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Explorez tous les épisodes du podcast Deutscher SteuerberaterTALK

Plongez dans la liste complète des épisodes de Deutscher SteuerberaterTALK. Chaque épisode est catalogué accompagné de descriptions détaillées, ce qui facilite la recherche et l'exploration de sujets spécifiques. Suivez tous les épisodes de votre podcast préféré et ne manquez aucun contenu pertinent.

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Motivation mit Herz und Hirn – Was bewegt uns, Prof. Busch?03 Nov 202300:18:03
Motivation mit Herz und Hirn – wie gute Führung in Steuerkanzleien gelingt und jeder mehr Eigenantrieb bekommen kann, hören Sie im Steuerberater-TALK in der Folge mit Dr. Volker Busch.
Tiktok, Instagram und Youtube treffen auf die Welt der Steuern. Wie passt das zusammen, Steuerfabi?31 Oct 202300:18:44
Wie man junge Menschen für den Beruf des Steuerberaters begeistern kann, hören Sie in der Episode mit Fabian Walter, besser bekannt als Steuerfabi.
Wie gelingt es uns, Vorsätze auch wirklich umzusetzen, Tanja Palzer und Hans-Jürgen Walter?27 Oct 202300:15:23
Gute Vorsätze im Job verpuffen oft so schnell, wie sie gekommen sind. Wie man das ändern kann, erklären die beides Coaches Tanja Palzer und Hans-Jürgen Walter im Steuerberater-Talk.
Corona-Wirtschaftshilfen: vom Rettungsring zu Liquiditätsbelastung und Haftungsrisiko24 Oct 202300:21:31
Abgerechnet wird zum Schluss. Warum Wirtschaftshilfen für Unternehmen und Steuerberater auch zum Boomerang werden können, erklären die Spezialistinnen Dorit Aurich und Nicole Riedemann im Steuerberater-TALK.
Sprechen wir über Rechnungen und was in ihnen steckt, Prof. Mayr!18 Oct 202300:16:33
Der Vorstandsvorsitzende von DATEV erwartet einen Digitalisierungsboost. Worauf er dabei setzt, erzählt er im Podcast zum Steuerberatertag.
Wie verbindet man Digitalisierung und Nachhaltigkeit, Herr Prof. Mayr?26 Jan 202300:25:02
„Ich werde oft gefragt: Warum soll die Steuerberatung digital werden? Aber ich glaube sie sollen nicht digital werden – sie müssen digital werden!“ sagt Robert Mayr, CEO des beruffstandlichen IT-Dienstleisters und Softwareentwicklers DATEV. „Wir haben auch in der Krise gesehen, dass die Kanzleien, die sich dem Thema Digitalisierung verstärkt zugewandt haben, auch wirtschaftlich deutlich stabiler waren.“ Auch für die DATEV sei es eine intensive Zeit gewesen, erzählt Mayr: „Wir haben teilweise pro Woche über 10.000 Arbeitsplätze virtualisiert.“ Mayr, der nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre in München erst als Referent der Treuhandanstalt in Berlin, dann in der Transaktionsberatung bei Deloitte war, ist seit 2014 im Vorstand der DATEV und seit 2016 Vorstandvorsitzender. Für Mayr ist Digitalisierung kein Selbstzweck, sondern ein Mittel um Steuerberatungen in vieler Hinsicht zukunftsfähig, aber auch nachhaltig und effizient zu machen, sagt er. „Durch Digitalisierung kann man auch mit schlankeren Prozessen arbeiten – und das wirkt sich direkt auf den Ressourcenverbrauch, aber natürlich auch die Personalressourcen aus“, sagt Mayr. „Die Begrifflichkeiten hängen einfach sehr eng zusammen!“ Über den Zusammenhang zwischen den drei für den Berufsstand essentiellen Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Fachkräftesicherung spricht er in dieser Folge des SteuerberaterTALK.
