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Explorez tous les épisodes du podcast BRACE: Fußball Culture & Business
Plongez dans la liste complète des épisodes de BRACE: Fußball Culture & Business. Chaque épisode est catalogué accompagné de descriptions détaillées, ce qui facilite la recherche et l'exploration de sujets spécifiques. Suivez tous les épisodes de votre podcast préféré et ne manquez aucun contenu pertinent.
| Titre | Date | Durée | |
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| 001: Kein Business ohne Culture im Fußball – und es ist wichtiger denn je, dass wir darüber reden | 27 Apr 2026 | 00:38:36 | |
Fußball ist längst mehr als 90 Minuten und genau dort wird’s spannend: zwischen Popkultur, Mode, Medien und Milliarden-Business. In BRACE, dem Fußball Culture und Business Podcast klären Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke (mit Gästen), warum man Fußball heute nur versteht, wenn man Culture und Business zusammendenkt. Und was passiert, wenn Clubs, Funktionäre und Marken genau das ignorieren. BRACE ist kein Spieltags-Podcast. Kein Taktikboard. Keine GOAT-Debatte. Sondern ein Blick in den Maschinenraum: Wir schauen auf unseren Lieblingssport als Kulturplattform, aber auch als Wirtschaftssystem. Wie bleibt Fußball geschäftstüchtig, ohne seine Seele zu verlieren? Was steckt hinter der Entwicklung zum Lifestyle-Universum, in dem sich Rap-Stars, Luxusmarken und Hollywood die Klinke in die Hand geben? Was passiert nach Abpfiff und vor Anpfiff hinter den Kulissen, und vor allem: mit wem? Dieses Drumherum ist längst nicht mehr nur Beiwerk, sondern der Ort, an dem sich gerade entscheidet, wie Fußball morgen aussieht. In der ersten Episode sprechen wir u. a. über:
“BRACE: Der Fußball Culture und Business Podcast” ist für uns eine großartige Möglichkeit, unsere beruflichen Leidenschaften mit unserer privaten Leidenschaft Fußball zu verbinden. Culture und Business, Tim und Misha, zwei Mal ein Doppelpack, oder eben: BRACE. Wenn dich Fußball abseits der 90 Minuten interessiert: Abonniere BRACE und komm wöchentlich mit in die Schnittmenge aus Fußball, Culture & Business. Du findest uns natürlich auch auf LinkedIn, unserer Website und kannst uns eine E-Mail schreiben: bracepodcast@proton.me BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast von Tim Santen & Misha Verollet-Dahnkce. Mehr auf brace.fm. - Impressum: brace.fm/impressum.html - | |||
| 006: Moneyball in Ostwestfalen: So mischt der SC Verl den deutschen Fußball auf (mit Matt Beadle) | 03 Jun 2026 | 00:58:53 | |
Heidenheim, Elversberg, Sandhausen. Immer wieder gibt es Clubs, die nicht ins übliche Schema passen: kleines Stadion, kleines Budget, keine globale Marke. Und trotzdem überraschen sie immer wieder. Der SC Verl ist so ein Fall: Das drittkleinste Budget, 25.000 Einwohner, 5.000 Plätze, insgesamt rund 50 Mitarbeitende über alle Teams hinweg, aber sportlich seit Jahren im oberen Drittel der 3. Liga. In Episode 006 sprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Matt Beadle, Technical Director des SC Verl, den Oakland Athletics der dritten Liga, über die Frage, die dem Profifußball wehtut: Schießt wirklich nur Geld Tore – oder wird in manchen Clubs einfach nur besser, cleverer, effizienter gearbeitet? Matt zeigt uns das Geheimnis hinter dem Erfolg: Kompromisslose Vereinskultur, klare Spiel-DNA und brutale Prozessdisziplin. Und er erklärt, was ein Technical Director in Verl wirklich macht: sportliche Entscheidungen mitprägen, von Kaderplanung über Nachwuchs bis hin zur Frage, wie ein Verein sein will. Besonders spannend: Verl baut sein Scouting wie ein