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Explorez tous les épisodes du podcast Bibelkunde Neues Testament

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#55 Merkverse: 2. Petrusbrief30 Jun 202400:08:28
#55 Merkverse: 2. Petrusbrief / Ein Überblick über wichtige Verse im 2. Petrusbrief. 2.Petr.3,13: "Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt."
#54 Einleitung: 2. Petrusbrief28 Jun 202400:20:12
#54 Einleitung: 2. Petrusbrief / Vermutlich ist der 2. Petrusbrief der jüngste Brief im Neuen Testament. Weil die erwartete Wiederkunft und das angekündigte Gericht Gottes ausbleiben, beginnen andere über die christliche Hoffnung zu spotten. Diese Irrlehrer berufen sich auf Paulus, legen dessen Betonung der Freiheit im Glauben aber falsch aus. Damit verleiten sie neue Gläubige, vom ursprünglichen Jesus-Weg abzukommen. Gegen solche Irrlehren wendet sich dieser Brief und spornt dazu an, mit Ausdauer an der christlichen Hoffnung festzuhalten.
#45 Konstruktiv-kritisch die Bibel lesen | Am Beispiel der Pastoralbriefe07 Jun 202301:16:51
(1) Schöne Bibelverse entdecken und behalten. (2) Die Briefe als an sich adressiert lesen und hören. (3) Die Herausforderung der damaligen Zeit verstehen. (4) Irritierende Verse aushalten und nach Erklärungen suchen. (5) Die thematische Verschiebung innerhalb der Briefe wahrnehmen. (6) Für sich den Referenzpunkt der Übertragung ins Heute klären. (7) Die Herausforderung für die heutige Zeit annehmen.
#44 Merkverse: Titusbrief26 May 202300:07:52
Tit.2,11.12a: "Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen und erzieht uns, dass wir absagen dem gottlosen Wesen..."
#43 Merkverse: 2. Timotheusbrief25 May 202300:13:03
2.Tim.1,7: "Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit."
#42 Merkverse: 1. Timotheusbrief23 May 202300:15:47
1.Tim.2,4: ", welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen."
#41 Einleitung: Pastoralbriefe20 May 202300:15:55
Die zwei Timotheusbriefe und der Titusbrief werden seit dem 18. Jahrhundert als Pastoralbriefe bezeichnet. Paulus schreibt Hirtenbriefe an seine Schüler Timotheus und Titus und an deren Gemeinden. Darin geht es um die Weitergabe der gesunden Lehre, um die Ordnung der Gemeinde und um die Abwehr von Irrlehren. Seit dem 19. Jahrhundert wurden Zweifel angemeldet, ob die Briefe tatsächlich von Paulus oder eher von seinen Schülern verfasst wurden. Je nachdem, wie diese Frage beantwortet wird, bekommen die Inhalte ein unterschiedliches Gewicht.
#40 Deutungen des Kreuzes14 Jul 202201:06:30
00:26 Ausgangsfrage: Was bedeutet der Kreuzestod? // 01:16 Vier Grundüberzeugungen des evangelikalen Bewegung. // 03:34 Anfangsklärungen: Das Kreuz ist wichtig. // 06:04 Das Kreuz muss gedeutet werden. // 10:54 Drei klassische Fehldeutungen. // 16:37 Fünf biblische Deutungsmuster: // 17:42 (1) Versöhnungsessen / Neues Bündnis. // 24:41 (2) Entsühnung / Unreines erneut heiligen. // 34:18 (3) Lösegeld / Versklavung und Freikauf. // 37:10 (4) Kosmischer Kampf / Öffentliche Bloßstellung des Bösen. // 41:05 (5) Der Anfang einer neuen Menschheit / Adam und Christus. // 47:01 Drei kirchengeschichtliche Deutungsmuster: // 47:34 (6) Satisfaktion / Würde Gottes / Anselm von Canterbury. // 52:52 (7) Bewunderung / Humanität des Menschen / Abaelard. // 56:09 (8) Stellvertretende Übernahme der Strafe / Reformation. // 01:03:21 Fazit und Ausblick
#39 Merkverse: 1. und 2. Thessalonicherbrief23 Jul 202100:08:03
2. Thess. 3,5: „Der Herr aber richte eure Herzen aus auf die Liebe Gottes und auf das Warten auf Christus.“
#38 Einleitung: 1. und 2. Thessalonicherbrief28 Jun 202100:15:32
Der erste Brief an die Thessalonicher ist der älteste überlieferte Text im Neuen Testament. Paulus schreibt voll Dankbarkeit an die dortige Gemeinde und lobt Gott für ihre Entwicklung. Im zweiten Teil des Briefes ermahnt er zu einer geheiligten Lebensführung und klärt Fragen in Bezug auf die Wiederkunft Christi. Der zweite Brief an die Thessalonicher greift die Themen des ersten auf und korrigiert Missverständnisse, die offenbar in Umlauf gegangen sind und die sogar durch gefälschte Paulusbriefe verbreitet wurden.