Wie kann man sich bei der Arbeit besser konzentrieren, Katja Widmann?06 Oct 202200:20:59
„Beim Gedächtnistraining geht es darum, verschiedene kognitive Fähigkeiten, die wir haben, die wir aber in unserem Arbeitsalltag vielleicht nicht nutzen, zu reaktivieren, zu trainieren und dadurch die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns wieder zu erhöhen“, sagt die Gedächtnistrainerin und Mediatorin Katja Widmann, die seit vielen Jahren auch als Coach arbeitet. Gedächtnistraining helfe nämlich nicht nur, konzentrierter zu arbeiten und Zahlen und Fakten besser zu verinnerlichen, sondern auch sich Problemen und Herausforderungen im Berufsalltag „besser und flexibler stellen zu können“, wie Widmann sagt. Wie beim Sport den Körper könne man durch entsprechende Trainings auch die Leistungsfähigkeit des Gehirns verbessern, indem man durch bestimmte Übungen und neue Impulse lerne „unterschiedliche Themenbereiche besser zu strukturieren und dadurch auch flexibler im Denken zu werden.“ Wie das konkret funktioniert und mit welchen Übungen man merkt, wie man denkt und was man weiß, erklärt Katja Widmann im Podcast.
Was können Steuerkanzleien vom Silicon Valley lernen, Uwe Stengert?20 Sep 202200:23:41
„Im Grunde sind es drei Faktoren, die den großen Erfolg von Firmen aus dem Silicon Valley in den vergangenen Jahren ausgemacht haben“, sagt Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Uwe Stengert, der außerdem Certified Public Accountant nach US-amerikanischem Recht und im US-amerikanischen Berufsverband aktiv ist. „Das wäre zum Ersten der unbedingt Erfolgswille, dann das Streben nach radikaler Innovation, die Prozesse nicht verbessern, sondern im besten Fall komplett abschaffen will – und drittens ist das das Management, das keine Hierarchien und Ebenen um ihrer selbst willen toleriert“, sagt Uwe Stengert im Podcast. Dagegen sei Deutschland generell, besonders aber die Steuerberater-Branche „manchmal ein bisschen traditionell“, wie Stengert es formuliert. Zum Beispiel würden viel zu wenige Kanzleien sich vom sprachlich Duktus der Steuerbehörden absetzen und ihre Kunden mit ähnlich bürokratischen Formulierungen ansprechen wie die Ämter – statt den Prozess verständlich zu erläutern und zu übersetzen. Insbesondere aber sei der Grad der Digitalisierung in deutschen Steuerkanzleien zu gering. „Wenn gerade mal 20 Prozent der Steuerberater in Deutschland die digitalen Möglichkeiten nutzen, muss ich sagen: Das ist erschreckend.“ Im Podcast erklärt Uwe Stengert, warum das für manche Kanzleien sogar existenzgefährdend werden kann – und wo die Zukunft der Kanzleien nach der Digitalisierung liegt.
Wie digital ist der Berufsstand, Dr. Robert Mayr?15 Nov 202100:18:00
Deutschland steht vor dem zweiten Corona-Winter und die "Normalität" scheint weit entfernt. Für den steuerberatenden Berufsstand heißt das, der Weg in Richtung Digitalisierung muss weiter und möglicherweise noch konsequenter beschritten werden. Wer hier den Anschluss verliert, für den kann es eng werden, warnt Dr. Robert Mayr. Der Vorstandsvorsitzende der DATEV hat in der Anfangszeit der Pandemie wöchentlich bis zu 10.000 Arbeitsplätze aus Kanzleien in ganz Deutschland in mobile Arbeitsplätze umgewandelt. Die Branche habe sich wacker geschlagen, betont er im Gespräch, aber die Zeit stehe eben nicht still. Gerade wenn es um die Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter*innen oder die Vereinfachung von Arbeitsprozessen bei höherer Wertschöpfung geht, biete die Digitalisierung riesige Chancen.
Datendiebstahl: Wie sicher ist die Branche der Steuerberatenden?14 Oct 202100:26:48
Corona hat der Digitalisierung in Deutschland einen Schub gegeben. Das ist inzwischen vielfach zu sehen und unbestritten. Gleichzeitig hat die Pandemie viele Branchen hart getroffen und Arbeitsmodelle auf den Kopf gestellt. Beim Versicherer HDI wechselten ganze Büros in Rekordzeit ins Mobile Arbeiten, besonders für den Vertrieb war das eine enorme Herausforderung, erklärt Carsten Kock, Leiter der Geschäftsfelder „Automotive“ und „Belegschaften“, im SteuerberaterTALK. Viele haben die Chancen der Entwicklung genutzt, sagt auch HDI Vorstandsmitglied Christian Kussmann. Er mahnt gleichzeitig, die Risiken der rasanten Entwicklung nicht zu unterschätzen. Während im Rahmen der Pandemie die Zahl der Wohnungseinbrüche drastisch sank, stieg gleichzeitig die Zahl der Fälle von Datendiebstahl und Internetkriminalität. Besonders Branchen wie die der Steuerberatenden seien sehr gefährdet, ergänzt er. Für diese Herausforderungen hat der HDI die passenden Produkte entwickelt und tritt der Cyberkriminalität sogar präventiv entgegen.
