Explorez tous les épisodes du podcast Cortisol und Kaffee
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Titre
Date
Durée
Multimodales Stressmanagement: Das Prinzip und praktische Umsetzung
24 Mar 2026
00:24:20
In dieser Folge von "Cortisol und Kaffee" tauchen wir tief in das Konzept des multimodalen Stressmanagements ein, einem wissenschaftlich fundierten Ansatz, mit dem du Stress an mehreren Ebenen effektiv angehen kannst. Erfahre, wie die drei Variablen — Außenbedingungen, mentale Bewertung und Stressreaktion — zusammenwirken und welche Strategien du nutzen kannst, um dich in stressigen Situationen besser zu regulieren.
Key topics:
Einführung in das multimodale Stressmanagement und die Stresskaskade
Die drei Variablen: Stressor, Bewertung und Reaktion
Mentales Stressmanagement: Gedanken und Überzeugungen steuern
Regenerationskompetenz: Entspannung, Bewegung und Erholung
Spezielle Hinweise für Menschen mit ADHS
Tipps zur praktischen Anwendung im Alltag
Timestamps:
00:00 - Warum multimodales Stressmanagement das Verständnis von Stress revolutioniert 00:42 - Vorstellung der Folge und Kontext des Modells 01:09 - Die Stresskaskade im Überblick: Stressor, Bewertung, Reaktion 02:29 - Wie man an den Variablen arbeitet: Einblick in pragmatisches Stressmanagement 03:24 - Verschiedene Bausteine bei der Bewältigung des Stressors 04:02 - Die Bedeutung der Bewertung: Perfektionismus, innere Antreiber, Grenzen setzen 07:54 - Mentales Stressmanagement: Gedanken, Überzeugungen, Glaubenssätze 10:23 - Die Stressreaktion: Regenerationskompetenz und praktische Regenerationstechniken 14:04 - Beispiel Frau Streif: Bewegung, soziale Kontakte und Oxytocin 15:54 - Warum individuelle Regenerationsstrategien wichtig sind 16:44 - Hinweise speziell für Menschen mit ADHS und Unterschiede in der Regeneration 20:40 - Zusammenfassung: Arbeit an den Variablen und individuelle Entwicklung 22:19 - Abschied, Ausblick auf die nächste Folge und Zusammenfassung
Damit du im Alltag sofort ansetzen kannst, empfehlen wir die bewusste Reflexion deiner eigenen Stressvariablen und den Einsatz der vorgestellten Strategien. Mehr dazu in unseren kommenden Folgen!
Die Stresskaskade verstehen: Wie Bewertung, Reiz und Reaktion zusammenhängen
22 Mar 2026
00:27:36
Entdecke in dieser Folge, wie alltägliche Stresssituationen auf neurobiologischer Ebenen ablaufen und wie du durch bewusste Bewertung deine Stressreaktion beeinflussen kannst. Wir zeigen praxisnahe Beispiele und erklären, warum individuelle Faktoren alles verändern.
Key Topics:
Die Stresskaskade: Ablauf von Reiz bis Reaktion
Die Rolle der eigenen Bewertung bei Stress
Einfluss von Biografie, Werten und Neurodivergenz auf Stressreaktionen
Unterschiedliche Stressoren: von Säbelzahntiger bis Wasserfleck im Keller
Bewertung der Ressourcen: Wann wird eine Situation als ängstigend oder harmlos eingeschätzt?
Individuelle Ausprägungen der Stressreaktion: Schwitzen, Wut oder Heulen
Bedeutung der Einschätzung bei Menschen mit ADHS und neurodivergenten Personen
Praxisbeispiele zur Bewertung und Ressourcenplanung
Hausaufgabe: Stress beobachten und eigene Reaktionen analysieren
Ausblick auf multimodales Stressmanagement
Timestamps:
00:00 - Einführung in "Cortisol und Kaffee" – Warum Stress uns alle betrifft
00:43 - Das Zitat von Viktor Frankl: Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum
1:28 - Wie die Stresskaskade funktioniert: Reiz, Bewertung, Reaktion
2:13 - Was ist ein Stressor? Beispiele aus Alltag und Evolution
4:35 - Die Bedeutung der eigenen Bewertung: Beispiel Bushaltestelle
6:07 - Wie unbewusst unsere Bewertungen basierend auf Biografie und Werten laufen7:12 - Die Stressreaktion: Körper, Verhalten, Emotionen
8:21 - Lazarus-Modell: Einschätzung des Ressourcenbegriffs
9:22 - Beispiel mit Wasserfleck: Ressourcen bewerten, Reaktion steuern
Stress, ADHS und evolutionäre Verhaltensmuster: Ein Einblick in unser Stresssystem
20 Mar 2026
00:28:26
In dieser Episode tauchen wir tief in die Zusammenhänge zwischen Stressreaktionen und evolutionären Verhaltensweisen ein. Dabei gibt es auch einen kurzen Ausflug zur ADHS. Wir betrachten, warum unsere Stresssysteme so funktionieren, wie sie sind, und wie dieses Verständnis helfen kann, den eigenen Umgang mit Stress zu verbessern.
