCHOLZ 2022.
Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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| #091 »Fotografische Bilder begegnen uns heute in allen Lebensbereichen.« | 15 Apr 2022 | 00:41:53 | |
Dr. Annekathrin Kohout. Kunstwissenschaftlerin, Medientheoretikerin, Kulturhistorikerin, Bloggerin und Publizistin aus Leipzig.
Zitate aus dem Podcast:
»Ich kann mir kein Leben vorstellen, in dem es Fotografie noch nicht gegeben hätte.«
»Ich bin mit und in der Fotografie aufgewachsen.«
»Es wurde sich bisher sehr viel mit der Digitalisierung von Bildern beschäftigt, aber man hat sich noch zu wenig damit beschäftigt, welche Rolle nun diese digitalisierten Bilder in den sozialen Medien und in sozialen Kontexten einnehmen.«
»Die Überwindung des Gap zwischen so genannter High- and Low-Kultur hat sich immer noch nicht vollzogen.«
»Gerade im digitalen Raum und in den sozialen Medien lässt sich nicht mehr ganz so einfach die Hochkultur von der populären Kultur oder von der Alltagskultur abtrennen.«
»Dass man die digitalen Phänomene ernst nimmt, ihnen viel Raum gibt und sie in einem intellektuellen Bereich würdigt, das ist noch nicht selbstverständlich.«
»Ich beobachte, dass sich der Schwerpunkt FOTO wegbewegt auf den Schwerpunkt GRAFISCH.«
»In der Bildung fehlt so etwas wie eine Kategorie, der die Fotografie gut zuzuordnen ist, denn sie betrifft alle Lebensbereiche.«
Dr. Annekathrin Kohout wurde 1989 in Gera geboren. Sie studierte zunächst Germanistik, Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Technischen Universität in Dresden und anschließend an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe u.a. bei Armin Linke und Michael Clegg. Parallel dazu begann sie Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig zu studieren. Sie brach das Fotografie-Studium ab, beendete das Studium in Karlsruhe und wurde wissenschaftliche Mitarbeiterin am Germanistischen Seminar der Universität Siegen, wo sie im Mai 2021 promovierte. Neben ihrer Tätigkeit als freie Autorin, ist sie Mitherausgeberin und Redakteurin der Zeitschrift »POP. Kultur und Kritik«, als auch von dem dazugehörigen Online-Magazin »Pop-Zeitschrift«. Gemeinsam mit Wolfgang Ullrich (Episode 064) ist sie Herausgeberin der Buchreihe »Digitale Bildkulturen« im Verlag Klaus Wagenbach. Sie ist Mitglied des Editorial Board des »Journal of Global Pop Culture«. Seit 2015 betreibt sie den Blog »Sofrisch Sogut« in dem sie regelmäßig über Internetphänomene, Popkultur und Kunst schreibt.
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https://www.wagenbach.de/buecher/titel/1191-netzfeminismus.html
https://www.wagenbach.de/buecher/digitale-bildkulturen.html
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https://de.wikipedia.org/wiki/Annekathrin_Kohout
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Andy Scholz wurde 1971 in Varel am Jadebusen geboren. Er studierte Philosophie und Medienwissenschaften in Düsseldorf, Kunst und Design an der HBK Braunschweig und Fotografie/Fototheorie in Essen an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2005 ist er freier Künstler, Autor sowie künstlerischer Leiter und Kurator vom FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER, das er gemeinsam mit Martin Rosner 2016 in Regensburg gründete. Seit 2012 unterrichtet er an verschiedenen Instituten, u.a. Universität Regensburg, Fachhochschule Würzburg, North Dakota State University in Fargo (USA), Philipps-Universität Marburg, Ruhr Universität Bochum und seit 2022 auch an der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg. Im ersten Lockdown, im Juni 2020, begann er mit dem Podcast. Er lebt und arbeitet in Essen.
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