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Explorez tous les épisodes du podcast Die Produktwerker
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| Titre | Date | Durée | |
|---|---|---|---|
| Was mache ich als Product Owner in den ersten Wochen? | 26 Aug 2024 | 00:36:14 | |
Die ersten Wochen in einer neuen Rolle als Product Owner können überwältigend sein. Als neuer PO steht man vor vielen Herausforderungen, gleichzeitig bietet sich aber unserer Meinung nach auch eine einmalige Chance: den Rahmen für die Produktentwicklung so zu setzen, dass man langfristig Spaß an der Arbeit hat und effektiv agieren kann. In dieser Folge diskutieren Dominique und Oliver vier Schritte, die sich als Orientierungshilfe für die ersten Wochen eignen:
1. KONTEXT VERSTEHEN UND BEZIEHUNGEN AUFBAUEN
Bevor man sich in operative Aufgaben stürzt, sollte der Fokus darauf liegen, den Kontext des Produkts und der Organisation zu erfassen. Es geht zu Beginn vor allem darum, relevante Stakeholder kennenzulernen, die Produktvision zu verstehen und die Erwartungen der Beteiligten zu klären. Diese Phase legt das Fundament für alle weiteren Schritte und hilft dabei, spätere Entscheidungen fundiert treffen zu können.
2. RAHMEN FÜR DIE ENTWICKLUNG FESTLEGEN
Sobald der Kontext in dem man sich als Product Owner bewegt klarer ist, gilt es, den Rahmen für die Produktentwicklung zu definieren. Dabei spielen sowohl das Aufsetzen eines gut strukturierten Backlogs als auch die Festlegung von Arbeitsweisen im Team eine zentrale Rolle. In diesem Schritt geht es vorangig darum, ein gemeinsames Verständnis zu schaffen, wie gearbeitet und welche Prioritäten gesetzt werden sollen.
3. DELIVERY UND DISCOVERY VEREINEN
Ein häufiger Stolperstein in der Produktentwicklung ist die Trennung von kontinuierlicher Lieferung (Product Delivery) und der Entdeckung neuer Optionen und Lösungen (Product Discovery). Beides sollte Hand in Hand gehen. Der Fokus liegt darauf, diese Denkweise im Team zu verankern und sicherzustellen, dass das Product Backlog sowohl kurzfristige Lieferziele als auch explorative Aufgaben berücksichtigt.
4. ZIELE DEFINIEREN UND LANGFRISTIG AUSRICHTEN
Darüber hinaus macht es Sinn, konkrete Outcome-Ziele zu definieren. Dominique und Oliver machen in der Episode klar, dass es hier nicht nur um das Setzen von Sprintzielen, sondern vor allem um übergeordnete Ziele wie Produk Goal, Quartalsziele oder KPIs geht. Diese geben allen Beteiligten eine klare Richtung und ermöglichen es, den Fortschritt regelmäßig zu reflektieren und anzupassen. Wichtig ist für die beiden hierbei, solche Ziele nicht zu früh zu formulieren.
EIN LANGFRISTIGER ANSATZ
Die beschriebenen vier Schritte sind nicht als starre Abfolge zu verstehen, sondern sollten regelmäßig reflektiert und angepasst werden. Auch nach mehreren Monaten lohnt es sich, immer wieder einen Schritt zurückzugehen und zu prüfen, ob der Rahmen noch passt oder ob der Fokus neu justiert werden muss. Am Ende bleibt es entscheidend, dass man als PO nicht nur operativ gefordert ist, sondern sich auch strategische Freiräume schafft, um das Produkt langfristig erfolgreich zu machen.
Oliver und Dominique möchten mit diesen Impulsen Product Ownern für die ersten Wochen eine Idee an die Hand geben, wie ihr sinnvoll startet und euren Weg in der Produktentwicklung erfolgreich gestalten könnt. | |||
| Guerilla Discovery - wenn der Kontext Product Discovery nicht aktiv unterstützt | 19 Aug 2024 | 00:48:54 | |
Guerilla Discovery – das ist ein vielleicht zunächst mal unbekannter oder ungewöhnlicher Begriff. Gemeint ist damit ein unterschwelliger und kontinuierlicher Weg, um Nutzereinblicke zu gewinnen, selbst wenn das Umfeld nicht ideal für tiefergehende Discovery-Prozesse ist.
In dieser Episode ist Tobias Morauf, Senior Product Manager bei cosee, zu diesem Thema der Gesprächsgast von Tim. Er gibt spannende Einblicke in seine Art, für mehr Product Discovery zu sorgen - selbst wenn kein Budget bzw. kein expliziter Wille in seinem Produktkontext bzw. Projekt vorhanden ist, nach mehr Product Discovery zu streben.
Wie das genau funktioniert und welche praktischen Tipps dabei helfen, beleuchten wir in dieser Folge unseres Podcasts.
Unter Guerilla Discovery versteht Tobias ein Vorgehen, bei der Product Discovery nicht aufwendig und formal durchgeführt wird, sondern unterschwellig aber kontinuierlich in den Produktalltag integriert wird. Ziel ist es, trotz knapper Ressourcen und begrenztem Spielraum wertvolle Erkenntnisse zu sammeln. Ein zentraler Gedanke dabei: Discovery braucht oft weniger Zeit und Aufwand, als man denkt.
Ein griffiges Beispiel, das Tobias Morauf aus seiner Praxis teilt, zeigt eindrucksvoll, wie dieser Ansatz funktioniert. In einem Projekt ging es um die Migration eines Systems, bei dem es eine klare Feature-Liste von der IT-Abteilung gab. Doch Tobias bemerkte schnell, dass es eine Diskrepanz zwischen den Anforderungen der IT und den tatsächlichen Bedürfnissen des Kundenservice gab. Statt einfach die bestehenden Anforderungen umzusetzen, entschied er sich, den Kundenservice direkt zu beobachten – ganz unauffällig und ohne großes Aufsehen.
Durch diese einfache Maßnahme konnte Tobias feststellen, dass einige der ursprünglich geplanten Features überflüssig waren, während andere, wie die Möglichkeit, Kunden zu sperren oder zu anonymisieren, viel wichtiger waren. Diese Erkenntnisse führten nicht nur zu einer besseren Lösung, sondern halfen auch, unnötigen Aufwand zu vermeiden – ganz im Sinne von Jeff Pattons Prinzip: „Maximiere den Outcome, während du den Output minimierst.“
Um Guerilla Discovery erfolgreich in der Praxis umzusetzen, schlägt Tobias einen Ansatz in fünf Schritten vor:
Stakeholder überzeugen: Oft gibt es Widerstände, wenn es um zusätzliche Discovery geht. Hier hilft es, mit gezielten Fragen und Annahmen zu arbeiten, statt sofort mit großen Konzepten oder umfangreichen Interviews zu starten. Nutzer verstehen: Der direkte Kontakt zum Nutzer ist essenziell. Wenn dieser nicht möglich ist, helfen kleine, kontinuierliche Beobachtungen und das Hinterfragen bestehender Annahmen. Im kleinen Rahmen experimentieren: Discovery kann auch in kleinen Schritten stattfinden. Es muss nicht immer der große Wurf sein. Auch kurze Beobachtungen oder Gespräche können wertvolle Einsichten liefern. Scope-Creep beachten: Jedes Projekt hat ein Budget, sei es finanziell oder zeitlich. Ein Teil dieses Budgets sollte bewusst für Discovery verwendet werden, da dies langfristig zu besseren Entscheidungen führt und letztlich Ressourcen spart. Den Scrum Master einbinden: Sollte es zu Widerständen im Team kommen, empfiehlt Tobias, den Scrum Master als Verbündeten zu gewinnen. Dieser kann oft helfen, Konflikte zu moderieren und den Fokus auf die Nutzerbedürfnisse zu lenken. Ein zentraler Punkt, den Tobias betont, ist der Mut, den Guerilla Discovery erfordert. Man muss halt aus der eigenen Komfortzone heraustreten und vielleicht auch mal anecken. Doch genau hier liegt der Schlüssel: Wer bereit ist, kleine Schritte zu gehen und immer wieder hinterfragt, kann selbst in einem schwierigen Umfeld wertvolle Erkenntnisse gewinnen.
Fazit: Kleine Aktionen, große Wirkung Tobias’ Ansatz zeigt, dass Product Discovery nicht immer aufwendig oder formell sein muss. Durch gezielte, kleine Maßnahmen können auch in einem schwierigen Umfeld wichtige Erkenntnisse gewonnen werden. | |||
| AARRR-Modell: Wie die Pirate Metrics Product Ownern helfen | 17 Jun 2024 | 00:44:23 | |
Was sind Pirate Metrics? Das auch als das AARRR-Modell bekannte Set von Metriken hat vor allem im Bereich des Growth Marketing starke Verbreitung und Bekanntheit. Unser Gast Timothy Krechel ist Head of Digital Product Consulting bei Qvest Digital und nutzt die Pirate Metrics auch gerne in der Arbeit von Produktmanagern.
Zunächst ergründen Tim und Timothy im Gespräch, was das Akronym "AARRR" bedeutet und woher der Begriff "Pirate Metrics" kommt. Ja - tatsächlich ist hier die Analogie zum furchteinflößenden Ruf von Piraten der profane Grund. Die Abkürzung AARRR steht hingegen für die fünf wichtigsten Funnel-Schritte, auf die sich jedes Unternehmen konzentrieren sollte: „Acquisition“ (Akquisition), „Activation“ (Aktivierung), „Revenue“ (Umsatz), „Retention“ (Kundentreue) und „Referral“ (Empfehlungen). Das Modell hilft, die Customer Journey und die bevorzugten Kanäle der Nutzer besser zu verstehen und in (strategischen) Diskussionen entsprechende Klarheit herzustellen. Außerdem ermöglichen diese sogenannten "Pirate Metrics", umsetzbare Ziele je Funnel-Step festzulegen.
Timothy Krechel erklärt dann jeden Schritt des AARRR-Modells im Detail und zusammen mit Tim wird das Verständnis anhand von Beispielen geschärft. Natürlich gibt es noch andere Funnel-Ansätze als die Pirate Metrics. Aber gerade für transaktionsbasierte Geschäftsmodelle ist eine solche Funnel-Darstellung hilfreich. Tim zeigt auch Beispiele aus dem Produktportfolio der Produktwerker zu den einzelnen Steps auf.
Spannend wird dann die Frage, wie das AARRR-Modell konkret zu nutzen ist und vor allem, wie es mir als Product Owner helfen kann. Hier gibt der Gast Timothy Krechel wertvolle Impulse, wie die Pirate Metrics in den Alltag als Product Owner integriert werden können. Abschließend zeigt Timothy aber auch die Schwächen der Pirate Metrics auf, um ein rundes Bild zu zeichnen.
Passende Podcast-Folgen rund um das Thema Customer Journey:
- Mit Customer Journey Maps arbeiten
- Customer Journey Management im Konzern - ein Erfahrungsbericht
Wenn ihr weitere Fragen an Timothy habt oder mit ihm Kontakt aufnehmen möchtet, vernetzt euch am besten via LinkedIn mit ihm oder schreibt an hello@timothy.de. Weiteren wertvollen Content von und mit Timothy Krechel gibt es in den Product Lunches von Qvest Digital.
Kanntest du die Pirate Metrics? Und nutzt ihr sie auch in der Praxis bei euch?Wie bindest du dann das AARRR-Modell in deine Arbeit als Product Owner ein? Wir freuen uns, wenn du deine Erfahrungen aus der Praxis mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite.
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| Was die Einführung von OKR für Product Owner bedeutet | 19 Sep 2022 | 00:45:36 | |
OKR als Methodik um Ziele zu setzen und zu verfolgen ist seit einigen Jahren auch bei uns in Deutschland in aller Munde. Daher, eigentlich schon lange überfällig, wollen wir uns auch mit dem Thema OKR beschäftigen und haben uns eine Expertin eingeladen, die langjährige Zuhörer*innen bereits kennen dürften. An der Seite von Dominique steht Stefanie Götten als Expertin und sie tauschen sich zum Thema mit einem klaren Fokus aus: Was bedeutet die Einführung von OKR für uns in unserer Verantwortung als Product Owner.
Stefanie war bereits bei uns im Podcast zu Gast. In der Folge "Dein Freund der Scrum Master" (https://produktwerker.de/dein-freund-der-scrum-master/) war sie schon einmal bei uns zu Gast. Mehr zu Stefanie findet ihr unter https://www.linkedin.com/in/stefanie-g%C3%B6tten/.
Welche Erfahrungen hast du rund um die Einführung und Nutzung von OKR gesammelt. Teilst du unsere Meinungen und Erfahrungen oder widersprichts du? Lass uns gerne daran teilhaben. Wir freuen uns, wenn du dein eigenes Verständnis mit uns in einem Kommentar hier oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite teilst. Und falls dir der Podcast gefällt, freuen wir uns auch immer über eine Bewertung in der von dir favorisierten Podcast-App. | |||
| Scrum Product Owner vs. SAFe Product Owner - ein Missverständnis | 12 Sep 2022 | 00:43:07 | |
Fragt man drei Product Ownerinnen, was sie als ihre Verantwortlichkeit ansehen, so erhält man vier sehr unterschiedliche Antworten. In vielen Fällen ist eine Ursache für die Vielfalt der Rolleninterpretationen: Manche Product Owner arbeiten in einem Scrum Kontext und andere wiederum als SAFe Product Owner.
Es ist also an der Zeit, dass Oliver und Dominique über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede sprechen. Denn aus ihrer Perspektive ist dieses Thema eines der großen Missverständnisse in der agilen Produktcommunity. Ein Scrum PO ist etwas komplett anderes als ein SAFe PO. Und nachdem einige Beiträge und Meinungen in den letzten Wochen in die Timeline der beiden gespült wurden, ist es auch ein guter Zeitpunkt die eigene Sichtweise zu formulieren.
