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Explorez tous les épisodes du podcast Die Weiberschule - der Podcast für Frauen auf dem Weg ins Weib-Sein

Plongez dans la liste complète des épisodes de Die Weiberschule - der Podcast für Frauen auf dem Weg ins Weib-Sein. Chaque épisode est catalogué accompagné de descriptions détaillées, ce qui facilite la recherche et l'exploration de sujets spécifiques. Suivez tous les épisodes de votre podcast préféré et ne manquez aucun contenu pertinent.

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TitreDateDurée
#19 wer führt denn eigentlich Regie in Deinem Leben?18 Oct 202000:26:22

Kennst Du das Gefühl, dass Du manchmal eher gelebt wirst als selbst zu entscheiden, welchen Ausgang eine Situation haben sollte? Da spielen Gefühle plötzlich eine so große Rolle, dass sie die Handlungsstränge in deinem Film vollkommen verändern. Als ob jemand oder etwas die Kontrolle übernimmt. Doch wer ist das genau? Ist es ein bewusster oder ein unbewusster Anteil von Dir? Woher nimmt dieser Anteil denn das Drehbuch? Und wie kannst Du endlich die Leitung der Inszenierung Deines Lebens übernehmen?

 

All diese Fragen haben mich in den letzten Tagen ziemlich beschäftigt. 

Und je tiefer ich sie erforscht habe, umso mehr wurde mir klar. 

Den ersten Teil möchte ich heute mit Dir teilen 


Wenn Du Fragen dazu hast, dann schreib`mir!  ICh freue mich auf Dich, Deine Mia

#18 was heisst denn eigentlich "natürlich?"14 May 202000:15:00

In der heutigen Folge frage ich mich, was denn genau „natürlich“ ist?


Sind wir jetzt Teil der Natur oder sind wir Natur? Wo hört sie auf und wo beginnt sie? Können wir Natur draußen möglicherweise nur erfahren, wenn wir die Natur in uns erkennen?

 

Ich freue mich auf Deine Gedanken zu meinem Podcast und dass Du sie mit uns allen teilst! 


mehr von mir erfährst Du über www.mia-brummer.de oder www.schamanische-seminare.de. Ich freue mich auf Dich! Deine Mia

#17 Was ist denn heute schon norm-al?30 Apr 202000:10:31

In der heutigen Folge frage ich mich, was denn eigentlich „normal“ ist, und warum wir uns so sehr danach sehnen, dass alles wieder normal wird. Warum lähmt die einen die Angst und andere sehen die Krise als Verheissung? Wie kann ein Wandel gelingen und welche Denkweise hilft mir dabei? 

 

Und hier meine Webseite, in der Du auch viele kostenlose Meditationen findest: www.schamanische-seminare.de. Ich freue mich auf Dich! Deine Mia

#16 Weibsbilder - Interview mit Melanie Marie Geiger, Make-up Artist20 Apr 202000:14:21

Sind Frauen nicht wunderbar facettenreiche Wesen? In meiner Serie "Weibsbilder" interviewe ich immer mal wieder inspirierende, kraftvolle Frauen, die uns ein bisschen was über ihren Weg erzählen, wie sie immer mehr bei sich selbst angekommen sind und was es für sie heißt, eine "Frau" zu sein. 


Heute treffe ich mich mit Melanie Marie Geiger. Sie ist Makeup-Artist und macht seit vielen vielen Jahren schöne und bekannte Frauen noch schöner. Wir unterhalten uns übers „schön sein“ und gehen der Frage nach, das denn das überhaupt ist, die Schönheit. 


Wie hat sie sich im Laufe der Zeit verändert? 

Ist man denn oberflächlich, wenn man nicht nur intelligent, sondern auch schön sein will?

Kann man sich Schönheit aufmalen oder draufschmieren? 

Die Lösung findet sich in Zeiten von Corona ganz praktisch im Kühlschrank


mehr Infos zu Melanie findest Du auf Instagram unter @melaniemariegeiger oder Email : kania.melaniemarie@gmail.com


Mehr von Mia erfährst Du über www.schamanische-seminare.de

#15 Weibsbilder - Interview mit Katrin von yogaspirits02 Apr 202000:18:35

Sind Frauen nicht wunderbar facettenreiche Wesen? In meiner Serie "Weibsbilder" interviewe ich immer mal wieder inspirierende, kraftvolle Frauen, die uns ein bisschen was über ihren Weg erzählen, wie sie immer mehr bei sich selbst angekommen sind und was es für sie heißt, eine "Frau" zu sein. 


Heute treffe ich mich mit Katrin, die in der Welt des Yogas zuhause ist. Gemeinsam erforschen wir, wo denn diese Mitte ist, die wir so verzweifelt suchen und wie ich mich dorrt selbst finden kann.

Katrin geht es da weniger um Räucherstäbchen und Esoterik sondern um ein gutes Körpergefühl. Wir sprechen über die Wirkkraft des Atems, über das intensive Hinspüren, über Anspannung und Entspannung und, dass es im Yoga nicht darum geht, Deine Zehen zu berühren sondern darum, was Du auf dem Weg runter zu Deinen Zehen lernst.


Wenn Du Lust hast, Dich mal wieder so richtig in Deine Matte einsinken zu lassen, Dich zu spüren und bei Dir anzukommen, dann freut sich Katrin über Deinen Besuch in einem ihrer Yogakurse!

Katrin unterrichtet in Mainz und bietet verschiedene Yogastile und Workshops an. Schau doch mal rein: www.yogaspirits.de

Wenn Du sie erreichen möchtest, kannst Du das gerne per email (katrin@yogaspirits.de) oder telefonisch (0176-99239566) tun. Katrin freut sich darauf, Dich kennenzulernen!


Mehr von Mia erfährst Du über www.schamanische-seminare.de

#14 Was heisst es denn heute "Frau" zu sein?19 Mar 202000:08:15

In der heutigen Folge erzähle ich euch, worüber ich in der letzten Zeit viel nachdenke: über das Frau-Sein.

Was macht denn mich und mein Frau-Sein aus? Welches Frauen-Bild lebe ich denn? Bin ich emanzipiert und was heißt das eigentlich? Wie leben denn andere Frauen ihr Frau-Sein? Welche Lebenskonzepte gibt es denn eigentlich heutzutage für Frauen und wie gestalten sich Frauen ihr Umfeld?

 

Ich freue mich auf Deine Gedanken zu meinem Podcast und dass Du sie mit uns allen teilst! 

Und hier meine Webseite, in der Du auch viele Seminarangebote findest: www.schamanische-seminare.de. Ich freue mich auf Dich! Deine Mia

 

#13 wie wir Frauen wieder mit unserer Kraft in Kontakt kommen05 Mar 202000:15:00

In der heutigen Folge erzähle ich euch, was ich den indigenen Frauen in Chile über mich, meiner Herkunft und meinen Ideen über`s Frau-Sein und Weib-Sein und den Unterschied zwischen den beiden Begriffen, den Schwellen-Zeiten im Frau-Sein und was wir brauchen, damit wir wieder mit unserer weiblichen Kraft in Kontakt kommen.

 

Ich freue mich auf Deine Gedanken zu meinem Podcast und dass Du sie mit uns allen teilst! 

Meine Webseite, in der Du auch viele Seminarangebote findest: www.schamanische-seminare.de. Ich freue mich auf Dich! Deine Mia

#12 Töchter der Erde20 Feb 202000:09:10

In der heutigen Folge erzähle ich euch von meiner Zeit in Chile und einem ganz spannenden Nachmittag, den ich mit indigenen Frauen verbringen durfte. Gemeinsam mit der Mapuche Heilerin Natalia tauschten wir unsere Geschichten aus, lachten und weinten gemeinsam, teilten freudvolle und schwere Momente und am Ende jodelten wir sogar gemeinsam.

 

Ich freue mich auf Deine Gedanken zu meinem Podcast und dass Du sie mit uns allen teilst! 

Meinen Youtube-Kanal findest Du hier: https://www.youtube.com/channel/UCdp8IDiCgugzbPGtu-W2v7Q?view_as=subscriber

Und hier meine Webseite, in der Du auch viele Seminarangebote findest: www.schamanische-seminare.de. Ich freue mich auf Dich! Deine Mia

#11 Wo bitte geht`s zur Erleuchtung06 Feb 202000:15:00

In der heutigen Folge erzähle ich euch, was ich so im Yogabarn in Ubud auf Bali erlebt habe. Ein Ort, der wie geschaffen ist, für den großen und kleinen Erwartungen des Lebens.

 

Warst Du auch schon mal dort? Was hast Du da erlebt? Ich bin sehr gespannt auf Deine Erkenntnisse und Gedanken. Wenn Du willst, dann kommentiere auf Instagram @mia_brummer.

