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Explorez tous les épisodes du podcast Danke für Nichts. Der feministische Podcast über Care und Wirtschaft

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#5 trans*feministischer Arbeitskampf und Selbstorganisierung: Im Gespräch mit Tr@ns*Sxxworks31 Dec 202501:06:36

In der fünften Folge sprechen wir mit Schotter von Tr@ns*Sxxworks über die Selbstorganisierung von Tr@ns* Sxxarbeiter*innen. Wir fragen uns: Wie kann in einem prekarisierten und stigmatisierten Arbeitssektor kollektive Organisierung stattfinden – was können wir von und miteinander lernen?

Außerdem blicken wir in den News auf die Zusammenkürzungen des „Fonds Sexueller Missbrauch“, und schauen auf einen Streik in der Branche „Textile Dienste“. In dieser Folge lesen wir auch für euch. In der Vision stellen wir das Buch „Everything for Everyone: An Oral History of the New York Commune“ (M.E. O’Brien & Eman Abdelhadi) vor.

Ihr wollt uns Feedback geben? Dann schreibt uns an: care@knoe.org

News

Petition zum Erhalt des Fonds Sexueller Missbrauch


Interview

Tr@ns*Sxxworks (@tswberlin)


Vision

M.E. O’Brien und Eman Abdelhadi (2022): Everything for Everyone: An Oral History of the New York Commune. Common Notions.


Paula Blömers über das Buch (kritisch-lesen.de): Die Zukunft erzählen


Musik

Rihanna: Work

Scott Holmes Music: Positiv and Fun https://freemusicarchive.org/music/Scott_Holmes/

Tim Taj: Upbeat Happy https://freemusicarchive.org/music/timtaj/positive-corporate-music/upbeat-happy/


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Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch die Heidehof Stiftung, die Anstiftung und die Stiftung Menschenwürde und Arbeit.


© 2025. This work is openly licensed via CC BY-NC 4.0 DEED

#4 Erzieher*innen am Limit mit Maria 29 Dec 202501:00:00

Wie geht es Erzieher*innen in Sachsen? Unter welchen Bedingungen leisten sie ihre Arbeit und vor allem: Wie organisieren sie sich, um Kürzungen im sozialen Bereich entgegenzutreten?


In der vierten Folge sprechen wir mit Maria, selber Erzieherin und verdi-Aktive, über die Situation von Erzieher*innen in Leipzig und Sachsen. In Leipzig gab es in den letzten Monaten Proteste von Erzieher*innen und Eltern für bessere Personalbemessung, bessere Betreuungsschlüssel und gegen Kürzungen. Wir finden heraus, was Erzieher*innen fordern, welche Kraft in Bündnissen liegt und welche Rolle Gewerkschaften in ihren Arbeitskämpfen spielen.

Außerdem schauen wir in den News auf den Streik der Lieferando-Riders in Leipzig und thematisieren die jüngsten Kürzungen von Beratungsprojekten von queeren Geflüchteten in Sachsen. In der Vision erzählt uns Marie von der Initiative #LiegendDemo, wie eine gute Versorgung von Personen mit me/cfs und long covid aussehen könnte.


Du bist selbst als Erzieher*in tätig? Du hast Freund*innen, die sich für bessere Bedingungen in den Kitas einsetzen wollen? Dann komm’ zum monatlichen Stammtisch für alle Kolleg*innen in den Sozial- und Erziehungsdiensten in Leipzig und Umgebung: Jeden 3. Donnerstag im Monat im Volkshaus (Karl-Liebknecht-Straße 30-32, 04107 Leipzig)!


Ihr wollt uns Feedback geben? Dann schreibt uns an: care@knoe.org


News

Pressemitteilung von RosaLinde e.V.

Einladung zur Demonstration von RosaLinde e.V.

Petition: Sachsen - Rettet queere Integrations- und Beratungsstellen!

Artikel: Die Schattenflotte kommt (kreuzer online)

Interview: Lieferando-Betriebsrat: „Unser Chef ist faktisch die App“

Tarifmeldung (DGB): Streik bei Lieferando in Leipzig: Beschäftigte fordern bessere Arbeitsbedingungen


Interview

Maria ist Erzieherin aus Leipzig und bei ver.di organisiert.


Vision

Liegenddemo (Instagram)

Bei Fragen & Interesse an der Ausstellung, meldet euch unter hausbesuche.exhibition@gmail.com


Weitere Infos zu me / cfs

mecfs-info.de:: Infoportal für Betroffene, Angehörige und medizinisches Personal

Sondersendung zu ME/CFS (radio dreyeckland) (60 min)

PIER Schleswig-Holstein e.V.

Artikel: Mit Me kämpfen,gegen ME kämpfen (AK Web)


Content note: Suizid, Sterbehilfe

Artikel: Wenn nur der Suizid als Ausweg erscheint (taz)



Musik

Rihanna: Work

Scott Holmes Music: Positiv and Fun https://freemusicarchive.org/music/Scott_Holmes/

Tim Taj: Upbeat Happy https://freemusicarchive.org/music/timtaj/positive-corporate-music/upbeat-happy/


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Gefördert durch die Heidehof Stiftung, die Anstiftung, die Stiftung Menschenwürde und Arbeit und das Sächsische Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung.

Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des*r Autor*in bzw. der Autor*innen und spiegeln nicht zwingend die des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung wider. Das Staatsministerium kann dafür nicht verantwortlich gemacht werden.

© 2025. This work is openly licensed via CC BY-NC 4.0 DEED

#7 Wie Shoppingcenter vergesellschaften? Mit der Initiative Sorge ins Parkcenter.14 May 202401:08:58

Gähnende Leere in den ehemaligen Konsum-Tempeln: An vielen Orten stehen Einkaufszentren leer, mitten in Stadtvierteln und Innenstädten. Große Flächen bleiben ungenutzt, während es Menschen an dem mangelt, was sie für ein gutes Leben brauchen: Kinderbetreuung, Lebensmittelversorgung, Beratung. Die Initiative „Sorge ins Parkcenter“ will im leerfallenden Parkcenter in Berlin Treptow Sorgearbeit vergesellschaften: Konkret heißt das, leere Flächen zu nutzen und ganz neue Infrastrukturen zu schaffen. Doch welche Bedarfe gibt es vor Ort? Und wie ermittelt die Initiative diese? Was sind die Pläne des Investors? Und inwiefern passen diese überhaupt zur Vision einer klimagerechten, feministischen Stadt? Über all das spricht Chris mit Anna und Hannah von „Sorge ins Parkcenter“ in der neuen Folge.


In den News gibt es dieses Mal einen Bericht über den Entwurf für die Krankenhausreform sowie eine Studie zur Versorgungslage für ungewollt Schwangere in Deutschland. Im letzten Teil erfahren wir von der Initiative für ein Soziales Zentrum in Göttingen, wie sie in Göttingen dafür kämpfen, dass das alte leerstehende Gefängnis ein Ort der Solidarität, Sorge und Gemeinschaft wird!


