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Explorez tous les épisodes du podcast Die Choreografin

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TitreDateDurée
Spannung in der „Real in time-Performance“08 Mar 202500:34:24
Deng Pan, Kontrabassist und Masterstudent Rhythmik in Trossingen, kam mit einer Frage an mich heran zum Thema Improvisation: Wie können Musiker:innen den Wunsch bzw. die Erwartung von Tänzer:innen erfüllen? Was ist wichtig für den/die Bewegenden in Bezug auf Musk?Diese Frage hat mich schlussendlich ganz woanders hingeführt, weil ich „Erwartungen“ nicht als konstruktiven bzw. spannenden Ausgangspunkt erachte in der Improvisation.Wohin die Reise ging, hörst du in dieser Podcast-Episode.Ich spreche dazu, was uns in der Improvisation verbindet, wie wir als Akteur:innen zusammen kommen, gleichermaßen steuern und Angebote machen - auch ohne vorherige Absprachen oder gemeinsame Trainings.  Wir befassen uns damit, welche Rolle die Vergangenheit, die Zukunft und der Augenblick spielen in der Improvisation und wie ich mit den Zeiten spielen kann, um den Moment zu kreieren. Welche Aspekte muss ich alle im Blick haben, während ich im Hier und Jetzt performen?
Die 4 Grade der Partizipation - Teil 2 (115)08 Feb 202500:25:20
Letzte Woche hab ich über die ersten beiden Grade von Beteiligung gesprochen: Wahrnehmung und Diskurs. Außerdem haben wir den dritten Grad, die Handlungsmöglichkeiten, angefangen. Die selbstbestimmte Teilhabe kennst du also schon. Heute steigen wir in die fremdbestimmte Teilhabe ein und reden über Framing, Deklaration und Übergriffigkeit.  Dann wenden wir uns dem vierten Grad zu: Teilhabe am Entstehungsprozess. Es wird um (kollektive) Co-Autorschaft gehen, Teilhabe durch Expertise und Ehrenamt  sowie thematisch angebundenes Agieren, wie z.B. Rahmenprogramme, politische Aktionen, Nachbarschaftshilfe, Demos, Petitionen. Auch heute gibt es wieder ein Nähkästchen. Außerdem ein Experiment und eine Hypothese zum Nach- und Weiterdenken.
Die 4 Grade der Partizipation - Teil 1 (114)11 Jan 202500:32:25
Ab wann ist eine künstlerische Darbietung partizipativ? Meines Erachtens ist Kunst, die wahr - und aufgenommen wird, schon partizipativ, denn es liegt eine innere Beteiligung vor. Der Grad der Beteiligung kann unterschiedlich, und passiv oder aktiv sein. Heute stelle ich dir meine Einteilung in vier Grade vor. Das Kunstwerk mit allen Sinnen erfassen und im Fühlen oder auch im inneren Dialog mit sich sein, ist Grad eins. Der zweite Grad ist Diskursführung: Meinung, Perspektiven ausdrücken und neue Sichtweisen aufnehmen. Im dritten Grad geht es um Handlungsmöglichkeiten für ein Publikum. Diese können selbstbestimmt oder auch fremdbestimmt angelegt sein. Heute steigen wir bei der selbstbestimmten Teilhabe ein, die Fremdbestimmte stelle ich dir nächste Woche vor; ebenso wie die Teilhabe am Entstehungsprozess. Heute plaudere ich auch ganz viel aus dem Nähkästchen.  
Ein kleiner Schubs fürs Publikum (113)14 Dec 202400:39:54
Heute betrachte ich die 7 Prinzipien der Manipulation nach dem amerikanischen Psychologen Robert Cialdini unter dem Aspekt, wie wir sie nutzen können, um Zuschauer:innen für unsere Stücke zu gewinnen und wie wir unser Publikum motivieren können, sich in partizipativen Stücken beteiligen zu wollen.Ich werde auch Beispiele geben, wie sie in der Werbebranche genutzt werden und wovon ich abraten würde, es in unsere Branche anzuwenden.
Prinzipien der Manipulation nach Robert Cialdini - Teil 2 (112)16 Nov 202400:17:48
Heute stelle ich euch die restlichen 4 der 7 Prinzipien der Manipulation nach dem amerikanischen Psychologen Robert Cialdini vor, nämlich Sympathie, Autorität, Verknappung und Identifikation.Zu Erkennen, wo wir manipuliert werden, gibt uns mehr Freiheit in unseren Reaktionen und  Entscheidungen. Zu Erkennen, wo wir andere manipulieren - und es auch sein zu lassen - verbessert die Qualität unserer Verbindungen. Wenn wir bemerken, wo Manipulation im Gange ist, können wir nicht nur unsere beruflichen und privaten Beziehungen bewusster gestalten, sondern die Infos auch nutzen, um Zuschauer:innen zu gewinnen und um zu motivieren,  sich in partizipativen Stücken einzubringen. Dafür schaffe ich heute weitere Grundlagen, um darauf in der nächsten Folge einzugehen.  
Prinzipien der Manipulation nach Robert Cialdini - Teil 1 (111)09 Nov 202400:28:13
Heute stelle ich euch die ersten 3 von 7 Prinzipien der Manipulation nach dem amerikanischen Psychologen Robert Cialdini vor, nämlich Reziprozität, Konsistenz und soziale Bewährtheit. Zu Erkennen, wo wir manipuliert werden, gibt uns mehr Freiheit in unseren Reaktionen und  Entscheidungen. Zu Erkennen, wo wir andere manipulieren - und es auch sein zu lassen - verbessert die Qualität unserer Verbindungen. Wenn wir bemerken, wo Manipulation im Gange ist, können wir nicht nur unsere beruflichen und privaten Beziehungen bewusster gestalten, sondern die Infos auch nutzen, um Zuschauer:innen zu gewinnen und um zu motivieren,  sich in partizipativen Stücken einzubringen. Dafür schaffe ich heute Grundlagen, um darauf in der übernächsten Folge einzugehen.  
