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Explorez tous les épisodes du podcast Der Klassikerklärer

Plongez dans la liste complète des épisodes de Der Klassikerklärer. Chaque épisode est catalogué accompagné de descriptions détaillées, ce qui facilite la recherche et l'exploration de sujets spécifiques. Suivez tous les épisodes de votre podcast préféré et ne manquez aucun contenu pertinent.

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TitreDateDurée
Zen in der Kunst des Haydn-Hörens21 Jul 202400:40:57
Pures Glück: Haydns Sinfonie Nr. 47
Rachmaninows Kopfstände14 Jul 202400:14:13
Die Wunder der Paganini-Rhapsodie
Rechnen mit Wagner07 Jul 202400:16:37
Warum ist das Lohengrin-Vorspiel 75 Takte lang?
Der verliebte Tschaikowsky30 Jun 202400:38:21
Ein Violinkonzert à la Rokoko - aus Russland?
Mozarts Regungen23 Jun 202400:16:14
Wort und Ton in der „Zauberflöte“
Beethoven manipuliert16 Jun 202400:06:56
Die Fünfte reißt Sie mit? Dank dieses Goethe-Tricks.
Dvořáks böhmische Ritter08 Dec 202400:24:09
Von Antonín Dvořák werden in Deutschland eigentlich nur die letzten drei Sinfonien regelmäßig aufgeführt. Wie schade das ist, merkt man auch an der vierten Sinfonie, in der musikalischer „Schmutz“ und herrlichste Melodien reizvoll zusammenfinden. 
Von Nacht zum Kerzenlicht01 Dec 202400:18:40
Corelli schreibt das erste Weihnachtskonzert
Entchen auf der Moldau22 Dec 202400:18:40
Warum begeistert Smetanas „Moldau“ nicht nur die Tschechen? Im schwedischen Asyl verbannt, kam der Komponist auf einen genialen Trick. Neues und Bekanntes über eines der beliebtesten Werke überhaupt.
Jodler aus Amerika15 Dec 202400:16:46
Zwei Noten, drei Noten, vier Noten: In kleinen Schritten die Moderne erkunden – mit Aaron Coplands schönem Klarinettenkonzert.
Prokofiews Klosterorgien29 Dec 202400:37:53
Sergej Prokofjew schrieb die Musik seiner 3. Sinfonie in Bayern. Sie wurde deshalb sehr katholisch – weniger im religiösen Sinn.
Finnische Schlager12 Jan 202500:28:31
Eine unerhört fremde Klanglandschaft aus drei schlichten Melodien: Das ist der Grund, warum Sibelius' Orchesterwerk „En Saga“ das große Publikum fesselt und die Kenner fasziniert.
Die ganze Welt ruft „Clara“05 Jan 202500:23:17
In Robert Schumanns Klavierkonzert hat sich dessen Ehefrau sofort wiedererkannt. Kein Wunder: Die Musik ist schließlich aus ihrem Vornamen abgeleitet.
Mit links19 Jan 202500:35:18
Warum Maurice Ravels „Klavierkonzert in D“ Kultstatus besitzt? Versuchen Sie mal mit linker Hand vierhändig zu spielen.
Der entfesselte Debussy26 Jan 202500:34:41
Claude Debussys „Prélude à l’après-midi d’un faune“ zeigt, wie Kreativität funktioniert: Um sein Unterbewusstsein zu entfesseln, muss sich ein Künstler bewusst fesseln. Erst dann vermag er es, zur Freiheit vorzudringen.
G. Mahler: Sinfonie Nr. 401 Jun 202500:38:19
Eine Sinfonie, die mit Glöckchen beginnt? Das irritiert nicht nur Mahler-Fans. Um diesem Anfang auf die Spur zu kommen, hören wir die Sinfonie von hinten nach vorne und darüber hinaus: Es erklingen auch weitere Werke des Komponisten. So entwickelt sich die Folge zu einer ersten allgemeinen Mahler-Einführung.
W. A. Mozart: Klaviersonate Nr. 208 Jun 202500:43:58
Wundert es einen, dass Mozarts frühe Klaviersonaten kaum aufgeführt werden? Dieses Musikgeklimper nimmt keiner ernst – wir schon. Wir baden in Champagner, riechen unterm Rokoko-Rock, multiplizieren, addieren und finden in einem kleinen Nichts ein großes Kunstwerk.
