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Explorez tous les épisodes du podcast Feld & Haucap – Das Ökonomie-Briefing von The Pioneer

Plongez dans la liste complète des épisodes de Feld & Haucap – Das Ökonomie-Briefing von The Pioneer. Chaque épisode est catalogué accompagné de descriptions détaillées, ce qui facilite la recherche et l'exploration de sujets spécifiques. Suivez tous les épisodes de votre podcast préféré et ne manquez aucun contenu pertinent.

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Die AfD als weiterer Risikofaktor für die Wirtschaft (Express)31 Aug 202400:05:00

Zunächst ein Update zur wirtschaftlichen Gesamtlage. Nach wie vor besteht die Gefahr, dass die Stagnation in eine Rezession übergeht, aber dennoch nicht die richtigen politischen Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Vor diesem Hintergrund auch eine Einschätzung zur erstarkenden AfD und der zunehmenden Migrationsfeindlichkeit, die ein zusätzlicher Bremsfaktor für die deutsche Wirtschaft werden.

Außerdem ein Blick auf die anstehenden Zinsentscheide der Europäischen Zentralbank und der Federal Reserve. In den USA wird die erste Zinssenkung erwartet, für den Euro-Raum in der EU eine zweite und möglicherweise dritte. Ein weites Auseinanderklaffen der Zinsniveaus birgt Risiken.

Darüber hinaus noch eine Einordnung der geplanten Staatsbeteiligung an der Meyer-Werft. Gutes Steuergeld trifft auf schlechte Gründe für einen Einstieg ins problematische Geschäft mit dem Bau von Kreuzfahrtschiffen.


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Zweifel am Bundeskanzler: Kein Gespür für die Krise (Express)16 Aug 202400:06:47

Krisenstimmung trifft auf Stillstand. Obwohl klar ist, welche Maßnahmen es braucht, wird nicht zum großen Wurf ausgeholt. Die Pioneer-Chefökonomen Lars Feld und Justus Haucap listen auf, wo angesetzt werden muss. Letztlich bleibt die Frage, ob die dringend erforderlichen Reformen ausbleiben, weil an entscheidender Stelle jegliches Verständnis für ökonomische Zusammenhänge fehlt.

Anschließend der Blick in die USA. Auch dabei rückt die konjunkturelle Entwicklung ins Zentrum. Die Wahrscheinlichkeit einer Rezession steigt, die Unsicherheit nimmt zu. Zweieinhalb Monate vor der Präsidentschaftswahl sinkt die Hoffnung auf eine sanfte Landung der Wirtschaft.

Zum Schluss, wie üblich, die fußballerische Nachspielzeit. Abseits aller Sorgen wächst immerhin die Vorfreude auf den Saisonstart der Bundesliga.

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Fluch und Segen: Die Folgen einer zweiten Trump-Ära (Express)30 Mar 202400:07:29

Vor dem Hintergrund der Feiertage eine etwas ausführlichere Ausgabe. Zwei Themen stehen im Mittelpunkt.

Mit Blick auf die US-Präsidentschaftswahl wird zunächst über die möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen eines Trump-Revivals diskutiert. Welche Folgen hätte es für die USA selbst, aber auch für Europa und insbesondere Deutschland?

Anschließend ein genauerer Blick auf die aktuelle Lage der Wirtschaft in Deutschland. Hier rückt die Gemeinschaftsdiagnose der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute ins Zentrum und deren Empfehlung, die Schuldenbremse zu reformieren.

Am Schluss, wie üblich, die Nachspielzeit mit dem Abstecher zum Fußball. Kommt nach den zwei Siegen der Nationalmannschaft so etwas wie EM-Vorfreude auf? Außerdem eine Bewertung der DFB-Entscheidung, den Ausrüstervertrag mit Adidas zugunsten von Nike zu beenden.

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Mütterrente weg. Rentenalter rauf. Haltelinie runter. (Express)16 Mar 202400:07:43

Im Zentrum dieser Ausgabe steht das neue Rentenpaket der Ampel-Regierung. Diskutiert werden insbesondere die Pläne zur Aktienrente, zur Haltelinie des Rentenniveaus und versicherungsfremde Leistungen wie die Mütterrente. Die Wirtschaftswissenschaftler Lars Feld und Justus Haucap sprechen über die Konstruktionsfehler des aktuellen Gesetzesentwurfs sowie über Maßnahmen, die stattdessen möglich und notwendig sind, um die Rente nachhaltig zu finanzieren.

Anschließend rückt ein neu aufgelegter Vorschlag zur Belebung der deutschen Wirtschaft in den Fokus. Im Kern geht es um Steuergutschriften für Unternehmen, die klimafreundliche Investitionen tätigen. Auch hier nennen die Pioneer-Chefökonomen bessere Alternativen. Stichwort: Abschreibungen.

Danach noch ein kurzer Blick auf die Streiks im Land. Vor allem hinsichtlich der Bahnstreiks müsse die Verhältnismäßigkeit hinterfragt und letztlich eine Anpassung des Streikrechts geprüft werden.

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Die Bundesländer als Bremsklotz der Nation (Express)01 Mar 202400:06:32

Drei aktuelle Streitthemen stehen in dieser Ausgabe im Mittelpunkt. Zunächst werden das anhaltende Gezerre um das ohnehin schon gestutzte Wachstumschancengesetz und die ebenfalls zerpflückte Cannabis-Legalisierung diskutiert. Erneut zeige sich da, so die Pioneer-Chefökonomen, wie dem Bund durch den Widerstand der Länder hinsichtlich steuerlicher Maßnahmen viele Milliarden an Einnahmen und der Wirtschaft dringend benötigte Investitionsimpulse entgehen.

Das dritte Thema ist der öffentlich ausgetragene Streit der Wirtschaftsweisen. Gremiumsmitglied Veronika Grimm hat ein Aufsichtsratsmandat bei Siemens Energy angenommen, ihre vier Kolleginnen und Kollegen im Sachverständigenrat meinen, dass dies nicht zusammengehe mit ihrer Funktion als unabhängige Beraterin für die Bundesregierung. Auch darüber diskutieren die beiden Wirtschaftswissenschaftler Lars Feld und Justus Haucap. Ganz einig sind sie sich nicht.

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Vergiftete Angebote und ein verträumter Kanzler (Express)17 Feb 202400:06:12

Vor dem Hintergrund der erneut nach unten korrigierten Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft geht es in dieser Ausgabe auf Ursachensuche. Dabei rückt Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck in den Fokus. Dessen plötzliche Rufe nach Steuererleichterungen für Unternehmen seien “vergiftete Angebote”, sagt der Freiburger Wirtschaftsprofessor Lars Feld.


Auch die Rolle des Bundeskanzlers wird kritisiert. Der Wettbewerbsökonom Justus Haucap meint: “Olaf Scholz ist in seiner Welt und träumt vom grünen Wirtschaftswunder. Vielleicht ist er in 20 Jahren beliebter, weil er keinem wehgetan hat, aber dann siecht alles so dahin.” Insofern brauche es grundlegende strukturelle Reformen, auch wenn diese schmerzhaft seien. Welche Wachstumsimpulse davon ausgehen können, wird an einem konkreten Beispiel festgemacht.


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Spezial zur Schuldenbremse: Die Kritik auf dem Prüfstand (Express)02 Feb 202400:07:17

Die Kritik an der Schuldenbremse nimmt zu. Nun scheint auch der Sachverständigenrat zur einhelligen Meinung gekommen zu sein, dass es flexiblere Regelungen braucht. Doch ist eine Reform der Schuldenbremse wirklich notwendig? Ist sie längst nicht mehr zeitgemäß? Hemmt sie tatsächlich dringend erforderliche Investitionen? Hat sie Deutschland wirklich kaputtgespart?