Wie können wir die Kontrolle über unser Gehirn zurückgewinnen, Prof. Dr. Volker Busch?21 Sep 202100:21:14
„Wir befinden uns in einer Art digitaler Pubertät und müssen lernen, mit den vielen Informationen umzugehen – das ist die Herausforderung unserer Zeit“, analysiert Prof. Dr. Volker Busch, Neurowissenschaftler und Psychologe an der Universität Regensburg. Unsere ständige Aufgabe sei es immerzu, auf den „sehr verlockenden Reiz der Information sehr besonnen zu reagieren“. Typische Folgen der Informationsflut sind Daueranspannung und Stress, sowie Leistungsverschlechterung und Produktivitätsverlust. Aber es gibt Möglichkeiten zum klugen Umgang mit Reizflut und Multitasking. Im Podcast erzählt Busch, warum die vielen wechselnden Aufgaben und die Flut an Nachrichten zu häufigen Ablenkungen und Unterbrechungen unserer Arbeit führen – und gibt Anregungen, wie wir die Kontrolle zurückbekommen können. Den Fokus zurückgewinnen auf das, was wichtig ist, müsse das Ziel sein. Die Impulskontrolle, nicht über jedes Informationsstöckchen zu springen, das jemand hinhält, sei „der Schlüssel zum Erfolg – und damit viel wichtiger als ein Intelligenzquotient“.
Was haben Sie als neuer Präsident des DStV vor, Torsten Lüth?20 Aug 202100:14:54
„Die Digitalisierung und die Europäisierung gehören sicherlich zu den großen Themen der nächsten Jahre“ sagt Torsten Lüth, der neue Präsident des Deutschen Steuerberaterverbandes. „Europa ist so wichtig geworden, dass wir viele Themen schon heute im Europaparlament einbringen und mit der EU-Kommission diskutieren müssen.“ Mit dem neuen Amt wird Lüth, der privat ein ambitionierter Läufer ist, nicht nur regelmäßig in Berlin, sondern auch noch mehr im Austausch mit der Politik sein. „Wir sind auch in den Austauschrunden mit dem Finanz- und dem Wirtschaftsministerium eingebunden und das ist natürlich spannend – auch weil ich in vielen Runden der einzige Praktiker bin, der auch weiß, wie ein Antrag gestellt wird." Seiner neuen Rolle als Gastgeber des Deutschen Steuerberatertages sieht Torsten Lüth gespannt entgegen. Alle Erwartungen an die Konferenz, so ist sich Lüth sicher, werden auch mit der diesjährigen Home Edition erfüllt. Worauf er sich dort am meisten freut, erzählt er ebenfalls im Podcast.