Dominique und Oliver starten mit einer Reflexion eines Beitrags von Roman Pichler zu "Six Types of Product Owner", der in diesem Podcast schon in der einen oder anderen Episode zitiert wurde. Fokus legen beide aber auf den Scrum Product Owner und den SAFe Product Owner. Wo liegen die Gemeinsamkeiten, welche Unterschiede findet man? Nach einem Blick in den Scrum Guide und in die detaillierteren Erläuterungen in SAFe wird auf die eine oder andere Äusserung von Kollegen referenziert, u.a. Sohrab Salimi oder Heiko Stapf. Natürlich konkretisieren Oliver und Dominique darüber hinaus auch sehr klar ihren eigenen Standpunkt. Sie klären, dass in Produktwerker-Podcast sehr häufig der Scrum Product Owner im Mittelpunkt der Diskussionen steht. Wie immer schließt diese Episode mit konkreten Tipps & Tricks ab. | |||
| Dienstleister-Steuerung durch eine Retained-Orga - ein Erfahrungsbericht | 05 Sep 2022 | 00:44:09 | |
Nam Hoang-Dong berichtet über seine Erfahrung als Product Leader einer Retained-Organisation im Gespräch mit Tim, d.h. wie sich die Steuerung eines großen externen Dienstleisters als Produktverantwortlicher anfühlt. Nam hat eine langjährige Erfahrung im Handel (MediaMarkt, ESPRIT, Thalia) und spricht in dieser Folge v.a. über die Zeit bei Esprit in die auch die agile Transformation des damaligen Dienstleisters fiel.
Als Retained-Organisation wird dabei eine (meist) kleinere Einheit verstanden, die den beauftragten Dienstleister steuert. In der Praxis geschieht dies häufig nach Outsourcing-Prozessen. Hier im Beispiel vom Fashion-Händler ESPRIT wurde das ganze Online-Business über viele Jahre in dieser Form aufgebaut und betrieben. D.h. auch die (agile) Produktentwicklung des ESPRIT Onlineshops geschah auf diese Weise.
Tim war damals auf der Seite des Dienstleisters im Einsatz und hat die Veränderung der Dienstleister-Beziehung daher aus anderem Blickwinkel beobachten können. Mit einigen Jahren Abstand kommt es somit zu einer interessanten Reflexion der Transformation.
Aber auch die Frage, was Nam aus dieser Erfahrung an Learning in seine neue Rolle als IT-Verantwortlicher bei Thalia mitgenommen hat, spielen im Gespräch eine Rolle. In Summe ergibt sich also ein toller Erfahrungsbericht eines Product Leaders im Handelskontext aus dem sicherlich einige Impulse gezogen werden können.
Folgendes Buch nennt Tim im Verlauf des Gesprächs:
- Robbin Schuurman/Willem Vermaak: 50 Arten, Nein zu sagen
Im Zusammenhang mit dieser Podcast-Episode über die Arbeit als Retained-Organisation möchten wir euch auch nochmal diese älteren folgen im Kontext der Dienstleister-Zusammenarbeit als Herz legen:
- Zusammenarbeit mit einem externen Team vom Dienstleister
- Der Product Owner aus Sicht eines Dienstleisters
- Als Product Owner auf Seiten einer Agentur
Wenn ihr mit Nam Hoang-Dong persönlich in Kontakt treten möchtet oder weitere Fragen an ihn habt, freut er sich über eure Anfrage bzw. Nachricht auf seinem LinkedIn-Profil: https://www.linkedin.com/in/nam-hoang-dong-187b2a30/
Welche Learnings habt ihr aus der Zusammenarbeit mit und Steuerung von Dienstleistern gezogen? Kennt ihr vielleicht auch solch ein Konstrukt einer Retained-Organisation? Lasst uns gerne an euren Erfahrungen, Tipps oder auch eurer Meinung teilhaben. Wir freuen uns, wenn du deine eigenen Erkenntnisse mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite: https://www.linkedin.com/company/produktwerker. | |||
| Culture Hacks für mehr Produktorientierung | 29 Aug 2022 | 00:41:33 | |
Wer kennt sie nicht, die kleinen Life Hacks, die durch minimale Veränderungen das Leben ein klein wenig leichter machen sollen. Der Ansatz der Culture Hacks dient dazu die Kultur einer Organisation zu verändern, aber eben mit kleinen Schritten. Gleichzeitig beziehen sich Culture Hacks auf Veränderungen im informellen Bereich. Es geht eben nicht darum direkt eine neue Rolle, neue Meetings oder andere Formalismen einzuführen.
Oliver und Dominique sprechen in dieser Folge über Culture Hacks, die nach ihrer Erfahrung gut auf die Kultur der Organisation einwirken können. Sie stellen aber auch heraus, dass Culture Hacks immer Experimente sind und kein Erfolgsversprechen mit sich bringen. Beispielsweise kann man versuchen die Kultur der Organisation mittels geteilter O-Töne der Menschen, die das Produkt benutzen, mehr Richtung Erlebnisorientierung zu bringen. Wenn Mitarbeitende durch viele Meetings keine Zeit haben sich zu einem allgemeinen PO-Austausch zu treffen, bietet sich vielleicht ein gemeinsames Mittagessen an. Oder man teilt seine persönlichen Gedanken über aktuelle Produktthemen häufiger per SMS, Instantmessaging oder Mail und versucht so Gespräche anzustoßen.
Rund um das Thema Kultur haben wir noch ein paar weitere spannende Folgen für euch:
- Diversity in der Produktentwicklung (https://produktwerker.de/diversity-in-der-produktentwicklung/)
- Die Relevanz von UX den eigenen Stakeholdern vermitteln (https://produktwerker.de/die-relevanz-von-ux-vermitteln/)
- Auf Business oder Nutzer fokussieren als PO? (https://produktwerker.de/business-oder-nutzer/)
Falls ihr noch weitere Tipps habt, wie man mit kleinen Maßnahmen die Kultur deiner Organisation verändern kann, lasst es uns gerne wissen. Wie sind eure Erfahrungen und welchen Herausforderungen musstest ihr euch dabei stellen? Wir freuen uns, wenn ihr eure eigenen Sichtweisen mit uns in einem Kommentar hier oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite (https://www.linkedin.com/company/produktwerker) teilt. | |||
| Skalierung der Product Owner-Rolle mit den 5Ts | 22 Aug 2022 | 00:52:34 | |
Bei all den verschiedenen Skalierungsoptionen, die es heute gibt, scheint es, als gäbe es nur wenig Einigkeit darüber, wie man die Rolle des PO skalieren kann. Ralph Jocham, der Autor des Bestsellers "The Professional Product Owner", ist nach einem sehr interessanten Talk auf dem Scrum Day 2022 mit dieser Thema bei Tim zu Gast im Produktwerker-Podcast.
Ralph stellt fünf Delegationsmodelle für Product Owner vor, die unabhängig von den vorhandenen Skalierungsmöglichkeiten abgeleitet werden können. Je nach individuellem Kontext können diese Delegationsmodelle einzeln oder in Kombination eingesetzt werden. Nachdem die beiden in ihrem Gespräch noch einmal auf das grundsätzliche Verständnis für die Rolle des Product Owner eingehen, fokussieren sie sich anschließend auf das Thema Skalierung.
Die zu diesem Zweck vorgestellten fünf Delegationsmodelle (5Ts) sind:
- Taktisches Delegationsmodell - lassen Sie andere dabei helfen, das Product Backlog und andere taktische Dinge zu verwalten
- Technisches Delegationsmodell - bauen Sie Ihre Arbeit in das Produkt ein
- Team-Delegationsmodell - delegieren Sie an die Teammitglieder, lassen Sie sie mit den Kunden sprechen
- Temp-Delegationsmodell - weisen Sie jedem Team einen Vertreter zu, bis die Teams autark sind
- Themen-Delegationsmodell - schaffen Sie Vertreter (SMEs) für verschiedene Produktbereiche, die die Teams konsultieren können
Natürlich schließt auch diese Episode mit praktischen Tipps und Tricks unseres Gastes. | |||
| Gedankenaustausch: Was kommt nach UX? | 15 Aug 2022 | 00:25:17 | |
Mit dieser Folge wagen wir ein kleines Experiment. Einer von uns spricht über einen Gedanken, der ihn gerade umtreibt und erhofft sich mit euch in einen Dialog zu treten. Dazu seid ihr alle herzlich eingeladen auf die Seite dieser Folge zu gehen und in den Kommentaren eure Perspektive auf die Gedanken zu teilen.
Hier könnt ihr mitmachen -> https://produktwerker.de/gedankenaustausch-was-kommt-nach-ux/
Dominique spricht diesmal über seine Gedanken, welche Gestaltungsaspekte nach der UX kommen können und wirft dabei einen Blick in eine mögliche Zukunft in 30 Jahren. Vor 30 Jahren war noch eher Usability und die Benutzbarkeit relevant. Aus der Usability hat sich dann im Laufe der Zeit die UX entwickelt. Für Produkte wurde die Metapher des Werkzeugs verwendet. Der Gestaltungsaspekt der UX ist aber auf das Erleben der Interaktion fokussiert und wir versuchen insbesondere ein positives Erleben zu erzeugen.
Menschen haben jedoch bezogen auf die Interaktion mit Produkten oft eine Aneinanderreihung von Episoden der Nutzung und der Nicht-Nutzung. Die Summe dieser Episoden erzeugt bei Menschen ggf. eine Beziehung zum Produkt. Dominique ist davon überzeugt, dass nach wir uns von der reinen Nutzbarkeit hin zum Erleben der Interaktion bewegt haben und zukünftig noch stärker in die Gestaltung der Beziehungsebene bewegen werden. Es geht dann nicht mehr nur darum EIN positives Erlebnis, sondern eine Historie aus positiven Erlebnissen zu schaffen, die eine emotionale Bindung der ein oder anderen Art zwischen User und Produkt ermöglicht. Besonders durch Automaten, die viel natürlicher mit dem Menschen kommunizieren wird der Aspekt des Partners stärker. Selbstverständlich brauchen wir weiterhin UX als Gestaltungsaspekt. Ohne positive Nutzungserlebnisse schaffen wir keine positive Nutzerbeziehung. Genauso braucht ein gutes Nutzungserlebnis eine gute Benutzbarkeit.
Was bedeutet das für die Ausarbeitung zukünftiger Verantwortlichkeiten? Wahrscheinlich wird mehr Fokus auf die User Journey außerhalb der einzelnen Nutzungsepisode gelegt. Es werden Fragen geklärt wie: Wie sollen Nutzer die Beziehung zu dem Produkt empfinden oder wie ermöglichen wir eine emotionale Bindung? Produkte werden so zu emotional aufgeladenen Artefakten des Lebens. Die mögliche Metapher ist dann der Partner und wir müssen uns klar haben, welche Werte und Prinzipien das Produkt in der Beziehung und nach außen vertritt. Auch müssen wir verstehen, was es besonders macht.
Die Entwicklung einer Persönlichkeit des Produkts erfolgt durch Austausch, bzw. Interaktion. Es gibt im Buch Gamestorming eine gut dazu passende Übung (Pinocchio-Produkt-Übung). Stell dir vor, dein Produkt erwacht auf einmal zum Leben. Welchen Charakter hat es und wofür kämpft es?
Hedonische Aspekte fließen wahrscheinlich stark in die Bildung der Beziehung ein. Eine Beziehung macht auch was mit einem selbst. Customer Relation und User Relation wirken stark auf einander ein, je nach Produkt. Die Beziehungsebenen werden einen Einfluss aufeinander haben. Hier wird sich aber im Laufe der Zeit eine Abtrennung der Fachdisziplinen entwickeln.
Es werden aber auch Probleme durch die Fokussierung entstehen. Die Integration von UX als Gestaltungsaspekt in die Entwicklungsvorgänge von Organisationen ist im Moment auf breiter Flur zum Beispiel noch nicht abgeschlossen. Wie bei UX werden neue Fähigkeiten und Fertigkeiten gebraucht und nicht alle UX-Professionals haben diese bereits. Es wird eine Diffundierung der neue Fachdisziplin geben, die erst nach längerer Zeit konsolidiert werden wird.
Jetzt aber genug von Dominiques Gedanken. Wie seht ihr das? Was ist eure Meinung? Teilt es mit allen unter https://produktwerker.de/gedankenaustausch-was-kommt-nach-ux/. | |||
| Als Product Owner erfolgreich zusammenarbeiten | 08 Aug 2022 | 00:35:56 | |
Über die Zusammenarbeit von Product Ownern mit Stakeholder*innen, Nutzer*innen und so weiter haben wir schon mehrfach gesprochen. Aber immer wieder gibt es auch Kontexte, in denen wir als Product Owner mit anderen Product Ownern zusammenarbeiten. Diesen Kontexten begegnen wir insbesondere in größeren Organisationen, in denen mehrere Teams mit jeweils eigenen Product Ownern an einem großen Produkt zusammen arbeiten. Da werden große Produkte so geschnitten, dass verschiedene Product Owner gemeinsam mit ihren Teams Teil-Produkte verantworten.
Aus der Skalierung mit mehreren Produktteams für ein Produkt ergibt sich in der Praxis häufig das ein oder andere Problem. Beispielsweise wirkt das Gesamtprodukt nicht mehr wie aus einem Guss, eben weil es auch von verschiedenen Menschen mit unterschiedlichen Sichtweisen entwickelt wurde. Wenn jedes Teil-Produkt sein eigenes (Teil-)Product Backlog hat, wird es mit der gemeinsamen Priorisierung kompliziert. Oft hängen auch die Metriken der jeweiligen Teil-Produkte nicht ganz sauber zusammen. Viele Probleme, die auch beim Zusammenarbeiten der Product Owner auftauchen und dort in irgendeiner Art gelöst werden sollen.
Weitere spannende Folgen rund um das Zusammenarbeiten findet ihr hier:
- Als Product Owner im skalierten Umfeld (https://produktwerker.de/product-owner-im-skalierten-umfeld/)
- Das Product Owner Team (https://produktwerker.de/product-owner-team/)
Habt ihr euch mit dem Thema schon mal beschäftigt? Wie geht ihr selbst damit um? Lasst uns gerne an euren Erfahrungen oder auch euren Herausforderungen teilhaben. Wir freuen uns, wenn du deine eigenen Erkenntnisse mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels (https://produktwerker.de/als-product-owner-erfolgreich-zusammenarbeiten/) teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite (https://www.linkedin.com/company/produktwerker). | |||
| Biases und wie ich als Product Owner damit umgehen kann | 01 Aug 2022 | 00:33:46 | |
Biases sind Verzerrungen bzw. systematische Fehler in der Beurteilung von Information. Der bekannteste ist vielleicht der sogenannte "Cognitive Bias", eine kognitive Verzerrung. Letztlich beeinflussen sie unser Urteilsvermögen und durch subjektive Eindrücke und beeinflussen so auch Entscheidungen von Product Ownern. Objektivität wird somit erschwert, denn Menschen neigen dazu, alle Schlussfolgerungen zu akzeptieren, die in ihr Glaubenssystem passen, ohne diese gründlich zu hinterfragen. Umgekehrt neigen wir dazu, Behauptungen abzulehnen, die nicht in unser Glaubenssystem passen, auch wenn sie durchaus logisch sein könnten.