Diese Folge wurde mit finanzieller Unterstützung durch die Stiftung Care for Future produziert.


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Shownotes

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Einladung zum Vernetzungstreffen in Leipzig: „Kaufhaus Held vergesellschaften“

30.05. um 18.00 in der Georg-Schwarz-Str. 178


Begriffserklärungen


Graue Energie: Graue Energie bezeichnet die Menge an Energie, die für Herstellung, Transport, Lagerung, Verkauf und Entsorgung eines Gebäudes (oder Produkts) aufgewendet werden muss.


Munizipalismus: Seit den 2010er Jahren wird vom Aufkommen des „neuen Munizipalismus“ gesprochen. Damit werden oft verschiedene städtische soziale Bewegungen, Nachbar*innenschaftsinitiativen sowie Wahlplattformen und Parteien gefasst, die sich für eine solidarische, anti-rassistische, klimagerechte und feministische Stadt einsetzen.

Zentral ist hierbei das Verständnis, dass die lokale Ebene, Selbstverwaltung und Organisierung Ausgangspunkt für größere gesellschaftliche Veränderungen sind. Besonders bekannt ist die munizipalistische Bewegung Spaniens, die in den 2010er Jahren auch kommunalpolitische Erfolge erzielte. Mehr Infos z.B. hier oder hier.


News


Neues Positionspapier zum Referentenentwurf KHVVG von Krankenhaus statt Fabrik

Kapitel „Gute Gesundheitsversorgung für alle“ in „Bausteine für Klimagerechtigkeit“ (Konzeptwerk Neue Ökonomie)

Bündnis Klinikrettung

Video vom Bündnis Klinikrettung zu Betroffenen der Krankenhausreform undKrankenhausschließungen

ELSA Studie ("Erfahrungen und Lebenslagen ungewollt Schwangerer – Angebote der Beratung undVersorgung")


Interview


Initiative „Sorge ins Parkcenter“ @sorgeinsparkcenter

Online-Karte und Ressourcensammlung zu Sorgenden Städten (Rosa-Luxemburg-Stiftung)

⁠Kiosk Hermannplatz Berlin⁠


Vision


Initiative Soziales Zentrum Göttingen @sozialeszentrum_goettingen

Spendenkampagne für 50.000€ für das Soziale Zentrum

taz-Artikel zum Vorhaben der Initiative


Musik


Rihanna: Work

Scott Holmes Music: Positiv and Fun

Tim Taj: Upbeat Happy


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Produziert mit finanzieller Unterstützung durch die Stiftung Care for Future, die Heidehof Stiftung und die Anstiftung.

© 2024. This work is openly licensed via ⁠CC BY-NC 4.0 DEED⁠

#6 „Let’s Socialize Care!“ Spezial-Folge zur Vergesellschaftungskonferenz11 Apr 202400:44:40

In dieser Folge treffen sich Chris und Maxi auf der Vergesellschaftungskonferenz vom 15.-17. März am Werbellinsee in Brandenburg. Unter dem Motto „Let’s Socialize - Vergesellschaftung als Strategie für Klimagerechtigkeit“ diskutierten dort mehr als 360 Menschen, wie es mit der Vergesellschaftung weitergehen kann. Chris und Maxi haben den Care-Themenstrang begleitet und wichtige Punkte zur Vergesellschaftung und Demokratisierung von Care-Kontexten für euch gesammelt. Unter anderem haben wir mit Personen von International Women* Space (IWS), Women in Exile, Bündnis Selbstbestimmung Selbst Gemacht, Vertreter*innen von ver.di und der Berliner Krankenhausbewegung, vom Gesundheitskollektiv Berlin, dem Poliklinik Syndikat, dem Konzeptwerk Neue Ökonomie uvm. gesprochen. Ein großes Danke an dieser Stelle an alle Personen, die die Konferenz ermöglicht haben und die vielen Menschen, die sich politisch organisieren, um für Care-Gerechtigkeit zu kämpfen. Und damit nehmen wir euch mit zum Care-Themenstrang und wünschen euch viel Spaß beim Nachhören unserer Eindrücke!


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SHOWNOTES


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Initativen


International Women* Space

Women in Exile

Bündnis Selbstbestimmung Selbst Gemacht

ver.di und die Berliner Krankenhausbewegung

Gesundheitskollektiv Berlin

Poliklinik Syndikat

Sorge ins Parcenter

Care Werkstatt


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Mehr Infos


Programm der Vergesellschaftungskonferenz 2024


KEIN DING! Podcast


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Bücher & Artikel


Selbstbestimmungsgesetz 2.0 vom Bündnis Selbstbestimmung Selbst Gemacht

analyse & kritik Artikel »Das Selbstbestimmungsgesetz ist ein Angstgesetz«

Artikel „The Queer Art of Hospitality“ von Luce deLire


Buch „Breaking Borders to Build Bridges. 20 Jahre Women in Exile“ (2024)


Bücher „WE EXIST, WE ARE HERE“ (2018) und „IN OUR OWN WORDS“ (2015) von IWS


Break Isolation Group von IWS


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Hosts: Chris Neuffer, Maxi Ziegler


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Musik

Rihanna: Work


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Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.


© 2024. This work is openly licensed via [CC BY-NC 4.0 DEED] (https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0

#5 | 8. März: Wie feministisch kämpfen? Mit dem Colectiva Feminista De Abya Yala29 Feb 202400:59:16

Ungleiche Bezahlung, ungerechte Verteilung von Sorgearbeit und alltägliche patriarchale Gewalt: Feministische Gruppen kämpfen schon lange dafür, dass sich all das ändert!

Für sie ist klar: „Wenn wir streiken, steht die Welt still“ Daher wird der 8. März als wichtiger feministischer Kampftag und Streik als Mittel immer wieder diskutiert.

In dieser Folge spricht Chris mit Linda und Emilce vom Colectiva Feminista de Abya Yala aus Dresden. Es geht um ihre Pläne für den 8. März dieses Jahr, die Arbeit im Kollektiv und was Dekolonialität für sie bedeutet. Wie ist das Colectiva entstanden? Wie organisieren sich „Frauen und Dissidenten“ darin? Und was ist die Geschichte hinter den grünen Tüchern, die Menschen immer wieder auf feministischen Demos tragen?

Außerdem berichten wir in den News über ein gestartetes Pilotprojekt zur 4-Tage-Woche und die aktuellen Reform-Vorschläge des Bundesjustizministeriums zum Abstammungsrecht. Und wir schauen uns gemeinsam an, warum Sophie Lewis die Abschaffung der Familie fordert und was Leah Lakshmi Piepzna-Samarasinha als alternative Form vorschlägt, um Care selbstbestimmter zu organisieren.