R. V. Williams: „Fantasia on a Theme by Thomas Tallis“15 Jun 202500:28:18
Was klingt schöner als ein Streichorchester? Drei Streichorchester! Ineinander verwoben, um den Hörer in die geheimnisvolle Klangwelt der Renaissance zu entführen. Schon haben wir eins der fünf beliebtesten Werke der klassischen Musik vor uns – jedenfalls, wenn es nach den Britten geht.
L. v. Beethoven: „Für Elise“22 Jun 202500:27:30
Wo wohnt Beethovens Elise? Im Hamsterrad! Kommt sie mal raus, dann überprüft sie ständig, ob die Frisur sitzt. Und heißt sie nicht eigentlich Therese? Sie könnte auch Eseline heißen, ihre Musik käme dennoch nicht vom Fleck. Das nennt man „romantische Ironie“. Diese ist gar nicht banal, auch wenn „Für Elise“ eine Bagatelle ist.
G. Bizet: „Carmen“29 Jun 202500:45:24
Warum muss Carmen sterben? Einen Hinweis gibt uns die Habanera. Wir fragen weiter nach – bei der antiken Königin und barocken Opernheldin Dido. Ansonsten bleibt vieles genialer Schall und mystischer Zigarettenrauch in dieser einzigartig schönen Oper.
C. Debussy: „Nocturnes“06 Jul 202500:47:25
Wie kommt man nach China ohne Flugticket? Auf Wolken! Oder man folgt dem Ruf der Sirenen. Zuvor ging man auf in tanzenden Massen. Gestartet war man im modernen Frankreich oder im antiken Griechenland – so ganz weiß man das nie bei Claude Debussy. Nur dass es Nacht ist, und man das alles vielleicht nur träumte.
F. Chopin: Polonaise Nr. 513 Jul 202500:24:20
Wo spukt bei Chopin bereits die Moderne? Diesmal in einer Polonaise. Als bliebe eine Schallplatte hängen, kommt dieser Tanz hier nicht vom Fleck. Stolz erträgt der Künstler sein Dasein in der Fremde und verwandelt das Klavier in ein Orchester, um mit unsichtbaren Trommeln Dämonen zu beschwören.
F. Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett Nr. 220 Jul 202500:41:20
Wie enttäuscht man seinen Vater am gründlichsten? Indem man sich mit dem Großvater verbündet. Noch besser – mit dem Übervater Beethoven selbst, dem der 18-jährige Mendelssohn hier ein Denkmal setzt. Nur wenige Quartette erreichten einen solchen Grad an Vollendung wie dieses zornige Meisterwerk.
P. I. Tschaikowski: Sinfonie Nr. 407 Sep 202500:50:03
Kann ein Finalsatz verlogen sein? In Tschaikowskis 4. Sinfonie ist er es – und gerade darum besonders wahrhaftig. Diese Sinfonie lässt niemanden unberührt. Darin gleicht sie dem Schicksal, das hier ein eigenes musikalisches Thema erhält.
J. Brahms: Klavierkonzert Nr. 114 Sep 202500:44:08
Warum klingt das Klavierkonzert eines 20-jährigen wie ein Alterswerk? Wer die erste Liebe erleidet, glaubt nicht an die zweite. Da dieser Liebeskranke auch noch Norddeutscher ist, spricht er, wenn überhaupt, nur in sich hinein. Und schreibt spröde Musik, die einen zuerst wegstößt und anschließend nicht mehr loslässt.
B. Britten: Sinfonietta21 Sep 202500:31:21
Warum beginnt Britten sein Werk mit einer Sinfonietta? Weil weniger mehr ist. Und kleiner größer. Ein, zwei Instrumente im Orchester ohne Füllstimmen. Ein, zwei Menschen auf der Bühne ohne Kulissenschieberei. Einsame Seelen machte er zu Helden seiner Opern. Und eine Oper, wenn auch für Instrumente, ist auch dieses kleine Stück.
H. Pfitzner: Violinkonzert28 Sep 202500:44:07
Zu viel Sibelius gehört? Hier ist ein weiteres spätromantisch-expressionistisches Violinkonzert. Genialisches Werk, Zumutung für Geiger wie Hörer, weswegen es kein Mensch kennt. Was wir hiermit ändern.
