Seit 1956 ist der Eurovision Song Contest aus dem Fernsehprogramm nicht mehr wegzudenken und für viele Fans eine absolute Herzensangelegenheit. Über 1.500 Acts standen schon auf der großen Bühne - und mindestens genauso viele Geschichten hat der Wettbewerb hervorgebracht. In ESC Update sind die Journalisten Thomas Mohr und Marcel Stober immer nah dran am Geschehen und besprechen mit Künstlern, Entscheidern und Experten das Gestern, Heute und Morgen der größten Musikshow des Planeten. Einmal im Monat gibt es aktuelle Hintergrundinformationen und viel Musik aus der schillernden Welt des ESC.
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Nur zweimal ESC-Finale: Warum Montenegro nicht den Mut verliert
samedi 26 septembre 2026 • Durée 59:07
Montenegro gehört mit nur zwei Finalteilnahmen beim Eurovision Song Contest zu den unerfolgreichsten Ländern des Wettbewerbs. Aber warum bleibt Montenegro dem ESC trotzdem treu? Das hat sich ESC Update-Reporter Daniel Kähler vor Ort angesehen. Er hat in Podgorica den Sender RTCG besucht und mit Sender- und ESC-Verantwortlichen gesprochen. Wie man in Montenegro auf den ESC blickt und auch wie gut der öffentlich-rechtliche Rundfunk des Landes aufgestellt ist, ist eines der Themen in ESC Update.
Fünf Länder waren beim ESC 2026 nicht dabei, weil ihre verantwortlichen Rundfunkanstalten sich die Bühne nicht mit Israel teilen wollten. Wegen der Zustände in Gaza hat auch die niederländische Rundfunkanstalt AVROTROS eine Teilnahme am ESC 2027 ausgeschlossen - die Niederlande sind nun aber trotzdem dabei. Die Dachorganisation des niederländischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks NPO organisiert die Teilnahme am ESC fortan selbst, die Niederlande sind also das erste boykottierende Land, das zum ESC zurückkehrt. Irland hingegen bleibt bei einer Absage. Auch 2027 schickt man keinen Teilnehmer zum ESC. Voraussichtlich wird sich Spanien den Iren anschließen.
Die nordischen Länder hatten beim ESC 2026 ganz unterschiedliche Erlebnisse. Finnland und Schweden etwa dürften gemischte Gefühle gehabt haben. Zwar ist ein sechster Platz für Linda Lampenius und Pete Parkkonen aus Finnland noch immer sehr gut - sie wurden im Vorfeld allerdings als große Siegfavoriten gehandelt. Die Schwedin Felicia holte mit Platz 20 das schlechteste Ergebnis des Landes seit 2010. Was für Lehren hat man in diesen Ländern gezogen? Was machen Norwegen, Dänemark - und wie stehen die Chancen auf eine Rückkehr von Island zum ESC? All das beantwortet Arne Bartram, ARD-Korrespondent in Stockholm, in der neuen Ausgabe des Podcasts.
Moderation: Marcel Stober & Thomas Mohr Gäste: Daniel Kähler, Arne Bartram
Eine Produktion des NDR.
Warum kommt der ESC 2027 nach Burgas?
samedi 29 août 2026 • Durée 59:37
Die viertgrößte Stadt Bulgariens wird im kommenden Jahr Schauplatz des Eurovision Song Contest 2027. Burgas hat sich gegen Sofia durchgesetzt und richtet aus - aber warum? Denn eigentlich war die Stadt am Schwarzen Meer nur Außenseiter im Rennen um die Austragung. Allerdings hat man mit der Arena Burgas eine Halle zu bieten, die erst 2023 eröffnet wurde und eine Show wie den ESC austragen kann. Wie sieht es aber mit dem Rest der Stadt aus? Wie ist die Infrastruktur, wie sind die Hotelkapazitäten und wie kommt man da überhaupt hin? Warum die Wahl auf Burgas fiel und was die Stadt zu bieten hat, erklärt ARD-Korrespondent Oliver Soos aus dem Studio Südosteuropa.