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SHOWNOTES

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News

Artikel zur Pilotstudie von Intraprenör

Dossier Arbeitszeitverkürzung

Link Stellungnahme DJB zu Eckpunkten des Bundesministeriums der Justiz für eine Reform des Abstammungsrechts

 

Interview

Colectiva Feminista de Abya Yala

Instagram: @feministas_abya_yala

Linktree: linktr.ee/feministas_abyayala_dd

 

Vision

Leah Lakshmi Piepzna-Samarasinha (2018): Care Work: Dreaming Disability Justice

Sophie Lewis (2023): Die Familie abschaffen. Wie wir Care-Arbeit und Verwandtschaft neu erfinden


Glossar

Femizid: Der gewaltsame Mord an Mädchen, Frauen und feminisierten Menschen aufgrund ihres Geschlechts. Viele Personen verwenden den Begriff synonym mit Feminzid, obwohl letzterer besonders die politische und strukturelle Dimension dieser Morde hervorhebt.

Transfemizid: Der gewaltsame Mord an einer Frau oder einer femin(isiert)en Person, weil sie trans ist.

Ni Una Menos (dt. „Nicht eine weniger“): Eine Bewegung, die in Argentinien entstand und die patriarchale Gewalt an Frauen und feminisierten Menschen, insbesondere in Form von Femiziden, kritisiert. In Deutschland gründete sich 2017 die Plattform „Keine Mehr“.

Disability Justice (dt. etwa „Behindertengerechtigkeit“): Die Disability Justice-Bewegung grenzt sich von der Forderung nach mehr Rechten und Zugängen für behinderte Menschen ab und kritisiert die gesellschaftlichen Verhältnisse, die überhaupt Körper unterschiedlich einordnen. Zentrale Annahmen sind: Alle Körper sind einzigartig und wichtig. Alle Körper haben Stärken und Bedürfnisse, die erfüllt werden müssen. Wir sind stark, nicht trotz unserer komplexen Körper sondern wegen ihnen. Zentral für die disability justice-Bewegung ist auch, die Verschränkung von Ableismus / Behindertenfeindlichkeit mit anderen Unterdrückungsformen (wie Sexismus, Rassismus, Queerfeindlichkeit etc.) in den Blick zu nehmen. Für mehr Infos auf Englisch, siehe hier.

Charity Modell: Das Charity Modell ist ein Modell über Behinderung, was die Annahme vertritt, behinderte Menschen seien hilflos, leidend und Opfer bzw. Betroffene ihrer Beeinträchtigung(en). Menschen mit Behinderung werden in diesem Modell als Empfänger*innen von Sozialhilfe und Unterstützung gesehen, nicht jedoch als aktive selbstbestimmte Personen, die viel auszeichnet außerhalb ihrer Behinderung.

 

Musik
Rihanna: Work
Scott Holmes Music: Positiv and Fun
Tim Taj: Upbeat Happy


RSS Feed

Der Danke für Nichts Podcasts unterliegt den Lizenzbedingungen der Creative Commons-Lizenz.


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Produziert mit finanzieller Unterstützung durch die Heidehof Stiftung und die Anstiftung.

© 2024. This work is openly licensed via ⁠CC BY-NC 4.0 DEED⁠

#4 Arbeitskampf am Uniklinikum Leipzig. Mit Katharina Jüttner15 Dec 202300:56:26

Personalmangel, Kostendruck und steigender Sorge-Bedarf in Deutschland: Die Belastung für Pflegekräfte in Krankenhäusern ist hoch. Immer mehr ausgebildetes Personal verlässt den Pflege-Beruf wegen der schlechten Arbeitsbedingungen.

In dieser Folge sprechen Mia Smettan und Chris Neuffer mit der OP-Krankenschwester Katharina Jüttner aus der Uniklinik Leipzig. Es geht um die aktuellen Arbeitskämpfe in Leipzig, Katharinas Perspektive auf die Tarifrunde und wie ein gerechteres Gesundheitssystem aussehen könnte. Wie ist die Arbeit als Pflegekraft im Zentral-OP einer Uniklinik? Warum ist die Tarifrunde für Katharina und ihre Kolleg*innen, aber auch für uns alle, wichtig? Wie sieht ein Streik im Krankenhaus aus?

Zudem berichten wir über den Kitanotstand, Haushaltskürzungen und den Stand des Selbstbestimmungsgesetzes und fragen uns: Wie könnte eine solidarische ambulante Gesundheitsversorgung aussehen?


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SHOWNOTES

Ihr wollt uns Feedback geben oder Themenvorschläge einsenden?Dann schreibt und an: care@knoe.org

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News

Recherche von Correctiv zum Kitanotstand

Aktionskarte von Correctiv

Petition „Diskriminierung und Misstrauen raus aus dem Selbstbestimmungsgesetz!“

Bündnis Selbstbestimmung selbst gemacht auf Instagram: @buendnis.selbstbestimmung

Partizipativ erarbeiteter Entwurf


Interview

Katharina Jüttner

Katharina arbeitet seit 21 Jahren als Krankenschwester und seit acht Jahren im OP der Uniklinik Leipzig. Seit vier Jahren ist sie bei ver.di aktiv, war in der Tarifkommission engagiert und organisierte die Streiks des Zentral-OP der Klinik mit.

Zur Tarifeinigung

Tagesschau: Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst: ver.di und Länder erzielen Einigung

Tagesschau: 3000 Euro und 5.5 Prozent mehr

Morgenpost: Öffentlicher Dienst – Darum ist der Tarifabschluss richtig

ND Aktuell: Neuer Tarifvertrag – Länder erhöhen Löhne

Labournet: Dossier zur Tarifrunde


Dokumentation „Ohne uns geht gar nix!“ über die Berliner Krankenhausbewegung

Dokumentation „Höchstens Vier Wochen“ zur Entlastungsbewegung von Krankenhäusern in NRW


Vision

Broschüre Zukunft für alle

Poliklinik Syndikat

How to build a Poliklinik


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Musik

Rihanna: Work

Scott Holmes Music: Positiv and Fun

Tim Taj: Upbeat Happy


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Produziert mit finanzieller Unterstützung durch die Heidehof Stiftung und die Anstiftung.

© 2025. This work is openly licensed via ⁠CC BY-NC 4.0 DEED⁠

#3 Queere Elternschaft mit Lisa Bendiek02 Nov 202300:59:26

Stiefkindadoption, Queerfeindlichkeit und Deadnaming - queere Eltern, oder auch Regenbogenfamilien sind nach wie vor mit einer Reihe von Hürden konfrontiert.

In dieser Folge spricht Mia Smettan mit der Autorin und queeren Mutter Lisa Bendiek über die Vergangenheit und Gegenwart von queerem Familienleben. Wie geht es Regenbogenfamilien in Deutschland aktuell? Wie ist die Verteilung von Sorgearbeit in queeren Familien und was können hetero-cis Familien von ihnen lernen?

Außerdem gibt es einen live-Bericht von Fabiana Blasco vom jährlichen feministischen Treffen in Argentinien und wir fragen uns, warum Zeit eigentlich politisch ist.