#37 Merkverse: Kolosserbrief16 Mar 202100:05:59
Kolosser 2,9: "Denn in ihm (Christus) wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig."
#36 Einleitung: Kolosserbrief03 Feb 202100:16:00
In diesem Brief leuchtet uns ein "kosmisches Christusbild" entgegen. Alles kommt von ihm, besteht in ihm und bewegt sich auf ihn zu. Aus dieser umfassenden Vision der Wirklichkeit entwickelt Paulus die konkrete Lebensführung der Christ:innen. Aber nicht, dass wir zum Schluss bei einem bloßen moralischen Regelkatalog landen. Vielmehr geht darum zu realisieren, dass aus der Auferstehungs-Wirklichkeit des "in Christus"-Seins ein verändertes Leben aktiv Gestalt gewinnt.
#53 Merkverse: 1. Petrusbrief14 Jun 202400:11:44
#53 Merkverse: 1. Petrusbrief / Ein Überblick über wichtige Verse im 1. Petrusbrief. / 1.Petr.2,9 „Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht…“
#35 Merkverse: Philipperbrief12 Dec 202000:12:28
Philipper 4,4: "Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!"
#34 Einleitung: Philipperbrief26 Nov 202000:15:27
Paulus schreibt aus der Gefangenschaft. Umso verwunderlicher ist, dass der Brief an die Philipper so voller Freude und Schönheit ist. In Philippi wurde die erste christliche Gemeinde in Europa gegründet. Lydia, eine Purpurhändlerin war die erste Christin. Mit diesem Brief bedankt sich Paulus bei seinen Freunden und Glaubensgeschwistern für ihre Unterstützung. Möglicherweise ist es der letzte Brief, den er verfasst hat, bevor sein Leben als Märtyrer in Rom endete.
#33 Praxistipp: ankerzellen.de29 Oct 202000:06:07
Es ist gut, nicht nur Hintergrundinformationen über die Bibel zu studieren, sondern auch regelmäßig den biblischen Text zu lesen - am besten gemeinsam mit anderen. Eine Bibellesegruppe ist besonders interessant, wenn die Teilnehmenden eher heterogen, also möglichst unterschiedlich sind. Das eröffnet unterschiedliche Perspektiven auf den Text. Falls du Interesse an einer Online-Hör-und-Lesegruppe hast, besuche www.ankerzellen.de. Dort findest du mehr Infos und andere Interessierte. Den Podcast "Bibelfundamentalismus" findest du hier: https://jensstangenberg.de/podcast/christlicher-fundamentalismus/
#32 Merkverse: Epheserbrief02 Jul 202000:10:46
Epheser 4, 15: „Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus.“
#31 Weg, Wachstum und Weltbilder | oder: Wie man die Bibel mit mehr Tiefgang liest.23 Jun 202000:16:05
Wenn man nach der Datierung der einzelnen biblischen Texte fragt, lassen sich Entwicklungslinien innerhalb der Bibel nachweisen. Anhand des Epheserbriefes wird deutlich, wie sich das Weltbild und das Kirchenverständnis veränderte, als Paulus die ursprüngliche Jesus-Botschaft vom hebräischen Kontext in die griechisch-philosophische Welt übertrug. (1) Vom Weg zum Wachstum, (2) Von einer Bewegung zur Organisation, (3) Von der Unterwelt zur Zwischenwelt.