Oliver und Dominique nehmen sich in dieser Folge dieses Phänomen aus der Verhaltenspsychologie mal vor, erklären es anhand von Beispielen und versuchen auch mal zu reflektieren, wie Product Owner in ihren Entscheidungen von so etwas betroffen sind.
Weitere Biases, die in dieser Episode u.a. behandelt werden:
- Dunning Kruger Effekt = Tendenz von wenig kompetenten Menschen, das eigene Können zu überschätzen und die Kompetenz anderer zu unterschätzen
- Confirmation Bias = Neigung, Informationen so zu interpretieren, dass sie die eigenen Erwartungen einfach nur bestätigen
- Implicit Bias = das Produkt so bauen, wie man es sich selber wünscht bzw. vorstellt, d.h. von sich auf andere schließen
- IKEA-Effekt = die Neigung, selbst zusammengebauten Gegenständen im Vergleich zu fertig gekauften Massenprodukten mehr Wertschätzung entgegenzubringen. In Bezug auf Software: alles selber programmieren zu wollen, anstatt Standard-Software einzubinden
- Effort justification Bias = Wenn wir Aufwand in etwas investiert haben, wird es als wertvoller betrachtet, als wenn wir objektiv drauf schauen würden
Verlustaversion = Die Tendenz, Verluste höher zu gewichten als Gewinne
Und dies sind letztlich auch alles Fallen, in die wir als Product Owner reinlaufen können. Oliver und Dominique geben daher Tipps, was man gegen diese "Störenfriede" tun kann oder zumindest, wie man damit als Product Owner besser umgehen kann.
Ein tolles Buch, was sich letztlich auch um das Thema der Biases dreht ist "Schnelles Denken, langsames Denken" von Daniel Kahneman (englischer Originaltitel: Thinking, Fast and Slow). Kahneman verfolgt anhand vieler Beispiele aus seiner Forschung die folgende These: es gibt zwei Arten des Denkens: Das schnelle, instinktive und emotionale System 1 und das langsamere, Dinge durchdenkende und logischere System 2.
Zum Thema "Biases" passt auch diese frühere Folge aus diesem Podcast sehr gut:
- Decision Poker und Entscheidungsverfahren
- Kano-Modell um Kundenbedürfnisse zu verstehen
Habt ihr euch mit dem Thema schon mal beschäftigt? Wie geht ihr selber damit um? Lasst uns gerne an euren Erfahrungen oder auch euren Herausforderungen teilhaben. Wir freuen uns, wenn du deine eigenen Erkenntnisse mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite (https://www.linkedin.com/company/produktwerker). | |||
| Spielend Product Discovery und Delivery unter einen Hut bringen | 25 Jul 2022 | 00:44:58 | |
Product Discovery soll uns helfen Produktrisiken bei komplexen Problemstellungen frühzeitig zu erkennen und Lösungen zu finden, die von Nutzer:innen wertgeschätzt und nutzbar sind, während wir sie als Team bauen und wirtschaftlich betreiben können. Also lasst kontinuierliche Product Discovery und Delivery Hand in Hand einher gehen!
Klingt dir zu theoretisch? Na, dann hör' dir mal das ganz praktische Problem von Konstantin Diener und seinen Leuten bei cosee an! In kürzester Zeit galt es, ein physisches Produkterlebnis wie die Essener Brettspiel-Messe SPIEL in eine digitale, Pandemie-gerechte Form zu übersetzen, die für Besucher:innen und Messeveranstalter gleichermaßen erfolgreich sein musste.
Im Gespräch mit Tim liefert Konstantin einen lebhaften Erfahrungsbericht, wie ihnen das durch eine enge Verzahnung von Product Discovery und Delivery gelungen ist. Offensichtlich hätte das Team in diesem engen Zeitrahmen auch schlichtweg gar keine Zeit für eine vorgeschaltete Discovery oder Analyse-Phase gehabt. Also wurde das Problem zur Lösung: ultra-kurze Zyklen und kontinuierliches Nutzer-Feedback führten zu einer sehr gut funktionierenden Messe SPIEL.digital.
Details zum besprochenen Projekt, die SPIEL.digital zu erstellen findet man direkt hier auf den Homepage von cosee und zudem ein sehenswertes Video mit einem Vortrag von Konstantin Diener über das gesamte Projekt der SPIEL.digital (https://youtu.be/MaQYn13aSxI).
Ein Interview aus Sicht von Product Owner und Scrum Masterin über das Projekt ist auch sehr spannend (https://www2.cosee.biz/interviews/spiel-digital-po-sm). Zudem gibt es einen Erfahrungsbericht zur Home Office Erfahrung von cosee bei ihnen im Blog.
Konstantin nennt im Gespräch folgende Quellen:
- Teresa Torres: Continuous Discovery Habits
- Gojko Adzic: Specification by Example
- Julia Grace von Slack: Talk über Clarity: https://youtu.be/y6YbAvEtS8k
Diese Folge steht auch mit den folgenden Episoden in einem engen Kontext rund um Product Discovery:
- Product Discovery in Scrum integrieren (mit Juliana Brell)
- Kontinuierliche Product Discovery in Teams etablieren (mit Jan Kiekeben)
- Outcome Goals und Product Discovery (mit Tim Herbig)
Wie verbindet ihr Discovery und Delivery bei euch in der Produktentwicklung? Was sagt ihr zu diesem Erfahrungsbericht über die Digitalisierung der SPIEL? Was hat euch begeistert? Lasst uns gerne an euren Erfahrungen oder auch eurer Meinung teilhaben. Wir freuen uns, wenn du deine eigenen Erkenntnisse mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. | |||
| Sind erfolgreiche Product Owner Geber, Nehmer oder Tauscher? | 18 Jul 2022 | 00:33:10 | |
Das Konzept "Geber, Nehmer oder Tauscher?" von Adam Grant hat's uns angetan. Oliver Winter und Tim Klein besprechen daher sein Buch "Geben und Nehmen - Warum Egoisten nicht immer gewinnen und hilfsbereite Menschen weiterkommen" (im Original: "Give and Take: Why Helping Others Drives Our Success").
Zunächst mal wird natürlich erläutert, was hinter der Idee von Adam Grant steckt und was Geber, Nehmer oder Tauscher sind. Neben dem Verständnis der einzelnen Verhaltens-Ausprägungen von Geber, Nehmer oder Tauscher sind einige Erkenntnisse besonders erstaunlich: so zerfallen die Geber in zwei unterschiedlich erfolgreiche Cluster - als Geber ist man also weder per se weniger erfolgreich noch in jedem Fall erfolgreicher als Nehmer oder Tauscher. Und warum sind die meisten Menschen im Privaten "Geber", aber im Berufsumfeld verhalten sich die meisten dann doch als Tauscher oder sogar als Nehmer?
Anschließend geht's um die Frage, was dieses Konzept für Product Owner bedeuten kann. Kann man auch in der Product Owner Rolle als Geber erfolgreicher sein? Was ist, wenn man nur mit Nehmern oder Tauschern zusammenarbeiten muss?
Insbesondere Adams Grants Empfehlungen zu "Powerless Communication" (siehe YouTube-Empfehlung) und der "5-Minuten-Gefallen" können Product Ownern aus Sicht von Tim und Oliver vermutlich sehr gut helfen.
Das Buch hat Oliver und Tim sehr beeindruckt und beide sprechen daher eine ganz klare Lese-Empfehlung aus:
- Adam Grant: Geben und Nehmen - Warum Egoisten nicht immer gewinnen und hilfsbereite Menschen weiterkommen
Weitere Empfehlungen:
- TEDx-Talk von Adam Grant zum Thema "The power of powerless communication"
- Blog-Artikel von Susan Cain "7 Ways to Use the Power of Powerless Communication" (https://susancain.net/7-ways-to-use-powerless-communication/)
Diese Folge steht auch mit den folgenden Episoden in einem engen Kontext:
- Coaching Skills als Product Owner entwickeln (mit Daniel Hommel)
- Introvertiert als Product Owner - geht das? (mit Timon Royer)
Kanntest du das Buch schon? Wie agierst du als Product Owner und unterscheidet es sich von deinem privaten Verhalten? Hast du "Powerless Communication" (vielleicht unbewusst) schon mal ausprobiert? Lasst uns gerne an euren Erfahrungen oder auch euren Herausforderungen teilhaben. Wir freuen uns, wenn du deine eigenen Erkenntnisse mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite (https://www.linkedin.com/company/produktwerker). | |||
| Product Owner macht Urlaub - was jetzt? | 10 Jun 2024 | 00:42:06 | |
Es ist Sommer und der Product Owner macht Urlaub - echt jetzt? Geht das überhaupt? Immerhin ist die Rolle ja ohne dedizierte Stellvertretung in Scrum ausgelegt. Die Frage stellen sich jetzt zu Beginn der Urlaubszeit im Sommer sicherlich wieder einige Teams und Product Owner oft auch selbst.
Dominique und Tim diskutieren darüber und sind sich grundsätzlich einig: dass ein Product Owner Urlaub macht ist unerlässlich, um sich zu erholen und wieder Kraft zu tanken. Die Vorstellung, dass ein Product Owner unersetzlich seien, kann problematisch sein. Mit den richtigen Maßnahmen lassen sich Probleme während der Abwesenheit jedoch minimieren. Denn ohne gute Vorbereitung und eine vernünftige Übergabe kann es sonst wirklich problematisch für den Erfolg der Produktentwicklung werden.
Eine gute Vorbereitung ist besonders entscheidend. Wichtig ist, dass alle relevanten Prozesse und Entscheidungen dokumentiert sind. Das Team sollte frühzeitig über den geplanten Urlaub informiert und Aufgaben sowie Verantwortlichkeiten klar delegiert werden. Ein gründlicher Wissenstransfer sorgt dafür, dass die Vertretung vom Product Owner Zugriff auf alle notwendigen Dokumente und Ressourcen hat. Zudem sollte das Product Backlog gepflegt und Sprintziele klar definiert werden, um Transparenz über den Status der Produktentwicklung zu gewährleisten.
Während der Abwesenheit des POs muss die Kommunikation mit dem Team und den Stakeholdern klar geregelt sein. Es sollte klar sein, wer die Ansprechpartnerin ist und wie Eskalationswege aussehen. Die Erreichbarkeit des POs im Notfall sollte ebenfalls geklärt sein. Manchmal kann das Sinn machen.
Nach dem Urlaub ist es wichtig, die Aufgaben und Verantwortlichkeiten schrittweise wieder zu übernehmen und sich über den aktuellen Stand zu informieren. Die während der Abwesenheit getroffenen Entscheidungen sollten explizit besprochen werden. In der Retrospektive kann besprochen werden, wie sich die Abwesenheit auf das Team ausgewirkt hat und welche Verbesserungen für die Zukunft vorgenommen werden können.
Tim und Dominique empfehlen, sich auch auf unvorhergesehene Abwesenheiten vorzubereiten und nach dem Urlaub nicht sofort wieder zu 100% in den Arbeitsalltag einzusteigen. Eine gut vorbereitete Abwesenheit ist nicht nur möglich, sondern auch wichtig für die nachhaltige Entwicklung des Produkts und die eigene Erholung.
In der Episode wird auch auf diese älteren Podcast-Folgen Bezug genommen:
- POEM - Product Ownership Evolution Model
- Dein Freund der Scrum Master
Wie geht ihr mit dem Thema des Urlaubs vom Product Owner um? Vielleicht hast du ja auch Tipps für andere Product Owner, wie ihr das so löst und welche Erfahrungen ihr da schon gemacht habt? Wir freuen uns, wenn du deine Erfahrungen aus der Praxis mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite.
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- LinkedIn -> https://bit.ly/3gWanpT
- Twitter -> https://bit.ly/3NitkPy
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| Woran scheitern Product Owner? | 11 Jul 2022 | 00:35:21 | |
An welchen Dingen scheitern Product Owner? Was kann alles im Weg stehen oder schief gehen? Welche Rahmenbedingungen schaden dem erfolgreichen Wirken von Product Ownern?
Tim und Dominique haben eine ganze Reihe von Punkten zusammengetragen die Probleme bereiten können. Im Gespräch werden diese kritisch beleuchtet, z.T. werden Hintergründe und zu Grunde liegende Probleme besprochen.
Herausgekommen ist eine Folge, bei der wir den Finger, besser gesagt beide Hände, mal tief in die Wunden organisatorischer, methodischer und auch persönlicher Unzulänglichkeiten legen. Sicherlich kann diese Episode daher gut zur Selbstreflexion dienen: Welche dieser Punkte trifft in meinem Kontext zu? Was habe ich auch schon erlebt? Wo kann ich selber noch Dinge verändern?
Sicherlich treten viele dieser Herausforderungen oder Probleme nur vereinzelt oder in leicht abgewandelter Form auf, aber in irgendeiner Art und Weise haben wir Produktwerker diese Phänomene alle schon mal hier und da angetroffen.
Tim und Dominique gucken zunächst auf den Bereich von Organisation und dem Kontext in dem die Produktentwicklung stattfindet. Als nächstes Cluster schauen sie sich alles an, was mit dem Zusammenspiel und der Kommunikation mit anderen zu tun hat (Stakeholder, Team, ...). Danach geht es um das eigene Verhalten in der Product Owner Rolle, was je nach dem zu Problemen führen kann. Auch das eigene Rollenverständnis kann im Wege stehen. Und schließlich gehts noch um fehlendes Können, also mangelndes Wissen oder Ausbildung. Product Owner können also aus vielfältigen Gründen scheitern. Wir wünschen uns aber, dass ihr erfolgreich seid und wollen euch mit dieser Folge eine ganze Reihe von Warnhinweisen an den Wegesrand stellen, so dass ihr die Untiefen der eigenen Lernreise früh genug erkennen könnt.
Quellen, die genannt werden:
- Blog-Artikel von Roman Pichler: Be a Balanced Product Leader, not a Feature Broker or Product Dictator
Im Gespräch verweisen Dominique und Tim u.a. auch diese älteren Folgen unseres Podcasts, die super zum Thema "Woran scheitern Product Owner?" passen:
- Herausforderungen zwischen Product Owner & Developer
- Nein sagen als Product Owner
Sind die PO bei euch gut unterwegs? Welche Bedingen machen es bei euch schwierig? Was meint ihr: woran scheitern Product Owner bei euch - oder sind früher vielleicht gestrauchelt, aber jetzt bekommt ihr es besser hin? Lasst uns gerne an euren Erfahrungen oder auch euren Herausforderungen teilhaben. Wir freuen uns, wenn du deine eigenen Erkenntnisse mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. | |||
| Kontinuierliche Product Discovery in Produktteams etablieren | 04 Jul 2022 | 00:44:40 | |
Wie etabliert man eine kontinuierliche Product Discovery in den Produktteams? Jan Kiekeben, Discovery Coach bei XING, gibt im Gespräch mit Tim Einblicke in seine Arbeit. Herausgekommen ist ein interessanter Erfahrungsbericht.