Unbequeme Antworten auf diese und weitere Fragen folgen mit dieser monothematischen Spezialausgabe, in der konkret auf einzelne Kritikpunkte eingegangen wird. Dabei fließen auch Fragen und Anmerkungen von Hörerinnen und Hörern ein. Der Freiburger Ökonom Lars Feld, ehemals Chef der Wirtschaftsweisen, erklärt, warum es keiner Reform bedarf und welche eigentliche Motivation hinter vielen dieser Forderungen steckt.

Eine weitere Perspektive liefert der Wettbewerbsökonom Justus Haucap. Für ihn ist der Streit um die Schuldenbremse auch eine mikroökonomische Debatte, wenn es um die Anreizmechanismen für die Politik geht. Diese zu hinterfragen, helfe letztlich auch bei der makroökonomischen Einschätzung.

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Streit um Subventionen: Bloß nicht weiter nachgeben (Express)19 Jan 202400:07:29

Wir brauchen eine bessere Politik, so kann es nicht weitergehen! Unter dieser Maxime wird gegen die Kürzungen der Agrarhilfen protestiert. Allerdings ist das auch der Leitgedanke der Pioneer-Chefökonomen. Die Wirtschaftsprofessoren Lars Feld und Justus Haucap wünschen sich ebenfalls eine bessere Politik, wenn auch an der gegenüberliegenden Front des Protests.

Es brauche Streichungen von Subventionen und Vergünstigungen. Auch die selektiven Eingriffe müssen aufhören, genauso wie die Versprechungen eines baldigen grünen Wirtschaftswunders mit Wachstumsraten wie in den 1950er und 1960er Jahren. Angebracht wäre stattdessen eine ehrliche Kommunikation.

Die wird mit dieser Ausgabe erneut geliefert. Offengelegt wird das “Drehen um das eigene Gärtchen” und die ausgeprägte ”Nabelschau der Deutschen”. Die derzeitigen innenpolitischen Diskussionen werden in den Kontext der internationalen Dimensionen gesetzt.


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Ausblick 2024: Zu viele Unsicherheiten in allen Dimensionen (Express)05 Jan 202400:05:15

Welche Erwartungen, Befürchtungen und Hoffnungen die Pioneer-Chefökonomen für das bevorstehende Jahr haben, steht im Mittelpunkt dieser ersten Ausgabe für 2024. Demnach werden die finanz- und wirtschaftspolitischen Herausforderungen weiter verstärkt. Hintergrund sind die geopolitischen Rahmenbedingungen sowie die Europawahl, die US-Präsidentschaftswahl und die Wahlen in mehreren deutschen Bundesländern und Kommunen.

Es wird kein besonders kein gutes Jahr, sagt der Freiburger Wirtschaftswissenschaftler Prof. Lars Feld. Es gäbe zu viele Unsicherheiten, zu viele Unklarheiten und immer noch kräftigen Dissens zwischen den Koalitionspartnern. Er meint aber auch, dass in Unsicherheiten und Risiken immer auch Chancen für die Wirtschaft liegen: “Wenn die Volatilität der Ereignisse hoch ist, gibt es besonders hohe Erträge, die man erzielen kann.”

Vor diesem Gesamtbild würde der Düsseldorfer Wettbewerbsökonom Prof. Justus Haucap für Politik und Wirtschaft in Deutschland die Wahrscheinlichkeit “so bei 80 % taxieren, dass es ein Durchwurschteln wird.” Die Koalition wie auch die Unionsparteien säßen wie ein Kaninchen vor der Schlange, die gewisse Lähmungserscheinungen auszulösen scheint.

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Trotz Verständnis: Die Agrarhilfen gehören weg (Express)22 Dec 202300:06:25

Auch zum Ende dieses Jahres nehmen sich die Pioneer-Chefökonomen Lars Feld und Justus Haucap noch einmal die aktuellen wirtschafts- und fiskalpolitischen Entwicklungen vor. Zunächst steht die Kürzungsliste der Bundesregierung zum Haushalt 2024 im Mittelpunkt.

Speziell im Fokus: Die Ermäßigungen für Agrardiesel und die Kfz-Steuerbefreiung für Landwirtschaftsfahrzeuge. Zwar wird die geplante Streichung der Sonderregelungen für richtig erachtet. Allerdings gibt es Verständnis für die Proteste vor dem Hintergrund der Erleichterungen, die es für die Deutsche Post geben soll. Es geht um einen Steuernachlass von bis zu 500 Millionen Euro.

Ein weiteres Thema ist der Plan der Deutschen Bahn, die Logistiktochter DB Schenker zu verkaufen. Das Bieterverfahren ist nun offiziell gestartet. Zweiter Schwerpunkt dieser Ausgabe ist die Einigung der EU auf neue Schuldenregeln. Schlussendlich wie üblich die Nachspielzeit. Diskutiert wird das EuGH-Urteil zur Super League. Die Entscheidung ist wegweisend für den europäischen Fußball.

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Die Schuldenbremse braucht keine Reform (Express)08 Dec 202300:07:07

Sparzwang trifft auf Zugzwang. Drei Wochen vor Beginn des neuen Jahres ist noch immer unklar, wie ein solider Haushaltsplan für 2024 zustande kommen soll. Konkrete Ansätze liefern die Pioneer-Chefökonomen. Im Mittelpunkt dabei stehen die Debatte um eine weitere Notlage-Erklärung, die Rufe nach einer Reform der Schuldenbremse sowie die Möglichkeiten für größere Einsparungen und höhere Einnahmen.

Demnach bestehe weder die Notwendigkeit einer grundsätzlichen Neugestaltung der Schuldenbremse, noch die von allgemeinen Steuererhöhungen. Es gäbe allerdings auch keine Möglichkeit, erneut eine Notlage auszurufen, die verfassungsgemäß wäre. Stattdessen wird auf die Liste der geplanten Ausgaben verwiesen.

Diskutiert werden unter anderem die Subventionen durch den Klima- und Transformationsfonds, die Erhöhung des Bürgergelds, die Ausgaben im Bereich der Zuwanderung und Steuervergünstigungen. Klar benannt werden dabei Einsparmöglichkeiten im zweistelligen Milliardenbereich.

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Haushaltskrise: Das Urteil ist eine Zäsur, kein Supergau (Express)24 Nov 202300:07:32

Im Mittelpunkt dieser Ausgabe steht die Karlsruher Entscheidung zur Haushaltsplanung. Dem wagemutigen Versuch der Ampel-Regierung, milliardenschwere Sondervermögen einfach umzuwidmen, ist ein Riegel vorgeschoben worden. Die Pioneer-Chefökonomen Lars Feld und Justus Haucap erklären, inwieweit dies zwar eine Herausforderung für Bund und Länder ist, aber kein Supergau. Das Urteil sei auch eine Chance.

Demnach werde die zunehmende Verschuldungsneigung in der Politik in Frage gestellt und die Schuldenbremse gestärkt. Der Umgang mit Staatsausgaben für Investitionen und Subventionen könne nun überdacht werden. Es sei vernünftig, jetzt alles auf den Prüfstand zu stellen.

Hintergrund: Das Bundesverfassungsgericht hat die Übertragung von Corona-Geldern für rechtswidrig erklärt. Damit fehlen dem Klima- und Transformationsfonds 60 Milliarden Euro. Das Urteil hat jedoch generelle Gültigkeit. Damit ist unter anderem auch der 200 Milliarden Euro schwere Wirtschaftsstabilisierungsfonds gefährdet, aus dem bereits zweistellige Milliardenbeträge geflossen sind.

