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Explorez tous les épisodes du podcast Bellen, Bocken, Beißen

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Wo gehört der Sattel hin? Die Anatomie des Pferderückens sagt es uns!24 Oct 202600:19:50
Ein passender Sattel ist die Grundlage für ein gesundes und möglichst schmerzfreies Reitpferd. Doch wo darf ein Sattel überhaupt liegen? Wie viel Platz braucht das Schulterblatt? Und weshalb ist die Länge des Sattels so entscheidend? In dieser Folge von «Bellen, Bocken, Beißen» schauen wir uns die anatomischen Voraussetzungen für eine korrekte Sattellage an. Denn unabhängig davon, ob Isländer, Warmblüter oder Westernpferd: Die Anatomie gibt vor, wo der Sattel liegen darf und wo nicht. Wir sprechen über die Rippenbögen als tragende Auflagefläche, die Bedeutung der Widerristfreiheit, die Bewegung des Schulterblatts und die Grenzen der Sattellage im Bereich der Lendenwirbelsäule. Auch die unterschiedlichen Sattelgurtungen und ihre anatomischen Besonderheiten kommen zur Sprache. Ausserdem zeige ich dir einfache Möglichkeiten, wie du die Lage deines eigenen Sattels überprüfen und mögliche Druckstellen erkennen kannst. Diese Folge ersetzt keine professionelle Sattelanpassung, hilft dir aber, die anatomischen Grundlagen besser zu verstehen und bei der nächsten Sattelkontrolle genauer hinzuschauen.
Traumjob Tiermedizin: Zwischen Leidenschaft, Verantwortung und Freundschaft17 Oct 202600:32:40
Vier Tierärztinnen, vier unterschiedliche Fachgebiete und eine Freundschaft, die 2013 während einer gemeinsamen Akupunkturausbildung begann. In dieser besonderen Folge begrüßt Lisa ihre Freundinnen Nina, Kirsten und Katrin. Einmal im Jahr verbringen die vier gemeinsam ein Wochenende, das sie liebevoll als ihre „wertvollste Weiterbildung des Jahres“ bezeichnen. Es wird fachlich diskutiert, gelacht, voneinander gelernt und auch über die Seiten des Berufs gesprochen, die im Alltag häufig unsichtbar bleiben. Nina arbeitet unter anderem mit Akupunktur, Schmerztherapie und Verhaltensmedizin. Kirsten behandelt vor allem Pferde chiropraktisch und mit Akupunktur. Katrin ist auf Pferdezahnmedizin spezialisiert. Gemeinsam sprechen sie darüber, warum Tiermedizin für sie trotz aller Herausforderungen ein sinnstiftender Beruf ist und weshalb das unmittelbare Feedback der Tiere so besonders bleibt. In dieser Folge geht es unter anderem um: • die besonderen Fachgebiete der vier Tierärztinnen • Freundschaft, Austausch und lebenslanges Lernen • das Erkennen und Behandeln von Schmerzen • die erstaunliche Fähigkeit von Tieren, Beschwerden zu kompensieren • emotionale Belastungen, Notdienste und finanzielle Grenzen • mehr Empathie für Tiere, Tierhalter und Tierärzte • gesellschaftliche Anerkennung für den tierärztlichen Beruf • Qualzuchten und die Verantwortung bei der Auswahl und Zucht von Tieren Eine persönliche, fachliche und ehrliche Folge über einen Beruf, der unglaublich viel gibt, aber auch viel verlangt.
Wenn Verhalten Schmerz zeigt: 24 Warnsignale beim gerittenen Pferd10 Oct 202600:09:20
Ist ein Pferd wirklich widersetzlich, faul oder schlecht gelaunt? Oder versucht es, Schmerzen und körperliches Unwohlsein zu zeigen? In dieser Folge stellt Lisa das Ridden Horse Pain Ethogram vor. Die von Dr. Sue Dyson entwickelte Checkliste umfasst 24 Verhaltensweisen, die beim gerittenen Pferd auf Schmerzen im Bewegungsapparat hinweisen können. Dazu zählen unter anderem angelegte Ohren, ein intensiver Blick, wiederholtes Öffnen des Mauls, Schweifschlagen, ein unregelmäßiges Tempo, Probleme im Galopp, Stolpern, plötzliches Erschrecken, Steigen oder Bocken. Entscheidend ist nicht ein einzelnes Verhalten, sondern das Gesamtbild. Ein Wert von acht oder mehr gilt als deutlicher Hinweis auf muskuloskelettale Schmerzen. Auch Pferde mit einem niedrigeren Wert können jedoch lahm oder schmerzhaft sein. In dieser Folge erfahrt ihr: • welche Verhaltensweisen zum Schmerzethogramm gehören • warum auffälliges Verhalten nicht vorschnell als Ungehorsam bewertet werden sollte • wie Pferde während der Arbeit systematisch beobachtet werden können • weshalb das Ethogramm eine tierärztliche Diagnose nicht ersetzt Für eine aussagekräftige Einschätzung sollte das Pferd nach dem Aufwärmen etwa zehn Minuten in seinem vollständigen Bewegungsrepertoire und aus verschiedenen Perspektiven beobachtet werden. Bei einem Schmerzverdacht gehört die weitere Abklärung in tierärztliche Hände.