Schlüsselthemen:
Das transaktionale Stressmodell nach Lazarus: Ablauf und Bewertung
Evolutionäre Theorien zu ADHS: Jäger gegen Farmer
Der Stresszyklus: Erkennen und Managen in Alltagssituationen
Einfluss von Ressourcen auf Stressreaktionen
Praktische Tipps: Beobachten und Reflektieren eigener Stressauslöser
Bedeutung von Neurodiversität und gesellschaftlichen Strukturen für Menschen mit ADHS
Einfluss von Stress auf das Verhalten bei Notfällen und im Alltag
Zeitstempel:
00:00 - Einführung in Stressreaktionen und ADHS 00:29 - Das transaktionale Stressmodell 00:40 - Über die Stresszyklen und das Tierverhalten 01:10 - Die Geschichte von Zebra Frau Streif und Löwe Ludwig 02:09 - Agathe und die Unterdrückung der Stressreaktion 03:32 - Evolutionäre Theorien zu ADHS: Jäger versus Farmer 04:39 - Stress in der modernen Gesellschaft für ADHS-Betroffene 05:02 - Neurodiversität: ADHS als Normvariante 06:32 - Theorien zur Evolution der ADHS-Merkmale 07:17 - Bedeutung der Jäger- und Farmer-Typen in der Evolution 09:34 - Das aktuelle Stressmodell: Lazarus’ Stressreaktion 14:17 - Wie das Modell von Lazarus im Alltag angewendet werden kann 21:23 - Praktische Beispiele: Stress im Arbeitsalltag und Familienleben 22:18 - Ressourcen als Stresspuffer: Strategien im Alltag 23:56 - Ankündigung: Nächste Folge zum Thema Stresskaskade 26:04 - Hausaufgabe: Eigene Stressauslöser beobachten 27:10 - Abschluss und Verabschiedung
Stressreaktionen entschlüsselt: Von evolutionären Wurzeln zu modernen Herausforderungen
18 Mar 2026
00:30:04
In dieser Folge nehmen Susanne und Henner dich mit auf eine Reise durch die biologischen Grundlagen unserer Stressreaktionen. Entdecke, warum unser evolutionäres System noch immer aktiv ist und wie moderne Stressoren unsere Gesundheit beeinflussen.
Schlüsselthemen:
Die Ursprünge der Stressreaktion: Von Säugetieren bis heute
Wie das Gehirn schnell Gefahren bewertet und reagiert
Die kurzfristigen Effekte von Adrenalin und Cortisol im Körper
Warum die Stressreaktion eine Alles-oder-Nichts-Aktion ist
Das Konzept des Stresszyklus: Aktivierung, Dauer, und Beendigung
Gemeinsamkeiten zwischen Zebras und Menschen bei Stressmanagement
Der Einfluss moderner Stressquellen wie E-Mails, Konflikte und Medien
Warum wir oft spät merken, dass wir gestresst sind
Verantwortung vs. Schuld: Die Bedeutung der Selbstwirksamkeit in Stressmanagement
Zeitstempel:
00:01 - Begrüßung und Thema der Folge 00:20 - Evolution der Stresssysteme 01:19 - Beispiel: Familie Stein und Säbelzahntiger 02:23 - Gehirn und Stressreaktion 03:21 - Rolle von Adrenalin 04:19 - Energiegewinnung und Stoffwechsel 05:17 - Tunnelblick in Stresssituationen 06:46 - Dauer des Stresssystems 07:23 - Funktion von Cortisol 09:15 - Bewertung und Stressreaktionen 10:15 - Vergleich: Zebras vs. Menschen 11:03 - Späte Stresswahrnehmung 12:24 - Stressreaktion als Schutzmechanismus 14:15 - Gefahrenerkennung und Reaktion 16:58 - Moderne Stressoren und alte Mechanismen 21:14 - Einfluss von Bewertung und Wahrnehmung 22:12 - Verantwortung vs. Schuld 28:22 - Schlussgedanken und Strategien
Stressmanagement auf neuem Level - Warum nur Außen- oder Innenschau nicht reicht
16 Mar 2026
00:23:21
Willkommen bei „Cortisol und Kaffee“, dem Podcast für gestresste Menschen, die sich mit ihrem Stress nicht mehr einfach abfinden möchten.