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Wetten auf Lindner und Tippen auf Trump (Express)19 Jul 202400:06:56

Zwei Prognosen der Pioneer-Chefökonomen stehen im Mittelpunkt dieser Ausgabe.

Zunächst wird sich der Haushaltsentwurf für den Bundesetat 2025 vorgenommen. Besprochen werden die noch offenen Fragen, wobei hier vor allem auf Kritik aus verschiedenen Richtungen eingegangen wird. Es geht um noch offene 17 Milliarden Euro und Vorwürfe der Trickserei. Am Ende steht die Aussage, dass mit Bundesfinanzminister Christian Lindner ein verfassungskonformer Haushalt kommt, darauf sei jede Wette einzugehen.

Dann der Blick in die USA. Unabhängig vom Tun der Demokraten sollte sich darauf eingestellt werden, dass Donald Trump die Wahl im November gewinnt. Womit muss gerechnet werden, allein schon hinsichtlich der geopolitisch verschärften Lage seit Ende seiner ersten Amtszeit? Durchaus mit einigem, aber man versuche, erst einmal gelassen und nicht hysterisch zu sein, so das Fazit hier.

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Kritik nach Gutachten der Wirtschaftsweisen (Express)10 Nov 202300:07:51

Eines der Themen dieser Ausgabe ist das Jahresgutachten des Sachverständigenrats. Inhaltlich gehen die Pioneer-Chefökonomen mit den Einschätzungen und Prognosen weitgehend konform. Allerdings wird Kritik an der Zusammenstellung des Rats geübt. Vor dem Hintergrund der ineinandergreifenden Herausforderungen mangele es an der Darstellung der makroökonomischen Zusammenhänge. Viel Zustimmung hingegen gibt es für die Bemerkungen ihrer Kollegin Prof. Veronika Grimm zur Rente.

Zu Beginn wird sich irritierenden Schlagzeilen dieser Woche gewidmet. In einem Großteil der Pressemeldungen ist die Rede vom Beschluss des Industriestrompreises. Allerdings gibt es einen grundlegenden Unterschied zum jetzt vorgestellten Kompromiss, der aus gutem Grund von der Bundesregierung als Strompreispaket bezeichnet wird.

Ein weiteres Thema ist die Diskussion um die Reform der EU-Fiskalregeln nach dem neuerlichen Treffen von Eurogruppe und ECOFIN. Laufen wir in die nächste Krise oder ist eine vernünftige Einigung in Sicht?

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Habecks Industriestrategie: Nicht zielführend (Express)27 Oct 202300:07:41

Schwerpunkt diesmal ist das von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck vorgestellte Papier zur neuen Industriestrategie. Die Pioneer-Chefökonomen meinen zwar, dass es viel Gutes und Neues enthalte, aber das Gute sei nicht neu und das Neue sei nicht gut. Vor diesem Hintergrund wird aufgelistet, was konkret zu bemängeln ist. So sei beispielsweise der Industriestrompreis keine Brücke, sondern ein Steg, der zu einem Abgrund führt.

Ein weiteres Thema ist die strittige Reform der EU-Fiskalregeln, damit einhergehend die Verschuldung der Eurozonen-Länder, im Fokus stehen Italien und Griechenland.

Zu Beginn ein kurzer Blick auf den jüngsten Zinsentscheid der EZB. Die Europäische Zentralbank hat nach zehn Erhöhungen in Folge eine Pause beschlossen. Ist diese Entscheidung nicht nur nachvollziehbar, sondern auch richtig? Außerdem ein kurzer Blick in die USA, die bereits eine Zinspause eingelegt hatten und vor dem nächsten Fed-Entscheid stehen. Diesmal im Kontext starker Wirtschaftsdaten und des Abverkaufs am US-Bondmarkt.

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Wirtschaftsausblick: Suche nach Zuversicht (Express)14 Oct 202300:07:32

Der Internationale Währungsfonds und die Bundesregierung haben neue Zahlen zur Wirtschaftsentwicklung vorgelegt. Die Schrumpfung ins Minus setzt Wirtschaftsminister Robert Habeck mit Bodenbildung gleich, Deutschland verlasse das Tal, es gehe wieder aufwärts. Doch wie nah ist das Licht am Ende des Tunnels ohne politisch motivierte Zuversicht?


Zu Beginn dieser Ausgabe steht die Eskalation in Israel. Fern des menschlichen Leids ergibt sich auch eine ökonomische Frage: Welche wirtschaftlichen Risiken gehen mit der Entwicklung einher?


Ein weiteres Thema ist die Preisentwicklung in Deutschland. Hinsichtlich der überdurchschnittlich gestiegenen Lebensmittelpreise hat der Verbraucherzentrale Bundesverband einen Forderungskatalog veröffentlicht. Sie hören, warum die Ansätze unbrauchbar sind.


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Flüchtlingspolitik: Das Versagen des Staats (Express)30 Sep 202300:06:53

Die wieder heißgelaufene Diskussion über die Flüchtlingspolitik in Deutschland ist das Hauptthema dieser Ausgabe. Aus ökonomischer Sicht sei der Forderung nach mehr finanziellen Hilfen des Bundes standzuhalten, so Prof. Dr. Lars Feld: “Das wird nur als eine Geldfrage behandelt. Aber der Zulauf bei der AfD ist nicht durch eine Geldfrage ausgelöst, sondern durch die Flüchtlingsproblematik insgesamt.”


Zu den entscheidenden Problemen gehöre die Integration in den Arbeitsmarkt. Der Wettbewerbsökonom Prof. Dr. Justus Haucap untermauert dies mit Zahlen und kommt zu dem Schluss: “Es ist so, dass auch hier Deutschland wieder an der Bürokratie ersäuft. Der Staat versagt mal wieder komplett an der Stelle.”


Weitere Themen sind die beim Bau-Gipfel beschlossenen Maßnahmen der Bundesregierung und die schwierige Etatplanung für den Bundeshaushalt 2024. Außerdem ein Sprung in die USA, wo sich Google und Amazon gegen kartellrechtliche Klagen wehren müssen.


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Wunschkonzert? Die Zeit der Wünsche ist vorbei! (Express)16 Sep 202300:08:21

Eine Diskussionsgrundlage dieser Ausgabe ist der Bundeshaushalt 2024. Hinsichtlich der Kürzungen des Elterngeldes für Besserverdienende wird erklärt, welche Argumentation “an Schlichtheit nicht zu überbieten ist”. Weitere Themen sind die Hilferufe aus der Bauwirtschaft und die anhaltenden Forderungen nach einem Industriestrompreis.


Außerdem sprechen die Pioneer-Chefökonomen über die Rückkehr zum regulären Satz der Mehrwertsteuer. Es geht um den Wunsch der Gastronomie, die seit Corona geltende Ermäßigung dauerhaft einzuführen. Dazu heißt es, dass man sein Geschäftsmodell überdenken müsse, wenn es auf 7% statt 19% beruhe. Gesamtfazit zu all dem: Die Zeit des Wünschens ist vorbei.


Zu Beginn werden die Zinserhöhung der EZB und die Inflationsentwicklung bewertet. Vor diesem Hintergrund auch ein Blick in die USA, wo die Notenbank Fed die Präsidentschaftswahl ein Stück weit im Blick behalten muss. In der Nachspielzeit steht natürlich der leere Platz auf der Trainerbank der deutschen Fußballnationalmannschaft der Herren zur Debatte. Welcher Kandidat wird favorisiert?