Meinen Youtube-Kanal findest Du hier: https://www.youtube.com/channel/UCdp8IDiCgugzbPGtu-W2v7Q?view_as=subscriber

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#10 Die Jahreszeeiten Deiner Seele: der Winter23 Jan 202000:20:00

In der heutigen Folge gebe ich Dir eine weitere kraftvolle Meditation an die Hand, in der Du Dich an die Jahreszeiten Deiner Seele erinnerst,

Dich mit ihnen verbindest und Dich langsam auf den Frühling vorbereitest, der schon vor der Tür steht auch wenn Dir innerlich vielleicht grad der endlos scheinende Winter zu schaffen macht.

 

Ich bin sehr gespannt, wie Dir die Meditation gefällt und freue mich auf Deine Erkenntnisse und Gedanken. Wenn Du willst, dann kommentiere auf Instagram @mia_brummer.

Meinen Youtube-Kanal findest Du hier: https://www.youtube.com/channel/UCdp8IDiCgugzbPGtu-W2v7Q?view_as=subscriber

Und hier  meine Webseite, in der Du viele Seminarangebote findest:www.schamanische-seminare.de.Ich freue mich auf Dich! Deine Mia

#9 Das Nichts und Dein Geschenk an Dich09 Jan 202000:09:00
Heute geht es um die Zeitqualität des Januars und warum gerade jetzt viele Menschen in ein tiefes Loch fallen, depressiv werden, obwohl das neue Jahr doch mit so vielen guten Vorsätzen begonnen hat. Ich erzähle euch vom Nichts und dem großen Geschenk, das es für uns bereit hält. Wenn Du mehr über mich und meine Arbeit erfahren möchtest, dann schau Dir meine Webseite an: www.schamanische-seminare.de Ich freue mich auf Dich!
#8 Die Percht und ihre wilden Gesellen19 Dec 201900:08:27
In der heutigen Folge erzähle ich euch von der Percht, wie die Frau Holle in dieser Zeit genannt wird,  und ihren wilden Gesellen, die jetzt die "staade Zeit" etwas aufmischen, und von den Riten und Mythen zwischen den Jahren. Wir streifen gemeinsam die Raunächte,  hören der großen Mutter zu, die leise ihre Weisheit in unser Ohr flüstert. Aber nur, wenn man ganz still ist und lauscht...
#7 Alltagsspiritualität05 Dec 201900:11:30

In der heutigen Folge hab ich mir Gedanken über das Etikett "Spiritualität" gemacht, was damit für Vorstellungen verbunden sind und – ob sie nicht auch ganz anders gelebt werden kann...





#6 Der Selbstoptimierungswahnsinn21 Nov 201900:13:45

In der heutigen Folge möchte ich mit Dir den Selbstoptimierungswahnsinn erforschen, der Frauen heutzutage immer mehr von ihrer Essenz wegtreibt, erzähle Dir den Unterschied zwischen Egozentriertheit und Seelenzentriertem Leben, erkläre Dir, wie Du wieder zu Dir zurückfindest. 

 

Hier ist die Anleitung zu der im Podcast vorgestellten Medizinwanderung:

 

Nimm Dir dafür wenigstens 3 Stunden Zeit und suche Dir dafür einen Ort in der Natur an dem Du möglichst ungestört bist. Störe Dich nicht daran, dem einen oder anderen Wanderer zu begegnen, schau einfach nur, Deine Wanderung nicht unbedingt am Sonntag nachmittags im Stadtpark zu machen, wenn ganze Horden auf den Wegen unterwegs sind.

 

Nimm Dir am besten einen kleinen Rucksack mit was zum Trinken mit und warmer, dem Wetter angepasste Kleidung. 

Schalte Dein Handy auf Flugmodus, verzichte in der Zeit auf Essen, wenn`s geht auch auf Zigaretten und sonstige Dinge, die Dich ablenken könnten. 

 

Wenn du losgehst, dann setz eine Schwelle, einen Schritt heraus aus dem Alltag, 

hinein in die Anderswelt, in der Du Dich drauf einlässt, die Natur als Spiegel der Seele zu sehen. Du machst also einen Schritt über eine sichtbare “Schwelle“ auf dem Boden. Das kann a Aststück, eine Markierung im Sand, der Schritt aus dem Gartentor oder vom Weg auf eine Wiese sein und Du wirst Dir noch einmal bewusst, warum Du über die Schwelle gehst, 

erinnerst Dich an Deine Absicht. 

 

Und die wird bei dieser Übung folgende sein:

Geh in die Natur und finde auf Deinem Weg ein Symbol, das Dich repräsentiert.

Lege, setze oder stelle es an einem Ort ab,

dreh Dich um und gehe eine Stunde weg von dem Symbol.

Nach einer Stunde kehrst Du um

Und versuchst, Dich wieder zu finden.

 

Und dann geh los! Du kannst du jederzeit verweilen, wo, und solange du willst. 

Folge deinen Impulsen, höre auf deinen Bauch, sei spontan und vermeide auf jeden Fall konkrete Wege. Plane nichts, geh nicht auf einen zielorientierten Marsch. 

Lass Dich dahin ziehen, wohin Dich Deine Aufmerksamkeit trägt.

Beobachte, was draußen in der Natur und in Dir vor sich geht. 

 

Trete dann mit der gleichen Achtsamkeit und Aufmerksamkeit über die Schwelle zurück ins alltägliche Leben, mit der Du sie am Anfang Deiner Reise überschritten hast. Ich bin mir sicher, Du hast eine spannende Geschichte zu erzählen, wenn Du wieder zurück kommst.

 

Ich werde am Sonntag, den 01.12. einen Zoom-Talk anbieten, in dem ich fünf eurer Geschichten, die ihr erlebt habt, spiegeln werde.

 

Was das heißt? 

Ihr könnt eure Medizinwanderung erzählen und ich werde eure Geschichte in einen größeren Kontext stellen und sie als einen Heldinnen-Mythos erzählen. Ich werde die Geschichte einer Frau erzählen, die auszog, um sich selbst zu finden. 

Hast Du Lust dazu?         

Dann melde Dich hier zum Zoom-Talk an: http://eepurl.com/gEiCi9

 

Ihr könnt natürlich auch einfach nur als Zuhörer mit dabei sein und den Geschichten der anderen lauschen.

 

Und wenn Du mich teilst und weiter empfiehlst,  dann danke Ich Dir ganz herzlich

Denn ich glaube,  die Welt braucht einfach noch viel mehr Weiber!

 

Bis dahin

Von Weib zu Weib, Deine Mia

 

Wenn Du mehr über mich erfahren willst: www.schamanische-seminare.de

#5 Rituale08 Nov 201900:17:00

In der heutigen Folge möchte ich Dir von Ritualen erzählen, was sie mit uns machen und ich werde Dir ein Ritual an die Hand geben, in dem er darum geht, Wünsche zu manifestieren und Altes loszulassen.

 

Was ist denn nun ein Ritual?

 

Eine formalisierte, gleichförmig wiederkehrende oder wiederholte Handlung mit dem Charakter des Besonderen, vom Alltag abgehobenen, die dem Zweck dient, Körper, Geist und Seele und damit das Materielle, das Magische und das Göttliche zur Erreichung eines konkreten Ziels zu aktivieren, miteinander zu vereinen und in die gleiche Richtung zu lenken.

 

Rituale sind fest im bayrischen Brauchtum verankert.

Früher waren sie keine Touristenattraktionen sondern Bitten und Danksagungen an unsichtbare Kräfte, wie zum Beispiel der Mutter Natur, den Elementen, den magischen Wesen um uns herum, dem alten Volk und weisen Helfern aus der „Anderwelt“.

Denn damals waren sich die Welten noch viel näher.

 

Die Quantenphysik hat festgestellt, dass alle Möglichkeiten immer da sind und das Bewusstsein des Beobachters, tatsächliche Realitäten entstehen lassen kann. 

Das geht unbewusst genauso gut wie bewusst.

Am Kraftvollsten geht es durch ein Ritual.

 

Am besten geht es, wenn Du folgende Punkte beachtest:

 

1) Sei Dir klar darüber, was Du eigentlich willst 

hör` in Dich rein und spür nach, ob dein Verstand, dein Herz und die Lust, Deinen Wunsch umzusetzen gleichermaßen „ja“ zu dem sagen, was Du ins Leben rufen willst.

 

Stell Dir am besten vor, Du lädst die drei auf Deine Couch ein und dann tauscht euch aus, was jeder Einzelne über Deine Idee denkt.  Wenn am Ende alle übereinstimmen, dann ist das schon mal die halbe Miete. Solange einer dagegen ist, verändere den Wunsch so lange, bis ihm alle zustimmen!

 

2) Prüfe den Grund Deines Wunsches 

Wir handeln nur aus zwei unterschiedlichen Emotionen heraus: 

Entweder aus Angst oder aus Liebe. 

Entstand Deine Idee oder Dein Wunsch aus der Angst oder aus einem Mangel?

