Unsere Beziehungen sind in ständigem Wandel. Deshalb trägt der Podcast den Namen BimW (Beziehungen im Wandel). Beziehungen wachsen, werden tiefer, verlässlicher, belastbarer, wenn wir konstruktiv mit unseren Beziehungen umgehen. Beziehungen schrumpfen, werden ärmer, driften auseinander, wenn wir destruktiv mit uns umgehen.
Im beruflichen Kontext ist uns das klar, da ist klar, wie ich in den Wald hineinrufe so schallt es zurück. Davon könnten wir einiges in die Familie mitnehmen. Damit wir nicht eines Tages bis zur Unkenntlichkeit verheiratet sind... Damit wir aus destruktiven Beziehungen konstruktive gestalten können.
Damit uns das gelingt, ist es immer wieder nötig sich mit seiner Herkunft, dem was wir als 'richtig' erachten, unsere Werten, auseinanderzusetzen. Von verschiedenen Seiten zu beleuchten, ohne die Vorstellung von richtig und falsch.
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Interview von Kira Liebmann mit Mathias Voelchert zum Thema:
Eltern als Servicepersonal ?!
Wenn es den Eltern gut geht, geht es den Kindern gut. Das wird oft übersehen, dann verlieren sich Partner und es wird um unwichtiges gestritten, wo es doch um richtig wichtiges gehen sollte.
Das Beste, was wir als Eltern und Fachleute tun können: Das Kind so nehmen wie es ist! Die wesentliche Elternfrage lautet deshalb: Denke ich das Kind ist das Produkt meiner Erziehung, oder denke ich Das Kind entwickelt sich im Wesentlichen selber? Welches Menschenbild habe ich.
Kinder brauchen die Erfahrung, dass sie in der Lage sind Probleme selbst lösen zu können.
Sie brauchen Zutrauen („das schaffst du“) & Autonomie (auch erwachsenenfreie Zeit)
Kinder brauchen Aufgaben an denen sie wachsen können
Kinder wollen gebraucht werden, wollen etwas können
Kinder wollen wirksame Mitgestalter ihrer Welt sein
No. 26, Trennung in Liebe wie geht das?
lundi 8 août 2022 • Durée 22:22
Erfahrungen von Frauen und Männern zum Thema Trennung.
Ab 14 min : 35 sek. Interview mit Mathias Voelchert.
Lösungswege für Beziehungen, wenn die Liebe gegangen ist.
Wer im Hass verbunden bleibt, bleibt von seiner Liebe getrennt.
Interview/Beitrag aus dem Jahr 2006 im ORF, das seine Bedeutung nicht verloren hat.
No. 17 Teil 2, Interview mit Mathias Voelchert
mardi 21 juillet 2020 • Durée 04:20
Ich gehe aber nicht mit zum Wandern! Interviews zum Buch, Teil 2
Die 50 häufigsten Familienkonflikte und wie Sie da gut wieder raus kommen, KÖSEL-Verlag
Interviews:
Andrea Kästle & Mathias Voelchert
http://www.familylab.de
http://www.bimw.de/
Beziehungen im Wandel
No. 16 Teil 1, Interview mit Mathias Voelchert
mardi 14 juillet 2020 • Durée 04:48
Ich gehe aber nicht mit zum Wandern! Interviews zum Buch, Teil 1
Die 50 häufigsten Familienkonflikte und wie Sie da gut wieder raus kommen, KÖSEL-Verlag
Interviews:
Andrea Kästle & Mathias Voelchert
http://www.familylab.de
http://www.bimw.de/
Beziehungen im Wandel
No. 15 Gedanken zum Tag
mercredi 8 juillet 2020 • Durée 01:33
Gedanken zum Tag_BR2 Mathias Voelchert 24.09.2019
Fotoquelle: ZenShui Nature man Photo Alto Nr. 29 / YAA029000048
No. 14 Teil 2, Vater sein, kann man nicht von Müttern lernen
dimanche 26 avril 2020 • Durée 55:46
Erziehung wirkt zwischen den Zeilen
„Väter müssen mit ihrem Kind in Beziehung treten, denn Beziehung braucht keine Erziehung“, so Mathias Voelchert. Kinder bräuchten vor allem Mütter und Väter, die ihnen vertrauen, damit sie selbst Vertrauen ins Leben entwickeln könnten. Dieses grundsätzliche Vertrauen würde sich in den ersten zehn Lebensjahren entwickeln. Die elterliche Führung diene dabei als Orientierung, Erziehung wirke „zwischen den Zeilen, in den Mundwinkeln, beim Zuhören, beim Austauschen“.