Zunächst klärt Tim mit Jan Kiekeben erstmal sein Verständnis von Product Discovery und Jan erzählt von seiner Lernreise, die ihn in diese Position geführt hat. Besonders spannend (und vielleicht auch mutig) ist auch die Art und Weise, wie Jan zu der Rolle gekommen ist. Hierzu teilt er auch seinen ganz persönlichen Tipp.
Wie geht Jan das Coaching an? Warum schnappt er sich vor allem das sog. Product Trio? Wie geht er dabei in der Regel vor und wie lange begleitet er ein Team?
Folgende Bücher werden in dieser Folge genannt:
- Marty Cagan - EMPOWERED: Ordinary People, Extraordinary Products
- Teresa Torres - Continuous Discovery Habbits
- Michael Bungay Stanier: The Coaching Habit: Wie Sie mit Fragen führen und dabei das Potenzial Ihrer Mitarbeiter entfesseln
Die empfohlene Masterclass von Teresa Torres findet ihr hier: https://learn.producttalk.org/p/cdh-master-class
Diese Folge steht in engem Zusammenhang zum Erfahrungsbericht von Juliana Brell zur ähnlichen Herausforderung bei sipgate: Product Discovery in Scrum integrieren.
Weitere Content-Empfehlungen gibt's bei uns in der Produktwerker Box (produktwerker.de/box). Dort gibt's zur Herausforderung Product Discovery eine Menge von uns ausgewählten und empfohlenen Content: Product Discovery um Wissen zu generieren
Ihr könnt gerne Kontakt zu Jan Kiekeben aufnehmen. Er freut sich über den Austausch zur Implementierung von kontinuierlicher Product Discovery in Produktteams. Ihr erreicht Jan am Besten via XING (https://www.xing.com/profile/Jan_Kiekeben/) oder per LinkedIn (https://www.linkedin.com/in/jan-kiekeben/).
Probiert ihr auch bereits, in euren Teams kontinuierliche Product Discovery zu etablieren? Wenn ja, wie macht ihr das? Wenn nein, woran hapert es noch? Lasst uns gerne an euren Erfahrungen oder auch euren Herausforderungen teilhaben. Wir freuen uns, wenn du deine eigenen Erkenntnisse mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. | |||
| Product Principles | 27 Jun 2022 | 00:30:41 | |
Product Principles sind ein wertvolles Instrument in der Entwicklung von Produkten. Sie sind Grundsätze, die als Kompass bei Produktentscheidungen helfen. Sie helfen uns Entscheidungen effektiv und effizient zu treffen.
Wir klären anfänglich woher das Thema eigentlich kommt, stürzen uns dann aber direkt darauf wie Product Principles eigentlich aussehen. Eine Form, die uns besonders hilft ist beispielsweise A über B: Der mobile Kontext ist uns wichtiger als Desktop oder Hotelgäste sind wichtiger als Hotels. Anschließend tauschen wir uns noch dazu aus, wie wir Produktprinzipien gut entwickeln können. Oft gibt es sie schon, allerdings nicht explizit.
Wenn ihr euch noch weiter mit dem Thema beschäftigen wollt, empfehlen wir euch folgende Quellen:
- Applying Product Principles to Guide Better Product Decisions von Nir Gazit (https://www.mindtheproduct.com/applying-product-principles-guide-better-product-decisions/)
- How to create product principles that make a difference von Mal Sanders (https://productcoalition.com/how-to-create-product-principles-that-make-a-difference-a8d7cd59bdd0)
Wir haben schon über ähnliche Themen gesprochen. Wenn ihr euch hier mehr vertiefen wollt, empfehlen wir euch folgende Folgen:
- Warum Product Owner die Unternehmensvision kennen sollten (https://produktwerker.de/unternehmensvision/)
- Eine Produktstrategie entwickeln (https://produktwerker.de/produktstrategie-entwickeln/)
- Wie die Produktvision hilft, Product Ownern eine Richtung zu geben (https://produktwerker.de/wie-die-produktvision-hilft-product-ownern-eine-richtung-zu-geben/)
An der Stelle möchten wir uns übrigens bei den Teilnehmenden unserer Session zu "Product Principles" auf der Agile Cologne (https://agilecologne.de/) am 10. Juni 2022 bedanken. ihr habt uns wertvolle Impulse gegeben!
Und wenn ihr eigene Erfahrungen mit Product Principles gemacht habt, teilt sie gerne mit allen bei uns in den Kommentaren -> https://produktwerker.de/product-principles/. | |||
| Product Owner für mein Buch - ein Erfahrungsbericht | 20 Jun 2022 | 00:42:11 | |
In dieser Episode ist Dennis Willkomm unserer Gast und spricht mit Oliver über das Produkt Buch. Genauer gesagt handelt es sich bei dieser Folge um einen Erfahrungsbericht zum Buch schreiben. Und da es bei dem betrachteten Werk um Dennis erste Veröffentlichung geht und er quasi als Product Owner (und auch als Developer) für sein Buch agiert hat, diskutieren die beiden spannende Learnings, die unserer Meinung nach auch auf dein Produkt übertragen werden können.
Dennis erklärt anhand der im Produktmanagement weit verbreiteten Praktiken - Product Vision, Product Roadmap, Product Backlog - wie "agil" oder "nicht agil" er an die Herausforderung herangegangen ist. Natürlich spielen auch die Scrum Events wie Sprint Review und Sprint Retrospektive eine gewichtige Rolle in dem Gespräch. Zu Abschluss erklärt Dennis, was er aus der Erfahrung Product Owner für ein Buch zu sein gelernt hat und was er beim Schreiben seines zweiten Buches anders machen möchte.
Dennis Buch "Roadmap durch die VUCA-Welt: Für Führungskräfte, Scrum Master und Agile Coaches" ist im Oktober 2021 bei UVK erschienen. Aus unserer Sicht ist das Buch ein wirklich beeindruckendes Nachschlagewerk, welches u.a. die Themenschwerpunkte "Von der Industrialisierung zur Digitalisierung", "Der Mensch im Mittelpunkt", "Das Team als treibende Kraft", "Führung in Veränderung" und "Denken, fühlen und handeln für die Welt von morgen" intelligent erläutert.
Dennis war bereits bei uns zu Gast in einer der ersten Podcastfolgen. Tim und Dennis unterhielten sich angeregt zu einem von seiner Lieblingsthemen: das agile Mindset. Hier der Link zur Episode: Das Product Owner Mindset. | |||
| Agiles Schätzen: #NoEstimates | 13 Jun 2022 | 00:30:18 | |
Nachdem wir bereits über die agilen Schätzmethoden Magic Estimation und Planning Poker in vorherigen Podcastfolgen gesprochen haben, geht es in dieser Episode um NoEstimates. Dominique und Oliver sprechen darüber, warum sie auch "Nicht-Schätzen" in diese Reihe der Praktiken einordnen. Statt beispielsweise mit der Fibunacci-Reihe zu agieren werden bei NoEstimates in der Regel die Anzahl der Items gezählt und so Prognosen anhand von historischen Daten erstellt.
Dominique und Oliver schauen auf die grundsätzlichen Schwierigkeiten, sofern ich als Product Owner mit Schätzungen arbeite. Sie diskutieren die eine oder andere Dysfunktion und die Gefahr, sich zu sehr auf Fristen und Product Delivery zu konzentrieren. Nachdem so die Motivation sich mit NoEstimates zu beschäftigen geklärt ist, geht es im Kern der Folge um die Voraussetzungen, die ich schaffen muss. Und natürlich werfen Oliver und Dominique auch einen kritischen Blick auf Schwierigkeiten, die bei dieser Methode aufkommen kann. Wie immer runden persönliche Tipps aus dem eigenen beruflichen Werdegang diese Episode ab.
Dominique empfiehlt folgende YouTube-Videos für einen Einstieg in das Thema:
NoEstimates von Vasco Duarte
NoEstimates von Allen Holub | |||
| Introvertiert als Product Owner - geht das? | 06 Jun 2022 | 00:42:45 | |
Tims Gast in dieser Folge ist Timon Royer, Product Owner und Co-Host des Podcast „Still & Stark - der Podcast für leise Menschen mit innerer Stärke“. Das Thema dieser besonderen Episode „Introvertiert und Product Owner - wie geht das?“
Zunächst definieren Timon und Tim die Begriffe Introvertiertheit und Schüchternheit, denn diese werden trotz großer Unterschiede im Alltag oft synonym verwendet. Timon erklärt, was bei Introversion im Gehirn passiert und was das mit dem Dopaminspiegel zu tun hat. Grundsätzlich sei es wichtig, sich und seine Bedürfnisse selbst erkennen zu lernen, trotz der sozialen Erwartungshaltung und Glaubenssätze, die schon früh geprägt wurden.
Im zweiten Teil des Gesprächs gehen die beiden dann auf konkrete Herausforderungen für Introvertierte in der Product Owner Rolle ein. Timon zeigt anhand konkreter Beispiele, dass es wichtig ist, auf die eigene Energie zu achten und im eigenen Umfeld eine Transparenz über die eigenen Bedürfnisse herzustellen. Explizit gucken Tim und Timon auf die Events Sprint Review und Sprint Retrospektive und auf die Zusammenarbeit mit Stakeholdern. Denn auch introvertierte Product Owner müssen und können führen. Besonders wichtig ist es, Kompetenz auszustrahlen. Und oft kann man die eigene Introversion zur Stärke nutzen, denn wenn man etwas sagt, dann hat man auch nachgedacht. Wie immer schließt die Folge mit Tipps ab, wie du dich in das Thema vertiefen kannst. | |||
| Warum Product Owner die Unternehmensvision kennen sollten | 30 May 2022 | 00:31:20 | |
Wie wir als Product Owner die Produktvision in unserem eigenen Kontext erfolgreich einbinden war bereits ein Thema in unserem Podcast. In dieser Folge wollen wir verstehen in welcher Art und Weise die Unternehmensvision für unsere Arbeit als Product Owner relevant ist. Daher sprechen in dieser Folge Tim und Dominique darüber, wie Product Owner die Unternehmensvision in unserer Arbeit integrieren können.
Dabei streifen die beiden nicht nur die leidliche Frage wodurch sich eine Vision von einer Mission unterscheidet, sondern auch welchen Einfluss eine solche Vision/Mission für die Entwicklung eines Produktes spielt. Besonders relevant wird die Unternehmensvision beispielsweise wenn mehrere Produkte aus ihr abgeleitet werden. Selbst bei Unternehmen, bei denen es scheint, dass nur ein Produkt existiert (z. B. Instagram) existieren doch meist mehrere Produkte (Instagram für Unternehmen, Instagram für Werbetreibende usw.). Auch zeigen Dominique und Tim auf, dass es hilfreich wäre, die Unternehmensvision in regelmäßigen Abständen im Rahmen des Plannings und des Reviews allen Beteiligten noch einmal in Erinnerung zu rufen. Alleine schon die Frage, in welcher Art und Weise das eigene Produkt bzw. der Wertzuwachs im letzten Sprint auf die Unternehmensvision einzahlt, kann durchaus erhellend sein. Hier stellt sich dann auch die Frage, durch welche Kennzahlen wir unseren Fortschritt in Richtung Produktvision erkennen und wir begründen können warum das auch zu Erreichung der Unternehmensvision wertvoll ist.
Am Ende bleibt vor allen ein Appell an alle Product Owner, dass wenn sie die Unternehmensvision nicht kennen, sie diese in Erfahrung bringen sollten. Das Produkt mit seiner Vision sollten wir nämlich in die Unternehmensvision eingliedern.
Übrigens haben wir uns zum Thema Produktvision schon einige Inhalte zusammengesucht. Ihr findet sie unter https://produktwerker.de/herausforderung/produktvision-erstellen/. Die Folge zur Produktvision findet ihr unter https://produktwerker.de/wie-die-produktvision-hilft-product-ownern-eine-richtung-zu-geben/. | |||
| Konflikte zwischen Scrum Master und Product Owner | 23 May 2022 | 00:43:23 | |
Konflikte zwischen Scrum Master und Product Owner gibt es wahrscheinlich in jedem Team. Immer dann, wenn Menschen mit unterschiedlichen Verantwortlichkeiten zusammenarbeiten, werden sie in eine Meinungsverschiedenheit laufen. Dies muss nicht immer ein einen Konflikt münden. Sofern aber unterschiedliche Vorstellungen über die andere Rolle existiert, kann es herausfordernd sein, diesen Dissenz aus der Welt zu räumen.
Zum Thema Konflikte zwischen Scrum Master und Product Owner ist in dieser Podcastfolge Alexander Kylburg von der paragrah ein GmbH aus Köln bei Tim zu Gast. Alex ist ein Urgestein der agilen Community in Köln und u.a. Mitausrichter der Agile Cologne.
In dieser Folge teilen die beiden konkrete Situationen, in denen es zu Konflikten gekommen ist. Spannend ist die Diskussion, ob diese Konflikte notwendig sind und was passiert, falls es zu viel Harmonie im Scrum Team gibt. Alexander geht möglichen Ursachen genauer auf den Grund und sieht als einen Grund für Dissenz, wenn der Product Owner oder sogar die Organisationen den Wertnicht sieht, den die Scrum Masterin zum Produkterfolg beiträgt.
Ein weiterer Schwerpunkt der Folge liegt auf den Umgang mit solchen Situationen. Hier kann eine neutrale Moderation zwischen den beiteiligten Personen oder Coaching sicher ein erster Ansatz sein.
In dem Zusammenhang sei auf die Leistungen von paragraph eins verwiesen, die Alex in der Episode erwähnt:
- Mentoringprogramm für Scrum Master
- Intervision für Scrum Master | |||
| Agiles Schätzen: Planning Poker | 16 May 2022 | 00:37:00 | |
Planning Poker ist ein weit verbreitete Technik, wenn es darum geht im agilen Kontext zu schätzen. Dabei kann ein Team durch gemeinsames Schätzen und einem gezielten Austausch von Argumenten sich nach und nach ein gemeinsames mentales Modell erarbeiten. Schätztungen, die so entstehen werden anschließend zur Priorisierung und Planung eingesetzt. Die Grundlage für Planning Poker bildet im Grunde eine Technik namens Breitband-Delphi, bei der auch mehrere Experten zusammen ein Urteil abgeben und sich zwischen ihren individuellen Aussagen abstimmen dürfen.