Wie könntest Du`s anders formulieren, so dass die Liebe der Grund für Dein Handeln ist?

Die Frequenz Deiner Idee verändert sich drastisch, wenn Du aus der Fülle heraus manifestierst und nicht aus dem Mangel. Und je ähnlicher die Frequenzen sich sind, umso besser und schneller können sie Realität werden.

 

Ein Beispiel:

Wenn ich sage: „ich will endlich Geld haben“, dann startet mein Wunsch im Mangel und meine Emotion dazu ist wahrscheinlich eher niederfrequent. Wenn ich jedoch sage: „ich öffne mich der Fülle und lade den Wohlstand zu mir ein“, dann habe ich bestimmt ein Gefühl der Freude in mir, wenn ich mir bildhaft vorstelle, wie mein Leben dann aussieht.

 

Denk` immer dran: die Seele denkt in Bildern und die drücken Deine Wünsche viel klarer aus, als Worte!

 

3) Erschaffe einen Gleichklang zwischen Deinem Verstand und Deinem Herzen

Um einen Wunsch die Kraft zu geben, sich zu verwirklichen, muss ich Kohärenz, also einen Gleichklang zwischen meinem Wunsch und meinem Herzen herstellen. Das heißt, Gedanken und Emotionen sind aufeinander abgestimmt, auf gleicher Frequenz und senden dasselbe Signal.

Die Emotion ist sozusagen der Treibstoff, der meinem Gedanken hilft, ins Feld der Manifestation zu düsen. Und je höher die Frequenz umso intensiver der Effekt.

Wenn das geschieht, beginnen wir, uns mit dem Quanten-Feld zu verbinden und dann werden Polarität und Dualität eins und es geschehen Wunder!

 

4) Komm` nicht auf die Idee, dem Universum vorzuschreiben, WIE Dein Wunsch in Erfüllung zu gehen hat!

Wenn Du Deinen Wunsch in einem Ritual der geistigen Welt vorgestellt hast und zur Realisierung freigegeben hast, dann musst Du ihn erst einmal loslassen denn wenn wir versuchen zu kontrollieren, erhalten wir wohlmöglich nur das Wahrscheinlichste,

nicht das Bestmöglichste.

 

5) Eine Idee von etwas zu haben ist schon mal gut, sich drauf zu fokussieren ist noch besser 

eine mit der Idee übereinstimmende Handlung im JETZT auszuführen, ist die Königsdisziplin des Manifestierens

Und so schließt sich der Kreis und wir sind wieder bei der Definition eines Rituals angekommen. Jetzt ist Dir sicher klar, warum ein Ritual so kraftvoll sein kann.

 

Die Inszenierung eines Rituals ist auch ein wichtiger Teil, denn – wie wir bereits wissen - die Seele denkt in Bildern! Erschaffe einen schönen Rahmen, wenn Du ein Ritual kreierst.

Überlege Dir, welche Symbolik Deine Wunschmanifestation unterstützen kann. Dabei ist es nicht wichtig, wie andere es machen, sondern dass das Symbol eine tiefe Bedeutung für DICH hat.

 

Ich habe Dir heute ein Ritual mitgebracht, in dem er darum geht, Wünsche zu manifestieren und Altes loszulassen. Und nachdem auch die Zeitqualität beim Manifestieren helfen kann, stelle ich Dir ein kleines Vollmond-Ritual vor, das Du entweder mit Deiner Familie oder Deinen Freunden machen kannst, oder auch für Dich alleine.

 

Das Ritual kannst Du drinnen mit einer Kerze als Feuerquelle machen; wer eine Feuerstelle draußen hat, kann es natürlich auch im Freien machen.

 

Wenn Du`s drinnen machst, dann bereite auch gleich noch für jeden Teilnehmer einen etwa fingerdicken und fingerlangen Papierstreifen vor, für draußen darf es ein dünnes, fingerlanges Ästchen für jeden sein.

 

Stelle für ein Ritual in geschlossenen Räumen eine Schüssel voll Wasser und einen Unterteller für die verbrannten Papierstreifen hin.

 

Vielleicht möchtest Du den Raum oder den Tisch für das Ritual vorher noch dekorieren,

ihn mit Blumen oder Kerzen schmücken. In die Mitte des Tisches stellst Du die Kerze auf

und wenn es für Dich Sinn macht, dann kannst Du um die Kerze noch 4 Steine legen, die die Himmelsrichtungen markieren.

 

Das kann ganz hilfreich sein, wenn Du im Ritual den heiligen Raum öffnen willst und dafür zum Beispiel die vier Elemente, Mutter Erde und Vater Kosmos einladen willst.

Anrufungen gibt’s im Internet zuhauf.  Schau` einfach mal, welche Dir gefällt und für Dich Sinn macht. Wenn ich Dir eine schicken soll, dann schreib` mir. 

 

Bei der Öffnung des heiligen Raums geht es nicht darum, dass Du die Anrufung auswendig lernst und brav runterrezitierst. Kraftvoller wird die Anrufung, wenn Du die Kräfte persönlich und mit Deinen Worten einlädst. 

 

Sinn macht, dass Du Deinen Gästen noch vorm Ritual erklärst, worum es dabei geht. 

Denn ich kann mich nur so weit einlassen auf ein Ritual, soweit ich es verstehe.

Ist mir der Sinn nicht klar, ist es für mich nur ein Theaterstück, bei dem ich zufällig ein Statist bin.

 

Dss Vollmond-Ritual, das ich Dir vorstelle, soll also dazu dienen, das Alte, das nicht mehr trägt, loszulassen und das Neue , das an die Stelle des Alten tritt, einzuladen.

Dabei sollen sich die Teilnehmer auch gleich noch überlegen, wofür man dem Alten danken kann, denn wahrscheinlich hatte es schon seinen Grund,  dass es da war.

Was hast Du daraus gelernt? Welche Kraft ist in Dir dadurch entstanden? Was für Stärken sind euch draus erwachsen?

 

Nachdem Du die Leute zum Tisch oder zur Feuerstelle gebeten hast,

entzündest Du das Feuer.

Jetzt ist Deinem Ideenreichtum keine Grenze gesetzt. Ihr könnt während des Rituals rasseln, trommeln, singen oder was dir sonst noch so alles einfällt.

 

Wenn der erste Teilnehmer bereit ist, dann nimmt er sein Aststück oder den Papierstreifen,

schließt am besten die Augen, weil er sich so besser konzentrieren kann, erinnert sich an das, was er gehen lassen will und bläst auch seinen Dank in EIN Ende des Papierstreifens oder das Aststück. Dann dreht er des Aststück oder den Papierstreifen um, erinnert sich an das, was er ins Leben rufen will und bläst das Gefühl, das in ihm aufsteigt in das andere Ende. Wenn er fertig ist, dann wirft er das Aststück ins Feuer oder verbrennt den Papierstreifen an der Kerze. 

 

Und so macht es ein jeder in der Runde.

 

Am offenen Feuer wird so lange gerasselt und gesungen, bis das Feuer erloschen ist und nur noch die Glut da ist. Bei der Kerze ist es einfacher; die bläst man einfach aus.

 

Doch davor bittest Du die Teilnehmer, dass sie sich bewusst umdrehen und mit einem großen Schritt vom Feuer oder vom Tisch weg treten und zwar mit der Absicht, jetzt die Arbeit den Spirits zu überlassen, die Kontrolle aufzugeben. 

 

Und dann kommt noch ein ganz wichtiger Teil:

Setzt euch gemütlich zusammen, plaudert und esst gemeinsam eure mitgebrachten Speisen.

Ob das nun Glühwein und Plätzchen sind, Tee und Christstollen oder ein Bier und Buletten, das bleibt euch überlassen.

 

Vergiß` nicht, den heiligen Raum zu schließen und die Gäste aus der nichtalltäglichen Welt, die Du zu Beginn des Rituals eingeladen hast, zu verabschieden und ihnen für ihr kommen zu danken.

 

Um die Feuerstelle kannst Du Dich später oder am nächsten Tag kümmern. Die Asche des Vollmondfeuers übergibt man nämlich entweder dem Wasser oder Du verstreust sie über Mutter Erde.

 

Und dann schau` einfach, was in der Zeit bis zum nächsten Vollmond so alles passiert.

In Bezug auf Deinen Wunsch natürlich. Schau`, wie sich die Spirits Deinem Wunsch annehmen und sei neugierig, wie sie ihn umsetzen. Denn manches Mal tun sie das ganz anders, als man sich`s vorstellt - und oft noch viel besser!

 

Du weißt gerade gar nicht, was Du Dir wünschen sollst?

Ich hätte eine Idee! Was hältst Du davon, deine alte Vorstellung, wie Du als Frau sein solltest, gehen zu lassen und dafür deine Essenz als Weib rufst?

 

Denn das Weib schlummert in uns - es braucht nur geweckt zu werden!

Hörst Du sie schon leise rufen?