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Produziert mit finanzieller Unterstützung durch die Heidehof Stiftung und die Anstiftung.

© 2023. This work is openly licensed via ⁠CC BY-NC 4.0 DEED⁠

#2 Migration für Care-Arbeit. Mit Justyna Oblacewicz von Faire Mobilität21 Sep 202300:49:41

Arbeitskräfte aus dem Ausland stopfen die Löcher im deutschen Pflegesystem und private Agenturen verdienen daran gutes Geld. Sogenannte Live-In Betreuer*innen arbeiten für ca. 4 Euro die Stunde rund um die Uhr, wechseln alle 2-3 Monate den Arbeitsort und haben weder bezahlten Urlaub noch Krankheitstage. Mia Smettan spricht mit Justyna Oblacewicz von der Beratungsstelle Faire Mobilität über die unregulierten Arbeitsbedingungen von osteuropäischen Haushaltskräften. Was müsste geschehen, um mehr Sichtbarkeit und besseren Arbeitsschutz für die Care-Arbeiter*innen zu garantieren? Und wie erleben die zu pflegenden Personen die Situation?


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Produziert mit finanzieller Unterstützung durch die Heidehof Stiftung und die Anstiftung.

© 2023. This work is openly licensed via ⁠CC BY-NC 4.0 DEED⁠

#1 Wieso? Weshalb? Warum? Eine Einführung in Care und Wirtschaft. Mit Andrea Vetter20 Jun 202300:48:44

Care-Arbeit, ist in der Krise. Die Transformationsforscherin Andrea Vetter sagt, es geht auch anders! Mia Smettan spricht mit ihr darüber, warum Sorgetätigkeiten sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext meistens unter sehr prekären Bedingungen stattfinden und dass Care-Arbeit ins Zentrum des Wirtschaftens gelegt werden muss. Außerdem geht es in dieser Folge um radikale Selbstsorge in Ostbrandenburg, um Kitagutscheine in Berlin und um Komposttoiletten.


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SHOWNOTES

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News

Sammelband Wirtschaft neu ausrichten. Care-Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz Herausgegeben von Uta Meier-Gräwe, Ina Praetorius und Feline Tecklenburg. Mehr dazu: https://wirtschaft-ist-care.org/publikationen/

Mental Load Selbsttest: https://mental-load-test.org/

Interview

Andrea Vetter ist Transformationsforscherin und schreibt, forscht, erzählt undorganisiert für einen sozial-ökologischen Wandel. Sie schreibt für die Zeitschrift Oya: enkeltauglich leben und gerade ist ihr neues Buch erschienen: The Future is Degrowth:A Guide to a World Beyond Capitalism.

2018 hat sie das Haus des Wandels in Ostbrandenburg mitgegründet: https://zukunftsorte.land/haus-des-wandels

Vision

https://autonomia-kooperative.ch/

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FLINTA:Das Akronym FLINTA* steht für Frauen, Lesben, intersexuelle, nicht-binäre, trans und agender Personen – also für all jene, die aufgrund ihrer Geschlechtsidentität patriarchal diskriminiert werden.

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Musik

Rihanna: Work

Scott Holmes Music: ⁠Positive and Fun ⁠https://scottholmesmusic.com/royalty-free-music/


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Produziert mit finanzieller Unterstützung durch die Heidehof Stiftung und die Anstiftung.

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#3 Gemeinsam kämpfen und als community organisieren: Au-pairs gegen die Abwertung von Sorgearbeit. Mit Bloque Latinoamericano12 Dec 202501:07:00

Wie sieht der Arbeitsalltag von Au-pairs aus? Unter welchen Bedingungen arbeiten sie in Deutschland? Und wie organisieren sich Au-pairs gemeinsam für eine Aufwertung ihrer Sorgearbeit?

In dieser Folge sprechen wir mit Maria und Janet von Bloque Latinoamericano Berlin. Janet teilt mit uns ihre Erfahrungen als Au-Pair und Care-Arbeiterin und wie sie zuerst alleine online andere Au-pairs unterstützen wollte und dann Bloque Latinoamericano gefunden hat. Maria zeigt uns, wie sich Au-Pairs organisieren und welchen Herausforderungen und strukturellen Problemen sie sich stellen müssen. Die beiden nehmen uns mit in ihre Community und Lebenswelt und zeigen uns, was wir in Sachsen von ihnen lernen können und was ihre Arbeits- und Lebensbedingungen verbessern würde.

Wir lernen über Care-Arbeit von Au-pairs, die romantisiert und als „kultureller Austausch“ beschönigt wird – während Au-pairs, meistens migrantische Frauen, oft viele Überstunden machen müssen und nur 280 EUR Taschengeld erhalten. Gemeinsam schauen wir uns an, wie die Sorge-Arbeiterinnen mit Isolationsgefühlen umgehen und diese brechen, was sie brauchen, und wo Feminst*innen und Gewerkschaften aus dem globalen Norden dringend hinschauen sollten, damit aus dem vereinzelten Kampf ein kollektiverer wird.

Außerdem geht es in den News um die Tarifrunde der Länder und des Nahverkehrs und um die Belastung Sächsischer Lehrkräfte. In der Vision stellt Clara die Sonti* e.V. vor – ein Verein aus Leipzig.

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Intro


Zentrale Anlaufstelle für Betroffene von Diskriminierung in Sachsen

Beratungsstelle in Dresden: Ausländerrat


Studie: Au-pairs in Deutschland und weltweit. Entwicklungen und Trends im Deutschen Au-Pair Wesen (Dr. Walter, 2025)

Artikel: Wie Au-Pairs in Deutschland leben


News

#LeipzigStehtZusammen

GEW-Sachsen: Studie entzieht dem Maßnahmenpaket jede Grundlage

MDR: Studie zeigt Das sind die Zeitfresser und wirklichen Arbeitszeiten von Lehrern in Sachsen


Interview

Maria und Janet engagieren sich bei Bloque Latinoamericano Berlin, insbesondere bei „Trabajo Migrante“. Innerhalb dieser Gruppe beschäftigen sie sich mit den Arbeitsbedingungen von Migrant*innen aus Abya Yala, die in Berlin leben, und wie diese verbessert werden können. Aktive von Bloque reisen auch durch Deutschland, um Migrant*innen an verschiedenen Orten dabei zu unterstützen, Gruppen und Initiativen aufzubauen.

Ein Fokus ihrer Arbeit liegt auf der Vernetzung und dem Empowerment von ehemaligen und aktuellen Au-Pairs.

Website

Instagram


Vision

Sonti* e.V.

Instagram


Musik

Rihanna: Work

Scott Holmes Music: Positiv and Fun https://freemusicarchive.org/music/Scott_Holmes/

Tim Taj: Upbeat Happy https://freemusicarchive.org/music/timtaj/positive-corporate-music/upbeat-happy/


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Gefördert durch die Heidehof Stiftung, die Anstiftung, die Stiftung Menschenwürde und Arbeit und das Sächsische Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des*r Autor*in bzw. der Autor*innen und spiegeln nicht zwingend die des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung wider. Das Staatsministerium kann dafür nicht verantwortlich gemacht werden.