Über Jahre leitete Pele Loriano ein erfolgreiches Schweizer Songwritingcamp und verantwortete die musikalische Strategie hinter den ESC-Siegeracts von 2024, Nemo, und 2025, JJ, maßgeblich mit. Er weiß, worauf es beim Wettbewerb ankommt und ist von nun an in Diensten Deutschlands unterwegs. Er gehört zum fünfköpfigen Musikteam des SWR, das alle Bewerbungen sichtet, die seit dem 15. Juli und noch bis zum 21. September abgegeben werden können. In ESC Update gibt er einen Einblick in seine Arbeit damals in der Schweiz und heute für Deutschland und beantwortet natürlich auch die Frage: Was braucht ein ESC-Siegeract?
Außerdem werden vom kommenden ESC an eine ganze Reihe an organisatorischen Dingen anders sein. Zum Beispiel löst ein neues Mindestalter von 18 Jahren die jahrzehntelang gültige Grenze ab 16 Jahren ab. Ein siegreiches Land darf ab sofort keinen ESC mehr ausrichten, sofern es sich in einem bewaffneten Konflikt oder in einer geopolitisch sensiblen und angespannten Region befindet. Dies würde aktuell etwa auf Israel zutreffen. Dazu hat das israelische Unternehmen Moroccanoil sein ESC-Sponsoring mittlerweile beendet. Israel bleibt aber weiterhin Teilnehmerland, deshalb hat die niederländische Rundfunkgesellschaft AVROTROS ihren Boykott erneuert und die ESC-Teilnahme abgesagt. Ein anderer niederländischer Broadcaster könnte aber einspringen.
Zusätzlich stehen mögliche Änderungen am Votingverfahren im Raum. So sei es der Wunsch der ESC-Organisatoren, das Publikumsvoting künftig komplett online stattfinden zu lassen, wobei auch mehrere verschiedene Länder gewählt werden müssten - ähnlich wie aktuell schon beim Junior ESC. Dies zitiert die schwedische Zeitung "Aftonbladet" aus einem Schreiben der EBU an die Mitgliedssender. Wie würde so ein Voting den ESC verändern?
Moderation: Marcel Stober & Thomas Mohr Gäste: Oliver Soos, Pele Loriano
Eine Produktion des NDR.
Bewerbungsphase beginnt! Deutschland sucht ESC-Act 2027
samedi 1 août 2026 • Durée 59:24
Wer beim kommenden ESC in Bulgarien für Deutschland antreten möchte, kann sich jetzt dafür bewerben. Die Bewerbung ist seit dem 15. Juli und noch bis zum 21. September geöffnet. Gesucht werden etablierte Acts und professionell betreute Newcomer. Außerdem sind alle Genres willkommen. Ein fünfköpfiges Team aus Musik- und ESC-Experten sichtet die Bewerbungen und stellt auf deren Basis den Vorentscheid des kommenden Jahres "Das Deutsche Finale 2027" zusammen. Damit beginnt die Suche nach einem deutschen Act deutlich früher als in den vergangenen Jahren. Was das mit sich bringt, klären Marcel Stober und Thomas Mohr in ESC Update.
Kanada nimmt von 2027 an am Eurovision Song Contest teil. Verkündet hat das Premierminister Mark Carney am kanadischen Nationalfeiertag. Aber was bedeutet diese Teilnahme eines weiteren nicht-europäischen Landes für den eigentlich europäischen Musikwettbewerb? Und was ist eigentlich, wenn Kanada mal gewinnt? Denn im Siegesfall dürfte man - anders als Australien - auch einen ESC ausrichten.
Im vergangenen Monat mussten Fans weltweit Abschied nehmen von Bonnie Tyler. Die Sängerin feierte große Erfolge - und trat 2013 beim Eurovision Song Contest für Großbritannien an. Ihr Titel "Believe In Me" erreichte bei der Show in Malmö zwar nur Rang 19 - doch ihrer Karriere schadete das nicht. Insgesamt 18 Alben veröffentlichte Bonnie Tyler. Zu ihren größten Hits gehören "Lost In France", "Holding Out For A Hero" oder "Total Eclipse Of The Heart". Im Alter von 75 Jahren starb sie im Juli in Portugal. Natürlich gibt es auch hier einen Nachruf auf den Weltstar.
Moderation: Marcel Stober & Thomas Mohr Gast: Daniel Kähler Mit einem Beitrag von: Gabi Biesinger
Eine Produktion des NDR.