In dieser Folge besprechen Oliver und Dominique welche Rolle die Technik für Product Owner hat und an welchen Stellen sie vielleicht noch wertstiftend eingesetzt werden kann. Nach der Klärung, woher die Technik eigentlich kommt sprechen die beiden über den konkreten Ablauf und mögliche Einsatzzwecke. Außerdem denken die beiden auch darüber nach, welche Vor- und Nachteile die Technik hat. Gerade um die Nachteile sollten Product Owner wissen, damit sie mit den Ergebnissen einer solchen Schätzung umgehen können bzw. wissen an welchen Stellen Ergebnisse vielleicht auch mal hinterfragt werden sollten. Oliver und Dominique schließen wie immer mit einigen Tipps, die ihrer Erfahrung nach dabei helfen noch ein wenig mehr aus der Planung mittels Planning Poker herauszuholen.
Im Gespräch wird auf folgende anderen Folgen verwiesen:
- Agiles Schätzen: Magic Estimation (https://produktwerker.de/magic-estimation/)
Folgende Referenzen finden wir in dem Kontext wertvoll:
- The Original Paper (https://wingman-sw.com/articles/planning-poker)
- Planning Poker auf der Website von Mountain Goat Software (https://www.mountaingoatsoftware.com/agile/planning-poker)
Darüber hinaus empfiehlt sich bei Gelegenheit ein Blick in das Buch "Agile Estimating and Planning" von Mike Cohn, auch wenn es mittlerweile an einigen Stellen etwas in die Jahren gekommen ist. | |||
| Product Ownership im Konzernumfeld | 09 May 2022 | 00:39:31 | |
Thema dieser Podcast Folge sind die Herausforderungen von Product Ownership im Konzernumfeld. Wir arbeiten heraus, was die Arbeit eines PO im Konzern von einem PO in einem kleineren Unternehmen bzw. Startup unterscheidet. Felix Stein, Geschäftsführer der Agile Process GmbH aus Bonn, diskutiert diese Fragen im Gespräch mit Oliver.
Felix stellt zu Beginn der Episode sein Verständnis von Product Ownership vor. Darauf aufbauend überlegen die beiden Gesprächspartner, was im Konzern für Voraussetzungen für Product Owner erfüllt sein sollten. Sie behandeln dabei die Themen Projekt- & Produktfokus, Entscheidungskompetenz, Fokus und Regulierungsherausforderungen. Eine Besonderheit für einen PO im Konzern liegt sicher darin, dass viele Produkt für interne Kunden entwickelt werden. Die Chancen und Risiken, auch für die Product Discovery, werden von Felix und Oliver intensiv beleuchtet.
Gegen Ende der Podcastfolge geben Felix und Oliver praktische Tipps und Tricks für Produktorganisationen und Product Owner in Konzernen. Und stellen heraus, dass es durchaus einige Vorteile gibt, als PO im Konzern zu arbeiten. Denn hier kann ich auf zahlreiche Ressourcen zurückgreifen und von den anderen Product Ownern lernen. | |||
| Nachhaltige Produktentwicklung | 03 Jun 2024 | 00:41:24 | |
In dieser Folge unseres Podcasts dreht sich alles um das wichtige Thema der Nachhaltigkeit in der digitalen Produktentwicklung. Unser Gast, Thorsten Jonas, Experte für digitale Nachhaltigkeit und Gründer des Sustainable UX Network, teilt seine umfangreiche Erfahrung und wertvolle Einblicke mit uns.
Thorsten erklärt, was digitale Nachhaltigkeit wirklich bedeutet, und zeigt auf, wie Unternehmen durch gezielte Maßnahmen ihre digitalen Produkte umweltfreundlicher gestalten können. Er spricht über die Herausforderungen, denen Organisationen begegnen, wenn sie nachhaltige Praktiken einführen, und wie diese überwunden werden können.
Wir erfahren, welche Tools und Methoden Thorsten und sein Team im Sustainable UX Network nutzen, um Nachhaltigkeit in den gesamten Produktdesignprozess zu integrieren. Thorsten gibt zudem praktische Tipps, wie man mit einfachen Schritten beginnen kann, digitale Produkte nachhaltiger zu machen.
Ein besonderes Highlight der Folge sind Thorstens konkrete Handlungsempfehlungen für sofort umsetzbare Maßnahmen, um den CO2-Fußabdruck digitaler Produkte zu reduzieren und langfristig nachhaltigere Prozesse zu etablieren.
Hört rein und lasst euch inspirieren, wie ihr eure digitale Produktentwicklung nachhaltig gestalten könnt! | |||
| Der CEO-Test - keine falschen Kompromisse | 02 May 2022 | 00:36:01 | |
Als Product Owner stehe ich sehr oft vor der Herausforderung, die unterschiedlichen Interessen von vielen Stakeholdern bei der Entwicklung von Features meines Produktes zusammenzubringen. Hier besteht die Gefahr, zu kleinteilig über einen von allen akzeptierten, machmal aber sogar "faulen" Kompromiss zu kommen. Eine Option dieser Falle zu entkommen, ist der von Shreyas Doshi vorgeschlagene CEO-Test.
Dominique und Oliver diskutieren in dieser Podcast Episode, wann wir als Product Owner in diese Falle laufen. Und warum es gefährlich ist, erst in einem Sprint Review zu merken, dass der realisierte Kompromiss aus Sicht der Nutzer und des Unternehmens zu kurz oder sogar in die falsche Richtung gedacht ist. Shreyas schlägt für solche Situationen vor, einen Perspektivwechsel einzunehmen und auf den vereinbarten Konsens aus der Sicht des CEO zu gucken. Das Vorgehen ist eine wirkungsvolle Abkürzung, damit wir als Product Owner präventiv größer denken, unsere Einschränkungen hinterfragen und insgesamt mehr Überzeugung bei den Kompromissen gewinnen können, die wir am Ende eingehen.
Der CEO-Test funktioniert folgendermaßen:
Stellen wir uns vor, wir würden die gleichen Argumente für den Kompromiss gegenüber dem CEO vorbringen. Dass wir hier kein besseres Kundenerlebnis schaffen können, weil wir mit den Einschränkungen X, Y, Z konfrontiert sind. Wie klingt dieses Argument für uns? Glauben wir, dass wir uns in dieser Sache durchsetzen können?
Wenn wir den CEO-Test anwenden, lautet die Antwort oft: "Hmm... eigentlich sind wir uns nicht sicher, denn wir wetten, dass der CEO A, B, C sagen wird."
"Aha. Warum gehen wir also nicht davon aus, dass dieser Dialog bereits stattgefunden hat, und warum gehen wir nicht auf A, B, C ein, bevor wir uns auf diesen Kompromiss einigen?"
Wie in jeder Podcastfolge geben Dominique und Oliver hilfreiche Tipps und Tricks aus ihrer eigenen Praxis als Product Owner. Ihre Impulse drehen sich vor allem um Kommunikation, denn als PO bin ich immer auch Geschichtenerzähler, und das in unterschiedlichen Zeithorizonten und Flughöhen. Und auch daher kann es sinnvoll sein, mit dem CEO-Test explizit die Perspektive des Geschäftsführers einzunehmen. | |||
| Mit "Jobs to Be Done"-Interviews zum besseren Kundenverständnis (JTBD) | 25 Apr 2022 | 00:48:39 | |
Mit der "Jobs-to-Be-Done"-Theorie (JTBD) lassen sich unterschiedliche Dimensionen von Kundenbedürfnissen wunderbar erklären. So kann man schön unterscheiden, welche Bedürfnisse das Produkt oder ein Service bedient. Oder, um es im Wording der Jobs-to-Be-Done Theorie zu sagen: für die Erledigung welchen Jobs dieses Produkt vom Nutzer beauftragt wird.
Unser Gast Peter Rochel ist zusammen mit Eckhart Böhme sicherlich das führende Gespann, das es im deutschsprachigen Raum rund um die JTBD-Theorie gibt. Aber die beiden halten sich nicht mit der Theorie auf, sondern nutzen sie in ihrer praktischen Innovationsarbeit und Produktentwicklung. Und genau darum geht diese Podcast-Folge.
Zunächst erklären wir natürlich erst noch mal Herkunft, Aufbau und Idee der Jobs-to-Be-Done Theorie. Aber dann geht es vor allem um die Anwendungen in den sogenannten JTBD-Interviews. Beispiele solcher Interviews könnt ihr im Podcast "Innovate+Upgrade" von Peter Rochel auch mal komplett anhören - echt spannend.
Und im letzten Teil stellt Peter auch noch dass von ihm und Eckhart entwickelte spannende "Wheel of Progress®" vor. Das ganze ist ein super hilfreicher Canvas, um die JTBD-Interviews sehr strukturiert dokumentieren zu können. So macht man z.B. alle Kräfte, den jeweiligen Kontext und den dem Produkt (oder Service) zugeschriebenen erstrebten Fortschritt explizit.
Wertvolle Quellen rund um "Jobs-to-Be-Done":
- JTBD.de – die deutschsprachige Community für die Jobs to Be Done (JTBD)-Theorie, inkl. einer guten Erklärung der JTBD-Theorie
- Clayton M. Christensen: Besser als der Zufall: "Jobs to Be Done" - die Strategie für erfolgreiche Innovation (Original: Competing Against Luck)
- Das Original-Video zum bekannten "Milkshake"-Beispiel von Clayton M. Christensen: https://youtu.be/sfGtw2C95Ms
- Shot: Was ist ein JTBD? (Kurzerklärung): https://oberwasser-consulting.de/der-job-to-be-done-jtbd/ - dort gibt es auch noch andere Shots
- Webinar von Peter Rochel bei Mr. Kundenbrille: https://oberwasser-consulting.de/praxistalk-mit-mr-kundenbrille/
- Kompakte Beispiele zu JTBD-Kundeninterviews im Podcast-Format: https://oberwasser-consulting.de/tag/kundeninterviews/
Wenn ihr Peters Aktivitäten weiter verfolgen, direkten Kontakt zu Peter Rochel aufnehmen wollt oder er euch in euren Innovationsherausforderungen helfen kann, findet ihn im Web unter https://oberwasser-consulting.de/ sowie bei Facebook, Twitter, LinkedIn, Xing oder per Mail: p.rochel@oberwasser-consulting.de
Kanntet ihr "Jobs-to-Be-Done" schon oder und nutzt ihr sogar schon JTBD-Interviews? Oder wie kommt ihr den wahren Kundenbedürfnissen ansonsten auf die Schliche? Lasst uns gerne an euren Erfahrungen oder auch eurer Kritik teilhaben. Wir freuen uns, wenn du deine eigenen Erkenntnisse mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. | |||
| Welche Fähigkeiten braucht ein (sehr) guter PO? | 18 Apr 2022 | 00:35:14 | |
Was unterscheidet eigentlich gute Product Owner von sehr guten Product Ownern? Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten zeichnen die sehr guten Product Owner aus? Oder sollte man diese Fragen erst gar nicht stellen, weil es keine zufriedenstellende Antwort darauf geben kann.
Tim und Oliver wagen die Fragen trotzdem zu stellen. Sie versuchen in dieser Podcastfolge vor allem auf die Human Skill und Fähigkeiten sehr guter Product Owner zu schauen. Die beiden beleuchten neben ganz grundsätzlichen Aspekten wie Haltung, Werte, Empathie auch den organistatorischen Kontext, in dem diese Aspekte unterschiedlich bedeutsam sind.
Auf diesen einleitenden Gedanken aufbauend vertiefen Oliver und Tim ihr Gespräch vor allem in den Themenschwerpunkten Kommunikation, Umsetzung, Forschung und Organisation. Das Resultat sind viele kleine Impulse, die dich deine eigene Einstellung und Verhalten in der eigenen Product Owner Rolle sicher reflektieren lassen. | |||
| Mein Werdegang vom Product Owner zum Steuerberater | 11 Apr 2022 | 00:24:48 | |
Diese Folge bietet dir wieder einen interessanten Erfahrungsbericht. Unser Gast Michael Schopp spricht mit Dominique über seinen Werdegang vom Product Owner zum Steuerberater, also - verglichen mit unseren bisherigen Gästen - einer eher untypischen Laufbahn.
Michael beschreibt, wie er Product Owner wurde, warum ihn das damals reizte und was er aus dieser Zeit für seine jetzige Selbstständigkeit mitgenommen hat. Michael gibt uns einen tieferen Einblick, wie Produkte für Steuererklärungen erzeugt werden und welche Herausforderungen dabei existieren. Darüber hinaus berühren die beiden vor allem die Aspekte der Kundenorientierung und der Führung. Heute ist Michael Inhaber der Steuerberatung Schopp (https://steuerberatung-schopp.de).
Wenn auch ihr mal Lust habt von euren ungewöhnlichen Werdegang zum Product Owner und darüber hinaus zu berichten, wendet euch gerne an uns (info@produktwerker.de). Außerdem freuen wir uns über Feedback von euch. Gerne auch im Podcatcher eurer Wahl. | |||
| Agiles Schätzen: Magic Estimation & Team Estimation Game | 04 Apr 2022 | 00:34:21 | |
In dieser Folge unseres Product Owner Podcast sprechen Dominique & Oliver über die agile Praktik Magic Estimation. Und natürlich legen sie den Fokus ihrer Diskussion auf den besonderen Nutzen dieser Schätzmethode für Produkt Owner.
Die Idee geht ursprünglich auf einen Vorschlag von Lowell Lindstrom aus dem Jahr 2008 zurück. Er nannte seine Idee „Affinity Estimation“. Boris Gloger griff den Ansatz auf und überarbeitete diesen zu Magic Estimation. Das Magische: sehr viele Product Backlog Items in sehr kurzer Zeit durchschätzen, um beispielsweise für ein bestimmtes Release eine grobe Idee zu einem Termin abgeben zu können.
