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ecozentrisch Champions KW 25: Lidl, Telekom, Heidelberg Cement, ABB, Air Liquide und Co.
vendredi 24 juin 2022 • Durée 05:50
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 25. KW:
5D-Regel bei Lidl: Fleisch nur noch aus deutscher Herstellung
Nur noch Made in Germany:
Lidl will nur noch Fleisch aus deutscher Herstellung verkaufen. Diese große Neuerung hat das Unternehmen am Montag angekündigt. Als erster Händler bundesweit will man ein so genanntes ‚5xD-Angebot‘ einführen. ‚5xD‘ oder umgangssprachlich 5D-Regel meint, dass alle Fleisch-und Wurstprodukte im Sortiment aus Deutschland stammen müssen, und zwar in den 5 Stufen Geburt, Aufzucht, Mast, Schlachtung und Verarbeitung. Lidl setzt damit die Wünsche seiner Kunden um. Laut Unternehmensangaben gab es von Kundenseite immer wieder die Forderung, bei Fleisch auf lokale Angebote zu achten.
Die Deutsche Telekom und die GC-Gruppe haben eine Kooperation für Lade-Infrastruktur geschlossen. Die GC-Gruppe ist ein Verbund von Großhändlern für Haustechnik. Diese liefern die technischen Komponenten. Die Mitarbeiter des Außendienstes der Telekom werden dann die Wallboxen installieren. Damit könne die steigende Nachfrage nach Wallboxen in Deutschland schneller bedient werden. Die Deutsche Telekom bietet auch nach der Inbetriebnahme der neuen Wallboxen ihre Unterstützung bei den weiteren Arbeiten rund um die E-Mobilität an: So kann sie Kabel verlegen, Tiefbaumaßnahmen durchführen oder bei Förderprogrammen beraten.
Klimaneutraler Beton dank Biogas bei der Anlieferung:
Der Hersteller von Baustoffen Heidelberg Cement wird bei der Mobilität noch nachhaltiger und betreibt nun an seinem Standort Enningerloh-Nord 10 Biogas-LKW. Dadurch haben die neuen Fahrzeuge einen um 90 Prozent niedrigeren CO2-Ausstoß. Damit wird die Lieferung des Betons annähernd klimaneutral.
Darüber hinaus hat man eine Biogas-Tankstelle vor dem Werk errichtet. Hier können auch andere Fahrzeuge mit Biogas tanken. Heidelberg Cement ist auch in den anderen Produktionsbereichen seines Betons dabei, den CO2-Ausstoß massiv zu reduzieren. Man will den Einsatz von recycelten Materialien beschleunigen und neue Technologien nutzen, beispielsweise den 3D-Betondruck. Das Unternehmen will bis spätestens 2050 komplett klimaneutralen Beton liefern können.
Der IT-Dienstleister q.beyond hat seinen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.
Darin kann das Unternehmen über gute Ergebnisse berichten. So haben man seine CO2-Emissionen binnen zwei Jahren halbiert, die Bahn als Haupt-Transportmittel bei Geschäftsreisen benutzt sowie den Gehalts-Unterschied zwischen Frauen und Männern innerhalb von zwei Schritten geschlossen.
Nach diesen Erfolgen will man den eigeschlagenen Weg noch einige Schritte weiter gehen: Man möchte gänzlich auf Flugreisen verzichten und seine Dienstwagen auf E-Autos umstellen. Seine Rechenzentren betreibt das Unternehmen bereits jetzt schon komplett mit Ökostrom. Geplant ist, bereits bis 2025 Klimaneutralität zu erreichen.
ABB mit Cern für effiziente Kühl-und Lüftungstechnik
Mehr Energieeffizienz in der Kühl-und Lüftungstechnik für besseres Klima:
Das Unternehmen ABB und die führende Forschungseinrichtung Cern wollen künftig zusammenarbeiten, um in diesem Bereich eine deutliche Effizienzsteigerung zu erreichen. Das Cern ist eine energieintensive Forschungseinrichtung. Besonders die Motoren für den Antrieb von Pumpen Lüftern und Kompressoren sowie von Kühltürmen machen den Hauptanteil des Energieverbrauchs aus. Hier können viele Daten erhoben, analysiert und gespeichert werden. Die Erkenntnisse können dann auch für andere Forschungseinrichtungen sowie für die Industrie von Nutzen sein. Man kann Rückschlüsse ziehen, um seinen Energieverbrauch bei gleichzeitiger Maximierung der Zuverlässigkeit von Großforschungsanlagen anzupassen.
Jährlich 500 Mio kWh Offshore-Strom von Vattenfall und Air Liquide
Ökostrom in einem langfristigen Vertrag gesichert:
Die Firma Air Liquide hat mit Vattenfall einen Strom-Abnahmevertrag über 500 Millionen Kilowattstunden geschlossen. Das ist der bisher größte langfristige Vertrag dieser Art von Air Liquide. Der Strom kommt aus dem Offshore-Windpark Hollandse Kust Zuid. Dieser Windpark ist der bislang erste und größte Windpark auf See, der ohne staatliche Subventionen auskommt. Er soll bereits 2023 vollständig in Betrieb genommen werden. Air Liquide will mit dem Strom seine bestehenden Anlagen für Industrie- und Medizingas in der Region mit erneuerbarer Energie versorgen.
Johnson&Johnson führen nachfüllbare Verpackungen ein
Markenprodukte aus wiederverwendbaren und nachfüllbaren Verpackungen:
Das Konsumgüter-Unternehmen Johnson&Johnson führt für einige seiner Marken Wiederverwendungs-und Nachfüllmodelle im Handel ein. Es geht um Marken wie Aveeno, OGX sowie Babyprodukte von Johnson&Johnson. Nun gibt es auch einen Flagship-Store von Le Petit Marseillais in Paris, welcher eine schicke Nachfüll-Station bekommt. Hier wird deutlich, welche Auswirkungen eine Umstellung haben kann: Im Vergleich zu herkömmlichen Verpackungen spart die Wiederbefüll-Möglichkeit 94 Prozent an Kunststoff ein.
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ecozentrisch Champions KW 24: McDonalds, Weltec Biopower, Mattel, Clarks, DHL und Co.
vendredi 17 juin 2022 • Durée 05:05
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 24. KW:
Veganes Schoko-Eis bei McDonalds
Leckeres Eis muss nicht aus Kuhmilch sein:
McDonalds bietet jetzt erstmals Schokoladen-Softeis an, dass komplett ohne tierische Inhaltsstoffe auskommt. Man kann auch bei den Toppings aus veganen Produkten auswählen. Das Angebot soll dauerhaft seinen Platz im McDonalds-Sortiment haben und eine Alternative zu den anderen McFlurry-Produkten sein.
McDonalds bemüht sich seit vielen Jahren darum, auch pflanzliche Nahrungsmittel im Sortiment so haben: Bereits in den 90er Jahren führe das Unternehmen den ersten vegegarischen Burger ein.