Backstage in Wien mit Kaleen: Wie lief's hinter den Kulissen des ESC?
samedi 27 juin 2026 • Durée 59:37
Der Eurovision Song Contest 2026 wurde über Monate akribisch geplant. Und sie war immer mit dabei: Marie-Sophie Kreissl alias Kaleen. Sie brachte die Show als Contest Producerin auf die Bühne. Und Bühnen kennt sie sowieso gut: Kaleen selbst vertrat Österreich im Jahr 2024 als Sängerin beim ESC. Aber auch hinter den Kulissen hat sie schon oft für den ESC gearbeitet. Sie war etwa schon Lichtdouble oder auch Choreografin.
Dieses Jahr war es Kaleens Aufgabe, die Performances so auf die Bühne zu bringen, wie die Delegationen es sich wünschen. Sie traf unzählige Absprachen, kümmerte sich um das Beschaffen von Requisiten oder das Bespielen der LED-Wand und sorgte dafür, dass alle Künstler zur richtigen Zeit auf den richtigen Positionen waren. Kaleen kannte schon lange jede Inszenierung in- und auswendig. Jeden Trick, jede Kameraposition, jede Windmaschine. In der neuen Folge von ESC Update wirft Kaleen einen Blick in den Maschinenraum des ESC und gibt Eindrücke, die so nur wenige Personen haben können.
Vier Städte haben sich übrigens beworben, um den ESC 2027 auszutragen. Neben Bulgariens Hauptstadt Sofia haben auch Plowdiw, Varna und Burgas Interesse bekundet. Aber wie realistisch wäre ein ESC außerhalb der Hauptstadt überhaupt? Die Auflösung soll es Ende Juli geben - dann will man die Gastgeberstadt küren.
Moderation: Marcel Stober & Thomas Mohr Gast: Kaleen
Eine Produktion des NDR.
Wer hat wie gevotet? Die Final-Analyse des ESC 2026
samedi 23 mai 2026 • Durée 55:07
Zeit für die große Analyse: Das Finale des Eurovision Song Contest 2026 liegt hinter uns. Nun werfen Marcel und Thomas einen genauen Blick auf die Zahlen und Fakten dieser Show. Wer hat wie gevotet? Sarah Engels aus Deutschland zum Beispiel hat vom Televoting null Punkte erhalten. Das allein sagt aber noch nicht viel über die internationale Beliebtheit von "Fire" aus. Denn nur die besten zehn Songs des Televotings bekommen Punkte. Ob ein Song Elfter oder Letzter wird, ist dann egal - dann geht er leer aus. Wir schauen auf die Votingzahlen für Sarah Engels und Deutschland. Genauso aber auch auf den durchschlagenden Erfolg für Bulgarien und Rumänien, die aus jedem einzelnen Land Televotingpunkte bekommen haben, und auf die weiteren Platzierungen.
Überhaupt haben zahlreiche Fans Dara in Bulgarien einen großen Empfang bereitet. Das Land hat den ESC zum ersten Mal gewonnen - und ist dementsprechend stolz auf ihre Siegerin. Und die Planungen für den kommenden ESC 2027 haben schon begonnen. Erstmals findet der in Bulgarien statt. Die Hauptstadt Sofia ist großer Favorit - aber auch die Schwarzmeerstadt Burgas hätte eine geeignete Halle, um den ESC auszutragen. Fest steht bereits jetzt: Mit Nordmazedonien wird ein Land 2027 zurückkehren. Könnten noch weitere folgen?
Der ESC war kaum gelaufen, da sind mehrere Funktionäre des Fernsehens in Moldau zurückgetreten - wegen des Juryvotings. Die Jury in Moldau hatte den befreundeten Ländern Rumänien nur drei und Ukraine null Punkte gegeben, was im Land selbst heiß diskutiert wird. Auch die Punktesprecherin zögerte lange, bevor sie dann doch das Ergebnis präsentierte. Die Jury wählte unabhängig auf Basis der Songs - und trotzdem sorgte das Ergebnis für einen Skandal. Der Chef des Senders TRM reicht deshalb nun seinen Rücktritt ein und auch seine Stellvertreter sollen sich dem anschließen. Nachdem Moldau in diesem Jahr erstmals einen Vorentscheid auf hohem internationalen Niveau abgeliefert hat, könnte das der ESC-Teilnahme des Landes sehr schaden.
