Als therapierte Bindungsvermeiderin spricht Host, Autorin und Mentorin für Beziehungsdynamiken und Bindungsstile Janett Menzel über Bindungsangst und Vermeidung in Beziehungen — jenseits dessen, was online erzählt wird. Für Frauen & Männer, die in einen ängstlich-ambivalenten, ängstlich-vermeidenden oder gleichgültig-vermeidenden Menschen verliebt oder mit ihm zusammen sind, ebenso wie für Vermeider.
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#102 Distanzbedürfnisse: Wann Abstand gesund ist und wann er zum Schutzmechanismus wird
Saison 2 · Épisode 102
dimanche 25 octobre 2026 • Durée 30:18
Wie viel Distanz brauchst du in einer Beziehung? Und was steckt hinter deinem Wunsch nach Abstand? In dieser Folge geht es um gesunde und ungesunde Distanzbedürfnisse, ihre Motive und die Frage, warum wir das Verhalten anderer Menschen häufig als Maßstab für deren Gefühle nehmen.
Vielleicht zieht sich jemand zurück und du fragst dich sofort, ob die Gefühle nachgelassen haben. Vielleicht brauchst du selbst mehr Abstand, findest jedoch keine Worte dafür. Oder du hast über Jahre gelernt, wenig zu brauchen, eigene Wünsche herunterzuschrauben und dich mit weniger Nähe zufriedenzugeben.
Bindungsangst-Beraterin Janett Menzel spricht darüber, warum Distanzbedürfnisse unterschiedliche Ursachen haben, wie frühere Beziehungen unsere Vorstellungen von Nähe und Abstand prägen, weshalb ein Rückzug manchmal eine sehr gesunde Grenze darstellt und manchmal der Versuch ist, etwas Schwierigem auszuweichen.
Das erfährst du in dieser Folge:
Woran du gesunde + ungesunde Distanzbedürfnisse unterscheiden kannst
Welche Motive hinter dem Wunsch nach Abstand stecken
Warum Distanz manchmal einem Problem gilt und gar nicht der Person selbst
Warum ängstlich-vermeidende Menschen Nähe suchen und gleichzeitig Distanz brauchen
Weshalb du den Rückzug eines Menschen schnell als Aussage über seine Gefühle interpretierst
Wie Angst, Scham und Schuld die Kommunikation in Beziehungen beeinflussen
Warum Schweigen, Ausweichen und Rechtfertigungen Konflikte verschärfen können
Wie Selbstvertrauen dir hilft, Wünsche auszusprechen, Grenzen zu setzen und Kritik anzunehmen
und wie du prüfst, ob deine Nähebedürfnisse gesund sind oder ob du dich an zu wenig Nähe/Distanz gewöhnt wurdest, ohne sie bewusst gewollt zu haben.
Du möchtest deine/eure Nähe- und Distanzbedürfnisse genauer verstehen? In meinem Onlinekurs „Zwischen Nähe & Distanz“ beschäftigst du dich mit diesen Mustern und wie du sie shiften kannst, ihren Ursprüngen (und was eine frühe Gefahr war, aber heute nur noch Sabotage ist) und deiner Kommunikation in Beziehungen (ohne dich anzubiedern oder gleich alles hinzuschmeißen).
BONUS:Wie du mit Nähe/Distanz spielerisch bewusst mehr Anziehung herstellen oder diese neu in eure Beziehung bringen kannst.