Weltec Biopower und Enscope bauen Biogas-Aktivitäten in Australien aus
Neue Biogas-Anlagen für Australien:
Die Firma Weltec Biopower und das australische Unternehmen Escope wollen ihre Kompetenzen bündeln und das große Biogas-Potential des Landes besser erschließen. Dafür haben beide Unternehmen einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Man will Komplett-Lösungen von der Planung der Anlagen bis zu deren schlüsselfertiger Ausführung anbieten. Besonders größere Anlagen könnten somit entstehen. In Australien gibt es noch viel Potential, aus erneuerbaren organischen Quellen grüne Energie zu gewinnen. Der Ausbau in diesem Bereich wird auch durch die neu gewählte Regierung unterstützt – man will die CO2-Emissionen bis 2030 um 43 Prozent gegenüber denen von 2005 senken.
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ecozentrisch Champions KW 23: Bosch, P&G, ALDI, Dell Temasek, Cloud Paper und Co.
vendredi 10 juin 2022 • Durée 05:31
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 23. KW:
Bosch will ins Komponentengeschäft für Elektrolyseure einsteigen
Mehr Wasserstoff bei Bosch:
Das Unternehmen will sich stärker für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft engagieren. Bereits jetzt bietet man schon Technik für den Einsatz von Wasserstoff an, und zwar in unterschiedlichen Bereichen: So gibt es die Entwicklung von Brennstoffzellen für mobile und stationäre Anwendungen, man erzeugt Wasserstoff in seinen Werken und stattet Wasserstofftankstellen mit Kompressoren aus. Nun plant Bosch, Komponenten für Elektrolyseure zu entwickeln. Man will in die Industrialisierung und Vermarktung von Stacks investieren- Stacks sind die Kernkomponenten der Wasserstoff-Elektrolyse.
Der Konsumgüter-Konzern Procter&Gamble meldet, dass er sich künftig stärker für den Schutz und die Rückgewinnung von Wasser engagieren will. Es geht um den Aufbau eines globalen Portfolios von Wasserrestaurierungsprojekten. Diese zielen darauf ab, eine Reihe von Lösungen zum Schutz von Ökosystemen, zur Wiederauffüllung der Grundwasservorräte und zur Verbesserung der Wasserqualität zu entwickeln. Erklärtes Ziel von P&G ist es, insgesamt mehr Wasser zurückzugewinnen, als bei der Verwendung von P&G-Produkten in den Ballungsgebieten von Los Angeles und Mexiko-Stadt verbraucht wird. Beide Städte leiden regelmäßig an kritischem Wassermangel. So soll auch bei der Fertigung der Wasserverbrauch reduziert, auf Wasserprobleme durch Innovation und Partnerschaften reagiert und Projekte in 18 wasserarmen Gebieten auf der ganzen Welt unterstützt werden.
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ecozentrisch Champions KW 22: Volvo, LanzaTech, Choco, Schöffel, Stadtwerke Leipzig und Co.
vendredi 3 juin 2022 • Durée 05:58
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 22. KW:
Volvo will ersten E-LKW aus fossilfreiem Stahl auf den Markt bringen
Ein Elektro-LKW aus fossilfreiem Stahl:
Volvo Trucks hat angekündigt, dass seine großen Elektro-Lkw bald Teile aus „fossilfreiem“ Stahl enthalten werden. Dies ist Teil des Plans des Autoherstellers, den CO2-Fußabdruck seiner emissionsfreien Fahrzeugpalette zu verbessern. Ab dem dritten Quartal 2022 soll Stahl, der bisher noch mit fossilen Brennstoffen hergestellt wird, durch Stahl ersetzt werden, der durch ein wasserstoffbasiertes Verfahren gewonnen wird. Damit will man, nach eigenen Angaben, der erste LKW-Hersteller der Welt sein, der Fahrzeuge aus grünem Stahl verkauft. Man beginne damit, den fossilfreien Stahl für bestimmte Teile zu verbauen, nach und nach sollen auch alle anderen Stahlteile ersetzt werden. Volvo Trucks nimmt sich vor, bis 2040 CO2-neutral zu werden.
LanzaTech/Danone mit Durchbruch bei der Gewinnung von PET aus CO2
Plastik-Grundstoff aus abgeschiedenem Kohlenstoff:
Das Unternehmen LanzaTech hat, mit Unterstützung von Danone, eine bahnbrechende Methode zur Herstellung von PET aus abgeschiedenen Kohlenstoff- Emissionen entdeckt. Ein Konsortium, zu dem auch diese beiden Unternehmen gehören, hat ein -Verfahren entwickelt, bei dem Kohlenstoffemissionen aus Stahlwerken oder vergaste Abfallbiomasse direkt in einen Schlüsselbaustein von PET umwandeln. Dies geschieht mit Hilfe eines Bakteriums und auf direktem Wege, also ohne einen Umweg über ein Ethanol-Zwischenprodukt. LanzaTech betont, dass es sich hier um einen technologischen Durchbruch handelt. Man könne dadurch viele Umweltauswirkungen der Produktion reduzieren und das in vielen Bereichen, einschließlich in der Verpackungs-und Textilindustrie.
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ecozentrisch Champions KW 21: ING, E-Battery Systems, Pionierkraft, ABB, Shell und Co.
vendredi 27 mai 2022 • Durée 05:33
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 21. KW:
ING gibt nachhaltigen Bankkunden Rabatte
Rabatte für umweltfreundliche Geschäftspolitik:
Die deutsche Tochter der niederländischen Bank ING räumt nachhaltigen Geschäftskunden bessere Konditionen ein. So bekommt man Vorteile bei Devisengeschäften, wenn man sich als Unternehmen besonders umweltfreundlich oder sozial verhält. Dabei handelt es sich um ein Pilotprojekt., das die Bank derzeit nur in Deutschland durchführt. Man messe die Kunden an ihrer ökologischen, sozialen und Governance-Performance, kurz an den ESG-Kriterien. Falle die Einschätzung positiv aus, bekommen die Kunden Rabatte, ansonsten Preisaufschläge. Die Bank sieht diesen Schritt als Teil ihrer Neuausrichtung zu mehr Nachhaltigkeit und nimmt, nach eigenen Angaben, auch eine gewisse Kundenabwanderung in Kauf.
E-Battery Systems macht Energiespeicher aus alten Autobatterien
Energiespeichersysteme aus alten Auto-Batterien:
Die Firma E.Battery Systems hat langfristige Verträge mit Automobil-Herstellern weltweit abgeschlossen, die dann alte Lithium-Ionen-Batterien liefern. E.Battery Systems stellt Energiespeicher-Lösungen für Industrie und Gewerbe her und fertigt kundenspezifische Batterien für E-Fahrzeuge, Baumaschinen und Industrieanlagen. Nun will das Unternehmen auch gebrauchte Fahrzeugbatterien als Ausgangsbasis nutzen. Im ersten Jahr sollen einige Duzend Systeme entstehen, später könnten dann jährlich einige Tausend Speicher mit hoher Gesamtkapazität produziert werden. Die Wiederverwertung der alten Autobatterien führt dazu, dass die zusätzliche Nutzung der alten Autobatterien um bis zu 10 Jahre möglich wird. Außerdem kann eine Preisersparnis von mehr als 30 Prozent gegenüber Neusystemen erreicht werden.
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ecozentrisch Champions KW 20: Bridgestone, Ben&Jerry’s, Ökofen, PUrban Air Port Gorfion und Co.
vendredi 20 mai 2022 • Durée 06:01
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 20. KW:
Bridgestone startet neues, emissionsärmeres Kreislaufsystem
Den Kreis beim Reifenrecycling geschlossen:
Bridgestone will, mit einem unternehmensweiten Fokus auf Nachhaltigkeit, eine neue Strategie anwenden, um neue Reifen aus recyceltem Material herzustellen.