C. Saint-Saëns: „Danse Macabre“05 Oct 202500:22:52
Was weckt Tote auf? Etwa dieser kleine Walzer von Camille Saint-Saëns. Da er auch Lebende wach hält, hat er es längst auf sämtliche Klassik-Hitlisten geschafft – und wird nun von Dariusz Szymanski unter die Lupe genommen.
F. Liszt: „Totentanz“12 Oct 202500:32:29
Wie kam Goethes Faust nach Ungarn? Dank Mephistos Künsten und Liszts Musik. Letzterer verwandelt das Klavier in ein Klappergestell, in dem Klappergestalten knochenklappernd Orgien feiern. Damit kannte er sich nämlich aus, der Liszt.
H. Berlioz: „Symphonie fantastique“19 Oct 202500:55:41
Warum schrieb Berlioz die Symphonie fantastique? Um das Herz einer Irin zu gewinnen. Das Vorhaben glückte, die Ehe nicht. Er verstand kein Englisch. Sie nichts von Musik. Oder es gefiel ihr einfach, von ihm als Hexe porträtiert zu werden.
S. Rachmaninow: „Die Toteninsel“26 Oct 202500:29:06
Was passiert, wenn nichts passiert? Das Boot schaukelt in den Wellen. Ankunft. Erinnerung. Aufbegehren. Tod. Am Ende, wie immer: die Wellen.
P. Dukas: „Der Zauberlehrling“02 Nov 202500:18:38
Warum selbst putzen? Ich kann doch zaubern! Anders als manche Lehrlinge verstand sich Paul Dukas tatsächlich auf Magie – allerdings die des Orchesters. Sein Scherzo nach Goethe ist so kurz und vergnüglich, dass Walt Disney einen Micky-Maus-Film daraus machte.
W. A. Mozart: Klarinettenquintett09 Nov 202500:49:31
Wo zeigt Mozart Herz? Am Ende des Finales. Zuvor zeigt er Kunst: In den ersten acht Takten seines Klarinettenquintetts stecken mehr Ideen als in mancher Sinfonie.
C. Gesualdo: „Ave dulcissima Maria“23 Nov 202500:19:23
Wie hört man Chormusik? Man unterscheidet Schmuck und Anliegen. Oder auch: Polyphonie und Homophonie. Hier vorgeführt an einer der schönsten Marienmotetten der Renaissance.
J.S. Bach: Kantate „Nach dir, Herr, verlanget mich“16 Nov 202500:34:24
Was tun, wenn man sich verirrt? – Bach hören! Seine Musik richtet Menschen aus, weshalb viele Musiker ihre täglichen Übungen mit einem Bach-Stück beginnen. Doch in dieser kleinen Kantate geht es um mehr - und zwar auf einer Himmelsleiter.
C. Monteverdi: „Lamento della Ninfa“30 Nov 202500:16:10
Warum sagt man „Barock“? Weil es besser klingt als „Bapop“ oder „Bajazz“. Um 1600 entstanden in Italien Techniken, die bis heute die Popularmusik prägen – hier exemplarisch vorgeführt an der Klage einer Nymphe von Claudio Monteverdi.
P. I. Tschaikowski: Sinfonie Nr. 1 „Winterträume“07 Dec 202501:03:08
Ob sich Tschaikowskis russische Hörer von ihren Sitzen erhoben? Immerhin ist hier eine Zarenhymne versteckt. Ebenso hätten sie sich in Nebeln verlieren oder Walzer tanzen können – diese Sinfonie lädt zu jeder Jahreszeit zum Träumen ein.
J. Sibelius: Sinfonie Nr. 214 Dec 202501:07:15
Gibt es die eine große Weltformel? Bei Sibelius besteht sie aus den schlichtesten drei Tönen. Sie hält zwar nicht die Welt zusammen, doch immerhin eine ganze Sinfonie – mit einer gewaltigen Schlusshymne, um einen Staat willkommen zu heißen und eine Epoche zu verabschieden.
A. Honegger: „Une Cantate de Noël“21 Dec 202500:38:47
Wie nennt man es, wenn vier Weihnachtslieder zugleich erklingen? Ein „Gang quer über den Christkindlmarkt“ – oder fachmusikalisch: ein weihnachtliches Quodlibet. Der Schweizer Komponist hat ein solches in seiner Weihnachtskantate versteckt. Sie wurde sein musikalisches Vermächtnis.
