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Explorez tous les épisodes du podcast Baptisten Leipzig

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TitreDateDurée
Du bist EntwicklungshelferIn!28 Aug 202400:25:53

Was ist dein Traum von Kirche, von Gemeinde?

Jeder von uns hat ein Bild im Herzen, wie Gemeinde aussieht und wie das Miteinander und die Gemeinschaft aussehen kann. Darin liegt immer etwas Bewegendes, was mich motiviert, mich in Bewegung zu setzen. Aber auch etwas Zerstörerisches: nämlich immer dann, wenn ich nur mein Bild als die einzige Realität anerkenne. Wenn ich mit so einem Bild in eine Gemeinschaft komme, bin ich unterbewusst eine fordernde Person. Im Bibeltext aus dem Epheserbrief finden wir 4 Gründe, warum es unterschiedliche Leitungsgaben in Gemeinde gibt.


Hier nochmal zum Nachlesen die vier Perspektiven, mit der ich Gebende*r oder Empfangende*r sein kann:

1) Wie kann ich dir helfen, deine Gaben und Fähigkeiten im Dienst zu entwickeln? / Auf der anderen Seite meine Entscheidung: Ich will meine Gaben bestmöglich entwickeln und einsetzen.

2) Wie kann ich helfen, zweckmäßige Strukturen zu schaffen? / Ich will nicht nur mich, sondern das Große und Ganze im Blick haben.

3) Wie kann ich helfen, dass dein Glaube und deine Erkenntnis von Christus wächst? / Ich will jeden Tag im Glauben wachsen, mehr von Christus erkennen und mit ihm die Einheit mit meinen Brüdern und Schwestern finden.

4) Wie kann ich helfen, dass dein Charakter und deine Persönlichkeit reifen und du Christus ähnlicher wirst? / Persönliche Bitte an Jesus: Forme meinen Charakter. Ich bin bereit, Ermutigung und Korrektur von meinen Geschwistern anzunehmen.

[Bibelstellen zur Predigt: Epheserbrief 4, 11-16; Predigt: André Krause]

Einer für Alle – Alle für Einen!09 Jul 202400:21:46

Das ist ja mal wieder typisch! So ein Ausruf ist meistens nicht immer unbedingt positiv gemeint. An den letzten Sonntagen haben wir kennengelernt, was typisch ist für Menschen, die glauben. Heute geht es um zwei Menschen, die an sich typisch sind: Adam und Jesus.

Paulus stellt Adam als einen Menschen Christus als Mensch gegenüber. Adam – mit ihm fing alles an. Erschaffen durch den Lebensatem Gottes. Berufen, lebendig, ausgestattet.

Und dann: durch seine Sünde kam die Sünde über alle Menschen. Adam als erster Mensch hat ihr die Tür geöffnet – er steht stellvertretend für die Menschen. Typisch Adam, typisch Mensch!

Dem gegenüber steht Jesus Christus. Jesus ist ganz Mensch und ganz Gott. In ihm ist die Gnade Gottes wirksam. Warum ist das so, und was bedeuten diese beiden „Typen“ für uns heute? Finde es heraus!

[Bibelstellen zur Predigt: Römer 5; Predigt: André Krause]

Tragende GEMEINSCHAFT16 Apr 202400:25:28

Hast du schon mal gedacht, dass deine Leiden eine Belastung für die Gemeinschaft sind und du sie jetzt nicht zeigen darfst?

Im Bibeltext aus dem Korintherbrief spricht Paulus, der große Apostel, der so viel bewirkt und auf sich genommen hat, von seiner menschlichen Seite. Er schafft Verbindung zur Gemeinde in Korinth, indem Scheitern, Fragen und Kämpfe offengelegt werden. Und das funktioniert auch heute noch in unseren Gemeinden: wenn ich mein Leid teile, entsteht eine geistliche Reaktion bei meinem Gegenüber – Menschen beginnen, füreinander zu beten und sich zu segnen.

Gemeinde ist eine tragende Leidensgemeinschaft.

Gemeinde ist eine ermutigende Trostgemeinschaft.

Gemeinde ist eine stärkende Hoffnungsgemeinschaft.


[Bibelstelle zur Predigt: 2. Korinther 1, 3-11. Predigt: André Krause]

GERECHTIGKEIT – und unser Anteil daran10 Apr 202400:28:20

In der heutigen Predigt schauen wir uns einen Psalm genauer an. Das ist ein Lied oder Musikstück, das Asaf, ein Diener aus dem Tempel vor vielen Jahrhunderten verfasste. Dieser Psalm ist eine Aufforderung an Menschen in Verantwortung, gerecht zu richten. Macht haben heißt, Verantwortung zu haben. Das muss nicht negativ sein. Aber Menschen in Machtpositionen stehen eher in der Gefahr des Machtmissbrauchs. Probleme entstehen, wenn Freiheit, die ich mir selbst nehme, die Freiheit der anderen einschränkt. Und das sind Themen, die uns heute noch ganz genauso beschäftigen.

Es hilft, sich immer wieder zum fragen: was ist meine Motivation, so zu handeln, wie ich handle?


[Bibelstelle zur Predigt: Psalm 82, 1-7. Predigt: David Hirsekorn]

Die zweite CHANCE ergreifen02 Apr 202400:17:19

Jesus ist tot. Was wollten seine Jünger und Jüngerinnen ihn nicht alles noch fragen! Was hatten sie sich alles erhofft? Chance vorbei. Doch dann: Jesus ist auferstanden! Diese Erfahrung bewirkt eine nachhaltige Veränderung im Leben der Menschen um ihn herum. Und bis heute erleben Menschen Veränderungen, weil sie Jesus kennenlernen oder erleben!

Was bewirkt Jesus in deinem Leben?

Etwas ganz neues beginnt im Leben.

Jesus freut sich, dich zu sehen.

Wie kann die Hoffnung der Auferstehung heute, 2024, bei uns Realität werden?

[Predigt zum Osterfest. Predigttext: 1. Korinther 5 17,18,20,21. Predigt: André Krause]

AUF DEM WEG ZUM ZIEL – einfach beten.26 Mar 202400:25:46

Kennst du Lebensetappen, die sich ziehen?

Ein langer Weg macht müde. Wann endlich ändert sich was?