Dazu hat man eine Kooperation mit Lanza Tech geschlossen. Bei dem neuen Verfahren werden Bakterien verwendet, um Gummi abzubauen, Kohlenstoff einzufangen und das Rohmaterial für neues Gummi zu schaffen. Die Innovation von LanzaTech besteht in der Umwandlung von Abfallmaterialien in Ethanol, das typischerweise aus frischem Kohlenstoff aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird. Bridgestone betreibt bereits seit Jahren Reifenrecycling, bei den älteren Verfahren wird jedoch auch weiterhin viel CO2 ausgestoßen.
Mit dem neuen Verfahren will man diesen auf ein Minimum reduzieren.
Ben&Jerry’s will Treibhausgase der Milchwirtschaft verringern
Projekt Mootopia für weniger Treibhausgas-Emissionen:
Damit startet die Kult-Eismarke Ben&Jerry’s ein Programm, um auf ihre Zulieferer einzuwirken. Man will damit erreichen, dass die Milchwirtschaft, die die Grundstoffe für Ben&Jerry’s-Eis liefert , weniger Emissionen ausstößt. 15 Betriebe in den USA und den Niederlanden arbeiten am Pilotprojekt mit. Hier will man durch technologische Neuerungen bis Ende 2024 die Treibhausgas-Emissionen halbieren. Sobald gute Ergebnisse vorliegen, werden diese allgemein veröffentlicht, um diese der gesamten Milchwirtschaft zugänglich zu machen.
Außerdem sollen dann die emissionsärmeren Produktions-Technologien in anderen Ben&Jerry’s Standorten weltweit genutzt werden.
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ecozentrisch Champions KW 19: Evonik, Eon, Vodafone, Gardena und Co.
vendredi 13 mai 2022 • Durée 04:42
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 19. KW:
Evonik mit weltweit ersten Produkten aus erneuerbarem Isophoron
Grundstoff aus 100 Prozent erneuerbarem Azeton:
Bei Evonik hat man Produkte entwickelt, die auf der Basis von nachhaltigem Isophoron hergestellt werden. Damit hat man eine wichtige nachhaltige Weiterverwendung von Azeton geschaffen. Das Chemie-Unternehmen bietet nun isophoronbasierte Produkte mit einem deutlich kleineren CO2-Fußabdruck in allen Stufen der Isophoron-Produktionskette an. Die Produkte sind aber in der chemischen Zusammensetzung identisch mit denen, die aus fossilen Rohstoffen hergestellt werden. Daher haben sie dieselben Eigenschaften bei der Verarbeitung, der Formulierung und der Leistungsfähigkeit.
Neuer Stadtteil Mailands mit vollständig Nachhaltiger Energie von Eon
Ein neues Stadtviertel komplett mit nachhaltiger Energie versorgt:
Eon baut, gemeinsam mit dem Immobilienkonzern Lendlease, die nachhaltige Energieversorgung für ein neues und innovatives Stadtviertel auf dem früheren Expo-Gelände in Mailand (Milano District Innovation) auf. Darauf verständigten sich beide Unternehmen in einem Joint Venture, dass auf 25 Jahre ausgelegt ist.
Man will über 500.000 Quadratmeter des Geländes mit 41 Gigawattstunden Kälte- und 29 Gigawattstunden Wärmeenergie pro Jahr versorgen. Die Energie kommt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Damit ist das Mailänder Quartier eines der größten Stadtviertel in Europa mit nachhaltiger Energie.
Das Gelände beherbergt Unternehmen, Wohn, Gewerbe und Dienstleistungsflächen sowie Bereiche für Erholung.
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ecozentrisch Champions KW 18: Ineratec, Viessmann, Rügenwalder, Boss, Baywa, Orsted und Co.
vendredi 6 mai 2022 • Durée 05:47
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 17. KW:
Ineratec plant Großanlage für E-Kerosin
Ökologische Alternative zu herkömmlichem Kerosin:
Die Firma Ineratec will in Frankfurt am Main eine Produktionsanlage für alternative Flugzeugtreibstoffe bauen. Der Standort bietet den Vorteil, dass man in unmittelbarer Nähe zum Frankfurter Flughafen sein wird. Das Werk entsteht direkt neben einer Biogas-Anlage, dessen Gas mit zur Herstellung des E-Fuels verwendet wird. Die Power-to-Liquid-Anlage kann dann E-Kerosin produzieren, der normalem Flugzeugbenzin beigemischt wird. Das verbessert die Öko-Bilanz des Flugverkehrs. Es ist eine Investitionssumme von 30 Millionen Euro geplant.
Bei Viessmann setzt man zukünftig stärker als bisher auf Öko-Wärme.
Der Heiz-und Klimatechnik-Hersteller ist Marktführer bei Heizanlagen, u.a. Gasheizungen. Nun will man seine Forschungs- und Produktionskapazitäten im Bereich Wärmepumpen stark ausbauen – das Unternehmen kündigte an, eine Milliarde Euro in diesem Bereich investieren zu wollen. Damit wollen man sowohl dabei helfen, die geopolitische Unabhängigkeit Europas zu stärken und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz zu tun. Das Geschäft mit Wärmepumpen wuchs bereits im letzten Geschäftsjahr überdurchschnittlich. Man konnte beim Gesamtumsatz ein Plus von 21 Prozent verbuchen, bei den Wärmepumpen waren es sogar 41 Prozent.
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ecozentrisch Champions KW 17: L'Oréal, Lidl, VW, EDL, Fischer Weilheim/GP Joule, Microsoft und Co.
vendredi 29 avril 2022 • Durée 05:02
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 17. KW:
L'Oréal fördert Kreislaufwirtschaft und stellt Nachhaltigkeitsplan auf
Nachhaltige Kosmetik für die Zukunft:
Der Kosmetik-Konzern L'Oréal hat anlässlich des Earth Day eine Reihe von Maßnahmen angekündigt. So will man mit einem neuen Förderprogramm die Kreislaufwirtschaft fördern. Der „Circular Innovation Fund“ soll Start-ups und Unternehmen in Nordamerika, Europa und Asien unterstützen, die eine kreislauforientierte Ressourcennutzung in verschiedenen Bereichen entwickeln.
L'Oréal stellt als Hauptinvestor 50 Millionen Euro zum Gesamtvolumen des Fonds zur Verfügung, das bei 150 Millionen Euro liegt. Darüber hinaus hat man ein Zehnjahres-Programm für Nachhaltigkeit vorgelegt. So sollen Verpackungen noch mehr reduziert und nachfüllbar werden, außerdem soll es mehr wassersparende Produkte geben. Insgesamt plant man bis 2030 auf komplett CO2-freie Produktion umzustellen.
Mit dem E-LKW Lebensmittel zum Supermarkt liefern:
Das testet gerade der Discounter Lidl. Im Großraum Wien bringt seit diesem Monat ein eActros 300 von Mercedes-Benz die Lieferung in die jeweiligen Filialen. Der Wagen hat eine Reichweite von mindestens 300 Kilometer und kann damit die Anforderungen an die Strecke zu 100 Prozent abdecken. Der volleletrische Lkw ist einer der ersten in Österreich überhaupt. Bis 2030 will Lidl seine Filialen zu 100 Prozent mit Fahrzeugen abdecken, die mit alternativen Antrieben ausgestattet sind.