#30 Einleitung: Epheserbrief05 Jun 202000:14:26
Dieser Brief ist vermutlich nicht nur an die Epheser, sondern an alle Christen in Kleinasien adressiert. Er hat weniger die Form eines Briefes als vielmehr die eines theologischen Lehrschreibens. Paulus führt in einer sehr sortierten und großen Linie die Bedeutung der "Gemeinde" aus und zieht Konsequenzen für das alltägliche Leben. Folgende Themen kommen vor: das Sein in Christus, die Einheit von Juden und Griechen, das Wunder von Gemeinde, Dienstgaben zum Aufbau, das Leben im Licht und die geistliche Waffenrüstung.
#29 Exkurs: Keltische Spiritualität und ihre Relevanz für heute30 Apr 202000:27:38
Der keltische Typus des christlichen Glaubens setzt interessante Akzente im Vergleich zu gängigen theologischen Strömungen und Kirchenformen. Es ist eine kirchengeschichtliche Linie, die sich eher am Apostel Johannes orientiert und das gemeinschaftliche Leben der frühen Klöster aufgreift. Insbesondere geht es um die Themen: Das Leben als spirituelle Reise | Die Schöpfung ist voll von Gott | Ein positiveres Menschenbild | Flache Hierarchien und Frauen in Leitung | Organisation in kleinen Gruppen | Jesus als Überwinder des Todes. All das ist relevant für heute. Die keltisch-christliche Spiritualität bietet einen Zugang zum christlichen Glauben, welcher in den bestehenden Kirchen nur schwer zu finden ist.
#28 Merkverse: Galaterbrief31 Mar 202000:08:42
Galater 5,1: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“
#27 Einleitung: Galaterbrief26 Mar 202000:17:10
Mit dem Galaterbrief versucht Paulus, die galatischen Gemeinden vor einen Rückfall in Gesetzlichkeit zu bewahren. In der Auseinandersetzung mit seinen Gegnern skizziert er eine frühe Form der Rechtsfertigungstheologie, welche uns später ausführlicher und differenzierter im Römerbrief begegnet. In diesem Zusammenhang kommen die Stichworte "Verheißung an Abraham", die "Bedeutung des Gesetzes", "Gerechtigkeit aus Glauben" und "Freiheit im Geist" vor. Paulus drängt leidenschaftlich darauf, dass die Galater bei dem einen Evangelium der Gnade bleiben, so wie er es sie gelehrt hat.
#26 Merkverse: 2. Korintherbrief02 Mar 202000:14:53
2. Korintherbrief 12,9: „Und er (Gott) hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft vollendet sich in der Schwachheit."
#52 Einleitung: 1. Petrusbrief05 Apr 202400:18:33
#52 Einleitung: 1. Petrusbrief / Eine königliche Priesterschaft inmitten einer heidnischen Umgebung. / Der 1. Petrusbrief ist an kleine christliche Gemeinschaften in der Zerstreuung geschrieben. Sie werden ermutigt, ihre Kleinheit nicht als Minderwertigkeit zu deuten, sondern sie als Chance zu begreifen. Der Schreiber redet sie als "königliche Priesterschaft" an und erinnert sie daran, dass mit der Taufe ein neues Leben in Heiligkeit begonnen hat. Viele Hinweise im 1. Petrusbrief können uns dabei helfen, eine stimmige christliche Identität in einer postchristlichen Gesellschaft zu entwickeln.