Ein langer Weg macht eigensinnig – ich beschäftige mich zu sehr mit mir selbst.

Ein langer Weg macht misstrauisch. Komme ich überhaupt noch jemals an?

Das wirkt sich auf unseren Glauben und Beten aus und es ist manchmal gar nicht so leicht, dabei zu bleiben. Im Lukas-Evangelium Kapitel 18 lesen wir von Menschen, die ganz ähnliches erlebt haben: einer Witwe, die hartnäckig ihr Anliegen einem Richter vorträgt. Wir lesen von einem Pharisäer, der, gesellschaftlich als Glaubensvorbild gesehen, sich selbst deutlich besser findet als andere Menschen. Und von den Jüngern Jesu, die nicht verstehen können, dass jetzt ausgerechnet die lauten Kinder für Jesus wichtig sein könnten.

In dieser Predigt hörst du, wie diese Erlebnisse von damals für uns heute eine Ermutigung enthalten, dranzubleiben am Gebet. Beständig. Ehrlich. Einfach.


[Bibelstelle zur Predigt: Lukas 18. Predigt: André Krause]

AUF DEM WEG ZUM ZIEL - Ansteckend fröhlich!19 Mar 202400:31:13

Hast du schon mal was verloren und dann wiedergefunden? Weißt du noch, wie sich die Freude und Erleichterung hinterher anfühlen?

Von dieser Freude erzählt auch Jesus in einigen Gleichnissen, wenn verlorene Schafe, Silbermünzen oder Söhne wieder auftauchen. Freude und Feiern! Etwas war verloren und ist wiedergefunden.

Wenn etwas verloren ist, ist es nicht mehr dort wo es hingehört. Jeder Mensch gehört in eine liebevolle Beziehung zu seinem Schöpfer. Im Alltag verlieren wir uns, z.B. in Arbeit oder in Machtstrukturen.

Jesus ist gekommen um zu suchen und zu retten, was verloren ist.


[Bibelstelle zur Predigt: Lukas 15. Predigt: André Krause]

AUF DEM WEG ZUM ZIEL – Mit leichtem Gepäck [Themenreihe Passionszeit]12 Mar 202400:37:22

Ist dir schon mal bewusst geworden: Jeder Tag ist ein Tag auf dem Weg zu deinem Ziel! Du bist eingeladen, über folgende Fragen nachzudenken:

Was ist deine größte Sorge?

Was gibt dir Sicherheit?

Jesus beschreibt in seiner Geschichte, wie einem Mann sein aufgebauter Reichtum unter den Händen zerrinnt. Zwecklos. Wir lernen, dass Lebensmittel nicht zum Lebensmittelpunkt werden sollen. Und dass wir oft in der Angst vor dem Loslassen gefangen sind. Jesus möchte, dass wir frei werden!


[Bibelstelle zur Predigt: Lukas 12,13-34. Predigt: André Krause]

AUF DEM WEG ZUM ZIEL – Was ist Nachfolge? [Themenreihe Passionszeit]05 Mar 202400:31:50

Jesus ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Viele Menschen kommen zu ihm, wollen ihm zuhören, seine Wunder sehen. Und viele wollen ihm auch nachfolgen. Doch was bedeutet das? Und spannend sind auch so manche von Jesus’ Reaktionen… In dieser Predigt hilft uns Maria, besser zu verstehen, was es mit der Nachfolge auf sich hat. Mach dich mit auf den Weg und denke über folgende Fragen nach:

Was bedeutet eigentlich Nachfolge?

Was hindert mich an Nachfolge?

Wohin führt mich Nachfolge?

Was ist mein konkreter nächster Schritt?

[Bibelstelle zur Predigt: Lukas 9, 57-62. Predigt: Maria Reinsch]

Keine Angst! Gott kümmert sich um deine Probleme27 Feb 202400:15:13

Heute hört ihr die Geschichte von Daniel in der Löwengrube, anschaulich erzählt für Groß und Klein! Denn diese Predigt stammt aus dem Gottesdienst zum Abschluss der Holzbautage, die in den Winterferien in unserer Gemeinde stattgefunden haben. Florian Stark vom Bibellesebund e.V. hilft Klein und Groß, Daniels Geschichte mitzuerleben: die Intrige, die die weisen Berater des Königs schmieden, und seine Nacht in der Löwengrube. Wie hättest du dich an Daniels Stelle gefühlt?

[Bibelstelle zur Predigt: das Buch Daniel Kapitel 6; Predigt: Florian Stark, Bibellesebund e.V.]


Die drei Dimensionen des Gottesdienstes21 Feb 202400:37:50

Der Gottesdienst spielte lange eine große Rolle im Glaubensleben von aktiven Christ*innen. Durch die Corona-Zeit und gesellschaftliche Veränderungen ändert sich auch der Stellenwert dieser Veranstaltung. Grund genug, um mal wieder einen Blick auf die „Basics“ zu werfen: in dieser Predigt werden uns die drei Dimensionen vorgestellt, die ein Gottesdienst hat:

Wir können eine individuelle Dimension erleben: uns selbst etwas Gutes tun, auftanken durch die für uns persönlich passenden Formen von Musik und Gebet.

Wir können in der Gottes-Dimension unterwegs sein und den Gottesdienst als Zeit nutzen, in der wir bewusst offen sind für Begegnung mit Gott und die Bereitschaft, von Gott zu lernen.

Und schließlich erleben wir auch eine soziale Komponente: wir erleben Gemeinschaft und Gottes Wirken unter uns als Geschwistern bzw Gottesdienstbesucher*innen.

Manchmal ist es eine Herausforderung, diese drei Dimensionen in einem guten Gleichgewicht zu halten ;)


[Predigt: Thomas Diekmann]

Gottes Wort wirkt in mir und durch mich07 Feb 202400:24:48

Was unterschied eigentlich den Gott Israels von den Göttern der anderen Völker damals? Das Volk Israels machte die Erfahrung: unser Gott zwar nicht sichtbar, aber er spricht! Die Freude und Dankbarkeit, einen Gott zu haben, der spricht, drückt sich in Psalm 119 aus. In dieser Predigt werfen wir einen Blick in diesen längsten Psalm der Bibel.

Beim Lesen in der Bibel kann es passieren, dass innerlich Freude aufkommt – manchmal spüren auch wir eine Resonanz in uns und sagen: das Wort Gottes hat mich angesprochen.