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ecozentrisch Champions KW 16 : Mercedes, Salzgitter/ Sunfire, Interboden, New Holland und Co.
vendredi 22 avril 2022 • Durée 05:18
Das sind die ecozentrisch Wochenchampions in der 16. KW:
Mercedes meldet eigene Batterie-Recycling-Fabrik, umfassenden Einsatz von Recycling-Material sowie E-Autobatterie mit Langstecken-Leistung
Gleich drei gute Nachrichten vom Auto-Konzern Mercedes-Benz:
Das Unternehmen hat in dieser Woche mit nachhaltigen Neuigkeiten auf sich aufmerksam gemacht. So will der Autobauer weiter in die Wiederverwertung von E-Auto-Batterien investieren und dazu eigene Recycling-Fabriken bauen. Am Standort Kuppenheim entsteht zunächst die Anlage für Deutschland, später sollen Anlagen in China und den USA folgen. Darüber hinaus kündigte der Konzern auf seiner ersten digitalen ESG-Konferenz an, seinen CO2-Fußabdruck pro Pkw bis 2030 um mehr als die Hälfte gegenüber 2020 zu verringern. Dies soll zu einem großen Teil durch den umfassenden Einsatz von wiederverwertetem Material in der Produktion erreicht werden. Bis 2030 soll der Anteil von Recyclingmaterial pro Fahrzeug auf 40 Prozent erhöht werden.
Und auch zum Thema Reichweite und Effizienz kann Mercedes diese Woche einen großen Erfolg vermelden:
Der VISION EQXX hat auf seiner Jungfernfahrt von Sindelfingen zum Mittelmeer 1.000 Kilometer mit einer einzigen Batterieladung zurückgelegt. Dies geschah unter realen Alltagsbedingungen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 90 km/h. Der Durchschnittsverbrauch lag bei niedrigen 8,7 Kilowattstunden pro 100 Kilometer.
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Kreislaufwirtschaft: Mattel nimmt nun auch Fisher-Price-Spielzeug zurück
Gebrauchtes Marken-Spielzeug wiederverwerten:
Der Spielzeughersteller Mattel schließt nun auch die Marke Fisher Price in sein Play-Back-Programm ein. Die Rücknahme-Initiative soll Materialien aus alten Mattel-Spielzeugen zurückgewinnen und in zukünftigen Mattel-Produkten wiederverwenden. Damit soll massiv Müll vermieden werden. Hierfür bietet Mattel ein kostenloses Versandetikett an, um altes Spielzeug an die Firma zurückzusenden. Mit der Erweiterung auf Fisher-Price-Spielzeug kann nun auch das plastik-intensive Kleinkind-Spielzeug dem direkten Recycling zugeführt werden. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 insgesamt nur noch recycelte, recycelbare oder biobasierte Kunststoffmaterialien für seine Produkte und Verpackungen zu verwenden.
Clarks und Dotte zusammen bei Rücknahme von gebrauchten Schuhen
Gebrauchte Kinderschuhe weiterverkaufen und davon profitieren:
Der Schuhersteller Clarks hat für seine Kinderschuhe ein Anreiz-System für den Wiederverkauf geschaffen. Die Kunden bekommen ein Dankeschön in finanzieller Form von Clarks, wenn sie die gebrauchten Schuhe auf die Wiederverkaufs-Plattform Dottle stellen. Dadurch werden die hochwertigen Schuhe einer zweiten Nutzung zugeführt, dies spart Müll und Ressourcen.
Die Plattform Dottle gibt es seit 2020. Sie bietet Eltern einen Marktplatz für gebrauchte Kinderkleidung und Schuhe.
DHL investiert 7,5 Mrd. um Klimaziele wirklich zu erreichen
Große Investition in die Zukunft:
Der Logistiker DHL will insgesamt 7,5 Milliarden US-Dollar investieren, damit man seine selbst gesteckten Ziele in Nachhaltigkeit auch erreichen kann. In letzter Zeit ist es zunehmend schwieriger geworden, nachhaltig zu wirtschaften.
Dies gilt besonders für den Logistik-Bereich – hier gab es coronabedingt eine Zunahme der Paket-Zustellungen. Gleichzeitig sind die Kraftstoff-Preise massiv gestiegen. Bei DHL machen die Paket-Zustellungen 97 Prozent seiner CO2-Emissionen aus. Nun hat man begonnen, einen Milliarden-Betrag zu investieren, um seine hohen Klimaziele zu erreichen. Dies soll mit dem Einsatz von Elektro-Fahrzeugen, von Wasserstoff-Technologie sowie nachhaltigen Flugzeug-Kraftstoffen erreicht werden. DHL will seine logistikbezogenen Emissionen bis 2050 auf null reduzieren.
Unilever und Genomica erforschen gemeinsam Palmöl-Alternativen
Saubere Sache beim Reinigen:
Die Unternehmen Unilever und Genomatica wollen zusammenarbeiten, um biotechnologische Alternativen zum Palmöl und zu fossilen Brennstoffen zu fördern. Es handelt sich um ein 120-Millionen-Pfund-Projekt, um die Kommerzialisierung und Skalierung von alternativen Rohstoffen voranzutreiben. Das US-amerikanische Biotech-Unternehmen will mit den Geldern verstärkt an einem technologiegetriebenen, pflanzlichen Inhaltsstoff arbeiten, der schätzungsweise die Hälfte des CO2-Fußabdrucks der Inhaltsstoffe aus Palmen hat. Der neue Rohstoff soll idealerweise große Mengen von Palmöl bei der Produktion von Haushalts- und Körperpflegeprodukten ersetzen.
Aldi Süd ist wieder Bio-Händler Nummer eins in Deutschland
Fast alles Bio bei ALDI Süd:
Das Unternehmen hat mittlerweile ein riesiges Bio-Sortiment, welches immer weiterwächst. Über 500 unterschiedliche Produkte werden, über das Jahr verteilt, in den Märkten des Discounters angeboten. Damit bleibt ALDI Süd der Bio-Händler Nummer eins in Deutschland. Besonders die Eigenmarke ‚Gut Bio‘ kann punkten. Sie konnte in diesem Jahr bei der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien den Preis als ‚Beste Eigenmarke‘ abräumen.
Dell Technologie reduziert Energieverbrauch und CO2-Emissionen
Nachhaltig im Bereich High Tech:
Das Unternehmen Dell will seinen Energieverbrauch und seine CO2-Emissionen weiter reduzieren. So will man sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Kohlenstoff-Emissionen orientieren, um die Reduktionsziele für CO2 zu erreichen. Diese Ziele müssen im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens sein. So hat man bereits 2013 ehrgeizige Vorgaben zur Reduktion im eigenen Geschäftsbetrieb gemacht. Aber auch die indirekten Emissionen aus eingekaufter Energie sollen um den gleichen Betrag reduziert werden. Darüber hinaus wird moderne Technologie wie Drohen oder Systeme zur Verkehrssimulation eigesetzt, um dabei zu helfen, Energie und CO2 zu sparen.