#25 Einleitung: 2. Korintherbrief23 Feb 202000:14:05
In diesem sehr persönlichen Brief des Paulus erfahren wir etwas von seinen innersten Gefühlen und Gedanken: Welches Verständnis hat er als Apostel? Was bedeutet für ihn der Neue Bund? Alles zielt auf Versöhnung in Christus. In den Ausführungen begegnen uns nicht abstrakt theologischen Gedankengänge. Stattdessen können wir beobachten, wie sich das Leben in der Nachfolge Jesu auf sein Verhalten auswirkt. Selbst an der eher nüchternen Thematik von Kollektensammlungen kann er die erwünschte dienende Gesinnung in christlichen Gemeinschaften deutlich machen.
#24 Fünf transformierende Praktiken11 Dec 201900:20:25
Aus heutiger Sicht ist oft schwer nachvollziehbar, wie radikal anders die ersten Christen gelebt haben. Aus Abendmahl und Wassertaufe sind innerkirchliche Sakralhandlungen geworden. Wenn man aber versucht, der Symbolik auf den Grund zu gehen, wird man Erstaunliches feststellen: (1) Es ist genug für alle da, (2) alle Menschen sind gleich wertvoll, (3) jeder ist begabt und kann Wertvolles beitragen, (4) alle sollen sich mit ihrer Perspektive und Stimme beteiligen und (5) eine Gemeinschaft kann und darf ihre eigenen Regeln und Werte festlegen, um Konflikte zu lösen.
#23 Merkverse: 1. Korintherbrief04 Dec 201900:14:30
1.Kor.3,11: "Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus."
#22 Einleitung: 1. Korintherbrief27 Nov 201900:11:11
Über die christliche Gemeinde in Korinth bietet das Neue Testament das meiste Material. Paulus gründete die Gemeinde um 50 n. Chr. und schrieb diesen Brief vermutlich im Frühjahr 55 n. Chr aus Ephesus. Er geht dabei in einer lockerer Aneinanderreihung von Themen auf einzelne Missstände ein. Besonders problematisch ist die bedrohte Einheit der Gemeinschaft und die angebliche Freiheit im Geist. Paulus gibt auf jede der Problemzonen eine spezielle Antwort aus der Perspektive des Evangeliums. Das macht den Brief so wertvoll: Aus den Antworten des Paulus können wir Ableitungen für die heutige Zeit treffen.
#21 Merkverse: Römerbrief23 Oct 201900:16:28
Ein Überblick über wichtige Verse im Römerbrief. Röm.1,16.17: „Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen. Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben; wie geschrieben steht (Habakuk 2,4): »Der Gerechte wird aus Glauben leben.«“
#20 Einleitung: Römerbrief05 Oct 201900:16:41
Der Brief von Paulus an die Römer gehört wohl zu den wichtigsten Briefen im Neuen Testament. Martin Luther erlebte Römer 1,16.17 als Schlüsselverse und machte sie zur Grundlage der Reformation. Eigentlich war der Brief von Paulus (nur) ein ausführliches Vorab-Empfehlungsschreiben an die römischen Christen, die er bisher noch nicht persönlich getroffen hatte. Er rechnete aber damit, dass dieser Brief in Umlauf gehen würde. Deswegen formulierte er darin seine grundlegenden theologischen Gedanken und entkräftete die Einwände seiner jüdischen und judenchristlichen Gegner.
#19 Einleitung: Briefliteratur19 Sep 201900:16:15
21 von den 27 neutestamentlichen Schriften sind Briefe. Die meisten davon vom Apostel Paulus. Es sind die ältesten Schriften, die uns überliefert sind. Folgende Fragen werden behandelt: (1) Wie sind die Briefe geordnet?, (2) Wie ist die Briefsammlung entstanden? und (3) Was sagt die historisch-kritische Forschung zu diesem Themenkomplex? Bei alldem ist wichtig, sich vor Augen zu führen: Briefe sind immer nur eine Seite eines Dialogs. Das eröffnet den Raum für unterschiedliche Interpretationen der Inhalte.