Music generated by Mubert https://mubert.com/render
Themen: Distanzbedürfnis, gesunde Distanz in Beziehungen, ungesunde Distanz, Nähe und Distanz, Nähe-Distanz-Problematik, ängstlich-vermeidender Bindungsstil, Beziehungsmuster, Rückzug in Beziehungen, Angst vor Nähe, Kommunikationsprobleme in Beziehungen, Selbstvertrauen, Verlustangst, Bedürfnisse kommunizieren, Grenzen setzen, Scham und Schuld, Herkunftsfamilie Beziehungsmuster, Bindungsangst, Vermeidung, Vermeider
#100 Nähe-Distanz-Problematik: Was ist, wenn es gar nicht problematisch ist? Deep-Dive über Verbundenheit, Autonomie, Kompromisse und Selbstverständnis
Saison 1 · Épisode 100
lundi 19 octobre 2026 • Durée 36:11
Nähe und Distanz gehören zu jeder Beziehung. Doch was für einen Menschen wohltuende Nähe ist, empfindet ein anderer bereits als einengend. Während sich jemand mehr gemeinsame Zeit, emotionale Offenheit oder körperliche Zuwendung wünscht, braucht sein Gegenüber mehr Eigenständigkeit, persönliche Freiräume oder Rückzug. Daraus können Missverständnisse, Verletzungen und Konflikte entstehen, obwohl beide Menschen ihre Bedürfnisse für vollkommen berechtigt empfinden.
In der 100. Folge von „Bevor du mich willst“ beschäftigt sich Bindungsangst-Beraterin Janett Menzel deshalb mit den unterschiedlichen Formen von Nähe und Distanz und der Frage, weshalb wir unsere Bedürfnisse so selbstverständlich als Maßstab für andere Menschen verwenden. Dabei betrachtet sie verschiedene Formen von Nähe, erklärt, weshalb Bedürfnisse sich im Laufe einer Partnerschaft verändern können, warum lang unterdrückte Bedürfnisse plötzlich besonders intensiv werden und weshalb Distanz nicht automatisch fehlende Liebe oder Desinteresse ausdrückt.
Das erfährst du in dieser Folge:
warum Nähe und Distanz für jeden etwas anderes ist
welche Formen von Nähe es gibt
warum Liebe nach langem Singlesein überwältigend sein kann
weshalb unterschiedliche Bedürfnisse keine grundsätzliche Unvereinbarkeit bedeuten
warum Distanz der Erholung, Selbstbestimmung und dem Selbstschutz dienen kann
wie vergangene Beziehungen und unerfüllte Sehnsüchte deine Partnerschaft beeinflussen
wann emotionale Verbundenheit mit einem Menschen zum provisorischen Leben führt
weshalb Menschen mit Verlustangst besonders von der Entwicklung eigener Autonomie profitieren , während Menschen mit vermeidenden Bindungsmustern lernen müssen, Verbundenheit zuzulassen und mitzugestalten
wie Paare Verbundenheit und persönliche Autonomie miteinander vereinbaren können.
#99 Darf ich DAS sagen? Wenn wir aus Angst vor der Angst des anderen unsere Wünsche zurückstellen
Saison 1 · Épisode 99
dimanche 11 octobre 2026 • Durée 23:17
„Darf ich das überhaupt sagen?“ Diese Frage kennen viele Menschen, die ihre Bedürfnisse, Wünsche, Grenzen oder Gefühle lieber zurückhalten, weil sie die Reaktion bzw. die Angst ihres Gegenübers fürchten. Vielleicht folgen dann wieder Rückzug, Streit, Kritik, Abwertung oder sogar die Androhung einer Trennung. Irgendwann erscheint alles sicherer als ein ehrliches Gespräch.
Doch jedes verschwiegene Bedürfnis und jeder Wunsch verschwinden dadurch ja nicht. Eine wiederholt überschrittene Grenze wird ebenfalls nicht unwichtiger, nur weil sie nicht mehr angesprochen wird. Stattdessen können sich Frust, Wut, Traurigkeit und zunehmende Unzufriedenheit entwickeln, während die Beziehung selbst und DU immer stärker darunter leiden.
In dieser Folge geht es deshalb um die Frage, warum Menschen verschweigen, was sie eigentlich sagen müssten, und wie sich Kommunikation neu betrachten lernen lässt - inklusive Beispiele. Dabei spielen Verlustangst und die Angst vor Ablehnung ebenso eine Rolle wie unsichere-vermeidende Bindungsmuster, Schwierigkeiten beim Erkennen eigener Gefühle und früh erlernte Erfahrungen mit Kritik, Schuld oder Beschämung.