Filtersystem. Daten, Dashboard, KI-Support, KPI-Profile je Position, dann Video- und Live-Scouting, dann erst die finale sportliche Entscheidung. Mit wenig Personal ersetzt man keine 400 Scouts. Man muss smarter auswählen. Und keine Kompromisse bei der DNA eingehen. Und dann ist da noch das, was viele Clubs unterschätzen: Kultur ist keine Powerpoint. Verl hat Stakeholder an einen Tisch geholt, Maßnahmen daraus abgeleitet (Fan-Integration, Trainingsgelände, Matchday-Erlebnis), und setzt es einfach um. Sogar ein Maskottchen gibt’s jetzt: "Manni", benannt nach einem langjährigen Mitarbeiter.In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
Ihr wollt mehr über Matt erfahren? Hier geht's zu seiner Website: mattbeadle.com Wenn dich Fußball zwischen Abpfiff und Anpfiff interessiert, abonniere BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast mit Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke – und komm mit in die Schnittmenge aus Clubführung, Spielidee, Datenlogik und Kulturarbeit. Du findest uns auf brace.fm, LinkedIn, Instagram oder schreibe uns eine Mail: bracepodcast@proton.me BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast von Tim Santen & Misha Verollet-Dahnkce. Mehr auf brace.fm. - Impressum: brace.fm/impressum.html - | |||
| 005: Wie bleiben Clubs relevant in der Ära von Gen Z, Player Brands und TikTok? | 27 May 2026 | 00:51:44 | |
“Kulturkampf: Gen Z verändert den Fußball”, “Junge Fans folgen Spielern statt Clubs”, “Keiner schaut mehr 90 Minuten”. Das sind die alarmistischen Headlines vieler Branchen-Reports der letzten Zeit rund um Veränderungen im Fußball. Aber stimmt das wirklich? In Episode 005 fragen wir nüchtern: Ist das ein Kulturkampf oder einfach normaler Strukturwandel im Fandom? Tim Santen bespricht mit Co-Host und Markenstratege Misha Verollet-Dahncke die zwei großen Verschiebungen: Fandom wird fluider und Konsum wird fragmentierter. Und wir schauen dahin, wo viele Studien zu kurz greifen: bei der Trennung von Ursache und Wirkung. Beispiel “90 Minuten zu lang“: Vielleicht ist nicht die Spielzeit das Problem, sondern die Paywall, hinter der Fußball zunehmend verschwindet. Dazu kommt: Dropout-Phase, Bindungslücken, Third Places, und warum Clubs gerade außerhalb des Stadions wieder Räume schaffen müssen, bevor sie nur noch Formate sind, in denen Spieler stattfinden. Aus der Markenbrille destilliert Misha drei Hebel, die keine Raketenwissenschaft sind, aber entscheiden können, ob ein Club langfristig relevant bleibt, gerade jenseits der Champions League: Bedeutung (Story & Identitätsstiftung), Zugehörigkeit (Community & echte Räume) und Verfügbarkeit (Zugang bezahlbar und erlebbar halten).In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
Wenn dich Fußball zwischen Abpfiff und Anpfiff interessiert, abonniere BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast mit Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke und komm mit in die Schnittmenge aus Fandom, Medienlogik und Markenarbeit. Du findest uns auf brace.fm, LinkedIn, Instagram oder schreibe uns eine Mail: bracepodcast@proton.me BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast von Tim Santen & Misha Verollet-Dahnkce. Mehr auf brace.fm. - Impressum: brace.fm/impressum.html - | |||
| 004: Wie viel „Personal Brand“ braucht ein Trainer, Holger Schmidt? | 20 May 2026 | 00:56:23 | |