Wie berät man die Unternehmerinnen der Generation Instagram, Carina Heckmann?16 Jul 202100:18:06
„Junge Unternehmerinnen werden auch heute von Steuerberatern oft nicht ganz ernstgenommen“, sagt die Steuerberaterin Carina Heckmann, die sich auf Gründerinnen und Soloselbständige, Assistentinnen, Coaches, Trainerinnen und Beraterinnen spezialisiert hat und außerdem das niedrigschwellige Informationsportal steuerleichtgemacht.de betreibt. „Für viele Mandantinnen bin ich der erste Kontakt in Sachen Steuern – meine jüngste Mandantin hat sich mit 16 selbständig gemacht.“ Heckmann, die mit Social Media aufgewachsen ist und die verschiedenen Kanäle privat kennen- und schätzen gelernt hat, erzählt im Podcast, dass viele ihrer Mandantinnen Angst vor der Steuer und dem Finanzamt hätten und überhaupt wenig Vorwissen hätten. „Steuern und Buchhaltung sind eher kein ‚sexy' Themen, deswegen will man sich damit auch nicht beschäftigen.“ Durch zielgruppengerechte Ansprache habe sie es aber geschafft, diesen jungen Unternehmerinnen zu helfen. Wie ihre Mandantinnen auf sie stoßen? „Es gibt verschiedene Wege zu mir: Instagram, Facebook-Nachrichten, e-Mails, Podcasts, in denen ich bin, andere kommen über Empfehlungen“ sagt Heckmann. „Nur anrufen tut heutzutage keiner mehr.“
Woran müssen wir vor Inkrafttreten des Mehrwertsteuer-Digitalpaketes zum 1. Juli denken?13 Jun 202100:40:04
Dr. Jörg Grune und Prof. Rolf-Rüdiger Radeisen nehmen das sog. Mehrwertsteuer-Digitalpaket unter die Lupe. Am 1. Juli ist es so weit: Die derzeitige Versandhandelsregelung wird durch die Fernverkaufsregelung abgelöst. Damit sind die derzeitigen Regeln, die noch auf Überlegungen aus dem Jahr 1993 zurückgehen, passé. Was ändert sich konkret? An die Stelle der nationalen Lieferschwellen tritt eine europaweit einheitliche Geringfügigkeitsschwelle von 10.000 €. Damit dürften auch viele kleinere Unternehmen plötzlich in den Anwendungsbereich rutschen. Zum Glück kommt die Neuregelung mit einer verfahrensrechtlichen Erleichterung: Unternehmer können ihre im EU-Ausland steuerpflichtigen Fernverkäufe nämlich zentral über den sog. One-Stop-Shop melden. Aber Achtung! Radeisen und Grune betonen: „Wer das besondere Besteuerungsverfahren nutzen möchte, muss sich bis Ende Juni dafür registrieren.“
Wie kann man e-Learning für Steuerberater*innen effizienter einsetzen, Matthias Brockerhoff?20 May 202100:29:11
„Fortbildungen sind heute oft noch sehr textlastig – das ist fast schon geführtes Lesen oder Lernkaraoke“ sagt Matthias Brockerhoff, Geschäftsführer der TeleTax, die digitale Fortbildungen zu steuerrechtlichen Themen anbietet. „Oft wird nur gefragt: Was muss man wissen? Und nicht: Wie erreicht man das? Also werden die Teilnehmer zugetextet.“ Für Brockerhoff, der sich seit 1995 mit e-Learning beschäftigt, werden die Stärken digitaler Lernformate auch heute noch zu wenig genutzt, weil Präsenzschulungen einfach vor den Monitor verlegt werden. „Schulungen über sechs Stunden sind anstrengend und machen keinen Spaß“, sagt Brockerhoff. Statt in Schulungen eine maximale Anzahl an Inhalte zu referieren, sollten die Teilnehmer*innen sich vor den Veranstaltungen vorbereiten können – und im Austausch mit den Referent*innen die Inhalte dann diskutieren und vertiefen. Dafür aber müssen sich auch die Kanzleien verändern, sagt Bockerhoff: „Es braucht eine Lernkultur in den Kanzleien“ sagt Brockerhoff. „Das heißt, dass seitens der Kolleginnen und Kollegen akzeptiert wird, dass Lernen Teil der Arbeitszeit ist.“
Wie macht man seine Steuerberaterkanzlei robust und krisensicher, Stefan Lami?23 Apr 202100:24:05