Susanne und Henner, beide Mediziner mit Herz, teilen ihre Erfahrungen, wissenschaftliches Wissen und unterhaltsame Einblicke in den Umgang mit Stress im Alltag.
Schlüsselthemen:
Warum Stress ein universelles Phänomen ist und wie es entsteht
Die Bedeutung von Stress-sensibler Medizin und multimodalem Stressmanagement
Geschichte und Forschung zu Stress – von Selye bis heute
Was Cortisol und Kaffee miteinander verbindet
Praktische Ansätze für den Alltag: Körper, Geist und Umwelt im Blick
Persönliche Geschichten und humorvolle Anekdoten aus Arzt- und Coaching-Alltag
Einblick in faszinierende Figuren wie Herrn Selye, Familie Stein und den Säbelzahntiger Sebastian
Der Einfluss von Hormonen und die Rolle der Stressachsen im Körper
Tipps für weniger Stress und mehr Selbstwirksamkeit
Zeitstempel
00:00 - Einführung: Warum Stress das zentrale Thema dieses Podcasts ist 00:14 - Auf die Idee gekommen: Warum ein Podcast über Stress? 01:05 - Die häufigste Fehlerquelle: Wo Stress entsteht und warum kaum darüber gesprochen wird 01:25 - Vorstellung der Gastgeber: Susanne und Henner – Ärzte und Coaches mit Hand-on-Mentalität 02:32 - Persönliche Einblicke: Stress im Arzt- und Familienalltag 04:16 - Der Einfluss von ADHS bei Susanne – eine persönliche Geschichte 05:28 - Rückblick: Unser Vorgänger-Podcast „EinzigARZTig“ und die Herausforderung mit ChatGPT 06:18 - Der kreative Neustart: Authentizität statt KI-Perfektion 08:00 - So reagieren wir auf Stress – unterschiedliche Persönlichkeiten, unterschiedliche Reaktionen 09:16 - Warum wir den Stress nicht dämonisieren: Stress als Teil unseres Lebens 10:02 - Einführung in die Stress-sensible Medizin – Was bedeutet das in der Praxis? 11:06 - Multimodales Stressmanagement: Mehr als nur Achtsamkeit – ein ganzheitlicher Ansatz 12:31 - Selbstwirksamkeit: Der Player im Stressmanagement – Was du selbst tun kannst 14:33 - Figuren aus unserer Stress-Welt: Familie Stein, Sebastian, Agathe & Co. 15:29 - Die Geschichte von Hans Selye: Der Pionier der Stressforschung 18:43 - Warum „Cortisol und Kaffee“ perfekt zusammenpassen – Binnen- und Außenwelt im Einklang 21:15 - Ausblick auf die nächsten Episoden: Mehr zu Stressreaktionen und Strategien 22:33 - Abschied, Feedback und Tipps: Gemeinsam gegen Stress!
Bitte beachten: Dieser Podcast bietet keine ärztliche Beratung. Bei spezifischen Problemen wende dich bitte an eine Fachperson!
In unserem neuen Podcast Cortisol und Kaffee dreht sich alles um effektives Stressmanagement und die Rolle der Neurodiversität, insbesondere ADHS, im Alltag. Wir beleuchten, wie chronischer Stress unsere Gesundheit beeinflusst und welche wissenschaftlich fundierten Strategien wirklich helfen. Freuen Sie sich auf spannende Einblicke und praktische Tipps, die über herkömmliche Wellness-Ratschläge hinausgehen. Der Podcast startet am 16. März und wird auf allen gängigen Plattformen verfügbar sein.
„Ich hätte gerne mal ein großes Blutbild.“
06 Apr 2026
00:40:26
„Ich hätte gerne mal ein großes Blutbild.“ Diesen Satz hören Hausärztinnen und -Ärzte ständig. Gemeint ist damit aber oft etwas ganz anderes: die Hoffnung, endlich eine klare Erklärung für Müdigkeit, Erschöpfung, Infektanfälligkeit oder das diffuse Gefühl zu bekommen, dass irgendetwas nicht stimmt.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum der Wunsch nach einem „großen Blutbild“ so verständlich ist, warum Labor trotzdem nicht einfach die Antwort auf alles liefert und weshalb gute (Stress-sensible) Medizin mehr braucht als einen Rundumschlag an Werten.
Wir schauen auf die typischen Missverständnisse zwischen Patientenseite und ärztlicher Sicht, auf sinnvolle Laborparameter bei Erschöpfung, auf häufig überschätzte Mikronährstoffe und auf die unbequeme Wahrheit, die viele nicht hören wollen: Nicht alles, was sich nach Mangel anfühlt, ist auch einer. Und nicht alles, was im Labor auffällig ist, erklärt wirklich die Beschwerden.