Positive Verstärkung in der Praxis: Was gutes Tiertraining wirklich braucht03 Oct 202600:29:21
Wie wird aus theoretischem Wissen wirklich gutes Tiertraining? In Folge 21 spricht Lisa erneut mit dem Verhaltenstierarzt und Hundetrainer Stephan Gronostay. Dieses Mal geht es um die praxisorientierte Ausbildung von Stephan und seinem Team, in der Tierärztinnen und Tierärzte, Trainerinnen und Trainer sowie erfahrene Tierhalter lernen, Verhalten systematisch, positiv und bedürfnisorientiert zu verändern. Lisa berichtet von ihren eigenen Erfahrungen aus den acht Modulen: vorbereitende Theorie, praktische Live-Einheiten, Training in kleinen Gruppen, engmaschiges Coaching und ein geschützter Rahmen, in dem Fragen, Fehler und ehrliche Selbstreflexion ausdrücklich erwünscht sind. In dieser Folge erfahrt ihr unter anderem: • warum Training nicht allein durch Lesen oder Zuschauen gelernt werden kann • wie praktisches Tiertraining online funktionieren kann • weshalb Wahrnehmung, Timing und Körperposition entscheidend sind • warum Trainingspläne Struktur geben, aber flexibel bleiben müssen • wie wohlwollendes Coaching Menschen schneller lernen lässt • weshalb das Tier vor allem Trainingspartner ist und die menschlichen Fähigkeiten im Mittelpunkt stehen • warum positive Verstärkung und Bedürfnisorientierung die Grundlage der Ausbildung bilden Eine Folge über gutes Trainingshandwerk, klare Kommunikation und den Mut, das eigene Verhalten ehrlich zu hinterfragen.
Belohnung, Strafe und Beziehung: Was gutes Hundetraining wirklich ausmacht26 Sep 202600:41:08
Wie entsteht zuverlässiges Verhalten und welche Rolle spielen Belohnung, Strafe, Wiederholung und gutes Management dabei? In dieser Folge spricht Lisa mit dem Verhaltenstierarzt und Hundetrainer Stefan Gronostay. Das Gespräch knüpft an die vorherige Folge über die vier Quadranten der Lerntheorie an und überträgt die theoretischen Grundlagen auf konkrete Situationen aus dem Hundealltag. Anhand von Rückruf, Jagdverhalten, Hundebegegnungen und Aggressionsverhalten erklären Lisa und Stefan, warum zuverlässiges Training lange vor der schwierigen Situation beginnt. Gewünschtes Verhalten braucht viele Wiederholungen, einen systematischen Aufbau und eine Belohnung, die für den jeweiligen Hund in diesem Moment wirklich lohnenswert ist. In dieser Folge erfahrt ihr unter anderem: • warum positive Verstärkung auch Emotionen und Beziehung beeinflusst • weshalb Rückruf unter Ablenkung systematisch aufgebaut werden muss • wie Management verhindert, dass unerwünschtes Verhalten weiter geübt wird • warum Strafe ein Verhalten hemmen kann, ohne seine Ursache zu verändern • weshalb das Bestrafen von Knurren gefährliche Scheinsicherheit schaffen kann • wie sichere Rückzugsorte und Alternativverhalten den Alltag erleichtern • warum nicht unsere Absicht entscheidet, was eine Belohnung oder Strafe ist • weshalb gutes Training ein Leben lang aufgefrischt werden muss Die wichtigste Botschaft: Gutes Training soll nicht nur sichtbares Verhalten unterdrücken. Es soll dem Hund Orientierung, Sicherheit und sinnvolle Handlungsalternativen geben. Die Grundlage dafür ist ein freundliches Zusammenleben, bei dem Mensch und Hund als Sozialpartner miteinander lernen.
Tiere lernen immer: Die vier Quadranten der Lerntheorie19 Sep 202600:12:02
Warum zeigen Tiere bestimmte Verhaltensweisen immer wieder, während andere mit der Zeit seltener werden? In dieser Solofolge erklärt Lisa die operante Konditionierung nach Skinner und die vier Quadranten der Lerntheorie. Dabei geht es darum, wie die Konsequenz auf ein Verhalten beeinflusst, ob ein Tier dieses Verhalten künftig häufiger oder seltener zeigt. Ihr erfahrt unter anderem: • warum „positiv“ und „negativ“ in der Lerntheorie keine Wertung sind • was positive und negative Verstärkung bedeuten • wie positive und negative Bestrafung funktionieren • welche Emotionen mit den verschiedenen Quadranten verbunden sein können • warum Timing, Klarheit und Vorhersehbarkeit im Training so wichtig sind • weshalb wild wechselnde Trainingsmethoden Tiere verunsichern können • warum eine Belohnung nicht einfach gegen einen stärkeren Reiz „aufgewogen“ wird Die vier Quadranten helfen dabei, das eigene Training bewusster zu betrachten: Was füge ich hinzu, was nehme ich weg und möchte ich ein Verhalten verstärken oder verringern? In der nächsten Folge vertieft Lisa das Thema gemeinsam mit dem Verhaltenstierarzt Stefan Gronostay und bespricht, wie gutes Training in der Praxis aussehen kann.
Wie Pferde lernen: Sicherheit, Aufmerksamkeit und Motivation12 Sep 202600:27:22
Was braucht ein Pferd, damit es neue Aufgaben nicht nur ausführt, sondern wirklich versteht und langfristig abspeichert? In dieser Solofolge spricht Lisa über Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft und darüber, was sie für den täglichen Umgang und das Training mit Pferden bedeuten. Im Mittelpunkt stehen drei wichtige Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen: Sicherheit, Aufmerksamkeit und Motivation. Ihr erfahrt unter anderem: • warum Pferde nicht planen, uns zu ärgern oder zu veräppeln • weshalb junge Pferde nur kurze Trainingseinheiten bewältigen können • wie Stress, Erregung und Aufmerksamkeit das Lernen beeinflussen • warum die Qualität einer Wiederholung wichtiger ist als ihre Anzahl • wie Pausen dem Pferd helfen, neue Erfahrungen zu verarbeiten • weshalb Neugier und Eigeninitiative wertvoller sind als bloßes Aushalten • wie positive Erfahrungen neue Wege im Gehirn festigen können Die wichtigste Botschaft: Pferde lernen immer. Gutes Training schafft deshalb einen klaren und sicheren Rahmen, in dem das Pferd aufmerksam, motiviert und aktiv am eigenen Lernprozess beteiligt sein kann.