I. Strawinsky: „Petruschka“28 Dec 202501:05:20
Was hat ein Soloklavier in einem Ballett zu suchen? Es zaubert einen völlig neuen Orchesterklang – und verkörpert zugleich die Hauptfigur des Stücks, die unglückliche Gliederpuppe Petruschka. Strawinskys geniale Partitur bietet den schönsten, besten und anrührendsten Einstieg in die klassische Moderne, den man sich wünschen kann.
E. Elgar: Cellokonzert04 Jan 202600:48:43
Wie erinnert man sich? Oft durch ein Zauberwort. Oder durch Tonfolgen, die niemand wirklich wahrnimmt, während sie E. Elgar zu seiner verstorbenen Frau zurückführen - im Cellokonzert, das einen Barden herbeiruft, um die Vergangenheit zu beschwören.
J. Sibelius: Sinfonie Nr. 711 Jan 202600:58:23
Wie sprach Jean Sibelius? „Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengesetzt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt – und wir müssen daraus das Bild wieder erschaffen.“ In diesem Sinne: Sibelius' Siebte als Podcast-Puzzle.
R. Schumann: „Frauenliebe und Leben“25 Jan 202600:53:30
Was ist ein romantischer Liederzyklus? Eine Oper im Taschenformat – die Welt als Stimme und Klavier –, durchzogen von Zwischentönen, die hörbar werden, wenn man zu hören versteht. Frauen lebten damals hinter Schleiern, die wir ein wenig lüften werden.
C. Saint-Saëns: Septett01 Feb 202600:39:44
Trompetengeschmetter und Kammermusik? Gehen gut zusammen, wenn sich ein Klangmagier ihrer annimmt. Was Camille Saint-Saëns zweifellos war – sein Septett ist ein amüsantes Stück Musik, das uns einiges über das späte 19. Jahrhundert erzählt.
S. Prokofjew: Violinkonzert Nr. 108 Feb 202600:38:02
Wie beginnen östliche Märchen gern? „Trifft ein Bauer auf ’nen Teufel …“
Hier ist es eher eine Bauerstochter, die mit einem geigenden Teufelskerl in den siebten Himmel tanzt. Slawisch-erotischer Symbolismus in der Gestalt eines Violinkonzerts. Macht Laune!
G. Enescu: Orchester-Suite Nr. 115 Feb 202600:56:55
Wie klang die Musik der Antike? Wir wissen es nicht, können es aber erahnen – auch dank der einstimmigen Gesänge der Rumänen. Deren wichtigster Komponist wird in den letzten Jahren verstärkt wiederentdeckt. Ihm ist diese Folge gewidmet.
M. Reger: „Die Toteninsel“22 Feb 202600:30:53
Wie vertont man ein Gemälde? Sergej Rachmaninow hat Böcklins Bild „Die Toteninsel“ in eine Geschichte verwandelt. Der deutsche Komponist Max Reger ließ melodische Linien sinken und steigen – und wurde so selbst zum Musikmaler.
F. Hensel: Streichquartett in Es-Dur.15 Mar 202600:45:50
Gibt es weibliche Musik? Es gibt Romanzen, vornehmlich für Damen, naiv und melodieverliebt. Die Romanze in Hensels Quartett hat den Charme von Schleifpapier. Abweisend, spröde und zum Himmel schreiend stößt das ganze Werk endlich auf offene, ja aufgeschreckte Ohren – fast 200 Jahre, nachdem es geschrieben wurde.
J. Haydn: „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“08 Mar 202602:00:20
Wie erreicht man Ziele? Mit der richtigen Einstellung. Legen Sie das Handy weg, schreiben Sie mit, teilen Sie die Folge auf, lassen Sie Unverstandenes vorüberziehen. Seien Sie geduldig. Dann wird dieser Haydn Ihr Hören verändern.
A. Dvořák: Sinfonie Nr. 9 „Aus der neuen Welt“01 Mar 202601:14:53
Wie klingt Heimweh? Bei Dvořák ist es ein Rhythmus. Der tschechische Komponist zeigte seinen amerikanischen Studenten, wie man eine spätromantische Sinfonie komponiert.
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