5 nach Endlichkeit (110)12 Oct 202400:41:48
Heute sitze ich zusammen mit Anna Linß, Kantorin der Stiftskirche Landau sowie  Initiatorin und Organistin des Projekts 5 nach Endlichkeit und mit der Tänzerin und Co-Choreografin Bérengère Brulebois. Wir lassen das Projekt revue passieren unter folgenden Gesichtspunkten: War echte Interdisziplinarität gegeben? Wie haben wir die interdisziplinäre Zusammenarbeit gestaltet und hat sie funktioniert? Inwiefern haben wir kooperiert, kollaboriert oder kollektiv kreiert? Am Ende streifen wir noch die Frage: wie kommuniziert man ein Gemeinschaftswerk nach außen?
Kooperation - Kollaboration - Kollektiv (109)14 Sep 202400:20:50
Heute möchte ich dir meine Unterscheidung dieser 3 Arbeitsformen vorstellen und Beispiele dazu geben. Jede Form hat ein anderes Level von Verantwortung. Jede Form bedingt andere Arbeitsweisen, erfüllt verschiedene Zwecke und unterstützt unterschiedliche Ziele.  
Synergien zwischen den Disziplinen entdecken // interdisziplinäre Kommunikation (108)10 Aug 202400:27:02
Heute tauchen wir in das zweite große Potenzialfeld der verbindlichen Interdisziplinarität ein, nämlich wie wir Synergien zwischen den Disziplinen entdecken und ausarbeiten können. Mir fallen dazu 4 Vorgehensweisen zur verbindlichen interdisziplinären Zusammenarbeit ein  -  es gibt sicher noch mehr - die ich dir zur Verdeutlichung in ihrer Reinform vorstellen möchte:
  1. Interferenz
  2. Symbiose
  3. Modifikation 
  4. Neugestaltung und Innovation
Im künstlerischen Prozess selbst sind die Grenzen in der Regel fließend und natürlich funktionieren sie auch in Kombination. Wie immer hab ich auch Beispiele parat.//Im zweiten Teil bespreche ich, welche Basis und Arbeitsgrundlage es  für eine funktionierende interdisziplinäre Zusammenarbeit braucht: Wie kommt man auf einen Nenner, wenn einer von Birnen spricht, aber Äpfel meint, der nächste von Hunden spricht, der andere aber Katzen vor Augen hat, und man erst später herausfindet, dass ein Quadrat kein Kreis ist?
Kommunikation ist schon innerhalb der eigenen Disziplin schwer, und sie wird nicht einfacher, wenn man sich interdisziplinär zu verständigen versucht. Stellen wir uns also bestmöglich darauf ein.
Essenzen übertragen auf andere Disziplinen (107)13 Jul 202400:31:19
Heute tauchen wir in das erste große Potenzialfeld der verbindlichen Interdisziplinarität ein, der Übertragung von Essenzen. Wie kristallisieren wir Essenzen in einer Disziplin heraus und wie übertragen wir diese auf eine andere? Mir fallen dazu 4 Vorgehensweisen zur verbindlichen interdisziplinären Zusammenarbeit ein  -  es gibt sicher noch mehr - die ich dir zur Verdeutlichung in ihrer Reinform vorstellen möchte.
  1. Transposition
  2. Transfer, hier noch die Unterscheidung von Transformativem Transfer, Schementransfer und Erkenntnistransfer 
  3. Adaption 
  4. Übersetzung
Im künstlerischen Prozess selbst sind die Grenzen in der Regel fließend und natürlich funktionieren sie auch in Kombination. Wie immer hab ich auch Beispiele parat. 
Schein versus verbindlicher Interdisziplinarität (106)07 Jun 202400:22:38
Schein-Interdisziplinarität: Unterschiedliche Disziplinen arbeiten in verschiedenen Bereichen an unterschiedlichen Einzelzielen. Die echte, oder wie ich sie nennen, verbindliche Interdisziplinarität:Ein Team, dessen Mitglieder aus unterschiedlichen Disziplinen kommen, arbeitet an einem gemeinsamen Ziel, das es nur in Zusammenarbeit umsetzen kann. Heute stelle ich dir dazu verschiedene künstlerische Konzepte und Vorgehensweisen vor, wie du scheininterdisziplinär oder verbindlich interdisziplinär spannend künstlerisch kollaborieren kannst.
Trans- versus Interdisziplinarität (105)11 May 202400:32:12
Zusammen ein Seil knüpfen oder mit verschiedenen Seilen in eine Richtung ziehen; das ist m. E. der Unterscheid zwischen Trans- und Interdisziplinarität.In der interdisziplinären Zusammenarbeit bleiben die Disziplinen weitgehend voneinander getrennt und behalten ihre spezifischen Methoden und Ansätze bei. In transdisziplinären Ansätzen dagegen werden die Grenzen zwischen den Disziplinen bewusst überschritten, um umfassendere und integrativere Lösungen zu entwickeln bezogen auf eine gemeinsame übergeordnete Sache.Heute möchte ich mit dir erörtern, wie diese beiden Begriffe allgemein unterschieden werden und wie ich sie persönlich im Kontext der Kunst anwende. Ich gebe dir Bilder, um es greifbarer zu machen und Beispiele. Diese Episode ist der erste von 4 Teilen zu diesem Thema. 
Ertanze dir deine Alltags-Experimente (104)26 Apr 202400:27:40
Vor 2 Jahren hab ich in diesem Podcast diese Bewegungsmethode movement fundamentals nach Jane Hawley vorgestellt, du findest sie unter dem Titel „Wenn Tanz dir deine Pattern vor die Füße wirft“, Episode  54 vom 16.  April 22. Ich habe für die heutige Episode eine Session getanzt und teile meine sehr persönlichen Schreibergebnisse mit dir. Über das Schreiben konnte ich Sachen über mich selbst herausfinden. Diese habe ich genutzt, um 8 Experimente für meinen Alltag zu entwickeln. Vielleicht hast du Lust, das eine oder andere Experiment von mir auszuprobieren. Mein individueller Prozess soll dir als Beispiel und Anregung dienen, wie du selbst durch Beobachtung deines Körpers und deiner Bewegung und schließlich über das dazu Geschriebene etwas über dich, deine Gewohnheiten, Automatismen, deine Gedanken, Interpretationen, Bewertungen und Gefühle herausfinden kannst. Vor allem aber geht es mir darum, dich zu ermutigen, movement fundamentals für dich selbst erweiternd anzuwenden und deine eigenen Beobachtungen in Texten zu verfassen und daraus Experimente zu entwickeln.