Außerdem erklärt die Bindungsangst-Beraterin Janett Menzel, weshalb hinter dem Wunsch nach einer „Beziehung“ häufig konkretere Bedürfnisse liegen, die man aussprechen - aber anders! - lernen kann. Wer diese Bedürfnisse erkennt, kann sehr viel präziser ausdrücken, was ihm innerhalb einer Verbindung/Partnerschaft/Beziehung tatsächlich fehlt.
Das erfährst du in dieser Folge:
warum du Angst hast, Bedürfnisse und Wünsche auszusprechen
weshalb die Reaktion des anderen dein Kommunikationsverhalten prägt
was Kritikempfindlichkeit damit zu tun hat
warum deine Wünsche und Ziele nicht einfach verschwinden
#97 Frauen nach einer langen Beziehung: Warum der nächste Mann dich so leicht aus der Bahn werfen kann
Saison 1 · Épisode 97
dimanche 4 octobre 2026 • Durée 22:58
Nach einer langen Partnerschaft wieder Single zu sein, verändert den Blick auf Dating, Verliebtheit und neue Beziehungen. Besonders Frauen, die viele Jahre in einer relativ guten und verlässlichen Partnerschaft gelebt haben, bringen etwas mit, das beim nächsten Kennenlernen zur Falle werden kann: Sie sind Beziehung bereits gewohnt. Sie kennen Verlässlichkeit, emotionale Offenheit, gegenseitige Rücksichtnahme, eigene Freiräume, Reparatur nach Konflikten und die Selbstverständlichkeit einer gewachsenen Liebe.
Treffen sie anschließend auf einen vermeidenden, emotional wenig verfügbaren oder unverbindlichen Menschen, können sie diese gewachsene Beziehungskompetenz viel zu früh in Menschen investieren, die dafür keinerlei Grundlage bieten. Gleichzeitig kann die neue Verbindung intensiver erscheinen als die frühere Partnerschaft: Nähe und Distanz wechseln sich ab und verstärken die Verbindung, sexuelle Anziehung kehrt zurück, tiefe Gespräche erzeugen Verbundenheit + nach einer Trennung bekommt ein neuer Mensch schnell eine enorme Bedeutung. Doch Intensität beweist weder Beziehungsfähigkeit noch Verlässlichkeit.
Das erfährst du in dieser Folge:
warum eine lange (halbwegs) gute Partnerschaft deinen Blick auf neue Menschen prägt
weshalb Verlässlichkeit beim Dating zu früh vorausgesetzt werden kann
warum vermeidende oder unverbindliche Menschen von deiner Beziehungskompetenz profitieren
weshalb Frauen nach einer Trennung/Scheidung Liebe und Verliebtheit miteinander vermischen können
wie Hoffnung nach einer Trennung die eigene Urteilskraft beeinflusst
weshalb Nähe und Distanz enorme Intensität erzeugen
warum sexuelle Anziehung und tiefe Gespräche noch keine Beziehungsfähigkeit beweisen
weshalb ein neuer Mensch nicht automatisch das leisten kann, was der frühere Partner über Jahre mit aufgebaut hat
und woran du erkennst, ob jemand tatsächlich partnerschaftliche Qualitäten im Alltag kann.
👉
#96 Warum Menschen dichtmachen, wenn du reden willst: Gründe für Schweigen und emotionalen Rückzug
Saison 1 · Épisode 96
dimanche 27 septembre 2026 • Durée 25:51
Was machst du, wenn ein Mensch nicht mit dir reden möchte und sich emotional verschließt, obwohl du Fragen hast, es wichtige Sachen zu besprechen gibt oder für dich Themen offen sind? Aufgeben, es hinnehmen, weiter nachfragen, auf ein Gespräch drängen oder irgendwann die Konsequenz ziehen?