Dann komm` mit und sei dabei! Lass uns unser Rudel wieder zusammenrufen, denn

Weib-Sein lernt man unter Weibern!

 

Hören kannst Du meine Sendung als Podcast und auf meinem Youtube Kanal.

Und wenn Du mich teilst und weiter empfiehlst,  dann danke ich Dir ganz herzlich

Denn ich glaube, die Welt braucht einfach noch viel mehr Weiber!

 

Von Weib zu Weib, Deine Mia

 

Wenn Du mehr über mich wissen willst, dann schau` hier: www.schamanische-seminare.de

#4 Was uns Frau Holle noch übers Weib-Sein lehrt - Teil 223 Oct 201900:14:06

Hier kommt Teil 2 des Märchens von Frau Holle:

Setz dich am besten mit her auf meine Gartenbank 

und erzähle mir von DEINEN Äpfeln…

 

Hast Du sie aufgesammelt?

Sortiert und geprüft, was da in jedem Apfel an Talenten, Fähigkeiten und Eigenschaften drinsteckt? Hast Du Dich an der reichen Ernte erfreuen können?

 

In der heutigen Folge möchte ich Dir erzählen wie es der Marie weiter erging…

Ich hoffe, Du hast etwas Zeit mitgebracht.

 

Marie kam auf ihrer Reise in der Anderswelt an einem Haus an und erschrak erst mal etwas, denn auf dem Balkon stand eine alte Frau mit ganz schön langen Zähnen.

 

Ihr wisst sicher, wer da stand: Frau Holle, unsere Mutter Erde, die Natur höchstpersönlich.

 

In der Natur ist nicht alles nur Zuckerguss und eitler Sonnenschein.

Die Natur kann grausam sein und - so hat mir mein Lehrer Juan Nunez del Prado, ein emeritierter Anthropologe aus Cuzco erzählt, die Natur hat keine Moral oder Ethik.

Die Natur ist konsequent und in sich konsistent, aber sicher nicht moralisch.

 

Mal lächelt sie, mal zwickt sie, mal beißt sie, manchmal reißt sie Dir den Kopf ab

und dann bleibt von Dir nichts mehr übrig als ein paar alte Knochen…

 

Lernen kann man von Frau Holle jede Menge!

Und jetzt schauen wir mal, wie es der Marie bei ihr geht…

 

Die „Hollerin“ lädt Marie ein, bei ihr in die Lehre zu gehen und sie lernt dort viel.

 

Sie lernt die Magie kennen, die hinter allem Tun steckt:

Ob`s nun ums Betten Schütteln geht, damit es auf der Erde schneit,

ob`s um Spinnen geht, bei dem Marie lernt, dabei die Gedanken so zu bündeln und zu fokussieren, dass Realitäten entstehen, oder ob`s darum geht, beim Kochen immer die richtigen Kräutlein zu finden, die unsere Seelennahrung nicht nur schmackhaft sondern auch bekömmlich machen.

 

Sie lernt auch, dass Dinge ihre Zeit brauchen,

dass man manches Mal ein gutes Sitzfleisch braucht, um Ergebnisse erwarten zu können.

 

Dass man nichts erzwingen kann,  dass es einen richtigen Zeitpunkt gibt zu säen,

zu wässern, zu nähren, einzukürzen, zu ernten und auch mal Ruhe zu geben

 

Und so geht ein ganzes Jahr rum, 

ein Zyklus, 

der alle Kräfte beinhaltet, die je einem Menschen begegnen können,

der alle Prozesse abbildet, die je erfahren werden können,

und Marie, die Heimweh nach den ihren, bekommt, 

bittet Frau Holle um ihre Entlassung.

 

Die gibt der Marie die Spule mit ihrem verlorenen Lebensfaden wieder zurück 

und führt sie ans Tor zur alltäglichen Welt.

Dort soll Marie durchgehen und dabei ihren Lohn erhalten.

 

Im Märchen fällt ein Goldregen herab, und das Gold blieb an der Marie auch noch hängen so dass der Hahn, der Marie als erstes sah, die Nachricht gleich ganz aufgeregt in die Welt hinaus posaunte.

 

Müssen hätte er nicht, denn alle konnten die Strahlkraft von Marie,

dem Mädchen, das von Frau Holle ins Weib-Sein initiiert wurde, sehen.

 

Die Strahlkraft eines Weibs, das sich seines Wertes bewusst ist,

die weiß, was sie kann, und auch, was sie nicht kann

die gelernt hat, sich selbst zu mögen,

sich selbst in den andern erkennt und deshalb auch die andern mag,

mit allen Stärken und Schwächen, weil das das Mensch sein ausmacht.

 

Und weil sie weiß, wer sie ist, weiß sie auch, wo ihr Platz in der Gesellschaft ist

und füllt ihn ganz und gar mit ihrem Sein aus. Nicht mehr und nicht weniger.

 

Sie mag ihren Verstand, weil er ihr hilft, Dinge zu entschlüsseln

aber sie würde ihn nie allein - ohne ihren Instinkt und ihrem Herzen - nutzen,

um sich ein Urteil zu bilden.

 

Im Märchen kommt jetzt also unser Prachtweib, die Goldmarie zurück nach Hause.

Und wie es so oft unter Frauen ist, ist dem Neid Tür und Tor geöffnet.

 

Die Stiefmutter, die, die nicht von Frau Holle initiiert wurde,

die traut sie nicht, diese Reise anzutreten.

Schon zu sehr hat sie die Kultur verkrüppelt.

Nein, sie bleibt lieber im Haus mit all den verlockenden Errungenschaften der modernen Welt, wo alles automatisch geht, wo man die Jahreszeiten nicht mehr am eigenen Leib spüren kann, wo man Erdbeeren im Winter essen kann, im Frühling erntet,

im Sommer die Klimaanlage einschaltet weil es zu warm ist,

im Herbst der verlorenen Sommerzeit nachweint weil man zu doof war, sie zu nutzen.

Dort, wo man einfach die Heizung aufdreht, wenns es zu kalt ist und gar nicht merkt, wie die Seele vor menschlicher Kälte einfriert.

Weil wir einfach verlernt haben, anderen mit offenem Herzen zu begegnen.

 

Wie sollen wir auch?

Wenn wir uns selbst nicht mehr mögen?

Wie sollen wir dann andere mögen?  

 

Und weil wir nicht mehr wissen wie es sich anfühlt, auf unser Herz zu hören,

haben wir eine andere Währung ins Leben gerufen:

 

Die Leistung und das Funktionieren.

 

Wenn eine Frau gut funktioniert und leistet, was von den Anderen erwartet wird,

dann wird sie geschätzt - oder zumindest nichts weiter gesagt, denn „nicht geschimpft ist gelobt genug!“

 

Wie soll in dieser kalten Welt was anders rauskommen als eine Frau, die`s allen recht machen will, gut funktioniert, immer hilfsbereit und wartungsarm keine eigenen Forderungen stellt, nicht aufmuckt auch wenn es noch so weh tut, bis zum Umfallen arbeitet, ihren Mann steht, in der Berufswelt versucht,  den Männern gleich zu sein 

oder am Ende noch besser als sie,

zu allem Ja und Amen sagt weil sie glaubt, dass sie dann endlich geliebt wird

und sich am Ende selbst verliert, weil sie sich nicht mal mehr spürt.

 

Jetzt bin ich aber ganz schön weit von der Spur abgekommen.

 

Wir waren ja zuletzt bei der Stiefmutter, die sich nicht traut, den mühsamen Weg der Initiation zu gehen, da sie einfach schon zu sehr mit den Annehmlichkeiten ihrer Stellung als „hohe Frau“ identifiziert ist.

Aber ihr Herz ist noch nicht ganztaub:

Sie hört den Ruf der großen Mutter,

Sie sieht an der Goldmarie, was das Lernen bei Mutter Natur an innerem Reichtum hervorruft und schickt zu guter Letzt ihre zweite, die eigene Tochter auf die Reise.

 

Doch die hat noch überhaupt kein Verlangen und keinen Grund, sich auf den Weg zu machen. 

Es ist das Ego der Mutter, das das Kind zwingt, Erfahrungen zu machen, für die sie noch gar nicht bereit ist denn die Blutung hat bei dieser Marie noch nicht eingesetzt, die Zeit für den Gang in die Anderswelt ist also noch gar nicht gekommen.

 

Und so ist es nicht verwunderlich, dass das Mädchen gar keinen Bock hat auf die ganze Nummer.

Sie sticht sich bocklos in den Finger,

Springt ohne Bock in den Brunnen,

Hat keinen Bock drauf, sich ihre Finger zu verbrennen,

Keinen Bock auf die mühsame Äpfelklauberei,

Und ganz sicher keinen Bock drauf, bei Frau Holle in die Lehre zu gehen.