Tanze was du bist und hast (103)12 Apr 202400:46:58
Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin Bérengère Brulebois leitet die inklusive Tanztheater Compagnie INTUICIO in Saarbrücken. Heute spreche ich mit ihr über den Unterschied der Wörter inklusiv und integrativ. Wir überlegen und reflektieren über den Unterschied von finanzieller Barrierefreiheit und einem Handshake des Empowerments. Wir tauchen in Fragen ein, wie: Was, wenn (körperliche) Einschränkungen den tänzerischen Entdeckungsraum erweitern statt limitieren? Was, wenn wir uns statt  künstlich kategorisch abzugrenzen, dem WIE zuwenden, um in einer vielfältigen Gruppe Ziele zu erreichen oder bestimmte Resultate zu erzielen? Ein Gespräch, das Normität, Exklusivität und Schubladen zugunsten von authentischem Miteinander infrage stellt.
Kunstschaffende sind Gedankengut-Programmierer (102)23 Mar 202400:30:09
In der letzten Episode hab ich dir ausführlich von Memen erzählt - Gedankenschnipsel, die bestimmen, womit wir denken und wie sich das, womit wir denken auf unser Denken, Entscheiden und Handeln auswirkt. Meme sind sehr individuell, wir können aber auch normative Memen-Sets in unterschiedlichen Sektoren erkennen, z. B. partnerschaftlich/ familiär, gesellschaftlich/ kulturell oder in verschiedenen Spielwelten oder Kontexten.    Als Kunstschaffende können wir diese toxischen oder visionären Meme scannen, untersuchen und für unsere künstlerischen Inhalte nutzen. Wie das gehen kann und welche Strategien was bewirken, wird heute Thema sein. Außerdem schauen wir uns an, wie das, WOMIT die verschiedenen Rollen im Kulturbereich denken, beeinflusst, was, wie und welche Art von Kunst erschaffen wird.Zum Schluss noch eine Momentaufnahme, um deine eigenen Meme auszumachen, die dir eventuell hier und und da im Leben einen Strich durch die Rechnung machen.
Mit Memen denken, mit Kunst lenken (101)09 Mar 202400:25:55
WOMIT du denkst, legt fest, WAS du über etwas denken kannst.Die Einzelbausteine an Gedankengut, mit denen du denkst, heißen ‚Meme‘.Matrix ist das Gewebe auf dem neues Gedankengut eine Chance hat hängen zu bleiben und durch mehr und mehr Schnipsel ein neues Gedankengut-Gewebe aufbauen kann. Theaterräume sind  Erfahrungsräume, wo sinnlich und auf allen 5 Körpern (physisch, mental, emotional, energetisch, archetypisch) neuartiges, fremdes, noch keinen Sinn ergebendes Gedankengut durch erste Erzählungen und Erlebnisse eine Grundlage schaffen, um andere Denkweisen zu ermöglichen. Damit kann das Theater zu einem wichtigen Ort für Veränderung und Transformation werden. 
Vom ländlichen Skulpturengarten zum EU-Monstrum (100)24 Feb 202400:37:22
Heute erzähl ich dir, wie aus meinem einwöchigen Improvisationsprojekt mit einem Förderbedarf von knapp 5000 € eine Vision wurde, die sich über mehrere Jahre und 6 Länder erstrecken soll und dessen Kosten in die Hunderttausende geht.Ich stelle infrage, ob die aktuellen Systeme ermöglichen, dass kleine Projektideen auch klein bleiben und trotzdem umgesetzt werden können. Ich lade dich ein, selbst den Check zu machen: wo verirrst du dich? Wo driftest du ab von deinem eigentlichen Vorhaben, um überhaupt etwas machen zu können? Und steht das alles noch im Kraft/Kosten/Nutzen, den du verantworten möchtest?Tauch mit mit ein, in eine etwas verrückte Geschichte, die mir zum Glück bereits einiges Erfreuliches gebracht hat.  
Choreografie - Handwerk oder Lebenshaltung? (99)10 Feb 202400:45:32
„Choreographie ist zu 80 Prozent Handwerk!“ sagt Choreograph, Regisseur und Autor Konstantin Tsakalidis. „Choreografie ist eine Lebenshaltung, die wesentliche Fragen aufwirft und individuelle Antworten in eine ästhetische Form bringt.“ sagt Choreografin, Possibilitymanagerin und Autorin Dorothea Eitel.Ich freue ich mich, dass Konstantin zu  Gast in meinem Podcast ist, um diese gegensätzlichen Eingangsthesen - die zugleich jeweils unser Buch über Choreografie einleiten - auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu überprüfen.
Die beiden Bücher erhältst du in allen (Online-)Buchhandlungen:Konstantin Tsakalidis: Choreographie - Handwerk und Vision: Fachbuch für Choreographen
Dorothea Eitel: Neue Wege zur zeitgenössischen Choreografie: Grundlagen. Methodik und Werkzeuge für künstlerische Gestaltung und Teamarbeit 
Vier Grundrollen nach Robert Fritz (98)27 Jan 202400:15:16
Robert Fritz beschreibt in seinem Buch „Creating“ vier Grundrollen, die an einem Projekt insgesamt beteiligt sind: Collaborator, Amplifier, Technician, Supporter. Ich stelle sie dir heute vor, lade dich ein, dich selbst einzuordnen und gebe dir ein paar Fragen an die Hand, wie du dir darüber klar werden kannst, wen genau du in deinem Team haben möchtest und wir du diese Menschen ansprechen kannst.Sein Buch ist übrigens meine unbedingte Leseempfehlung in jeglicher Hinsicht!! 