Ausgangspunkt dieser Folge ist eine Hörerfrage genau zu diesem Dilemma. Janett Menzel, Bindungsberaterin mit Schwerpunkt Bindungsvermeidung und selbst früher aktiv ängstlich-vermeidend, beleuchtet einige eher unbekannte Gründe, weshalb Menschen Gespräche vermeiden, das Thema wechseln, schweigen, mauern oder schlicht keine Antwort bzw. Erklärung geben können - selbst auf einfache Fragen oder wenn es um ihre Vergangenheit geht.
Dabei geht es keineswegs ausschließlich um Desinteresse oder klassische Bindungsvermeidung. Ein Mensch kann sehr viel empfinden und trotzdem kaum darüber sprechen können.
In dieser Folge erfährst du deshalb:
warum jemand keinen Zugang zu seiner eigenen Gefühlswelt haben kann
weshalb Menschen manchmal schlicht keine Sprache für das haben, was in ihnen passiert
warum Stress die Fähigkeit zu emotionalen Gesprächen deutlich reduzieren kann
welche Rolle Scham und Schuld beim Schweigen spielen
weshalb die eigene Wut, Traurigkeit und Verwundbarkeit schwer auszusprechen sein können
warum gerade tiefe Liebesgefühle Gespräche blockieren können
wenn jemand schweigt, weil er dich enttäuschen oder verletzen müsste
warum Vertrauen nicht automatisch in jedem Lebens- und Gefühlsbereich gleich vorhanden ist
weshalb frühere Reaktionen des Gegenübers beeinflussen können, was jemand später noch erzählen möchte
warum manche Menschen negative Gedanken oder Gefühle verschweigen
#95 FREI für alle - BONUS: Unerfüllte Bedürfnisse - Was sie mit dir machen und was du wirklich brauchst
Saison 1 · Épisode 95
mardi 22 septembre 2026 • Durée 29:23
Was passiert, wenn deine (Grund-)Bedürfnisse über längere Zeit unerfüllt bleiben? Woran erkennst du überhaupt, was du wirklich brauchst, bevor aus einem Mangel innere Unruhe, Erschöpfung, Einsamkeit oder gar eine ausgeprägte Bedürftigkeit wird?
Janett Menzel spricht in dieser frei zugänglichen Bonusfolge darüber, weshalb Menschen Grenzen und Bedürfnisse leicht miteinander verwechseln und warum gesunde Grenzen überhaupt erst dann möglich werden, wenn man seine eigenen Bedürfnisse kennt .
Anhand der Bedürfnisebenen nach Maslow beleuchtet sie unter anderem körperliche Grundbedürfnisse, Sicherheitsbedürfnisse und soziale Bedürfnisse und die psychischen und körperlichen Folgen länger anhaltender Mangelsituationen.
Außerdem erfährst du:
warum unerfüllte Bedürfnisse in schwierigen Beziehungen besonders stark wiegen
wie aus einem normalen Bedürfnis Bedürftigkeit entsteht und weshalb „needy“ zu sein wesentlich differenzierter betrachtet werden sollte
welche Rolle Schlaf, Ruhe, körperliche Nähe, Bewegung und Regulation dabei spielen
wie fehlende Sicherheit, Instabilität und Chaos Angst und Anspannung verstärken
weshalb emotionale Nichtverfügbarkeit, Bindungsvermeidung oder schwierige Partnerschaften vorhandene Mangelzustände verschärfen können
warum Zugehörigkeit und Liebe auch dann fehlen können, wenn du Beziehungen und Menschen in deinem Leben hast
wie Einsamkeit, innere Leere, Gereiztheit, Grübeln, Erschöpfung oder depressive Verstimmungen mit unerfüllten Bedürfnissen zusammenhängen
weshalb Fremdverantwortung, Erwartungsdruck und permanentes Funktionieren dein Sicherheitsgefühl beeinträchtigen
warum Menschen eigene Bedürfnisse zurückstellen, um Zuwendung, Zugehörigkeit oder Anerkennung nicht zu gefährden
und wie unerfüllte Bedürfnisse schließlich auch deinen Selbstwert, deine Selbstachtung und deinen Selbstausdruck beeinflussen.
