In dieser Folge geht es um Jetlag — und darum, warum er weit mehr ist als Müdigkeit nach einem langen Flug.
Jetlag entsteht, wenn die äußere Uhr am Zielort und die innere Uhr des Körpers nicht mehr zusammenpassen. Das betrifft nicht nur Schlaf und Wachheit, sondern auch Körpertemperatur, Melatonin, Cortisol, Verdauung, Blutzuckerregulation, Immunsystem, Entzündung und mentale Leistungsfähigkeit.
Wir sprechen darüber, warum Reisen nach Osten oft schwieriger sind als Reisen nach Westen, welche Rolle das sogenannte Temperaturminimum spielt und warum Licht zur falschen Zeit Jetlag sogar verlängern kann.
Außerdem geht es um praktische Strategien für typische Langstreckenflüge:
Frankfurt nach Japan
Frankfurt nach San Francisco
San Francisco zurück nach Frankfurt
Du erfährst, wann Melatonin bei Jetlag sinnvoll sein kann, warum es kein klassisches Schlafmittel ist und weshalb Timing wichtiger ist als Dosierung. Zusätzlich schauen wir auf Kreatin als möglichen Performance-Puffer bei Schlafmangel — nicht als Jetlag-Lösung, sondern als Unterstützung für kognitive Leistungsfähigkeit während der Anpassungsphase.
In dieser Folge behandeln wir:
was Jetlag biologisch wirklich ist
warum Licht der wichtigste Zeitgeber für die innere Uhr ist
warum Ostflüge meist schwerer sind als Westflüge
wie Melatonin bei Jetlag richtig eingesetzt werden kann
wann Schlaf im Flugzeug sinnvoll ist
welche Fehler Jetlag häufig verschlimmern
welche Rolle Kreatin bei Schlafmangel spielen kann
wie du mit Licht, Dunkelheit, lokalen Mahlzeiten und Bewegung deine Anpassung an die neue Zeitzone unterstützt
Wichtiger Hinweis:
Diese Folge ersetzt keine medizinische Beratung. Melatonin und Nahrungsergänzungsmittel sollten insbesondere bei Schwangerschaft, Stillzeit, Kindern und Jugendlichen, Epilepsie, Autoimmunerkrankungen, Blutverdünnern, chronischen Erkrankungen oder regelmäßiger Medikamenteneinnahme ärztlich abgeklärt werden.