Dieser Podcast ist ein Lehr- und Lernstream von INKOVEMA zu den praktischen Fragen der Mediation und des Konfliktmanagements.
Hier werden Praxissituationen der Mediation, aber auch von Coachings und Konfliktberatungen erläutert, reflektiert und theoretisch eingeordnet.
Feedback, Fragen und Anregungen bitte an: s.weigel@inkovema.de
Site
RSS
Apple
Données mises à jour le 25/09/2026
Classements récents
Dernières positions dans les classements Apple Podcasts et Spotify.
Liens partagés entre épisodes et podcasts
Liens présents dans les descriptions d'épisodes et autres podcasts les utilisant également.
Découvrez des podcasts liées à Episoden der Mediation (INKOVEMA-Podcast). Explorez des podcasts avec des thèmes, sujets, et formats similaires. Ces similarités sont calculées grâce à des données tangibles, pas d'extrapolations !
#41 EdM - Entscheidungsmediation oder Gestaltungsmediation?
Épisode 41
jeudi 24 septembre 2026 • Durée 25:47
In dieser Episode erläutere ich die Unterscheidung zwischen Entscheidungsmediation und Gestaltungsmediation als Arbeitsbegriffe für die Praxis. Entscheidend ist dabei, ob im Verfahren vor allem eine konkrete Frage geklärt und entschieden werden soll oder ob es um die künftige Zusammenarbeit und ihren Verlauf geht.
#40 EdM - Frag' nicht nach dem Konflikt!
Épisode 40
jeudi 10 septembre 2026 • Durée 22:29
In dieser Folge spreche ich über ein mediationsangemessenes Verständnis von Konflikten. Wir fragen, was ein Konflikt für die praktische Beratungs- und Vermittlungsarbeit eigentlich ist, und warum eine wissenschaftliche Definition dafür oft weniger hilfreich ist als eine subjektive, perspektivenorientierte Sicht.
#39 EdM - Abschlussdokumentationen bei einer Organisationsmediation
Épisode 39
vendredi 28 août 2026 • Durée 10:59
In dieser Folge sprechen wir über die Abschlussdokumentation in der Organisationsmediation und darüber, wie viel Bericht an den Auftraggeber möglich, nötig und zulässig ist. Im Mittelpunkt steht das Spannungsfeld zwischen Vertraulichkeit im Gesprächskreis und dem Informationsinteresse der Organisation. Wir erläutern, dass nach § 4 des Mediationsgesetzes Verschwiegenheit gilt, in der Organisationsmediation aber oft dennoch Rückmeldungen erwartet werden. Anhand von Beispielen zeigen wir, dass selbst scheinbar neutrale Angaben Rückschlüsse ermöglichen können und dass deshalb Prozessdaten und Gesprächsinhalte klar zu trennen sind. Außerdem besprechen wir, dass Zweck, Inhalt und Form von Berichten bereits in der Auftragsklärung festgelegt werden sollten. Unser Fazit ist, dass Vertraulichkeit nicht bedeutet, gar nichts mitzuteilen, sondern Informationswege bewusst und zurückhaltend zu gestalten.
#38 EdM - Vorgespräche für eine Mediation nur mit dem Chef?!
Épisode 38
samedi 25 juillet 2026 • Durée 11:02
Zusammenfassung
In dieser Folge sprechen wir über Vorgespräche in der Mediation und darüber, wann solche Gespräche nur mit dem Chef oder Organisationsvertreter geführt werden sollten. Ausgangspunkt ist ein Fall aus einem jungen Unternehmen mit Konflikten im Führungskreis, in dem die Personalabteilung eine Mediation anfragt.
Wir beschreiben das Aufklärungsgespräch mit dem Geschäftsführer als Auftraggeber der Mediation. Dabei klären wir die Rollen im Unternehmen und unterscheiden zwischen seiner Funktion als Vertreter der Organisation und seiner späteren Rolle als Mediant in der Mediation.
Ein zentrales Thema ist die Frage, ob vorab auch mit den anderen Beteiligten der angedachten Mediation Einzelgespräche geführt werden sollten. Wir lehnen das in diesem Fall ab und begründen das damit, dass das Auftragsklärungsgespräch mit dem Organisationsvertreter ausreicht und dass es wichtig ist, die Beteiligten in ihren Rollen innerhalb der Organisation anzusprechen.
Wir erläutern außerdem, dass in solchen Konflikten Macht, Hierarchie, Arbeitsrecht und persönliche Beziehungen eine Rolle spielen können. Deshalb sehen wir es als sinnvoll an, das Verfahren so zu gestalten, dass mit den Beteiligten zunächst ein Arbeitsbündnis im Auftaktgespräch geklärt wird, statt vorab über den Mediationsvertrag mit ihnen zu sprechen.