Moderation: Marcel Stober & Thomas Mohr Mit Beiträgen von: Oliver Soos
Eine Produktion des NDR.
ESC Update täglich: Bulgariens Banger "Bangaranga" gewinnt den ESC!
dimanche 17 mai 2026 • Durée 47:26
Eine spannende ESC-Show aus Wien endete mit einer der größten Überraschungen der letzten Jahrzehnte. Bulgarien gewinnt den Eurovision Song Contest 2026! Mit deutlichem Abstand siegte Dara mit "Bangaranga". Und die Favoriten, über die im Vorfeld gesprochen wurden, konnten ihr nicht ansatzweise gefährlich werden.
Delta Goodrem aus Australien landete auf Rang vier, das hochfavorisierte Finnland wurde Sechster, Griechenland kam auf Platz zehn und Frankreich sogar nur auf elf. Wie konnte es sein, dass die Wettanbieter in diesem Jahr so grandios daneben lagen? Und was bedeutet ein bulgarischer Sieg nun für den ESC? Darüber sprechen Marcel Stober und Thomas Mohr in der neuen Folge ESC Update direkt nach dem Finale von Wien.
Zur Wahrheit dieses Abends gehört aber auch, dass die zuletzt ganz guten ESC-Ergebnisse von Deutschland nicht wiederholt werden konnten. Nach einem 12. Platz von Isaak und einem 15. Rang von Abor & Tynna erreichte Sarah Engels mit "Fire" nun den 23. und drittletzten Platz. Hinter ihr platzierten sich nur noch Österreich und das Vereinigte Königreich, die ebenfalls schon für das Finale qualifiziert waren. Wieso Deutschlands ESC-Song in diesem Jahr nicht verfangen konnte - und was die Sängerin selbst dazu sagt, hört ihr ebenfalls in der letzten täglichen Folge aus Wien.
Zum angesprochenen Podcast "Udo. Ein Leben an der Grenze" kommt ihr hier: https://www.ardsounds.de/sendung/udo-ein-leben-an-der-grenze/urn:ard:show:2c0e4a243b0dd157/
Moderation: Marcel Stober & Thomas Mohr Mit: Sarah Engels
Eine Produktion des NDR.
ESC Update täglich: Sarah Engels' Vorbereitungen aufs ESC-Finale
vendredi 15 mai 2026 • Durée 38:50
Feiertag für ESC-Fans! Der 70. Eurovision Song Contest steht bevor. Heute entscheidet sich, wer in JJs Fußstapfen tritt und den Wettbewerb gewinnt. Sarah Engels startet schon früh in der Show.
Die Showproduzenten haben Deutschland erstmals in der ESC-Geschichte den zweiten Startplatz zugewiesen. Tendenziell gilt der zweite Startplatz als der unbeliebteste der ganzen Show. Sarah Engels aber macht das nichts aus - sie ist weiterhin motiviert und freut sich auf diesen besonderen Abend. Im Interview spricht sie in ESC Update über ihre Tage in Wien und ihre Vorbereitungen bevor es auf die Bühne geht.
Die Startreihenfolge bietet noch andere Überraschungen: Dänemark etwa, auch als Mitfavorit gehandelt, muss den Abend eröffnen. Auch andere Favoriten wie Griechenland und Australien starten mit den Positionen 6 und 8 recht früh. Finnland will 20 Jahre nach den Rockern von Lordi den ESC wieder gewinnen. Linda Lampenius und Pete Parkkonen erhalten zumindest schon einmal den gleichen Startplatz wie die Band - auch sie gehen von Rang 17 aus ins Rennen. Wer hat Chancen, wer überzeugt auf der Bühne - und natürlich wer gewinnt den ESC? Diesen Fragen gehen die Hosts Marcel Stober und Thomas Mohr heute nach.
Moderation: Marcel Stober & Thomas Mohr Mit einem Interview von Nils Dampz mit Sarah Engels
Eine Produktion des NDR.