Trainer werden im Profifußball nicht nur nach Ergebnissen bewertet, sondern nach dem Bild, das von ihnen im Umlauf ist: wie sie führen, wie sie erklären, wie sie wirken, wenn’s mal nicht läuft, und ob sie als Typ zur Idee eines Klubs passen. Dieses Bild heißt heute Personal Brand. Und sie entsteht nicht mehr primär in der Tabelle, sondern live. In Statements, Interviews, TV-Runden, Social Media – und Woche für Woche im Presseraum. Für Episode 004 von BRACE holen wir uns jemanden rein, der beide Seiten kennt: Holger Schmidt, Medien-, PR- und Kommunikationsberater (LinkedIn). Über 20 Jahre Sportjournalist (SID/DPA), bei (fast) allen WM/EM seit 2002, Olympia inklusive, berät er heute Bundesliga-Trainer und Manager: von Auftritts-Coaching über Alltagsbetreuung bis zu gezielten Platzierungen. Wir sprechen darüber, wie man Trainer nicht „umbaut“, sondern eine Rolle authentisch schärft, die später nicht kollabiert. Und wir zeigen, wie Kommunikation in Krisen (Verletztenliste, Niederlagenserie, Becherwurf, rassistische Vorfälle) zur Managementaufgabe wird: Was sagst du? Was lässt du? In welchem Format? Und warum kann eine Vorstellungspressekonferenz – richtig gespielt – das Narrativ für Monate setzen? In dieser Episode sprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Holger Schmidt unter anderem über:
Du findest uns auf brace.fm, LinkedIn und Instagram oder schreibe uns eine Mail: bracepodcast@proton.me Keywords: Fußball, Trainerkommunikation, Personal Brand, Pressekonferenz, Medienarbeit, PR im Fußball, Krisenkommunikation, Vorstellungspressekonferenz, Platzierung, Sportjournalismus, Vereins-TV, Reichweite, Reputation, Management, Bundesliga BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast von Tim Santen & Misha Verollet-Dahnkce. Mehr auf brace.fm. - Impressum: brace.fm/impressum.html - | |||
| 003: Pressekonferenzen: Lästige Pflicht, Kultfaktor oder mehr denn je relevantes Brand Building? | 13 May 2026 | 00:43:43 | |
Früher war die Pressekonferenz – kurz: PK – ein Pflichttermin: drei Fragen, zwei Phrasen, ein genervter Coach. Heute ist die PK Popkultur: weil jede Aussage sofort Clip wird, Meme wird, Marke wird. Was früher ein journalistisches Format war, ist längst Identität in Echtzeit. Und damit zu wertvoll, um das Ganze dem Zufall zu überlassen. In Episode 003 von BRACE gehen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke dahin, wo Fußball medial Fahrt aufnimmt zwischen Abpfiff und Anpfiff: im Kommunikations-Epizentrum. Tim führt uns durch seinen früheren Job als Leiter Medien & Kommunikation bei Arminia Bielefeld und erklärt, warum Spieltags-PKs nicht „nice to have“, sondern Teil der Mitwirkungspflichten sind: TV- und Hörfunkrechteinhaber zahlen Milliarden und bekommen dafür planbare O-Töne, Bilder, Rituale. PKs sind damit nicht nur Fußball-PR, sondern Teil des Produkts Bundesliga. Und dann wird’s spannend: Wenn die PK ein Rechteprodukt ist, ist sie automatisch auch eine Bühne. Vereine streamen auf YouTube, bauen Settings, inszenieren sich. Die PK liefert die Schlagzeilen, aber die Steuerung passiert oft davor und danach. Wir sprechen darüber, wie viel Agenda-Setting in einer PK steckt, warum Clubs ein journalistisches Format bewusst nutzen, und wie schnell aus Kommunikation Brandbuilding wird: vom „Käsebrötchen“-Moment bis zum Merch-Game auf dem Podium, inkl. „La Familia“-Pulli als Botschaft und Verkaufsfläche zugleich. Und wir zoomen raus: Trainer-Vorstellungen als Hochrisiko-Formate – weil ein einziger Satz („I’m the normal one“) reichen kann, um eine ganze Ära zu rahmen. In dieser Episode unter anderem:
Du findest uns auf brace.fm, LinkedIn, Instagram und Blue Sky und kannst uns via bracepodcast@proton.me eine Mail schreiben. Keywords: Fußball, Pressekonferenz, PK, Medienrechte, Mitwirkungspflichten, Bundesliga, DFL, Sportkommunikation, Pressesprecher, Agenda-Setting, Krisenkommunikation, ClubTV, YouTube, Inszenierung, Brandbuilding, Merch, Fanartikel, Trainer-Vorstellung, Jürgen Klopp, „I’m the normal one“, Popkultur, Meme. BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast von Tim Santen & Misha Verollet-Dahnkce. Mehr auf brace.fm. - Impressum: brace.fm/impressum.html - | |||