Pferdefütterung Teil 2 mit Eva Hiestand05 Sep 202600:51:48
Wie erkennt man wirklich gutes Heu? Wann lohnt sich eine Heuanalyse und was verändert sich, wenn Heu bedampft wird? Im zweiten Teil des Gesprächs mit Tierärztin und Fütterungsexpertin Eva Hiestand geht es um Heuqualität, Proteinversorgung und die unterschiedlichen Bedürfnisse von zu dicken, zu dünnen und älteren Pferden. Lisa und Eva sprechen außerdem darüber, warum Bewegung auch bei der Gewichtskontrolle eine zentrale Rolle spielt, weshalb ein Slow Feeding System nicht für jedes Pferd geeignet ist und warum kurze Fütterungsintervalle zusätzlichen Stress erzeugen können. In dieser Folge erfahrt ihr unter anderem: • woran ihr hygienisch gutes Heu erkennt • wann eine Heuanalyse sinnvoll ist • warum bedampftes Heu die Proteinversorgung beeinflussen kann • wie sich Fressdauer verlängern lässt, ohne zu viel Energie zuzuführen • weshalb dünne und alte Pferde frühzeitig genauer betrachtet werden sollten • warum ein altes Pferd nicht automatisch dünn sein muss • was Omega 3 Fettsäuren bei Arthrose leisten können und was nicht • weshalb Heu grundsätzlich vor dem Kraftfutter gefüttert werden sollte Die wichtigste Botschaft: Gute Pferdefütterung braucht keine schnellen Pauschallösungen. Entscheidend sind die Qualität des Grundfutters, die tatsächlichen Bedürfnisse des Pferdes und ein Management, das auch Verhalten, Bewegung und Gesundheit berücksichtigt. Mehr über Eva Hiestand und ihre Arbeit findet ihr unter pferdefuttercoach.ch
Pferdefütterung ohne Schnickschnack: Was dein Pferd wirklich braucht29 Aug 202600:44:28
Braucht ein Pferd wirklich zahlreiche Müslis, Pülverchen und Zusatzfuttermittel? In dieser Folge spricht Lisa mit der Tierärztin und Fütterungsexpertin Eva Hiestand darüber, wie eine bedarfsgerechte Pferdefütterung aussehen kann. Gemeinsam gehen sie zurück zu den Grundlagen: sauberes Wasser, gutes Raufutter, Salz und eine passende Mineralstoffversorgung. Außerdem räumen sie mit verbreiteten Mythen rund um Mineralfutter, Elektrolyte, Salzlecksteine, Blutbilder und Haaranalysen auf. In dieser Folge erfahrt ihr: • warum Mineralfutter kontinuierlich gefüttert werden sollte • weshalb mehr Zusatzfutter nicht automatisch besser ist • wann Salz und Elektrolyte sinnvoll sind • warum eine gute Wasserversorgung oft unterschätzt wird • was Blutwerte über die Nährstoffversorgung aussagen können • weshalb eine Rationsberechnung unnötige Zusätze und Kosten vermeiden kann Die wichtigste Botschaft: Pferdefütterung muss nicht kompliziert oder besonders ausgefallen sein. Entscheidend ist, dass die Ration zum tatsächlichen Bedarf des Pferdes passt. Mehr über Eva Hiestand und ihre Arbeit findet ihr unter pferdefuttercoach.ch.
Katzenklo, Katzenklo – macht die Katze wirklich froh?22 Aug 202600:21:50
Eigentlich klingt das Thema Katzenklo ziemlich simpel. Und trotzdem kann man dabei erstaunlich viel falsch machen. Denn was für uns Menschen praktisch, platzsparend und möglichst geruchsarm ist, entspricht nicht unbedingt den Bedürfnissen unserer Katzen. In dieser Folge spricht Tierärztin Lisa Leuthard darüber, worauf es bei einem guten Katzenklo wirklich ankommt: Wie viele Toiletten braucht eine Katze? Wo sollten sie stehen? Wie groß sollten sie sein und welche Einstreu eignet sich? Und warum sind geschlossene Katzenklos aus Katzensicht oftmals gar nicht so ideal? Außerdem geht es darum, warum Katzen plötzlich unsauber werden können. Denn wenn eine Katze ihr Katzenklo meidet, können neben dem Katzenklo-Management auch Schmerzen, Erkrankungen oder Stress eine Rolle spielen. Oft können schon kleine Veränderungen viel bewirken – und nicht nur dafür sorgen, dass das Katzenklo wieder benutzt wird, sondern auch die Lebensqualität der Katze verbessern. 🐾 Die wichtigsten Fakten aus dieser Folge hat Lisa außerdem in einer Checkliste zusammengefasst. Wenn du sie gerne haben möchtest, melde dich über die Website der Tierarztpraxis Leuthard.
Chiropraktik15 Aug 202600:31:06
In dieser Folge dreht sich alles um die Chiropraktik bei Hund und Pferd. Lisa erklärt, wie eine chiropraktische Behandlung funktioniert und warum es dabei nicht um möglichst spektakuläres „Einrenken“ oder lautes Knacken geht, sondern um kleine, präzise Impulse und eine möglichst physiologische Beweglichkeit der Gelenke. Ihr erfahrt, warum Chiropraktik nicht erst dann sinnvoll sein kann, wenn bereits deutliche Beschwerden bestehen, sondern auch prophylaktisch eingesetzt werden kann. Lisa spricht außerdem darüber, welche Möglichkeiten die Chiropraktik beispielsweise bei Hunden mit Hüftdysplasie, bei älteren Tieren oder nach orthopädischen Problemen bietet – und wo ihre klaren Grenzen liegen. Außerdem geht es um die Frage: Chiropraktik, Osteopathie oder Physiotherapie – was ist wann sinnvoll? Und Lisa gibt euch konkrete Hinweise, mit denen ihr im Alltag beobachten könnt, ob euer Hund möglicherweise Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen hat. Unter anderem geht es um: -Was passiert bei einer chiropraktischen Behandlung? -Was bedeutet eigentlich eine „Blockade“ – und warum ist ein Wirbel nicht einfach „ausgerenkt“? -Wann ist Chiropraktik zur Prophylaxe sinnvoll? -Was kann Chiropraktik bei Hüftdysplasie leisten – und was nicht? -Wo liegen die Grenzen der Chiropraktik? -Chiropraktik, Osteopathie oder Physiotherapie: Wo liegen die Unterschiede? -Warum Knacken kein Qualitätsmerkmal einer Behandlung ist -Welche Veränderungen beim Treppensteigen, Springen, Sitzen oder Liegen Hinweise auf Beschwerden geben können -Warum auch Verhaltensänderungen und plötzliche Aggression mit Schmerzen zusammenhängen können Lisa zeigt außerdem, worauf ihr bei der Wahl eines manuellen Therapeuten achten solltet und warum eine gute Ausbildung, Erfahrung und interdisziplinäre Zusammenarbeit wichtiger sind als die reine Bezeichnung der Behandlungsmethode. Wenn euch die Folge gefällt, abonniert den Podcast und hinterlasst gerne eine Bewertung.