Dominique erläutert, wie er eine solche magische Schätzsession vorbereitet und dann mit dem Team durchführt. Er teilt viele hilfreiche Tipps und Tricks, die auch die Aufgaben eines Product Owners nach einer solchen Session betreffen: Wir überführe ich die Schätzungen ins Product Backlog? Und warum macht es Sinn, die Ergebnisse der Schätzungen im Product Backlog besonders zu markieren? | |||
| Ownership verpflichtet | 28 Mar 2022 | 00:35:56 | |
Als Scrum Product Owner nutze ich das Scrum Framework, um ein möglichst erfolgreiches Produkt zu entwickeln. Was ist aber mit dem dritten Teil „Owner“ konkret gemeint? Über diese Frage und damit auch die Rechte und Pflichten von Product Ownership spricht Peter „Pit“ Beck von Das Scrum Team mit Oliver in dieser Folge unseres Podcast.
Pit erklärt Ownership mit der „Fähigkeit, den Besitz zu verwalten“. Also sollte ein Scrum Product Owner die Interessen des Besitzes wahren und im Sinne der Eigentümer handeln. Leider sind wir von diesem Verständnis in großen Organisationen und Konzernen meistens sehr weit entfernt. Rückhalt für POs aus der unternehmerischen Führung heraus ist eher in kleinen Unternehmen und Startups zu finden.
Oliver und Pit diskutieren, wie weit die Ownership sinnvollerweise ausgestaltest sein sollte, damit der Product Owner auch wirklich erfolgreich sein kann. Einen weiteren Schwerpunkt legen die beiden auf Haltung und Fähigkeiten, die es braucht, um unternehmerisch tätig zu werden und das unternehmerische Denken auch ins Team zu bekommen.
Diese Verantwortung muss man aber auch aushalten können. Denn Ownership verpflichtet. Mit dem „Eigentum“ kommen Macht und Verpflichtung. Product Owner haben also besondere Rechte und Pflichten. Daher sollte auch jede(r) selber eine bewusste Entscheidung treffen, ob man für die Übernahme bereit ist und diese auch will.
Neben Tipps & Tricks reflektieren Pit und Oliver, wie es gelingen kann, mehr Product Owner mit wirklicher Ownership entwickeln zu können. | |||
| Ein Produkt übergeben | 21 Mar 2022 | 00:35:22 | |
Wenn es Zeit wird den eigenen Kontext zu wechseln, dann müssen wir meist unser Produkt an jemanden übergeben. In dieser Folge beschäftigen sich Dominique und Tim damit, was es bei der Übergabe der Produktverantwortung an nachfolgende Product Owner zu beachten gilt und wie man dabei nach ihrer Erfahrung nach gut vorgehen kann.
In der Folge verweisen wir auf zwei andere Folgen. Für Bessere Entscheidungen dun Delegation verweisen wir auf die Folge zum Decision Poker (https://produktwerker.de/entscheidungen-treffen-decision-poker/)
und natürlich dürfen wir nicht vergessen, dass uns bei der Übergabe auch der Scrum Master / die Scrum Masterin helfen kann (https://produktwerker.de/dein-freund-der-scrum-master/).
Wie immer freuen wir uns über eure Erfahrungen und Tipps, wie man die Verantwortung als Product Owner am besten übergeben kann. Gerne auch Erfahrungen, wie es überhaupt nicht funktioniert... also außer ganz auf eine Übergabe zu verzichten. ;-) | |||
| Inception Deck - nützliches Tool für besseres Erwartungsmanagement | 14 Mar 2022 | 00:40:27 | |
Gerade zu Beginn einer Produktentwicklung ist die Unsicherheit über das "Was", das "Wie" und den Produktkontext oft unklar und unsicher - jedenfalls dann, wenn wir Produkte in einem komplexen Problemumfeld entwickeln. Hier setzt das sogenannte "Inception Deck" an. Die Vorlage gibt eine Struktur, um gemeinsam die Ausgangslage, den bislang verstandenen Nutzer- und Kundenbedarf zu beschreiben und somit ein gemeinsames Verständnis der Herausforderung explizit zu machen.
Letztlich ist dies auch die Aufgabe des/der Product Owner:in hier für Klarheit zu sorgen. Oder anders gesagt: das Inception Deck kann gerade beim Start einer Produktentwicklung einen guten Rahmen für ein gelungenes Erwartungsmanagement schaffen. Und so etwas hilft der PO Rolle in der weiteren Arbeit mit Stakeholdern natürlich sehr. Alleine weil man sich in aufkommenden Diskussionen immer auf die gemeinsam im Inception Deck erarbeitete und zum aktuellen Zeitpunkt "gültige" Sicht berufen kann. Sicherlich ist auch das nur der "letzte Stand unseres Irrtums".
Konkret besteht das Inception Deck aus einer Vorlage von zehn Fragestellungen, die gemeinsam besprochen oder erarbeitet werden sollten, bevor man in die Product Delivery Phase der operativen Umsetzung startet - oder zumindest sollte dies parallel gleich am Anfang geschehen. Die ersten fünf Fragen drehen sich um das "Wozu machen wir das?" („Why"), die Schritte sechs bis zehn um das "Wie machen wir das?" („How").
Im Gespräch erläutert Helen Sedlmeier die einzelnen Punkte und erklärt auch, wie sie das Inception Deck einsetzt und wie es für sie selbst, insbesondere als Externe Product Ownerin, besonders hilfreich ist.
Die Vorlage selbst gibt es als PowerPoint Template – zu finden auf The Agile Warrior (https://agilewarrior.files.wordpress.com/2011/02/blank-inception-deck1.pptx).
Zum Thema Inception Deck hat Helen folgende Quellen empfohlen:
- Artikel von Helen im Mayflower Blog: https://blog.mayflower.de/10886-inception-deck.html
- Buch von Neal Ford, Rebecca Parsons, Patrick Kua: Building Evolutionary Architectures: Support Constant Change
- Buch von Jonathan Rasmusson: The Agile Samurai - How Agile Masters Deliver Great Software
Im Zusammenhang mit dieser Episode möchten wir euch auch diese Folgen ans Herz legen:
- Wie die Produktvision hilft, Product Ownern eine Richtung zu geben
- Welche Aufgaben gehören zur Product Owner Rolle?
Wenn ihr weitere Fragen zum Inception Deck oder zu anderen Themen an Helen Sedlmeier habt, erreicht ihr sie am Besten über das LinkedIn-Profil von Helen (https://www.linkedin.com/in/helen-sedlmeier-44b80b153/). Sie freut sich über eure Kontaktaufnahme.
Kanntet und nutzt ihr das Inception Deck vielleicht sogar schon? Oder wie klärt ihr das mit dem Erwartungsmanagement im Umfeld - gerade zum Beginn eurer Produktentwicklung? Lasst uns gerne an euren Erfahrungen oder auch eurer Kritik teilhaben. Wir freuen uns, wenn du deine eigenen Erkenntnisse mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. | |||
| Nein sagen als Product Owner | 07 Mar 2022 | 00:43:33 | |
„Nein sagen ist eine Kernkompetenz eines jeden Product Owners.“ Diese Aussage wird häufig wie ein Mantra unreflektiert wiederholt und an uns Produkt Owner kommuniziert. Oliver und Dominique versuchen in dieser Folge unseres Product Owner Podcast einmal kritisch auf die Aussage zu gucken. Und die beiden nähern sich generell der Herausforderung des Neinsagens.
Nachdem Oliver & Dominique sich darüber ausgetauscht haben, ob und warum Nein sagen wichtig ist, teilen die beide Situationen aus ihrer eigenen Historie, in denen das Wort ihnen persönlich schwer gefallen ist. Intensiv reflektieren sie, was man bei einer Ablehnung von Wünschen oder Features beachten sollte und welche Arten von Nein sagen unterschieden werden können.
Spannend ist der Gedanke, ob wir als Produkt Owner nicht viel mehr über das JA sagen nachdenken sollten. Dann zu oft Nein zu kommunizieren ist evtl nur ein Umweg zu mehr Fokus und es kann einem auf Dauer auch emotional nicht gut tun. Wie in jeder Folge, schließen Dominique & Oliver mit Tipps und Tricks das Thema ab.
Weitere Informationsquellen und Links:
Video: Agile Product Ownership in a nutshell - Henrik Kniberg
Buch: 50 Arten Nein zu sagen - Schuurman & Vermaak
In dieser Folge haben Dominique und Oliver auf folgende andere Episoden verwiesen:
Verantwortung als Product Owner übernehmen - mit Andreas Schliep | |||
| Mit Business Storys die Wirksamkeit in den Vordergrund stellen | 28 Feb 2022 | 00:46:16 | |
Lange Zeit waren Business Storys in Vergessenheit geraten. Nach gut 20 Jahren erinnert Stefan Roock nun wieder an diese wertvolle Praktik im Rahmen outcome-orientierter Produktentwicklung. Er verhilft ihnen somit zur Renaissance. Aus diesem Grunde ist Stefan heute zu Gast und diskutiert mit Tim die Idee, Wirkung und Struktur von Business Stories.
Eine Business Story beschreibt eine Wirkung, die wir für Kunden und das eigene Unternehmen erzielen wollen. Bei Business Storys geht es also um wirksame Agilität, genauer gesagt rücken sie neben der Wirksamkeit für Nutzer (wie bei User Stories) auch den Effekt und die Wirkung für das eigene Unternehmen in den Fokus. Sie können somit helfen auf abstrakterem Level Business Ziele zu formulieren, die in der weiteren Arbeit dann noch in User Stories runter gebrochen werden müssen. In wiefern dies dann Epics oder sogar Product Goals sein könnten, diskutieren Stefan und Tim in dieser Episode. Auch die Nähe zu OKR (Objectives and Key Results) wird in dieser Folge aufgegriffen.
Als Quellen zum Thema Business Stories können wir empfehlen:
- Blog Artikel von it-agile: Was ist eine Business Story? (inkl. Download des besprochenen Business Story Templates)
- Blog Artikel von Stefan Roock und Ulf Mewe: Wirklich wirkungsvolle Agilität mit Business Storys
- Talk von Stefan auf der Tools4AgileTeams 2021: Business Stories - wirksam wirklich wertvolle Produkte entwickeln
Im Zusammenhang mit dieser Episode möchten wir euch auch diese Folgen ans Herz legen:
- Outcome Goals & Product Discovery
- Das Product Goal und seine Bedeutung für Product Owner
- Wie können wir den Erfolg von User Stories messen
Nutzt ihr bereits Business Stories? Oder wie sorgt ihr ansonsten dafür, dass neben dem Outcome für die Nutzer:innen auch der Business Impact Beachtung in der Produktentwicklung findet? Lasst uns gerne an euren Experimenten und Erkenntnissen teilhaben. Wir freuen uns, wenn du deine eigenen Erfahrungen mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. | |||
| Product Owner sind Pokerspieler | 27 May 2024 | 00:34:40 | |
Als Product Owner treffen wir ständig Entscheidungen. Priorisierung des Product Backlogs, Festlegen eines Sprintziels, das nächste Ziel auf der Product Roadmap oder die vielen anderen, kleinen Dinge im Alltag. Warum das Entscheiden eher einem Pokerspiel als einem Schachspiel gleicht und Product Owner wie Pokerspieler denken sollten, darüber sprechen Tim und Oliver in dieser Episode.
Die zwei Faktoren, die das Ergebnis einer Entscheidung entscheiden, sind die Qualität des Entscheidungsprozesses und Glück. Diese These formuliert Annie Duke, professionelle amerikanische Pokerspieler in ihrem Buch “Thinking in Bets”. Dieses in Wetten denken ist ein gutes Gedankenmodell für Product Owner. Denn bei jeder Entscheidung existiert ein gewisses Maß an Unsicherheit. Wichtig ist zu wissen, wie hoch meine Gewinnchancen sind und was ich einsetzen muss, wenn ich diese Wette eingehe. So kann ich wie im Poker den Anteil guter Wetten erhöhen und erfolgreicher sein.
Der zweite, auch im Produktkontext hilfreiche Gedanke ist, nicht vom Ergebnis einer Entscheidung auf die Qualität der Entscheidung zu schließen. Dies folgt aus der Komponente Glück, denn selbst wenn ich zu 95% sicher bin, können die 5% doch eintreten. Wenn ich als Product Owner wie ein Pokerspieler mich nicht zu sehr von den Ergebnissen beeinflussen lasse, dann werde ich beispielsweise selbstbewusster auftreten und meine Entscheidung nachträglich den Stakeholdern begründen können. | |||
| Karrierepfade für Product Owner | 21 Feb 2022 | 00:34:21 | |
Als Karrierepfad bezeichnet man eine von Arbeitgebern angebotene Karriereoption, die von einem definierten Einstiegspunkt im Regelfall zu einer berechenbaren und stabilen Karriere führen soll. Aber welchen Karrierepfad werde ich als Product Owner:in beschreiten? Und ist die Verantwortlichkeit als Product Owner:in überhaupt Teil (m)einer Karriere? Muss ich als Product Owner:in überhaupt weiter Karriere machen?
In dieser Folge reflektieren wir zu dritt, welche Karrierepfade ich als Product Owner:in beschreiten kann. Tim, Dominique und Oliver teilen, welche unterschiedlichen Optionen sie in ihrer eigenen Karriere bislang wahrgenommen oder selber beschritten haben.
Grundsätzlich kann man Karrieren in der Product Owner Rolle oder eine aus der Product Owner Rolle hinaus unterscheiden. Während wir beispielsweise Stufen in Form von Junior, Senior & Lead PO kritisch einordnen, kann man mit der wachsenden Bedeutung meines Produktes durchaus sinnvolle Schritte auf meinem Karrierepfad gehen.
Zu den Optionen, sich aus der Rolle hinaus zu entwickeln, haben wir in den letzten Monaten einige sehr interessante Folgen mit Erfahrungsberichten veröffentlicht, z.B.:
Meine Erfahrungen als Chief Product Owner - mit Niklas Trenn (STHIL)
Von der Führungskraft zurück zum Product Owner - mit Jan an de Meulen (Congstar)
Von Product Ownership zu Product Leadership – ein Erfahrungsbericht - mit Christiane Mehling (RTL+)
Meine Rolle als Teamleiter von Product Ownern – Ein Erfahrungsbericht - mit Hendrik Neumann
Meine Rolle als Chief Product Owner - David Yasli (REWE Digital) | |||
| Product Discovery in Scrum integrieren | 14 Feb 2022 | 00:45:39 | |
Bei Product Discovery Aktivitäten geht es darum, Wissen zu generieren. Wissen, um Unsicherheit und die Risiken zu reduzieren, die uns im Rahmen der agilen Produktentwicklung begegnen. Marty Cagan nennt als die vier großen Risikotypen in der Produktentwicklung
- value risk (ob die Kunden es kaufen oder die Nutzer es verwenden werden)
- usability risk (ob die Benutzer herausfinden können, wie man es benutzt)
- feasibility risk (ob unsere Teams mit der Zeit, den Fähigkeiten und der Technologie, die wir haben, das bauen können, was wir brauchen)
- business viability risk (ob diese Lösung auch für die verschiedenen wirtschaftlichen Aspekte unseres Geschäfts funktioniert, d.h. tragfähig ist)
In dieser Folge haben wir Juliana Brell von sipgate zu Gast. Juliana und ihre UX Research Kolleg:innen integrieren gemeinsam mit den Produkt-Teams das Thema Product Discovery. Im Gespräch berichtet sie über die Erfahrungen von ihr und ihren Kolleg:innen.