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#2 Pflegende Angehörige: Zwischen fehlender Anerkennung und Care-Arbeitskämpfen mit Halina Jordan04 Nov 202500:57:41

Wie ist der Arbeitsalltag von pflegenden Angehörigen? Vor welchen Hürden stehen sie? Was muss sich ändern, damit sie weniger belastet sind und Kinder gut versorgt sind?

In der zweiten Folge der zweiten Staffel sprechen wir mit Halina Jordan, Autorin, Aktivistin, Mutter. Halina erzählt von ihren Erfahrungen mit Behörden in Sachsen und dem schweren Weg, um für ihr Kind mit Behinderung einen passenden Schulplatz zu finden. Sie nimmt uns mit in ihren Alltag und die viele Care-Arbeit, die anfällt und zum Burn-Out führt. Gemeinsam gehen wir den Fragen nach, was diese unbezahlte Care-Arbeit mit Gewerkschaften zu tun hat und was es braucht, damit aus dem vereinzelten Kampf für gute Versorgung ein kollektiverer wird.

Außerdem geht es in den News um die Pläne der Bundesregierung, Pflegegrad 1 zu kürzen und die Kitaproteste in Leipzig. In der Vision stellt Thùy Linh das Netzwerk und die Bildungsplattform viet.care vor.

Ihr wollt uns Feedback geben? Dann schreibt uns an: care@knoe.org


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Shownotes


News

Petition „Keine Kürzungen im Leipziger Kitabereich – für gute Betreuung und Bildung unserer Kinder!“ (abgeschlossen)

Deutschlandfunk Kultur: Kita-Chaos: In Sachsen schließen Kitas, in Bremen gibt es zu wenige Plätze

Correctiv: Kein Geld mehr für leichte Pflegefälle

Taz: Kürzung ersten Grades

Stiftung ZQP: Pflegende Angehörige in Deutschland

Pflege.de: Pflegegrad 1: Geld, Leistungen und Voraussetzungen

Sozialverband VdK: Pflegegrad 1 abschaffen? – Warum das keine gute Idee ist

SoVD: Pflegegrad 1 nicht streichen!


Interview

Halina Jordan ist Soziologin, Autorin und Lehrkraft – aber vor allem queere Riot-Mama, die für Inklusions-Awareness in feministischen Communities (aus-)brennt.

Website

Instagram

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Vision

viet.care: Instagram


Begriffserklärungen

Pflegende Angehörige sind alle, die eine nahestehende pflegebedürftige Person regelmäßig unterstützen. Das können z.B. Freund*innen, Nachbar*innen, Familienangehörige, Partner*innen sein, die die Person Tätigkeiten wie Ernährung, Körperpflege, einkaufen, putzen, Finanzen, Alltagsgestaltung übernehmen. Die Tätigkeiten finden nicht nur zu Hause sondern z.B. auch im Pflegeheim statt. (Quelle)


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Musik

Rihanna: Work

Scott Holmes Music: Positiv and Fun https://freemusicarchive.org/music/Scott_Holmes/

Tim Taj: Upbeat Happy https://freemusicarchive.org/music/timtaj/positive-corporate-music/upbeat-happy/

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Gefördert durch die Heidehof Stiftung, die Anstiftung, die Stiftung Menschenwürde und Arbeit und das Sächsische Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des*r Autor*in bzw. der Autor*innen und spiegeln nicht zwingend die des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung wider. Das Staatsministerium kann dafür nicht verantwortlich gemacht werden.

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#1 Feministischer Arbeitskampf: Kraft durch Bündnisse? Mit ver.di und Leipzig steht zusammen17 Jul 202501:03:56

Wir starten in die zweite Staffel! In dieser beschäftigen wir uns mit feministischer Gewerkschafts- und Bündnisarbeit. Wie können (queer-)feministische Arbeitskämpfe dazu beitragen, dass Sorgearbeit mehr gesellschaftliche Anerkennung findet?
In der ersten Folge steigenwir in das Themenfeld„feministische Gewerkschaftsarbeit“ ein– im Gespräch mit zwei Personen, die Erfahrung in der Bündnisarbeit mit der Gewerkschaft ver.di haben. Wir wollen herausfinden: Welche Bündnisse zwischen Beschäftigten und feministischen Aktivist*innen gab es schon? Wie sind Gewerkschaften und Feminismus miteinander verbunden? Was sind gemeinsame Ziele und Visionen?

Außerdem blicken wir in den News nach Großbritannien, wo ein Urteil des Obersten Gerichtshofs scharf kritisiert wird, und schauen auf den Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung. In der Vision stellt Franzi Helms die neu gegründete Carewerkschaft LUA – die Liga für unbezahlte Arbeit – vor.

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News

Amnesty International: Deutschland: Koalitionsvertrag bricht mit zahlreichen Menschenrechten

Bundesverband Trans e.V.: Presseerklärung zum Koalitionsvertrag

GEW: Koalitionsvertrag im Check

IDZ-Jena: Broschüre Organisierte Trans*feindlichkeit

Koalitionsvertrag der Bundesregierung: Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD

Them.us: Four Major U.K. Pride Marches Have Banned Political Parties From Participating

Erklärung „Wir sind das bunte Hinterland: Gemeinsame Erklärung für ein queeres und vielfältiges Ostdeutschland.“

Chronik.le: Podcast-Folge 39: Queer b2b Antifa

Übersicht über CSD-Termine in Deutschland

Broschüre Zukunft für alle



Interview

Ariane (Ver.Di Stuttgart: ariane.raad@verdi.de)

Aktionsbündnis 8.März Stuttgart (@aktion_frauen)


Tabea (@LeipzigStehtzusammen,Linktree)

Film „Kita, Bürgeramt, ÖPNV: Wir halten Leipzig am Laufen“

Veranstaltungsreihe „Wann treffen wir uns?“

Buch „Die Optimistinnen“ von Gün Tank


Vision

Liga für unbezahlte Arbeit (LUA)


Begriffserklärungen

TVöD: Der TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) gilt für rund 2,5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst, sowohl bei Bund als auch bei Kommunen. Dazu gehören Angestellte und Beamte in verschiedenen Bereichen wie Verwaltung, Polizei, Schulen und Universitäten, Pflege, Feuerwehr und vielen anderen öffentlichen Aufgaben.

TVL: Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) gilt für rund 2,5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder. Das umfasst eine Vielzahl von Berufen und Tätigkeitsbereichen, darunter Angestellte in öffentlichen Verwaltungen, Schulen, Universitäten, technischen Einrichtungen, Krankenhäusern, Bibliotheken und mehr.