#18 Struktur und Inhalt von Missionspredigten29 Aug 201900:25:37
In der Apostelgeschichte werden verschiedene Missionspredigten von Petrus und Paulus beschrieben. Am Anfang waren die Zuhörer aus dem jüdischen Kontext - später aus dem griechischen. Interessant ist, wie sich die Struktur und der Inhalt änderte. In beiden Fällen ging es dabei aber um ein grundsätzlich religiöses Weltbild. Was aber bedeutet das für die heutige Zeit? Wie können Zuhörer angesprochen werden, die mit religiösen Begrifflichkeiten nichts anfangen können?
#17 Merkverse: Apostelgeschichte12 Aug 201900:14:54
Ein Überblick über wichtige Verse in der Apostelgeschichte. Apg.4,12: „Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.“
#16 Einleitung: Apostelgeschichte13 Jul 201900:18:27
Der griechische Titel ist "Taten der Apostel". Noch treffender müsste man vom Wirken des Geistes durch die Apostel sprechen. Lukas beschreibt in diesem zweiten Teil seines Geschichtswerkes die Missionsgeschichte der ersten drei Jahrzehnte nach dem Tod und der Auferstehung von Jesus. Insbesondere geht es um den Übergang von der Juden- zur Heidenmission. Paulus wird im Verlauf der Apostelgeschichte zur Hauptperson. Der Zielpunkt ist Rom als Zentrum der Welt. Damit erfüllt sich die Zusage, dass sich das Evangelium über die ganze Erde auszubreiten beginnt. Die gute Nachricht von Jesus ist ein Angebot an alle Menschen.
#51 Antisemitismus im Christentum - Neutestamentliche Ursprünge und deren Wirkungsgeschichte09 Jan 202400:24:43
Vielen ist nicht bekannt, dass teils die stärksten Wurzeln für Antisemitismus im Neuen Testament zu finden sind. Umso wichtiger ist es, die genauen Stellen in den Urschriften zu kennen und sie im damaligen Kontext zu deuten. Wer dies nicht tut, läuft Gefahr, auf einer vermeintlich biblischen Grundlage überheblich gegenüber dem jüdischen Glauben zu werden. Das aber verkennt, dass Gottes Bund mit dem Volk Israel nach wie vor gültig ist. Wie genau der jüdische Glaube mit der Ausbreitung des christlichen Glaubens zusammenpasst, werden wir vollgültig erst am Ende der Zeit verstehen.
#15 Die Bedeutung der Auferstehung29 Jun 201900:18:03
An der leibhaftigen Auferstehung von Jesus Christus hängt der gesamte christliche Glaube. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum diese Behauptung so umstritten ist. Die klassischen Einwände sind: (1) Jesus war nicht wirklich tot, (2) Der Leichnam wurde gestohlen, (3) Die Erscheinung des Auferstandenen war eine Halluzination. Paulus schreibt: Wenn die Auferweckung nicht stattgefunden hat, ist alles andere hinfällig. Um so wichtiger ist es, den biblischen Befund vor Augen zu haben und diese Hoffnung im Herzen zu verankern.
#14 Merkverse: Johannesevangelium15 Jun 201900:13:07
Ein Überblick über wichtige Verse im Johannesevangelium. Joh.19,30: „Es ist vollbracht.“
#13 Einleitung: Johannesevangelium01 Jun 201900:17:02
Das Johannesevangelium unterscheidet sich von den ersten drei Evangelien in erheblicher Weise. 80% ist johanneisches Sondergut. Darüber hinaus setzt Johannes andere Akzente. Möglicherweise wollte er damit die anderen Evangelien ergänzen und vertiefen. Besonders auffällig sind die sieben "Ich bin"-Worte und parallel dazu sieben exemplarische Wunder. Jesus ist die unüberbietbare Verkörperung der Liebe Gottes. Und er sendet seinen, den heiligen Geist, um seine Schüler zu erinnern und weiter zu unterweisen. Als roter Faden wird erkennbar: Das Evangelium von Jesus verbreitet sich entlang von persönlichen Begegnungen und Beziehungen. In Jesus ist die Zukunft bereits gegenwärtig.