„Eine derart stabile Geschäftslage wie in der Steuerberatung gibt es vermutlich in wenig anderen Branchen“ sagt Stefan Lami, der selbst Steuerberater, vor allem aber Unternehmensberater und Experte für Kanzleientwicklung ist. „Doch in den letzten Jahren war zu beobachten, dass sich manche Kanzleien immer dynamischer entwickeln – und andere tun sich schwer.“ Für Lami liegt der entscheidende Unterschied in der Auslastung der Mitarbeiterschaft, es werde nämlich „immer versucht die Produktivität bis zum Letzten zu nutzen.“ Was ökonomisch sinnvoll klingt, bringt für Lami große strategische Nachteile und sogar Risiken mit sich. „Arbeitet die Kanzlei am Rande ihrer Kapazitäten?“ fragt Lami. „Oder ist sie so aufgestellt, dass sie ausreichend Überkapazitäten hat um auch größere Aufgaben gut abfangen zu können?“ Die freien Potentiale könnten nämlich nicht nur gut in technologische Verbesserungen, die Tiefe der Beratung und die Personalentwicklung investiert werden, sagt Lami. Sondern im Krisenfall sogar überlebensnotwendig werden. „Mit leichten Überkapazitäten kann man viel leichter Prozesse optimieren und auf neue Herausforderungen reagieren.“
Wie geht man als Steuerberater*in mit Emotionen richtig um, Tanja Palzer?18 Mar 202100:29:06
„Wir Steuerberater haben die Prozesse während der Pandemie gut gemanaget“ sagt Tanja Palzer, Steuerberaterin und Expertin für Coaching und Consulting für Führungskräfte. „Aber bei den Herausforderungen emotionaler Art war noch Luft nach oben.“ In der siebten Folge des Steuerberatertalks erklärt Frau Palzer, dass Steuerkanzleien gerade in Krisensituationen nicht nur die Prozesse ihrer Mandanten optimal betreuen müssen, sondern auch die Sorge und Ängste, die durch die Unsicherheiten entstehen. „Wir wollen unsere Mandanten unterstützen, aber dafür müssen sie wieder in einen sachlichen Zustand kommen, in dem sie aufnahmefähig sind“ erklärt Frau Palzer. „Bei uns in der Kanzlei haben wir gemerkt, dass ein ‚Jetzt regen Sie sich doch mal ab!‘ da nicht hilft.“ In der menschlichen Ansprache liege auch eine große strategische Chance: „Zu Beratung gehört, die Mandanten in ihrer Gesamtheit als Mensch zu sehen, das kann keine Maschine“ sagt Palzer. Und liefert so konkrete Anregungen zur festeren Bindung von Mandanten, aber auch Mitarbeitern.
Welche positiven Effekte kann man aus der Pandemie ziehen, Viola Pawelcyzk?16 Feb 202100:22:05
„Das letzte Jahr war sicherlich sehr herausfordernd für viele Kanzleien: die Mitarbeiter schützen und parallel sortieren, was die Mandanten brauchen – da war oft Chaos, bis sich das gefunden hatte“ sagt Viola Pawelcyzk, Unternehmensberaterin und Expertin für Personal- und Organisationsentwicklung. „Es gibt aber auch ganz viele Chancen. Und es sind auch sehr viele gute Sachen entstanden.“ In der sechsten Folge des Steuerberatertalks erklärt Pawelcyzk, wie Unternehmen und Organisationen die Pandemie als Anlass zu Veränderung auch positiv nutzen können, wenn sie drei zentrale Fragen für sich klären können: Wie geht man mit akuter Veränderung um? Was passiert bei Mitarbeitern, Führungskräften und Mandanten? Und wie kommt man dabei in eine Art von Selbstführung? Dabei müsse man aber immer schauen, was diese Entscheidungen mit dem Selbstverständnis und der Kommunikation mache, sagt Pawelcyzk. „Ich habe auch Kunden, die sagen: Die Pandemie war genau der Schub für die Themen, die ohnehin bei uns anstanden, den wir gebraucht haben.“
Wie organisiert man sich im (Home-) Office besser, Zach Davis?21 Jan 202100:22:46
„Die meisten Tätigkeiten brauchen, salopp gesprochen, etwas Konzentration und Hirnschmalz." sagt der Zeitintelligenz-Experte Zach Davis. „Das kann man im Home-Office tatsächlich etwas leichter bewerkstelligen als im Großraumbüro“ In der fünften Folge des Steuerberatertalks erklärt Davis, der eine Vielzahl an Büchern zu Produktivität und Zeitintelligenz publiziert hat, wie man Störquellen in den Griff kriegt und dadurch stressfreier arbeiten kann. „Unterbrechungen kosten Produktivität“ sagt Davis. Unterbrochene Aufgaben, erklärt der Experte, benötigen im Schnitt 50% länger und sind 50% fehleranfälliger. Daher empfiehlt Davis, bewusst zu unterscheiden: Was sind Produktivphasen? Was sind Kommunikationsphasen? Und Davis verrät einen Trick, wie man sich die Ruhe verschafft, die für eine Aufgabe notwendig ist: „Wenn man für sich Zeit blockt, sollte man sie betrachten wie einen Termin mit einem Gast und entsprechend ernst nehmen.“