| 002: Fußball x Street Culture: Zwischen Kurve, Kampagne und Kasse (Gäste: Eva-Lotta Bohle, Amadeus Thuener) | 06 May 2026 | 01:22:43 | |
Fußball ist Street Culture. Trikots sind Fashion, der Spieltag ist Popkultur-Bühne, der Club eine Marke. Aber je stärker Fußball zwischen Lifestyle und kommerziellem Irrsinn durchdreht, desto öfter greift er sein eigenes kulturelles Kapital an: Fans, Tradition, Zugehörigkeit. Und das passiert nicht nur über Kollabos und Merch, sondern auch über die Eventisierung des Sports selbst: mehr Spiele, mehr Formate, mehr Inszenierung, mehr… Peace Prizes?! Bleibt Fußball kulturell stilprägend – das neue Skaten – oder wird er zur Dauer-Inszenierung, in der immer neue Formate, Preise und Mega-Events wichtiger werden als das Spiel selbst: das neue Wrestling? Für Episode 002 von BRACE holen wir uns zwei Perspektiven rein, die das Thema von beiden Seiten aufziehen: Eva Lotta Bohle (Rasenfunk, Sportfive, Bachelorarbeit über die Balance aus Tradition und moderner Vermarktung) und Amadeus “Ama” Thuener (Culture-Marketing-Consultant und Streetculture-Experte, u. a. Ex-JUICE/VICE). Gemeinsam schauen wir auf Fußball als kulturelle Plattform – und auf die Reibung zwischen Authentizität, Zielgruppenwachstum und Cashflow. Wir sprechen darüber, warum der Trikottrend aus der Kurve in den Alltag gewandert ist (inkl. „Drake-Effekt“), woran man erkennt, ob eine Kollabo Culture versteht oder nur mit Logo-Fläche spielt, und warum Clubs beim Verwerten ihres Kulturkapitals zwar Spielräume haben, aber auch Vertrauen verspielen können, wenn sie zu schnell zu viel wollen. Dazu: der emotionale Backlash beim DFB-Ausrüsterwechsel Adidas zu Nike, Fan-Partizipation als Resonanzraum (Fanbeirat), und Beispiele dafür, wann „Haltung auf einem Trikot“ Substanz hat – und wann es schnell nach Deko aussieht. Und weil Culture nicht im Fanshop endet, machen wir am Schluss den Blick größer: Internationale Verbände und Wettbewerbslogiken schieben den Sport sichtbar Richtung Zirkus-Mechanik – ob über Multi-Club-Ownership, VAR, Club-WM, Turnier- und Spielinflation, Influencer am Spielfeldrand, Präsidenten am Pokal oder „klinisch saubere“ Stars ohne Kanten. In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
Du findest uns auf brace.fm, LinkedIn, Instagram oder schreibe uns eine Mail: bracepodcast@proton.me Keywords: Fußball, Street Culture, Kulturkapital, Trikottrend, Fashion, Streetwear, Kollaboration, Sponsoring, Authentizität, Fan-Partizipation, Tradition vs. Kommerz, DFB, Adidas, Nike, VAR, Club-WM, Spielinflation, Multi-Club-Ownership, Eventisierung, Wrestling, Skaten BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast von Tim Santen & Misha Verollet-Dahnkce. Mehr auf brace.fm. - Impressum: brace.fm/impressum.html - | |||
| 007: WM 2026: Begeisterung oder nur Business? Stimmungsbild, Zahlen, Prognosen | 10 Jun 2026 | 00:54:55 | |