 

Eigentlich will sie sich so schnell wie möglich mit Gold überschütten lassen,

dass sie dann schnell wieder daheim bocklos die Zeit absitzt,

bis endlich der strahlende Prinz kommt und sie zur Königin macht.

Denn das, so hat sie gelernt, ist das Ziel einer jeden Frau.

Durch die Heirat mit einem Mann an Wert zu gewinnen, Königin zu werden,

Und den Rest ihres Lebens im goldenen Käfig – pardon - im goldenen Schloss zu leben.

 

Und als unserer zweiten Marie nach drei Tagen der Dienst bei Frau Holle zu blöde wurde,

da kündigte sie ihren Dienst auf und bat Mutter Erde um ihre Belohnung.

 

Jetzt muss ich ganz schnell etwas ausholen, damit ihr versteht, was die drei Tage bedeuten.

Ein ganzes Jahr hat vier unterschiedliche Jahreszeiten,

die Welt hat vier verschiedene Himmelsrichtungen,

die Alchemie hat vier grundlegende Phasen,

das Hirn hat vier unterschiedliche Regionen

das Leben hat vier unterschiedliche Lebensphasen….

 

Ich könnte euch jetzt noch viele Beispiele aufzählen aber das, was Ich euch damit sagen will ist, dass die Marie ihren Initiationszyklus nich voll und ganz durchlaufen hat.

 

Und waspassiert, wenn man stecken bleibt?

 

Dann legt sich der Schleier der Traurigkeit, der Melancholie, oder im schlimmsten Fall der Schleier der inneren Leere, die man auch Depression nennen kann, auf die Seele der Initiantin.

 

Und das passiert der Pechmarie im Märchen, als sie ihren Lohn unterm Tor in die alltägliche Welt bekommt.

 

Nicht weil sie nicht „brav“ war; es war keine Strafe, sondern die natürliche Konsequenz einer abgebrochenen Initiation.

 

Woher soll denn auch die Strahlkraft einer Frau her kommen,

die Selbstsicherheit, die Selbstakzeptanz, das Selbstvertrauen, die Selbstliebe

wenn sie den Weg nicht bis zum Ende ging? 

 

Zurück bleibt die innere Leere, die viele Frauen heutzutage in ihrem Inneren spüren.

 

An einem gewissen Zyklus einer Frau kommt dann so ein innerer Unruhezustand

Der in der heutigen Zeit PMS, Prämenstruelles Syndrom genannt wird.

 

Da berichten die Frauen von Abgeschlagenheit, Reizbarkeit, Schlafstörungen, aber auch von Angst, aggressives Verhalten oder den Verlust der Libido, von Stimmungsschwankungen und depressiven Verstimmungen.

 

Ist das am Ende das Pech der Marie, die nicht zum Weib initiiert wurde?

 

Haben wir nicht alle als Frau mal den Gedanken:

War`s das jetzt?

Ist das schon Alles, was ich vom Leben erwarten kann?

Da muss es doch noch was Anderes geben?

Was ist denn meine Bestimmung?

 

Wenn ihr das Gefühl habt, dass da was dran sein kann und jetzt Angst habt, dass es am Ende vielleicht zu spät ist, dann kann ich euch beruhigen:

 

Frau Holle gibt Jeder eine zweite Chance!

Und zweimal im Leben ruft sie ganz besonders stark:

 

Einmal zu Beginn der roten Phase, also wenn ein Mädchen zur Frau wird

und einmal am Ende der roten Phase, wenn die Fruchtbarkeit einer Frau versiegt.

 

In diesem Niemandsland zwischen der letzten Periode und der weisen Alten

liegen noch gute 30 Jahre vor Dir, in denen Du dem Ruf der Frau Holle in ihr Reich folgen kannst.

 

Ned zum Sterben sondern zum Erblühen in Deiner Strahlkraft!

 

Zugegeben, eine Kleinigkeit muss sterben

nämlich Dein Konzept über Dich selbst und darüber, wie Frauen zu sein haben.

 

Damit das Prachtweib geboren werden kann,

denn das schlummert in uns!

Es braucht nur geweckt zu werden.

 

Hörst Du sie schon leise rufen?

 

Dann komm` mit und sei dabei!

Lass uns unser Rudel wieder zusammenrufen, denn Weib-Sein lernt man unter Weibern

 

Ich freue mich, wenn Du das nächste Mal mit dabei bist!

 

wenn Du mehr über mich und das, was ich so mache, wissen willst: www.schamanische-seminare.de

 

#3 was uns Frau Holle über`s Weib-Sein lehrt10 Oct 201900:16:00

In der heutigen Folge möchte ich Dir von einem Märchen erzählen, das uns den Weg ins

Weib-Sein zeigt und was passiert, wenn man sich der Initiation verweigert.

 

Und da es eine ziemlich lange Geschichte ist, werde ich sie in zwei Teilen erzählen.

 

Ein Audio hat ja keine Möglichkeit, Untertitel einzublenden; daher kannst Du den Inhalt der Folge hier auf Hochdeutsch nachlesen.

 

Märchen wurden früher nicht den Kindern erzählt sondern waren Geschichten die von inneren Seelenbewegungen, von Seelenzuständen, die Menschen dazu zwangen, sich auf eine Reise zu begeben, sich ihren tiefsten Ängsten zu stellen, dem Drachen, sich also ihrer größten Angst auszusetzen, ihr zu begegnen,aus sich herauszuwachsen um dann den Schatz zu bergen und als Held oder Heldin nach Hause zurückzukehren.

 

Unsere Seele denkt in Bildern, nicht in Worten. Und darum sind diese bildgewaltigen Märchen bestens dazu geeignet, unserer Seele dieInformationen zu geben, die sie braucht, 

damit sie sich auf ihre eigeneHeldinnenreise macht. 

 

Wir sind heutzutage viel mehr im Kopf unterwegs, denken, analysieren, strukturieren, evaluieren….darin sind wir Meister

 

Bilder auf Seelenebene zu verstehen geht uns nicht mehr so leicht von der Hand,

der Zugang ist bei vielen Frauen verschüttet aber fängt man an, diesen Zugang wieder gangbar zu machen, dann wird er mit jedem Mal gehen etwas ein vertrauter.

Bilder öffnen ihre verborgenen Botschaften und lassen uns in unsere Seelenlandschaft eintreten.

 

Hast Du Lust darauf, ein ganz besonderes Märchen zu entschlüsseln?

Dann öffnen wir heute das Tor zur Frau Holle.

 

Erinnerst Du Dich an sie?

dem Märchen von der Goldmarie und der Pechmarie?

Darin geht`s um die Initiation vom Mädchen ins Weib-Sein.

 

Vor langer langer Zeit gab`s eine Witwe, die hatte zwei Töchter, die eine war die „richtige“, also ihr Kind, die andere war die vom Vater in die Ehe mitgebrachte Stieftochter. Beide hießen Marie.

Die eine Marie wuselte mehr oder weniger als Bedienstete durchs Haus, leistete Schwerstarbeit ohne Unterlass, versuchte, Anerkennung im Tun zu erhalten, während die andere Marie sich unablässig nur um sich selbst drehte, keinen Bock hatte, sich an den Pflichten zu beteiligen.

Heutzutage wäre sie wohl ein Teenager, der pausenlos am Handy hängt, die Welt mit gefotoshopten Selfies überschwemmt und sich in der Bewunderung der Follower badet.

 

Ob Du die Vorpubertät als Sonne oder als Trabant, der immer eine Sonne braucht, um die er kreist, erlebst, hängt davon ab, wie Dir Deine Eltern in der Kindheit begegneten.

Wurdest Du als Prinz oder Prinzessin idealisiert, Dir nie Grenzen gesetzt, machten sich Deine Eltern zu Dienern, die jeden Wunsch erfüllten, war er noch so abstrus,

war das Kind für die Eltern das Allergrößte, Allertollste, Allerheiligste, das Sonnenkind, gehätschelt und getätschelt, dann konnte ja nur ein um sich und seine Bedürfnisse kreisendes Kind herauskommen.

 

Wenn das Kind aber kaum beachtet oder nur beachtet wurde, wenn es Leistung erbrachte, seine Bedürfnisse ignorierte oder hinter die der anderen stellte, 

sich selbst verlor, um den Sonnen noch besser zu dienen,

dann wuchs ein Mensch heran, der sich über`s Tun, am besten noch, über den Dienst am anderen definierte.

 

Und jetzt nimmt die Geschichte ihren Lauf….

 

Eines Tages kommt die fleißige Marie fassungslos zur Mutter gelaufen. Sie hat sich an der Spindel gestochen die nun blutig ist. Ihr wisst es natürlich schon, was damit gemeint ist.

Das Mädel hat ihre Tage bekommen. Sie steht an der Schwelle zur Frau und sucht Rat bei ihrer Mutter. Doch die kriegt die Krise und scheucht sie aus dem Haus.

 

Wie war dieser Moment bei euch?