Zu viel auf den Rippen: Was Übergewicht mit deinem Hund macht08 Aug 202600:37:36
Ein bisschen zu viel auf den Rippen, ist das wirklich so schlimm? In dieser Solofolge spricht Lisa über ein Thema, das im Alltag schnell emotional wird: Übergewicht beim Hund. Dabei geht es nicht um Schuldzuweisungen oder darum, jemanden für die Fütterung seines Hundes zu verurteilen. Es geht darum, ehrlich hinzuschauen, denn zu viel Gewicht kann Bewegungsfreude, Gesundheit und Lebensqualität deutlich beeinträchtigen. Lisa erklärt, warum die Zahl auf der Waage allein wenig darüber aussagt, ob ein Hund Idealgewicht hat und wie du mithilfe des Body Condition Scores sowie durch Anschauen und Abtasten selbst eine erste Einschätzung vornehmen kannst. Besonders wichtig: Die Rippen sollten gut tastbar sein, von oben sollte eine Taille erkennbar sein und von der Seite sollte die Bauchlinie nach hinten ansteigen. Außerdem geht es darum, wo die überschüssige Energie eigentlich herkommt. Denn häufig ist nicht die eigentliche Futterration das Problem, sondern das, was nebenbei dazukommt: Trainingsleckerlis, Kauartikel und kleine Extras. Lisa erklärt, warum es sinnvoll sein kann, wirklich einmal alles aufzuschreiben, was innerhalb einer Woche im Hund landet, und weshalb die Mengenangabe auf der Futterverpackung nicht automatisch zum individuellen Energiebedarf deines Hundes passt. In dieser Folge erfährst du unter anderem: • wie du erkennst, ob dein Hund wirklich Idealgewicht hat • warum der Body Condition Score aussagekräftiger sein kann als eine Kilogrammzahl • weshalb Übergewicht den Bewegungsapparat zusätzlich belastet • welche Rolle Übergewicht unter anderem bei Arthrose, Kreuzbandproblemen und Bandscheibenerkrankungen spielen kann • warum gemütliches Spazierengehen nicht automatisch einen hohen Energieverbrauch bedeutet • wie Leckerlis und Kauartikel unbemerkt die Energiebilanz verändern • warum „friss die Hälfte“ keine sinnvolle Abnehmstrategie ist • wie Futterberatung und Rationsberechnung helfen können • wie Fütterung trotz reduzierter Energiezufuhr bedürfnisgerecht und befriedigend gestaltet werden kann • warum bei jungen Hunden auch eine Wachstumskurve sinnvoll sein kann. Lisas wichtigste Botschaft: Ein schlanker Hund ist nicht einfach eine Frage der Optik. Idealgewicht ist aktive Gesundheitsvorsorge. Und manchmal können ein paar Kilo weniger einen erstaunlich großen Unterschied darin machen, wie gerne und wie leicht sich ein Hund wieder bewegt. 🎧 Jetzt reinhören bei Bellen Bocken Beißen, überall dort, wo es Podcasts gibt.
So läuft dein Hund gesund: Gangarten richtig erkennen und fördern02 Aug 202600:31:47
Gangarten beim Hund verstehen: Warum Schritt und Trab so wichtig sind Schritt, Trab, Galopp. Die meisten Hunde wechseln täglich zwischen ihren Gangarten, ohne dass wir ihnen viel Beachtung schenken. Doch genau hier steckt eine Menge Information über Gesundheit, Bewegungsqualität und mögliche Schmerzen. In dieser Solofolge erklärt Tierärztin Lisa Leuthard, woran ihr die einzelnen Gangarten erkennt, warum insbesondere der Schritt häufig unterschätzt wird und weshalb Passlaufen nicht einfach als rassetypisch oder harmlos abgetan werden sollte. Außerdem erfahrt ihr, wie ihr das Gangbild eures Hundes selbst beobachten könnt, welche Rolle Bewegungstraining spielt und wie ihr euren Hund mit einfachen Übungen im Alltag unterstützen könnt. In dieser Folge erfahrt ihr unter anderem: -Welche Unterschiede es zwischen Schritt, Trab, Galopp und Pass gibt. -Warum der Schritt eine der wichtigsten Gangarten für die Gesunderhaltung ist. -Weshalb Passlaufen häufig ein Hinweis auf eine körperliche Ursache sein kann. -Wie ihr das Gangbild eures Hundes selbst beurteilen könnt. -Warum das richtige Tempo an der Leine entscheidend ist. -Wie Fahrradtraining und Laufband sinnvoll eingesetzt werden können. -Welche einfachen Übungen jeder Hundehalter zu Hause umsetzen kann. Diese Folge richtet sich an alle Hundebesitzer, die ihren Hund besser verstehen und aktiv etwas für einen gesunden Bewegungsapparat tun möchten.