Gemeinsam eine neue Wirklichkeit erschaffen
Kinder seien kompetent und kooperativ, sie wollen mitmachen, selbstwirksam sein, sich beteiligen. „Tun sie das nicht, haben sie dafür einen Grund“, betonte Voelchert. „Dann muss uns dieser Grund interessieren.“ Jeder Vater würde seinen eigenen Rucksack, eigene Leitsätze und Familienregeln mitbringen. Mit dem Bild, das der eigene Vater in einem selbst hinterlassen hat, sollte sich laut Voelchert jeder Vater beschäftigen und sich fragen: Was hat mich gestärkt, was geschwächt? Wenn wir bereit sind, Kompromisse einzugehen und zu verhandeln, seien wir in der Lage, eine neue Wirklichkeit für die eigene Familie zu erschaffen.
Familie als „Wachstumsveranstaltung“
Eltern und Väter sollen Kindern Sicherheit geben und eine klare Haltung haben, sie sollen ihre eigenen Grenzen klar machen und ihren Kindern zeigen, was sie wollen. Dies gab Voelchert dem interessierten Publikum mit auf den Weg. „Eltern müssen auch aushalten, sich unbeliebt zu machen. Denn Familie ist keine Harmonie-, sondern eine Wachstumsveranstaltung.“
No. 13 Teil 1, Vater sein, kann man nicht von Müttern lernen
lundi 20 avril 2020 • Durée 49:51
Mit der Gesellschaft hat sich auch die Vaterrolle verändert. Was heißt es, ein guter Vater zu sein und kann man das lernen? Gibt es Vorbilder? Haben Töchter und Söhne unterschiedliche Ansprüche an den Vater? Welche Hindernisse gilt es zu überwinden? Wie definieren Väter und Mütter ihre Rollen in der heutigen Gesellschaft? Mit diesen und ähnlichen Fragen setzt sich der Referent seit vielen Jahren mit Vätern intensiv auseinander und teilt seine wertvollen Erkenntnisse.
Vortrag von Mathias Voelchert im Rahmen der Reihe »Wertvolle Kinder« im Vorarlberger Kinderdorf, Bregenz
In seinem Vortrag zur aktuellen Reihe „Wertvolle Kinder“ war Mathias Voelchert zu Gast. Der Autor und Supervisor betonte die große Bedeutung, die Vätern zukommt, damit Kinder innerlich stark werden.
Organisatorin Jasmin Neumayer vom Vorarlberger Kinderdorf durfte diesmal ein größtenteils aus Männern bestehendes Publikum begrüßen. Vor vollem Haus beschrieb Mathias Voelchert, warum die Rolle des Vaters und jene der Mutter von Anfang an unterschiedlich angelegt sind. Laut dem Leiter der Familienwerkstatt „familylab.de“ ( https://familylab.de ) und Vater von zwei Kindern entwickeln auch Männer nach der Geburt ihres Kindes einen "Elterninstinkt". Dieser unterscheide sich allerdings von dem der Mütter, deren Beziehung zum Kind vor allem nach innen gerichtet sei.