Wie hat eure Mutter reagiert, als ihr das erste Mal geblutet habt?

Hat sie euch das Frau-Sein erklärt? Ich spreche jetzt nicht über Verhütung oder Aufklärung,

sondern übers Frau-Sein.

 

Ich glaube, es gibt in unserer Zeit wenige initiierte Mütter, die ihren Töchtern das Weib sein lehren, hatten sie doch meistens kriegs- oder nachkriegsgeschädigte oder traumatisierte Frauen als Mutter.

 

Die Geschichte von Frau Holle zeigt uns aber einen Weg, der uns ohneeine initiierte weltliche Mutter ins Weib-Sein führt…

 

Das junge Mädchen läuft also mit ihrer blutigen Spindel zum Brunnen und beim  verzweifelten Versuch, das Geschehen rückgängig zu machen, was, wie ihr wisst, einfach nicht geht, schrubbt und schrubbt sie an der Spindel rum, bis sie ihr in den Brunnen fällt

Gott sein Dank, sag ich, die weiß, wie`s weiter geht, Gott sei Dank hat sich da eine größere Macht dem Kind angenommen.

 

Doch für das Mädchen ist das erst einmal ein Weltuntergang. Und schon wieder greife ich etwas vor denn die Initiation zum Weib findet nicht in der alltäglichen Welt statt

sondern in einem Raum, den das Tages-Bewusstsein nicht betreten kann.

 

Die Schwerkraft half da a bisserl mit, denn die Spindel fällt tief in den Brunnen

Und es bleibt dem verängstigtem Kind nichts Anderes übrig, als sich zwischen Tod und Verbannung zu entscheiden.

 

Es zieht sich auf den Brunnenrand, vielleicht schickt es noch ein Stoßgebet nach oben

und springt in den Brunnen….

 

Sie fällt und fällt,

Immer tiefer und tiefer,

hat keine Kontrolle mehr über ihr Tun oder Sein,

verliert das Bewusstsein

und überlässt sich dem Nichts

 

Als sie wieder aufwacht, liegt sie auf einer Blumenwiese, wo die Sonne scheint und vieltausend Blumen standen, so erzählt das Märchen.

 

Das Mädchen musste sich also von ihrem vertrauten Umfeld verabschieden, alles hinter sich lassen, den Tod ihres alten Ich`s in Kauf nehmen, ihr Alltags-Bewusstsein verlassen 

um in der Natur in einem veränderten Bewusstseins-Zustand aufzuwachen.

 

Durch den tiefen Brunnen gelangt sie in die Anderswelt der Frau Holle, 

die nichts Anderes ist als unsere Mutter Erde, die große Göttin, die Urmutter allen Seins.

 

In der magischen, jenseitigen Welt durchschreitet Marie nun auf ihrer Initiationsreise alle Jahreszeiten.

 

Noch steht sie inmitten der frühlingshaften Blumenwiese, ist glücklich versunken im prachtvollen Blütenmeer, bindet sich vielleicht ein Gänseblümchen-Kränzchen,  doch ein innerer Ruf zieht sie weiter in Frau Holles Reich, in dem alles belebt ist, ein Bewusstsein hat, mit ihr kommunizieren kann…. sogar Brote, die aus einem Backofen nach ihr rufen:

 

„zieh mich raus, zieh mich raus, sonst verbrenn ich: ich bin schon längst ausgebacken.“

 

Sie ist auf ihrer Reise im Sommer angekommen. Das Getreide ist geerntet, gedrescht, gemahlen und zu Broten geformt worden.

In Frau Holles Reich ist ein Backofen nicht nur ein Backofen sondern ein Symbol für den weiblichen Schoß und der frische warme Brotlaib ist folglich das Symbol eines neugeborenen Babies. Unsere Marie ist im Sommer angekommen und hilft als eine Art Hebamme dabei, neues Leben zu gebären.

 

Wenn ihr jetzt glaubt, dass euch die Geschichte erzählen will, dass ihr eure Bestimmung im Kinder kriegen und den Haushalt versorgen liegt, dann lest ihr dieses Seelenbild mit der kulturellen Brille einer Frau, nicht mit der intuitiven Sicht eines Weibes.

Die erkennt, dass wir im Reich von Frau Holle lernen, etwas in uns keinem zu lassen. Das mag eine Idee, ein Vorhaben, eine Lebensvision oder ein Projekt sein.

Und es geht darum, zu lernen, dieses neue Vorhaben, das aus unseren tiefsten inneren Seelenbewegungen kreiert wurde, in uns zu nähren und zwar so lange, bis es reif ist, geboren zu werden. Wir lernen in Frau Holles Reich, dass es wichtig ist, unseren Instinkt zu schärfen um den richtigen Zeitpunkt zu spüren, wann etwas ins Leben entlassen werden soll.

Und wir lernen, aus Zutaten, die uns das Leben schenkt, UNS zu nähren, uns zu versorgen.

 

In dem Märchen ist Marie noch allein am Backofen. Da sind keine Partner, Eltern oder Kinder, die nach materieller oder emotionaler Nahrung rufen und erwarten, dass wir die zur Verfügung stellen.

 

Nein, das Mädchen lernt dort, sich selbst zu nähren, zu kreieren und den richtigen Zeitpunkt zu erspüren, wann es Sinn macht, Ja zu sagen und wann Nein.

 

Wir wissen nicht, wie lange Marie dort am Backofen verweilt

In der Anderswelt spielt die Zeit, so wie wir sie kennen, keine Rolle

 

Doch irgendwann geht sie weiter und trifft auf einen Apfelbaum, der sie bittet, die reifen Äpfel aufzuklauben. 

Woran erinnert euch das Symbol des Apfels?

Ist er für euch ein Sinnbild der Fruchtbarkeit oder wie uns das Christentum lehrte, Frucht der Verführung und Sünde. Oder ist er das weibliche Symbol der Regentschaft? Könige wurden seit jeher mit Reichsapfel und Zepter inthronisiert. Dem weiblichen und männlichen Symbol das ein fähiger Herrscher auch in sich vereinen sollte.

Geht es vielleicht darum, als Weib seinen Platz als Königin, als Herrscherin über ihr eigenes Reich im Erwachsenenleben einzunehmen? 

 

Wie viele Frauen gibt es, die Angst vor ihrer eigenen Kraft haben. Die das Wort „Macht“ aus ihrem Wortschatz gestrichen haben oder nur dafür nutzen, um sich als Opfer zu beschreiben, das einem machtvollen Zustand, Gegenüber oder Situation ausgeliefert ist.

 

Macht definiert laut Wikipedia jedoch den Umfang der physischen und psychischen Handlungsmöglichkeiten einer Person, nicht was sie damit anstellt.

 

Sich ermächtigen zu können, sich als machtvoll, also handlungsfähig zu definieren ist der einzige Weg, sich aus dem Opfer-Sein herauszuschälen.

 

Anzuerkennen, dass Dich kein anderer aus der Grube der Abwertung, des Selbstverrats und des Selbstmitleids rausziehen kann, sondern nur Du selbst, in dem Du Dich ermächtigst, ist

die innewohnende Lehre, die im Bild des Mädchens steckt, das ihre Äpfel aufsammelt.

 

Bevor Du also ins Erwachsenen-Alter eintrittst ist es sinnvoll, Dich Deiner Fähigkeiten,

Deiner Gaben, Deiner Talente zu erinnern.

Aus all diesen Äpfeln, die Du aufklaubst und als Seelenbrotzeit mit ins Erwachsensein mitnimmst, ensteht Dein Selbstwert, Deine Selbstannahme, Deine Selbstakzeptanz.

 

Ja, es ist manchmal anstrengend, die Äpfel-Lese. Das mühsame Bücken, die Unterscheidung von reifen, unreifen und faulen Äpfeln, manche haben sich vielleicht unterm Holz versteckt, sind weit weg gekullert. Andere muss man vielleicht aus Kuhlen holen, erscheinen erst gar nicht so wertvoll und doch sind sie, wenn man sie kostet, saftig und schmackhaft.

 

Was hältst Du davon, bis zum nächsten Mal Deine Äpfel aufzusammeln?

Zu sortieren, zu prüfen, was da in jedem Apfel an Talenten, Fähigkeiten und Eigenschaften drin steckt, sie wirklich zu benennen?

Und euch dann an der reichen Ernte zu erfreuen?

 

Beim nächsten Mal erzähle ich euch, was die Marie im Haus der Frau Holle gelernt hat

Und was sonst noch passiert ist auf ihrem Weg vom Mädchen zum Weib.

 

Das Weib

schlummert in uns

Es braucht nur geweckt zu werden

 

Hörst Du sie schon leise rufen?

 

Dann komm` mit und sei dabei!

Lass uns unser Rudel wieder zusammenrufen, denn Weib-Sein lernt man unter Weiber

 

Ich freue mich, wenn Du das nächste Mal mit dabei bist!