Stell dir vor, es ist Fußball-Weltmeisterschaft und niemand ist so richtig drin. Kein kollektiver Hype, weniger Panini-Sammel-Wut als sonst, keine “14/18/21 Uhr”-Routine. Stattdessen: 48 Teams, 104 Spiele, gefühlt 15 verschiedene Anstoßzeiten und ein Turnier, das sich eher wie ein politisches Dilemma als wie ein Sommermärchen anfühlt. In Episode 007 nehmen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke genau dieses Bauchgefühl ernst und legen die WM 2026 unter die Zahlenlupe: Was passiert, wenn das größte Fußball-Event der Welt größer wird, aber die Begeisterung kleiner? Wenn “Weltmeisterschaft” kulturell mal Heimat war und heute nach Business Case klingt? Dafür haben wir nicht nur auf uns selbst gehört, sondern auch auf euch: Die BRACE-Community hat uns ein Stimmungsbild gegeben. Ergebnis: Die Mehrheit freut sich eher nicht oder gar nicht auf die WM. Hauptgründe: die politische Lage und das gesellschaftliche Umfeld, FIFA-Müdigkeit und Vergabe & Governance, Kommerzialisierung. Und selbst bei denen, die “trotzdem” schauen: Viele planen nur K.O.-Spiele oder Highlights. Und dann geht’s in die Zahlen: Fernsehgeld-Logik, WM-Kosten-Logik, Profiteur-Logik. Tim rechnet vor, was die FIFA pro Spiel über TV-Rechte kassiert (Katar vs. USA) und warum die Masse an Spielen am Ende trotzdem mehr Geld “am Sockel” lässt. Misha schaut auf die Kosten-Seite: vier Töpfe (Eventbetrieb, Stadien, Mobilität/Transport, öffentliche Dienste) und das alte Muster: Risiko bei der öffentlichen Hand, Profit eher bei FIFA und privatem Sektor. Dazu: Hot Takes. Wir legen uns fest, u.a. mit einer TV-Quote, die historisch niedrig werden könnte (unter 5 Mio. Zuschauende im Schnitt pro Spiel in Deutschland), und mit dem Verdacht, dass diese WM uns mehr “Nebenkriegsschauplätze” liefert als gemeinsame Sommerabende. In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
Wenn dich Fußball zwischen Abpfiff und Anpfiff interessiert, abonniere BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast mit Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke – und komm mit in die Schnittmenge aus Turnierkultur, FIFA-Ökonomie und der Frage, was Fußball “morgen” kostet (und wem). Du findest uns auf brace.fm, LinkedIn, Instagram, Bluesky oder schreib uns eine Mail: bracepodcast@proton.me BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast von Tim Santen & Misha Verollet-Dahnkce. Mehr auf brace.fm. - Impressum: brace.fm/impressum.html - | |||
| BONUS: Die große FIFA-Abrechnung mit Kevin Kühnert: WM 26-Fallout, das Infantino-Beben und die Zukunft | 05 Aug 2026 | 01:47:24 | |
In dieser Bonus-Folge ziehen wir gemeinsam mit Kevin Kühnert Bilanz: Die größte und umstrittenste WM aller Zeiten ist vorbei. Doch die eigentliche FIFA-Geschichte beginnt erst danach. Denn während sich viele Fans noch von 48 Mannschaften, endlosen Spieltagen und einer WM zwischen Euphorie und Überforderung erholten, arbeitete Gianni Infantino offenbar bereits am nächsten Umbau des Weltfußballs: Die Weltmeisterschaft sollte aus der FIFA herausgelöst, für Investoren geöffnet und zu einem noch stärker profitorientierten Geschäft werden. Darüber sprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit ihrem heutigen Gast: Kevin Kühnert. Kevin war als Fan und Groundhopper in Vancouver vor Ort. Er berichtet von Eventpublikum, absurden Ticketpreisen, kurzen Momenten echter Fußballbegeisterung – und einem Turnier, das trotz seiner Größe überraschend wenig nachwirkte. Doch die WM 2026 ist nur der Ausgangspunkt. Wir sprechen über Infantinos Investoren-WM und darüber, was passiert, wenn nicht mehr ein Verband, sondern eine auf Gewinn ausgerichtete Firma über die Zukunft der Weltmeisterschaft entscheidet. Findet das Turnier dann bald alle zwei Jahre statt? Wächst es auf 64 oder irgendwann sogar 211 Mannschaften? Werden TV-Rechte noch teurer? Und verliert die WM genau das, was sie bislang besonders gemacht hat: ihre Seltenheit? Infantino ist mit seinen Plänen vorerst auf ungewöhnlich geschlossenen Widerstand gestoßen. Doch Kevin glaubt nicht, dass die Sache damit erledigt ist. Zu groß sind die finanziellen Interessen. Zu mächtig sind mögliche Partner. Und zu gut funktioniert das FIFA-System, in dem sich mit Geld und Fördermitteln Mehrheiten organisieren lassen. Diese Folge ist deshalb nicht nur die Abrechnung mit einer umstrittenen WM. Sie ist der Blick auf einen Machtkampf, der darüber entscheidet, wem die Weltmeisterschaft künftig gehört – den Verbänden, den Fans oder den Investoren. Das sind die Themen dieser Episode:
Wenn dich Fußball jenseits von Taktik-Talk und Spieltagsanalyse interessiert, dann abonniere BRACE, den Fußball Culture und Business Podcast. Wichtige Durchsage: Das ist die letzte Folge unserer ersten Staffel – wir gehen in eine kurze Sommerpause und sind im September mit neuen Folgen zurück. Wenn wir dir BRACE bis hierher gefallen hat, freuen wir uns, wenn du uns auf der Podcast-Plattform deiner Wahl sowie auf Instagram, LinkedIn und BSky abonnierst! BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast von Tim Santen & Misha Verollet-Dahnkce. Mehr auf brace.fm. - Impressum: brace.fm/impressum.html - | |||
| 013: Vom Fan zum Geschäftsführer: Niklas Müller und Fortuna Köln auf dem Weg nach oben | 29 Jul 2026 | 01:01:02 | |
Mit 27 Geschäftsführer eines Traditionsvereins. Vom Praktikanten zum Verantwortlichen für Verträge, Budgets und die Zukunft eines ganzen Clubs. Während andere in seinem Alter noch überlegen, ob sie ihr Studium dann doch mal langsam abschließen, führt Niklas Müller Fortuna Köln zurück in die 3. Liga. Und saugt kurz vor der Öffnung des VIP-Bereichs auch mal selbst den Teppich. In Episode 013 sprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Niklas darüber, wie aus einem Fußballfan ein Fußballunternehmer wurde. Warum er Sportmanagement bewusst nicht studiert hat. Wie er sich als junger Geschäftsführer Respekt verschaffen musste. Und was passiert, wenn bei Entscheidungen über Spieler und Mitarbeiter plötzlich Zahlen wichtiger werden als persönliche Sympathien. Wir sprechen über Fortuna Kölns Weg zurück in den Profifußball und über die Arbeit, die nach dem Aufstieg erst richtig beginnt. Neue Anforderungen. Neue Erlösmöglichkeiten. Mehr Sichtbarkeit. Aber auch höhere Kosten und größere Erwartungen. Denn ein Aufstieg löst nicht alle Probleme. Er vergrößert zunächst einmal das Spielfeld, auf dem ein Club wirtschaftlich bestehen muss. Das sind die Themen dieser Episode:
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| 012: "Resilienz ist unsere Superkraft": Warum Christoph Pietsch den KFC Uerdingen nicht aufgibt | 15 Jul 2026 | 01:05:19 | |
Fünf Insolvenzen in 23 Jahren. Investorendrama. Absturz in die Oberliga. Ein Traditionsverein, bei dem man sich manchmal fragt: Ist das noch Leidenschaft oder schon lebenslanger Stresstest? Doch der harte Kern der Fans gibt nicht auf. Einer von ihnen ist Christoph Pietsch. Jugendspieler beim KFC, Fan seit Kindertagen, früher mit den Ultras Krefeld unterwegs, heute Chief Growth Officer DACH bei Publicis – und seit diesem Frühjahr ehrenamtlicher Verwaltungsrat beim KFC Uerdingen. In Episode 012 sprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Christoph darüber, warum man sich so etwas freiwillig antut. Warum er nach Jahren der Distanz wieder näher an den Verein gerückt ist. Und warum ein Satz für ihn zum Auslöser wurde: Wenn sich keiner engagiert, engagiert sich keiner. Wir rekonstruieren, wie ein Verein mit großer Vergangenheit immer wieder an sich selbst, an falschen Abhängigkeiten und an fehlender Kontinuität gescheitert ist. Aber wir sprechen auch darüber, was noch da ist: Restglut. Stadt. Stadion. Fans. Geschichte. Und die Chance, aus Chaos nicht nur Schaden, sondern neue Identität zu formen. Und wir reden über ein Thema, das weit über Uerdingen hinausgeht: Wie baut man einen Fußballverein neu auf, wenn Vertrauen kaputt ist? Was heißt “wirtschaftliche Vernunft vor sportlicher Fantasie” in der Praxis? Und kann Resilienz wirklich zur Superkraft einer Vereinsmarke werden? In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