Wie kann man trotz Corona-Einschränkungen netzwerken, Anke Precht?21 Dec 202000:24:59
„Die üblichen Gelegenheiten zu netzwerken sind uns durch Corona verloren gegangen“ sagt Anke Precht, Psychologin und Expertin für mentale Stärke in Unternehmen. „Seit März merken wir, dass wir uns viel intensiver um die Pflege unserer Netzwerke kümmern müssen.“ In der vierten Folge des Deutschen Steuerberatertalks erklärt Precht, warum Networking nicht mit dem Sammeln von Visitenkarten oder Kontakten auf Networkingplattformen getan ist. „Als Psychologin definiere ich Kontakte als etwas zwischenmenschliches. Das braucht Zeit und ein ehrliches Interesse“ sagt Precht. Außerdem erklärt sie, warum die Corona-Zeit die beste Zeit ist, sich intensiv um sein Netzwerk zu kümmern. „Ich kenne viele Mitarbeiter in Unternehmen, die verarmt sind hinsichtlich ihrer Kontakte“ erklärt sie. Da sei jeder Anruf, jede Nachfrage wertvoll: „Gibt es irgendwas, was ich tun kann, um euch in der jetzigen Situation zu unterstützen? Und zwar nicht als kostenpflichtiges Angebot. Sondern weil man wirklich helfen will.“
Wie kann man in Videokonferenzen professioneller wirken, Clara von Sydow?16 Nov 202000:25:07
„Die Körpersprache ist unsere erste Sprache, auch im virtuellen Raum“ sagt die Kommunikationsberaterin Clara von Sydow. „Wir sind uns aber nicht bewusst, wie wir präsent sind – und das ist oft der erste Fehler, den wir auch in Videocalls machen.“ In der dritten Folge des Deutschen SteuerberaterTALKS erklärt von Sydow, wie man sich auf einen beruflichen Videocall optimal vorbereitet, wie man sich ideal vor dem Rechner positioniert, welchen Bildausschnitt man wählen sollte und wie man im Gespräch kompetenter und zugewandter wirken kann. Dazu stellt von Sydow konkrete Übungen für einen gelungenen Videocall vor. „Ich glaube, dass wir uns ein Repertoire für Gestik im Videocall angewöhnen können“ sagt von Sydow. „Und für zwischendrin empfehle ich: lächeln, lächeln, lächeln.“
Kehrt im Home Office wirklich der Schlendrian ein, Gunther Wolf?19 Oct 202000:24:03
„In der Präsenzsituation vor Corona hatten wir als Führungskräfte das Gefühl, dass wir Kontrolle über die Mitarbeiter haben“ sagt der Unternehmensberater und Performance-Management-Experte Gunther Wolf. „Die Pandemie hat uns aber vor Augen geführt, dass das immer nur eine Illusion der Kontrolle war.“ In der zweiten Folge des Deutschen Steuerberatertalks erklärt Wolf, der Trainings für Führungskräfte anbietet, warum gerade die Corona-Pandemie der richtige Zeitpunkt ist, Performance-Management-Maßnahmen umzusetzen und warum Zielvereinbarungen ein wichtiges Instrument sind, um auch im Home Office die Erfolge der Mitarbeiter zu ermöglichen. „Die Sorge, dass im Home Office der Schlendrian einkehrt“, sagt Wolf, „ist in vielen Fällen nämlich völlig unbegründet.“
Wie geht es den Steuerberatern in der Pandemie, Harald Elster?18 Oct 202000:10:51
„Die Steuerberater in Deutschland sind viel näher an ihre Mandanten herangerückt“ sagt Harald Elster, Präsident des Deutschen Steuerberaterverbands e.V., „und sind noch tiefer in die betriebswirtschaftliche Beratung ihrer Mandaten eingestiegen, um sie aus der Pandemie erfolgreich herauszuführen.“ In der ersten Folge des Deutschen Steuerberatertalks erklärt Harald Elster außerdem, wie die Corona-Pandemie auch dazu geführt hat, dass die Beraterschaft neuerdings deutlich digitaler arbeite. Er spricht über diesbezüglichen Veränderungsbedarf im Berufsstand und der Verwaltung – und darüber, was die Absage seines Herzensprojektes, des Deutschen Steuerberatertages 2020, für ihn bedeutet.
Trailer08 Oct 202000:01:12
Ausgewählte Themen der Workshops und Diskussionsrunden des Deutschen Steuerberatertages verpacken wir in diesem Podcast in kurze Häppchen und liefern Know-How und Inspirationen to go.
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