Es geht um Eisen, Vitamin D, Vitamin B12, Magnesium, Omega-3 und die Frage, wann Nahrungsergänzung sinnvoll sein kann und wann sie eher nach Pflaster auf einem kaputten Fass klingt.
Und natürlich geht es um das, worum es bei uns am Ende fast immer geht: Stress. Denn so unerquicklich das manchmal ist – chronischer Stress und schlechter Schlaf gehören bei Müdigkeit, Erschöpfung und Infektanfälligkeit sehr oft zu den Hauptverdächtigen.
Diese Folge ist für dich, wenn du verstehen willst, was Labor leisten kann, was nicht und warum Stress-sensible Medizin eben nicht einfach nur Werte bestimmt, sondern den ganzen Menschen anschaut.
Timestamps
00:00 Willkommen bei Cortisol und Kaffee 00:13 Warum so viele Menschen ein „großes Blutbild“ wollen 02:24 Worum es in dieser Folge wirklich geht 03:44 Großes Blutbild oder großes Missverständnis? 06:25 Warum der Wunsch nach Labor so oft mit Angst zu tun hat 10:19 Was Stress im Körper verändert 12:22 Mikronährstoffe: sinnvoll oder Social-Media-Mythos? 14:00 Welche Nährstoffe beim Thema Stress überhaupt relevant sind 19:18 Warum Auffüllen allein das Problem oft nicht löst 21:00 Diese Laborwerte sind bei Müdigkeit und Erschöpfung wirklich sinnvoll 25:13 Welche Werte oft selbst bezahlt werden müssen 26:47 Warum Vitamin D nicht einfach wahllos genommen werden sollte 29:37 Magnesium, Omega-3 und die pragmatische Sicht aus dem Praxisalltag 32:00 Die unbequeme Wahrheit über einfache Lösungen 34:17 Was bei Erschöpfung und Infektanfälligkeit am häufigsten dahintersteckt 36:00 Eisen, Vitamin D, Blutzucker, Bewegung, Medikamente: was wirklich häufig ist 37:44 Warum Labor nur ein Mosaikstein ist 38:39 Ausblick auf die nächste Folge: der Stressor
Stress, der sich „lohnt“ – und Stress, der vermeidbar ist
Ressourcen stärken, wenn der Stressor nicht veränderbar ist
Warum Coaching keine Patentlösung ist
Individuelle Unterschiede im Umgang mit Stress
Die Bedeutung von Beobachtung statt vorschneller Bewertung
Ausblick: Akzeptanz als nächster wichtiger Schritt
Zeitstempel 00:03 Einführung in die Folge und Anlass durch kritischen Kommentar 00:13 Worum es bei multimodalem Stressmanagement geht – und worum nicht 01:23 Hinweis auf Newsletter und Kurs 01:42 Einstieg und Vorstellung 02:29 Der Vorwurf: Täter werden geschützt, Opfer in die Verantwortung gedrängt 04:20 Einordnung: reale Täter und reale Stressoren 04:51 50 bis 100 Stressreaktionen täglich – was das bedeutet 06:30 Schuldfrage und ihre Grenzen im Umgang mit Stress 08:38 Parallelen zum Gesundheitssystem und strukturellen Problemen 10:00 Opferrolle vs. aktiver Umgang mit der Realität 12:03 Graustufen statt Schwarz-Weiß-Denken 13:30 Grenzen von Reframing und Coaching-Ansätzen 15:00 Übergang zum persönlichen Beispiel TEDx Talk 16:00 Entscheidung für den TEDx Talk und erste Reaktionen 17:30 Drei Monate Stress – Auswirkungen auf Alltag und Umfeld 18:30 Wer ist der „Täter“ in diesem Stress? 19:30 Innere Antreiber und eigener Leistungsanspruch 20:30 Warum der Stress selbst erzeugt war 21:43 Rückblick: War es das wert? 22:30 Bewusste Entscheidungen trotz absehbarem Stress 23:30 Umgang mit Schuld und Verantwortung im Alltag 24:30 Unterstützung und gemeinsame Bewältigung 25:30 Ressourcen stärken, wenn Veränderung nicht möglich ist 26:12 Zusammenfassung der zentralen Botschaft 26:44 Ausblick auf kommende Themen 26:52 Abschluss und Verabschiedung
Möchtest du die wichtigsten Inhalte nochmal nachlesen? Dann schaue hier!
der Stressor: Schicksal oder Handlungsspielraum? - Wie du äußere Stressfaktoren erkennst, einordnest und gezielt beeinflusst
20 Apr 2026
00:37:11
Stress entsteht nicht einfach so. Er hat einen Auslöser. Und genau da liegt oft der Denkfehler: „Da kann ich ja nichts dran ändern.“ In dieser Folge schauen wir uns den Stressor genauer an – und räumen mit dem Mythos auf, dass er immer außerhalb unserer Einflussmöglichkeiten liegt. Es geht um Klarheit, Perspektivwechsel und darum, wo du tatsächlich Handlungsspielraum hast – auch wenn es sich erstmal nicht so anfühlt.