Martin Luther sagt, man kann drei Dinge sehen, wenn man ins Wort Gottes schaut:

  • einen Spiegel – ich sehe mich selbst in den Menschen, die da beschrieben werden
  • einen Riegel – als eine Art Leitplanke: kehr um, bleib auf dem Weg den ich dir zeige
  • eine Regel – ganz praktische Lebensanweisungen, wie bin ich ein Mensch, an dem die Frucht des Geistes zu sehen ist?

Welche Schätze können wir noch beim Lesen in Gottes Wort entdecken?


[Bibelstelle zur Predigt: Psalm 119, 89-92+103-105+116. Predigt: André Krause]

GLAUBEN heißt: mit Gott NEUE WEGE gehen02 Jul 202400:22:09

Hast du schon einmal deine Heimat verlassen? Manche tun es freiwillig, manche werden dazu gezwungen. Auf jeden Fall braucht dieser Schritt Mut. Es gehört zum Leben dazu, in Bewegung zu sein. Und dennoch sehnen wir uns alle nach Heimat - wo man zuhause ist und sich auskennt.

In dieser Predigt lernen wir zwei Männer kennen, die auch sehr viel zurück lassen: Abraham und Petrus.

Christ sein bedeutet, in Bewegung, „auf dem Weg“ zu sein – denn Christus ist der Weg. Vielleicht hast du Lust, dich von ihm ins Leben führen zu lassen!

[Bibelstellen zur Predigt: Gen 12, 1-4a; Lk 5,1-11. Predigt: André Krause]

Gnade und Wahrheit - das richtige Gleichgewicht finden29 Jan 202400:38:59

Eine Gemeinde kann eine eher liberale oder eher konservative Ausprägung haben. Im Laufe der Zeit kann sich diese auch ändern – oft ist das eine eine Reaktion auf das andere, ähnlich wie bei einem Pendel. Doch was kann uns helfen, das Gleichgewicht zu bewahren?

In dieser Predigt werden wir hingewiesen auf das Zentrum, die Antwort, die Person, die zugleich Gnade und Wahrheit verkörpert: Jesus Christus. Bei ihm können wir lernen, Gnade und Wahrheit nicht falsch zu verstehen, das Geschenk der Gnade anzunehmen und Wahrheit ernst zu nehmen.


[Bibelstelle zur Predigt: Johannes 1, 14 Predigt: Leo Sanabria]

Ein Teil des Ganzen – wie geht es mir an meinem Platz?24 Jan 202400:40:50

Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe. Ausgehend von der Jahreslosung schauen wir heute mal auf das Miteinander in der Gemeinde, als Kinder Gottes. Wir sind alle individuell, aber ausgestattet mit dem Heiligen Geist und dem Wort Gottes. Aus vielen wird ein Leib. Wir teilen Anliegen, sind füreinander da, sorgen füreinander, teilen Leid und Freude. Jeder hat seinen Platz und wenn du nicht da bist, fehlt etwas Entscheidendes. Aber wie geht es dir eigentlich an deinem Platz?

Manchmal ist das Miteinader schmerzhaft – wie die Reibung zwischen zwei Knochen ohne Knorpel. Lasst uns in diesem Jahr Mut fassen, diese Schmerzen nicht mehr wegzudrücken, sondern gemeinsam hinzuschauen und die Ursache suchen!

[Bibelstelle zur Predigt: 1. Kor 12,12-14; 25-28. Predigt: André Krause]

Alles in Liebe tun - ‘s is schwierisch.17 Jan 202400:29:41

Alles, was ihr tut, das geschehe in Liebe. So lautet die Jahreslosung für 2024. Gottes Liebe begegnet uns zum Beispiel im Abendmahl. In Gleichnissen wie vom verlorenen Sohn oder vom Barmherzigen Samariter sagt Jesus: So ist Gott, so ist die Liebe.

Das Schöne ist: Alles, was Gott von uns Menschen fordert, schenkt er uns selbst durch Jesus, hat er uns gezeigt durch Jesus. Der Abendmahlstisch erinnert uns an ganz bestimmte Umstände. An eine Zeit, aus der das kommt: Spannungsfelder, in denen Jesus sich bewähren musste. Bei genauerem Hinsehen stellen wir fest, dass es diese Spannungsfelder auch in unserem eigenen Leben gibt. Wo wir keine einfachen Lösungen finden.

Im zweiten Teil werden Ideen und Impulse gesammelt: wie kann das ganz praktisch in unserem eigenen Alltag aussehen, wenn wir versuchen, unseren Mitmenschen jeden Tag in Liebe zu begegnen?

[Bibelstelle zur Predigt: 1. Korinther 16,14. Predigt: André Krause]

Jahresabschluss 2023: Du hast mich gesehen!02 Jan 202400:19:16

„Du bist ein Gott, der mich sieht!“ Die Jahreslosung von 2023 ist der Satz einer Ausländerin, Missbrauchten, Ausgestoßenen. Hagar. Sie ist allein und verlassen. Hier begegnet ihr Gott, gibt ihr eine Verheißung, führt sie zurück ins Leben.

Es ist auch ein Anbetungssatz. Der beschreibt: so ist Gott. Wie hast du Gott in 2023 erlebt?

Gott sieht auf seine Schöpfung und sagt: Es ist sehr gut! Er sieht liebevoll auf die Welt und kommt in Bewegung in seinem Sohn Jesus.

[Bibelstelle zur Predigt: 1. Mose 16,13. Predigt: André Krause]

Nun freu dich doch mal! | Weihnachtsgottesdienst28 Dec 202300:21:02

Zur Weihnachtszeit wird man unfreiwillig umgeben von Freude. In vielen Weihnachtsliedern wird einem die Freude geradezu befohlen – aber das geht doch gar nicht, sich Freude befehlen lassen!

Damals im Römischen Reich herrschte zwar Frieden, aber es war ein von außen aufgedrückter Frieden. Das jüdische Volk lebt jahrhundertelang von der Hoffnung, dass endlich richtiger Frieden durch Gott entsteht. Auch als Christen haben wir viel Grund zur Freude, leben aber auf der anderen Seite in einer Welt voller Krieg und Leid. Beides ist gleichermaßen vorhanden, wir erleben unsere Freude mitten im Leid. Doch: wir können uns für die Freude entscheiden!