Publikumversteher (97)13 Jan 202400:54:27
„Ich will Menschen nicht überzeugen müssen, Publikum sein zu wollen. Ich will in Menschen Sehnsüchte wecken oder Notwendigkeiten schaffen, Publikum zu werden.“
Mit diesem Statement bin ich mit der Saxofonistin Gabriele Maurer und dem Choreografen Cedric Bauer ins Gespräch gegangen. Heute besonders spannend: der Blickwinkel aus der Musikerszene.In dieser knappen Stunde unterhalten wir uns u.a. darüber, ob unser Publikum pädagogisch abgeholt werden muss und was überhaupt pädagogische Maßnahmen sind und wann es lediglich eine Brücke ist, um das Stück leichter aufnehmen zu können. Wir fragen uns, ob und wie Achtsamkeitsübungen die Rezeptionsfähigkeit beeinflussenund wie frei wir uns in der Kunst zu sein wagen, wenn wir viel und neues und vielfältiges und auch ein bereites Publikum haben wollen. „You do you and be wild!“„Die Basis des Miteinander-Agierens ist das Erleben. Und In Social Media sind wir angehalten uns auf eine Art und Weise zu präsentieren, wie wir denken, dass uns andere erfahren wollen.“Wie werben wir für unser Stück?  Wie machen wir auf das, was wir tun aufmerksam?„Ich komme wegen dir, nicht der Kunst wegen“ scheint ein Credo der heutigen Zeit zu sein. Wie hilft uns Social Media hier weiter, um mit dieser Zielgruppe in Kontakt zu kommen? Wie authentisch sind wir dort und wie authentisch sind wir im Kontakt mit dem Publikum während unserer Darbietung. Und was hat Freundschaft mit Publikumsgewinnung zu tun?
wandelbar-Gemunkel (96)23 Dec 202300:33:10
Heute stelle ich dir eine neue Form der Performance-Dokumentation vor:
Willkommen in der wandelbar.Eine ganz normale Bar, mit ganz normalen Getränken, netten Leuten und guten Gesprächen.Und du dazwischen.So kennst du das, nicht wahr?
Und diese Bar ist wandelbar.Ein Experiment gefällig?Dann sind da spannende Menschen und außergewöhnliche Gespräche.Und du mittendrin.
Du weißt nicht wie das geht?Wunderbar - betreten wir doch einfach gemeinsam das Feld des Nichtwissens - was für ein Abenteuer!
Dieses Event sprengte am 12.09.2023 in seiner Mischung aus Barbesuch, Tanzperformance und aktiven Austausch- und Experimentierphasen das herkömmliche Verständnis von Kunst. Das Publikum war in seiner „Expertise als Mensch“ gefragt und trug entscheidend für ein Gelingen des kulturellen Events in Ludwigshafen am Rhein bei.Die heutige Episode collagiert Legenden der Performer, Perspektiven der wandelbar-Besuchen:innen und Legenden über die Legenden. Es ist ein Experiment, wie die ephemere darstellende Kunst auch jenseits von Videomitschnitten und Fotografie dokumentiert werden, ja, vielleicht sogar noch lebendiger die Zeit überdauern kann.

Wenn du mehr zum Thema Legenden erfahren möchtest, lies das Interview von Fabienne Trüssel mit Dr. Juliane Geller: https://fabientruessel.wordpress.com/2023/11/28/interview-zu-legend-making/
Das Wahrheitsmandala (95)09 Dec 202300:43:36
These: Rituale wollen und müssen gefüllt werden mit innerer Notwendigkeit und persönlichem Investment. Eine formal-strukturelle Hülle  performativ virtuos zu befüllen, reicht nicht aus.
Im Rahmen der Bundesweiten Artist Labs des Fonds Darstellende Künste wurde mit Performer:innen und Teilnehmer:innen das Wahrheitsmandala nach Joanna Macy durchgeführt. Heute spreche ich mit Dr. Marietta Schürholz, die das Ritual geleitet hat und Christina Hoffmann, die am Ritual teilgenommen hat und gebe selbst noch die dritte Perspektive, als Performancekünstlerin mit rein. Es ist ein inspirierendes Gespräch über die Frage, was es braucht, damit ein Ritual seine Kraft entfalten kann und wie wir mit der als Doppelrolle Künstler:in/ Ritualteilnehmer:in umgehen können. Wir sprechen drüber, wie Timing und Aktivität in den Händen eines ganzen Kollektivs liegt und wieso das Performen innerhalb eines Rituals nicht an Leistungsgedanken oder einen bestimmten Beitrag gekoppelt sein sollte, sondern das authentische Einlassen als künstlerisch trainierter Körper und Geist im Zentrum stehen sollte.
Das Permakultur-Design der Kunst und Kultur - Teil 6 (94)25 Nov 202300:21:48
Das Permakultur-Design wird längst schon nicht mehr nur auf ökologische Systeme angewendet. Es ist in der Organisationsentwicklung genauso zu finden wie in sozialen Kontexten. Ich habe die 12 Prinzipien auf meine choreografische Arbeit und allgemein auf den Kunst- und Kulturbereich übertragen. Über mehrere Episoden hinweg werde ich dir alle 12 Prinzipien vorstellen und sie mit konkreten Beispielen aus dem Kreativkontext unterfüttern.Heute wenden wir uns den Prinzipien „Nutze Randzonen und schätze, was dort zu finden ist“ und „Nutze Veränderung und reagiere kreativ darauf“ zu.Falls du noch nicht weißt, wie Systeme funktionieren, fang am besten  bei der Episode „In Systemen denken“ an und hangele dich dann von Prinzip 1 an durch.
Das Permakultur-Design der Kunst und Kultur - Teil 5 (93)11 Nov 202300:23:54
Das Permakultur-Design wird längst schon nicht mehr nur auf ökologische Systeme angewendet. Es ist in der Organisationsentwicklung genauso zu finden wie in sozialen Kontexten. Ich habe die 12 Prinzipien auf meine choreografische Arbeit und allgemein auf den Kunst- und Kulturbereich übertragen. Über mehrere Episoden hinweg werde ich dir alle 12 Prinzipien vorstellen und sie mit konkreten Beispielen aus dem Kreativkontext unterfüttern.Heute wenden wir uns den beiden Prinzipien „Setze auf kleine, langsame Lösungen“ und „ Nutze und schätze die Vielfalt“ zu.Bei der Gelegenheit geh ich noch auf das Feiern ein, den Unterschied zwischen Wertschätzung und Dankbarkeit und stelle dir das Wertschätzungswerkzeug „Raumerfrischer“ vor.Falls du noch nicht weißt, wie Systeme funktionieren, fang am besten  bei der Episode „In Systemen denken“ an und hangele dich dann von Prinzip 1 an durch.