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| 011: ballesterer – ein Fußballmagazin zwischen Leidenschaft, Liebhaberei & Business (mit Nicole Selmer) | 08 Jul 2026 | 00:49:23 | |
1998 sagte Bill Gates, dass es im Jahr 2000 keine Printpublikationen mehr geben würde. Ausgerechnet im Jahr 2000 passierte im Fußball aber etwas anderes: In Berlin entstanden 11 Freunde, in Wien der ballesterer. Zwei Magazine, die Fußball nicht nur als Sport, sondern als Kultur verstanden haben. Mehr als 25 Jahre später gibt es beide noch. +++ Folge BRACE auf Instagram, LinkedIn und BSky +++ In Episode 011 sprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Nicole Selmer, Co-Chefredakteurin des ballesterer. Der ballesterer erscheint zehnmal im Jahr, hat eine Auflage von 20.000 Exemplaren und wird vom Verein “Zur offensiven Erweiterung des Fußballhorizonts” herausgegeben. Ein Wiener Fußballmagazin, das aus einem ähnlichen Geist wie 11 Freunde entstanden ist, aber kleiner, nischiger und stärker vom Rand des Spielfelds auf die große Fußballwelt schaut. Wir sprechen darüber, warum es den ballesterer überhaupt noch gibt, obwohl Print seit Jahren unter Druck steht. Nicole erzählt von Qualität, Naivität, Selbstausbeutung und einem Projekt, das nie gegründet wurde, um damit reich zu werden. Es geht um einen Fußballjournalismus, der nicht von Anzeigen, Sponsoren oder staatlicher Förderung leben will, sondern vor allem von Leserinnen, Lesern, Abos und einem Supporters Club. Und es geht um die Frage, wo Leidenschaft aufhört und knallhartes Business anfängt. Im zweiten Teil geht es um Fankultur, Glaubwürdigkeit und die Rolle unabhängiger Fußballmedien. Nicole erklärt, warum Choreos, Haltungen, Kampagnen und Merch nicht bloß Begleiterscheinungen sind, sondern kulturelle Ausdrucksformen. Und warum ein kritischer Blick auf Kommerzialisierung nicht bedeutet, so zu tun, als stünde man selbst außerhalb des Fußballsystems.In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
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| 010: So relauncht man einen Fußballclub: Der SK Rapid und die Kunst der Behutsamkeit (mit David Görges) | 01 Jul 2026 | 00:59:17 | |
Fußballclubs sind vielleicht die letzten echten Lovebrands. Menschen wechseln ihren Stromanbieter, ihre Sneaker-Marke oder ihr Smartphone. Aber kaum jemand sagt nach drei schlechten Spielen: Dann werde ich halt Fan vom Rivalen. Genau darin liegt die Kraft des Fußballs. Und genau darin liegt das Problem für alle, die Kommunikation, Werbung oder Branding für Clubs machen. In Episode 009 sprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit David Görges, Mitgründer der Agentur Beyer Görges. David und sein Team haben unter anderem für den VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt, Werder Bremen, Darmstadt 98, Arminia Bielefeld und den SK Rapid gearbeitet. Davor war David Creative Director bei SPORTFIVE. Kurz: Er kennt den Punkt, an dem aus einer schönen Kampagne sehr schnell ein Fan-Aufstand werden kann. Wir sprechen darüber, warum Werbung für Fußballclubs selten klassische Produktwerbung sein sollte, warum ein neues Trikot nicht über Stoff-Features verkauft wird, sondern über Bedeutung, und warum ein gutes kommunikatives Umfeld oft mehr auslöst als jede harte Sales-Kampagne. David bringt dafür ein schönes Bild mit: Wenn rund um einen Verein neue Fanlieder entstehen, ist das vielleicht der