[Predigt: André Krause]

Platz machen lohnt sich! | Heiligabend27 Dec 202300:11:55

Kein Platz für Jesus. Das kennen wir aus den Erzählungen der Weihnachtsgeschichte. Eine verpasste Gelegenheit für die Menschen, die keinen Raum für Jesus haben. Aber auf der anderen Seite haben wir da die armen Außenseiter, die Hirten, und gebildete Leute aus dem Ausland, die in ihrem Leben Platz machen für Jesus, der gerade in die Welt kommt. Und sie werden reich beschenkt und tief bewegt!

Weihnachten heißt: Jesus kommt auch in deine Welt. Wenn du dein Leben loslässt, findest du Halt bei Gott. Wenn du seinen Namen über dein Leben setzt, findest du ein Zuhause beim Vater. Jesus wurde gekreuzigt, weil die Welt ihn ablehnte. Jesus ließ das zu, weil er die Welt liebte.


[Predigt: André Krause]

Bei den Menschen seines WOHLGEFALLENS | Advent: Beten mit Lukas 2:1420 Dec 202300:26:48

Bekanntlich bedeutet Advent: Ankunft. Jesus kommt an. Bei dem einen besser, bei dem anderen schlechter. Gott sagt uns, wir sind Menschen seines Wohlgefallens. Was bedeutet denn „wohlgefallen“? Sowas wie: gut denken von, sich freuen an, wollen, Lust haben. So schaut Gott uns an. Und auch die Hirten damals: ausgerechnet am verlassensten Platz bei den Außenseitern offenbart er seine Herrlichkeit – und kommt an. Er sehnt sich nach uns, wartet auf unser Ja zu ihm! Und lädt uns ein, uns zu fragen: wie schauen wir andere Menschen an?


[Aus unserer Predigtreihe im Advent. Bibelstellen: Lukas 4,18-19; 1. Korinther 1,26-28; Johannes 1,10-12. Predigt: André Krause]

FRIEDE auf Erden | Advent: Beten mit Lukas 2:1412 Dec 202300:26:02

Der Wunsch nach Frieden ist zeitlos. Was bedeutet denn der Frieden, von dem hier die Rede ist? Nicht nur die Abwesenheit äußerer Konflikte, sondern es ist ein Friede gemeint, der tief aus uns heraus kommt und durch unsere Beziehung zu Gott geprägt ist. Wenn wir glauben können, dass Gott „das Große Ganze“ in der Hand hat, ist das für uns echt eine Erleichterung. Wir müssen nicht alles selber schaffen! Aber trotzdem dürfen wir Teil des Friedensprozesses sein. Verstehen können wir diesen Frieden nur, wenn wir eine lebendige Beziehung zu Jesus haben. Bevor wir also versuchen, Frieden nach außen zu tragen, lohnt sich ein Blick auf unser Inneres. Gott ermutigt uns, auf unser Inneres zu achten. Er möchte uns vor negativen zerstörerischen Gedanken bewahren.


[Aus unserer Predigtreihe im Advent. Predigt: Michélle Pleil]


EHRE sei Gott in der Höhe! | Advent: Beten mit Lukas 2:1405 Dec 202300:28:03

Die Adventszeit beginnt! Menschen werden besonders berührt. Aber auf der anderen Seite erleben viele aber auch gerade jetzt Streit, Einsamkeit, Scheitern an sich selbst. Alle Jahre wieder ist etwas ver-rückt. Im Kirchenjahr zählt die Adventszeit zur Fastenzeit. Man darf Prioritäten zurechtrücken. Man darf Abnehmen, vor allem an inneren Lasten. Abnehmen bei Gott, damit er bei uns ankommen kann.

Viele Dinge suchen unsere Aufmerksamkeit - worauf fokussierst du dich diesen Advent? Wohin geht dein Blick, was prägt dein Gebet? Wir entdecken, dass Gott ehren hilft, ihn wieder ins Zentrum zu rücken.

[Aus unserer Predigtreihe im Advent. Predigt: André Krause. Bibelstelle zur Predigt: Matthäus 6, 22-24]

EWIGKEITSSONNTAG – im Leben ans Sterben denken28 Nov 202300:29:32

Hast du schon mal daran gedacht, dass du auch jedes Jahr einmal den Tag deines Todes passierst? Nach wie vor fällt es uns schwer, den Tod als normal und Teil unseres Lebens anzunehmen. In der Predigt werfen wir einen Blick auf Psalm 90, der von Mose verfasst wurde. Von dem Mose, der „Freund Gottes“ genannt wurde. Der das Volk Israel in Gottes Auftrag aus Ägypten herausgeführt hat und der Mose, der von Gott gesagt bekommt: du wirst die Verheißung nicht erleben. Du wirst nicht im Gelobten Land sterben. Dennoch begreift er Gott als seinen Schutz, seinen Zufluchtsort. Als denjenigen, der Anfang und Ende in der Hand hat. Der Tod gehört zur Realität des Lebens dazu.


[Bibelstelle zur Predigt: Psalm 90, 1-11. Predigt: André Krause]

Zeugen sein!25 Jun 202400:22:56

Heute werfen wir einen genaueren Blick auf drei Personen im Neuen Testament, die einiges gemeinsam haben: sie haben von Jesus einen neuen Namen bekommen, sie bekamen eine ähnliche Berufung zugesprochen und sie mussten ihr Leben für diesen Auftrag hergeben. Johannes der Täufer, Petrus und Paulus. Alle drei weisen auf Jesus hin, erzählen von der Hoffnung, die sie trägt.

Besonders Petrus und Paulus haben die große Gnade Gottes erlebt. Lasst uns jeder einzeln und als Gemeinde abschauen: wie spiegeln wir Jesus wieder? Wie schaffen wir es, dass Menschen über unsere Gemeinde sagen: „Hier ist ein Ort der Gnade?“

[Predigt: André Krause]

Nachhaltigkeit & Gerechtigkeit27 Nov 202300:30:24

Veränderung ist ein fester Bestandteil der Menschheitsgeschichte – Veränderung sehen wir in der Bibel, im Laufe der Kirchengeschichte, in den letzten Jahrhunderten z.B. in Bezug auf Sklaverei, Rechte für Frauen… und aus heutiger Sicht sagen wir: das war gut, das ist doch logisch, dass wir das heute anders sehen! Aber genauso gibt es sicher auch Themen, von denen wir heute überzeugt sind, bei denen es aber vielleicht gut wäre, wenn ein Umdenken stattfindet. Wo wir neue Deutungen brauchen und vielleicht auch ein neues Bibel-Lesen! Kontroverse Themen sorgen oft für Aggression oder verschlossene Ohren. Wichtig, dass wir uns erinnern: Gott arbeitet nicht mit Druck oder der moralischen Keule. Er arbeitet durch Liebe und Erneuerung.