Das Permakultur-Design der Kunst und Kultur - Teil 4 (92)28 Oct 202300:25:26
Das Permakultur-Design wird längst schon nicht mehr nur auf ökologische Systeme angewendet. Es ist in der Organisationsentwicklung genauso zu finden wie in sozialen Kontexten. Ich habe die 12 Prinzipien auf meine choreografische Arbeit und allgemein auf den Kunst- und Kulturbereich übertragen. Über mehrere Episoden hinweg werde ich dir alle 12 Prinzipien vorstellen und sie mit konkreten Beispielen aus dem Kreativkontext unterfüttern.Heute wenden wir uns dem Prinzip „Integriere statt auszugrenzen“ zu. In dem Zusammenhang stelle ich dir das Werkzeug „X statt Y“ in drei Varianten vor. Du kannst es nutzen, um störende Energien in deinem Team aufs Tapet zu bringen und sie zu integrieren statt zu verstecken.    Falls du noch nicht weißt, wie Systeme funktionieren, fang am besten  bei der Episode „In Systemen denken“ an und hangele dich dann von Prinzip 1 an durch.
Das Permakultur-Design der Kunst und Kultur - Teil 3 (91)14 Oct 202300:17:59
Das Permakultur-Design wird längst schon nicht mehr nur auf ökologische Systeme angewendet. Es ist in der Organisationsentwicklung genauso zu finden wie in sozialen Kontexten. Ich habe die 12 Prinzipien auf meine choreografische Arbeit und allgemein auf den Kunst- und Kulturbereich übertragen. Über mehrere Episoden hinweg werde ich dir alle 12 Prinzipien vorstellen und sie mit konkreten Beispielen aus dem Kreativkontext unterfüttern.Heute wenden wir uns  den beiden Prinzipen „Verursache keinen Abfall“ und  „Gestalte vom Muster zum Detail“ zu. Falls du noch nicht weißt, wie Systeme funktionieren, fang am besten  bei der Episode „In Systemen denken“ an und hangele dich dann von Prinzip 1 an durch.
Das Permakultur-Design der Kunst und Kultur - Teil 2 (90)23 Sep 202300:18:46
Das Permakultur-Design wird längst schon nicht mehr nur auf ökologische Systeme angewendet. Es ist in der Organisationsentwicklung genauso zu finden wie in sozialen Kontexten. Ich habe die 12 Prinzipien auf meine choreografische Arbeit und allgemein auf den Kunst- und Kulturbereich übertragen. Über mehrere Episoden hinweg werde ich dir alle 12 Prinzipien vorstellen und sie mit konkreten Beispielen aus dem Kreativkontext unterfüttern.Heute wenden wir uns  den beiden Prinzipen  - Erwirtschafte einen Ertrag 
  • Nutze Selbstregulation und nimm Feedback an, um daraus zu lernen 
  • Verwende und wertschätze erneuerbare Ressourcen und Leistungen 
Falls du noch nicht weißt, wie Systeme funktionieren, fang am besten  bei der Episode „In Systemen denken“ an und hangele dich dann von Prinzip 1 an durch.
Das Permakultur-Design der Kunst und Kultur - Teil 1 (89)09 Sep 202300:21:17
Das Permakultur-Design wird längst schon nicht mehr nur auf ökologische Systeme angewendet. Es ist in der Organisationsentwicklung genauso zu finden wie in sozialen Kontexten. Ich habe die 12 Prinzipien auf meine choreografische Arbeit und allgemein auf den Kunst- und Kulturbereich übertragen. Über mehrere Episoden hinweg werde ich dir alle 12 Prinzipien vorstellen und sie mit konkreten Beispielen aus dem Kreativkontext unterfüttern.Heute wenden wir uns  den beiden Prinzipen  „Beobachte und interagiere“ und „Sammle, spare und speichere Energie“ zu.Falls du noch nicht weißt, wie Systeme funktionieren und die letzte Episode noch nicht gehört hast, empfehle ich dir, dies zuvor zu tun. 
In Systemen denken (88)26 Aug 202300:21:10
Heute stelle ich euch die 12 Prinzipien der Permakultur vor. Ich habe sie adaptiert, um sie in Kreationsprozessen anzuwenden. Bevor wir da jedoch tiefer einsteigen, brauchen wir ein Verständnis davon, wie Systeme funktionieren. Damit werden wir uns in der heutigen Episode beschäftigen. Zum einen wenden wir uns der Beschreibung von Systemen nach Donella H. Meadows zu, hauptsächlich stelle ich dir aber das Cynefin-Framework nach Dave Snowden vor, der einfache/komplexe/komplizierte/chaotische Systeme unterscheidet und ich gebe dir jeweils Bespiele aus der Praxis. In den nächsten Episoden werden wie immer wieder auf diese Grundlagen zurückkommen. 
Ich bin ein All-in-Augenzwinkern (87)12 Aug 202300:46:52
In der  letzten Episode habe ich euch ein Experiment vorgestellt, um euren Knacks auf die Spur zu kommen und sie als Künstler:innen in eure Arbeit und als Mensch in euren Alltag zu integrieren. Heute dürft ihr den spannenden Prozess der Schauspielerin Fabienne verfolgen, die sich mutig und transparent auf dieses doch sehr persönliche Experiment eingelassen hat. Dieses Beispiel ist als Anregung gedacht und zeigt, wie diese Gespräche verlaufen können. Und es ist zugleich hochindividuell und gibt lediglich eine Möglichkeit wieder. Macht euer Eigenes daraus, folgt eurem Instinkt und eurer Intuition, wenn ihr zusammen forscht und auf Entdeckungsreise geht. Viel Freude mit der Reise von Fabienne!   