Equines Asthma mit Tierärztin Katja Görts III25 Jul 202600:36:58
Was können Akupunktur, manuelle Therapie, Kräuter und eine gezielte Fütterung bei Pferden mit Equinem Asthma bewirken? Im dritten und letzten Teil der Gesprächsreihe mit Tierärztin Katja Görts ergänzen Lisa und Katja die bisher besprochenen schulmedizinischen Maßnahmen um weitere therapeutische Möglichkeiten. Dabei geht es ausdrücklich nicht um Alternativen zur klassischen Tiermedizin, sondern um eine sinnvolle, individuell abgestimmte Kombination verschiedener Ansätze. Katja erklärt, welche Auswirkungen eine chronisch erhöhte Atemarbeit auf den Bewegungsapparat haben kann. Verspannte Zwischenrippenmuskulatur, ein dauerhaft belastetes Zwerchfell, Spannung im Brustbein und eingeschränkte Beweglichkeit können dazu führen, dass betroffene Pferde den Rücken nicht mehr richtig öffnen und insgesamt weniger leistungsfähig wirken. Außerdem sprechen Lisa und Katja darüber, wie Akupunktur und Akupressur Pferde mit Atemwegsproblemen unterstützen können. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird nicht nur das Symptom Husten betrachtet. Puls, Zunge, Konstitution und weitere diagnostische Punkte helfen dabei, die Behandlung individuell auf das jeweilige Pferd abzustimmen. In dieser Folge erfahrt Ihr unter anderem: • Wie Equines Asthma den Bewegungsapparat beeinflussen kann • Warum die Mobilisation von Brustkorb, Rippen und Zwerchfell sinnvoll sein kann • Wie Akupunktur und Akupressur ergänzend eingesetzt werden • Weshalb nicht jedes hustende Pferd dieselben Akupunkturpunkte benötigt • Welche Rolle westliche und chinesische Kräuter spielen können • Warum pflanzliche Mittel nicht automatisch nebenwirkungsfrei sind • Wie Omega 3 Fettsäuren die Fütterung von Asthmapatienten ergänzen können • Was bei Leinsamen und Leinöl beachtet werden sollte • Welche Bedeutung ausreichendes Trinken für den Abtransport von Schleim hat • Wie Äpfel, Birnen, Brennnesseln, Karotten und weitere Futtermittel gezielt eingesetzt werden können Lisa und Katja machen deutlich, dass eine erfolgreiche Therapie mehrere Ebenen einbeziehen sollte. Haltung, Bewegung, Inhalation, Medikamente, manuelle Therapie, Akupunktur und Ernährung können gemeinsam dazu beitragen, das körperliche Wohlbefinden des Pferdes zu verbessern. Falls du Teil 1 und 2 noch nicht gehört hast, hör dort am besten zuerst rein. Dort sprechen wir über die Entstehung und Diagnostik des Equinen Asthmas sowie über Haltung, Inhalation und das tägliche Management betroffener Pferde.
Equines Asthma mit Tierärztin Katja Görts II18 Jul 202600:37:15
Equines Asthma behandeln. Haltung, Training und Inhalation | Teil 2 mit Katja Görts Wie unterstützt man ein Pferd mit Equinem Asthma im Alltag am besten? Reicht ein Inhalationsgerät aus oder beginnt die eigentliche Therapie bereits bei Haltung und Fütterung? Im zweiten Teil des Gesprächs mit Tierärztin Katja Görts geht es um die wichtigsten Bausteine einer erfolgreichen Behandlung. Gemeinsam sprechen Lisa und Katja darüber, warum das Management häufig der entscheidende Faktor ist, welche Rolle Bewegung spielt und weshalb viele Pferde von kleinen Veränderungen im Alltag enorm profitieren können. Außerdem erfahrt Ihr, worauf Ihr beim Heu, bei der Einstreu und beim Stallmanagement achten solltet, wann Inhalation sinnvoll ist und warum Galopp für die Lungengesundheit eine viel größere Bedeutung hat, als viele vermuten. In dieser Folge erfahrt Ihr unter anderem: -Warum Haltungsoptimierung der wichtigste Therapieschritt ist -Weshalb die Qualität des Heus entscheidend für die Lungengesundheit ist -Welche Einstreu sich für Asthmatiker eignet -Warum Offenstall und Frischluft häufig große Vorteile bieten -Wie Inhalation sinnvoll eingesetzt wird -Welche Medikamente inhalativ verwendet werden können -Warum Bewegung und insbesondere Galopp für die Lunge so wichtig sind -Weshalb tiefes Durchatmen trainiert werden kann -Welche Fehler im Stallalltag häufig übersehen werden Dies ist der zweite Teil unseres Gesprächs über Equines Asthma. Im dritten Teil sprechen Lisa und Katja über die Möglichkeiten der Komplementärmedizin, darunter Akupunktur, Chiropraktik, Phytotherapie und weitere ganzheitliche Therapieansätze. Mehr über Katja Görts und ihre Arbeit erfahrt Ihr unter: https://chivet.de/
Equines Asthma mit Tierärztin Katja Görts11 Jul 202600:37:27
Equines Asthma. Warum Husten beim Pferd niemals normal ist | Teil 1 mit Katja Görts Ein Pferd, das beim Antraben regelmäßig hustet? Für viele gehört das leider zum Alltag. Doch genau das ist ein Irrtum. In dieser Folge spricht Lisa mit der Tierärztin Katja Görts über das Thema Equines Asthma, eine der häufigsten chronischen Erkrankungen beim Pferd und gleichzeitig eine der am häufigsten unterschätzten Ursachen für Leistungsprobleme. Gemeinsam erklären sie, wie Equines Asthma entsteht, welche Symptome Pferdebesitzer ernst nehmen sollten und warum Husten niemals "normal" ist. Außerdem erfahrt Ihr, welche Untersuchungen für eine sichere Diagnose notwendig sind und weshalb Atemwegsprobleme oft weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Bewegungsapparat haben. In dieser Folge erfahrt Ihr unter anderem: -Was genau hinter Equinem Asthma steckt -Warum Husten beim Antraben immer ein Warnsignal ist -Welche ersten Symptome häufig übersehen werden -Warum viele Pferde vor allem durch Leistungsabfall auffallen -Wie Equines Asthma diagnostiziert wird -Welche Rolle Bronchoskopie, Blutgasanalyse und bildgebende Verfahren spielen -Warum eine gesunde Atmung entscheidend für Rittigkeit, Muskulatur und Beweglichkeit ist -Weshalb tiefes Durchatmen auch beim Pferd trainiert werden kann Dies ist der erste Teil des Gesprächs. Im zweiten Teil sprechen Lisa und Katja ausführlich über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten, Haltung, Inhalation, Training und komplementärmedizinische Ansätze. Mehr über Katja Görts und ihre Arbeit erfahrt Ihr unter: -> https://chivet.de/