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Widerstand gegen Subventionsjäger zeigen (Express)01 Sep 202300:07:48

In dieser Ausgabe steht die Kritik an den Beschlüssen der Kabinettsklausur in Meseberg im Mittelpunkt. Eingegangen wird auf wirtschaftsrelevante Einzelheiten des 10-Punkte-Plans der Bundesregierung. Entscheidende Stichwörter sind Wachstumschancengesetz, Baubranche und Industriestrompreis.

So kann Lars Feld zwar “verstehen, dass man nach Subventionen ruft”, findet aber, “dass die Bundesregierung dem nicht nachgeben sollte” und “Widerstand gegenüber den Subventionsjägern zeigen” müsse.

Es bleibt aber nicht bei Kritik an der Kritik. Justus Haucap zeigt sich auch skeptisch gegenüber einigen der geplanten Maßnahmen. Er befürchtet, dass die Investitionsprämie ein “Riesen-Bürokratiemonster” wird. Außerdem spricht er über Alternativen zum Industriestrompreis. Entlastungen könnte es bei der Unternehmensbesteuerung geben, beispielsweise durch die Senkung der Körperschaftsteuer. Sie hören, warum all das schwierig bis unmöglich ist.

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Zoff durch Paus: Wahlwerbung für die AfD (Express)19 Aug 202300:08:26

Mehr als nur Retourkutsche, Affront gegen eigene Parteimitglieder und in gewisser Hinsicht eine Wahlwerbung für die AfD, so das Urteil der Pioneer-Chefökonomen Lars Feld und Justus Haucap über den aktuellen Koalitionsstreit. Im Mittelpunkt dieser Ausgabe steht das Veto von Bundesfamilienministerin Lisa Paus gegen das Wachstumschancengesetz, das der deutschen Wirtschaft dringend benötigte Entlastungen bringen soll.


Weitere Themen sind die anhaltende Diskussion um das Ehegattensplitting und das nach wie vor debattierte Elterngeld für die hohen Einkommensklassen. Hier hat es Kritik zu vorherigen Aussagen in diesem Podcast gegeben. Auf das wird konkret eingegangen.


In der Nachspielzeit rückt die Fußball-WM der Frauen in den Mittelpunkt, die für Deutschland genauso verkorkst gelaufen ist wie bei den Männern. Und natürlich wird auch Bayern München mit dem Neuzugang Harry Kane besprochen.


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Wasserstoff: Die nächste Herkulesaufgabe (Express)05 Aug 202300:08:41

Deutschland wird zur Wasserstoff-Wirtschaft. So formuliert es die Bundesregierung nach dem Update der Wasserstoffstrategie vom Juli. Wie der Plan umgesetzt werden soll, welche Maßnahmen notwendig sind, wo es noch mehr Engagement braucht und welche Risiken bedacht werden müssen, dazu hören Sie heute mehr.


Zu Gast ist Prof. Dr. Veronika Grimm, die den urlaubenden Lars Feld vertritt. Sie ist Inhaberin des Lehrstuhls für Wirtschaftstheorie der Universität Erlangen-Nürnberg und Mitglied des Sachverständigenrats. Im Kreis der "Wirtschschaftsweisen" gilt sie als Energieexpertin. Sie wurde im Sommer 2020 in den Nationalen Wasserstoffrat berufen.


Vor dem Hintergrund, fossile Ressourcen durch erneuerbare Energien und klimaneutral erzeugte Energieträger zu ersetzen, wird auch die Wettbewerbsfähigkeit erörtert. Ein entscheidender Punkt in dieser Debatte ist der IRA in den USA. Der Inflation Reduction Act beinhaltet fast 370 Milliarden US-Dollar für Investitionen in den Klimaschutz. Damit wird die eigene Industrie in klimapolitischen Kernsektoren gestärkt. Wie kann Deutschland da mithalten? Hier gibt’s die Antwort!


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Die Bundesregierung muss höllisch aufpassen (Express)22 Jul 202300:09:00

In dieser Ausgabe steht zunächst eine umstrittene EU-Personalie im Mittelpunkt. Die US-Amerikanerin Fiona Scott Morton sollte Chefökonomin der Brüsseler Wettbewerbsbehörde werden, doch nachdem vor allem Frankreich protestiert hat, wird die Stelle nun anderweitig besetzt. Sie hören, warum die Entscheidung falsch ist und die Bundesregierung höllisch aufpassen müsse vor einer grundsätzlichen Entwicklung, die absolut kritisch zu sehen sei, so die Pioneer-Chefökonomen.


Anschließend wird über den Plan von Bundesfinanzminister Christian Lindner diskutiert, der mit einem Schwung steuerpolitischer Maßnahmen die deutsche Wirtschaft entlasten will. Er selbst betont, dass es sich dabei nur um eine kleine Steuerreform handelt. Sie hören, warum nicht mehr drin ist und welche positiven Akzente dennoch gesetzt werden können.


Abschließend noch ein kurzer Abstecher zur erneut aufgeflammten Diskussion um das Ehegattensplitting. Sie hören, warum eine Abschaffung dieser besonderen Steuerregelung derzeit nicht sinnvoll ist und wie die Alternative eines Familiensplittings aussehen würde.


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Der steigende Leidensdruck zeigt Wirkung (Express)08 Jul 202300:09:39

Diesmal hören Sie eine ganz besondere Ausgabe des Ökonomie-Briefings. Vergangenen Mittwoch haben die Pioneer-Chefökonomen gemeinsam mit Hörerinnen und Hörern auf unserem Medienschiff in Berlin diskutiert. Dieses Duett der ökonomischen Spitzenklasse mit Publikumsexpertise möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.


Im Mittelpunkt des Austauschs auf der Pioneer One stehen der Bundeshaushalt 2024 und die Planung bis 2027. Vor diesem Hintergrund sind einzelne Streitpunkte der Sozial- und Klimapolitik in den Vordergrund gerückt. Entscheidende Stichwörter sind Schuldenbremse, Wettbewerbsfähigkeit, Einsparpotenziale, Industriestrompreis, Kindergrundsicherung und Elterngeld. Darüber hinaus werden Bildungspolitik und Gesundheitssystem thematisiert.


Die Rede ist von fehlender Bereitschaft zu schmerzhaften Reformen, von ordnungspolitischem Schweinkram und zunehmendem Leidensdruck. Für stärkeres Wachstum und größere Innovationskraft braucht es dringend mehr politischen Willen, so das Fazit.


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Last-Minute-Tipps für einen Haushalt ohne Tricksereien (Express)04 Jul 202400:06:56

Mit neuen Ansätzen und Wechsel der Perspektive: Die Ökonomen Lars Feld und Justus Haucap steigen ein weiteres Mal in den Streit um den Bundeshaushalt 2025 ein. Im Mittelpunkt stehen die Diskussionen um Schuldenbremse, Notlage und Sparpotenziale.

Mit einem Blick in die ZDF-Satiresendung “Die Anstalt” wird unter anderem die Streichung von klimaschädlichen Subventionen und Steuerprivilegien erörtert. Letztlich könnte die Schuldenbremse das Instrument sein, um die Klimapolitik zielführender auszurichten.

Anschließend rollt die Deutsche Bahn vor. Die Monopolkommission hat weitere Kritikpunkte aufgelistet. Der Konzern müsse in erster Linie auf Kundenzufriedenheit ausgerichtet werden. Das betrifft auch die Bonuszahlungen für den Vorstand. Im Zentrum steht die Pünktlichkeit.

Die obligatorische Nachspielzeit führt natürlich ins Viertelfinale der Fußball-EM.