[Bibelstelle zur Predigt: Römer 8,20-23. Predigt: Eric Stephan]

Medizin für dein Herz: VERGEBUNG07 Nov 202300:29:18

Von Anfang an ist die menschliche Gesellschaft durch Rache und Vergeltung geprägt: sprichwörtlich wird Kain 7x gerächt, sein nächster Verwandter Lamech 77x. Dieser Riss zerreißt die ganze Welt.

An diese Stelle stellt Jesus jedoch ein neues, himmlisches Gesetz: er fordert uns auf, 7x70 mal zu vergeben. Und vergeben, das ist gar nicht mal so leicht. Wenn mir nicht tief ins Bewusstsein fällt, dass mir vergeben ist, kann ich auch anderen nicht vergeben. Vergebung ist ein Mysterium, ein Geheimnis. Wir sind Teil dieser Welt mit Riss.

Aber es gibt auch die Gute Nachricht: Jesus ist in diesen Rissgetreten und kann ihn kitten. Kann uns helfen, Schalom zu finden.

Warum dabei bleiben?17 Oct 202300:08:16

Wenn wir Paulus fragen könnten: Was hat dir in Bedrängung Hoffnung gegeben? Warum hast du bis zum Schluss am Glauben festgehalten? …dann lesen wir, wie er im Römerbrief schreibt: „Das Evangelium ist die Kraft Gottes“ - die Begegnung mit Jesus verwandelt das Leben auf kraftvolle Weise.

[DieserImpuls von André Krause war Teil des Gottesdienstes, der Informationen zum anstehenden Alpha-Kurs vermitteln sollte. Der Alpha-Kurs ist ein Glaubens-Grundkurs. Falls du Fragen rund um dasThema Glaube und Sinn des Lebens hast, bist du herzlich eingeladen, darüber zu reden - wende dich gern an kontakt@baptisten-leipzig.de. Nähere Infos zum Kurs findest du unter https://alphakurs.de/]

Die Schönheit in der Unvollkommenheit10 Oct 202300:26:10

Scham ist nun wirklich kein schönes Gefühl! Deshalb ist unser Gehirn so gebaut, dass es lieber Scham vermeidet und dabei langfristige Schäden riskiert, anstatt sich einer beschämenden Situation zu stellen. Wohin aber mit unserem Scham? In den Psalmen lesen wir: bei Gott werden wir mit Gnade gekrönt. Und das sehen wir auch bei Jesus: obwohl die Jünger auch ziemliche Chaoten waren, sagt Jesus ihnen und uns, dass er uns mit offenen Armen empfängt, wenn wir mit Scham und Schuld zu ihm kommen. Was das alles mit Wachstum im Glauben und einerBlack Chicken Party zu tun hat, hörst du in dieser Predigt von Volker Klein!

ERNTEDANK leben03 Oct 202300:29:19

Weißt du, wer das erste Erntedankfest gefeiert hat? Das waren die Brüder Kain und Abel, die wir schon ganz am Anfang der Bibel kennenlernen. Sie haben einen Job und setzen ihre Gaben ein, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Sie müssen sehen, wie sie mit dem was ihnen gegeben ist, über die Runden kommen. Und sie behalten ihren Ertrag nicht komplett für sich, sondern haben schon gelernt, Gott einen Teil zurückzugeben. Da können wir Parallelen zu unserem Leben heute finden. Erntedank lässt uns wieder bewusst werden, dass wir Ressourcen verwalten, die uns nicht gehören.Wir wissen: wir sind abhängig von Gott. Und damit ist Erntedank nicht nur ein Fest im Jahr, sondern kann zu unserer Lebenshaltung werden! Du darfst nutzen, was Gott dir zur Verfügung gestellt hat!

[Bibelstelle zur Predigt: 1. Mose 4, 3-6. Predigt: Eric Stephan]

Was uns ERWEITERT [Ethik-Reihe Teil 3]19 Sep 202300:29:09

Nachdem wir über unser Glaubensfundament gesprochen haben und darüber, wie wir so wurden, wie wir sind, fragen wir heute: Was lässt mich im Glauben wachsen - was lässt uns als Gemeinschaft wachsen?

Kennst du das auch, diesen Wunsch, dass dein Glaube irgendwann „fertig“ ist? Dass du irgendwann sicher bist: so ist es richtig, das ist die Wahrheit? Wir erleben: diesen Punkt erreichen wir höchstwahrscheinlich nicht. Glaube ist auf dem Weg. Ich habe nicht den vollständigen Durchblick – mein Bild ist eine Perspektive.

Und manchmal merken wir das gar nicht: wenn unsere Perspektive der Norm entspricht und diese Welt auf unsere Sichtweise ausgelegt ist. Dabei gibt es viele Hürden für Menschen, die nicht in einer so privilegierten Position sind, deren Perspektive aufs Leben nicht der Norm entspricht. Interessierst du dich für eine Perspektive, die du nicht kennst?

[Predigt: Simon Weißbach]

Was und PRÄGT [Ethik-Reihe Teil 2]13 Sep 202300:49:14

Warum ist deine Brille so, wie sie ist? Welche Filter hast du dir in deinem Leben angeeignet? Was prägt dein „Normal“?