Geräuschangst verstehen. Warum Hunde auf Feuerwerk so unterschiedlich reagieren04 Jul 202600:36:31
Feuerwerksangst beim Hund. Ursachen verstehen und richtig helfen Für viele Hunde gehören Feuerwerk, Böller und laute Knallgeräusche zu den größten Stresssituationen überhaupt. Doch warum entwickeln manche Hunde eine ausgeprägte Geräuschangst, während andere völlig gelassen bleiben? In dieser Folge erklärt Lisa, wie Geräuschangst entsteht, warum Schmerzen und körperliches Unwohlsein dabei oft eine entscheidende Rolle spielen und weshalb Angst vor Feuerwerk viel mehr ist als ein reines Verhaltensproblem. Außerdem gibt sie zahlreiche praktische Tipps, wie Hundehalter ihre Vierbeiner vorbeugend unterstützen können, welche Maßnahmen an Silvester oder anderen Feuerwerksereignissen wirklich helfen und warum moderne Medikamente in bestimmten Fällen eine sinnvolle Unterstützung sein können. In dieser Folge erfährst Du unter anderem: -Warum Feuerwerk für Hunde so belastend ist -Welche Rolle Schmerzen und körperliches Wohlbefinden spielen -Wie Geräuschangst entsteht und warum sie häufig zunimmt -Welche Fehler Hundehalter vermeiden sollten -Was Du an Silvester konkret tun kannst, um Deinem Hund Sicherheit zu geben -Wann Training sinnvoll ist und warum nicht erst am Tag des Feuerwerks -Welche Medikamente heute zur Verfügung stehen und warum sie nichts mit "ruhigstellen" zu tun haben -Weshalb Prävention schon im Welpenalter beginnt Eine Folge für alle Hundehalter, die ihren Hund besser verstehen möchten und ihm helfen wollen, Feuerwerk und laute Geräusche möglichst entspannt zu erleben.
Verhaltensmedizin beim Tier. Mehr als nur Psychopharmaka.27 Jun 202600:28:44
Was macht ein Verhaltensmediziner eigentlich genau? Werden Tiere dort tatsächlich "nur mit Psychopharmaka behandelt" oder steckt viel mehr dahinter? In dieser Folge räumt Lisa mit einem der größten Vorurteile rund um die Verhaltensmedizin auf und zeigt anhand echter Fälle aus ihrem Praxisalltag, warum auffälliges Verhalten fast immer eine Ursache hat. Denn Aggression, Angst, Unsauberkeit oder Abwehrverhalten entstehen nicht einfach aus dem Nichts. Häufig stecken Schmerzen, Erkrankungen oder Stress dahinter. Anhand von Beispielen aus der Hunde-, Katzen- und Pferdemedizin erklärt Lisa, wie Verhaltensmedizin funktioniert, wann Medikamente sinnvoll sein können und warum sie niemals die alleinige Lösung sind. In dieser Folge erfährst Du unter anderem: -Was Verhaltensmedizin überhaupt ist -Warum auffälliges Verhalten oft ein medizinisches Problem ist -Weshalb Schmerzen eine der häufigsten Ursachen für Verhaltensänderungen sind -Wann Psychopharmaka sinnvoll eingesetzt werden können und wann nicht -Warum Training und medizinische Therapie immer zusammengehören -Wie eine verhaltensmedizinische Untersuchung abläuft -Weshalb Tierärzte, Verhaltensmediziner und Trainer als Team arbeiten sollten -Warum jedes Verhalten eine Ursache hat und kein Tier "einfach schwierig" ist Eine Folge für alle Tierhalter, die ihr Tier besser verstehen möchten und wissen wollen, warum der Blick hinter das Verhalten oft der wichtigste Schritt auf dem Weg zu einem glücklichen, schmerzfreien und entspannten Zusammenleben ist.
Im Gespräch mit Britta Schräder vom Spiekerhof Borgholzhausen20 Jun 202600:31:48
In dieser Folge von Bellen Bocken Beißen spricht Lisa mit Britta Schräder, die gemeinsam mit ihrem Mann Jens den traditionsreichen Spiekerhof in Borgholzhausen führt. Für Lisa ist es eine ganz besondere Begegnung, denn auf genau diesem Ponyhof hat sie als Jugendliche ihr Schülerpraktikum absolviert und unvergessliche Ferien verbracht. Gemeinsam sprechen die beiden über die Bedeutung von Pferden für Kinder, über Verantwortung, Gemeinschaft und darüber, warum echte Pferdeliebe weit über das Reiten hinausgeht. Britta gibt spannende Einblicke in ihren Alltag mit rund 50 Pferden und Ponys, erklärt ihr Haltungskonzept und erzählt, warum Pferdewohl für sie immer an erster Stelle steht. Außerdem geht es um: -Wie Kinder durch Pferde Verantwortung und Selbstvertrauen lernen -Warum Schulpferde individuelle Betreuung verdienen -Pferdehaltung zwischen Tradition und modernen Erkenntnissen -Die Herausforderungen eines Ferien- und Reitschulbetriebs -Freundschaften fürs Leben, die auf dem Ponyhof entstehen -Warum viele ihrer Ponys ein außergewöhnlich hohes Alter erreichen -Die Balance zwischen Wirtschaftlichkeit und echter Fürsorge -Mut, Träume zu leben und besondere Orte zu erhalten Eine Folge über Pferde, Menschen, Gemeinschaft und die Frage, wie man Werte bewahren kann, ohne stehenzubleiben.