 

Hören kannst Du meine Sendung als Podcast oder auf meinem Youtube Kanal

Und wenn Du mich weiterempfiehlst, dann danke ich Dir ganz herzlich

Denn ich glaube, die Welt braucht einfach noch viel mehr Weiber!  

 

Bis dahin

von Weib zu Weib

Deine Mia

#2 Die Jahreszeiten Deiner Seele25 Sep 201900:21:00

In der heutigen Folge gebe ich Dir eine kraftvolle Meditation an die Hand,

in der Du Dich an die Jahreszeiten Deiner Seele erinnerst,

Dich mit dem Herbst verbindest und innerlich a bisserl aufräumst bevor der Winter kommt.

 

Und da ein Audio keine Möglichkeit hat, Untertitel einzublenden, kannst Du den Inhalt der Folge hier auf Hochdeutsch nachlesen.

 

Im September, da spüren wir unweigerlich: der Sommer geht zu Ende. 

Die Tage werden kürzer und so mancher Herbststurm weht auch über unsere inneren Felder.

 

Ein gute Seelen-Gärtnerin weiß, dass dieser schon sichtbare Wandel vom Sommer zum Herbst der Zeitpunkt ist, auch innere Triebe zurückzuschneiden. 

Im Sommer verlieren wir uns gerne in all den Versuchungen und Angeboten des Lebens. 

So viele Grillabende und Sommerfeste locken uns aus unserem Korsett aus Strukturen und Pflichten. Was macht es da schon, mal ein paar Weingläser zu viel, ein paar Stunden Schlaf zu wenig – wir genießen das Leben und nehmen uns eine Auszeit vom straffen Terminplan des Lebens. 

 

Doch der Herbst mahnt uns, unsere Energie nicht zu vergeuden sondern all` die im Sommer wild hochgeschossenen Triebe genauer unter die Lupe zu nehmen. 

 

Es ist Zeit, der Schnitterin den Platz einzuräumen. 

Die Schnitterin ist der Archetyp der weisen Frau, die klar entscheidet und Bilanz zieht, welche Beziehungen und Gedankenmuster im Leben Sinn machen und genährt werden sollen - und welche nicht. 

Sie erinnert uns daran, dass alles im Leben seine Zeit hat und dass ein Schnitt, eine Entscheidung zur rechten Zeit, uns die nötige Selbstfürsorge abverlangt, um gut durch den Winter zu kommen.

 

Kennst Du das?

Wie oft versuchen wir, Entscheidungen auszuweichen oder sie „auszusitzen“? 

Beziehungen, die nicht mehr tragen, am Leben zu erhalten? 

Einen Beruf auszuüben, der Dich nicht erfüllt oder Freundschaften zu pflegen, die nur darin bestehen, dass Du unaufhörlich gibst. 

Ein „Jein“ hilft Dir vielleicht, gemocht zu werden, 

hindert Dich jedoch am Ende dabei, Du selbst zu sein.

 

Es ist an der Zeit, jeden einzelnen Trieb in Deinem inneren Garten zu überprüfen und Dich selbst zu fragen: 

dient er mir und dem Leben? 

Will ich weiterhin meine Energie einsetzen und diesen Trieb nähren? 

 

Ich habe Dir dazu eine kleine Meditation mitgebracht, 

die Dich in Deinen inneren Garten führt um nachzuspüren, welche Schnitte jetzt gesetzt werden sollten damit Du einen wunderschönen goldenen Herbst erleben kannst. Ich wünsche Dir dabei viel Freude!

 

Du brauchst dafür ungefähr 20 Minuten Zeit. 

Am besten schaltest Du dabei alle störenden Geräusche wie Telefon, Handysignaltöne soweit wie möglich aus. 

 

Leg` Dich hin, kuschle Dich in eine warme Decke ein, 

dämm das Licht und/oder lege Dir ein Tuch oder eine Schlafmaske über die Augen. 

Und dann geht es schon los:

 

Du liegst entspannt auf dem Boden und mit einem tiefen Atemzug schließt Du langsam die Augen. 

Lass nun Deinen Körper einfach los, lass ihn immer tiefer und tiefer in den Boden sinken

immer weicher wird dein Körper, immer entspannter

 

spür, wie Deine Füße entspannt nach außen kippen, wie sich Deine Unterschenkel immer mehr entspannen

Deine Knie, deine Oberschenkel….vollkommen entspannt

Deine Hüften, dein Becken, dein unterer Rücken….lass los

deine Schultern, dein Brustkorb, dein Hals…. sind ganz entspannt

deine Finger, deine Hände, deine Arme…..schmelzen tiefer und tiefer in den Boden

dein Unterkiefer ist entspannt….deine Zunge löst sich vom Gaumen

lass Deine Augen tief in die Höhlen sinken, immer tiefer und tiefer

 

nichts mehr zu tun

vollkommen entspannt

während du meiner Stimme lauscht

 

und während Dein Körper ganz entspannt und geborgen hier im Raum liegt,

erlaube Deinem Geist zu reisen….

Stell Dir vor, Du stehst in Deinem inneren Garten

Es ist Herbst und die Blätter leuchten in den prächtigsten Farben

Du setzt Dich auf Deine Gartenbank, die inmitten Deines inneren Gartens steht 

und nimmst Dir Zeit, Deinen inneren Garten ganz genau zu betrachten.

 

Gibt es abgestorbene Äste und Zweige?

Wo kannst Du dünne und kraftlose Triebe erkennen?

Wo gibt es Triebe, die Du einkürzen musst?

Gibt es Triebe, die sich überschneiden oder einander reiben und die Du auslichten musst?

 

Neben Dir auf der Gartenbank liegen alle Werkzeuge, die Du dazu brauchst, Deine Pflanzen zu beschneiden

Du stehst auf, nimmst das passende Werkzeug, beginnst Dein Tagewerk und widmest Dich liebevoll jeder einzelnen Pflanze in Deinem inneren Garten…

 

PAUSE (etwa 10 Minuten)

 

Nun ist es Zeit, die Pflanzen mit nährender Energie anzureichern.

Was möchtest Du Deinen Pflanzen anbieten, damit sie kraftvoll wachsen können?

Nimm noch einmal Platz auf Deiner Gartenbank und spüre nach, welche Ideen aus Deinem Inneren auftauchen

Womit möchtest Du Deine Pflanzen segnen?

Welche Qualitäten sollen Deinen Pflanzen helfen, sich gut zu entwickeln?

Ist es Selbst-Liebe, Akzeptanz, Freude, Klarheit…..

Welche Energie soll der Dünger Deiner Pflanzen sein?....

 

PAUSE 

 

Jetzt, da Du den Nährstoff kennst, der Deinen inneren Garten zum Wachsen und Gedeihen bringt, 

steh` auf, breite Deine Hände aus und segne jede Deiner Pflanzen…

 

 

PAUSE 

 

Von weitem hörst Du den Ruf, zurückzukehren…

Verabschiede Dich liebevoll 

Und dann mach Dich auf den Weg zurück…

 

Lass Deinen Atem wieder tiefer werden…. und mit jedem Atemzug kommst Du wieder mehr und mehr in Deinem Körper an…

bewege Deine Zehen und Finger, reck Dich und streck Dich

und dann roll Dich auf die rechte Seite, kuschle Dich noch mal wie ein Baby ein….

 

Spüre, wie Du von Mutter Erde gehalten und geborgen bist, wie Dich die Liebe in Deinem Herzen trägt

mit geschlossenen Augen richtest Du Dich wieder auf in eine sitzende Position

bleib noch ein paar Atemzüge ganz bei Dir

 

und dann kommst wieder in diesem Raum an

voll und ganz

und zwar

Jetzt!

 

 

Willkommen zurück 

Ich hoffe, es hat Dir Freude bereitet, Deinen inneren Garten kennengelernt zu haben.

Hast Du vielleicht gemerkt, dass die ganze Zeit über ein ganz liebevolles Wesen über Dein Tun gewacht hat?

 

Frau Holle, unsere Mutter Erde, wacht über ihre Töchter

Und wenn Du Dich in ihre Welt begibst, dann begleitet sie Dich und Dein Wachstum 

Den Weg zu Deinem ureigenen Weib-Sein

Denn das Weib

schlummert in uns

Es braucht nur geweckt zu werden

 

Hörst Du sie schon leise rufen?

 

Dann lomm` mit und sei dabei!

Lass uns unser Rudel wieder zusammenrufen, denn Weib-Sein lernt man unter Weiber

 

Und ich freue mich sehr, wenn Du auch nächstes Mal mit dabei bist

 

Hören kannst Du meine Sendung als Podcast aber auch auf meinem Youtube Kanal

Für eine Empfehlung danke ich Dir von Herzen denn ich glaube, die Welt braucht einfach noch viel mehr Weiber

 

Bis dahin

von Weib zu Weib

Deine Mia

#1 Bist eine Frau oder ein Weib?21 Sep 201900:10:15

In der heutigen ersten Folge erfährst Du von mir, 

warum ich mein Herzensprojekt Weiberschule nenne und nicht Frauenschule

und was das mit unserer Kulturgeschichte war zu tun hat.