#94 Nähe ja, aber nicht um jeden Preis: Bindungsvermeidung oder berechtigter Rückzug?
Saison 1 · Épisode 94
dimanche 20 septembre 2026 • Durée 28:10
Janett Menzel, früher aktiv Ängstlich-Vermeidende, heute Bindungsberaterin für Verlustangst, Vermeidung und schwierige Beziehungsmuster, blickt in dieser Folge auf ihre eigenen Verhaltensweisen vor und während ihrer Therapie zurück. Dabei untersucht sie, wann sie tatsächlich aus Bindungsvermeidung in Distanz ging und welche ihrer damaligen Vermeidungs- aka Ausstiegspunkte auch aus heutiger Sicht nachvollziehbare Reaktionen auf problematische oder gar toxische Beziehungsdynamiken waren.
In dieser Folge erfährst du:
welche Verhaltensweisen und Situationen Deaktivierung und Distanz/Rückzug oder gar Trennung und Kontaktabbrüche auslösen können
warum Ausnutzen/Benutztwerden und Austauschbarkeit entscheidende Ausstiegspunkte sind
weshalb zugeschriebene Rollen, Funktionen und Verantwortungen Distanz erzeugen
wann eingefordertes Verständnis die eigenen Grenzen überschreitet
und wann Rückzug echte Bindungsvermeidung ist und wann esr eine legitime Reaktion auf das Verhalten anderer darstellt.
Dabei geht es auch um Langeweile und Einsamkeit als Kontaktmotive, um das Gefühl, für einen anderen Menschen lediglich eine Funktion zu erfüllen, um übergangene Bedürfnisse, fremdbestimmte Zeit und Situationen, in denen Menschen dem Gegenüber erklären wollen, was er angeblich zu brauchen habe.
Eine persönliche Folge über ihre frühere Bindungsvermeidung und gleichzeitig eine Differenzierung, die im Umgang mit vermeidenden Menschen schnell verloren geht, nämlich: Nicht jeder Rückzug ist problematisch und nicht jede Distanz muss überwunden werden.
#93 "Aber er/sie ist ja nicht immer so": Über ungesunde Verhaltensweisen, Partnerwahl, unerfüllte Bedürfnisse und Grenzverletzungen
Saison 1 · Épisode 93
lundi 14 septembre 2026 • Durée 20:58
Er/Sie sagt Nein, zieht eine Grenze, äußert seine Bedürfnisse klar und deutlich oder geht mit deinen/seinen Gefühlen anders um, als du es dir wünschst. Ist er deshalb vermeidend? Und umgekehrt: Kann ein Mensch gesunde Verhaltensweisen zeigen und trotzdem einen vermeidenden Bindungsstil haben?
In dieser Folge nimmt Bindungsangst-Beraterin Janett Menzel genau diese Unterscheidung auseinander. Anhand einer weltbekannten Szene aus dem Film Ghost: Nachricht von Sam erklärt sie, weshalb einzelne Verhaltensweisen wenig über den gesamten Bindungsstil aussagen und warum wiederkehrende Muster in engen Bindungen deutlich aussagekräftiger sind.
Du erfährst:
warum gesunde Grenzen schnell mit Bindungsvermeidung verwechselt werden
wieso auch sicher gebundene Menschen vermeidende Reaktionen zeigen können
woran man wiederkehrende unsichere Beziehungsmuster erkennt
warum Bedürfnisse und Grenzen so kurz und eindeutig kommuniziert werden sollten wie möglich
und wann du aufhören solltest, wiederholte Grenzverletzungen und normale Bedürfnisse weiter zu erklären.