Knacks - messerscharfe Skills für unbequeme Kunst (86)22 Jul 202300:16:52
Knacks sind  sind einzigartige intuitive Talente, die du von Geburt an mitbringst, für deine Umgebung aber nicht immer ganz angenehm sind, weswegen wir sie gern verstecken oder gar nicht erst nutzen. Heute stelle ich dir ein Experiment vor, wie du deinen Knacks auf die Spur kommen kannst und wie du sie dann in deine (künstlerische) Arbeit und deinen Alltag integrieren kannst. Für das Experiment brauchst du 2 Kinderfotos von dir und ein Team. Los geht’s! Empowered by possibility management, danke an Martina Riccarda Niklis.
Von den Überambitionierten und Aufschieberisten (85)08 Jul 202300:16:35
Jeder kennt sie: die Prokrastination. Doch kennst du auch die Präkrastination? Nicht jedes Gegenteil eines Übels ist ein Segen. Heute erzähle ich dir, was es damit jeweils auf sich hat. Dann schauen wir uns noch die Vorteile und Gefahren an, die das viel und wenig Zeit haben mit sich bringt und wie Etappenpläne und Zwischenschritte motivieren können.
Das neue WIR heißt Commitment (84)23 Jun 202300:26:11
Inspiriert durch die Tor 4-Förderung der BASF, die mit der Frage nach einem „neuen WIR“ 6 Dreiergruppen ausgelost hat, um zusammen Kunst zu machen, spreche ich heute über 4 Formen des WIR, die m. E. alle nicht zuträglich sind für Kollaboration, und die das gemeinsame Schaffen eher hemmen als fördern. Es gibt  aus meiner Sicht ein „vereinnahmendes Wir“, ein „Verantwortung vermeidendes Wir“, eine „Wir sind als gleich - Wir-Illusion und ein vermeintlich „respektvolles Wir“. Das vereinnahmende Wir nutzend behaupte ich: Commitment ist das „neue Wir“ und das sollten WIR ;-) anstreben !
Scrum (83)09 Jun 202300:21:48
Bei Scrum handelt es sich um ein Modell des agilen Projektmanagements, um Produkte zu entwickeln, deren Endergebnis noch nicht exakt festlegt ist, da man mit unbekannten Komponenten umgehen muss. In in sich abgeschlossenen Phasen Versionen erstellt ein Team Teilresultate und holt Feedback von Experten und der Zielgruppe ein, um auf der Basis weiterzuarbeiten oder ggf. auch eine ganz andere Richtung einzuschlagen. Die sog. Iteration habe ich bereits im Kontext der 8-teiligen Feedback-Reihe vorgestellt.Vorhaben, die mit der Scrum-Methode entwickelt werden, suchen häufig nach neuen Lösungen und müssen mit unvorhersehbaren Komponenten und noch unklaren Anforderungen klarkommen. Das allein trifft m. E. schon voll auf die Kunstentwicklung zu. Arbeiten wir jedoch partizipativ oder rezipientenorientiert haben wir noch mehr Unwägbares am Hals.Der Scrum-Leitfaden wurde für die Software-Entwicklung erarbeitet. Ich widme mich in dieser Episode dem Agilen Manifest daraus. Es besteht aus 4 Grundwerten und 12 Prinzipien. Diese habe ich übersetzt, um Möglichkeiten der künstlerischen Projektentwicklung unter Einbeziehung der Perspektive und Expertise von Rezipienten aufzuzeigen. 
Selbstverständlich Scheitern (82)26 May 202300:16:15
„Irren ist menschlich, aber aus Leidenschaft im Irrtum zu verharren ist teuflisch.“Das Menschsein will nicht als Entschuldigung für unsere Irrtümer herhalten, sondern das Irren als Tugend unseres Menschseins verstanden werden. Tugend im Sinne der Tauglichkeit. Wozu also taugt uns der Irrtum bzw. das Scheitern (in der Kunstkreation und in unserem Leben)?Fehlschläge befeuern unseren Willen dranzubleiben oder ermöglichen das Loslassen eines Vorhabens. Der Wille gibt uns die Kraft, den eingeschlagenen Weg bis zum Ende zu gehen oder den Auftrieb, diesen Weg zu verlassen.Das Scheitern kann uns entschlossener und kämpferischer machen oder weiser.Die Erfahrung des Scheiterns macht uns offen für Neues.Irrtümer sind Etappen auf dem Weg zum Verständnis. Denn was wir wissen, wissen wir aus Erfahrung. Wenn ich nie irre, kann ich nicht sicher sein, ob meine Annahmen korrekt sind. Um diese Aussage besser zu begreifen, hab ich ein Experiment für dich. 
Schwärme: Ihre Schönheit und die Herausforderungen (81)12 May 202300:35:36
Die Choreografin Mirjam Neuling spricht heute mit mir über Cluster Movement bzw. Schwarmphänomene als Technik für wirkungsvolle choreografische Bilder. Sie hat 8 Wochen mit einer mexikanischen generationenübergreifenden Gruppe aus Laien und Profis gearbeitet. Heute berichtet sie über ihr Vorgehen und schildert das Potenzial und ihre Faszination dieser Technik.Außerdem gebe ich ich dir noch Experimente mit auf den Weg, wie du im öffentlichen Raum deine Wahrnehmung für dieses Phänomene schulen kannst, um sie für deine Kreation zu nutzen und auch, wie du Schwarmbewegung initiieren kannst, um zu forschen, was warum sich wie auswirkt.
Vom gestalteten Geschehen zur künstlerischen Gestaltung (80)22 Apr 202300:23:31
Ausdrucksebenen und Stilmittel helfen uns, eine Gestaltung zu einer ästhetischen Gestaltung werden zu lassen. M. E. braucht es dazu die Meisterschaft auf mindestens einer von 3 Ebenen: formale Vollkommenheit, funktionale Virtuosität oder inhaltliche Kommunikationsfähigkeit. Ob die künstlerische Gestaltung dann auch als diese wahrgenommen wird, hängt von der betrachtenden Person ab. Diese kann die künstlerische Gestaltung auf verschiedenen Ebenen wahrnehmen und für sich auswerten: auf der Illustrationsebene, der Abstraktionsebene oder auf der Konzeptebene. Ich schlage Dir ein Experiment vor, wie Du diese verschiedenen Möglichkeiten erforschen kannst. 