Schlüsselthemen: Die Stresskaskade: Stressor, Bewertung, Reaktion – kurz und verständlich erklärt Was ein Stressor überhaupt ist – und warum er nicht für alle gleich wirkt Unterschied zwischen beeinflussbaren und nicht beeinflussbaren Stressoren Akzeptanz als aktive Strategie, nicht als Aufgeben Adlerperspektive: Abstand gewinnen und Handlungsspielräume erkennen Arbeitsplatz als zentraler Stressor – von realen Belastungen bis zu eigenen Mustern Warum du dich immer „mitnimmst“, egal wohin du gehst Umgebungsfaktoren wie Lärm, Unterbrechungen und fragmentierte Arbeitszeit Wiederkehrende Stressoren erkennen und gezielt angehen Kochrezepte vs. echte Ursachenarbeit Zeitmanagement-Tools: hilfreich, aber kein Allheilmittel Aktive Prokrastination – beschäftigt sein statt wirksam handeln Pragmatische Strategien: 5-Sekunden-Regel, 2–3-Minuten-Regel, 72-Stunden-Regel ADHS und Stress: gleiche Kaskade, aber andere Verstärker Warum individuelle Lösungen entscheidend sind – kein „one fits all“
Zeitstempel 00:03 Einführung und Überblick über die Folge 00:12 Wiederholung der Stresskaskade und Fokus auf den Stressor 01:13 Hinweis auf Newsletter und Kurs 01:36 Einstieg ins Thema und Vorstellung 02:29 Einordnung: Stress entsteht durch drei Variablen 04:16 Was ist ein Stressor und warum ist er schwer zu greifen 05:30 Bewertung in zwei Schritten: Bedrohung und Ressourcen 06:30 Unveränderbare Stressoren und Bedeutung von Akzeptanz 08:00 Beeinflussbare Stressoren und individuelle Handlungsspielräume 09:47 Arbeitsplatz als Stressor: System vs. eigene Anteile 11:43 Individuelle Wahrnehmung von Stressoren 12:30 Umweltfaktoren und Arbeitsbedingungen als Stressquelle 15:11 Praxisbeispiele: Lärm, Raum, Unterbrechungen 16:30 Fragmentierung der Arbeitszeit als unterschätzter Stressor 18:49 Strategien aus dem Alltag: Grenzen setzen und Kommunikation 20:00 Viele kleine Stressoren statt eines großen Problems 21:58 Wiederkehrende Stressoren erkennen und priorisieren 23:30 Grenzen von Tools und „Kochrezepten“ 24:30 Kittlins Law: Problem klar formulieren 25:38 Aktive Prokrastination einfach erklärt 26:49 To-do-Listen sinnvoll nutzen – oder sich darin verlieren 27:30 Parkinson’s Law und Zeitdruck 29:10 ADHS und Produktivität unter Druck 30:30 Praktische Strategien: schnelle Entscheidungen und kleine Aufgaben 32:27 ADHS-spezifische Stressoren: Zeitblindheit, Hyperfokus, Impulsivität 34:38 Individuelle Unterschiede in Strategien und Lösungen 36:22 Ausblick auf die nächste Folge 36:50 Abschluss und Verabschiedung
Warum? Genau darum geht es in dieser Folge. Wir sprechen über die vielleicht wichtigste Variable im multimodalen Stressmanagement: die innere Bewertung. Denn nicht nur das, was passiert, beeinflusst deinen Stress – sondern vor allem die Bedeutung, die dein Gehirn der Situation gibt. Und genau darin liegt gleichzeitig auch eine enorme Chance.