ESC Update täglich: Favorit Dänemark im Finale, Fan-Favorit Zypern auch
vendredi 15 mai 2026 • Durée 34:19
Alle 25 Songs für das Finale des Eurovision Song Contest 2026 stehen nun fest. Im zweiten Halbfinale haben sich die letzten zehn Länder qualifiziert - auch wenn teilweise nicht gut gesungen wurde.
So offenbarte zum Beispiel Antigoni aus Zypern in der Show doch größere gesangliche Schwächen. Und auch bei Jonas Lovv aus Norwegen war die Stimme nach einer Erkrankung noch nicht wieder da, wo sie sein sollte. Im Finale stehen trotzdem beide.
Genauso weiter sind auch die Mit-Favoriten Søren Torpegaard Lund aus Dänemark und Delta Goodrem aus Australien. Aber tun sich beide mit ihren Inszenierungen wirklich einen Gefallen? Darüber sprechen unsere Hosts Marcel Stober und Thomas Mohr, die sich diese Woche täglich aus Wien melden.
Moderation: Marcel Stober & Thomas Mohr
Eine Produktion des NDR.
ESC Update täglich: Jalla Ya Ya Bangaranga - So wird das 2. Semi
mercredi 13 mai 2026 • Durée 45:52
15 Länder haben ihren Finalstartplatz am Samstagabend schon sicher. Zehn kommen heute noch dazu. Aber wer hat die besten Chancen in diesem stark besetzten zweiten Halbfinale? Das besprechen unsere Hosts Marcel Stober und Thomas Mohr natürlich ausführlich.
Sicher weiter dürfte Dänemark sein. Søren Torpegaard Lund ist ohnehin auch ein Anwärter auf den Gesamtsieg. In Sachen starker Choreo sollten Dara aus Bulgarien mit dem Song "Bangaranga" und Alexandra Căpitănescu mit "Choke Me" aus Rumänien hervorstechen. Könnte dafür aber etwa aus "Jalla" von Antigoni aus Zypern ein Fan Favorite Fail werden? Und wie sicher ist "Ya Ya Ya" aus Norwegen weiter? Das zweite Halbfinale verzeiht auf jeden Fall keine Schwächen.
Moderation: Marcel Stober & Thomas Mohr
Eine Produktion des NDR.
ESC Update täglich: Erstes Semifinale mit Emotionen und mit Längen
mercredi 13 mai 2026 • Durée 39:20
Zehn Länder haben sich für das Finale des Eurovision Song Contest 2026 qualifiziert. Große Überraschungen gab es unter den Qualifikanten nicht. Dafür bietet die Show an sich aber Anlass für Diskussionen. Denn das erste Semifinale in Wien lieferte nicht nur starke Inszenierungen und tolle Bilder sondern mutete manchmal auch ein bisschen schwerfällig an.
Wie stark die Idee war, ein ausführliches ESC-Quiz mit ESC-Kommentatoren in die Show einzubauen - und ob es der selbstironische Act "Kangaroo" mit "Made In Switzerland" aus Basel aufnehmen kann, bewerten die Hosts Marcel Stober und Thomas Mohr. Ins Finale eingezogen sind Griechenland, Finnland, Belgien, Schweden, Moldau, Israel, Serbien, Kroatien, Litauen und Polen. Die beiden liefern außerdem verschiedene Perspektiven auf die Show: Während Marcel das erste Semifinale in der Wiener Stadthalle gesehen hat, hat Thomas die Show am Fernseher verfolgt.
Auch Sarah Engels ist außer Konkurrenz im ersten Halbfinale aufgetreten. Natürlich schauen Marcel und Thomas auch auf ihre Inszenierung zum deutschen ESC-Song "Fire". Der Zweitplatzierte des deutschen Vorentscheids 2026, wavvyboi, vergibt übrigens am Samstag die deutschen Jury-Punkte live im ESC-Finale. Er meldet sich aus dem SWR-Funkhaus in Baden-Baden und tritt als deutsche Spokesperson in die Fußstapfen von Michael Schulte.
Unseren Podcast-Tipp "Plusminus. Mehr als nur Wirtschaft" findet ihr hier: https://www.ardsounds.de/sendung/plusminus-mehr-als-nur-wirtschaft/urn:ard:show:050fba63cd84ab26/
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