Temasek mit Plattform zu schnellerer Dekarbonisierung
Start für eine Plattform für weniger CO2:
Gen Zero ist eine Invest-Plattform von Temasek, die die weltweite Dekarbonisierung voranbringen soll. Dabei möchte man mit seiner Fähigkeit, langfristiges und flexibles Kapital einzusetzen, Dekarbonisierungs- Lösungen katalysieren. GenZero möchte sowohl in neue Technologien investieren, als auch natur-basierte Lösungen zum Schutz und zur Wiederherstellung der Ökosysteme unterstützen. Dabei arbeitet man auch mit Climate X Impact zusammen, einem globalen CO2-Markt und -austausch, der darauf abzielt, eine glaubwürdige Kohlenstoffhandelsinfrastruktur mit Sitz in Asien aufzubauen.
Bambus-Toilettenpapier von Cloud Paper rettet Bäume
Klopapier aus Bambus für besseres Klima:
Cloud Paper, ein Hersteller von Bambus-Papier, setzt nicht nur Bambus statt traditioneller Papierprodukte ein. Die Firma kompensiert auch seinen Kohlenstoff-Ausstoß durch Wiederaufforstungsprojekte. Bisher wurden über 15.000 Bäume von Cloud Paper gerettet. In diesem Jahr hat sich das Unternehmen verpflichtet, im Jahr 2022 22.000 Bäume zu retten. Bambus-Produkte gelten als nachhaltiger als Papierprodukte aus herkömmlichem Holz: dieses wächst ca. 75 Jahre, bevor es gefällt wird. Bambus wächst deutlich schneller und schützt so ältere Bäume davor, für Einwegprodukte gefällt zu werden.
Evonik hat ein Polyamid entwickelt, welches aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird. Seit Jahren forscht man an biobasierten und biologisch abbaubaren Polymeren. Dabei wurde die Rizinus-Pflanze als Ausgangstoff identifiziert. Die Pflanze hat einige ökologische Vorteile. So wird sie nicht als Nahrung oder Futtermittel gebraucht, außerdem steht sie auch nicht in Anbau-Konkurrenz zu anderen Nutzpflanzen. Kunststoffe aus Rizinus-Öl können unter anderem in der Textil-Industrie genutzt werden.
Choco: Plattform zur Vermeidung von Lebensmittelabfall
Eine Plattform zur Vermeidung von Lebensmittel-Abfällen:
Das will das Berliner Start-up Choco aufbauen. Ganz konkret will die Firma die Digitalisierung des Lebensmittel-Bestellsystems in der Gastronomie ins Visier nehmen. Hier möchte man Lebensmittel-Lieferanten direkt mit Restaurants und Cafes verbinden. Choco hat eine Software entwickelt, die es ermöglicht, Einkaufsprozesse zu beschleunigen und zu optimieren, damit weniger Lebensmittel weggeworfen werden. Dies geschieht, indem der zuvor komplexe Prozess der Warenbestellung auf eine einfache Chat-Nachricht reduziert wird.
Choco hat nun in einer neuen Finanzierungsrunde neue Investoren gewonnen und zur Umsetzung seiner Ideen neue finanzielle Mittel einwerben können.
Das Unternehmen Schöffel hat ein neues Nachhaltigkeitslabel geschaffen. Alle Produkte mit dem Namen echo sollen künftig für die neue Nachhaltigkeitsstrategie des Outdoor-Ausrüsters stehen und besser für Mensch und Umwelt sein. Das Unternehmen stellte bereits Teile der neuen Produktlinie vor, die für die Frühjahr/Sommerkollektion 2023 geplant ist. Materialien wie nachwachender Hanf, biologisch angebaute Baumwolle und recycelte Materialien sind kennzeichnend für die neue Linie. Ein Kleidungsstück sticht dabei besonders hervor: eine Hose, die aus 100 Prozent rückgewonnenem Polyester besteht und auch wiederum recycelt werden kann, wurde mit dem Branchenpreis ISPO Award ausgezeichnet.
Stadtwerke Leipzig, Siemens und EDF erzeugen grünen H2 am Standort
Mit grünem Wasserstoff aus den eigenen Anlagen direkt das stadteigene Heizkraftwerk betreiben:
Diese Idee wollen die Stadtwerke Leipzig gemeinsam mit Siemens Energy und EDF Deutschland umsetzen. Das Projekt LOE+WE setzt erstmalig eine kombinierte Technologie ein, um mehrere Sektoren vollständig zu dekarbonisieren und so am Ende ein komplett CO₂-freies Energiesystem zu schaffen. Dank einer neuen Hochtemperatur-Wärmepumpe wird die Wärme aus der Elektrolyse direkt ins Fernwärmenetz vor Ort eingespeist. Das erhöht den Wirkungsgrad der Anlage erheblich: bis zu 90 Prozent könnte damit erreicht werden. Das neue Heizkraftwerk soll noch in diesem Sommer ans Netz gehen.
Mandarin Oriental will Energie, Emissionen und Abfall drastisch einsparen
Nachhaltigkeit auch im Luxushotel:
Die Mandarin Oriental Hotelgruppe hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt, um Energie, Emissionen und Abfall drastisch einzusparen. So hatte man bereits bis zum Jahr 2020 das Ziel, seinen Energieverbrauch um 20 Prozent und seine Emissionen um 25 Prozent zu reduzieren. Diese Ziele konnten erreicht werden, bei der Reduktion von Wasser und Abfall verfehlte man jedoch die eigenen Vorgaben.
Nun will man einen neuen Vorstoß wagen und plant, seine Gesamtemissionen bis 2035 zu halbieren. Die Hotelgruppe will außerdem seine Mitarbeiter noch besser schulen, damit das Bewusstsein für Nachhaltigkeit insgesamt wächst.
Der IKEA-Klassiker, das Billy-Regal, soll jetzt generalüberholt werden. Dabei soll das bekannte Möbelstück vor allem nachhaltiger werden. Das liegt an der neuen Material-Zusammensetzung, die nun verwendet werden soll. So wird jetzt statt Holzfurnier Papierfolie eingesetzt. Dadurch werde das Regal nicht nur umweltfreundlicher, es werden dadurch auch neue Farben möglich. Auch auf verbesserte Langlebigkeit wurde geachtet: das Regal soll nun weniger anfällig für Kratzer und Schrammen werden. Damit verträgt Billy so manchen Umzug und hält länger.
Vonovia setzt auf Holz als nachwachsenden Baustoff
Holz als nachwachsenden Rohstoff nutzen:
Das will das Wohnungsunternehmen Vonovia fördern. Man verfolge im Bereich Neu-und Umbau einen ganzheitlichen Ansatz und möchte die energetische Gestaltung optimieren. Außerdem setze man auf den Einsatz Erneuerbarer Energien und auf umweltschonende und ressourcensparende Bauweise. Dazu gehören auch alternative und nachwachsende Baustoffe wie Holz. Vonovia hat nun bereits Holz bei größeren Projekten genutzt. So zum Beispiel bei der Modernisierung der Fritz-Kissel-Siedlung in Frankfurt am Main. Hier wurden Module in Holzbauweise verwendet. In Berlin wurde ein ganzes Haus aus Holz in Modulbauweise gebaut. Damit ergibt sich für dieses Gebäude eine rechnerische CO2-Speicherung von 800 Tonnen CO2. Das entspricht dem CO2-Ausstoß von 550 Langstreckenflügen von Berlin nach New York und zurück.