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Das Land braucht Reformen statt Optimismus (Express)24 Jun 202300:09:07

Bundeskanzler Olaf Scholz versucht es derzeit mit Zuversicht. Zum 60-jährigen Bestehen des Sachverständigenrats hat er Optimismus verbreitet und steht damit im Kontrast zur Wirtschaftsentwicklung in Deutschland. Dazu die ungeschönte Einschätzung der Pioneer-Chefökonomen Lars Feld und Justus Haucap, die grundlegende Reformen fordern.


Diese beziehen sich insbesondere auf die Standortattraktivität. Im aktuellen IMD World Competitiveness Ranking ist Deutschland innerhalb eines Jahres um sieben Plätze abgestürzt und rangiert damit unter den 64 Ländern mit der größten Wettbewerbsstärke nur noch auf Rang 22.


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So wird das Land gegen die Wand gefahren (Express)10 Jun 202300:08:47

Schwerpunkt diesmal sind die Klimaschutzverträge. Mit einem zweistelligen Milliardenbetrag will Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck den klimafreundlichen Umbau besonders energieintensiver Branchen fördern. Der Plan folgt auf die Idee des ebenso umstrittenen Industriestrompreises. Prof. Dr. Lars Feld sagt dazu: “Mir fehlt in der Klima- und Energiepolitik ein schlüssiges Konzept. Wir werden das Land auf diese Weise gegen die Wand fahren.”


Ein weiteres Thema ist die Inflationsentwicklung vor dem Hintergrund des nächsten Zinsentscheids der Europäischen Zentralbank. Zur Diskussion steht die These der “Gierflation”, auf die auch schon EZB-Chefin Christine Lagarde angespielt hat. Demnach hätten Unternehmen ihre Preise stärker erhöht, als die eigenen Kosten gestiegen seien. Der Wettbewerbsökonom Prof. Justus Haucap meint: “Das ist ein schönes Thema für Talkshows, aber ich glaube, in Kreisen seriöser Wissenschaft sollte man ein bisschen vorsichtiger sein.”


Zum Schluss wie üblich die Nachspielzeit. Mit Beginn der Bundesliga-Sommerpause wird Bilanz gezogen.


Die komplette Ausgabe hören Sie als Teil unserer Pioneer-Familie. Wenn Sie noch nicht an Bord sind, testen Sie uns! Aktuell haben wir ein besonderes Angebot. https://www.thepioneer.de/willkommen.

Verbale Abrüstung im Sinne der Wirtschaft (Express)27 May 202300:09:10

Die neuen Wirtschaftsdaten und der Koalitionsstreit stehen im Mittelpunkt dieser Ausgabe. In beiden Fällen wäre es angebracht, verbal abzurüsten, so die Pioneer-Chefökonomen.


Zunächst ordnen sie die nach unten revidierten Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt ein. Per Definition steckt die deutsche Wirtschaft zwar in einer technischen Rezession, aber das an sich sei noch nicht dramatisch. Was Sorgen mache, sei eher der Ausblick - das wird erklärt.


Anschließend steigen Lars Feld und Justus Haucap ein in die Debatte um Heizungsgesetz und Industriestrompreis. Bestimmend hier sind fehlerhafte Annahmen, die ökonomisch wenig Sinn machen und nicht ans gewünschte Ziel führen, so das Fazit. Zu hören sind auch Wirtschaftsminister Robert Habeck und Finanzminister Christian Lindner.


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Sparen statt unverschämter Forderungen (Express)13 May 202300:06:16

Die Steuerschätzung des Bundesfinanzministeriums sorgt auch hier für Diskussionen. Hintergrund sind die geringeren Steuermehreinnahmen. Schon allein deshalb seien die vielen Ausgabenwünsche der Ministerien und Bundesländer nicht machbar, so das Fazit der Pioneer-Chefökonomen. So sei der Industriestrompreis zum Beispiel nicht drin.

 

“Die Länder haben den größten Anteil an den Steuereinnahmen, fahren Überschüsse ein und laufen zum Bund und sagen: Unsere armen Kommunen brauchen dringend Geld. Ich finde das mittlerweile regelrecht unverschämt.”, so Lars Feld.


Hinsichtlich der Flüchtlingspolitik gibt es aber auch ein Stück weit Verständnis, so sagt Justus Haucap, “dass die sehr stark durch den Bund gemacht wird und dann ein Problem entsteht, wenn man sagt, die einen treffen die Entscheidungen und die anderen tragen die Kosten.”

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Perfide und ein Affront gegen Deutschland (Express)29 Apr 202300:05:30

Diese Ausgabe dürfte den Beginn einer heftigen Auseinandersetzung zwischen Berlin und Brüssel markieren. Die jüngsten Vorschläge der EU-Kommission zur Reform der Fiskalregeln werden von Prof. Dr. Lars Feld als “sehr perfides Regelwerk” bezeichnet, “das die Bundesregierung rundweg ablehnen sollte”. Der Ökonom und Chefberater des Bundesfinanzministeriums erläutert hier seine harte Haltung.


Ein weiteres Thema ist die Konjunkturentwicklung in Deutschland. Wirtschaftsminister Robert Habeck hat die Erwartungen fürs laufende Jahr nach oben korrigiert. Wie ist das zu bewerten? Außerdem ein Abstecher zu Viessmann. Wie ist der Verkauf des Wärmepumpen-Geschäfts in die USA einzuschätzen?


Danach noch ein Blick auf die Deutsche Bahn. So kurz vor Start des Deutschlandtickets kamen Fragen aus den Reihen der Hörerinnen und Hörer. Der Wettbewerbsökonom Prof. Dr. Justus Haucap antwortet.


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Cannabis-Freigabe: Im Rausch der Bürokratie (Express)15 Apr 202300:08:05

Ein Schwerpunkt dieser Ausgabe ist die Legalisierung von Cannabis in Deutschland. Wie berauschend sind die überarbeiteten Pläne noch? Dazu die Einschätzung von Justus Haucap, der zudem als Wettbewerbsökonom zum neuen Kartellrecht befragt wird. Wo sind die Klauen und Zähne, die Wirtschaftsminister Robert Habeck angekündigt hatte? 


Ein weiteres Thema ist der Mindestlohn, angestoßen von Arbeitsminister Hubertus Heil. Seine Äußerungen seien “in gewisser Weise perfide”, so Lars Feld, beratendes Mitglied der Mindestlohnkommission. Außerdem deutliche Worte in der Diskussion um den Bundeshaushalt 2024 und zu den Prioritäten von Finanzminister Christian Lindner.


Diskutiert wird auch über Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Hintergrund sind die Äußerungen zum Taiwan-Konflikt. Ganz zu Beginn noch ein schneller Abschied. Der 15. April war zum Stichtag für die AKW-Abschaltung bestimmt worden. Die Nachspielzeit dominiert Bayern München. Nach der Pleite im DFB-Pokal wackelt nun auch die Champions League.


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Stabilitätscheck: Bankensektor und Koalition (Express)01 Apr 202300:07:42

Die Pioneer-Chefökonomen steigen in zwei große Diskussionen dieser Woche ein, die beide in der Frage münden: Wie stabil ist all das? Die ökonomischen Bewertungen schwanken zwischen Sorge und Gelassenheit.


Makroökonomisch steht die Frage nach der Sicherheit des Finanzsystems im Zentrum. Einerseits werden Versprechungen gemacht und Vertrauen wird bekundet, andererseits Warnungen vor einem Systemcrash. Lars Feld und Justus Haucap sortieren die Argumente. Außerdem haben sich die beiden Wirtschaftsprofessoren den Mikrokosmos der Ampel vorgenommen. Sie ordnen das Ergebnis des Koalitionsausschusses ein und nehmen sich die Kritik vor.