Wir schauen zum Apostel Paulus, der die Kirche nach Pfingsten sehr entscheidend geprägt hat. Er beschreibt seinen Werdegang: Jude, Römischer Bürger, kultureller Hintergrund, Ausbildung, Eifer für die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit. Seine eindrückliche Begegnung mit Jesus. Dadurch wurde seine bisherige Brille auf die Welt abgenommen und durch eine neue ersetzt. Es werden klare Dinge benannt, die ihn geprägt haben – und solche Beispiele finden wir auch in unserem Leben:

  • in unserer Kindheit prägen uns Menschen, denen wir sehr nahe stehen. Sie erklären uns, worauf es aus ihrer Sicht ankommt
  • dazu kommen Informationen, die richtig oder falsch sein können: aus dir wird sowieso nichts, du bist eigentlich unnütz, du musst perfekt sein… solche einmal verinnerlichten Sätze sind später im Leben nur sehr schwer wieder abzulegen!
  • Gesellschaft, Kultur, Stand, Geschlecht haben einen riesigen Einfluss: das Privileg, einen deutschen Pass zu besitzen ist uns häufig gar nicht bewusst. Von wem wurde in meiner Familie der Ton bestimmt? Ist die Familie handwerklich geprägt, wird zuhause gelesen… was wurde mir hier mitgegeben?
  • prägende Lebensereignisse: Krankheiten, die Wende, besondere Begegnungen… Ereignisse, die uns zutiefst ergreifen und prägen und vielleicht auch alte Ansichten über Bord werfen lassen.

An Hand weiterer Beispiele aus der Bibel schauen wir uns an: wie sagt Jesus, dass wir mit Situationen umgehen sollen, in denen wir mit für uns fremden Maßstäben konfrontiert werden? Wie haben die Jünger, wie hat Petrus in solchen Situationen reagiert?

[Predigt: André Krause]

Was uns VERBINDET [Ethik-Reihe Teil 1]05 Sep 202300:26:54

Hier hörst du Teil 1 der Predigtreihe. Ziel ist es, uns als Gemeinde folgende Frage zu stellen: Wie gehen wir mit verschiedenen Facetten der Sexualität um? Hierbei wollen wir Wert auf einen gemeinsamen Prozess legen. Die drei Predigten dieser Reihe sollen Vorarbeit leisten: Was eint uns? Was prägt uns? Und was erweitert uns, was darf sich ändern?

Heute beschäftigt uns: Was steht fest? Was ist indiskutabel – und wo ist Raum für Diskurs? Paulus macht im Galaterbrief ganz klar: „Wer euch ein anderes Evangelium bringt (…) sei des Todes.“ Aber woran denkt Paulus, wenn er über dieses Evangelium spricht? Folgende Punkte können uns helfen, die Grundzüge des Evangeliums zusammenzufassen:

  • Liebe als Zentrum. Gott ist Liebe. Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht. Liebe Gott, liebe dich, liebe die Menschen um dich herum
  • Wir scheitern. Wir schaffen es nicht, diese Liebe immer umzusetzen.
  • Gott gibt uns eine Chance, indem Jesus für uns am Kreuz stirbt. Er opfert sich selbst. Der Weg zur Liebe ist wieder frei!
  • Für jede*n Einzelne*n stellt sich die Frage: Glaubst du das?

Das ist unser Fundament. Jesus ist unser Grund, er macht es möglich, dass wir lieben können. Dass wir leben können.

Auf einem Fundament bauen wir das Haus unserer Gemeinschaft: es gibt verschiedene Räume, verschieden große Wohnungen, weil wir verschiedene Menschen sind. Hier ist Raum für Diskussionen, weil wir uns begegnen, weil wir miteinander leben. Darum lasst uns bei unseren Gesprächen im Blick behalten: streiten wir über das Fundament oder streiten wir über das Haus?


[Predigt: Eric Stephan]

Mitmischen – mit „mission“!31 Aug 202300:32:40

Glaube und Mitarbeit – das soll sich gegenseitig bestärken und nicht zu Ermüdung führen! Aber wie funktioniert das auf Dauer? Wie werden wir zu Menschen, zu denen die Leute gerne gehen?

In dieser Predigt schauen wir uns vier Bibelstellen an, die uns einen Hinweis darauf geben.

Christus scheint durch uns. Unser Inneres wird hell – deshalb können die Menschen um dich herum erkennen, wie großartig Jesus Christus ist.

Um zu wachsen, brauchen wir uns auch gegenseitig: so können wir uns im Alltag daran erinnern, welche Zusagen Gott uns gemacht hat! Und wir erleben: es ist nicht egal, ob du da bist oder nicht.

Dein Leben und dein Einsatz dient einem größeren Wirken. Gott möchte sein Werk mit dir tun!

Du darfst dir bewusst machen, dass dein Dienst das Leben von anderen hell machen kann.

Gott segne dich mit dem Blick für die Menschen, die dich brauchen.


[Predigt: Pastor André Krause]

VERBUNDEN11 Jul 202300:12:48

Gedanken zum Thema VERBUNDENHEIT: Glaube verbindet. Wir als Einzelne brauchen Verbindung zu anderen, wollen uns eingebunden fühlen. Das ermutigt! Aber vielleicht brauchst du heute auch Zuspruch, weil du dich unverbunden fühlst. Dann darfst du hören, was andere dir zusprechen möchten.


[09.07.23; André Krause]

Das ZIEL im Blick!11 Jun 202400:32:39

An seinen Zielen dranzubleiben ist gar nicht so einfach… wie viele von uns hatten als Kind das Ziel, einen bestimmten Beruf zu erlangen wie z.B. Astronaut oder Feuerwehrmann zu werden! Aber wer ist das schon geworden?! Im Laufe des Tages können wir kleine Ziele gut umsetzen, aber wie sieht das mit großen Zielen aus, die über eine längere Lebenszeit oder vielleicht sogar unser ganzes Leben bestehen?

Johannes erklärt uns in der Predigt das SMART-Prinzip, mit dem man alltägliche Ziele erreichen kann. Ob sich diese Formel auch für Bibeltexte oder das Leben als Christ anwenden lässt? Finde es heraus!


[Gottesdienst zur Jugendsegnung. Bibeltext zur Predigt: Philipper 3,12 - 16. Predigt: Johannes Freitag]

Aus der Wüste zurück zum LEBEN27 Jun 202300:37:53

Verwüstung ist ein schleichender Prozess. Bedrohte Natur wird durch zu viel Nutzung des Menschen ganz vertrocknet - Hunger, Armut, Krieg und Flucht sind die Folge.

Aber genau solch eine Prozess können wir auch in einigen Bereichen unseres Lebens entdecken: Wir leben in Angst vor dem Austrocknen. Zu intensive Nutzung meiner persönlichen Ressourcen - das zerstört Lebensräume. Mein Leben ist von Verwüstung bedroht oder bereits trocken gelaufen.