Pionierkraft: Energy-Sharing für kleine Mehrfamilienhäuser
Bessere Möglichkeiten für die Mieterstrom-Vernetzung:
Die neue Energy-Sharing-Software von Pionierkraft soll ein profitables und unkompliziertes Teilen überschüssiger Energie in kleinen Mehrfamilienhäusern möglich machen. Gerade für kleinere Mehrfamilienhäuser ist derzeit die Möglichkeit, Mieterstrom zu nutzen, äußerst begrenzt. Das Münchner Unternehmen Pionierkraft rechnet vor, dass nur 1% der Miterstrom-Projekte realisiert werden können, da finanzielle oder bürokratische Hürden in Deutschland dafür sehr hoch sind. Die Firma will hier eine Hilfestellung geben.
ABB und Shell wollen über 200 Schnellladesäulen in Deutschland errichten
Ein landesweites Netz an Ladeinfrastruktur:
ABB E-Mobility und Shell planen den Aufbau von über 200 ‚Terra 360‘-Ladesäulen. Der Anbieter von Ladelösungen ABB bezeichnet seine Ladesäule als die schnellste All-In-Ladesäule der Welt. Bereits innerhalb von 12 Monaten sollen die Ladesäulen fertig und in Betrieb sein. Das Ladesäulen-Netzwerk in Deutschland soll zu 100 Prozent mit Strom aus Erneuerbaren Energien betrieben werden. An den Terra 360 Ladesäulen ist es möglich, mehrere Fahrzeuge gleichzeitig zu laden. Außerdem ermöglicht die modulare Bauweise mit dynamischer Stromverteilung eine maximale Auslastung. So könne man ein Elektro-Auto in ca. 15 Minuten vollständig aufladen.
Orsted nutzt Turbinenfundamente zur Renaturierung der Nordsee
Windrad-Teile für die Renaturierung des Meeresbodens:
Orsted will in der Nordsee eine Methode testen, um mit Hilfe von alten Bauteilen die Biodiversität wiederherzustellen. Dazu ging der Entwickler von Windkraft-Projekten in der letzten Woche eine Partnerschaft mit ARK Nature ein. Man wolle am Meeresboden Bedingungen schaffen, unter denen sich die Natur erholen und langfristig gedeihen kann. Dieser Rewilding-Ansatz soll nun im großen Umfang in der Nordsee getestet werden. Hier geht es insbesondere um die Wiederherstellung von Riffen für Schalentiere. Diese sind für die Ökosysteme der Ozeane von entscheidender Bedeutung, da sie Riffbauern wie Austern und Muscheln eine Heimat bieten. Darüber hinaus liefern sie Nahrung, Unterschlupf und Brutstätten für eine Reihe anderer Arten und verbessern die Wasserqualität.
Pelletheizung als krisenfeste und umweltfreundliche Alternative zu Öl und Gas:
Aber nur mit einer emissionsarmen Technologie. Die Firma Ökofen hat eine neue Holz-Pelletheizung auf den Markt gebracht. Die Technologie heißt Zero-Flame – durch eine spezielle Luftstromführung und -anreicherung in Kombination mit der besonderen Brennkammerkonstruktion verschwindet die Flame fast vollständig. Die Feinstaub-Partikelemissionen werden auf ein Minimum reduziert. Damit zeichnet sich diese Form der Holz-Pelltet-Verbrennung durch einen hohen Komfort und eine saubere Verbrennung aus.
Die Ökofen Heizungen unterschreiten auch die strengen Anforderungen der Bundesimmissionsschutzverordnung.
Urban-Air Port: Erster Airport für E-Drohnen und Air-Taxis in UK
Ein Flughafen für E-Drohnen und Air-Taxis in Coventry:
In der britischen Stadt wurde gerade der weltweit erste Airport dieser Art eröffnet. Betreiber ist das britische Start-up-Unternehmen Urban-Air Port, dass den Flughafen im Auftrag der Stadtverwaltung in Betrieb genommen hat. Man will damit das Potential urbaner Luftmobilität demonstrieren und zeigen, dass man damit die Luftqualität verbessern und Staus vermeiden kann. Sollte sich das Projekt als Erfolg erweisen, könnte es Modelcharakter für viele ähnliche E-Flughäfen weltweit haben. Laut Urban-Air Port ist der Mangel an geeigneter Infrastruktur eines der größten Hindernisse für die Entwicklung von elektrischen Fluggeräten für die urbane Nutzung. Der Flughafen in Coventry ist so konzipiert, dass es vollständig autonom ist und sich in Elektrofahrzeuge integrieren lässt, um ein vollständig nachhaltiges öffentliches Verkehrsnetz zu schaffen. Und es ist auch einfach zu bauen. Das gesamte Projekt dauerte von der Planung bis zur Fertigstellung nur 15 Monate.
Gorfion Green Energy baut PV-Anlagen auf 60 Jugendherbergen
Großoffensive für Solarenergie im Beherbergungssektor:
In Bayern will der Jugendherbergsverband seine 60 Häuser komplett mit Photovoltaik-Anlagen ausstatten. Das gilt zumindest für die Dächer, die technisch und wirtschaftlich dafür geeignet sind. In Bayern gibt es bereits auf zwei Häusern eine Solaranlage, nun ändert sich jedoch das Konzept: Mit Gorfion Green Energy hat man einen Partner gefunden, der Solaranlagen projektieren, bauen und betreiben kann. Die Jugendherbergen stellen den Platz zur Verfügung und mieten dann die Photovoltaik-Anlagen. Das vereinfacht die Nutzung von Solarenergie für die Jugendherbergen. Auch für Gorfion Green Energy ist die Zusammenarbeit mit dem Verband ein wichtiger Meilenstein, es ist das erste Projekt mit einer Gesamtsumme von einem Megawatt.
Zeta&Nespresso: Sneakers aus recyceltem Kaffeesatz
Trendige Sneaker aus Kaffeesatz:
Das Kaffeeunternehmen Nespresso und die Modefirma Zeta haben gemeinsam den Sportschuh RE:GROUND aus Kaffee-Recyclingmaterial entwickelt. Jedes Paar enthält Kaffeesatz von 12 Tassen Espresso, und zwar im Kaffee-Lederimitat und in der Lauf- und Innensohle. RE:GROUND besteht zu 80 Prozent aus recycelten oder nachhaltigen Materialien- eben aus Kaffeesatz, aus recyceltem Kunststoff sowie aus recyceltem Kork, Gummi und Latex.
TyssenKrupp nimmt mit grünem Wasserstoff Australien ins Visier
Grüner Wasserstoff für Australien:
Das deutsche Unternehmen Thyssenkrupp Nucera (nusera) siedelt sich im australischen Perth an. Damit trägt man dem großen Potential Westaustraliens für Erneuerbare Energien Rechnung, so ein Sprecher.
Westaustralien steht im Zentrum einiger der größten Projekte für grünen Wasserstoff. Hier will Thyssenkrupp Nucera als einer der Weltmarktführer für grünen Wasserstoff seine Projektausführungs-Kapazitäten anbieten.