Im Gespräch mit Paradressurreiterin Gianna Regenbrecht Part 213 Jun 202600:36:50
Wie entsteht echtes Vertrauen zwischen Mensch und Pferd? Warum ist Lob weit mehr als ein freundliches Schulterklopfen? Und weshalb können klare Grenzen und echte Wertschätzung gleichzeitig bestehen? Im zweiten Teil des Gesprächs mit Para-Dressurreiterin Gianna Regenbrecht geht es um die feinen Nuancen der Kommunikation mit Pferden. Gemeinsam sprechen Gianna und Lisa Leuthard darüber, wie Pferde lernen, Menschen zuzuhören, warum Lob trainiert werden kann und weshalb eine stabile Beziehung die Grundlage für Sicherheit, Leistung und Wohlbefinden bildet. Gianna gibt spannende Einblicke in ihren Alltag als Para-Reiterin und erklärt, warum sie auf die Aufmerksamkeit und Kooperation ihrer Pferde besonders angewiesen ist. Dabei wird deutlich, wie viel durch konsequente, faire Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen möglich wird. In dieser Folge geht es unter anderem um: • was „Lobbarkeit“ bei Pferden bedeutet • wie Lob zu echter Kommunikation wird • warum Pferde Rückmeldung geben sollten • klare Grenzen als Grundlage für Sicherheit • Vertrauen im Alltag und im Training • Pferde führen und ausbilden aus dem Rollstuhl heraus • warum Pferde mentale Herausforderungen brauchen • die Bedeutung von freier Bewegung und Abwechslung • Missverständnisse rund um Hilfsmittel wie die Gerte • wie starke Partnerschaften zwischen Mensch und Pferd entstehen Außerdem sprechen Lisa und Gianna über Pferdehaltung, Reitsport, Unfallprävention und darüber, warum gute Kommunikation oft der Schlüssel zu einem entspannten und motivierten Pferd ist. Mehr zu Gianna erfährst du auf ihrem Instagram-Profil: https://www.instagram.com/gianna.regenbrecht/?hl=de
Im Gespräch mit Paradressurreiterin Gianna Regenbrecht06 Jun 202600:29:42
Was passiert, wenn ein Reitunfall das Leben von einem Moment auf den anderen verändert? Und wie findet man den Weg zurück zu den Pferden, zum Sport und zu neuen Zielen? In dieser besonderen Folge von „Bellen, Bocken, Beißen“ spricht Tierärztin Lisa Leuthard mit der Para-Dressurreiterin Gianna Regenbrecht. Nach einem schweren Reitunfall vor 13 Jahren ist Gianna inkomplett querschnittsgelähmt und auf den Rollstuhl angewiesen. Heute gehört sie dem Para-Kader an, studiert Medizin und ist weiterhin erfolgreich im Reitsport aktiv. Die beiden verbindet nicht nur die gemeinsame Leidenschaft für Pferde, sondern auch ihre langjährige Trainerin Claudia, die beide auf ihrem reiterlichen Weg geprägt hat. Gemeinsam sprechen sie über mentale Stärke, Vertrauen, Ausbildung, Partnerschaft mit dem Pferd und darüber, wie viel möglich wird, wenn man bereit ist, neue Wege zu gehen. In dieser Folge geht es unter anderem um: • Giannas Weg zurück in den Reitsport nach ihrem Unfall • Para-Dressur und die besonderen Anforderungen im Alltag • die Bedeutung guter Ausbildung für Pferd und Reiter • Vertrauen und Kommunikation zwischen Mensch und Pferd • warum Pferde sich auf individuelle Bedürfnisse einstellen können • den Unterschied zwischen Reiten und „nur drauf sitzen“ • die Rolle von Lob und positiver Verstärkung • echte Freundschaft, Mut und Durchhaltevermögen
Unterschätzte Krallenpflege 3.030 May 202600:09:07
Die meisten Hundehalter fragen sich nicht, ob sie die Krallen ihres Hundes schneiden sollten, sondern wie oft. Die Antwort darauf lautet: öfter, als die meisten denken. In dieser Folge von „Bellen, Bocken, Beißen“ erklärt Tierärztin Lisa Leuthard, warum regelmäßige Krallenpflege so wichtig ist und weshalb es dabei nicht nur auf die Länge der Krallen, sondern vor allem auf die Routine ankommt. Lisa räumt mit dem Mythos auf, dass viel Bewegung automatisch für ausreichend kurze Krallen sorgt. Sie erklärt, warum Rasse, Körperbau, Alter und individuelles Krallenwachstum eine viel größere Rolle spielen und weshalb selbst sportliche Hunde oft regelmäßige Unterstützung brauchen. In dieser Folge geht es unter anderem um: • wie häufig Hundekrallen kontrolliert werden sollten • warum jede Woche ein guter Richtwert ist • Unterschiede zwischen leichten und schweren Hunderassen • weshalb ältere Hunde häufiger Unterstützung benötigen • wie sich zu lange Krallen entwickeln • warum seltenes Kürzen oft nicht ausreicht • was es mit dem „Leben“ in der Kralle auf sich hat • wie man überlange Krallen Schritt für Schritt wieder auf die richtige Länge bringt Außerdem teilt Lisa praktische Erfahrungen aus ihrem Praxisalltag und erklärt, warum regelmäßige kleine Korrekturen deutlich erfolgreicher sind als seltene große Schnitte. Eine Folge für alle Hundehalter, die ihrem Hund langfristig ein gesundes Gangbild, mehr Komfort und eine bessere Bewegungsqualität ermöglichen möchten.