Hinweis: Bevor 2005 der TVöD und 2006 der TV-L in Kraft trat, galten für Bund, Länder und Kommunen einheitliche Tarifverträge. Dies war der Bundes-Angestelltentarifvertrag (BAT) und der Bundesmanteltarifvertrag für Arbeiter und Arbeiterinnen (MTArb). Die Trennung von TVöD und TV-L im öffentlichen Dienst wird dafür kritisiert, dass sie zu Ungleichbehandlung in Bezug auf Bezahlung und Arbeitszeit führt und die Durchsetzungskraft der Beschäftigten schwächt. Eine Vision ist ein Tarifvertrag für alle Beschäftigten zu haben.


Musik

Rihanna: Work

Scott Holmes Music: Positiv and Fun

Tim Taj: Upbeat Happy


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Gefördert durch die Heidehof Stiftung, die Stiftung Menschenwürde und Arbeit und das Sächsische Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung.

Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedochausschließlich denen des*r Autor*in bzw. der Autor*innen undspiegeln nicht zwingend die des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung wider. Das Staatsministerium kann dafür nicht verantwortlich gemacht werden.

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#12 Wege in die Sorgende Stadt. Live-Podcast mit der Poliklinik Leipzig, Eisi für alle und AuPair-Repair.07 Mar 202501:08:02

Welche Infrastrukturen braucht es in der Sorgenden Stadt? Was heißt ganz konkret die Sorgebedürfnisse aller Menschen in den Mittelpunkt zu rücken? Und wie müsste Care-Arbeit, die aktuell ausgebeutet und schlecht bezahlt wird, darin anders organisiert werden?

In dieser Folge hört ihr die Aufnahme unseres Live-Podcasts am 31. Januar im Ost-Passage Theater in Leipzig. Gemeinsam mit Alina von der Initiative "Eisi für Alle", Eli von der Initiative "AuPair Repair" und Mai von der Poliklinik Schönefeld sprechen wir über die Wege in die Sorgende Stadt.

Ein großes Danke an dieser Stelle an alle helfenden Hände und Unterstützer*innen, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben.

Ihr wollt uns Feedback geben? Dann schreibt uns an: care@knoe.org


Interview

Eisi für Alle

AuPair Repair

Poliklinik-Solidarisches Gesundheitszentrum Leipzig e.V.


Ost-Passage Theater

Akafem

KEIN DING! Podcast


Weitere Infos

Folge von Kein Ding „AuPair Arbeit – Ein Manifest gegen die Ausbeutung“

Interview mit AuPair-Repair: „Als Gesellschaft sollten wir nicht eine Frau empowern, indem wir eine andere unterdrücken“

Broschüre Zukunft für alle


Musik

Rihanna: Work

Scott Holmes Music: Positiv and Funhttps://freemusicarchive.org/music/Scott_Holmes/

Tim Taj: Upbeat Happyhttps://freemusicarchive.org/music/timtaj/positive-corporate-music/upbeat-happy/


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Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen der Autor*innen und spiegeln nicht zwingend die derEuropäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.

© 2025. This work is openly licensed via CC BY-NC 4.0 DEED

#11 Alternative Wirtschaftsmodelle, Ostdeutschland und die Transformation. Mit Delal Atmaca.31 Jan 202501:03:34

Wie können wir für unseren Bedarf – auch über Krisenzeiten hinaus – sorgen? Wie kann die Produktion von Gütern und Dienstleistungen so organisiert werden, dass alle Arbeiter*innen mitbestimmen können? Und in welchem Verhältnis stehen Kooperativen zum Kapitalismus und Realstaatssozialismus? Diesen Fragen geht Chrisim Gespräch mit Delal Atmaca nach.

In den News geht es um das bittere Ende der Klage einer 24-Stunden-Betreuerin. Außerdem berichten wir über die Tarifrunde im Öffentlichen Dienst und wie ihr aktiv werden könnt. Und in der Vision blicken wir dieses Malnach Barcelona, wo die Care-Karte eingeführt wurde.


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Shownotes

Ihr wollt uns Feedback geben?Dann schreibt uns an: ⁠care@knoe.org⁠

Einladung zum Auftakttreffen des Bündnisses „Leipzig steht zusammen“: 31.01.2025, 18:00, Volkshaus Leipzig

Kommt vorbei und findet raus, wie ihr in den nächsten Wochen für eine gute Daseinsvorsorge aktiv werden könnt! Mehr Infos findet ihr bei Wir Fahren Zusammen Leipzig!


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News

Aktuelle Reportage zu den Missständen in der 24-Stunden-Betreuung

Meldung von Faire Mobilität

Übersicht zur Tarifrunde Öffentlicher Dienst Bund und Kommunen

Interview mit Silvia Habekost „Wir arbeiten bis zur Belastungsgrenze und auch darüber hinaus“

Bündnis „Berlin steht zusammen“


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Interview

Delal Atmaca ist ⁠Geschäftsführerin und Mitbegründerin des Dachverbandes der Migrantinnen-Organisationen(DaMigra e.V.)⁠. Sie war u.a. Vorstandsmitglied der WeiberWirtschaft eG, vom Migrationsrat Berlin e.V. und der Initiative selbstständiger Immigrantinnen e.V.

Als bundesweiter Dachverband setzt sich DaMigra für die Gleichberechtigung von Frauen, insbesondere von Frauen mit Flucht- und Migrationserfahrung, ein. Spendet jetzt, damit DaMigra als starke intersektionale Stimmesichtbar bleibt. Gemeinsam für Gleichberechtigung, Vielfalt und Gerechtigkeit! ⁠#DaMigraBleibt⁠

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Vision

Care-Karte„Let’s Care for Carers“

Broschüre „Care-Arbeit Vergesellschaften: Kommunalpolitische Werkzeugkiste für eine ‚Sorgende Stadt“


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Begriffserklärungen

Laissez-Faire Kapitalismus („laisser faire“, französisch für „machen lassen“): Bezeichnet eine liberale Wirtschaftspolitik, die im 19. Jahrhundert u.a. im Vereinigten Königreich praktiziert wurde. Zentrales Element ist die Zurückhaltung des Staates aus wirtschaftlichen Prozessen. Kritisiert wurde diese Wirtschaftspolitik dafür, dass sie zu Verarmung der arbeitenden Bevölkerung führte und Monopolbildung begünstigte.

Rochdale Society of Equitable Pioneers (englisch für die „Gesellschaft der redlichen Pioniere von Rochdale“): Eine Konsum- und Spargenossenschaft, die im Dezember 1844 von 28 Webern in Rochdale in Nordengland (nahe Manchester) gegründet wurde. Am 21.12.1844 eröffneten sie einen Laden, in dem sie Kartoffeln, Butter, Öl undSeife anboten. Die Gründung war eine direkte Reaktion auf die Industrialisierung, die bewirkte, dass die Weber von Versorgungsmöglichkeiten abgeschnitten waren. Mehr Infos hier und hier.