#12 Fehler im Neuen Testament?18 May 201900:20:34
Wer aufmerksam die neutestamentlichen Texte liegt, wird sicherlich über die eine oder andere Bibelstelle stolpern. Haben wir es mit Fehlern zu tun? Werden dadurch die Texte unglaubwürdig? Keineswegs. Jüdische Gelehrte können Christen dabei helfen, die Hintergründe besser zu verstehen: Muss ein Kamel wirklich durchs Nadelöhr? Sollen Heuchler in Stücke gehauen werden? Erwartet Jesus von seinen Nachfolger, dass sie sich die Hände abhacken? Neben diesen eher kleineren Ungereimtheiten gibt es aber auch gravierende Fehldeutungen. Wer tiefer in jüdische Perspektiven einsteigen möchte, dem empfehle ich die angegebene Literatur.
#11 Merkverse: Lukasevangelium04 May 201900:14:44
Ein Überblick über wichtige Verse im Lukasevangelium. / Lk.19,10: "Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist." / Erwähnter Film: Der Jesusfilm: https://www.campus-d.de/mitmachen/material/jesusfilm/der-jesusfilm.html
#10 Einleitung: Lukasevangelium27 Apr 201900:16:59
Lukas betont in seinem Evangelium die historische Zuverlässigkeit der überlieferten Berichte. In der Weihnachtsgeschichte werden drei besondere Lobgesänge aufgeführt. Damit wird inhaltlich die Richtung vorgegeben. Als Jesus sein öffentliches Wirken begann, aktualisierte er einen Text aus dem Propheten Jesaja. Damit betonte er, dass in seinem Kommen eine neue Gnadenzeit angebrochen ist - besonders für Arme, Ausgegrenzte und Benachteiligte. Auch Frauen werden häufig genannt. Insgesamt gilt: Die einmalige Erlösung in Christus dehnt sich zu einer Heilsgeschichte aus, in die alle Menschen eingeladen sind einzutreten.
#09 Muster der Erlösung20 Apr 201900:18:12
Im Neuen Testament wird Jesus als "Erlöser" bezeichnet". Was aber meint "Erlösung"? Und wovon erlöst Jesus? Interessant ist, dass die verschiedenen Autoren unterschiedliche Aspekte hervorheben und Schwerpunkte setzen: 1) Matthäus: Vergebung der Sünden - Gott für uns, 2) Markus: Loskauf von Mächten - Gott um uns, 3) Lukas: Lernen in der Nachfolge - Gott mit uns, 4) Johannes: Erfüllt mit dem Geist - Gott in uns, 5) Hebräer: Zugang zum Allerheiligsten - Gott vor uns. Paulus nimmt verschiedene Bilder auf und verwendet besonders die Begriffe "Rechtfertigung" und "Freiheit. In dieser Deutungsvielfalt bekommt das Christusgeschehen eine geheimnisvolle Tiefe.
#08 Merkverse: Markusevangelium06 Apr 201900:14:20
Ein Überblick über wichtige Verse im Markusevangelium. / Mk.10,45: "Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und sein Leben gebe als Lösegeld für viele." / Erwähnte Website: Das Bibel Projekt - https://dasbibelprojekt.de/
#07 Einleitung: Markusevangelium31 Mar 201900:17:05
Das Markusevangelium ist das kompakteste und vermutlich das älteste der vier Evangelien. Mehrere Besonderheiten fallen auf: (1) Ein zügiger Einstieg, (2) Erkenntnis geschieht auf dem Weg, (3) Die Betonung von Handlungen, (4) Das Gesetz als ethische Weisung, (5) Öffnung zu den Heiden, (6) Der leidende Messias und (7) Jesus als Gottes Sohn. Darüber hinaus wird in dieser Episode kurz auf zwei Spezialthemen eingegangen: (1) Die sogenannte Geheimnistheorie und (2) Der abrupte Schluss.