Wie kommt das, und was kann ich tun um vorzubeugen?

Eine Schlüsselrolle spielt hier die Beziehungspflege – zu mir selbst, zu meinen Mitmenschen, der Schöpfung und zu Gott. In der Bibel sind Wüste und Wasser allgegenwärtig und wir finden viele Anregungen, wie wir Ver-Wüstung vermeiden können.

Was bedeutet für dich LEBEN?

Du darfst anhalten. Jesus anschauen. In Leben investieren.

[Bibelstelle zur Predigt: Johannes14,19. Predigt: André Krause]

VIELFALT erleben – Gott zeigt sich uns!20 Jun 202300:27:21

Vielfalt begegnet uns an so vielen Stellen: in der Bibel, bei unseren Mitmenschen, in der Tierwelt oder Landschaften, in der Kreativität der Menschen. Leider zeigt unsere Geschichte auch, dass Menschen sehr gut darin sind, Vielfalt zu beschränken.

Eine Möglichkeit, wie wir versuchen, die Vielfältigkeit von Menschen zu erfassen, sind Persönlichkeitstests. Da gibt es zahlreiche Modelle, die doch nur einzelne Facetten abbilden können. Was wäre, wenn man versuchen würde, Gott einem Persönlichkeitstest zu unterziehen? Wir Menschen machen uns auf die Suche, um mehr darüber herauszufinden, wie Gott ist.

Dabei macht Gott es uns eigentlich ganz einfach: wir müssen ihn nicht von uns aus suchen, sondern er kommt auf uns zu. Er offenbart sich, zum Beispiel in seinen vielen Namen, die uns helfen können, ein Stück von Gottes Wesen zu verstehen. Gott kommt auf mich zu. Gott sieht mich.

[Gottesdienst zur Jugendsegnung am 18.06.23. Predigt: Johannes Freitag]


Der wichtigste Gegenstand für Gemeindewachstum01 Jun 202300:26:37

Willkommen in Gottes Familie! Ist ein Küchentisch der wichtigste Gegenstand für Gemeindewachstum? Menschen kommen zusammen und feiern das neue Leben, das Gott an Pfingsten schenkt! Jesus bringt Menschen zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. So ähnlich erleben wir das in unseren Hauskreisen. Der Glaube wird geteilt – ich trage andere mit, andere tragen mich mit. An diesem Ort erweisen wir einander ganzheitlich die Freundschaft Jesu. Gemeinde ist ein Ort, wo ich Freunde finde, weil Jesus Menschen zusammen bringt.

Der Küchentisch ist auch ein Ort der Versöhnung. Gemeinsam essen und im Streit liegen, das geht schlecht. Man nimmt sich Zeit, sich zu begegnen. Jesus hat sich am Abend vor seinem Tod danach gesehnt, mit seinen Freunden zu essen. Das Abendmahl soll uns daran erinnern.

[Predigt: André Krause]

Gott kennen, vertrauen, folgen23 May 202300:28:55

Hier werden wir mit hineingenommen in einen Krimi: das Volk Israel dient schon längst nicht nur dem einen Gott, Verehrung von vielen Göttern ist an der Tagesordnung. Schließlich wird es sogar verboten, dem Gott Israels zu dienen. Und Obadja mittendrin als einer der wenigen Kämpfer für Gottes Reich, der 100 Propheten des Herrn versteckt und versorgt hat. Als er von Elia den Auftrag erhält, mit einer heiklen Botschaft zum König zu gehen, ist die Verzweiflung groß. Er hat Angst vor der Willkür Gottes, möchte sich mit seinen guten Taten rechtfertigen. Fest steht: Gott hätte seinen Plan mit Elia auch ohne Obadja umsetzen können. Aber: er sieht seine Angst und seine Treue und möchte ihm die Gelegenheit geben, zu wachsen. Gott möchte, dass Obadja durch die Begegnung mit ihm heil wird.


[Bibelstelle zu dieser Predigt: 1. Kön 18, 1-20. Predigt: Herrmann Rohde]

Auf der Suche nach FREUDE18 May 202300:31:33

Wär das nicht toll? Freude spüren, die dich von Kopf bis Fuß ergreift. Einfach überwältigt sein von den unglaublichen Umständen… Psalm 126 möchte in uns eine Sehnsucht nach dieser endlosen Freude wecken, die wir finden können, wenn wir Gottes Wort wie Samen in unserer Lebenswelt ausstreuen. Dabei behalten wir die Realität im Blick: gesät wird manchmal auch unter Tränen. Situationen, die ausweglos erscheinen, kennst du sicher auch. Der Psalm ermutigt uns, weiter zu vertrauen: am Ende kommt die Freude. Jesus wendet unser Geschick zum Guten!

[Bibelstelle zu dieser Predigt: Psalm 126, 1-6. Predigt: Larry Norman, Pastor der Leipzig English Church]

Das BÖSE in mir...10 May 202300:18:13

Dass Böses existiert, müssen wir wohl einfach so hinnehmen. Dabei hat Gott die Welt „gut“ geschaffen! Wieso gibt es dennoch das Böse in der Welt und in uns? Oft kommt es schleichend, mit dem Ziel, Gottes Pläne zu durchkreuzen. Wir stellen fest: wenn man Gott nicht gut kennt, kann man sich leicht täuschen lassen! Er hast uns als freie Menschen geschaffen, damit wir uns für die Freiheit entscheiden. Wir können das Böse in dieser Welt nicht verschwinden lassen, aber wir können uns auf das Gute fokussieren!

[Bibelstelle zu dieser Predigt: Römerbrief 12,21. Predigt: Michéle Pleil, Referentin für Kinder- und Jugendarbeit]

Gott sieht DICH!09 May 202300:24:51

Wann hast du dich zum letzten Mal gesehen gefühlt? Hast du schon mal erlebt, was ein ermutigender oder liebevoller Blick bei dir positives bewirken kann?

Gott kann diese Augenblicke nutzen, um uns etwas zu vermitteln. Eine solche Begegnung hatte auch Hagar in der Wüste. Gott blickt liebevoll auf das, was du gerade bist.