Wir können nicht ‘nicht gestalten’ (79)08 Apr 202300:21:37
Wir gestalten in jedem Moment immerzu unser Leben. Das Geschehen gestaltet sich in der Zeit entweder wie von selbst (unbewusst) oder das Geschehen wird gestaltet, indem wir wahrnehmen, Entscheidungen fällen und handeln (bewusst).Doch was macht eine bewusste Gestaltung aus? Wann nimmt eine Gestaltung Gestalt an? Wie wird eine unbewusste Gestaltung zu einer bewusst wahrgenommen Gestalt?Heute stelle ich Dir die 4 Phasen vor, die durchlaufen werden, bis eine Möglichkeit Gestalt annimmt. Wir schauen auf die Architektur einer Gestalt, welche Ebenen sie aufweist und untersuchen das Gestalterische in Routinen, Ritualen und Zeremonien.
Gendern mit Würde und Selbstverantwortung (78)25 Mar 202300:44:28
Der Kunst - und Kulturbetrieb hat sich längst entschieden: Gendern gehört nicht nur zum guten Ton, sondern wird als ungeschriebene Regel, längst in Schrift und Wort vorausgesetzt. In 3 Kapiteln betrachte ich dieses Thema heute nicht unter der Fronten bildenden Fragestellung „Gendern: ja oder nein?“, sondern versuche mit Hilfe des Philosophen Kant aus dem 18 Jahrhundert und dem zeitgenössischen Hirnforscher Gerald Hüther  einen anderen Blick auf das Thema zu werfen, indem ich dem dem Würdebegriff auf den Grund zu gehe und schließlich zur radikalen Selbstverantwortung aus dem Possibility Management komme. Genderstreitigkeiten sind “Niederes Drama“ (Karpman): ein Opfer-Täter-Retter-Spiel, bei dem sich beide Parteien als Opfer fühlen. Wie können wir dieses destruktiven Teufelskreis in hohes Drama zu verwandeln? Meiner Ansicht nach müssen wir dafür einen einen Blick zu wagen bzw. Blicke gewährten, was eigentlich hinter dem Bedürfnis der Gendersprache liegt. Ich wende mich in dieser Episode einem heiklen Thema zu und hoffe, dass die Betrachtung als Chance verstanden und nicht als Ignoranz oder Intoleranz missverstanden wird.
Welt, Künste, Kultur (77)11 Mar 202300:46:38
Im Gespräch mit der Tanzschaffenden Ari Hoffmann schlagen wir in dieser Episode einen großen Bogen vom Hühnerkollektiv zum Gnadenhof für alte Künstler - und das ist erst der Anfang für eine Kreativitätsschmiede im Herzen der ländlichen Pfalz. Nach ihrem Tanzstudium in den USA  kehrt sie mit einem anderen Tanzverständnis nach Deutschland zurück. Seither erforscht und initiiert sie Möglichkeiten, wo und wie Bewegung - viel weiter gefasst als Bühnen- und Freizeittanz -  für eine Gesellschaft Sinn stiften kann. 
Entfaltungsmöglichkeiten im Team (76)25 Feb 202300:24:36
Heute möchte ich Dir meine Landkarte der Entfaltungsmöglichkeiten vorstellen. Sie ist eine Mischung aus dem Johari-Fenster, ein Modell von Joseph Luft und Harry Ingham und dem 4 Stufen-Kompetenz-Modell, das von dem Management-Trainer Martin M. Broadwell entwickelt wurde. Die Landkarte der Entfaltungsmöglichkeiten hilft uns dabei, Entscheidungen zu treffen, woran wir in unserem Team arbeiten möchten, wofür wir Zeit investieren und wofür nicht. Die beiden Momentaufnahmen am Ende der Folge, helfen dem Team dabei, sich gegenseitig bei der Potenzialentfaltung und bei Lernprozessen zu unterstützen. 
Das unterschätzte Potenzial von Netzwerk und Investition (75)11 Feb 202300:33:02
Netzwerke und auch unbezahlte künstlerische Investitionen haben einen immensen Wert, der sich um ein Vielfaches in Form von Geld, geldwerten Leistungen, Nutzen von Ressourcen sowie Ersparnis von Zeit und Kapazitäten auszahlt. Heute erzählte ich Dir von meinen Erfahrungen und Ergebnissen. Ich werde außerdem darauf eingehen, warum wir auch mit unserem Wissen, Erfahrungen und künstlerischen Ideen nicht zurückhalten sollten, und wie geteilte Werte für alle einen Mehrwert generieren, den wir allein nicht erzielen können.
… bis der Zeitmangel kommt (74)28 Jan 202300:27:53
Wir widmen uns noch einmal dem Thema Effizienz und Effektivität. Ich spreche über Zeitmanagement, über die Vor - und Nachteile davon viel oder wenig Zeit für etwas zu haben und wir schauen uns Edward’s und das Parkinsonsche Gesetz an sowie den Begriffe Prokrastination.
Außerdem empfehle ich einvernehmliche Vereinbarungen als Basis für effektive und effiziente Zusammenarbeit. In dem Zusammenhang stelle ich am Ende noch kurz zwei einfache Methoden vor, wie man schnell ein Stimmungsbild der Gruppe  erhält, um darauf basierend Entscheidungen treffen zu können.
Effizienz und Effektivität (73)14 Jan 202300:22:29
Heute widmen wir uns dem Unterschied zwischen Effizienz - die Dinge richtig tun und Effektivität - die richtigen Dinge tun. Was ist dran und wie macht man es? Wir müssen die Balance finden, mit der Situation und den vorhandenen Mitteln so umzugehen, dass uns effiziente Strategien maximal unterstützen, um ein effektives Ergebnis zu erhalten. Dafür gibt es nicht immer die optimale Lösung. Außerdem stelle ich Dir 9 Möglichkeiten für mehr Effizienz und Effektivität vor, die bei mir sehr gut funktionieren.  