#06 Das Verhältnis von Altem und Neuem Testament17 Mar 201900:26:47
Für die Auslegung der Bibel und das christliche Selbstverständnis ist es die Frage aller Fragen: Wie wird das Alte Testament im Neuen aufgegriffen und wie deutet das Neue das Alte um? Im Laufe der Kirchengeschichte haben sich sechs Zuordnungsmuster herausgebildet und überlagert: (1) Völlige Verneinung, (2) Christliche Vereinnahmung, (3) Kontrastreiche Gegenüberstellung, (4) Höhere Entwicklungsstufe, (5) Doppelte Auslegungstradition und (6) Asymmetrische Verschränkung. Es ist wichtig, diese Muster zu kennen, um nicht erneut in Fehlentwicklungen zu verfallen. Nur so lässt sich ein reflektiertes christliches Schriftverständnis ausbilden.
#50 Merkverse: Jakobusbrief17 Dec 202300:14:19
#50 Merkverse: Jakobusbrief / Ein Überblick über wichtige Verse im Jakobusbrief. / Jak.1,22 "Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst."
#05 Merkverse: Matthäusevangelium10 Mar 201900:14:06
Ein Überblick über wichtige Verse im Matthäusevangelium. / Mt.6,33: "Trachtet zuerst nach dem Reich (der Himmel / Gottes) und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen." / Erwähntes Material: BibleServer - die Bibel für alle! - www.bibleserver.com / YouVersion - www.youversion.com / Wink, Walter: Verwandlung der Mächte - eine Theologie der Gewaltfreiheit, Regensburg 2018.
#04 Einleitung: Matthäusevangelium03 Mar 201900:15:31
Das Matthäusevangelium bildet (1) die Brücke zwischen Altem und Neuem Testament. Darüber hinaus weist es folgende weitere Besonderheiten auf: (2) Jesus wird als vollmächtiger Lehrer dargestellt, (3) das mosaische Gesetz wird wertgeschätzt, (4) es wird vom "Königreich der Himmel" gesprochen, (5) die Konflikte mit den Phärisäern werden detailliert beschrieben, (6) Petrus und die christliche Gemeinde wird herausgestellt, (7) das ernste Leben in der Endzeit wird betont und (8) der Übergang von den Juden zur Heidenmission wird vollzogen. Ziel ist, dass der Leser von der königlich-leidenden Messianität des Jesus von Nazareth überzeugt wird.
#03 Die Evangelien und das "synoptische Problem"24 Feb 201900:15:20
Bevor wir uns mit den einzelnen Evangelien befassen noch einige allgemeine Informationen: (1) Was bedeutet das Wort "Evangelium"?, (2) Mit was für Handschriften haben wir es zu tun? (3) Das sogenannte synoptische Problem und (4) Der grobe Aufbau der Evangelien. Bei allem ist zu bedenken, dass wir es bei den Evangelien nicht mit einer nüchtern chronologisch-historischen Datensammlung zu tun haben. Im Gegenteil: Die Evangelien verfolgen eine Absicht. Sie wollen von der Person Jesus von Nazareth berichten und seine Botschaft verkündigen. Es sind Berichte von Glaubenszeugen.
#02 Einleitung ins Neue Testament17 Feb 201900:15:14
Das neue Testament umfasst 27 Bücher mit insgesamt 260 Kapiteln. Das Ziel von Bibelkunde ist es, Informationen über die Sortierung, die Struktur und die theologischen Linien zur Verfügung zu stellen. In dieser Episode werden folgende Fragen beantwortet: (1) Was ist das Neue Testament?, (2) In welcher Sprache wurde das Neue Testament geschrieben?, (3) Was bedeutet der Name "Neues Testament"?, (4) Wie lässt sich das Neue Testament unterteilen?, (5) Wann und wo ist das Neue Testament entstanden?, (6) Wie kam es zu der Zusammenstellung der 27 Schriften und (7) Was sind "Apostolische Väter" und "Apogryphen"?
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