Mut machen und trösten
„Mütter aktivieren jene Teile des kindlichen Gehirns, wo Gefühle wie zum Beispiel Fürsorge und Behütet-Sein sitzen“, führte Voelchert aus. Die väterliche Beziehung zum Kind hingegen sei nach außen gerichtet, ziele auf soziale Interaktion und Kommunikation. „Dies ist zum Beispiel wichtig, um etwas zu planen und in Gang zu bringen“, erklärte der Betriebswirt, Autor und Supervisor. „Väter haben den Drang, das Kind voran zu bringen, damit es seine eigenen Grenzen kennenlernt.“ Mathias Voelchert betonte zudem, dass das Kind sowohl den umsorgenden als auch den herausfordernden Elternteil brauche, um innerlich stark zu werden. „Es braucht den Teil, der Mut macht, und jenen, der tröstet, wenn etwas schief geht.“ So könne auch ein Elternteil nach einer Trennung nie den anderen Part ersetzen. Wächst ein Kind ohne Vater auf, suche es sich einen Ersatz in seinem sozialen Umfeld, beispielsweise in der Schule oder Nachbarschaft.
Vater-Sein lernt MANN am besten im Alltag
Das Beste, was wir als Vater (und Eltern) laut Mathias Voelchert tun können: Unser Kind so zu nehmen, wie es ist! Wenn uns dies gelinge, sei vieles leichter. „Unser Kind ist nicht das Produkt unserer Erziehung, es entwickelt sich im Wesentlichen selber“, hielt Voelchert fest. Vater sein würde MANN am besten in der Familie und im Alltag lernen – „indem man da ist, indem man mit den Kindern Dinge unternimmt, die Spaß machen, indem man die Mutter ein paar Stunden oder Tage ,in Urlaub schickt‘ und allein mit den Kindern ganz normale Sachen macht“.
No. 12 Liebevolle, elterliche Führung: Kap.5 Wenn der Kragen platzt
mardi 31 mars 2020 • Durée 07:43
»Sagen Sie mal: Ist Eltern sein nicht der schwierigste Beruf auf der Welt?« Die Frage einer Seminarteilnehmerin war für mich deshalb interessant, weil Erziehung und Elternschaft als Beruf ausgewiesen wurden. In der Tat, Kinder auf ihrem Weg ins Leben zu begleiten ist eine Herausforderung und eine der größten Herzensangelegenheiten, die man sich vorstellen kann. Mit unseren Kleinkindern, Kindern, Jugendlichen würdevoll umzugehen und zur gleichen Zeit die Führung und die Verantwortung als Erwachsene zu übernehmen ist die Kunst des Elternseins. Und darum geht es in diesem Hörbuch/Buch.
No. 11 „Trennung in Liebe – Wie kann das gehen?“ Ein Gespräch mit Mathias Voelchert, DVD, 51 Min.
mardi 24 mars 2020 • Durée 01:31
Mathias Voelchert ist jemand, der ganz genau weiß wovon er spricht, wenn es darum geht sich von seinem Partner zu trennen. Er hat eine solche Trennung durchlebt, bearbeitet und danach viele Paare beraten und ihnen geholfen, diesen schwierigen Prozess so zu gestalten, dass Freundschaft bleiben konnte. In diesem sehr aufrichtigen Gespräch gibt er viel Autobiografisches preis und vermittelt zudem zahlreiche auf Erfahrung basierende Weisheiten, die helfen können, eine Trennung nicht im Rosenkrieg, sondern im partnerschaftlichen Frieden zu vollziehen. Sein Königsweg lautet: „Ich tue nichts, was Dir, mir und unseren Kindern und möglichen nächsten Partnern schadet“. Darüber hinaus gibt er kluge Hinweise, wie pädagogische Fachkräfte Kindern in einer Trennungssituation angemessen begegnen können. Dieses Gespräch wird Paaren Mut machen und wertvolle Denkanstöße geben, weil es einen ganz pragmatischen Weg aufzeigt, eine Trennung in Liebe hinzubekommen.
No. 10 Beziehung heilt
mardi 17 mars 2020 • Durée 52:53
Interview von Dr. Judith Bertagnolli mit Dr. Clara Messner, Elisabeth Kustatscher, Jesper Juul und Mathias Voelchert
»Beziehung ist das Heilmittel, auch in Schulen« »Über die gute Angewohnheit freundlich mit sich und den eigenen Fehlern umzugehen« In der Reihe Ansichtssache_der_RAI_Bozen 2011
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