Voll(produktiv)genossenschaften: Ein bestimmter Typus von Genossenschaften, der sich über viele Lebensbereiche aller Mitglieder erstreckt und somit ein gemeinschaftliches Lebensmodell darstellt. Das Ziel ist, den Mitgliedern einen organisationalen Rahmen zu bieten, innerhalb dessen sie ihre Bedürfnisse nach Lebensmitteln, Wohnen, Tätigkeiten decken können.


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Musik

Rihanna: Work

Scott Holmes Music: Positiv and Fun

Tim Taj: Upbeat Happy

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Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen der Autor*innen und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.

© 2025. This work is openly licensed via CC BY-NC 4.0 DEED

#10 Ökofeministische Wirtschaftskritik und webs of abundances: In Bewegung für Care. Mit Abundia Alvarado, Amaia Pérez Orozco und Lina Hansen.19 Dec 202400:51:26

Chris war im Sommer und Herbst viel unterwegs und hat auf verschiedenen Veranstaltungen spannende Menschen kennengelernt. In dieser Folge sprechen Abundia Alvarado, Amaia Pérez Orozco und Lina Hansen von ihren Kämpfen und Konzepten für Care in Bewegung. Ihr hört von aktivistischen Erfahrungen der Initiative „Stop Cop City“ um den Wee’Lau’nee Forest in Atlanta . Und vom feministischen Streik in Spanien. Außerdem erfährt ihr, was unter ökofeministischen Analysen, rebellious care oder land back gemeint ist: Lernt Konzepte kennen, mit denen Menschen heute für Care in Bewegung sind.

In den News geht es um den Sammelband „Nicht die Ersten“ von Tarek Shukrallah, in dem Bewegungsgeschichte von Queers of Color in Deutschland gesammelt sind. Und es geht um den Kitastreik in Berlin, wo die Beschäftigten und eine Elterninitiative gemeinsam mit gewerkschaftlicher Unterstützung lange kämpften. In der Vision gibt es dieses Mal Ausschnitte aus dem „Kitchen Council Communist Manifesto“, das die Küche als Ausgangspunkt für gemeinsame Befreiung nimmt.


Save the Date

Am 31.01.25 geht es einen Tag rund um Wege undWidersprüche in der Sorgenden Stadt. Ab 15.00 könnt ihr euch mit uns auf einen Care-Spaziergang im Leipziger Osten machen. Ab 19.00 geht „Danke für Nichts „zusammen mit „Kein Ding“ live! Seid dabei, wenn Maxi und Chris zusammen mit spannenden Gäst*innen im Ost-Passage Theater in Leipzig ins Gespräch kommen.


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SHOWNOTES


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News

Interview mit Tarek Shukrallah

Nicht die Ersten bei Assoziation A

30 Jahre „Asylkompromiss“


Initiative „Einhorn sucht Bildung“ ( Instagram: @einhornsuchtbildung

Video „Berliner Kitastreik verboten“ entstand im Rahmender Workshopreihe "How to Streikvideo?"


Artikel „Kitas in Berlin: Runder Tisch statt Streik“ (nd, 24.10.2024)


Interview

Tierra ComidaL ⁠@abundancefor_all ⁠(instagram)

Artikel „Defending Abundance everywhere“

Stop Cop City

Video „A Black Abolitionist View on Cop City with Angela Davis, Jasmine Burnett, Mariah Parker,M Adams“

Artikel „The Land at the Center of Cop City and why we must defend it“ (Nic Sanford Belgrad)

Spendet hier, um die Tour „Defending & Celebrating Abundance Everywhere“ von Abundia sowie ihreaktivistische Arbeit für mehr kitchen councils, Sorgenetze undGerechtigkeit zu unterstützen!

Venmo:@Marikona66

Cashapp:$Coatl66

PayPal:@NahuatlKweer


Eisi für alle

Cop Watch Leipzig


Glossar: BIP: Steht für für Bruttoinlandsproudukt und umfasst allewirtschaftlichen Leistungen eines Landes in einem bestimmtenZeitraum.

Solawi: Steht für Solidarische Landwirtschaft, mehr Infos dazu hier.


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Vision

Kitchen Council Communist Manifesto (von tierracomidalibertad und Zara Richter)



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Musik

Rihanna: Work

Scott Holmes Music: Positiv and Funhttps://freemusicarchive.org/music/Scott_Holmes/

Tim Taj: Upbeat Happyhttps://freemusicarchive.org/music/timtaj/positive-corporate-music/upbeat-happy/


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Produziert mit finanzieller Unterstützung durch die Heidehof Stiftung und die Anstiftung.

© 2024. This work is openly licensed via ⁠CC BY-NC 4.0 DEED⁠

#9 Wieso es eine solidarische Care-Bewegung braucht! Spezial-Folge mit Chris und Maxi.15 Jul 202400:50:47

Wer steckt eigentlich hinter Kein Ding und Danke für nichts? Und was motiviert uns, in der Care-Bewegung aktiv zu sein? In dieser Spezialfolge nehmen Maxi und Chris euch mit und erzählen, von ihren Zugängen zu Care. Wann haben die beiden gemerkt, dass Sorgearbeit ungerecht verteilt ist? Was sind Dynamiken in der Care-Debatte, die die beide nachdenklich und wütend werden lassen? Welche Perspektiven fehlen ihnen?


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Dann meldet euch bei uns unter: care@knoe.org oder podcast@kollektiv-periskop.org

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Shownotes


Interview

Eric Llaveria Caselles:https://www.tu.berlin/zifg/llaveria-caselles

Debt for Climate: https://www.debtforclimate.org/


Mehr Infos

Video „Feministische Ökonomie – was ist das?“

Studium Individuale (Leuphana Universität Lüneburg)

hochschule für gesellschaftsgestaltung(hfgg)

Gemeinsam Sein (GemSe): queer-feministischer Space in Kärnten

KAUZ-Folge: „Forstpolitik & Gender(un)gerechtigkeit“ (CN: sexualisierte Gewalt)

Aupair Repair


Netzwerke

NetzwerkCare Revolution

Fair sorgen!

Wirtschaft ist Care


Einladung zum 10-jährigen Jubiläum vom Netzwerk CareRevolution

Vom 18. bis 20.10.24 feiert das NCR in Leipzig Jubiläum – drei Tage diskutieren, träumen, feiern, Pläne schmieden. Es wird Podien, Workshops, Kunst, Kultur und Party geben, sowie viele Möglichkeiten zur Begegnung. Informationen zum Jubiläum findest du hier. Direkt zur Anmeldung geht es hier.


Bücher

Silvia Federici (2020): Die Welt wieder verzaubern – Feminismus, Marxismus & Commons

Ulrich Brand, Markus Wissen (2017): Imperiale Lebensweise – Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus

Silke van Dyk, Tine Haubner (2021): Community-Kapitalismus


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Begriffserklärungen


Mental Load (dt. mentale Belastung): Last und Stress durch das Organisieren und Koordinieren von Alltagsaufgaben.

