Mark Benecke hat seine Rubrik bei radioeins beendet. Wir bedauern das sehr und bedanken uns sehr herzlich bei ihm für 25 Jahre "Der Benecke" – für Expertise, Unterhaltung und bleibende Radiomomente. Die Podcasts sind weiterhin im Archiv auf radioeins und ARD-Audiothek zu hören.
Er ist Vorsitzender der Deutschen Dracula - Gesellschaft. Er ist Mitglied des Komitees des Nobelpreises für kuriose wissenschaftliche Forschungen. Er ist der bekannteste Kriminalbiologe der Welt. Er ist Dr. Mark Benecke.
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Der Benecke, podcast de radioeins (rbb) - Statistiques, épisodes et classements - My Podcast Data
Say Hello, Wave Goodbye
samedi 5 octobre 2024 • Durée 02:56
Mark Benecke hat seine Rubrik bei radioeins beendet. Wir bedauern das sehr und bedanken uns sehr herzlich bei ihm für 25 Jahre "Der Benecke" – für Expertise, Unterhaltung und bleibende Radiomomente. Die Podcasts sind weiterhin im Archiv auf radioeins und ARD-Audiothek zu hören.
Lohnen sich Michelin-Sterne für ein Restaurant?
samedi 24 août 2024 • Durée 05:30
Das weiße Michelin-Männchen, offiziell Bibendum genannt, kann noch mehr als nur die Werbefigur für einen Reifenhersteller zu sein, denn: Das Maskottchen steht in der Gastronomiebranche auch für herausragende Küchenleistungen - die Michelin-Sterne. Ein Forschungsteam der Universität Lleida in Spanien hat sich angeschaut, wie viel die Sterne den Restaurants finanziell bringen. Was dabei herauskam und welche Faktoren eine beeinflussende Rolle in der Welt der Sterne-Restaurants spielen, erklärt uns Dr. Mark Benecke.
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Floresiensis-Vorfahre: Kleiner als ein Hobbit
samedi 17 août 2024 • Durée 05:25
Homo floresiensis war vermutlich nur 1,02 bis 1,21 Meter groß. Jetzt hat ein internationales Forschungsteam auf der indonesischen Insel Flores einen winzigen Oberarmknochen entdeckt und der verrät: Der Vorfahre von Homo floresiensis war noch kleiner! Das gefundene Fragment des Oberarmknochens ist 700.000 Jahre alt und nur 8,8 Zentimeter lang. Das deutet darauf hin, dass der vollständige Knochen nicht länger als 20,6 bis 22,6 Zentimeter gewesen sein kann. Damit kam der Vorfahre des Homo floresiensis gerade mal auf eine Körpergröße von 93 bis 108 Zentimeter! Anhand der Gewebemorphologie konnten die Forschenden eindeutig feststellen, dass die Knochen zu einem Erwachsenen und nicht zu einem Kind gehörten. Anthropologen gehen heute davon aus, dass sich der Homo floresiensis durch eine Inselverzwergung aus frühen Menschenvorfahren entwickelt hat. Aber welchen Vorteil könnte es für sie gehabt haben, klein zu sein? Mehr dazu von Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Straßenbeleuchtung macht Blätter hart
samedi 10 août 2024 • Durée 04:56
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Komodowarane haben Eisenzähne
samedi 3 août 2024 • Durée 05:18
Marmorstein und Eisen bricht - im Falle von Komodowaranen aber nicht! Ein Forschungsteam um Aaron LeBlanc vom King's College London hat sich die Zähne der Riesenechsen einmal genauer angeschaut und ist dabei auf ein spannendes Ergebnis gekommen: Nicht nur ein harter und calciumreicher Zahnschmelz sorgt bei Komodowaranen für einen festen Biss, sondern auch eine dünne Schicht aus Eisen. Das Eisen führt dazu, dass die Kanten der Waranzähne stabiler sind und sich nur langsam abnutzen. Ob Eisen in Zähnen auch bei anderen Tieren üblich ist und inwieweit diese Erkenntnis bei der Forschung von Dinosauriern helfen kann, erklärt Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Anti-Aging für Mäuse
samedi 27 juillet 2024 • Durée 05:23