Außerdem geht sie thematisch mit Beispielen auf Datingsituationen, die Partnerwahl und den Satz „Aber er/sie ist ja nicht immer so“ ein, der problematische Muster schnell relativiert, obwohl genau diese wenigen wiederkehrenden Punkte eine funktionierend Beziehung dauerhaft erschweren und sabotieren können - besonders aber einseitig zu Ängsten führen können.
#91 Ich will gehen, aber ich schaffe es nicht: Trennungsangst verstehen
Saison 1 · Épisode 91
dimanche 6 septembre 2026 • Durée 25:57
Man weiß, dass eine Beziehung einen nicht mehr glücklich macht, denkt über eine Trennung nach, kennt seine Gründe und: Man bleibt trotzdem. Warum? Weil nicht jede Angst innerhalb einer Beziehung sich darauf richtet, vom anderen verlassen zu werden. Es gibt ebenso die Angst davor, sich selbst zu trennen.
Trennungsangst unterscheidet sich von Verlustangst. Sie betrifft die selbst eingeleitete Trennung von einem Menschen, der eine hohe emotionale oder persönliche Bedeutung besitzt. Dabei können Schuld, Scham, Verantwortung, gemeinsame Kinder, finanzielle Konsequenzen, soziale Verbindungen und die Sorge um den Partner eine Entscheidung erheblich erschweren.
In dieser Folge von BEVOR DU MICH WILLST beschäftigt sich Janett Menzel, Bindungsangst-Beraterin mit Schwerpunkt auf Bindungsangst, Vermeidung und komplizierten Beziehungsmustern, mit einer Angst, die bereits lange vor dem eigentlichen Trennungsgespräch Einfluss auf Beziehungen nehmen kann.
Denn frühere Trennungserfahrungen verändern mitunter bereits die nächste Partnerwahl. Wer z. B. erlebt hat, wie schmerzhaft, teuer oder folgenreich eine Trennung war, lässt anschließend weniger emotionale, wirtschaftliche oder soziale Verflechtung zu.
In dieser Folge erfährst du:
worin sich Trennungsangst und Verlustangst unterscheiden
inwiefern Trennungsangst bereits beeinflusst, auf welche Beziehungen sich Menschen einlassen
welche Rolle Kinder, Finanzen, soziale Beziehungen und Abhängigkeiten bei Trennungsentscheidungen spielen
warum Schuld und Verantwortungsgefühle das Verlassen einer Beziehung erschweren
wie Verlustangst Gründe produziert, trotz erheblicher Unzufriedenheit weiterzumachen
weshalb die tatsächliche Qualität einer Beziehung stärker wiegen sollte als die gefürchteten Folgen ihrer Beendigung.
#90 "Ich will, aber kann/darf nicht!": Wenn jemand dich will und sich trotzdem gegen dich entscheidet
Saison 1 · Épisode 90
dimanche 30 août 2026 • Durée 25:21
Wenn ein Mensch Gefühle für jemanden hat, müsste er doch Nähe suchen, Kontakt wollen und sich für eine Beziehung entscheiden, oder? Genau diese scheinbar logische Schlussfolgerung lässt einen wesentlichen Teil menschlicher Beziehungsentscheidungen außer Acht.
Denn Menschen verlieben sich und entscheiden sich trotzdem gegen eine Beziehung. Sie unterdrücken Gefühle, ziehen sich zurück oder bleiben in einem bisherigen Lebensentwurf, obwohl ein anderer Mensch emotional eine größere Bedeutung bekommen hat.
In dieser Folge von BEVOR DU MICH WILLST beschäftigt sich Bindungsangst-Beraterin, Angstexpertin und Autorin Janett Menzel mit der Frage, weshalb vorhandene Gefühle keineswegs automatisch zu einer Beziehung führen.