Unterschätzte Krallenpflege 2.023 May 202600:11:25
Krallenschere oder Dremel? So gelingt Krallenpflege stressfrei Viele Hundehalter wissen inzwischen, dass zu lange Krallen problematisch sein können. Doch womit kürzt man Hundekrallen eigentlich am besten? In dieser Folge von „Bellen, Bocken, Beißen“ erklärt Tierärztin Lisa Leuthard die verschiedenen Methoden der Krallenpflege und worauf es dabei wirklich ankommt. Sie spricht über typische Fehler, über die Angst vieler Hundehalter vor dem Krallenschneiden und darüber, warum ruhiges, sauberes Arbeiten wichtiger ist als möglichst schnelles Kürzen. Lisa gibt Einblicke aus ihrem Praxisalltag und erklärt, weshalb sie heute feine, scharfe Krallenscheren bevorzugt und warum der Dremel für viele Hunde eine besonders schonende Lösung sein kann. Gleichzeitig zeigt sie, wie individuell man auf Hunde eingehen sollte und warum es nicht die eine perfekte Methode für alle gibt. In dieser Folge geht es unter anderem um: • Unterschiede zwischen Schneiden und Dremeln • welche Krallenscheren wirklich sinnvoll sind • warum große Zangen oft mehr Probleme machen • wie man Schmerzen und Verletzungen vermeidet • weshalb viele Hunde den Dremel gut akzeptieren • wie man Krallenpflege stressfrei trainiert • warum die Körperhaltung des Hundes entscheidend ist • praktische Tipps für ältere oder sensible Hunde Außerdem erklärt Lisa, warum regelmäßige Krallenpflege auch im Notfall enorm hilfreich sein kann, etwa bei eingerissenen oder gespaltenen Krallen. Eine Folge voller praktischer Tipps für alle Hundehalter, die das Thema Krallenpflege entspannter, sicherer und fairer gestalten möchten.
Unterschätzte Krallenpflege 1.012 May 202600:10:07
Viele Hunde laufen mit zu langen Krallen durchs Leben, ohne dass ihre Besitzer es bemerken. Dabei können zu lange Krallen das Gangbild, die Beweglichkeit und langfristig sogar die Gesundheit beeinflussen. In dieser Folge von „Bellen, Bocken, Beißen“ erklärt Tierärztin Lisa Leuthard, warum das Kürzen der Krallen kein kosmetisches Thema ist, sondern ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge beim Hund. Lisa spricht darüber, wie sich zu lange Krallen auf die Zehengelenke und den Bewegungsablauf auswirken, warum besonders aktive Hunde oft trotzdem zu lange Krallen haben und weshalb gerade ältere Hunde häufig Unterstützung brauchen. Außerdem erklärt sie, woran man erkennt, dass Krallen zu lang sind und warum viele Hundehalter unnötige Angst vor dem Krallenschneiden haben. In dieser Folge geht es unter anderem um: • warum Hunde ihre Krallen oft nicht ausreichend selbst ablaufen • wie lange Krallen das Gangbild verändern • Unterschiede zwischen verschiedenen Hunderassen • warum ältere Hunde besonders betroffen sind • typische Anzeichen für zu lange Krallen • häufige Fehler beim Krallenschneiden • wie Krallenpflege stressfrei trainiert werden kann Außerdem stellt Lisa ihren Onlinekurs zum sicheren und entspannten Krallenkürzen vor. Dort begleitet sie Hundehalter Schritt für Schritt durch Theorie, Technik und Training. Ein praxisnaher Einstieg in ein Thema, das viele unterschätzen und das für die Bewegungsqualität von Hunden eine große Rolle spielt.
Tierärztin Lisa Leuthard stellt sich vor07 May 202600:11:16
Warum zeigen Tiere plötzlich Aggressionen, verweigern Leistung oder verändern ihr Verhalten? Und wie oft steckt eigentlich Schmerz dahinter? In der Intro-Folge von „Bellen, Bocken, Beißen“ stellt sich Tierärztin Lisa Leuthard vor und gibt einen persönlichen Einblick in ihre tägliche Arbeit mit Hunden und Pferden. Seit über 15 Jahren begleitet sie Tiere mit den Schwerpunkten Chiropraktik, Schmerzmedizin, Akupunktur und Verhaltensmedizin. Dabei verbindet sie medizinisches Wissen mit einem besonders genauen Blick auf das Verhalten der Tiere. Lisa spricht darüber, warum Tiere sehr wohl „sprechen“, weshalb Verhaltensauffälligkeiten oft wichtige Hinweise auf körperliche Probleme sind und warum sie ihre Arbeit manchmal mit echter Detektivarbeit vergleicht. Außerdem erzählt sie von ihrem Weg aus Westfalen über das Studium in Wien bis in die Schweiz, wo sie heute ihre Praxis im Aargau führt. In dieser Folge geht es unter anderem um: • den Zusammenhang zwischen Schmerz und Verhalten • warum Lahmheit und Aggression oft zusammenhängen • den Umgang mit schwierigen Pferden und Hunden • warum Zuhören und Beobachten in der Tiermedizin so wichtig sind • moderne Schmerztherapie und Lebensqualität bei Tieren • erste praktische Tipps rund um das Thema Hundekrallen Außerdem gibt Lisa einen Ausblick auf kommende Podcastfolgen rund um Schmerz erkennen, Bewegung, Haltung, Beschäftigung und Tiergesundheit im Alltag. „Bellen, Bocken, Beißen“ richtet sich an alle Tierhalterinnen und Tierhalter, die ihre Tiere besser verstehen und ihnen ein gesundes, schmerzfreies und erfülltes Leben ermöglichen möchten.
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