Vodavone schließt in UK 10 Jahresvertrag mit führendem Solaranbieter
Sonnenstrom für Mobilfunk-Anbieter:
Das britische Unternehmen Vodavone hat mit dem Stromanbieter Centrica einen Rahmenvertrag für Solarenergie abgeschlossen. Darin verpflichtet sich das Unternehmen, jährlich 55 Gigawatt Strom aus Solarprojekten über Centrica abzunehmen. Dies ist der jüngste Schritt des Unternehmens den es unternimmt, bis 2027 in seinen britischen Betrieben Netto-Null-Emissionen zu erreichen.
Der Vertrag wird die Entwicklung von drei neuen Solarparks in Lincolnshire, Worcestershire und Nottinghamshire unterstützen. Bei vollem Betrieb sollen die Standorte jährlich mehr als 100 Gigawattstunden erneuerbaren Strom liefern, genug, um eine Stadt mit fast 30.000 Haushalten ein Jahr lang mit Strom zu versorgen. Es wird erwartet, dass die Projekte rund 25.000 Tonnen CO2-Emissionen einsparen.
Gardena arbeitet mit Unicef an Recycling-Projekt an der Elfenbeinküste
Plastik-Wiederverwendung für soziale Projekte an der Elfenbeinküste:
Der Gartengeräte-Hersteller Gardena will in Afrika ein Projekt von Unicef zur Wiederverwendung von Kunststoffabfällen fördern. Das Recycling-Material soll dann unter anderem aus Baumaterial in Schulen verwendet werden. Da in vielen Ländern der Welt noch die Systeme für Sammlung und Verwertung von Kunststoffen fehlen, ist der Umgang mit Müll weiterhin ein Problem. Er verschmutzt die Umgebung und wird nicht wiederverwertet. Das Unicef-Projekt will dort ansetzen, den Müll einsammeln und gleichzeitig das Material wieder einer sinnvollen Verwendung zuführen. Ein Verwertungsbetrieb verwandelt die gesammelten Kunststoff-Abfälle in Baumaterialien, die beim Bau von Schulen in Modul-Bauweise eingesetzt werden können.
Größter emissionsfreier Batterie-Recyclingpark Nordamerikas von ACE
Riesiger Batterie-Recyclingpark geplant:
Das US-Unternehmen ACE Green Recycling hat bekannt geben, eine Recycling-Anlage von Blei-Säure- Batterien und Lithium-Ionen-Batterien bauen und betreiben zu wollen. Sie soll auf 37.000 Quadratmetern entstehen und wäre damit, nach eigenen Angaben, die größte dieser Art in Nordamerika. Der erste Teil des Recyclingparks soll im dritten Quartal 2023 seinen Betrieb aufnehmen.
Bei voller Auslastung bis zum Jahr 2025 sollen dann hier jährlich bis zu 100.000 Tonnen Blei-Säure-Batterien und 20.000 Tonnen Lithium-Ionen-Batterien wiederverwertet werden können. Anders als beim üblichen Schmelzverfahren erfolgt bei ACE die Aufbereitung von Blei- und Lithium-Ionen-Batterien vollständig elektrisch und angeblich emissionsfrei.
Rügenwalder Mühle verkauft mehr vegane Produkte als Fleischprodukte
Trendwende beim Wursthersteller:
Das Unternehmen Rügenwalder Mühle hat bekannt gegeben, dass sein Umsatz mit vegetarischem und veganem Fleisch im Geschäftsjahr 2021 erstmals seinen Fleischumsatz übertroffen hat. Rügenwalder hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr bei einem Gesamtabsatz von rund 35.000 Tonnen insgesamt 263,3 Millionen Euro erwirtschaftet. Das ist eine Steigerung von 12,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr und 13,6 % mehr als 2020. Die Umsatz-Steigerungen seien vor allem auf Umsatzsteigerungen bei fleischlosen Produkten zurückzuführen. In Deutschland wird immer weniger Fleisch konsumiert – der Verbrauch pro Kopf sank letztes Jahr auf ein Rekordtief.
Hugo Boss will Mode-Wiederverkausplattform gründen
Nachhaltiges Konzept für hochwertige Mode:
Das Bekleidungsunternehmen Hugo Boss will eine Plattform zum Wiederverkauf gebrauchter Kleidung ins Leben rufen. Die Plattform soll ‚Hugo Boss pre loved‘ heißen und im dritten Quartal starten. Zunächst wird die Plattform in Frankreich nutzbar sein, bis 2025 dann auch in Deutschland, Großbritannien und den USA. Die Kundinnen und Kunden sollen die Möglichkeit bekommen, gebrauchte Kleidung in den Boss-Stores abzugeben – sie bekommen dann einen Gegenwert gutgeschrieben, den sie zum Kauf von Hugo-Boss-Kleidung verwenden können. Über die Wiederverkaufsplattform hinaus ist ein Pflege- und Reparaturservice für Kleidung und Schuhe geplant, um die Lebensdauer der Produkte zu verlängern.
Baywa re und Tanke E gemeinsam für Ladeinfrastruktur
Zusammen für eine intelligente Ladeinfrastruktur für Industrie- und Gewerbekunden: Die beiden Unternehmen Baywa re und Tank E wollen bei der E-Mobilität in der Zukunft eng zusammenarbeiten. Dafür hat man einen gemeinsamen Rahmenvertrag abgeschlossen. Der E-Mobilitätsdienstleister Tank E soll Firmenkunden von Baywa dabei helfen, Ladeinsfrastruktur-Standorte digital mit intelligenter Steuerungssoftware auszurüsten. Baywa re macht bisher bereits maßgeschneiderte Energielösungen für Gewerbe und Industrie, auch Ladeinfrastruktur von Firmen. Diese kann dann mit der von der Tank E genutzten intelligenten Software-Lösung Chargecloud gesteuert werden.
Orsted erforscht Korallenriff-Zucht an Windparks im Meer
Offshore-Windturbinen als Heimat für künstliche Korallenriffs:
Das Energieunternehmen Orsted plant einen "weltweit ersten" Versuch, Korallenriffe auf Fundamenten von Offshore-Windkraftanlagen zu züchten.
Die Versuche werden an den entstehenden Windparks im Meer vor der Insel Taiwan in diesem Sommer starten. Ziel ist es, festzustellen, ob Korallen erfolgreich auf Fundamenten von Offshore-Windkraftanlagen gezüchtet werden können. Dies könnte einen wichtigen Beitrag für die Biodiversität leisten.
Durch Klima-Phänomene erhöhen sich die Temperaturen der Ozeane in flacheren Gewässern, was zu Korallensterben führt. Offshore-Fundamente gehen weiter in die Tiefe der Meere und könnten dort eine neue Heimat für Korallen sein.
OGE und TES gründen eine strategische Partnerschaft für eine gemeinsame Pipeline. Dort soll das Gas aus CO2-Emissionen, die bei Produktionsprozessen anfallen und nicht vermieden werden können, transportiert werden.
Es soll um eine Wiederverwendung von CO2 in einem grünen, geschlossenen Kreislaufsystem zum Import von grünem Wasserstoff gehen. Das Netz soll 1000 Kilometer lang sein und etwa 18 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr transportieren.
Das will der Volkswagen-Konzern mit einer Vereinheitlichung seiner Ladetarife erreichen. Konkret geht es um die Marken VW, Cupra/Seat und Skoda.