beste Indikator dafür, dass gerade sehr viel richtig läuft. Im zweiten Teil gehen wir tief in den Brand-Relaunch des SK Rapid. David erzählt, wie Beyer Görges sich Wien, Hütteldorf, die Geschichte des Vereins und die Wiener Secession erschlossen hat. Nicht als Design-Gimmick, sondern als vorhandene Geschichte, die man nicht erfinden musste, sondern finden konnte. Es geht um digitale Anwendbarkeit, Typografie, Muster, Submarken, historische Verantwortung und die Entscheidung, das Wappen unangetastet zu lassen. In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
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| 009: Swoosh statt Stripes: Das letzte adidas x DFB-Trikot – mehr als nur ein Ausrüsterwechsel? | 24 Jun 2026 | 00:32:12 | |
“Nichts ist sicher außer Tod, Steuern und drei Streifen auf dem Deutschland-Trikot.” Seit dem 21. März 2024 stimmt zumindest Letzteres nicht mehr: Der DFB beendet die jahrzehntelange Partnerschaft mit adidas. Ab 2027 spielt Deutschland mit Swoosh statt Stripes. Die derzeit laufende WM ist die letzte in adidas. Was nach der Bekanntgabe passierte, war bemerkenswert: Politiker:innen sprechen von “gnadenloser Fehlentscheidung”, fehlendem “Standortpatriotismus” und “Tradition, die vom Kommerz vernichtet wird“. Natürlich ist es das Ende einer Ära – aber machen wir das Ganze emotional größer, als es historisch ist? In Episode 009 nehmen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke die Nostalgiebrille kurz ab und schauen sich die Fakten an. Seit wann spielt Deutschland überhaupt in adidas-Trikots? Wie lange geht die Partnerschaft? Und gibt es Summen, bei denen man schwach werden muss? Und wir stellen die Frage, die für BRACE spannend ist: Was geht kulturell wirklich verloren und was ist Projektion? Wenn von der Politik die Erzählung “adidas = Heimat” und “Nike = Kommerz“ verbreitet wird – ist das nur unfreiwillig komisch oder glatt weltfremd? In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
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| 008: Namechecks & Nordkurve, Rap & Fußball: Die Geschichte hinter der Love Story (mit Davide Bortot) | 17 Jun 2026 | 01:06:10 | |
Drake im Juve-Trikot. Dave rappt über Thiago Silva. Capital Bra namecheckt Neymar. Die Gegenwart wirkt so, als wäre Rap schon immer Teil der Fußballkultur gewesen, als wäre ein Rapper namens Haaland936 genauso normal wie Liam Gallagher im City-Trikot. Nur: Eine Love Story war’s nicht immer. In Episode 008 gehen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Davide Bortot (Ex-JUICE-Chefredakteur, Co-Autor von "Könnt ihr uns hören" mit Jan Wehn, Ex-Head of Media & Communication der Red Bull Music Academy, Co-Founder der Agentur A Color Bright) zurück an den Anfang. Davide beschreibt die 90er als Phase, in der Hip-Hop in Deutschland im Paket aus US kam, inklusive der Sport-Ästhetik. Man trug Raiders, Hornets, Starterjacke, weil man das eben so machte, nicht, weil man der glühendste LA Kings-Anhänger war. Und gleichzeitig waren viele aus der Szene längst Fußballfans (Werder, VfB, Köln, Hertha, St. Pauli), nur eben ohne, dass sich das visuell und sprachlich im Rap durchgesetzt hätte. Wir rekonstruieren, wie sich das langsam verschoben hat: vom reinen Fashion-Statement hin zu Fußball als Marker für Herkunft, Milieu, Geschmack, Status, und warum Namechecks im Rap so gut funktionieren. Und wir besprechen den Unterschied, der für diese Love Story alles ist: Was ist gelebte Kultur, was ist nur Oberfläche, und warum man das manchmal erst im Rückblick sauber trennen kann.In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
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