Schlüsselthemen Die zweite Variable der Stresskaskade: die innere Bewertung Warum gleiche Situationen völlig unterschiedliche Reaktionen auslösen Notarztsituationen als Beispiel für unterschiedliche Stressverarbeitung ADHS und Stressbewertung Das Chefkritik-Experiment: Wie Gedanken Gefühle und Körperreaktionen verändern Warum Bewertung meist unbewusst abläuft Die zwei zentralen Fragen unseres Gehirns: Gefahr und Ressourcen Warum Arbeit an der inneren Bewertung anstrengend – aber wirksam – ist Die Forschung von Lazarus zur Bedeutung der Bewertung Operationsfilme, Stressreaktionen und physiologische Messungen Aktuelle Forschung zu Burnout und emotionaler Bewertung Kognitive Umstrukturierung und Cognitive Reappraisal Warum Reframing nicht bedeutet, sich etwas schönzureden Alfred Adler vs. Sigmund Freud „Eingefrorene Bewertungen“ und Glaubenssätze Warum Glaubenssätze veränderbar sind „Ich bin halt so“ – warum das oft nicht stimmt Neuroplastizität und lebenslanges Umlernen Grenzen der Neubewertung: Nicht jeder Stressor ist ein „Säbelzahntiger“ Eva Asselmann, Volker Busch und moderne Stressforschung Warum Entspannung allein oft nicht ausreicht Psychotherapie und Coaching: unterschiedliche Wege zur inneren Bewertung Warum nachhaltige Veränderung Zeit braucht Innere Bewertung als zentraler Hebel im Stressmanagement
Zeitstempel 00:03 Einführung in die Folge 00:10 Einstieg über Notarztsituationen und unterschiedliche Reaktionen 00:57 Operationsbilder und emotionale Reaktionen 01:15 Warum „einfach positiv denken“ oft falsch verstanden wird 02:00 Thema der Folge: die innere Bewertung 02:06 Vorstellung und Einstieg 03:20 Notarztsituation als Beispiel für unterschiedliche Bewertungen 04:38 ADHS und Stressverarbeitung 05:35 Das Chefkritik-Experiment 07:42 Warum innere Bewertung oft Widerstand auslöst 08:30 Arbeit an der Bewertung vs. Arbeit am Stressor 09:30 Die drei Variablen der Stresskaskade 10:00 Wie unser Gehirn Gefahr und Ressourcen bewertet 11:58 Lazarus und die Stressforschung 12:41 Operationsfilm-Experiment und physiologische Stressreaktionen 15:00 Burnout-Forschung und emotionale Bewertung 16:30 Kognitive Umstrukturierung und Cognitive Reappraisal 18:40 Warum Reframing polarisiert 19:29 „Grün anmalen“ funktioniert nicht 20:30 Alfred Adler und eingefrorene Bewertungen 22:00 Glaubenssätze als alte Bewertungen 24:26 „Ich bin halt so“ – warum Veränderung möglich ist 25:17 Grenzen der Neubewertung und reale Stressoren 27:11 Eva Asselmann und das Buch „Too Much“ 28:10 Persönlichkeit, Ressourcen und Bewertung 30:00 Volker Busch und subjektive Wahrnehmung 31:00 Warum unser Gehirn nie neutral bewertet 32:49 Veränderung und Stress 33:33 Gerd Kaluza und multimodales Stressmanagement 35:00 Warum Entspannung allein oft nicht reicht 36:00 Psychotherapie und innere Bewertung 38:01 Warum die innere Bewertung der schwierigste Hebel ist 39:33 „Wir sind die Stressbergführer“ 39:38 Zusammenfassung der Stresskaskade 41:00 Stressreaktion und Regeneration 41:55 Abschluss und Verabschiedung
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Karriere, Perfektionismus und hausgemachter Stress – was Frauen wirklich ausbremst
29 Jun 2026
01:27:38
Warum Leistung, People Pleasing und fremde Erwartungen oft mehr Stress machen als die Arbeit selbst - mit Steffi Beyrich
Kann man Karriere machen, ohne sich ständig unter Druck zu setzen? Und warum haben gerade viele Frauen das Gefühl, immer noch etwas mehr leisten zu müssen als alle anderen?
In dieser Folge spricht Susanne mit Stephanie Beyrich – Rechtsanwältin, Pressesprecherin der Bundesrechtsanwaltskammer, Podcasterin und TEDx-Speakerin.
Ausgehend von ihrer eigenen Karriere diskutieren die beiden über Stress, Leistungsansprüche, Perfektionismus, People Pleasing, Selbstwert und die Frage, warum Frauen sich oft selbst deutlich strengere Maßstäbe setzen als ihr Umfeld.
Dabei geht es um Vorurteile gegenüber Frauen in Führungspositionen, um Karrierewege in Medizin und Jura, um Tattoos, Nasenringe, Erwartungen von außen und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Steffi erzählt offen, wie sie gelernt hat, sich von Perfektionismus und dem Wunsch, allen gefallen zu wollen, zu lösen – und warum viele Stressoren weniger mit der tatsächlichen Arbeitsmenge als mit den eigenen Bewertungen zu tun haben.
Eine ehrliche Folge über Erfolg, Selbstwirksamkeit, innere Freiheit und die Kunst, nicht mehr jede Erwartung erfüllen zu wollen.
Zeitstempel
00:00 Karriere ohne Stress – geht das überhaupt?