In der Nachspielzeit steht natürlich Bayern München im Mittelpunkt, der Rausschmiss von Julian Nagelsmann und die Neuverpflichtung von Thomas Tuchel als Trainer.


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Träge Konjunktur und absehbare Bankenkrise (Express)18 Mar 202300:07:45

Zunächst stehen die neuen Prognosen für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Mittelpunkt. Insbesondere die positiven Tendenzen sind skeptisch zu sehen. Denn es gibt mehr Unsicherheitsfaktoren als Impulse für Dynamik.


Ein weiteres Thema sind die in Schieflage geratenen Banken in den USA. Die Turbulenzen seien nach einer so langen Niedrigzinsphase nichts Außergewöhnliches, dass aber eine Bank so stark exponiert ist, wäre erstaunlich. Der Grund dafür liegt in der Regierungszeit von Donald Trump. Vor diesem Hintergrund ergibt sich auch die Antwort auf die Frage, wie groß die Ansteckungsgefahr für den Euroraum ist.


Im Zuge dieser Erörterung auch ein Blick auf den anstehenden Fed- und den jüngsten EZB-Entscheid. Das Risiko für den Bankensektor sollte vom Pfad der Zinserhöhungen nicht wegführen, so die Pioneer-Chefökonomen.


In der Nachspielzeit wird sich den Neuerungen der FIFA gewidmet, was die Fußball-WM 2026 betrifft. Und natürlich wird auch kurz auf die Champions League geschaut.


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Hans-Werner Sinn: Visionär und Wegbereiter (Express)04 Mar 202300:08:41

In dieser Ausgabe steht der emeritierte Präsident des ifo Instituts und Universitätsprofessor Hans-Werner Sinn im Mittelpunkt. Vor dem Hintergrund seines 75. Geburtstags werden drei Themen diskutiert, die erst durch Prof. Sinn dringend notwendige Debatten entfacht haben: Seine extrem frühen Inflationswarnungen, seine Aufklärungsarbeit hinsichtlich der Target-Salden und seine Kritik an der deutschen Klimapolitik.


Zuvor wird die Jahresbilanz der EZB diskutiert. Welche Risiken birgt der Milliardenverlust der Europäischen Zentralbank? Außerdem folgen das inzwischen obligatorische Update zu den jüngsten Inflationsdaten und ein Blick auf die neuen Berechnungsgrundlagen.


Die Nachspielzeit führt nach Großbritannien. Der Vorstoß zu neuen Regulierungsmaßnahmen für den Profi-Fußball sorgt auch hierzulande für Kritik. Allerdings ist dem Vorhaben auch Gutes abzugewinnen.


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Ukraine-Krieg: Wirtschaft unter Beschuss (Express)18 Feb 202300:08:38

Im Mittelpunkt steht der erste Jahrestag des Ukraine-Kriegs. Vor diesem Hintergrund ein Blick auf Wirtschafts-, Finanz- und Geldpolitik. Die Pioneer-Chefökonomen setzen sich mit Statements einiger Kollegen auseinander. Führende Köpfe der Leibniz-Wirtschaftsforschungsinstitute waren virtuell zusammengekommen, um die politischen Maßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen in Deutschland zu diskutieren.


Die Statements zu den wichtigsten Themen werden von Lars Feld und Justus Haucap kommentiert. Dazu gehören Rezessionsangst, Inflationsentwicklung, Lohn-Preis-Spirale, Energiepreis-Maßnahmen und letztlich die Zukunftsprobleme, denen sich die Politik in Anbetracht der akuten Sorgen nicht ausreichend widmet.


Zu hören sind Aussagen von Clemens Fuest vom ifo Institut, Stefan Kooths vom Kiel Institut für Weltwirtschaft, Reint Gropp vom Institut für Wirtschaftsforschung Halle, Thomas Bauer vom Institut für Wirtschaftsforschung Essen und Florian Heider vom Institut für Finanzmarktforschung SAFE.


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Dynamisches Duo: Schulden bremsen, Arbeit fördern (Express)21 Jun 202400:05:58

Keine Schonzeit für Deutschlands ökonomische Doppelspitze im Verteidigungsraum der Schuldenbremse. Vor dem Hintergrund der Verhandlungen um den Bundeshaushalt 2025 war ein weiterer Reformvorschlag ins Spiel gebracht worden. Die Wirtschaftsprofessoren Lars Feld und Justus Haucap halten dagegen, die argumentative Abwehrkette reicht bis nach Frankreich:

“Wenn ich mir angucke, welche Zinsaufschläge dort neuerdings zu zahlen sind, können wir froh sein, so etwas wie die Schuldenbremse zu haben.”

Unter dieser Prämisse wird der Weg skizziert, über den die wirtschaftliche Dynamik in Deutschland nachhaltig gesteigert werden kann. Zentrale Anspielstationen: Eine Arbeitsmarktpolitik, die das Arbeiten fördert, und Infrastrukturinvestitionen, die privates Kapital mobilisieren.

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Mit Hysterie in die nächste Katastrophe (Express)04 Feb 202300:09:30

Im Mittelpunkt diesmal scharfe Kritik an der EU-Kommission. Die Reaktion auf die milliardenschweren Investitionshilfen in den USA komme viel zu spät und sei hysterisch, so die Pioneer-Chefökonomen. Die Pläne würden in eine dann selbst verschuldete Katastrophe führen. Die Ansagen Ursula von der Leyens zum Inflation Reduction Act haben vor allem die Reizschwelle von Lars Feld überschritten.


Zuvor eine Einordnung der Zinsentscheide dieser Woche. Neben der Europäischen Zentralbank haben auch die US-Notenbank Fed und die Bank of England die Zinsen weiter erhöht. Hinsichtlich der Inflationstendenzen, Wirtschaftsausblicke und Lohnentwicklungen lohnt ein genauerer Blick. Vor diesem Hintergrund auch noch ein Abstecher auf den deutschen Immobilienmarkt.


Anschließend berichtet Justus Haucap von der Anhörung im Mammutprozess um das Zucker-Kartell. Er war als Sachverständiger geladen. Und in der Nachspielzeit stehen diesmal die beiden Hauptstadt-Clubs im Mittelpunkt: Hertha BSC und Union Berlin.


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Im Galopp von Berlin über Rom nach Paris (Express)21 Jan 202300:08:46

Das Chefökonomen-Gespann von The Pioneer nimmt Sie diesmal mit auf einen finanz- und wirtschaftspolitischen Ausritt durch die deutsche Wirtschaft, den italienischen Haushalt und die französischen Führungsansprüche.


Ungezügelt werden Fragen nach der künftigen Wachstumsdynamik in Deutschland und der vermeintlich drohenden Milliardenlücke im Bundeshaushalt beantwortet. Anschließend zieht das Expertenduo weiter nach Italien. Drei Monate ist Giorgia Meloni als Ministerpräsidentin jetzt im Amt. Bestätigt sie die haushaltspolitischen Sorgen aus Brüssel oder vergaloppiert sie sich? Danach führt der Weg nach Paris, wo Bundeskanzler Olaf Scholz und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron aufeinandertreffen. Hier spielt die industriepolitische Peitsche eine entscheidende Rolle.


In der Nachspielzeit wird eine Frage aus den Reihen der Hörerinnen und Hörer beantwortet. Es geht um wettbewerbspolitische Aspekte in der Bundesliga.