Damit können Kunden im gesamten Ladenetz zu festen Kilowattstundenpreisen tanken. Außerdem wird das Ladenetz des Autoherstellers ausgebaut. Es sollen dann über 310.000 Ladepunkte mit etwa 10.000 Schnelladern an über 3.000 Standorten sein.
In Pforzheim soll ein Blockheizkraftwerk entstehen, dass Klärgas zur Wärmeerzeugung nutzt. Das Heizkraftwerk wird derzeit von den Stadtwerken Pforzheim geplant und soll nur etwa 700 Meter entfernt vom Klärwerk liegen.
Man rechnet mit circa 500 Kilowatt thermischer und elektrischer Leistung.
Die Stadt Pforzheim hat sich ambitionierte Klimaziele gesteckt und hat im letzten Sommer bereits den Kohleausstieg geschafft, nachdem etwa 100 Jahre lang mit Steinkohle geheizt wurde.
Erste Industrie-Anlage für grünes Kerosin von EDL Anlagenbau
Erste Großanlage für grünes Kerosin:
Die Firma EDL Anlagenbau plant, in der Nähe von Leipzig eine Anlage zur industriellen Herstellung von Flugzeugkraftstoff auf Basis von erneuerbarem Strom. Die Anlage wäre weltweit die erste Großanlage zur Herstellung von grünem Flugbenzin. Die bisherigen Anlagen für grünes Kerosin liefern vergleichsweise kleine Mengen. Für die Herstellung bei Leipzig werden ausschließlich grüne Ausgangsstoffe verwendet: erneuerbare elektrische Energie, Biomethan und Wasser.
Fischer Weilheim und GP Joule wollen H2-Ökosystem aufbauen
Ein Ökosystem für grünen Wasserstoff:
Die Firmen Fischer Weilheim und GP Joule haben sich für ein Gemeinschaftsprojekt zusammen getan. Es geht um den Bau einer Elektrolyse-Anlage, eine Photovoltaik-Anlage und eine Tankstelle für Fahrzeuge.
So werden die Produktion des klimaneutralen Energieträgers, die Anlage für den Betrieb des Elektrolyseurs sowie die Tankstelle für die wasserstoffbetriebenen Fahrzeuge zusammen konzipiert.
Die Inbetriebnahme der Anlage ist für Mitte 2024 geplant.
Microsoft: Surface-Computer sollen bis 2030 zu 100% recyclebar werden
Nachhaltige Computer-Hardware:
Das Unternehmen Microsoft will seine Surface-Geräte noch nachhaltiger machen. Sie sollen bis 2030 zu 100 Prozent wiederverwertbar sein. Das betrifft sowohl die Geräte selbst als auch ihre Verpackung. Bisher ist das Metall des Surface Laptop 4 zu 93 Prozent recyclebar. Die Gehäuse sollen künftig aus Aluminium-Schnittresten und Altaluminium hergestellt werden. Bis 2025 soll bereits auf die Verwendung von erdölbasierten Stoffen verzichtet werden.
Darüber hinaus sollen die Geräte besser reparierbar werden und weniger Energie verbrauchen.
Salzgitter AG und Sunfire erreichen H2-Rekord-Wirkungsgrad
Ein Riesen-Schritt beim Wirkungsgrad:
Die Salzgitter AG hat mit dem Hochtemperatur-Elektrolyseur der Dresdner Firma Sunfire einen Wirkungsgrad von 84 Prozent erreicht. Das ist ein enorm großer Zugewinn im Vergleich zu herkömmlichen Alkali- oder PEM-Elektrolyseuren. Diese erreichen in der Regel Wirkungsgrade von um die 60 Prozent. So habe die Anlage erstmalig 200 Norm-Kubikmeter grünem Wasserstoff pro Stunde produziert. Eine Besonderheit ist auch, dass bei der Produktion Wasserdampf aus der Abwärme der Stahlproduktion in Salzgitter genutzt wird.
In Düsseldorf entsteht zur Zeit ein holzhybrides Bürohaus mit dem Namen ‚The Cradle‘. Die darin verbauten Materialien sollen im Sinne einer Kreislauf-Wirtschaft immer weiter verwendet werden. Bei dem Neubau werden bereits nachhaltige Materialien verwendet. So besteht der Kern aus Recycling-Beton. Das Holz für das Gebäude kommt aus der regionalen Forstwirtschaft. Auch eine Photovoltaik-Anlage ist für das Dach geplant. Mit diesen Eigenschaften reduziert sich der CO2-Ausstoß des Gebäudes um 40 Prozent gegenüber vergleichbaren herkömmlichen Bürohäusern. Bei dem ausführenden Bauunternehmen handelt es ich um die Firma Interboden aus Ratingen.
New Holland geht mit Biogas-Traktor in Serienproduktion
Biogas als Treibstoff in der Landwirtschaft:
Der Landmaschinen-Hersteller New Holland ist mit seinem neu entwickelten Methan-Traktor in Serie gegangen. Das Gerät, das dem normalen Einsatz in der Landwirtschaft problemlos standhält, kann bei einer jährlichen Auslastung von 1.000 Stunden pro Jahr und einer Laufzeit von sieben Jahren zirka 535 Tonnen Co2 einsparen. Der New Holland T6.180 Methane Power ist ein Traktor mit einem 6-Zylinder-Motor und einer Leistung von 180 PS. Der Traktor wurde von New Holland, welches zum Autokonzern Fiat gehört, in Turin, der Schweiz und Großbritannien entwickelt.
Stadtwerke Leipzig und Tilia gemeinsam für nachhaltige Energielösungen
Zusammen für nachhaltige Quartierslösungen:
Die Leipziger Stadtwerke und Tilia bündeln ihr Know-How. Dafür haben sie sich in einer Kooperation vereinigt. Der neu gegründete Spezialist für die Energiewende auf Kommunal-Ebene heißt Quartiersenergie GmbH. Die Gesellschaft soll dabei helfen, dass Gemeinden, Unternehmen oder Gebietsentwickler für nachhaltige Energie-Projekte zusammenfinden. Sie hilft dann bei der Planung und Umsetzung. Eines der ersten Beispiele entsteht dadurch derzeit in Schkeuditz: hier entstanden 105 energetisch nachhaltige Einfamilienhäuser, bei denen gleich bei der Planung E-Mobilität und Photovoltaik berücksichtigt wurden.
Pinterest blockiert Inhalte, die Klimawandel leugnen
Aktiv gegen Desinformation:
Pinterest wird Inhalte entfernen, die den Klimawandel leugnen. Das teilte der virtuelle Pinnwanddienst am Mittwoch mit. So werden auf der Plattform Anzeigen und Posts mit Fehlinformationen zum Klima verboten. Das Verbot umfasst alle Inhalte, die die Existenz oder die Auswirkungen des Klimawandels leugnen oder die behaupten, dass der Mensch auf die globale Erwärmung keinen Einfluss hat. Auch ungenaue oder falsche Daten oder Darstellungen wissenschaftlicher Erkenntnisse werden entfernt. Pinterest hat bereits seit 2016 in mehreren Kategorien unangemessene Inhalte gesperrt. Auch Google gab im Oktober 2021 bekannt, keine Inhalte mehr anzuzeigen, die den Klimawandel leugnen.