 

Und da ein Audio keine Möglichkeit hat, Untertitel einzuzblenden, kannst Du den Inhalt der Folge hier auf Hochdeutsch nachlesen :-)


Ich hoffe, Du hast etwas Zeit moitgebracht, denn ich muss dazu etwas ausholen,genauer gesagt, bis hin zur Steinzeit...

 

In die Zeit, in der die große Göttin, das Urmütterliche und die Fruchtbarkeit als Prinzip des Lebens verehrt wurde.vWie das mit dem Kinder-Kriegen so ging, hat man zu der Zeit noch nicht ganz verstanden.vDamals bat man die große Göttin um ein Kind und freute sich, wenn man von ihr eines geschenkt bekam.

 

Das Weltbild war damals noch zyklisch, also kreisrund

Aufgespannt zwischen Werden und Vergehen, 

im ewigen Kreislauf von Leben und Tod.

 

Damals lebten wir als Nomaden, zogen umher, waren Jäger und Sammler,

und seit kurzem weiß man, dass die Aufteilung der Arbeit nicht geschlechterspezifisch war, so wie wir lange vermuteten, sondern der, der etwas gut konnte, der machte es.

Gute 10.000 Jahre lebte man auf diese Art und Weise, bis etwa 8-10 Tausend Jahre vor Christus eine neolithische Revolution stattfand.

 

Die Menschen wurden sesshaft und lernten zu töpfern und zu weben,

sie bestellten den Boden, erfanden Ackergeräte und sie zähmten Tiere.

 

Durch den Ackerbau werden sich die Menschen noch bewusster über den Kreislauf der Natur und durch die Kenntnis der Jahreszeiten gestalten sie plötzlich mit – sie dienen dem Leben und folgen den Naturgegebenheiten. 

Es war eine friedliche Epoche, es gab noch keinen Grundbesitz und kein ICH und MEIN.

 

Auch damals schon feierten die Menschen gerne,

es entstanden Jahreszeiten-Rituale und die Sonnenwenden waren wichtige Zeitpunkte im Leben der Menschen, die vom Ackerbau lebten.

Das Leben war zu dieser Zeit in drei mystische Phasen eingeteilt:

In die weiße Phase, dem Frühling mit seinen Knospen, der Verheißung auf eine Zeit der Fülle,
in die rote Phase, dem Sommer, der saftigen, nährenden Frucht,
und in die schwarze Phase, dem Wandel, dem Stillstand und dem Tod, dem Winter des Lebens.

 

Diese Dreiheit wurde in Alpenland durch die Urmutter Hel, die Leuchtende,

die auch Frau Holle oder Percht genannt wird, 

und ihren 3 Töchtern, den 3 Beten (die Wilbeth, Ambeth und Borbeth), geehrt.

Man nannte sie früher auch die 3 Moiren oder die 3 Nornen.

Die eine knüpft den Lebensfaden,
die andere spinnt ihn und die dritte schnitt ihn ab.

 

Auch heute noch haben viele bäuerliche Anwesen ihren Holler, 

den Baum, der Frau Holle, meist nah am Haus stehen.

In früheren Zeiten ging ein Mann nie daran vorbei, ohne seinen Hut zu lüpfen und „der Hollerin“ die Ehre zu erweisen.

Doch schauen wir nochmal ein Stück zurück und erforschen, wie`s mit den Frauen weiter ging:

 

Ein klimatischer Wandel im Raum der heutigen Mongolei zwang die Stämme dort, auszuwandern. Die Mongolen hatten in der Zeit bereits Pferde und Bronze–Waffen 

und waren daher den bereits niedergelassene Sippen haushoch überlegen. 

 

Sie erobern das Land. 

Die Männer bekamen durch ihre Eroberungen mehr Bedeutung und die Gewichtung Mann-Frau in den Angreifer-Sippen verändert sich. Es entwickeln sich Kriegerkasten, die die besiegten Sippen versklavten und so entstanden zwei Gesellschaftsschichten.

 

Blöd warn`s ned, die Eroberer. 

Denn was mach` ich jetzt am Besten um die versklavte Sippe zu schwächen und zu binden?

Ich such mir die kraftvollsten Frauen heraus und zwing sie in meine Sippe

Dadurch entstand eine Zweiteilung bei den Frauen.
Da gab`s dann die mit den Eroberern eingewanderten Frauen, die hohe Frouw – also die höherstehende Frau und das Wib – das Weib - die indigene, noch wilde, ungezähmte Frau mit dem alten Wissen.

 

Ihr könnt euch vorstellen, was darin seine Wurzeln findet:

Der Konkurrenzkampf zwischen den Frauen!

Das war die Zeit, wo Frauen begannen, sich über eine andere Frau zu stellen.

 

Und diese Abwertung des eigenen Geschlechts überdauerte Jahrhunderte

bis in die heutige Zeit. Ist in unserem Ahnengedächtnis, in unseren Zellen abgespeichert.

 

Wer hat das als Frau nicht schon mal erlebt? 

Die abfälligen Blicke, der durch Abscheu verzogene Mund, die hinter seinem Rücken geflüsterten Kommentare anderer Frauen, diesen unfassbaren Verrat der eigenen Art.

 

Dazu braucht es gar nicht viel:  

einfach nur mal „aus der Reihe zu tanzen“, 

eine eigene Meinung, die nicht die Meinung der Anderen ist zu vertreten, sich anders zu kleiden, eigene Träume zu verfolgen, die der Gemeinschaft entgegenstehen, 

un-artig, besser noch eigen-artig zu sein und sich so aus dem gleichförmigen Strom der Belanglosigkeit herauszuschälen.

 

Dann gibt`s Ärger!

Da ist der Abwertung und der Ausgrenzung Tür und Tor geöffnet.

 

Und das ist für uns Frauen, die wir soziale Netze und Gemeinschaft brauchen, ein Todesstoß.

 

Früher war es noch gefährlicher, aus der Herde auszuscheren.

Ein in den richtigen Kanal geflüstertes „das ist eine Hexe`“ 

beendete das Leben vieler, vieler Frauen, 

nein, eher vieler Weiber. Denn sobald sich eine Frau mit Heilkräutern, imaginieren, visionieren, dem Kontakt mit der Natur und den innewohnenden Kräften beschäftigte, sich gar mit ihnen verband, war sie eine Hexe.

 

Das Tun dieser weisen Frauen war der Obrigkeit ein Dorn im Auge, 

waren sie doch eher eigensinnige Weiber als sittsame, folgsame hohe Frowen, die sich bis zur Unkenntlichkeit ihrer selbst verbogen, und den renitenten Weibsbildern musste ihr Handwerk gelegt werden.

 

Kein Wunder, dass weibliche Wesen, die sich heutzutage mit der Kräuterkunde, den Kräften der Natur und natürlichen Wegen des Wachsens und Gedeihens immer noch mit einem mitleidigen Lächeln oder sogar mit offener Anfeindungen begegnet werden.

 

Welche, der vielen Frauen, die sich mit indigenem oder schamanischen Wissen, mit altem Heilwissen, alten Riten und Traditionen beschäftigt, die versucht, an ihre Wurzeln anzubinden, traut sich denn öffentlich dazu zu stehen?

Zu tief sind die Wunden, die uns geschlagen wurden. 

 

Und doch ist die Sehnsucht, nach dem Echten, dem Ursprünglichen, 

der Verbundenheit mit unsererNatur, mit unserem Weib-Sein unendlich groß.

 

Meine Vision ist es, Frauen an ihre indigene, also an ihre einheimischen Wurzeln zu erinnern,

und sie wieder mit dem Archetyp Weib, das in allen von uns steckt, 

anzubinden.

Mögen wir durch unsere Kultur noch so verkrüppelt worden sein, mögen wir uns selber noch so verbogen haben, um anerkannt und geliebt zu werden.

 

Das Weib schlummert in uns

Es braucht nur geweckt zu werden

 

Hörst Du sie schon leise rufen?

 

Dann komm` mit und sei dabei!

Lass uns unser Rudel wieder zusammenrufen, denn

Weib-Sein lernt man unter Weiber

 

Ich freue mich, wenn Du das nächste Mal mit dabei bist!

 

Hören kannst Du meine Sendung als Podcast oder auf meinem Youtube Kanal

Und wenn Du mich weiterempfiehlst, dann danke ich Dir ganz herzlich

Denn ich glaube, die Welt braucht einfach noch viel mehr Weiber!  

 

Bis dahin

von Weib zu Weib

Deine Mia


wenn Du mehr über mich und meine Seminare erfahren möchtest, dann geh`auf meine Seite www.schamanische-seminare.de

 

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