02:57 Vorstellung von Stephanie Beyrich
06:15 Stress, Workload und die Frage nach der Schuld
09:52 Warum viel Arbeit nicht automatisch Stress bedeutet
11:10 Karriere als Frau – leichter gesagt als getan
14:40 Männer- und Frauenkarrieren im Vergleich
18:52 Warum Frauen in Führungspositionen noch immer unterrepräsentiert sind
21:18 Vorbilder, Netzwerke und Mentoring
22:47 Würde mehr Geld wirklich weniger Stress bedeuten?
24:47 Fremde Erwartungen oder selbstgemachter Druck?
27:37 Perfektionismus und die unterschiedlichen Maßstäbe von Frauen und Männern
30:11 Warum 80 Prozent oft völlig ausreichen
34:00 Harmoniebedürfnis, Helfersyndrom und People Pleasing
39:26 Wie Steffi sich vom People Pleasing verabschiedet hat
43:32 Tattoos, Sichtbarkeit und die Angst vor Bewertung
46:06 Warum Veränderung oft mit kleinen Mutproben beginnt
47:48 Müssen Frauen angepasst sein, um Karriere zu machen?
50:50 Verantwortung, Druck und Abgrenzung
54:14 Leistung, Selbstwert und die Erwartungen der Eltern
59:46 Hausgemachter Stress und innere Antreiber
01:00:47 Wie Veränderung tatsächlich gelingt
01:02:05 Selbstwert trainieren wie einen Muskel
01:05:21 Inspiration statt Vergleich
01:07:25 Buchtipps und Kommunikation zwischen Frauen und Männern
Karin Kuschik- 50 Sätze Karin Kuschik - 50 Fragen Dr. Peter Modler - Das Arroganz Prinzip Bronnie Ware - 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen Oprah Winfrey - Was ich vom Leben gelernt habe.
Die Stressreaktion: Was tun, wenn der rote Knopf gedrückt wurde?
15 Jun 2026
00:43:08
Wie du akuten Stress abmildern, deinen Stresszyklus vollenden und besser regenerieren kannst Der Stressor ist da. Die innere Bewertung ist erfolgt. Der rote Knopf wurde gedrückt.
Was jetzt?
In dieser Folge geht es um die dritte Variable der Stresskaskade: die Stressreaktion. Wir schauen uns an, was dabei im Körper passiert, warum Stress so weitreichende Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden hat und vor allem, was du tun kannst, um die Stressreaktion abzumildern und den Stresszyklus wieder zu schließen. Praktisch, alltagstauglich und mit vielen Beispielen aus Medizin, Evolution und Alltag.
Schlüsselthemen Die dritte Variable der Stresskaskade: die Stressreaktion Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol einfach erklärt Warum Stress den gesamten Körper beeinflusst Stress, Entzündungen und langfristige Gesundheit Warum die Stressreaktion nicht willentlich gestoppt werden kann Alles-oder-Nichts: Wie die Stressreaktion funktioniert Körper, Gedanken, Gefühle und Verhalten als vier Ebenen der Stressreaktion Fight, Flight, Freeze und Fawn im Alltag Warum Stressmanagement oft unterschätzt wird Regulation und Regeneration: zwei unterschiedliche Ziele Was Tiere uns über Stressbewältigung beibringen können Der sichere Ort als biologische Strategie Atmung als direkter Zugang zum Nervensystem Warum Summen beruhigt Gesang, Atmung und Stressregulation Bewegung als natürlicher Stressabbau Kaltes Wasser, Wärme und Sinnesreize nutzen Die 5-4-3-2-1-Methode zur Zentrierung Warum Selbstwirksamkeit entscheidend ist Regeneration durch Schlaf, Bewegung und Entspannung Warum nicht jede Entspannungsmethode für jeden funktioniert ADHS, chronischer Stress und Schwierigkeiten mit Ruhe Erst Bewegung, dann Entspannung Michael Phelps, ADHS und Bewegung als Regulation Das Zebra-Modell: Den Stresszyklus vollenden Warum kleine Routinen wirksamer sind als große Vorsätze
Zeitstempel 00:03 Einstieg und Einführung in die Stressreaktion 02:16 Die dritte Variable der Stresskaskade 03:34 Was im Körper während einer Stressreaktion passiert 05:30 Sympathikus, Adrenalin und Noradrenalin 07:00 Die HPA-Achse und Cortisol 08:30 Stress, Entzündungen und langfristige Folgen 10:00 Warum die Stressreaktion nicht gestoppt werden kann 11:01 Warum Stress so viel Aufmerksamkeit verdient 13:42 Selbstwirksamkeit und Veränderung 15:34 Die vier Ebenen der Stressreaktion 17:30 Fight, Flight, Freeze und Fawn 19:44 Regulation und Regeneration – was ist der Unterschied? 20:30 Was Tiere bei Stress tun 21:30 Atmung, Parasympathikus und Beruhigung 23:08 Gesang, Summen und Atemarbeit 25:01 Bewegung als Stressabbau 26:23 Kaltes Wasser, Musik und Sinnesreize 29:13 Die 5-4-3-2-1-Methode 31:20 Regeneration im Alltag 32:42 Schlaf und Erholung 34:57 Die richtige Form von Entspannung finden 37:12 ADHS, chronischer Stress und innere Unruhe 39:30 Michael Phelps und Bewegung bei ADHS 40:30 Das Zebra und der vollendete Stresszyklus 41:30 Warum kleine Routinen besser funktionieren als große Pläne 42:32 Fazit und Verabschiedung
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Gibt es Stress auch ohne Angst? - Warum hinter Stress oft mehr Angst steckt, als wir denken - mit Dr. Alexandra Kolbeck
01 Jun 2026
01:13:22
Stress gehört zum Alltag. Angst auch. Aber hängen die beiden eigentlich immer zusammen? Oder gibt es Stress auch ohne Angst?