Dabei betrachtet sie Bindungsangst und emotionale Vermeidung ebenso wie familiäre Loyalitäten, Mutter- und Vaterwunden, verinnerlichte Erwartungen, Scham, Schuld, Versagensangst und die Angst vor sozialem Ausschluss. Denn zwischen dem Gefühl für einen Menschen und der Entscheidung für eine Beziehung liegen mitunter innere und äußere Konflikte, die Jahrzehnte älter sind als die aktuelle Begegnung.
Diese Folge erklärt, weshalb Menschen ihre eigenen Gefühle verleugnen, weshalb Nähe innere Konflikte aktivieren kann und warum ein „Wenn er oder sie mich wirklich lieben würde, würde er oder sie etwas tun“ psychologisch zu kurz greift. Denn entscheidend ist ebenso, welche Konsequenzen ein Mensch mit einer Beziehung verbindet, was er dafür in seinem bisherigen Leben verändern müsste und welche inneren Konflikte eine tatsächliche Entscheidung für die Liebe auslösen würde.
Neu ab 2.11.2026: „Zwischen Nähe und Distanz“ – Der 6-wöchige, begleitete Audiokurs für mehr Sicherheit und Zufriedenheit in deinen Beziehungen.
Wie viel Nähe brauchst du? Wann wird dir Nähe zu viel? Und wie gehst du damit um, wenn ein anderer Mensch ganz andere Bedürfnisse hat als du?
In Janetts neuem Kurs „Zwischen Nähe und Distanz“ beschäftigen wir uns genau damit: mit deinen eigenen Bedürfnissen, den Bedürfnissen anderer, wiederkehrenden Konflikten, Verlustangst, Rückzugstendenzen und der Frage, wie sich Nähe und persönliche Freiheit miteinander vereinbaren lassen.
Der Kurs richtet sich an Singles und Menschen in Beziehungen, unabhängig vom Bindungsstil, sowie für Freundschaften und familiäre Beziehungen mit Nähe-Distanz-Problematiken.
👉 Für ein 1:1-Coaching-Gespräch (wahlweise Zoom, WhatsApp-Video, FaceTime), klick hier >>
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Music generated by Mubert https://mubert.com/render
Themen: Bindungsangst, vermeidender Mann, bindungsvermeidender Mann, gleichgültig-vermeidend, ängstlich-vermeidend, lange Beziehung, Trennung nach langer Beziehung, Dating nach Trennung, Dating nach langer Beziehung, neue Beziehung nach Trennung, emotionale Verfügbarkeit, Beziehungsfähigkeit, Warnzeichen Dating, Red Flags Dating, intensive Anziehung, Nähe Distanz, Verliebtheit und Liebe, sichere Bindung, unsichere Bindung, Bindungsstil, Partnerschaft, Beziehungsmuster, nach Ehe langer Beziehung Vermeider Vermeiderin angezogen, Podcast, Beratung
warum ein Gespräch besonders schwierig wird, sobald die andere Person mit einer eigenen Agenda hineingeht.
Janett spricht dabei aus eigener Erfahrung darüber, wie es sich anfühlen kann, wenn jemand Antworten verlangt, während man selbst weder eine Antwort noch die passenden Worte vorhanden hat. Eine Folge über emotionale Verschlossenheit, Scham, zu tiefe Gefühle, Vertrauen und schwierige Grenzen.
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Trennungsangst erzählt damit keineswegs ausschließlich von der Angst vor dem Alleinsein. Sie berührt Verantwortung, Identität, Schuld, Bindung, Lebensentwürfe und die schwierige Erkenntnis, dass eine richtige Entscheidung trotzdem schmerzhaft sein darf.
Janett Menzel arbeitet seit Jahren mit Menschen, die Bindungsangst, Verlustangst, schwierige Beziehungsmuster und emotionale Abhängigkeit verstehen und verändern möchten. In ihrer psychologischen Beratung verbindet sie Bindungstheorie mit der Analyse individueller Beziehungsmuster, früher Prägungen und unbewusster Konflikte.