Im Gespräch wird auf folgende Quellen und Autor:innen Bezug genommen:
- Marty Cagan: INSPIRED: How to Create Tech Products Customers Love und seinen "insights Blog" bei der Silicon Valley Product Group (svpg.com)
- Teresa Torres: Continuous Discovery Habits
- Jeff Patton: Dual Track Development s not Duel Track
- Tim Herbig: Product Discovery Resources Hub
Und wie im Gespräch von Juliana erwähnt, besetzt sipgate gerade eine weitere Stelle als Discovery Expert:in. Wer also die entsprechende Erfahrung mitbringt und zusammen mit Juliana und ihren Kolleg:innen das Thema Product Discovery auf das nächste Level heben möchte… Hier gehts zur Ausschreibung: https://www.sipgate.de/jobs/job?r=discovery-expert
Wenn ihr darüber hinaus Kontakt mit Juliana Brell aufnehmen wollt, erreicht ihr sie am besten via LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/juxliana-brell/
Relevante Podcast-Folgen in Kontext dieser Episode sind:
- Outcome Goals und Product Discovery mit Tim Herbig
- Welche Rolle sollte Product Discovery in der Arbeit von Product Ownern spielen? mit Heiko Stapf
- Produktmanager im Startup – ein Erfahrungsbericht mit Lars Böhnke
Weitere Artikel, Videos und Literaturempfehlungen haben wir euch in unserer recht neuen Produktwerker Box (box.produktwerker.de) zusammengestellt. Zu diversen Herausforderungen für Product Owner haben wir dort unsere Content-Empfehlungen zusammengetragen. Eine davon behandelt das Thema: Product Discovery um Wissen zu generieren
Wie integriert ihr bei euch Product Discovery in den Scrum Zyklus? Hast du vielleicht selber weitere Tipps für uns und die anderen Hörer:innen? Wir freuen uns, wenn du deine eigenen Erfahrungen mit uns in einem Kommentar des Blog-Artikels teilst oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. | |||
| Stakeholder Community | 07 Feb 2022 | 00:37:32 | |
Eine "Stakeholder Community" zu formen, kann eine Chance für Product Owner sein, aus einer defensiven Rolle des Prügelknaben und aus der Pendel-Diplomatie herauszukommen.
Stakeholder sind als Einzelpersonen oder Gruppen definiert, die von den Auswirkungen einer Produktentwicklung positiv/negativ betroffen sind oder die an der Entwicklung als Beteiligte mitwirken.
Oft trommeln gerade die "Betroffenen" mit ihren berechtigten oder unberechtigten Interessen und Wünschen immer wahllos auf den/die Product Owner:in ein. Besonders kniffelig ist, dass diese Interessen durchaus sehr unterschiedlich sein können und zum Teil sogar widersprüchlich. Als Product Owner stehst du dann recht hilflos in der Mitte, alle zerren an dir und vielleicht versuchst du es sogar allen recht zu machen. Eigentlich ist das ein zwar sehr ehrenhaftes, aber zugleich auch sehr aussichtsloses Unterfangen.
Roman Pichler beschreibt in seinem Buch How To Lead in Product Management die Etablierung einer Stakeholder Community als eine mögliche Lösung des Problems. Um dieses Thema geht es in dieser Episode. Das Buch gibt es übrigens nun seit wenigen Monaten auch in deutscher Fassung unter dem Titel "Leadership im Produktmanagement".
Im Gespräch verweisen Tim und Oliver an einigen Stellen auf ihr "POEM", das sog. Product Ownership Evolution Model, welches die beiden 2017 entwickelt haben.
Im Gespräch wurde auch auf weitere Folgen Bezug genommen. Daher empfehlen wir euch, auch diese Episoden anzuhören:
- Seine Stakeholder kennen und richtig analysieren
- Der Umgang mit schwierigen Stakeholdern
- Die Relevanz von UX den eigenen Stakeholdern vermitteln
- Herausforderungen zwischen Product Owner & Developer
- Dein Freund der Scrum Master
Weitere Artikel, Videos und Literaturempfehlungen haben wir euch in unserer recht neuen Produktwerker Box (unter https://produktwerker.de/) zusammengestellt. Zu diversen Herausforderungen für Product Owner haben wir dort unsere Content-Empfehlungen zusammengetragen. Eine davon behandelt das Thema: Umgang mit schwierigen Stakeholdern meistern
Wie läuft die Zusammenarbeit mit Stakeholdern bei euch ab? Hast du vielleicht selber bereits eine Stakeholder Community geformt? Wir freuen uns, wenn du deine eigenen Erfahrungen mit uns in einem Kommentar teilst, entweder hier oder auf unserer Produktwerker LinkedIn-Seite. | |||
| Produkte für Kinder entwickeln | 31 Jan 2022 | 00:42:53 | |
Manche Produkte bringen ihre ganz eigenen Herausforderungen mit. Eine besondere Zielgruppe kann so eine Besonderheit sein. Dominique unterhält sich in dieser Folge mit Daniela Mainzer (https://www.linkedin.com/in/daniela-mainzer-121a5616b/) und Daniel Haupt (https://www.xing.com/profile/Daniel_Haupt2/cv) von Super RTL über die Besonderheiten der Entwicklung von Produkten für Kinder.
Und wer jetzt denkt, was soll es da schon an Besonderheiten geben... Kinder sind nicht gleich Kinder. Alleine von Vorschülern hin zu Grundschülern ergeben sich viele verschiedene Ausprägungen was Lesen und Mediennutzung angeht. Außerdem sind Eltern immer irgendwie mit dabei und müssen ebenso mitgedacht werden. Ebenso ist es spannend, wie beispielsweise mit Werbung umgegangen wird oder UX Design und User Research mit Kindern funktioniert.
Wir danken Daniela und Daniel sehr, dass sie uns an ihren Erfahrungen teilhaben lassen und hoffen euch damit wieder ein paar spannende Impulse für eure Arbeit mitgeben zu können. Wenn euch die Folge gefallen hat freuen wir uns über Feedback, gerne in eurem Podcatcher oder auf unserer Website unter produktwerker.de. | |||
| Zu wenige Entwickler im Team? | 24 Jan 2022 | 00:33:36 | |
Es gibt viel zu tun und die Ideen werden nicht weniger. Schnell stellt sich dann das Gefühl ein, dass das eigene Team einfach zu klein ist und man das gar nicht alles schaffen kann. Es sind halt einfach zu wenige Entwickler im Team. Dominique und Oliver sprechen in dieser Folge darüber, wann der Eindruck zu weniger Entwickler entsteht und welche Lösungsstrategien wir als Product Owner haben. Dazu müssen wir aber zuerst klären: Ist die geringe Teamgröße das Problem oder vielmehr das Symptom für ein anderes Problem.
Ausgehend von dieser Frage entstand eine spannende Diskussion über mögliche Gründe, warum wir als Product Owner den Eindruck haben können, dass wir zu wenige Entwickler im Team haben. Das kann zum Beispiel damit zusammenhängen, welche Erwartungshaltungen an Output und/oder Outcome wir (Stakeholder, aber auch wir selbst) stellen. Auch ein sehr volles Product Backlog kann diesen Eindruck direkt erhöhen; der Zufluss ist größer als die Umsetzung. Vielleicht entsteht der Eindruck zu weniger Entwickler aber auch, weil nicht alle notwendigen Fertigkeiten im Team vorhanden sind (z. B. weil die Sprintziele nicht erreicht werden).
Nichtsdestotrotz sprechen die beiden über konkrete Lösungsstrategien. Dazu gehören zum Beispiel ein stärkerer Fokus auf Priorisierung, das Outsourcen von Aufgaben oder das stringente Verfolgen der Produktvision und des Product Goals. Durch die Unterstützung durch Scrum Master und Team können verschiedene Lösungen aufgedeckt und umgesetzt werden, die wir vielleicht alleine gar nicht auf dem Schirm gehabt hätten.
Wenn ihr mehr zu einzelnen Themen erfahren wollt, haben wir hier noch ein paar passende Folgen für euch:
- Sprintziele: https://produktwerker.de/sprint-ziel-als-product-owner/
- Priorisieren von Anforderungen: https://produktwerker.de/priorisieren-von-anforderungen/
- Produktvision: https://produktwerker.de/wie-die-produktvision-hilft-product-ownern-eine-richtung-zu-geben/
- Product Goal: https://produktwerker.de/das-product-goal-und-seine-bedeutung-fuer-product-owner/ | |||
| Meine Erfahrungen als Chief Product Owner | 17 Jan 2022 | 00:36:28 | |
Diese Folge bietet dir wieder einmal einen extrem interessanten Erfahrungsbericht. Unser Gast Niklas Trenn spricht mit Dominique über seine Erfahrungen als Chief Product Owner. Niklas füllt diese Rolle aktuell für STHIL connected bei der Andreas Stihl AG & KG aus, also - verglichen mit unseren bisherigen Gästen - in einer eher untypischen Branche.
Niklas teilt, wie er Product Owner geworden ist und wie er den Schritt zum Chief Product Owner genommen hat. Er gibt Einblicke, was die Rolle bei STHIL bedeutet und wie sie sich weiterentwickeln könnte.
Natürlich kommen auch die persönlichen Aspekte nicht zu kurz. Dominique möchte gerne wissen, was Niklas an der CPO Rolle besonders reizt. Und wie jeder Produktmensch in einer solchen Rolle gibt es auch im Kontext von Niklas diverse Herausforderungen, die priorisiert und angegangen werden müssen.
Insgesamt als wieder ein toller Bericht aus der Praxis, in der Niklas seine Erfahrungen als Chief Product Owner mit uns als Community teil. | |||
| Folge 100 - Wir feiern Jubiläum... | 10 Jan 2022 | 00:39:07 | |
Zur 100. Folge haben wir uns ein kleines Experiment ausgedacht und wollen Menschen, die uns in den letzten zwei Jahren begleitet haben wieder zu Wort kommen lassen. Dazu haben ihnen wir ihnen diese Fragen gestellt:
- Was ist Deiner Meinung nach das (nächste) wichtigste Thema in den kommenden 12 Monaten, welches wir in der Produktmanager/Product Owner-Community diskutieren werden?
- Was ist der eine Satz, den du am liebsten jedem/r Product Owner:in mitgeben möchtest?
- Was wünscht Du uns Produktwerkern für die kommenden 100 Folgen?
In dieser Folge werden wir daher viele ehemalige Gäste wieder hören und halten uns selbst mal etwas zurück. Wenn ihr nach der Folge mehr über unsere Gäste in dieser Folge erfahren wollt, und Lust auf eine ganze Folge mit ihnen habt, findet ihr hier nun die ganzen Links :-)
Sohrab Salimi (https://www.scrum-academy.de/trainers/sohrab-salimi/)
- Apr 2020 Product Owner als Agile Leader (https://produktwerker.de/product-owner-als-agile-leader/)
- Feb 2021 Auf Business oder Nutzer fokussieren als PO? (https://produktwerker.de/business-oder-nutzer/)
Indra Burkart (https://www.youtube.com/c/indraburkart)
- Mai 2021 Mit Customer Journey Maps arbeiten (https://produktwerker.de/customer-journey-maps/)
Johannes Schartau (https://de.linkedin.com/in/johannes-schartau)
- Mai 2020 Wie Liberating Structures Dir als Product Owner helfen (https://produktwerker.de/mit-liberating-structures-als-product-owner-zombie-scrum-entkommen/)
Katja Busch (https://de.linkedin.com/in/katja-busch-525b9820)
- Apr 2021 Die Relevanz von UX den eigenen Stakeholdern vermitteln
(https://produktwerker.de/die-relevanz-von-ux-vermitteln/)
Tim Herbig (https://herbig.co/)
- Nov 2020 Outcome Goals und Product Discovery (https://produktwerker.de/outcome-goals-product-discovery/)
Steffi Götten (https://www.linkedin.com/in/steffi-g%C3%B6tten/)
- Aug 2020 Dein Freund der Scrum Master (https://produktwerker.de/dein-freund-der-scrum-master/)
Heiko Stapf (https://www.emendare.de/team/heiko-stapf/)
- Feb 2020 Welche Rolle sollte Product Discovery in der Arbeit von Product Ownern spielen? (https://produktwerker.de/welche-rolle-sollte-product-discovery-in-der-arbeit-von-product-ownern-spielen/)
Sabina Lammert (https://de.linkedin.com/in/sabina-lammert-14abb512b)
- Jul 2020 Visual Leadership für Product Owner (https://produktwerker.de/visual-leadership-product-owner/)
Björn Schotte (https://de.linkedin.com/in/bjoernschotte)
- Dez 2019 Der Product Owner aus Sicht eines Dienstleisters (https://produktwerker.de/der-product-owner-aus-sicht-eines-dienstleisters/)
- Nov 2020 Product Owner im skalierten Umfeld (https://produktwerker.de/product-owner-im-skalierten-umfeld/)
Eva-Maria Schön (https://de.linkedin.com/in/evamariaschoen)
- Juni 2020 Requirements Engineering im Agilen meistern (https://produktwerker.de/agiles-requirements-engineering-meistern/)
Boris Steiner (https://www.borissteiner.com/) und Glenn Lamming (https://www.glennlamming.com/)
- Jun 2021 Evidence Based Management (https://produktwerker.de/evidence-based-management/)
Vielen Dank für eurer Interesse und auf die nächsten 100 und mehr Folgen. :-) | |||
| The Product Field - Framework | 03 Jan 2022 | 00:39:56 | |
In dieser Folge widmen wir uns dem "Product Field", einem sogenannten "sense-making Framework für Produktinnovationen". Mit-Autor Klaus-Peter "KP" Frahm erläutert im Gespräch mit Oliver diesen spannenden Ansatz für ein sinnvolles Vorgehen im Rahmen der Produktstrategie und -innovation.