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2023: Zusammenreißen und zusammenarbeiten! (Express)08 Jan 202300:09:30

In dieser ersten Ausgabe des neuen Jahres führt der Blick auf das große Ganze, also auf die grundlegenden Themen, die nicht mehr aufgeschoben werden dürfen. Der Freiburger Ökonom Lars Feld sagt: “Wenn diese Bundesregierung noch was erreichen will, muss sie dieses Jahr loslegen.”


Auch wenn Deutschland bislang nicht in einer Rezession steckt, ergänzt der Düsseldorfer Wirtschaftsprofessor Justus Haucap, dürfe der Handlungsdruck jetzt nicht abnehmen: “Das wäre eine falsche Interpretation, dann müssen wir uns auf einen Abstieg gefasst machen.”

 

Die Pioneer-Chefökonomen erörtern unter anderem die Angebotsbedingungen am Standort Deutschland. Hohe Steuern und Energiekosten, veraltete Infrastruktur, mangelnde Digitalisierung und fehlende Fachkräfte machen Investitionen immer weniger attraktiv. Inzwischen seien die USA der Hauptwettbewerber in der Standortfrage, hier bestehe dringender Handlungsbedarf.


“Am Ende merkt man, wo die gordischen Knoten sind, die man zerschlagen muss - und eigentlich wissen das alle. Jetzt müssen sie sich nur zusammenreißen, zusammenarbeiten und nach vorne gehen”, so Feld.

Das Jahr der Zinswende und Preisbremsen (Express)18 Dec 202200:09:07

In der letzten Ausgabe dieses Jahres stehen zwei große Themen im Mittelpunkt. Zunächst folgt eine Bewertung zum jüngsten Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank, insbesondere im Vergleich zu den Zinserhöhungen der Fed in den USA und der Bank of England in Großbritannien. Nach Ansicht der Pioneer-Chefökonomen sind die 0,5 Prozentpunkte der EZB ein zu schwaches Signal.


Anschließend eine finale Bewertung der Energiepreisbremsen. Die Hilfen für Gas und Strom bieten noch immer ausreichend Raum für Kritik. Allerdings sind manche Einwände, insbesondere die des BDI, des Bundesverbands der Deutschen Industrie, bedenklich.


In der Nachspielzeit wird sich das neue Expertengremium des DFB vorgenommen. Nach dem erneut frühzeitigen WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft soll es einen Neubeginn mit altbekannten Namen geben. Starke positive Impulse seien damit nicht zu erwarten, so Lars Feld und Justus Haucap.

Ökonomischer Schweinkram auch mit CDU/CSU (Express)04 Dec 202200:08:10

In dieser Ausgabe zunächst eine Zwischenbilanz. Am 8. Dezember jährt sich das Kabinett Scholz zum ersten Mal. Das Fazit der Pioneer-Chefökonomen: “Der ordnungspolitische Schweinkram wäre unter den Unionsparteien nicht anders gewesen.” Zu den Kritikpunkten hingegen gehören die Gas- und Strompreisbremsen, die ohnehin besser Rechnungsbremsen heißen sollten.


Weitere Themen sind die Inflationsentwicklung in Deutschland und der nächste EZB-Zinsentscheid. Hier sollte keinesfalls der Eindruck von Entwarnung entstehen, von einer Finanzkrise sei man noch weit entfernt. Die Banken müssten weitere dezidierte Zinsschritte aushalten können.


Anschließend noch ein Blick auf den fragwürdigen Vergleich von FDP und RAF, den ZDF-Moderator Jan Böhmermann gezogen hat. Richtig gute Satire hätte bei der Cessna von Friedrich Merz ansetzen müssen. Und schließlich noch die Nachspielzeit mit der für Deutschland fraglos unlustigen Fußball-WM.

Höhere Steuern wären eine Unverschämtheit (Express)20 Nov 202200:07:04

Zu Beginn wird sich der Bericht des Sachverständigenrats vorgenommen. Eine Empfehlung der Wirtschaftsweisen sind höhere Steuern für Besserverdiener. Lars Feld, der ehemalige Vorsitzende dieses Expertengremiums sagt, es sei eine Unverschämtheit, die Leute jetzt auch noch mit höheren Steuern zu belästigen: “Da fehlt das politökonomische Verständnis im Sachverständigenrat oder die haben letzten 30 Jahre geschlafen.”


Ein weiteres Thema ist die Kritik an der Gaspreisbremse. Justus Haucap verteidigt den Entwurf, wonach Unternehmen das staatlich subventionierte Gas auch zu höheren Preisen weiterverkaufen dürften. Denn, so der Wettbewerbsökonom, warum eigentlich nicht? Sie hören handfeste Gründe!


Anschließend der Blick auf die hochinteressante Personalie im Bundeswirtschaftsministerium. Robert Habeck holt sich eine ehemalige BlackRock-Volkswirtin als Chefökonomin ins Haus. Und zu guter Letzt, wie üblich, die Nachspielzeit. Die wird natürlich bei der Fußball-WM in Katar ausgetragen.

Streitfragen der Woche: Geld, Gras & China (Express)06 Nov 202200:08:09

Zu Beginn ein Blick auf die Wirtschaftsdaten für Deutschland. Das Bruttoinlandsprodukt war im vorigen Quartal höher als erwartet, die Rezession ist aufgeschoben. Hinzu kommt die Steuerschätzung für die nächsten Jahre. Es wird mit über 126 Milliarden Euro an Mehreinnahmen gerechnet. Inwieweit ist der Staat ein großer Inflationsgewinner?


Vor diesem Hintergrund gab es einen erneuten Hilferuf von Galeria Karstadt Kaufhof - aber muss der wieder erhört werden? So viel vorweg: Ein verbaler Rettungsanker wird hier nicht geworfen. Ebenfalls diskutiert werden die Änderungen des Entwurfs zur Legalisierung von Cannabis. Es gibt aber noch Unklarheiten, zum Beispiel was das zentimeter- und grammgenaue Ausmaß des privaten Anbaus von Pflanzen betrifft.


Ein weiteres Thema ist der Einstieg Chinas in den Hamburger Hafen. Eine Staatsreederei will sich an einem Container-Terminal beteiligen. Wird das ein weiterer wichtiger Marker auf Pekings Expansionskurs und für Deutschland ein nächstes Abhängigkeitsrisiko oder ist das entspannt zu betrachten?

Gordische Knoten und Grenzen des Kiffens (Express)23 Oct 202200:07:56

Die Pioneer-Chefökonomen Lars Feld und Justus Haucap nehmen sich zunächst das noch nachhallende Machtwort des Kanzlers zu den AKW-Laufzeiten vor. Ob es auch ein Schlusswort ist, sei fraglich, aber immerhin sei ein gordischer Knoten zerschlagen worden und das so formvollendet wie in einer Theaterinszenierung.


Anschließend geht es um die Frage neuer EU-Schulden. Die Debatte auf europäischer Ebene sei scheinheilig, Deutschland solle hart bleiben. Von dort aus ist es nur ein kleiner Sprung zu den Gefahren von expansiver Fiskalpolitik. Viele derzeit getroffene Maßnahmen seien bereits expansiv und könnten noch für größere Schwierigkeiten sorgen.


Danach ein Blick ins Cannabis-Konzept des Gesundheitsministeriums. Besonders kritisch bewertet werden, aus rein ökonomischer Sicht, die geplanten THC-Grenzwerte, die möglicherweise zu niedrig seien. Und schließlich noch die Nachspielzeit, die zum DFB-Pokal führt.

Politisches Durchwurschteln ohne Alternativen (Express)09 Oct 202200:07:18

Im Mittelpunkt dieser Ausgabe steht die Ausgestaltung der Gaspreisbremse. Das Fazit kann vorweggenommen werden: Eine schöne Lösung gibt es zumindest in Deutschland nicht. Mangelnde Digitalisierung, fehlende Daten und überlastete Behörden bremsen das optimale Bremsen des Gaspreises.