[Bibelstelle zu dieser Predigt: 1. Mose 16. Predigt: Julia-Kathrin Raddek, Referentin ebm international]

ZWEIFELN für Profis - mit dem Jünger Thomas25 Apr 202300:26:56

Zweifeln ist IN - in der Gesellschaft hinterfragt man heute oft, was der andere sagt, was als gesetzt vermittelt wird. In unserer Glaubensprägung hat Zweifeln oft einen negativen Anstrich. Auch im Bibeltext klingt in unseren Ohren „besser ist wenn man nicht sieht und trotzdem glaubt“ besonders laut nach. Doch du darfst entdecken: obwohl Thomas zu Jesu engsten Begleitern gehörte, schützt das nicht vor Zweifeln.

Außerdem spannend: wie Jesus Thomas begegnet, und auch wie die übrigen Jünger mit Thomas umgehen. Vielleicht können wir daraus etwas für den Umgang miteinander lernen?

[Bibelstelle zu dieser Predigt: Johannes 20, 24-29. Predigt: Dominik Büscher]

Wer bin ich? - die eigene Identität erkennen18 Apr 202300:22:58

In unserem Leben gehen oft andere Türen auf oder zu, als wir uns das erhofft hatten. Und das kann an unserer Identität kratzen – wenn wir den Job verlieren, der Kontakt zur Familie nicht so ist wie erhofft, oder Krankheit uns einen Strich durch die Rechnung macht. In dieser Predigt lernst du zwei Männer kennen, die glauben, dass ihre Identität in ihrer Leistung steckt. Was hat Jesus dazu zu sagen? Du bist angenommen! Und das ganz ohne Verdienste.

[Bibelstelle zu dieser Predigt: Lukas 15,11-20. Predigt: Josie Streck]

OSTERN - Der Herr ist auferstanden!12 Apr 202300:24:50

Maria wird als Erste Zeugin der Auferstehung berichtet den Jüngern davon. Nach und nach begegnet Jesus ihnen auch persönlich, und aus einer gelähmten trauernden Menge werden feurige Jesus-Nachfolger, die nicht für sich behalten können, was sie erlebt haben! Dieses Erlebnis bewirkt viele Veränderungen: im Glauben, Fühlen und Handeln der Jünger selbst, aber dann im Lauf der Geschichteauch bei vielen Menschen, Völkern und Ländern.

Die große Kraft des Todes ist die, uns einzuwickeln, einzubinden. An welchen Stellen in deinem Leben machst du die Erfahrung, dass du gefangen, eingebunden bist? Die Auferstehung befreit von Bindungen und zu einem neuen Leben. Der Stein ist weggerollt - überzeuge dich selbst!

[Predigt vom 09.04.23, André Krause. Aus datenschutzrechtlichen Gründen wurden persönliche Erzählungen der Gottesdienstbesucher*innen entfernt.]

DU bist berufen!04 Jun 202400:28:41

Die Bibel ist voll von Menschen, die Gott zu etwas berufen hat: Adam, Mose, Samuel, Jona, Maria… und auch nach Pfingsten beruft Gott Menschen wie uns: zur Umkehr, zur Nachfolge. Es gibt einen Unterschied zwischen gerufen und berufen: die Berufenen haben eine Antwort gegeben. Gott wartet auf das Ja des Menschen. In der Berufung schwingen auch mit: Zuspruch und Anspruch. Gott sieht mich, ruft mich bei meinem Namen, will mich. Er sagt: „Du bist mein“.

Die Jünger Jesu werden irgendwann „Christen“ genannt, weil man in dem, wie sie waren, irgendwie Christus erkennen konnte. Du bist eingeladen, zu überlegen: Was fördert dich darin, Christus ähnlicher zu werden? Immer wieder ermutigend ist es, zu wissen: Gott beruft nicht die begabten, er begabt die Berufenen. Die Mittel, unsere Berufung umzusetzen, erhalten wir von Gott.

[Predigt: André Krause]

ICH BIN der Weg, die Wahrheit und das Leben!07 Apr 202300:25:23

Die Jünger Jesu ahnen, dass da was in der Luft liegt: Jesus kann nicht für immer bei ihnen bleiben. Angst greift nach ihren Herzen. „Lasst euch im Herzen keine Angst machen!“, entgegnet Jesus. Er geht schon mal vorbereiten. Doch wie sollen die Jünger dort mit hin kommen? „Ich bin der Weg, und die Wahrheit, und das Leben!“ Er ist wie der Vorsteiger beim Bergsteigen. Die Frage an uns lautet: vertrauen wir uns ihm an?

[Bibelstelle zu dieser Predigt: Johannes 14, 1-7. Teil 6 unserer Themenreihe in der Passionszeit. Predigt: André Krause]

ICH BIN die Auferstehung und das Leben!06 Apr 202300:40:52

Komm mit an einen Wendepunkt im Leben von Jesus: als sein Freund Lazarus stirbt, fühlen sich Maria und Martha im Stich gelassen. Auch die Jünger verstehen nicht, warum Jesus so handelt. Geht es dir auch manchmal so? Lass dir von Jesus zeigen, wer er für dich sein möchte.

[Bibelstelle zu dieser Predigt: Johannes 11,25. Teil 5 unserer Themenreihe in der Passionszeit. Predigt: André Krause]

ICH BIN der gute Hirte05 Apr 202300:40:40

Ein romantisches Bild entsteht vor dem inneren Auge. Dabei war und ist der Hirtenjob hart und voller Verantwortung. Jesus ist bereit, die Verantwortung für Dein Leben zu übernehmen. Vier Beziehungsqualitäten wirken im Bild des Hirten und der Schafe: beschützt, vertraut, gehörsam (ja, das ist richtig geschrieben), folgsam. Jesus, der gute Hirte, liebt, schützt und führt dich.

[Bibelstelle zu dieser Predigt: Johannes 10,11. Teil 4 unserer Themenreihe in der Passionszeit. Predigt: André Krause]

ICH BIN die Tür04 Apr 202300:29:30

Wer ist Jesus für dich? Wie beantwortest du diese Frage?

Jesus sagt: Ich bin die Tür. Was er uns damit sagen will, und wie das für die Zuhörer damals geklungen haben mag, davon erzählt Pastor André Krause in dieser Predigt.

[Bibelstelle zu dieser Predigt: Johannes 10,9. Teil 3 unserer Themenreihe in der Passionszeit. Predigt: André Krause]

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