Abschließend kündigen wir an, die unterschiedlichen Vertragslagen und Rollen noch einmal übersichtlich darzustellen, und laden dazu ein, eigene Erfahrungen oder alternative Vorgehensweisen zu teilen.
#37 EdM - Einigwerden als Zielstellung der Mediation. Der Webfehler der Mediation?!
Épisode 37
jeudi 16 juillet 2026 • Durée 16:52
#36 EdM - Gesprächsregeln in der Mediation?
Épisode 36
dimanche 12 juillet 2026 • Durée 22:57
In dieser Folge sprechen wir über die Rolle von Gesprächsregeln in der Mediation und ordnen ein, wann klare Grenzen notwendig sind und wann sie nicht im Vordergrund stehen sollten. Wir betonen, dass wir nicht in eine Polizistenrolle geraten wollen, sondern die Parteien dabei unterstützen, den Konflikt selbst zu bearbeiten und eigene Grenzen zu benennen.
Außerdem beschreiben wir, wie wir reagieren, wenn eine Partei erwartet, dass wir einschreiten: Wir fragen nach, was die Person von uns braucht und was sie selbst sagen oder verhandeln kann. Zum Schluss fassen wir zusammen, dass Mediation durch Aushandlungsprozesse glaubwürdig wird, nicht durch starre Vorgaben, und nennen ein Beispiel aus einer Trennungsmediation.
#35 EdM - Auftragsklärungsgespräch bei einer Organisationsmediationen
Épisode 35
mercredi 10 juin 2026 • Durée 09:48
In dieser Episode sprechen wir über einen Fall aus unserer Mediations- und Konfliktberatungspraxis und zeigen, wie wichtig eine saubere Auftragsklärung in komplexen Organisationen ist. Wir schildern einen Konflikt zwischen zwei Abteilungsleiterinnen, bei dem die auftraggebende Stelle zu spät oder nur unklar eingebunden waren.
Wir berichten, wie die Mediation trotz eines schwierigen Starts mit Einzelgesprächen und einem gemeinsamen Termin fortgeführt wurde, zunächst aber ohne zufriedenstellendes Ergebnis blieb. Abschließend machen wir deutlich, dass bei Organisationsmediationen die Erwartungen, der Rahmen und die Verbindlichkeit des Verfahrens früh geklärt werden sollten, damit Beteiligte bei Problemen nicht vorschnell aussteigen.
#34 EdM - Einzelgespräche als Intervention während eines Mediationsprozesses
Épisode 34
dimanche 29 mars 2026 • Durée 19:12
In dieser Episode des Mediation-Podcasts bespreche ich die Bedeutung von Einzelgesprächen während einer Mediation. Ich erkläre, wie diese Gespräche zwischen der Mediationsperson und den Konfliktparteien dazu beitragen, festgefahrene Verhandlungen zu lösen und Missverständnisse auszuräumen. Ich erläutere, wie sie helfen, den Verhandlungsspielraum zu klären und emotionale Grenzen zu erkennen, um eine respektvolle Kommunikation zu fördern. Außerdem gehe ich auf die Rolle der Einzelgespräche in eskalierenden Situationen ein und wie sie dazu beitragen können, die Dynamik zu entschärfen. Abschließend lade ich Mediatoren ein, ihre eigenen Erfahrungen mit dieser Methode zu reflektieren. In der nächsten Episode werde ich die Rolle der Einzelgespräche zum Abschluss einer Mediation beleuchten.
#33 EdM - In diesem Falle nicht ohne Einzelgespräche!
Épisode 33
lundi 23 mars 2026 • Durée 14:56
Einzelgespräche i.S.d. Mediationsgesetzes oder Vorabgespräche?
#32 EdM - Mediation als Führungsinstrument?
Épisode 32
jeudi 12 février 2026 • Durée 16:58
In dieser Episode des Podcasts "Die Episoden der Mediation" analysiere ich die Rolle der Mediation als Führungsinstrument, basierend auf einem aktuellen Konflikt zwischen einer Führungskraft und einer Mitarbeiterin. Wir diskutieren die Herausforderungen, die auftreten, wenn die Führungskraft gleichzeitig als Auftraggeber fungiert und Teil des Konflikts ist. Ich betone die Notwendigkeit, eine neutrale Person einzubeziehen, um den Mediationsprozess zu unterstützen. Zudem differenziere ich zwischen Organisationsmediation und der Mediation als Führungsinstrument, wobei ich auf die Bedeutung von neutralem Mediator und die Dynamiken in hierarchischen Strukturen eingehe. Abschließend erläutere ich, dass Führungskräfte Mediationsfähigkeiten erlernen sollten, jedoch Mediation nicht als Entscheidungsverfahren nutzen dürfen, auch um die emotionale Tiefe dieser Prozesse zu respektieren, vor allem aber die Konnotation des Mediationsverfahrens als rationales Entscheidungsverfahrens zu missbrauchen.