Die Pioneer-Chefökonomen Lars Feld und Justus Haucap zeigen die Schwachpunkte der einzelnen Modelle auf, die der Gas-Kommission zur Prüfung vorgelegt worden sind. Sie sprechen über die Fehlerquellen und nennen bessere Alternativen, die im deutschen Verwaltungssystem aber nicht umsetzbar sind. Deswegen sei das, was die Bundesregierung macht, ein Durchwurschteln.


Außerdem ein Blick auf die wirtschafts- und finanzpolitischen Maßnahmen der neuen Regierung in Großbritannien. Das Hin und Her um zugesagte und zurückgenommene Steuersenkungen ist und bleibt, so Feld, eine Misere, deren Ausgang ungewiss ist. Schlussendlich noch die Nachspielzeit, diesmal ausnahmsweise nicht auf dem Fußballrasen.


Preisbremsen. Kostenbremsen. Stimmungsbremsen. (Express)25 Sep 202200:08:06

In dieser Ausgabe geht es um das höchst schwierige Bremsen beim Strom- und Gaspreis. Wie sinnvoll sind Preisdeckel, welche Modelle gibt es und welche Möglichkeiten der Finanzierung sind aus ökonomischer Sicht vertretbar? Die Pioneer-Chefökonomen Lars Feld und Justus Haucap liefern Antworten.


Weitere Punkte sind die ausgebremste Wirtschaft und die vermutlich unvermeidbare Rezession, in die Deutschland schlittern dürfte. Welche Folgen hat das für Europa und wie steht es um die Stabilität der Eurozone? Hierbei ein Blick explizit auf Italien.


Für den Aufreger der Woche sorgt das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Hier wäre eine Bremse hinsichtlich der Kosten geboten. Und zum Schluss noch die übliche Nachspielzeit. Hier ist die Stimmung zwar gebremst, nicht aber der fußballerische Optimismus.

EZB senkt Leitzins: Doch der Weg wird noch holprig (Express)07 Jun 202400:06:44

Die Europäische Zentralbank hat die erste Zinssenkung beschlossen. Nach dem späten Einläuten des Kampfs gegen die Inflation, ist sie damit nun der US-Notenbank Fed einen Schritt voraus. Und das obwohl EZB-Chefin Christine Lagarde zugleich die Inflationsprognose nach oben korrigieren musste. In den USA ist die Preisentwicklung allerdings noch vertrackter.

Eigentlich war davon ausgegangen worden, dass die Fed spätestens im Frühjahr eine ganze Serie an Zinssenkungen startet. Doch nun bestätigt sich das, was in diesem Podcast schon voriges Jahr prognostiziert wurde. Warum die USA solche Probleme haben und welche Stolperfallen sich daraus auch für den Pfad der weiteren Zinssenkungen im Euroraum ergeben könnten, hören Sie in dieser Ausgabe.

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Wuchtiges Volumen, aber nicht zielgenau (Express)11 Sep 202200:06:55

In dieser Ausgabe steht das dritte Entlastungspaket der Bundesregierung im Mittelpunkt. Die Pioneer-Chefökonomen Lars Feld und Justus Haucap kritisieren vor allem die schwache Zielgenauigkeit und benennen zugleich zwei entscheidende Gründe dafür.


Ein weiteres Thema ist das Abschöpfen von Zufallsgewinnen, wie es die Ampel-Koalition nennt. Sie hören, warum es eben nicht als “Übergewinnsteuer” formuliert werden sollte. Die Wortwahl ist hinsichtlich der finanziellen Belastung von Bedeutung.


Anschließend ein schneller Blick auf den jüngsten Zinsentscheid der EZB. Da die Geldpolitik trotz der zweiten Zinserhöhung immer noch nicht restriktiv ist, wird die Inflationsdynamik nach wie vor nicht in den Griff zu bekommen sein.


Und zu guter Letzt noch die Nachspielzeit. Ein dreiminütiger Seitenwechsel vom ökonomischen Terrain auf den Fußballrasen.

Ordnungspolitischer Schweinkram (Express)28 Aug 202200:08:22

Diesmal diskutiert werden die Gasumlage, die Senkung der Mehrwertsteuer auf Gas und die extrem gestiegenen Strompreise. Dazu werden die Hintergründe und Folgen aufgeführt sowie Möglichkeiten der Entlastung, die nicht zu einem marktwirtschaftlichen Problem werden.


Einer von vielen Kritikpunkten an der Gasumlage ist demnach, dass sie nicht an Insolvenzgefahren von Unternehmen geknüpft ist, Verluste sozialisiert werden, aber Gewinne privat bleiben. Bemängelt werden staatliche Eingriffe, die der Beginn von Interventionsspiralen und “ordnungspolitischem Schweinkram” seien, so Lars Feld. Und die Diskussion um die Übergewinnsteuer nehme dadurch auch wieder Fahrt auf.


Zum Ende hin noch ein Abstecher zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Der sei so teuer, dass dringend hinterfragt werden sollte, was er wirklich leisten muss, so Justus Haucap. Er meint, die ARD befindet sich “in der schärfsten Krise ihrer Geschichte” und jetzt sei durchaus noch mal ein guter Zeitpunkt, um zu fragen: “Brauchen wir das alles?”

Gaskrise, Klimaschutz und Wohlstandsverlust (Express)14 Aug 202200:09:02

Vor dem Hintergrund der sich möglicherweise weiter verschärfenden Gaskrise, steht die Energieversorgung im Mittelpunkt. Hinterfragt werden bisher getroffene Maßnahmen und noch ausstehende Entscheidungen.


Besondere Expertise kommt von Prof. Dr. Veronika Grimm, die den urlaubenden Lars Feld vertritt. Sie ist Inhaberin des Lehrstuhls für Wirtschaftstheorie der Universität Erlangen-Nürnberg und Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Im Kreis der “Wirtschschaftsweisen” gilt sie unter anderem als Energieexpertin.


Zusammen mit Justus Haucap diskutiert sie über Importsteuern und Preisdeckelungen, die Reaktivierung der Kohlekraftwerke und die AKW-Laufzeitverlängerung. Hinsichtlich der Preisentwicklung werden staatliche Hilfen besprochen, wie die Streichung der Mehrwertsteuer auf die Gasumlage.

Toxisches Tun durch maximalen Spielraum (Express)31 Jul 202200:08:22

Das neue Kriseninstrument der Europäischen Zentralbank steht im Mittelpunkt dieser Ausgabe. Damit rückt das TPI, das Transmission Protection Instrument, ins Zentrum der Kritik. So sagt Lars Feld, dass in der Diskussion um die Unterstützung hochverschuldeter Länder im Süden der Eurozone vernachlässigt werde, dass das “was die EZB jetzt macht, für den Norden Europas toxisch ist.”


Der Pioneer-Chefökonom spricht über die Gefahren der fiskalischen Dominanz der Geldpolitik. Die TPI-Kriterien seien wachsweich und würden maximalen Spielraum geben für eine monetäre Staatsfinanzierung. Die EZB lasse sich sich immer stärker in Richtung Fiskalpolitik ziehen.


Vor diesem Hintergrund auch ein Blick auf die Rechtslage und auf bisherige Klagen gegen Programme der EZB oder EU. Dabei im Zentrum der schuldenfinanzierte Corona-Hilfsfonds Next Generation EU, der 750 Milliarden Euro schwer ist. Das Bundesverfassungsgericht beschäftigt sich damit aktuell.

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