Schaut man sich zunächst die Herleitung des Begriffs an, dann steht 'sense-making' für das Herstellen eines besseren Kontextverständnisses, indem man vorliegende Informationen im jeweiligen Zusammenhang besser einordnen kann. Mit Framework ist hier kein Prozess-Framework, sondern eher ein Bezugsrahmen gemeint, der es allen an der Produktentwicklung beteiligten Personen erlaubt, ein gemeinsames Verständnis herzustellen. Bei Produktinnovation geht es laut KP Frahm immer sowohl um die "Herstellung von etwas" und um das "Herausbringen nach Draußen", also z.B. in den Markt.
Grundlage für die Erstellung und Nutzung des "Product Field" im Kontext der Produktstrategie ist die Schaffung eines gemeinschaftlichen Verständnisses. Dabei kann man das "Field" seines Produktes zunächst entlang der einzelnen Dimensionen durchlaufen ("Observe") und später auch die Konsistenz seiner Überlegungen überprüfen ("check"). Es lehnt sich daher eng an das auch von uns bevorzugte Strategieverständnis von Richard Rumelt an: erkenne den Kontext, entwickle Guidelines und fokussiere dann auf kongruente Handlungen.
KP und Oli diskutieren im Verlauf der Podcast-Folge den Aufbau von "The Product Field", die Prozessschritte und die aktuellen Überlegungen der Autoren. | |||
| 10 Dinge die wir uns für Product Owner in 2022 wünschen | 27 Dec 2021 | 00:42:26 | |
Zum Jahreswechsel werfen wir zu Dritt mal einen Blick nach vorne und schauen uns unseren Wunschzettel an. Welches sind unsere Wünsche für 2022? Na, gut - nicht irgendwelche Wünsche, sondern explizit aus dem Kontext von Product Ownern.
Oliver Winter, Dominique Winter und Tim Klein haben jeweils drei eigene Wünsche in den Ring geworfen und auf einen gemeinsamen zehnten Wunsch konnten wir uns dann auch noch einigen…
Entstanden ist ein interessantes Gespräch mit einem bunten Reigen von wichtigen Themen zur aktuellen Situation und Rolle von Product Ownern. Durch das Gespräch gibt es kompakte Impulse und Hinweise, wo auch ihr in eurem organisatorischen Umfeld mal hingucken könntet. Vielleicht könnt ihr einzelne Produktwerker Wünsche für 2022 dann ja bereits bei euch in der Wirklichkeit erfüllen.
Unsere 10 Wünsche für 2022:
1.) Scrum nur dort einsetzen, wo Scrum auch hingehört
2.) Cross-funktionale Teams über die Softwareentwicklung hinaus etablieren
3.) Klarheit, dass "SAFe Product Owner" ungleich "Scrum Product Owner" ist
4.) Integration von Product Discovery in Scrum
5.) "Erlebnisse" als Outcome der Produktentwicklung etablieren
6.) Mehr Fokus auf Produktmanagement in Scrum Product Owner Trainings
7.) Echte Product Roadmaps!
8.) Mut, auch unpopuläre aber wichtige Entscheidungen zu treffen
9.) Mehr "JA" sagen, anstatt so viel "NEIN" sagen zu müssen
10.) Mehr Zeit für die eigene Weiterentwicklung als Product Owner nehmen
Im Laufe des Gesprächs nennen Tim, Dominique und Oliver folgende Bücher bzw. Artikel:
- Marty Cagan: Empowered (im Kontext der "Empowered Product Teams")
- Roman Pichler - Six Types of "Product" Owners
- Marty Cagan: The Four Big Risks
- Teresa Torres: Continuous Discovery Habits
- Jeff Patton / Jeff Gothelf: Dual Track Development
- Nacho Bassino: Product Direction
- C. Todd Lombardo et al.: Product Roadmaps Relaunched
- Robbin Schuurman / Willem Vermaak: 50 Arten, Nein zu sagen
Zudem wurde auf die beiden folgenden Podcast-Episoden verwiesen:
- Verantwortung übernehmen als Product Owner (mit Andy Schliep)
- Sei Dein eigenes Produkt!
Und am Ende empfiehlt Tim als Content-Quelle für die eigene Weiterentwicklung unsere recht neue "Produktwerker Box" (im Menü zu finden oder direkt unter https://produktwerker.de/box/)
Wir würden uns auch echt freuen zu hören, was Eure Wünsche für 2022 denn so sind! Alles nur "weiter so"? Oder woran wollt ihr etwas verändern, z.B. an der Organisation und en Rahmenbedingungen arbeiten? Und worin wollt ihr euch selbst weiterentwickeln?
Wenn euch die Folge gefallen hat würden wir uns über Feedback freuen - v.a. in Spotify, in Apple Podcast oder der von euch genutzten Podcast-App sowie als Kommentar in unserem Blog-Post auf der Website. | |||
| Priorisieren von Anforderungen | 20 Dec 2021 | 00:39:45 | |
Das Priorisieren von Anforderungen gehört für die Verantwortung als Product Owner zu den wichtigsten Aufgaben. Die Anzahl der Möglichkeiten unser Produkt weiter zu entwickeln ist schier unendlich und da unsere Umsetzungskapazitäten beschränkt sind, müssen wir die im Moment wertvolleren Anforderungen von den weniger wertvollen unterscheiden.
In dieser Folge sprechen Dominique und Oliver nicht nur über Techniken wie der Priorisierung nach Eisenhower, der MoSCoW-Technik, Bewertung von Merkmalen nach Kano oder der gewichteten Priorisierung. Sie reflektieren auch, in wie weit Priorisieren überhaupt im Rahmen der Product Backlog Pflege statt finden sollte. Ergibt sich die Wichtigkeit nicht schon aus Product Roadmap, Product Goal und Product Vision?
Wir haben das Kano-Modell in dieser Folge etwas kürzer gehalten, da wir es in einer anderen Folge schon ausführlicher besprochen haben (https://produktwerker.de/kano-modell/). Dominique sprach in der Folge außerdem auch von einer gewichteten Priorisierung. Mehr Informationen dazu findet ihr unter https://www.processimpact.com/articles/prioritizing.pdf.
Wenn euch die Folge gefallen hat würden wir uns über Feedback in eurem Podcatcher oder auf unserer Website freuen. | |||
| Wie du Produkte entwickelst, die deine Kunden lieben | 20 May 2024 | 00:39:11 | |
Wie entwickelt man eigentlich Produkte, die Kunden wirklich lieben? Diese Herausforderung kennen viele von uns. Unser Gesprächspartner ist diesmal Ulf Schubert, ein erfahrener UX-Experte, der uns wertvolle Einblicke und praktische Tipps dazu geben kann. Ulf weißt direkt am Anfangdarauf hin, dass es nicht genügt, ein Produkt nur optisch ansprechend zu gestalten. Der Schlüssel liegt darin, die verschiedenen Anforderungen und Erwartungen der Nutzenden zu verstehen und auszubalancieren. Es geht darum, ein holistisches Design zu schaffen, das sowohl visuell als auch interaktiv ansprechend ist und die Bedürfnisse der Nutzer erfüllt. Es ist außerdem schwer, sich allein durch technischen Fortschritt zu differenzieren. Stattdessen sollten Unternehmen schnell die Bedürfnisse ihrer Kund:innen erkennen und diese besser als die Konkurrenz erfüllen. Der Fokus sollte darauf liegen, die Erwartungen der Kund:innen zu übertreffen, um Begeisterung zu erzeugen und dadurch positive Mundpropaganda zu fördern.
Ein zentraler Punkt in dem Gespräch war die Methodik. Ulf betonte, dass es nicht die Methode an sich ist, die entscheidend ist, sondern wie flexibel und spielerisch man mit ihr umgeht. Er hob das Konzept der Product Discovery hervor, bei dem vier Fragen im Mittelpunkt stehen: Welche Bedürfnisse gibt es? Wie müssen wir sie erfüllen? Können wir das technisch umsetzen? Und erreicht das unsere geschäftlichen Ziele?
Für erfolgreiches Produktmanagement ist es essentiell, kontinuierlich von den Kunden zu lernen und sich anzupassen. Dies erfordert sowohl eine hohe Kundenkompetenz als auch einen datenbasierten Ansatz. Teams sollten regelmäßig Feedback einholen und Nutzungsdaten analysieren, um schnell auf Veränderungen reagieren zu können. Empathie spielt dabei eine zentrale Rolle. Ulf betonte, wie wichtig es ist, dass Teams die Bedürfnisse und Erwartungen der Nutzer verstehen und sich in deren Lage versetzen können. Dies kann durch direkte Interaktion mit den Kunden, etwa durch Besuche vor Ort oder Teilnahme an Nutzertests, erreicht werden.
Zum Abschluss des Gesprächs gab Ulf zwei wesentliche Tipps:
- Nehmt euch Zeit, Empathie für die Kund:innen zu entwickeln. Hört zu und beobachtet sie genau, um deren Bedürfnisse und Erwartungen zu verstehen.
- Erweitert eure Perspektive und betrachtet das Produktdesign ganzheitlich. Eine gute Lösung ist immer ein Zusammenspiel verschiedener Aspekte – technischer, fachlicher und gestalterischer Natur.
Durch diese Ansätze können Produkte entwickelt werden, die nicht nur funktional und ansprechend sind, sondern die Kund:innen wirklich lieben. Ein Produkt, das Bedürfnisse erfüllt und Erwartungen übertrifft, schafft Begeisterung und langfristige Zufriedenheit. | |||
| Von der Führungskraft zurück zum Product Owner | 13 Dec 2021 | 00:30:25 | |
In dieser Folge unseres Podcasts berichtet Jan an de Meulen von seinen Erfahrung von der Führungskraft zurück in die Product Owner Rolle zu wechseln. Im Gespräch mit Tim teilt er sehr offen seine Gedanken und seine Motivation für diesen sicherlich noch ungewöhnlichen Schritt.
Jan war im Führungskreis von Congstar für das Produkt- und Prozessmanagment verantwortlich. Im ersten Teil des Gesprächs sprechen die beiden über Jans Entwicklung hin in diese Führungsposition. Doch merkte nach mehreren Jahren, dass es ihm fehlte, selber aktiv und nah an der Produktentwicklung sein. So reifte in ihm die Entscheidung, wieder Product Owner werden zu wollen.
Diese Entscheidung musste reifen. Jan reflektierte die Idee mit einigen Vertrauenspersonen und identifizierte die Dinge, die ihm Spass machen, wo seine größte Motivation und Leidenschaft liegt.
Der Schritt von der Führungskraft zurück zum Product Owner wurde von seiner Organisation begleitet. Und so war relevant, wie das Umfeld, die die anderen Product Owner oder die Developer auf diese Veränderung reagierten.
Im letzten Teil des Podcast erklärt Jan, was er neu lernen musste und was ihn in seiner alten/neuen Rolle überraschte. Dabei hat er sich einige Ziele für die Zukunft als Product Owner gesetzt. Und er versucht selber die Dinge vorzuleben, die er zuvor von seinen Product Owner erwartet hat. Ingesamt ein sehr spannender Einblick in ein sicherlich außergewöhnliche Entscheidung. | |||
| Die besten Product Talks 2021 | 06 Dec 2021 | 00:27:53 | |
In dieser Episode stellt Oliver die besten Product Talks 2021 vor. Natürlich handelt es sich um eine ganz subjektive Auswahl von Speakern & Themen. Wir glauben jedoch, dass die hier vorgestellten Videos eine perfekte Ergänzung zu der einen oder anderen Podcastfolge sind. Die Reihenfolge der hier gelisteten Talks soll jedoch nicht als Wertung oder Rangliste verstanden werden.
- John Cutler - "Linking Strategy to everyday work" (Juli 2021) - [Video](https://www.youtube.com/watch?v=9qYwAuOpT5A)
- Teresa Torres & Hope Gurion - "Why there's no single right way to do discovery" (Februar 2021) - [Video 1](https://www.producttalk.org/2021/02/no-single-right-way/) / [Video 2](https://www.producttalk.org/2021/03/no-single-right-way-2/)
- Marty Cagan & Sohrab Salimi - "Product Leadership" (November 2021) - [Video](https://www.producttalk.org/2021/02/no-single-right-way/ ):
- Jeff Patton - "The mindset that kills product thinking" (Oktober 2021) - [Video](https://www.mindtheproduct.com/mtpcon/london/londonemea-2021-recap/)
Wusstest Du schon, dass wir einen Mitschnitt unserer Live-Events kostenfrei auf YouTube zur Verfügung stellen? Auf dem [Produktwerker-Kanal](https://www.youtube.com/c/Produktwerker/) kannst Du Videos u.a. zu den Themen Produktstrategie, User Stories, Story Splitting, Stakeholdermanagement oder Story Mapping finden.
Am besten direkt den Kanal abonnieren.. | |||
| Coaching Skills als Product Owner entwickeln | 29 Nov 2021 | 00:45:30 | |
In dieser Episode unseres Product Owner Podcast ist erneut Daniel Hommel zu Gast. Daniel spricht mit Oliver über das Thema "Coaching Skills als Product Owner entwickeln". Nachdem die erste Folge der beiden schwerpunktmäßig das Coachen von Product Ownern diskutierte, reflektieren sie dieses mal, ob Coaching Skills und eine Coaching Haltung hilft, den Job besser erledigen zu können.
Wir möchten vorausschicken, dass es sich bei Coaching nicht um die Basis Skills als Product Owner handelt. Es gibt definitiv andere Fähigkeiten, die ich zuerst lernen und verbessern sollte. Aber Coaching kann etwas sein, was meine Skill sinnvoll ergänzt. Denn Coaching dient dazu, mehr Klarheit zu erhalten und neue Perspektiven zu entdecken - eine Herausforderung vor der jede Product Owner häufig genug steht.
Daniel und Oliver fokussieren sich auf drei Bereiche: Zuhören, auch über das gesprochene Wort hinaus - Spiegeln - offene Fragen stellen. Dabei behandeln sie auch diverse Fragentechniken, wie z.B. die Wunderfrage, Skalenfragen oder zirkuläre Fragen aus dem systemischen Coaching. Ein weiteres Thema ist Clean Language und NLP. Alles in allem bietet das Gespräch viele Impulse, um sich als Product Owner dem Thema Coaching zu nähren und sich dennoch von dem Verantwortungsbereich eines Scrum Master klar abzugrenzen.
Alle in der Folge erwähnten Literaturempfehlungen findest du auf [unser Webseite](https://produktwerker.de/coaching-skills/) | |||
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