Bei Menschen wird mit zunehmendem Alter ein bestimmtes Protein produziert, das für verschiedene Alterserkrankungen verantwortlich ist. Interleukin 11. Auch Mäuse besitzen dieses Protein. Forschende des Medical Research Council Laboratory of Medical Science und des Imperial College London konnten das Protein in Mäusen jetzt erfolgreich abschalten. Ihre Ergebnisse haben sie in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht. So konnten die Forschenden zeigen, dass durch das Ausschalten des Gens die Lebenserwartung der Mäuse um bis zu 25 Prozent verlängert werden kann. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Raumanzüge recyceln Urin
samedi 20 juillet 2024 • Durée 06:19
Aus Sci-Fi wird Realität - die Filmserie "The Dune" hat es vorgemacht: Sogenannte Destillanzüge verwandeln Körperflüssigkeiten in Wasser. Forschende aus den USA haben sich das zum Vorbild genommen und Raumanzüge entwickelt, die zumindest Urin in Trinkwasser verwandeln können. Und das zu 85 Prozent! Die Vorteile: Astonautinnen und Astronauten müssen keine Windeln mehr tragen und haben bei Expeditionen im All mehr Wasser zur Verfügung als bisher. Mehr dazu von Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
So queer ist die Tierwelt wirklich
samedi 13 juillet 2024 • Durée 05:54
Sind Wissenschaftler voreingenommen gegenüber gleichgeschlechtlichem Sex unter Tieren? Eine Studie von Forschenden aus der USA und aus Kanada, die in der Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlicht wurde, zeigt: Viele Wissenschaftler beobachten zwar gleichgeschlechtliches Sexualverhalten bei Tieren, aber nur ca. die Hälfte sammelt auch Daten und noch weniger berichteten auch darüber.
Bei gleichgeschlechtlichem Sexualverhalten von Tieren sprechen Forschende von “same-sex sexual behaviour”, kurz SSSB. Dazu gehören Verhaltensweisen wie Berührungen von Genitalien, gleichgeschlechtliches Besteigen, oral-genitale und genital-genitale Kontakte. Das Problem: In der Natur kann es für Forschende teilweise schwierig sein, SSSB zu erkennen, wenn sich zum Beispiel die Männchen und Weibchen einer Art äußerlich und auf Distanz nur schwer unterscheiden lassen. Außerdem muss nicht jede Berührung im Genitalbereich sexuell sein - es kann sich z.B. auch um Körperpflege handeln. Das und die Tatsache, dass quantitative Daten in der Verhaltensforschung als aussagekräftiger gelten als einzelne Beobachtungen, könnten zu dieser Lücke in der wissenschaftlichen Literatur führen.
Depressionen sind ansteckend
samedi 6 juillet 2024 • Durée 06:53
Nicht nur Erkältungen sind ansteckend, sondern auch gähnen oder lachen. Forschende aus Finnland und dem Vereinigten Königreich haben in einer Studie nun allerdings Ergebnisse erlangt, die darauf schließen lassen, dass psychische Störungen unter Jugendlichen sozial übertragen werden können. Wie genau das passieren soll, erklärt uns Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Nach Hurrikan: Affen sind freundlicher zueinander
samedi 29 juin 2024 • Durée 05:31
Freundlichkeit als Überlebensstrategie: Normalerweise sind Makaken - vor allem Männchen - nicht besonders nett zu ihren Artgenossen. Schläge und Bisse gehören zur Tagesordnung. Doch die Affen können auch anders und rücken scheinbar in Notsituationen zusammen. Das zeigt eine Studie der University of Pennsylvania, die in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht wurde. Die Forschenden haben eine Rhesusaffen-Population auf einer Insel bei Puerto Rico untersucht. Die Insel wurde 2017 von einem Hurrikan getroffen, der große Landstriche und damit wichtigen Schatten für die Tiere zerstört hat. Doch - anders als das Forschungsteam vermutete - wurden die Affen dadurch nicht noch aggressiver, um sich um den wenigen Schatten zu streiten, sondern rückten näher zusammen und teilten sich die kühlen Plätze. Mit Erfolg – mehr weiß Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.