Mit 5 Körpern ins Theater gehen (72)21 Dec 202200:19:37
Heute stelle ich Dir das 5 Körpersehen vor, das hauptsächlich auf der Unterscheidung der 4 Körper nach dem Gestaltpsychologen Wolfgang Köhler basiert. Dieser spricht von einem physischen, mentalen, emotionalen und energetischen Körper. Das Possibility Management (Clinton Callahan) ergänzt diese vier noch um den archetypischen Körper. Heute möchte ich Dich einladen, das Wahrnehmen mit den 5 verschiedenen Körpern als Experiment auszuprobieren, um einen anderen Zugang zu Kunstwerken zu entdecken, denn Tanz gibt mehr her, als nur angeschaut zu werden und Musik gibt mehr her, als nur angehört zu werden. Vielleicht - falls Dir generell der Zugang zu einer bestimmten Kunstform fehlt - kann Dir das 5-Körpersehen überhaupt erst zu einer persönlichen Lesart verhelfen. Mit diesem 5 Körpersehen ermutige ich alle, sich getrost über das, was eine:e Künstler:in ausdrücken möchte hinwegzusetzen und das Kunstwerk zu benutzen, für sich selbst das Beste herauszuholen. Die Künstlerin ist in ihrem Schaffen ebenso frei, wie der Rezipient in seiner Interpretation. 
Ich bin immer im Dienst und arbeite nie (71)10 Dec 202200:26:21
Wenn wir unserer Tätigkeit Sinn geben möchten, brauchen wir eine bewusst gesetzte Absicht: was wollen wir erreichen, gestalten, in die Welt bringen, kreieren, hinterlassen, auf den Weg bringen? Daraus ergeben sich Gründe und unsere Motivation bestimmte Dinge zu tun. Unsere Tätigkeit erfüllt einen bestimmten Sinn und Zweck, weshalb wir uns  —immer wieder neu— bewusst dazu entscheiden, Zeit und Energie dafür aufzubringen. Wenn wir darüber Klarheit haben, können wir GANZ sein, uns mit allen Aspekten unseres Wesens einer Tätigkeit widmen, von der wir überzeugt sind, dass sie es wert ist von uns getan zu werden. Indem ICH mich DAFÜR entscheide, etwas zu tun, agiere ich kraftvoll und selbstbestimmt. Ich bin kein Opfer von Pflichten oder Umständen, auf die ich keinen Einfluss habe oder die ich glaube tun zu müssen, ohne eine Wahl zu haben.  Und wie können wir unserer Tätigkeit Leichtigkeit verleihen? Ich stelle Dir 4 Experimente vor und eine Momentaufnahme, mit denen Du der Arbeitsweise, die für Dich persönlich gut funktioniert, auf die Spur kommen kannst. 
Ist Kunst machen Arbeit? (70)26 Nov 202200:26:33
Ist Kunst erschaffen Arbeit? Und wenn ja, als welche Art Arbeit kann sie einsortiert werden? Subsistenzarbeit? Lohnarbeit? Ehrenamt?  Wenn es so etwas wie „Arbeit“ überhaupt gibt, was ist dann „das Andere“?Heute befassen wir uns mit dem Begriff Arbeit, mit dem Thema Bezahlung und Zeitgestaltung. Außerdem erforschen wir noch die spannende Frage, welche Beziehung Du zu Deiner Kreation hast.
Fehler - Humus für Unvorhersehbares (69)12 Nov 202200:22:34
„Fehler“ - ist ein Konzept, für das wir uns entscheiden, indem wir uns einen Bemessungsrahmen stecken und danach bewerten. „Fehler“ - ist ein Konzept, für das wir uns entscheiden, indem wir ein „Richtig“ definieren und über alles, was davon abweicht, enttäuscht sind oder verärgert. "Fehler" als etwas schlechtes, das nicht passieren darf zu bewerten, bringt oft destruktive Ereignisse mit sich.Eine andere, weitaus konstruktivere Möglichkeit das Konzept „Fehler“ zu betrachten, ist, diesen als Humus und Chance für Veränderung und Unvorhersehbares zu sehen."Fehler" sind eine Goldgrube für Wissen, geben uns Informationen, lassen uns Unterscheidungen begreifen und führen uns an neue Handlungs- oder Verhaltens-Optionen heran.Wie können wir aus unseren Fehlern lernen und wie können wir in Zukunft mit Fehlern umgehen? Heute möchte ich Dir zwei Experimente bzw. Fragestellungen an die Hand geben, wie Du die Fehler aus Deiner Vergangenheit feiern kannst und warum es sein könnte, dass Du zukünftige Fehler herbeisehnst.
"Falsch!" - Wenn wir durch Bewertungen unser Erleben beschränken (68)22 Oct 202200:27:31
In der Regel nehmen wir etwas wahr und haben schon im selben Moment unsere Bewertung dessen vorgenommen, uns für eine Interpretation entschieden. Oft reagieren wir, als gäbe es so etwas wie einen universellen Bemessungsrahmen als Referenz für Allgemeingültigkeit. Da ist das Urteil „Fehler!“ schnell gefällt. Ich finde, wenn wir performatives Geschehen mit geschulten Konzeptaugen anschauen, beschränken wir unser Kunsterleben auf lediglich eine mögliche Dimension. Heute erzähle ich Dir von der Box, durch die wir schauen und bewerten und gebe Dir 3 Experimente  mit, wie Du eine Lücke zwischen Wahrnehmung und Bewertung entstehen lassen kannst. Dann eröffnet sich Dir eine Welt mit vielfältigen Erlebnisoptionen, auch in der Kreation.
Ein Powerteam ist kein Kuschelhaufen (67)08 Oct 202200:23:49
Gute Ergebnisse brauchen ein bisschen mehr, als dass sich alle lieb haben. Wenn in Deinem Team die Harmonieglöckchen läuten und es zwischenmenschlich oder auch faktentechnisch niemals anstrengend ist, würde ich das kritisch hinterfragen wollen.Was zeichnet ein leistungsfähiges Team aus? Hofert und Visbald sagen: Kooperationsbereitschaft, Haltung, Kommunikation, Selbsterkenntnis und Strukturfähigkeit. Doch warum ist Harmonie nicht der Schlüssel zu kraftvoller Teamarbeit und qualitativen hochwertigen Ergebnissen? Eine Antwort kannst Du erfahren, wenn Du das Experiment machst, um die Unterschiede und Qualitäten jeweils von Diskussion und Dialog herauszufinden. 
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