Genau darüber diskutiert Susanne mit Dr. Alexandra Kolbeck – Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Coach für KrebspatientInnen und absolute Expertin für das Thema Angst.
Herausgekommen ist ein persönliches, tiefgehendes und erstaunlich praktisches Gespräch über unbewusste Muster, verkappte Ängste, innere Bewertungen und die Frage, warum wir oft viel gestresster sind, als wir denken.
Schlüsselthemen Gibt es Stress ohne Angst – oder gehen beide meist Hand in Hand? Warum Stress häufig unterschätzt oder falsch eingeordnet wird Arbeit, Alltag, Familie: Stress entsteht nicht nur im Job Stressor, innere Bewertung und Stressreaktion Warum gleiche Situationen Menschen völlig unterschiedlich stressen Bewusste und unbewusste Angst Diffuse Ängste, versteckte Muster und alte Überlebensstrategien Warum viele leistungsstarke Menschen ihre Ängste gar nicht bemerken Ärztinnen, Perfektionismus und die Angst hinter dem Funktionieren Stress, Angst und Neurobiologie: Was im Körper passiert Sympathikus, Cortisol und automatische Stressreaktionen Warum Stress gesellschaftlich akzeptierter ist als Angst Krebs, Endlichkeit und diffuse Ängste Kindheitserfahrungen, Glaubenssätze und „neuralgische Punkte“ Warum kleine Erfahrungen große Auswirkungen haben können Die Komfortzone der Vermeidung – und was dahinter wartet Praktische Veränderung: wahrnehmen, modulieren, meistern Warum kleine Schritte oft der Schlüssel sind Selbstwirksamkeit statt Ausgeliefertsein Stress, Gesundheit und chronische Erkrankungen Prävention, Selbstfürsorge und die Grenzen des reinen Wissens
Zeitstempel 00:03 Einführung und Ausgangsfrage: Gibt es Stress ohne Angst? 02:44 Gesprächsbeginn mit Dr. Alexandra Kolbeck 03:33 Stress im Praxisalltag und typische Missverständnisse über Stress 07:16 Warum Stress viel mit unserer eigenen Bewertung zu tun hat 10:31 Stress und Angst – wie ähnlich sind sie eigentlich? 13:53 Neurobiologie: Was im Körper bei Stress und Angst passiert 17:39 Warum Angst oft gesellschaftlich weniger akzeptiert ist als Stress 20:43 Krebs, diffuse Ängste und unbewusste Belastungen 24:21 Ärztinnen, Leistungsanspruch und versteckte Angst 27:20 Praktische Beispiele: Stress, Bewertungen und Alltag 31:23 Kindheitserfahrungen, Muster und Überlebensstrategien 34:18 Warum kleine Erlebnisse große Auswirkungen haben können 42:19 Was tun, wenn Stress und Angst erkannt werden? 42:30 Wahrnehmen, modulieren, meistern – ein praktischer Dreischritt 48:51 Kleine Schritte, Erfolgserlebnisse und Veränderung 51:15 Durch die Angst in die Freiheit 55:25 Was weniger Angst und Stress körperlich verändern können 58:11 Stress, Erkrankungen und fehlendes Bewusstsein für chronischen Stress 1:02:00 Prävention, Selbstfürsorge und warum Wissen allein nicht reicht 1:06:32 Abschlussfrage: Gibt es Stress ohne Angst? 1:10:50 Wissenschaftlicher Kurzblick auf Stress- und Angstsysteme 1:13:05 Verabschiedung
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