Imperiale Lebensweise: Produktions-und Konsummuster, die auf einer ungleichen Aneignung von Natur und Arbeitskraft im globalen Maßstab beruhen (Quelle)

Scholar Activists: Beschreibt akademische Beschäftigte, die explizit politische Standpunkte in ihrer Arbeit vertreten und ihre Arbeit dafür nutzen.

Soziale Reproduktion: Beschreibt all die Arbeiten, die es braucht, um die Gesamtheit des sozialen Lebens und der Gesellschaft herzustellen. Mehr Infos in diesemVideo mit Tithi Bhattacharya


Community Kapitalismus: Beschreibt eine Form desKapitalismus, in der soziale Aufgaben an die Zivilgesellschaftdelegiert und mit einer neuen Gemeinschaftsrhetorik und -politik verknüpft werden. Laut Dyk und Haubner verschärft diese Form des Kapitalismus Ausbeutungsverhältnisse und löst garantierte soziale Rechte auf.

Rückverteilung: Geht das Problem an, dass Vermögen sehr ungleich verteilt ist und will das konkret ändern. Siehe auch: Podcast-Folge mit Marlene Engelhorn.


Tarifvertrag für Entlastung (TV-E): Tarifvertrag, der das Personal im Krankenhaus über ein Punktesystem entlasten soll. Wurde in unterschiedlichen Formen bereits in Unikliniken in Homburg, Jena, NRW, Kliniken in Berlin erstritten.


homo oeconomicus: Modell in derMainstream-Wirtschaftstheorie, was einen rationalen, Nutzen maximierenden Menschen beschreibt. Das Modell wird dafür kritisiert, dass es als „idealen Menschen“ einen sehr privilegierten Menschen zeichnet, der nicht in soziale Beziehungen und Machtverhältnisse eingebettet sei.


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Danke für Nichts. Podcast und KEIN DING! Podcast

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Musik

Rihanna: Work

Scott Holmes Music: Positiv and Fun

Tim Taj: Upbeat Happy

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Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Unionoder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.


© 2024. This work is openly licensed via [CC BY-NC 4.0 DEED]

#8 Queer durch Sachsen. Mit der RosaLinde Leipzig28 Jun 202400:59:56

Gesundheitsversorgung, Mobilität, Einsamkeit und Gemeinschaft: Auch wenn diese Themen viele Queers betreffen, ist der Zugang zu diesen Dingen für queere Personen auf dem Land oft schwieriger. Zugleich sind Beratungs- und Vernetzungsangebote oft weniger vorhanden und die Bedrohung durch queer- und transfeindliche Gewalt ist präsenter.

In dieser Folge spricht Chris mit Dasha und Jole aus dem Projekt „Que(e)r durch Sachsen. Empowerment und Beratung“ von der RosaLinde Leipzig. „Solche Leute gibts hier nicht“ ist totaler Quatsch: Queere Personen gab es schon immer und überall, auch in ländlichen Räumen. Was sind Herausforderungen, vor denen manche von ihnen stehen? Was tun angesichts des Rechtsrucks, mit dem auch die Trans- und Queerfeindlichkeit zunimmt? Und wie viele CSDs finden dieses Jahr eigentlich in Sachsen statt?

Das alles erfahrt ihr in der neuen Folge.


Außerdem berichten wir über aktuelle Zahlen zur Pflegebedürftigkeit, die den Bundesgesundheitsminister überrascht haben, und wir berichten vom neuen Pflegemindestlohn. In der Vision nehmen wir euch mit nach Brandenburg, wo eine Gruppe von Menschen einen gemeinschaftlichen Ort für marginalisierte Communities schafft.


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Shownotes

Ihr wollt uns Feedback geben? Oder wollt uns schreiben, von wo ihr den Podcast hört?

Dann meldet euch bei uns unter: care@knoe.org

Mehr Infos zu uns: www.knoe.org


News

https://www.rnd.de/politik/pflegefaelle-in-deutschland-explosionsartig-gestiegen-pflegeforscher-widersprechen-karl-lauterbach-X4BMKFZ2DBAP5I3BNPXZZ5TWIQ.html

https://www.zeit.de/wirtschaft/2024-05/pflege-bedarf-karl-lauterbach-statistik-anstieg


Interview

Que(e)r durch Sachsen

Verleih für die Wanderausstellung „Solche Leute gibts hiernicht“: https://queeres-sachsen.de/verleih/

Instagram: @rosalinde_leipzig/


Einige CSD-Termine

13.07. Pirna

10.08. Torgau

10.08. Bautzen

11.08. Radebeul

24.08. Plauen

24.08. Vogtland

07.09. Freiberg

14.09. Riesa

21.09. Döbeln


taz Artikel „Queeres Leben auf dem Land“


Vision

Arruda Collective

Instagram:@arruda_collective

Spendenkampagne

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Begriffserklärungen


Intersektional: Der Begriff geht auf die Schwarze Juristin und Professoring Kimberlé Crenshaw zurück. Er beschreibt, dass verschiedene Diskriminierungsformen zusammenwirken. So kann z.B. transfeindliche Diskriminierung, sexististische und rassistische Diskriminierung nicht einfach zusammen genommen werden, sondern bildet neue Formen von Unterdrückung (z.B. transmisogynoir: Die konkrete Gewalt, die Schwarze trans*feminine und trans*feminine Personen of Colour erfahren). In aktivistischen Kontexten bedeutet „intersektional“ oft, dass sich Menschen bewusst sind und dem Rechnung tragen wollen, dass Menschen verschiedene, ineinander greifende Unterdrückungserfahrungen machen.


Supervision: Supervision ist eine Art von Beratung, die Menschen nutzen, um mit einer externen Person über Dynamiken, Herausforderungen und Konflikte zu sprechen, z.B. in ihrem Arbeitsteam, in Bezug auf ihre Vereinsarbeit oder bestimmte Fälle.

Treuhand: Die Treuhandanstalt hatte den Auftrag, die Planwirtschaft der DDR in eine kapitalistische Marktwirtschaft zu überführen. Von 1990 bis 1994 sollte sie ca. 12.000 volkseigene Betriebe innerhalb kürzester Zeit «markttauglich» machen. Ungefähr die Hälfte der Betriebe wurden privatisiert, ein Viertel wurde geschlossen und ein kleiner Teil an frühere Eigentümer*innen zurückgegeben. Mehr als 85% der privatisierten Unternehmen wurden von westdeutschen Eigentümer*innen übernommen. Die Politik der Treuhand war mitverantwortlich dafür, dass knapp 3 Millionen Menschen in Ostdeutschland erwerbsarbeitslos wurden.

Mehr Informationen zur Geschichte der Treuhand.


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Musik

Rihanna: Work

Scott Holmes Music: Positiv and Fun

Tim Taj: Upbeat Happy


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Produziert mit finanzieller Unterstützung durch die Heidehof Stiftung und die Anstiftung.

© 2024. This work is openly licensed via ⁠CC BY-NC 4.0 DEED⁠

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